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TECHNISCHES
GEBIET
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Einstellen eines Parameters der Übertragungsrate
in einem drahtlosen Kommunikationssystem. Insbesondere betrifft
die Erfindung drahtlose Infrarot-Kommunikationssysteme mit variablen
Datenraten.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Viele Geräte und die meisten mobilen
Computer sind heutzutage mit drahtlosen Einrichtungen für die Datenübertragung
ausgerüstet.
Zur Gewährleistung
einer stabilen Datenübertragung
muss die Qualität
einer solchen Verbindung überwacht
werden. Zur Qualitätsüberwachung
oder -bewertung sind verschiedene Verfahren bekannt.
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In der US-Patentschrift 5 151 902
wird ein Verfahren zur Qualitätsüberwachung
von mindestens zwei in Reihe geschalteten Übertragungsbereichen in einer
digitalen Signalübertragungsverbindung
für digitale
Geräte
beschrieben, die der synchronen Digitalhierarchie entsprechen. Fehlernachrichten-Bytes,
in denen Paritätsfehler
akkumuliert werden, werden im Zusatzbereich von synchronen Transportmodulen
als spezielle Bytes übertragen,
um Paritätsfehler
in aufeinander folgenden Übertragungsbereichen
zu akkumulieren. Aus einer Sequenz von Fehlernachrichten-Bytes erhält man ein
Qualitätskriterium
für die überwachte Übertragungsverbindung.
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Die US-Patentschrift 5 825 761 betrifft
einen RSSI-Detektor, der die Stärke
des elektrischen Feldes eines empfangenen Signals misst, und eine
Vorrichtung zur Ermittlung der Übertragungsrate, die
aus der Stärke
des gemessenen elektrischien Feldes einen Anfangswert der Übertragungsrate
ermittelt. Eine Funkeinheit sendet den ermittelten Anfangswert zu
einer Basisstation. Als Reaktion darauf sendet die Basisstation
ein Steuersignal bei einer Datenrate mit dem zugewiesenen Anfangswert.
Ein Detektor zur Ermittlung des Wertes der Bitfehlerrate ermittelt
die Bitfehlerrate des Steuersignals, und eine Vorrichtung zum Festlegen
der Übertragungsrate
führt eine
Feinabstimmung des Anfangswerts entsprechend der ermittelten Bitfehlerrate
durch. Auf diese Weise wird eine Übertragungsrate festgelegt.
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Die Europäische Patentschrift
EP 0 752 769 A1 betrifft
eine Messung der Bitfehlerrate (BER, bit error rate) in einem Empfänger, in
welchem digitale Codes empfangen und decodiert werden, welche auf
der Senderseite zu Codewörtern
codiert wurden und Daten und Prüfsymbole
umfassen. Beim Decodieren auf der Empfängerseite wird eine Korrektur
aller fehlerhaften Codewörter
durchgeführt.
Da die Korrektur nur in einer vernachlässigbar kleinen Anzahl von
Fällen
erfolglos ist, kann die BER auf der Grundlage des Verhältnisses der
Anzahl (c) der Symbolkorrekturen zur Anzahl (r) der empfangenen
Symbole ermittelt werden, welche gleich dem Symbolfehlerverhältnis vor
dem Decodieren (symbol error ratio before decoding, SERbefore) gesetzt
werden kann. Dieses Verhältnis
(c/r) wird durch eine Arithmetikeinheit vom Decodierer abgeleitet.
Eine Umwandlungseinheit (
2) wandelt das Verhältnis (c/r)
in eine Symbolfehlerrate nach dem Decodieren (post-decoding symbol
error rate, SERafter) um. Eine zweite Arithmetikeinheit wandelt
diesen Wert in die gesuchte BER um.
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Die US-Patentschrift 5 822 318 betrifft
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Steuerung der Übertragungsleistung
in einem Kommunikationssystem mit variablen Datenraten. Das Verfahren
stellt einen geschlossenen Regelkreis zur Leistungssteuerung bereit.
Eine erste ferne Station steuert die Übertragungsleistung einer zweiten
fernen Station durch Senden eines von der Übertragungsrate abhängigen Leistungssteuerungssignals
zur zweiten fernen Übertragungsstation.
Da nur der zweiten Übertragungsstation
ihre Übertragungsrate von
vornherein bekannt ist, muss diese ihre Vorgehensweise sowohl anhand
des empfangenen Leistungssteuerungssignals als auch anhand der Kenntnis
der eigenen Übertragungsrate
festlegen.
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Die Patentanmeldung
EP 0 405 384 A2 legt eine
Vorrichtung zur Ermittlung der Qualität einer Datenübertragungsverbindung
offen, bei der eine Bewertungseinheit für die Übertragungsverbindungsqualität beschrieben
und für
eine Verbindung ein M-äres
Modulationsschema verwendet wird. Die Bewertungseinheit für die Verbindungsqualität wird am
Empfänger
eingesetzt, welcher einen M-ären
Decodierer enthält,
der als Reaktion auf empfangene M-äre Bits des Symbolkanals das
M-äre Symbol
in eine Reihe von M-ären
Bits decodiert. Die Bewertungseinheit für die Verbindungsqualität enthält eine
Verzögerungsschaltung,
welche eine Version des empfangenen und um eine Symbolperiode verzögerten M-ären Kanalbitsymbols
bereitstellt. Die Bewertungseinheit für die Verbindungsqualität wandelt
die Reihe der decodierten M-ären
Bits gemäß dem M-ären Modulationsschema
in eine M-äre
Hilfsdarstellung des Kanalbitsymbols um und vergleicht die verzögerte Version
des empfangenen Kanalbitsymbols bitweise mit der Hilfsdarstellung
des Symbols. Erkannte Fehler werden gezählt und über eine fest vorgegebene Blocklänge gemittelt,
um dadurch eine Bewertungseinheit für die Bitfehlerrate bereitzustellen.
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In der Patentanmeldung WO 98/38763
A1 wird ein Sprachsystem mit adaptiver Übertragungsrate offengelegt.
Dieses System mit adaptiver Übertragungsrate
legt zur Sicherung der Sprachqualität und Verständlichkeit Sprach-/Kanalcodierungsraten,
Codierungsstrategien und die Modulation/Demodulation fest. Je eine Bewertungseinheit
für den
Systemstatus und den Kanalstatus sowie eine Überwachungseinheit für den Kanalstatus
sind mit dem System rückgekoppelt.
Das bedeutet, dass es zwischen einem Sender und einem Empfänger mit
adaptiver Übertragungsrate
einen extra Rückkopplungskanal
gibt. Die Überwachungseinheit
für den Kanalstatus
berechnet nur dann einen neuen Satz kritischer Betriebsparameter
für das
System, wenn sich die Kanalstatistik wesentlich geändert hat.
Die Bewertungseinheit für
den Systemstatus bewertet einen Systemstatusindikator S(i), und
wenn dieser Indikator gültig
ist, werden die kritischen Betriebsparameter mit den vorigen Parametern
verglichen. Anschließend
wird ein Wert für
die Sprachqualität
ermittelt. In der Patentanmeldung wird eine Softwarerealisierung
beschrieben, die für
eine schnelle Hardwarelösung
nicht geeignet ist, da komplexe Operationen notwendig sind, welche
beträchtlichen
Schaltungsaufwand erfordern.
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Ferner ist bekannt, dass zur Verbesserung
der Verbindungsqualität
die Übertragungsleistung
in einem drahtlosen Kommunikationssystem geregelt oder angepasst
oder dass ein von der Verbindungsqualität abhängiges Modulationsschema verwendet
werden kann.
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Obwohl die vorliegende Erfindung
auf eine Vielzahl von Kommunikationsverbindungen angewendet werden
kann, wird sie unter besonderer Berücksichtigung von Infrarotverbindungen
beschrieben.
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Die vorliegende Patentanmeldung bezieht
sich auf die PCT-Patentanmeldung
mit der Internationalen Patentnummer WO 97/25788 mit dem Titel „Robust
method and apparatus enabling multi-mode wireless optical communication", eingereicht am
3. Januar 1996 und an den Anmelder der vorliegenden Anmeldung abgetreten.
In dieser PCT-Patentanmeldung wird ein optisches Kommunikationssystem
beschrieben, welches die Datenübertragung
zwischen mehreren nebeneinander existierenden Sende- und Empfangsstationen
ermöglicht.
Zur Gewährleistung
der Datenübertragung
zwischen den nebeneinander existierenden Stationen dient ein zuverlässiger Kopfdatensatz
der physischen Schicht, den alle beteiligten Stationen verstehen
können.
Zum Abstimmen und/oder Anpassen der für die Übertragung verwendeten Datenrate
können
Daten ausgetauscht werden.
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Gemäß den Empfehlungen der Infrared
Data Association (IrDA) für
einen verbesserten Infrarotstandard (Advanced Infrared, AIr) wird
ein Parameter vorgeschlagen, mittels dessen die Qualität einer
Verbindung ermittelt werden kann. Dieser Parameter kann als Hinweis
auf die Qualität
einer Verbindung zwischen einer Quellen- und einer Zieleinheit dienen,
die auch als Sender und Empfänger
bezeichnet werden. Bei der physischen Schicht eines AIr-Systems
wird eine leistungsfähige
L-Fenster-Impulspositionsmodulation
(L-slot Pulse Position Modulation, L-PPM) in Verbindung mit einem adaptiven Übertragungsschema
mit variabler Datenrate verwendet. Bei einem entsprechend der Impulsposition
modulierten Signal wird immer ein Einzelimpuls mit einer Dauer von
T Sekunden in einem der L Zeitfenster jedes L-PPM-Symbols positioniert.
Das Konzept der variablen Datenrate ist eingeführt worden, um das Signal-Rausch-Verhältnis SRV
(signal-to-noise ratio, SNR) unter ungünstigen Kanalbedingungen zu
verbessern. Man setzt die wiederholte Codierung ein, um die Übertragungsrate
zu verringern und gleichzeitig einen Codegewinn zu erreichen, damit
man in einer verrauschten Umgebung eine ausreichende Bitfehlerrate
einhalten kann. Jedes L-PPM-Symbol wird RR mal wiederholt, wobei man
unter RR den Faktor der Ratenverringerung (rate-reduction factor)
verstehen kann. Beim AIr-System betragen die RR-Werte üblicherweise
1, 2, 4, 8 oder 16, was den Datenraten 4, 2, 1, 0,5 bzw. 0,25 Mb/s
entspricht. Eine automatische Anpassung der Datenrate in Abhängigkeit
von den herrschenden Kanalbedingungen ist äußerst wünschenswert. Hierfür ist eine
adaptive Steuerung der Übertragungsdatenrate
erforderlich, bei der ein Wert der Verbindungsqualität des Kanals
am Empfänger
gemessen, aus diesem Wert der erforderliche Faktor der Ratenverringerung
für zukünftige Übertragungen
ermittelt und ein empfohlener Parameterwert RR zum Sender rückgekoppelt
wird. Alle notwendigen Operationen, wie die Messung der Verbindungsqualität und das
Ableiten des empfohlenen Faktors RR, müssen so schnell wie möglich erfolgen,
damit die Regelkreisverzögerung
gering gehalten wird. Daher wird eine einfache Implementierung benötigt, bei
welcher die Möglichkeit
zur Ermittlung der Verbindungsqualität durch Messung des Signal-Rausch-Verhältnisses
(SRV) auf der Empfängerseite
ausgeschlossen wird.
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AUFGABE DER
ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
besteht darin, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, ungeachtet sich ändernder Bedingungen im Übertragungskanal
eine ununterbrochene Übertragungsverbindung
zu erreichen.
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Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur
Ermittlung eines wertes der Verbindungsqualität bereitzustellen, um eine
Datenrate für
zukünftige Übertragungen
in einem drahtlosen Kommunikationssystem zu empfehlen.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung vorzustellen, die durch
einen relativ niedrigen Komplexitätsgrad und einen einfachen
Aufbau gekennzeichnet ist.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung besteht darin, die Ermittlung eines Wertes für die Verbindungsqualität ohne größere Verarbeitungsverzögerungen
zu verbessern.
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ÜBERBLICK ÜBER DIE
ERFINDUNG UND IHRE VORTEILE
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Die Aufgaben der Erfindung werden
durch die Merkmale der beiliegenden Ansprüche gelöst. In den Unteransprüchen sind
verschiedene Abwandlungen und Verbesserungen enthalten.
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Das der vorliegenden Erfindung zugrunde
liegende Konzept betrifft ein dynamisches Schema zur kumulativen
Ermittlung eines Wertes der Verbindungsqualität, um einen Parameter für die Übertragungsrate
festzulegen, und eine Implementierung, die auf binäre Divisionen
durch zwei beschränkt
ist. Daher kann eine Hardwareimplementierung mit diskreten Logikschaltungen
vorgestellt werden, die sich gut für eine digitale Hochgeschwindigkeitsverarbeitung
eignet. Ein adaptives Schema mit variabler Datenrate zur Übertragung
von Daten in Form von Informationseinheiten über eine Übertragungsverbindung kann
durch diese Erfindung beträchtlich
verbessert werden. Eine von den Bedingungen abhängige Anpassung der Datenrate
wird erreicht, indem auf der Empfängerseite die Verbindungsqualität des Kanals
ermittelt, aus diesem Wert für
zukünftige Datenübertragungen über die
Verbindung eine empfohlene Datenrate abgeleitet und diese Information
wieder zur Senderseite rückgekoppelt
wird. Alle benötigten
Operationen, wie die Ermittlung der Verbindungsqualität und das
Ableiten eines empfohlenen Faktors der Ratenverringerung, können so
schnell erfolgen, wie dies für eine
digitale Hochgeschwindigkeitsverarbeitung erforderlich ist. Die
vorliegende Erfindung schlägt
eine Methodologie vor, mit der der Wert der Verbindungsqualität anhand
der Eigenschaften einer überwachten
Sequenz von Informationseinheiten wirksam ermittelt wird, die mittels
der L-Fenster-Impulspositionsmodulation (L-slot Pulse Position Modulation, L-PPM)
moduliert wurde. Ein geeigneter und leicht messbarer Wert der Verbindungsqualität lässt sich
durch Zählen
der ungültigen
L-PPM-Informationseinheiten
in einer empfangenen Sequenz von Informationseinheiten ermitteln.
Ungültige
Informationseinheiten verstoßen
gegen das redundante Modulationsformat von PPM, durch welches sichergestellt
wird, dass in einem der L-Fenster jedes PPM-Symbols nur ein einziger
Impuls auftreten kann.
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Das Prinzip des kumulativen Schemas
zur Bestimmung des Wertes der Verbindungsqualität beruht auf Folgendem. Bei
einer aufeinanderfolgenden Sequenz von Informationseinheiten, welche
von ein und derselben Sendestation empfangene codierte Binärdaten enthalten,
wird die Anzahl der eintreffenden Informationseinheiten mittels
eines Gesamtzählers
gezählt.
Parallel dazu wird mittels eines Fehlerzählers die Anzahl der erkannten
ungültigen
Informationseinheiten gezählt.
Unter ungültigen
Informationseinheiten sind falsch empfangene Informationseinheiten
zu verstehen. Eine erste Ermittlung des Wertes der Verbindungsqualität erfolgt nach
einer gezählten
Sequenzlänge
von 2m Informationseinheiten, wobei m ein
frei wählbarer
ganzzahliger Parameter ist, der jedoch vorzugsweise 8 beträgt. Anschließend wird
nach jeweils 2m+n gezählten Informationseinheiten
der Wert der Verbindungsqualität
ermittelt und aktualisiert, wobei n = 0, 1, 2,... nmax ist.
Wenn m = 8 gewählt
wird, wird die erste Ermittlung nach 256 Informationseinheiten,
die zweite Ermittlung und Aktualisierung nach 512 gezählten Informationseinheiten,
die dritte Ermittlung und Aktualisierung nach 1024 gezählten Informationseinheiten
und so weiter durchgeführt,
bis eine maximale Anzahl erreicht ist. Die Genauigkeit des Wertes
der Verbindungsqualität
nimmt mit jedem Ermittlungsschritt zu. Die Ermittlung des Wertes
der Verbindungsqualität
wird durch eine Divisionseinheit durchgeführt, die eine aus dem Fehlerzähler verfügbare Fehlerzahl
durch eine aus dem Gesamtzähler
verfügbare
Gesamtanzahl teilt. Jedes Divisionsergebnis liefert einen Wert der
Verbindungsqualität.
Dieser Wert der Verbindungsqualität kann dann innerhalb einer
Entscheidungseinheit mit einem oder mehreren vorgegebenen Werten
verglichen werden. Ausgehend vom Ergebnis dieses Vergleichs kann
für zukünftige Übertragungen
von Informationseinheiten eine Datenrate ermittelt und ein Parameter
der Übertragungsrate
eingestellt werden. Dieser Parameter der Übertragungsrate wird dann einer Sendestation
zugestellt. Da der Parameter der Übertragungsrate aufgrund der
Kanal- oder Verbindungsbedingungen gewählt wurde, kann für zukünftige Übertragungen
eine stabile Verbindungsqualität
bereitgestellt werden. Die Ermittlung des wertes der Verbindungsqualität wird eingestellt,
wenn die maximale Sequenzlange von nmax erreicht
wird oder die Übertragung
von Informationseinheiten beendet wird. Im letzteren Fall wird der
zuletzt ermittelte Wert der Verbindungsqualität als gültig angesehen. Aufgrund der
Verdoppelung jeder aufeinander folgenden Zählperiode der Informationseinheiten
beschränkt
sich die erforderliche Division auf eine binäre Division durch 2, die zum
Beispiel durch eine Schieberegisterfunktion einfach ausgeführt werden
kann.
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Im Allgemeinen ist die Berechnung
der Qualität
einer Verbindung sehr komplex, da hieran Operationen wie Addition,
Multiplikation und Division beteiligt sind. Eine Softwareimplementierung,
bei der die Qualität
einer Verbindung durch höhere
Kommunikationsprotolcollschichten berechnet wird, ist relativ langsam
und eignet sich daher nicht für
die digitale Hochgeschwindigkeitsverarbeitung. Andererseits führt eine
herkömmliche Hardwareimplementierung
mit binären
Operationen zu sehr vielen Zählstufen
und hohem Stromverbrauch. Deshalb wird ein einfacher Ermittlungsprozess
benötigt,
der keine lange Latenzzeit des Prozessors verursacht.
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Es ist von Vorteil, dass die vorliegende
Erfindung die Möglichkeit
ausschließt,
eine Verbindungsqualität durch
Messung des Signal-Rausch-Verhältnisses
SRV am Empfänger
zu ermitteln.
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Die Erfindung weist den Vorteil auf,
dass keine Vorinformation oder Information über die Länge der Datenpakete benötigt wird.
Da die Operationen, d.h. Divisionen, sich auf die binäre Division
durch 2 beschränken, kann
man eine starke Vereinfachung der Schaltungshardware und eine Verringerung
der Zählstufen
erreichen. Das Letztere führt
zu einer einfachen Konstruktion und kann für eine rationelle Produktion
eingesetzt werden.
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Wenn der Wert der Verbindungsqualität und/oder
der Parameter der Übertragungsrate
nacheinander aktualisiert werden kann, ergibt sich daraus der Vorteil,
dass man die Datenrate in Abhängigkeit von
Kanal- oder Verbindungsbedingungen anpassen kann, die sich während der Übertragung ändern können. Mit
zunehmender Gesamtzahl der empfangenen Informationseinheiten kann
der Wert der Verbindungsqualität
iterativ abgeleitet werden. Der Wert der Verbindungsqualität kann nach
dem Empfangen einer Anzahl von Informationseinheiten berechnet werden,
die ein binäres
Vielfaches von 2m, vorzugsweise aber ein
Vielfaches von 256, sind, was wiederum den Vorteil aufweist, dass
die Genauigkeit des Wertes der Verbindungsqualität mit jeder Ermittlung zunehmen
kann, wodurch ein Vielfaches von 2m gezählt und
einfach verarbeitet werden kann. Jede Operation, die eine Division
erfordert, kann somit auf eine binäre Division durch zwei beschränkt werden,
die wiederum als Binärlogik
und somit durch Hardware einfach realisiert werden kann.
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Wenn die Division nach jeweils 2n*f gezählten
Informationseinheiten durchgeführt
werden kann, wobei n = 0, 1, 2, ... nmax und
f ein Faktor ist, der frei gewählt
werden kann, vorzugsweise aber 256 ist, zeigt sich der Vorteil,
dass entsprechend n eine automatische Schiebeoperation durchgeführt werden
kann. Im Allgemeinen heißt
das, dass bei einer Hardwareimplementierung zum Beispiel die Divisionen
durch 2 durchgeführt
werden können,
indem man die Registerinhalte um n Stellen nach rechts verschiebt.
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Wenn sich die Fehlerzahl zwischen
mindestens zwei aufeinanderfolgenden Aktualisierungen oder Ermittlungen
des Wertes der Verbindungsqualität
nicht ändert
und somit konstant bleibt und nicht zurückgesetzt wird, zeigt sich
der Vorteil, dass ein beträchtlicher
Zeitgewinn erzielt werden kann, da der Fehlerzähler nicht auf null zurückgesetzt
wird.
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Wenn die Divisionseinheit Speicherzellen
mit einer Schiebesteuerung oder einer Schiebefunktion umfasst, können für eine Implementierung
herkömmliche
Bauelemente verwendet werden, wenn die Divisionseinheit jedoch einen
Multiplexer mit einer statischen Logik umfasst, kann man auf einer
einzigen kleinen Leiterplatte oder einem Chip eine komplexe Struktur
realisieren, bei der die Verarbeitung schneller als mit herkömmlichen
Bauelementen erfolgen kann.
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Es kann von Vorteil sein, den Fehlerzähler, den
Gesamtzähler,
die Divisionseinheit und die Entscheidungseinheit mittels einer
Steuereinheit zu steuern, da diese Steuereinheit eine zentrale Schnittstelle
für höhere Kommunikationsprotokollschichten
bereitstellt.
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Wenn die Divisionseinheit den Fehlerzähler umfasst
oder wenn die Divisionseinheit auch in der Lage ist, die Funktion
des Fehlerzählers
zu übernehmen,
kann man die Schaltlogik vereinfachen, wodurch man Platz sparen
und die Vorrichtung kleiner konstruieren kann. Ebenso kann man ein
einfaches und funktionelles Design der Einheiten realisieren, wenn
die Entscheidungseinheit mindestens eine Vergleicherschaltung und
eine Ableitungseinheit zum Ableiten des Parameters der Übertragungsrate
aus mindestens einem Ausgangswert der Komparatorschaltung umfasst.
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Wenn mindestens vier vorgegebene
Werte vorladbare Schwellenwerte sind, die einer Datenrate von 4,
2, 1, 0,5 bzw. 0,25 Mb/s entsprechen, kann man eine stabile Verbindung
erreichen. Da man die Schwellenwerte experimentell oder aus Erfahrung
definieren kann, werden das System und seine Verbindungsqualität stabiler
und zuverlässiger.
Die vorladbaren Schwellenwerte entsprechen dem „L", wenn eine L-PPM (Impulspositionsmodulation)
verwendet wird.
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Es ist von Vorteil, dass man das
kumulative Ermittlungsschema in einem adaptiven System mit variabler
Datenrate zur Datenübertragung über eine
Infrarotschnittstelle verwenden kann, da das System mit anderen
Systemen kompatibel ist, welche ein ähnliches Verfahren benutzen.
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Wenn die Informationseinheiten mittels
der Impulspositionsmodulation (PPM) und insbesondere mittels der
L-Fenster-PPM (L-PPM)
codiert werden können,
weist jede empfangene ungültige
Informationseinheit, d.h. jede falsch empfangene Informationseinheit,
eine unzulässige
Anzahl von Impulsen auf, die leicht erkannt und gezählt werden
können.
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Durch die Einstellung des Parameters
der Übertragungsrate
kann eine geeignete Übertragungsdatenrate
empfohlen werden; dies bedeutet, dass die Übertragungsdatenrate in Abhängigkeit
vom Wert der Verbindungsqualität
angepasst werden kann, welcher die aktuellen Verbindungsbedingungen
widerspiegelt. Wenn zur Verringerung oder Erhöhung der Übertragungsdatenrate eine wiederholte
Codierung eingesetzt wird, definiert der Parameter der Übertragungsrate
die Anzahl der Wiederholungsschritte.
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Obwohl sich die Erfindung am besten
als Hardware realisieren lässt,
ist auch eine Softwareimplementierung möglich, die zum Beispiel für experimentelle
Untersuchungen von Nutzen sein kann.
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BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Im Folgenden wird die Erfindung unter
Bezug auf die folgenden schematischen Zeichnungen beschrieben.
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1a zeigt
die Wahrscheinlichkeit für
den Empfang ungültiger
Informationseinheiten als Funktion des Signal-Rausch-Verhältnisses
(SRV) für
4-PPM und 16-PPM.
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1b zeigt
eine zu erwartende mittlere Anzahl ungültiger Informationseinheiten
in einer empfangenen Sequenz einer festen Länge Lseq von
4-PPM-Informationseinheiten als Funktion des Signal-Rausch-Verhältnisses
(SRV).
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2 zeigt
eine schematische Darstellung eines kumulativen Schemas zur Ermittlung
der Verbindungsqualität
gemäß der vorliegenden
Erfindung.
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3 zeigt
eine Hardwareimplementierung unter Verwendung diskreter Logik zur
Verarbeitung des kumulativen Schemas zur Ermittlung der Verbindungsqualität gemäß 2.
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4 zeigt
ein Ablaufdiagramm, welches die in der unter Bezug auf 3 beschriebenen Vorrichtung zur
Ermittlung der Verbindungsqualität
ausführbaren
Verarbeitungsschritte zeigt.
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Zur Verdeutlichung sind alle Figuren
weder in den wirklichen Größenverhältnissen
dargestellt, noch werden die Dimensionen in einem realistischen
Maßstab
gezeigt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSART
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Unter allgemeinem Bezug auf die Figuren
wird die wesentliche Struktur eines Schemas gemäß der Erfindung zum Einstellen
eines Parameters RR* der Übertragungsrate
im Folgenden genauer beschrieben.
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Zuerst werden einige Grundlagen gemäß der vorliegenden
Erfindung erläutert.
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Drahtloses Kommunikationssystem
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Die physische Schicht des gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendeten drahtlosen Kommunikationssystems verwendet
eine L-Fenster-Impulspositionsmodulation,
die im Folgenden mit L-PPM abgekürzt wird,
in Verbindung mit einem adaptiven Übertragungsschema mit variabler
Datenrate. Man beachte, dass statt dessen auch andere Modulationsschemata
verwendet werden können.
Die L-PPM erfolgt durch Definieren einer auch als Symbol bezeichneten
Informationseinheit der Zeitdauer tD und
anschließendes
Unterteilen der Informationseinheit in eine Reihe von L gleichen
Zeitfenstern, z.B. mit L = 2, 4, 8, 16, die auch als „Chips" bezeichnet werden.
Bei L-PPM-Schemata enthält
nur ein Zeitfenster oder ein Chip je Informationseinheit einen Impuls,
der einer logischen „eins" oder „1" entspricht. Die übrigen Chips
enthalten keinen Impuls, was einer logischen „null" oder „0" entspricht. Wenn als Basis L = 4 festgelegt
wurde, heißt
das entstehende Modulationsschema Vier-Impulspositionsmodulation oder 4-PPM.
Da in jeder 4-PPM-Informationseinheit
vier unterscheidbare Positionen vorkommen, gibt es vier voneinander
unabhängige
Informationseinheiten, in welchen lediglich ein Chip eine logische „1" und alle anderen
Chips eine logische „0" aufweisen, sodass
es die folgenden Kombinationen gibt: 1000, 0100, 0010, 0001. Diese
vier Informationseinheiten sind die einzigen in 4-PPM zugelassenen
Informationseinheiten. Jede Informationseinheit stellt zwei Bits
eines einzelnen Datenbitpaars dar, die jeweils 00, 01, 10, 11 entsprechen.
Eine logische „1" bedeutet eine Chipdauer,
wenn ein Sender Licht aussendet, eine logische „0" hingegen bedeutet eine Chipdauer ohne
Lichtemission. Das Übertragungskonzept
mit variabler Datenrate ist eingeführt worden, um das Signal-Rausch-Verhältnis unter
widrigen Kanalbedingungen zu verbessern. Durch wiederholte Codierung
kann man die Übertragungsrate
verringern und gleichzeitig einen Codegewinn erreichen, um in einer
verrauschten Umgebung eine befriedigende Bitfehlerrate einzuhalten.
Jede L-PPM-Informationseinheit wird RR mal wiederholt, wobei RR
als Faktor der Ratenverringerung angesehen werden kann, durch welchen
ein Parameter RR* der Übertragungsrate
für eine
zukünftige Übertragung
eingestellt werden kann. Eine automatische Anpassung des Parameters
RR* der Übertragungsrate
in Abhängigkeit
von den herrschenden Kanalbedingungen ist wünschenswert.
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Empfängerleistung
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Die Qualität eines Kanals wird durch Zählen der
Anzahl der ungültigen
L-PPM-Informationseinheiten am Empfänger bewertet, die durch Rauschen
zerstört
wurden. Infolge des oben erwähnten
redundanten Codierungsformats PPM enthält eine gültige Informationseinheit nur
einen Impuls. Ungültige
Informationseinheiten hingegen enthalten keinen oder mehr als einen
Impuls, da durch das Rauschen Impulse gelöscht oder erzeugt werden können. Man
beachte, dass gültige
Informationseinheiten nicht unbedingt richtig empfangen wurden,
da der richtige Impuls auch gelöscht
und statt dessen ein falscher Impuls erzeugt werden kann. Unter der
Annahme eines idealisierten Empfängermodells
kann man eine Fehlerratencharakteristik des Empfängers in Gegenwart von zusätzlichem
weißem
Gauß'schem Rauschen berechnen.
Das Signal-Rausch-Verhältnis SRV
ist dann zu
definiert,
wobei û
r der Spitzenwert eines empfangenen Signalimpulses
und ū
n die Standardabweichung vom Rauschsignal
ist, die jeweils am Eingang einer binären Entscheidungsschaltung
eines Empfängers
gemessen werden. Nimmt man an, dass ein empfangenes Signal an der
Impulsspitze abgetastet wird, dass ein Entscheidungsschwellenwert
bei der halben Impulshöhe
gesetzt wurde und dass es sich bei dem Modellrauschen um additives
weißes
Gauß'sches Rauschen handelt,
so kann man die Wahrscheinlichkeit für das Fällen einer falschen Entscheidung
bei jeder einzelnen Abtastung zu
ableiten,
wobei erf die Fehlerfunktion (error function) ist. Die Wahrscheinlichkeit,
in einer L-PPM-Informationseinheit genau Q Impulse zu erkennen,
wird durch Ausdruck (
3) angegeben:
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Durch diesen Ausdruck kann man die
Wahrscheinlichkeit für
das Erkennen einer ungültigen
L-PPM-Informationseinheit zu
bestimmen, wobei SP = {0,
2, 3,..., L} die Gruppe aller Suchmuster definiert, die keine PPM-Impu1se
darstellen. Im Fall eines 4-PPM-Systems sind die Parameter L = 4
und SP = {0, 2, 3, 4}.
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In 1a ist
die Wahrscheinlichkeit P{SP}, dass ein ungültiges L-PPM-Symbol empfangen
wird, als Funktion des SRV für
ein 4-PPM-System
und ein 16-PPM-System dargestellt. Die abgeleitete Funktion P{SP} als
Funktion des SRV gilt für
additives Gauß'sches Rauschen, das
für Kanalstörungen infolge
langsam geänderten
Hintergrundlichts (Aufnahmerauschen) und thermischen Empfängerrauschens
(äußerster
Verbindungsabstand für
eine bestimmte Datenrate, Störungen
des optischen Pfades) typisch ist. Durch zyklisches Rauschen infolge
von hochfrequentem Hintergrundlicht aus Leuchtstoffröhren sowie
durch Fehlerhäufung
von Informationseinheiten infolge Datenpaketkollisionen kann ein
anderes Fehlermuster der Informationseinheiten entstehen.
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Sobald die Wahrscheinlichkeit des
Erkennens einer ungültigen
L-PPM-Informationseinheit
oder, was dem gleichwertig ist, die relative Anzahl ungültiger Informationseinheiten
in der empfangenen Sequenz einen oberen oder unteren Schwellenwert überschreitet,
sollte automatisch zwischen den verfügbaren Datenraten hinauf- oder
heruntergeschaltet werden. Die Schwellenwerte werden so abgeleitet,
dass die über
eine Verbindung übertragenen
Datenpakete im Mittel mit einer vorgegebenen Paketerfolgsrate Cp erfolgreich empfangen werden.
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Bei einem idealisierten Empfängermodell
und ohne Ratenverringerung (RR = 1) kann die Wahrscheinlichkeit
des richtigen Empfangens eines Datenpakets einer bestimmten Länge zu
berechnet werden, wobei der
Exponent die Anzahl der Impulse und N die Anzahl Bytes je Datenpaket
bedeuten. Aus den Gleichungen (
1), (
2) und (
5)
kann man das zum Ermitteln der gewünschten Paketerfolgsrate C
P erforderliche SRV wie folgt ableiten:
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Die entsprechende Wahrscheinlichkeit
des Erkennens einer ungültigen
L-PPM-Informationseinheit ist durch Gleichung (4) gegeben
und stellt den gewünschten
Schwellenwert für
RR = 1 dar. Wenn eine gemessene Verbindungsqualität unterhalb
dieses Schwellenwertes liegt, kann garantiert werden, dass die gewünschte Paketerfolgsrate
CP ohne wiederholte Codierung erreicht wird.
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Als Beispiel sollen ein 4-PPM-Modulationsformat
und eine Paketgröße von N
= 2048 Bytes angenommen werden. Außerdem soll die Paketerfolgsrate
CP gleich 0,9 sein, es sollen also im Durchschnitt
90 % aller übertragenen
Pakete richtig empfangen werden. Gemäß Gleichung (6) soll
der erforderliche SRV-Wert zum Erreichen der vorgegebenen Paketerfolgsrate
ohne wiederholte Codierung (RR = 1) mindestens 19,11 dB betragen. 1a zeigt, dass die entsprechende
Wahrscheinlichkeit für
das Erkennen einer ungültigen
4-PPM-Informationseinheit kleiner als 5*10–6 ist.
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Wenn die Fehlerrate höher als
der gefundene Schwellenwert ist, kann die verwendete Datenrate so lange
schrittweise um einen Faktor 2 verringert werden, bis die gewünschte Paketerfolgsrate
erreicht ist. Bei jedem Verringerungsschritt führt die wiederholte Codierung
zu einem Codegewinn von 3 dB. Deshalb wird nach jedem Verringerungsschritt
ein um 3 dB niedrigeres SRV benötigt,
um dieselbe Paketerfolgsrate zu erreichen. Um zum Beispiel 90 %
aller übertragenen
Pakete richtig zu empfangen, ergeben sich für eine durchgeführte Verringerung
der Datenrate von RR = 1, 2, 4, 8 und 16 für die erforderliche SRV Werte
von 19,11, 16,11, 13,11 bzw. 10,11 dB. Die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten
für die
Erkennung einer ungültigen 4-PPM-Informationseinheit
kann aus 1a ermittelt
werden und stellt die Schwellenwerte für das Wechseln zwischen den
verfügbaren
Datenraten dar.
-
Um für den zuverlässigen Wechsel
zwischen den Datenraten ein signifikantes Messergebnis bereitzustellen,
muss in der empfangenen Sequenz von Informationseinheiten zumindest
eine kleine Anzahl ungültiger L-PPM-Informationseinheiten
vorhanden sein.
-
1b zeigt
die erwartete mittlere Anzahl ungültiger Informationseinheiten,
auch als mittlere Symbolfehlerzahl (average symbol error count, Ø SEC)
bezeichnet, in einer Sequenz empfangener 4-PPM-Informationseinheiten
einer festen Länge
Lseq als Funktion des SRV. Die ausgewählten Längen sind
in Tabelle 1 zusammen mit weiteren Einzelheiten zur benötigten Anzahl
von Datenpaketen aufgeführt.
Die gezeichneten Funktionen sind mit einem idealisierten Empfängermodell
berechnet worden. Da dieses Modell von stationären Kanalbedingungen ausgeht,
nimmt die mittlere Symbolfehlerzahl (Ø SEC) proportional mit der
Länge Lseq der überwachten
Sequenz von Symbolen oder Informationseinheiten zu.
-
Die folgende Tabelle 1 zeigt die
benötigten
Mengen von Datenpaketen für
verschiedene Faktoren RR zur Datenratenverringerung, um eine vorgegebene
Länge Lseq einer Sequenz von 4-PPM-Informationseinheiten
zu erreichen, wobei ein Paket 2048 Bytes enthält.
-
-
Die kürzeste über eine AIr-Verbindung (Advanced
Infrared, Verbessertes Infrarot) übertragene Sequenz von Informationseinheiten
ist durch ein Datenpaket gegeben, welches lediglich einen einzelnen
zuverlässigen
Kopfdatensatz transportiert. Diese Sequenz hat eine Länge von
32 Bit und wird zum Beispiel beim Einrichten der Verbindung zwischen
Infrarotknoten ausgetauscht. Da der zuverlässige Kopfdatensatz die Operation
des Protokolls und des Modems steuert, werden diese Datensätze stets
mit der niedrigsten verwendeten Datenrate (RR = 16) übertragen.
Deshalb bewirkt ein Datenpaket mit minimaler Länge eine Übertragung von 256 4-PPM-codierten
Informationseinheiten über
die Verbindung. In diesem Fall kann am Empfänger nur dann mehr als ein
Informationseinheitenfehler je Paket auftreten, wenn das SRV kleiner
als 16 dB ist. Bei höheren SRV
erhält
man zum Empfehlen von RR = 1 oder 2 keine ausreichenden Daten. Trotzdem
kann die gemessene Anzahl der Informationseinheitenfehler noch zum
Empfehlen eines anfänglichen
Orientierungswertes von RR > 2
von Nutzen sein, nachdem von einem unbekannten Sender ein erster
Datensatz empfangen wurde.
-
Die maximale Anzahl von 4-PPM-Informationseinheiten,
die in einem Block über
die Verbindung übertragen
werden kann, ist durch die im AIr-Standard definierte maximal zulässige Kanalreservierungszeit
gegeben. Diese ist so festgelegt, dass mit der Grunddatenrate (RR
= 1) bis zu 126 Datenpakete mit je 2048 Bytes Benutzerdaten über die
Verbindung übertragen
werden können.
-
Wenn innerhalb einer beobachteten
Sequenz einer bestimmten Länge
Lseq nur eine einzige ungültige 4-PPM-Informationseinheit
nachgewiesen wird, kann man aus 1a und
Gleichung (5) das ungefähre
SRV und die zugehörige
mittlere Datenerfolgsrate ermitteln. Das Ergebnis wird in der folgenden
Tabelle 2 dargestellt.
-
Tabelle 2 zeigt die Paketerfolgsrate
CP für
den Fall, dass in einer empfangenen 4-PPM-Informationseinheit der
Länge Lseq bei RR = 1 und 2048 Byte je Datenpaket
eine einzige ungültige
Informationseinheit gefunden wurde.
-
-
1b ermöglicht,
die Entscheidungsschwellenwerte für den Wechsel zwischen den
Datenraten für Sequenzen
von Informationseinheiten unterschiedlicher Länge Lseq zu
ermitteln. Zum Beispiel wird durch die punktierten Linien das zum
Erreichen einer garantierten Paketerfolgsrate von 90 % erforderliche
Mindest-SRV angezeigt. Die Schnittpunkte zwischen den punktierten
Linien und den durchgezogenen Kurven definieren die Schwellenwerte
für jede
betrachtete Sequenzlänge.
Wenn die Anzahl der in einer Sequenz empfangenen Informationseinheiten
einer bestimmten Länge
nachgewiesenen ungültigen
Informationseinheiten den jeweiligen Schwellenwert überschreitet,
wird die variable Datenrate um einen Faktor 2 verringert, um die
erforderliche Paketerfolgsrate CP aufrechtzuerhalten.
Wenn das SRV unterhalb des durch die äußerste linke gestrichelte Linie
im schraffierten Bereich definierten Wertes liegt, kann die Benutzerdatenrate
nicht weiter verringert werden. Eine zum Erreichen der gewünschten
Paketerfolgsrate unzureichende Verbindungsqualität wird dann festgestellt, wenn
die Verbindung mit der niedrigsten Benutzerdatenrate betrieben wird
und die Anzahl der ungültigen Informationseinheiten
größer als
0,38 × Lseq ist.
-
Für
ein idealisiertes Infrarotempfängermodell
sind diverse Ergebnisse ermittelt worden. Dieses Modell erlaubt
die Berechnung der Wahrscheinlichkeit ungültiger L-PPM-Informationseinheiten
in einer empfangenen Sequenz von Informationseinheiten als Funktion
des Wertes der durch das SRV definierten Verbindungsqualität resp.
der Paketerfolgsrate CP. In der Praxis hängt diese
Beziehung auch von den speziellen Kenndaten der Empfängerkomponenten
ab und muss daher experimentell ermittelt werden. Ausgehend von
diesen Messergebnissen können
die Entscheidungsschwellenwerte angepasst werden.
-
Definition des Wertes der Verbindungsqualität: Ein Wert
der Verbindungsqualität,
im Folgenden mit der Abkürzung
LQM (link quality measure) bezeichnet, ist durch das Verhältnis der
Anzahl der beobachteten Informationseinheitenfehler bzw. der Symbolfehlerzahl,
im Folgenden mit der Abkürzung
SEC (symbol error count) bzw. auch als Fehlerzahl bezeichnet, zur
durch die Länge,
im Folgenden mit der Abkürzung
Lseq bezeichnet, einer übertragenen Sequenz gegebenen
Gesamtzahl der überwachten
L-PPM-Informationseinheiten
definiert, z.B.
-
-
Durch ständige Überwachung dieses Verhältnisses
während
des Empfangs einer Sequenz von L-PPM-Informationseinheiten erhält man einen
Schätzwert
der Wahrscheinlichkeit für
das Erkennen einer ungültigen
Informationseinheit P{SP} und damit ein Maß für das in der Verbindung herrschende
SRV. Mit zunehmender Anzahl empfangener Informationseinheiten nimmt
auch die Anzahl der falsch empfangenen Informationseinheiten zu,
wodurch der LQM-Schätzwert genauer
wird. Im Prinzip ist das vorgeschlagene Schema zur kumulativen Ermittlung
der LQM in der Lage, für
jede beliebige Anzahl überwachter
L-PPM-Informationseinheiten einen Schätzwert zu berechnen. Um jedoch
die Hardware-Implementierung zu vereinfachen, wird vorgeschlagen,
die LQM-Schätzwerte
erst nach dem Empfangen von 2
8+n (n = 0,
1, 2, ..., n
max) Informationseinheiten zu
berechnen. Der Parameter n
max ist in der
bevorzugten Ausführungsart
auf 9 eingestellt. Somit erhält
man die LQM-Schätzwerte
zu
wobei
SEC(n) die nach dem Empfangen von L
seq(n)
= 2
8+n Informationseinheiten erhaltene Symbolfehlerzahl bzw.
Informationseinheiten-Fehlerzahl darstellt. Bei der bevorzugten
Ausführungsart
erhält
man nach der Überwachung
von L
seq(0) = 256 Informationseinheiten
einen ersten LQM-Schätzwert.
Diese Mindestanzahl von Informationseinheiten zur Berechnung des
LQM-Schätzwertes
steht nach dem Empfangen eines zuverlässigen Kopfdatensatzes zur
Verfügung.
Darüber
hinaus ist zu beachten, dass die LQM-Schätzwerte stets nach dem Empfangen
einer Anzahl von Informationseinheiten berechnet werden, die ein
binäres Vielfaches
von 2
n, vorzugsweise ein Vielfaches von
256, darstellen. Aus diesem Grunde beschränkt sich die geforderte Division durch
L
seq(n) in Wirklichkeit auf die Division
durch ein binäres
Vielfaches von 2, die sich in digitaler Hardware durch ein Schieberegister
einfach realisieren lässt.
Den Parameter n kann man daher als die Anzahl der nach der Berechnung
von LQM(0) erforderlichen aufeinander folgenden binären Divisionen
(Verschiebung um n) und n
max als die Anzahl
der Verschiebungen ansehen.
-
Eine Hardware-Implementierung eines
Schemas zur kumulativen Gewinnung der LQM, das unter Bezug auf
3 eingehend beschrieben
wird, beruht auf einem binären
SEC-Zähler,
der auch als Fehlerzähler bezeichnet
wird, und einem binären
L
seq-Zähler,
der auch als Gesamtzähler
bezeichnet wird. Wenn man sich für
einen 16-Bit-Fehlerzähler
entscheidet, kann man zur Darstellung der Fehlerzahl SEC ein geeignetes 2-Byte-Register
verwenden. Die größte Länge der überwachten
Sequenz von 4-PPM-Informationseinheiten beträgt dann
L
seq(n
max) = 131072
mit n
max = 9, wofür ein L
seq-Gesamtzähler von
17 Bit benötigt
wird. Man beachte, dass ein 16-Bit-Fehlerzähler ausreicht, wenn die größte Anzahl
von Informationseinheitenfehlern kleiner als ½ L
seq(n
max) ist. Für eine binäre Divisionsoperation stellt
sich die LQM in binärer
Form wie folgt dar:
-
Die Binärkoeffizienten xi werden
im Format LQMreg = {x15 x14 X13 x12 x11 x10 x9 x8 x7 x6 x5 x4 x3 x2 x1 x0 in einem
2-Byte-Register gespeichert.
-
Nimmt man eine überwachte Sequenz von Informationseinheiten
der Länge
Lseq = 131072 und ein idealisiertes Empfängermodell
mit einer Paketgröße von 2048
Byte an, zeigen alle Koeffizienten xi (i
= 0, ..., 15) gleich null eine Paketerfolgsrate von CP > 0,93 ohne Ratenverringerung
(RR = 1) an. Wenn alle Koeffizienten xi,
(i = 0, ..., 15) gleich eins sind, zeigt dies eine unzureichende
Verbindungsqualität
bei der höchsten
Ratenverringerung (RR = 16) an.
-
Bei einer alternativen Implementierung
kann die LQM durch binäre
Exponenten von –3
bis –18
dargestellt werden; der höchste
Wert von n beträgt
damit 10. Durch diese Veränderung
wird die Größe des Gesamtzählers Lseq von 17 auf 18 Bit vergrößert und
gleichzeitig die Breite des LQM-Registers LQMreg bei
2 Byte belassen. Im Ergebnis dessen wird der größte LQM-Wert auf 0,2499 beschränkt, wodurch
eine unzureichende Verbindungsqualität bei RR = 16 nicht mehr angezeigt
werden kann, was jedoch zum Anzeigen des Wechsels der Datenrate
zwischen RR = 8 und 16 noch ausreicht, was in 1b zu sehen ist.
-
Ermittlung des Wertes der Verbindungsqualität (LQM)
-
2 zeigt
das Prinzip eines Schemas zur kumulativen Ermittlung der LQM. Eine
ununterbrochene Sequenz von durch mehrere x gekennzeichneten Datenpaketen 20 ist
auf einer Zeitachse t aufgetragen. Für die ununterbrochene Sequenz
der von derselben Sendestation empfangenen Datenpakete 20 wird
in einem Gesamtzähler
die Gesamtzahl Lseq der ankommenden 4-PPM-Informationseinheiten
gezählt,
die codierte binäre
Daten enthalten. Parallel dazu wird durch einen Fehlerzähler die
Fehlerzahl SEC der nachgewiesenen ungültigen 4-PPM-Informationseinheiten
oder Symbole gezählt.
Zu einem Anfangszeitpunkt oder wenn die kumulative LQM-Ermittlung
beginnen soll, z.B. beim Beginn eines zuverlässigen Kopfdatensatzes, werden
entsprechend Block 21 die Fehlerzahl SEC und die Gesamtzahl
Lseq auf null zurückgesetzt. Dann beginnt die
kumulative LQM-Ermittlung. Eine erste Ermittlung des Wertes der
Verbindungsqualität,
nämlich
LQM(0) entsprechend Block 22, erfolgt bereits nach einer
gezählten
Länge von
256 4-PPM-Informationseinheiten,
was der Länge
des zuverlässigen Kopfdatensatzes
entspricht. Eine zweite Bewertung des Wertes der Verbindungsqualität, nämlich LQM(1)
entsprechend Block 23, erfolgt nach einer Sequenzlänge von
512 gezählten 4-PPM-Informationseinheiten.
Bei der Hardware-Implementierung kann die Division durch zwei durch
Verschieben des Registerinhalts um eine Position nach rechts erfolgen,
was in Block 23 durch eine „1" oberhalb des nach rechts gerichteten
Pfeils gezeigt wird. Die nächste,
dritte Bewertung des Wertes der Verbindungsqualität, nämlich LQM(2)
entsprechend Block 24, erfolgt nach einer Sequenzlänge von
1024 von zu diesem Zeitpunkt gezählten
4-PPM-Informationseinheiten. Die Division durch 4 kann entsprechend
Block 24 durch eine Verschiebung um 2 Stellen realisiert
werden. Eine vierte Bewertung des Wertes der Verbindungsqualität, nämlich LQM(3)
entsprechend Block 25, erfolgt nach einer Sequenzlänge von
2048 gezählten
4-PPM-Informationseinheiten,
wofür eine
Verschiebung um 3 Stellen erforderlich ist. Nach einer weiteren
Zeitspanne erfolgt eine fünfte
Bewertung des Wertes der Verbindungsqualität, nämlich LQM(4) entsprechend Block 26,
wenn eine Sequenzlänge
von 4096 gezählten
4-PPM-Informationseinheiten gezählt
wurde. Die Division durch 16 erfolgt durch eine Verschiebung um
4 Stellen. Zur Vereinfachung sind in 2 nicht
alle Bewertungsschritte im Laufe der Zeit dargestellt. Im Allgemeinen
wird der Wert LQM(n) jeweils nach 2n*256
(n = 1, 2,..., nmax) gezählten 4-PPM-Informationseinheiten ermittelt und
aktualisiert.
-
Aufgrund der Verdoppelung jeder nachfolgenden
4-PPM-Zählperiode
beschränkt
sich die erforderliche Division auf eine Division durch 2, die durch
eine Schieberegisterfunktion einfach realisiert werden kann, wie bei
einer in 3 dargestellten
Implementierung gezeigt wird. Die Genauigkeit des LQM nimmt mit
jeder Ermittlung zu. Die letzte Ermittlung der Verbindungsqualität, nämlich die
zehnte Ermittlung entsprechend Block 27, erfolgt nach einer
Sequenzlänge
von 131072 gezählten
4-PPM-Informationseinheiten, was einer Verschiebung um 9 Stellen
entspricht. Anschließend
wird die kumulative LQM-Ermittlung angehalten. Die 4-PPM-Informationseinheiten
des zuverlässigen
Kopfdatensatzes sollten bei jedem empfangenen Datenblock in den
Zählprozess
einbezogen werden. Deshalb werden bei der kumulativen LQM-Ermittlung
alle aufeinanderfolgenden Felder der zuverlässigen Kopfdatensätze und
alle Datenfelder innerhalb eines reservierten Zeitraums erfasst. Für den verwendeten
Faktor der Ratenverringerung oder die Datenpaketlänge werden
keine Daten benötigt, außer zum
Aktivieren oder Deaktivieren des Gesamtzählers und des Fehlerzählers. Wenn
bei nmax die größte Sequenzlänge erreicht
ist oder wenn die Datenübertragung
beendet wird, hält
die kumulative LQM-Ermittlung an. Wenn man zum Beispiel annimmt,
dass zum Zeitpunkt t2 das Signal EOT (end
of data transmission, Ende der Datenübertragung) ankommt, wird als
letzter ermittelter gültiger
LQM-Wert der Wert LQM(3) zum Zeitpunkt t1 angenommen.
-
3 zeigt
eine Vorrichtung zur LQM-Ermittlung, mit der ein Wert LQM der Verbindungsqualität ermittelt
und ein Parameter RR* der Übertragungsrate
für die
zukünftige
Datenübertragung
eingestellt wird. Im Allgemeinen werden Daten, die in Form von Informationseinheiten
codiert, empfangen und gesendet werden, wie oben auch als Symbole
bezeichnet. Die Vorrichtung umfasst einen 17-Bit-Gesamtzähler 1 zum
Zählen
der Gesamtzahl Lseq der in 3 als Leitung IU dargestellten empfangenen
Informationseinheiten IU (information units) und einen 16-Bit-Fehlerzähler 2 zum
Zählen
einer Fehlerzahl SEC der durch die Leitung EIU dargestellten empfangenen
ungültigen
Informationseinheiten EIU. Die Vorrichtung umfasst ferner ein 25-Bit-Schieberegister 3,
das im Folgenden als Divisionseinheit 3 bezeichnet wird
und über
einen 16-Bit-Registerausgang 5 mit einer Sättigungslogik 10 verbunden
ist. Jede Zelle oder jede Ziffer des Fehlerzählers 2 ist jeweils
mit den ersten 16 Zellen der Divisionseinheit 3 verbunden.
Eine mit OF bezeichnete Überlaufleitung
(overflow line) führt
vom Fehlerzähler 2 zu
einem Eingang B der Sättigungslogik 10.
Eine neunte Zelle 6 der Divisionseinheit 3 ist über eine
mit x16 bezeichnete Leitung mit einem Eingang
A der Sättigungslogik 10 verbunden.
Ferner umfasst die Vorrichtung eine Entscheidungseinheit 4,
wobei diese Entscheidungseinheit 4 ein an eine erste Schwellenwertleitung
RR1 angeschlossenes erstes Schwellenwertregister 91,
ein an eine zweite Schwellenwertleitung RR2 angeschlossenes
zweites Schwellenwertregister 92, ein an eine dritte Schwellenwertleitung
RR4 angeschlossenes drittes Schwellenwertregister 93 und
ein an eine vierte Schwellenwertleitung RR8 angeschlossenes
viertes Schwellenwertregister 94 hat. Über die Schwellenwertleitungen
RR1, RR2, RR4 und RR8 werden
den entsprechenden Schwellenwertregistern 91, 92, 93 bzw.
94 ein erster Schwellenwert THRR>1 für RR>1, ein zweiter Schwellenwert
THRR>2 für RR>2, ein dritter Schwellenwert
THRR>4 für RR>4 und ein vierter Schwellenwert THRR>8 für RR>8 zugeführt. Diese
Schwellenwerte THRR>1, THRR>2, THRR>4 und
THRR>8 Stellen
vordefinierte Werte dar und können
in der oben beschriebenen Weise definiert werden. Außerdem umfasst
die Entscheidungseinheit 4 eine erste Komparatorschaltung 81,
eine zweite Komparatorschaltung 82, eine dritte Komparatorschaltung 83 und
eine vierte Komparatorschaltung 84. Das erste Schwellenwertregister 91 ist
jeweils mit der ersten Komparatorschaltung 81, das zweite
Schwellenwertregister 92 mit der zweiten Komparatorschaltung 82,
das dritte Schwellenwertregister 93 mit der dritten Komparatorschaltung 83 und
das vierte Schwellenwertregister 94 mit der vierten Komparatorschaltung 84 verbunden.
Der Eingang jeder Komparatorschaltung 81, 82, 83 bzw. 84 ist über eine 16 Bit
breite Leitung mit dem Ausgang der Sättigungslogik 10 verbunden.
Der Ausgang jeder Komparatorschaltung 81, 82, 83 bzw. 84 ist
mit einer Ableitungseinheit 11 verbunden, die auch als Zuordnungslogik 11 bezeichnet
wird. Diese Zuordnungslogik 11 ist in der Lage, einen ersten
Komparatorschaltungswert Thr1, einen zweiten
Komparatorschaltungswert Thr2, einen dritten
Komparatorschaltungswert Thr3 und einen
vierten Komparatorschaltungswert Thr4 zu
empfangen. Aus den Komparatorwerten Thr1,
Thr2, Thr3 und Thr4 leitet die Zuordnungslogik 11 einen
zu empfehlenden Faktor zur Ratenverringerung ab und gibt auf Grundlage
dieses Faktors den Parameter RR* für die Übertragungsrate aus. Der Parameter
RR* kann in einem 4-Bit-RR-Register 12 gespeichert werden
und steht somit für
die weitere Verarbeitung bereit. Eine Steuereinheit 7 steuert
die Vorrichtung. Hierfür
ist die Steuereinheit 7 über eine 17-Bit-Leitung mit
dem Gesamtzähler 1 und über eine
Reset-Leitung R
bzw. über
eine Halteleitung H mit dem Gesamtzähler 1 und dem Fehlerzähler 2 verbunden.
Die Steuereinheit 7 ist auch über eine SEC-Ladeleitung L
SEC und eine Rechtsschiebeleitung SR mit der Divisionseinheit 3 verbunden.
Die Steuereinheit 7 ist in der Lage, ein Startsignal „Start" und ein Signal „EOT" (end of transmission,
Ende der Übertragung)
zu empfangen. Ein Haltsignal „Stopp" hingegen kann durch
die Steuereinheit 7 gesendet werden. Diese Signale „Start", „Stopp" oder „EOT" dienen der Verständigung
mit höheren
Protokollebenen, wie zum Beispiel dem MAC-Protokoll (Media Access
Control, Medienzugriffssteuerung). Jedes Schwellenwertregister 91, 92, 93 und 94 ist über die
Schwellenwertladeleitung LTRH in 3 mit
der Steuereinheit 7 verbunden.
-
Bei der Vorrichtung zur LQM-Ermittlung
werden zwei binäre
Zähler 1 und 2 zum
Zählen
der Gesamtzahl Lseq der richtig empfangenen
Informationseinheiten IU sowie zum Zählen der Fehlerzahl SEC der
fehlerhaft empfangenen 4-PPM-Informationseinheiten EIU verwendet.
Der letztere Zählvorgang
erfolgt durch Überwachung
des Taktes der Informationseinheiten, der durch einen in 3 zur Verdeutlichung nicht
dargestellten Modem mit variabler Datenrate bereitgestellt wird,
und durch Zählen
der als ungültig
markierten Informationseinheiten EIU. Der 17-Bit-Gesamtzähler 1 kann
zum Zählen
von bis zu 131072 Informationseinheiten IU verwendet werden. Der
16-Bit-Fehlerzähler 2 zeigt
einen Überlauf
an, wenn die Anzahl der Informationseinheiten den Wert 65536 überschreitet.
In diesem Fall kann über
eine mit OF bezeichnete Überlaufleitung
ein Überlaufsignal
zur Sättigungslogik 10 gesendet
werden.
-
Im Großen und Ganzen arbeitet die
Vorrichtung wie folgt. Das Register 3 leitet zusammen mit
der Sättigungslogik 10 aus
den Zählerwerten
des Gesamtzählers 1 und
des Fehlerzählers 2 einen
16-Bit-Wert LQM der Verbindungsqualität ab. Dieser Wert LQM der Verbindungsqualität wird dann
in jeder der vier 16-Bit-Komparatorschaltungen 81, 82, 83 und 84 mit
dem jeweiligen vorgeladenen Schwellenwert THRR>1, THRR>2,
THRR>4 bzw.
THRR>8,
verglichen. Diese Schwellenwerte THRR>1, THRR>2,
THRR>4 bzw.
THRR>8 werden über die
zugehörigen
Schwellenwertleitungen RR1, RR2,
RR4 und RR8 in die
entsprechenden Schwellenwertregister 91, 92, 93 und 94 vorgeladen,
aus denen dann die jeweilige Komparatorschaltung 81, 82, 83 bzw. 84 den
entsprechenden Schwellenwert THRR>1, THRR>2,
THRR>4 bzw.
THRR>8 zum
Vergleich mit dem Wert LQM der Verbindungsqualität lädt. Die Zuordnungslogik 11 leitet
aus den Ausgangswerten der Komparatorschaltungen einen empfohlenen
Faktor zur Verringerung der Datenrate ab. Ausgehend von diesem Faktor
wird der Parameter RR* der Übertragungsrate
eingestellt und im 4-Bit-Register 12 gespeichert. Die iterative
Berechnung des Wertes LQM der Verbindungsqualität aus der Anzahl der gültigen Informationseinheiten
IU und der ungültigen
Informationseinheiten EIU wird durch die Steuereinheit 7 gesteuert.
-
Die Steuereinheit 7 ist
für die
richtige Initialisierung und Funktion des Gesamtzählers 1,
des Fehlerzählers 2,
der Divisionseinheit 3 und der Entscheidungseinheit 4 zuständig. Unter
Bezug auf 4 wird ein Steueralgorithmus
für die
Steuereinheit 7 beschrieben. Der Mechanismus zur Ermittlung
des Wertes LQM der Verbindungsqualität beginnt, wenn die erste Informationseinheit
IU beispielsweise eines zuverlässigen
Kopfdatensatzes empfangen wird. Zu diesem Zeitpunkt werden die entsprechenden
Schwellenwerte THRR>1 für RR>1, THRR>2 für RR>2, THRR>4 für RR>4 und THRR>8 für RR>8 in die 16-Bit-Schwellenwertregister 91, 92, 93 bzw. 94 geladen.
Der Gesamtzähler 1 und
der Fehlerzähler 2 werden
auf null zurückgesetzt
und außerdem wird
ein Steuerparameter n auf null gesetzt. Ab diesem Zeitpunkt überwacht
die Steuereinheit 7 den Zählerstand Lseq im
Gesamtzähler 1.
Wenn der Zählerstand
den Wert 28 = 256 erreicht (z.B. am Ende
des zuverlässigen
Kopfdatensatzes), weist die Steuereinheit 7 die Divisionseinheit 3 an,
den aktuellen Zählerstand
der Fehlerzahl SEC in die oberen 16 Zellen zu laden; die übrigen 9 unteren
Zellen werden mit Nullen aufgefüllt, was
in 3 durch „0" angezeigt wird.
Da der Parameter n gleich 0 ist, gibt die Steuereinheit 7 keine
Schiebeanweisung aus. Dann wird n gleich 1 gesetzt, und wenn die
Steuereinheit 7 nicht das Signal EOT „Ende der Datenübertragung" erhält, wird
die Zählung
der Informationseinheiten so lange fortgesetzt, bis der Gesamtzähler 1 den
Wert 29 = 512 erreicht. Dann wird die Divisionseinheit 3 durch
die Steuereinheit 7 angewiesen, den neuen Zählerstand
der Fehlerzahl SEC in die oberen Zellen und Nullen in die unteren
Zellen der Divisionseinheit 3 zu laden. Sofort nach der
Ladeoperation wird der Inhalt des Registers der Divisionseinheit 3 um
n = 1 nach rechts verschoben. Dann wird der Parameter n um 1 erhöht und die
Prozedur mit n = 2 wiederholt. Der Mechanismus zur LQM-Ermittlung wird beendet,
wenn die größtmögliche Anzahl
von Informationseinheiten IU empfangen worden ist oder wenn die
Steuereinheit 7 das Signal EOT „Ende der Datenübertragung" erhält. In beiden
Fällen
friert die Steuereinheit 7 die aktuellen Werte des Gesamtzählers 1 und
des Fehlerzählers 2 und damit
aller anderen Register ein und hält
den Prozess der LQM-Ermittlung
an.
-
Im Folgenden werden einige Implementierungsdetails
genauer erläutert.
-
Die in Form eines 25-Bit-Schieberegisters
bereitgestellte Divisionseinheit 3 kann durch Speicherzellen und
eine Schiebevorrichtung oder durch einen als statische Logikschaltung
ausgeführten
Multiplexer realisiert werden. Ihre Aufgabe in der Vorrichtung zur
LQM-Ermittlung besteht darin, bei Eingang des Steuersignals „Load SEC" (SEC laden) über die
L SEC-Leitung den 16-Bit-Zählerstand
des Fehlerzählers 2 in
ihre oberen Zellen sowie Nullen in ihre unteren Zellen zu laden,
und das Ergebnis durch 2n (n = 0, ..., nmax) zu teilen. Diese letztere Operation
stellt eine binäre
Division dar, die durch n-faches Verschieben des Registerinhalts
nach rechts ausgeführt
werden kann. Da das Register eine Breite von 25 Zellen hat und der
geladene Zählerstand der
Fehlerzahl SEC durch 16 Bits dargestellt wird, können höchstens nmax =
9 Schiebeoperationen durchgeführt
werden.
-
Nach Ausführung der entsprechenden Schiebeoperation
werden die zur binären
Darstellung des Wertes LQM der Verbindungsqualität verwendeten Koeffizienten
xi (i = 0, ..., 15) in den unteren 16 Zellen
am Ausgang 5 des Schieberegisters der Divisionseinheit 3 gespeichert.
Die Darstellung umfasst den Bereich 0 ≤ LQM < 0,5. Die in diesem Bereich liegenden
Werte LQM der Verbindungsqualität
erhält
man, wenn die Fehlerzahl SEC der ungültigen Informationseinheiten
EIU weniger als 50 % der Gesamtzahl Lseq der
empfangenen Informationseinheiten IU beträgt. Bei einer sehr verrauschten
Umgebung kann es vorkommen, dass dieser Prozentsatz überschritten
wird. Dann wählt
die Vorrichtung zur LQM-Ermittlung den größtmöglichen Parameter RR zur Ratenverringerung,
wodurch ein maximaler Parameter RR* für die Übertragungsrate eingestellt
wird. Dies erreicht man, indem der LQM-Wert der Verbindungsqualität bei einem
Bereichsüberlauf
auf seinen höchstmöglichen,
gesättigten
Wert gesetzt wird (alle Bits auf „1" gesetzt). Zu einem solchen Überlauf
kommt es entweder, wenn der Fehlerzähler 2 überläuft oder
wenn die neunte Zelle 6 des Schieberegisters der Divisionseinheit 3 auf
1 gesetzt wird. Eine Implementierung der Sättigungslogik 10 mit
statischen Logikgattern kann beispielsweise in der Verwendung von
16 ODER-Gattern mit drei Eingängen
bestehen. Jedes ODER-Gatter hat
einen mit der neunten Zelle 6 des Schieberegisters der
Divisionseinheit 3 verbundenen Eingang A, einen mit dem Überlauf
OF des Fehlerzählers 2 verbundenen
Eingang B und je einen Eingang xi, der mit
der entsprechenden Zelle des 16-Bit-Registerausgangs 5 (x0 ... x15) der Divisionseinheit 3 verbunden ist.
Am Ausgang 5 des 16-Bit-Registers wird hier der mit LQM
bezeichnete Wert der Verbindungsqualität dargestellt. Die Ausgänge der
ODER-Gatter (y0 ... y15)
und somit die 16-Bit-Leitung
der Sättigungslogik 10 führen zu
jeder Komparatorschaltung 81, 82, 83 und 84.
-
Wie oben erwähnt, werden vier 16-Bit-Komparatorschaltungen 81, 82, 83 und 84 verwendet,
um den binären
Wert LQM der Verbindungsqualität
mit den in den entsprechenden vier 16-Bit-Schwellenwertregistern 91, 92, 93 und 94 gespeicherten
vier Schwellenwerten THRR>1, THRR>2, THRR>4 und
THRR>8 zu
vergleichen. Der Inhalt jedes einzelnen der vier Schwellenwertregister 91, 92, 93 und 94 entspricht
einem passenden Schwellenwert zum Wechseln der variablen Datenraten.
Die Schwellenwerte THRR>1, THRR>2, THRR>4 und
THRR>8 verwenden
dieselbe binäre
Darstellung des Wertes LQM der Verbindungsqualität und können von einer Steuereinheit
heruntergeladen werden, die zur Vereinfachung in 3 nicht dargestellt ist. Jede Komparatorschaltung 81, 82, 83 und 84 gibt
eine „1" aus, wenn der Wert
LQM der Verbindungsqualität
größer als
oder gleich dem gewählten
Schwellenwert ist. Eine 16-Bit-Komparatorschaltung
kann durch vier 4-Bit-Komparatorschaltungen realisiert werden.
-
Die vier 16-Bit-Komparatorschaltungen
81, 82, 83 und 84 geben jeweils die Vergleichswerte Thr1,
Thr2, Thr3 und Thr4 aus und zeigen somit die empfohlene Datenrate
an, die für
die Übertragung über die
bewertete Verbindung verwendet werden soll. Die folgende Tabelle
3 zeigt fünf
mögliche
Vergleichsergebnisse. Der Faktor RR zur Ratenverringerung für 4-PPM,
die möglichen
Vergleichswerte Thr4, Thr3,
Thr2 und Thr1 sowie
drei Ziffern des Parameters RR* der Übertragungsrate sind in derselben
Reihenfolge von links nach rechts in Spalten angeordnet.
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Der Parameter RR" der Übertragungsrate wird im RR-Feld
des nächsten
abgehenden MAC-Datenblocks zu einer Sendestation übertragen,
was durch den Ausgangspfeil des 4-Bit-Registers 12 angezeigt
wird. Die Codierung des RR-Feldes ist in der Beschreibung des AIr-MAC-Protokolls
als 4-Bit-Feld definiert. Das niedrigstwertige Bit LSB (least significant
bit) steht immer auf 1, was in 3 durch „1" angezeigt wird,
und die höherwertigen
Bits sind gemäß Tabelle
2 definiert. Eine statische Logikschaltung in der Zuordnungslogik 11 ordnet
die Ausgangswerte der Komparatorschaltungen 81, 82, 83 und
84 einem geeigneten RR-Format zu, und das Ergebnis wird im 4-Bit-RR-Register 12 zur
weiteren Verarbeitung als Parameter RR* der Übertragungsrate gespeichert.
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4 zeigt
ein Ablaufdiagramm, in dem die ausführbaren Verarbeitungsschritte
in der unter Bezug auf 3 beschriebenen
LQM-Vorrichtung dargestellt werden.
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Wenn die erste Informationseinheit
IU empfangen wird, wird der Mechanismus zur LQM-Ermittlung gestartet.
Zu diesem Zeitpunkt werden in Block 31 die jeweiligen Schwellenwerte
THRR>1,
THRR>2,
THRR>4 Und THRR>8 in
die 16-Bit-Schwellenwertregister 91, 92, 93 bzw. 94 geladen.
In den folgenden Schritten wird gezeigt, dass in Block 32 der
Gesamtzähler 1 und
der Fehlerzähler 2 auf
null zurückgesetzt
und in Block 33 außerdem ein
Steuerparameter n auf null gesetzt wird. Ab diesem Zeitpunkt überwacht
die unter Bezug auf 3 beschriebene
Steuereinheit 7 den Zählerstand
Lseq des Gesamtzählers 1. Wenn in Block 34 der
Zählerstand
den Wert 28 = 256 erreicht, wird der Pfad
J (gleichbedeutend mit „ja" oder „wahr") eingeschlagen,
und die Steuereinheit 7 weist die Divisionseinheit 3 an,
im folgenden Block 35 den aktuellen Zählerstand der Fehlerzahl SEC in
die oberen 16 Zellen zu laden; die restlichen unteren Zellen
werden mit Nullen aufgefüllt.
Da der Parameter n gleich 0 ist, gibt die Steuereinheit 7 keine
Schiebeanweisung aus. Dann wird in Block 38 n gleich 1 gesetzt, und
wenn die Steuereinheit 7 in Block 39 nicht das
Signal EOT „Ende
der Übertragung" erhält, wird
der Pfad N (gleichbedeutend mit „nein" oder „falsch") eingeschlagen und die Zählung der
Informationseinheiten ab Block 34 so lange fortgesetzt,
bis der Gesamtzähler 1 den
Wert 29 = 512 erreicht. Dann weist die Steuereinheit 7 in
Block 35 wieder die Divisionseinheit 3 an, den
neuen Zählerstand
der Fehlerzahl SEC in die oberen Zellen und Nullen in die unteren
Zellen der Divisionseinheit 3 zu laden. Sofort nach der
Ladeoperation wird in Block 36 der Inhalt des Registers
der Divisionseinheit 3 um n = 1 nach rechts verschoben. Dann wird
in Block 38 der Parameter n um 1 erhöht und der Vorgang mit n =
2 wiederholt. Der Mechanismus zur LQM-Ermittlung wird beendet, wenn die größtmögliche Anzahl
von Informationseinheiten IU empfangen worden ist, im vorliegenden Fall
also eine Gesamtzahl Lseq = 28+nmax
erreicht wurde, wobei n in Block 37 bei jedem Zyklus mit
nmax verglichen wird. Sobald n = nmax erreicht ist, wird der mit J bezeichnete
Pfad eingeschlagen und der Mechanismus zur LQM-Ermittlung beendet.
Der Mechanismus zur LQM-Ermittlung wird auch bei Eintreffen des
Signals EOT „Ende
der Übertragung" in der Steuereinheit 7 in
Block 39 beendet. In beiden Fällen friert die Steuereinheit 7 in
Block 40 die aktuellen Werte des Gesamtzählers 1 und
des Fehlerzählers 2 und
somit aller anderen Register ein und hält den Prozess der LQM-Ermittlung
an.
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Die vorliegende Erfindung kann als
Hardware, als Software oder als Kombination von Hardware und Software
implementiert werden. Hierfür
ist jedes Computersystem oder jede andere Vorrichtung geeignet,
die zur Durchführung
des hier beschriebenen Verfahrens eingerichtet ist. Eine typische
Kombination von Hardware und Software kann ein allgemein übliches
Computersystem mit einem Computerprogramm sein, welches geladen
und ausgeführt
wird, und das Computersystem in der Weise steuert, dass dieses das
hier beschriebene Verfahren durchführt. Die vorliegende Erfindung
kann auch in ein Computerprogrammprodukt integriert werden, das
alle Merkmale zur Implementierung des hier beschriebenen Verfahrens
umfasst und nach dem Laden in ein Computersystem in der Lage ist,
dieses Verfahren durchzuführen.
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Im vorliegenden Zusammenhang sind
unter einem Computerprogramm oder Computerprogrammmittel jeder Ausdruck
in jeder Sprache, jedem Code oder jeder Bezeichnungsweise eines
Satzes von Anweisungen zu verstehen, durch welche eine Vorrichtung
mit einer Datenverarbeitungsfähigkeit
veranlasst wird, eine bestimmte Funktion entweder direkt oder nach
einem oder beiden folgenden Prozessen auszuführen: a) Umwandlung in eine
andere Sprache, einen anderen Code oder eine andere Bezeichnungsweise;
b) Wiedergabe in einer anderen materiellen Form.