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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue Sequenzen monoklonaler Antikörper, Peptidsequenzen
von Antigenen, an die die monoklonalen Antikörper binden, als auch diagnostische
und therapeutische Assays unter Verwendung der monoklonalen Antikörper und
Peptide.
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Die
gemeinsam eigene PCT-Anmeldung, WO 95/20605 offenbart immunstimulatorische
monoklonale Antikörper.
Die Antikörper,
die Gegenstand dieser PCT-Anmeldung sind, wurden gegen lymphoblastoide B-Zellen
gerichtet und zeigten, dass sie eine immunstimulatorische Wirkung
besitzen. Es wurde ebenfalls festgestellt, dass sie eine Antitumorwirkung
hervorriefen, wenn sie in tumortragende Tiere injiziert wurden.
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Die
Krebsdiagnose ist unter den gegenwärtigen medizinischen Verfahren
gewöhnlich
ein mehrstufiger Prozess, der eine körperliche Untersuchung, Verwendung
verschiedener bildgebender Verfahren, Anwendung verschiedener Krebsmarker,
etc. erfordert. Im Stand der Technik gibt es einen lang gehegten
Bedarf an Krebsdiagnoseverfahren, die den Nachweis von Krebs und
ebenfalls die Bestimmung des Krebstyps, an dem das getestete Individuum
leidet, gestatten.
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Die
vorliegende Erfindung basiert auf der Entdeckung von Sequenzen monoklonaler
Antikörper,
die gegen lymphoblastoide Zellen gerichtet sind. Die vorliegende
Erfindung basiert weiterhin auf der Entdeckung, das der Grad der
Bindung dieser Antikörper
an T-Zellen von
Patienten mit Krebs von dem Bindungsgrad dieser Antikörper an
T-Zellen gesunder Individuen, verschieden (höher oder niedriger) ist.
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In
einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird ein Assay bereitgestellt, in dem ein monoklonaler Antikörper angewendet
wird, der eine variable Region aufweist, ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus:
- (a) einem monoklonalen Antikörper, der
eine variable Region der schweren Kette aufweist, die die Aminosäuresequenz
von 1 umfasst;
- (b) einem monoklonalen Antikörper,
der eine variable Region der leichten Kappa-Kette aufweist, die
die Aminosäuresequenz
von 2 umfasst;
- (c) einem monoklonalen Antikörper,
der eine variable Region der schweren Kette aufweist, die die Aminosäuresequenz
von 1 und eine variable Region der leichten Kappa-Kette
aufweist, die die Aminosäuresequenz
von 2 umfasst,
- (d) einem monoklonalen Antikörper,
der eine variable Region der schweren Kette aufweist, die mindestens 70%
Identität
zu der Sequenz von 1 aufweist;
- (e) einem monoklonalen Antikörper,
der eine variable Region der leichten Kette aufweist, die mindestens 70%
Identität
zu der Sequenz von 2 aufweist.
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Der
Begriff "Antikörper" bezieht sich erfindungsgemäß auf monoklonale
Antikörper
irgendeiner der Klassen IgG, IgM, IgD, IgA und IgE. Der Begriff
bezieht sich auf vollständige
Antikörper
oder Fragmente der Antikörper,
die die antigenbindende Domäne
der Antikörper,
bspw. Antikörper,
denen der Fc-Abschnitt fehlt, Einzelketten-Antikörper, Fragmente von Abschnitten,
die im Wesentlichen lediglich die variable antigenbindende Domäne des Antikörpers, etc.,
umfassen.
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Außerdem können Antikörper verwendet
werden, die an ein Antigen binden, an das irgendeiner der vorstehend
erwähnten
Antikörper
spezifisch bindet, d.h. Antikörper,
die eine Kreuzreaktivität
mit den vorstehend erwähnten
Antikörpern
aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
ist der monoklonaler Antikörper
ein chimärer
Mensch-Maus Antikörper, namentlich
ein mAb mit einer konstanten Region bzw. Bereich, die menschlichen
Ursprungs ist und einer von der Maus abgeleiteten variablen Region.
Zu diesem Zweck wurden die variablen Regionen der leichten Kappa und
der schweren Kette mit PCR kloniert und ihre DNA sequenziert. Gemäß einer
noch anderen Ausführungsform
ist der Antikörper
ein vollständig
humanisierter Antikörper,
d.h. sowohl seine variable als auch konstante Region sind menschlichen
Ursprungs.
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Der
Ausdruck "weist
mindestens X Prozent Identität
auf" bezieht sich
auf den prozentualen Anteil der Aminosäurereste, die in den zwei verglichenen
Sequenzen identisch sind, wenn die Sequenzen optimal ausgerichtet
sind. Daher bedeutet 70% Aminosäuresequenzidentität, das 70%
der Aminosäuren
in zwei oder mehr bestmöglichst
ausgerichteten Polypeptidsequenzen identisch sind. Vorzugsweise
beträgt
die Identität
mindestens 80%, am meisten bevorzugt mindestens 90%.
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Erfindungsgemäß einer
weiteren Ausführungsform
werden Hybridomzelllinien von der Maus verwendet, die irgendeinen
der mAbs herstellen. Die Hybridome können durch irgendein im Stand
der Technik bekanntes Verfahren (beispielsweise, Kohler, G. und
Milstein, C., Nature, 256:495–497,
(1975)) hergestellt werden. Der Überstand
der Hybridomzelllinien wird gewöhnlich
durch irgendeines der im Stand der Technik bekannten Verfahren,
wie beispielsweise durch einen enzymgekoppelten Immunoassay (ELISA)
oder Radioimmunoassay (RIA) auf eine Antikörperbindungsaktivität gescreent.
Die Überstände werden
auf die Produktion von mAbs hin gescreent, die an irgendeines der
Peptide von Interesse (wie nachstehend erklärt) binden oder die an Zellen
binden, an die sie binden, bspw. Daudi-Zellen oder T-Lymphozyten.
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Wie
jedem Fachmann ohne Zweifel klar sein wird, können aufgrund der degenerierenden
Eigenschaft des genetischen Codes mehrere Nukleinsäuresequenzen
den mAb von Interesse, jenseits der in den 1 oder 2 gezeigten,
codieren.
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Die
Entdeckung auf der die Erfindung basiert, besteht darin, dass die
mAbs von Interesse in unterschiedlichem Ausmaß an T-Zellen, die von Individuen
mit einer malignen bzw. bösartigen
Erkrankung erhalten wurden, verglichen mit dem Bindungsausmaß der gleichen
mAbs an T-Zellen eines gesunden Individuums, binden können.
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Daher
wird erfindungsgemäß ein Assay
bereitgestellt, der, um ein getestetes Individuum zu identifizieren,
das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an einer malignen Erkrankung
erkrankt ist und die Schritte (a) bis (c) von Anspruch 1 umfasst.
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Erfindungsgemäß kann eine
Probe, die von dem zu untersuchenden Individuum erhalten wird, jede Körperflüssigkeit
sein, die eine feststellbare Anzahl von T-Zellen enthält. Gewöhnlich ist
die Körperflüssigkeitsprobe
eine Blut- oder Lymphflüssigkeitsprobe.
Vorzugsweise werden die peripheren mononukleären Blutzellen (PBMC) in der
Probe vor einem Inkontaktbringen der mAbs der Erfindung mit der
erhaltenen Probe durch irgendeines der im Stand der Technik bekannten
Verfahren, wie beispielsweise Ficoll Hypaque Dichtezentrifugation
aufgetrennt, und die aufgetrennten Zellen werden anschließend mit
den getesteten Antikörpern
in Kontakt gebracht.
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Der
Begriff "bösartige
Erkrankung" ist
gemäß der Erfindung
als irgendeine Art einer im Stand der Technik bekannten bösartigen
Erkrankung, die sich an irgendeiner ihrer Stadien befindet, zu verstehen.
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Dieser
Begriff umfasst ebenfalls bösartige
Erkrankungen, die sich in ihren Frühstadien befinden und noch
keine klinischen Symptome hervorgerufen haben. Vorzugsweise bezieht
sich dieser Begriff auf solide Tumoren.
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Der
Begriff "gesundes
Individuum" bezieht
sich auf ein Individuum, das an keiner bösartigen Erkrankung erkrankt
ist und kann sich ebenfalls auf ein Durchschnittsniveau einiger
Individuen oder auf ein Niveau beziehen, das durch Zusammenbringen
von Körperflüssigkeiten
einiger Individuen erhalten wird. Es sollte erwähnt werden, dass sobald ein
Standardausmaß einer
Bindung gesunder Individuen eingeführt ist, keine Notwendigkeit
besteht diesen Standard erneut für
jeden Assay erneut einzuführen
und die eingeführte
Abbildung fortdauernd verwendet werden kann. Gemäß der Erfindung stellte sich
heraus, dass bei gesunden Individuen ungefähr 25% der CD3+ T-Zellen
die Antikörper
der Erfindung binden.
