DE2625181C2 - Grund- oder Verstellplatte für ein Scharnier - Google Patents

Grund- oder Verstellplatte für ein Scharnier

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DE2625181C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Grund- oder Versteilplatte für ein Scharnier, insbesondere zur Befestigung an einem Möbelteil, bestehend aus einem plattenförmigen Element mit wenigstens einem in eine Bohrung eines Möbelteils einsetzbaren Spreizdübel, mit einem in diesem Spreizdübel angeordneten längsverschiebbaren Spreizorgan mit Spreizkonus, welches durch Verschieben relativ zum Dübel diesen spreizt, sowie mit Arretierungsmittein, weiche bei gespreiztem Spreizdübeln ein Verschieben sowie ein Verdrehen des plattenförmigen Elementes relativ zum Möbelteil verhindern.
Grund- oder Verstellplatten für Scharniere sind an sich in zahlreichen Ausführungen bekannt und dienen zur einstellbaren Befestigung von Beschlagteilen bzw. Scharnierarmen z. B. an einer Möbelseitenwand, wobei die Grund- oder Verstellplatten bzw. deren plattenförmige Elemente von den betreffenden Scharnierarmen, soweit diese im Querschnitt U-förmig ausgebildet sind, umgriffen werden und die Schenkel der U-fÖrmigen Beschiagteile gegen die Längsseiten der jeweiligen Grundoder Verstellplatte anliegen und dadurch eine drehsichere Verbindung zwischen der Grund- oder Verstellplatte und dem Beschlagteil herstellen.
Die Befestigung einer solchen Grund- oder Verstellplatte erfolgt bisher entweder durch in das Material des Möbelteils (z. B. Möbelseitenwand) eingreifende Schrauben oder aber durch an der Grund- oder Versteilplatte angeformte Einschlag- bzw. Diibelzapfcn, die in vorbereitete Bohrungen des Möbelteils eingreifen.
Es sind auch bereits Ausführungen bekannt (DE-AS 15 59 890), bei denen an der Grund- oder Verstellplatte bzw. an deren plattenförmigen! Element ein Spreizdübel angeformt ist. In diesem Spreizdübel sitzt ein als Spreizkonus ausgebildetes Muttergewindestück, in welches eine Schraube eingreift, die gleichzeitig auch /ur Befestigung des Beschlagtei'es bzw. Scharnierarmes an der Grund- oder Verstellplalte dient. Durch Anziehen der Schraube ist der Spreizdübel mit Hilfe des als Spreizkonus dienenden Muttergewindestückes spreizbar und dadurch in einer Bohrung des Möbelteiis verankerbar. Um ein Verdrehen der bekannten Grund- oder Verstellplatte bzw. dessen plattenförmigen Elementes relativ zum Möbelteil zu verhindern, ist an dem plattenförmigen Element noch ein zweiter Zapfen angeformt, der in eine weitere Bohrung des Möbelteiis eingreift. Obwohl an sich durch den Spreizdübel eine sichere und zuverlässige Verankerung der Grund- oder Verstellplatte an dem Möbelieil möglich ist, ist diese bekannte Befestigungsart wegen des doch sehr zeitraubenden Andrehens der Schraube im Hinblick auf eine rationelle Fertigung nicht völlig zufriedenstellend.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Grund- oder Vcrstellplattc der eingangs gesrhilderten Art aufzuzeigen, die eine besonders einfache Befestigung an einem Möbelteil gestattet und im Bedarfsfalle auch wieder ohne Schwierigkeiten, d. h. einfach und schnell von diesem Möbelteil gelöst werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Grund- oder Verstellplatte der eingangs geschilderten Art erfindungsgemäß so ausgebildet, daß das plattenförmige Element und der Spreizdübel getrennte Bauteile sind und daß am plattenförmigen Element eine mit einer Eingriffsfläche des Spreizorgans zusammenwirkende Schrägfläche vorgesehen ist die beim Verschieben des plattenförmigen Elementes in Richtung parallel zur Oberfläche des Möbelteils das Verschieben des Spreizorganes relativ zum Dübel bewirkt.
