DE2047944C3 - Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einer Phasenregelschleife - Google Patents

Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einer Phasenregelschleife

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DE2047944C3
DE2047944C3 DE19702047944 DE2047944A DE2047944C3 DE 2047944 C3 DE2047944 C3 DE 2047944C3 DE 19702047944 DE19702047944 DE 19702047944 DE 2047944 A DE2047944 A DE 2047944A DE 2047944 C3 DE2047944 C3 DE 2047944C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einem Frequenzeinstellglied und einer einen Pha-
senvergleicher enthaltenden Regelschleife, bei der an den Phasenvergleicher einerseits das Synchronisiersignal und andererseits das durch Umformung pulsförmige Oszillatorsignal angelegt ist und das Ausgangssignal des als Schalter ausgebildeten Phasenvergleichers
unter Zwischenschaltung eines Integriergliedes dem Stellglied des Oszillators zugeführt ist.
Bei einem Funksystem mit digitaler Nachrichtenübertragung tritt bei der exakten Regeneration der Pulse das Problem auf, einen Oszillator (Schwungrad) auf die mittlere ankommende Pulsfolgefrequenz zu synchronisieren. Die Synchronisation erfolgt in der Regel mit Hilfe einer Phasenregeleinrichtung. Phasenregeleinrichtungen zum Vergleichen zweier pulsförmiger Spannungen sind an sich bekannt, beispiels-
weise durch »Philips' Technische Rundschau«, April 1952, Seite 315,die USA.-Patentschrift 3 478 276 und die britische Patentschrift 714442.
Insbesondere durch die ersterwähnte Literaturstelle ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein frei schwingender Oszillator, der als Sperrschwinger ausgebildet ist, eine sägezahnförmige Spannung abgibt Durch eine Differenzierstufe wird aus jedem einzelnen Sägezahn ein gleichpoliger kurzer flankensteilei Impuls gewonnen. Dieser Impuls wird in einer al:
Schalter und Phasendetektor wirksamen spezieilet Röhre mit den ebenfalls gleichgerichteten Pulsen ei ner Synchronisierspannungsquelle verglichen. Di< dem Phasendetektor entnehmbare Regelspannun] wird dann nach Glättung zur Nachregelung der Fre quenz des frei schwingenden Oszillators verwendel Normalerweise sind durch die Einflüsse des Funk
systems, z. B. durch Frequenzbandbeschneidung ode Streckengeräusche, die ankommenden Pulse sowor in ihrer Amplitude wie in ihrer Phasenlage für ein saubere Weiterverarbeitung der Nachricht, insbesor dere zur Weitergabe an weitere Funksysteme, wege der Impulsverzerrungen nicht mehr geeignet. Fig. zeigt ein Beispiel für eine derartige verschliffen ar
kommende Impulsfolge. Wie in der Fig. I angedeutet, sind die Nulldurchgänge unterschiedlich und erfolgen nicht mehr zum Sollzeitpunkt. Die Zeitachse dieser Darstellung ist in Bit eingeteilt, und die Ordinate gibt die Pulsamplitude an.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Verwendungeines eingangs geschilderten Systems einen Oszillatoi so zu synchronisieren, daß einerseits möglichst zeitrichtig die ursprüngliche Pulsfolgefrequenz wieder hergestellt wird, und zwar soll sich die Phasenlage der Oszillatorschwingung, in bezug auf die ideale Lage der Nulldurchgänge des Nachrichtensignals, auch bei Temperaturschwankungeii oder Frequenzänderungen dieses ankommenden Digitalsignals, möglichst wenig ändern.
Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einem Frequenzeinstellglied und einer einen Phasenvergleicher enthaltenden Regelschleife, bei der an den Phasenvergleich^ einerseits das Synchronisiersignal und andererseits das durch Umformung pulsförmige Oszillatorsignal angelegt ist und das Ausgangssigna! des als Schalter ausgebildeten Phasenvergleichers unter Zwischenschaltung eines Integriergliedes dem Stellglied des Oszillators zugeführt ist, gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, daß als Synchronisiersignal ein Funkempfangssignal vorliegt, dessen Modulationsinhalt in Form von Paketen aus bipolaren Einzelpulsen (Bits) unterschiedlicher Zahl übermittelt wird, und daß dieses Signal zunächst einer Regenerierung unterworfen und anschließend differenziert wird, derart, daß bei jedem Nulldurchgang des Nachrichtensignals ein kurzer, flankensteiler, jeweils gleich gerichteter Puls (Sample) auftritt, der anschließend durch Begrenzung zu einem schmalen Rechteckpuls umgeformt wird, der einem den Phasenvergleicher bildenden elektronischen Schalter zu dessen Betätigung zugeführt ist, an dessen Schaltstrecke das durch Umformung pulsförmige Oszillatorsignal, dessen Frequenz im Synchronzustand gleich der Bitfolgefrequenz ist, derart angelegt ist, daß der Oszillator der mittleren Bitfrequenz des Nachrichtensignals folgt.
