DE69426225T2 - Schleifartikel und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Schleifartikel und Verfahren zur Herstellung derselben

Info

Publication number
DE69426225T2
DE69426225T2 DE69426225T DE69426225T DE69426225T2 DE 69426225 T2 DE69426225 T2 DE 69426225T2 DE 69426225 T DE69426225 T DE 69426225T DE 69426225 T DE69426225 T DE 69426225T DE 69426225 T2 DE69426225 T2 DE 69426225T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abrasive
backing
abrasive article
article
side edges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69426225T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69426225D1 (de
Inventor
John J. Gagliardi
Roger C. Lokken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE69426225D1 publication Critical patent/DE69426225D1/de
Publication of DE69426225T2 publication Critical patent/DE69426225T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Schleifgegenstand (beispielsweise ein Blatt oder ein Band) gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, der beispielsweise aus US-A-5 152 917 bekannt ist, sowie Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Im allgemeinen weisen Schleifgegenstände mehrere Schleifpartikel auf, die entweder aneinander gebunden (beispielsweise ein gebundenes Schleifmittel oder ein Schleifrad) oder an eine Unterlage gebunden sind (beispielsweise ein schichtförmig aufgebrachtes Schleifmittel). Diese Schleifgegenstände werden seit mehr als hundert Jahren zum Schleifen und Vergüten von Werkstücken verwendet.
  • Ein Problem, das die Schleifmittelindustrie immer geplagt hat, ist die im allgemeinen inverse Beziehung zwischen der Trennrate (also dem Umfang des Werkstücks, der in einem gegebenen Zeitraum entfernt wird) und der Nutzungsdauer des Schleifgegenstands. Es wird von der Industrie ein Schleifgegenstand verlangt, der eine relativ hohe Trennrate hat, eine lange Nutzungsdauer aufweist und dem geschliffenen Werkstück eine relativ feine und glatte Oberflächenbeschaffenheit verleiht.
  • Eine Lösung dieses Problems ist im US-Patent 5 152 917 (Pieper u. a.) offenbart. Bei Pieper u. a. ist ein strukturiertes Schleifmittel ausgeführt, das zu einer relativ hohen Trennrate bei langer Schleiflebensdauer führt. In der am 26. Mai 1993 eingereichten US-Anmeldung 08/067 708 (Mucci u. a.) ist ein Verfahren ausgeführt, das dazu dient, einem Werkstück eine feine Oberflächenbeschaffenheit zu verleihen, wobei ein strukturiertes Schleifmittel und ein Oszillieren des Werkstücks oder des Schleifmittels während der Verwendung, so daß das sich ergebende Kratzmuster das vorhergehende Kratzmuster kreuzt, verwendet wird, was zu einer feineren Oberflächenbeschaffenheit führt.
  • Es gibt eine große Vielfalt verschiedener Schleifanwendungen. Während Pieper u. a. und Mucci u. a. Fortschritte im Schleifbereich für viele Schleifanwendungen darstellen, bleibt selbst über Pieper u. a. und Mucci u. a. hinaus Platz für Verbesserungen.
  • Im US-Patent 2 115 897 (Wooddell u. a.) ist ein Schleifgegenstand mit einer Unterlage ausgeführt, an der mehrere gebundene Schleifsegmente durch einen Klebstoff angebracht sind. Diese gebundenen Schleifsegmente können in einem festgelegten Muster durch Kleben an der Unterlage gehalten werden.
  • Im US-Patent 2 242 877 (Albertson) ist ein Verfahren zum Herstellen einer komprimierten Schleifscheibe ausgeführt. Mehrere Lagen schichtförmig aufgebrachter Schleiffaserscheiben werden in einer Form angeordnet und dann Wärme und Druck ausgesetzt, wodurch die komprimierte Mittelscheibe gebildet wird. Die Form hat ein festgelegtes Muster, das dann auf die komprimierte Mittelscheibe übertragen wird, wodurch ein musterbeschichteter Schleifgegenstand erzeugt wird.
  • Im US-Patent 2 755 607 (Haywood) ist ein schichtförmig aufgebrachtes Schleifmittel ausgeführt, das Fasen und Nuten von Schleifabschnitten aufweist. Eine Klebstoffschicht wird auf die vordere Fläche einer Unterlage aufgebracht und dann so gekämmt, daß Spitzen und Täler gebildet werden. Als nächstes werden Schleifkörner in den Klebstoff gerichtet, woraufhin die Verfestigung der Klebstoffschicht erfolgt.
  • Im US-Patent 3 048 482 (Hurst) ist ein Schleifgegenstand mit einer Unterlage, einem Haftsystem und durch das Haftsystem an der Unterlage befestigten Schleifkörnchen offenbart. Die Schleifkörnchen sind ein Verbundstoff aus Schleifkörnern und einem Bindemittel, das vom Haftsystem getrennt ist. Die Schleifkörnchen sind dreidimensional und weisen vorzugsweise eine pyramidale Form auf. Zum Herstellen dieses Schleifgegenstands werden zuerst die Schleifkörnchen durch einen Formvorgang hergestellt. Als nächstes wird eine Unterlage in einer Form angeordnet, woraufhin das Haftsystem und die Schleifkörnchen angeordnet werden. Die Form weist strukturierte Hohlräume auf, die dazu führen, daß die Schleifkörnchen an der Unterlage ein festgelegtes Muster aufweisen.
  • Das US-Patent 3 605 349 (Anthon) bezieht sich auf einen Läppschleifgegenstand. Das Bindemittel und die Schleifkörner werden zusammengemischt und dann durch ein Gitter auf die Unterlage gesprüht. Das Vorhandensein des Gitters führt zu einer strukturierten Schleifbeschichtung:
  • Die britische Patentanmeldung 2 094 824 (Moore) bezieht sich auf einen strukturierten Läppfilm. Der Schleifmittel/Bindemittel-Harzbrei wird vorbereitet und durch eine Maske aufgebracht, um diskrete Inseln zu bilden. Als nächstes wird das Bindeharz gehärtet. Die Maske kann ein Seidenraster, eine Schablone, ein Draht oder eine Masche sein.
  • Die US-Patente 4 644 703 (Kaczmarek u. a.) und 4 773 920 (Chasman u. a.) betreffen einen Läppschleifgegenstand mit einer Unterlage und einer an der Unterlage haftenden Schleifbeschichtung. Die Schleifbeschichtung weist eine Suspension aus Läppgrößen-Schleifkörnern und ein durch Polymerisation freier Radikale gehärtetes Bindemittel auf. Die Schleifbeschichtung kann durch eine Rotationstiefdruckrolle in ein Muster eingeformt werden.
  • Im US-Patent 4 930 266 (Calhoun u. a.) ist eine strukturierte Schleifbahn ausgeführt, bei der die Schleifkörnchen stark gebunden sind und bei einem vorgegebenen seitlichen Abstand im wesentlichen in einer Ebene liegen. Bei dieser Erfindung werden die Schleifkörnchen durch eine Aufpralltechnik so aufgebracht, daß jedes Körnchen im wesentlichen einzeln auf die Schleifunterlage aufgebracht wird. Dies führt zu einer Schleifbahn mit einem genau gesteuerten Abstand zwischen den Schleifkörnchen.
  • Das US-Patent 5 014 468 (Ravipati u. a.) bezieht sich auf einen für ophtalmologische Anwendungen vorgesehenen Läppfilm. Der Läppfilm weist eine strukturierte Oberflächenbeschichtung aus Schleifkörnern, die in einem strahlungsgehärteten Schleifbindemittel dispergiert sind, auf. Zum Herstellen der strukturierten Oberfläche wird ein Brei aus dem Schleifmittel und dem härtbaren Bindemittel auf der Oberfläche einer Rotationstiefruckrolle geformt und wird der geformte Brei von der Rollenoberfläche entfernt und dann zum Härten Strahlungsenergie ausgesetzt.
  • Das US-Patent 5 015 266 (Yamamoto) bezieht sich auf ein Schleifblatt, das durch gleichmäßiges Beschichten eines geprägten Blatts mit einem Schleifmittel/Klebstoff-Brei gebildet wird, um eine Schleifbeschichtung bereitzustellen, die nach dem Härten hohe und niedrige Schleifabschnitte aufweist, die entsprechend den Unregelmäßigkeiten des Basisblatts durch die Oberflächenspannung des Breis gebildet werden.
  • Im US-Patent 5 107 626 (Mucci) ist ein Verfahren zum Bereitstellen einer strukturierten Oberfläche auf einem Substrat durch Schleifen mit einem mehrere genau geformte Schleifverbundstoffe enthaltenden schichtförmig aufgebrachten Schleifmittel ausgeführt. Die Schleifverbundstoffe sind in einer nicht zufälligen Matrix angeordnet, und jeder Verbundstoff weist mehrere in einem Bindemittel angeordnete Schleifkörner auf.
  • In der am 23. März 1990 veröffentlichten japanischen offengelegten Patentanmeldung H2-83172 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Läppfilms mit einem festgelegten Muster ausgeführt. Ein Schleifmittel/Bindemittel-Brei wird in Einkerbungen in einem Werkzeug eingebracht. Eine Unterlage wird dann auf das Werkzeug aufgebracht und das Bindemittel im Schleifmittelbrei gehärtet. Als nächstes wird das sich ergebende schichtförmig aufgebrachte Schleifmittel vom Werkzeug entfernt. Das Bindemittel kann durch Strahlungsenergie oder Wärmeenergie gehärtet werden.
  • In der am 2. Juni 1992 veröffentlichten japanischen Patentanmeldungsankündigung JP 4-159084 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Läppstreifens ausgeführt. Ein Schleifmittelbrei aus Schleifkörnern und einem durch einen Elektronenstrahl härtbaren Harz wird auf die Oberfläche einer Tiefdruckrolle oder einer Einkerbungsplatte aufgebracht. Daraufhin wird der Schleifmittelbrei einem Elektronenstrahl ausgesetzt, der das Bindemittel härtet, und der sich ergebende Läppstreifen wird von der Rolle entfernt.
  • In der am 13. Januar 1992 (Calhoun) eingereichten und gemeinsam übertragenen US-Patentanmeldung 07/820 155 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands ausgeführt. Ein Schleifmittelbrei wird in Vertiefungen eines geprägten Substrats eingebracht. Die sich ergebende Konstruktion wird laminiert an einer Unterlage angebracht, und das Bindemittel im Schleifmittelbrei wird gehärtet. Das geprägte Substrat wird entfernt, und der Schleifmittelbrei haftet an der Unterlage.
  • Im US-Patent 5 219 462 (Bruxvoort u. a.) ist ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands ausgeführt. Ein Schleifmittel/Bindemittel/Ausdehnungsmittel-Brei wird im wesentlichen nur in die Vertiefungen einer geprägten Unterlage eingebracht. Nach dem Auftragen wird das Bindemittel gehärtet und das Ausdehnungsmittel aktiviert. Dies bewirkt, daß sich der Brei über der Oberfläche der geprägten Unterlage ausdehnt.
  • In der am 14. Januar 1993 eingereichten (Spurgeon u. a.) und gemeinsam übertragenen US-Anmeldung 08/004 929 ist ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands ausgeführt. Bei einer Erscheinungsform dieser Patentanmeldung wird ein Schleifmittel/Bindemittel-Brei in Vertiefungen eines geprägten Substrats eingebracht. Strahlungsenergie wird durch das geprägte Substrat in den Schleifmittelbrei gesendet, um das Bindemittel zu härten.
  • In der am 13. September 1993 (Hoopman) eingereichten und gemeinsam übertragenen US-Anmeldung 08/120 300 ist ein Schleifgegenstand ausgeführt, dessen Merkmale genau geformt sind, sich jedoch voneinander unterscheiden.
  • Diese Erfindung sieht einen in Anspruch 1 definierten Schleifartikel vor. Bevorzugte Ausführungsformen beinhalten die zusätzlichen Merkmale der Ansprüche 2 und 3.
  • Der Schleifgegenstand weist eine hohe Trennrate und eine lange Lebensdauer auf und ist in der Lage, am bearbeiteten Werkstück eine relativ feine Oberflächenbeschaffenheit bereitzustellen.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands (siehe die Ansprüche 4 und 5).
  • Der Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung weist nicht nur eine hohe Trennrate (Materialentfernungsrate), sondern auch eine lange Schleiflebensdauer auf, was zu einer hohen Gesamtabtrennung führt.
  • Andere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung der Figuren und der bevorzugten Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung besser verständlich.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung in Form eines endlosen Bands.
