DE2648631C2 - Lichtelektrische Schranke mit Paaren von lichtelektrischen Sendern und Empfängern - Google Patents

Lichtelektrische Schranke mit Paaren von lichtelektrischen Sendern und Empfängern

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DE2648631C2 DE2648631A DE2648631A DE2648631C2 DE 2648631 C2 DE2648631 C2 DE 2648631C2 DE 2648631 A DE2648631 A DE 2648631A DE 2648631 A DE2648631 A DE 2648631A DE 2648631 C2 DE2648631 C2 DE 2648631C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine lichtelektrische Schranke gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche lichtelektrische Schranke ist aus der DE-OS 24 24 695 bekannt
Aus der US-PS 38 05 061 ist eine lichtelektrische Schranke mit Paaren von lichtelektrischen Sendern und Empfängern bekannt, bei der in einer geschlossenen Kette von monostabilen Multivibratoren umlaufende Impulse für die an die Sender angelegten Signale verwendet werden. Für jeden Sender bzw. für jede Gruppe von gleichzeitig betätigten Sendern sind vier Multivibratoren notwendig. Den Empfängern sind Verknüpfungsglieder und zahlreiche weitere monostabile Multivibratoren nachgeschaltet
Gemäß dem Patent nach der DE-PS 25 39 438 wird eine Strahlenschranke vorgeschlagen, bei der die Taktsignale mittels eines Rauschgenerators erzeugt werden, der die Aufgabe hat, eine Manipulation durch Nachahmung der Modulation mittels einer Fremdsignalquelle zu verhindern.
Weiterhin ist eine lichtelektrische Schranke bekannt, die nur einen Sender und einen Empfänger aufweist, wobei das vom Sender erzeugte Lichtbündel auf Reflektoren geworfen wird, die beiderseits der zu überwachenden Ebene angeordnet sind. Vcm letzten Reflektor gelangt das Licht in den Empfänger ι DE-GM 17 12 383). Diese bekannte lichtelektrische Schranke dient zur Meldung bzw. zur Abschaltung von Maschinen, wenn Bedienungspersonen in den von der Lichtschranke begrenzten Gefahrenbereich eindringen. Auch zum Schutz von Räumen gegen Einbruch kann die Lichtschranke verwendet werden.
Eine andere bekannte Lichtschranke, mit der sich eine verhältnismäßig große Ebene überwachen läßt, weist einen in Schwingungen versetzten Spiegel auf, auf den das von einem Sender erzeugte Lichtbündel geworfen wird. Vom Schwingspiegel gelangt das Lichtbündel zu einer Reflexionsfläche, in deren Brennpunkt der Empfänger angeordnet ist (DE-PS 8.26 112).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Störungen der Einzellichtschranken erfassen zu können. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die im Anspruch 1 beschriebenen Maßnahmen wird beim Betrieb der Sender und Empfänger ein Zeitabschnitt eingefügt, in dem keine der Lichtschranken Licht aussendet. Wenn trotzdem eine Lichtschranke Licht aussendet oder auszusenden scheint, beruht dies auf einer Störung, die mit den im Anspruch 1 angegebenen Maßnahmen schnell und einfach festgestellt werden kann.
Vorzugsweise speist der Vergleicher einen Eingang eines weiteren Speichers, der über einen von Hand betätigbaren Schalter zurücksetzbar und dessen Ausgang mit dem Meldegerät verbunden ist. Wenn bei dieser
Anordnung ein in die zu üerwachende Ebene eindringendes Objekt festgestellt wird, bleibt die Meldung so lange bestehen, bis eine Quittung durch Betätigung des Schalters erfolgt
Bei einer anderen zweckmäßigen Ausführungsform sind die Taktsignale einer Überwachungsschaltung zuführbar, die bei Ausfall eines oder mehrerer Taktsignale eine Meldung abgibt. DerTakisignalgenerator wird also laufend überwacht, so daß ein Ausfall sofort erkannt wird. Der Taktsignalgenerator kann in kurzer Zeit repa- ι ο riert oder ausgetauscht werden. Mit dieser Maßnahme wird verhindert, daß das Lichtgitter ohne eine entsprechende Meldung für eine nicht bekannte Zeit außer Betrieb sein kann. Die Überwachung kann vorzugsweise mit ansprechverzögerten monostabilen Kippstufen er- is folgen, die von jedem Taktsignal erneut angestoßen werden.