Ein derart auigebauter Phasenvergleic'.ier hat den Vorteil einer sehr großen Regelsteilhcit. In einer vorteilhaften Ausbildung wird er aus zwei parallelgeschalteten, je zwei gleichpolig in Serie liegende Dioden enthaltenden Diodenpaaren aufgebaut, an die das Schaltsignal in Form der kurzen Pulse in Durchgangsrichtung angelegt ist; in der Diagonale der beiden Diodenpaare liegt ein Widerstand, und ferner bilden diese Diagonalpunkte die Schaltstrecke, an die einerseits das Oszillatorsignal angelegt ist und von der andererseits die Regelspannung entnommen ist.
Das Synchronisiersignal wird in Weiterbildung der Erfindung zunächst einer Pulsformerstufe zugeführt, bestehend aus zwei gleich ausgebildeten Transistorverstärkerstufen, deren Emitter miteinander verbunden und aus einer Stromquelle mit eingeprägtem Strom gespeist sind, deren Kollektoren die gleichen Außenwiderstände aufweisen und deren Basen auf gleiche Vorspannung gebracht sind, bei der ferner das Synchronisiersignal der Basis nur der einen Transistorstufe zugeführt ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Schaltung besteht darin, daß die Stromquelle mit eingeprägtem Strom aus einer Transistorstufe besteht, deren Rasis über einen Festspannungsteiler an der Versorgungsspannung liegt und dessen Emitter-Kollektorstrecke unter Zwischenschaltung eines Emitterwiderstandes einerseits an der Versorgungsspannung, andererseits an den Errjittern der beiden gleichartig ausgebildeten Transistoren zur Pulsformung liegt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ist es ferner, wenn die Kollektoren der beiden zur Impulsformung vorgesehenen Transistoren an die Basen zweier nachgeschalteter Transistorstufen angelegt sind, de-
ren Kollektoren parallel geschaltet das Ausgangssignal abgeben, deren Emitter zur Erzielung des Differenziereffektes über kleine Kapazitäten an den Spannungsnullpunkt gelegt sind, und wenn ferner Dioden vorgesehen sind, über die sich diese Kapazitäten au-
»5 ßerhalb der Schaltzeit der beiden Differenzierstufen entladen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ist es ferner, wenn den Differenzierstufen eine vorzugsweise aus zwei in Serie geschalteten Transistoren beste-
ao hende Begrenzerstufe nachgeschaltet ist, die gleichzeitig als Phasenumkehrstufe wirkt und deren gegenphasige pulsförmige Ausgangsspannungen an die parallelgeschalteten Diodenpaare angelegt sind.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der
»5 Fig. 1 bis 5 näher erläutert.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild der Synchronisationseinrichtung. Diese besteht zunächst aus einem Pulsformer PFl, dem die ankommenden Signale, von denen ein beispielsweiser Verlauf in Fig. 1 dargestellt ist, bei A zugeführt werden. Der Pulsformer wandelt das verschliffene Eingangssignal in ein entsprechendes Rechtecksignal um (Fig. 4, Zeile α, nachfolgend kurz 4a, b... genannt). Dieses Rechtecksignal wird einer Differenzierstufe DG zugeführt, an deren Ausgang als Folge der Differenzierung spitze Nadelimpulse zum Zeitpunkt des Nulldurchganges beim Originalsignal erscheinen. Diese Nadelimpulse müssen, wenn jeder mögliche »Nulldurchgang« Synchronisationsinformation liefern soll, entweder mittels eines Gleichrichters oder mittels einer entsprechenden Addierstufe zu einseitig gerichteten Impulsen zusammengefaßt werden (Fig. 4b). Ein nachfolgender Begrenzer und Pulsformer PB formt aus diesen zunächst schmale Rechteckimpulse, die letztlich dem als Phasendiskriminator fungierenden elektronischen Schalter ES zugeführt werden (Fig. 4c). Dem Phasendiskriminator werden gleichzeitig die Signale des zu synchronisierenden Oszillators O, die durch Begrenzung in der Formerstufe PF2 rechteckförmiger Spannungsverlauf haben, zugeführt (Fig. 4e). Das Ausgangssignal des Phasendiskriminators, das die der Phasenablage proportionale Nachsteuerspannung UR enthält, wird dann wiederum der Frequenzeinstelleinrichtung des Oszillators O zugeführt. Letztere kann eine Kapazitätsdiode sein, wie im Schaltbild angedeutet.