  • Fig. 2 ist eine vergrößerte Stirnansicht eines Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Fig. 3 ist eine Draufsicht eines Segments des in Fig. 1 dargestellten Schleifgegenstands.
  • Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht, in der ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.
  • Fig. 5 ist eine, schematische Seitenansicht, in der ein alternatives Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.
  • Fig. 1 zeigt ein endloses Schleifband 30 gemäß der vorliegenden Erfindung, das eine Unterlage 31, Seitenkanten 32 und 33 sowie zwei Enden aufweist, die an einer Übergangslinie 35 gespleißt sind, die quer zu den Seitenkanten 32 und 33 verläuft. Eine Matrix von in Reihen 34 ausgerichteten Schleifverbundstoff-Gratsegmenten ist an der Unterlage 31 angebracht. Es ist ersichtlich, daß die Schleifverbundstoff- Gratsegmente 34 auf der Oberfläche des beschichteten Schleifgegenstands ein schraubenförmiges oder korkenzieherförmiges Muster bilden. Durch diese nicht parallele und nicht senkrechte Ausrichtung der Grate im Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Kratzmuster gebildet, das das vorhergehende Kratzmuster kreuzt, wenn der beschichtete Schleifgegenstand bei einem Schleifvorgang verwendet wird. Dieses kontinuierliche Kreuzen führt dazu, daß das Kratzmuster kontinuierlich verfeinert wird, und es führt allgemein zu einer feineren Oberflächenbeschaffenheit. Dieses Kreuzen führt auch zu einem zufälligeren und weniger gleichmäßigen Kratzmuster, was zu einer feineren Oberflächenbeschaffenheit führt.
  • Mit Bezug auf die Fig. 2-3 sei bemerkt, daß ein Schleifgegenstand 10 ein Unterlegblatt 12 mit einer Oberfläche 13 aufweist, auf der mehrere Schleifverbundstoffe in Form von beispielsweise mit seiner Oberfläche 13 verbundenen Gratsegmenten 11 in fester Position verteilt sind. Jeder Schleifverbundstoff weist mehrere in einem Bindemittel 15 verteilte Schleifpartikel 14 auf. Entgegengesetzte Seitenkanten 19 der Unterlage 12 verlaufen parallel zu einer Bearbeitungsrichtungsachse (in Fig. 2 nicht dargestellt, weil sie zum Betrachter hin vorstehen würde) der Oberfläche 13 und verlaufen innerhalb einer ersten bzw. einer zweiten imaginären Ebene unter Einschluß einer Ebene P an einer Seitenkante 19 der Unterlage 12 und einer Gegenebene (nicht dargestellt) an der entgegengesetzten Seitenkante (in Fig. 2 nicht dargestellt), wobei jede von diesen Ebenen senkrecht zur Oberfläche 13 verläuft. Gratsegmente 11 sind in getrennten Rei hen 20 ausgerichtet, wie in Fig. 3 veranschaulicht ist. Jedes der Gratsegmente 11 weist eine Längsachse auf, die durch die Quermitte, also den breitenmäßigen Mittelpunkt, des das jeweilige Gratsegment enthaltenden Grats eines Schleifmaterials verläuft. Die Längsachse verläuft entlang einer imaginären Linie, die die Ebene P unter einem Winkel, der weder 0º noch 90º (in einer Draufsichtperspektive) beträgt, schneidet. Wie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist, sind die Grate 11 in Reihen 20 mit dazwischenliegenden Abständen 21 ausgerichtet und verlaufen unter einem Winkel, der weder 0º noch 90º beträgt, zu den Seitenkanten 19. Angrenzende Quermitten oder Mittelpunkte angrenzender Grate sind im wesentlichen in gleichen Abständen angeordnet.
  • Während es zu diesem Zeitpunkt nicht erwünscht ist, an irgendeine Theorie gebunden zu werden, wird angenommen, daß der Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung in der Lage ist, dem Gesamtkratzmuster eine Schleifwirkung bei einem leichten Winkel gegenüber der Bearbeitungsrichtung zu geben, um die Schleifwirksamkeit (Abtrennung je Weg) zu verbessern. Insbesondere wird angenommen, daß der Schleifgegenstand gemäß dieser Erfindung einen Schleifgegenstand mit einem Schleifflächenmuster bildet, das eine sogenannte "Korkenzieher"- Wirkung an der Schleifgrenzfläche erzeugt. Mit "Korkenzieher"-Wirkung ist gemeint, daß die kontaktierenden Schleifverbundstoff-Grate dann, wenn der Schleifgegenstand durch die Schleifgrenzfläche hindurchtritt, fortlaufend eine zur Bearbeitungsrichtung des Schleifgegenstands senkrechte Bewegung zu haben scheinen. Im wesentlichen würde das Material auf der Oberfläche des Werkstücks dann unter einem leichten Winkel zum Bearbeitungsrichtungs-Kratzmuster des Werkstücks entfernt werden.
  • Unterlage
  • Während der Schleifgegenstand gemäß der Erfindung aus einem einzelnen integrierten Material ausgebildet sein kann, das so geformt ist, daß die Oberfläche und auch die Schleifverbundstoff-Grate darauf angeordnet sind, ist es bevorzugt, eine Unterlage bereitzustellen, an der die Schleifverbundstoffe getrennt angebracht sind. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform hat die Unterlage gemäß dieser Erfindung eine vordere und eine hintere Fläche und kann irgendein herkömmliches blattartiges Material sein, das typischerweise als eine Unterlage für ein beschichtetes Schleiferzeugnis verwendet wird. Beispiele von diesem umfassen Polymerfilme, Gewebe, Papier, vulkanisierte Faserblätter, nicht gewebte Textilblätter und Kombinationen von diesen. Polymerfilme können auch beispielsweise durch Grundierung oder andere herkömmliche Mittel behandelt werden, um die Haftung zu verbessern. Die Unterlagen können ebenfalls so behandelt werden, daß sie versiegelt werden und/oder einige ihrer physikalischen Eigenschaften auf andere Weise modifiziert werden. Diese Behandlungen sind auf dem Fachgebiet wohlbekannt.
  • Die Unterlage kann auch auf ihrer hinteren Fläche ein Befestigungsmittel aufweisen, um das sich ergebende schichtförmig aufgebrachte Schleifmittel an einem Trägerkissen oder einem Unterstützungskissen festzuhalten. Dieses Befestigungsmittel kann eine Beschichtung aus druckempfindlichem Klebematerial bzw. Haftkleber oder ein Paßteil aus einem Haken- und-Ösen-Befestigungsmaterial (Klettverschluß) sein. Alternativ kann das Befestigungsmittel ein Eingriffsbefestigungssystem sein, das im US-Patent 5 201 101 (Rouser u. a.) beschrieben ist.
  • Die hintere Seite des Schleifgegenstands kann auch eine Beschichtung aus einem Material aufweisen, das einen gleitbeständigen Eingriff oder einen Reibungseingriff mit Antriebsvorrichtungen verbessert. Ein Beispiel einer solchen Beschichtung würde eine Mischung aus in einem Klebstoff verteilten anorganischen Partikeln (beispielsweise Calciumcarbonat oder Quarz) aufweisen.
  • Schleifverbundstoff Schleifpartikel
  • Die Schleifpartikel haben typischerweise eine Größe im Bereich von etwa 0,1 bis 1500 Mikrometern, gewöhnlich etwa 0,1 bis 400 Mikrometern, vorzugsweise zwischen 0,1 und 100 Mikrometern und am stärksten bevorzugt zwischen 0,1 und 50 Mikrometern. Es ist bevorzugt, daß die Schleifpartikel eine Mohs-Härte von wenigstens etwa 8, bevorzugt mehr als 9 aufweisen. Beispiele dieser Schleifpartikel umfassen geschmolzenes Aluminiumoxid (das braunes Aluminiumoxid, wärmebehandeltes Aluminiumoxid und weißes Aluminiumoxid umfaßt), keramisches Aluminiumoxid, grünes Siliciumcarbid, Siliciumcarbid, Chrom(III)-oxid, geschmolzenes Aluminiumoxid, Zircondioxid, Diamant, Eisenoxid, Cerdioxid, kubisches Bornitrid, Borcarbid, Granat und Kombinationen von diesen.
  • Der Begriff "Schleifpartikel" umfaßt einzelne Schleifpartikel und Schleifpartikel, die miteinander verbunden sind und ein Schleifagglomerat bilden. Diese Schleifagglomerate können herkömmliche Konstruktionen aufweisen und sind beispielsweise in den US-Patenten 4 311 489 (Kressner), 4 652 275 (Bloecher u. a.) und 4 799 939 (Bloecher u. a.) beschrieben.
  • Es liegt auch innerhalb des Schutzumfangs dieser Erfindung, daß die Schleifpartikel eine Oberflächenbeschichtung aufweisen, durch die mehrere verschiedene Funktionen bereitgestellt werden. Oberflächenbeschichtungen können zur Erhöhung der Haftung mit dem Bindemittel, zum Ändern der Schleifeigenschaften der Schleifpartikel und zu anderen Zwecken verwendet werden. Beispiele von Oberflächenbeschichtungen umfassen Kopplungsmittel, Halogenidsalze, Metalloxide einschließlich von Siliciumdioxid, feuerfesten Metallnitriden, feuerfesten Metallcarbiden und dergleichen.
  • Im Schleifverbundstoff können auch Streckpartikel enthalten sein, beispielsweise um die Kosten zu verringern und/oder die Leistungsfähigkeit zu verbessern. Die Größe dieser Streckpartikel kann von derselben Größenordnung wie diejenige der Schleifpartikel sein. Beispiele dieser Streckpartikel umfassen Gips, Marmor, Kalkstein, Feuerstein, Siliciumdioxid, Glasblasen, Glasperlen, Aluminiumsilicat und dergleichen.
  • Bindemittel
  • Die Schleifpartikel werden in einem organischen Bindemittel verteilt, so daß der Schleifverbundstoff gebildet wird. Das organische Bindemittel kann ein wärmeverformbares bzw. thermoplastisches Bindemittel sein, es ist jedoch vorzugsweise ein wärmehärtbares Bindemittel. Das Bindemittel wird allgemein aus einer Bindemittelvorstufe gebildet. Während der Herstellung des Schleifgegenstands wird eine wärmehärtbare Bindemittelvorstufe einer Energiequelle ausgesetzt, die zum Einleiten des Polymerisations- oder Härtevorgangs beiträgt. Beispiele von Energiequellen umfassen Wärmeenergie und Strahlungsenergie, die Elektronenstrahlen, Ultraviolettlicht und sichtbares Licht einschließt. Nach diesem Polymerisationsvorgang wird die Bindemittelvorstufe in ein verfestigtes Bindemittel umgewandelt. Alternativ wird bei einer wärmeverformbaren Bindemittelvorstufe diese während der Herstellung des Schleifgegenstands auf ein Maß abgekühlt, das zur Verfestigung der Bindemittelvorstufe führt. Nach Verfestigung der Bindemittelvorstufe wird der Schleifverbundstoff gebildet.
  • Das Bindemittel im Schleifverbundstoff ist im allgemeinen auch für das Haften des Schleifverbundstoffs an der vorderen Fläche der Unterlage verantwortlich. In einigen Fällen kann jedoch eine zusätzliche Klebschicht zwischen der vorderen Fläche der Unterlage und dem Schleifverbundstoff vorhanden sein.
  • Es gibt zwei Hauptklassen von wärmehärtbaren Harzen, kondensationshärtbare Harze und additionspolymerisierte Harze. Die bevorzugten Bindemittelvorstufen sind additionspolymerisierte Harze, weil diese leicht gehärtet werden, indem sie Strahlungsenergie ausgesetzt werden. Additionspolymerisierte Harze können durch einen kationischen Mechanismus oder einen Mechanismus unter Verwendung freier Radikale polymerisiert werden. Abhängig von der verwendeten Energiequelle und der Bindemittelvorstufen-Zusammensetzung wird manchmal ein Härtemittel, ein Auslöser oder ein Katalysator bevorzugt, um das Einleiten der Polymerisation zu unterstützen.
  • Beispiele typischer Bindemittelvorstufen umfassen Phenolharze, Harnstoff-Formaldehydharze, Melamin-Formaldehydharze, acrylierte Urethane, acrylierte Epoxidharze, an Ethylen ungesättigte Verbindungen, Aminoplastderivate mit ungesättigten Carbonyl-Seitengruppen, Isocyanuratderivate mit wenigstens einer Acrylat-Seitengruppe, Isocyanatderivate mit wenigstens einer Acrylat-Seitengruppe, Vinylether, Epoxidharze sowie Mischungen und Kombinationen von diesen. Der Begriff "Acrylat" umfaßt Acrylate und Methacrylate.