Bei der erfindungsgemäßen Grund- oder Versteliplatte ist ein Spreizen des Spreizdübels und damit ein Verankern der Grund- oder Verstellplatte am Möbelteil in besonders einfacher Weise dadurch möglich, daß der mit dem Spreizorgan und Spreizkonus vormontierte Spreizdübel im nichtgespreizten Zustand in die am Mobeiteil vorbereitete Bohrung eingesetzt und anschließend die Eingriffsfläche am Spreizorgan v. H der Schrägfiäche am plattenförmigen Element in Eingriff gebracht wird. Durch anschließendes Verschieben des plattenförmigen Elementes relativ zum Spreizdübel und Spreizorgan wird durch die an der Schrägfläche gleitende Eingriffsfläche das Spreizorgan zunehmend im Sinne eines Spreizens des Spreizdübels relativ zu diesem bewegt und dadurch die Grund- oder Verstellplatte bzw. deren plattenförmiges Element am Möbelteil verankert, wojo bei der gespreizte, in der Bohrung des MöbeheHs sitzende Spreizzapfen die bei montierter Möbeltür vor allem durch das Türgewicht auf die Grund- oder Verstellplatte ausgeübten Kräfte auf das Möbeiteil übertragen kann. Durch zusätzliche Arretierungsmittel, beispiels-J5 weise Schrauben oder Zapfen, die z. B. ebenfalls in das Möbelteil eingreifen, wird das plattenförmige Element gegen Verschieben sowie Verdrehen relativ zum Möbelteil gesichert.
Weiterbildungen der Erfindungen sind Gegenstand ■to der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an Ausiührungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 in perspektivischer Explosionsdarstellung eine erste Ausführung der erfindungsgemäßen Grund-oder 1.5 Verstellplatte zusammen mit dem Spreizdübel und einer Möbelseitenwand;
Fig.2 und 3 die Grund- oder Verstellplatte gemäß F i g. 1 in Rückansicht bzw. in Draufsicht:
Fig.4 einen Schnitt durch die Möbelseitenwand sowie durch die Grund- oder Verstellplatte gemäß Fig. 1; F i g. 5 einen Schnitt entlang der Linie 1-1 der F i g. 4; F i g. 6 bis 8 einen Schnitt durch die Möbelseitenwand sowie durch die Grund- oder Verstellplatte gemäß Fig. ; in verschiedenen Phasen der Befestigung an der Möbelseitenwand;
F i g. 9a und 9b einen Längsschnitt bzw. einen Querschnitt durch den Spreizdübel;
Fig. 10 in perspektivischer Explosionsdarstellung eine zweite Ausführung der erfindungsgemäßen Grundbo oder Verstellplatte zusammen mit dem Spreizdübel sowieder Möbelseilenwand;
F i g. 11 und 12 die Grund- oder Verstellpiane gemäß Fig. 10 in Rückansicht bzw. in Draufsicht;
Fig. 13 und 14 einen Schnitt durch die Möbelseitenwand sowie durch die G. ynd- oder Verstellplatte gemäß Fig. 10 in verschiedenen Phasen ihrer Befestigung an der Möbelseilenwand;
Fig. 15 in perspektivischer Explosionsdarstellung ei-
ne dritte Ausführung der erfindungsgemäßen Grundoder Verstellplatte zusammen mil. einer Möbelseitenwand;
Fig. 16 die Grund- oder Verstellplatte gemäß Fig. 15 von der Rückseite her gesehen;
Fig. 17 einen Schnitt durch die Möbelseitenwand sowie durch die an dieser Möbelseitenwand gehalterte Grund- oder Verstellplatte gemäß Fig. 15.
Die in den Fig. 1 bis 8 gezeigte Grundplatte 1 dient zur vorzugsweise einstellbaren Halterung eines Beschlagteiles 11 mit U-förmigem Querschnitt an einer Möbelseitenwand 2 und weist zu diesem Zweck in Richtung parallel zu den Oberflächenseiten der Möbelseitenwand 2 einen rechteckförmigen Querschnitt auf und wird an ihren beiden Längsseiten 3 bei befestigtem Beschlagteil in an sich bekannter Weise von den Schenkeln des Beschlagteiles drehfest umgriffen. An den Längsseiten besitzt die Verstellplatte 1 jeweils einen seitlich überstehenden Rand 4, dessen Breite in etwa der Dicke den kiinn (Fi g 17).
Die an den äußeren Enden der Verstellplatte 1 vorgesehenen Flächen 12, die den geringsten Abstand von der Oberflächenseite 6 aufweisen, sind jeweils mit einer Rastverzahnung 13 versehen, welche bei befestigtem Beschlagteil 11 mit einer Kante des Beschlagteiles 11 an dem am weitesten ins Möbelinnere hineinragenden Ende dieses Beschlagteiles zusammenwirken und bei angezogener Befestigungsschraube 10 ein Verschieben des Bcschlagteiles 11 relativ zur Verstellplatte I verhindern.
Zwischen der Fläche 8 und der Fläche 12 ist jeweils
beidseitig von der Mittellinie 5 eine weitere Fläche 14 vorgesehen, die beispielsweise als Anlagefläche für eine am Beschlagteil 11 vorgesehene und nicht näher dargestellte Abstützschraubc dient, mit welcher der Abstand des Bcschlagteiles 11 in Richtung senkrecht zu den Oberflächcnseiien der Möbelseitcnwand 1 einstellbar
Zur Befestigung der Verstellplattc I dient ein Sprciz-
dsr Schsnks! dss Bsschls^tciiss cn'spricht, se d«ß sich 20 iiiibc! !5, in dssssn Län^sbohrun" 16 ein Snrc!2bo!ncn
bei auf die Verstellplatte 1 aufgesetztem Beschlagteil eine glatte Außenfläche für die Anordnung Verstellplatte-Beschlagteil ergibt.
Wie die Figuren weiterhin zeigen, ist die Verstellplatte 1 ausgehend von der Mittellinie 5, die senkrecht zu der der Möbelseitenwand 2 zugewandten Oberflächenbzw. Rückseite 6 verläuft, zu beiden Enden hin symmetrisch aufgebaut, so daß die Verstellplatte 1 sowohl in der in F i g. 1 gezeigten Stellung als auch in einer um die Mittellinie 5 um 180° gedrehten Stellung an der Möbelseitenwand 2 befestigt werden kann, wodurch die Montage der Verstellplatte 1 an der Möbelseitenwand 2 wesentlich vereinfacht wird, da bei vorbereiteten Bohrungen 7 in der Möbelseitenwand 2 in jedem Fall ein richtungsgenauer Einbau der Verstellplatte I gewährleistet ist, ohne daß eine besondere Aufmerksamkeit bei der Montage notwendig wird. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn die Verslellnlatlp 1 maschinell an der Möbelseitenwand 2 befestigt wird. Zusätzliche teure technische Einrichtungen können hier entfallen, welche bei unsymmetrisch ausgebildeten Verstellplatten bisher dafür zu sorgen hatten, daß diese Verstellplatten eine bestimmte Lage einhielten. Für die Bearbeitungsmaschinen ergibt sich durch die symmetrische Ausbildung der Verstellplatte 1 ein einfacherer und unkomplizierter Aufbau, der zu preiswerten und naturgemäß weniger störanfälligen und einfacher zu handhabenden sowie zu bedienenden Maschinen führt.
Auch bei einer manuellen Montage der Verstellplatte 1 hat der symmetrische Aufbau dieser Verstellplatte erhebliche Vorteile, da der Monteur die Verstellplatte 1 so verarbeiten kann, wie sie ihm gerade in die Hand kommt, d. h, er braucht keine besondere Aufmerksamkeit auf die Einbauposition zu richten. Dies führt dazu, daß auch ungelernte Arbeitskräfte für derartige Montage eingesetzt werden können und daß sich auch für einen Laien, der ein Möbel selbst zusammenbauen will, die Montage wesentlich vereinfacht.