Zweckmäßigerweise kann die Auswahl der Paare von Sendern und Empfängern mittels eines Zufallszahlengenerators erfolgen. Diese Maßnahme ist vorwiegend für eine größere Anzahl von im Lichtgitter verwendeten Einzellichtschranken geeignet Da nicht vorauszusehen ist, welche Lichtschranke gerade wirksam ist, können keine Maßnahmen getroffen werden, die das unbemerkte Durchdringen der Ebene unter Ausnutzung der vorgegebenen Ansteuerreihenfolge erreichen sollen.
Es ist weiterhin günstig, wenn dem ersten Vergleicher eine Schaltung zur Ansprechverzögerung nachgeschaltet ist. Diese Ansprechverzögerung verhindert, daß Objekte, deren Abmessungen gewisse Grenzen unterschreiten, beim Durchdringen des Lichtgitters gemeldet werden. Durch entsprechende Einstellung der Verzögerungszeit kann somit die Meldung bei Schmetterlingen, Vögeln und anderen Kleintieren verhindert werden.
Vorzugsweise sind die Speicher mit Anzeigeelementen verbunden. Wenn eine Meldung auftritt, kann an Hand der Anzeige einfach und schnell die Lichtschranke festgestellt werden, deren Lichtbündel von einem Objekt unterbrochen worden ist. Dies ist insbesondere bei ausgedehnten Lichtzäunen mit zahlreichen Einzellichtschranken von Vorteil, um in kurzer Zeit und an der richtigen Stelle eine Nachprüfung vornehmen zu können. Es ist dabei zweckmäßig, vor den Anzeigeelementen Speicher anzuordnen, die wiederum durch Betätigung eines Schalters gelöscht werden können. Eine Anzeige bleibt deshalb bis zur Quittierung bestehen.
Bei einer zusätzlichen, vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß ein oder mehrere Paare von Sendern und Empfängern durch Betätigung von Schaltern von dem Zyklus der Tafetsignale abtrennbar sind.
Bei vorwiegend im Freien angeordneten Lichtzäunen kann es vorkommen, daß die nahe am Boden befestigten Einzellichtschranken durch Schneeverwehungen betätigt werden. Um diese Fehlerquelle auszuschalten ermöglicht die vorstehend erläuterte Anordnung die Ausschaltung des Einflusses dieser Lichtschranken auf die Meldung.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, aus denen sich weitere Merkmale sowie Vorteile ergeben.
Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen Lichtzaun mit mehreren Sendern und Empfängern,
Fig.2 ein Schaltbild einer Anordnung zur Ansteuerung von Sendern und zur Verarbeitung der von den Empfängern abgegebenen Signale,
Fig. 3 ein Zeitdiagramm des Verlaufs von Signalen der in F i g. 2 dargestellten Schaltungsanordnung.
Eine lichtelektrische Schranke besteht aus Paaren von lichtelektrischen Sendern 1,2,3,4,5,6 und Empfängern 7, 8, 9, 10, 11, 12. Die Sender 1 bis 6 und die Empfänger 7 bis 12 sind je auf einer Seite einer zu überwachenden Ebene angeordnet, die nicht näher bezeichnet ist. In Fig. 1 sind die Sender 1 bis 6 und die Empfänger 6 bis 12 durch gestrichelte Blöcke dargestellt. In den Sendern 1 bis 6 befinden sich Lumineszenzdioden 13r, die infrarote Strahlen aussenden, wenn sie mit einer entsprechenden Spannung beaufschlagt sind. Die infraroten Strahlen werden mittels einer nicht dargestellten Optik gebündelt. Die Sender 1 bis 6 sind so ausgerichtet, daß die infraroten Lichtbündel auf die zugeordneten Empfänger 7 bis 12 treffen, wo sie zu photoelektrischen Empfangselementen 14 gelangen, bei denen es sich um PhotozeHen, Photodicden oder Phototransistoren handeln kann. Die Empfänger 7 bis 12 weisen wiederum nicht dargestellte Optiken zum Sammeln und Konzentrieren der Strahlen der Lr htbündel auf.
