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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
neuartige wäßrige, metallische
Beschichtungs-Zusammensetzungen
und Verfahren zur Bildung von Decklacken.
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TECHNISCHER
HINTERGRUND
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Metallische Beschichtungsfilme glitzern,
wenn darin enthaltene metallische Pigmentblättchen einfallendes Licht reflektieren.
Die Reflexion erzeugt zusammen mit den Farben des Beschichtungsfilms
eine attraktive, variationsreiche, einzigartige optische Wirkung.
Die metallischen Beschichtungsfilme werden hauptsächlich für Außenteile
von Automobilen, Motorrädern
usw. verwendet.
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Herkömmliche Verfahren zum Ausbilden
der metallischen Beschichtungsfilme sind unter anderem: das 1 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahren,
welches folgende Schritte umfaßt:
Auftragen einer metallischen, Metallpigmente enthaltenden Decklack-Zusammensetzung auf
ein Substrat, das gegebenenfalls mit einem Grundlack oder mit einem
Grundlack und einem Zwischenlack beschichtet ist, und Wärmehärten des
metallischen Decklacks; das 2 × Beschichten/2 × Brennen-Verfahren,
das folgende Schritte umfaßt:
Auftragen und Wärmehärten einer
metallischen Beschichtungszusammensetzung, und Auftragen und Wärmehärten einer klaren
Beschichtungszusammensetzung; das 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahren,
welches folgende Schritte umfaßt:
Auftragen einer metallischen Beschichtungszusammensetzung und einer
Klarlack-Zusammensetzung, und zwar in dieser Reihenfolge, und gleichzeitiges
Wärmehärten der
beiden Lacke; und die 3 × Beschichten/2 × Brennen-Verfahren,
welche folgende Schritte umfassen: Auftragen einer klaren Beschichtungszusammensetzung
auf die anhand des 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahrens
beschichtete Oberfläche,
gefolgt von Wärmehärten.
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Ein metallischer Beschichtungsfilm
mit gleichmäßigem metallischen
Aussehen ohne Metallflecken oder -streifen (metallic mottling) kann
dadurch erhalten werden, daß man
das metallische Pigmentblättchen parallel
zur Beschichtungsoberfläche
ausrichtet und gleichmäßig und
regelmäßig über die
ganze beschichtete Fläche
verteilt, und dadurch, daß man
eine metallische Beschichtungsfläche
mit ausgezeichneter Glätte
bereitstellt.
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Um diese Anforderungen zu erfüllen, wird
vorzugsweise eine metallische Beschichtungszusammensetzung verwendet,
die eine hohe Viskosität
zeigt, wenn sie auf die Oberfläche
des Substrats aufgebracht wird, und deren Filmdicke nach dem Wärmehärten sich
von der Filmdicke unmittelbar nach dem Auftragen erheblich unterscheidet.
Das heißt,
wenn die metallische Beschichtungszusammensetzung beim Auftragen
eine hohe Viskosität
zeigt, kann das Metallpigment kaum wegfließen und daher kann eine Metallflecken/streifen-Bildung verhindert
werden, und falls die Filmdicke nach dem Wärmehärten sich von der Filddicke
unmittelbar nach dem Auftragen stark unterscheidet, kann sich das
Metallpigment ohne weiteres parallel zur Beschichtungsoberfläche ausrichten.
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Daher wurden bisher hauptsächlich festkörperarme
Beschichtungszusammensetzungen mit einem hohen Anteil an organischem
Lösemittel
als metallische Beschichtungszusammensetzungen verwendet. In den
letzten Jahren steigt jedoch im Hinblick auf eine Vermeidung von
Umweltverschmutzung und die Resourcenschonung die Nachfrage nach
wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzungen.
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Die wäßrigen metallischen Beschichtungszusammensetzungen
werden zwar kaum Probleme wie eine Verschmutzung der Umwelt aufwerfen,
aber ihre Oberflächenbeschaffenheit
ist nicht ganz zufriedenstellend, da die Verdampfungsrate des Wassermediums
sich je nach der während
des Auftragens herrschenden Luftfeuchtigkeit ändert, wodurch die Orientierung
des Metallpigments verändert
wird.
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In letzter Zeit vorgeschlagene wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzungen schließen eine ein, die ein Copolymer
mit einer Phosphorsäureester-Gruppe
und einer Alkylenoxidgruppe sowie ein Metallpigment umfaßt (japanische
Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 25578/1992); und eine, die ein Copolymer mit einer Phosphorsäureester-Gruppe
und einer Hydroxylgruppe sowie ein Metallpigment umfaßt (japanische
Patent-Offenlegungsschrift Nr. 271580/1993). Die Veröffentlichung
offenbart, daß diese
Beschichtungszusammensetzungen die Korrosion von Metallpigmenten
verhindern.
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Forschungen der Erfinder ergaben
jedoch, daß die
vorgeschlagenen wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzungen den Nachteil aufweisen, daß die Ausrichtung
ihrer Metallpigmente ungenügend
ist, die Glätte
des Beschichtungsfilms nicht ausreicht und die Oberflächenbeschaffenheit
nicht zufriedenstellend ist.
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OFFENBARUNG
DER ERFINDUNG
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Es ist Gegenstand der vorliegenden
Erfindung, eine neuartige wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzung bereitzustellen, welche frei ist von
den oben aufgeführten
Nachteilen des Standes der Technik, sowie ein Verfahren zur Ausbildung
eines Decklacks unter Verwendung der Zusammensetzung.
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Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung,
eine wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzung bereitzustellen, die in der Lage ist,
einen metallischen Beschichtungsfilm mit guter Metallpigmentausrichtung,
guter Glätte
und ausgezeichneter Oberflächenbeschaffenheit
zu bilden, und zwar unabhängig
von Veränderungen
der Luftfeuchtigkeit während
des Auftragens.
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Diese und andere Ziele und Merkmale
der vorliegenden Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung
hervor.
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Die vorliegende Erfindung stellt
eine wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzung bereit, welche umfaßt:
- (A)
100 Gewichtsteile, auf Feststoffbasis, eines filmbildenden wäßrigen Acrylpolymers,
das durch Neutralisieren eines Copolymers mit einem Zahlenmittel
des Molekulargewichts von 2 000 bis 200 000, einem Säurewert
von 10 bis 110 mg KOH/g und einem Hydroxylwert von 20 bis 100 mg
KOH/g erhalten wird, wobei das Copolymer erhalten wird durch Copolymerisieren
von (a) 10 bis 35 Gew.-% Styrol, (b) 5 bis 25 Gew.-% C6-18-Alkyl(meth)acrylat,
(c) 0,1 bis 10 Gew.-% polymerisierbarem ungesättigtem Monomer, das Phosphorsäureester-Gruppen
enthält,
dargestellt durch die allgemeine Formel worin X ein Wasserstoffatom
oder Methyl ist und m eine ganze Zahl von 1 bis 3 ist, (d) 2 bis
10 Gew.-% Carboxylhaltigem polymerisierbarem ungesättigtem
Monomer, (e) 5 bis 20 Gew.-% hydroxylhaltigem polymerisierbarem
ungesättigtem
Monomer und (f) 0 bis 77,9 Gew.-% anderem polymerisierbarem ungesättigtem
Monomer; und
- (B) 2 bis 100 Gewichtsteile metallische Pigmentblättchen.
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Die Erfinder stellten auch ein Verfahren
bereit zum Ausbilden eines Decklacks, welches das aufeinanderfolgende
Ausbilden eines farbigen Grundlacks und eines Klarlacks auf einem
Substrat umfaßt,
wobei der farbige Grundlack aus der obigen wäßrigen metallischen Beschichtungszusammensetzung
besteht.
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Die Erfinder haben intensive Forschungen
durchgeführt,
um die genannten Probleme zu lösen,
und haben gefunden, daß eine
wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzung, die das oben beschriebene filmbildende
wäßrige Acrylpolymer,
welches eine Phosphorsäureester-Gruppe,
eine Carboxylgruppe und eine Hydroxyl gruppe im Molekül sowie
ein metallisches Pigmentblättchen
aufweist, die genannten Probleme löst und in der Lage ist, einen
metallischen Beschichtungsfilm zu bilden, dessen Oberflächenbeschaffenheit
und Filmeigenschaften, wie Wasserbeständigkeit, Unabhängigkeit
von Feuchtigkeitsschwankungen während
des Auftragens, ausgezeichnet sind.
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Diese neuen Erkenntnisse bilden die
Grundlage dieser Erfindung.
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Die wäßrigen metallischen Beschichtungszusammensetzungen
und das Verfahren zum Ausbilden eines erfindungsgemäßen Decklacks
werden nachstehend ausführlicher
beschrieben.
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Das filmbildende wäßrige Acrylpolymer
(A), das in der Beschichtungszusammensetzung der Erfindung verwendet
wird, weist ein durchschnittliches Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 2 000 bis 200 000, vorzugsweise 3 000 bis 100 000, eine Säurewert
von 10 bis 110 mg KOH/g, vorzugsweise 15 bis 100 mg KOH/g und eine
Hydroxylzahl von 20 bis 100 mg KOH/g, vorzugsweise 25 bis 90 mg
KOH/g auf.
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Wenn das Acrylpolymer ein Zahlenmittel
des Molekulargewichts von unter 2 000 aufweist, ist die Verarbeitbarkeit
und Härtungsfähigkeit
der resultierenden Zusammensetzung nicht ausreichend. Andererseits
resultiert ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von über 200
000 in einem zu niedrigen Anteil an nicht-flüchtigen Substanzen während des
Auftragens, wodurch die Verarbeitbarkeit leidet. Wenn das Acrylpolymer
einen Säurewert
von unter 10 mg KOH/g aufweist, ist die Folge eine schlechte Dispergierbarkeit
in Wasser, wohingegen ein Säurewert
von über
110 mg KOH/g die Wasserbeständigkeit
des Beschichtungsfilms herabsetzt. Ein Acrylpolymer mit einem Hydroxylwert
von unter 20 mg KOH/g setzt die Härtungsfähigkeit der Beschichtungszusammensetzung
herab, wohingegen ein Hydroxylwert von über 100 mg KOH/g die Wasserbeständigkeit
des Beschichtungsfilms herabsetzt.
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Bei dem C6-18-Alkyl(meth)acrylat
(b) kann es sich beispielsweise um Hexyl(meth)acrylat, 2-Ethylhexyl(meth)acrylat,
n-Octyl(meth)acrylat, Decyl(meth)acrylat, Lauryl(meth)acrylat, Stearyl(meth)acrylat
oder ähnliche
C6-18-Alkylester von Acryloder Methacrylsäure handeln.
Diese Monomere können
einzeln oder im Kombination verwendet werden.
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Bei dem eine Phosphorsäureester-Gruppe
enthaltenden polymerisierbaren ungesättigten Monomer (c) kann es
sich beispielsweise um (2-Acryloyloxyethyl)säurephosphat, (2-Methacryloyloxyethyl)säurephosphat,
(2-Acryloyloxypropyl)säurephosphat
oder (2-Methacryloyloxypropyl)säurephosphat
handeln. Diese Monomere können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Bei dem carboxylhaltigen polymerisierbaren
ungesättigten
Monomer (d) kann es sich beispielsweise um Acrylsäure, Methacrylsäure, Krotonsäure, Itaconsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, 2-Carboxyethyl(meth)acrylat
oder 2-Carboxypropyl(meth)-acrylat
handeln; oder um ein polymerisierbares ungesättigtes Monomer mit einer halbveresterten
Säureanhydridgruppe
im Molekül.
Diese Monomere können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Der Ausdruck „halbveresterte Säureanhydridgruppe", wie hierin verwendet,
bezeichnet eine Gruppe, die aus einer Carboxylgruppe und einer Carboxylatgruppe
besteht, die durch Zugabe eines aliphatischen einwertigen Alkohols
zur Säureanhydridgruppe
zum Zwecke der Ringöffnung
(d. h. Halbveresterung) erhalten wird. Die halbveresterte Säureanhydridgruppe
wird im folgenden manchmal einfach als „Halbestergruppe" bezeichnet.
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Das eine Halbestergruppe enthaltende
polymerisierbare, ungesättigte
Monomer kann leicht durch Halbveresterung eines eine Säureanhydridgruppe
enthaltenden polymerisierbaren, ungesättigten Monomers erhalten werden.
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Beispiele für eine Säureanhydridgruppe enthaltende
polymerisierbare, ungesättigte
Monomere schließen
Maleinsäureanhydrid,
Itaconsäureanhydrid,
Bernsteinsäureanhydrid
und Phthalsäureanhydrid
ein.
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Aliphatische einwertige Alkohole,
die für
die Halbveresterung geeignet sind, schließen einwertige Alkohole mit
niedrigem Molekulargewicht ein, wie Methanol, Ethanol, Isopropanol,
tert-Butanol, Isobutanol, Methylcellosolve und Ethylcellosolve.
Die Halbveresterung kann anhand von herkömmlichen Verfahren bei Temperaturen
zwischen Raumtemperatur und etwa 80°C durchgeführt werden, gegebenenfalls
unter Verwendung eines tertiären
Amins als Katalysator.
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Bei dem hydroxylhaltigen polymerisierbaren,
ungesättigten
Monomer (e) kann es sich beispielsweise um 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat,
2-Hydroxypropyl(meth)acrylat, 3-Hydroxypropyl(meth)acrylat, Hydroxybutyl(meth)acrylat
oder ähnliche
C2-8-Hydroxyalkylester
von Acryl- oder Methacrylsäure
handeln; um den Monoester eines Polyetherpolyols, wie Polyethylenglycol,
Polypropylenglycol oder Polybutylenglycol, mit einer ungesättigten
Carbonsäure,
wie (Meth)acrylsäure;
den Mononoether eines Polyetherpolyols, wie Polyethylenglycol, Polypropylenglycol
oder Polybutylenglycol, mit einem hydroxylhaltigen ungesättigten
Monomer, wie 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat; den Monoester oder Diester
einer eine Säureanhydridgruppe
enthaltenden ungesättigten
Verbindung, wie Maleinsäureanhydrid
oder Itaconsäureanhydrid,
mit einem Glycol, wie Ethylenglycol, 1,6-Hexandiol oder Neopentylglycol;
einen Hydroxyalkylvinylether, wie Hydroxyethylvinylether; Allylalkohol; das
Addukt einer α,β-ungesättigten
Carbonsäure
mit einer Monoepoxyverbindung, wie „Cardula E10" (Handelsname, ein
Produkt der Shell Petrochemical Co., Ltd.) oder einem α-Olefinepoxid;
das Addukt von Glycidyl(meth)acrylat mit einer einbasigen Säure, wie
Essigsäure,
Propionsäure,
p-tert-Butylbenzoesäure
oder einer aliphatischen Säure;
oder das Addukt eines der obigen hydroxylhaltigen Monomere mit einem
Lacton (z. B. ε-Caprolacton
oder γ-Valerolacton).
Diese Monomere können
einzeln oder in Kombination verwendet werden.
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Bei dem anderen polymerisierbaren
ungesättigten
Monomer (f) handelt es sich um ein Monomer, das mit den Monomeren
(a) bis (e) copolymerisierbar ist, beispielsweise einen (Meth)acrylester,
Vinylether oder Arylether; eine Olefinverbindung oder Dienverbindung;
ein ungesättigtes
Kohlenwasserstoffring-haltiges Monomer; oder ein ungesättigtes
stickstoffhaltiges Monomer.
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Beispiele für (Meth)acrylester schließen Methylacrylat,
Ethylacrylat, Propylacrylat, Isopropylacrylat, n-Butylacrylat, Isobutylacrylat,
tert-Butylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, n-Propylmethacrylat, Isopropylmethacrylat,
n-Butylmethacrylat, Isobutylmethacrylat, tert-Butylmethacrylat und ähnliche
C1-24-Alkylester von Acryl- oder Methacrylsäure ein
(andere als die, die als Monomer (b) verwendet werden); Methoxybutylacrylat,
Methoxybutylacrylat, Methoxyethylacrylat; Methoxyethylmethacrylat,
Ethoxybutylacrylat, Ethoxybutylmethacrylat und ähnliche C2-18-Alkoxyalkylester
von Acryl- oder Methacrylsäure.
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Beispiele für Vinylether und Arylether
schließen
Ethylvinylether, n-Propylvinylether, Isopropylvinylether, Butylvinylether,
tert-Butylvinylether, Pentylvinylether, Hexylvinylether, Octylvinylether
und ähnliche
lineare Alkylvinylether; Cyclopentylvinylether, Cyclohexylvinylether
und ähnliche
Cycloalkylvinylether ein; Phenylvinylether, Trivinylether und ähnliche
Arylvinylether; Benzylvinylether, Phenethylvinylether und ähnliche
Aralkylvinylether, und Allylglycidylether, Allylethylether und ähnliche
Allylether.
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Beispiele für Olefinverbindungen und Dienverbindungen
schließen
Ethylen, Propylen, Butylen, Vinylchlorid, Butadien, Isopren und
Chloropren ein.
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Beispiele für Kohlenwasserstoffring-haltige
ungesättigte
Monomere schließen α-Methylstyrol,
Phenyl(meth)acrylat, Phenylethyl(meth)acrylat, Phenylpropyl(meth)-acrylat, Benzyl(meth)acrylat,
Phenoxyethyl(meth)acrylat, Cyclohexyl(meth)acrylat, 2-Acryloyloxyethylhydrogenphthalat,
2-Acryloyloxypropylhydrogenphthalat, 2-Acryloyloxypropylhexahydrohydrogenphthalat,
Ester von p-tert-Butylbenzoesäure
mit Hydroxyethyl(meth)acrylat und Dicyclopentenyl(meth)acrylat ein.
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Beispiele für stickstoffhaltige ungesättigte Monomere
schließen
N,N-Dimethylaminoethyl(meth)acrylat, N,N-Diethylaminoethyl(meth)acrylat,
N-tert-Butylaminoethyl(meth)acrylat und ähnliche stickstoffhaltige Alkyl(meth)acrylate
ein; Acrylamid, Methacrylamid, N-Methyl(meth)acrylamid, N-Ethyl(meth)acrylamid,
N,N-Dimethyl(meth)acrylamid, N,N-Dimethylaminopropyl(meth)acrylamid,
N,N-Dimethylaminoethyl(meth)acrylamid und ähnliche polymerisierbare Amide;
2-Vinylpyridin, 1-Vinyl-2-pyrrolidon, 4-Vinylpryridin und ähnliche
aromatische stickstoffhaltige Monomere; Acrylonitril, Methacrylonitril
und ähnliche polymerisierbare
Nitrile; und Allylamine.
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Die Monomere (a) bis (f) können anhand
von herkömmlichen
Verfahren für
die Copolymerisierung von polymerisierbaren ungesättigten
Monomeren copolymerisiert werden. Im Hinblick auf Anwendungsbereich
und Kosten ist das am besten geeignete Verfahren die radikalische
Lösungspolymerisation
in einem organischen Lösemittel.
Genauer kann das gewünschte
Polymer ohne weiteres durch eine Copolymerisation bei etwa 60 bis
150°C in
einem organischen Lösemittel
und in Anwesenheit eines Polymerisationsinitiators, wie Azobisisobutyronitril
oder Benzoylperoxid, erhalten werden. Beispiele für geeignete
organische Lösemittel
umfassen aromatische Lösemittel,
wie Xylol und Toluol; Keton-Lösemittel,
wie Methylethylketon und Methylisobutylketon; Ester-Lösemittel,
wie Ethylacetat, Butylacetat, Isobutylacetat und 3-Methoxybutylacetat;
und alkoholische Lösemittel,
wie n-Butanol und Isopropylalkohol.
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Die Monomere (a) bis (f) werden in
den folgenden Anteilen copolymerisiert, bezogen auf das Gesamtgewicht
dieser Monomere. Der Anteil des Styrols (a) liegt bei 10 bis 35
Gew.-%, vorzugsweise bei 15 bis 30 Gew.-%. Ein Anteil von unter
10 Gew.-% resultiert in einer Beschichtungszusammensetzung mit einer
verminderten Viskosität
während
des Auftragens und somit einer schlechteren Verarbeitbarkeit, wohingegen
ein Anteil von über
35 Gew.-% die Wasserdispergierbarkeit herabsetzt. Der Anteil des
Monomers (b) liegt bei 5 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis 20 Gew.-%.
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Ein Anteil von unter 5 Gew.-% resultiert
in einer Beschichtungszusammensetzung mit einer verringerten Viskosität während des
Auftragens und somit einer schlechteren Verarbeitbarkeit, wohingegen
ein Anteil von über
25 Gew.-% die Wasserdispergierbarkeit herabsetzt. Der Anteil des
Monomers (c) liegt bei 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 8
Gew.-%. Ein Anteil von unter 0,1 Gew.-% beeinträchtigt die Lagerstabilität der Beschichtungszusammensetzung,
wohingegen ein Anteil von über
10 Gew.% einen Beschichtungsfilm zur Folge hat, dessen Wasserbeständigkeit
herabgesetzt ist. Der Anteil des Monomers (d) liegt bei 2 bis 10
Gew.-%, vorzugsweise 3 bis 9 Gew.-%. Ein Anteil von unter 2 Gew.-%
verringert die Wasserdispergierbarkeit, wohingegen ein Anteil von über 10 Gew.-%
einen Beschichtungsfilm zur Folge hat, dessen Wasserbeständigkeit
herabgesetzt ist. Der Anteil des Monomers (e) liegt bei 5 bis 20
Gew.-%, vorzugsweise 8 bis 18 Gew.-%. Ein Anteil von unter 5 Gew.-%
resultiert in einer Beschichtungszusammensetzung mit schlechter
Härtbarkeit,
wohingegen ein Anteil von über
20 Gew.-% die Wasserbeständigkeit
des Beschichtungsfilms herabsetzt. Das Monomer (f) wird in einer
solchen Menge verwendet, daß die
Monomere (a) bis (f) insgesamt 100 Gew.-% ausmachen, d. h. in einer
Menge von 0 bis 77,9 Gew.-%, vorzugsweise 15 bis 63,5 Gew.-%.
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Das filmbildende wäßrige Acrylpolymer
(A), das für
die Erfindung geeignet ist, kann erhalten werden durch ein wie üblich durchgeführtes Neutralisieren
eines Acrylpolymers, das durch Copolymerisieren der Monomere (a)
bis (f) hergestellt wurde, um das Polymer wäßrig zu machen. Genauer wird
mindestens ein Teil der Säuregruppen
des Acrylpolymers, das durch Copolymerisieren der Monomere (a) bis
(f) erhalten wurde, neutralisiert, um ein wasserlösliches
oder wasserdispergierbares Polymer zu erhalten. Ein geeignetes Neutralisationsäquivalent
ist üblicherweise
0,2 bis 1,5. Geeignete Neutralisierungsmittel schließen alkalische
Stoffe ein, wie Natriumhydroxid; sowie verschiedene Amine, wie Monomethylamin,
Dimethylamin, Trimethylamin, Triethylamin, Diisopropylamin, Monoethanolamin,
Diethanolamin und Dimethylethanolamin.
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Das blättchenförmige Metallpigment (B) für die Verwendung
in der Beschichtungszusammensetzung der Erfindung kann ein Blättchenpigment
sein wie beispielsweise ein Aluminiumpigment, ein Bronzepigment, Glimmer,
ein Goldpigment oder ein Silberpigment. Mindestens eines dieser
Pigmente wird der Zusammensetzung einverleibt. Der Anteil des Metallpigments
liegt, bezogen auf den Festkörper,
bei etwa 2 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile filmbildendes
wäßrige Acrylpolymer
(A).
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Die Beschichtungszusammensetzung
der Erfindung kann zusätzlich
zum filmbildenden wäßrigen Acrylpolymer
(A) ein filmbildendes wäßriges Polyesterpolymer
(C) enthalten, um die Filmeigenschaften, wie die Flexibilität und die
Haftung, zu verbessern.
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Das Polyesterpolymer (C) wird durch
Neutralisieren eines carboxylhaltigen Polyesterpolymers, um das Polymer
wäßrig zu
machen, erhalten, und weist ein Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 1000 bis 100 000 auf, vorzugsweise von 1000 bis 50 000, und
einen Säurewert
von 10 bis 50 mg KOH/g, vorzugsweise 15 bis 50 mg KOH/g, und einen
Hydroxylwert von 20 bis 150 mg KOH/g, vorzugsweise 20 bis 100 mg
KOH/g.
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Wenn das Zahlenmittel des Molekulargewichts
des Polyesterpolymers (C) unter 1000 liegt, weist die resultierende
Zusammensetzung eine ungenügende
Verarbeitbarkeit und Härtbarkeit
auf, wohingegen ein Molekulargewicht von über 10 000 dazu führt, daß die resultierende
Zusammensetzung während
des Auftragens einen zu niedrigen Gehalt an nicht-flüchtigen
Verbindungen und somit eine schlechte Verarbeitbarkeit aufweist. Wenn
der Säurewert
des Polyetherpolymers (C) unter 10 mg KOH/g liegt, ist eine schlechtere
Wasserdispergierbarkeit die Folge, wohingegen ein Säurewert
von über
50 mg KOH/g einen Beschichtungsfilm zur Folge hat, dessen Wasserbeständigkeit
ungenügend
ist. Falls der Hydroxylwert des Polyesterpolymers (C) unter 20 mg
KOH/g liegt, weist die resultierende Zusammensetzung eine schlechte
Härtbarkeit
auf, wohingegen Hydroxylwerte von über 150 mg KOH/g einen Beschichtungsfilm
mit niedrigerer Wasserbeständigkeit
zur Folge haben.
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Das carboxylhaltige Polyesterpolymer
kann leicht anhand der Kondensationsreaktion eines mehrwertigen
Alkohols, wie Ethylenglycol, Butylenglycol, 1,6-Hexandiol, Trimethylolpropan oder Pentaerythritol,
mit einer Polycarbonsäure,
wie Adipinsäure,
Terephthalsäure,
Isophthalsäure,
Phthalsäureanhydrid
oder Hexahydrophthalsäureanhydrid,
erhalten werden. Beispielsweise kann das carboxylhaltige Polyesterpolymer
anhand einer einstufigen Reaktion unter Verwendung eines Reaktionssystems
erhalten werden, das einen Überschuß an Polycarbonsäure-Carboxylgruppen
enthält,
oder anhand einer Reaktion, bei der ein Reaktionssystem verwendet
wird, das einen Überschuß an Hydroxylgruppen
des mehrwertigen Alkohols enthält,
wodurch man ein Hydroxyl-beendetes Polyesterpolymer erhält, gefolgt
von einer Additionsreaktion des Polymers mit einer Säureanhydridgruppen-haltigen
Verbindung, wie Phthalsäureanhydrid,
Hexahydrophthalsäureanhydrid
oder Bernsteinsäureanhydrid.
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Das filmbildende wäßrige Polyesterpolymer
(C) kann durch ein auf übliche
Weise durchgeführtes
Neutralisieren zumindest eines Teils der Säuregruppen des Polyesterpolymers
erhalten werden, wodurch man ein wasserlösliches oder wasserdispergierbares
Polymer erhält.
Ein geeignetes Neutralisationsäquivalent
liegt üblicherweise
bei 0,3 bis 1,5. Geeignete Neutralisierungsmittel schließen alkalische
Stoffe ein, wie Natriumhydroxid; und verschiedene Amine, wie Monomethylamin,
Dimethylamin, Trimethylamin, Triethylamin, Diisopropylamin, Monoethanolamin,
Diethanolamin und Dimethylethanolamin.
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Die Beschichtungszusammensetzung
der Erfindung kann zusätzlich
zu dem filmbildenden wäßrigen Acrylpolymer
(A) eine Verbindung (D) enthalten, die mindestens zwei alicyclische
Epoxygruppen im Molekül enthält. Wenn
die Verbindung (D) in Kombination mit dem Polymer (A) verwendet
wird, reagieren die alicyclischen Epoxygruppen in der Verbindung
(D) ohne weiteres mit den Säuregruppen,
d. h. der Phosphorsäureester-Gruppe
und der Carboxylgruppe, im Polymer (A), so daß die Wasserbeständigkeit
des Beschichtungsfilms weiter verbessert wird. Darüber hinaus
wird der Beschichtungsfilm infolge der Reaktion vernetzt und erhält ein höheres Molekulargewicht,
und somit werden die Flexibilität,
die Härte
und andere Eigenschaften des Beschichtungsfilms verbessert.
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Die alicyclische Epoxygruppe in der
Verbindung (D) umfaßt
zwei benachbarte Kohlenstoffatome, die einen alicyclischen Kohlenwasserstoffskelett-Ring
bilden. Das alicyclische Kohlenwasserstoffskelett kann ein 4- bis
10-gliedriger, vorzugsweise 5- bis 6-gliedriger gesättigter
Kohlenwasserstoff-Ring sein, oder ein verbrückter Kohlenwasserstoff-Ring,
der aus zwei oder mehreren dieser Ringe besteht, die mit einer Alkylen-
oder ähnlichen
Gruppe verbrückt
sind.
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Spezielle Verbindungen, die als die
alicyclische Epoxyverbindung (D) verwendet werden können, schließen diejenigen
ein, welche durch die folgenden Formeln dargestellt werden:
worin
n eine ganze Zahl von 1 bis 8 ist, und k eine ganze Zahl von 0 bis
15 ist.
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Alicyclische Epoxyverbindungen, die
als Komponente (D) geeignet sind, schließen auch Polymere ein, die
aus Verbindungen erhalten werden, die eine alicyclische Epoxygruppe
und eine polymerisierbare ungesättigte
Bindung im Molekül
aufweisen.
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Beispiele für die Verbindungen mit einer
alicyclischen Epoxygruppe und einer polymerisierbaren ungesättigten
Bindung im Molekül
umfassen polymerisierbare Epoxymonomere, die durch die folgenden
Formeln (1) bis (12) dargestellt werden:
worin
R
1 ein Wasserstoffatom oder Methyl ist,
R
2 eine zweiwertige aliphatische, gesättigte C
1-6-Kohlenwasserstoffgruppe ist, und R
3 eine zweiwertige C
1-10-Kohlenwasserstoffgruppe
ist.
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In dem polymerisierbaren Epoxymonomer
kann die durch R, dargestellte zweiwertige aliphatische, ungesättigte C
1-6-Kohlenwasserstoffgruppe beispielsweise
eine geradkettige oder verzweigte Alkylengruppe sein, wie Methylen,
Ethylen, Propylen, Tetramethylen, Ethylethylen, Pentamethylen oder
Hexamethylen. Die durch R
3 dargestellte
zweiwertige C
1-10-Kohlenwasserstoffgruppe
kann beispielsweise Methylen, Ethylen, Propylen, Tetramethylen,
Ethylethylen, Pentamethylen, Hexamethylen, Polymethylen, Phenylen,
sein.
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Spezielle Beispiele für die durch
die Formeln (1) bis (12) dargestellten polymerisierbaren Epoxymonomere
umfassen 3,4-Epoxycyclohexylmethylmethacrylat und 3,4-Epoxycyclohexylmethylacrylat.
Im Handel erhältliche
Produkte dieser Monomere schließen
beispielsweise „METHB" und „AETHB" (Handelsnamen, Produkte
von Daicel Chemical Industries, Co., Ltd.) ein. 4-Vinylhexylenoxid
ist ebenfalls als polymerisierbares Epoxymonomer geeignet.
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Das Polymer für die Komponente (D) kann durch
Polymerisieren mindestens eines Monomers, ausgewählt aus den obigen polymerisierbaren
Epoxymonomeren, hergestellt werden, optional zusammen mit anderem
polymerisierbarem ungesättigtem
Monomer.
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Das andere polymerisierbare ungesättigte Monomer
kann aus einem großen
Bereich ausgewählt
werden, je nach den erforderlichen Eigenschaften des resultierenden
Polymers. Typische Beispiele für
geeignete Monomere sind die folgenden:
- (a)
Ester von Acryl- oder Methacrylsäure
Beispielsweise Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat, Propyl(meth)acrylat,
Isopropyl(meth)acrylat, Butyl(meth)acrylat, Hexyl(meth)acrylat,
Octyl(meth)-acrylat,
Lauryl(meth)acrylat und ähnliche
C1-18-Alkylester von (Meth)acrylsäure; Methoxybutyl(meth)acrylat,
Methoxyethyl(meth)acrylat, Ethoxybutyl(meth)-acrylat und ähnliche C2-18-Alkoxyalkylester
von (Meth)acrylsäure;
Allyl(meth)acrylat und ähnliche
C2-8-Alkenylester von (Meth)acrylsäure; und
Hydroxyethyl(meth)acrylat, Hydroxypropyl(meth)acrylat und ähnliche
C2-8-Hydroxyalkylester
von (Meth)acrylsäure.
- (b) Aromatische Vinylverbindungen Beispielsweise Styrol, α-Methylstyrol,
Vinyltoluol und p-Chlorstyrol.
- (c) Polyolefinverbindungen Beispielsweise Butadien, Isopren
und Chloropren.
- (d) Andere Verbindungen Beispielsweise Acrylonitril, Methacrylonitril,
Methylisopropenylketon, Vinylacetat, „VeoVa-Monomer" (Handelsname, ein
Produkt der Shell Chemical Co.), Vinylpropionat, Vinylpivalat, Vinylverbindungen
mit einer Polycaprolacton-Kette (wie „FM-3X Monomer", Hersteller Daicel
Chemical, Co., Ltd.).
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Die Anteile des polymerisierbaren
Epoxymonomers und des anderen polymerisierbaren ungesättigten Monomers
können
so gewählt
werden, wie sie für
den jeweiligen Zweck passen, und zwar innerhalb eines solchen Bereichs,
daß die
Komponente (D), die durch Copolymerisieren dieser Monomere erhalten
wird, mindestens 2, vorzugsweise mindestens 3, stärker bevorzugt
mindestens 4 alicyclische Epoxygruppen im Molekül aufweist. Für eine ausreichende
Vernetzungsfähigkeit
sollte der Anteil des polymerisierbaren Epoxymonomers bei 5 bis
100 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 100 Gew.-%, liegen, bezogen auf
den Festkörper
der Komponente (D).
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Das Polymer für die Komponente (D) kann auf
herkömmliche
Weise und unter den üblichen
Polymerisationsbedingungen aufgrund der ungesättigten Bindungen der Acrylharze,
Vinylharze oder ähnlicher
Harze hergestellt werden. Ein Beispiel für eine solche Polymerisation
umfaßt
das Lösen
oder Dispergieren der Monomere in einem organischen Lösemittel
und das Erwärmen
der Lösung
oder Dispersion in Anwesenheit eines radikalischen Polymensationsinitiators
bei etwa 60 bis 180 C für üblicherweise
etwa 1 bis 10 Stunden bei gleichzeitigem Rühren. Geeignete organische
Lösemittel
umfassen alkoholische Lösemittel,
Ether-Lösemittel, Ester-Lösemittel
und Kohlenwasserstoff-Lösemittel.
Wenn Kohlenwasserstoff-Lösemittel
verwendet werden, werden sie aus Gründen der Auflösungskraft
vorzugsweise in Kombination mit einem anderen Lösemittel eingesetzt. Der radikalische
Polymerisationsinitiator kann einer der üblicherweise verwendeten sein,
beispielsweise Benzoylperoxid, t-Butylperoxy-2-ethylhexanoat und ähnliche
Peroxide, Azobisisobutyronitril, Azobisdimethylvaleronitril und ähnliche
Azoverbindungen.
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Vorzugsweise ist die alicyclische
Epoxyverbindung (D) mit den Komponenten (A) und (C) gut verträglich und
in Wasser stabil. Aus diesem Grund sollte die Verbindung (D) ein
Zahlenmittel des Molekulargewichts von 90 bis 50 000, vorzugsweise
etwa 200 bis 5 000 aufweisen und 2 bis 200 alicyclische Epoxygruppen
pro Molekül
haben. Ein Zahlenmittel des Molekulargewichts von über 50 000
ist nicht bevorzugt, da die resultierende Zusammensetzung eine herabgesetzte
Lagerstabilität
aufweisen kann. Falls die Zahl der alicyclischen Epoxygruppen über etwa
200 liegt, kann der Beschichtungsfilm der resultierenden Zusammensetzung
eine geringere Glätte
aufweisen, was ungünstig
ist.
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Falls eine Verbindung, die zwei oder
mehr Epoxygruppen im Molekül
aufweist, bei denen es sich nicht um die alicyclischen Epoxygruppen
handelt, verwendet wird, weist die resultierende Zusammensetzung
außerdem
eine ungenügende
Lagerstabilität
auf. Somit ist die Verwendung solch einer Verbindung in dieser Erfindung
nicht bevorzugt.
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Die wäßrige metallische Beschichtungszusammensetzung
der Erfindung eignet sich als farbige Grundlack-Zusammensetzung,
die in einem Verfahren zur Ausbildung eines Decklacks verwendet
wird, welches das aufeinanderfolgende Ausbilden eines farbigen Grundlacks
und eines klaren Decklacks auf einem Substrat umfaßt. Die
Zusammensetzung umfaßt
Wasser als Medium, das filmbildende wäßrige Acrylpolymer (A) und
ein blättchenförmiges Metallpigment
(B) als Grundbestandteile, und, falls nötig, bekannte Zusätze, wie wasserdispergierbares
Harz, Farbpigment, Verschnittpigment, organisches Lösemittel,
Viskositätsmodifizierer, UV-Abschirmmittel,
Entschäumungsmittel
und Oberflächen-Modifizierungsmittel.
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Beispiele für wasserdispergierbare Harze,
die als optionaler Bestandteil verwendet werden können, schließen wasserdispergierbare
Harze auf Acryl-, Polyester- oder Polyurethan-Basis ein, die anhand
von bekannten Verfahren hergestellt werden.
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Die wäßrige Metall-Beschichtungszusammensetzung
der Erfindung wird üblicherweise
als härtbare wäßrige Beschichtungszusammensetzung
verwendet, welche ein Härtungsmittel
enthält.
Allgemein werden Melaminharze als Härtungsmittel verwendet. Bevorzugte
Melaminharze sind wasserlösliche
Melaminharze, wie „Cymel-303", „Cymel-325" und „Cymel-370", erhältlich von
Mitsui Toatsu Chemicals, Inc., und „Suminal N-W", erhältlich von
Sumitomo Chemical, Co., Ltd. Geeignete Melaminharze sind nicht auf
diejenigen beschränkt,
die oben angeführt
sind, und schließen
wasserunlösliche
Melaminharze ein. Das Melaminharz wird, bezogen auf den Festkörper des
filmbildenden wäßrigen Acrylpolymers
(A) in einem Anteil von 5 bis 200 Gew.-% verwendet. Falls der Anteil
des Melaminharzes zu niedrig ist, weist die resultierende Zusammensetzung
eine ungenügende
Härtbarkeit
auf, wohingegen dann, wenn der Anteil zu hoch ist, der gehärtete Film
zu hart und brüchig
wird.
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Die wäßrige Metallic-Beschichtungszusammensetzung
der Erfindung kann erhalten werden durch Mischen der Komponenten
(A) und (B) und weiterer optionaler Komponenten und eine auf die übliche Weise durchgeführte Zugabe
von entionisiertem Wasser und, falls nötig, einem organischen Lösemittel
oder dergleichen, um den Festkörpergehalt
und die Viskosität
der Zusammensetzung auf etwa 10 bis 40 Gew.-% und etwa 15 bis 60
Sekunden einzustellen (Ford Cup Nr. 4, 20°C).
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Die härtbare wäßrige Beschichtungszusammensetzung
wird auf herkömmliche
Weise auf eine Reihe von Substraten aufgebracht, und üblicherweise
etwa 10 bis 60 Minuten lang auf 100 bis 180°C erwärmt. so daß die Zusammensetzung ausreichend
gehärtet
wird und einen Beschichtungsfilm mit guter Oberflächenbeschaffenheit
bildet.
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Das Verfahren zum Ausbilden eines
Decklacks gemäß der Erfindung
umfaßt
das aufeinanderfolgende Ausbilden eines farbigen Grundlacks und
eines Klarlacks auf einem Substrat, wobei der farbige Grundlack
aus der wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzung der Erfindung gebildet wird.
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Spezielle Beispiele für Substrate
zum Ausbilden des Decklacks schließen Stahlbleche ein, die einer chemischen
Umsetzung unterzogen, elektrophoretisch mit einem Primer und optional
mit einem Zwischenlack beschichtet wurden; verschiedene Kunststoffsubstrate,
die optional oberflächenbehandelt
und mit einem Primer und einem Zwischenlack beschichtet wurden,
und Verbundwerkstoffe dieser Substrate.
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Das Verfahren der Erfindung ist besonders
geeignet zur Ausbildung eines Decklacks auf den Außenflächen von
Automobilen. Das Verfahren kann gemäß Verfahren durchgeführt werden,
wie sie in der Automobilindustrie bekannt sind, beispielsweise anhand
des 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahrens
oder des 2 × Beschichten/2 × Brennen-Verfahrens
zur Ausbildung eines Überzugs
aus farbigem Grundlack/Klarlack; und des 3 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahrens
oder des 3 × Beschichten/2 × Brennen-Verfahrens zur Ausbildung
eines Überzugs
aus farbigem Grundlack/Klarlack/Klarlack. Unter diesen Verfahren
ist das 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahren
bevorzugt, wobei Faktoren wie die Zahl der Beschichtungsschritte,
die Oberflächenbeschaffenheit
des Beschichtungsfilms und die Filmeigenschaften berücksichtigt
werden.
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Nachstehend ist das 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahren
mittels der wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzung der Erfindung als farbige Grundlack-Zusammensetzung beschrieben.
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Im 2 × Beschichten/1 × Brennen-Verfahren
wird die farbige Grundlack-Zusammensetzung zuerst anhand von herkömmlichen
Beschichtungsverfahren, wie beispielsweise Sprühbeschichten, auf das Substrat aufgebracht.
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Bei der Sprühbeschichtungs-Vorrichtung
kann es sich um die herkömmlich
verwendeten handeln, beispielsweise Luftsprühpistolen, luftlos arbeitende
Sprühpistolen,
elektrostatische Luftsprühbeschichtungs-Vorrichtungen,
luftlos arbeitende elektrostatische Sprühbeschichtungs-Vorrichtungen
und elektrostatische Rotationszerstäuber-Beschichtungsvorrichtungen.
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Die farbige Grundlack-Zusammensetzung
wird vorzugsweise in einer Dicke von etwa 10 bis 30 μm (nach dem
Härten)
aufgebracht. Die so aufgetragene farbige Grundlack-Zusammensetzung
wird einige Minuten lang bei Raumtemperatur stehen gelassen oder
wird einige Minuten lang bei etwa 50 bis 80°C zwangsgetrocknet, und dann
mit einer Klarlack-Zusammensetzung beschichtet.
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Bei der Klarlack-Zusammensetzung
kann es sich um eine der bekannten Beschichtungszusammensetzungen
handeln, die herkömmlich
für die
Ausbildung eines Decklacks verwendet werden. Beispiele für bekannte
Klarlack-Zusammensetzungen schließen diejenigen ein, die härtbare Harzkomponenten
umfassen, wie Acrylharz/-Aminoharz-Mischungen,
Alkylharz/Aminoharz-Mischungen, Polyesterharz/Aminoharz-Mischungen, Acrylharz/Polyisocyanat-Mischungen,
Alkydharz/Polyisocyanat-Mischungen und Polyesterharz/Polyisocyanat-Mischungen.
Die in diesen Mischungen verwendeten Aminoharze sind beispielsweise
Melaminharze. Diese bekannten Klarlack-Zusammensetzungen sind bezüglich ihrer
Form nicht beschränkt
und schließen
beispielsweise Zusammensetzungen auf Basis organischer Lösemittel,
nicht-wäßrige Dis persionen,
wäßrige Lösungen,
wäßrige Dispersionen,
festkörperreiche
Zusammensetzungen und Pulver ein.
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Die geeigneten Techniken und Vorrichtungen
zum Auftragen der Klarlack-Zusammensetzung
sind die gleichen wie sie für
das Auftragen der farbigen Grundlack-Zusammensetzung verwendet werden.
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Die klare Decklack-Zusammensetzung
wird vorzugsweise auf eine Dicke von etwa 20 bis 80 μm (nach dem
Härten)
aufgebracht.
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Der farbige Grundlack und der klare Überzug,
die so gebildet wurden, werden gleichzeitig durch Erwärmen bei
vorzugsweise etwa 100 bis 180°C
für etwa
10 bis 60 Minuten gehärtet.
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Gegenstände, die anhand des Verfahrens
der Erfindung beschichtet wurden, weisen einen Beschichtungsfilm
mit guter Orientierung der metallischen Pigmente und ausgezeichneter
Oberflächenbeschaffenheit auf,
und eignen sich insbesondere als Außenflächen für Automobile.
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Die vorliegende Erfindung weist dahingehend
bemerkenswerte Vorteile auf, als sie eine neuartige wäßrige Beschichtungszusammensetzung
bereitstellt, die sich gut auftragen läßt und die einen metallischen Beschichtungsfilm
bilden kann, dessen Oberflächenbeschaffenheit,
beispielsweise seine Metallpigmentausrichtung und Glätte, hervorragend
sind, da seine Viskosität
während
des Auftragens im wesentlichen unabhängig von der Umgebungsfeuchtigkeit
ist; sowie ein Verfahren zur Ausbildung eines Decklacks unter Verwendung der
Zusammensetzung.
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BESTE ART
DER DURCHFÜHRUNG
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung wird nachstehend
detaillierter mit Bezug auf Herstellungsbeispiele, Beispiele und
Vergleichsbeispiele beschrieben, wobei die Teile und Prozentsätze alle
auf das Gewicht bezogen sind.
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Herstellungsbeispiele
1 bis 9
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Herstellung eines Acrylpolymers
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60 Teile Butylcellosolve wurden in
einen 5 Liter-Glaskolben gegeben, der mit einem Rührer, einem Thermometer
und einem Kühler
ausgestattet war, und in einem elektrischen Heizmantel auf 85°C erwärmt. Bei der
gleichen Temperatur wurden eine Mischung aus 100 Teilen der in Tabelle
1 angegebenen Monomermischung und 3 Teile Azobisdimethylvaleronitril
tropfenweise bei gleichbleibender Geschwindigkeit über einen Zeitraum
von 3 Stunden zugegeben, gefolgt von einstündiger Alterung. Danach wurde
noch eine Mischung aus 10 Teilen Butylcellosolve und 1 Teil Azobisdimethylvaleronitril
tropfenweise über
einen Zeitraum von 1 Stunde zugegeben, gefolgt von einstündiger Alterung.
Dann wurden 5 Teile Butylcellosolve und 9,22 Teile Dimethylethanolamin
zugegeben, was die Acrylpolymer-Lösungen (i) bis (vii) ergab.
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Tabelle 1 zeigt den Festkörpergehalt
der Harze der Polymerlösungen
(i) bis (vii), und die Zahlenmittel des Molekulargewichts, die Säurezahlen
und die Hydroxylwerte der Harze.
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Herstellungsbeispiel 10
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Herstellung
von Polyesterpolymer
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39,3 Teile Neopentylglycol, 12,8
Teile Trimethylolpropan, 27,3 Teile Adipinsäure und 34,9 Teile Isophthalsäure wurden
in ein Reaktionsgefäß gegeben,
auf 160°C
erwärmt,
und dann über
einen Zeitraum von 3 Stunden auf 230°C erwärmt. Die resultierende Mischung
wurde 1 Stunde lang bei 230°C
gehalten. Dann wurden 5 Teile Toluol zugegeben, und die Reaktion
wurde fortschreiten gelassen, bis der Säurewert bei 2 mg KOH/g angelangt
war. Das Toluol wurde unter verringertem Druck entfernt, und die
Reaktionstemperatur wurde auf 170°C
gesenkt. 5,05 Teile Trimellithsäure
wurden dazugegeben, und die Reaktion wurde 30 Minuten lang fortschreiten
gelassen. Danach wurden 40 Teile Diethylenglycolmonobutylether zugegeben,
die Temperatur wurde auf 80°C
gesenkt, und 4,76 Teile Dimethylethanolamin wurden zugegeben, was
eine Polyesterpolymer-Lösung
(viii) ergab.
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Die erhaltene Polymerlösung (viii)
wies einen Harz-Festkörpergehalt
von 70% auf, und das Harz wies ein Zahlenmittel des Molekulargewichts
von 3 000, eine Säurezahl
von 30 mg KOH/g und einen Hydroxylwert von 116 mg KOH/g auf.
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Herstellungsbeispiel 11
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Herstellung
einer Acrylharzemulsion
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Eine Monomeremulsion wurde durch
Mischen von 47 Teilen Styrol, 47 Teilen n-Butylacrylat, 5 Teilen 1,6-Hexandioldiacrylat,
1 Teil Acrylsäure,
1 Teil 60%-igem „Newcol
562 SF" (Handelsname,
ein Tensid, das von Nihon Nyukazai K. K. hergestellt wird), 70 Teilen
entionisiertem Wasser und 0,2 Teilen Ammoniumpersulfat hergestellt.
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110 Teile entionisiertes Wasser und
1,5 Teile 60%-iges „Newcol
562SF" wurden in
ein Reaktionsgefäß gegeben
und in einem Stickstoffstrom auf 85°C erwärmt. Dazu wurden 5 Teile der
oben erhaltenen Monomeremulsion und eine Polymerisationsinitiator-Lösung, die
aus 5 Teilen entionisiertem Wasser und 0,15 Teilen Ammonium persulfat
bestand, gegeben. Nach 30 Minuten wurde der Rest der Monomeremulsion
mittels einer Dosierpumpe über
einen Zeitraum von 3 Stunden in das Reaktionsgefäß gegeben, gefolgt von einer
zweistündigen
Alterung. Dann wurde 1 Teil Dimethylethanolamin zugegeben, was eine
Acrylharzemulsion (ix) mit einem Harz-Festkörpergehalt von 35% und einer
Harz-Säurezahl
von 7,8 mg KOH/g ergab.
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Beispiel 1
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Herstellung einer wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzung (A-1)
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15 Teile Butylcellosolve und 16,7
Teile (Festkörpergehalt:
10 Teile) 60%-ige „Aluminum
Paste No. 7680WX" (Handelsname,
ein Aluminiumblättchen-Pigment,
hergestellt von Toyo Aluminium K. K.) wurden gemischt.
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Zu der Mischung wurden 83,3 Teile
(Festkörpergehalt:
45 Teile) der im Herstellungsbeispiel 1 erhaltenen Polymerlösung (i),
28,4 Teile (Festkörpergehalt:
25 Teile) 88%-iges „Cymel
370" (Handelsname,
ein Melaminharz, Hersteller Mitsui Cytec, Ltd.) und 85,7 Teile (Festkörpergehalt:
30 Teile) der im Herstellungsbeispiel 11 erhaltenen Acrylharzemulsion
(ix) gegeben. Die resultierende Mischung wurde mit entionisiertem
Wasser auf einen Festkörpergehalt
von 30% verdünnt.
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Dazu wurden weiter 40,3 Teile einer
zuvor hergestellten Mischung aus 7,14 Teilen (Festkörpergehalt: 2
Teile) 28%-igem „Primal
ASE-60" (Handelsname,
ein Verdickungsmittel, hergestellt von Japan Acryl Chemical Co.,
Ltd.), 32,8 Teilen entionisiertem Wasser und 0,3 Teilen Dimethylethanolamin,
sowie 5 Teile 2-Ethylhexylalkohol gegeben. Die resultierende Mischung
wurde mit entionisiertem Wasser auf eine Viskosität von 40 Sekunden
(Ford Cup Nr. 4, 20 °C)
verdünnt,
was die wäßrige metallische
Beschichtungszusammensetzung (A-1) der vorliegenden Erfindung ergab.
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Beispiele 2 bis 4 und
Vergleichsbeispiele 1 bis 5
-
Herstellung von wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzungen (A-2) bis (A-11)
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Die Vorgeherisweise für die Herstellung
der wäßrigen metallischen
Beschichtungszusammensetzung (A-1) wurde befolgt, außer daß die Acrylpolymer-Lösungen,
die Polyesterpolymer-Lösung,
die Acrylharzemulsion, die alicyclische Epoxyverbindung und das „Cymel
370" in den in Tabelle
2 angegebenen Anteilen verwendet wurden, was wäßrige metallische Beschichtungszusammensetzungen
(A-2) bis (A-4) der Erfindung und wäßrige metallische Vergleichszusammensetzungen
(A-5) bis (A-9) ergab.
-
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In Tabelle 2 ist ERL-4299 (*2) der
Handelsname einer alicyclischen Epoxyverbindung, die von Union Carbide
Corp. hergestellt und durch die Formel
dargestellt wird.
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Beispiele 5 bis 8 und
Vergleichsbeispiele 6 bis 10
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Ein Stahlblech (JIS G3141, mit den
Maßen
400 × 300 × 0,8 mm),
das entfettet und mit Zinkphosphat behandelt worden war, wurde auf übliche Weise
elektrophoretisch mit einer kationischen Galvanisierungszusammensetzung „Elecron
9400 HB" (Handelsname,
ein Produkt der Kansai Paint Co., Ltd., das ein kationisches Harz
auf Epoxidbasis und eine blockierte Polyisocyanat-Verbindung als
Härtungsmittel
umfaßt)
auf eine Dicke von 20 μm
(nach dem Härten)
beschichtet, 20 Minuten lang auf 170°C erwärmt, um es zu vernetzen und zu
härten.
Der gehärtete
Film wurde mit Sandpapier Nr. 400 poliert und durch Abwischen mit
Petroleumbenzin entfettet. Dann wurden eine Zwischenlack-Zusammensetzung „Luga Bake
Intercoat" (Handelsname,
eine organisches Lösemittel
enthaltende Beschichtungszusammensetzung auf Polyesterharz- und
Aminoharz-Basis, Hersteller Kansai Paint Co., Ltd.) durch Luftsprühen auf
der galvanisch beschichteten Oberfläche in einer Dicke von 25 μm (nach dem
Härten)
aufgetragen. Der Überzug
wurde 30 Minuten lang bei 140°C
erwärmt,
um ihn zu vernetzen und zu härten,
mit Sandpapier Nr. 400 poliert, durch Abwischen mit Petroleumbenzin
dehydriert und entfettet. Auf diese Weise wurden mehrere Teststubstrate
hergestellt.
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Die wäßrigen metallischen Beschichtungszusammensetzungen
(A-1) bis (A-9) wurden jeweils in einer Dicke von 20 μm (nach dem
Härten)
auf die Testsubstrate aufgebracht, wobei ein Rotationszerstäuber vom Glockentyp
verwendet wurde, während die
Feuchtigkeit in der Kabine verändert
wurde. Jedes beschichtete Testsubstrat wurde 1 Minute lang in der
Kabine stehen gelassen und 10 Minuten lang in einem Umluftofen bei 80°C erwärmt, um
im wesentlichen sämtliche
flüchtigen
Bestandteile zu verdampfen. Dann wurde der Überzug auf Raumtemperatur abgekühlt, und
die wärmehärtbare klare
Beschichtungszusammensetzung „Magicron Clear
TC-71" (Handelsname,
eine organisches Lösemittel
enthaltende Beschichtungszusammensetzung auf Acrylharz- und Aminoharz-Basis,
Hersteller Kansai Paint Co., Ltd.) wurde mittels eines Rotationszerstäubers vom
Glockentyp in einer Dicke von 40 μm
(nach dem Härten)
auf die Beschichtungsoberfläche
aufgebracht. Die beiden Überzüge wurde
gleichzeitig 30 Minuten lang durch Erwärmen bei 140°C gehärtet, was
einen Decklack ergab.
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Die so gebildeten Beschichtungsfilme
wurden anhand der folgenden Testverfahren auf ihre Eigenschaften
getestet.
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Metallic-Effekt: Die IV-Werte der
Beschichtungsfilme wurden mittels „ALCOPE LMR 100" (Handelsname, ein
Produkt der Fuji Kogyo K. K.) bestimmt. Je höher der IV-Wert, desto größer der Metallic-Effekt.
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Glätte: Die Glätte wurde mittels eines von
RENAULT hergestellten Tensiometers bestimmt. Je höher der
gemessene Wert, desto höher
die Glätte.
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Bildschärfe: Die Bildschärfe wurde
mittels „P.
G. D. –IV", einer Vorrichtung
zur Messung der Bildschärfe des
Glanzes bestimmt, Hersteller Japan Color Research Institute. Je
höher der
gemessene Wert, desto höher die
Bildschärfe.
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Aussehen: Der Beschichtungsfilm wurde
optisch auf Nachklebrigkeit und metallische Flecken/Streifenbildung
untersucht, die durch Mischen der beiden Beschichtungslagen oder
andere Faktoren verursacht worden sein könnten, und auf der folgenden
Skala bewertet:
- A: keine metallische Flecken/Streifenbildung,
- B: leichte metallische Flecken/Streifenbildung,
- C: deutliche metallische Flecken/Streifenbildung.
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Wasserbeständigkeit: Die beschichteten
Testbleche wurden 240 Stunden lang in Wasser eingetaucht und mit
kaltem Wasser gewaschen. Die Beschichtungsoberfläche wurde optisch untersucht
und auf der fohlenden Skala bewertet:
- A: keine
Auffälligkeiten,
- B: leichte Trübung,
- C: Anlaufen.
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Tabelle 3 zeigt die Ergebnisse der
Filmeigenschafts-Tests.
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