DE69720259T2 - Markierung auf torischen kontaktlinsen - Google Patents

Markierung auf torischen kontaktlinsen

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Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf Markierungen für torische Kontaktlinsen. Die Markierungen eignen sich für die Kennzeichnung der Verschiebung zwischen den zylindrischen Achse und der Ballastachse.
  • Kontaktlinsen, die eine torische optische Zone haben (allgemein als "torische Kontaktlinsen" bezeichnet), werden verwendet, um Brechungsabnormitäten des Auges zu korrigieren, die mit einem Astigmatismus in Verbindung stehen. Die torische optische Zone erzeugt eine zylindrische Korrektur, um den Astigmatismus zu kompensieren. Da die für den Astigmatismus erforderliche Sehrkorrektur normalerweise mit anderen Brechungsabnormitäten, wie etwa Myopie (Kurzsichtigkeit) oder Hypermetropie (Weitsichtigkeit) in Verbindung steht, sind torische Kontaktlinsen im allgemeinen mit einer sphärischen Korrektur versehen, um den myopischen Astigmatismus oder den hypermetropischen Astigmatismus zu korrigieren. Die torische Fläche kann entweder auf der hinteren Linsenfläche (Rückseite der torischen Linse) oder auf der vorderen Linsenfläche (Vorderseite der torischen Linse) ausgebildet sein.
  • Im Gegensatz zu sphärischen Kontaktlinsen, die sich frei auf dem Auge drehen können, haben die torischen Kontaktlinsen einen Ballast, um eine Drehung der Linse auf dem Auge zu verhindern, so daß die zylindrische Achse der torischen Zone im allgemeinen mit der Achse des Astigmatismus ausgerichtet bleibt. Beispielsweise kann ein Abschnitt des Linsenrandes dicker (oder dünner) als ein anderer Abschnitt sein, um den Ballast zu erzeugen. Torische Kontaktlinsen werden mit einer gewählten Beziehung (oder Verschiebung) zwischen der zylindrischen Achse der torischen optischen Zone und der Ausrichtung des Ballastes hergestellt. Diese Beziehung wird als Gradzahl (Drehwinkel) ausgedrückt, mit der die zylindrische Achse gegenüber der Ausrichtungsachse des Ballastes verschoben ist. Demzufolge legen die Vorgaben der torischen Kontaktlinse diese Verschiebung fest, wobei torische Linsen im allgemeinen in 5º- oder 10º-Schritten im Bereich von 0º bis 180º angeboten werden.
  • Das US-Patent No. 4.976.533 beschreibt unterschiedliche Verfahren nach dem Stand der Technik zum Herstellen einer torischen Kontaktlinse, wobei die Markierungen in einer Art und Weise angeordnet sind, daß die Ballastachse nicht bestimmt werden kann. Als Beispiel stellt Fig. 2 von US 4.976.533 eine torische Kontaktlinse nach dem Stand der Technik dar, die drei sichtbare Liniensegmente in einem Randbereich der Linse enthält, wobei ein erstes Liniensegment auf der Ballastachse und zwei Liniensegmente symmetrisch um das erste angeordnet sind. Als weiteres Beispiel beschreiben Fig. 3 und 5 von US 4.976.533 ein oder zwei Liniensegmente, die senkrecht zur Ballastachse angeordnet sind. Derartige Linsen eignen sich zur Messung der Drehung der Linse auf dem Auge, d. h. ein praktischer Arzt kann die Linse untersuchen, wenn sie sich auf dem Auge befindet und die Markierungen verwenden, um eine Abweichung der Linse aus ihrer beabsichtigten Drehposition zu bestimmen und zu ermitteln, ob die Drehung der Linse auf dem Auge wirkungsvoll, wie beabsichtigt, verhindert wird.
  • Gemäß der Erfindung wird in einem Aspekt der Erfindung eine torische Kontaktlinse mit einer hinteren Fläche und einer vorderen Fläche angegeben, wobei eine der Flächen eine torische optische Zone mit einer zylindrischen Achse enthält und die Flächen derart ausgebildet sind, daß sie einen Ballast bilden, der um eine Ballastachse herum ausgerichtet ist, wobei die Kontaktlinse umfaßt:
  • eine erste erkennbare Markierung, die mit der zylindrischen Achse fluchtet und
  • eine zweite erkennbare Markierung, die mit der Ballastachse fluchtet, wobei die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse größer als Null ist.
  • Die beiden Markierungen erzeugen eine einfache und zuverlässige Einrichtung zum bestimmen der Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse der torischen optischen Zone und der Ballastachse.
  • Die Erfindung gibt zudem ein Verfahren zum Markieren einer torischen Kontaktlinse an, die eine torische Zone mit einer zylindrischen Achse und einer Ballastachse enthält, wobei die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse größer als Null ist und das Verfahren umfaßt:
  • Auftragen einer ersten erkennbaren Markierung auf eine Fläche der Kontaktlinse, die mit der zylindrischen Achse fluchtet und die zylindrische Achse kennzeichnet, und
  • Auftragen einer zweiten erkennbaren Markierung auf eine Fläche der Kontaktlinse, die mit der Ballastachse fluchtet und diese kennzeichnet, wobei die Markierungen die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse kennzeichnen.
  • Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben; in diesen ist/sind:
  • Fig. 1 eine schematische Querschnittansicht einer beispielhaften torischen Kontaktlinse;
  • Fig. 2 und 3 schematische Frontansichten einer torischen Kontaktlinse gemäß unterschiedlicher Ausführungsformen der Erfindung;
  • Fig. 4 eine schematische Explosionszeichnung einer Ausführungsform einer Gießanordnung für das Formgießen von Kontaktlinsen; und
  • Fig. 5 eine schematische Querschnittsansicht einer zusammengesetzten Gießanordnung aus Fig. 4.
  • Fig. 1 zeigt schematisch eine beispielhafte torische Kontaktlinse 1. Die zentrale Zone 11 der hinteren Fläche 3 ist torisch, d. h. diese Zone hat eine torische Fläche, die die gewünschte zylindrische Korrektur erzeugt. Die hintere Fläche 3 kann wahlweise wenigstens eine Randkrümmung 12 enthalten, die die zentrale torische Zone 11 umgibt. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist die zentrale Zone 21 der vorderen Fläche 4 sphärisch, und die sphärische Krümmung stimmt mit der zentralen Zone 11 überein, um die gewünschte sphärische Korrektur der Linse zu erzeugen. Die vordere Fläche 4 kann wahlweise wenigstens eine Randkrümmung 22 aufweisen, die die zentrale Zone 21 umgibt.
  • Die Linse 1 ist mit einem Ballast versehen, so daß die Linse eine gewünschte Drehausrichtung auf dem Auge beibehält. Als ein Beispiel, das schematisch in Fig. 1 gezeigt ist, kann der Randabschnitt 24 eine andere Dicke haben als der gegenüberliegende Randabschnitt 25 des Linsenrandes. Unter Bezugnahme auf die Ausführungsform, die in Fig. 2 gezeigt ist, ist der Ballast um die Achse 61 ausgerichtet. (Im folgenden wird aus Gründen der Einfachheit diese Achse als "Ballastachse" bezeichnet). Wie es oben beschrieben wurde, definieren die Vorgaben der torischen Kontaktlinse die Verschiebung der Ballastachse 61 von der zylindrischen Achse 60 der torischen Zone um einen gewählten Drehwinkel.
  • Die Linse enthält eine erste erkennbare Markierung 70, die mit der zylindrischen Achse 60 ausgerichtet ist, und eine zweite Markierung 80, die mit der Ballastachse 61 ausgerichtet ist. Bei der dargestellten Ausführungsform hat die erste Markierung 70 die Gestalt eines sichtbaren Liniensegmentes 71, das auf der zylindrischen Achse 60 und in einem Randabschnitt der hinteren Fläche liegt. Die zweite Markierung 80 hat die Gestalt eines sichtbaren Liniensegmentes 81, das auf der Ballastachse 61 liegt, und zwei sichtbare Liniensegmente 82, 83, die symmetrisch um die Ballastachse 61 jeweils in einem Randabschnitt der vorderen Fläche angeordnet sind.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die erste Markierung hat die Gestalt eines sichtbaren Punktes 72, der auf der zylindrischen Achse 60' der hinteren Fläche liegt. Die zweite Markierung hat die Gestalt von zwei sichtbaren Liniensegmenten 84, 85, die jeweils senkrecht zur Ballastachse 61' in einem Randabschnitt der vorderen Fläche angeordnet sind.
  • Die erste und die zweite Markierung auf der Linse können in Bezug zueinander gemessen werden, wodurch es möglich ist, die Achsverschiebung einer gegebenen Linse sicherzustellen. Als erstes Beispiel kann ein praktischer Arzt die Markierungen messen, während sich die Linse auf dem Auge befindet. Als weiteres Beispiel können die Markierungen maschinenlesbar sein, wodurch bei der Herstellung eine aufeinanderfolgende Untersuchung der Achsverschiebung für eine gegebene Kontaktlinse ermöglicht wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die exakte Konfiguration oder Form der Markierungen nicht kritisch ist, so lange die Markierungen für eine Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse kennzeichnend sind.
  • Die Markierungen können auf der Linse durch Verfahren angeordnet werden, die nach dem Stand Technik allgemein bekannt sind. Die Markierungen können beispielsweise auf die Oberfläche der Linse geätzt werden, indem das Linsenmaterial mit einem hochintensiven Strahl einer Strahlung, wie etwa einem Laserstrahl sublimiert wird. Ein derartiges Laserätzen von Vertiefungen in einer Kontaktlinse ist in US 4.194.814 beschrieben, wobei die Beschreibung hier durch Bezugnahme enthalten ist.
  • Alternativ dazu können bei dem Fall, bei dem die Linse in einer Form gegossen wird, indem die Linse zwischen zwei Formabschnitten gegossen wird, die Markierungen direkt in die Linse gegossen werden. Eine Beispielhafte Formenanordnung 25 ist in Fig. 4 und 5 gezeigt. Die Formenanordnung enthält eine hintere Form 30 mit einer hinteren den Gießholraum begrenzenden Oberfläche 31, die die hintere Fläche der gegossenen Linse ausbildet, und eine vordere Form 40 mit einer den vorderen Gießhohlraum begrenzenden Oberfläche 41, die die vordere Fläche der Linse bildet. Wenn die Formenteile zusammengesetzt sind, wird ein Gießhohlraum zwischen den beiden begrenzenden Oberflächen ausgebildet, der der gewünschten Form der Kontaktlinse entspricht, die darin gegossen Werden soll. Jeder der Formenteile ist aus einem Kunstharz in einer Spritzgießvorrichtung spritzgegossen. Vertiefungen entsprechend den gewünschten Markierungen sind im Werkzeug ausgebildet, das für das Spritzgießen der Formenteile verwendet wird; diese Vertiefungen können im Werkzeug durch Laserablation, photochemisches Ätzen oder spanabhebendes Bearbeiten ausgebildet werden. Demzufolge enthalten die Gießflächen der Formenteile entsprechende erhabene Abschnitte; anschließend, wenn die Kontaktlinsen in den Formenteilen gegossen werden, werden Vertiefungen entsprechend der gewünschten Markierungen in der gegossenen Linsenfläche ausgebildet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Linsen durch einen Formgießvorgang gemäß dem Verfahren ausgebildet, das in WO 95/20483 erläutert ist, dessen Beschreibung hier durch Bezugnahme enthalten ist. Für dieses Verfahren verfügt die hintere den Gießhohlraum begrenzende Oberfläche 31 über eine torische zentrale Zone zum Ausbilden einer torischen hinteren Fläche der torischen Kontaktlinse, die eine zylindrische Achse aufweist, und die vordere den Gießhohlraum begrenzende Oberfläche 41 ist derart beschaffen, daß der Linse, die im Gießhohlraum 32 gegossen wird, ein Ballast verliehen wird. Die Oberflächen 31, 41 können zudem Krümmungen zum Ausbilden der gewünschten Randkrümmungen auf der Linse enthalten, und die zentralen Zonen der Oberflächen 31, 41 können so ausgebildet sein, daß der gegossenen torischen Linse eine gewünschte sphärische Korrektur verliehen wird.
  • Eine erste Vertiefung ist im Werkzeug zum Spritzgießen der hinteren Formenteilfläche 31 ausgebildet, wobei diese erste Vertiefung mit der zylindrischen Achse der hinteren torischen Zone ausgerichtet ist und der gewünschten ersten Markierung entspricht. Eine zweite Vertiefung ist im Werkzeug zum Spritzgießen der vorderen Formenteilfläche 41 durch spanabhebende Bearbeitung ausgebildet, wobei diese zweite Vertiefung mit der Ballastachse ausgerichtet ist. Wie es in Fig. 4 zu sehen ist, führt die zweite Vertiefung zu entsprechenden erhabenen Abschnitten 81', 82', 83', die in der vorderen Formenteilfläche 41 ausgebildet sind. Die erste und zweite Markierung werden auf der Linse durch das Gießverfahren repliziert.
  • Beim Gießen der Linsen wird die Drehausrichtung des vorderen und des hinteren Formenteils eingestellt, um mit der gewählten Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und dem Ballast übereinzustimmen. Insbesondere nach dem Einfüllen einer aushärtbaren Mischung von polymerisationsfähigen Monomeren in den vorderen Formenteil 40, kann der hintere Formenteil 30 um die Achse 50 gedreht werden, bis die Ausrichtung dieses Formenteils in Bezug auf den vorderen Formenteil 40 an der gewählten Drehposition eingestellt ist. Die Formenteile werden anschließend zusammengesetzt oder vollständig zusammengebracht, um die Konfiguration einzunehmen, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, während die gewählte Drehposition beibehalten wird. Alternativ dazu kann der vordere Formenteil 40 um die Achse 50 gedreht werden, bis die Ausrichtung an der gewählten Drehposition eingestellt ist, gefolgt vom Zusammensetzen der Formenteile, während die gewählte Drehposition beibehalten wird. Einer der beiden Formenteile kann eine Kerbe (oder einen Vorsprung) haben, der in einen Vorsprung (bzw. Kerbe) auf einem Trägerelement des Formengießsystems eingreifen kann, oder eine andere Einrichtung, um sicherzustellen, daß dieser Formenteil an einer bekannten Position in Bezug auf das Trägerelement ausgerichtet ist, wobei dann die Drehung der Formenteile in Bezug aufeinander gesteuert werden kann, um sicherzustellen, daß die gewünschte Drehposition beibehalten wird.
  • Nach dem Zusammenbau der Formenteile wird die Monomermischung polymerisiert, wie etwa durch Aussetzen derselben einem UV-Licht oder Wärme, gefolgt vom Öffnen der Gießanordnung und entfernen der gegossenen Linse aus derselben. Weitere Bearbeitungsschritte, die in Abhängigkeit des speziellen Verfahrens enthalten sein können, beinhalten die Linsenprüfung, die Hydration im Falle von Hydrogel-Kontaktlinsen und das Verpacken der Linsen.
  • Ein Vorteil dieses Formgießverfahrens besteht darin, daß die gesamte Zahl der. Werkzeuge verringert, die erforderlich sind, um Linsen in einer Form zu gießen, die unterschiedliche verschobene Achsen haben.
  • Wenngleich bestimmte Ausführungsformen beschrieben wurden, versteht es sich, daß die Erfindung nicht auf diese beschränkt ist, wobei Abänderungen und Variationen dem Fachmann verständlich sein werden. Beispielsweise ist diese Erfindung für andere Ballastarten einsetzbar, als sie in Fig. 1 gezeigt sind, oder die Linse kann die torische Zone in der vorderen Fläche haben. Darüber hinaus können andere Arten der Markierungen verwendet werden, solange die Markierungen mit den entsprechenden zylindrischen und Ballastachsen ausgerichtet und maschinenlesbar sind, wobei sich beide Markierungen auf der vorderen Fläche oder der hinteren Fläche befinden können.

Claims (14)

1. Torische Kontaktlinse (1), die eine hintere Fläche (31) und eine vordere Fläche (4) enthält, wobei eine der Flächen eine torische optische Zone mit einer zylindrischen Achse (60) enthält und die Flächen so geformt sind, dass sie eine Ballast bilden, die um eine Ballastachse (61) herum ausgerichtet ist, wobei die Kontaktlinse umfasst:
eine erste erkennbare Markierung (70), die mit der zylindrischen Achse (60) fluchtend ist, und
eine zweite erkennbare Markierung (80), die mit der Ballastachse (61) fluchtend ist, wobei die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse größer ist als Null.
2. Kontaktlinse nach Anspruch 1, wobei sich die erste Markierung (70) auf der zylindrischen Achse (60) befindet.
3. Kontaktlinse nach Anspruch 2, wobei die erste Markierung (70) ein sichtbares Liniensegment (71) auf der zylindrischen Achse (60) enthält.
4. Kontaktlinse nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die zweite Markierung (80) auf der Ballastachse (61) befindet.
5. Kontaktlinse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die zweite Markierung zwei sichtbare Liniensegmente (84, 85) enthält, die symmetrisch um die Ballastachse (61) herum angeordnet sind.
6. Kontaktlinse nach Anspruch 5, wobei sich die zwei sichtbaren Liniensegmente auf einer Achse senkrecht zu der Ballastachse befinden.
7. Kontaktlinse nach Anspruch 5 oder Anspruch 6, wobei die zweite Markierung des Weiteren ein sichtbares Liniensegment (81) auf der Ballastachse (61) enthält.
8. Kontaktlinse nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die erste und die zweite Markierung auf Randabschnitten (12, 22) der Kontaktlinse außerhalb der optischen Zone (11, 21) befinden.
9. Kontaktlinse nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei sich die erste Markierung auf der hinteren Fläche (3) befindet und sich die zweite Markierung auf der vorderen Fläche (4) befindet.
10. Verfahren zum Markieren einer torischen Kontaktlinse (1), die eine torische Zone mit einer zylindrischen Achse und einer Ballastachse enthält, wobei die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse größer ist als Null und das Verfahren umfasst:
Auftragen einer ersten erkennbaren Markierung (70) auf eine Fläche der Kontaktlinse, die mit der zylindrischen Achse (60) fluchtend ist und diese anzeigt, und
Auftragen einer zweiten erkennbaren Markierung (80) auf eine Fläche der Kontaktlinse, die mit der Ballastachse (61) fluchtend ist, wobei die Markierungen die Verschiebung zwischen der zylindrischen Achse und der Ballastachse anzeigen.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Markierungen mit Laserstrahlung in wenigstens eine Fläche der Linse geätzt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Kontaktlinsen zwischen einem ersten und einem zweiten Formabschnitt (20, 70) geformt werden und Formflächen (31, 41) der Formabschnitte erhabene Bereiche aufweisen, die der gewünschten ersten und zweiten Markierung für die Kontaktlinse entsprechen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei eine Formfläche (31) eines hinteren Formabschnitts (30) einen erhabenen Bereich zum Ausbilden der ersten Markierung (70) enthält und eine Formfläche (41) eines hinteren Formabschnitts (40) einen erhabenen Bereich zum Ausbilden der zweiten Markierung (80) enthält.
14. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die Markierungen den in einem der Ansprüche 2 bis 9 definierten entsprechen.
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