  • Phenolharze werden wegen ihrer thermischen Eigenschaften, ihrer Verfügbarkeit, ihres Preises und ihrer -leichten Handhabbarkeit weitverbreitet verwendet. Es gibt zwei Typen von Phenolharzen, Resole und Novolac. Resolphenolharze weisen ein Molverhältnis von Formaldehyd zu Phenol von größer oder gleich 1 : 1, typischerweise zwischen 1,5 : 1,0 und 3,0 : 1,0 auf. Novolacharze weisen ein Molverhältnis von Formaldehyd zu Phenol von weniger als 1 : 1 auf. Beispiele im Handel erhältlicher Phenolharze umfassen diejenigen, die unter den Handelsnamen "Durez" und "Varcum" von Occidental Chemicals Corp., "Resinox" von Monsanto, "Aerofene" von Ashland Chemical Co. und "Arotap" von Ashland Chemical Co. bekannt sind. Acrylierte Urethane sind Diacrylatester durch NCO gestreckter Polyester oder Polyether mit endständiger Hydroxylgruppe. Beispiele im Handel erhältlicher acrylierter Urethane umfassen UVITHANE 782, erhältlich bei Morton Thiokol Chemical, und CMD6600, CMD 8400 und CMD 8805, erhältich bei Radcure Specialties.
  • Acrylierte Epoxidharze sind Diacrylatester von Epoxidharzen, wie die Diacrylatester von Bisphenol-A-Epoxidharz. Beispiele im Handel erhältlicher acrylierter Epoxidharze umfassen CMD 3500, CMD 3600 und CMD 3700, die bei Radcure Specialties erhältlich sind.
  • An Ethylen ungesättigte Harze umfassen monomere und polymere Verbindungen, die Atome von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff sowie wahlweise von Stickstoff und Halogenen enthalten. Sauerstoff- oder Stickstoffatome oder beide sind im allgemeinen in Ether-, Ester-, Urethan-, Amid- und Harnstoffgruppen vorhanden. An Ethylen ungesättigte Verbindungen weisen vorzugsweise ein Molekulargewicht von weniger als etwa 4000 auf und sind vorzugsweise Ester, die durch die Reaktion von Verbindungen hergestellt werden, die aliphatische Monohydroxydgruppen oder aliphatische Polyhydroxydgruppen und ungesättigte Carboxylsäuren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Itaconsäure, Crotonsäure, Isocrotonsäure, Maleinsäure und dergleichen enthalten. Repräsentative Beispiele von Acrylatharzen umfassen Methylmethacrylat, Ethylmethacrylatstyren, Divinylbenzen, Vinyltoluen, Ethylenglycoldiacrylat, Ethylenglycolmethacrylat, Hexandioldiacrylat, Triethylenglycoldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat, Glyceroltriacrylat, Pentaerythritoltriacrylat, Pentaerythritolmethacrylat, Pentaerythritoltetraacrylat und Pentaerythritoltetraacrylat. Weitere an Ethylen ungesättigte Harze umfassen Monoallyl, Polyallyl sowie Polymethallylester und Amide von Carboxylsäuren, wie Diallylphtalat, Diallyladipat und N,N-Diallyladkipamid. Weitere Stickstoff enthaltende Verbindungen umfassen Tris(2-acryloyloxyethyl) isocyanurat, 1,3,5-Tri(2- methyacryloxyethyl)-s-triazin, Acrylamid, Methylacrylamid, N-Methylacrylamid, N,N-Dimethylacrylamid, N-Vinylpyrrolidon und N-Vinylpiperidon.
  • Die Aminoplastharze haben wenigstens eine endständige alpha-, beta-ungesättigte Carbonylgruppe je Molekül oder Oligomer. Diese ungesättigten Carbonylgruppen können Acrylat-, Methacrylat- oder Acrylamidgruppen sein. Beispiele dieser Materialien umfassen N-Hydroxymethylacrylamid, N,N'- Oxydimethylenbisacrylamid, ortho- und para-acrylamidomethylisiertes Phenol, acrylamidomethylisiertes Phenolnovolac und Kombinationen von diesen. Diese Materialien sind weiter im US-Patent 4 903 440 (Larson u. a.) und im US-Patent 5 236 472 (Kirk u. a.) beschrieben.
  • Isocyanuratderivate mit wenigstens einer endständigen Acrylatgruppe und Isocyanatderivate mit wenigstens einer endständigen Acrylatgruppe sind weiter im US-Patent 4 652 274 (Boettcher u. a.) beschrieben. Das bevorzugte Isocyanuratmaterial ist ein Triacrylat von Tris-(hydroxyethyl)isocyanurat. Epoxidharze haben ein Oxiran und werden durch die Ringöffnung polymerisiert. Diese Epoxidharze umfassen monomere Epoxidharze und oligomere Epoxidharze. Beispiele einiger bevorzugter Epoxidharze umfassen 2,2-Bis[4-(2,3-epoxypropoxy)-phenylpropan] (Diglycidylether von Bisphenol) und im Handel erhältliche Materialien unter den Handelsbezeichnungen "Epon 828", "Epon 1004" und "Epon 1001F", die bei Shell Chemical. Co. erhältlich sind, sowie das bei Dow Chemical Co. erhältliche "DER-331", "DER-332" und "DER-334". Weitere geeignete Epoxidharze umfassen Glycidylether von Phenolformaldehydnovolac (beispielsweise die bei Dow Chemical Co. erhältlichen "DEN- 431" und "DEN-428")
  • Die Epoxidharze können über einen kationischen Mechanismus unter Hinzufügen eines geeigneten kationischen Härtemittels polymerisiert werden. Kationische Härtemittel erzeugen eine Säurequelle, um die Polymerisation eines Epoxidharzes auszulösen. Diese kationischen Härtemittel können ein Salz mit einem Oniumkation und ein Halogen mit einem komplexen Anion eines Metalls oder Metalloids enthalten. Andere kationische Härtemittel enthalten ein Salz mit einem organometallischen komplexen Kation und ein Halogen mit einem komplexen Anion eines Metalls oder Metalloids, die weiter im US-Patent 4 751 138 (Tumey u. a.) beschrieben sind. Ein weiteres Beispiel eines organometallischen Salzes und eines Oniumsalzes ist im US-Patent 4 985 340 (Palazzotto) (Spalte 4, Zeile 65 bis Spalte 14, Zeile 50) und in den europäischen Patentanmeldungen 306 161 und 306 162 beschrieben. Weitere kationische Härtemittel umfassen ein Ionensalz eines organometallischen Komplexes, in dem das Metall aus den Elementen der Gruppen IVB, VB, VIB, VIIB und VIIIB des Periodensystems ausgewählt ist, wie in der europäischen Patentanmeldung 109 581 be schrieben ist.
  • Was durch freie Radikale härtbare Harze betrifft, enthält der Schleifmittelbrei in einigen Fällen vorzugsweise weiter ein Härtemittel unter Verwendung freier Radikale. Bei einer Elektronenstrahl-Energiequelle ist das Härtemittel jedoch nicht immer erforderlich, weil der Elektronenstrahl selbst freie Radikale erzeugt.
  • Beispiele thermischer Auslöser unter Verwendung freier Radikale umfassen Peroxide, beispielsweise Benzoylperoxide, Azoverbindungen, Benzophenone und Quinone. Für eine Energiequelle von Ultraviolettlicht oder sichtbarem Licht wird dieses Härtemittel manchmal als ein Photoauslöser bezeichnet. Beispiele von Auslösern, die freie Radikale erzeugen, wenn sie Ultraviolettlicht ausgesetzt werden, umfassen unter anderem diejenigen, die aus der aus organischen Peroxiden, Azoverbindungen, Quinonen, Benzophenonen, Nitrosoverbindungen, Acrylhalogeniden, Hydrozonen, Mercaptoverbindungen, Pyrylverbindungen, Triacrylimidazolen, Bisimidazolen, Chloroalkytriazinen, Benzoinethern, Benzilketalen, Thioxanthonen und Acetophenonderivaten sowie Kombinationen von diesen bestehenden Gruppe ausgewählt werden. Beispiele von Auslösern, die freie Radikale erzeugen, wenn sie sichtbarer Strahlung ausgesetzt sind, können im US-Patent 4 735 632 (Oxman u. a.) mit dem Titel "Coated Abrasive Binder Containing Ternary Photoinitiator System", das hier durch Bezugnahme aufgenommen wird, gefunden werden. Der bei sichtbarem Licht bevorzugt verwendete Auslöser ist "Irgacure 369", der im Handel bei Ciba Geigy Corporation erhältlich ist.
  • Zusätze
  • Der Schleifmittelbrei kann weiter wahlweise vorgesehene Zusätze, wie beispielsweise Füllstoffe (einschließlich Schleifmitteln), Fasern, Schmiermittel, Benetzungsmittel, thixotrope Materialien, grenzflächenaktive Stoffe, Pigmente, Farbstoffe, Antistatikmittel, Kopplungsmittel, Weichmacher und Aufschlämmittel enthalten. Die Mengen dieser Stoffe werden so ausgewählt, daß die gewünschten Eigenschaften bereitgestellt werden. Ihre Verwendung kann die Abnutzbarkeit des Schleifverbundstoffs beeinflussen. In einigen Fällen wird ein Zusatz absichtlich hinzugefügt, um den Schleifverbundstoff abnutzbarer zu machen, wodurch abgestumpfte Schleifpartikel ausgestoßen und neue Schleifpartikel freigelegt werden.
  • Der Begriff "Füllstoff" umfaßt auch Materialien, die in der Schleifmittelindustrie als Schleifhilfen bekannt sind. Eine Schleifhilfe ist als Partikelmaterial definiert, dessen Hinzufügung eine erhebliche Wirkung auf die chemischen und physikalischen Schleifvorgänge hat, was zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit führt. Beispiele chemischer Gruppen von Schleifhilfen umfassen Wachse, organische Halogenidverbindungen, Halogenidsalze sowie Metalle und ihre Legierungen. Die organischen Halogenidverbindungen zerfallen typischerweise während des Schleifens und setzen eine Halogensäure oder eine gasförmige Halogenidverbindung frei. Beispiele dieser Materialien umfassen chlorierte Wachse, wie Tetrachloronaphtalen, Pentachloronaphtalen und Polyvinylchlorid. Beispiele von Halogenidsalzen umfassen Natriumchlorid, Kaliumcryolit, Natriumcryolit, Ammoniumcryolit, Kaliumtetrafluoroboat, Natriumtetrafluoroborat, Siliciumfluoride, Kaliumchlorid und Magnesiumchlorid. Beispiele von Metallen umfassen Zinn, Blei, Wismuth, Cobalt, Antimon, Cadmium, Eisen und Titan. Verschiedene andere Schleifhilfen umfassen Schwefel, organische Schwefelverbindungen, Graphit und Metallsulfide.
  • Beispiele von Antistatikmitteln umfassen Graphit, Rußschwarz, Vanadiumoxid, Feuchthaltemittel und dergleichen. Diese Antistatikmittel sind in den US-Patenten 5 061 294 (Harmer u. a.), 5 137 542 (Buchmann u. a.) und 5 203 884 (Buchanan u. a.) offenbart.
  • Ein Kopplungsmittel kann eine Verbindungsbrücke zwischen der Bindemittelvorstufe und den Füllstoffpartikeln oder Schleifpartikeln herstellen. Beispiele von Kopplungsmitteln umfassen Silane, Titanate und Zircoaluminate. Der Schleifmittelbrei enthält vorzugsweise etwa 0,01 bis 3 Gew.-% Kopp lungsmittel.
  • Ein Beispiel eines Suspendiermittels ist ein amorphes Siliciumdioxidpartikel mit einem Oberflächenbereich von weniger als 150 Quadratmeter je Gramm, das im Handel unter dem Namen "OX-50" bei DeGussa Corp. erhältlich ist.
  • Schleifgrat-/Verbundstofform
  • Die Schleifverbundstoff-Grate können durch kontinuierliche Linien aus Schleifmaterial oder in Reihen ausgerichtete unterbrochene Schleifverbundstoff-Gratsegmente gebildet werden. Im ersteren Fall werden die Grate durch geeignetes Formen eines ungehärteten Schleifmittelbreis mit einem hier später beschriebenen Fertigungswerkzeug gebildet, das so konfiguriert ist, daß die umgekehrte Form des gewünschten Musters von Graten bereitgestellt wird. Die Form oder das Fertigungswerkzeug wird entfernt, nachdem der Brei ausreichend gehärtet oder geliert ist, um die dem Schleifmittelbrei durch die Werkzeughohlräume verliehene Grundkontur zu halten.