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Der
Begriff "hohe Wahrscheinlichkeit" bedeutet, dass der
erfindungsgemäße Assay
einen anfänglichen
Screeningassay darstellt, der Individuen identifizieren kann, die
vermutlich an einer bösartigen
Erkrankung erkrankt sind. Die Tatsache, dass das durch das erfindungsgemäße Verfahren
ermittelte Individuum, tatsächlich
an einer bösartigen
Erkrankung erkrankt ist, muss später
unter Verwendung zusätzlicher
im Stand der Technik bekannter Verfahren bestätigt werden.
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Der
Begriff "Bindungsausmaß" bezieht sich auf
den Grad einer Bindung des Antikörpers
an ein auf den T-Zellen des getesteten Individuums vorkommenden
Antigens, dessen Ausmaß durch
irgendein der im Stand der Technik bekannten Verfahren zur Bestimmung
der Bindungsgrade von Antikörpern,
wie beispielsweise ELISA oder Western-Blotting bestimmt werden kann.
Das Bindungsausmaß kann
unter Verwendung irgendeines Nachweissystems, wie beispielsweise
Anti-Maus Immunglobulin oder Fragmente davon, die an einen nachweisbaren
Marker gekoppelt sind, bestimmt werden. Beispiele derartiger nachweisbarer
Marker umfassen eine radioaktive Gruppe, eine fluoreszierende Gruppe,
ein Enzym, das eine Reaktion katalysieren kann, die ein nachweisbares
Produkt liefert (wie beispielsweise eine Farbreaktion), eine Biotingruppe,
die durch Avidin nachgewiesen werden kann, etc.. In einer bevorzugten
Ausführungsform
wird das Bindungsausmaß der mAbs
an T-Zellen durch eine Doppelmarkierung ausgeführt, bei der der Anti-T-Zell
Antikörper
(bspw. Anti-CD3+ Antikörper) an eine Art eines Fluoreszenzmarkers
gekoppelt und der mAb an einen zweiten Typ eines Fluoreszenzmarkers
gekoppelt wird. Das Bindungsausmaß wird dann unter Verwendung
eines fluoreszenzaktivierten Zellsorters (FACS) bestimmt. Die Quantifizierung
des Bindungsausmaßes
wird durch Bestimmen des prozentualen Anteils von CD3+ T-Zellen
(bestimmt durch ihre Bindung von Anti-CD3+ Antikörpern) erreicht,
die ebenfalls den mAb binden.
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Erfindungsgemäß wurde
festgestellt, dass die Gesamtzahl von CD3+ Zellen
in Blutproben von Individuen mit einer bösartigen Erkrankung zu der
Anzahl von CD3+ Zellen, die von gesunden
Individuen erhalten werden, ähnlich
ist, so dass die Normalisierung des Bindungsausmaßes, sowohl
des mAb als auch CD3+ T-Zellen unter Verwendung
der gesamten CD3+ bindenden T-Zellen, sowohl
bei Patienten mit bösartiger
Erkrankung als auch bei gesunden Individuen gültig ist. Der prozentuale Anteil
der CD3+ bindenden T-Zellen jedoch, die ebenfalls den mAb
(hiernach: "CD3+ mAb Zellen") in Individuen binden, die an einer
bösartigen
Erkrankung erkrankt sind, unterscheidet sich signifikant von dem
Prozentsatz der CD3+ mAb+ Zellen
im Blut gesunder Individuen. Der prozentuale Anteil der CD3+ mAb+ Zellen in
Individuen mit einer bösartigen
Erkrankung, kann abhängig
vom Typ der bösartigen
Erkrankung entweder signifikant höher oder signifikant niedriger
liegen als der Prozentsatz von CD3+ mAb+ Zellen bei gesunden Individuen.
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Das
Bindungsausmaß eines
mAb von Interesse an eine von einem getesteten Individuum erhaltenen T-Zelle
wird als "signifikant
verschieden" zu
dem Bindungsausmaß an
T-Zellen angesehen, die von einem gesunden Individuum erhalten wurden,
wenn der Unterschied in der Bindung des mAb in einem signifikanten Grad
statistisch verschieden ist, wie durch irgendeines der im Stand
der Technik bekannten Verfahren (bspw. Students t-Assay), die in
Verbindung mit Ergebnissen, die durch die hierin erwähnten experimentellen
Verfahren erhalten werden, verwendet werden.
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Mit
der Erfindung können
nicht nur Individuen identifiziert werden, die mit hoher Wahrscheinlichkeit
an irgendeinem Typ bösartiger
Erkrankungen erkrankt sind (wobei das erkrankte Individuum verglichen
mit einem gesunden Individuum ein unterschiedliches Bindungsausmaß von T-Zellen
an den mAb aufweist), sondern können
ebenfalls eine Be stimmung, ob das Ausmaß höher oder niedriger als das
entsprechende Ausmaß in dem
gesunden Individuum liegt, helfen Individuen mit spezifischen Typen
von Krebs zu identifiziert.
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Gewöhnlich befindet
sich der Prozentsatz einer Bindung der mAbs von Interesse an von
gesunden Individuen erhaltenen T-Zellen in dem Bereich von ungefähr 25%,
d.h. 25% der Zellen, die den CD3+ T-Zellmarker
(bestimmt durch Bindung von Anti-CD3+ Antikörper an
die Zellen) exprimieren, binden ebenfalls die mAbs.
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Erfindungsgemäß ist gezeigt
worden, das in Proben, die von Patienten mit Prostatakrebs erhalten
wurden, der Prozentsatz CD3+ T-Zellen, an
die die mAbs der Erfindung binden, in dem Bereich von ungefähr 50% liegt.
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Weiterhin
wurde gezeigt, dass bei den CD3+ T-Zellen,
die von Proben stammen, die von Patienten mit Kolon oder Brustkarzinomen
erhalten wurden, der Prozentsatz der Zellen die ebenfalls die erfindungsgemäßen mAbs
binden, bei ungefähr
7% beziehungsweise 10% liegt.
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Somit
wurde es erfindungsgemäß möglich unter
Verwendung eines einfachen und einzelnen Assays, der auf dem Bindungsausmaß der mAbs
an die in der Körperflüssigkeitsprobe
gegenwärtigen
CD3+ Zellen basiert, zu bestimmen, dass
es eine hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass ein spezifischer Krebstyp
in einer von einem getesteten Individuum genommenen Körperflüssigkeitsprobe
vorkommt. Die Einfachheit des Diagnoseassays der Erfindung, der
die Verwendung von lediglich einer Art von mAb benötigt, um
ein Individuum mit einem bestimmten Krebstyp zu identifizieren,
ist für
ein breites Screenen einer Population sehr nützlich.
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Daher
stellt die vorliegende Erfindung einen Assay zur Identifikation
eines getesteten Individuums, das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit
an einer malignen Erkrankung erkrankt ist, bereit, der die Schritte
(a) bis (c) von Anspruch 1 umfasst, wobei das Bindungsausmaß an die
T-Zellen des Individuums einen spezifischen Typ bösartiger
Erkrankung, den das getestete Individuum mit hoher Wahrscheinlichkeit
aufweist, anzeigt, wenn es über
oder unter dem Bindungsausmaß der
mAbs an T-Zellen von gesunden Individuen liegt.
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Insbesondere
ist das getestete Individuum mit hoher Wahrscheinlichkeit an Prostatakrebs
erkrankt, wenn das Bindungsausmaß an den mAb signifikant höher liegt
als in gesunden Individuen.
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Wenn
das Bindungsausmaß signifikant
niedriger liegt als das gesunder Individuen, dann ist das getestete
Individuum mit hoher Wahrscheinlichkeit an Kolon- oder Brustkrebs
erkrankt.
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Gemäß einer
diagnostischen Ausführungsform
der Erfindung, können
Zusammensetzungen, die die vorstehend erwähnten mAbs umfassen, zur Diagnose
verwendet werden, um mit hoher Wahrscheinlichkeit Individuen mit
einer bösartigen Erkrankung
(allgemein) zu identifizieren oder eine spezifische bösartige
Erkrankung zu identifizieren, an der das Individuum wahrscheinlich
erkrankt ist.
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Die
Hauptausführungsformen
der Erfindung werden jetzt mit gelegentlicher Bezugnahme auf die
beigefügten
Figuren beschrieben werden. In der folgenden Beschreibung und den
Figuren wird der Begriff "BAT Antikörper" wechselweise mit
dem Begriff offenbarte "mAbs" verwendet werden.
