DE3306536C2 - - Google Patents

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DE3306536C2
DE3306536C2 DE3306536A DE3306536A DE3306536C2 DE 3306536 C2 DE3306536 C2 DE 3306536C2 DE 3306536 A DE3306536 A DE 3306536A DE 3306536 A DE3306536 A DE 3306536A DE 3306536 C2 DE3306536 C2 DE 3306536C2
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Saichiro Kyoto Jp Ohashi
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Fujifilm Holdings Corp
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Fuji Photo Film Co Ltd
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B15/00Optical objectives with means for varying the magnification
    • G02B15/02Optical objectives with means for varying the magnification by changing, adding, or subtracting a part of the objective, e.g. convertible objective
    • G02B15/10Optical objectives with means for varying the magnification by changing, adding, or subtracting a part of the objective, e.g. convertible objective by adding a part, e.g. close-up attachment
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • G03B17/12Bodies with means for supporting objectives, supplementary lenses, filters, masks, or turrets

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Description

Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine photographische Kamera, die mit einem eingebautem, optischem Konverter ausgerüstet ist, welcher von dem Grund- oder Hauptobjektiv getrennt ist, ist aus dem Stand der Technik bekannt. Bei dieser bekannten photo­ graphischen Kamera dient der eingebaute, optische Kon­ verter allgemein dazu, wenn der eingebaute, optische Konverter zu der optischen Achse des Hauptobjektivs aus­ gerichtet wird, ein von dem Hauptobjektiv erzeugtes Bild eines zu photographierenden Gegenstandes auf einen photographischen Film mit einem Maßstab abzubilden, wel­ cher von demjenigen unterschiedlich ist, mit dem das Bild auf den Film lediglich durch das Hauptobjektiv projiziert wird, beispielsweise mit einem vergrößertem Maßstab. Soweit es sich um eine Vergrößerung handelt, wird dieser optische Konverter im allgemeinen als ein Telephoto-Konverter bezeichnet.
Die US-PS 42 14 829 offenbart eine Entfernungsmesser- Kamera von der Art, bei der der optische Konverter bei­ spielsweise der Telephoto-Konverter, hinter dem Haupt­ objektiv angeordnet ist, damit er in Ausrichtung zu der optischen Achse des Hauptobjektivs hinein und heraus­ geschwenkt werden kann. Der dabei verwandte Betätigungs­ mechanismus fällt mit dem Scharfeinstellring zusammen, welcher von Hand betätigt wird, um auf einen zu photo­ graphierenden Gegenstand scharf einzustellen. Damit der Telephoto-Konverter wahlweise in und außer Ausrichtung zu dem Hauptobjektiv gebracht werden kann, kann der Scharfeinstellring über beabstandete erste und zweite, vorbestimmte Scharfeinstellwinkel so gedreht werden, daß, wenn und solange der Scharfeinstellring über den ersten Scharfeinstellwinkel gedreht wird, der Konverter in einer Stellung außerhalb der Ausrichtung zu dem Haupt­ objektiv gehalten wird, wobei jedoch, wenn und solange der Scharfeinstellring durch den zweiten Scharfeinstell­ winkel gedreht wird, der Konverter in einer zu dem Hauptobjektiv ausgerichteten Stellung gehalten wird. Der Konverter wird von dem Kamerakörper hinter der Haupt­ objektivanordnung mittels eines Haltearmes getragen, wel­ cher ein Kurvenfolgeelement aufweist. Das Kurvenfolge­ element, beispielsweise eine Rolle steht durch die Vor­ derwand des Kamerakörpers in die Hauptobjektivanordnung hinein und endet mit Eingriff an einem im wesentlichen exzentrischen Kurvenring, welcher zusammen mit dem Scharfeinstellring drehbar ist, wobei auch eine Vorspann­ feder verwandt wird, um den Konverter in Richtung auf die außer Ausrichtung zu dem Hauptobjektiv liegende Stellung zu drücken. Der Kurvenfolgering ist so ge­ formt, daß nur dann, wenn der Scharfeinstellring über die Möglichkeit, durch den ersten Scharfeinstellwinkel bewegt zu werden, zu der Möglichkeit gelangt, durch den zweiten Scharfeinstellwinkel bewegt zu werden, der Kon­ verter in die Ausrichtstellung zu dem Hauptobjektiv durch die Wirkung der Vorspannfeder gebracht werden kann. Das Hauptobjektiv wird, wenn der Konverter in die Ausricht­ stellung mit diesem gebracht wird, um eine Strecke in Vorwärtsrichtung der Kamera von der Stellung aus ver­ schoben, die eingenommen ist, wenn der Konverter nicht mit dem Hauptobjektiv ausgerichtet ist, damit dadurch Änderungen in dem optischen System als Ganzes ausgegli­ chen werden.
Die in der vorhergehend genannten Patentschrift geoffen­ barte Entfernungsmesser-Kamera ist im Hinblick darauf erfolgreich und wirkungsvoll, daß so zeitverschwendende und/oder komplizierte Betätigungen ausgeschlossen werden, wie die Notwendigkeit getrennt den Scharfeinstellring und ein zusätzliches, von Hand zu betätigendes Element zu betätigen, welches ausschließlich dafür vorgesehen ist, den Konverter wahlweise in und außer Ausrichtung zu dem Hauptobjektiv zu bringen. Jedoch weist die bekannte Entfernungsmesser-Kamera noch einige zu behebende Nach­ teile auf.
Beispielsweise, wenn der Konverter in Ausrichtung zu dem Hauptobjektiv gebracht wird, wobei er in einer festen, zu der optischen Achse senkrechten Ebene ver­ schwenkt wird, wird das Hauptobjektiv zur Vorderseite der Kamera verschoben, wodurch dieses um einen relativ großen Abstand von dem Konverter getrennt wird. Während die Vorwärtsverschiebung des Hauptobjektives erforderlich ist, um Änderungen in dem optischen System als Ganzes auszugleichen, wird aufgrund des relativ großen Abstandes zwischen dem Hauptobjektiv und dem Konverter die Kamera nicht nur unhandlich, sondern es wird auch schwierig, das optische System als Ganzes so auszugestalten, daß eine erwünschte Vergrößerung erzielt wird. Die erhöhte Größe der Objektivanordnung kann dadurch möglichst klein­ gehalten werden, daß die Konstruktion des optischen Systems als Ganzes sorgfältig ausgewählt wird, wobei je­ doch die Objektivanordnung schwer und teuer wäre oder größere optische Aberrationen und/oder eine verringerte Auflösung haben könnte. Dies gilt sogar auch dann, wenn die Konstruktion so ausgestaltet ist, daß die beab­ sichtigte Vergrößerung erzielt wird.
Ferner bedeutet das Vorsehen von ersten und zweiten Win­ keln, um welche der Scharfeinstellring drehbar ist, daß eine erneute Scharfeinstellbetätigung erforderlich wird. Das heißt, wenn ein Fotograf, während der Scharf­ einstellring durch den ersten Scharfeinstellwinkel zur Scharfeinstellung bewegt wird, entschieden hat, den Kon­ verter zu verwenden, und dann den Konverter in Ausrich­ tung mit dem Hauptobjektiv einschaltet, muß er erneut mit der Scharfeinstellung beginnen, indem der Scharf­ einstellring durch den zweiten Scharfeinstellwinkel ge­ dreht wird. Dies hat zur Folge, daß bei der in der vor­ hergehend genannten US-Patentschrift bekannten Kamera Photographien eine entscheidende Verschlußänderung ver­ lieren können.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Kamera der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die gegenüber der aus der genannten US-Patentschrift bekannten Kamera verbessert ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindungsmerkmale erreicht, die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben sind.
Durch die vorgeschlagene Erfindungslösung wird eine wesentliche Vereinfachung der Bedienung der Kamera erreicht, indem die Scharfeinstellung unabhängig von der Umschaltung zwischen den beiden durch Verwendung bzw. Nichtverwendung der Konverterlinseneinrichtung gekennzeichneten Betriebsarten möglich ist. Weitere Vorteile bestehen darin, daß die erfindungsgemäße Kamera leicht zu handhaben ist und eine kompakte Größe aufweist, sowie ohne wesentliche Erhöhung der Produktionskosten herstellbar ist.
Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längsschnittdarstellung einer an dem Körper einer Kamera befestigten Objektivanordnung, wo­ bei ein optischer Konverter außer Betriebsstellung gehalten ist,
Fig. 2 eine Aufsichtsdarstellung eines Schaltmechanismus für die Konverterlinse, wie er sich allgemein bei einer Sicht von links in Fig. 1 darstellt,
Fig. 3 eine Längsschnittdarstellung, die den Schalt­ mechanismus in Beziehung zu einem Kurvenring zeigt, der in der Linsenanordnung gemäß Fig. 1 vorgesehen ist.
Fig. 4 und 5 schematische, perspektivische Darstellungen, die den Schaltmechanismus in verschiedenen Be­ triebsstellungen zeigen, und
Fig. 6 eine schematische, perspektivische Darstellung der Objektivanordnung, die in längs einer parallel zu der optischen Achse verlaufenden Ebene halbier­ ten Darstellung gezeigt ist.
Bevor die Beschreibung der Erfindung erfolgt, wird darauf hingewiesen, daß gleiche Teile mit denselben Bezugszei­ chen in den Zeichnungen bezeichnet sind.
Es wird zunächst auf die Fig. 1 Bezug genommen, in der eine photographische Kamera mit einem Kamerakörper B dargestellt ist, der eine Vorderwand Ba aufweist, in der eine Öffnung Bb in Vorwärtsrichtung vor einem photo­ graphischen Film (nicht gezeigt) und rückwärtig von ei­ ner Hauptobjektivanordnung L festgelegt ist. Die Objektiv­ anordnung L ist an dem Kamerakörper B in einer noch zu beschreibenden Weise in Ausrichtung zu der Öffnung Bb befestigt und umfaßt eine Objektivlinseneinheit 1, wel­ che aus einer oder mehreren Linsengliedern oder einer oder mehreren Gruppen von Linsenelementen bestehen kann, wie es allgemein bekannt ist.
