DE3732895C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung zum Einbau in ein
Loch in einer Verkleidung und zum Halten eines in die Haltevor
richtung einzuschiebenden Bolzens in einer hinsichtlich der
Verkleidung abstehenden Stellung, wobei die Haltevorrichtung
eine Hülse aufweist, die mit radial federnden Haltemitteln
versehen ist, die mit dem Bolzen in Berührung stehen.
Die Erfindung betrifft ferner eine unverlierbare Befestigungsein
richtung für Verkleidungen, mit einem Bolzen, der an einem Ende
einen vergrößerten Kopf und am anderen Ende eine Nase sowie
ein zwischenliegendes Körperteil aufweist, wobei zwischen der
Nase und dem Körperteil im Bolzen eine Nut vorgesehen ist, mit
einer ein Loch aufweisenden Verkleidung, in der eine Haltevor
richtung befestigt ist, um den Bolzen in einer ersten Stellung,
in der sich dieser von der Verkleidung weg erstreckt, zu halten,
und um den Bolzen in einer zweiten Stellung zu halten, in der
der Bolzen in eine in einer benachbarten Unterverkleidung
befestigten Aufnahmevorrichtung eingreifen kann, wobei die
Haltevorrichtung eine im Loch der oberen Verkleidung befestigte
Hülse aufweist, die mit radial federnden Haltemitteln versehen
ist, die mit dem Bolzen in Berührung stehen.
Eine derartige Haltevorrichtung bzw. eine derartige unverlierbare
Befestigungseinrichtung für Verkleidungen ist aus der US 43
24 517 bekannt.
Die radial federnden Haltemittel bestehen aus einem Haltering
in Form eines geschlitzten Sprengrings, der in der Hülse
unverlierbar aufgenommen ist. Der Bolzen, der durch die Hülse
und den Sprengring hindurchreicht, wird in der von der Hülse
abgezogenen Stellung dadurch gehalten, daß der elastische
Sprengring in die Nut benachbart zur Nase des Bolzens hinein
schnappt und verhindert, daß der Bolzen vollständig aus der
Haltevorrichtung abgezogen werden kann. Beim umgekehrten Vorgang,
also beim Hineindrücken des Bolzens, wird der von der Hülse
gehaltene Sprengring radial gespreizt und tritt dabei aus der
Nut benachbart zur Nase aus und ermöglicht, daß im gespreizten
Zustand des Sprengringes der Schaftkörper des Bolzens durch
die Hülse bzw. den Sprengring hindurchgeschoben werden kann,
bis der erweiterte Kopf des Bolzens passend in einer entsprechend
geformten Erweiterung der Hülse zum Liegen kommt. Der Haltering
kann dadurch unverlierbar an der Hülse montiert werden, indem
dieser in einer entsprechende Ausnehmung in die Hülse eingelegt
wird und anschließend ein weiteres Teil so aufgepreßt wird,
daß der Haltering gefangen gehalten ist.
Es ist auch möglich, den Haltering durch eine anliegende
Unterstruktur unverlierbar in der Hülse zu halten.
Nachteilig an einer derartigen Haltevorrichtung ist, daß sie
aus mehreren Teilen aufgebaut ist, die sorgfältig bearbeitet
sein müssen, damit sie passend sitzend zusammengefügt werden
können.
Weitere derartige Haltevorrichtungen bzw. unverlierbare Befesti
gungseinrichtungen für Verkleidungen sind aus der US 42 85 380
und der US 32 17 774 bekannt.
Ferner ist aus der US-Z: Machine Design - The fasteners Book,
29. September 1960, Seite 81 bis 84 bekannt, innengezahnte Ringe
als Halteringe einzusetzen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Haltevorrichtung
der eingangs genannten Art bzw. eine mit einer derartigen
Haltevorrichtung ausgestatteten unverlierbaren Befestigungsein
richtung für Verkleidungen zu schaffen, die einfach herstellbar
und einfach aufgebaut ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Haltevorrichtung
dadurch gelöst, daß die Hülse ein dünnwandiges, im wesentlichen
zylindrisches, einstückig hergestelltes Metallteil ist, daß
als Haltemittel eine Vielzahl von elastischen Zungen vorgesehen
sind, die sich nach innen gerichtet auf die Mittellängsachse
der Hülse zu erstrecken, und die in der Lage sind, sich von
der mittigen Längsachse der Hülse weg zu bewegen, falls der
Bolzen in die Hülse eingeschoben ist und eine Nase mit den Zugen
in Eingriff steht und gegen diese drückt, und daß sich diese
in Richtung der mittigen Achse der Hülse und in eine Nut des
Bolzens zurückbewegen, falls die Nase an diesen vorbeigeglitten
ist, und daß die Zungen aus der Wand des Metallteiles ausgestanzt
sind. Eine erfindungsgemäße unverlierbare Befestigungseinrichtung
weist eine derartige Haltevorrichtung auf.
Durch Ausbildung der Hülse als zylindrisches, einstückig herge
stelltes Metallteil, aus dessen Wand die Zungen ausgestanzt
sind, ist eine einfach herstellbare und einfach aufgebaute
Haltevorrichtung geschaffen. Es ist nun nicht mehr ein von der
Hülse getrenntes Bauteil notwendig, um die radial federnden
Haltemittel bereitzustellen, da dies durch die aus der Wandung
ausgestanzten Zungen erfüllt wird. Dieses Ausstanzen ist sehr
einfach zu bewerkstelligen. Insgesamt wird dadurch auch eine
leichtgewichtige Haltevorrichtung geschaffen, die dennoch
ausreichend sicher eine Haltefunktion ausüben kann. Dies
ermöglicht besonders schlank gebaute und leichtgewichtige
unverlierbare Befestigungseinrichtungen für Verkleidungen zu
schaffen. Die Dicke der Wand, aus der die Zungen herausgestanzt
sind, kann sehr gering sein, wodurch auch das Loch in der
Verkleidung, in der die Hülse der Haltevorrichtung eingesetzt
ist, bei einem bestimmten vorgegebenen Bolzendurchmessermaß
wesentlich geringer sein kann, als das bei einer solchen Hülse
ist, die eine Ausnehmung in der Wand aufweist, in der der
Sprengring aufgenommen ist. Im ausgerückten Zustand, also in
dem Zustand, in dem der Schaft des Bolzens in den Innenraum
der Hülse eingeschoben ist, werden die elastischen Zungen radial
nach außen gedrückt. Sie schnappen jedoch radial nach innen
gerichtet beim Abziehen des Bolzens in die Nut benachbart zur
Nase ein, so daß der Bolzen unverlierbar durch die Haltevor
richtung gehalten ist.
In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung erstrecken sich
die Zungen in Umfangsrichtung um die Hülse, können somit über
einen gewissen Umfangsbereich gesehen in die Nut eingreifen.
Dadurch ist es auch möglich, den Zugen in axialer Richtung
ein solches Maß zu geben, daß der Bolzen über ein relativ langes
axiales Maß von den in die Nut eingeschnappten Zugen umgriffen
ist, wodurch ein seitliches Abkippen des abgezogenen Bolzens
aufgrund von Spiel verhindert werden kann, so daß dieser exakt
entlang der Mittellängsachse der Hülse ausgerichtet absteht.
Dadurch ist dann beim Wiedereinschieben des Bolzens in die Hülse
ein Verkanten oder Verklemmen ausgeschlossen. Dies erhöht somit
die Funktionalität und die Betriebssicherheit, somit auch die
Lebensdauer einer unverlierbaren Befestigungseinrichtung für
Verkleidungen.
Durch die exakte Führung der leichtgewichtigen, dünn und schlank
ausgestalteten Haltevorrichtung kann der Bolzen beim Einschieben
in die Hülse der Haltevorrichtung auch zugleich passend in die
an der anzulegenden oder anzubringenden Unterstruktur befestigten
Aufnahmevorrichtung für den Bolzen eingeschoben werden, so daß
sich die Ausgestaltung der Hülse auch auf den Befestigungsvorgang
des eingeschobenen Bolzens an eine Aufnahmevorrichtung auswirkt.
Gebräuchlicherweise ist dazu der Bolzen mit einem Innengewinde
versehen, das auf einen mit einem Außengewinde versehenen Bolzen
der Aufnahmevorrichtung aufgedreht wird.
Obwohl eine besondere Aufnahmevorrichtung beschrieben wurde,
können jegliche geeignete Aufnahmevorrichtungen verwendet werden.
Wenn auch die Befestigungseinrichtung anhand gewisser Aus
führungsbeispiele beschrieben wird, ist es selbstverständlich,
daß die nachfolgenden Ansprüche den Rahmen der Erfindung
umgrenzen, und daß verschiedene Änderungen und Modifikationen
durch den Fachmann erfolgen können, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen.
Die Erfindung wird anhand einiger ausgewählter Ausführungsbei
spiele in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher
erläutert und beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung für
Verkleidungen, die mit einer Verkleidung und einer
Unterstruktur verbunden ist;
Fig. 2 eine Explosionsansicht der erfindungsgemäßen
Befestigungseinrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht nur der Hülse von
Fig. 1, vor dem Einbau;
Fig. 4 eine Unteransicht der Hülse von Fig. 3;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Einbaus des Bolzens der
Befestigungseinrichtung von Fig. 1 in die Hülse;
Fig. 6 eine Seitenansicht des fertigen Zusammenbaus der
Teile von Fig. 1 bis 4;
Fig. 7 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer
Variante der Befestigungseinrichtung von Fig. 1
bis 5;
Fig. 8 eine Seitenansicht des eingebauten Bolzens von
Fig. 7;
Fig. 9 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer weiteren
erfindungsgemäßen Hülse;
Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X-X in Fig. 1;
Fig. 11 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbei
spiels einer erfindungsgemäßen Hülse;
Fig. 12 den Schnitt einer Seitenansicht ähnlich der von
Fig. 5 ohne Bolzen, wobei der Einbau der Hülse
von Fig. 11 gezeigt ist; und
Fig. 13 einen vertikalen Querschnitt der Unterlegscheibe
des Zusammenbaus von Fig. 12.
Eine in Fig. 1 gezeigte Befestigungseinrichtung für Verklei
dungen 10 ist mit einer Konstruktionsverkleidung 21 und einer
Unterstruktur 18 verbunden. Die dargestellte, erfindungsgemäße
Ösen- oder Hülsenvorrichtung 22 ist in einer versenkten Öffnung
20, die mit einem Loch 33 in der zugänglichen Verkleidung 21
fluchtet, eingebaut. Die Einrichtung 10 weist einen Schiebe
bolzen 11 auf, der dazu vorgesehen ist, durch die Hülsenvor
richtung 22 hindurchtreten zu können, und der einer Aufnahme
vorrichtung 12 entspricht und mit dieser in Eingriff steht.
Der Bolzen 11 kann innenliegend mit einem Gewinde 13 versehen
sein und ist dazu vorgesehen, zu einer mit einem Außengewinde
versehenen Schraube 14 der Aufnahmevorrichtung 12 zu passen
und mit dieser in Eingriff zu stehen.
In Fig. 3 ist die Hülsenvorrichtung 22 vor ihrem Einbau in
der versenkten Öffnung 20 von Fig. 1 gezeigt. Die Ösen- bzw.
Hülsenvorrichtung 22 (oder Hülse) weist einen im wesentlichen
zylindrischen und dünnwandigen Körper 23 auf, der eine Durch
gangsbohrung 24 und an einem Ende eine im wesentlichen kreis
förmigen Flansch 25 aufweist. Aus dem dünnwandigen Körper 23
ist ein Paar an Zungen 26, 27 (siehe auch Fig. 4) herausge
stanzt, die, wie aus Fig. 4 zu entnehmen, sich nach innen
gerichtet erstrecken. Die Zungen 26, 27 erstrecken sich um
fänglich um den Körper 23 und sind im wesentlichen diametral
gegenüberliegend zueinander. Der Körper 23 kann aus jeglichem
geeigneten Material bestehen, beispielsweise aus geeigneten
metallischen Materialien, die es ermöglichen, die Zungen aus
dem verbleibenden Körper 23 herausstanzen zu können und diesen
eine Elastizität verleihen. Das bedeutet, wie aus Fig. 4 zu
entnehmen, daß durch Drücken der Zungen 26, 27 nach außen von
der Längsachse des Körpers 23 weggerichtet, diese nach außen
zurückgepreßt werden und sie mit dem verbleibenden Körper 23
fluchten.
Der Körper 23 wird, in der in Fig. 3 gezeigten Form, in Richtung
eines Pfeiles 28 (siehe Fig. 1) durch das Loch 33 geschoben,
bis der Flansch 52 in eine versenkte Bohrung 29 in der Ober
fläche 30 der Verkleidung 21 eintritt, so daß die äußere Fläche
des Flansches 25 mit dieser fluchtet. Das andere Ende 31 (siehe
Fig. 1) wird derart deformiert, daß das Ende 31 gegen die
versenkte Öffnung 20, die in der Oberfläche 32 der Verkleidung
21 geformt ist, gepreßt wird, wobei dieses dann dieser ent
spricht.
Der Schiebebolzen 11 (Fig. 2) weist eine Nase 34, benachbart
zur Nase 34, eine ringförmige Nut 35 und einen im wesentlichen
zylindrischen Schaft 36 auf. Am Ende des Schaftes 36 ist ein
vergrößerter Kopf 37 vorgesehen, der dazu vorgesehen ist, am
Ende 31 der Hülsenvorrichtung anzuliegen oder anzudrücken,
falls er auf die Schraube 14 der Aufnahmevorrichtung 12, wie
zuvor beschrieben, geschraubt ist. Ein versenktes Loch 19 in
der Unterverkleidung 18 fluchtet mit dem Loch 33 in der Ober
verkleidung 21. Obwohl eine oder beide dieser Verkleidungen 18
oder 21 aus zusammengesetzten Materialien bestehen können
oder relativ dünn sein können, so können selbstverständlich
jegliche geeignete Verkleidungen erfindungsgemäß aneinander
befestigt werden.
Die Aufnahmevorrichtung 12 (Fig. 2) weist ein Aufnahmeblech
oder Aufnahmebeschlag 16, eine Büchse 60 und eine mit einem
Außengewinde versehene Schraube 14 auf. Wie aus Fig. 1 zu
entnehmen, ist das untere Ende 61 der Büchse 60 um den Boden
62 der Schraube 14 gebogen und so nach innen gerichtet, daß
es mit der Schraube 14 in Eingriff kommt und die Büchse 60
damit verbindet. Wie aus Fig. 2 zu entnehmen, weist die Schraube
14 einen Anguß 110 mit abgeflachten Bereichen 111, 112 (siehe
auch Fig. 10) auf. Dies ist ein Drehverhinderungsmerkmal,
wodurch die Schraube 14 vom Drehen in der Büchse 60 gehindert
wird, so daß es ermöglicht ist, die Schraube 14 und Büchse
60 miteinander zu verbinden und zu verriegeln und daß diese
als ein einziges Element arbeiten. Die Büchse 60 weist außerdem
Nasen 43 auf, die in ein Paar an Schlitzen 64, die im Beschlag
16 geformt sind, eingeschoben werden können, wodurch die Büchse
60 mit dem Beschlag 16 verbunden ist. Die Schlitze 64 weisen,
in Umfangsrichtung gesehen, eine größere Länge auf als die
Weiten der Nasen 63, so daß die Büchse 60 und die Schraube 14
in einem begrenzten Ausmaß, hinsichtlich des Beschlages 16,
drehbar sind. Der Beschlag 16 ist an die Unterstruktur 18
(Fig. 6) durch geeignete Mittel, wie beispielsweise Nieten
17, die durch Öffnungen 17′ (Fig. 2) im Beschlag 16 hindurch
reichen, befestigt. Obwohl die Aufnahmevorrichtung 12 und der
Beschlag 16 als ein Zusammenbau von verschiedenen Einzelkom
ponenten beschrieben wurden, kann selbstverständlich auch ein
einziges Element verwendet werden.
Der Bolzen 11 ist in Fig. 1 in seiner gelösten und, hinsichtlich
der Verkleidung 21, abgezogenen Stellung gezeigt. Der Bolzen
11 ist durch die Zungen 26, 27, die in die Nut 35 eingreifen,
gehalten.
Der Einbau der Hülsenvorrichtung 22 wird selbstverständlich
vor dem Einschieben des Bolzens 11 darin durchgeführt. Dies
ist in Fig. 5 gezeigt, wobei der Bolzen 11 in die Vorrichtung
22 in Richtung eines Pfeiles 41 eingeschoben wird. Die Nase
34 bewegt sich hinter die Zungen 26, 27 und drückt die elasti
schen Zungen 26, 27 nach außen oder weg von der mittigen Achse
des Bolzens 11. Die Nase 34 bewegt sich solange hinter den
Zungen 26, 27, bis die Zungen in die Nut 35 eintreten und in
ihre, in Fig. 4 gezeigte, ursprüngliche Position zurückkehren,
wobei sie den Bolzen 11 elastisch in der Nut 35 ergreifen und
diesen, in der in Fig. 1 gezeigten, nach außen abstehenden
Stellung, halten. Der Bolzen 11 kann nun in Richtung des Pfeiles
42 (Fig. 1) in die endgültig montierte, in Fig. 6 gezeigte
Stellung, bewegt werden, in der der Bolzen 11 auf die Schraube
14 in der Aufnahmevorrichtung 12 aufgeschraubt ist. Falls der
Bolzen 11 von der in Fig. 1 in die in Fig. 6 gezeigte Position
bewegt wird, gleiten die Zungen 26, 27 über den konischen
Bereich 40 und längs des Schaftes 36 des Bolzens 11, bis der
Kopf 37 mit dem Ende 31 der Vorrichtung 22, wie in Fig. 6
gezeigt ist, in Eingriff kommt. Die Zungen 26, 27 umschließen
dann den Bolzen 11 zwischen Kopf 37 und dem verbleibenden
Schaft 36. Falls der Bolzen 11 von der Schraube 14 abgeschraubt
ist, kann er anschließend in Richtung des Pfeiles 28 (Fig. 1)
von der in Fig. 6 in die in Fig. 1 gezeigte Stellung bewegt
werden, wobei die Zungen 26, 27 längs des Schaftes 36 zurück
gleiten, bis sie, wie aus Fig. 1 zu entnehmen, in die Nut 35
eintreten.
Obwohl nur zwei Zungen in den Fig. 1 bis 5 gezeigt wurden,
können offensichtlich auch mehr als zwei vorgesehen sein.
Obwohl die Zungen 26, 27 als in derselben Ebene liegend dar
gestellt sind, was bevorzugt ist, da dadurch die Hülse in
relativ dünnen Verkleidungen eingebaut werden kann, ist es
offensichtlich nicht zwingend notwendig, daß sich die Zungen
in derselben Ebene befinden müssen. Vorzugsweise sind die
Zungen 26, 27 umfänglich um die äußere Fläche des Körpersteils
23 und vorzugsweise diametral gegenüberliegend angeordnet, um
das auf sie drückende Gewicht des Bolzens 11 zu verteilen.
Wenn auch in den Fig. 1 bis 5 umfänglich verlaufende Zungen
gezeigt wurden, können diese auch vertikal angeordnet sein.
Dies ist in Fig. 7 gezeigt, wobei für dieselben Teile, die in
Fig. 1 bis 6 gezeigt sind, gleiche Bezugsziffern verwendet
wurden, und wobei die Unterverkleidung 18 und die Aufnahmevor
richtung 12 der Deutlichkeit halber weggelassen wurden. Die
Hülsenvorrichtung 50 weist daher einen Flansch 51 (entsprechend
dem Flansch 25) und einen zylindrisches dünnwandiges hohles
Körperteil 52 (entsprechend dem Körperteil 23) mit einem
verformten Ende 53 (entsprechend dem Ende 31) auf. Eine Vielzahl
an Zungen, drei Zungen 54 bis 56 sind dabei in Fig. 6 darge
stellt, sind aus dem Körperteil 52 ausgestanzt. Wie aus Fig.
7 zu entnehmen, erstreckt sich jede Zunge 54 bis 56 nach innen
auf die mittige Achse der Hülsenvorrichtung 50 zu und nach unten
in Richtung des Pfeiles 41′ gerichtet. Eine weitere Zunge
identisch zu den Zungen 54 bis 56, die sich vom Körperteil 52
wegerstreckt (hier nicht sichtbar), kann in der Wand des
Körperteils 52 vorgesehen sein, so daß vier im wesentlichen
mit gleichem Abstand versehene Zungen umfänglich um den Umfang
des Körperteils 52 liegen und aus den zuvor erwähnten Gründen
der Gewichtsverteilung des aufgenommenen Bolzens diametral
gegenüberliegend angeordnet sind. Es können selbstverständlich
eine Vielzahl solcher Zungen vorgesehen sein und es ist nicht
notwendig, daß sie in derselben Ebene liegen.
Der Aufbau des in Fig. 7 gezeigten Bolzens ist identisch zum
Bolzen 11 in der Einrichtung der Fig. 1 bis 6. Der Bolzen 11
wird in die Hülsenvorrichtung 50 in Richtung des Pfeiles 41′
eingeschoben, wobei die Nase 34 in die Hülsenvorrichtung 50
eintritt und die Zungen 54 bis 56 aufgrund deren Elastizität
nach außen drückt, bis die Nase 34 an den Zungen 54 bis 56
vorbeigeglitten ist. Zu diesem Zeitpunkt springen die Zungen
54 bis 56 in ihre, in Fig. 8 gezeigte, Position in die Nut 35
zurück, erfassen den Bolzen 11 und halten ihn in der in Fig.
8 gezeigten Stellung. Der Bolzen 11 kann nun selbstverständlich
weiter nach innen eingedrückt werden, um mit einer Aufnahme
vorrichtung an einer Unterverkleidung in Eingriff zu kommen,
wie dies zuvor im Zusammenhang mit den in Fig. 1 bis 6 gezeigten
Vorrichtungen beschrieben wurde, und kann auch wieder gelöst
und davon zurückgezogen werden, wie ebenfalls im Zusammenhang mit
den Ausführungsbeispielen von Fig. 1 bis 6 beschrieben wurde.
Bei beiden zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen verursacht
ein Drehen des Schiebebolzens 11, daß dieser über eine Schraub
verbindung mit der Schraube 14 der Aufnahmevorrichtung 12 in
Eingriff kommt. Vorzugsweise sind der Bolzen 11 und die Schraube
14 mit doppelgängigen Gewinden versehen, um die Zeit und die
Bewegung, die benötigt wird, um die Verkleidung abzunehmen oder
einzubauen, zu verkürzen.
Die Büchse 60 kann nach innen gerichtete Vorsprünge 70 aufweisen
(Fig. 1), die reibend mit der Außenfläche 65 des Schiebebolzens
11 in Eingriff stehen, falls dieser in Schraubverbindung mit
der Schraube 14 ist, wodurch der Bolzen 11 fest mit der Auf
nahmevorrichtung 12 gesperrt ist, falls die Verkleidung 21
an die Unterstruktur 18 befestigt ist. In einer bevorzugten
Ausführung werden die Vorsprünge 70 vorzugsweise durch Verformen
der Außenseite der Büchse 60 geformt, es können jedoch jegliche
geeignete Reibungsverriegelungen zwischen der Innenfläche der
Büchse 60 und der Außenfläche 65 des Bolzens 11 vorgesehen
sein, wie beispielsweise ein Kunststoffeinschubteil, das durch
die Seite der Büchse 60 montiert ist.
Wie zuvor beschrieben, kann die Hülsenvorrichtung 22 fluchtend
mit der Oberfläche 30 der Verkleidung 21 sein. Bei gewissen
Anwendungen jedoch kann es die Dicke der Verkleidung 21 und
die Notwendigkeit von dichtem Verschließen unerläßlich machen,
eine Dichtung 66 zwischen der Verkleidung 21 und der Unterstruk
tur 18 zu verwenden.
Bei der zuvor beschriebenen Einrichtung kann der Bolzen in
einer äußeren Stellung gehalten werden, und das Haltemittel
ist aus einem einzigen Teil hergestellt und ist einfach und
leicht zu installieren. Die Zungen können schnell und einfach
ausgestanzt oder aus dem Hülsenkörper tiefgezogen werden.
Daher ist kein sorgfältiges Bearbeiten der Teile notwendig.
Die Hülse kann eine einstückige, bearbeitete Konstruktion oder
ein geschlitztes Metallstanzteil sein. Die Hülse kann einstückig
hergestellt sein und die Zungen ausgestanzt werden, oder die
Hülse kann aus einem ebenen Stück hergestellt sein, das an
schließend geformt und zu einem offenen Zylinder oder ge
schlitzten Ring, wie aus Fig. 9 zu entnehmen, gerollt wird.
Die Hülse 71 wurde aus einem flachen Materialstück geformt,
wobei die weiteren Bezugszeichen den Teilen der Hülse 22 von
Fig. 3 entsprechen. Die in Fig. 7 gezeigte Hülsenvorrichtung
50 kann ebenfalls aus einem geschlitzten Ring bestehen.
Weil die Zungen nur einen relativ kleinen Bereich der
Hülse einnehmen und die Hülse den Befestigungslöchern eine
Steifigkeit verschafft, können leichtgewichtige Hülsen in
sehr dünnen und/oder leichtgewichtigen Verkleidungen aller
Materialtypen, sogar bei zusammengesetzten Materialien, instal
liert werden. Dadurch ist ein hohes Gewicht ausgeschlossen.
Die Zungen gleiten oder schleifen in beiden gezeigten Ausfüh
rungsbeispielen längs des Bolzenkörpers, bis sie gegen die
endige Nase des Bolzens anstoßen. Die Zungen ersetzen damit die
verschiedenen, aus dem Stand der Technik bekannten Komponenten,
und erfüllen dieselbe Funktion, wie beispielsweise Ösenvor
richtungen in den eingangs genannten diskutierten beiden US-
Patenten. Dadurch, daß die Zungen der beiden Ausführungsbei
spiele, vorzugsweise diametral gegenüberliegend zueinander
angeordnet sind, wird der Druck des Bolzens auf die Zungen in
der Hülse gleichmäßig verteilt, wohingegen die Hülse das
Befestigungsloch ausrichtet und versteift, wodurch diesem
Loch eine Festigkeit gegeben wird und dadurch dessen Lebens
dauer erhöht wird.
Die Hülsenvorrichtungen 22 und 50 wurden zuvor mit einem
zylindrischen, dünnwandigen Teil 23 oder 52 ausgestattet
beschrieben, das in die versenkte Öffnung 20 umgeformt oder
nach außen erweitert werden kann. Dieses nach außen Erweitern
kann jedoch im Fall von Vorrichtungen, die aus gewissen Mate
rialien hergestellt sind, unwünschenswert sein. Deshalb kann,
wie aus Fig. 11 zu entnehmen, eine Hülsenvorrichtung 150, die
ansonsten gleich der der Vorrichtung 23 von Fig. 3 ausgebildet
ist, verwendet werden, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugs
ziffern versehen wurden. Bei diesem alternativen erfindungs
gemäßen Ausführungsbeispiel wurde der Flansch 25 weggelassen
und der Körperteil 151 weist ein vorgeformtes, versenktes oder
nach außen erweitertes Teil 152 an seinem oberen Ende auf,
das dazu vorgesehen ist, passend in die versenkte Öffnung 20
von Fig. 1 eingebracht zu werden. Die in Fig. 11 gezeigte
Hülsenvorrichtung 150 weist Zungen 26 und 27, wie zuvor be
schrieben, auf, sie kann jedoch selbstverständlich auch mit
Zungen, entsprechend dem Ausführungsbeispiel von Fig. 7 und 8
versehen sein, und kann auch als geschlitzter Ring, wie beim
Ausführungsbeispiel von Fig. 9, ausgebildet sein. Außerdem
kann die Hülsenvorrichtung 150 aus einem flachen Metallstanzteil
hergestellt werden, das zu einem Zylinder gerollt ist, der
einen Schlitz zwischen seinen freien Enden, wie dies in Fig. 9
gezeigt ist, aufweist.
Bei dem in Fig. 11 gezeigten Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Hülsenvorrichtung 150, wird diese in die Verklei
dung 21 (Fig. 12) installiert, indem eine Unterlegscheibe
153 verwendet wird, wie sie näher in Fig. 13 gezeigt ist. Die
Unterlegscheibe 153 ist vorzugsweise kreisförmig und kann
eine ebene Deckwand 154, eine ebene Bodenwand 155 und eine
äußere gerade umfängliche Wand 156 aufweisen. Die innere
ringförmige Wand 157 kann, in einer geneigten Wand 158 nach
unten und auswärts weg von der mittigen Längsachse des Unter
legscheibe 153 gerichtet, geneigt verlaufen. Die Unterlegscheibe
153 kann aus rostfreiem Stahl bestehen.
Wie aus Fig. 12 zu entnehmen, ist die Hülsenvorrichtung 150
im Loch 33 in der Verkleidung 21 so angeordnet, daß das nach
außen erweiterte Teil 152 gegen die entsprechend versenkte
Öffnung 20 drückt. Die Unterlegscheibe 153 ist im versenkten
Loch 29, das auf der nicht zugänglichen Seite 30 der Verkleidung
21 geformt ist, angeordnet. Das untere Ende 161 der Hülsenvor
richtung 150 ist um die Unterlegscheibe 153 gebördelt bzw.
angekümpelt.
Die Verwendung der Unterlegscheibe 153 ist insbesondere, bei
der in Fig. 1 gezeigten Befestigungsvorrichtung 10, wirksam,
wenn diese bei zusammengesetzten Materialien verwendet wird.
Die Unterlegscheibe 153 weist eine größere Oberfläche 154
auf, die gegen die Oberfläche 29 der Verkleidung 21 drückt,
als dies bei bekannten Vorrichtungen der Fall ist. Obwohl die
Unterlegscheibe 153 jeweils dieselbe Dicke aufweist, bildet
ein Umbördeln des Endes 161 der Hülsenvorrichtung 150 rasch
und einfach eine Lippe, die gegen die Unterlegscheibe 153
drückt und diese, unabhängig von der Dicke der Verkleidung
21, an der Verkleidung 21 hält.
Claims (15)
1. Haltevorrichtung zum Einbau in ein Loch (33) in einer
Verkleidung (21) und zum Halten eines in die Haltevor
richtung einzuschiebenden Bolzens (11) in einer hinsichtlich
der Verkleidung (21) abstehenden Stellung, wobei die
Haltevorrichtung eine Hülse (22, 50, 71, 150) aufweist,
die mit radial federnden Haltemitteln versehen ist, die
mit dem Bolzen (11) in Berührung stehen, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hülse (22, 50, 71, 150) ein dünnwandiges,
im wesentlichen zylindrisches, einstückig hergestelltes
Metallteil ist, daß als Haltemittel eine Vielzahl von
elastischen Zungen (26, 27; 54-56) vorgesehen sind, die
sich nach innen gerichtet auf die mittige Längsachse der
Hülse (22, 50, 71, 150) zu erstrecken, und die in der Lage
sind, sich von der mittigen Längsachse der Hülse (22, 50,
71, 150) weg zu bewegen, falls der Bolzen (11) in die Hülse
(22, 50, 71, 150) eingeschoben ist und eine Nase (34) mit
den Zungen (26, 27; 54-56) in Eingriff steht und gegen
diese drückt, und daß sich diese in Richtung der mittigen
Achse der Hülse (22, 50, 71, 150) und in eine Nut (35)
des Bolzens (11) zurückbewegen, falls die Nase (34) an
diese vorbeigeglitten ist, und daß die Zungen (26, 27;
54-56) aus der Wand des Metallteiles ausgestanzt sind.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zungen (26, 27) sich in Umfangsrichtung um die
Hülse (22, 71, 150) erstrecken.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zungen (26, 27) ein Paar im Abstand
voneinander angeordnete, diametral gegenüberliegende, im
wesentlichen in derselben Ebene liegende Zungen (26, 27)
sind.
4. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (50) ein Hauptkörperteil (52) aufweist, und
daß sich die Zungen (54-56) nach innen auf die mittige
Achse des Hauptkörperteils (52) zu und nach unten weg vom
Hauptkörperteil (52) in einer Richtung auf den Bolzen (11)
zu gerichtet erstrecken.
5. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zungen (54-56) eine Vielzahl an in umfänglicher
Richtung beabstandeten Zungen (54-56) aufweisen, die aus
einem Körperteil (52) herausgestanzt sind, wobei jede der
Zungen (54-56) von diesem Körperteil (52) nach innen auf
die mittige Längsachse desselben zu gerichtet und nach
unten weg vom Körperteil (52) in eine Richtung auf den
Bolzen (11) zu gerichtet erstrecken.
6. Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß vier derartiger Zungen (54-56) vorgesehen sind, die
aufeinanderfolgend jeweils im wesentlichen diametral
gegenüberliegend zueinander sind.
7. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (71) aus einem flachen
Metallstanzteil geformt ist, das zu einem Zylinder gerollt
ist, so daß ein Schlitz zwischen den freien Enden desselben
gebildet ist.
8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (22; 50; 71) einen im
wesentlichen hohlen ersten Hauptkörperteil (23, 52)
aufweist, der an einem Ende einen Flansch (25, 51) aufweist,
der einen größeren Durchmesser als der Hauptkörperteil
(23, 52) besitzt, und daß am anderen Ende ein deformierbarer
Rand vorgesehen ist.
9. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (150) einen im wesentlichen
zylindrischen, hohlen Hauptkörperteil (151) aufweist, der
an einem Ende ein vorgeformtes, sich nach außen erweiterndes
Teil (152) aufweist, dessen Durchmesser größer ist als
der Durchmesser des Hauptkörperteils (151), und daß am
anderen Ende ein deformierbares Ende (161) vorgesehen ist.
10. Unverlierbare Befestigungseinrichtung für Verkleidungen
(21), mit einem Bolzen (11), der an einem Ende einen
vergrößerten Kopf (37) und am anderen Ende eine Nase (34),
sowie ein zwischenliegendes Körperteil (36) aufweist, wobei
zwischen der Nase (34) und dem Körperteil (36) im Bolzen
(11) eine Nut (35) vorgesehen ist, mit einer ein Loch (33)
aufweisenden Verkleidung (21), in der eine Haltevorrichtung
befestigt ist, um den Bolzen (11) in einer ersten Stellung,
in der sich dieser von der Verkleidung (21) weg erstreckt,
zu halten, und um den Bolzen (11) in einer zweiten Stellung
zu halten, in der der Bolzen (11) in eine in einer benach
barten Unterverkleidung (18) befestigten Aufnahmevorrichtung
(12) eingreifen kann, wobei die Haltevorrichtung eine im
Loch (33) der oberen Verkleidung (21) befestigte Hülse
(22, 50, 71, 150) aufweist, die mit radial federnden
Haltemitteln versehen ist, die mit dem Bolzen (11) in
Berührung stehen, gekennzeichnet durch eine Haltevorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
Reibungsmittel (70), die mit der Aufnahmevorrichtung (12)
und dem Bolzen (11) verbunden sind, vorgesehen sind, um
eine relative Drehung zwischen denselben zu verhindern.
12. Einrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (12) einen Beschlag
(16) aufweist, der an die Unterverkleidung (18) befestigt
ist, sowie eine Büchse (60) aufweist, die am Beschlag (16)
befestigt ist, und daß sich eine Schraube (14) durch die
Büchse (60) auf den Bolzen (11) zu erstreckt und daß die
Schraube (14) mit diesem eingreifbar ist, um den Bolzen
(11) lösbar mit der Schraube (14) zu verbinden, wobei die
Büchse (60) durch die Schraube (14) gehalten ist, und daß
Drehverhinderungsmittel vorgesehen sind, die sowohl mit
der Schraube (14) als auch mit der Büchse (60) verbunden
sind, um eine relative Drehung zwischen denselben zu
verhindern.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reibungsmittel mit dem Bolzen (11) und der Schraube
(14) in Verbindung stehen, um eine relative Bewegung
zwischen denselben zu verhindern, damit eine Verriegelung
zwischen dem Bolzen (11) und der Schraube (14) geschaffen
ist, falls der Boden (11) auf die Schraube (14) geschraubt
ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verkleidung (21) eine zugängliche
und eine nicht zugängliche Seite aufweist, daß die Hülse
(150) einen vorgeformten, sich nach außen erweiternden
Kopf (152) am oberen Ende aufweist, der in eine versenkte
Öffnung (20), die das Loch (33), in der zugänglichen Seite
der Verkleidung (21) umrundet, paßt.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
auf der nicht zugänglichen Seite der Verkleidung (21) eine
versenkte Öffnung (29) vorgesehen ist, die das Loch (33)
umrundet, daß eine Unterlegscheibe (153) in der versenkten
Öffnung (29) angeordnet ist, und daß ein unteres Ende (116)
der Hülse (150) um die Unterlegscheibe (153) gebördert
bzw. gekümpelt ist.
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