Die Sender- und Empfängerpaare 1,7; 2,8; 3,9;4,10; 5,11 bzw. 6,12 sind jeweils zu drei Gruppen zusammengefaßt. Die erste Gruppe mit den Sender- und Empfängerpaaren 1, 7 und 4, 10' wird mittels Taktsignalen, die auf einer Leitung 15 anstehen, für das Senden bzw. den Empfang eingeschaltet Nach dem Abklingen dieser Taktimpulse werden über eine andere Leitung 16 die Sender- und Empfängerpaare 2, 8; 5, 11 der zweiten Gruppe mit einem weiteren Taktimpuls beaufschlagt, der die Sender und Empfänger einschaltet. Wenn der zweite Taktimpuls beendet ist. werden über eine Leitung 17 die Empfänger- iund Senderpaare 3, 9 und 6,12 der dritten Gruppe für das Senden bzw. den Empfang eingeschaltet. Die Reihenfolge des Einschaltens der drei Gruppen kann beliebig sein. Die Leitungen 15, 16, 17 können daher auch mit anderen Paaren verbunden sein. Die Sender und Empfänger müssen aber immer paarweise in einer bestimmten Reihenfolge eingeschaltet sein. Für die Einschaltung der Sender 1 bis 6 kann z. B. je eine nicht dargestellte Torschaltung vorhanden sein, mit der c'.e Leitungen 15,16 bzw. 17 jeweils verbunden sind. Über eine derartige Torschaltung wird dann die Lumineszenzdiode 13 freigegeben. Das Einschalten der Empfänger 7 bis 12 für den Empfang geschieht mittels Torschaltungen 18,19,20. deren Eingänge von den Ausgängen der Sender 7, 10 bzw. 8, 11 oder 9, 12 und den Leitungen 15 bzw. 16 oder 17 gespeist werden, d. h. die Empfänger geben laufend an ihren Ausgängen Signale ab, die aber erst beim Austreten des durch die Einschaltreihenfolge bestimmten Taktimpulses freigegeben werden. Die Leitungen 15,16,17 werden von einem Taktimpulsgeber 20 gespeist, der auf die Leitungen 15, 16, 17 drei gegeneinander phasenverschobene Impulse ausgibt, die z. B. aus den drei Phasenspannungen durch Impulsformerstufen abgeleitet sein können. Die aus den Sender- und Empfängerpaaren 1,7; 2,8; 3,9; 4,10; 5,11 und 6,12 bestehenden Einzellichtschranken arbeiten mit infraroten Strahlen. Dadurch entfällt eine gewisse Trägheit bei der Betätigung der Sender 1 bis 6, die bei Lampen durch die Wärmekapazität der Glühwendeln gegeben ist. Die Sender und Empfänger können deshalb mit hohen Taktimpulsfrequemzen arbeiten. Dadurch ist sichergestellt, daß auch Objekte, die mit hoher Geschwindigkeit die zu überwachende Ebene durchdringen, von einem Lichtbündel erfaßt! werden und dieses unterbrechen.
Die Sender 1 bis 6 sind von den Empfängern 7 bis 12. beispielsweise bei Lichtzäiunen im Freien, durch größere
Abstände getrennt, die etwa 100 m betragen können. Die Sender 1 bis 6 sind dabei mit den für geringere Reichweiten vorgesehenen Optiken für die Bündelung der Strahlen ausgestattet. Die Lichtbiindel haben deshalb nach Abständen von etwa 100 m eine gewisse Divergenz. Die Abstände zwischen zwei benachbarten Sendern 1,2,3,4,5,6 und den zugehörigen Empfängern 7 bis 12 sind auf die Größe'der Objekte eingestellt, die noch von den Lichtschranken erfaßt werden sollen.
73 und 70' bis 73' sowie die zeitliche Lage dieser Signale ist in F i g. 3 dargestellt.
Die Sender 1 bis 6 und die Empfänger 7 bis 12 sind in Fig.2 durch Blöcke dargestellt. Die Leitung 28 speist die Sender 1 und 4. Weiterhin sind die Sender 2 und 5 an die Leitung 29 angeschlossen. Die Sender 6 und 3 sind mit der Leitung 30 verbunden.
Die Leitungen 28,29,30 sind jeweils an einen Eingang eines UND-Glieds 36, 37, 38 gelegt, deren Ausgänge
Günstig sind Abstände von etwa 25 bis 30 cm. Infolge io Eingänge von Speichern 39,40,41 speisen. Bei den Spei-
ehern 39, 40, 41 kann es sich um RS-Flipflops handeln.