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1 zeigt
die DNA- und Peptidsequenzen der variablen Region der schweren Kette
des offenbarten mAb;
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2 zeigt
die DNA- und Peptidsequenzen der variablen Region der leichten Kappa-Kette des offenbarten
mAb;
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3 zeigt
eine Analyse der Aminosäuresequenz
der variablen Region der schweren Kette des offenbarten Antikörpers (als "BAT" bezeichnet, wobei "BAT" die Aminosäuresequenz
der VH Region des BAT Antikörpers definiert,
während "VMS2" die Aminosäuresequenz
des Keimbahn VMS2/VGK4 Keimbahngens definiert). Stellen der BAT
Sequenz und der Keimbahnsequenz, die identisch sind, werden durch
einen Punkt (.) dargestellt; Stellen an denen Fehlpaarungen auftreten,
wird der unterschiedliche Keimbahnrest gezeigt. Die folgenden Tabellen
und die Sequenz auf den folgenden Seiten beschreiben die Häufigkeit
mit der bestimmte Aminosäuren
an einer bestimmten Resteposition, sowohl innerhalb der Kabat et
al., Sequenzces of proteins of immunolgical interest, (1991) verschiedenartigen
Subgruppe der schweren Kette der Maus (Maus VH Misc.) als
auch über
eine größere Datenbank
aller bekannter VH Sequenzen der Maus (Alle
Maus VH) auftreten;
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4 zeigt
eine Analyse der Aminosäuresequenz
der variablen Region der leichten Kappa-Kette des offenbarten Antikörpers (in
der Fig. als "BAT" bezeichnet). "Maus" definiert die KK Region Aminosäuresequenz des BAT Antikörpers, während „Keim" die Aminosäuresequenz
des Keimbahn H4 Keimbahngens definiert. An Stellen, an denen die
BAT Sequenz und die Keimbahnsequenz identisch sind, wird die Keimbahnsequenz durch
Punkte (.) dargestellt; an Stellen an denen sich Fehlpaarungen ereignen
wird der unterschiedliche Keimbahnrest gezeigt. Die nachstehenden
Tabellen und die auf den folgenden Seiten zeigen die Häufigkeit
mit der bestimmte Aminosäuren
an besonderen Restpositionen sowohl innerhalb der Kabat Maus Subgruppe
VI der schweren Kette (Maus VK VI) als auch über eine
größere Datenbank
von allen bekannten Maus Vκ Sequenzen (alle Maus
Vκ)
beobachtet wurden;
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5 zeigt
die DNA und Peptidsequenzen der variablen Regionen der leichten
Kappa-Kette des
offenbarten chimären
Antikörpers;
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6 zeigt
die DNA und Peptidsequenzen der variablen Region der schweren Kette
des offenbarten chimären
Antikörpers;
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7 zeigt
eine schematische Darstellung des Säugerexpressionsvektors pKN
110, der für die
Expression der leichten Kappa-Kette des offenbarten chimären Antikörpers verwendet
wurde;
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8 zeigt
eine schematische Darstellung des Säugerexpressionsvektors pG1D
110, der für
die Expression der schweren Kette des offenbarten chimären Antikörpers verwendet
wurde;
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9 zeigt
eine graphische Darstellung, die ein Beispiel von Ergebnissen eines
ELISAs' bietet,
der die Bindungseigenschaften des Maus und des offenbarten γ1/Kappa chimären Antikörpers an
Daudi-Zellen erfasst;
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10 zeigt
die Aminosäuresequenz
von Peptid 1;
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11 zeigt
die Aminosäuresequenz
von Peptid 2
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12 zeigt
die Aminosäuresequenz
von Peptid 3;
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13 ist
eine schematische Darstellung, die den durch eine FACS-Analyse bestimmten
prozentualen Anteil von CD3+ Zellen zeigt,
die ebenfalls den mAb (bezeichnet als "BAT")
verglichen mit der Gesamtzahl von CD3+ Zellen
in Blutproben gesunder Individuen binden;
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14 zeigt
den prozentualen Anteil von CD3+ Zellen,
die ebenfalls den mAb (bezeichnet als BAT) verglichen mit der Gesamtzahl
von CD3+ Zellen in Blutproben, die von Patienten
mit Kolonkarzinom entnommen wurden, binden wie mittels FACS-Analyse
bestimmt wurde;
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15 zeigt
den prozentualen Anteil von CD3+ Zellen,
die ebenfalls den mAb (bezeichnet als BAT) verglichen mit der Gesamtzahl
von CD3+ Zellen in Blutproben, die von Patienten
mit Brustkarzinom erhalten wurden, binden;
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16 zeigt
den prozentualen Anteil von CD3+ Zellen
die ebenfalls den mAb (bezeichnet als BAT) verglichen mit der Gesamtzahl
von CD3+ Zellen in Blutproben, die von Patienten
mit Prostatakarzinom erhalten wurden, binden;
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17 ist
eine schematische Darstellung, die den durchschnittlichen Prozentsatz
von CD3+ Zellen zeigt, die verglichen mit
Patienten mit Brustkarzinom, Kolonkarzinom oder Prostatakarzinom
den mAb (bezeichnet als BAT) in gesunden Individuen binden;
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18 ist
eine Photographie eines Western-Blots von Peptiden, die von T-Zellen
von Individuen mit Prostatakrebs, Ohr-, Nasen- und Rachen (ENT)
-karzinom, Brustkarzinom oder von Membranen von Daudi-Zellen erhalten
wurden. Der Blot wurde mit dem offenbarten mAb inkubiert und zeigt
verglichen mit einem nicht nachweisbaren Grad von Antigen in T-Zellen,
die von Patienten mit Brustkarzinom erhalten wurden, eine erhöhte Menge
von Antigen in T-Zellen, die von Patienten mit Prostatakarzinom
erhalten wurden.
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I. Sequenzierung der MAB
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(A) Abkürzungen
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Fetales
Kälberserum
(FCS), Ribonukleinsäure
(RNA), Messenger-RNA (mRNA), Desoxyribonukleinsäure (DNA), Kopie-DNA (cDNA),
Polymerase Ketten Reaktion (PCR), Minute (Min.), Sekunde (Sek.),
Tris-Borat Puffer (TBE).
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(B) Materialien
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Medienbestandteile
und alle anderen Gewebekulturmaterialien wurden von Life Technologies
(UK) bezogen. Der RNA Isolation Kit wurde von Stratagene (USA) erhalten,
während
der Erststrang cDNA Synthese Kit von Pharmacia (UK) gekauft wurde.
Alle, die Bestandteile und die Gerätschaft für die PCR-Reaktionen, einschließlich der
AmpliTaq® DNA
Polymerase, wurden von Perkin Elmer (USA) erworben. Der TA Cloning® Kit wurde
von Invitrogen (USA) erhalten. Agarose (UltraPurTM)
wurde von Life Technologies (UK) erhalten. Der Thermo SequencesTM pre-mixed cycle Sequenzierungs-Kit und
die Vistra 725 DNA Sequenziermaschine wurden beide von Amersham
(UK) erworben. Alle anderen molekularbiologischen Produkte wurden
von New England Biolabs (USA) erhalten.
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(C) Experimentelle Verfahren:
PCR Klonierung und Sequenzierung der Gene der variablen Region des
Maus BAT Antikörpers
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Die
BAT Hybridomzellinie der Maus und die Daudi-Zelllinie wurden erfolgreich
auf die MRC-CC übertragen
und beide Zelllinien wurden in Suspension unter Verwendung von RPMI
(ohne Glutamin) ergänzt
mit 10% (v/v) FCS, 100 Einheiten/ml Penicillin, 100 μg/ml Streptomycin
und 2 mM L-Glutamin, 1 mM Natriumpyruvat und 12,5 Einheiten/ml Nystatin
gezüchtet.
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Ungefähr 108 lebende Zellen der BAT Hybridomzellinie
wurden geerntet und von den 108 Zellen wurde unter
Verwendung eines RNA Isolations-Kits Gesamt-RNA gemäß den Vorschriften
des Herstellers isoliert. Bei dem Kit wurde, wie durch Chromczynski
und Sacchi, Anal Biochem., 162:156, 1987 beschrieben ein Einzelschrittextraktionsverfahren
mit Guanidinium Thiocyant Phenol-Chloroform verwendet. Ebenfalls
wurde den Vorschriften des Herstellers folgend ein Erststrang cDNA
Synthese Kit verwendet, um eine einzelsträngige DNA-Kopie der mRNA des BAT Hybridoms unter
Verwendung des NotI-(dT)18 Primers, der
in dem Kit mitgeliefert wurde, herzustellen. Ungefähr 5 μg einer Gesamt
RNA wurden jeweils in einem 33 μl
Reaktionsendvolumen verwendet. Das vervollständigte Reaktionsgemisch wurde
dann auf 90°C
für 5 Min.
erhitzt, um den RNA-cDNA Duplex zu denaturieren und die Reverse
Transkriptase zu inaktivieren, bevor auf Eis gekühlt wurde.
