DE69521890T2 - Stabilisierter drucksensor - Google Patents

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DE69521890T2
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electrically conductive
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sensor element
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Gunno Nils HALLBERG
Staffan Jonsson
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L9/00Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
    • G01L9/0041Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms
    • G01L9/0072Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in capacitance
    • G01L9/0075Transmitting or indicating the displacement of flexible diaphragms using variations in capacitance using a ceramic diaphragm, e.g. alumina, fused quartz, glass

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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Druck-Messwandler oder -Sensoren zur Messung von Drücken, die durch verschiedenartige Fluida übertragen werden, bei denen es sich um Gase und Flüssigkeiten handeln kann, und Verfahren zum Herstellen derartiger Druck-Messwandler oder -Sensoren.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG UND STAND DER TECHNIK
  • Sensorelemente für Drucksensoren auf Keramik-Basis, die als Dehnungs- oder Spannungssensoren oder kapazitive Sensoren ausgebildet sind, können herkömmlicherweise verschiedene Keramikmaterialien aufweisen. Oft wird Keramik auf der Basis von Aluminiumoxid verwendet; es wird jedoch auch Glaskeramik verwendet. Bei der Verwendung derartiger Sensoren treten Probleme auf, von denen einige im folgenden anhand von 1 und 2a2d erläutert werden.
  • Die Schnittansicht gemäß 1 zeigt ein herkömmliches kapazitives Sensorelement 1 auf Keramik-Basis, z.B. auf Glaskeramik-Basis. Das Sensorelement weist ein dickes Gehäuseteil 1 in Form einer Platte 3 auf, die an einer Seite an ihrem Umfang mit einem ringförmigen Vorsprung oder einer ringförmigen Plattform 5 versehen ist. An dem ringförmigen Vorsprung ist eine dünne Platte 7, d. h. eine Druckmembran, befestigt, die somit eine beträchtlich kleinere Dicke als das Gehäuseteil 3 hat. Das Gehäuseteil 1 und die Membran 7 tragen an ihrer inneren, einander gegenüberliegenden Flächen an ihren zentralen Bereichen elektrisch leitende Bereiche 9 und 11, die jeweils als dünne Schichten ausgebildet sind, welche normalerweise die gleiche Konfiguration haben und mit kleinem gegenseitigen Abstand einander gegenüber angeordnet sind. Wenn der Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Flächen der beiden leitenden Bereiche in dem durch sie gebildeten Kondensator verändert wird, hat der Kondensator eine variierende Kapazität, die mittels geeigneter elektronischer Schaltungen problemlos detektiert werden kann. Bei einem optimal ausgebildeten Sensorelement sollte dann die Kapazität oder eine in einfacher Weise aus ihr abgeleitete Funktion, z. B. der Inversionswert der Kapazität, eine lineare Funktion z. B. des Abstandes der Platten in dem gebildeten Kondensator sein. Das Sensorelement kann dann zur Druckmessung verwendet werden, und dann sollte auf die entsprechende Weise die elektronisch detektierte Kapazität oder eine andere auf einfache Art abgeleitete Quantität dem auf die Membran einwirkenden Druck proportional sein. Es sind jedoch stets Abweichungen von dem Linearverhalten vorhanden, die im folgenden noch beschrieben werden.
  • Die Grundbedingung, dass eine lineare Funktion existiert oder existieren sollte, basiert auf der Theorie der Kapazität zwischen zwei flachen elektrisch leitenden Platten, die parallel zueinander angeordnet sind. Bei dem Drucksensor gemäß 1 jedoch haben die bewegbare Membran 7 und somit die Elektrodenplatte oder der Elektrodenbereich 11, die bzw. der auf der Membran angeordnet sind, ein gekrümmtes Profil, wenn die Membran einem Außendruck ausgesetzt ist, der von dem Druck abweicht, welcher auf die zwischen dem Gehäuse 3 und der Membran 7 ausgebildete Kammer einwirkt. Die Elektroden 9, 11 in dem gebildeten Plattenkondensator sind somit nicht flach und verlaufen nicht parallel zueinander. Dieser Verformungseffekt kann numerisch berechnet werden und hat bei dem vollständigen oder fertigen Drucksensor, bei dem das Sensorelement in einem Gehäuse befestigt ist, generell nur geringe Bedeutung. Bei Bedarf kann jedoch dieser Effekt auf elektronische Weise kompensiert werden.
  • Eine weitere Grundvoraussetzung zur Erfüllung der Vorbedingung einer linearen Abhängigkeit zwischen einem Ausgangssignal und dem auf die Membran einwirkenden Druck besteht darin, dass sich die Größe der Abweichung oder Deflektion der Membran proportional zu der aufgebrachten Druckkraft verhält. Dies gilt für kleine Abweichungen von der ausgewogenen Position der Membran, bei der die Ausgleichs- oder Ruheposition derjenige Zustand der Membran sein kann, der bei gleichgroßen Drücken auf beiden Seiten der Membran herrscht. Bei größeren Deflektionen aus der Ruheposition jedoch folgt die Deflektion der Druckkraft nicht proportional, sondern ist kleiner, als sie im Idealfall der Proportionalität wäre. Die Deflektion der Membran kann auf verschiedene Arten berechnet werden; beispielsweise kann sie approximativ anhand einer Theorie wie etwa der "Großdeflektionstherorie (Large Deflection Theory) LDT" berechnet werden. Dieser nonlineare Effekt kann beseitigt werden durch ein korrektes Dimensionieren der Membran für beschränkte Druckbereiche und durch eine gute Auflösung der elektronischen Schaltung, die die elektrische Quantität detektiert, welche ein Maß für den Druck ist. Praktischerweise tritt dieser Effekt besonders bei sehr dünnen Membranen auf, da dicke Membranen – wobei die Dicke der Membran in Relation zu der Höhe der Deflektion gesehen wird – brechen, bevor sie den nonlinearen Deflektionsbereich erreichen.
  • Der dominierende Grund für Abweichungen von einem nichtlinearen Verhalten kapazitiver Sensorelemente im Sinne der obigen Erläuterungen liegt jedoch in verschiedenen Arten von Streukapazitäten. Es existieren sowohl Randeffekte an den Rändern der Kondensatorplatten als auch Kapazitäten in Relation zu anderen elektrisch leitenden Flächen und Bereichen an den Kondensatorelektroden. Diese Effekte verursachen somit Abweichungen von dem linearen Verhalten. eines Ausgangssignals des Sensorelements, die außerhalb dessen liegen, was der Benutzer von Präzisions-Drucksensoren generell akzeptieren kann. Der Einfluss der verschiedenen Streukapazitäten ist kompliziert und lässt sich beschreiben in Form von Kombinationen (z. B. Summen) von Funktionen unterschiedlicher Art, in Form einer konstanten Funktion, einer linearen Funktion und verschiedener Arten nichtlinearer Funktionen, z. B. exponentialer Funktionen.
  • Der Einfluss von Streukapazitäten kann unterteilt werden in die Aspekte, dass sie den Maximalwert der Abweichung von einem linearen Verhalten beeinträchtigen, und dass sie eine Abweichungskurve beeinträchtigen, die unterschiedliche Profile über den Messbereich des Sensors hat. In dem Diagramm gemäß 2a, 2b, 2c und 2d sind unterschiedliche Formen von Abweichungen von dem linearen Verhalten gezeigt. Die Abweichung ist gezeigt als Funktion des aufgebrachten Drucks zwischen dem Wert 0 (der der Ruheposition entspricht) und dem durch FS (= volle Skala) bezeichneten Wert, der den oberen Grenzwert des Messbereiches angibt. Bei einem digital arbeitenden Prozessor ist es natürlich möglich, diese verschiedenen Abweichungen zu kompensieren; bei einfacheren elektronischen Komponenten eines robusteren Typs können jedoch Schwierigkeiten in den Kompensationsvorgängen auftreten.
  • Das gewünschte Kompensationssignal, das der Abweichung von einem linearen Verhalten des Ausgangssignal übergelegt werden soll, lässt sich beschreiben als Polynom der Abweichung von der normalen Position des Eingangssignals, z. B. des Drucks. Bei einfacheren elektronischen Schaltungen können in dem Kompensationssignal Terme bis zu dem quadratischen Term und einschließlich desselben erreicht werden. Schwieriger ist die Verwendung von Funktionen mit höheren Graden, wenn elektronische Komponenten vom Standard-Typ benutzt werden. Bei einer derartigen linearen Kompensation, die höchstens quadratische Terme aufweist, wird eine signifikante Erleichterung erzielt, wenn die Abweichungskurve symmetrisch ist; siehe 2a. Die Maximalgröße der Abweichung kann durch Angleichung von Konstanten in der Kompensationsfunktion eingestellt werden. Generell jedoch gilt, dass ein großer Wert der maximalen Abweichung auch zu einer vergrößerten Asymmetrie der Kurve führt, wobei bei einer guten Kompensation, auch falls die Abweichung vom Linearverhalten gemäß 2a symmetrisch ist, eine Abweichung mit einer S-Form in dem kompensierten Ausgangssignal entsteht; vgl. 2d.
  • Dieser Effekt ist jedoch meistens von eher theoretischer Natur und ist für den Benutzer eines Drucksensors generell nicht beobachtbar.
  • Die Größe und die Form der Kurve der Abweichung des Ausgangssignals von einer linearen Abhängigkeit des Eingangssignals kann durch verschiedenartige Ausgestaltungen des Sensorelements beeinflusst werden. Ein konventioneller Ansatz besteht darin, auf das Sensorgehäuseteil und das Membranteil eine elektronisch leitende Schicht aufzutragen, die an deren Außenseiten angeordnet wird, d. h. eine Abschirmschicht, die mit der Erde verbunden ist. Bei der Materialschicht kann es sich um Gold, Platin, Silber, eine Legierung aus Silber und Platin, Titannitrid, Zinnindiumoxid etc. handeln. Bei dem im Patent US-A-4,935,841 beschriebenen Drucksensor ist die äußere, normalerweise flache Oberfläche des plattenförmigen Gehäuseteils mit einer zentral angeordneten Vertiefung versehen, die eine Bodenfläche aufweist, welche in einem kleinen Abstand von dieser Elektrode in dem Mess-Sensor angeordnet ist, der an der Innenseite des Gehäuseteils beschichtet ist. Die äußere, geerdete leitende Schicht ist auch in dieser Vertiefung beschichtet und macht die elektrischen Bedingungen um die Kondensatorelektrode des Gehäuseteils gleichförmiger. Dadurch wird eine Abweichung des Ausgangssignals von einem Linearverhalten sowohl hinsichtlich der Größe als auch der Form erzielt.
