DE931320C - Fuehlhebelmessgeraet - Google Patents

Fuehlhebelmessgeraet

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DE931320C
DE931320C DED17355A DED0017355A DE931320C DE 931320 C DE931320 C DE 931320C DE D17355 A DED17355 A DE D17355A DE D0017355 A DED0017355 A DE D0017355A DE 931320 C DE931320 C DE 931320C
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lever
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2233Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece
    • B23Q17/225Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece of a workpiece relative to the tool-axis
    • B23Q17/2258Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece of a workpiece relative to the tool-axis the workpiece rotating during the adjustment relative to the tool axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Fühlhebelmeßgerät, das aus einem Fühlhebel, einem Übertragungsgestänge und einer Meßuhr besteht, welche Teile als in sich geschlossene Einheit von einem Halter getragen werden, der in eine Spindel einsetzbar und mit ihr verdrehbar ist.
Es sind bereits ortsfeste, z. B. auf einem Meßtisch ruhende Meßgeräte bekannt, bei denen in der kinematischen Kette der Übertragungsglieder
ίο ein Schwingglied eingeschaltet ist. Dieses Schwingglied dient nicht nur zum Gewichtsausgleich des Systems, sondern in der Hauptsache zu einer durch den Aufbau bedingten Umkehr in der kinematischen Kette der Übertragungsglieder. Dieses Schwingglied ist bei den bekannten Meßgeräten als ein doppelarmiger Hebel ausgebildet, so daß die Einzelglieder des Übertragungsgestänges nicht gegeneinander verstellbar sind, sondern in -einer gegebenen relativen Stellung verbleiben müssen. Diesen Nachteil kann man bei ruhenden Meßgeraten für meist nur einen bestimmten MeßvoTgang in Kauf nehmen, nicht aber bei in eine Spindel einsetzbaren Geräten zur Messung von Innen- und Außendurchmessern an Arbeitsstücken häufig wechselnder Größe, die also einen häufigen Wechsel der relativen Lage der Übertragungsglieder erfordern.
Die vorliegende Erfindung vermeidet nun diesen Nachteil dadurch, daß in dem Übertragungsgestänge ein Schwingglied in Form einer quer zur Drehachse der Spindel langgestreckten Schwingplatte eingeschaltet ist, die in ihrer Symmetrie-
achse derart gelagert ist, daß sie an der einen Längsseite die zur Meßuhr führenden Glieder des Übertragungsgestänges betätigt und an der anderen Längsseite in längs verstellbarem Eingriff mit dem Fühlhebel steht, so daß der Fühlhebeltastpunkt im beliebigen Abstand zur Drehachse einstellbar ist.
Die weiteren Merkmale der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt ίο Fig. ι das Meßgerät im Querschnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-11 der Fig. i, Fig. 3 'die Ansicht des Meßgerätes . in Pfeilrichtung der Fig. i,
Fig. 4 eine Einzelheit im Querschnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 2 und
Fig. 5 eine besondere Stellung des Meßgerätes. Das dargestellte Fühlhebelmeßgerät wird von einem Kegel dorn 10 getragen, der in die Spindel 12 der Maschine eingesetzt und dort mittels seines Gewindezapfens 14 in der üblichen Weise festgezogen wird. Der Kegeldorn 10 weist eine achsmittige Bohrung 16 auf, in welcher eine Drehachse 18 sitzt. Sie wird mittels eines Stiftes 20 im Kegeldorn 10 festgehalten, der in einer Querbohrung 22 sitzt. Die Drehachse 18 besitzt am unteren Ende einen stirnseitigen Flansch 24, an dem mittels Schrauben 26 ein hohlklappenförmiger Lagerkörper 28 angeschraubt ist, so daß er sich bei Drehbewegungen der Spindel 12 bzw. des Kegeldornes 10 mitdreht.
Im Lagerkörper 28 ist in den Lagerspitzen 30, 32 eine langgestreckte 'Schwingplatte 34 -in ihrer Symmetrieachse gelagert und besitzt zwei verrundete Längsseiten 36 und 38. An den äußeren Längsflächen 50, 52 des Lagerkörpers 28 ist ein Schlitten 54 verstellbar und mittels einer Klemmschraube 56 feststellbar angeordnet. Zwischen Lagerspitzen 58, 60 des Schlittens 54 ist eine Achse 62 drehbar gelagert, auf der das gabelförmige Ende 64 eines Armes 66 festsitzt, z. B. aufgepreßt ist. Zwischen den gabelförmigen Enden 64 des ersten Armes 66 sitzt ein zweiter Arm 68 fest, der den Taster 70 trägt. Die Verbindung zwischen der Achse 62 und den Enden 64 des Armes 66 ist nur durch starke Reibung hergestellt, so daß der. Arm 66 mit der Achse 62 in verschiedene relative Stellungen gegenüber dem Arm 68, 70 gebracht werden kann. Die Arme 66 und 68 bilden somit einen als Fühlhebel dienenden Winkelhebel, dessen Winkel durch Einstellung des Armes 68 gegenüber dem Arm 66 veränderbar ist.
Der Arm 66 des Fühlhebels hat ein ballig geformtes Maul 72, welches mit der verlängerten Längsseite 36 der Schwingplatte 34 im Eingriff steht. Im Lagerkörper 28 ist ferner ein Übertragungsbolzen 74 axial beweglich gelagert, dessen Maul'76 mit der anderen verrundeten Längsseite 38 der Schwingplatte 34 gekuppelt ist.
Ein Träger 78 ist mittels eines Kugellagers. So an dem Kegeldorn 10 drehbar gelagert. Der Träger 78 weist einen Handgriff 82 auf, mit dessen Hilfe er in beliebige Stellungen gegenüber dem Kegeldorn 10 oder der Spindel 12 gebracht und gehalten werden kann. Im Träger 7 8 sitzt einstellbar die Meßuhr 84, die in der zur Ablesung jeweils günstigsten Stellung durch eine Klemmschraube 86 festgestellt wird. Ein Winkelhebel 88, der um den Zapfen 90 des Trägers 78 schwenkbar gelagert ist, steht einerseits mit dem axial beweglichen, federbelasteten Taststift 92 der Meßuhr 84 und andererseits mit dem Flansch 94 einer Hülse 96 im Eingriff, die mit Hilfe von Kugellagern 98 an der Drehachse 18 axial verstellbar ist. Mit der anderen Seite des Flansches 94 steht auch der Übertragungsbolzen 74 im Eingriff. . *
Im Lagerkörper 28 ist mittels einer Schraube 100 eine Blattfeder 102 gelagert, die gegen einen Zapfen 104 der Schwingplatte 34 drückt und dieselbe um ihre Lagerspitzen 30, 32 zu schwenken sucht. Der Eingriff dieser Blattfeder 102 kann durch einen auf der Welle 105 der Lagerspitze 32 sitzenden iSchaltknopf 106 unterbunden werden, indem dieser Schaltknopf so weit verdreht wird, daß ein 'Stift 108 seiner Welle 105 die Blattfeder außer Eingriff mit dem Zapfen 104 der Schwingplatte 34 bringt. Eine Marke 110 des Schaltknopfes 106 spielt mit Marken.A und / am Lagerkörper 28 zusammen. Die Blattfeder 102 wird bei Einstellung auf / (Prüfung von Innendurchmessern) in Eingriff und bei Einstellung auf A (Prüfung von Außendurchmessern) außer Eingriff mit der Schwingplatte 34 gebracht.
Ein scheibenförmiges Blech 112 ist an der Oberseite des Lagerkörpers 28 mit Hilfe von Schrauben 114 befestigt; dadurch wird ein Schutz des Bedienenden gegen Verletzungen durch Rotieren des Lagerkörpers 28 und des Schlittens 54 erreicht.
Erwähnt sei noch, daß der Schlitten 54 an seiner Unterseite ein Gewindeloch 116 aufweist, in welches eine Lagerbüchse 118 für einen zusätzlichen, axial beweglichen Taster 120 in Sonderfällen eingeschraubt werden kann, dessen freies. Ende mit dem ersten Arm 66 in Eingriff kommt, um auch auf diese Weise die Schwingplatte 34 für Meßzwecke zu betätigen, wie später im einzelnen erläutert wird.
Die beschriebene Einrichtung arbeitet in folgender Weise: Wenn beispielsweise gemäß Fig. 2 die zentrische Lage einer Bohrung 124 des Arbeits-Stückes 126 zur Achse der Spindel 112 geprüft werden soll, so wird zunächst der Schlitten 54 in der Führung 50, 52 so weit verstellt, daß die Tastspitze 70 des Fühlhebels an der Wandung der Bohrung 124 aufliegt. Mit Hilfe der Klemmschraube 56 wird der Schlitten 54 in der eingestellten Lage festgeklemmt. Wenn nun die 'Spindel 12 zusammen mit den in ihr angeordneten Teilen 10, 28, 34 und 54 in Drehbewegung gesetzt wird, so tastet nun der Fühlhebel 70 die Bohrung 124 ab und erfährt dabei gegebenenfalls eine Ablenkung, die über den Arm 66 des Fühlhebels an die 'Schwingplatte 34 übertragen wird und dieselbe zu einer geringfügigen Schwingbewegung veranlaßt. Diese Schwingbewegung wird über den Übertragungsstift 74 dem Flansch 94 als axialer Hub mitgeteilt, der wiederum'
über den Winkelhebel 88 der Meßuhr 84, 92 zugeleitet wird und hier als Zeigerausschlag in bekannter Weise abgelesen werden kann. Auf Grund der Meßuhrangaben kann das Arbeitsstück 126 mit seiner Bohrung 124 zur Achse der Spindel 12 in üblicher Weise ausgerichtet werden.