Die in Fig. 2 dargestellte Einrichtung hat nun die an Hand der Fig. 3 erklärbare Funktion. Darin ist O der zu regelnde Oszillator, ES ist der elektronische Schalter, der in Abhängigkeit von den Impulsen IF geschlossen wird. Nur während der Zeitdauer, während der der Impuls IF wirksam ist (Fig. 4c), ist der Schalter geschlossen, und damit werden zeitweise die rechteckförmigen Ausgangsimpulse des Oszillators O über den Schalter ES auf eine Ladekapazität CL, die am Eingang des Oszillators zur Siebung und Integration der Nachregelspannung vorgesehen ist, geschaltet. Zunächst muß verhindert werden, daß durch die Schaltimpulse /F, wenn die Phasenlage des ankom-
mention Signals mit der des synchronisierten Oszillators nicht übereinstimmt, abwechselnd positive und negative Spannungswerte des Oszillatorsignals vom Schalter ES (Fig. 3) durchgeschaltet werden, da in diesem Falle kein Regelkriterium entstehen würde. Dies wäre der Fall, wenn, wie Fig. 4d zeigt, einer Schwingung des Oszillators zwei Nachrichtenbits entsprächen. Dies kann dadurch verhindert werden, daß die Oszillatorfrequenz der Nachrichtenbitrate entspricht (Fig. 4e). Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Pulse IF das Oszillatorsigiial (Ae) durchschalten, ergeben sich die Ladeströme an der Kapazität CjL nach den Fig. 4f bish. Bei exakter Übereinstimmung der Oszillatorfrequenz mit der Pulsfrequenz des ankommenden Signals und korrekter Phasenlage entsteht der Fall 4f, d. h. die entstehende Regelspannung wäre in diesem Fall Null, da auch die mittleren Ablagen der »Nulldurchgänge« am Nachrichtensignal, seien sie durch Bandbegrenzungsvorgänge oder Streckengeräusche bedingt, sich statistisch mitteln (Fig. 4f, Zeitraum A). Verschiebt sich aus irgendeinem Grund die mittlere Frequenz oder Phase der ankommenden Pulsfolge im Vergleich zum Oszillatorsignal, so entsteht eine einseitig gerichtete Spannung, wie aus den Fällen nach den F i g. 4 g und 4 h, bei denen das Signal 4c einmal gegenüber dem Oszillatorsignal Ae grundsätzlich um einige Grad vor- oder nacheilt, hervorgeht. Diese Stromfunktion dient zur Erzeugung der Regelspannun^ UR (in Fig. 3), die bei geeigneter Polung bestrebt ist, den Oszillator O auf die Folgefrequenz und mittlere Phasenlage der ankommenden Pulse zu stabilisieren. Stromanteile, die denjenigen Stromanteilen, die die Phasenablage des Oszillatorsignals korrigieren, entgegengerichtet sind (in Fig. 4g und 4h mit B gekennzeichnet), reduzieren den die Phasenablage kennzeichnenden an CL entstehenden Spannungsendwert nicht grundsätzlich, verlängern aber die Zeit, bis er erreicht wird.
Durch die Breite der Impulse IF im Vergleich zur Breite der Oszillatorsignalpulse wird die Steilheit der Regelung bestimmt, und da die Pulse IF sehr schmal im Verhältnis zum Oszillatorsignal sind, wird auf einfache Weise eine äußerst steile Regelkennlinie erzielt. Das heißt mit anderen Worten, die Regelkennlinie ist innerhalb von einigen Prozent des Nachrichtenbits bereits voll durchlaufen, und damit folgt der Oszillator bis au ι einige Grade genau der mittleren Nullpunktfoke des ankommenden Signals, ohne daß hochtemperaturstabile Gleichspannungsverstärker verwendet werden müssen.