Wie die Figuren zeigen, ist die Verstellplatte 1 an ihrer der Möbelseitenwand 2 abgewandten Seite stufenförmig mit mehreren Flächen ausgebildet, die unterschiedlichen Abstand von der Oberflächenseite 6 besitzen. Die mittlere, den größten Abstand von der Oberflächenseite 6 aufweisende Fläche 8 ist mit einer Gewindebohrung 9 versehen, deren Achse sich mit der Mittellinie 5 deckt und die zum Eindrehen einer Befestigungsschraube 10 dient, mit welcher der Beschlagteil 11 des Möbelscharniers an der Verstellplatte 1 befestigt wer17 verschiebbar angeordnet ist. Der Spreizbolzen 17 ist an seinem einen Ende einstückig mit einem Spreizkonus
18 und an seinem anderen Ende einstückig mit einem Kopfteil 19 vergrößerten Querschnitte hergestellt und kann von der Seite her durch einen bis in die Längsbohrung 16 sich erstreckenden seitlich offenen Schlitz 20 unter gewisser Verformung des aus elastischem Material hergestelltem Spreizdübels 15 in die Längsbohrung 16 eingeführt werden, so daß der Spreizbolzen 10 die in den F i g. 9a und 9b gezeigte Lage innerhalb des Spreizdübels 15 einnimmt.
An einer der Längsseiten 3 ist ein sich seitlich von der Verstcllplatte wegerstreckender Ausleger 21 angeformt, dessen der Möbelseilenwand 2 zugewandte Oberflächenseite 22 eine Fortsetzung der Oberflächenseite 6 bildet und an dem der Verstellplatte 1 abgewandten Ende des Auslegers 21 einen wegstehenden Zapfen 23 aufweist. An den Oberflächensciten 6 und 22 ist ein sich senkrecht zu den Längsseiten 3 erstreckender Schlitz 24 vorgesehen, der durch den Ausleger 21 hindurchrcicht und im Bereich einer Ausnehmung 25 bis etwa in die Mitte der Verstellplatte 1 geführt ist. Die Ausnehmung 25, die für diesen Zweck zu der dem Ausleger 21 benachbarten Längsseite 3 der Grundplatte 1 offen ist erstreckt sich in Richtung parallel zu der Oberflächenseite 6 und weist einen rechteckförmigen Querschnitt auf.
Wie insbesondere F i g. 4 zeigt, bildet der der Oberflächenseite 6 bzw. der Oberflächenseite 22 abgewandte Rand des Schlitzes 20 zwei parallel zueinander verlaufende, als schiefe Ebenen ausgebildete Flächen 26 und 27. deren Abstand von der Oberflächenseite 6 vom Ausleger 21 zur Mitte der Verstellplatte 1 hin stetig zunimmt, wobei der Schlitz 20, dessen Breite gleich oder geringfügig größer als der Querschnitt des Spreizbolzens 17. in jedem Fall jedoch kleiner als der Querschnitt des Kopfteiles 19 ist, in eine Bohrung 28 mündet, deren Durchmesser gleich oder größer ist als der Querschnitt des Kopfteiles 18.
