DE3302083C2 - Brenneinsatz für ein Kochgerät - Google Patents

Brenneinsatz für ein Kochgerät

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Abstract

Ein Brenneinsatz (18) für ein Kochgerät (11), insbesondere einen landläufig auch als Gulaschkanone bezeichneten Feldkocher, besteht aus einer unterlüfteten flachen, langgestreckten Aufnahmeschale (20) mit seitlichen Stützstreben (22). Auf einem Auflage-Einsatz (25) sind nebeneinander mehrere einzelne Trockenbrennstoff-Würfel (28) anzuordnen. Der Brenneinsatz (18) kann anstelle anderer Brenneinsätze in das Kochgerät eingesetzt und durch Abdeckung einzelner Würfel reguliert werden.

Description

Aufgabe der Erfindung ist es, einen Brenneinsatz für ein Kochgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der bei einfachem, robustem und nicht störungsanfälligem Gebrauch eine gleichmäßige und geruchsarme Verbrennung und leichtes Nachbeschicken ermöglicht
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Brenneinsatz eine auf einem Gestell angeordnete Aufnahmeschale für mehrere Trockenbrennstoff-Körper aufweist und daß die Aufnahmeschale zum Herausnehmen aus dem Brennraum abnehmbar angeordnet und von unten her belüftet ist.
Der gesamte Brenneinsatz, der z. B. bei einem flüssiggasbetriebenen Kochgerät aus den Gasflaschen mit Druckregler, Brennerdüsen und gegebenenfalls Zündeinrichtung bestehen müßte, kann also aus einem relativ einfachen Blechteil hergestellt sein, das auch bei für andere Brenner konzipierten Kochgeräten anstelle des dort vorgesehenen Brenneinsatzes eingeschoben werden kann. Bei dem verwendeten Trockenbrennstoff handelt es sich um den oft fälschlicherweise auch als Trockenspiritus bezeichneten Trockenbrjnnstoff in Form eines meist weißen zucker- oder salzartig aussehenden festen Körpers, wie er unter dem Namen »Esbii« seit Jahrzehnten von der Patentinhaberin hergestellt und vertrieben wird. Dieser Trockenbrennstoff ist bei einer Verwendung in größeren Kochgeräten, beispielsweise Feldküchen, vorzugsweise in Würfelform von ca. 10 cm Kantenlänge, geformt und verbrennt mit einer spiritusartig blauen, nicht rußenden oder rauchenden Flamme praktisch rückstandsfrei. Der Brennstoff ist besonders leicht und auf kleinem Raum zu lagern und zu transportieren und hat einen sehr hohen Heizwert je Gewichts- und Raumeinheit, der in der Größenordnung bester Kohle liegt
Es hat sich als besonders wichtig erwiesen, bei der gleichzeitigen Verbrennung größerer Mengen von Trockenbrennstoff anstatt einer einfachen Auflage eine Aufnahmeschaie zu verwenden, die zwar relativ flach sein kann und sollte, weil sie den Trockenbrennstoff möglichst wenig gegen die Zufuhr von Luft abdecken sollte, um eine rückstandslose Verbrennung zu gewährleisten, andererseits aber auch zur Aufnahme einer geringen Menge flüssiger Bestandteile geeignet sein soll, die bei der Verbrennung als eine Art Zwischenprodukt entstehen, das bei der vollständigen Verbrennung wieder verschwindet Zur Vermeidung von übermäßiger Vergasung von unten her, die das gleichmäßige und rückstandfreie Abbrennen des Trockenbrennstoff-Körpers behindern könnte, ist es auch wichtig, daß diese Aufnahmeschale durch eine gute Unterlüftung und gegebenenfalls zusätzlicht Maßnahmen, wie Verrippung etc auf einer geringen Temperatur gehalten wird.
Wesentlich ist für einen einwandfreien Betrieb, daß der Brenneinsau innerhalb des Brennraumes von außen her mit einzelnen Trockenbrennstoff-Körpern, die vorzugsweise die gleiche Form, nämlich meist Würfelform, haben, beschickt werden kann. Dadurch ist auch eine Regelung im erforderlichen Umfange möglich, da sich Trockenbrennstoff-Körper auch einzeln wieder entnehmen und leicht löschen lassen.