Die Objektivanordnung L umfaßt eine Linsenfassung 2, die das Objektiv 1 festhält und einen Zwischentubus 3. Der Zwischentubus 3 umfaßt einen inneren Tubusab­ schnitt 3a mit einem inneren, spiralförmigen Gewinde 3b, auf dessen innerer Umfangsfläche, welche mit einem äußeren, spiralförmigen Gewinde 2a auf der äußeren Um­ fangsfläche der Linsenfassung 2 in Eingriff steht, und ein­ en äußeren Tubusabschnitt 3c mit einem äußeren, spiral­ förmigen Gewinde 3d auf seiner Außenfläche und einem Ringflansch 3e, welcher sich radial zwischen den ent­ sprechenden rückwärtigen Enden des inneren und des äußeren Tubusabschnittes 3a bzw. 3d erstreckt, um diese fest unter Begrenzung eines Ringraumes C zwischen ihnen miteinander zu verbinden.
Die Objektivanordnung L umfaßt ferner einen Betätigungs­ tubus 4, welcher ein inneres, spiralförmiges Gewinde 4a aufweist und in dem sich der Zwischentubus 3 befindet, wobei das innere, spiralförmige Gewinde 4a mit dem äußeren, spiralförmigen Gewinde 3d auf dem äußeren Tubus­ abschnitt 3c kämmt, einen Kurvenring 5, der fest am rück­ wärtigen Ende des Betätigungstubus 4 mittels einer oder mehrerer Schrauben 6 befestigt ist, ein ringförmiges Tragteil 7, welches ein inneres, spiralförmiges Gewinde 7a aufweist, das mit einem äußeren, spiralförmigen Ge­ winde 4b auf der äußeren Umfangsfläche des Betätigungs­ tubus 4 kämmt, sowie einen Haltetubus 8, der an der Vor­ derwand Ba des Kamerakörpers B mit seinem rückwärtigen Ende mittels einer Vielzahl von Schrauben (nur eine die­ ser Schrauben ist mit 9 angegeben) befestigt ist und in dem das Tragteil 7 mittels einer oder mehrerer Schrauben 10 an seinem vorderen Ende befestigt ist. Damit der Zwischentubus 3 parallel zu der optischen Achse des Objektivs ohne eine Drehung geführt werden kann, ist ein Führungsstab 11 vorgesehen, welcher mit seinem rück­ wärtigen Ende an der Vorderwand Ba befestigt ist und sich von dieser nach vorne in den Ringraum C durch eine Öffnung 3f in dem Ringflansch 3e parallel zu der opti­ schen Achse erstreckt. Die Tubus 3 und 4, das Tragteil 7 und die Führungsstange 11 bilden einen Bewegungsum­ setzer, um eine Drehbewegung des Kurvenringes 5 in eine geradlinige Bewegung des Objektivs 1 umzusetzen. Wenn nämlich der Kurvenring 5 um einen vorbestimmten Winkel gedreht wird, dreht sich der Tubus 4 zusammen mit dem Kurvenring 5 um die optische Achse, wobei die Drehung des Tubus 4 auf den Zwischentubus 3 durch den Eingriff zwischen den spiralförmigen Gewinden 4a und 3a übertra­ gen wird. Da der Tubus 3 lediglich für eine axiale Be­ wegung durch die Führungsstange 11 geführt wird, bewirkt die Drehung des Betätigungstubus 4, daß sich der Zwi­ schentubus 3 in axialer Richtung zusammen mit der Linsen­ fassung 2 bewegt, was eine axiale Verschiebung des Objektivs aus der normalen Betriebsstellung, welche in Fig. 1 mit durchgezogener Linienführung dargestellt ist, in eine Telephoto-Betriebsstellung zum Ergebnis hat, die durch unterbrochene Linienführung dargestellt ist, oder von der Telephoto-Betriebsstellung in die normale Betriebsstellung in Abhängigkeit von der Drehrichtung des Kurvenringes 5.
Die erforderliche Drehung des Kurvenringes 5 kann mittels eines Motorantriebs durchgeführt werden, welcher ein An­ triebszahnrad (dieses ist nicht dargestellt) aufweist, das mit einem Randabschnitt des Umfanges des Kurven­ ringes 5 kämmt; soweit dargestellt, kann die erforder­ liche Drehung durch Drehen eines Knopfes K um den Träger­ tubus 8 über einen vorbestimmten Winkel durchgeführt werden. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß, da mit­ einander kämmende, spiralförmige Gewinde 4b und 7a vor­ gesehen sind, die Drehung des Kurvenringes 5 zu einer axialen Bewegung des Betätigungstubus 4 relativ zu dem Tragteil 7 führt. Vorzugsweise ist die Strecke, längs welcher der Tubus 4 in axialer Richtung während einer gemeinsamen Drehung mit dem Kurvenring 5 bewegt wird, sehr klein und dieses kann dadurch erreicht werden, daß die spiralförmigen Gewinde 4a und 7a eine kleine Ganghöhe aufweisen. Andererseits kann in Abhängigkeit von der Konstruktion des optischen Systems jeder ge­ eignete Zapfen- und Nut-Eingriff verwandt werden, so daß nur die Axialbewegung des Tubus 4 nicht stattfindet, selbst wenn der Kurvenring 5 gedreht wird. Jedoch ist die Verwendung des beschriebenen und dargestellten Schraubeingriffes vorteilhaft, da der Betätigungstubus 4 fortlaufend ohne ein geringstes Wackeln gehalten wird, welches zu einer unerwünschten Verschiebung der opti­ schen Achse des Objektivs 1 führen würde.
Zum Zwecke der Scharfeinstellung ist ein Scharfeinstell­ ring 12 mittels einer oder mehrerer Schrauben 13 an der Linsenfassung 2 über eine ringförmige Fortsetzung 2c verbunden, welche einstückig mit der Linsenfassung 2 aus­ gebildet ist. Ein Antriebsstab 14, dessen eines Ende an einer Ringplatte 15a befestigt ist, ist betriebsmäßig mit dem Scharfeinstellring 12 zur Drehung des Ringes 12 gekoppelt, und somit wird die Linsenfassung 2 eben­ so wie die Ringplatte 15a um die optische Achse in einer noch zu beschreibenden Weise gedreht. Eine Antriebs­ hülse 15, an der die Ringplatte 15a zur gemeinsamen Drehung mit jener befestigt ist, ist drehbar an einem Haltetubus 16 befestigt, welcher selbst fest auf der Außenfläche des inneren Tubusabschnittes 3a befestigt ist. Die Antriebshülse 15 ist mit Zähnen 17 an dem der Ringplatte 15a gegenüberliegenden Ende ausgebildet, die mit einem Antriebszahnrad (nicht gezeigt) kämmen, wel­ ches einen Teil einer bekannten motorangetriebenen auto­ matischen Scharfeinstellsteuereinheit bilden. Man sieht ohne weiteres, daß wenn sich die Ringplatte 15a zu­ sammen mit der Hülse 15 dreht, die Antriebsstange 14 eine Winkelbewegung um die optische Achse durchführt, was eine Drehung des Scharfeinstellringes 12 und damit der Linsenfassung 2 um die optische Achse bewirkt. Während der so hervorgerufenen Drehung der Linsenfas­ sung wird die Linsenfassung 2 in axialer Richtung ver­ schraubt, während sie sich relativ zu dem inneren Tubus­ abschnitt 3a des Zwischentubus 3 zur Scharfeinstellung dreht.
Mit dem Bezugszeichen 18 ist eine Positionierungsstange bezeichnet, um die Stellung festzulegen, bis zu wel­ cher der Haltetubus 16 verschraubt werden soll, wel­ cher auf dem inneren Tubusabschnitt 3a angeordnet ist, und es wird somit eine der Scharfeinstellstellungen fest­ gelegt, beispielsweise die Einstellung auf unendlich, in der ein sich in unendliche Entfernung von der Kamera befindender Gegenstand auf den Film (nicht dargestellt) scharf abgebildet werden kann. Jedoch ist diese Po­ sitionierungsstange 18 nicht immer erforderlich.
Die insoweit beschriebene Anordnung wird im wesentlichen von einer Schutzabdeckung abgedichtet, die von einer Abdeckung 19 gebildet wird, welche eine zylinderförmige, innere Abdeckung 20, die fest auf dem ringförmigen Trag­ teil 7 angeordnet ist und sich nach vorne von diesem in eine Richtung von dem Trägertubus 8 forterstreckt, eine äußere Abdeckung 21, die einen zylinderförmigen Ab­ schnitt 21a, der die innere Abdeckung 20 vollständig um­ faßt, und einen sich radial nach innen erstreckenden Flansch 21b aufweist, welcher die Vorderseite des Objektivs 1 überdeckt, und eine allgemein konische Frontabdeckung 22, die sich von dem Flansch 21b in ei­ ner zu der Linsenanordnung L nach innen gerichteten Richtung erstreckt, wobei die äußere Abdeckung 21 und die Frontabdeckung 22 am Vorderende des äußeren Tubus­ abschnittes 3c des Zwischentubus 3 mittels einer Viel­ zahl von Schrauben 23 (nur eine von diesen ist darge­ stellt) zur gemeinsamen Bewegung mit dem Tubus 3 be­ festigt sind.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 wird eine Konverterlinsenan­ ordnung 26 hinter dem Objektiv 1 von dem Zwischentubus 3 getragen. Diese Konverterlinsenanordnung 26 umfaßt eine Konverterlinse 27, einen Halter 28 zum Halten der Kon­ verterlinse 27, einen Schwenkstift 29, welcher fest mit dem Ringflansch 3e verbunden ist, und sich von diesem in dem Kamerakörper B durch die Öffnung Bb zum Halten der Halteeinrichtung 28 erstreckt, und eine Torsionsfe­ der 30. Der Halter 28 ist verschwenkbar an dem freien Ende des Schwenkstiftes 29 zur Durchführung einer Schwenk­ bewegung zwischen einer Ruhestellung, in der sich die Konverterlinse 27 außer Ausrichtung mit der optischen Achse des Objektivs 1 befindet, und einer Betriebsstel­ lung befestigt, in welcher sich die Konverterlinse 27 in Ausrichtung mit der optischen Achse des Objektivs 1 befindet. Normalerweise wird der Halter 28 durch die Torsionsfeder 30 in die Betriebsstellung gedrückt.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 wird ein Schalt­ mechanismus 31 für die Konverterlinsenanordnung 26 be­ schrieben.
Der Schaltmechanismus 31 ist so ausgestaltet, daß er mit dem Kurvenring 5 zusammenarbeitet, welcher an dem Betätigungstubus 4 befestigt ist. Dieser Schaltmechanis­ mus 31 umfaßt, wie es am besten in den Fig. 2 und 3 zu sehen ist, einen Kipphebel 32 und einen mit diesem ein­ stückig ausgebildeten oder mit diesem mittels einer Lagerhülse 34 fest verbundenen Tragarm 33, wobei der Kipphebel 32 drehbar auf einer Tragstange 35 angeordnet ist, welche an der Vorderwand Ba des Kamerakörpers B be­ festigt ist und in das Innere des Kamerakörpers B vor­ steht. Der Schaltmechanismus 31 ist um die Tragstange 35 zwischen einer zurückgezogenen und einer freigegebenen Stellung verschwenkbar und normalerweise durch eine Vorspannfeder 36 so vorbelastet, daß er die freigegebene Stellung einnimmt, wobei die Feder eine Torsionsfeder oder eine Zugfeder sein kann, deren entgegengesetzte En­ den an der Vorderwand Ba und dem Schaltmechanismus 31 in geeigneter Weise festgelegt sind. Ein Ende des Kipp­ hebels 32, welches von der Lagerhülse 34 entfernt ist, weist einen Eingriffsstift 37 auf, der fest daran be­ festigt ist und sich durch die Öffnung B parallel zu der optischen Achse erstreckt, wobei sein freies Ende einen Abstand von dem Ringflansch 3e des Zwischentubus 3 aufweist. Die Funktion dieses Eingriffsstiftes 37 wird später beschrieben. In gleicher Weise trägt ein von der Lagerhülse 34 entfernt liegendes Ende des Tragarmes 33 einen Lagerstift 38, der fest daran befestigt ist, und sich durch die Öffnung Bb in einer zu der optischen Achse parallelen Richtung erstreckt, wobei der Lager­ stift 38 eine auf diesem drehbare Rolle 39 aufweist. Wie es am besten in Fig. 2 zu erkennen ist, sind der Kipphebel 32 und der Tragarm 33 umfangsmäßig relativ zu der Lagerhülse 34 versetzt, so daß sie mit einem vor­ bestimmten, spitzen Winkel, beispielsweise 90°, vonein­ ander relativ zu der Längsachse der Lagerhülse 34 be­ abstandet sind.
Bei der bisher beschriebenen Konstruktion arbeitet der Schaltmechanismus 31 derart, daß, wenn und solange der Schaltmechanismus 31 in der zurückgezogenen Stellung in einer noch näher zu erläuternden Weise gehalten wird, wird der Konverterlinsenhalter 28, welcher einen sich radial nach außen erstreckenden Arm 40 aufweist und auf dem Schwenkstift 29 des Zwischentubus 3 befestigt ist, in der Ruhestellung gehalten, wie es durch durchge­ zogene Linienführung in Fig. 2 dargestellt ist, wobei sich die Konverterlinse 27 infolgedessen vollkommen von der optischen Achse des Objektivs 1 in der Objektivan­ ordnung entfernt befindet, wie es in Fig. 5 gezeigt ist.
In diesem Zustand arbeitet die Kamera als Ganzes in der Normalbetriebsart, in der nur das Objektiv 1 ver­ wandt wird, um ein Bild des Gegenstandes auf dem Film zu erzeugen. Jedoch, wenn der Schaltmechanismus 31 ge­ drückt durch die Vorspannfeder 36 im Uhrzeigersinn um die Tragstange 35 schwenkt, in der Sichtweise gemäß Fig. 2, neigt der Eingriffsstift 37 dazu, sich von dem Arm 40 des Konverterlinsenhalters 28 zu trennen. Da zu diesem Zeitpunkt der Halter 28 ebenfalls um den Schwenkstift 29 durch die Wirkung der Torsionsfeder 30 im Uhrzeigersinn, in der Sichtweise gemäß Fig. 2, ge­ drückt wird, schwenkt der Halter 28 in die in Fig. 2 durch unterbrochene Linienführung dargestellte Betriebs­ stellung derart, daß der Arm 40 fortlaufend an dem Eingriffsstift 37 eingreift, statt bestrebt zu sein, sich von dem Arm 40 zu trennen. Wenn der Schaltmechanis­ mus 31 die freigegebene Stellung erreicht, die in Fig. 2 durch unterbrochene Linienführung dargestellt ist, wird die Konverterlinse 27 in Ausrichtung mit dem Objektiv 1 gebracht, wie es Fig. 4 zeigt; in diesem Zustand wird die Kamera als Ganzes in der Telephoto-Betriebsart be­ trieben in der sowohl das Objektiv 1 als auch die Konverterlinse 27 verwendet werden, um das Bild des Gegenstandes auf dem Film mit einem unterschiedlichen Maßstab von demjenigen bei der normalen Betriebsart ab­ zubilden, d. h. bei diesem Beispiel mit einem vergrößer­ ten Maßstab.
Der Kurvenring 5 bewirkt, daß der Schaltmechanismus 31 um die Tragstange 35 in der vorhergehend beschriebenen Weise bewegt wird. Hierfür, wie es am besten in Fig. 2 zu erkennen ist, weist der Kurvenring 5 einen ring­ förmigen Kurvenflansch 5a auf, der einstückig mit ihm ausgebildet ist und koaxial zu der optischen Achse in Richtung zu dem Kamerakörper B hin hervorsteht. Wenn der Schaltmechanismus 31 durch die Vorspannfeder 36 im Uhrzeigersinn um die Tragstange 35 vorgespannt ist, um die freigegebene Stellung einzunehmen, wird die Kur­ venfolgerolle 39, welche von dem Schaltmechanismus 31 getragen wird, fortlaufend in Berührung mit dem Außen­ umfang des Kurvenflansches 5a gehalten. Der Kurven­ flansch 5a ist mit einer allgemein bogenförmigen Kurven­ ausnehmung 5b ausgebildet, die sich über einen vorgege­ benen Winkel erstreckt, beispielsweise über 180° um die optische Achse des Objektivs 1 zwischen entsprechenden Stufen 41 und 42, die an umfangsmäßig gegenüberliegen­ den Enden der Kurvenausnehmung 5b in Zusammenwirkung mit dem verbleibenden Teil des Kurvenflansches 5a ausge­ bildet sind. Die Kurvenausnehmung 5b weist in dem Be­ reich, in dem die Rolle 39 wirksam ist, und der Be­ reich des Kurvenflansches 5a weist, dort wo die Kurven­ ausnehmung 5b festgelegt ist, eine sich derart ändern­ de Wanddicke auf, daß, wenn der Kurvenring 5 beispiels­ weise im Gegenuhrzeigersinn um die optische Achse in der Sichtweise gemäß Fig. 2, gedreht wird und die Rolle 39, welche den Kurvenflansch 5a innerhalb der Kurven­ ausnehmung 5b berührt, während sie sich um den Lager­ stift 38 dreht, sich über den Punkt P hinaus bewegt, welcher winkelmäßig von der Stufe 41 bezüglich der optischen Achse relativ zu dem Kurvenring 5 um 120° beabstandet sein kann, der Schaltmechanismus 31 im Ge­ genuhrzeigersinn um die Tragstange 35 aus der freige­ gebenen Stellung, die durch unterbrochene Linienführung dargestellt ist, in die zurückgezogene Stellung entge­ gen der Vorspannfeder 36 verschwenkt wird, wie es durch die ausgezogene Linienführung dargestellt ist, wobei der Schaltmechanismus 31 vollkommen seine zurückge­ zogene Stellung einnimmt, wenn die sich relativ zu dem Kurvenring 5 bewegende Rolle 39 in Anlage an die Stufe 42 gebracht worden ist. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, daß der Abschnitt des Kurvenflansches 5a, welcher in der Kurvenausnehmung 5b zwischen dem Punkt P und der von dem Punkt P ungefähr 60° entfernten Stufe 42 liegt, eine in Richtung auf die Stufe 42 nach und nach zunehmende Wanddicke aufweist, während der Innen­ durchmesser des koaxial zu der optischen Achse angeordne­ ten Kurvenringes über dessen gesamten Umfang der gleiche bleibt.
Während der in der vorhergehend beschriebenen Weise durchgeführten Verschwenkung des Schaltmechanismus 31 im Gegenuhrzeigersinn drückt der Eingriffsstift 37, der den Arm 40 des Konverterlinsenhalters 28 berührt, den Halter 28 so, daß dieser um den Schwenkstift 29 entge­ gen der Torsionsfeder 30 im Gegenuhrzeigersinn ver­ schwenkt wird, wodurch der Halter 28 aus der Betriebs­ stellung, welche durch unterbrochene Linienführung dar­ gestellt ist, in Richtung seiner Ruhestellung bewegt wird, welche mit durchgezogener Linienführung dargestellt ist.
An dem Halter 28 befindet sich ein Anhaltestift 43, des­ sen eines Ende fest an dem Arm befestigt ist und von diesem in Richtung auf den Ringflansch 3e des Zwischen­ tubus 3 hervorsteht und mit einem Anschlagelement 44 in Eingriff bringbar ist, um die Betriebsstellung des Hal­ ters 28 festzulegen.
Das Anschlagelement 44 hat die Form einer allgemein läng­ lichen Platte, die mit wenigstens zwei beabstandeten Schlitzen 44a und 44b ausgebildet ist, die sich in einer Richtung parallel zu ihrer Längsrichtung erstrecken. Das Anschlagelement 44 ist einstellbar an dem Ringflansch 3e des Zwischentubus 3 mittels Einstellschrauben 45a und 45b befestigt, wie es am besten in Fig. 2 zu erkennen ist. Obgleich die Anschlagplatte 44 normalerweise in ihrer Lage durch die festangezogenen Einstellschrauben 45a und 45b gehalten wird, kann die Lage der Anschlag­ platte 44 durch Lösen der Einstellschrauben 45a und 45b so eingestellt werden, daß, wenn sich der Halter 28 in der Betriebsstellung befindet, in der der Anhaltestift 43 die Anschlagplatte 44 berührt, die Konverterlinse 27 genau zur optischen Achse des Objektivs 1 ausgerichtet werden kann.
Wie es am besten in Fig. 2 zu erkennen ist, weist der Kipphebel 32 einen Nockenvorsprung 32a auf, welcher ein­ stückig mit diesem an einer allgemein dem Eingriffsstift 37 gegenüberliegenden Stelle ausgebildet ist und sich allgemein nach oben zum Eingriff mit einem Zwischen­ hebel 46 erstreckt, welcher wiederum betriebsmäßig mit einem Schalthebel 47 gekoppelt ist. Der Zwischenhebel 46 ist in irgendeiner geeigneten Weise in dem Kamera­ körper B gehalten und kann auf den Nockenvorsprung 32a auflaufen, wenn der Schaltmechanismus 31 in die zurück­ gezogene Stellung verschwenkt wird, wie es durch die unterbrochene Linienführung dargestellt ist, damit der Schalthebel 47 in eine abgesenkte Stellung gebracht wird, welcher jedoch in einer angehobenen Stellung gehalten wird, wenn und solange der Zwischenhebel 46 nicht auf dem Nockenvorsprung 32a ruht, wie es durch die ausge­ zogene Linienführung dargestellt ist.
Der verschwenkbar von dem Kamerakörper B zur Bewegung zwischen einer angehobenen und einer abgesenkten Stel­ lung gehaltene Schalthebel 47 kann den Bildrahmen des Kameraentfernungsmessers bzw. Kamerasuchers F in Über­ einstimmung mit der Betriebsart umschalten oder ver­ ändern, in die die Kamera eingestellt ist, d. h. in die Telephoto-Betriebsart oder die Normalbetriebsart. Ins­ besondere, wenn sich der Schalthebel 47 in der abge­ senkten Stellung befindet, sieht der durch den Ent­ fernungsmesser bzw. Sucher hindurchschauende Photo­ graph einen kleineren Bildrahmen, wodurch angezeigt wird, daß der Konverter 26 verwandt wird und nur ein von dem kleinen Bildrahmen überdeckte Bereich des Gegen­ standes aufgenommen werden kann. Andererseits wird, wenn sich der Schalthebel 47 in der angehobenen Stellung be­ findet, ein großer Bildrahmen dem Fotografen ange­ zeigt, wodurch angegeben wird, daß nur das Objektiv 1 verwendet wird und deshalb der Bereich des von dem großen Bildrahmen überdeckten Gegenstandes aufgenommen werden kann. Da die Konstruktion eines Suchers bzw. eines Entfernungsmessers gut bekannt ist, und da die in der vorhergehend genannten US-Patentschrift ange­ gebene Konstruktion verwandt werden kann, werden deren Einzelheiten der Kürze halber hier nicht erörtert.
Aus der vorhergehenden Darstellung ist offensichtlich, daß unter der Annahme, daß die Kamera als Ganzes auf die Normalbetriebsart eingestellt worden ist, in der das Objektiv in der Normalbetriebsartstellung ge­ halten ist, die im wesentlichen in Fig. 2 dargestellt ist, und in der der Konverterlinsenhalter 28 in der Ruhestellung gehalten wird, eine Drehung des Kurven­ ringes 5 in Uhrzeigerrichtung um die optische Achse ge­ mäß der Sichtweise in Fig. 2 zu einem Verschwenken des Schaltmechanismus 31 aus der zurückgezogenen Stellung in die freigegebene Stellung führt, wobei gleichzeitig der Zwischentubus 3 gemäß der Sicht in Fig. 2 zusammen mit der Linsenfassung 2 nach links verschoben wird. Während der fortlaufenden Drehung des Kurvenringes 5 im Uhrzeigersinn, und wenn die Rolle 39 über den Punkt P relativ zu dem Kurvenring 5 hinausgelangt ist, wird der Schaltmechanismus 31 in die freigegebene Stellung gebracht, in der der Konverterlinsenhalter 28 infolge­ dessen in der Betriebsstellung in Ausrichtung zur opti­ schen Achse des Objektivs 1 gehalten wird, während der Zwischentubus 3 weiter nach vorne bewegt wird. Zu dem Zeitpunkt, zu dem die Rolle 39 an die Stufe 41 stößt, ist das Objektiv 1 in die Telephoto-Betriebsstellung verschoben, wie es durch die unterbrochene Linienführung in Fig. 1 dargestellt ist, so daß sich die Kamera als Ganzes infolgedessen in der Telephoto-Betriebsart be­ findet.
Es wird darauf hingewiesen, daß während der Schwenkbe­ wegung des Konverterlinsenhalters 28, wobei sich dieser zusammen mit dem Zwischentubus 3 in axialer Richtung be­ wegt, sich der an einer Seite der Kameravorderwand Ba ge­ genüber dem Objektiv 1 befindender Halter 28 zum Teil durch die Öffnung Bb und zum Teil durch eine Ausnehmung Bc bewegt, die in der Wand Ba in Verbindung mit der Öffnung Bb ausgebildet ist, und daß zu dem Zeitpunkt, zu dem die Rolle 39 über den Punkt P hinausgelangt ist, der Halter 28 im allgemeinen die Stellung einnimmt, welche vorhergehend von dem Objektiv 1 angenommen worden ist und sich in der Linsenanordnung L befindet, wie es durch unterbrochene Linienführung in Fig. 1 dargestellt ist.
Eine Drehung des Kurvenringes 5 in der entgegengesetzten Richtung führt zu einem im allgemeinen zu dem vorher­ gehend beschriebenen umgekehrt ablaufenden Vorgang.
Obgleich die Erfindung ausführlich im Zusammenhang mit der bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben worden ist, wird darauf hingewiesen, daß verschiedene Änderungen und Abwandlun­ gen für den Fachmann offensichtlich sind. Beispielsweise kann in Abhängigkeit von den optischen Eigenschaften oder der optischen Konstruktion des Objektivs sowie der Konverterlinse und/oder von der Ganghöhe der Gewinde 3d und 4a das Umschalten zwischen der Normalbetriebsart und der Telephoto-Betriebsart lediglich durch Drehen des Kurvenringes über einen Winkel von nicht mehr als 180°, beispielsweise weniger als 90° durchgeführt wer­ den.
Ferner, obgleich auf die Verwendung des von Hand zu be­ tätigenden Knopfes K (Fig. 1) zum Drehen des Kurvenringes 5 Bezug genommen worden ist, ist die Verwendung eines Motorantriebs im Hinblick auf das Zeitalter vollautoma­ tischer Kameras wünschenswert. In einem solchen Fall kann der verbleibende Abschnitt des Kurvenflansches 5a, der der Kurvenausnehmung Sb gegenüberliegt, verwandt werden und Zähne zum Eingriff mit einem motorgekoppelten Zahnrad aufweisen.
Obgleich ferner der Konverter in der Art eines Tele­ photo-Konverters beschrieben worden ist, ist er nicht darauf begrenzt, sondern kann ein Weitwinkel-Konverter sein. Auf alle Fälle reicht es aus, daß wenn der Kon­ verter verwandt wird, das Linsensystem als Ganzes eine Brennweite haben kann, welche sich von der nur bei dem Objektiv vorliegenden unterscheidet.

Claims (3)

1. Fotografische Kamera mit einer Objektivlinsenanordnung (L), welche eine Objektivlinseneinheit (1), die ein erstes optisches System mit einer ersten vorbestimmten Brennweite bildet, und eine Linsenfassung zum Halten der Objektivlinseneinheit aufweist, einem Zwischentubus (3), der verschraubbar auf der Linsenfassung (2) befestigt ist, einer Führungsstangeneinrichtung (11), die fest mit dem Kameragehäuse (B) verbunden ist und sich in einer zur optischen Achse parallen Richtung zur Führung des Zwischentubus (3) erstreckt, so daß dieser nur in Richtung parallel zu und längs der optischen Achse der Objektivlinsenanordnung (L) bewegbar ist, einer Scharfeinstelleinrichtung (12), einer äußeren Tubuseinrichtung zum Befestigen des Zwischentubus (3) an dem Kamerakörper (B), einem Betätigungstubus (4) zur Verschiebung des Zwischentubus (3) zusammen mit der Linsenfassung (2) in einer zur optischen Achse parallelen Richtung, einer Konverterlinsenanordnung (27), die an einer Stelle hinter der Objektivlinseneinheit (1) vor der Brennebene angeordnet ist, und einer Einrichtung (31), durch die in Abhängigkeit von einer Drehung des Betätigungstubus (4) eine Bewegung der Konverterlinseneinrichtung (27) zwischen einer Betriebsstellung, in welcher sich die Konverterlinseneinrichtung (27) in Ausrichtung mit der optischen Achse der Objektivlinseneinheit (1) befindet, und einer Ruhestellung, in welcher sich die Konverterlinseneinrichtung (27) von der optischen Achse der Objektivlinseneinheit entfernt befindet, hervorrufbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Scharfeinstelleinrichtung (12) die Linsenfassung (2) relativ zu dem Zwischentubus (3) zur Scharfeinstellung des Bildes eines zu fotografierenden Gegenstandes in der Brennebene unter Verschiebung der Objektivlinseneinheit (1) längs der optischen Achse drehbar ist;
daß die Konverterlinseneinrichtung (27) auf dem Zwischentubus (3) gehaltert ist,
daß der Betätigungstubus (4) zwischen der äußeren Tubuseinrichtung und dem Zwischentubus (3) angeordnet ist, und
daß eine Einrichtung (K) zum Drehen des Betätigungstubus (4) zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung unter Verschiebung des Zwischentubus von einer ersten Betriebsstellung in eine zweite Betriebsstellung vorgesehen ist, wobei die Konverterlinseneinrichtung (27) jeweils in und außer Ausrichtung mit der Objektivlinseneinheit (1) bringbar ist, wenn der Betätigungstubus (4) in die erste bzw. zweite Stellung gedreht wird.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungstubus mit einem Kurvenring (5) versehen ist, welcher im Eingriff mit der Einrichtung (31) für die Bewegung der Konverterlinseneinrichtung (27) steht.
3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (31) zum Bewegen der Konverterlinseneinrichtung (27) einen Mechanismus (31), welcher an einer Vorderwand (Ba) des Kamerakörpers (B) zur Durchführung einer Verschwenkbewegung zwischen einer zurückgezogenen und einer freigegebenen Stellung gehaltert ist, und ein Vorspannelement (30) umfaßt, welches die Einrichtung (31) in die freigegebene Stellung drückt, und daß die Einrichtung (31), wenn der Kurvenring (5) jeweils von der zweiten Stellung in die erste Stellung und von der ersten Stellung in die zweite Stellung gedreht wird, aus der zurückgezogenen Stellung unter der Wirkung des Federelements (30) in die freigegebene Stellung bzw. aus der freigegebenen Stellung in die zurückgezogene Stellung entgegen dem Federelement verschwenkbar ist.
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