  • Bei der alternativen Ausführungsform, die aus unterbrochenen Schleifverbundstoffen ausgebildete Grate betrifft, weist jeder Schleifverbundstoff seine eigene mit ihm verknüpfte Form auf. Die Form weist eine Fläche oder Begrenzungen auf, die mit ihr verknüpft sind, was dazu führt, daß ein Schleifverbundstoff in bestimmtem Maße von einem anderen angrenzenden Schleifverbundstoff getrennt ist. Zum Bilden eines individuellen Schleifverbundstoffs muß ein Abschnitt der die Form des Schleifverbundstoffs bildenden Ebenen oder Begrenzungen vom anderen getrennt sein. Dieser Abschnitt ist im allgemeinen der obere Abschnitt. Die unteren Abschnitte oder Bodenabschnitte von Schleifverbundstoffen können aneinander anstoßen. Mit Bezug auf Fig. 2 sei bemerkt, daß angrenzende Schleifverbundstoff-Gratsegmente 11 nahe ihren distalen Enden 16 getrennt sein können und an ihren Befestigungsenden 17 aneinander anstoßen können. Angrenzende Schleifverbundstoffe können auch nahe dem distalen Ende 16 und dem Befestigungsende 17 völlig getrennt sein, so daß die Unterlage freigelegt ist. Wenngleich es nicht erforderlich ist, werden die einzelnen Schleifverbundstoff-Gratsegmente der Bequemlichkeit halber gewöhnlich in gleichem Abstand entlang einem gemeinsamen Grat getrennt angeordnet.
  • Der Abstand zwischen diesen Schleifverbundstoff-Gratsegmenten in einem gemeinsamen Grat von Spitze zu Spitze ist nicht besonders beschränkt, wenngleich die Anzahl der für eine Nachbearbeitung verfügbaren Verbundstoffe natürlich umso geringer ist, je größer der Abstand zwischen Verbundstoffen in einer Reihe ist. Ein annehmbarer Abstand kann für irgendeine bestimmte Form von Verbundstoffen durch Beobachten der von diesen bereitgestellten Schleifleistung empirisch festgelegt werden. Für die Ausführungsformen des Verbundstoffs mit kontinuierlichem Grat oder des segmentierten Verbundstoffs gemäß der vorliegenden Erfindung wird der von einer Spitze oder einem Mittelpunkt eines Grats bis zu demjenigen des angrenzenden Grats (der angrenzenden Grate) gemessene Teilabstand vorzugsweise als ein konstanter Wert bereitgestellt, um alle Vorteile der Erfindung zur richtigen Ausrichtung von Graten auszunutzen, wenn das Erzeugnis zu einem Band geformt wird. Für die Zwecke dieser Erfindung bedeutet ein angrenzender Grat einen solchen, der einem zugeordneten Grat ohne irgendwelche dazwischenliegende Grate über eine gemeinsame Nut gegenüberliegt.
  • Wenn getrennte Schleifverbundstoffsegmente zum Bilden der Schleifgrate verwendet werden, kann der Schleifverbundstoff in jedem Fall jede beliebige Form, sei es eine regelmäßige oder eine unregelmäßige Form, aufweisen, vorzugsweise ist dies jedoch eine regelmäßige geometrische Form, wie eine kubische, prismatische, konische, pyramidale, abgestumpfte pyramidale Form oder dergleichen. Der sich ergebende Schleifgegenstand kann eine Mischung aus verschiedenen Schleifverbundstoff-Formen aufweisen. Die bevorzugte Form ist die pyramidale mit 4 bis 20 Seitenflächen (einschließlich der Basisseite). Zwischen den Graten des Schleifmaterials verbliebene Nuten oder offene Räume verlaufen auch linear unter einem Winkel, der entlang dem Winkel der Ausdehnung der anliegenden Grate verläuft. Die Höhe der Verbundstoffe ist vorzugsweise auch über den gesamten Bereich des Schleifgegenstands konstant, es können jedoch Verbundstoffe mit unterschiedlichen Höhen vorgesehen werden.
  • Diese Form für den Schleifverbundstoff ist genau oder vorgegeben. Diese genaue Form ist in Fig. 2 veranschaulicht. Der Schleifgegenstand 10 weist eine Unterlage 12 auf, und es sind mehrere Schleifverbundstoff-Gratsegmente 11 mit der Unterlegfläche 13 verbunden. Innerhalb der Schleifverbundstoffe sind mehrere in einem Bindemittel 15 verteilte Schleifpartikel 14 angeordnet. Bei dieser speziellen Darstellung weist der Schleifverbundstoff eine pyramidenartige Form auf. Die die Pyramide festlegenden planaren Begrenzungen 18 sind sehr scharf und deutlich. Diese wohlbestimmten Ebenen bestimmen die Begrenzung der genauen Form.
  • Jeder einzelne Schleifverbundstoff weist vorzugsweise eine Querschnittsfläche auf, die sich mit der Entfernung von der Unterlage oder entlang ihrer Höhe zu ihrem distalen Ende hin verringert. Die Höhe ist der Abstand vom Befestigungsende, also der Stelle, an der der Schleifverbundstoff mit der Unterlage verbunden ist, bis zum oberen oder distalen Ende des Schleifverbundstoffs, also dem weitesten Abstand von der Unterlage. Während der Herstellung des Schleifgegenstands führt dieser veränderliche Flächenbereich zum leichteren Lösen des Schleifverbundstoffs vom Fertigungswerkzeug.
  • Die Anzahl der Schleifverbundstoffteilchen kann beliebig zwischen einem einzelnen Verbundstoffteilchen bis mehr als 15000 Verbundstoffteilchen je Quadratzentimeter, vorzugsweise aber von etwa 300 bis 10000 Verbundstoffteilchen je Quadratzentimeter liegen. Die Anzahl der Schleifverbundstoffteilchen kann mit der Trennrate, der Schleiflebensdauer sowie der Oberflächenbeschaffenheit des geschliffenen Werkstücks korreliert sein.
  • Verfahren zum Herstellen der Schleifgrate
  • Bei einer Ausführungsform besteht der erste Schritt zum Herstellen des Schleifgegenstands darin, den Schleifmittel brei mit einer oben beschriebenen Zusammensetzung vorzubereiten. Der Schleifmittelbrei wird durch Verbinden der Bindemittelvorstufe, der Schleifpartikel und der wahlweise vorgesehenen Zusätze durch irgendeine geeignete Mischtechnik hergestellt. Beispiele von Mischtechniken umfassen ein Mischen mit geringer Scherkraft und ein Mischen mit hoher Scherkraft, wobei das Mischen mit hoher Scherkraft bevorzugt ist. Ultraschallenergie kann zusammen mit dem Mischschritt auch zum Absenken der Schleifmittelbreiviskosität verwendet werden. Typischerweise werden die Schleifpartikel allmählich der Bindemittelvorstufe hinzugefügt. Die Anzahl der Luftblasen im Schleifmittelbrei kann durch Herstellen eines Unterdrucks bzw. Vakuums während des Mischschritts minimiert werden. In einigen Fällen ist es bevorzugt, den Schleifmittelbrei zum Absenken der Viskosität im wesentlichen im Bereich von 30 bis 70ºC zu erwärmen. Es ist wichtig, daß der Schleifmittelbrei eine Rheologie aufweist, die gut deckt und in der sich die Schleifpartikel und andere Füllstoffe nicht ablagern.
  • Zum Erhalten von Verbundstoffen mit einer genauen Form wird die Bindemittelvorstufe verfestigt oder gehärtet, während der Schleifmittelbrei in Hohlräumen eines Fertigungswerkzeugs vorhanden ist. Diese Technik ist im US-Patent 5 152 197 (Pieper u. a.) offenbart.
  • Wenn eine wärmehärtbare Bindemittelvorstufe verwendet wird, kann die Energie abhängig von der Bindemittelvorstufen- Zusammensetzung Wärmeenergie oder Strahlungsenergie sein. Wenn eine thermoplastische bzw. wärmeverformbare Bindemittelvorstufe verwendet wird, wird das wärmeverformbare Material so abgekühlt, daß sie verfestigt wird und der Schleifverbundstoff gebildet wird.
  • Fertigungswerkzeug
  • Das Fertigungswerkzeug enthält mehrere Hohlräume, die im wesentlichen die umgekehrte Form des Schleifverbundstoffs aufweisen und für die Erzeugung der Form der Schleifverbundstoffe verantwortlich sind. Es sollte wenigstens ein (1) Hohlraum je Quadratzentimeter, vorzugsweise wenigstens 10 und bevorzugt wenigstens 1000 Hohlräume je Quadratzentimeter vorhanden sein. Es ist bevorzugt, daß zwischen 1000 und 10000 Hohlräume je Quadratzentimeter vorhanden sind. Diese Anzahl von Hohlräumen führt dazu, daß das Bilden eines Schleifgegenstands mit dieser Anzahl von Schleifverbundstoffteilchen je Quadratzentimeter ermöglicht wird. Diese Hohlräume können irgendeine von mehreren geometrischen Formen, wie eine kubische, prismatische, pyramidale, abgestumpfte pyramidale oder konische Form oder dergleichen, aufweisen, um einzelne Schleifverbundstoffe zu bilden, oder die Hohlräume können alternativ lineare kontinuierliche Nutformen sein, um kontinuierliche Grate zu bilden. Die Abmessungen der Hohlräume werden so ausgewählt, daß die gewünschte Anzahl von Schleifverbundstoffteilchen je Quadratzentimeter erreicht wird. Die Hohlräume können in einem punktartigen Muster mit Abständen zwischen angrenzenden Hohlräumen vorhanden sein, oder die Hohlräume können aneinander anstoßen. Es ist bevorzugt, daß die Hohlräume aneinander anstoßen.
  • Das Fertigungswerkzeug kann ein Band, ein Blatt, ein kontinuierliches Blatt oder Gewebe, eine Beschichtungsrolle, wie eine Rotationstiefdruck-Rolle, eine an einer Beschichtungsrolle angebrachte Hülse oder eine Form sein. Das Fertigungswerkzeug kann aus Metall (beispielsweise Nickel), einer Metallegierung, Keramik oder Kunststoff bestehen. Ein metallisches Fertigungswerkzeug kann durch jede beliebige herkömmliche Technik, wie Einprägen, Wälzfräsen, Galvanoplastik, Diamantdrehen usw. hergestellt werden. Ein wärmeverformbares Werkzeug kann von einem metallischen Vorlagewerkzeug reproduziert werden. Das Vorlagewerkzeug ist zu demjenigen Muster invers, das für das Fertigungswerkzeug erwünscht ist. Das Vorlagewerkzeug wird vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Nickel, hergestellt. Das wärmeverformbare Blattmaterial kann wahlweise zusammen mit dem Vorlagewerkzeug so erwärmt werden, daß das wärmeverformbare Material auf das Vorlagewerkzeug geprägt wird, indem die beiden zusammengedrückt werden. Das wärmeverformbare Material kann auch auf das Vorlagewerkzeug extrudiert oder gegossen und dann gepreßt werden, woraufhin das wärmeverformbare Material abgekühlt wird, wodurch es verfestigt wird und ein Fertigungswerkzeug hergestellt wird. Das Fertigungswerkzeug kann auch eine Lösebeschichtung aufweisen, die ein leichteres Lösen des Schleifgegenstands vom Fertigungswerkzeug erlaubt. Beispiele dieser Lösebeschichtungen umfassen Silikone und Fluorochemikalien. Wenn ein Fertigungswerkzeug aus Kunststoff verwendet wird, ist es bevorzugt, daß das verwendete Polymer mit dem Silikon oder der Fluorochemikalie überzogen ist.