Vorzugsweise kann die Anfnahmeschale zur Aufnahme von mehreren Trockenbrennstoff-Körpern in einer Reihe ausgebildet sein. Dadurch ist neben einer guten Zugänglichkeit für die Verbrennung selbst auch eine übersichtliche Anordnung möglich.
In der Aufnahmtyshale kann vorzugsweise eine durchbrochene Auflage für die Trockenbrennstoffkörper angeordnet sein. Wenn sie so hoch angeordnet ist, daß die Unterkante des Trockenbrennstoffkörpers von den Seitenwänden der Aufnahmeschale fast nicht mehr abgedeckt wird, können die Seiten für die Verbrennungsluft zugängiieh gehalten werden. Trotzdem können die in geringem Umfange anfallenden flüssigen Zwischenprodukte in die Aufnahmeschale laufen und von dort aus wieder verbrennen. Die entstehende Zwischen-Luftschicht schafft außerdem eine zusätzliche Unterlüftung. Die Auflage ist also nicht eigentlich ein Rost, durch das Verbrennungsluft nach oben strömt, sondern eher eine durchlässige Auflage.
Die Aufnahmeschale bzw. die Auflage kann vorzugsweise eine Einteilung besitzen, auf der die Trockenbrennstoff-Körper in einem gewissen Abstand voneinander angeordnet werden können. Dadurch wird einerseits erreicht, daß auch im Bereich zwischen zwei Trokkenbrennstoff-Körpern die Vergasung des Brennstoffs einsetzen kann und somit ein weitgehend gleichmäßiger Abbrand um den Körper herum einsetzt, und andererseits sind die Körper zum Auswechsln und gegebenenfalls zum Löschen leichter zugänglich.
Der Brenneinsatz kann vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die Aufnahmeschale flach und langgestreckt rechteckig ausgebildet ist und an ihren Längsseiten vorzugsweise schräg auswärts und abwärts weisende, an ihrer Unterseite abgekantete Stützstreben aufweist, die gegebenenfalls durchbrochen sind. Ein solcher aus Blech leicht herstellbarer Brenneinsatz ist stabil und sorgt für die vorstehend geschilderten grundlegenden Bedingungen. Es können Befestigungseinrichtungen für die lösbare Anordnung des Gestells an dem Kochgerät vorgesehen sein. Dies ist insbesondere bei einer fahrbaren Feldküche wichtig, damit der Brenneinsatz auch bei Erschütterungen sicher gelagert ist Da es oft gefordert wird, daß das Kochen auch während des Fahrens möglich sein soll, kann vorteilhaft ein durchbrochener, gas- und fiammendurchlässiger, je wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper umgebender SicherungskäHg vorgesehen sein, der mit Halterungen am Brenneinsatz oder Kochgerät festgelegt ist Ein solcher Käfig, der auch die gesamte Aufnahmeschale in der der Originalhöhe dsr Trockenbrennstoffkörper entsprechenden Höhe umgeben kann, verhindert daß beim Fahren die Trockenbrennstoff-Körper, insbesondere wenn sie brennen, aus dem Einsatz herausspringen. Trotzdem hindert der Käfig, der vorzugsweise aus einem kräftigen Drahtgitter besteht die Vergasung und Flammenentwicklung kaum.
Zur Regelung kann wenigstens eine über wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körper bringbare Abdeckung vorgesehen sein, die im wesentlichen die gesamte Außenfläche des Trockenbrennstoff-Körpers außer sc'ner Auflagefläche auf der Aufnahmeschale oder der Auflage, dicht abschließt. Vorzugsweise können mehrere Abdeckungen für je einzelne Trockenbrennstoffkörper einer Reihe vorgesehen sein. Durch die vollständige Abschließung des Trockenbrennstoff-Körpers an seinen Vergasungsflächen (obere Fläche und Seitenflächen) wird er gelösch?, ohne daß er weitervergast, sich dabei verbraucht und störende Abgase erzeugt. Es ist also möglieh, beispielsweise bei Anordnung von fünf Trok· kenbrennstoffwürfeln in einer Reihe ein» iünfstufige Regelung durch Abdeckung der einzelnen Würfel vorzunehmen, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Die Abdeckung kann vorzugsweise ein Blechkasten sein, der an seiner einen Seite offen ist und an der gegenüberliegenden Seite eine Halterung für eine Bedienungseinrichtung aufweist. Diese Halterung kann vor-
teilhaft ein beidseitig offener, eine K?stenseite überdekkender Bügel sein. Der Bügel hat also die Größe der Basisfläche der Abdeckung, und zwischen ihm und der oberen Kastenfläche entsteht ein Schlitz, in den als Bedienungseinrichtung vorzugsweise ein spatelartiges Werkzeug mit einem Handgriff und einem Stiel einführbar ist Die Arbeitsfläche der Bedienungseinrichtung ist einerseits zur Einführung in die Halterung der Abdekkung ausgebildet, andererseits aber auch zur Aufnahme eines Trockenbrennstoff-Körpers, der zum Beschicken oder Entnehmen so von außen handhabbar ist Dabei ist vorzugsweise die Arbeitsfläche in Richtung auf den Stiel zu durch einen Anschlag begrenzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher er- is läutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Rückansicht eines fahrbaren Kochgerätes,
F i g. 2 eine perspektivische Seitenansicht eines Brenneinsatzes,
Fig.3 einen Schnitt durch einen Brenneinsatz mit einer Abdeckung,
F i g. *■ einen Teilschnitt durch einen Brenneinsatz mit einem Sicherungskäfig,
F i g. 5 eine Bedienungseinrichtung mit einem Trokkenbrennstoff-Körper und
F i g. 6 eine Bedienungseinrichtung mit einer Abdekkung, jeweils in perspektivischer Darstellung.
In F i g. 1 ist ein Kochgerät It dargestellt, das normalerweise als Feldküche bezeichnet wird. Es besitzt ein Fahrgestell oder Rahmen 13 mit Rädern 12, der einen Brennraum 14 enthält, der eine Herdplatte 15 beheizt, auf der Kochgefäße 16 stehen können. Der Brennraum hat normalerweise nicht dargestellte Brennraumtüren, Zu- und Abluftöffnungen sowie gegebenenfalls einen Schornstein. Statt einer Herdplatte können auch fest
sein. Es können aber auch, wie strichliert angedeutet die Kochgefäße in Vertiefungen der Herdplatte gehaltert seia
Am Boden des Brennraumes sind Befestigungseinrichtungen 17 in Form von in Längsrichtung verlaufenden Führungsschienen vorgesehen, die zur herausnehmbaren Anbringung eines Brenneinsatzes 18 dienen. Diese Halterungen können beliebig ausgebildet sein und auch bei verschiedenen Kochgeräten entsprechend der Bauart verschieden sein, so daß gegebenenfalls für den jeweils gleichen Brenneinsatz Adapter zwischengeschaltet werden müssen.
In den Befestigungseinrichtungen 17 ist der Brenneinsatz 18 herausnehmbar gehaltert. Er ist im einzelnen in F i g. 2 dargestellt Er besteht aus Metallblech und besitzt eine flache, langgestreckt rechteckige Aufnahmeschale 20 mit einem umlaufenden, gegebenenfalls an einer Stirnseite zur besseren Entnahme eines Trockenbrennstoff-Körpers abgeschrägten Rand 21. An den Längsseiten der Aufnahmeschale schließen sich schräg nach unten und außen gerichtete Stützstreben 22 an, die mehrere Durchbrüche 23 haben. An ihrer Unterkante sind die Stützstreben 22 mit Abkantungen 24 versehen, die einerseits Standflächen und andererseits mit den Befestigungseinrichtungen 17 zusammenwirkende Schienen bilden.
In der Aufnahmeschale 20 ist eine Auflage 25 angeordnet, die aus einem durchbrochenen, beispielsweise gelochten Blech mit nach unten abgekantetem Rand 26 besteht, der auf dem Boden der Aufnahmeschale 20 steht so daß der flächige Teil der Auflage eine durchbrochene, in einigem Absland vom Boden 27 der Aufnahmeschale befindliche Auflagefläche bildet. Auf ihr stehen Trockenbrennstoff- Körper 28, die würfelförmig sind und eine Seitenlänge von ca. 10 cm haben. Das Material dieses Trockenbrennstoffes entspricht dem unter dem Warenzeichen »Esbit« von der Patentinhaberin vertriebenen Material.