bo Für die Befestigung der Verstel.platte 1 an der Möbelseitenwand 2 wird zunächst der Spreizdübel 15 zusammen mit dem in diesem Spreizdübel angeordneten .Spreizbolzen 17 mit dem Spreizkonus 18 voraus in eine der Bohrungen 7 der Möbelscitenwand 2 eingeführt (bei der für die Fig. 1 gewählte Darstellung in die obere Bohrung 7). wobei der verdickte Kopfteil 19 über die Oberflächenseite der Möbelseitenwand 2 vorsteht. Nun wird die Verstellplatte 1 so auf die Möbelseitenwand 2
aufgesetzt, daß der Kopfteil 19 in der Bohrung 28 /u liegen kommt, wobei der aus elastischem Material bestehende Ausleger 21 durch den mit seinem freien Ende an der Oberflächenscite der Möbelseitenwand 2 anliegende Zapfen 23 von eier Möbclscitenwand 2 weggebogen wird, wie dies in F i g. 6 klargestellt isl. Im Anschluß daran wird die Verstellplatle t in Richtung des Pfeiles A (Ι'ίμ. 7) verschoben, wodurch iler Kopfteil 14 ;iul ilen !''lachen 2Λ find 27 gleitet und der Sprcizbol/.eii 17 in zunehmendem Maße in Richtung des Pfeiles B aus der Bohrung 7 unter Spreizung des mit dem Widerhakenprofil versehenen Enden des Spreizdübels 15 he/ausgezogen wird, d. h. die Versiellplatte 1 schiebt sich mit ihren an den Schlitz angrenzenden Randbereichen keilförmig zwischen den Kopfteil 19 und das der Versiellplatte 1 zugewandte Ende des Spreizdübel 15. Dieses Ende des Spreizdübels 15 liegt dabei gegen die Bodenfläche einer an den Oberflächenseiten 6 bzw. 22 vorgesehenen und parallel zum Schlitz 24 verlaufenden Ausnehmung 3i, ucicti Bieiic gleich oder größer isi ais der Durchmesser des Spreizdübels 15 und deren Bodenflüche 30 in Richtung vom Ausleger 21 zur Mitte der Vcrstellplatte 1 einen zunehmenden Abstand von der Oberflächenseite 6 bzw. von der Möbelseitenwand 2 aufweist, wodurch gleichzeitig mit dem Spreizen des Spreizdübel 15 ein festes Anpressen der Verstcllplatte 1 bzw. der Oberflächenseite 6 gegen die Möbelseitenwand 2 erreich! wird. Das Spreizen des Spreizdübel 15 ist dann beendet, wenn das im Inneren der Verstcllplatte 1 befindliche Ende 32 des Schlitzes 24 gegen den Sprcizbolzen 17 anliegt, wobei bei Erreichen dieser Endstcllung der zapfen 23 in die benachbarte Bohrung 7 der Möbelseitenwand einschnappt, so daß die Teile die in F i g. 8 gezeigte Stellung einnehmen.
Durch den in die Bohrung 7 der Möbelseitenwand 2 eingreifenden Zapfen 23 wird einerseits ein unerwünschtes Zurückschieben der Verstellplatte 1 entgegen dem Pfeil /I und damit ein unerwünschtes Lockern der Verstellplatte an der Möbelseitenwand 2 verhindert; außerdem dient der in die Bohrung 7 eingreifende Zapfen auch der drehsicheren Befestigung der Verstellplatte 1 an der Möbelseitenwand 2.
Die in den Fig. 10 bis 14 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 9 im wesentlichen dadurch, daß an der Vcrstellplatte 1 an beiden Längsseiten jeweils ein seitlich wegstehender Ausleger 21 bzw. 33 angeformt ist, wobei bei dem mit dem Schlitz für den Spreizbolzen 17 versehenen Ausleger 21 der Zapfen 23 entfallen ist und der Ausleger 33 einen entsprechenden Zapfen 34 trägt. Außerdem ist bei der in den F i g. 10 bis 14 gezeigten Ausführungsform der Schlitz 24 an dem der Verstellplatte 1 entfernten Ende des Auslegers seitlich offen, so daß der Spreizbolzen 17 von diesem offenen Ende her in den Schlitz 24 eingeführt werden kann. Die Befestigung der Verstellplatte Γ an der Möbelseitenwand erfolgt in der Weise, daß nach Einsetzen des Spreizdübels 15 in eine entsprechende Bohrung 7 der Möbelseitenwand 2 der Spreizbolzen 17 durch Verschieben der Verstellplatte Γ in Richtung des Pfeiles C in den Schlitz 24 eingeführt wird, wodurch durch das Entlanggleiten des Kopfteiles 19 an den Flächen 26 und 27 wiederum in der oben beschriebenen Weise das Spreizen des Spreizdübels erfolgt Die Teile haben ihre endgültige Stellung erreicht, wenn der am Ausleger 33 angeformte Zapfen entsprechend Fig. 54 in eine benachbarte Bohrung der Möbelseitenwand 2 eingeschnappt ist In den Fig. 15 und 16 ist eine Verstellplatte 1" gezeigt, die in ihrer Ausbildung der Versiellplatte Γ entspricht, wobei jeder der zusätzliche Ausleger 33 entfallen ist. Um die Verstellplatte 1" nach dem Spreizen des Sprei/.dübels 15 gegen ein Lockerwerden durch Ver-
1S schieben zu sichern, sind bei dieser Ausführungsform zusätzliche Befestigungsschrauben 35 und 36 vorgesehen, die durch Bohrungen 37 und 38 der Verstellplatte 1" in das Material der Mobclsciicnwiiiul eingedreht werden.
κι Fig. 17 zeig! eine Abwandlung der Verstellplatte 1" in der Weise, daß zur Drehsicherung und zur Vermeidung eines Lockerwerdens der Spreizverbindung zwischen Versiellplatte 1" und Möbelseitenwand 2 durch unerwünschtes Verschieben der Vcrstellplatte 1" am
f) Ausleger 21 eine Bohrung für eine Sicherungsschraube 39 vorgesehen ist, die in das Material der Möbelseitenwand 2 eingreift. Die Sicherung bzw. Arretierung der Versiellplatte 1" gegen unerwünschtes Verschieben relativ zur Möbelseitenwand 2 kann jedoch auch dadurch erreicht werden, daß die Befestigungsschraube iö fur den Bcschlagteil 11 im eingedrehten Zustand in eine Vertiefung 40 im Kopfteil 9 des Spreizbolzens 17 eingreift, so daß hierdurch ein seitliches Verschieben der Vcrstellplatte 1" relativ zum Spreizdübel 15 nicht mehr möglich ist.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Grund- oder Verstellplatte für ein Möbelscharnier, insbesondere zur Befestigung an einem Möbel- s teil, bestehend aus einem plattenförmigen Element mit wenigstens einem in eine Bohrung eines Möbelteils einsetzbaren Spreizdübel, mit einem in diesem Spreizdübel angeordneten längsverschiebbaren Spreizorgan mit Spreizkonus, welches durch Verschieben relativ zum Dübel diesen spreizt, sowie mit Arretierungsmitteln, welche bei gespreiztem Spreizdübel ein Verschieben sowie ein Verdrehen des plattenförmigen Elementes relativ zum Möbelteil verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß das plattenförmige Element (1,1', 1") und der Spreizdübel (15) getrennte Bauteile sind und daß am plattenförmigen Element (1,1', 1") eine mit einer Eingriffsfläche (19) des Spreizorgans (17) zusammenwirkende Schrägfläche vorgesehen ist, die beim Verschieben des plattenförmigen Elementes (1, 1', 1") in Richtung parallel zur Oberfläche des Mobeiieiis das Verschieben des Spreizorganes relativ zum Dübel (15) bewirkt.
2. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizorgan ein Spreizbolzen (17) ist.
13. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffsfläche von einem verdickten Kopfende (19) des Spreizbolzens (17) gebildet ist.
4. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schrägfläche (26, 27) von einer Seitenkante (3) des plattenförmigen Elementes (1, 1', V) in dr* Innere dieses EIementes erstreckt, und daß die Schrägfläche (26, 27) mit wachsendem Abstand von dieser Seitenkante (3) einen zunehmenden Abstand von einer dem Dübel (15) bzw. der Oberfläche des Möbelteils zugewendeten Oberflächenseite (6) des plattenförmigen EIementes (1, IM") aufweist.
5. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine zu einer Seiteivkante (3) des plattenförmigen Elementes (1, 1', 1") sowie zu einer dem Dübel (15) zugewendeten Oberflächenseite (6) dieses Elementes hin offene Ausnehmung (25) im plattenförmigen Element, in welche (Ausnehmung) sich die Schrägfläche (26, 27) hineinerstreckt.
6. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 5, v> dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (25) in etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweist.
7. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel zueinander verlaufende und im Abstand voneinander angeordnete Schrägflächen (26, 27) vorgesehen sind, die von Randflächen eines Schlitzes (24) gebildet sind, welche (Randflächen) an der dem Dübel (15) abgewendeten Seite dieses Schlitzes (24) liegen. t>o
8. Grund- oder Verstellplatte nach einem tier Ansprüche I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß clic Arreticrungsmittel. die ein Verschieben des plattenförmigen Elementes (1, Γ, I") relativ zum Möbeltcil verhindern, von einer Schraube (JO) vorzugsweise t,-. von einer /ur Befestigung eines Scharnicranm (ti) an der Grund- oder Vcrstcllpiaüc dienenden liefcstigungsschniube gebildet sind, die gegen das dem plattenförmigen Element (1, Γ, 1") zugewendete Ende des Spreizbolzens (17) andrehbar ist.
9. Grund- oder Verstellplatte nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei gespreiztem Spreizdübel (15) das dem plattenförmigen Element (1, Γ, I") zugewendete Ende des Spreizbolzens (17) innerhalb der Ausnehmung (25) einer Gewindebohrung (9) für die Schraube (10) gegenüber liegt.
10. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Spieizbolzen (10) an seinem mit dem verdickten Kopfende (19) versehenen Ende eine Vertiefung (40) aufweist, in welche bei gespreiztem und arretiertem Spreizdübel (15) ein Ende der Schraube (10) hineinragt •
11. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das plattenförmige Element (1,1', l") einen seitlich wegstehenden, parallel zu der dem Spreizdübel (15) zugewendeten Oberflächenseite (6) des plattenförmigen Elementes verlaufenden Ausleger (21) aufweist, in welchem sich der Schlitz (24) erstreckt, und daß dar Schütz (24) am Ausleger (21) eine öffnung zum Einführen der Eingriffsfläche (19) des Sperrbolzens (17) aufweist.
12. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung zum Einführen der Eingriffsfläche (19) dadurch gebildet ist, daß der Schlitz (24) an dem dem plattenförmigen Element (1, Γ, 1") abgewendeten Ende des Auslegers (21) seitlich offen ist.
13. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung zum Einführen der Eingriffsfläche (19) dadurch gebildet ist, daß der Schlitz (24) im Ausleger (21) in eine Bohrung (28) mündet, deren Querschnitt gleich oder größer ist als das die Eingriffsfläche (19) aufweisende Ende des Spreizbolzens (17).
14. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Auileger-(2?) an seinem freien Ende einen Zapfen (23) als Arretierungsmittel aufweist, der in eine weitere Bohrung (7) des Möbelteils (2) cinsct/bar ist.
15. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Auslegers (21) eine Bohrung für eine in das Möbelteil (2) einschraubbare und als Arretierungsmitte! dienende Verankerungsschraube (39) vorgesehen ist.
16. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ausleger (21) seitlich von einer Längsseite des rcchteckförmig ausgebildeten plattenförmigen EIcmentes(l, Γ, 1") wegerstreckt.
17. Grund- oder Verstellplatte nach einem der Ansprüche I bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Spreizdübel (15) zugewendeten Oberflächenseite (6) des plattenförmigen Elementes (1, 1', 1") eine Arilagefläche (30) für den Dübel (15) vorgesehen ist, wobei diese Anlageflächc (30) in gleichem Sinne wie die Schrägfläche (26, 27) gegenüber der Oberflächenscite (6) des plattenförmigen Kiemenies (1, Γ, I") geneigt ist.
18. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, dal.! die Neigung, die die Anlagcflächc (30) gegenüber der dem Spreizdübel (15) zugewendeten Oberfliichenscite (β) des plattenförmigen Kleincntes (1, Γ, !") aufweist, geringer ist
als die Neigung der Schrägfläche (26, 27) gegenüber dieser Oberflächenseite (6).
19. Grund- oder Verstellplatte nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche (30) von der Bodenfläche einer Verliefung oder Nut (31) gebildet ist, wobei die Breite dieser Verliefung oder Nut gleich oder größer ist als der Querschnitt des dem plattenförmigen Element (I, i\ l") zugewendeten Endes des Spreizdübels (15).
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