  • Wenn eine derartige zentral angeordnete Vertiefung in dem Gehäuseteil vorgesehen ist, erhält das Sensorelement jedoch eine reduzierte Stärke, und der Bereich am Boden der Vertiefung kann sogar eine zweite flexible Membran bilden, die ihrerseits ebenfalls von den Außendruckveränderungen beeinflusst wird, z. B. bei einer Anbringung des Sensorelements, bei der die Last des zu messenden Drucks nur an einer einzigen Seite auftritt, d. h. derart, dass der Druck nur auf die Messmembran einwirkt, wobei diese zweite Membran durch Druckveränderungen in der Umgebung, d. h. der Atmosphäre, beeinflusst wird. Die Bewegung dieser zweiten Membran verursacht dann Inkorrektheiten in der Funktion des Sensorelements. Inkorrekte Funktionen können natürlich auch aufgrund der Tatsache auftreten, dass an dem Verbindungs- oder Übertra gungsbereich zwischen den unterschiedlich dicken Bereichen des Gehäuseteils Risse auftreten.
  • Die Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen des Außenatmosphäredrucks ist unter normalen Bedingungen klein und verteilt sich über einen weiten Zeitraum. Normalerweise ist sie von einem Benutzer nicht zu beobachten. Bei extrem niedrigen Außendrücken, die in Verbindung mit sehr schlechtem Wetter auftreten können, kann ein direkter Einfluss auf das Sensorelement verursacht werden. Der mechanische Schwächungseffekt der Vertiefung lässt sich weitgehend beseitigen, indem die Vertiefung mit einem Stopfen in Form einer kleinen zylindrischen Platte gefüllt wird, die in der Vertiefung mittels eines geeigneten Verbindungsmaterials befestigt wird, bei dem es sich im Fall von Glaskeramik um eine Paste handelt, die fein zerteiltes Glas enthält. Dadurch wird das Gehäuseteil des Sensorelements mechanisch stabilisiert. Ein derartiges Sensorelement verlangt jedoch einen komplizierten Herstellungsvorgang und zeigt immer noch Anzeichen von Rissen an der Vertiefung.
  • Ein kapazitives Sensorelement ist in der Deutschen Patentanmeldung DE-A 1 41 36 995 (Offenlegungsschrift) beschrieben. Bei der Ausführungsform gemäß 5 ist die Innenfläche der Membran 4, deren Bewegungen detektiert werden, mittels Dünnfilmverfahren mit einer elektrisch leitenden Abschirmschicht 9 beschichtet. Auf die Innenfläche dieser Schicht wird dann eine dünne dielektrische Schicht 109 aufgetragen, die als Träger oder Halterung der Membran-Elektroden 7,7' funktioniert. Das bewegliche Teil wird hier von einer ziemlich komplizierten Schichtstruktur gebildet, die dann, wenn die Temperatur schwankt, unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich der Elastizität und somit gegenüber Bewegungen zeigt, mit der Folge, dass die detektierte Größe einer Abhängigkeit von der Temperatur unterliegt, für die sich nur schwer eine Voraussage treffen lässt. Dies hat auch einen negativen Einfluss auf die Null-Stabilität des Messzelle über lange Zeiträume hinweg.
  • BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Drucksensor zu schaffen, der eine hohe Linearität aufweist, d. h. bei dem sich das Ausgangssignal gegenüber dem Eingangssignal, also dem auf den Sensor einwirkenden Druck, in hohem Maß proportional verhält.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Drucksensor des kapazitiven Typs zu schaffen, bei dem die elektrischen Umgebungen in einem Sensorelement enthaltener Kondensatorplatten in hohem Maß gleichförmig sind.
  • Eine weitere Aufgabe der Endung besteht darin, einen Drucksensor zu schaffen, der ein Sensorelement aufweist, das eine gute Stabilität und Stärke hat und für eine derartig befestigbar oder anbringbar ist, dass der Messdruck auf eine Seite des Sensors einwirkt und der Atmosphäredruck auf die andere Seite des Sensors einwirkt, und das große Veränderungen des Atmosphäredrucks toleriert, ohne dass sein Ausgangssignal signifikant beeinträchtigt wird.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen mit hoher Präzision arbeitenden Drucksensor zu schaffen, bei dem ein in dem Drucksensor enthaltenes Sensorelement auf weitgehend einfache Weise hergestellt werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Sensorelement für einen Drucksensor zu schaffen, bei dem die Messmembran eine gleichförmige, stabilisierte Befestigung oder Anklemmung an einem im Sensorelement angeordneten Gehäuse aufweist.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Drucksensor zu schaffen, der ein kapazitives Sensorelement aufweist, bei dem der Einfluss von Streukapazitäten minimiert ist und die mögliche Abweichung von einem linea ren Verhalten des Ausgangssignals des Sensorelements eingestellt oder einer gewünschten Form angepasst werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Verfahren zum Herstellen eines in einem Drucksensor enthaltenen kapazitiven Sensorelements zu erstellen, mit denen Drucksensoren hergestellt werden können, die eine hohe Präzision haben.
