DE102022107121B3 - Kaminaufsatz mit verbessertem Halt auf einem Kopf einer Shisha - Google Patents

Kaminaufsatz mit verbessertem Halt auf einem Kopf einer Shisha Download PDF

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    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F1/00Tobacco pipes
    • A24F1/30Hookahs

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  • Machine Tool Units (AREA)

Abstract

Ein Kaminaufsatz (14) für einen Kopf (4) einer Shisha (2), enthält einen Grundkörper (16) für Brennstoff (22), der in einer Gebrauchslage (GL) auf den Kopf (4) aufsetzbar ist, wobei der Grundkörper (16) eine Kopfrichtung (24) aufweist, die in der Gebrauchslage (GL) zu einem Aufnahmebereich (27) für den Kopf (4) hin gerichtet ist, und wenigstens zwei sich in der Kopfrichtung (24) vom Grundkörper (16) weg erstreckenden Arme (26), die den Aufnahmebereich (27) umgrenzen, wobei die Arme (26) konzentrisch zur Kopfrichtung (24) angeordnet sind, eine Ruhelage (RL) aufweisen und bei wenigstens einem der Arme (26) zumindest ein jeweiliger Bewegungsabschnitt (28) des Armes (26) aus der Ruhelage (RL) gegen eine Federkraft (FK) bezüglich der Kopfrichtung (24) radial nach außen bewegbar ist.
Ein Kamin-Set (56) enthält den Kaminaufsatz (14) und einen Manipulator (58) zu dessen Handhabung.
Eine Kopfgruppe (72) enthält den Kaminaufsatz (14) oder das Kamin-Set (56) und den Kopf (4).
Eine Shisha (2) enthält den Kaminaufsatz (14) oder das Kamin-Set (56) oder die Kopfgruppe (72).

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Kaminaufsatz für eine Shisha, der beim Gebrauch auf einen Kopf der Shisha aufgesetzt wird.
  • Eine Shisha wird z.B. auch Wasserpfeife oder Hookah genannt. Ein Kaminaufsatz wird z.B. auch Wärmemanagement-Utensil, Heat Management Device oder Smokebox genannt.
  • Aus der DE 20 2013 012 125 U1 ist ein Wärmemanagement-Utensil für Wasserpfeifen bekannt, mit einem Teller, der zum Halten von glühender Holzkohle und Leiten von Wärme in Tabak gestaltet ist. Das Wasserpfeifen Wärmemanagement-Utensil ruht auf dem Kopf der Wasserpfeife, wobei der Teller sich in direktem Kontakt mit dem Kopf der Wasserpfeife befindet. Der Teller leitet Wärme von der Holzkohle oder von einer anderen Wärmequelle direkt in den Tabak oder das andere, verbrennbare Material, welches sich in dem Kopf befindet, um so eine optimale Temperatur bereitzustellen, um Rauch zu erzeugen, der dann in die inneren Rohre der Wasserpfeife durch das Wasser in der Basis und schließlich in den Schlauch und abschließend zu dem Benutzer gelangt.
  • Problematisch ist, dass ein solcher Kaminaufsatz nur lose auf dem Kopf aufliegt und so von diesem herabfallen kann, z.B. wenn ein Benutzer an die Wasserpfeife stößt. Z.B. im Kaminaufsatz befindliche glühende Holzkohle stellt dabei eine Gefahr für Personen und Gegenstände dar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verbesserungen in Bezug auf eine Shisha vorzuschlagen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch einen Kaminaufsatz gemäß Patentanspruch 1 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sowie anderer Erfindungskategorien ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
  • Der Kaminaufsatz ist ein solcher für einen Kopf einer Shisha. Der Kopf ist ein solcher für die bzw. zur Aufnahme von zu verrauchendem Rauchwerk, insbesondere Tabak oder dergleichen, hier der Einfachheit halber stellvertretend mit „Tabak“ bezeichnet. Der Kopf ist insofern ein „bestimmungsgemäßer“ Kopf für den Kaminaufsatz, dass dessen zu erwartende Dimensionen, insbesondere ein Durchmesserbereich in Frage kommender Köpfe von Shishas bekannt sind. Die Erfindung geht also davon aus, dass derartiges über Köpfe bekannt ist, für die der Kaminaufsatz bestimmt ist. Der Kaminaufsatz ist daher insbesondere dazu eingerichtet, auf entsprechende Köpfe mit derartigen Charakteristika von Shishas aufsetzbar zu sein. Andersherum betrachtet wird davon ausgegangen, dass auf entsprechende Köpfe von Shishas neben dem erfindungsgemäßen Kaminaufsatz auch verschiedenste handelsübliche andere Kaminaufsätze aufsetzbar sind. Insofern gleicht der Kaminaufsatz diesbezüglich handelsüblichen Kaminaufsätzen, dass er mit entsprechenden Shishas bzw. Köpfen gebrauchbar, also auf diese aufsetzbar ist und eine entsprechende Funktionalität zum Betrieb der Shisha erfüllt (Erhitzen des Rauchwerks).
  • Der Kaminaufsatz enthält einen Grundkörper. Der Grundkörper ist dazu eingerichtet, Brennstoff zum Erhitzen des Tabaks aufzunehmen, insbesondere enthält er hierfür eine Brennkammer. Dies gilt für den Betrieb der Shisha, wenn also der Kaminsatz mit heißem Brennstoff auf den Kopf der Shisha aufgesetzt ist. Insbesondere enthält der Grundkörper eine entsprechende Aufnahmevorrichtung für den Brennstoff, zum Beispiel einen Boden, insbesondere in Form eines Gitters, einer Ablagefläche, usw.
  • Der Grundkörper ist in einer Gebrauchslage auf den Kopf aufsetzbar bzw. bei einem Betrieb / Gebrauch tatsächlich aufgesetzt, zum Beispiel ist dann ein Boden des Kaminaufsatzes auf den Kopf aufgelegt. Insbesondere ist der Grundkörper an sich dabei lose auf dem Kopf aufgesetzt bzw. aufsetzbar, d.h. der Grundkörper isoliert für sich betrachtet, ist nicht weiter am Kopf gehalten, außer dass er von diesem unterstützt ist. Die Gebrauchslage ist dabei ebenfalls eine bestimmungsgemäße Gebrauchslage, z.B. bedeutet dies, dass der Grundkörper in einer bestimmten Orientierung, z.B. mit dessen Boden, auf dem Kopf aufgesetzt ist. Die bestimmungsgemäße Gebrauchslage, Eigenschaften, Orientierungen wie „oben, unten“ ... von beschriebenen Komponenten usw. beziehen sich stets auf den regulären Betrieb des Kaminaufsatzes bzw. der Shisha, insbesondere eine aufrechte Position der Shisha, wenn z.B. ein Grundkörper der Shisha (Wassergefäß etc.) in entsprechend vorgesehener, z.B. aufrechter Lage positioniert ist, zum Beispiel auf einem Fußboden oder einem Tisch steht. Im Ergebnis ist dann deren Kopf „oben“ und der Kaminaufsatz wird wiederum „oben“ auf dem Kopf aufgelegt.
  • Der Grundkörper weist eine Kopfrichtung auf. Die Kopfrichtung ist eine richtungsorientierte Achse, die insbesondere mittig durch den Grundkörper verläuft. In der Gebrauchslage des Kaminaufsatzes auf dem Kopf ist die Kopfrichtung zum Kopf bzw. zu einem Aufnahmebereich für den Kopf hin gerichtet, weist also vom Grundkörper aus dorthin, wo sich der Kopf befindet oder bestimmungsgemäß befinden soll. Im Folgenden wird der Einfachheit halber teils auch dann vom „Kopf“ gesprochen, wenn strenggenommen (bei Abwesenheit des Kopfes) dessen Aufnahmebereich gemeint ist. Insbesondere verläuft die Kopfrichtung dann senkrecht und durch den Kopf bzw. dessen Kamin und fällt mit einer Mittellängsachse des Kopfes zusammen. Die Kopfrichtung ist am Grundkörper fixiert und daher eine Orientierungs- bzw. Richtungs-Eigenschaft dessen.
  • Der Kaminaufsatz enthält wenigstens zwei Arme. Diese erstrecken sich in der Kopfrichtung vom Grundkörper weg. „In der Kopfrichtung“ bedeutet, dass diese parallel oder schräg zur Kopfrichtung verlaufen; wenigstens eine größere, insbesondere also die einzige Richtungskomponente der Verlaufsrichtung der Arme weist in Kopfrichtung, eine kleinere Komponente oder keine verläuft quer zur Kopfrichtung. Die Arme können sich auch noch zusätzlich anderweitig erstrecken, obige Aussage gilt dann also nur für einen Teil der Arme.
  • Die Arme sind konzentrisch zur Kopfrichtung (im Sinne, dass die Kopfrichtung eine Achse ist), also um diese herum, angeordnet, insbesondere sind diese regelmäßig um die Kopfrichtung herum angeordnet und / oder insbesondere symmetrisch zur Kopfrichtung ausgeführt.
  • Die Arme weisen eine Ruhelage auf. Die Ruhelage ist diese, wenn (abgesehen von der Schwerkraft) keine weitere Kraft auf die Arme ausgeübt wird, diese sich z.B. frei in der Luft erstrecken. Die Ruhelage ist also derjenige Zustand des Kaminaufsatzes, in dem diese nicht gegen die Federkraft aus ihrer Ruhelage bewegt sind.
  • Die Arme umschließen bzw. umgrenzen also den Kopf oder - wenn dieser nicht vorhanden ist - den Aufnahmebereich, in dem der Kopf bestimmungsgemäß zu platzieren ist bzw. in der Gebrauchslage zu liegen kommt. Dies gilt sowohl für die Ruhelage als auch für die Gebrauchslage, wenn der Kopf tatsächlich zwischen den Armen einliegt und daher der Kopf im Aufnahmebereich einliegt.
  • Bei wenigstens einem, insbesondere mehreren, insbesondere allen, der Arme ist zumindest ein jeweiliger Bewegungsabschnitt des Armes aus der Ruhelage heraus bewegbar, wobei hier die Bewegungsrichtung von der Kopfrichtung (Achse) radial nach außen, also weg von dieser angesprochen ist. Der Bewegungsabschnitt kann auch den gesamten Arm einnehmen. Dabei reagiert der Arm / Kaminaufsatz mit einer Federkraft, die ihn in die Ruhelage, also radial einwärts zur Kopfrichtung (Achse) hin zurückstellen möchte. Die Federkraft ist dabei also zur Kopfrichtung (Achse) hin gerichtet. Die Federkraft bewirkt also eine Rückstellung zur Ruhelage, wenn keine äußere Kraft auf den Arm bzw. Bewegungsabschnitt einwirkt. Die getroffenen Aussagen gelten für den Abschnitt des Armes, der sich in Kopfrichtung vom Grundkörper weg erstreckt; andere Teile des Armes können dabei andere Bewegungen ausführen. Dies gilt also damit für denjenigen Raumbereich bezüglich des Kaminaufsatzes, in dem sich in einem Gebrauchszustand / Betrieb des Kaminaufsatzes der Kopf der Shisha befindet. Im Ergebnis können die Arme daher auch als Feder-Arme bezeichnet werden.
  • Gemäß der Erfindung ergibt sich also ein Kaminaufsatz mit (Feder-)Armen, die einen Kopf im aufgesetzten Zustand auf diesen umgreifen. Beim Aufsetzen des Kaminaufsatzes auf den Kopf werden die Arme bzw. die Bewegungsabschnitte radial nach außen gegen die Federkraft aufgeweitet, zum Beispiel händisch. Nach dem Loslassen der Arme federn diese radial einwärts zur Kopfrichtung hin und damit zum Kopf hin zurück und liegen somit mit einer entsprechenden Federkraft am Kopf an. Somit ergibt sich wenigstens eine Reibschlussverbindung zwischen Armen und Kopf, sodass der Kaminaufsatz dank der Arme reibschlüssig auf dem Kopf gehalten ist. Ein Herunterfallen des Kaminaufsatzes vom Kopf bzw. der Shisha ist damit wenigstens erschwert oder sogar verhindert. Dies erhöht insbesondere die Betriebssicherheit des Kaminaufsatzes und der gesamten Shisha in Bezug auf heißen Brennstoff, z.B. glühende Kohle, welcher sich im Kaminaufsatz befindet.
  • Die Erfindung geht dabei insbesondere von einem bestimmungsgemäßen Gebrauch des Kaminaufsatzes bzw. Betriebs der Shisha mit dem Kaminaufsatz aus. Bei diesem Betrieb steht die Shisha insbesondere aufrecht, sodass der Kopf das oberste Ende der Shisha bildet. Der Kaminaufsatz liegt oben auf dem Kopf auf und versorgt diesen bzw. das im Kopf befindliche Rauchwerk von oben her mit Wärme. Die Arme greifen seitlich am Kopf vorbei vom Kaminaufsatz nach unten und klemmen aufgrund der im Wesentlichen horizontal radial einwärts wirkenden Federkraft den Kopf zwischen sich ein.
  • Insbesondere sind alle Arme gleich ausgeführt. Insbesondere enthält der Kaminaufsatz genau drei Arme. Insbesondere enthält der Kaminaufsatz genau zwei Arme. Die Arme sind insbesondere in Umfangsrichtung gleichverteilt konzentrisch um die Kopfrichtung (Achse) herum angeordnet.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kaminaufsatz so dimensioniert, dass ein kleinster Inkreis in einer Querebene zur Kopfrichtung zwischen den Armen - wenn sich diese in Ruhelage befinden - einen vorgebbaren bzw. vorgegebenen Höchstdurchmesser aufweist. Dabei ist wieder derjenige Bereich der Arme angesprochen, die sich in Kopfrichtung vom Grundkörper weg erstrecken, wo also im Betrieb ein Kopf einer Shisha zu liegen kommt. Der Inkreis oder einbeschriebene Kreis ist also ein in einer Ebene quer zur Kopfrichtung (Achse) verlaufender Kreis, welcher alle Arme von innen berührt. Um den kleinsten Inkreis zu finden, wird die Axialposition auf der Kopfrichtung mit dem kleinsten Inkreisdurchmesser gesucht.
  • Der Höchstdurchmesser beträgt insbesondere 3cm oder 3,5cm oder 4cm oder 4,5cm oder 5cm oder 5,5cm oder 6cm. Die Erfindung geht hierbei davon aus, dass der Kaminaufsatz bestimmungsgemäß nur für Köpfe bzw. Shishas mit solchen eingesetzt wird, die einen Durchmesser größer dem Höchstdurchmesser aufweisen. Dies bewirkt, dass die Arme stets aus der Ruhelage radial auswärts ausgelenkt werden müssen, wenn sie auf einen beliebigen der in Frage kommenden Köpfe aufgesetzt werden und somit stets sichergestellt ist, dass die Arme tatsächlich aufgrund der Federkraft im aufgesetzten Zustand gegen den Kopf drücken.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist wenigstens einer, insbesondere wenigstens genau zwei bezüglich der Kopfrichtung gegenüberliegende, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme einen Fixierabschnitt auf. Der Fixierabschnitt umgreift zumindest in der Ruhelage der Arme - in einer Querebene zur Kopfrichtung (Achse) betrachtet - die Kopfrichtung teilweise. Der Fixierabschnitt folgt also insbesondere der Form eines Kreisbogens oder einer vergleichbaren Form, wie zum Beispiel einem Teil einer Ellipse, einem Polygon usw. Insbesondere erstreckt sich dabei der Fixierabschnitt über einen Umfangsbereich um die Kopfrichtung (Achse) von wenigstens 10 oder 20 oder 30 oder 45 oder 60 oder 90 oder 120 Grad. Hierdurch ergibt sich insbesondere der Vorteil, dass auch bei einem Kaminaufsatz mit genau zwei Armen ein sicheres Halten der Arme und damit des Kaminaufsatzes am Kopf gewährleistet ist, da die Arme mit ihren Fixierabschnitten den Kopf dann zumindest teilweise umgreifen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme zumindest einen Elastikabschnitt auf. Der Elastikabschnitt kann also auch den gesamten Arm einnehmen. Der Bewegungsabschnitt des Armes ist dabei dadurch bewegbar, dass der Elastikabschnitt gegen zumindest einen Teil der Federkraft aus einer der Ruhelage entsprechenden Grundform her auselastisch verformbar ist. Dies bedeutet, dass der Elastikabschnitt die Grundform in der Ruhelage (keine äußeren Kräfte, siehe oben) einnimmt bzw. in diese zurückkehrt. Der „Teil der Federkraft“ ist so zu verstehen: falls mehrere und damit auch andere federnde Elemente im Kaminaufsatz vorgesehen sind, die ggf. eine Federkraft bewirken, können weitere Anteile der Federkraft auch noch durch eines oder mehrere dieser anderen Elemente erzeugt werden. Falls der Elastikabschnitt das jeweils einzige Federelement ist, wird die Federkraft als Ganzes von dem Elastikabschnitt erzeugt. Entsprechendes gilt auch für die weiter unten erläuterten anderen Ausführungsformen für die Erzeugung einer Federkraft. Die elastische Verformbarkeit bedeutet also, dass der Elastikabschnitt rückfedernd reagiert, wenn dieser aus seiner Grundform heraus elastisch verformt ist. Entsprechende Elastikabschnitte führen zu mechanisch besonders unaufwändigen Armen bzw. Kaminaufsätzen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme, zumindest einen - im technischen Sinne / im bestimmungsgemäßen Betrieb nicht verformbaren, also starren - Starrabschnitt auf. Entsprechend zu oben kann auch der gesamte Arm als Starrabschnitt ausgeführt sein. Der Bewegungsabschnitt des Armes ist dann dadurch bewegbar, dass der Starrabschnitt gegen zumindest einen Teil der Federkraft (siehe oben) aus der Ruhelage heraus (siehe oben) beweglich bzw. bewegbar am Grundkörper gelagert ist. Im Gegensatz zu oben (Elastikabschnitt) wird zur Erzeugung der Federkraft der Starrabschnitt also nicht verformt, sondern als starre Form relativ zum Grundkörper bewegt.
  • Insbesondere ist der Starrabschnitt, insbesondere der gesamte Arm um eine Schwenkachse schwenkbar am Grundkörper gelagert. Insbesondere verläuft die Schwenkachse quer zur Kopfrichtung und oder tangential zu einem Kreis um die Schwenkachse, der quer zur Schwenkachse verläuft. Insbesondere enthält der Kaminaufsatz wenigstens ein zwischen Arm, insbesondere Starrabschnitt, und Grundkörper wirkendes, zumindest einen Teil der Federkraft erzeugendes Federelement. Das Federelement ist insbesondere eine Schraubenfeder, Blattfeder insbesondere eine Schenkelfeder, bzw. Torsionsfeder bzw. Drehfeder.
  • Insbesondere ist also wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme federnd am Grundkörper, insbesondere schwenkbar, gelagert.
  • Die Ausführungsformen mit Starrabschnitt führen zu besonders langlebigen und materialtechnisch besonders einfachen Kaminaufsätzen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle der Arme, eine Wirkmasse. Die Wirkmasse ist insbesondere ein konzentriertes Element, das kleiner (insbesondere mindestens Faktor 5, 10, 20 oder 30) als der gesamte Arm ist. Insbesondere handelt es sich um ein am restlichen Arm angebrachtes oder angeformtes Zusatzelement. Der Kaminaufsatz ist dazu eingerichtet, dass in der Gebrauchslage zumindest ein Teil der Federkraft (siehe oben) durch die an der Wirkmasse angreifende Schwerkraft erzeugt ist. Die Wirkmasse ist also insbesondere ein in oder an den Arm speziell zu diesem Zweck eingebrachtes Masseteil, das insbesondere mehr Masse (insbesondere mindestens Faktor 2, 3, 4, 5 oder 10) als der gesamte restliche Arm aufweist. Der Kaminaufsatz dazu eingerichtet, dass in der Gebrauchslage die an der Wirkmasse angreifende Schwerkraft zumindest einen Teil der Federkraft (siehe oben) erzeugt, was wiederum zu einer Klemmkraft des Armes am Kopf führt. Somit ist der Kaminaufsatz auch durch Schwerkraftwirkung zumindest teilweise am Kopf gehalten. Mit anderen Worten wird eine Art Umlenkung / Getriebe geschaffen, um einen senkrecht wirkenden Schwerkraftangriff an der Wirkmasse in eine insbesondere horizontal wirkende Federkraft / Klemmkraft der Arme am Kopf umzulenken.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme in Bezug auf die Kopfrichtung (Achse) radial außen am Grundkörper angeordnet. Dies führt dazu, dass bei gegebenen Abmessungen / einem Durchmesser des Grundkörpers die Arme im Bereich oder an oder außerhalb dieses Durchmessers am Grundkörper angebracht sind und so auch möglichst große Köpfe von Shishas umfassen können. Anders betrachtet kann bei gegebener Anordnung der Arme (Spannweite, Aufnahmefähigkeit für Köpfe) der Grundkörper möglichst klein gehalten werden. Außerdem eröffnet dies insbesondere auch folgende Möglichkeit:
  • In einer bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme entgegen der Kopfrichtung zumindest teilweise am Grundkörper vorbei. Die Arme können sich auch ganz neben dem Grundkörper bzw. an diesem vorbei erstrecken oder diesen in Gegenrichtung zur Kopfrichtung sogar überragen. Dies kann auch zu optisch besonders ansprechenden Armen in Form von in der Gebrauchslage nach oben ragenden „Zinnen“, „Flügeln“ oder „Dornen“ führen. Insbesondere in Kombination mit einer gelenkigen Lagerung eines starren Armes am Grundkörper kann dies zu einem Hebelcharakter des Armes führen: Mit anderen Worten kann dann durch radiale Einwärtsbewegung eines „oberen“ (entgegen der Kopfrichtung jenseits einer gelenkigen Lagerung) Armabschnittes / -endes der in Kopfrichtung vom Grundkörper weg ragende Abschnitt des Armes radial auswärts bewegt werden. So kann die Federkraft besonders leicht z.B. händisch überwunden werden, um den Kaminaufsatz mit „geöffneten“ Armen auf einen Kopf aufzusetzen. Auch ist so zum Beispiel ein Lösen des Kaminaufsatzes vom Kopf besonders einfach zu bewerkstelligen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist wenigstens einer, insbesondere mehrere, insbesondere alle, der Arme in allen bestimmungsgemäßen Gebrauchslagen eine bezüglich der Kopfrichtung radial einwärts weisende Innenlinie auf. „Alle bestimmungsgemäßen Gebrauchslagen“ sind insbesondere alle möglichen Schwenkstellungen schwenkbarer Arme oder alle die elastischen Grenzen (innerhalb derer wieder eine vollständige Rückstellung erfolgt) nicht überschreitenden Gebrauchslagen von elastischen Armen. Für Köpfe aller Größen, die damit von den Armen umfasst werden können, steht somit stets eine mit zunehmendem Abstand vom Grundkörper (Kopfrichtung) radial einwärts verlaufende Innenlinie zur Verfügung.