  • Energiequellen
  • Wenn der Schleifmittelbrei eine wärmehärtbare Bindemittelvorstufe aufweist, wird diese anschließend gehärtet oder polymerisiert. Diese Polymerisation wird im allgemeinen eingeleitet, nachdem eine Energiequelle einwirken gelassen wurde. Beispiele von Energiequellen umfassen Wärmeenergie und Strahlungsenergie. Die Energiemenge hängt von mehreren Faktoren, wie der Bindemittelvorstufen-Zusammensetzung, den Abmessungen des Schleifmittelbreis, der Anzahl und dem Typ von Schleifpartikeln sowie der Menge und dem Typ der wahlweise vorgesehenen Zusätze, ab. Bei Wärmeenergie kann die Temperatur im Bereich von etwa 30 bis 150ºC, allgemein zwischen 40 und 120ºC liegen. Die Zeit kann von etwa 5 Minuten bis über 24 Stunden reichen. Die Strahlungsenergiequellen umfassen Elektronenstrahlen, Ultraviolettlicht oder sichtbares Licht. Elektronenstrahlung, die auch als ionisierende Strahlung bekannt ist, kann auf einem Energieniveau von etwa 0,1 bis etwa 10 Mrad, vorzugsweise auf einem Energieniveau von etwa 1 bis 10 Mrad verwendet werden. Ultraviolettstrahlung bezieht sich auf partikellose Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von etwa 200 bis etwa 400 Nanometern, vorzugsweise im Bereich von etwa 250 bis 400 Nanometern. Es ist bevorzugt, Ultraviolettlicht mit 300 bis 600 Watt je Zoll (120 bis 240 Watt je Zentimeter) zu verwenden. Sichtbare Strahlung bezieht sich auf partikellose Strahlung mit einer Wellenlänge im Bereich von etwa 400 bis etwa 800 Nanometern, vorzugsweise im Bereich von etwa 400 bis 550 Nanometern und wird vorzugsweise auf einem Energieniveau von 300 bis 600 Watt je Zoll (120 bis 240 Watt je Zoll) verwendet.
  • Ein bevorzugtes Verfahren zum Herstellen von Reihen getrennter Schleifverbundstoffe auf einer Unterlage für einen Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 4 veranschaulicht. Eine Unterlage 41 verläßt eine Abwickelstation 42, und das strahlungsdurchlässige Fertigungswerkzeug (Musterwerkzeug) 46 verläßt gleichzeitig eine Abwickelstation 45. Ein Fertigungswerkzeug 46 wird mittels einer Beschichtungsstation 44 mit einem Schleifmittelbrei 53 beschichtet. Der Schleifmittelbrei kann vor dem Beschichten erwärmt und/oder Ultraschall ausgesetzt werden, um die Viskosität zu verringern. Die Beschichtungsstation kann irgendeine herkömmliche Beschichtungseinrichtung sein, wie ein Tropfformbeschichter, ein Rakelbeschichter, ein Vorhangbeschichter, ein Vakuumformbeschichter oder ein Formbeschichter. Während der Beschichtung sollte die Bildung von Luftblasen minimiert werden. Die bevorzugte Beschichtungstechnik ist das Vakuumflüssigkeits-Prägeformen. Nachdem das Fertigungswerkzeug beschichtet wurde, werden die Unterlage und der Schleifmittelbrei durch irgendein Mittel in Kontakt gebracht, so daß der Schleifmittelbrei die vordere Fläche der Unterlage anfeuchtet. In Fig. 4 ist der Schleifmittelbrei mit Hilfe einer Kontaktquetschwalze 47 in Kontakt mit der Unterlage gebracht. Als nächstes drückt auch eine weitere Quetschwalze 48 die sich ergebende Konstruktion gegen eine Unterstützungstrommel 43. Als nächstes wird irgendeine Form von Energie von einer Energiequelle 52 über das Fertigungswerkzeug 46 auf den Schleifmittelbrei übertragen, um die Bindemittelvorstufe wenigstens teilweise zu härten. Mit dem Begriff "teilweise Härtung" ist gemeint, daß die Bindemittelvorstufe zu einem solchen Zustand polymerisiert wird, daß der Schleifmittelbrei nicht aus einem umgekehrten Proberöhrchen fließt. Die Bindemittelvorstufe kann vollständig gehärtet werden, sobald sie durch irgendeine Energiequelle vom Fertigungswerkzeug entfernt wurde. Daraufhin wird das Fertigungswerkzeug wieder auf eine Spindel 49 gewickelt, so daß es wieder verwendet werden kann. Überdies wird der Schleifgegenstand 50 auf eine Spindel 51 gewickelt. Falls die Bindemittelvorstufe nicht vollständig gehärtet ist, kann sie durch Abwarten und/oder, indem sie einer Energiequelle ausgesetzt wird, vollständig gehärtet werden. Zusätzliche Schritte zum Herstellen des Schleifgegenstands gemäß diesem Verfahren sind weiter im US-Patent 5 152 917 beschrieben.
  • Bei einer Variation des oben angegebenen in Fig. 4 veranschaulichten Verfahrens kann der Schleifmittelbrei schichtförmig auf die Unterlage aufgebracht und nicht in die Hohlräume des Fertigungswerkzeugs eingebracht werden. Die mit dem Schleifmittelbrei beschichtete Unterlage wird dann so in Kontakt mit dem Fertigungswerkzeug gebracht, daß der Schleifmittelbrei in die Hohlräume des Fertigungswerkzeugs fließt. Die restlichen Schritte zum Herstellen des Schleifgegenstands gleichen den oben detailliert angegebenen.
  • Es ist bei diesem oben angegebenen in Fig. 4 veranschaulichten Verfahren bevorzugt, daß die Bindemittelvorstufe durch Strahlungsenergie gehärtet wird. Die Strahlungsenergie kann durch die Unterlage oder durch das Fertigungswerkzeug gesendet werden. Die Unterlage oder das Fertigungswerkzeug sollte die Strahlungsenergie nicht wesentlich absorbieren. Überdies sollte die Strahlungsenergiequelle die Unterlage oder das Fertigungswerkzeug nicht wesentlich verschlechtern. Ultraviolettlicht kann beispielsweise durch eine Polyesterunterlage gesendet werden. Wenn das Fertigungswerkzeug aus bestimmten wärmeverformbaren Materialien, wie Polyethylen, Polypropylen, Polyester, Polycarbonat, Poly(ethersulfon), Poly(methylmethacrylat), Polyurethane, Polyvinylchlorid oder Kombinationen von diesen, hergestellt ist, kann Ultraviolettlicht oder sichtbares Licht alternativ durch das Fertigungswerkzeug in den Schleifmittelbrei gesendet werden. Je leichter verformbar das Material ist, desto leichter ist die Verarbeitung. Für auf wärmeverformbarem Material beruhende Fertigungswerkzeuge sollten die Arbeitsbedingungen zum Herstellen des Schleifgegenstands so festgelegt werden, daß keine überflüssige Wärme erzeugt wird. Wenn überflüssige Wärme erzeugt wird, kann dies das wärmeverformbare Werkzeug verformen oder schmelzen.
  • Ein weiteres Verfahren zum Herstellen von Reihen getrennter Schleifverbundstoffe auf einer Unterlage für einen Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 5 veranschaulicht. Eine Unterlage 41 verläßt eine Abwickelstation 42, und der Schleifmittelbrei 53 wird mittels der Beschichtungsstation 44 auf die vordere Fläche der Unterlage beschichtet. Der Schleifmittelbrei kann durch irgendeine Technik, wie ein Tropfformbeschichten, ein Rollenbeschichten, ein Rakelbeschichten, ein Vorhangbeschichten, ein Vakuumformbeschichten oder ein Formbeschichten, beschichtet werden. Der Schleifmittelbrei kann wiederum vor dem Beschichten erwärmt und/oder Ultraschall ausgesetzt werden, um die Viskosität zu verringern. Während der Beschichtung sollte die Bildung von Luftblasen minimiert werden. Als nächstes werden die Unterlage und der Schleifmittelbrei durch eine Quetschwalze 54 in Kontakt mit der Fertigungswerkzeug 55 gebracht, so daß der Schleifmittelbrei in die Hohlräume des Fertigungswerkzeugs eindringt. Die mit dem Schleifmittelbrei beschichtete Unterlage wird einer Energiequelle 52 ausgesetzt, um die Polymerisation der Bindemittelvorstufe einzuleiten und somit die Schleifverbundstoffe zu bilden. Nach dem Härten wird die Unterlage mit den darauf angeordneten Schleifverbundstoffen vom Fertigungswerkzeug entfernt, und der sich ergebende Schleifgegenstand 50 wird an einer Station 51 auf eine Rolle gewickelt.
  • Bei einer Variation des in Fig. 5 veranschaulichten Verfahrens kann der Schleifmittelbrei in die Hohlräume des Fertigungswerkzeugs eingebracht und nicht auf die Unterlage aufgebracht werden. Die Unterlage wird dann so in Kontakt mit dem Fertigungswerkzeug gebracht, daß der Schleifmittelbrei die Unterlage anfeuchtet und an ihr haftet. Die restlichen Schritte zum Herstellen des Schleifgegenstands gleichen den oben detailliert angegebenen.
  • Nachdem der Schleifgegenstand zu seinem endgültigen Zustand gehärtet wurde, wird der beschichtete Schleifgegenstand in eine bei einem Schleifvorgang verwendbare Form, wie ein Blatt, ein Band, einen Streifen oder dergleichen, umgewandelt.
  • Bilden des Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schleifgegenstand mit einer Unterlage, die zwei parallele Seitenkanten und Grate mit kontinuierlichen Linien aus Schleifmaterial oder Reihen aus darauf gebundenem unterbrochen geformtem Schleifmaterial aufweist. Die Schleifmaterial-Verbundstoffe sind in einer nicht zufälligen Matrix angeordnet. Auf die eine oder andere Art sind die Grate auf dem Unterlegblatt so angeordnet, daß die Ausrichtung der Grate in einer Richtung verläuft, die von Null verschieden (nicht parallel) und nicht senkrecht zur Bearbeitungsrichtungsachse des Schleifgegenstands ist. Der von dem (den) Grat(en) gebildete von Null verschiedene nicht senkrechte Winkel zur Bearbeitungsrichtungsachse ist nicht besonders auf irgendwelche Winkel oder einen Bereich von diesen zwischen Null und 90 Grad beschränkt, solange diese Bedingungen erfüllt sind. Als eine allgemeine Beobachtung der Beziehung zwischen der Schneidleistung und dem Winkel der gegenüber den Seitenkanten der Gegenstandsunterlage angeordneten Grate, und nicht als eine Einschränkung sei jedoch bemerkt, daß die Schneidrate mit zunehmendem Gratwinkel (einer größeren Neigung bezüglich der Bearbeitungsrichtungsachse) zunehmen kann.
  • Der endgültige Schleifgegenstand kann die Form eines Blatts, eines Streifens oder bevorzugt eines endlosen Bands aufweisen. Wenn beispielsweise ein endloses Band gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, bilden die Grate, beispielsweise Reihen von Schleifverbundstoffen, ein schrau benförmiges oder korkenzieherförmiges Muster um die Länge des Schleifbands. Es wird offensichtlich sein, daß bei dieser Konstruktion nicht alle Grate kontinuierlich um die Länge des Bands verlaufen, sondern daß einige Kanten der Matrix (oder mehrere Linien) an den Seitenkanten des Unterlegblatts enden. Einige der Grate können kontinuierlich verlaufen. Die Anzahl der Grate, die an den unterlagsseitigen Kanten enden, hängt vom Winkel der Grate bezüglich der unterlagsseitigen Kanten ab.
  • Bei einem ersten Verfahren zum Orientieren der Schleifgrate des Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung unter einem zu seinen Seitenkanten nicht parallelen und nicht senkrechten Winkel wird das Fertigungswerkzeug zum Herstellen des Schleifgegenstands so gegenüber dem Unterlegblatt angeordnet, daß die strukturierte Matrix von Hohlräumen so konfiguriert wird, daß Schleifgrate direkt aus einem Schleifmittelbrei gebildet werden, wobei sie eine zur schließlichen Bearbeitungsrichtungsachse des Schleifgegenstands weder parallele noch senkrechte Ausrichtung haben. Beispielsweise können die in einem Fertigungswerkzeug zum Bilden der Schleifgrate vorgesehenen Hohlräume während eines Herstellungsschemas so angeordnet werden, wie in den Fig. 4 und 5 schematisch dargestellt und oben beschrieben wurde, wobei alle unter einem von Null verschiedenen nicht senkrechten Winkel zur Bearbeitungsrichtungsachse des Unterlegblatts des Schleifgegenstands angeordnet werden. Demgemäß weist der sich ergebende Schleifblattgegenstand Grate mit der gewünschten Ausrichtung auf. Falls eine endlose Bandkonfiguration für die gewünschte Anwendung zweckmäßig ist, kann dieser Schleifblattgegenstand, der bereits die Ausrichtung oder darin enthaltene gewinkelte Grate aufweist, wahlweise durch Anordnen der beiden freien Enden des Unterlegblatts, so daß sie aneinander angrenzen und ein Verbindungslinie bilden, sowie durch Zusammenkleben der beiden freien Enden an der Verbindungslinie, so daß ein kontinuierlicher Schleifbandgegenstand gebildet wird, zu einer kontinuierlichen Struktur geformt werden. Diese Ausrichtung der Grate wird aufrechterhalten, wenn der Schleifgegenstand in das Enderzeugnis, wie ein Blatt, einen Streifen oder ein endloses Band, umgewandelt wird.
  • Beim zweiten Verfahren zum Herstellen der nicht parallelen nicht senkrechten Grate im Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Matrix von Hohlräumen im Fertigungswerkzeug parallel zu den Seitenkanten der Unterlage angeordnet, wodurch die Matrix von gehärteten Verbundstoffen oder dadurch gebildeten Graten, beispielsweise durch einen Vorgang von den hier in Zusammenhang mit den Fig. 4 und 5 beschriebenen Typen, ursprünglich parallel zu den Seitenkanten der Unterlage eines Vorform-Schleifblattgegenstands angeordnet wird. Es wird jedoch zu dem Zeitpunkt, zu dem der Schleifgegenstand in den endgültigen endlosen Schleifgegenstand umgewandelt wird, beispielsweise durch die unten beschriebene Technik, die gewinkelte Ausrichtung erzielt. In den meisten Fällen wird der Schleifgegenstand in einer Jumbo- oder Maschinenrollenform hergestellt. Für Blätter und die meisten Streifen- und Bandformen ist die Breite der Maschinenrollenform größer als die gewünschte Breite des endgültigen Schleifgegenstands. Demgemäß wird der Schleifgegenstand für diese Formen zu den gewünschten Abmessungen zerteilt oder formgeschnitten. Während des Zerteilens oder Formschneidens wird die Maschinenrolle so umgewandelt, daß der Winkel der Matrix von Verbundstoffen unter einem zu den sich ergebenden beschichteten Schleifseitenkanten nicht parallelen und nicht senkrechten Winkel belassen wird, d. h., daß die Maschinenrolle unter einem festgelegten Winkel umgewandelt wird. Die folgenden Techniken sind für das Erreichen dieses Zwecks geeignet.
  • Eine bevorzugte Technik zum Bilden einer endlosen Bandform des Schleifgegenstands gemäß der vorliegenden Erfindung aus einer Maschinenrollenform mit parallel zu der Bearbeitungsrichtungsachse und den Seitenkanten verlaufenden Schleifgraten als einer Vorform beinhaltet das Bilden einer Spleißung dort, wo die Verbundstoffmatrizen mit seitlicher Verschiebung am Spleißbereich fehlausgerichtet sind, durch geeignetes Verbinden der beiden freien Enden, um die Verbindungslinie einer Schleifblattgegenstands-Vorform zu bilden, woraufhin der Endpunkt eines Schleifgrats quer entlang der Breite der Maschinenrollenvorform so bewegt wird, daß er mit einem Endpunkt eines anderen Grats ausgerichtet wird, woraufhin die so ausgerichteten verschiedenen Endpunkte durch irgendein zweckmäßiges Befestigungs- oder Spleißmittel, wie ein auf dem Fachgebiet bekanntes Klebespleißmittel zusammengeklebt werden, um einen endlosen gespleißten Bandgegenstand zu bilden. Daraufhin können bei diesem ersten endlosen Bandgegenstand wahlweise die nicht ausgerichteten Seitenkantenabschnitte auf jeder Seite des Sands abgetrennt werden, indem zwei getrennte Schlitze geschnitten werden, von denen jeder über den gesamten Umfang des ersten endlosen Bands an zwei vollständig innerhalb der Seitenkanten des ersten Bands befindlichen Orten in einer zur Bearbeitungsrichtung parallelen Richtung geschnitten wird, um ein beschnittenes endloses Schleifband mit zwei parallelen Schleifband-Seitenkanten zu bilden, wobei alle Grate immer noch einer unter einem von Null verschiedenen nicht senkrechten Winkel zur Bearbeitungsrichtungsachse verlaufenden Linie folgen.
  • Bei einer weiteren Technik zum Herstellen eines endlosen Bandgegenstands aus einem Maschinenrollenblatt mit parallel zu den Seitenkanten verlaufenden Graten wird eine Spleißung in der Maschinenrollenform so ausgebildet, daß die Matrizen und die jeweiligen zwei Endpunkte jedes Grats so an der Verbindungslinie des Spleißbereichs ausgerichtet angeordnet werden, daß eine endlose Bandvorform gebildet wird. Nachdem die Spleißung jedoch gemacht worden ist, wird die endlose Bandvorform gespalten oder geschnitten, wodurch zwei getrennte Schlitze jeweils über den gesamten Umfang der endlosen Bandvorform an zwei vollständig innerhalb der Seitenkanten der endlosen Bandvorform befindlichen Orten unter einem von Null verschiedenen nicht senkrechten Winkel zur Bearbeitungs richtungsachse eingeschnitten werden. Die Seitenabtrennungen können ignoriert werden, und das geschnittene endlose Band weist Grate auf, von denen alle unter einem von Null verschiedenen nicht senkrechten Winkel zur Bearbeitungsachsenrichtung verlaufen.
  • Demgemäß führt diese Technik auch zu einer Schleifbandstruktur mit einem schraubenförmigen oder korkenzieherförmigen Muster der Matrizen, das beim winkelfreien Spalten oder Schneiden des Bands mit voller Breite aufrechterhalten wird.
  • Werkstück
  • Das Werkstück, das durch den Schleifgegenstand gemäß der vorliegenden Erfindung verfeinert werden kann, kann aus einem Material vieler Typen, wie Metall, Metallegierungen, exotischen Metallegierungen, Keramik, Glas, Holz, holzartigen Materialien, Verbundstoffen, gestrichenen Flächen, Kunststoffen, verstärkten Kunststoffen, Steinen und Kombinationen von diesen, bestehen. Das Werkstück kann flach sein, oder ihm kann eine Form oder eine Kontur zugeordnet sein. Beispiele von Werkstücken umfassen Glas-Brillengläser, Kunststoff- Brillengläser, Kunststofflinsen, Glas-Fernsehbildschirme, metallische Fahrzeugteile, Kunststoffteile, Teilchenbretter, Nockenwellen, Kurbelwellen, Möbel, Turbinenschaufeln, gestrichene bzw. lackierte Fahrzeugteile, magnetische Medien bzw. Datenträger und dergleichen.
  • Abhängig von der Anwendung kann die Kraft an der Schleifgrenzfläche von etwa 0,1 kg bis über 1000 kg reichen. Im allgemeinen liegt die Kraft an der Schleifgrenzfläche im Bereich zwischen 1 kg und 500 kg. Abhängig von der Anwendung kann während des Schleifens auch eine Flüssigkeit anwesend sein. Diese Flüssigkeit kann Wasser und/oder eine organische Verbindung sein. Beispiele typischer organischer Verbindungen umfassen Schmierstoffe, Öle, emulgierte organische Verbindungen, Schneidflüssigkeiten, Seifen oder dergleichen. Diese Flüssigkeiten können auch andere Zusätze, wie Entschäumer, Entfetter, Korrosionshemmer oder dergleichen, enthalten. Der Schleifgegenstand kann während der Verwendung an der Schleif grenzfläche oszillieren. In einigen Fällen kann diese Oszillation zu einer feineren Fläche am geschliffenen Werkstück führen.
  • Der Schleifgegenstand gemäß der Erfindung kann entweder mit der Hand oder in Kombination mit einer Maschine verwendet werden. Der Schleifgegenstand und/oder das Werkzeug werden zueinander bewegt. Der Schleifgegenstand kann in ein Band, in Streifenrollen, in eine Scheibe, ein Blatt und dergleichen umgewandelt werden, es ist jedoch ein endloses Band bevorzugt. Für Bandanwendungen werden die beiden freien Enden eines Schleifblatts miteinander verbunden, und es wird eine Spleißung gebildet. Allgemein überquert das endlose Schleifband wenigstens eine Zwischenwalze und eine Andruckpatte oder ein Kontaktrad. Die Härte der Andruckplatte oder des Kontaktrads wird so eingestellt, daß die gewünschte Abtrennungsrate und die gewünschte Werkstück-Oberflächenbeschaffenheit erhalten werden. Die Schleifbandgeschwindigkeit reicht im allgemeinen von etwa 2,5 bis 80 Metern je Sekunde und liegt gewöhnlich zwischen 8 und 50 Metern je Sekunde. Die Bandgeschwindigket hängt wiederum von der gewünschten Trennrate und Oberflächenbeschaffenheit ab. Die Bandabmessungen können von einer Breite von etwa 5 mm bis 1000 mm und von einer Länge von etwa 50 mm bis 10000 mm reichen. Schleifstreifen sind kontinuierliche Längen des Schleifgegenstands. Ihre Breite kann von etwa 1 mm bis 1000 mm, allgemein von 5 mm bis 250 mm reichen. Die Schleifstreifen werden gewöhnlich abgewickelt, überqueren ein Trägerkissen, das den Streifen gegen das Werkstück drückt, und werden dann wieder aufgewickelt. Die Schleifstreifen können kontinuierlich durch die Schleifgrenzfläche geführt und mit einem Index versehen werden.
  • Die folgenden nicht einschränkenden Beispiele werden die Erfindung weiter veranschaulichen. Alle Teile, Prozentsätze, Verhältnisse usw. in den Beispielen beziehen sich auf das Gewicht, falls nichts anderes angegeben ist.
  • BEISPIELE Prüfvorgang 1
  • Der Prüfvorgang 1 wurde dafür ausgelegt, die Abtrennung der hergestellten beschichteten Schleifgegenstände zu prüfen, wie in den nachfolgenden Beispielen beschrieben ist. Der Schleifgegenstand wurde in ein 203 cm · 6,3 cm messendes endloses Band umgewandelt und an einer Thomson-Schleifmaschine eingerichtet. Der wirksame Abtrennungsbereich des Schleifbands betrug 203 cm · 2,54 cm. Das Werkstück bestand aus 1018-Weichstahl, war 2,54 cm breit, 17,78 cm lang und 10, 2 cm hoch, und es wurde auf einem hin und her bewegbaren Tisch angebracht. Das Schleifen wurde entlang der 2,54 · 17,78 cm messenden Fläche ausgeführt. Der verwendete Schleifvorgang war ein herkömmliches Oberflächenschleifen, wobei das Werkstück unterhalb des rotierenden Schleifbands mit zunehmendem Abwärtsvorschub zwischen jedem Durchlauf hin und her bewegt wurde. Die Schleifbedingungen waren durch einen Abwärtsvorschub von etwa 2,54 Mikrometern, eine Durchführung (Tischgeschwindigkeit) von 50,8 Millimetern je Sekunde und eine Bandgeschwindigkeit von etwa 28,4 Oberflächenmetern je Sekunde bei einer Wasserflutung (mit 1-%-Rostschutzmittel) gegeben. Jedes Band wurde solange verwendet, bis es bis zur Unterlage abgenutzt war.
  • Versuchsablauf
  • Für die Beispiele wurde das folgende gemischt, um einen Schleifmittelbrei zu bilden: 29,5 Teile 50 : 50 : 1-Triacrylat von Tris(hydroxyethyl)isocyanurat:Trimethylolpropantriacrylat : 2- Benzyl-2-N,N-dimethylamino-1-(4-morpholinophenyl)-1-butanon, das im Handel bei Ciba Geigy unter der Handelsbezeichnung "Irgacure 369" erhältlich ist, 69 Teile weißes Aluminiumoxid (40 Mikrometer mittlere Partikelgröße), 0,5 Teile Silan- Kopplungsmittel und 1 Teil amorpher Siliciumdioxid-Füllstoff, der im Handel bei DeGussa unter der Handelsbezeichnung "OX-50" erhältlich ist.
  • Der Schleifmittelbrei wurde über eine flüssigkeitstragende Vakuumform auf ein Nickelfertigungswerkzeug mit einem pyramidalen Muster schichtförmig so aufgebracht, daß er Vertiefungen im Werkzeug füllte. Das pyramidale Muster war so beschaffen, daß seine Basen aneinander angrenzten. Die Höhe der Pyramiden betrug etwa 533 Mikrometer. Das gefüllte Werkzeug wurde in Kontakt mit einem 130 Mikrometer dicken Polyestertheraphtalat-(PET)-Film gebracht, der an der vorderen Fläche eine 20 Mikrometer dicke Beschichtung aus Ethylen- Acrylsäuregrundierung aufwies. Der Gegenstand wurde durch Hindurchführen des Werkzeugs zusammen mit der Unterlage und der Bindemittelvorstufe unter zwei bei Aetek erhältlichen 300-Watt-Hg-Kolben gehärtet. Die Strahlung durchquerte die PET-Filmunterlage. Die Geschwindigkeit betrug etwa 3 Meter je Minute bei vier Durchläufen. Dieses Licht rief eine Umwandlung des Schleifmittelbreis in einen Schleifverbundstoff und eine Haftung des Verbundstoffs am Polyesterfilmsubstrat hervor. Als nächstes wurde die Polyesterfilm/Schleifverbundstoff-Konstruktion an einer Quetschwalze vom Fertigungswerkzeug abgetrennt, um einen Schleifgegenstand zu bilden. Dies war ein kontinuierlich ablaufender Vorgang.
  • Beispiel 1
  • Beim Beispiel 1 wurde ein gemäß dem oben erwähnten Versuchsablauf hergestellter Schleifgegenstand hergenommen und aus diesem ein endloses Band geformt. Um dies zu erreichen, wurde der Schleifgegenstand auf 203 cm geschnitten, und die beiden freien Enden wurden so manipuliert, daß sie nebeneinander liegend ausgerichtet waren, und sie wurden befestigt, um der Matrix von Verbundstoffen eine bestimmte Ausrichtung zu verleihen, d. h., der Winkel der Grate zu den Seitenkanten der Unterlage wurde als etwa 1 Grad gegenüber der Parallelen zu den Seitenkanten der Unterlage festgelegt, wurde der Endpunkt jedes Grats in der Querrichtung des Bands um etwa 32 Gratreihen verschoben und wurden die beiden freien Enden des Gegenstands dann klebend miteinander verspleißt, um einen endlosen Bandgegenstand zu bilden.
  • Vergleichsbeispiel A
  • Beim Vergleichsbeispiel A wurde ein gemäß dem oben erwähnten Versuchsablauf hergestellter Schleifgegenstand hergenommen und aus diesem ein endloses Band geformt. Der Schleifgegenstand wurde auf 203 cm geschnitten, und die beiden Enden wurden so ausgerichtet, daß die Ausrichtung der Matrix parallel zu den Seitenkanten der Unterlage verlief, d. h., daß die Grate parallel zur Zentralachse und zu den Seitenkanten des Bands angeordnet wurden und die freien Enden des Gegenstands wurden klebend mit den in der parallelen Orientierung zu den Seitenkanten gehaltenen Graten verspleißt.
  • Beispiel 2
  • Das Beispiel 2 wurde in der gleichen Weise wie das Beispiel 1 ausgeführt, wobei die Verschiebung jedoch etwa 14 Grad gegenüber der Parallelen, nämlich etwa 635 Gratreihen betrug.
  • Tabelle 1 zeigt die Ergebnisse der Beispiele 1, 2 und des Vergleichsbeispiels A beim Prüfen gemäß dem Prüfvorgang 1.
  • Tabelle 1
  • Gesamtabtrennung
  • Vergleichsbeispiel A 20,7 g
  • Beispiel 1 30,7 g
  • Beispiel 2 35,3 g
  • Die Ergebnisse in Tabelle 1 zeigen, daß die Gesamtabtrennung, die durch die Schleifgegenstände aus den Beispielen 1 und 2, die unter einem nicht parallelen und nicht senkrechten Winkel zu den Seitenkanten des Schleifgegenstands orientierte Grate aufweisen und die vorliegende Erfindung repräsentieren, erzielt wurde, erheblich größer als die bei dem Schleifgegenstand aus dem Vergleichsbeispiel A beobachteten war, wobei alle Schleifgrate parallel zu den Seitenkanten des Schleifgegenstands ausgerichtet waren.
  • Verschiedene Modifikationen und Änderungen dieser Erfindung werden für Fachleute offensichtlich sein, ohne daß vom Schutzumfang dieser Erfindung abgewichen wird, und es sollte verständlich sein, daß diese Erfindung nur durch die anliegenden Ansprüche eingeschränkt ist.

Claims (5)

1. Schleifgegenstand, aufweisend: eine Fläche mit einer Bearbeitungsrichtungsachse und entgegengesetzten Seitenkanten, wobei jede Seitenkante parallel zur Bearbeitungsrichtungsachse verläuft, sowie mehrere parallele Reihen in fester Position an der Fläche angeordneter genau geformter Schleifverbundstoffe, wobei jeder genau geformte Schleifverbundstoff Schleifpartikel und ein Bindemittel aufweist und eine an der Fläche angebrachte Basis, eine Höhe und ein durch die Höhe von der Fläche beabstandetes distales Ende aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Basen der genau geformten Schleifverbundstoffe in derselben Reihe unter einem Winkel, der weder 0º noch 90º beträgt, zu einer der Seitenkanten ausgerichtet sind.
2. Schleifgegenstand nach Anspruch 1, wobei jeder der genau geformten Schleifverbundstoffe eine entlang seiner Höhe gemessene Querschnittsfläche aufweist, die von seinem distalen Ende zu seiner Basis hin zunimmt.
3. Schleifgegenstand nach Anspruch 1, wobei die genau geformten Schleifverbundstoffe langgestreckte Schleifgrate sind.
4. Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands nach einem der Ansprüche 1-3, welches aufweist: Aufbringen auf eine Fläche mit einer Bearbeitungsrichtungsachse, entgegengesetzten Enden und entgegengesetzten Seitenkanten, wobei jede Seitenkante parallel zur Bearbeitungsrichtungsachse verläuft, mehrerer paralleler Reihen von genau geformten Schleifverbundstoffen in fester Position auf der Fläche, wobei jeder genau geformte Schleifverbundstoff Schleif partikel und ein Bindemittel aufweist und eine an der Fläche angebrachte Basis, eine Höhe und ein durch die Höhe von der Fläche beabstandetes distales Ende aufweist, wobei die Basen der genau geformten Schleifverbundstoffe in derselben Reihe unter einem Winkel, der weder 0º noch 90º beträgt, zu einer der Seitenkanten ausgerichtet sind.
5. Verfahren zum Herstellen eines Schleifgegenstands nach einem der Ansprüche 1-3, welches aufweist:
(a) Bereitstellen eines Schleifgegenstands mit einer Unterlage, die eine Fläche mit entgegengesetzten Anfangsseitenkanten und mehreren parallelen Reihen genau geformter Schleifverbundstoffe in fester Position auf der Fläche aufweist, wobei jeder genau geformte Schleifverbundstoff Schleifpartikel und ein Bindemittel aufweist und eine an der Fläche angebrachte Basis, eine Höhe und ein durch die Höhe von der Fläche beabstandetes distales Ende aufweist, wobei die Basen der genau geformten Schleifverbundstoffe in derselben Reihe unter einem Winkel, der weder 0º noch 90º beträgt, zu einer der Seitenkanten ausgerichtet sind, und
(b) Spalten des Schleifgegenstands innerhalb der Anfangskanten, um parallele resultierende Kanten bereitzustellen, zu denen die Reihen unter einem Winkel bezüglich der parallelen resultierenden Seitenkanten liegen, der weder 0º noch 90º beträgt.
DE69426225T 1993-09-13 1994-09-13 Schleifartikel und Verfahren zur Herstellung derselben Expired - Lifetime DE69426225T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/120,297 US5489235A (en) 1993-09-13 1993-09-13 Abrasive article and method of making same

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69426225D1 DE69426225D1 (de) 2000-12-07
DE69426225T2 true DE69426225T2 (de) 2001-03-01

Family

ID=22389421

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69426225T Expired - Lifetime DE69426225T2 (de) 1993-09-13 1994-09-13 Schleifartikel und Verfahren zur Herstellung derselben

Country Status (8)

Country Link
US (1) US5489235A (de)
EP (1) EP0642889B1 (de)
JP (2) JP3584062B2 (de)
KR (1) KR100358479B1 (de)
CN (1) CN1081972C (de)
BR (1) BR9403458A (de)
CA (1) CA2130136C (de)
DE (1) DE69426225T2 (de)

Families Citing this family (73)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5181939A (en) * 1989-12-20 1993-01-26 Charles Neff Article and a method for producing an article having a high friction surface
US5437754A (en) 1992-01-13 1995-08-01 Minnesota Mining And Manufacturing Company Abrasive article having precise lateral spacing between abrasive composite members
BR9406687A (pt) 1993-05-26 1996-02-06 Minnesota Mining & Mfg Processo para polimento de uma peça de trabalho
US5549962A (en) 1993-06-30 1996-08-27 Minnesota Mining And Manufacturing Company Precisely shaped particles and method of making the same
RU2124978C1 (ru) 1993-09-13 1999-01-20 Миннесота Майнинг Энд Мэнюфекчуринг Компани Абразивное изделие, способ его производства, способ его использования для чистовой обработки и рабочий инструмент для его производства
US5658184A (en) 1993-09-13 1997-08-19 Minnesota Mining And Manufacturing Company Nail tool and method of using same to file, polish and/or buff a fingernail or a toenail
US5632668A (en) 1993-10-29 1997-05-27 Minnesota Mining And Manufacturing Company Method for the polishing and finishing of optical lenses
KR970701118A (ko) 1994-02-22 1997-03-17 로저 로이 템트 연마 물품, 이의 제조 방법 및 이를 표면 마무리용으로서 사용하는 방법(abrasive article, a method of making same, and a method of using same for finishing)
EP0783394B1 (de) * 1994-09-30 2003-05-14 Minnesota Mining And Manufacturing Company Beschichteter schleifgegenstand und verfahren zu seiner herstellung
JPH11501439A (ja) * 1995-03-02 1999-02-02 ミネソタ・マイニング・アンド・マニュファクチャリング・カンパニー 構造化研磨物品を用いて支持体をテクスチャリングする方法
US5958794A (en) * 1995-09-22 1999-09-28 Minnesota Mining And Manufacturing Company Method of modifying an exposed surface of a semiconductor wafer
US5975987A (en) * 1995-10-05 1999-11-02 3M Innovative Properties Company Method and apparatus for knurling a workpiece, method of molding an article with such workpiece, and such molded article
CA2258200C (en) 1996-06-14 2009-03-03 Sandro Giovanni Giuseppe Ferronato Flexible abrasive member having interlocking deposits
US5769700A (en) * 1996-09-10 1998-06-23 Norton Company Grinding wheel
US6524681B1 (en) 1997-04-08 2003-02-25 3M Innovative Properties Company Patterned surface friction materials, clutch plate members and methods of making and using same
US8092707B2 (en) 1997-04-30 2012-01-10 3M Innovative Properties Company Compositions and methods for modifying a surface suited for semiconductor fabrication
US6194317B1 (en) 1998-04-30 2001-02-27 3M Innovative Properties Company Method of planarizing the upper surface of a semiconductor wafer
US6110031A (en) * 1997-06-25 2000-08-29 3M Innovative Properties Company Superabrasive cutting surface
US5876470A (en) * 1997-08-01 1999-03-02 Minnesota Mining And Manufacturing Company Abrasive articles comprising a blend of abrasive particles
US5946991A (en) * 1997-09-03 1999-09-07 3M Innovative Properties Company Method for knurling a workpiece
US6121143A (en) * 1997-09-19 2000-09-19 3M Innovative Properties Company Abrasive articles comprising a fluorochemical agent for wafer surface modification
US6196911B1 (en) 1997-12-04 2001-03-06 3M Innovative Properties Company Tools with abrasive segments
US5990012A (en) * 1998-01-27 1999-11-23 Micron Technology, Inc. Chemical-mechanical polishing of hydrophobic materials by use of incorporated-particle polishing pads
US6358133B1 (en) 1998-02-06 2002-03-19 3M Innovative Properties Company Grinding wheel
US6589105B2 (en) 1998-12-01 2003-07-08 Nutool, Inc. Pad tensioning method and system in a bi-directional linear polisher
US7425250B2 (en) * 1998-12-01 2008-09-16 Novellus Systems, Inc. Electrochemical mechanical processing apparatus
US6464571B2 (en) * 1998-12-01 2002-10-15 Nutool, Inc. Polishing apparatus and method with belt drive system adapted to extend the lifetime of a refreshing polishing belt provided therein
US6468139B1 (en) * 1998-12-01 2002-10-22 Nutool, Inc. Polishing apparatus and method with a refreshing polishing belt and loadable housing