  • Die vorstehend angeführten Aufgaben werden durch die Erfindung gelöst, deren Merkmale und Eigenschaften aus den beigefügten Ansprüchen detaillierter ersichtlich sind.
  • Ein Sensorelement für einen Drucksensor weist, wie entsprechend der obigen Beschreibung herkömmlicherweise üblich ist, ein dickes, stabiles Gehäuseteil auf, an dessen Innenfläche eine erste Kondensatorelektrode mit einer flachen Oberfläche angeordnet ist. Ferner ist eine Membran vorgesehen, die eine Außenfläche aufweist, die dazu vorgesehen ist, dem Medium ausgesetzt zu werden, dessen Druck gemessen werden soll. An der Außenfläche ist eine erste elektrisch leitende Schicht angeordnet, die zur Verbindung mit elektrischer Masse vorgesehen ist. An der entgegengesetzten, inneren Fläche der Membran ist eine Kondensatorelektrode mit einer flachen Oberfläche vorgesehen. Die Kondensatorelektroden sind einander gegenüberliegend und mit kleinem gegenseitigem Abstand angeordnet, um einen elektronischen Kondensator zu bilden, dessen Kapazität verändert wird, wenn sich der Abstand zwischen den Elektroden ändert. Die verschiedenen Oberflächen verlaufen generell parallel zueinander, und das Gehäuseteil und die Membran sind als Platten ausgebildet, die an ihren Außenrändern im wesentlichen die gleiche Kontur oder Form haben, und die Platten sind insbesondere als kreisförmige Platten mit gleichem Durchmesser. Ferner ist eine zweite elektrisch leitende Schicht vorgesehen, die innerhalb des Gehäuseteils angeordnet ist, so dass sie an ihren beiden Seiten von dem Material oder Bereichen des Gehäuseteils umgeben ist, und die parallel zu der ersten Kondensatorelektrode, zumindest zu deren flacher Flä che, angeordnet ist. Die zweite leitende Schicht bildet einen Bereich, der eine beträchtlich größere Erstreckung hat als die erste Kondensatorelektrode und die diese Elektrode umgibt, und zwar in Blickrichtung rechtwinklig zu der Schicht und der Fläche der Elektrode, so dass bei Betrachtung in dieser Richtung ein Abstand von dem Rand oder dem Umfang der Elektrode zu dem Rand der leitenden Schicht existiert, der mindestens so groß ist wie der Durchmesser oder die größte Bemessung der Elektrode und vorzugsweise noch größer ist, z. B. das 2- bis 3fache dieser größten Bemessung beträgt. Die Kondensatorelektrode ist somit im wesentlichen einem Innenbereich der zweiten elektrisch leitenden Schicht gegenüberliegend angeordnet, die wie die erste Schicht zur Verbindung mit elektrischer Masse vorgesehen ist.
  • Der Abstand der zweiten elektrisch leitenden Schicht in dem Gehäuseteil zu der an dem Gehäuseteil angeordneten Kondensatorelektrode ist vorteilhafterweise von der gleichen Größenordnung wie der Abstand der an der Membran angeordneten ersten elektrisch leitenden Schicht zu der an der Membran angeordneten Kondensatorelektrode; oder er ist kleiner als dieser Abstand und kann sogar beträchtlich kleiner als dieser Abstand sein, um die elektrischen Verbindungen um den Kondensator herum gleichförmiger zu machen.
  • Das Gehäuseteil muss hinreichende Stabilität dahingehend aufweisen, dass es nicht aufgrund irgendeiner dieser Druckdifferenzen, denen das Sensorelement ausgesetzt wird, deformiert wird. Dies wird erreicht, indem das Gehäuseteil aus einer dickeren Trägerplatte und einer dünneren Abschirmplatte gebildet wird und die zweite elektrisch leitenden Schicht dazwischen angeordnet wird.
  • Die verschiedenen Träger- oder Haltekomponenten des Gehäuseteils und der Membran werden vorzugsweise aus Keramikmaterial und insbesondere aus Glaskeramik gebildet. Im letzteren Fall werden sie durch Glas-Verbindungselemente miteinander verbunden.
  • Bei für niedrige Drücke vorgesehenen Drucksensoren, die dünne Messmembranen aufweisen, kann es vorteilhaft sein, wenn an der Außenseite der Membran ein zusätzlicher Teil in Form einer Gegenplatte oder eines Gegenrings platziert ist, wobei derjenige Teil der Platte oder des Rings, der an dem Randbereich der Membran vorsteht oder an der Kante der Membran angeordnet ist, mit der dünnen Membran als Verbindungsteil aus geeignetem Material, z. B. als Glas-Verbindungselement, verbunden ist. Eine Gegenplatte ist diesem Fall mit Durchgangsöffnungen versehen, damit der Druck von dem Medium, an dem die Druckmessung vorgenommen werden soll, die Messmembran selbst erreicht und beeinflusst. Indem ein Gegenelement dieser Art vorgesehen wird, wird die Messmembran an ihrem am Umfang gelegenen Bereich gleichförmiger befestigt oder angeklemmt. Die Gegenplatte oder der Gegenring stabilisiert die dünne Membran und verringert das Risiko, dass die Membran bricht, wenn ein Sensorelement verwendet wird.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand nicht beschränkender Ausführungsformen und im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen detaillierter beschrieben.
  • 1 zeigt eine Querschnittsansicht eines herkömmlichen Drucksensorelements,
  • 2a, 2b, 2c und 2d zeigen typische Kurvenformen der Abweichung des Ausgangssignals von einem Linearverhalten,
  • 3 zeigt eine Querschnittsansicht verschiedener Teile zur Bildung eines Drucksensors mit niedriger Beeinflussung durch Streukapazitäten,
  • 4 zeigt eine geschnittene Teilansicht des Sensorelements gemäß 3, mit Bildung eines elektrischen Anschlusses einer inneren Abschirmschicht, und
  • 5 und 6 zeigen die Sensorelement-Teile gemäß 3 unter Ergänzung durch verschiedene Halteelemente.
  • BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 3 zeigt als Schnittansicht die verschiedenen Teile eines Sensorelements, die für einen Präzisions-Drucksensor vorgesehen sind und auf Glaskeramik-Basis ausgebildet sind, wobei die Teile aufeinander platziert werden, bevor durch Erwärmen in einem Ofen, in dem das Glasmaterial in den Verbindungsbereichen geschmolzen wird, die endgültige Verbindung hergestellt wird. Das dicke Gehäuseteil 3' weist hier zwei separate kreisförmige Keramikplatten, eine dickere obere Trägerplatte 13 und eine dünnere untere Abschirmplatte 15 auf. An einer Seite der Abschirmplatte 15 ist an deren Innenflächen sowie an deren Mitte, wie bereits beschrieben wurde; eine Kondensatorelektrode 9 in Form einer dünnen elektrisch leitenden Schicht angeordnet. An der entgegengesetzten Seite der Abschirmplatte ist eine elektrisch leitende Schicht 17 vorgesehen, die sich über die gesamte Fläche hinweg erstreckt und als Abschirmebene wirkt, und die mit einem Masse-Leiter elektrisch verbunden wird; vgl. die nachfolgenden Erläuterungen. Auf der Oberseite der Abschirmschicht 17 ist eine Verbindungsschicht vorgesehen, die fein verteiltes Glasmaterial aufweist, das durch ein im wesentlichen organisches Bindemittel zurückgehalten wird. Eine entsprechende Verbindungsschicht 19 kann auch auf der Oberfläche der dickeren Trägerplatte 13 vorgesehen sein, die der Oberfläche der Abschirm platte 15, welche mit der elektrisch leitenden Schicht 17 versehen ist, gegenüberliegt.
  • Die kreisförmige Membran 7 hat gemäß herkömmlicher Ausgestaltung eine Dicke, die für den zu messenden Druckbereich geeignet ist, und ist an einer ihrer Fläche mittig mit einer dünnen Schicht versehen, die eine zweite Kondensatorelektrode 11 bildet, und über die gesamte entgegengesetzte Fläche hinweg ist sie mit einer elektrisch leitenden dünnen Abschirmschicht 21 versehen, die ebenfalls mit dem Masse-Leiter verbunden ist.
  • An dem äußeren Rand derjenigen Seite der Abschirmplatte 15, die mit der Kondensatorelektrode 11 versehen ist, ist ferner ein Bereich 22 angeordnet, der Glasmaterial zur Bildung einer Glasverbindung aufweist, und dieser Bereich 22 hat die Form eines kreiszylindrischen Rings mit kleiner Erstreckung in Axialrichtung. Diese Erstreckung oder Höhe ist exakt eingestellt und auf konstante Länge maschiniert, um nach dem Erwärmen und Bilden der Glasverbindung einen gewünschten Abstand zwischen den Flächen der Abschirmplatte 15 und der Membran 7 zu bilden, die die Kondensatorelektroden 9 bzw. 11 tragen oder halten.
  • Wie bereits oben erwähnt, werden die in 3 gezeigten verschiedenen Teile unter moderater Kompressionsbelastung in einem Ofen platziert und erwärmt, und dann schmelzen das Material in den Glasverbindungsbereichen, bei denen es sich um die über die gesamten Flächen der Abschirmplatte 15 bzw. der Trägerplatte 13 hinweg angeordneten Verbindungsbereiche 18 und 19 handelt, und der ringförmige abstandserzeugende Bereich 22 auf der Abschirmplatte, und dadurch verdunstet das organische Bindemittel, oder zumindest der Großteil des Bindemittels verschwindet oder tritt aus. Somit wird ein Sensorelement 1' als integrierte Einheit gebildet.
  • Die Abschirmschichten 17 und 21 können Goldfilme aufweisen, die in herkömmlicher Weise wie bei der Herstellung elektronischer Dünnfilmschaltungen aufgetragen oder befestigt werden. Die Abschirmschichten 17, 21 können typische Dickenbemessungen in der Größenordnung von 1 μm oder weniger haben. Die Verbindungsschichten zwischen der Abschirmplatte 17 und der Trägerplatte 3 können jeweils eine Größenordnung im Bereich von 5 μm aufweisen. Auch die Elektroden 9 und 11 und deren Verbindungen, die jeweils an den Oberflächen, an denen die Elektroden 9 bzw. 11 angeordnet sind, in Form geeigneter gedruckter Leitermuster ausgebildet sind, welche in der Figur nicht gezeigt sind, können mittels der gleichen bereits bekannten Verfahren aufgetragen oder aufgeschichtet werden. Das Material, das die über die gesamten Flächen verlaufenden Verbindungsbereiche 17 bzw. 19 bildet, kann punktförmig oder gemustert aufgetragen werden, so dass, wenn anfangs das Glasmaterial aufgetragen wird, Bereiche oder Kanäle gebildet werden, die frei von Glasmaterial sind. Dies erleichtert das Auflösen oder Austreten flüchtiger Substanzen beim endgültigen Erwärmen, so dass keine Einschlüsse von Gasen oder anderen Substanzen entstehen. Zwecks Bildung eines geeigneten Designs und einer geeigneten Temperatur während des Heizvorgangs kann weiterhin erreicht werden, dass die von diesen Schichten 17 und 19 gebildete Verbindung im wesentlichen homogen und frei von eingeschlossenen Hohlräumen ist.
  • Bei dem fertigen Sensorelement 1' ist die innere Abschirmschicht 17 nicht an einer Stelle angeordnet, an der sie leicht zugänglich wäre, um in elektrischen Kontakt mit einem Masse-Leiter gebracht zu werden; vielmehr ist dazu eine spezielle Vorkehrung erforderlich. Diese ist in 4 detailliert gezeigt. In der oberen Trägerplatte 13 ist eine Durchgangsöffnung 23 ausgebildet, die sich zwischen den beiden großen Flächen dieser Platten erstreckt. Innerhalb des kleinen Bereichs, der dem Austrittsbereich oder der Ausmündung dieser Öffnung 23 in dem Glasverbindungsbereich 18 der Abschirmplatte 15 entspricht, ist Lötzinn 25 vorgesehen, das sich in elektrisch leitendem Kontakt mit der auf der Abschirmplatte 15 angeordneten Abschirmschicht 17 befindet. Somit werden vor der Kompression und dem Erwärmen der gesamten Vorrichtung die Teile in der bereits beschriebenen Weise in gegenseitiger Anlage platziert, und eine elektrischer Leiter 27 wird abwärts in die Öffnung 23 eingeführt, wobei eventuell, wie bei 29 gezeigt, etwas Haltematerial an den Seiten der Öffnung angeordnet wird. Beim Erwärmen oder Brennen der Glasverbindungsbereiche schmilzt der Lötzinn und gelangt in elektrisch Kontakt mit dem elektrischen Leiter 27. Der Leiter 27 wird dann elektrisch mit der Erde verbunden.
  • Die Dicke des keramischen Basismaterials in der Abschirmplatte 15 kann in der gleichen Größenordnung liegen wie die Dicke der Membran 7, ist jedoch in vielen Fällen kleiner, wie in 3 gezeigt ist. Die Verbindungsschicht 19 auf der Trägerplatte 13 kann gemäß 4 beseitigt werden, wenn zum Herstellen der Glasverbindung zwischen der Abschirmplatte 15 und der Trägerplatte 13 nur die Verbindungsschicht 18 an der Abschirmplatte 15 vorgesehen ist.
  • Es kann sogar vorteilhaft sein, die Abschirmplatte mit sehr kleiner Dicke auszubilden, um die elektrischen Bedingungen in der Nachbarschaft der Kondensatorplatten 9 und 11 einander gleich zu machen oder auszugleichen. Die Stabilität wird durch die obere Trägerplatte 13 erzeugt. Auf diese Weise kann der Einfluss von Streukapazitäten minimiert werden, und ferner kann die verbleibende Abweichung des Ausgangssignals von einem Linearverhalten auf eine gewünschte Form angepasst oder eingestellt werden. Somit kann das Sensorelement in einen Drucksensor eingebaut werden, der ohne kompliziere Kompensationselektronik ausgebildet ist und nur einfache elektronische Standard-Bauteile enthält, so dass für den gesamten Drucksensor, der das Sensorelement, ein nicht gezeigtes Gehäuse bzw. eine Umhüllung und die zugehörige Treiberelektronik enthält, niedrige Herstellungskosten und ein geringer Stromverbrauch ermöglicht werden.
  • Im Fall von Doppelmembranen, die zum Messen sehr niedriger Drücke verwendet werden, kann eine weitere Verstärkung für die Membran bewirkt werden, indem ein Verstärkungselement an dem Randbereich der dünnen Membran befestigt wird. Dies ist schematisch in 5 und 6 gezeigt, in denen im Sensorelement enthaltene Teile in der gleichen Weise wie in 3 gezeigt sind. An derjenigen Seite der Membran 7, die dem Gehäuseteil 3' abgewandt ist und die in dem Medium zugewandt sein soll, ist somit ein Verstärkungselement in Form einer Platte 31 vorgesehen, die an einer ihrer großen Flächen an einem Randbereich der Platte mit einem ringförmigen Vorsprung 32 versehen ist, und die ferner in dem eher zentral gelegenen inneren Bereich der Platte 31 Durchgangsöffnungen 33 aufweist. Die Gegenplatte 31 kann aus einem geeigneten Material gebildet werden, beispielsweise wie die anderen Teile dieses Sensorelements 1' aus Glaskeramikmaterial, und wird dann mittels eines geeigneten Glaskeramikmaterials an der Abschirmschicht 21 der Membran befestigt. Das Verstärkungselement kann auch durch ein ringförmiges Element 31' gemäß 6 gebildet werden, das dem ringförmigen Vorsprung 32 an der Gegenplatte 31 gemäß 5 entspricht.
  • Im folgenden werden kurz die verschiedenen Schritte der Herstellung der Sensorelemente beschrieben. Ein Gehäuseteil wird aus zwei plattenförmigen Teilen elektrisch leitenden Materials wie z. B. Glaskeramik, einer äußeren dickeren Trägerplatte und einer dünneren Abschirmplatte gebildet, und auf eine Oberfläche, der Innenfläche des Gehäuseteils, d. h. auf der Innenseite der dünnen Abschirmplatte, wird z. B. mittels üblicher Dünnfilmverfahren in einem geeigneten Muster ein elektrisch leitendes Material aufgetragen, um eine erste Kondensatorelektrode zu bilden, die eine flache Oberfläche hat. Eine Membran wird im Prinzip aus dem gleichen elektrisch isolierenden Material in Form einer Platte gebildet, und auf einer Fläche der Membran, der Innenfläche, wird ebenfalls ein elektrisch leitendes Material in einem geeigneten Muster befestigt oder aufgetragen, um eine zweite Kondensatorelektrode zu bilden, die ebenfalls eine flache Fläche aufweist. Das Gehäuseteil und die Membran sind derart miteinander verbunden, dass die Kondensatorelektroden einander gegenüberliegen und ihre flachen Flächen mit kleinem gegenseitigem Abstand angeordnet sind, so dass ein elektrischer Kondensator gebildet wird, dessen Kapazität verändert wird, wenn sich der Abstand zwischen den Elektroden und insbesondere den flachen Flächen der Elektroden ändert. Die beiden Teile, die das Gehäuseteil bilden, werden miteinander verbunden, und anschließend wird zwischen ihnen eine elektrisch leitende Schicht platziert. Die elektrisch leitende Schicht ist derart abzuordnen, dass sie parallel zu der flachen Fläche der ersten Kondensatorelektrode verläuft, und ferner sollte sie eine beträchtlich größere Erstreckung haben als die erste Kondensatorelektrode, die im wesentlichen an oder gegenüber einem inneren, zentral gelegenen Bereich der elektrisch leitenden Schicht angeordnet ist, so dass die leitende Schicht die Kondensatorelektrode umgibt. An einer Außenfläche der Membran kann zwecks zusätzlicher elektrischer Abschirmung eine weitere elektrisch leitende Schicht angeordnet werden. Ferner kann ein aus elektrisch leitendem Material bestehendes Verstärkungselement in Form einer Ringplatte oder einer Platte mit ringförmigem Vorsprung an einem Bereich am Umfang der Außenseite der Membran angeordnet werden, um die Membran zu stabilisieren.

Claims (16)

  1. Sensorelement (1') für Drucksensoren, mit – einem Gehäuseteil (3') aus elektrisch im wesentlichen isolierendem Material, das an einer ersten Fläche eine erste Kondensatorelektrode (9) mit einer ebenen Fläche aufweist, – einer Membran (7) aus elektrisch im wesentlichen isolierendem Material, die an einer ersten Fläche eine zweite Kondensatorelektrode (11) mit einer ebenen Fläche aufweist, – wobei die Kondensatorelektroden einander gegenüberliegen und ihre ebenen Flächen mit kleinem gegenseitigen Abstand angeordnet sind, um einen elektrischen Kondensator zu bilden, dessen Kapazität sich verändert, wenn sich der Abstand zwischen den Elektroden verändert, gekennzeichnet durch eine elektrisch leitende Schicht (17), die mit elektrischer Masse verbindbar ist und von dem Gehäuseteil (3') umschlossen ist, wobei die elektrisch leitende Schicht parallel zu der ebenen Fläche der ersten Kondensatorelektrode (9) angeordnet ist und eine beträchtlich größere Erstreckung aufweist als die erste Elektrode, und wobei die erste Elektrode einem Innenbereich der elektrisch leitenden Schicht im wesentlichen gegenüberliegt.
  2. Sensorelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Flächen der elektrisch leitenden Schicht (17) gegen innere gegenüberliegende Flächen in dem Gehäuseteil (3') angeordnet sind.
  3. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1 – 2, gekennzeichnet durch eine weitere elektrisch leitende Schicht (21), die mit elektrischer Masse verbindbar ist und die an einer zu der ersten Fläche der Membran parallelen zweiten Fläche der Membran (7) angeordnet ist.
  4. Sensorelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der von dem Gehäuseteil (3') umschlossenen elektrisch leitenden Schicht (17) zu der an dem Gehäuseteil angeordneten ersten Kondensatorelektrode (9) in der gleichen Größenordnung liegt wie der Abstand der elektrisch leitenden Schicht (21) der Membran zu der an der Membran angeordneten zweiten Kondensatorelektrode (11) oder kleiner als dieser Abstand ist.
  5. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1–4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der von dem Gehäuseteil (3') umschlossenen elektrisch leitenden Schicht (17) zu dem am Gehäuseteil angeordneten ersten Kondensatorelektrode (9) im Vergleich zu der Dicke der Membran (7) derart klein ist, dass sie so nahe an der ersten Kondensatorelektrode angeordnet ist, dass deren elektrische Umgebung hochgradig gleichförmig ist.
  6. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuseteil (3') eine dickere Trägerplatte (13) aus elektrisch isolierendem Material und eine dünnere Abschirmplatte (15) aus elektrisch isolierendem Material aufweist, zwischen denen die elektrisch leitende Schicht (17) angeordnet ist.
  7. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1–6, gekennzeichnet durch ein Verstärkungselement (31, 31') aus elektrisch isolierendem Material, das entlang eines Bereiches, der an einem am Umfang des Sensorelementes verlaufenden Rand gelegen ist, an einem Umfangsbereich einer Außenseite der Membran (7) befestigt ist.
  8. Sensorelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement eine Trägerplatte (31) mit einem plattenförmigen Hauptteil und einem an einem Rand des Hauptteils angeordneten ring förmigen Vorsprung aufweist, wobei eine obere Fläche des Vorsprungs mit der Membran (7) verbunden ist.
  9. Sensorelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungselement einen Haltering (31') aufweist, wobei eine ringförmige ebene Fläche des Halterings an der Membran (7) befestigt ist.
  10. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1–9, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch isolierende Material ein Keramikmaterial ist.
  11. Sensorelement nach einem der Ansprüche 1–9; dadurch gekennzeichnet, dass das elektrisch isolierende Material ein Glaskeramikmaterial ist.
  12. Verfahren zum Herstellen eines Sensorelements (1'), mit den folgenden Schritten Bilden eines Gehäuseteils (3') aus elektrisch isolierendem Material in Form einer Platte, die eine innere Fläche und eine äußere Fläche aufweist, Anordnen oder Auftragen einer ersten Kondensatorelektrode (9), die eine ebene Fläche hat und elektrisch leitendes Material aufweist, auf der inneren Fläche, Bilden einer Membran (7) aus elektrisch isolierendem Material in Form einer Platte mit einer inneren Fläche und einer äußeren Fläche, Auftragen oder Befestigen einer zweiten Kondensatorelektrode (11), die eine ebene Fläche hat und elektrisch leitendes Material aufweist, auf der inneren Fläche der Membran, Verbinden des Gehäuseteils (3') und der Membran (7) miteinander derart, dass die Kondensatorelektroden (9, 11) einander gegenüberliegend angeordnet sind und ihre ebenen Flächen mit kleinem gegenseitigen Abstand angeordnet sind, um einen elektrischen Kondensator zu bilden, dessen Kapazität sich verändert, wenn sich der Abstand zwischen den ersten und zweiten Kondensatorelektroden verändert, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Gehäuseteils (3') dieses in zwei Teilen (13, 15) aus elektrisch isolierendem Material gebildet wird, dass die beiden Teile dann miteinander verbunden werden, wobei sie eine elektrisch leitende Schicht (17) einschließen, die zwischen den beiden Teilen derart angeordnet ist, dass – die elektrisch leitende Schicht (17) parallel zu der ebenen Fläche der ersten Kondensatorelektrode (9) platziert ist, die an einem (15) der beiden Teile befestigt ist, – die elektrisch leitende Schicht (17) eine beträchtlich größere Erstreckung aufweist als die erste Kondensatorelektrode (9), und – die erste Kondensatorelektrode (9) einem Innenbereich der elektrisch leitenden Schicht (17) im wesentlichen gegenüberliegt.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an einer äußeren Fläche der Membran (7) eine elektrisch leitende Schicht (21) angeordnet ist.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Gehäuseteils (3') dieses derart gebildet wird, dass der Abstand der in dem Gehäuseteil befindlichen elektrisch leitenden Schicht (17) zu der an dem Gehäuseteil angeordneten ersten Kondensatorelek trode (9) gleich dem Abstand der an der Membran (7) angeordneten elektrisch leitenden Schicht (21) zu der an der Membran angeordneten zweiten Kondensatorelektrode (11) oder kleiner als dieser Abstand ist.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12–14, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung des Gehäuseteils (3') derjenige (15) der beiden Teile, an dem die erste Kondensatorelektrode (9) angeordnet ist, eine kleine Dicke erhält, derart, dass der Abstand der in dem Gehäuseteil (3') befindlichen elektrisch leitenden Schicht (17) zu der an dem Gehäuseteil angeordneten ersten Kondensatorelektrode (9) im Vergleich mit der Dicke der Membran klein ist.
  16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12–15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verstärkungselement (31, 31'), das die Gestalt einer ringförmigen Platte oder einer Platte mit einem ringförmigen Vorsprung hat und ein elektrisch isolierendes Material aufweist, an einem Umfangsbereich einer Außenseite der Membran (7) befestigt ist.
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