  • Diese Innenlinie bietet - selbstverständlich abhängig vom tatsächlich umgriffenen Kopf - wenigstens die eventuelle Möglichkeit, einen eventuellen vorhandenen radial einwärtigen Rücksprung eine Kopfes in Kopfrichtung formschlüssig zu hintergreifen. Die Innenlinie weist insbesondere wenigstens einen Formschlussabschnitt auf bzw. enthält diesen. Der Formschlussabschnitt ist insbesondere konkav zur Kopfrichtung hin geformt.
  • Mit anderen Worten ergibt sich so eine hakenartige Ausgestaltung des Armes, ein Vorsprung am Arm, eine Krümmung am Arm usw. All dies kann einen Formschluss mit entsprechenden Köpfen bilden, die sich zum Beispiel entlang ihrer Erstreckungsrichtung (in der Betriebsposition also nach unten hin) vom Kopfende weg (also in Gebrauchslage in Kopfrichtung vom Grundkörper weg) verjüngen. Die entsprechende Ausführungsform bewirkt, dass sich zumindest bei Benutzung des Kaminaufsatzes mit bestimmten Köpfen ein verbesserter Halteeffekt des Kaminaufsatzes am Kopf ergibt, da neben dem oben beschriebenen Reibschluss auch ein Formschluss entsteht, wenn die Arme am Kopf im Gebrauchszustand anliegen. Die Formgebung der Arme kann dabei zum Beispiel empirisch derart gewählt werden, dass sich ein möglichst effektiver Formschluss mit einer Vielzahl gängiger, üblicher, weitverbreiteter Köpfe ergibt und dieser Effekt zumindest wahrscheinlich beim Betrieb erzielt werden kann. Der Formschluss wirkt also hier rein durch Formgebung in einer Radialebene bezüglich der Kopfrichtung. Er ist hier also lediglich eine Ergänzung eines radial wirkenden Reibschlusseses. Nicht gemeint mit dem „Formschluss“ ist hierbei jedenfalls ein formschlüssiger Eingriff eines Armes in ein extra dafür vorgesehenes / auf den Arm abgestimmtes Gegenelement am Kopf.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens einer der Arme in Form eines Flachbauteils ausgeführt, das sich flächig in einer Radialebene bezüglich der Kopfrichtung von dieser wegerstreckt. Dies führt zu radial besonders steifen bzw. stabilen Armen. Auch kann dies zu optisch besonders ansprechenden Ausführungsformen von Armen in Form von „Flügeln“, „Zinnen“ oder „Dornen“ führen.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch ein Kamin-Set gemäß Patentanspruch 11. Dieses enthält den erfindungsgemäßen Kaminaufsatz und einen Manipulator zur Handhabung des Kaminaufsatzes in allen bestimmungsgemäßen Betriebszuständen. „Bestimmungsgemäße Betriebszustände“ sind insbesondere ein Kaltzustand (Lagerung, Vorbereitung eines Betriebs) und ein Heißzustand. Letzterer beschreibt den Zustand, wenn heißer Brennstoff, zum Beispiel glühende Kohle im Kaminaufsatz eingelegt ist und dieser seine Betriebstemperatur von insbesondere mehreren 100 °C erreicht hat. Da der Kaminaufsatz insbesondere im Heißzustand mit der bloßen Hand nicht mehr angefasst werden kann, ohne sich zu verbrennen, erlaubt der Manipulator damit eine Handhabung des Kaminaufsatzes zu jeder Zeit.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält der Manipulator und / oder der Kaminaufsatz jeweils wenigsten ein Magnetelement. Das Kamin-Set ist dazu eingerichtet, dass zur Handhabung, also insbesondere bei Anlegen des Magnetelements / Manipulators / Kaminaufsatzes an das entsprechende Gegenstück (Manipulator oder Kaminaufsatz) eine Haltekraft zwischen Kaminaufsatz und Manipulator durch das Magnetelement bewirkt ist. Durch ein entsprechendes Magnetelement lassen sich besonders einfache und optisch ansprechende Lösungen von Manipulator und oder Kaminaufsatz realisieren. Ein entsprechendes Magnetelement bzw. ein entsprechendes Kamin-Set ist außerdem besonders verschleißfrei. Bei Vorhandensein von nur einem Magnetelement ist das jeweilige Gegenstück (Manipulator oder Kaminaufsatz) dann zumindest an einer Angriffs- / Wirkposition / -bereich des Magneten aus einem entsprechendem Material gefertigt, an dem durch das Magnetelement eine Magnetkraft erzeugt werden kann.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthält der Manipulator und o/ der der Kaminaufsatz eine mit dem Magnetelement zusammenwirkende Lösevorrichtung. Durch deren Betätigung ist eine Vergrößerung eines Abstandes zwischen Magnetelement einerseits und Kaminaufsatz und/oder Manipulator andererseits bewirkt. Somit wird ein größerer Abstand zwischen Magnetelementen oder zwischen Magnetelement und Gegenstück bewirkt, die Magnetkraft sinkt, die Elemente sind voneinander lösbar, insbesondere lösen sich diese dann aufgrund von Schwerkraft bei entsprechender Orientierung der Elemente zueinander von selbst. So müssen Manipulator und Kaminaufsatz nicht händisch voneinander weggezogen werden, um die durch das Magnetelement bewirkte Haltekraft zu lösen, sondern das entsprechende Lösen kann durch Betätigen der Lösevorrichtung bewerkstelligt werden. Auch dies schützt insbesondere vor der Notwendigkeit einer Berührung des heißen Kaminaufsatzes mit der Hand.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform enthalten der Manipulator und der Kaminaufsatz jeweils wenigstens eines von aufeinander abgestimmten Formschlusselementen. Durch die Formschlusselemente ist eine lösbare Formschluss-Verbindung zwischen Manipulator und Kaminaufsatz bewirkbar bzw. im Koppelzustand bewirkt. Mit anderen Worten kann der Manipulator den Kaminaufsatz formschlüssig angreifen, um die Handhabung zu ermöglichen. Nach der Handhabung ist der Formschluss lösbar, sodass der Manipulator wieder vom Kaminaufsatz entfernbar ist. So sind besonders einfache Kamin-Sets realisierbar.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Kopfgruppe gemäß Patentanspruch 15. Diese enthält einen erfindungsgemäßen Kaminaufsatz oder ein erfindungsgemäßes Kamin-Set. Jedenfalls enthält die Kopfgruppe zusätzlich den genannten Kopf. Der Kopf ist damit Teil der Kopfgruppe, so dass der Kaminaufsatz speziell auf diesen Kopf abgestimmt sein kann, so dass er hier z.B. besonders gut Halt findet. Dennoch kann der Kaminaufsatz auch auf anderen Köpfen Verwendung finden.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird auch gelöst durch eine Shisha gemäß Patentanspruch 16. Diese enthält einen erfindungsgemäßen Kaminaufsatz oder ein erfindungsgemäßes Kamin-Set oder die erfindungsgemäße Kopfgruppe.
  • Die Shisha und zumindest ein Teil deren möglicher Ausführungsformen sowie die jeweiligen Vorteile wurden sinngemäß bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Kaminaufsatz erläutert.