Es ist klar, daß mit dem Gerät nicht nur Bohrungen, sondern ebenso Außendurchmesser oder auch Planflächen abgetastet werden können. Bei Prüfung von Außendurchmessern ist die Blattfeder 102 abzuschalten, der übrige Meßvorgang geschieht, wie eben beschrieben wurde. Bei Prüfung von Planflächen ist der Taster 70 durch Abschwenken unwirksam zu machen und in die Bohrung 116 des Schlittens 54 die Büchse 118 mit dem zusätzlichen Taster 120 einzuschrauben. Beim Abtasten einer Planfläche 128 eines Arbeitsstückes 130 beim Drehen des Lagerkörpers 28 werden die Abweichungen als axialer Hub des Tasters 120 über Kopf 122 und den Arm 66 der Schwingplatte 34 zugeleitet, welche die Ablenkungen dann in der bereits erläuterten Art und Weise auf die Meßuhr 84 überträgt.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung des Schwinggliedes als eine langgestreckte Schwingplatte 34 in der kinematischen Kette der Übertragungsglieder von der feststehenden bzw. durch den Handgriff 82 in günstiger Ablesestellung angehaltenen Meßuhr 84 bis zum rotierenden Fühlhebel 66, 70 wird einerseits der Vorteil erreicht, daß dieses Schwingglied einen für feinfühlige und genaue Messung nötigen Gleichgewichtszustand in der Kette herstellt. Andererseits erlaubt die Schwingplatte an der einen Längsseite einen längs verstellbaren Eingriff mit dem Fühlhebel, so daß für die verschiedenen Messungen der Fühlhebeltastpunkt im beliebigen Abstand zur Drehachse leicht und schnell einstellbar ist.
Es sein noch schließlich erwähnt, daß die erfindungsgemäße Anordnung auch bei solchen Meßgeräten angewandt werden kann, bei denen die Meßuhr nicht feststeht, sondern mit der ganzen Meßeinrichtung rotiert.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Fühlhebelmeßgerät, das aus einem Fühlhebel, einem Übertragungsgestänge und einer Meßuhr besteht, welche Teile als in sich geschlossene Einheit von einem Halter getragen werden, der in eine Spindel einsetzbar und mit ihr verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Übertragungsgestänge ein Schwingglied in Form einer quer zur Drehachse der 'Spindel langgestreckten Schwingplatte (34) eingeschaltet ist, die in ihrer Symmetrieachse derart gelagert ist, daß sie an der einen Längsseite (38) die zur Meßuhr führenden Glieder (74) des Übertragungsgestänges betätigt und an der anderen Längsseite (36) im längs verstellbaren Eingriff mit dem Fühlhebel (72, 66, 70) steht, so daß der Fühlhebeltastpunkt im beliebigen Abstand zur Drehachse einstellbar ist.
  2. 2. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingplatte (34) in einem mit dem Halter (10) fest verbundenen sowie verdrehbaren Lagerkörper (281 angeordnet ist, an dem ein den Fühlhebel (72, 66, 70) tragender Schlitten (54) entlang der Schwingplatte (34) einstellbar ist.
  3. 3. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegung der Schwingplatte (34) auf eine in Achsrichtung des Halters (10) verschiebbare Hülse (94, 96) als Axialverstellung übertragen wird, die mit der Meßuhr (84, 92) im Eingriff steht.
  4. 4. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingplatte (34) durch eine im Lagerkörper (28) sitzende Feder (102) beeinflußt wird.
  5. 5. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff der Feder (102) auf die Schwingplatte (34) durch einen im Lagerkörper (28) sitzenden Schaltknopf (106) abschaltbar ist.
  6. 6. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der um eine Achse des Schlittens (54) schwenkbare Fühlhebel (72, 66, 70) als ein im Winkel einstellbarer Winkelhebel ausgebildet ist, dessen erster Arm (72, 66) mit der Schwingplatte (34) im Eingriff go steht, während sein zweiter Arm einen Taster (70) bildet.
  7. 7. Fühlhebelmeßgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Schlitten (54) besondere Haltemittel (116) vorgesehen sind zur Anbringung eines zusätzlichen, axial verstellbaren Tasters (120, 122), der mit dem ersten Arm (72, 66) des Fühlhebels in Eingriff kommt.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 266702, 345 637.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 502 5.56
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1295199B (de) * 1963-03-01 1969-05-14 Portage Machine Company Messmaschine zum Pruefen der Masshaltigkeit von Werkstuecken
DE1773672B1 (de) * 1967-08-09 1970-11-19 D Assortiments Reunies Succurs Vorrichtung zur UEbertragung der Winkelbewegung eines Tasthebels

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DE266702C (de) *
DE345637C (de) * 1921-02-03 1921-12-15 Fortuna Werke Spezialmaschinen Tastermessgeraet fuer mehrere verschiedenartige Messungen

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