Nachfolgend wird ein detailliertes Schaltbeispiel, dargestellt in Fig. 5, näher beschrieben. Die empfangenen Impulse gemäß Fig. 1 gelangen an den Eingang A der Einrichtung. Zur gleichstrommäßigen Abblockung gegen die nachfolgenden Transistorstufen ist die Kapazität Cl vorgesehen. Danach gelangen die Signale (Fig. 1) zunächst auf die Basis des Transistors TrI. Diese Stufe ist zusammen mit der Transistorstufe 7V3 dazu vorgesehen, die Impulse so zu formen, daß die Signale der F i g. 4 a entstehen. Dazu sind beide Transistoren emitterseitig über je eine Schutzdiode an den Kollektor eines Transistors TrI gelegt. Dieser Transistor 7>2 hat die Aufgabe, für die Emitter der Transistoren TrX und 7>3 eine Stromquelle mit hochohmigem Innenwiderstand zu schaffen.
Die Basisvorspannung für den Transistor TrI ist durch die Widerstände Al und Rl fest eingestellt. r»ic ίJdsibvuispannung des Transistors 7>3 wird durch die Widerstände /?3. R4 und R5 bestimmt und läßt sich mittels /?4 so einstellen, daß der mittlere Stromfluß durch beide Transistoren gleich ist. Die Schutzdioden Dl, Dl dienen lediglich dem Zweck, einen Emitterbasisdurchhruch bei einem der nachfolgend beschriebenen Schaltvorgänge zu vermeiden. Die kollektorseitigen Arbeitswiderstände R6, Rl der Transistoren 7>1 und 7>3 sind gleich groß. Durch die Steuerspannung am Punkt A werden die Transistoren 7>1
ίο und 7>3 nach einer Art Stromübernahmeverfahren gesteuert. Bei positiven Signalspannungen übernimmt nämlich der Transistor TrI den gesamten Strom, da dann der Emitter des Transistors TrI und somit auch der Verbindungspunkt der beiden Emitter zu größeren positiven Potentialen wandert. Da die Basisspannung des Transistors 7>3 gleich bleibt, wird die Emitter-Basisstrecke dieses Transistors stromlos und in gleicher Weise auch die Emitter-Kollektorstrecke gesperrt. Durch negative Impulse an der Basis von 7>1 erfolgt eine Stromabnahme durch diesen Transistor, weshalb das gemeinsame Emitterpotential der Transistoren TrI und 7>3 in Richtung negativer Werte wandert. Infolgedessen übernimmt nach dem Nulldurchgang der Steuerspannung am Punkt A der Transistor 7>3 den gesamten Strom. Da der Gesamtstrom begrenzt ist und jeweils einer der Transistoren TrI oder 7>3 diesen Gesamtstrom übernimmt, entstehen aus einer auch stark verschliffenen Steuerspannung an den Kollektoren der beiden Transistoren Rechteckimpulse, die zwar gleich gerichtet sind, jedoch entsprechend der Polarität der Steuerspannung A zeitlieh verschoben. Diese Rechteckimpulse steuern schließlich die Transistoren 7>4 und 7>5 über deren Basis an. Der Emitter beider Transistoren liegt über die gleich großen, absolut jedoch relativ kleinen (100 pF) Kapazitäten Cl und C3 am Schaltungsnullpunkt Im Moment der Stromübernahme, z. B. des Transistor*- TrI, wandert das Potential an Rb zu negativen Werten, und damit wird der Transistor 7>4 stromführend.