Aus F i g. 2 ist zu erkennen, daß mehrere gleich große und gleich geformte Trockenbrennstoff-Körper dieser recht erheblichen Größe von je 1000 cm3 Inhalt in einer Reihe auf dem Brenneinsatz angeordnet sind, und zwar jeweils mit einem Abstand 29 voneinander. Die genaue Anordnung und der Abstand 29 kann durch eine Einteilung an der Aufnahmeschale bzw. der Auflage sichergestellt sein, beispielsweise, wie strichliert angedeutet, durch nach innen gerichtete Ausbuchtungen 30 im Längsrand 21 der Aufnahmeschale 20 oder durch entsprechende Nocken oder Erhebungen in der Auflage 25. Zum Betrieb eines mit einem Brenneinsatz IS ausgerüsteten Kochgerätes 11 ist es also lediglich erforderlich, Trockenbrennstoff-Körper 28 in der Aufnahmeschale 20 in der vorgegebenen Anordnung anzubringen und diese anzuzünden, was problemlos geht. Sie brennen gleichmäßig und weitgehend rückstandsfrei ab, so daß keine Aschen, Schlacken o. dgl. zu entfernen sind. Zum Aufbringen der Trockenbrennstoff-Körper, auch zum Nachbeschicken während des Betriebes, dient eine Begasungseinrichtung 32, die die Form eines Spatels oder einer flachen Schaufel mit einer im wesentlichen ebenen Arbeitsfläche 33, einem Stiel 34 und einem Handgriff 35 hnt Die Arbeitsfläche 33 ist etwas länger und etwa so breit wie eine Seitenkante eines Trockenbrennstoff-Körpers 28. Aus F i g. 5 ist zu erkennen, daß die Arbeitsfläche an ihrer Oberseite Hurch einen Anschlag 36 in Richtung auf den Stiel ;■'' begrenzt wird, so daß ein Trockenbrennstoff-Körper 28 damit einwandfrei auf dem Brenneinsatz positioniert werden kann. Aus F i g. 3 und 6 geht jedoch hervor, daß diese Bedienungseinrichtung 32 noch zu einem zweiten Zweck dient, nämlich zum Positionieren und Entfernen einer Abdekkung 38. Sie besteht aus einem der Form eines Trockenbrennstoff-Körpers 28 angepaßten Blechkasten, der also im vorliegenden Fall nahezu würfelförmig ist und dessen untere Seite offen ist. Die Abmessungen sind etwas größer aJs die des Trockenbrennstoff-Körpers in seiner Ausgangsgröße. Parallel zur oberen Kastenseite 39 der Abdeckung verläuft ein Bügel 40, der die gesamte Fläche der oberen Kastenseite 39 einnimmt, jedoch mit einem geringen Abstand davon angeordnet ist so daß sich ein schmaler, nach zwei Seiten offener Raum ergibt in den die Arbeitsfläche 33 der Bedienungseinrichtung 32 hineingeschoben werden kann und dort sicher geführt ist Der Anschlag 36 sorgt für die richtige Positionierung.
Es ist also möglich, die Abdeckung auch während des Brennvorganges über jeden einzelnen der in Abstand voneinander befindlichen Trockenbrennstoff-Körper zu setzen, so dsß er allseitig von der Abdeckung umschlossen wird. Dadurch geht nicht nur die von diesem Trokkenbrennstoff-Körper herrührende Flamme aus, sondern auch die Vergasung des Brennstoffs hört auf, und es können nur noch die übrigen Trockenbrennstoff-Körper weiterbrennen. Dies dient zum Regeln und/oder zum Löschen des gesamten Brennvorganges.
Es wäre auch möglich, Abdeckungen dieser Art am Brenneinsatz oder am Kochgerät so zu lagern, daß sie durch Betätigung von außen her über die einzelnen Trockenbrennstoff-Körper geschwenkt werden kön-
7
nen. Zum Löschen des gesamten Feuers ist auch eine Gesamtabdeckung für alle Brennstoffkörper des Einsatzes denkbar. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, ii daß der einzelne Trockenbrennstoff-Körper an seinen |], wirksamen Flächen (Alle Flächen bis auf die Unterseite) so dicht umschlossen wird, daß keine unvollständige Vergasung des Brennstoffkörpers auftreten kann.
Aus F i g. 4 ist noch zu erkennen, daß ein Sicherungskäfig vorgesehen sein kann, der während des Brennvorganges einzelne oder alle Trockenbrennstoff-Körper 28 einer Reihe umgibt. Dieser Sicherungskärig 44 besteht aus einem weitmaschigen Drahtgitter, das beispielsweise durch seitlich vorspringende und in öffnungen 41 im Rand 21 der Aufnahmeschale 20 einrastbare Stifte 42 so fest am Einsatz gelagert ist, daß ein Trockenbrennstoff-Körper 28 auch bei Erschütterung, beispielsweise beim Transport des Kochgerätes 11, nicht vom Einsatz herunterspringen kann. Der Sicherungskäfig 44 sollte so bemessen und angeordnet sein, daß die Abdeckung 38 noch darübergesetzt werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
25
30
35
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45
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55
60
65

Claims (11)

1 2 12. Brenneinsatz nach einem der Ansprüche 8 bis Patentansprüche: 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (38) schwenkbar oder verschiebbar an dem Kochgerät
1. Brenneinsatz für ein Kochgerät, insbesondere (11) oder dem Brenneinsatz (18) angeordnet ist und für eine fahrbare Feldküche, das aus einem transpor- 5 vom Äußeren des Kochgerätes (11) her betätigbar tablen Rahmen (13) mit Kochgefäßen (16) oder Hai- ist
tem (15) dafür und einem darunter liegenden Brenn- 13. Brenneinsatz nach einem der Ansprüche 10 bis raum (14) besteht, dadurch gekennzeich- 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinn e t, daß der Brenneinsatz (18) eine auf einem Ge- richtung (32) ein spatelartiges Werkzeug mit einem stell angeordnete Aufnahmeschale (20) für mehrere 10 Handgriff (35) und einem Stiel (34) ist, dessen Ar-Trockenbrennstoff-Körper (28) aufweist und daß die beitsfläche (33) zur Aufnahme eines Trockenbrenn-Aufnahmeschale (20) zum Herausnehmen aus dem stoff-Körpers (28) und zur Einführung in die Halte-Brennraum (14) abnehmbar angeordnet und von un- rung (40) der Abdeckung (38) ausgebildet ist, wobei ten her belüftet ist vorzugsweise die Arbeitsfläche (33) in Richtung auf
2. Brenneinsatz nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 den Stiel (34) zu durch einen Anschlag (36) begrenzt kennzeichnet, daß die Aufnahmeschale (20) zur Auf- ist
nähme von mehreren, vorzugsweise würfelförmigen
Trockenbrennstoff-Körpern (28) in einer Reihe aus-
gebildet ist
3. Brenneinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch 20
gekennzeichnet daß in der Aufnahmeschale (20) ei- Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenneinsatz für
ne durchbrochene Auflage (25) für die Trocken- ein Kochgerät, insbesondere für eine fahrbare Feldkü-
brennstoff-Körper (28) angeordnet ist ehe, das aus einem transportablen Rahmen mit Kochge-
4. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden fäßen oder Haltern dafür und einem darunterliegenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- 25 Brennraum besteht
nahiTieschale (20) bzw. die Auflage (25) eine Eintei- Derartige Kochgeräte sind in großem Umfang beim
lung zur Anordnung mehrerer Trockenbrennstoff- Militär und bei Hilfswerken im Einsatz, um an beliebi-
Körper (28) in einem Abstand (29) voneinander auf- gen Stellen, vorwiegend im Freien, warme Mahlzeiten
weist zubereiten zu können. Häufig sind als Brenner Brenn-
5. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden 30 einsätze vorgesehen, die mit flüssigen oder gasförmigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf- Brennstoffen arbeiten, wie z. B. in der DE-OS 31 01 603 nahmeschale (20) flach end langgestreckt rechteckig vorgeschlagen wurde. Dabei sind sowohl die Brenner ausgebildet ist und an ihren Längsseiten vorzugswei- als auch die Vorratsbehälter, d. h. Tanks oder Gasflase schräg auswärts und abwärts weisende, an ihrer sehen, innerhalb eines herausnehmbaren Einsatzes anUnterseite abgekantete StL ^streben aufweist die 35 geordnet Für den praktischen Einsatz derartiger Kochgegebenenfalls durchbrochen sind, geräte sind derartige Brennaggregate häufig zu stö-
6. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden rungsanfäiüg und, insbesondere bei enger räumlicher Ansprüche, gekennzeichnet durch Befestigungsein- Anordnung innerhalb des Einsitzes, auch nicht ganz unrichtungen (17) für die lösbare Anordnung des Ge- gefährlich, beispielsweise bei benzinbetriebenen Brensteüs (22) an dem Kochgerät (11). 40 nern. Bei gasbetriebenen Brennern besteht außerdem
7. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden der Nachteil, daß sich der Füllzustand der Gasflaschen Ansprüche, gekennzeichnet durch einen durchbro- praktisch nicht feststellen läßt und oft die Beschaffung ebenen, gas- und flammendurchlässigen, je wenig- gefüllter Flaschen im entscheidenden Moment schwiestens einen Trockenbrennstoff-Körper (28) umge- rig oder unmöglich ist
benden Sicherungskäfig (44), der mit Halterungen 45 Es gibt auch Feldküchen mit Beheizung durch her-
(41, 42) am Brenneinsatz (18) oder Kochgerät (11) kömmliche feste Brennstoffe (Holz oder Kohle). Hier ist
festgelegt ist. jedoch die Regelung und teilweise, das Anheizen schwie-
8. Brenneinsatz nach einem der vorhergehenden rig, die Rauchentwicklung stört und der Brennstoff-Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine transport und dii Lagerung in den gewünschten kleinen über wenigstens einen Trockenbrennstoff-Körpe? 50 Mengen ist bei den transportablen Einheiten oft schwie-(28) bringbare Abdeckung (38), die im wesentlichen rig.
die gesamte Außenfläche des Trockenbrennstoff- Aus der FR-PS 6 43 5bl ist ein transportabler Kocher
Körpers (28) außer seiner Auflagefläche auf der Auf- bekanntgeworden, der eine Aufnahmeschale für einen
nahmeschale (20) oder der Auflage (25) dicht ab- Trockenbrennstoff-Körper hat. Diese Schale dient aber schließt. 55 nur zur Aufnahme eines einzigen Brennstoffkörpers.
9. Brenneinsatz nach Ansprüche, dadurch ge- Für die Erhitzung größerer Kochgutmengen ist er ungekennzeichnet, daß mc.irere Abdeckungen (38) für je eignet. Ferner neigen diese Kocher dazu, daß der Trokeinzelne Trockenbrennstoff-Körper (28) einer Reihe kenbrennstoffkörper im Laufe der Brennzeit immer vorgesehen sind. schneller, und dabei nicht immer ganz vollständig, ab-
10. Brenneinsatz nach Anspruch 8 oder 9, dadurch 60 brennt
gekennzeichnet, daß die Abdeckung (38) ein Blech- Aus der FR-PS 5 98 543 ist ein langgestreckter Ko*
kasten ist, der an seiner einen Seite offen ist und an eher für Trockenbrennstoffkörper bekanntgeworden,
der gegenüberliegenden Seite (39) eine Halterung der mehrere öffnungen hat, aus denen die Rauchgase
(40) für eine Bedienungseinrichtung (32) aufweist. austreten können. Ferner ist es aus der DE-PS 8 21 535
11. Brenneinsatz nach Anspruch 10, dadurch ge- 65 bekanntgeworden, Trockenbrennstoffkörper in einen kennzeichnet, daß die Halterung (40) ein Vorzugs- käfigartigen, durchbrochenen Behälter einzuschließen, weise beidseitig offener, eine Kastenseite (39) über- die den Zutritt von Primärluft in den Behälter gestatten, deckender Bügel ist. eine Flammenbildung auf der Außenseite aber verhin-
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