DE69420569T2 - Konfokales Durchlichtlasermikroskop - Google Patents

Konfokales Durchlichtlasermikroskop

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Description

    Hintergrund der Erfindung (a) Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Laser-Mikroskop und insbesondere ein konfokales Laser-Durchstrahlungsmikroskop, das eine Abbildung von dem Licht erzeugt, das von einer Probe übertragen wird.
  • (b) Stand der Technik
  • Konfokale Laser-Mikroskope tasten im allgemeinen einen Laserlichtfleck ab, der auf eine Größe von etwa 1 Mikron entlang einer Probe fokussiert wird. Licht mit einer Helligkeit oder Dunkelheit in einzelnen Positionen (Punkten) wird durch einen Fotodetektor mit Meßwandler erfasst. Ein umgewandeltes elektrisches Signal wird integriert, um es auf einem großen Bildschirm einer Überwachungsanzeige anzuzeigen. Dieser Typ der konfokalen Laser-Mikroskope weist einen Vorteil dadurch auf, dass defokussiertes Licht oder Streulicht eliminiert werden kann, weil die Probe immer nur in einzelnen gewünschten Positionen beleuchtet wird, so dass unnötiges Streulicht nicht mit einem gewünschten Licht vermischt ist, und weil das Licht durch eine Lochblende aufgenommen wird, die eine Größe aufweist, die im wesentlichen der des die Probe abtastenden Lichtflecks in einer Position entspricht, welche sich in einer konjugierten Position für eine Probenebene befindet. Folglich stellen die konfokalen Laser- Mikroskope höhere Auflösung und Kontrast im Vergleich zu herkömmlichen optischen Mikroskopen bereit, selbst wenn die gleiche Objektivlinse verwendet wird.
  • Die konfokalen Laser-Mikroskope werden in zwei Typen unterteilt, d. h. ein Laser-Reflexionsmikroskop, bei dem das von einer Probe reflektierte Licht abgebildet wird, und ein Laser-Durchstrahlungsmikroskop, bei dem das durch eine Probe übertragene Licht abgebildet wird. Der typische Aufbau des üblichen konfokalen Laser-Durchstrahlungsmikroskops ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Dieser Typ von Laser-Mikroskop sendet polarisiertes Laserlicht von einer Lichtquelle 1 aus. Der Lichtstrom wird durch eine Aufweitungseinrichtung 2a verstärkt und durch einen polarisierten Strahlenteiler 3 übertragen und mittels Galvanometerspiegel 4 und 5, die mit Spiegeln versehene Galvanometer sind, in Querrichtung (X) und in vertikaler Richtung (Y) abgetastet. Das Licht wird einmal durch eine Übertragungslinse 6 in einer Position einer Leuchtfeldblende (die einem Abbildungspunkt einer Objektivlinse entspricht) konvergiert. Durch eine beleuchtungsseitige Objektivlinse 8 wird das Licht übertragen und auf einer Probe 9 und an dieser entlang als Lichtfleck abgetastet.
  • Das Laserlicht, das durch die Probe 9 übertragen wurde, wird von einer durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10, die der beleuchtungsseitigen Objektivlinse 8 optisch äquivalent ist, übertragen und auf der Fläche eines konkaven Spiegels 11 abgebildet. Dieser Hohlspiegel 11 weist eine Reflexionsfläche auf, die um die Pupillenposition der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 herum kugelförmig ist. Der Lichtstrom, der auf dem Spiegel 11 reflektiert wird, wird über den gleichen Strahlengang zurückgeleitet. Ein Phasenplättchen 12 der Länge 1/4 λ, das die Polarisationsrichtung um 45º verändert, ist zwischen dem Hohlspiegel 11 und der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 vorgesehen. Das reflektierte Laserlicht fällt auf den oben genannten polarisierten Strahlenteiler 3 ein. Es wurde nur das zweimal durch das Phasenplättchen 12 der Länge 1/4 λ übertragene Licht reflektiert und durch den Strahlenteiler 3 in senkrechter Richtung abge lenkt. Das aufgespaltete und abgelenkte Licht wird durch eine Kondensorlinse 13 und eine Lochblende 14 übertragen und fällt auf einen das Signal der Probe erfassenden Sensor 15 ein, der Lichtempfangselemente aufweist. Das detektierte Signal wird fotoelektrisch in ein elektrisches Signal umgewandelt und anschließend einem Speicher zugeführt.
  • In den Zeichnungen bezeichnet die Bezugszahl 16 einen Betrachtungskopf; 17 einen Umschalter für den Strahlengang, der verwendet wird, wenn der Betrachtungskopf genutzt wird; 18 eine Lichtquelle zur vertikalen Beleuchtung von oben; und 19 eine Übertragungslinse für die Lichtquelle 18.
  • Um das übliche konfokale Laser-Mikroskop zu nutzen, wird zuerst ein Präparat 21 auf einem Probentisch 20 gemäß Fig. 3 angeordnet. Durch die beleuchtungsseitige Objektivlinse 8 wird Licht auf der Oberfläche der Probe 9 fokussiert. Es ist notwendig, die durchstrahlungsseitige Objektivlinse 10 jedesmal, wenn diese eingestellt ist, um eine geringe Länge (L) zu verschieben oder zu versetzen, da die Stärke der Probe in Abhängigkeit von der Dicke des Präparates 21 unterschiedlich ist. Die Dicke des Glasteils des Präparates weist normalerweise Abweichungen innerhalb von etwa ± 0,3 mm von den unterschiedlichen Präparaten auf.
  • Dementsprechend wird der Wandler 17 für den Strahlengang auf übliche Weise eingeschaltet, um sich in Richtung einer optischen Mikroskopeinheit zu bewegen, die sich auf der Seite des Betrachtungskopfes 16 befindet. Auf der Probe wird von der Lichtquelle 18 zur vertikalen Beleuchtung von oben Licht fokussiert, indem die beleuchtungsseitige Objektivlinse 8 eingestellt wird. Das Bild des von dem Hohlspiegel 11 zurückgeworfenen Lichtes wird mit dem Bild des von der Probe reflektierten Lichts überlagert, indem die durchstrahlungsseitige Objektivlinse 10 eingestellt wird. Danach wird der Schalter 17 für den Strahlengang auf die Seite des Laserlichts geschaltet.
  • Alternativ dazu wird die durchstrahlungsseitige Objektivlinse 10 vorher auf eine Position eingestellt, die für das eine normale Dicke aufweisende Präparat geeignet ist. Das Fokussieren wird mit Hilfe der optischen Mikroskopeinheit erreicht, welche die beleuchtungsseitige Objektivlinse 8 enthält. Das Licht wird anschließend in Laserlicht umgeschaltet. Die durchstrahlungsseitige Objektivlinse 10 wird feineingestellt, um die höchste Auflösung zu erzeugen, während die Abbildung auf dem synthetischen Monitor beobachtet wird.
  • Es ist außerdem ein konfokales Durchstrahlungsmikroskop, siehe Druckschrift JP-A-288 992, bekannt, das die Merkmale des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 aufweist.
  • Diese bekannten Systeme haben den Nachteil, dass das Fokussieren der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse schwierig und die Genauigkeit gering ist, so dass es schwer ist, in der ausgegebenen Abbildung eine hohe Auflösung zu erreichen.
  • Es ist dementsprechend eine Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung bereitzustellen, bei der das einfache Fokussieren und die Genauigkeit des Fokussierens in diesen bisherigen Anordnungen verbessert ist.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung erfüllt, die die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 aufweist.
  • Die benannte Objektivlinse kann eine Objektivlinseneinheit, die in einer Richtung einer optischen Achse verlagerbar ist, und eine feststehende Übertragungslinseneinheit umfassen, wobei eine Bewegung der Objektivlinseneinheit zur Brennpunkteinstellung keine Veränderung des Strahlenganges hinter der Übertragungslinseneinheit bewirken wird.
  • Der Strahlengang, in welchem die durchstrahlungsseitige Objektivlinse und die feststehende Übertragungslinse angeordnet sind, kann senkrecht zu dem Strahlengang liegen, in dem der Schalter für den Strahlengang, der Hohlspiegel und die Zielfläche angeordnet sind.
  • Der Schalter für den Strahlengang kann zwei Reflexionsprismen umfassen, die in Bezug auf die optische Achse der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse und der Übertragungslinse bewegbar sind.
  • Der Schalter für den Strahlengang kann einen Reflexionsspiegel enthalten, der um die optische Achse der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse und der Übertragungslinse drehbar ist.
  • In dem konfokalen Laser-Durchstrahlungsmikroskop wird eine Einstellung der beleuchtungsseitigen Objektivlinse zum Fokussieren erreicht, indem der Probentisch bewegt wird, während die Probe mit der optischen Mikroskopeinheit beleuchtet wird, die dem Stand der Technik ähnlich ist. Die durchstrahlungsseitige Objektivlinse wird zum Fokussieren wie folgt eingestellt: Der Strahlengang von der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse zum Hohlspiegel wird auf die Seite der Zielfläche geschaltet. Die Probe wird zur Brennpunkteinstellung mit einer Lichtquelle beleuchtet. Das Fokussieren auf die Zielfläche wird erreicht durch Einstellen der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse, während die Probe durch die optische Mikroskopeinheit beobachtet wird. Beide Objektivlinsen können zu vollkommenen konfokalen Punkten eingestellt werden.
  • Da die durchstrahlungsseitige Objektivlinse die bewegbare Objektivlinseneinheit und die feststehende Übertragungslinseneinheit umfasst, wird eine Brennpunkteinstellung erreicht, indem nur die Objektivlinseneinheit bewegt wird. Folglich können der konkave Spiegel, der Schalter für den Strahlengang und die Zielfläche, die sich auf der Rückseite der Übertragungslinse befinden, in einen stabilen, feststehenden Block einbezogen werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen zeigen
  • Fig. 1 eine schematische Ansicht, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 2 eine schematische Ansicht, die den Stand der Technik darstellt; und
  • Fig. 3(A) und 3(B) Ansichten, um die Verschiebungen der Objektivlinseneinheiten von konfokalen Laser-Durchstrahlungsmikroskopen des Standes der Technik miteinander zu vergleichen.
  • Ausführliche Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird jetzt mit Bezug auf Fig. 1 erläutert. Gleiche Teile, die denjenigen des oben genannten Standes der Technik entsprechen, werden in allen Zeichnungen durch gleiche Bezugszahlen bezeichnet. Eine ausführliche Beschreibung von gleichen Teilen wird weggelassen.
  • Das Ausführungsbeispiel ist mit dem Stand der Technik gemäß Fig. 2 identisch im Aufbau des optischen Systems von der Lichtquelle 1 zum Aussenden von polarisiertem Laserlicht auf die Probe 9 und der optischen Mikroskopeinheit von der Lichtquelle zur vertikalen Beleuchtung von oben und dem Betrachtungskopf 17 auf die Probe 9 mit Ausnahme des Merkmals, das anschließend beschrieben wird. Dementsprechend wird deren Beschreibung weggelassen.
  • In dem Ausführungsbeispiel umfasst die durchstrahlungsseitige Objektivlinse 10 unter dem Probentisch 20 eine Übertragungslinseneinheit 10b, deren Position feststehend ist, und eine Objektivlinseneinheit 10b, die derart einbezogen ist, dass sie relativ zu dieser Übertragungslinse 10b verlagerbar ist. Die Objektivlinseneinheit 10a umfasst eine Linse mit Eigenschaften, die denen einer Objektivlinse entsprechen, die eine unendliche Länge aufweist, und die Objektivlinseneinheit umfasst eine Linse mit Eigenschaften, die denen eines Abbildungsobjektivs entsprechen, das der Objektivlinse eines Teleskops ähnlich ist. Die Wirkungsweise des optischen Systems hinter der Übertragungslinseneinheit 10b ist nicht verändert, selbst wenn der Abstand zwischen der Objektivlinseneinheit 10a und der Übertragungslinseneinheit 10b verändert wird.
  • Auf der Rückseite des Phasenplättchens 12 der Länge 1/4 R, das sich in dem Strahlengang auf der Rückseite der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 befindet, ist ein Schalter 24 für den Strahlengang vorgesehen. Der optische Schalter 24 weist die Prismen 24a, 24b mit Totalreflexion auf, um den Strahlengang in zwei senkrechten Richtungen zu verändern. Das eine Prisma 24a mit Totalreflexion ist ausgelegt, um den Strahlengang auf den konkaven Spiegel 11 hin in senkrechter Richtung abzulenken. Das andere Prisma 24b mit Totalreflexion ist ausgelegt, um den Strahlengang in Richtung des Brennpunktes einer Zielfläche 25 abzulenken.
  • Der Hohlspiegel 11 hat eine konkave Fläche in einer Position, in der das von dem Prisma 24a reflektierte Laserlicht von der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 abgebildet wird. Die konkave Fläche weist einen Mittelpunkt auf, der in der Pupillenposition der Objektivlinse 10 angeordnet ist.
  • Die Zielfläche 25 weist zum Beispiel einen kreisförmigen Ring auf und ist in einer Abbildungsposition des durchstrahlungsseitigen Objektivs in ähnlicher Weise wie die Reflexionsfläche des konkaven Spiegels 11 angeordnet. Die Zielfläche 25 wird mit einer Lichtquelle 27 durch die Übertragungslinse 26 beleuchtet. Die Bauteile auf der Rückseite der Übertragungslinse 26 sind in einem fest installierten Block 30 befestigt. Die Prismen 24a und 24b können durch ein einziges, drehbares Prisma ersetzt werden.
  • Das auf diese Weise gebildete Laser-Mikroskop emittiert ähnlich wie das herkömmliche Mikroskop gemäß Fig. 1 polarisiertes Laserlicht von der Lichtquelle 1. Das emittierte Licht wird durch die Aufweitungseinrichtung 2, den polarisierten Strahlenteiler 3, die Galvanometerspiegel 4 und 5, die Übertragungslinse 6 sowie die Bildfeldlinse und beleuchtungsseitige Objektivlinse 8 übertragen. Das Laserlicht wird auf der Probe 9 als ein Lichtfleck fokussiert und an diesem entlang abgetastet. Das Licht, welches durch die Probe 9 übertragen wurde, wird von der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 übertragen und durch das Reflexionsprisma 24a abgelenkt und auf dem konkaven Spiegel 11 zurückgeworfen. Das reflektierte Licht wird entlang des gleichen Strahlenganges umgekehrt, um den polarisierten Strahlenteiler 3 zu erreichen. Es wird nur das zurückgeworfene Licht reflektiert und in senkrechter Richtung abgelenkt, wobei es durch die Kondensorlinse 13 übertragen und durch den das Probensignal erfassenden Sensor, der Fotoempfangselemente aufweist, detektiert wird.
  • Die Einstellung der beleuchtungsseitigen Objektivlinse zum Fokussieren wird durchgeführt, indem die Andruckplatte 20 für die Probe abgesenkt und angehoben wird, während man durch den Betrachtungskopf 17 die Probe beobachtet, die durch eine gemäß Fig. 1 gezeigte vertikale Lichtquelle zur Beleuchtung von oben beleuchtet wird.
  • Die Einstellung der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse 10 zum Fokussieren auf die Zielfläche 25 wird durchgeführt, indem der Schalter 24 für den Strahlengang in den Strahlengang auf der Seite der Zielfläche 25 geschaltet wird, indem die Lichtquelle eingeschaltet und nur die Objektivlinseneinheit 10a bewegt wird, während der Betrachtungskopf 17 beobachtet wird, ohne die Lichtquelle 18 zu verwenden.
  • Nachdem beide Objektivlinsen 8 und 10 eingestellt wurden, wird der obere Schalter 17 für den Strahlengang betätigt, um den Strahlengang von der optischen Mikroskopeinheit auf die das Laserlicht emittierende Seite des Strahlengangs zu schalten, und der untere Schalter 24 wird betätigt, um den Strahlengang auf die Seite des Hohlspiegels 11 zu schalten. Die oben genannte Beobachtung mit Laserlicht wird durchgeführt.
  • Alternativ dazu kann eine Einstellung der beleuchtungsseitigen Objektivlinse 8 zum Fokussieren auf die Probe durchgeführt werden, während sie mit der Lichtquelle anstelle der vertikalen Lichtquelle 18 zur Beleuchtung von oben beleuchtet wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Zielfläche der Fokussierung in einer Position angeordnet, die dem Hohlspiegel in einem Strahlengang optisch hinter der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse entspricht. Die Einstellung der Fokussierung wird beim Beobachten durch die optische Mikroskopeinheit durchgeführt. Somit kann eine Einstellung der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse zum Fokussieren leicht, schnell und mit höherer Genauigkeit erreicht werden.
  • Die durchstrahlungsseitige Objektivlinse umfasst die Objektivlinseneinheit und die Übertragungslinseneinheit. Eine Bewegung der Objektivlinseneinheit allein wird den Strahlengang hinter der Übertragungslinseneinheit nicht verändern.
  • Bauteile des optischen Systems, einschließlich der Übertragungslinseneinheit, des darauf folgenden Hohlspiegels und der bis zur Zielfläche vorhandenen Bauteile können in einem gemeinsamen, fest installierten Block einbezogen sein. Folglich ergibt sich ein hochpräzises, konfokales Laser-Durchstrahlungsmikroskop, in dem die optischen Achsen vor und hinter dem Probentisch absolut zueinander ausgerichtet sind.

Claims (5)

1. Konfokales Durchstrahlungsmikroskop, mit einer Laserbeleuchtungseinrichtung (1), einem Lichtempfangselement (12), einer beleuchtungsseitigen Objektivlinse (8), um einen Laserlichtfleck von der Beleuchtungseinrichtung auf einer Probe (9) zu konzentrieren, einer durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10), die zur beleuchtungsseitigen Objektivlinse (8) optisch äquivalent ist, einem konkaven Spiegel (11), der an einem Brennpunkt der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10) angeordnet ist, und Einrichtungen (4-6), um das Laserlicht auf der Probe (9) abzutasten, wobei die Anordnung so ist, daß das durch die Probe übertragene Licht von der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10) auf den Spiegel (11) fokussiert, von dem Spiegel reflektiert und auf dem gleichen optischen Weg zum Photoempfangselement (12) zurückgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikroskop außerdem eine Umschalteinrichtung (24) für den optischen Weg hat, die hinter der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse angeordnet ist, um zwischen einem ersten optischen Weg zu dem konkaven Spiegel (11) und einem zweiten optischen Weg in Richtung auf eine Targeteinrichtung umzuschalten, die angeordnet ist, um zur Verwendung zum Fokussieren der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10) von einer Lichtquelle (27) beleuchtet zu werden, wobei die Targeteinrichtung an dem Brennpunkt der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10) angeordnet ist.
2. Konfokales Durchstrahlungslasermikroskop nach Anspruch 1, bei dem die durchstrahlungsseitige Objektivlinse (10) eine Objektivlinseneinheit (10a), die in Richtung einer optischen Achse verlagerbar ist, und eine feststehende Übertragungslinseneinheit (10b) aufweist, und die Anordnung so ist, daß die Verlagerung der Objektivlinseneinheit (10a) zur Brennpunkteinstellung keine Veränderung des optischen Weges hinter der Übertragungslinseneinheit (10b) bewirkt.
3. Konfokales Durchstrahlungslasermikroskop nach Anspruch 1 oder 2, bei dem der optische Weg, auf dem die durchstrahlungsseitige Objektivlinse (10a) und die feststehende Übertragungslinse (10b) angeordnet sind, senkrecht zu dem optischen Weg verläuft, auf dem der Umschalter (24) für den optischen Weg, der konkave Spiegel (11) und das Target (25) angeordnet sind.
4. Konfokales Durchstrahlungslasermikroskop nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Umschalter (24) für den optischen Weg ein Paar reflektierende Prismen (24a, 24b) enthält, die relativ zu der optischen Achse der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse und der Übertragungslinse bewegbar sind.
5. Konfokales Durchstrahlungslasermikroskop nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Umschalter für den optischen Weg einen reflektierenden Spiegel enthält, der um die optische Achse der durchstrahlungsseitigen Objektivlinse (10a) und der Übertragungslinse (10b) drehbar ist.
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