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Um
das variable Regiongen der schweren Kette der Maus (VH Gen)
und das variable Regiongen der leichten Kappa-Kete der Maus (Vκ Gen) aus
der Hybridomzelllinie mit PCR zu amplifizieren, wurde dem durch Jones
und Bendig, Bio/Technology, 9:8, 1987 beschriebenen Verfahren gefolgt.
Im Wesentlichen wurden zwei Reihen degenerierter Primer, eine die
dazu gestaltet ist an die Leadersequenzen der schweren Kettengene der
Maus (d.h. MHV1-12; Tabelle 1) anzulagern und einem der dazu gestaltet
ist an die Leadersequenzen der leichten Kappa-Kettengene (d.h. MKV1-11; Tabelle 2)
anzulagern, in Verbindung mit dazu gestalteten Primern verwendet,
die an das 5' Ende
des geeigneten Konstanregiongens anlagern, um die Gene der variablen
Regionen der Maus zu klonieren.
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In
einem speziellen PCR-Raum wurden getrennte PCR-Reaktionen für jeden
der degenerierten Primer mit ihrem entsprechenden Primer für die konstante
Region, unter Verwendung speziell entwickelter Protokolle vorbereitet,
die ausgestaltet sind, um die Möglichkeit
einer Kreuzkontamination zu minimieren. Die AmpliTaq® DNA
Polymerase verwendet, um in allen Fällen die Matrizen bzw. Template
cDNA zu amplifizieren. Die PCR-Reaktionsröhrchen wurden
dann in einen Perkin Elmer 480 DNA Thermal Cycler geladen und (nach
einem anfänglichen
Schmelzen bei 94°C
für 15
Min.) bei 94°C
für 1 Min.
und 72°C
für 1 Min. über 25 Zyklen durchgeführt. Bei
Beendigung des letzten Zyklus wurde ein letzter Extensionsschritt
bei 72°C
für 10
Min. ausgeführt,
bevor die Reaktionen auf 4°C
abgekühlt
wurden. Abgesehen für
die zwischen den Anlagerungs- (50°C)
und Extensions-(72°C)
Schritten bei denen eine gedehnte Rampenzeit von 2,5 Min. verwendet
wurde, wurde zwischen jedem Schritt des Zyklus eine Rampenzeit von
30 Sek. angewendet.
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10 μl Aliquots
jeder PCR-Reaktion wurden auf einem 1% Agarose/TBE (pH 8.8) Gel
aufgetrennt, um festzustellen welche ein PCR-Produkt der richtigen
Größe erzeugt
hat. Solche PCR-Reaktionen, die Volllängengene der variablen Region
amplifiziert zu haben schienen, wurden wiederholt, um unabhängige PCR-Klone
zu erzeugen und dadurch die Wirkung von RCP-Fehlern zu minimieren.
1–6 μl Aliquots
dieser PCR-Produkte der richtigen Größe wurden direkt in den pCRIITM Vektor kloniert, der durch den TA Cloning® Kit
bereitgestellt wurde und wurden gemäß den Herstellerangaben in
INA αF' kompetente Zellen
transformiert. Kolonien, die das Plasmid mit dem Insert richtiger
Größe enthielten,
wurden durch PCR-Screening der Kolonien unter Verwendung der pCRII
vorwärts
und pCRII reversen bzw. rückwärts Oligonukleotidprimer,
die nachfolgend in Tabelle 3 beschrieben werden, entsprechend dem
Verfahren von Güssow
und Clackson, Nucleic Acids Res., 17:4000, 1989 identifiziert.
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Diese
identifizierten mutmaßlichen
positiven Klone enthielten doppelsträngige Plasmid DNA, die unter Verwendung
der Vistra DNA Sequenziermaschine und dem Thermo SequenaseTM pre-mixed cycle Sequenzierkit, wie in
den Vorschriften des Herstellers beschrieben, sequenziert wurde.
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Beispiel 1: Klonieren
und Sequenzieren der variablen Region der schweren Kette des BAT
Antikörpers
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Wie
bei allen Humanisierungsprojekten wurde einem strengen PCR-Klonierungs-
und Sequenzierungsprotokoll gefolgt. Dies wurde umgesetzt, um die
Möglichkeit
zu minimieren, Fehler in die Wildtyp Sequenzen der variablen Region
der Maus VH Gene von der BAT Hybridomzellinie
einzuführen.
Lediglich wenn alle DNA Sequenzdaten von mindestens zwei verschiedenen
VH Genklonen von der Hybridomzelllinie,
die den Maus BAT Antikörper
exprimiert, genau passten, wurden die Gensequenzen als richtig akzeptiert.
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Drei
einzelne PCR-Produkte, die jeweils aus einer unterschiedlichen Gesamt-RNA
Präparation
und einer anschließenden
Erststrang cDNA Synthesereaktion stammten, wurden PCR kloniert und
die DNA wurde auf beiden Strängen
vollständig
sequenziert. Obwohl alle zwölf
schwere Kettenprimer getestet wurden (Tabelle 1), amplifizierte
lediglich der MHV9 Primer (in Verbindung mit MHCG3 – gestaltet,
um an die CH1 Domäne des Maus γ3 schwere
Kettengens anzulagern) ein PCR-Produkt von ungefähr 460 bp, das dann in den
pCRIITM Klonierungsvektor (Daten nicht gezeigt)
TA-kloniert wurde.
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Die
DNA Sequenzanalyse einiger individueller Klone von jedem der drei
PCR-Produkte (jeweils von verschiedenen Erststrangsynthesereaktionen
und anschließenden
PCR Reaktionen) führte,
wie in 1 beschrieben, zu der Bestimmung der Sequenz der
variablen Region der schweren Kette des BAT Antikörpers. Diese
Sequenz wurde auf beiden Strängen
für alle
drei untersuchten PCR Klone bestätigt.
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Beispiel 2: Klonieren
und Sequenzieren der variablen Region der leichten Kappa-Kette des BAT Antikörpers
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Die
einzelsträngige
cDNA Matrize, die durch eine Erststrangsynthese erzeugt wurde, wurde
unter Verwendung einer Reihe degenerierter Primer von leichten Kappa-Ketten
(Tabelle 2 unten) mit PCR amplifiziert. Dies führte jedoch zu der Amplifikation
einer Anzahl von PCR Produkten von mehr als einem degenerierten Primer,
was nahe legte, dass zumindest durch die BAT Hybridomzellinie mehr
als ein Gen für
eine variable Region transkribiert wurde.
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Erstens,
wurde ein PCR Produkt beobachtet, wenn der MKV2 Primer (der ähnlich allen
Primern der MKV Reihe an das 5'-Ende
der DNA Sequenz des Signalpeptids der leichten Kappa-Kette anlagert)
und MKC (der gestaltet ist, um an das 5'-Ende des konstanten Kappa Regiongens
der Maus anzulagern) gemeinsam verwendet wurden. Vorherige unternehmensinterne
Erfahrungen zeigten uns, dass der MKV2 Primer ein abweichendes mRNA
Transkript durch PCR amplifizieren würde. Dieses abweichende Pseudogen
war in allen Standardfusionspartnern, die von der ursprünglichen
MOPC-21 Plasmazytomzelllinie abgeleitet waren, vorhanden und als
MOPC-21n, Deyev, S.M. et al., Genetica, 85:45, 1991, bekannt. NO-0
war eine Zelllinie, die von der MOPC-21 Linie abgeleitet war, und
es war diese Linie, die als Fusionspartner verwendet wurde, um das
BAT Hybridom zu erzeugen. Folglich war es nicht überraschend, dass ein PCR Produkt
beobachtet wurde, wenn der MKV2 Primer verwendet wurde. Dieses Produkt
wurde analysiert und als das nicht funktionelles Pseudogen (Daten
nicht gezeigt) gezeigt.
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Ungewöhnlicherweise
wurde ein anderes Pseudogen, das vorhergehend als durch die verwandte
Zelllinie NS-1, Hamlyn, P.H., et al., Nucl. Acids Res., 9:4485,
1981 sekretiert erkannt wurde und normalerweise unter Verwendung
des MKV7 Primers in Verbindung mit dem MKC Primer durch PCR kloniert
wird, wurde in keinem der bisher analysierten PCR Produkte beobachtet.
Da die NS-1 und NS-0 Zelllinien sehr eng verwandt sind, war dies
ein wenig überraschend.
Jedoch hob es ebenfalls die verwirrende Beschaffenheit der Transkription
der leichten Kappa-Kette hervor, die in der BAT Hybridomzellinie
vorkommt.
-
Ein
anderer PCR-Klon von dem es sich schließlich herausstellte das Vκ Gen des
BAT Antikörpers
zu sein, wurde ebenfalls aus der BAT Hybridomzellinie mit den Primern
MKV5 und MKC durch PCR erfolgreich amplifiziert. Folgend einer Transformation
des ungefähr
450 bp Produkts in INVαF' kompetente Zellen,
wurden mutmaßliche
positive Transformanten unter Verwendung des PCR Screeningassays
identifiziert und anschließend
wurde die DNA sequenziert.
-
Aus
der Sequenzanalyse zweier einzelner Klone des MKV5 Produkts (jeweils
von verschiedenen Erststrangsynthesereaktionen und anschließenden PCR
Reaktionen) wurde die DNA Sequenz des variablen Regiongens der leichten
Kappa-Ketten des BAT Antikörpers
bestimmt (2). Diese Sequenz wurde wieder
für jeden
Klon auf beiden DNA Strängen
bestätigt.
-
Beispiel 3: Sequenzanalyse
der variablen Regionen des BAT Antikörpers der Maus
-
Die
Aminosäuresequenz
der BAT Vκ und
VH Regionen wurden mit den Konsensussequenzen
variabler Subgruppenregionen der Maus verglichen, die in der Kabat
(supra) Datenbank definiert sind. Bei dieser Analyse wurde festgestellt,
dass die BAT VH Region am meisten mit der
Konsensussequenz der Maus Kappa-Subgruppe VI übereinstimmt. Ähnliche
Vergleiche der BAT VH Region mit der Kabat
Datenbank ergaben, dass sie die engste Übereinstimmung mit der Konsensussequenz
schweren Kette Subgruppe "Verschiedenes" ("Miscellaneous") der Maus zeigte.
-
Ein
Vergleich der vorstehend erwähnten
Sequenzen der variablen Regionen des BAT Antikörpers mit einer Datenbank von
Mauskeimbahnen, ergab, dass das nächste Keimbahngen zu dem BAT
VH Gen VMS/VGK4 (3) war,
während
das nächste
Keimbahngen zu dem BAT Vκ Gen H4 (4)
war. Wie in der 3 gesehen werden kann, waren
diejenigen sich zwischen dem BAT VH Gen
und seinem engsten Keimbahngen ergebenden Fehlpaarungen wenig überraschend
hauptsächlich
in der CDR2 und CDR3 angeordnet. Es gab lediglich drei Gerüständerungen
und diese waren alle in der FR3 angeordnet. Hinsichtlich des BAT
Vκ Gens
(4) war es wieder nicht allgemein überraschend,
dass die Mehrheit der Fehlpaarungen in den CDRs positioniert war.
Die vier in den FRs angeordneten Unterschiede waren alle hoch konservierte Änderungen, ausgenommen
für das
Cystein an Position 72 (Kabatnummerierung) in FR3. Seine Anordnung
unmittelbar angrenzend an den kanonischen Rest (Position 71) legte
nahe, dass das Cystein ein Schlüsselrolle
bei der Antigenbindung spiel könnte.
Jedoch könnte
eine derartige Vermutung lediglich durch Modellieren der Fv Domäne geklärt werden.
-
Trotzdem
bestätigten
diese Analysen, das die beiden VH Regionen
und die Vκ Regionen
der Maus BAT variablen Regionen für variable Regionen der Maus
normal zu sein schienen.
-
Tabelle
1 Bei der Klonierung der variablen Region des BAT schwere Kettengens
verwendete PCR Primer
-
Tabelle
2 Bei der Klonierung der variablen Region des BAT leichten Kappa-Kettengens
verwendete Primer
-
Tabelle
3 Primer für
das PCR Screening transformierter Kolonien
-
II: Konstruktion und Expression
eines chimären
BAT Antikörpers
-
(A) Abkürzungen
-
Die
folgenden nicht SI Einheiten und andere Abkürzungen wurden verwendet:
Polymerase
Ketten Reaktion (PCR), Desoxyribonukleinsäure (DNA), Kopie-DNA (cDNA),
variable Region der leichten Kappa-Kette (Vk),
variable Region der schweren Kette (VH),
Minute (Min.), Tris-Borat Puffer (TBE), Phosphat gepuffertes Salz
(PBS), Raumtemperatur (RT), Rinderserumalbumin (BSA), Salzsäure (HCl),
Meerrettich-Peroxidase
(HRP), fettarme Milch (LFM), Stunde (St.), Prozent (%), O-Phenylendiamnin-dihydrochlorid (OPD),
Mehrfachklonierungsstelle (MCS).
-
(B) Materialien
-
Medienbestandteile
und alle anderen Gewebekulturmaterialien wurden von Life Technologies
(UK) erhalten. Die Bestandteile für die PCR-Reaktionen, einschließlich der
AmpliTaq® DNA
Polymerase wurden von Perkin Elmer (USA) erworben. Der TA Cloing® Kit
und die INVαF' kompetenten Zellen
wurden jedoch von Invitrogen (USA) erhalten. DH5α kompetente Zellen und Agarose
(UltraPureTM) wurden von Life Technologies erhalten.
Der Thermo SequenaseTM pre-mixed cycle Sequenzierung
Kit und die Vistra 725 DNA Sequenziermaschine wurden beide von Amersham
(UK) erworben. Der Big DyeTM Terminator
Cycle Sequencing Ready Reaction Kit, der mit dem ABI Prism 310 Genetic
Analyzer verwendet wurde, wurden von PE Applied Biosystems (UK)
erworben. Alle anderen beschriebenen molekularbiologischen Produkte
wurden entweder von New England Biolabs (USA) oder von Promega (USA)
erhalten. Nunc-Immuno Plate MaxiSorpTM Immunplatten
wurden von Life Technologies (UK) erworben, während die Corning easy wash
ELISA Platten von Corning Laboratory Company (UK) erhalten wurden.
Der Ziege Anti-Mensch IgG (Fcγ Fragment spezifisch)
Antikörper,
das Ziege Anti-Mensch leichte Kappa-Ketten/HRP Konjugat und das
AffinPure Ziege Anti-Mensch IgG (Fcγ Fragment
spezifisch)/HRP Konjugat wurden von Jackson ImmunoResearch Laboratories
Inc. (USA) erhalten. K-Blue TMB Substrat und Red Stop Lösung wurden
von Neogen Inc. (USA) erworben. Alle anderen Produkte für den ELISA
wurden von Sigma (UK) erhalten. Das Microplate Manager® Datenanalyse
Software Paket wurde von Bio-Rad (UK) erworben. Die Mikrovolumen
gerührte
Ultrafiltrationszelle und die PM30 Filtermembran wurden von Amicon
PLC (UK) erworben, während
der Immunopure® (G)
IgG Reinigungs-Kit von Pierce PLC (UK) erworben wurde.
-
(C) Experimentelle Verfahren
-
C1 Konstruktion eines
chimären γ1/κ BAT Antikörpers
-
Das
vorherig isolierte variable Regiongen der leichten Kappa-Kette (Vκ)
der Maus (1) und das variable Regiongen
der schweren Kette (VH) (2)
wurden an den 5'-
und 3'-Enden unter Verwendung
spezifisch gestalteter PCR-Primer (Tabelle 1) modifiziert, um eine
Expression der BAT variablen Regiongene in Säugerzellen als Teil eines chimären Maus-Mensch Antikörpers zu
ermöglichen.
Um dies zu erreichen wurden, in einem speziellen PCR-Raum unter
Verwendung spezieller Protokolle, die entwickelt wurden, um die
mögliche
Kreuzkontamination zu minimieren, für jedes variable Regiongen
einzelne PCR Reaktionen vorbereitet. Die Plasmide BATVH-pCR2.1
und BATVκ-pCR2.1
wurden als Matrizen verwendet und AmpliTaq® DNA
Polymerase wurde verwendet, um diese Matrizen zu amplifizieren.
Die Primer B8814 und B8815 (Tabelle 4) wurden verwendet, um das
BAT VH Gen durch PCR zu modifizieren, während die
Primer C0224 und C0225 (Tabelle 4) verwendet wurden, um das BAT
Vκ Gen
durch PCR zu mutieren.
-
Die
PCR Reaktionsröhrchen
wurden (nach einem anfänglichen
Schmelzen bei 94°C
für 3 Min.)
bei 94°C
für 50
Sek., 72°C
für 1 Min.
30 Sek. über
30 Zyklen einem Kreisprozess unterzogen. Bei der Beendigung des
letzten Zyklus wurde ein letzter Erweiterungsschritt bei 72°C für 10 Min.
ausgeführt
bevor die Reaktionen auf Eis gekühlt
wurden. Von jeder PCR Reaktion wurden dann 5 μl Aliquots auf einem 1,2% Agarose/TBE
(pH 8.8) Gel aufgetrennt, um festzustellen, welche ein PCR Produkt
der richtigen Größe erzeugt
hat.
-
Von
diesen PCR Produkten der richtigen Größe wurden 1–2 μl Aliquots direkt in den durch
den TA Cloning® Kit
bereitgestellten pCR2.1TM Vektor kloniert
und in INVαF' kompetente Zellen,
wie in den Vorschriften des Herstellers beschrieben, transformiert.
Die Kolonien, die das Plasmid mit einem Insert von richtiger Größe enthielten,
wurden durch PCR Screening der Kolonien unter Verwendung der Oligonukleotidprimer
1212 und 1233 (Tabelle 5) entsprechend dem Verfahren von Güssow und
Clackson (supra) identifiziert. Diese identifizierten mutmaßlichen
positiven Klone, die doppelsträngige
Plasmid DNA enthielten wurden sowohl unter Verwendung der Vistra
DNA Sequenziermaschine als auch dem ABI Prism 310 Genetic Analyzer
sequenziert. Der Thermo SequenaseTM pre-mixed
Cycle Sequenzier Kit und der Big DyeTM Terminator
Cycle Sequencing Ready Reaktions Kit wurden, wie in den Vorschriften
des Herstellers beschrieben, mit den Primern 1212 und 1233 (Tabelle
5) verwendet.
-
Diejenigen
Klone, die die korrekt angepassten BAT Vκ und
VH Gene enthielten (5 beziehungsweise
6) wurden als HindIII-BamHI Fragmente in die Expressionsvektoren
pKN110 (7) beziehungsweise pG1D110 (8)
subkloniert, um in Säugerzellen
chimäre
leichte und schwere Ketten zu exprimieren. Die ligierten Expressionsvektoren
(d.h. pKN110-BATVκ und pG1D110-BATVH) wurden dann in DH5α kompetente Zellen transformiert.
Positive Klone, die die richtig konstruierten Expressionsvektoren
enthielten, wurden schließlich
durch eine Restriktionsverdauanalyse identifiziert.
-
C2 Cotransfektion chimärer γ1/κ BAT Antikörpervektor
DNA in COS Zellen
-
Um
die Säugerexpressionsvektoren
in COS Zellen zu transfizieren wurde dem Verfahren von Kettleborough
et al. gefolgt. In Kürze
wurde die DNA (jeweils 10 μg
des leichten Kappa-Ketten Expressionsvektors pKN110-BATVκ und
des schwere Ketten Expressionsvektors pG1D110-BATVH)
zu einem 0,70 ml Aliquot von 1 × 107 Zellen/ml in PBS zugegeben und bei 1900
V, 25 μF
Kapazität
unter Verwendung eines Bio-Rad Gene Pulser Geräts gepulst. Gefolgt von einer
Erholungsphase von 10 Min. bei RT wurden die elektroporierten Zellen
zu 8 ml DMEM, das 5% FCS enthält,
zugegeben und für
72 St. in 5% CO2 bei 37°C inkubiert. Nach 72 St. Inkubation
wurde das Medium gesammelt, zentrifugiert, um Zelltrümmer zu
entfernen und durch einen ELISA für eine chimäre BAT Antikörperproduktion
analysiert.
-
C3 Quantifizierung von
chimärem γ1/κ Antikörper durch
ELISA
-
Zuerst
wurde in jedes Loch bzw. Vertiefung einer 96-Loch Nunc-Immuno Platte
MaxiSorpTM Immunoplatte mit 100 μl Aliquots
eines in PBS verdünnten
0,4 ng/μl
Zeige Anti-Mensch IgG (Fcγ Fragment spezifischen)
Antikörpers
beschichtet und über
Nacht bei 4°C
inkubiert und vor der Verwendung entfernt. Aliquots von 100 μl/Loch der
experimentellen Proben (d.h. geernteter COS Zellüberstand, die zentrifugiert
wurden, um Zelltrümmer
tu entfernen) und in Probenenzymkonjugatpuffer (0,1 M Tris-HCl (pH
7.0), 0,1 M NaCl, 0,02% (v/v) TWEEN-20 und 0,2% (w/v) BSA) 1:2 verdünnte Probenverdünnungen
wurden dann auf die Immunoplatte aufgetragen. Außerdem wurde ein gereinigter γ1/κ Antikörper (1000
ng/μl) als
Standard verwendet und in serieller 1:2 Verdünnung ebenfalls auf die Immunoplatte
aufgebracht. Die Immunoplatte wurde bei 37°C für 1 St. inkubiert, bevor sie
mit 200 μl/Loch
eines Waschpuffers (PBS/0,1% (v/v) TWEEN-20) dreimal gewaschen wurde. 100 μl eines Ziege
Anti-Mensch leichte Kappa-Kette/Meerrettich-Peroxidasekonjugats, das 5000-fach in
Probenenzymkonjugatpuffer verdünnt
wird, wurde jedem Loch zugegeben, woraufhin die Immunoplatte bei
37°C für 1 St.
inkubiert wurde, bevor sie wie vorher gewaschen wurde. 150 μl Aliquots
des K-Blue Substrats wurden dann jedem Loch zugegeben, gefolgt von
10 Min. Inkubation der Immunoplatte bei RT im Dunkeln. Die Reaktion
wurde schließlich
durch Verteilen von 50 μl
eines Red Stop in jedes Loch abgestoppt. Die optische Dichte wurde
dann bei 655 nm unter Verwendung eines Bio-Rad 3550 Mikroplatten Readers in Verbindung
mit dem Microplate Manager® Software Paket festgestellt.
-
C4 Reinigung des chimären BAT
Antikörpers
-
Der
chimäre
BAT γ1/κ Antikörper wurde
aus COS Zellüberständen in
zwei Schritten gereinigt. Zuerst wurde entsprechend den Herstellerangaben
eine Mikrovolumen gerührte
Ultrafiltrationszelle mit einer PM30 Filtermembran verwendet, um
das Volumen des rohen, nicht gereinigten Überstands zu verringern. Dann
wurde ein Immunopure® (G) IgG Reinigungs Kit
ebenfalls entsprechend den Vorschriften des Herstellers verwendet,
um den chimären
BAT Antikörper
von dem konzentrierten Überstand Äffinitäts-aufzureinigen.
-
C5 Daudi-Zellen ELISA
-
Der
Zell ELISA Assay wurde unter Verwendung der Daudi-Zellen, die von
einem Orginalstamm bzw. Originalbestand, ebenfalls von Dr. Hardy
(Felsenstein Medical Research Center, Rabin Medical Center, Beilinson
Campus, Petach Tikva, 49100, Israel), kultiviert wurden, ausgeführt. Abhängig davon,
ob der Maus oder Maus-Mensch chimäre BAT Antikörper analysiert
wurde, wurden geringe Modifikationen an dem Assay vorgenommen. Wurde
die Bindungsaffinität
des Maus BAT Antikörpers
getestet, dann wurde ein Ziege Anti-Maus IgG (Fab spezifisch)/HRP
Konjugat (1:15000 verdünnt)
als sekundärer
Antikörper
verwendet. Im Gegenteil dazu wurde ein AffiniPure Ziege Anti-Mensch
IgG (Fcγ fragmentspezifisch)/HRP
Konjugat (1000-fach verdünnt)
verwendet, wenn die Affinität
des chimären
BAT Antikörper
erfasst wurde.
-
Die
Daudi-Zellen (2 Tage nach einer Passage) wurden zuerst mit 105 Zellen/Loch in einer 96-Loch Corning easy
wash ELISA Platte ausplattiert und anschließend über Nacht bei 37°C in einem
Trockeninkubator inkubiert. Am nächsten
Tag wurden 200 μl
eines Rehydrationspuffers (PBS, das 10% FCS und 0,05% Azid enthält) zu jedem
Loch gegeben, die dann für
mindestens 1 St. stehen gelassen wurden. Der Rehydrationspuffer wurde
dann abgegossen, bevor 50 μl
Aliquots verschiedener serieller 1:2 Verdünnungen des gereinigten BAT Antikörpers zu
den Löchern
der Platte zugegeben wurden. Die Platte wurde erneut über Nacht
(bei 4°C)
inkubiert, zweimal mit 200 μl/Loch
PBS, mit 5% LFM enthält,
gewaschen und trocknen gelassen. 50 μl/Loch des HRP konjugierten
sekundären
Antikörpers
wurden dann zugegeben, bevor eine Reihe von sechs unterschiedlichen
Waschgängen
(d.h. ein Waschgang mit PBS enthaltend 5% LFM, drei Waschgänge mit
dem gleichen Puffer ergänzt
mit 0,05% TWEEN-20, gefolgt von weiteren zwei Waschgängen mit
PBS/LFM Puffer) durchgeführt
wurde. 200 μl/Loch
eines 0,4 mg/ml OPD Substrats in 0,05 M Citratpuffer (pH 5.0) und
60 mg/ml Wasserstoffperoxyd wurden dann zugegeben, bevor die ELISA
Platte im Dunkeln und bei RT inkubiert wurde bis sich die Farbe
entwickelt hatte (normalerweise ungefähr 30 Min.). Schließlich wurde
die Reaktion durch die Zugabe von 50 μl/Loch 2,5 M Schwefelsäure gestoppt
und die optische Dichte wurde dann unter Verwendung eines Bio-Rad 3550 Mikroplatten
Readers in Verbindung mit dem Mikroplatten Manager® Software
Paket bei 490 nm erfasst.
-
Ergebnisse
-
Beispiel 4 Konstruktion
des chimären γ1/κ BAT Antikörpers
-
Wie
bei allen Projekten wurde ein strenges PCR Klonierungs- und Sequenzierungsprotokoll
befolgt. Dies wurde durchgeführt,
um die Möglichkeit
eines Einführens
von Fehlern in die Wildtypsequenzen der variablen Regiongene der
Maus während
des PCR Modifikationsschritts zu minimieren. Unter Verwendung der Primer
C0224 und C0225 (Tabelle 1) wurde das BAT Vκ Gen
(2) durch PCR modifiziert, um eine 418 bp Bande
(Daten nicht gezeigt) zu erzeugen. Dieses PCR Produkt wurde in das
pCR2.1 Plasmid ligiert und in INVαF' kompetente Zellen
transformiert. In ähnlicher
Weise wurde das Maus BAT VH Gen (1)
unter Verwendung der Primer B8814 und B8815 (Tabelle 1) durch PCR
mutiert, um eine 436 bp Bande (Daten nicht gezeigt) zu erzeugen.
Dieses PCR Produkt wurde ebenfalls in das pCR2.1 Plasmid ligiert
und in INVαF' kompetente Zellen
transformiert.
-
Mutmaßlich positive
Transformanten wurden dann unter Verwendung des PCR Screening Assays
(Daten nicht gezeigt) festgestellt, bevor schließlich die ds-DNA auf dem ABI
Prism 310 Genetic Analyzer sequenziert wurde. Die 3 und 4 zeigen
die Ergebnisse dieser DNA Sequenzanalyse des chimären BAT
Vκ Gens
beziehungsweise des BAT VH Gens. Die Analyse
wurde dazu ausgeführt,
um sowohl ihre erfolgreiche Mutagenese zu bestätigen als auch ebenfalls zu
zeigen, dass keine PCR-Fehler vorliegen, die in die Gene hätten eingeführt werden
können.
Tatsächlich
wurde lediglich eine PCR Reaktion für jedes variable Regiongen ausgeführt und
von lediglich zwei Klonen von jeder dieser PCR Reaktionen wurden
schließlich
die DNA Sequenzen vervollständigt.
-
Trotzdem
erwies sich dies als ausreichend, um mindestens einen Klon für jedes
modifizierte variable Regiongen, das die richtige modifizierte DNA
Sequenz enthielt, zu isolieren.
-
Die
mutierten VH und Vκ Gene wurden dann als HindIII/BamHI
Fragmente in die geeigneten Expressionsvektoren subkloniert, um
pKN110-BATVκ (7,88
Kb) beziehungsweise pG1D110-BATVH (7,55
Kb) zu erzeugen. Die Genauigkeit der konstruierten Expressionsvektoren
wurde dann durch eine Restriktionsenzymanalyse (Daten nicht gezeigt)
bestätigt.
Sobald diese Vektoren in COS Zellen Kotransfiziert sind, würden sie
die vorübergehende
Expression einer γ1/κ Version
des chimären
BAT Antikörpers
gestatten.
-
Außerdem wurde
als ein Zusatzbestandteil für
das BAT Antikörperhumanisierungsprojekt
das BAT VH Gen ebenfalls als ein HindIII/BamHI
Fragment sowohl in die pG3D110 als auch den pG4D1100 schwere Ketten Expressionsvektoren
subkloniert. Diese Vektoren waren mit dem pG1D110 identisch, wodurch
sie sicher für die
Ersetzung der cDNA Kopie der menschlichen γ1 Gene der konstanten Region
mit sowohl einer cDNA Kopie der 3γ Gene
der konstanten Region (in dem Fall von pG3D110) oder der cDNA der γ3 Gene der
konstanten Region (in dem Fall von pG3D110) oder der cDNA der γ4 Gene der
konstanten Region (in dem Fall von pG3D110) sind. Die Konstruktion
dieser Vektoren (d.h. pG3D110-BATVκ von
sowohl γ3/κ beziehungsweise γ4/κ Versionen
des chimären
BAT Antikörpers
in COS Zellen.
-
Beispiel 5 Vorübergehende
Expression des chimären γ1/κ BAT Antikörpers
-
Die
zwei Vektoren pKN110-BATVk und pG1D110-BATVH wurden
in einer Serie von Übergangs-Expressionsexperimenten
wiederholt in COS Zellen kotransfiziert. Nach 72 St. Expression
wurden die chimären Maus-Mensch γ1/κ BAT Antikörper in
dem Überstand
der cotransfizierten COS Zellen durch den γ1/κ ELISA nachgewiesen. Die durchschnittliche Konzentration
des chimären γ1/κ BAT Antikörpers, der
in den Medien festgestellt wurde, wurde von diesen Assays auf 509 ± 272 ng/ml
berechnet.
-
Interessanterweise
schienen die γ3/κ und γ4/κ Versionen
des chimären
BAT Antikörpers
nach ihrer Expression von COS Zellen in signifikant höheren Mengen
des Antikörpers
produziert zu werden. Insbesondere, wenn pG3D110-BATVH und
pKN110BATVκ in
COS Zellen cotransfiziert wurden, wurde die anfängliche Analyse des Überstands
(unter Verwendung des in Abschnitt 4.3 beschrieben ELISA Verfahrens
und des menschlichen IgG3/Kappa Antikörpers als Standard) der Expressionsgrade
des chimären γ3/κ BAT Antikörpers auf
6,7 μg/ml gemessen.
Desweiteren, wenn pG4D110-BATVH pKN110-BATVκ in
COS Zellen exprimiert wurden, maß der gleiche ELISA (unter
Verwendung von menschlichem IgG4/Kappa Antikörper als Standard) die Expressionsgrade
des γ4/κ BAT Antikörpers auf
8,2 μg/ml.
-
Beispiel 6 Reinigung des
chimären γ1/κ BAT Antikörpers
-
Ungefähr 8 ml
werden pro Kotransfektion geerntet, weshalb ein Reihe von Transfektionen
ausgeführt wurde
bis 200 ml von COS Überstand
gesammelt war. Das Volumen dieses Überstands wurde dann durch Durchführen des Überstands
durch eine Mikrovolumen gerührte
Ultrafiltrationszelle mit einer PM30 Filtermembran – die einen
Molekulargewichtsausschluss von 30 kDa aufweist – auf 15 ml verringert.
-
Der
Immunopure® (G)
IgG Reinigungskit umfasst im Wesentlichen eine 2 ml Säule einer
immobilisierten Protein G Säule.
Der Antikörper
wurde von der Säule
mit 6 ml eines Elutionspuffers eluiert, wobei das Eluat davon in
1 ml Fraktionen gesammelt wurde. Die Konzentration des chimären γ1/κ BAT Antikörpers in
jeder Fraktion wurde dann unter Verwendung des in Sektion C3 beschriebenen
ELISA Verfahrens getestet. Diese Analyse ergab, dass der chimäre Antikörper in
Fraktion 3 (42,05 μg/ml)
und Fraktion 4 (20,05 μg/ml)
vorhanden war, was einer Gesamtausbeute von 62,1 μg/ml des
chimären γ1/κ BAT Antikörpers entspricht.
Dieser wurde bis zu seiner anschließenden Übermittlung zur weiteren Analyse
bei Curetech bei –20°C gelagert.
-
Beispiel 7 Analyse einer
Daudi-Zellbindung durch den chimären γ1/κ BAT Antikörper
-
Unter
Verwendung des Daudi-Zell-ELISAs' wurde
deutlich gezeigt, dass der gereinigte chimäre γ1/κ BAT Antikörper an Daudi-Zellen bindet.
Die 9 zeigt ein typisches Beispiel eines Experiments.