US6312484B1 (en) 1998-12-22 2001-11-06 3M Innovative Properties Company Nonwoven abrasive articles and method of preparing same
US6238449B1 (en) 1998-12-22 2001-05-29 3M Innovative Properties Company Abrasive article having an abrasive coating containing a siloxane polymer
US6413286B1 (en) 2000-05-03 2002-07-02 Saint-Gobain Abrasives Technology Company Production tool process
JP2002172563A (ja) 2000-11-24 2002-06-18 Three M Innovative Properties Co 研磨テープ
US6705936B2 (en) 2001-03-13 2004-03-16 Wendt Dunnington Company Large-width, angular-sided segmental superabrasive grinding wheel
US6599177B2 (en) * 2001-06-25 2003-07-29 Saint-Gobain Abrasives Technology Company Coated abrasives with indicia
US6949128B2 (en) * 2001-12-28 2005-09-27 3M Innovative Properties Company Method of making an abrasive product
US6939203B2 (en) * 2002-04-18 2005-09-06 Asm Nutool, Inc. Fluid bearing slide assembly for workpiece polishing
AU2003258111A1 (en) * 2002-08-07 2004-02-25 Charles E. Neff A method of fabricating pliant workpieces, tools for performing the method and methods for making those tools
US7267700B2 (en) * 2003-09-23 2007-09-11 3M Innovative Properties Company Structured abrasive with parabolic sides
US20050060944A1 (en) * 2003-09-23 2005-03-24 3M Innovative Properties Company Method of making a coated abrasive
US7300479B2 (en) * 2003-09-23 2007-11-27 3M Innovative Properties Company Compositions for abrasive articles
US20050060941A1 (en) * 2003-09-23 2005-03-24 3M Innovative Properties Company Abrasive article and methods of making the same
CN1886232A (zh) * 2003-11-26 2006-12-27 3M创新有限公司 研磨工件的方法
US7648622B2 (en) * 2004-02-27 2010-01-19 Novellus Systems, Inc. System and method for electrochemical mechanical polishing
US20050255801A1 (en) * 2004-05-17 2005-11-17 Pollasky Anthony D Abrasive material and method of forming same
HU227682B1 (en) * 2004-06-08 2011-11-28 Istvan Dr Pinter Method for producing a wear resistant coating
MY148422A (en) * 2005-06-29 2013-04-30 Saint Gobain Abrasives Inc High-performance resin for abrasive products
EP1813385A1 (de) * 2006-01-27 2007-08-01 Comadur S.A. Verfahren zum Mattieren von hartem Material und verziertes Werkstück aus hartem, mattiertem Werkstoff
US7410413B2 (en) * 2006-04-27 2008-08-12 3M Innovative Properties Company Structured abrasive article and method of making and using the same
US7303464B1 (en) * 2006-10-13 2007-12-04 3M Innovative Properties Company Contact wheel
US8080073B2 (en) * 2007-12-20 2011-12-20 3M Innovative Properties Company Abrasive article having a plurality of precisely-shaped abrasive composites
JP2009302136A (ja) * 2008-06-10 2009-12-24 Panasonic Corp 半導体集積回路
KR101107993B1 (ko) 2009-03-25 2012-01-31 오종찬 산화알루미늄 연마재를 사용한 안경테의 칼라샌딩방법
CN102458771A (zh) * 2009-04-17 2012-05-16 3M创新有限公司 采用转移制品制造的平面磨料制品及其制造方法
US9221148B2 (en) 2009-04-30 2015-12-29 Rdc Holdings, Llc Method and apparatus for processing sliders for disk drives, and to various processing media for the same
US20110104989A1 (en) * 2009-04-30 2011-05-05 First Principles LLC Dressing bar for embedding abrasive particles into substrates
US8801497B2 (en) 2009-04-30 2014-08-12 Rdc Holdings, Llc Array of abrasive members with resilient support
US20100330890A1 (en) 2009-06-30 2010-12-30 Zine-Eddine Boutaghou Polishing pad with array of fluidized gimballed abrasive members
US8348723B2 (en) * 2009-09-16 2013-01-08 3M Innovative Properties Company Structured abrasive article and method of using the same
CN101829959B (zh) * 2010-04-10 2012-07-18 广东奔朗新材料股份有限公司 用于瓷砖磨槽的金刚石砂轮及瓷砖磨槽的加工方法
CN102729160B (zh) * 2011-03-30 2014-12-24 深圳市汉通实业有限公司 一种插片式柔性研磨带
US9089946B1 (en) * 2012-02-14 2015-07-28 Jeff Toycen Low speed high feed grinder
US9314903B2 (en) * 2012-06-27 2016-04-19 3M Innovative Properties Company Abrasive article
US8439678B1 (en) 2012-08-25 2013-05-14 Richard S. Chen Interproximal dental strip
WO2014206967A1 (de) * 2013-06-28 2014-12-31 Robert Bosch Gmbh Schleifmittel
US10493596B2 (en) * 2014-08-21 2019-12-03 3M Innovative Properties Company Coated abrasive article with multiplexed structures of abrasive particles and method of making
CN104588647B (zh) * 2014-11-20 2016-08-31 中国石油大学(北京) 环式金刚石复合材料防磨带的加工方法及模具
US20170312887A1 (en) * 2014-12-04 2017-11-02 3M Innovative Properties Company Abrasive belt with angled shaped abrasive particles
EP3558587A4 (de) * 2016-12-22 2020-12-09 3M Innovative Properties Company Schleifartikel und verfahren zur herstellung davon
WO2020023704A1 (en) * 2018-07-25 2020-01-30 Saint-Gobain Abrasives, Inc. Nonwoven abrasive belt with flexible joint
CN110103154B (zh) * 2019-05-23 2022-01-14 北京利研科技有限公司 一种多孔砂棉及其制备方法
CN113319748A (zh) * 2021-06-18 2021-08-31 北京林业大学 用于磨削木质材料的堆积磨料砂带的制备方法及砂带
CN114750080B (zh) * 2022-04-25 2023-05-16 中铁第四勘察设计院集团有限公司 一种水射流钢轨打磨车废料分类再利用系统及方法
CN117300927B (zh) * 2023-11-28 2024-02-02 太原理工大学 适用于圆柱形砂轮的磨粒有序排布方法及砂轮的制备方法

Family Cites Families (27)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1988065A (en) * 1931-09-26 1935-01-15 Carborundum Co Manufacture of open-spaced abrasive fabrics
US2115897A (en) * 1935-05-15 1938-05-03 Carborundum Co Abrasive article
GB458373A (en) * 1935-06-17 1936-12-17 Carborundum Co Improvements in or relating to abrasive coated strips or sheets and to rotary polishing and like devices comprising said strips or sheets
US2242877A (en) * 1939-03-15 1941-05-20 Albertson & Co Inc Abrasive disk and method of making the same
US2755607A (en) * 1953-06-01 1956-07-24 Norton Co Coated abrasives
FR1151256A (fr) * 1956-06-06 1958-01-28 Perfectionnement aux bandes abrasives
US3048482A (en) * 1958-10-22 1962-08-07 Rexall Drug Co Abrasive articles and methods of making the same
DE1278276B (de) * 1965-02-09 1968-09-19 Schladitz Whiskers Ag Feinschleif- oder Polierkoerper und Verfahren zu seiner Herstellung
US3641719A (en) * 1969-03-12 1972-02-15 Crown Zellerbach Corp Cleaning towel
US3605349A (en) * 1969-05-08 1971-09-20 Frederick B Anthon Abrasive finishing article
IT1031219B (it) * 1975-01-28 1979-04-30 Leveni Giovanni Struttura di vastro abrasivo
JPS5589564U (de) * 1978-12-16 1980-06-20
GB2094824B (en) * 1981-03-12 1985-07-17 Interface Developments Ltd Abrasive member
JPS5939168U (ja) * 1982-09-01 1984-03-13 東京磁気印刷株式会社 研磨体
JPS6179576A (ja) * 1984-09-28 1986-04-23 Kouyoushiya:Kk 研磨ベルト
US4773920B1 (en) * 1985-12-16 1995-05-02 Minnesota Mining & Mfg Coated abrasive suitable for use as a lapping material.
US4644703A (en) * 1986-03-13 1987-02-24 Norton Company Plural layered coated abrasive
JPS645775A (en) * 1987-06-30 1989-01-10 Tokin Corp Surface polishing tape for magnetic recording medium
JP2707264B2 (ja) * 1987-12-28 1998-01-28 ハイ・コントロール・リミテッド 研磨シートおよびその製造方法
US4930266A (en) * 1988-02-26 1990-06-05 Minnesota Mining And Manufacturing Company Abrasive sheeting having individually positioned abrasive granules
JP2868772B2 (ja) * 1988-09-20 1999-03-10 大日本印刷株式会社 研磨テープの製造方法
US5014468A (en) * 1989-05-05 1991-05-14 Norton Company Patterned coated abrasive for fine surface finishing
JPH03256676A (ja) * 1990-03-05 1991-11-15 Romatetsuku Kk 研削布
JP2977884B2 (ja) * 1990-10-19 1999-11-15 大日本印刷株式会社 研磨テープの製造方法
US5152917B1 (en) * 1991-02-06 1998-01-13 Minnesota Mining & Mfg Structured abrasive article
US5107626A (en) * 1991-02-06 1992-04-28 Minnesota Mining And Manufacturing Company Method of providing a patterned surface on a substrate
US5219462A (en) * 1992-01-13 1993-06-15 Minnesota Mining And Manufacturing Company Abrasive article having abrasive composite members positioned in recesses

Also Published As

Publication number Publication date
JPH07164330A (ja) 1995-06-27
CA2130136A1 (en) 1995-03-14
EP0642889A1 (de) 1995-03-15
KR950008048A (ko) 1995-04-15
US5489235A (en) 1996-02-06
CN1111558A (zh) 1995-11-15
CA2130136C (en) 2006-03-14
JP2004249460A (ja) 2004-09-09
DE69426225D1 (de) 2000-12-07
EP0642889B1 (de) 2000-11-02
CN1081972C (zh) 2002-04-03
BR9403458A (pt) 1995-05-16
JP3584062B2 (ja) 2004-11-04
KR100358479B1 (ko) 2003-01-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69426225T2 (de) Schleifartikel und Verfahren zur Herstellung derselben
DE69429362T2 (de) Schleifmittel, verfahren zur seiner herstellung und dessen verwendung zur feinschleifarbeitung von werkstückoberflächen
DE69419764T2 (de) Schleifartikel, verfahren zur herstellung desselben, verfahren zur verwendung desselben zum endbearbeiten, und herstellungswerkzeug
DE69407304T2 (de) Schleifmittel, verfahren zum herstellen und zur anwendung derselben.
DE69511068T2 (de) Schleifartikel, verfahren zum herstellen derselben, und verfahren zum anwenden desselben bei endbearbeitung
DE69416241T2 (de) Schleifmittel, Verfahren zu seiner Herstellung, und Verfahren zu seiner Anwendung
DE69606168T2 (de) Verfahren zur strukturierung eines substates unter verwendung eines strukturierten schleifartikels
DE69509219T2 (de) Schleifartikel, verfahren zur herstellung desselben, und schleifmaschine
DE69822313T2 (de) Schleifmittelaufschlämmungen und schleifgegenstände, die schleifkörner mehrerer grade umfassen
DE60209573T2 (de) Verfahren zur herstellung eines schleifgegenstands
DE69426325T2 (de) Schleifartikel-herstellungsverfahren
DE69309420T2 (de) Verbundschleifmittel mit gesteuerter Abnützung, Gegenstände die diese beinhalten, und Verfahren zu deren Herstellung und Verwendung
DE69416928T2 (de) Verfahren zum Polieren und Veredeln von optischen Linsen
DE60005168T2 (de) Verfahren zum schleifen von glas
DE69803995T2 (de) Strukturierte schleifartikel mit verbundenen funktionellen pulvern
DE69814107T2 (de) Strukturierter schleifartikel zum abschleifen von einem werkstück aus weichstahl
DE69210221T2 (de) Strukturierter schleifartikel
DE69925124T2 (de) Schleifgegenstand und verfahren zum schleifen von glas
DE69728791T2 (de) Verfahren zur herstellung von glasoberflächen mit optischer qualität
DE69806961T2 (de) Dauerhafte schleifartikel mit dicken abrasiven beschichtungen
DE60034225T2 (de) Schleifgegenstand, geeignet zum schleifen von glas- und glaskeramikwerkstücken
DE60002449T2 (de) Schleifmittel mit schleifteilchen enthaltenden bindungssystemen
DE69629054T2 (de) Abrasiver Gegenstand und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE60005216T2 (de) Schleifmaterial mit einer eine dreidimensionale struktur aufweisenden schleifschicht
DE69902393T2 (de) Schleifmittel mit separat geformten, schleifhilfsmittel enthaltenden oberseitenoberflächenerhebungen und verfahren zur herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition