DE69020411T2 - Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen. - Google Patents

Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen.

Info

Publication number
DE69020411T2
DE69020411T2 DE69020411T DE69020411T DE69020411T2 DE 69020411 T2 DE69020411 T2 DE 69020411T2 DE 69020411 T DE69020411 T DE 69020411T DE 69020411 T DE69020411 T DE 69020411T DE 69020411 T2 DE69020411 T2 DE 69020411T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blood vessel
eye fundus
spot
fundus
observation point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69020411T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69020411D1 (de
Inventor
Kiyoshi Hashimoto
Misao Makino
Toshiaki Sugita
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kowa Co Ltd
Original Assignee
Kowa Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kowa Co Ltd filed Critical Kowa Co Ltd
Publication of DE69020411D1 publication Critical patent/DE69020411D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69020411T2 publication Critical patent/DE69020411T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/12Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
    • A61B3/1225Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes using coherent radiation
    • A61B3/1233Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes using coherent radiation for measuring blood flow, e.g. at the retina
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/113Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for determining or recording eye movement

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

    HINTERGRUND DER ERFINDUNG Anwendungsgebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf ein ophthalmologisches Meßverfahren und Gerät und genauer auf ein opthalmologisches Meßverfahren und Gerät, bei dem der Augenfundus durch einen Laserstrahl beleuchtet wird, der einen vorbestimmten Durchmesser aufweist und die Bewegung eines Laserfleckmusters, das durch Laserlicht gebildet wird, welches von dem Augenfundus gestreut und reflektiert wird, wird an einem Beobachtungspunkt als Fluktuationen in der Flecklichtintensität erfaßt, um ein Flecksignal herzustellen, das für die ophthalmologische Messung ausgewertet wird.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Verschiedene herkömmliche Verfahren werden für die ophthalmologische Messung verwendet einschl. der Beleuchtung des Augenfundus mit einem Laserstrahl, Erfassen des Lichtes, das durch den Augenfundus gestreut wird und Analysieren und Auswerten von diesem Licht. Es gibt beispielsweise Laser-Doppler-Verfahren zur Messung des Blutflusses in retinalem und anderem Gewebe, die beschrieben werden in "Investigative Ophthalmology", vol. 11 No. 11, Seite 936 (November 1972) und "Science", vol. 186 (November 1974) Seite 830 und in den japanischen ungeprüften Patent-Publicationen No. 55-75668, 55-75669, 55-75670, 52-142885 (entsprechend der GB 1 564 315 und USP 4 166 695), 56-125033 (entsprechend der GB 2 069 284) 58-118730 (entsprechend der USP 4 402 601) und USP 4 142 796. Jedoch schließen diese Laser-Doppler-Verfahren die Verwendung eines optischen Hochpräzisionssystems mit ein, sind kompliziert anzuwenden und erzeugen Ergebnisse, denen es an Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit mangelt, wobei all dies deren praktische Anwendung erschwert.
  • Es ist auf der anderen Seite bekannt, daß, wenn ein Laserstrahl ein Objekt trifft, das Diffusion oder Streuung des Strahles verursacht, das Streulicht von dem Objekt ein Fleckmuster erzeugt, das durch die Interferenz zwischen reflektierten Strahlen des kohärenten Lichtes verursacht wird. Die Laserfleckmethode benutzt dies, um den Status von Geweben in dem Augenfundus auszuwerten. Es gibt beispielsweise die Verfahren, die in den japanischen ungeprüften Patent-Publicationen Nr. 62-275431 (USP 4 734 107 und EPC 234 869), 63-238843 (EPC 284 248) und 63-242220 (EPC 285 314) beschrieben werden.
  • Diese Publicationen beschreiben die Verwendung einer Detektoröffnung, um zeitabhängige Fluktuationen in der Intensität der Flecken, die an einer optischen Fourier-Transform-Ebene im Hinblick auf den Augenfundus gebildet werden, oder an der Fraunhofer Refraktionsebene, oder an einer Bildebene (oder einer vergrößerten Bildebene), die im Hinblick auf den Augenfundus konjugiert ist, zu extrahieren und der Blutflußstatus wird durch eine Auswertung des derart erhaltenen Flecksignales bestimmt.
  • Ein größeres Hindernis bei der klinischen Anwendbarkeit der oben benannten Systeme war deren Anfälligkeit gegenüber den Wirkungen von Bewegungen, wie beispielsweise den Bewegungen des Patientenauges, Vibration u. dgl. Dies verursacht häufig unerwünschte Bewegungen des Fleckmusters auf der Detektorebene, wodurch die Detektoröffnung und der Laserstrahl während der Messung aus der Ausrichtung heraus geraten. Eine Möglichkeit, um dies zu umgehen, wird bei dem Laser-Doppler-Verfahren der japanischen Patent-Offenlegungsschrift No. 56-125033 beschrieben. Dies schließt das mechanische Scannen des Augenfundusbildes auf der Detektorebene ein und verwendet Unterschiede zwischen der Lichtreflektion der Wände eines Blutgefäßes und der anderer Gewebeflächen, um Blutgefäße zu unterscheiden und um Positionsabweichungen zu korrigieren. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, daß es einen Mechanismus für das mechanische Scannen des Augenfundusbildes benötigt, wodurch das Gerät zu groß und zu komplex wird, um praktisch anwendbar zu sein.
  • Ein anderes Verfahren, das in Applied Optics, Vol. 27, No. 6, Seite 1113 (15. März 1988) und in der japanischen Patent-Offenlegungsschrift No. 63-288133 (USP 4 856 891, EP 279 589) beschrieben wird, zeigt die Durchführbarkeit einer Bild-scannenden Anordnung, die die Unterscheidung von Blutgefäßen erlaubt und automatisch nachführt. Jedoch basiert dieses Verfahren auf der Wellenlängenabhängigkeit von reflektiertem Licht und ist für die Anwendung auf eine Vielzahl von Laserstrahlen verschiedener Wellenlängen angewiesen, die nacheinander projiziert werden. Wiederum wird dadurch das Gerät komplex, unpraktisch und kostenintensiv. Ein weiterer Nachteil ist, daß die Erfassungspräzision nicht hoch genug für die Korrektur der Bewegung durch das Blutgefäß ist, wenn Hornhautreflexion für die Erfassung von Augenbewegung verwendet wird.
  • Herkömmliche Nachführverfahren einschl. der Aufspürung von Augenbewegung schließen das eine mit ein, wobei die Hornhautoberfläche mittels eines Laserstrahles beleuchtet wird und die Bewegung des reflektierten Lichtes wird zur Aufspürung und Nachführung von dieser Augenbewegung verwendet, während ein anderes Verfahren die Unterschiede zwischen zwei Bildern des Augenfundus verwendet, die von einer Fernsehkamera oder einer anderen derartigen Abbildungsvorrichtung erhalten werden.
  • Jedoch schließen derartige Verfahren die Erfassung der Augenoberflächenbewegung ein und sind nur dazu fähig, eine intraokulare Nachführpräzision geringen Niveaus zu liefern. Darüber hinaus leiden Augenfundusbilder, die über eine TV-Kamera erhalten werden, an einer geringen S/N Beziehung aufgrund der für diese Aufgabe unzureichenden Lichtmenge und die Vorrichtung, die für die Erfassung von Bewegung notwendig ist, die auf den Unterschieden zwischen zwei Bildern basiert, ist groß und komplex.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist daher ein Ziel der Erfindung, ein verbessertes ophthalmologisches Meßverfahren und Gerät zu schaffen, das das Laserfleckphänomen anwendet, das einfach und geradlinig in der Konstruktion ist und das dazu fähig ist, Augenbewegungen zu erfassen und die Bewegung in dem Augenfundus mit hoher Genauigkeit automatisch nachzuführen.
  • Die Erfindung schafft ein ophthalmologisches Meßverfahren, bei dem das mittels einer basisoptischen Anordnung einer Augenfunduskamera der Augenfundus durch einen Laserstrahl mit einem vorbestimmten Durchmesser beleuchtet wird und die Bewegung eines Laserfleckmusters, das durch Laserlicht gebildet wird, das gestreut und reflektiert wird von dem Augenfundus, wird als Fluktuationen in der Flecklichtintensität an einem ersten Beobachtungspunkt erfaßt, der mit dem Augenfundus konjugiert ist, um ein erstes Flecksignal herzustellen, das ausgewertet wird, um den Blutflußstatus in dem Augenfundusgewebe zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluktuationen in der Flecklichtintensität an einem zweiten Beobachtungspunkt, der mit dem Augenfundus konjugiert ist, unterschiedlich von dem ersten Beobachtungspunkt, als Bewegungen des Laserfleckmusters erfaßt werden entsprechend der Geschwindigkeit des Blutflusses in dem Augenfundus, wobei diese Erfassung an dem zweiten Beobachtungspunkt ein zweites Flecksignal herstellt, das ausgewertet wird, um davon das Zentrum der Flecklichtintensität zu erhalten, wobei das Zentrum als eine zentrale Position eines Blutgefäßes in dem Augenfundus genommen wird, um ein vorher bestimmtes Blutgefäß des Augenfundus zu identifizieren.
  • Die Erfindung schafft ebenfalls ein ophthalmologisches Meßgerät in Übereinstimmung mit Anspruch 5.
  • Jede Bewegung des identifizierten Blutgefäßes des Augenfundus wird erfaßt und die Position der Region, die durch den Laserstrahl beleuchtet wird, und die Position des Beobachtungspunktes werden durch einen Betrag eingestellt, der dem Betrag der Blutgefäßbewegung entspricht, um das Blutgefäß automatisch nachzuverfolgen.
  • In einer derartigen Anordnung wird der Laserstrahl mit vorbestimmtem Durchmesser in den Augenfundus mittels eines Laserstrahlprojektors projiziert und die Bewegung des Fleckmusters, das durch diffuses Licht gebildet wird, das durch Blutzellen innerhalb des Augengewebes gestreut wurde, gelangt durch ein lichtaufnehmendes System und wird von einem Fotosensor als Fluktuation in der Flecklichtintensität erfaßt. Das Flecksignal spiegelt die Bewegungsgeschwindigkeit der Blutzellen in den Augengeweben wieder. Die Größe der Flecken auf dem Fotosensor und die Scanngeschwindigkeit des Fotosensors werden optimal eingestellt. Die Flecklichtintensität wird sich schneller verändern, wenn die Zellgeschwindigkeiten hoch sind und der mittelnde Effekt der Speicherzeit des Fotosensors wird in einem geringeren Output resultieren. Im Gegensatz dazu wird eine geringe Zellgeschwindigkeit die Abnahme des Output von dem Fotosensor verringern. Das Flecksignal wird dann verarbeitet, um davon seinen Schwerpunkt zu erhalten, der als Mitte eines Blutgefäßes bestimmt wird, um das Blutgefäß zu identifizieren. Dadurch wird es ermöglicht, daß Blutgefäßteile mit hoherGenauigkeit identifiziert werden. Bewegbare Spiegel werden um einen Betrag bewegt, der den Veränderungen der Position des Blutgefäßes entspricht, die beispielsweise durch Augenbewegung verursacht wird, so daß die Position, der durch den Laserstrahl beleuchteten Region und die Beobachtungsposition kontrolliert werden, um das Blutgefäß automatisch nachzuverfolgen, wodurch ein präzises automatisches Nachverfolgen des Blutgefäßes mit einer vereinfachten Anordnung ermöglicht wird.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Die Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden offensichtlicher bei Betrachtung der nachfolgenden detaillierten Beschreibung, die in Verbindung mit den begleitenden Figuren vorgenommen wird, wobei
  • Fig. 1 ein Diagramm ist, das die Struktur einer ersten Ausfuhrungsart eines Gerätes gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt;
  • Fig. 2 ist eine Abbildung für die Beschreibung der Struktur eines Ringspaltes;
  • Fig. 3 ist eine charakteristische Kurve, die die Charakteristika eines Filters zeigt;
  • Fig. 4 und 5 zeigen beobachtete Bilder des Augenfundus;
  • Fig. 6 ist ein Blockdiagramm eines Signalprozessors, der in der Ausführungsform verwendet wird;
  • Fig. 7 zeigt die Wellenform des Signaloutputs eines Absolutwert-Schaltkreises;
  • Fig. 8 zeigt die Wellenform des Signaloutputs eines Verstärkers mit Begrenzer der Ausführungsform;
  • Fig. 9 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung einer arithmetischen Einheit darstellt;
  • Fig. 10 ist ein Flußdiagramm des Steuerungsverfahrens für die Korrektur der Zentralposition;
  • Fig. 11a bis 11f sind Diagramme, die die Beziehung zwischen Fleckgröße und CCD Pixelgröße und Outputsignale darstellen;
  • Fig. 12a und 12b sind Abbildungen, die die Fleckmusterbewegungsgeschwindigkeit und die Wellenform eines CCD Outputsignals darstellen;
  • Fig. 13 ist eine schematische Ansicht einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes;
  • Fig. 14 zeigt Einzelheiten eines bewegbaren Spiegels;
  • Fig. 15 und 16 sind schematische Ansichten eines Signalprozessors;
  • Fig. 17a bis 17d zeigen Wellenformen des CCD Output- Signales;
  • Fig. 18 zeigt die Anordnung eines Bildrotators und die
  • Fig. 19 und 20 zeigen eine Anordnung zum Oszillieren eines Bildes auf dem CCD.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Erfindung wird nun im Detail unter Bezugnahme auf Ausführungsbeispiele beschrieben, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
  • Die Erfindung wird insbesondere für ein ophthalmologisches Meßgerät verwendet, bei dem der Augenfundus durch einen Laserstrahl beleuchtet wird, der einen vorgeschriebenen Durchmesser hat und die Bewegung eines Laserfleckmusters, das durch Laserlicht gebildet wird, das von dem Augenfundus gestreut und reflektiert wird, wird an einem Beobachtungspunkt als Fluktuationen in der Flecklichtintensität erfaßt, um ein Flecksignal herzustellen, das ausgewertet wird, um einen Blutflußstatus in den Geweben in dem Augenfundus zu messen. Daher sind die weiter unten beschriebenen Ausfuhrungsformen solche, die auf das opthalmologische Meßgerät einschließlich einer basisoptischen Anordnung einer Augenfunduskamera angewendet werden, um den Blutflußstatus in dem Augenfundusgewebe zu messen. Die Erfindung ist jedoch nicht auf derartige Ausführungsformen beschränkt, sondern kann auch auf andere Arten eines ophthalmologischen Apparates angewendet werden.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1 gelangt ein Laserstrahl von einer Laserlichtquelle 1 z. B. Rotlicht He-Ne (Wellenlänge:632.8 nm) durch eine Kondensorlinse 2 und einen Lichtmengeneinstellfilter 3, um die Strahlintensität einzustellen und wird dann durch eine Kollimatorlinse 4 gesammelt. Zwei Öffnungen 5 und 6 sind im Pfad des Strahles vorgesehen, um selektiv die Größe und Form der Region eines Augenfundus 16b eines Patientenauges 16 einzustellen, die durch den Laserstrahl beleuchtet werden soll.
  • Der Laserstrahl gelangt durch eine Kondensorlinse 9 und wird durch einen Spiegel 10 reflektiert, der in einem transparenten Bereich einer runden Form 11a ausgebildet ist, die in einem Ringspalt 11 ausgebildet ist, angeordnet in einem den Augenfunduskamera beleuchteten Projektor, wie in Fig. 2 dargestellt ist (in der der nicht transparente Bereich durch Schattierung angedeutet ist). Eine derartige Anordnung ermöglicht es dem Laserstrahl, entlang des gleichen optischen Pfades zu dem Augenfundus geleitet zu werden, wie demjenigen, der durch den Lichtstrahl gefolgt wird, der in den Augenfundus projiziert wird, um eine Beleuchtung für Fotografie und Beobachtung zu schaffen. Der Laserstrahl gelangt daher durch Relaislinsen 12 und 13, wird durch einen Ringspiegel 14 reflektiert und gelangt über eine Objektivlinse 15 über die Hornhaut 16a des untersuchten Auges 16 zu dem Augenfundus 16b, wo das interessierende Blutgefäß mit dem Laserstrahl zum Zwecke der Messung und Nachführung bestrahlt wird.
  • Ein schwenkbarer Spiegel 8 ist in dem optischen Laserstrahlbeleuchtungssystem vorgesehen, um den Laserstrahlpunkt in dem Augenfundus 16b abzulenken. Vor dem Start der Messung wird diese Ablenkung über eine Outputsektion 46 durchgeführt unter Verwendung eines Mittels, wie beispielsweise eines Trackballs 17. Der schwenkbare Spiegel 8 kann über ein herkömmliches Verfahren gesteuert werden, wie eine Koagulatoranordnung, die die unabhängige Kontrolle des Winkels der Spiegelablenkung in den X und Y Richtungen relativ zu der optischen Achse erlaubt.
  • Um den zu korrigierenden Unterschied zu minimieren, der sich aus den Unterschieden in den Laserstrahlablenkungswinkeln in den X und Y Richtungen ergibt, wird der Winkel, bei dem der Laserstrahl durch den schwenkbaren Spiegel 8 reflektiert wird, so klein gehalten wie es der Platz erlaubt. Der schwenkbare Spiegel 8 ist an einer Position angeordnet, die im wesentlichen mit der Hornhaut 16a oder Augenpupille konjugiert ist. Dadurch wird sichergestellt, daß der Laserstrahl über den Augenfundus bewegt werden kann, ohne größere Veränderung in der Position des Strahleinfalls auf der Hornhaut.
  • Der Laserstrahl ist auf dem gleichen optischen Pfad vorgesehen wie der Fotografie- und Beobachtungslichtstrahl. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, da sie die Lokalisierung innerhalb des Augenfundus 16b ermöglicht, bei der der Laserstrahl durch den schwenkbaren Spiegel 8 projiziert wird, um innerhalb des Sichtfeldes für Fotografie oder Beobachtung eingebracht zu werden unter Verwendung von Mechanismen zum Schwenken und Kippen der Augenfunduskamera vertikal und horizontal und der Augenfixiermittel.
  • Diese Meß- und Nachführregion wird ebenfalls durch einen beleuchtenden Projektor der Funduskamera beleuchtet, um die Beobachtung zu erleichtern. Das System zur Schaffung der Beleuchtung fur die Beobachtung setzt sich zusammen aus einer Beobachtungslichtquelle 18, einer Kondensorlinse 19, einer Kondensorlinse 21, einem Filter 22 und einem Spiegel 23, der auf dem gleichen Lichtpfad angeordnet ist wie eine fotografische Lichtquelle 20.
  • Der Filter 22, der zwischen der Kondensorlinse 21 und dem Spiegel 23 angeordnet ist, ist ein Wellenlängenseparationsfilter, der die Art von Charakteristika aufweist, die in Fig. 3 gezeigt wird, um rote Komponenten von dem Beobachtungs- und Fotografielicht herauszufiltern. Ein Filter wird ausgewählt, der Spektral-Charakteristika aufweist, die der Wellenlänge der verwendeten Laserstrahlquelle angemessen sind.
  • Das Flecklicht, das durch das Streuen des Laserstrahles in dem Augenfundus hergestellt worden ist und reflektiertes Beobachtungs- und fotografisches Licht gelangt durch die Objektivlinse 15, den Ringspiegel 14, eine Fokussierlinse 24, eine abbildende Linse 25 oder 26 und eine Relaislinse 29, wird durch einen bewegbaren Spiegel 30 reflektiert und gelangt durch eine Relaislinse 31 und wird dadurch an einem Ringspiegel 32 zu einem Bild geformt. Das Licht, das durch den Ringspiegel 32 reflektiert wird, gelangt durch eine Relaislinse 33 und wird durch einen Wellenlängenseparationsspiegel 34 aufgeteilt. Zylindrische abbildende Linsen 42a und 42b bauen Flecklicht, das durch den Wellenlängenseparationsspiegel 34 reflektiert worden ist, zu einem Bild auf dem scannenden Typsensor CCD 43 aus. Der Wellenlängenseparationsspiegel 34 ist in einem Winkel von ca. 45º relativ zu der optischen Achse eingestellt, und da der Wellenlängenseparationsspiegel 34 die gleiche Art von spektralen Charakteristika aufweist wie der Wellenlängenseparationsfilter 22, der in Fig. 3 dargestellt ist, reflektiert er das meiste des Flecklichtes, das durch den roten He-Ne Laserstrahl projiziert worden ist.
  • Licht, das durch den Wellenlängenseparationsspiegel 34 weitergeleitet worden ist, gelangt durch eine abbildende Linse 35 und bildet ein Bild auf einer Zielmarke 36. Der Untersuchende kann dieses Bild durch ein Okular 37 sehen. Das Okular 37 kann eingestellt werden, um individuelle Unterschiede in der Sehstärke zu kompensieren; die Zielmarke 36 wird als eine Referenz für derartige Einstellungen verwendet.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 4 können die Linien der Zielmarke 36, die sich in rechten Winkeln schneiden, unterschieden werden und die Überschneidungsbereiche stimmen mit dem Zentrum einer Öffnung 32a in dem Ringspiegel 32 überein. Die Zielmarke 36 kann um den Schneidungsbereich rotiert werden. Die Drehung der Zielmarke 36, um sie mit einem Blutgefäß 16c in Übereinstimmung zu bringen, wie in Fig. 4 dargestellt ist, schafft eine synchrone Drehung der zylindrischen abbildenden Linsen 42a und 42b und des CCD 43, wodurch das CCD 43 automatisch senkrecht zu dem Bild des Blutgefäßes ausgerichtet wird. Fig. 5 veranschaulicht den Augenfundus, der derart auf der Fläche des CCD 43 gebildet wird. In der Abbildung bezeichnet 1a den durch den Laserstrahl beleuchteten Bereich.
  • In Anbetracht der Faktoren in bezug auf den Durchmesser von Flecken, der Siede-Bewegung des Fleckmusters und der Sensitivität des CCD 43, sind die zylindrischen abbildenden Linsen 42a und 42b so gesetzt, daß das Bild des Augenfundus auf dem CCD 43 mit einer geringeren Vergrößerung geformt wird, wenn es in einer Richtung parallel zu dem Blutgefäß 16c ist, als wenn es rechtwinklig zu dem Blutgefäß ist. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist der CCD 43 in einer Position vorgesehen, bei der das Bild der Öffnung 32a des Ringspiegels 32 nicht die Vorderseite des CCD 43 kreuzt und der CCD 43 ist senkrecht zu dem interessierenden Blutgefäß 16c angeordnet.
  • Für fotografische Zwecke ist ein schwenkbarer Spiegel 27 um einen Punkt 27a in der Richtung schwenkbar, die durch den Pfeil angedeutet wird, um sich in eine Position 27' anzuheben, wodurch das Beobachtungs- und fotografische Licht einschl. des Flecklichtes von dem Augenfundus durch den schwenkbaren Spiegel 27 reflektiert wird und ein Bild formt, das auf fotografischem Film 28 fotografiert wird. Daher kann das System für die Beobachtung und Fotografie des Augenfundus wie eine gewöhnliche Funduskamera verwendet werden. Die Fähigkeit, den Augenfundus beobachten und zu fotografieren, wenn er durch den Laserstrahl beleuchtet wird, ist sehr wünschenswert, da sie es ermöglicht, daß der Meßpunkt direkt bestätigt und fotografiert werden kann.
  • In einem System zur Aufnahme von Flecklicht von dem Augenfundus und von reflektiertem Licht für die Beobachtung und für die Fotografie bildet Licht, das durch die Öffnung 32a des Ringspiegels 32 gelangt, ein Bild des Augenfundus 16b an einer Nadellochöffnung 38. Das Licht von der Nadellochöffnung 38 gelangt durch einen Interferenzfilter 39 und wird, wenn die Messung begonnen hat, durch einen Fotovervielfältiger 40 aufgenommen, der ein Flecksignal an eine Analysis Sektion 41 ausgibt. Der Interferenzfilter 39 blockiert Licht mit einer anderen Wellenlänge als das 632.8 nm Rotlicht, das durch den He-Ne Laser hergestellt wird.
  • Der schwenkbare Spiegel 30 ist in dem System vorgesehen, um Flecklicht von dem Augenfundus und Licht für die Beobachtung und Fotografie für die Positionskorrekturzwecke aufzunehmen, so daß das Bild des Blutgefäßes in dem Augenfundus 16b an der Nadellochöffnung 38 ausgebildet wird, nachdem es durch den Ringspiegel 32 gelangt ist. Vor dem Meßbeginn wird diese Einstellung über die Outputsektion 46 unter Verwendung eines Mittels, beispielsweise eines Trackballs 17, vorgenommen.
  • Wie oben beschrieben worden ist, wird der Trackball 17 ebenfalls verwendet für die Bedienung des schwenkbaren Spiegels 8 vor der Messung. Ein Schalter oder ein anderes derartiges Mittel kann vorgesehen sein, um die Trackballsteuerung zwischen dem schwenkbaren Spiegel 8 und dem schwenkbaren Spiegel 30 hin- und herzuschalten. Der schwenkbare Spiegel 30 kann über ein herkömmliches Mittel gesteuert werden, das eine unabhängige Steuerung des Winkels der Spiegelablenkung in den X und Y Richtungen relativ zu der optischen Achse ermöglicht. Dies trifft ebenfalls auf den schwenkbaren Spiegel 8 zu. Um den Unterschied zu minimieren, der aufgrund der Unterschiede in den Laserstrahlablenkwinkeln in den X und Y Richtungen korrigiert werden muß, wird der Winkel, bei dem der Laserstrahl durch den schwenkbaren Spiegel 30 reflektiert wird, so klein gehalten wie der Platz es ermöglicht. Durch eine Lokalisierung des schwenkbaren Spiegels 30 an einer Position, die im wesentlichen konjugiert mit der Hornhaut 16a oder der Augenpupille ist, kann der Spiegel 30 abgelenkt werden, um das Bild des Augenfundus 16b an der Nadellochöffnung 38 zu bewegen, ohne daß der Strahl durch die Pupille oder andere Teile des Auges blockiert wird.
  • In dem lichtaufnehmenden System ist die abbildende Linse 25 ein Weitwinkeltyp, wobei sie weit genug ist, um eine Sicht zu schaffen, die eine Kontrolle des Bildes des Augenfundus 16b ermöglicht. Die abbildende Linse 26 ist ein engwinkliger Typ mit einem hohen Vergrößerungsfaktor, die ein vergrößertes Bild schafft, der es einfach macht, das Blutgefäßbild in der durch den Laserstrahl beleuchteten Region mit der Nadellochöffnung 38 auszurichten.
  • Die abbildenden Linsen 25 und 26 sind so angeordnet, daß sie sofort geschaltet werden können, ohne die optische Achse zu bewegen. Diese variable Stromlinsenanordnung vereinfacht die genaue Strahlausrichtung mit der benötigten Meßposition. Der Durchmesser des Ringspiegels 32 ist gerade groß genug, um die Passage des Lichtstrahles von dem interessierenden Blutgefäß 16c zu erlauben, und der Ringspiegel 32 ist an einer Position angeordnet, die im wesentlichen konjugiert mit dem Augenfundus 16b ist. Dadurch wird sichergestellt, daß der Untersuchende das System genau durch Manipulation des Bildes des interessierenden Blutgefäßes ausrichten kann, so daß das Bild die Öffnung des Ringspiegels 32 überlagert. Fig. 4 zeigt das Bild, das dadurch hergestellt wird. Da der Wellenlängensepartionsspiegel 34 eine geringe Menge von Flecklicht hindurchläßt, ist es für den Untersuchenden möglich, die Position der beleuchteten Gegend 1a zu bestätigen.
  • Wenn die Messung begonnen wird, wird Flecklicht durch den CCD 43 aufgenommen , dessen Output ein Signal zu einem Signalprozessor 44 ist. Der Signalprozessor 44 stellt ein Blutgefäßunterscheidungssignal her, das zu einem digitalen Signal und Output umgewandelt wird. Wenn das Blutgefäß sich aufgrund der Bewegung des Augapfels beispielsweise bewegt hat, wird der Betrag dieser Bewegung von dem digitalen Blutgefäßunterscheidungssignal durch eine arithmetische Einheit 45 erfaßt, die einen Korrekturbetrag berechnet, durch den das Blutgefäß, wie es erfaßt worden ist, zu einer ursprünglichen Position zurückbewegt wird. Diese Berechnung resultiert in der Ausgabe zu der Outputsektion 46, die eine Feedbackkorrektur verwendet, um den schwenkbaren Spiegel 30 und schwenkbaren Spiegel 8 zu steuern, so daß das Bild des Augenfundus konstant an der gleichen Position an der Nadellochöffnugn 38 beibehalten wird und der Laserstrahl fährt darin fort, die gleiche Region in dem Augenfundus 16b zu beleuchten.
  • Die arithmetische Einheit 45 dient weiter dazu, die Blutgefäßteile auf der Basis des Blutgefäßunterscheidungssignales zu unterscheiden, und zur Berechnung des Blutgefäßdurchmessers. Nach der Berechnung werden die Ergebnisse zu der Outputsektion 46 ausgegeben, die dann den Gefäßdurchmesser auf einem Display ausgibt.
  • Beobachtungs- und Fotografielicht (anderes als Rot-Komponentenlicht) wird zusammen mit dem kleinen Betrag an Flecklicht durch den Wellenlängenseparationsfilter 46 geleitet und bildet ein Bild des Augenfundus an der Zielmarke 36 auch während des Meßvorganges und kann daher von dem Untersuchenden beobachtet werden. Die Fähigkeit, derart den Augenfundus während der Blutflußmessung zu beobachten, ist sehr effektiv, um Fehler zu vermeiden, da sie die Beobachtung jeglicher Abweichung von der interessierenden Gegend ermöglicht.
  • Das elektrische System von dem Signalprozessor 44 an wird nun beschrieben werden. Fig. 6 ist ein schematisches Diagramm des Signalprozessors. Unter Bezugnahme auf die Zeichnung besteht der Signalprozessor 44 aus einem Antriebsschaltkreis 56, einem Hochpaßfilter 51, einem Verstärker 52, einem Absolutwertschaltkreis 53, einem Verstärker mit Begrenzer 54 und einem A/D Konverter 55. Antriebsimpulse, die von dem Antriebsschaltkreis 56 erzeugt werden, sind Eingaben für einen 1,024-Pixel linear CCD 43. Der CCD 43 wandelt zum Flecklicht um, um ein Flecksignal zu erhalten, das durch den Hochpaßfilter 51 gelangt, um genau die Hochfrequenzkomponenten herauszufiltern. Dieses Hochfrequenzkomponentensignal wird dann durch den Verstärker 52 verstärkt und gelangt durch den Absolutwert-Schaltkreis 53, um einen Absolutwert zu erhalten.
  • Das derart erhaltene Outputsignal von dem Absolutwertschaltkreis 53 ist in Fig. 7 dargestellt. Die dargestellte Signalwellenform ist nur diejenige, die von dem zentralen Bereich des CCD erhalten wird und nicht die gesamte; dies trifft ebenfalls auf Fig. 8, 12 und 13 zu. Das Signal ist dann die Eingabe für den Verstärker mit Begrenzer 54, um ein Blutgefäßunterscheidungssignal zu extrahieren durch selektives Verstärken der benötigten Bereiche, wie den Bereich A, der zwischen den gepunkteten Linien in Fig. 7 dargestellt ist, wobei die anderen, unnötigen Teile durch den Begrenzer abgeschnitten werden. Der Signaloutput durch den Verstärker 54 wird in Fig. 8 dargestellt. Das Blutgefäßunterscheidungssignal, das derart erhalten wird, wird durch den A/D Konverter 55 zu digitaler Form umgewandelt und ist Eingabe für die arithmetische Einheit 45.
  • Fig. 9 zeigt ein Blockdiagramm der arithmetischen Einheit 45, die einen Inverter 57 enthält, einen Selektor 58, einen Speicher 59, ein Register 60, Beimischer 61 bis 63, ein Register 64, einen Speicher 65 und eine CPU 66. Die Inputdaten werden in dem Speicher 59 über den Inverter 57 gespeichert. Der Speicher 59 ist mit einer Vielzahl von Banken ausgestattet, wobei deren Zahl der Anzahl der Integrationen entspricht. Wenn es daher k-Integrationen gibt, sind k-Banken vorgesehen. Die Speicher 59 und 65 lesen die Daten synchron mit der ersten Hälfte der Taktgeber und schreiben sie synchron mit der anderen Hälfte davon. Die Daten, die aus dem Speicher 59 ausgelesen werden, sind Daten, die vor den k-Banken geschrieben worden sind, d. h. vor einem Zyklus und werden in das Register 60 geladen.
  • Das Register 60 beginnt die Handlung (k-1) später als das Register 64. Das Register 64 ist geladen mit den integrierten Werten bis zu einer Bank vor dem Speicher 65, beispielsweise k-Integrationswerten Si-1 + Si-2 + Si-3 + ...Si-k. Der Beimischer 61 addiert die Werte von den Registern 60 und 64 und addiert weiterhin einen dazu. Die Daten von dem Register 60 sind umgekehrte DAten Si-k, so daß die weitere Addition von einem die Subtraktion des Wertes in dem Register 60 von dem Wert in dem Register 64 bedeutet. D.h. daß der Beimischer 61 einen Wert Si-1 + Si-2 + Si-3 + ...Si-(k-1) bildet. Der Beimischer 62 addiert dann einen Wert Si, um einen neuen integrierten Wert Si+Si-1 + Si-2 + Si-3 + ...Si-(k-1) zu bilden, der dann in dem Speicher 65 gespeichert wird. Der Beimischer 63 addiert weiterhin einen Bankwert zu dem Output des Beimischers 62, um eine Gesamtsumme zu schaffen, die der Integration der einen Bankpixel entspricht.
  • Die durch den Beimischer 63 gebildete Gesamtsumme und der integrierte Wert, der in dem Speicher 65 gespeichert ist, sind Input für die CPU 66, die sie nacheinander addiert, bis der Additionswert die Hälfte der Gesamtsumme in dem Beimischer 63 erreicht. Die Gesamtsumme des Beimischers 63 entspricht der Wertsummierung in dem Speicher 65, so daß, wenn die Addition durchgeführt wird bis zur Hälfte der Gesamtsumme, die Adresse des Speichers 65 gleich der Adresse des Schwerpunktes in dem Speicher 65 ist, beispielsweise des Zentrums der Flecklichtintensität. Da das Blutgefäßbild im wesentlichen symmetrisch ist, kann das Zentrum des Schwerpunktes als die Mitte des Blutgefäßes genommen werden.
  • Der Speicher 65 speichert den Integrationswert, der weniger durch Rauschen beeinflußt ist und daher stabil ist, wenn keine Bewegung in dem Blutgefäß stattfindet. Daher ermöglicht der Vergleich der Positionen des Schwerpunktes, der durch eine Bank erhalten wird, die Erkennung jeglicher Bewegung des Blutgefäßes. Daher ermöglicht der Vergleich des jeweiligen Schwerpunktes mit der ursprünglichen Position die Bestimmung des Bewegungsbetrages von der ursprünglichen Position. Wenn dieser Bewegungsbetrag von der ursprünglichen Position bestimmt worden ist, wird ein Korrekturbetrag berechnet, um das Blutgefäß zurück in seine ursprüngliche Position zu bringen.
  • In der Outputsektion 46 wird ein Impulsmotor durch einen Betrag angetrieben, der in Abhängigkeit mit der Korrekturausgabe durch die arithmetische Einheit 45 steht, wodurch die schwenkbaren Spiegel 8 und 30 gesteuert werden, die mit dem Impulsmotor verbunden sind. Zum automatischen Nachführen wird der schwenkbare Spiegel 8 angetrieben, um den Laserstrahl zu der Mitte des betroffenen Blutgefäßes zu bewegen. In gleicher Weise wird der schwenkbare Spiegel 30 angetrieben, um ein automatisches Nachführen durch Bewegen des Fleckmusterbeobachtungspunktes zu der Mitte des betroffenen Blutgefäßes zu erreichen.
  • Wenn Informationen von einem Blutgefäß in dem Augenfundus erhalten werden, wird es in einigen Fällen Differenzen zwischen den erhaltenen Meßwerten von der Mitte und den Rändern eines Blutgefäßes geben. Eine zentrale Positionskorrektur wird verwendet, um die Varianz zu eliminieren, die durch eine derartige Differenz verursacht wird.
  • Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das das Korrekturverfahren bezüglich der zentralen Position darstellt. Schritt R1 dient zum Erfassen der Position des Blutgefäßes und in Schritt R2 wird die Position des Blutgefäßes kontinuierlich erfaßt, bis die Untersuchung begonnen hat.
  • In Schritt R3 wird die zentrale Position des Blutgefäßes von den jüngsten Blutgefäßpositionsinformationsdaten erhalten, die unmittelbar nach dem Start der Untersuchung erhalten werden, wobei der Grad der Diskrepanz zwischen dieser Position und der zentralen Position des CCD 43 erhalten wird, und eine Korrektur wird angewandt, um jegliche Positionsdiskrepanz zwischen dem Blutgefäßzentrum und der Mitte des CCD zu eliminieren. Im Verfahrensschritt R4 wird die ursprüngliche Position des Blutgefäßes so eingestellt, daß die Blutgefäßmitte mit der Mitte des CCD übereinstimmt. In Übereinstimmung mit der ursprünglichen Position, die in Schritt R4 eingestellt wurde, wird im Verfahrensschritt R4 eine Positionskorrektur andauernd angewandt, um sicherzugehen, daß die Mitte des Blutgefäßes mit der zentralen Position des CCD 43 übereinstimmt und dies wird fortgeführt, bis die Untersuchung in Schritt R4 beendet wird. Mit diesem Verfahren ist, selbst wenn die Systemausrichtung durch den Untersuchenden sich in bezug auf das Blutgefäß außermittig befindet, möglich, die Blutgefäßmitte unmittelbar nach dem Start der Untersuchung zu untersuchen.
  • Wie oben beschrieben wurde, ist das System so angeordnet, daß, wenn die Zielmarke 36 relativ zu der optischen Achse des CCD 43 gedreht wird, sie sich ebenfalls relativ zu der optischen Achse bewegt, weil das CCD senkrecht zu dem Blutgefäß eingestellt werden kann. Ein Potentiometer 47 ist für die Erfassung des Rotationswinkels des CCD vorgesehen. Eine Winkelerfassungssektion 48 verwendet eine 8-bit A/D Umwandlung für die Ausgabe des Potentiometers 47, um Winkeldaten zu erhalten, die Eingabe für die arithmetische Einheit 45 sind, um den Rotationswinkel des CCD zu bestimmen. Die arithmetische Einheit 45 berechnet Korrekturwerte und gibt sie aus, die in x und y Richtungen anwendbar sind, um die Bewegung des Blutgefäßes zu korrigieren.
  • Es ist nicht möglich, ein gutes Flecksignal zu erhalten, wenn es eine große Diskrepanz zwischen der Größe von Fleckbildern auf dem CCD 43 und der Größe der CCD Pixel gibt. Wie in Fig. 11a dargestellt, werden Flecken 93', die größer als eines der Pixel G auf dem CCD 43 sind, den Betrag des vorhandenen Lichtes auf den Pixeln reduzieren, wodurch es unmöglich wird, ein ausreichend starkes Flecksignal zu erhalten. Fig. 11b zeigt die Art eines Flecksignales 93a, das sich in einem derartigen Fall ergibt. Andererseits wird aufgrund der Flecken 93', die im Vergleich zu den Pixeln G des CCD 43 klein sind, wie in Fig. 11e dargestellt ist, die Menge des einfallenden Lichtes auf den Pixeln gemittelt, wodurch die Art von Flecksignal 93a entsteht, das in Fig. 11f dargestellt ist und dem es an Kontrast fehlt. Flecken mit mehr oder weniger der gleichen Größe wie den Pixeln, wie sie in Fig. 11c dargestellt sind, werden ein gutes Flecksignal herstellen, wie das Signal 93a, das in Fig. 11d dargestellt ist.
  • Ein Verfahren zur Verwendung von Flecksignalen als Grundlage für die Unterscheidung von Objekten, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen, wird nun beschrieben. Flecken, die eine siedende Bewegung aufweisen, benötigen eine komplizierte Beschreibung, so daß das Verfahren im Hinblick auf die Einfachheit anhand von Translationsbewegung beschrieben wird. Die linke Hälfte von Fig. 12a schildert Blutzellen in Geweben in der Nachbarschaft eines Blutgefäßes, die eine niedrige Bewegungsgeschwindigkeit aufweisen, so daß die Flecken 93' ebenfalls eine geringe Bewegungsgeschwindigkeit zeigen. Die rechte Hälfte der Abbildung zeigt Blutzellen mit einer hohen Bewegungsgeschwindigkeit, wie die Blutzellen in einem Blutgefäß und daher verursachen sie Flecken mit einer hohen Bewegungsgeschwindigkeit. Fig. 12b zeigt die Wellenform der entsprechenden Signalausgaben durch einen Fotosensor (z. B. einem CCD). Wenn die Geschwindigkeit des Fleckmusters höher als die Scanngeschwindigkeit eines scannenden Sensors ist, gelangt eine große Anzahl von dunklen und hellen Teilen von Flecken 93' durch den lichtaufnehmenden Teil des CCD 43 und veranlassen eine Ausgabe, bei der die hellen und dunklen Teile gemittelt werden und es gibt einen geringen Unterschied zwischen den Signalen, die an unterschiedlichen, lichtaufnehmenden Punkten erzeugt worden sind.
  • Wenn andererseits die Geschwindigkeit des Fleckmusters geringer als die scannende Geschwindigkeit des scannenden Sensors ist, wird die Anzahl der dunklen und hellen Teile der Flecken 93a, die durch den lichtaufnehmenden Teil des CCD 43 gelangt, abnehmen, so daß ein starkes Signal der Output von einem Punkt auf dem lichtaufnehmenden Teil des CCD 43 sein wird, durch den mehr Lichtfleckenteile gelangen, und ein schwaches Signal wird der Output von einem Punkt sein, durch den dunkle Fleckbereiche gelangen. Daher wird es möglich, zwischen Objekten zu unterscheiden, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen, durch eine Optimierung der Scanngeschwindigkeit des scannenden Sensors unter Berücksichtigung der Fleckmuster, die von Objekten entstehen, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen und durch Erhalt der Intensitätsbeziehung der Signalausgabe durch den scannenden Sensor.
  • In Fig. 5 wird dargestellt, wenn, unter Berücksichtigung des auf dem CCD 43 aufgebauten Blutgefäßbildes, die Beziehung zwischen dem Bild in einer parallelen Richtung zu dem Blutgefäß 16c und dem Bild in einer senkrechten Richtung zu dem Blutgefäß geändert wird, um es in der Richtung parallel zu dem Blutgefäß zu komprimieren. Dies ermöglicht, daß die Menge des einfallenden Lichtes auf dem CCD 43 angehoben wird, ohne eine Absenkung der Auflösung in der senkrechten Richtung zu dem Blutgefäß. Es wird eine geringe Degradation in der Signalintensitätsbeziehung der hellen und dunklen Flechenbereiche geben, da es jedoch eine beträchtliche Absenkung in den dunklen Bereichen gibt, wird es wenige Unterscheidungsfehler geben.
  • Fig. 13 bis 20 beziehen sich auf weitere Ausführungsformen, die das gleiche Ziel der oben beschriebenen Ausführungsform haben, jedoch nicht auf dem obtischen Sytem einer Funduskamera basieren. In den Beschreibungen haben die Teile, die gleich den Teilen in der oben beschriebenen Ausführungsform sind, die gleichen Bezugszeichen und auf eine detaillierte Beschreibung dieser Teile wurde verzichtet.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 14 wird ein Laserstrahl auf einen schmalen Spiegel 102 konvergiert, der an einer Position angeordnet ist, die konjugiert mit der Hornhaut 16a ist. Das Licht gelangt durch Relaislinsen 103 und 104 und eine Fokussierlinse 105, wird durch einen schwenkbarne Spiegel 106 reflektiert, der an einer Position lokalisiert ist, die mit der Hornhaut 16a konjugiert ist und wird in den Augenfundus 16b über die Objektivlinse 15 projeziert. Wie in Fig. 14 dargestellt ist, besteht der schwenkbare Spiegel 106 aus einem völlig reflektierenden Spiegel 106a, einem durchscheinenden Bereich 106b und einem Bereich 106c mit einem geringen Reflektionsvermögen, die nicht Licht hindurchläßt.
  • Ein Teil des Lichtes, das von dem Augenfundus 16b gestreut und reflektiert wird, gelangt entlang des gleichen Lichtpfades zurück, wird durch einen Ringspiegel 101 reflektiert und bildet ein Bild auf dem CCD 43. Licht, das durch den Ringspiegel 101 und den kleinen Spiegel 102 geleitet wird, wird an der Nadellochöffnung 38 durch eine abbildende Linse 107 zu einem Bild geformt.
  • In der ersten Ausführungsform bewegen sich der Spiegel, der für die Strahlausrichtung und Nachführung verwendet wird, und der Spiegel, der für die Ausrichtung des Beobachtungspunktes und das Nachführen verwendet wird, unabhängig voneinander, wobei ein Nachteil davon ist, daß dies die Ausrichtungsdurchführung verkompliziert. Zusätzlich können während der Nachführung die Spiegel manchmal aus ihrer gemeinsamen Ausrichtung herausgeraten. Um derartige Probleme zu lösen, ist in dieser Ausführungsform die Funktion der beiden Spiegel in einen einzelnen Spiegel integriert.
  • Fig. 15 ist ein schematisches Diagramm eines Signalprozessors, der einen Selektor 67 enthält, einen Speicher 68, Datenschalter 69, Größenkomparator 70 und Steuerungsvorrichtung 71. Die Steuerungsvorrichtung 71 steuert die Zeit, mit der Speicher 68 liest und schreibt. Das vorhergehende Lesen von dem Speicher 68 wird durch den Datenschalter 69 geschaltet. Ein Größenvergleich zwischen dem Wert dieser Daten und dem Wert der vorhergehenden Daten, die zu 8-bit digitaler Form durch den A/D Konverter 55 umgewandelt wurden, wird angestellt. Daten, die in Übereinstimmung mit der Entscheidung des Größenkomparators 70 einen großen Wert aufweisen, werden durch den Selektor 67 ausgewählt und in den Speicher 68 geschrieben, wobei die vorhergehenden Daten in dem Prozeß gelöscht werden. Dies wird unter Berücksichtigung der Werte des gesamten Signaloutputs durch den CCD 43 durchgeführt. Dies wird viele Male durchgeführt und das8-bit digitale Blutgefäßunterscheidungssignal ist Output für die arithmetische Einheit. Diese Verarbeitung kompensiert die dunklen Teile der Flecksignale, um ein zuverlässigeres Blutgefäßunterscheidungssignal zu schaffen.
  • Der gleiche Effekt kann mit der Signalprozessoranordnung erreicht werden, die in Fig. 16 dargestellt ist. In dieser Anordnung sind zwei CCD's 43 und 43' vorgesehen, um Augenfundusbilder aufzunehmen. Diese Ausgaben von den CCD's 43 und 43' werden durch entsprechende Hochpaßfilter 51, 51' und Verstärker 52, 52' geleitet, was in der Art von Outputsignalen resultiert, die in Fig. 17a und 17b dargestellt sind. Die Ausgaben von entsprechenden Absolutwertschaltkreisen sind Eingaben für einen Größenkomparator 62, der die stärksten dieser Inputsignale auswählt und ausgibt. Fig. 17c zeigt eine Outputwellenform des Größenkomparators 62.
  • Outputsignale von dem Größenkomparator 62 sind Eingaben für den Verstärker mit Begrenzer 54, wo die erforderlichen Teile der Signale verstärkt werden und die unnötigen Teile durch den Begrenzer unterdrückt werden, wodurch Signalwellenformen hergestellt werden, die in Fig. 17d dargestellt sind und Blutgefäßunterscheidungssignale extrahiert werden. Diese Ausführungsform wurde unter Berücksichtigung der Verwendung von zwei CCD's beschrieben, jedoch ist die Erfindung nicht auf zwei begrenzt; die gleiche Wirkung kann mit einer großen Anzahl erhalten werden. Für den dargestellten CCD 43 in Fig. 15 kann ein Bereichssensor anstatt eines linearen Sensors verwendet werden und die gleiche Wirkung wird erhalten durch die Zufügung vielfacher Zeilen eines linearen Sensors.
  • Ein Bildrotator 70 kann verwendet werden, um das Blutgefäßbild senkrecht zu dem CCD 43 anzuordnen. Unter Bezugnahme auf Fig. 18 kann das Blutgefäßbild, das auf der Oberfläche des CCD 43 gebildet wird, auch rotiert werden. Der Bildrotator ist mit der Zielmarke 36 verbunden, so daß beide zusammen rotieren. Für die Winkeldaten ist ein Potentiometer 47' vorgesehen, um den Rotationswinkel des Bildrotators zu erfassen.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 19 kann der CCD 43 durch einen Vibrator bei einer niedrigen Frequenz und Amplitude, verglichen mit der Bewegung der Flecken in der Richtung des Blutgefäßes, oszilliert werden, dessen Bild auf dem CCD gebildet wird. Alternativ dazu kann der Vibrator 71 so angeordnet werden, daß er die Linse 42b oszilliert, die vor dem CCD (Fig. 20) angeordnet ist. Selbst bei Verwendung von Oszillationen, die eine geringe Frequenz und Amplitude im Vergleich zu der Bewegung der Flecken aufweisen, ist die Wirkung die gleiche, als wenn das Bild in einer Richtung parallel zu dem Blutgefäß komprimiert wird.
  • Wenn der CCD 43 ein linearer Sensor ist, wird keine Auflösung in einer Richtung parallel zu der langen Achse des Blutgefäßes verlangt, dessen Bild durch das Laserflecklicht hergestellt wird. Daher kann die Kompression entlang der langen Achse des Blutgefäßes an der Fourierebene erzielt werden, jedoch muß es an der Bildebene in der senkrechten Richtung zu dem Blutgefäß erzielt werden, da es Auflösung benötigt.
  • Während die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben worden ist, ist es von den Fachleuten so zu verstehen, daß vielerlei Änderungen vorgenommen werden können und Äquivalente können Elemente davon ersetzen, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen. Zusätzlich können viele Veränderungen vorgenommen werden, um eine bestimmte Situation oder Material an die Lehren der Erfindung anzupassen, ohne den wesentlichen Bereich davon zu verlassen. Daher ist die Erfindung nicht auf die bestimmte Ausführungsform begrenzt, die als beste Art offenbart worden ist, um die Erfindung auszuführen, sondern die Erfindung schließt alle Ausführungsbeispiele mit ein, die im Bereich der beigefügten Ansprüche liegen.

Claims (9)

1. Ophthalmologisches Meßverfahren, bei dem mittels einer basisoptischen Anordnung einer Augenfunduskamera der Augenfundus (16b) durch einen Laserstrahl mit einem vorbestimmten Durchmesser beleuchtet wird, und die Bewegung eines Laserfleckmusters, das durch Laserlicht gebildet wird, das gestreut und reflektiert wird von dem Augenfundus (16b) wird als Fluktuationen in der Flecklichtintensität an einem ersten Beobachtungspunkt (38) erfaßt, der mit dem Augenfundus konjugiert ist, um ein erstes Flecksignal herzustellen, das ausgewertet wird, um den Blutflußstatus in dem Augenfundusgewebe zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fluktuationen in der Flecklichtintensität an einem zweiten Beobachtungspunkt (43), der mit dem Augenfundus konjugiert ist, unterschiedlich von dem ersten Beobachtungspunkt (38), als Bewegungen des Laserfleckmusters erfaßt werden entsprechend der Geschwindigkeit des Blutflusses in dem Augenfundus, wobei diese Erfassung an dem zweiten Beobachtungspunkt ein zweites Flecksignal (93a) herstellt, das ausgewertet wird, um davon das Zentrum der Flecklichtintensität zu erhalten, wobei das Zentrum als eine zentrale Position eines Blutgefäßes (16c) in dem Augenfundus (16b) genommen wird, um ein vorher bestimmtes Blutgefäß des Augenfundus zu identifizieren.
2. Ophthalmologisches Meßverfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl durch einen ersten schwenkbaren Spiegel (8) in Richtung des Augenfundus (16b) geleitet wird und das Laserlicht, das durch den Augenfundus (16b) reflektiert wird, wird in Richtung des ersten Beobachtungspunktes (38) mittels eines zweiten schwenkbaren Spiegels (30) geleitet, wobei die Winkelpositionen der Spiegel (8, 30) durch das Flecksignal (93a) in Abhängigkeit von der relativen Positionsdifferenz zwischen dem besagten, vorher bestimmten Blutgefäß (16c) und dem ersten Beobachtungspunkt (38) gesteuert werden, wodurch sich ein automatisches Nachführen ergibt, durch das das vorbestimmte Blutgefäß (16c) und der erste Beobachtungspunkt (38) ausgerichtet werden.
3. Ophthalmologisches Meßverfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Meßschritten ausgeführt werden und die Datensätze der zentralen Position des Blutgefäßes, die von besagten Meßschritten erhalten werden, werden gesammelt, Unterschiede zwischen aufeinanderfolgenden Datensätzen werden dazu bestimmt, um den Bewegungsbetrag des Blutgefäßes zu erhalten und Korrekturbeträge für das automatische Nachführen werden von dem Bewegungsbetrag erhalten.
4. Ophthalmologisches Meßverfahren gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das automatische Nachführen ausgeführt wird durch Bewegen des Bildes des vorbestimmten nachzuführenden Blutgefäßes zu einem weiteren Fleckmusterbeobachtungspunkt (32a).
5. Ophthalmologisches Meßgerät, bei dem während der Benutzung mittels einer basisoptischen Anordnung einer Augenfunduskamera der Augenfundus (16b) durch einen Laserstrahl beleuchtet wird, der einen vorbestimmten Durchmesser aufweist und die Bewegung des Laserfleckmusters, das durch Laserlicht gebildet wird, das gestreut und reflektiert wird von dem Augenfundus (16b), wird als Fluktuationen in der Flecklichtintensität erfaßt, um ein Flecksignal herzustellen, wobei das Gerät umfaßt:
Eine Laserlichtquelle (1);
ein laserstrahloptisches System, um das Laserlicht von der Laserlichtquelle zu führen, es auf einen vorbestimmten Durchmesser anzupassen und es dazu zu veranlassen, eine Region (16b) des Augenfundus zu beleuchten;
Mittel (40), um Laserlicht zu messen, das von der beleuchteten Region gestreut worden ist, an einem ersten Beobachtungspunkt (38), der mit dem Augenfundus konjugiert ist und ein erstes Signal entsprechend des Meßergebnisses herstellt;
und Mittel (41), um das erste Signal zu verarbeiten, um den Blutflußstatus in dem Augenfundusgewebe zu messen;
gekennzeichnet durch weitere Mittel (43), um Licht zu messen, das von der beleuchteten Region gestreut wird, angeordnet an einem zweiten Beobachtungspunkt, der während des Betriebes mit dem Augenfundus konjugiert ist und ein zweites Signal (93) herstellt entsprechend des Meßergebnisses; und durch weitere verarbeitende Mittel (45, 57 bis 66), um das zweite Signal (93a) zu verabeiten, um davon das Zentrum der Flecklichtintensität zu erhalten, wobei das derart erhaltene Zentrum als das Zentrum eines Blutgefäßes genommen wird, um so ein vorbestimmtes Blutgefäß (16c) zu identifizieren.
6. Ophthalmologisches Meßgerät gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Laserstrahl zum Augenfundus (16b) mittels eines ersten schwenkbaren Spiegels (8) geleitet wird und das Laserlicht, das von dem Augenfundus (16b) reflektiert wird, wird zum ersten Beobachtungspunkt (38) mittels eines zweiten schwenkbaren Spiegels (30) geleitet, wobei die Winkelpositionen der Spiegel (8, 30) durch das Flecksignal (93a) in Abhängigkeit von der relativen Positionsdifferenz zwischen dem besagten vorbestimmten Blutgefäß (16c) und dem ersten Beobachtungspunkt (38) gesteuert werden, wodurch sich ein automatisches Nachführen ergibt, durch das das vorbestimmte Blutgefäß (16c) und der erste Beobachtungspunkt (38) ausgerichtet werden.
7. Ophthalmologisches Meßgerät gemäß einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Meßmittel ein scannender Sensor (43) für die Erfassung von Fluktuationen in der Flecklichtintensität ist.
8. Ophthalmologisches Meßgerät gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von scannenden Sensoren (43, 43') vorgesehen ist und eine Verschaltung, um die Output-Spannung mit dem größten Wert unter den Outputspannungen der Sensoren auszuwählen.
9. Ophthalmologisches Meßgerät gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide ersten und zweiten Spiegel (8, 30) integriert sind.
DE69020411T 1989-04-10 1990-04-05 Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen. Expired - Fee Related DE69020411T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1087858A JPH02268727A (ja) 1989-04-10 1989-04-10 眼科測定方法及び装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69020411D1 DE69020411D1 (de) 1995-08-03
DE69020411T2 true DE69020411T2 (de) 1995-12-21

Family

ID=13926584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69020411T Expired - Fee Related DE69020411T2 (de) 1989-04-10 1990-04-05 Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen.

Country Status (4)

Country Link
US (1) US5058596A (de)
EP (1) EP0392743B1 (de)
JP (1) JPH02268727A (de)
DE (1) DE69020411T2 (de)

Families Citing this family (29)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0473343B1 (de) * 1990-08-20 1995-11-22 Sony Corporation Direktsicht-Bildwiedergabeapparat
US5303709A (en) * 1991-12-16 1994-04-19 Dreher Andreas W Retinal eye disease diagnostic system
US5349398A (en) * 1992-07-17 1994-09-20 The Trustees Of Columbia University In The City Of New York Ophthalmometer system
US5868134A (en) * 1993-09-21 1999-02-09 Kabushiki Kaisha Topcon Retinal disease analyzer
US5640963A (en) * 1993-12-03 1997-06-24 Canon Kabushiki Kaisha Eye fundus blood flow meter
JP3332535B2 (ja) * 1993-12-14 2002-10-07 キヤノン株式会社 眼科測定装置
JP3592416B2 (ja) * 1995-10-31 2004-11-24 晃敏 吉田 眼内物質の測定装置
DE19648935B4 (de) * 1996-11-26 2008-05-15 IMEDOS Intelligente Optische Systeme der Medizin- und Messtechnik GmbH Vorrichtung und Verfahren zur Untersuchung von Gefäßen
US6438396B1 (en) 1998-11-05 2002-08-20 Cytometrics, Inc. Method and apparatus for providing high contrast imaging
EP1744669B1 (de) * 2004-04-29 2019-03-27 Koninklijke Philips N.V. Vorrichtung und verfahren zur blutströmungserfassung
JP4822331B2 (ja) 2006-06-22 2011-11-24 株式会社トプコン 眼科装置
EP2079363B1 (de) * 2006-10-30 2020-06-10 Elfi-Tech Ltd Verfahren zur in-vivo-messung von biologischen parametern
US20110103655A1 (en) * 2009-11-03 2011-05-05 Young Warren G Fundus information processing apparatus and fundus information processing method
ITTV20100025A1 (it) * 2010-02-25 2011-08-26 Ct Vue S P A Apparato d'ispezione del fondo oculare e procedimento relativo
KR101875203B1 (ko) 2010-06-09 2018-07-06 리전츠 오브 더 유니버스티 오브 미네소타 초음파 치료의 전달을 제어하기 위한 이중 모드 초음파 트랜스듀서(dmut) 시스템 및 방법
US9226673B2 (en) 2011-01-10 2016-01-05 East Carolina University Methods, systems and computer program products for non-invasive determination of blood flow distribution using speckle imaging techniques and hemodynamic modeling
EP2663222B1 (de) 2011-01-10 2021-10-27 East Carolina University Verfahren und systeme zur nichtinvasiven bestimmung der blutflussverteilung unter verwendung von specklebildgebungsverfahren und hämodynamischer modellierung
KR102006035B1 (ko) 2011-04-14 2019-07-31 리전츠 오브 더 유니버스티 오브 미네소타 초음파 촬영을 이용한 관 특성기술
EP2967315B1 (de) 2013-03-15 2022-07-27 Vasoptic Medical, Inc. Augenuntersuchung und krankheitsmanagement mit mehreren beleuchtungsmodalitäten
CN109044407A (zh) 2013-07-23 2018-12-21 明尼苏达大学评议会 使用多频率波形的超声图像形成和/或重建
US20150105689A1 (en) * 2013-10-10 2015-04-16 Robert F. Miller Pattern electroretinography for evaluating a neurological condition
EP3188651A4 (de) 2014-10-14 2018-07-04 East Carolina University Verfahren, systeme und computerprogrammprodukte zur visualisierung anatomischer strukturen und des blutflusses und der perfusionsphysiologie durch verwendung von bildgebungstechniken
US11553844B2 (en) 2014-10-14 2023-01-17 East Carolina University Methods, systems and computer program products for calculating MetaKG signals for regions having multiple sets of optical characteristics
CN107257655B (zh) 2014-10-14 2020-06-16 东卡罗莱娜大学 用于利用从多谱段血液流动和灌注成像获取的信号确定血液动力学状态参数的方法、系统和计算机程序产品
US10390718B2 (en) 2015-03-20 2019-08-27 East Carolina University Multi-spectral physiologic visualization (MSPV) using laser imaging methods and systems for blood flow and perfusion imaging and quantification in an endoscopic design
US10058256B2 (en) 2015-03-20 2018-08-28 East Carolina University Multi-spectral laser imaging (MSLI) methods and systems for blood flow and perfusion imaging and quantification
WO2018198839A1 (ja) * 2017-04-28 2018-11-01 株式会社ニコン 眼科撮影光学系、眼科撮影装置、眼科用画像取得方法及び眼科用画像システム
US11458337B2 (en) 2017-11-28 2022-10-04 Regents Of The University Of Minnesota Adaptive refocusing of ultrasound transducer arrays using image data
US11596812B2 (en) 2018-04-06 2023-03-07 Regents Of The University Of Minnesota Wearable transcranial dual-mode ultrasound transducers for neuromodulation

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4346991A (en) * 1979-10-31 1982-08-31 National Research Development Corporation Method and apparatus for measuring retinal blood flow
EP0122961A3 (de) * 1982-10-12 1986-02-19 Optische Werke G. Rodenstock Gerät zur Untersuchung des Augenhintergrundes
EP0234869B1 (de) * 1986-02-25 1990-12-27 Kowa Company, Ltd. Verfahren und Gerät für Augendiagnostik
US4856891A (en) * 1987-02-17 1989-08-15 Eye Research Institute Of Retina Foundation Eye fundus tracker/stabilizer
JPH06100B2 (ja) * 1987-03-31 1994-01-05 興和株式会社 眼科診断装置

Also Published As

Publication number Publication date
US5058596A (en) 1991-10-22
EP0392743A1 (de) 1990-10-17
DE69020411D1 (de) 1995-08-03
EP0392743B1 (de) 1995-06-28
JPH02268727A (ja) 1990-11-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69020411T2 (de) Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen.
DE69017249T2 (de) Ophthalmologisches Messverfahren und Einrichtung.
DE69020410T2 (de) Verfahren und Gerät für augenoptische Messungen.
DE69729701T2 (de) Vorrichtung zur Messung der Refraktion eines Auges
EP0290566B1 (de) Vorrichtung zur erzeugung von bildern eines objekts und insbesondere zur beobachtung der hinteren augenabschnitte
DE60105874T2 (de) Ophthalmisches Gerät
DE68911975T2 (de) Ophthalmoskopisches Diagnoseverfahren und Gerät.
DE60121123T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur messung von refraktiven fehlern eines auges
DE69528024T2 (de) Mit optischer Kohärenz-Tomographie gesteuerter chirurgischer Apparat
DE3150124C2 (de) Vorrichtung zur Untersuchung der vorderen Augenabschnitte
DE69414913T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Bildern der Hornhaut
DE69526977T2 (de) Multikameravorrichtung für untersuchungen der hornhaut
DE69519355T2 (de) Optisches Kohärenz-Tomographie-Gerät zur Darstellung der Kornea
DE3886893T2 (de) Gerät zur drei-dimensionalen Messung einer Form.
DE3878595T2 (de) Geraet zur anzeige von augenleiden.
DE3245939A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung eines bildes des augenhintergrundes
DE60206510T2 (de) System zur berechnung des durchmessers der vorderkammer aus messungen des limbusringes
DE3878572T2 (de) Geraet zur diagnostik in der augenheilkunde.
DE68922973T2 (de) Anordnung zur Bestimmung der Augenbrechkraft.
EP1139857A2 (de) Anordnung und verfahren zur berührungslosen messung der achslänge und/oder der hornhautkrümmung und/oder der vorderkammertiefe des auges, vorzugsweise zur iol-berechnung
DE2359360A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verfolgen von augenbewegungen
EP0167877A2 (de) Gerät zur Darstellungflächenhafter Bereiche des menschlichen Auges
WO2010037485A1 (de) Anordnungen und verfahren zur messung einer augenbewegung, insbesondere einer bewegung des augenhintergrunds
DE19857001A1 (de) Anordnung und Verfahren zur berührungslosen Messung der Achslänge, der Hornhautkrümmung und/oder der Vorderkammertiefe des Auges
DE3784231T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur beruehrungslosen automatischen fokussierung.

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee