DE202018102820U1 - Wärmeerzeuger für Wasserpfeifen und Wasserpfeifentabakkopf - Google Patents
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Abstract
Wärmeerzeuger (10) für Wasserpfeifen (1) umfassend:- eine Umfangswand (13),- einen Boden (18),- ein Deckelteil (11), und- einen im Innern des Wärmeerzeugers (10) beweglich angeordneten Teller (120) zur Aufnahme glühender Kohlen oder Kohlenersatzstoffen,dadurch gekennzeichnet, dass in der Umfangswand (13) des Wärmeerzeugers (10) wenigstens ein Schlitz (14) angeordnet ist, der sich wendelartig zwischen dem Boden (18) und dem Deckelteil (11) erstreckt und der Teller (120) wenigstens ein durch den Schlitz (14) ragendes, im Schlitz (14) geführtes Griffteil (16) aufweist und eine stufenlose Verstellbarkeit des Tellers (120) relativ zum Boden (18) vorgesehen ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmeerzeuger für Wasserpfeifen sowie einen Wasserpfeifentabakkopf. Derartige Wärmeerzeuger finden vor allem in der Rauchgeräten wie beispielsweise Shishas Verwendung. Der Wärmeerzeuger wird dabei mit einer Wärmequelle, beispielsweise glühenden Kohlestücken befüllt. Ein unterhalb des Wärmeerzeugers angeordneter Tabak oder Tabakersatzstoff wird durch die vom Wärmeerzeuger abgegebene Hitze erhitzt und gibt dabei seine aromagebenden Inhaltsstoffe ab. Diese werden durch den Raucher anschließend konsumiert, zuvor jedoch durch ein mit Wasser gefülltes Gebinde gezogen.
- Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Wärmeerzeugern hat es sich als nachteilig erwiesen, dass eine zufriedenstellende Regulierung der Wärmezufuhr nur über die Entnahme oder Zugabe von zusätzlichem Heizmaterial erfolgen kann. In einigen Fällen ist es wünschenswert, den Wärmeerzeugungsprozess im Verlauf des Auskühlens des Kohlenmaterials so zu regulieren, dass stets eine gleichmäßige Wärmeabgabe erfolgt. In anderen Fällen kann es sein, dass die Raucher eine starke Hitzeentwicklung wünschen, die durch eine sehr enge Heranführung der Wärmequelle an das Tabakmaterial erreicht wird. In jedem Fall bedarf die Regulierung der Temperatur eines unmittelbaren Eingriffs des Nutzers auf die Wärmequelle.
- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Wärmeerzeuger zur Verfügung zu stellen, der eine einfache Regulierung der Wärmeabgabe ohne direkten Eingriff auf die Wärmequelle ermöglicht. Gleichzeitig befasst sich die Erfindung auch mit einem Wasserpfeifentabakkopf. Hierbei ist es eine Aufgabe der Erfindung einen kühlbaren oder gekühlten Kopf zur Verfügung zu stellen, der eine noch gleichmäßigere Aromaabgabe und langsame Verbrennung des Tabakmaterials oder eines Tabakersatzstoffes, insbesondere zu Beginn des Rauchprozesses ermöglicht.
- Die Aufgabe wird gelöst durch einen Wärmeerzeuger gemäß Anspruch 1 sowie einen Wasserpfeifentabakkopf gemäß Anspruch 19. Bevorzugte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
- Der erfindungsgemäße Wärmeerzeuger für Wasserpfeifen ist als Gefäß ausgebildet, dass eine Umfangswand, einen Boden, ein Deckelteil, und einen im Innern des Wärmeerzeugers beweglich angeordneten Teller zur Aufnahme glühender Kohlen oder Kohlenersatzstoffen umfasst. Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in der Umfangswand des Wärmeerzeugers wenigstens ein Führungsschlitz angeordnet ist, der sich wendelartig zwischen dem Boden und dem Deckelteil erstreckt. Der Teller weist dabei wenigstens ein durch den Schlitz ragendes, im Schlitz geführtes Griffteil auf und kann in seiner Position stufenlos relativ zum Boden des Wärmeerzeugers verstellt werden. Diese Ausgestaltung erlaubt es, dass nach einmaligem Befüllen des Wärmeerzeugers mit Kohlenmaterial eine individuelle Regelung des Abstandes zwischen Kohlenmaterial und Boden des Wärmeerzeugers von außen erfolgt, und nach dem Befüllen kein unmittelbarer Eingriff auf das Kohlenmaterial mehr notwendig ist. Dies vermeidet unnötiges Öffnen des Wärmeerzeugers und verhindert zudem Verletzungen durch Verbrennung.
- Als vorteilhaft wird angesehen, wenn der Schlitz Rastpositionen für das Griffteil aufweist und sich das Griffteil im Innern des Schlitzes auf der Umfangswand abstützt. Hierdurch wird die Einstellung eines bevorzugten Abstandes zwischen Kohle und Boden möglich.
- Günstiger Weise weist der Boden eine sich in axialer Richtung des Wärmeerzeugers erstreckende Führung für den Teller auf, sodass einer eine stets gleichmäßige und sichere Bewegung des Tellers und dessen horizontale Lagerung möglich ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass in der Umfangswand zwei sich gegenüberliegende, symmetrisch ausgebildete Schlitze vorgesehen sind und der Teller zwei Griffteile aufweist, wovon wenigstens eines den Schlitz durchragt und ein zweites in den Schlitz einsteht. Hierdurch wird die Führung des Tellers beim Verschieben im Wärmeerzeuger weiter verbessert. Auch in dieser Ausgestaltungsform wird es als günstig angesehen, wenn die Schlitze Rastpositionen für die Griffteile aufweisen.
- Die Belüftung der Kohle und damit der Verbrennungsprozess werden dadurch verbessert, dass der Teller in einer bevorzugten Ausgestaltungsform Löcher aufweist. In einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Teller einen umlaufenden Rand aufweist, der an der Umfangswand insbesondere dichtend anliegt.
- In einer Weiterbildung der Erfindung wird das Einlegen der Kohlen wesentlich vereinfacht, wenn der Teller eine zum Boden hin ausgerichtete Wölbung aufweist.
- Bevorzugt weist der Wärmeerzeuger eine kuppel-, kegel-, kegelstumpf-, pyramiden- oder halbkugelförmige Formgebung auf. Durch die geometrische Form, die nicht auf die vorgenannten beschränkt ist, wird eine optimale Zirkulation der Wärme im Innern des Wärmeerzeugers sichergestellt. Auch unter optischen Gesichtspunkten erweist sich eine Variation der Formgebung als besonders günstig.
- In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Wärmeerzeuger eine Zugriffs- oder Befüllöffnung auf, durch die Brennmaterial in den Wärmeerzeuger eingeführt werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform zeichnet sich der Wärmeerzeuger dadurch aus, dass das Deckelteil abnehmbar ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich hierzu wird es als günstig angesehen, wenn das Deckelteil wenigstens eine, insbesondere runde oder schlitz- oder langlochförmige Belüftungsöffnung aufweist. Als Alternative zu einer vollständigen Abnehmbarkeit kann auch vorgesehen werden, dass das Deckelteil relativ zum Körper des Wärmeerzeugers verschwenkt wird. Die Verschwenkung kann dabei in einer Ebene oder aus der Ebene heraus erfolgen.
- In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des Wärmeerzeugers ist im Deckelteil ein Schieber zum Öffnen und Schließen der wenigstens einen Belüftungsöffnung vorgesehen. Hierdurch wird zusätzlich zur Variation der Lage der Kohle im Innern des Wärmeerzeugers durch das Öffnen bzw. Schließen der Belüftungsöffnungen der Abbrandvorgang weiter beeinflusst und damit eine Hitzeentwicklung begünstigt oder verringert. Als vorteilhaft wird in diesem Zusammenhang angesehen, wenn Deckelteil und Schieber relativ zueinander und/oder gegenläufig zueinander verschiebbar angeordnet sind.
- In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass alternativ oder zusätzlich zu den Öffnungen im Deckelteil auch in der Umfangswand wenigstens eine, insbesondere runde oder schlitz- oder langlochförmige Belüftungsöffnung vorgesehen ist. Diese dient der Belüftung und somit der gleichmäßigeren Verbrennung des Materials.
- Um den Wärmeerzeuger besonders einfach auf eine Tabakkopf aufsetzen zu können, wird es als vorteilhaft angesehen, wenn der Wärmeerzeuger eine Grifflasche aufweist, die das einfache und vor allem verbrennungsfreie ergreifen des Wärmeerzeugers ermöglicht, auch wenn dieser bereits mit glühender Kohle befüllt ist.
- Günstiger Weise ist der Wärmeerzeuger aus Aluminium, Edelstahl oder einem hitzebeständigen Kunststoff gebildet und bevorzugt in einem Guss-, Druckguss-, Tiefzieh-, Schmiedeverfahren oder in einem spanabhebenden Verfahren hergestellt.
- Von gleichermaßen erfinderischer Bedeutung und von der vorliegenden Erfindung umfasst ist ein auch eigenständig als Erfindung anzusehener Wasserpfeifentabakkopf, der insbesondere zum Aufsetzen eines Wärmeerzeugers wie zuvor beschrieben geeignet ist. Der Wasserpfeifentabakkopf hat dabei wenigstens einen Wasserpfeifentabakkopfkörper und einen Tabakauflageteil und ist dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper im Wesentlichen hohl ausgebildet ist.
- Diese hohle Ausgestaltung erlaubt eine Befüllung mit einer Flüssigkeit, beispielsweise mit Wasser oder einer Kühlflüssigkeit. Der gekühlte Wasserpfeifentabakkopf verhindert einen zu schnellen Abbrand des Tabakmaterials bei aufgesetzter Wärmequelle. Hierdurch wird eine gleichmäßige Aromaentwicklung und damit ein vorteilhaftes Raucherergebnis erzielt. Um die Flüssigkeit in den Hohlkörper einzuführen, weiß dieser bevorzugt eine Befüllöffnung auf.
- Da der Wasserpfeifentabakkopf mit starker Hitze beaufschlagt wird, wird es als günstig angesehen, wenn der gesamte Wasserpfeifentabakkopf oder nur der Wasserpfeifentabakkopfkörper und/oder der Tabakauflageteil ganz oder teilweise aus einem hitzebeständigen Material, insbesondere aus Silikon gefertigt ist/sind. Hierdurch werden herkömmliche Materialien, wie beispielsweise Stein, Keramik, Ton, Glas, Metall oder Porzellan ganz oder teilweise ersetzt und die Herstellung des Tabakkopfes wesentlich vereinfacht und vergünstigt.
- Als günstige Materialien für die Herstellung der nicht aus Silikon gefertigten Teile von Wasserpfeifentabakkopf, Tabakkopfkörper und/oder Tabakauflageteil werden Aluminium, Edelstahl oder ein anderer, hitzebeständiger Kunststoff angesehen.
- Wasserpfeifentabakkopfkörper und/oder der Tabakauflageteil werden bevorzugt in einem Guss-, Druckguss-, Tiefzieh-, Blasform-, oder Schmiedeverfahren oder in einem spanabhebenden Verfahren hergestellt, wobei sich das angewandte Verfahren nach dem Material, den Materialeigenschaften sowie der Bearbeitbarkeit richtet.
- In einer günstigen Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper und/oder der Tabakauflageteil aus unterschiedlichen Materialen gebildet sind und eine lösbare oder feste Verbindung von Wasserpfeifentabakkopfkörper und Tabakauflageteil vorgesehen ist. Die lösbare Verbindung kann beispielsweise als Schraub- oder Steckverbindung ausgebildet sein. Eine unlösbare Verbindung wird dadurch hergestellt, dass die beiden Teile miteinander verschmolzen oder verklebt sind.
- Als vorteilhafte Weiterbildung erweist es sich, wenn das Tabakauflageteil mulden- oder schalenförmig ausgebildet und in einen Hohlraum des Wasserpfeifentabakkopfkörpers eingesenkt ist. Hierdurch wird eine weitere Verbesserung der Kühleigenschaften und -leistungen erzielt.
- Es wird als eine günstige Ausführungsform angesehen, wenn der Wasserpfeifentabakkopfkörper ganz oder teilweise mit Flüssigkeit, insbesondere einer Kühlflüssigkeit befüllbar ist. In diesem Zusammenhang vorteilhaft erweist sich, wenn die die Befüllöffnung wiederverschließbar ausgebildet ist. Somit kann eine Nachfüllung oder ein Austausch des Kühlmittels nach Benutzung erfolgen.
- Die Kühlung des Tabaks wird weiter verbessert, wenn die dem Hohlraum zugewandte Oberfläche des Tabakauflageteils die Flüssigkeit kontaktiert.
- Der erfindungsgemäße Wasserpfeifentabakkopf ist dafür vorgesehen, dass auf ihm ein Wärmeerzeuger, beispielsweise wie eingangs beschrieben aufgesetzt wird. Um eine sichere Verbindung zwischen Wärmeerzeuger und Wasserpfeifentabakkopf zu erreichen, weist Letzterer bevorzugt eine Aufnahme, insbesondere Einsatznut oder - vertiefung für die spielarme Verbindung mit dem Wärmeerzeuger auf. In einer vorteilhaften Weiterbildung können alternativ oder zusätzlich Mittel zur Ausbildung einer lösbaren Verbindung von Wärmeerzeuger und/oder Wasserpfeifentabakkopf vorgesehen werden. In diesem Zusammenhang wird es als günstig angesehen, wenn diese Mittel als miteinander in Eingriff bringbare Rastaufnahmen, Schraub-, Steck- oder als Magnetverbinder ausgebildet sind.
- In den Zeichnungen Ausführungsformen der Erfindung mehreren Darstellungen gezeigt. Es zeigt:
-
1 eine Wasserpfeife in perspektivischer Darstellung, -
2a einen Wärmeerzeuger in perspektivischer Darstellung, -
2b einen Wärmeerzeuger aus2a in Schnittdarstellung, -
3 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmeerzeuger in perspektivischer Darstellung, und -
4 einer Ausführungsform des Wasserpfeifentabakkopfes in Explosionsdarstellung. -
1 zeigt eine herkömmliche Wasserpfeife1 , die auch unter dem Begriff Shisha bekannt ist. Diese weist im Ausführungsbeispiel mehrere Teile auf. So verfügt die hier dargestellte Wasserpfeife1 über ein mit Wasser befülltes Gefäß60 , das den unteren Teil40 der Wasserpfeife1 bildet. Hier ist auch die Anschlussöffnung50 für den in1 nicht dargestellten Rauchschlauch vorgesehen. Im Inneren des Gefäßes60 sind entsprechende Röhrchen für die Rauchleitung vorgesehen. Der obere Teil 70 der Wasserpfeife1 wird gebildet durch einen Ascheteller71 an den sich der Wasserpfeifentabakkopf30 anschließt. Im Ausführungsbeispiel weist der Wasserpfeifentabakkopf30 zusätzlich eine Tabakaufnahmeschale20 auf, auf der Tabak aufgelegt werden kann. Abgeschlossen wird das System durch einen auf dem Wasserpfeifentabakkopf30 absetzbaren Wärmeerzeuger10 . Die beiden letztgenannten Elemente werden in den nachfolgenden Zeichnungen ausführlich beschrieben. -
2a zeigt einen Wärmeerzeuger10 in perspektivischer Darstellung. Dieser weist hier einen halbkugelförmigen Deckel11 auf, der mit Belüftungsöffnungen110 versehen ist. Am Deckel11 angeformt ist ein Griffvorsprung121 der zum Verschwenken des Deckels11 und öffnen des Wärmeerzeugers10 Verwendung findet. Alternativ zur hier dargestellten Ausführungsform mit in der Ebene verschwenktem Deckel11 kann dieser auch als Klappdeckel ausgebildet werden. Dieser Ausführungsform ist hier nicht dargestellt. Der Wärmeerzeuger10 weist ferner eine Umfangswand13 auf, die im Ausführungsbeispiel mit einem wendelartig umlaufenden, in der Umfangswand 13 eingebrachten Schlitz14 versehen ist. Der Schlitz14 dient als Führung für das Griffteil16 , das an dem im Inneren des Wärmeerzeugers10 angeordneten Teller120 befestigt ist. - Der Schlitz
14 weist im Ausführungsbeispiel Rastpositionen17 auf, in die das Griffteil 16 eingesenkt werden kann. Es kann somit eine nahezu stufenlose Verstellung des Tellers120 im Innern des Wärmeerzeugers10 vorgenommen werden. - Die Umfangswand
13 weist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel Belüftungslöcher19 auf. Auch ist zwischen dem Boden18 und dem Deckel11 etwa mittig in der Umfangswand13 eine Grifflasche15 vorgesehen. Über diese kann der Wärmeerzeuger10 angehoben und beispielsweise auf einen Wasserpfeifentabakkopf30 aufgesetzt werden. -
2b zeigt den Zusammenhang mit2a beschriebenen Wärmeerzeugers10 in Schnittdarstellung. Gut erkennbar ist hier der im Innern des Wärmeerzeugers10 angeordnete Teller120 , der beim Betrieb der Wasserpfeife1 als Auflage für Kohlen dient. Am Teller120 angeordnet ist das Griffteil16 , dass sich durch die Umfangswand13 und den darin angeordneten Schlitz14 nach außen erstreckt. Über das Griffteil16 kann die Position des Tellers120 im Innern des Wärmeerzeugers10 verändert werden, indem das Griffteil16 entlang des in der Umfangswand13 vorgesehenen Schlitzes14 verschoben wird. Hierbei ändert sich dann der Abstand zwischen Teller120 und darauf aufgelegter glühender Kohle (nicht dargestellt) und Boden18 des Wärmeerzeugers10 . Um eine gleichmäßige Führung und stets horizontale Lage des Tellers120 zu gewährleisten, ist im Innern des Wärmeerzeuger10 ein sich zwischen dem Boden18 und dem Deckel11 erstreckender Führungsstab122 vorgesehen, entlang dem der Teller120 axial verschoben werden kann. - Der Deckel
11 weist einen Schieber113 auf, der relativ zum Deckel11 verschiebbar ist und die Belüftungsöffnungen110 im Deckel11 verschließt oder freigibt. Die Belüftungslöcher19 in der Umfangswand13 sind immer geöffnet und erlauben das Eintreten von Luft, was den Glühvorgang positiv beeinflusst. -
3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Wärmeerzeugers10 . Dieser weist ebenfalls einen Schlitz14 in der Umfangswand13 auf, in dem ein Griffteil16 des im Innern angeordneten Tellers120 verschoben werden kann. Gut erkennbar sind in diesem Ausführungsbeispiel die Rastpositionen17 , in die das Griffteil16 eingelegt werden kann. - Der Wärmeerzeuger
10 der3 verfügt ebenfalls über einen Deckel11 in dem Belüftungsöffnungen110 vorgesehen sind. Diese sind schlitzförmig ausgebildet. Eine Regulierung der Öffnungsweite ist hier nicht vorgesehen, weshalb kein Schieber eingebaut ist. Der hier dargestellte Deckel11 ist nicht verschwenkbar sondern wird aufgeklappt. Hierzu dient der Griffvorsprung121 , der sich mit der Griffflasche15 am Umfang13 deckt. Neben der in den Ausführungsbeispielen dargestellten kegelstumpf- und kugelförmigen Ausgestaltungen kann selbstverständlich jede weitere günstig erscheinende und unter optischen Aspekten gewünschte Ausgestaltung des Deckels11 gewählt werden. - Von der Erfindung in gleicher Weise umfasst ist der in
4 dargestellte Wasserpfeifentabakkopf30 . Dieser ist im Ausführungsbeispiel als hohles Gebilde ausgebildet und weist eine Außenwand31 auf, die einen Aufnahmeraum36 für eine Flüssigkeit, beispielsweise Kühlmittel, begrenzt. Am oberen Ende39 weist der Aufnahmeraum36 eine Schalenaufnahme34 auf, in die eine Tabakaufnahmeschale20 eingesetzt werden kann. Die Tabakaufnahmeschale20 ist beispielsweise aus Metall hergestellt und kann nach Ende des Rauchprozesses entnommen und gereinigt werden. Die Schalenaufnahme34 bzw. deren Schalenboden33 wölbt sich in Richtung des Aufnahmeraums36 im Inneren des Wasserpfeifentabakkopfes30 und kontaktiert die dort vorgesehene Kühlflüssigkeit. Die Verwendung der Kühlflüssigkeit hat den Vorteil, dass der Tabak so lange gekühlt bleibt und nicht verbrennt, bis die in dem Wärmeerzeuger10 eingelegte Kohle ihre Betriebstemperatur erreicht hat. - Zur Inbetriebnahme der Wasserpfeife
1 wird der Wärmeerzeuger10 auf dem Wasserpfeifentabakkopf30 aufgesetzt. Um eine gute Verbindung zu erreichen, sind im Ausführungsbeispiel der4 im oberen umlaufenden Rand38 des Wasserpfeifentabakkopf30 Magnete35 eingelassen, bevorzugt eingepresst, die den aus Metall bestehenden Wärmeerzeuger10 auf dem Wasserpfeifentabakkopf30 halten. Alternative, hier nicht dargestellte Ausführungsformen sehen eine Aufnahmenut oder Vertiefung vor, in die der Wärmeerzeuger oder dessen unterer Rand eingesetzt werden kann. Die Elemente des Wärmeerzeugers10 wurden bereits zuvor beschrieben, es wird daher auf eine erneute Beschreibung dieser Elemente verzichtet. Am unteren Ende37 läuft der Wasserpfeifentabakkopf30 konisch zu und kann mit diesem unteren Ende37 in eine Flasche eingesetzt werden und diese nach Art eines Stopfens verschließen. Im Inneren des Wasserpfeifentabakkopfes30 ist ein Führungsrohr32 für den entstehenden Rauch vorgesehen. Der Wasserpfeifentabakkopf30 ist im Ausführungsbeispiel als einstückiges Element dargestellt und besteht aus einem Silikonmaterial. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass hier unterschiedliche Materialien kombiniert werden, beispielsweise in einem entsprechenden Spritzgussverfahren. In jedem Fall ist der Wasserpfeifentabakkopfkörper 80 hohl ausgebildet und trägt im Ausführungsbeispiel das Tabakauflageteil90 , das hier zusätzliche mit einer in die Schalenaufnahme34 einzusetzenden Tabakaufnahmeschale20 belegt wird. - Bezugszeichenliste
-
- 1 =
- Wasserpfeife
- 10 =
- Wärmeerzeuger
- 11 =
- Deckel
- 110 =
- Belüftungsöffnung
- 120 =
- Teller
- 121 =
- Griffvorsprung
- 122 =
- Führungsstab
- 113 =
- Schieber
- 13 =
- Umfangswand
- 14 =
- Schlitz
- 15 =
- Grifflasche
- 16 =
- Griffteil
- 17 =
- Rastpositionen
- 18 =
- Boden
- 19 =
- Belüftungslöcher
- 20 =
- Tabakaufnahmeschale
- 30 =
- Wasserpfeifentabakkopf
- 31 =
- Außenwand
- 32 =
- Führungsrohr
- 33 =
- Schalenboden
- 34 =
- Schalenaufnahme
- 35 =
- Magnet
- 36 =
- Aufnahmeraum
- 37 =
- Ende
- 38 =
- umlaufenden Rand
- 39 =
- oberes Ende
- 40 =
- unterer Teil
- 50 =
- Anschlussöffnung
- 60 =
- Gefäß
- 70=
- oberer Teil
- 71 =
- Ascheteller
- 90 =
- Tabakauflageteil
Claims (32)
- Wärmeerzeuger (10) für Wasserpfeifen (1) umfassend: - eine Umfangswand (13), - einen Boden (18), - ein Deckelteil (11), und - einen im Innern des Wärmeerzeugers (10) beweglich angeordneten Teller (120) zur Aufnahme glühender Kohlen oder Kohlenersatzstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umfangswand (13) des Wärmeerzeugers (10) wenigstens ein Schlitz (14) angeordnet ist, der sich wendelartig zwischen dem Boden (18) und dem Deckelteil (11) erstreckt und der Teller (120) wenigstens ein durch den Schlitz (14) ragendes, im Schlitz (14) geführtes Griffteil (16) aufweist und eine stufenlose Verstellbarkeit des Tellers (120) relativ zum Boden (18) vorgesehen ist.
- Wärmeerzeuger (10) nach
Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (14) Rastpositionen für das Griffteil (16) aufweist und sich das Griffteil (16) im Innern des Schlitzes (14) auf der Umfangswand abstützt. - Wärmeerzeuger (10) nach
Anspruch 1 oder2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (18) eine sich in axialer Richtung des Wärmeerzeugers (10) erstreckende Führung für den Teller (120) aufweist. - Wärmeerzeuger (10) nach Anspruch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umfangswand (13) zwei sich gegenüberliegende, symmetrisch ausgebildete Schlitze (14) vorgesehen sind und der Teller (120) zwei Griffteile aufweist, wovon wenigstens eines den Schlitz (14) durchragt und ein zweites in den Schlitz (14) einsteht.
- Wärmeerzeuger (10) nach
Anspruch 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (14) Rastpositionen (17) für die Griffteile (16) aufweisen. - Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (120) Löcher aufweist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (120) einen umlaufenden Rand aufweist, der an der Umfangswand (13) insbesondere dichtend anliegt.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Teller (120) eine zum Boden (18) hin ausgerichtete Wölbung aufweist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch eine kuppel-, kegel-, kegelstumpf-, pyramiden- oder halbkugelförmige Formgebung.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeerzeuger (10) eine Zugriffs- oder Befüllöffnung aufweist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (11) abnehmbar ausgebildet ist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (11) wenigstens eine, insbesondere runde oder schlitz- oder langlochförmige Belüftungsöffnung (110) aufweist.
- Wärmeerzeuger (10) nach
Anspruch 12 , dadurch gekennzeichnet, dass im Deckelteil (11) ein Schieber (113) zum Öffnen und Schließen der wenigstens einen Belüftungsöffnung (110) vorgesehen ist. - Wärmeerzeuger (10) nach
Anspruch 13 , dadurch gekennzeichnet, dass Deckelteil (11) und Schieber (113) relativ zueinander und/oder gegenläufig zueinander verschiebbar angeordnet sind. - Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umfangswand (13) wenigstens eine, insbesondere runde oder schlitz- oder langlochförmige Belüftungsöffnung (110) vorgesehen ist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeerzeuger (10) einen Griff (15) oder eine Grifflasche (121) aufweist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeerzeuger (10) aus Aluminium, Edelstahl oder einem hitzebeständigen Kunststoff gebildet ist.
- Wärmeerzeuger (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeerzeuger (10) in einem Guss-, Druckguss-, Tiefzieh-, Schmiedeverfahren oder in einem spanabhebenden Verfahren hergestellt ist.
- Wasserpfeifentabakkopf (30), insbesondere Wasserpfeifentabakkopf zum Aufsetzen eines Wärmeerzeugers gemäß einem der
Ansprüche 1 bis18 , mit einem Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und einem Tabakauflageteil (90), dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) im Wesentlichen hohl ausgebildet ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach
Anspruch 19 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) eine Befüllöffnung aufweist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach
Anspruch 19 oder20 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und/oder der Tabakauflageteil (90) ganz oder teilweise aus einem hitzebeständigen Material, insbesondere aus Silikon gefertigt ist/sind. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis20 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und/oder der Tabakauflageteil (90) aus Aluminium, Edelstahl oder einem hitzebeständigen Kunststoff gebildet ist/sind. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 21 oder22 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und/oder der Tabakauflageteil (90) in einem Guss-, Druckguss-, Tiefzieh-, Blasform-, oder Schmiedeverfahren oder in einem span-abhebenden Verfahren hergestellt ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis23 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und/oder der Tabakauflageteil (90) aus unterschiedlichen Materialen gebildet sind und eine lösbare oder feste Verbindung von Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) und Tabakauflageteil (90) vorgesehen ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis24 , dadurch gekennzeichnet, dass Tabakauflageteil (90) mulden- oder schalenförmig ausgebildet ist und in einen Hohlraum des Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) eingesenkt ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis25 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopfkörper (80) ganz oder teilweise mit Flüssigkeit, insbesondere einer Kühlflüssigkeit befüllbar ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis26 , dadurch gekennzeichnet, dass die Befüllöffnung wiederverschließbar ausgebildet ist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der
Ansprüche 25 bis27 , dadurch gekennzeichnet, dass die dem Hohlraum zugewandte Oberfläche des Tabakauflageteils (90) die Flüssigkeit kontaktiert. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis28 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopf (30) eine Aufnahme, insbesondere Einsatznut oder -vertiefung für die spielarme Verbindung mit dem Wärmeerzeuger (10) aufweist. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis29 , dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ausbildung einer lösbaren Verbindung von Wärmeerzeuger (10) und/oder Wasserpfeifentabakkopf (30) vorgesehen sind. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach
Anspruch 30 , dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel als miteinander in Eingriff bringbare Rastaufnahmen, Schraub-, Steck- oder Magnetverbinder ausgebildet sind. - Wasserpfeifentabakkopf (30) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 19 bis31 , dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserpfeifentabakkopf (30) aus Aluminium, Edelstahl oder einem hitzebeständigen Kunststoff gebildet ist.
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