Was jedoch weniger schlüssig
war, war das Binden ähnlicher
Konzentrationen des Maus BAT Antikörpers in dem gleichen ELISA,
das niedriger als der chimäre
Antikörper
zu sein schien. Da der zum Nachweis einer Antikörperbindung an Daudi-Zellen
verwendete konjugierte sekundäre
Antikörper
für jedes
Antikörperkonstrukt
unterschiedlich war, kann dennoch kein direkter Vergleich der Bindung
der zwei Versionen berechtigterweise durchgeführt werden.
-
Tabelle
4 Primer, die verwendet werden, um die variablen Regiongene der
leichten Kappa-Kette und der schweren Kette des Maus BAT Antikörpers mit
PCR zu modifizieren, um ihre Expression als Teil eines chimären γ1/κ BAT Antikörpers in
Säugerzellen
zu gestatten
-
Tabelle
5 Primer, die verwendet werden, um die transformierten Kolonien
mittels PCR zu screenen und die DNA der PCR modifizierten variable
Regiongene des BAT Antikörpers
zu sequenzieren
-
IV Aminosäuresequenz
von 3 Peptiden, die von dem Daudi B-Zell lymphoblastoiden Zelllinienantigen
stammen, an die die offenbarten mAbs binden
-
Drei
Peptide wurden sequenziert, die von dem antigenen Epitop der Daudi
B-lymphoblastoiden
Zellen, an die die mAbs binden, umfasst werden. Ihre Sequenzen sind
in den 10, 11 und 12 dargestellt.
-
Suchen,
die gegenüber
der nicht redundanten Genbank Datenbank und der EST Division ausgeführt wurden,
ergaben keine Treffer, wenn die drei Peptide als Abfragen unter
Verwen dung des TBLASTN Algorithmus (Version 2) mit einem ERWARTUNGswert
von 10 und der Matrix BLOSUM 62 durchgeführt wurden.
-
Da
jedoch die Peptide kleine Peptide darstellen, wurden sie erneut
mit einem höheren
ERWARTUNGswert eingereicht, um die Suche weniger stringent durchzuführen. Der
Filter wurde ebenfalls für
niedrige Komplexität
entmaskiert, das die potentiell verwirrenden Übereinstimmungen (bspw. Treffer
gegen Prolin reiche Regionen oder Proly-A bzw. Poly-A Schwänze) von
den Blastberichten beseitigen kann, wodurch Regionen übrig bleiben,
deren Blaststatistik die Spezifität ihrer paarweisen Anordnung
widerspiegeln. Die drei Peptide erhielten sogar bei einer sehr geringen
Stringenz keinen Treffer bei der Genbank und der EST Divisionsdatenbank.
-
Daher
scheinen, in Übereinstimmung
mit den vorstehenden Ergebnissen, die drei vorstehend erwähnten Peptide
neue Peptide zu sein.
-
IV Diagnose
bösartiger
Erkrankungen bei Patienten unter Verwendung des offenbarten mAb
-
Periphere
Blutlymphozyten von getesteten Individuen wurden unter Verwendung
des Anti-CD3 Antikörpers und
eines der mAbs doppelmarkiert. Der Prozentsatz von CD3+ Zellen,
die die mAbs binden wurden bestimmt. Erfindungsgemäß wurde
gezeigt, dass die Anzahl der CD3+ mAb+ Zellen in Individuen mit einer bösartigen
Erkrankung von dem prozentualen Anteil dieser Zellen in Blutproben,
die von gesunden Individuen erhalten wurden, verschieden sind. Die
Tatsache, dass es einen signifikanten Unterschied des prozentualen
Anteils der CD3+ Zellen in Individuen mit
einer bösartigen
Erkrankung gibt und wenn der Unterschied oberhalb oder unterhalb
des prozentualen Anteils von CD3+ mAb+ Zellen liegt, die von gesunden Individuen
erhalten wurden, dann kann mit hoher Wahrscheinlichkeit bestimmt
werden, ob das Individuum eine bösartige
Erkrankung hat, als auch die spezifische Art einer bösartigen
Erkrankung, an der das getestete Individuum erkrankt sein kann.
-
Gewöhnlich wurden
menschliche periphere Blutlymphozyten aus 20 ml Blut entweder eines
gesunden Individuums oder von Krebspatienten durch Ficoll Hypaque
Dichtezentrifugation erhalten. Die Zellen wurden gewaschen und in
PBS mit 0,5% BSA und 0,05% Azid (as acid) suspendiert. Die Proben,
die 0,5 × 106 Zellen enthielten, wurden für eine FACS-Analyse
verwendet. Zuerst, wurden die Zellen mit einer gesättigten
Menge des erfindungsgemäßen mAb
für 45
Min. bei 0°C
inkubiert, gefolgt von ihrer Inkubation mit einem FITC konjugierten
Anti-Maus mAb für 30 Min.
auf Eis. Nach zwei Waschgängen
und Zentrifugation bei 1200 Upm, wurden die Zellen mit PE konjugierten
Anti-Mensch CD3 Antikörpern
für 30
Min. auf Eis inkubiert. Nach dieser Inkubation wurden die Zellen
zweimal gewaschen und die Probe wurde durch einen FACS Scan (Bectan
Dickinson) analysiert. Die Ergebnisse werden in den 13 bis 17 gezeigt.
-
Wie
in der 13 als auch in 17 gesehen
werden kann, liegt der prozentuale Anteil von CD3+ BAT+ Zellen (verglichen mit den gesamten CD3+ Zellen) in Blutproben, die von gesunden
Individuen erhalten wurden, in dem Bereich von ungefähr 25%.
Wie in 14 zu sehen ist, liegt der prozentuale
Anteil der CD3+ BAT+ Zellen
in Blutproben, die von Patienten mit Kolonkarzinom erhalten wurden,
verglichen mit gesunden Individuen beträchtlich niedriger, in einem
Bereich von ungefähr
7%. In ähnlicher
Weise liegt der prozentuale Anteil von CD3+ BAT+ Zellen in Blutproben, die von Patienten
mit Brustkarzinom erhalten wurden in einem Bereich von ungefähr 10% (15).
Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass durch die Tatsache, dass
der prozentuale Anteil von CD3+ BAT+ Zellen verglichen mit gesunden Individuen
niedriger ist, ein Kolon- und Brustkarzinom identifiziert werden
kann.
-
Der
prozentuale Anteil von CD3+ BAT+ Zellen
in Blutproben, die von Patienten mit Prostatakarzinom erhalten wurden,
liegt, wie in 16 zu sehen ist, signifikant
höher als
der Prozentsatz in Blutproben von gesunden Individuen und liegt
in dem Bereich von ungefähr
50%. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass ein Prostatakarzinom
durch die Tatsache, dass der prozentuale Anteil von CD3+ BAT+ Zellen, wie in 16 zu
sehen ist, verglichen mit gesunden Individuen höher liegt, identifiziert werden
kann. Wie in der 18 zu sehen ist, ist die Menge
des Antigens, das der erfindungsgemäße mAb bindet, das auf T-Zellen
gefunden wird, die von Patienten mit Prostatakarzinom erhalten wurden,
sehr hoch ist, während
das Antigen auf T-Zellen,
die von Patienten mit Brustkarzinom erhalten wurden, nicht nachweisbar
ist.
-
Die
vorstehend erwähnten
Ergebnisse zeigen, dass die offenbarten mAbs verwendet werden können, um
ein Individuum zu identifizieren, das an einer bestimmten Art einer
bösartigen
Erkrankung leidet. Daher liegt, wenn in einer Blutprobe, die von
einem getesteten Individuum erhalten wird und das Bindungsausmaß der erfindungsgemäßen mAbs
an CD3+ Zellen in der Probe signifikant
hoch ist (in dem Bereich von ungefähr 50%) eine hohe Wahrscheinlichkeit
vor, dass das getestete Individuum an einem Prostatakrebs leidet.
Im Gegenteil liegt, wenn der prozentuale Anteil der CD3+ Zellen
in der Probe verglichen mit gesunden Individuen (in dem Bereich
von ungefähr
7% oder 10%) signifikant niedrig ist, eine hohe Wahrscheinlichkeit
vor, dass das getestete Individuum an einem Brust oder Kolonkarzinom
leidet. Offensichtlich ist, dass wenn das getestete Individuum ein
männliches
Individuum ist, eine hohe Wahrscheinlichkeit vorliegt, dass es an
einem Kolonkarzinom leidet.
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Die
vorstehend ausgeführten
Beispiele sollten nicht einschränkend
ausgelegt werden und zusätzliche Korrelationen
zwischen dem prozentualen Anteil CD3+ Zellen,
die die mAbs binden und anderen bösartigen Erkrankungen liegen
ebenfalls innerhalb des Bereichs der Erfindung.
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