Dieser Stromfiuß kann jedoch nur kurzzeitig erfolgen, da sich die Kapazität CI sehr schnell auf den Wert der Basisspannung von TrA auflädt, wodurch der Stromfluß durch 7V4 aufhört. Es entsteht also praktisch beim Nulldurchgang der Steuerspannung A in
Richung positiver Werte ein kurzer Impuls am Kollektor des Transistors TrA, während beim Nulldurchgang der Steuerspannung A in Richtung negativer Werte kurzzeitig der Transistor 7>5, in der gleichen Art, wie bei TrA eirläutert, stromführend wird. Während der Zeiten, bei denen jeweils einer der Transistoren TrI oder 7>3 stromlos ist, entlädt sich die Kapazität Cl über die Diode Z>3 bzw. die Kapazität C3 übei die Diode DA. Da die Kollektoren der beiden Transistoren TrA und TrS zusammengeschaltet sind, ent-
steht aus der Steuerspannung A am Zusammenschaltpunkt der beiden Kollektoren die Impulsfolge gemäß Fig. 4b. In den beiden Transistoren 7>6 unc TrI entsteht aus diesen kurzen dreiecksförmigen Impulsen eine Folge von schmalen Rechteckimpulsen da diese beiden Transistoren eine Begrenzerfunktior haben. Gleichzeitig wirken diese beiden Transistorer als Phasenumkehrstufe, und zwar zwischen den Schal tungspunkten B und C. Da die Außenwiderstände Ri und R9 der beiden Transistoren gleich sind, sind di<
Pulse an den Punkten B und C gleich groß, aber ent gegengesetzt gerichtet. Über die Koppelkondensato ren CS und C6 gelangen diese Impulse schließlich au die eigentliche PhascirSTücke, beuchend au» 'ά.π D'
odenpaaren Dl, D9 und DS, DlO.
Die Impulse haben dann die Form gemäß Fig. 4c. Da sie von Punkt B nach Punkt C gesehen positiv sind, werden die Diodenpaare Dl, D9 und DS, DlO durchgeschaltet. Im Zeitraum des Durchschaltens ist also zwischen den Brückenpunkteh D, F das gleiche Potential vorhanden, d. h. D und F erscheinen miteinander verbunden. Das gleiche gilt auch für ein anderes Potential, das zum gleichen Zeitpunkt zwischen den Punkten D und z. B. Masse anliegt, und in den nachgeschalteten Siebkondensator CS fließt entsprechend dem Innenwiderstand ein Ladestrom. Um die an Hand der Fig. 3 erläuterte Schaltfunktion zu erfüllen, ist daher am Punkt D über die große Kapazität Cl, die zu einer Reehteckpulsform umgeformte Oszillatorschwingung Os angelegt. Diese Pulsform ist in Fig. 4e dargestellt. Nur in der Zeit, in der die Impulse gemäß Fig. 4c vorhanden sind, schaltet also die Brücke der Dioden Dl bis DlO zwischen D und F durch und überträgt das an D herrschende Potential nach F.
In der Umgebung der Nulldurchgänge des Oszillatorsignals entsteht ein Potentialwechsel, und wie die Fig. 4f bis 4h erkennen lassen, entsteht am Ausgang F, je nachdem, zu welchem Zeitpunkt im Vergleich zum Oszillatornulldurchgang die Impulse nach Fig. 4c an den Dioden wirksam sind, ein entsprechendes Ausgangssignal. Fig. 4f zeigt dabei den Zustand des Synchronismus, denn in diesem Fall wird im Mittel die Hälfte der an D liegenden Spannung positiven Potentials und die Hälfte negativen Potentials nach F übertragen, was letzten Endes heißt, daß die über den Ladestrom entstehende Gesamtspannung an F Null ist. Dies entspräche dem absoluten Synchronzustand, d. h. die an F liegende Spannung, die letztlich die Nachstellgröße für den Oszillator O ist, hat den Wert 0.
to Die Dioden DS und D6 sind lediglich dazu vorgesehen, um in der Zeit zwischen zwei kurzen Impulsen die Kondensatoren C5 und C6 zu entladen, ohne Erzeugung einer Fehlerausgangsspannung an Punkt F. Die Regelspannung an Punkt F wird schließlich über die Leitung G dem Nachstellglied des Oszillators O zugeführt. Das Nachstellglied ist z. B. eine Varaktordiode.
Alle übrigen ηπ der Schaltung nicht näher erwähnten Widerstände, Kapazitäten und sonstigen Bauteile erfüllen an sich bekannte Funktionen und dienen z. B, der Vorspannungserzeugung für die Transistoren oder der Entkopplung.
Die durch die geschilderte Einrichtung erzielbare phasendiskriminatorähnliche Wirkung ergibt letztlich
as eine sehr steile Diskriminatorkennlinie, da innerhalb einer sehr geringen Phasenverschiebung im Vergleich zur Dauer eines Nachrichtenbits (etwa 5%) das volle Regelpotential durchlaufen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    I. Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einem Frequenzeinstellglied und einer einen Phasenvergleicher enthaltenden Regelschleife, bei der an den Phasenvergleicher einerseits das Synchronisiersignal und andererseits das durch Umformung pulsförmige Oszillatorsignal angelegt ist und das Ausgangssignal des als Schalter ausgebildeten Phasenvergleichers unter Zwischenschaltung eines Integriergliedes dem Stellglied des Oszillators zugeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Synchronisiersignal ein Funkempfangssignal (Fig. 1) vorliegt, dessen Modulationsinhalt in Form von Paketen aus bipolaren Einzelpulsen (Bits) unterschiedlicher Zahl übermittelt wird, und daß dieses Signal zunächst einer Regenerierung unterworfen (PFl, Fig. 4a) und anschließend differenziert (DG, Fig. 4b) wird, derart, daß bei jedem Nulldurchgang des Nachrichtensignals ein kurzer, flankensteiler, jeweils gleich gerichteter Puls (Sample) auftritt, der anschließend durch Begrenzung zu einem schmalen Rechteckpuls (PB, Fig. 4c) umgeformt wird, der einem den Phasenvergleicher bildenden elektronischen Schalter (ES) zu dessen Betätigung zugeführt ist, an dessen Schalterstrecke das durch Umformung (PF2) pulsförmige Oszillatorsignal (Fig. 4c), dessen Frequenz im Synchronzustand gleich der Bitfolgefrequenz ist, derart angelegt ist, daß der Oszillator (O) der mittleren Bitfrequenz des Nachrichtensignals folgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektronische Schalter (ES) aus zwei parallelgeschalteten, je zwei gleichpolig in Serie liegende Dioden (D7...DlO) enthaltenden Diodenpaaren besteht, an die das Schaltsignal in Form der kurzen Pu'se in Durchgangsrichtung angelegt ist, daß in der Diagonale (F, D) der beiden Diodenpaare ein Widerstand liegt, daß ferner diese Diagonalpunkte (F, D) die Schaltstrecke bilden, an die einerseits das Oszillatorsignal (Os) angelegt ist und von der andererseits die Regelspannung (G) entnommen ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Synchronisiersignal zunächst einer Pulsformerstufe (PF2) zugeführt ist, bestehend aus zwei gleich ausgebildeten Transistorverstärkerstufen (TrI, 7V3), deren Emitter miteinander verbunden und aus einer Stromquelle mit eingeprägtem Strom gespeist sind, deren Kollektoren die gleichen Außenwiderstände (R6, R7) aufweisen und deren Basen auf gleiche Vorspannung gebracht sind, daß ferner das Synchronisiersignal (A) der Basis nur der einen Transistorstufe zugeführt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle mit eingeprägtem Strom aus einer Transistorstufe (TrI) besteht, deren Basis über einen Festspannungsteiler an der Versorgungsspannung liegt und deren Emitter-Kollektorstrecke unter Zwischenschaltung eines Emitterwiderstandes einerseits an der Versorgungsspannung, andererseits an den Emittern der beiden Transistoren (TrI, 7>3) zur Pulsformung
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kollektoren der beiden zur Impulsformung vorgesehenen Transistoren (TrX, 7>3) an die Basen zweier nachgeschalteter Tiansistorstufen (TrA, TrS) angelegt sind, deren parallelgeschaltete Kollektoren das Ausgangssignal abgeben und deren Emitter zur Erzielung des Differenziereffektes über kleine Kapazitäten (C 2, CS) an den Spannungsnullpunkt gelegt sind, daß ferner Dioden (D3, DA) vorgesehen sind, über die sich diese Kapazitäten (Cl, C3) außerhalb der Schaltzeit der beiden Differenzierstufen ( TrA. TrS) entladen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Differenzierstufen (TrA, TrS) eine aus zwei in Serie geschalteten Transistoren ( 7V6, TrI) bestehende Begrenzerstufe nachgeschaltet ist, die gleichzeitig als Phasenumkehrstufe wirkt und deren gegenphasige pulsförmige Ausgangsspannungen an die parallelgeschalteten Diodenpaare (DT ... DlO) angelegt sind.
DE19702047944 1970-09-29 Einrichtung zur Synchronisation eines frei schwingenden Oszillators mit einer Phasenregelschleife Expired DE2047944C3 (de)

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DE2047944A1 DE2047944A1 (de) 1972-03-30
DE2047944B2 DE2047944B2 (de) 1975-10-30
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