  • Alternativ zum oben erläuterten Kaminaufsatz ist die Aufgabe der Erfindung auch lösbar durch eine Manschettenanordnung mit einer Manschette für den Grundkörper, und den mindestens zwei Armen, wobei die Arme dann an der Manschette vorgesehen sind. Die Manschette ist wiederum dazu eingerichtet, durch umfängliches Herumführen um einen Grundkörper an diesem befestigbar zu sein. Der Grundkörper ist dabei insbesondere ein handelsüblicher bzw. fachüblicher Kaminaufsatz, der jedoch nicht über die erfindungsgemäßen Arme verfügt. Gegenstand der Erfindung ist damit auch eine Manschette für einen Grundkörper eines Kaminaufsatzes ohne den Grundkörper selbst. Ansonsten gelten sinngemäß die obigen Ausführungen zum erfindungsgemäßen Kaminaufsatz auch für die Manschette. Insbesondere sind also alle oben beschriebenen Ausführungsformen des Kaminaufsatzes auch Ausführungsformen der Manschettenanordnung.
  • Die Manschette ist insbesondere dadurch zur Befestigung am Grundkörper eingerichtet, indem sie elastisch ausgeführt ist, um nach Aufdehnung einen Grundkörper zu umschließen und sich rückfedernd um diesen herum anzudrücken. Die Manschette ist insbesondere aus dehnbarem hitzebeständigem Material gefertigt, insbesondere einem Silikonwerkstoff.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Manschette als dehnbarer bandförmiger Ring ausgeführt, welcher in gedehntem Zustand um einen Grundkörper herum gelegt wird, sodass er sich nach dem Loslassen zusammenzieht und aufgrund der Elastizität radial einwärts spannend am Grundkörper festhält. Die Manschette ist z.B. so dimensioniert, dass deren Dimensionen, Materialeigenschaften usw. auf eine Auswahl von Grundkörpern in Form von gängigen handelsüblichen Kaminaufsätzen abgestimmt sind. Z.B. ist ein Durchmesser einer ungedehnten elastischen Manschette kleiner einem kleinsten zu erwartenden Durchmesser einer bestimmungsgemäßen Auswahl von Grundkörpern gewählt und die Dehnbarkeit ausreichend, um Grundkörper mit den größten zu erwartenden Durchmessern umfassen zu können und dabei stets sicheren Halt zu bieten.
  • Weitere Merkmale, Wirkungen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie der beigefügten Figuren. Dabei zeigen, jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:
    • 1 den Kopf einer Wasserpfeife mit erfindungsgemäßem Kaminaufsatz in Seitenansicht, und
    • 2 in Ansicht von unten,
    • 3 einen alternativen Kaminaufsatz mit zwei Armen und Fixierabschnitten in einer Ansicht gemäß 2,
    • 4 einen alternativen Kopf mit alternativem Kaminaufsatz in einer Ansicht gemäß 1,
    • 5 eine Draufsicht auf einen alternativen Kaminaufsatz mit drei Armen,
    • 6 einen Arm der Kaminaufsätze nach den 4 und 5 in Seitenansicht,
    • 7 das Unterteil des Kaminaufsatzes aus 5 in perspektivischer Schrägansicht von unten, und
    • 8 in Schrägansicht von oben, und
    • 9 in Seitenansicht,
    • 10 das Oberteil des Kaminaufsatzes aus 5 in perspektivischer Schrägansicht von oben,
    • 11 ein Kamin-Set mit dem Kaminaufsatz aus 1 und einem Manipulator beim Greifen und,
    • 12 beim Loslassen des Kaminaufsatzes,
    • 13 ein alternatives Kamin-Set mit dem Kaminaufsatz aus 4 mit alternativem Manipulator beim Greifen.
  • 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Shisha 2, von der allerdings nur deren oberes Ende, nämlich deren Kopf 4 dargestellt ist. „Oben“ bezieht sich hier auf die dargestellte reguläre bzw. bestimmungsgemäße Betriebsposition der Shisha 2, wenn diese senkrecht bezüglich einer Schwerkraftrichtung 6, also aufrecht steht, zum Beispiel auf einem Fußboden oder einem Tisch. „Oben“ ist dann entgegen der Schwerkraftrichtung 6 orientiert. Die Shisha 2 bzw. der Kopf 4 ist fachüblich aufgebaut. Der Kopf 4 enthält daher einen innenliegenden, hier senkrecht in Schwerkraftrichtung 6 verlaufenden Kamin 8, durch den nicht dargestellter Rauch eingezogen werden kann. Zur Erzeugung des Rauchs ist in einem Becher 10 des Kopfes 4 Tabak 12 eingelegt. Um den Tabak 12 zu verrauchen, ist oben auf den Kopf 4 bzw. die Shisha 2 ein Kaminaufsatz 14 aufgelegt. Der Kaminaufsatz 14 enthält einen Grundkörper 16 mit einer hier nicht näher erläuterten Brennkammer 18 zur Aufnahme von Brennstoff 22, die von einem, hier unten liegenden Boden 20 begrenzt ist. Der Boden 20 bildet eine Aufnahme bzw. Aufnahmevorrichtung für Brennstoff 22, hier glühende Holzkohle. Die durch den Boden 20 abgestrahlte Hitze des Brennstoffs 22 verraucht im Betrieb den Tabak 12. Der gesamte Kaminaufsatz 14 und damit auch der Grundkörper 16 befindet sich in einer Gebrauchslage GL, indem er auf dem Kopf 4 der sich in Betriebsposition senkrecht stehenden Shisha 2 oben aufgelegt bzw. aufgesetzt ist.
  • Der Grundkörper 16 weist eine Kopfrichtung 24 auf, die relativ zum Grundkörper 16 fixiert ist und dessen Boden 20 mittig und senkrecht durchsetzt. Die Kopfrichtung 24 beschreibt bzw. stellt einerseits eine Achse dar, welche andererseits auch eine Orientierung der Achse, nämlich vom Grundkörper 16 bzw. dessen Boden 20 weg, hier nach unten, aufweist. Die Kopfrichtung 14 zeigt also vom Boden 20 aus weg vom Kaminaufsatz 14. Aufgrund der Gebrauchslage GL des Grundkörpers 16 auf dem Kopf 4 ist die Kopfrichtung 24 parallel zur Schwerkraftrichtung 6 ausgerichtet. In der dargestellten Gebrauchslage GL durchsetzt die Kopfrichtung 24 senkrecht und mittig den Kopf 4 bzw. dessen zentralen Kamin 8.
  • 2 zeigt die Anordnung aus 1 von „unten“, also in Blickrichtung entgegen der Schwerkraftrichtung 6. Hier sind alle vier Arme 26 dargestellt.
  • Der Kaminaufsatz 14 enthält insgesamt vier Arme 26, von denen in 1 nur zwei dargestellt bzw. sichtbar sind. Die Arme 26 sind am Grundkörper befestigt und erstrecken sich vom Grundkörper 16, hier dessen Boden 20 aus in der Kopfrichtung 24 (hier ist deren Orientierung wichtig) weg. Bezüglich „in der Kopfrichtung 24“ ist zu sagen: Die Erstreckungsrichtung der jeweiligen Arme 26 verläuft hierbei zwar auch schräg zur Kopfrichtung 24, jedoch ist die Richtungskomponente der Erstreckungsrichtung in Kopfrichtung 24 entscheidend, denn diese ist größer als die Richtungskomponente der Armerstreckung quer zur Kopfrichtung 24. Die Arme 26 sind (siehe 2) konzentrisch um die Kopfrichtung 24 angeordnet, weisen also den gleichen Radialabstand zur Kopfrichtung 24 auf und sind jeweils in Umfangsrichtung um 90° versetzt. Die Arme 26 weisen eine jeweilige Ruhelage RL auf, die in den 1 und 2 gestrichelt dargestellt ist. Die Ruhelage RL ist dann gegeben, wenn keine äußeren Kräfte auf die Arme 26 wirken (die Schwerkraft soll hier nicht betrachtet werden). Die Ruhelage RL würden die Arme 26 vorliegend daher dann einnehmen, wenn der Kaminaufsatz 14 nicht mit einem Kopf 4 in Berührung stünde, sondern die Arme 26 sich kraftfrei und frei in der Luft erstrecken würden.
  • Die Arme 26 umgrenzen (insbesondere in der Ruhelage RL, wenn kein Kopf 4 vorhanden ist), einen Aufnahmebereich 27 für den Kopf 4. Sobald der Kopf 4 tatsächlich vorhanden ist, liegt dieser bestimmungsgemäß im Aufnahmebereich 27 ein.
  • Die Arme 26 weisen einen jeweiligen Bewegungsabschnitt 28 auf, der hier vorliegend jeweils dem gesamten Arm 26 entspricht. Durch Einwirkung einer äußeren Kraft, hier radial auswärtiges (bezogen auf die Kopfrichtung 24) händisches Aufbiegen der Arme 26, zum Beispiel durch einen Benutzer beim Aufsetzen auf den Kopf 4, kann der jeweilige Bewegungsabschnitt 28 aus der Ruhelage RL gegen eine Federkraft FK bezüglich der Kopfrichtung 24 radial nach außen bewegt werden. Nach Wegnahme der äußeren Kraft, hier Loslassen der Arme 26 legen sich die Arme 26 an den Kopf 4 an und gelangen in die hier dargestellte Gebrauchslage GL. Nun wirkt die Federkraft FK auf die bzw. in den Armen 26 und drückt diese radial einwärts gegen den Kopf 4. Hierdurch entsteht eine Reibschlussverbindung zwischen den Armen 26 und dem Kopf 4, sodass der gesamte Kaminaufsatz 14 dank der Federkraft FK sicher auf dem Kopf 4 gehalten und damit vor einem Herunterfallen geschützt ist.
  • Der Kaminaufsatz 14 ist wie folgt dimensioniert: Zunächst wird ein kleinster Inkreis 30 in einer Querebene (hier senkrecht zur Papierebene) zur Kopfrichtung 14 bestimmt, der zwischen den Armen 26 einbeschrieben kann, wenn sich diese in Ruhelage RL befinden. Dieser darf höchstens einen vorgebbaren Höchstdurchmesser HD, hier 3 cm, aufweisen, was hier genau erfüllt ist. Da die Köpfe 4 handelsüblicher Shishas 2, für die der Kaminaufsatz 14 bestimmungsgemäß vorgesehen ist, jeweils einen Außendurchmesser von mehr als dem Höchstdurchmesser, also größer 3cm aufweisen, ist sichergestellt, dass bei jedem beliebigen der bestimmungsgemäßen Köpfe 4, auf welchen der Kaminaufsatz 14 aufgesetzt wird, in der Gebrauchslage GL die Arme 26 aus ihrer Ruhelage RL radial nach außen bewegt sind und somit die Federkraft FK vorliegt, um den oben genannten Reibschluss zu erzeugen.
  • Vorliegend wird die Federkraft FK wie folgt erzeugt: Die Arme 26 weisen jeweilige Elastikabschnitte 32 (schraffiert gekennzeichnet) auf, die hier nur einen Teil des Armes 26 einnehmen. Der Bewegungsabschnitt 28 ist dadurch bewegbar, dass der Elastikabschnitt 32 gegen die Federkraft FK aus einer Grundform GF (hier schräg einwärts gerichtet, entsprechend der Ruhelage RL) heraus elastisch verformbar ist. Diese elastische Verformung ist beim Aufsetzen des Kaminaufsatzes 14 auf den Kopf 4 notwendig, um die Arme 26 radial nach außen zu biegen. Durch die elastischen Eigenschaften des Elastikabschnittes 32 resultiert die Federkraft FK als elastische Rückstellkraft des Elastikabschnittes 32.
  • 3 zeigt in einer Ansicht gemäß 2 einen alternativen Kaminaufsatz 14, der auf den Kopf 4 aufgesetzt ist. Dieser weißt einen identischen Grundkörper 16, jedoch lediglich zwei Arme 26 auf. Diese sind grundlegend entsprechend denjenigen aus den 1 und 2 ausgeführt, d.h. weisen ebenfalls Elastikabschnitte 32 auf. In Abwandlung zu oben weisen die Arme 26 hier jedoch einen jeweiligen (in der Figur schraffiert markierten) Fixierabschnitt 34 auf, der in der Ruhelage RL (gestrichelt dargestellt) in einer Querebene (hier der Papierebene) zur Kopfrichtung 14 die Kopfrichtung 14 teilweise umgreift. Hier ist auch der Fixierabschnitt 34 elastisch ausgeführt, weshalb sich dieser in der Gebrauchslage GL außen am Kopf 4 anlegt bzw. anschmiegt und so auch bei nur zwei Armen 26 für einen sicheren Halt des Kaminaufsatzes 14 auf dem Kopf 4 sorgt.
  • 4 zeigt in einer Darstellung gemäß 1 einen alternativen Kopf 4 sowie Kaminaufsatz 14. Der Kaminaufsatz 14 weist hier wieder vier (nur drei dargestellt) Arme 26 auf, welche entsprechend den 1,2 gleichverteilt konzentrisch um die Kopfrichtung 24 herum angeordnet sind. Die Arme 26 weisen hier keine Elastikabschnitte 32, sondern stattdessen Starrabschnitte 36 auf, die hier den gesamten Arm 26 einnehmen. Der Bewegungsabschnitt 28 (schraffiert dargestellt) wird hier von einem in Kopfrichtung 24 weisenden Ende des Armes 26 gebildet. Der Bewegungsabschnitt 28 ist dadurch bewegbar und radial auswärts aus der Ruhelage RL (gestrichelt angedeutet) bringbar, dass der Starrabschnitt 36 beweglich am Grundkörper 16 gelagert ist. Dies erfolgt hierdurch Schwenklagerung um eine Schwenkachse 38. Auch hier erfordert die Bewegung aus der gestrichelt dargestellten Ruhelage RL Arbeit gegen eine Federkraft FK. Diese ist hier durch ein nur symbolisch angedeutetes Federelement 40 bewirkt, hier eine Torsions-Schenkelfeder im Bereich der Schwenkachse 38. Diese bewirkt ein Drehmoment DM der Arme 26 bzw. der Starrabschnitte 36 gegenüber dem Grundkörper 16. Das Drehmoment DM bewirkt die radial einwärts (bzgl. Kopfrichtung 24) wirkende Federkraft FK.
  • Vorliegend enthält jeder Arm 26 jeweils zusätzlich eine Wirkmasse 42, hier ein im Vergleich zum restlichen Arm 26 massereiches Zusatzgewicht. In der Gebrauchslage GL wird ein Teil der Federkraft FK durch die an der Wirkmasse 42 angreifende Schwerkraft SK erzeugt. Denn die Schwerkraft SK erzeugt ebenfalls einen Teil des Drehmoments MD um die Schwenkachse 38, welches die durch das Federelement 40 erzeugte Federkraft FK verstärkt.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind außerdem alle Arme 26 in Bezug auf die Kopfrichtung 24 radial außen am Grundkörper 16 angeordnet. Sie erstrecken sich außerdem nicht nur vom Grundkörper 16 aus in Kopfrichtung 24 von diesem weg, sondern auch entgegen der Kopfrichtung 24 am Grundkörper 16 vorbei, sodass sie diesen in Gegenrichtung zur Kopfrichtung 24 überragen.
  • Die Arme 26 weisen außerdem eine in jeder Gebrauchslage GL (definiert hier durch die mechanisch möglichen Schwenkwinkel der Arme um die Schwenkachse 38) radial einwärts weisende Innenlinie 44 auf. Diese hintergreift einen beim vorliegenden Kopf 4 vorhandenen in Kopfrichtung 24 radial einwärtigen Rücksprung 45 des Kopfes 4. Hierdurch wird neben dem oben beschriebenen Reibschluss außerdem ein Formschluss zwischen Armen 26 und Kopf 4 gebildet, der ein Abheben des Kaminaufsatzes 14 vom Kopf 4 entgegen der Kopfrichtung 24 sowie ein Verkippen an dem Kopf 4 weiter erschwert.
  • Die Arme 26 sind hier außerdem als Flachbauteile ausgeführt, die sich flächig in jeweiligen Radialebenen bezüglich der Kopfrichtung 24 von dieser weg erstrecken. In 4 verlaufen die Radialebenen 46 sowohl senkrecht zur Blattebene als auch in der Blattebene.
  • 5 zeigt einen alternativen Kaminaufsatz 14 in Draufsicht, der dem aus 4 entspricht, jedoch hier mit drei anstelle von vier Armen 26 ausgerüstet ist.
  • Zu erkennen sind in den 4 und 5 außerdem permanent geöffnete Belüftungsöffnungen 48 im Grundkörper 16, die hier aus gestalterischen Gründen in Kronenform ausgeführt sind, sowie verstellbare Zugöffnungen 50. Die Zugöffnungen 50 sind durch Rotation eines Deckels 52 des Grundkörper 16 um die Kopfrichtung 24 gegenüber dessen Unterteil 54 verschließbar, indem in nicht näher erläuterter Weise die Zugöffnungen 50 im Unterteil 54 durch Blenden 51 (siehe 10) nicht, teilweise oder ganz verschlossen sind.
  • 6 zeigt einen der Arme 26 in Form der flügelartigen Flachbauteile aus den 4 und 5 im Detail, insbesondere dessen Aufnahme für die Schwenkachse 38 sowie den Verlauf der Innenlinie 44.
  • Die 7 bis 10 zeigen dabei im Detail Deckel 52 und Unterteil 54 aus 5, welche gestalterisch durch ein Kronensymbol in Form der Belüftungsöffnungen 48 sowie durch kronenförmige Gestaltung von nicht näher erläuterte Vorsprüngen bzw. Erhebungen an Ober und Unterseite des Bodens 20 des Kaminaufsatzes 14 bzw. Unterteils 54 ausgeschmückt sind. Die Zugöffnungen 50 sind hier dadurch ausgebildet, dass eine die Brennkammer 18 umlaufende Wand durch rechteckartige Einschnitte (in Bezug auf die Gebrauchslage GL „von oben her“) zinnenartig ausgebildet ist. Die Einschnitte zwischen den Zinnen (Wandabschnitte) bilden die Zugöffnungen 50.
  • 7 zeigt für einen schraffierten Teilbereich 55a der Figur eine alternative Ausführungsform des Unterteils 54. Hier ist der Boden 20 ohne umlaufende Vertiefung ausgeführt. Der Boden 20 ist damit glatt bzw. eben bis zum Rand des Unterteils hin ausgeführt. Alternativ oder zusätzlich kann hierbei auch ein Überstand am Boden 20 (siehe auch 9) weggelassen werden. Die einzigen aus dem Boden 20 in der Gebrauchslage GL nach unten vorstehenden Elemente sind dann die hier kronenförmigen Fortsätze, die aus dem Boden 20 zum Aufnahmeraum (Becher 10) für den Tabak 12 hin vorstehen.
  • 8 zeigt für einen schraffierten Teilbereich 55b der Figur eine weitere alternative Ausführungsform des Unterteils 54. Hier ist der Boden 20 auch an seiner Oberseite (Gebrauchslage GL) ebenfalls bis zum Rand der Brennkammer 18 hin eben ausgeführt. Ein im Hauptteil der 8 gezeigter „Ascherand“ entfällt dann. Auch hier stehen lediglich die hier kronenförmigen Erhebungen nach oben hin in die Brennkammer 18 vor.
  • In einer weiteren alternativen, nicht dargestellten Ausführungsform könnten in den 7 bis 9 die Zugöffnungen 50 auch in Form von Durchbrechungen in einer die Brennkammer 18 umlaufenden Ringwand gebildet sein, die an ihrem oberen Rand (Gebrauchslage GL) eben verläuft.
  • Entsprechendes gilt alternativ oder zusätzlich auch für die Blenden 51 in 10. Auch diese könnten als feststehende Teile einer durchbrochenen Ringwand ausfgeführt sein, die aus dem Deckel 51 nach unten (Gebrauchslage GL) vorsteht. Auch diese Ringwand könnte dann an ihrem unteren Rand eben verlaufen.
  • Durch Verdrehen von Deckel 52 und Unterteil 54 können dann die Durchbrechungen in den Ringwänden wahlweise zur Deckung gebracht (Zug zur Brennkammer 18 offen) oder von den jeweiligen Wandabschnitten der anderen Ringwand ganz oder teilweise (kein oder weniger Zug)) verschlossen werden. Diese Variante ist in den 9 und 10 gestrichelt lediglich symbolisch angedeutet.
  • 11 zeigt ein Kamin-Set 56, welches den Kaminaufsatz 14 gemäß 1 (symbolisch dargestellt) sowie einen Manipulator 58 enthält. Dieser ermöglicht eine Manipulation bzw. Handhabung des Kaminaufsatzes 14 in dessen Betriebszuständen, insbesondere, wenn dieser heiß ist. Der Manipulator 58 ist ein nicht näher erläuterter Handgriff und enthält hier ein Magnetelement 60 an einem Innenstift 66. Das Magnetelement 60 erzeugt zum Zweck der Handhabung eine Kraft zwischen Kaminaufsatz 14 und Manipulator 58, hier durch magnetische Anziehung des Kaminaufsatzes 14 beim Aufliegen auf diesem. Der Kaminaufsatz ist dann magnetisch lösbar am Manipulator 58 befestigt bzw. gehalten.
  • Der Manipulator 58 enthält auch eine Lösevorrichtung 62. Vorliegend ist diese dadurch gebildet, dass das Magnetelement 60 an dem Innenstift 66 befestigt ist, welcher von einer Außenhülse 64 umgeben ist. Beide Elemente sind gegeneinander in Erstreckungsrichtung von Innenstift 66 und Außenhülse 64 axial verschiebbar. Zum Lösen des Manipulators 58 vom Kaminaufsatz 14 wird die Außenhülse 64 über ein vorderes Ende des Innenstiftes 60, an welchem sich das Magnetelement 66 befindet, vorgeschoben. Dadurch wird das Magnetelement 60 vom Kaminaufsatz 14 abgehoben, die Magnetkraft sinkt, und der Kaminaufsatz 14 löst sich vom Manipulator 58, wie in 12 gezeigt. Das Lösen ist gestrichelt und durch einen Pfeil angedeutet.
  • 13 zeigt funktional symbolisch (Anzahl, Lage und Orientierung von Formschlusselementen 68b am Manipulator 58 wären anzupassen) einen alternativen Manipulator 58 für die Ausführungsformen des Kaminaufsatzes nach den 4 bis 10 bzw. mit Armen 26 gemäß 6. Hier weisen Manipulator 58 und Kaminaufsatz 14 aufeinander abgestimmte Formschlusselemente 68a,b auf. Das Formschlusselement 68a ist hier eine Verdickung am (oberen) Ende der Arme 26, das Formschlusselement 68b ein sich hier beispielhaft T-förmig verjüngender Schlitz in einem Manipulatorgrundkörper 70. Durch Einhaken / Einführen der Formschlusselemente 68a der Arme 26 in die Formschlusselemente 68b bzw. deren verjüngten Abschnitt entsteht ein Formschluss und der Kaminaufsatz 14 kann angehoben werden. Das Lösen des Kaminaufsatzes 14 vom Manipulator 58 erfolgt durch Freigabe in entsprechend umgekehrter Weise der Formschlusselemente 68a aus den Formschlusselementen 68b.
  • In den Figuren bilden der Kopf 4 und der Kaminaufsatz 14 zusammen jeweils eine Kopfgruppe 72. Die Kopfgruppe 72 kann auch den Kopf 4 und das Kamin-Set 56 enthalten.
  • Sowohl der Kaminaufsatz 14 als auch das gesamte Kamin-Set 56 als auch die Kopfgruppe 72 können auch Bestandteil der Shisha 2 sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Shisha
    4
    Kopf
    6
    Schwerkraftrichtung
    8
    Kamin
    10
    Becher
    12
    Tabak
    14
    Kaminaufsatz
    16
    Grundkörper
    18
    Brennkammer
    20
    Boden
    22
    Brennstoff
    24
    Kopfrichtung
    26
    Arm
    27
    Aufnahmebereich
    28
    Bewegungsabschnitt
    30
    Inkreis
    32
    Elastikabschnitt
    34
    Fixierabschnitt
    36
    Starrabschnitt
    38
    Schwenkachse
    40
    Federelement
    42
    Wirkmasse
    44
    Innenlinie
    45
    Rücksprung
    46
    Radialebene
    48
    Belüftungsöffnung
    50
    Zugöffnung
    51
    Blende
    52
    Deckel
    54
    Unterteil
    55a,b
    Teilbereich
    56
    Kamin-Set
    58
    Manipulator
    60
    Magnetelement
    62
    Lösevorrichtung
    64
    Außenhülse
    66
    Innenstift
    68a,b
    Formschlusselement
    70
    Manipulatorgrundkörper
    72
    Kopfgruppe
    GL
    Gebrauchslage
    RL
    Ruhelage
    FK
    Federkraft
    HD
    Höchstdurchmesser
    GF
    Grundform
    DM
    Drehmoment
    SK
    Schwerkraft

Claims (16)

  1. Kaminaufsatz (14) für einen Kopf (4) für zu verrauchenden Tabak (12) einer Shisha (2), - mit einem Grundkörper (16), der dazu eingerichtet ist, Brennstoff (22) zum Erhitzen des Tabaks (12) aufzunehmen, - wobei der Grundkörper (16) in einer Gebrauchslage (GL) auf den Kopf (4) aufsetzbar ist, - wobei der Grundkörper (16) eine Kopfrichtung (24) aufweist, die in der Gebrauchslage (GL) zu einem Aufnahmebereich (27) für den Kopf (4) hin gerichtet ist, - mit wenigstens zwei sich in der Kopfrichtung (24) vom Grundkörper (16) weg erstreckenden Armen (26), die den Aufnahmebereich (27) umgrenzen, - wobei die Arme (26) konzentrisch zur Kopfrichtung (24) angeordnet sind, - wobei die Arme (26) eine Ruhelage (RL) aufweisen und bei wenigstens einem der Arme (26) zumindest ein jeweiliger Bewegungsabschnitt (28) des Armes (26) aus der Ruhelage (RL) gegen eine Federkraft (FK) bezüglich der Kopfrichtung (24) radial nach außen bewegbar ist.
  2. Kaminaufsatz (14) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kaminaufsatz (14) so dimensioniert ist, dass in Kopfrichtung (24) vom Grundkörper (16) aus betrachtet ein kleinster Inkreis (30) in einer Querebene zur Kopfrichtung (24) zwischen den Armen (26) in Ruhelage (RL) einen vorgebbaren Höchstdurchmesser (HD) aufweist.
  3. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) einen Fixierabschnitt (34) aufweist, der in der Ruhelage (RL) in einer Querebene zur Kopfrichtung (24) die Kopfrichtung (24) teilweise umgreift.
  4. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) einen Elastikabschnitt (32) aufweist, und der Bewegungsabschnitt (28) dadurch bewegbar ist, dass der Elastikabschnitt (32) gegen zumindest einen Teil der Federkraft (FK) aus einer der Ruhelage (RL) entsprechenden Grundform (GF) heraus elastisch verformbar ist.
  5. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) einen Starrabschnitt (36) aufweist, und der Bewegungsabschnitt (28) dadurch bewegbar ist, dass der Starrabschnitt (36) aus der Ruhelage (RL) heraus gegen zumindest einen Teil der Federkraft (FK) beweglich am Grundkörper (16) gelagert ist.
  6. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) eine Wirkmasse (42) enthält und der Kaminaufsatz (14) dazu eingerichtet ist, dass in der Gebrauchslage (GL) zumindest ein Teil der Federkraft (FK) durch die an der Wirkmasse (42) angreifende Schwerkraft (SK) erzeugt ist.
  7. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) in Bezug auf die Kopfrichtung (24) radial außen am Grundkörper (16) angeordnet ist.
  8. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich wenigstens einer der Arme (26) entgegen der Kopfrichtung (24) zumindest teilweise am Grundkörper (16) vorbei erstreckt.
  9. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) in allen bestimmungsgemäßen Gebrauchslagen (GL) eine bezüglich der Kopfrichtung (24) radial einwärts weisende Innenlinie (44) aufweist.
  10. Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Arme (26) in Form eines Flachbauteils ausgeführt ist, das sich flächig in einer Radialebene (46) bezüglich der Kopfrichtung (24) von dieser wegerstreckt.
  11. Kamin-Set (56), mit einem Kaminaufsatz (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, und mit einem Manipulator (58) zur Handhabung des Kaminaufsatzes (14) in allen bestimmungsgemäßen Betriebszuständen.
  12. Kamin-Set (56) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (58) und/oder der Kaminaufsatz (14) ein Magnetelement (60) enthält, und das Kamin-Set (56) dazu eingerichtet ist, dass zur Handhabung eine Kraft zwischen Kaminaufsatz (14) und Manipulator (58) durch das Magnetelement (60) bewirkt ist.
  13. Kamin-Set (56) nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (58) und/oder der Kaminaufsatz (14) eine mit dem Magnetelement (60) zusammenwirkende Lösevorrichtung (62) aufweist, durch deren Betätigung eine Vergrößerung eines Abstandes zwischen Magnetelement (60) und Kaminaufsatz (14) und/oder Manipulator (58) bewirkt ist.
  14. Kamin-Set (56) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Manipulator (58) und der Kaminaufsatz (14) jeweils wenigstens eines von aufeinander abgestimmten Formschlusselementen (68a,b) enthalten, durch die eine lösbare Formschluss-Verbindung zwischen Manipulator (58) und Kaminaufsatz (14) bewirkt ist.
  15. Kopfgruppe (72) für eine Shisha (2), mit einem Kaminaufsatz (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder mit einem Kamin-Set (56) nach einem der Ansprüche 11 bis 14, und mit dem Kopf (4).
  16. Shisha (2), mit einem Kaminaufsatz (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder mit einem Kamin-Set (56) nach einem der Ansprüche 11 bis 14 oder mit der Kopfgruppe nach Anspruch 15.
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