Zwei weitere Eingänge des UND-Glieds 36 sind je mit einem Ausgang der Empfänger 7 und 10 verbunden. Die Ausgänge der Empfänger 8 und 10 sind je an einen Eingang des UND-Glieds 37 gelegt. Die Empfänger 9 und 12 speisen je einen Eingang des UND-Glieds 38.
Die Rücksetz-Eingänge der Speicher 39, 40, 41 sind jeweils an die Leitungen 31,32 und 33 gelegt. Die Empfänger 7 bis 12 speisen auch je einen Eingang eines
der Divergenz der Lichtbündel werden benachbarte Empfänger nicht nur vom Lichtbündel des zugeordneten Senders sondern auch von den Lichtbündeln der benachbarten Sender beaufschlagt. Mit der oben beschriebenen Anordnung werden trotz divergierender Lichtbündel und eng aneinandergrenzenden Empfängern die Einflüsse der Lichtbündel auf die benachbarten Einzeüichtschrankcn ausgeschaltet.
Die von den Taktimpulsen der Leitungen 15, 16, 17
15
gleichzeitig beaufschlagten Einzellichtschranken, die 20 Vergleichers 42, dessen negiertem Ausgang ein weiteres aus den Sendern 1, 4; 2, 5 sowie 3, 6 und den Empfän- UND-Glied 43 nachgeschaltet ist, dessen zweiter Eingang mit dem Signal der Leitung 34 beaufschlagt ist. Mit dem UND-Glied 43 ist ein Eingang eines Speichers 44
verbunden, bei dem es sich ebenfalls um ein Flipflop
gern 7, 10; 8, 11 und 9,12 bestehen, sind dagegen durch
Abstände voneinander getrennt, die größer als der Abstand zwischen der optischen Achse eines Lichtbündels . von demjenigen Punkt des Streukegels sind, an dem die 25 handeln kann. Der Rücksetz-Eingang des Speichers 44 Strahlungsintensität noch für das Ansprechen des Emp- ist an die Leitung 35 gelegt.
° ■-·-·-· · ■ ·...:-- Die nichtnegierten Ausgänge der Speicher 39, 40, 41,
44 sind mit Eingängen eines Vergleichers 45 verbunden,
der einen Vergleich daraufhin ausführt, ob zumindest
fängers ausreichend groß ist. Unter Ansprechen ist hierbei eine vorgegebene Signalschwelle zu verstehen, die
als Kriterium für ein von Objekten unbeeinflußtes _ . . , ■
Lichtbündel festgelegt wird, das auf einen Empfänger 30 ein Eingangssignal einen der Dinaren »1« zugeordneten auftrifft. PeSel aufweist. Der Ausgang des Vergleichers 45 speist
Bei der in F i g 2 dargestellten Schaltungsanordnung einen Eingang eines weiteren Speichers 46, beispielswird ein Taktgenerator 27 verwendet, der acht Ausgän- weise ein Flipflop, dessen Rücksetz-Eingang über einen ge aufweist, an die Leitungen 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34 Tastschalter 47 mit einem Spannungspegel beaufschlag- und 35 angeschlossen sind. Auf der Leitung 28 wird ein 35 bar ist, der einer binären »1« zugeordnet ist. Es kann der Taktsignal 71 ausgegeben, das in F i g. 3 gezeigt ist. Die negierte Ausgang des Vergleichen 45 den Setz- Eingang Zeit ist in dem Diagramm der Fig.3 in Abzissenrichtung dargestellt, während die Amplituden der Signale in
Ordinatenrichtung eingetragen sind. Auf der Leitung 29
wird ein Taktsignal 72 erzeugt, das gegen das Taktsi- 40
gnal 71 nacheilend phasenverschoben ist. Weiterhin
gibt der Taktgenerator 27 an die Leitung 31 ein Taktsignal Ti' aus, das gegen das Signal 71 ebenfalls nacheilend phasenverschoben ist. Die Phasenverschiebung des „ _
Signals 7 Γ ist jedoch etwas größer als diejenige des 45 oder mehrerer der Taktsignale 70 bis 73 und 70 bis Signals 72 Bei den Signalen 71, 72, 71' handelt es sich 73'eine Fehlermeldung abgibt, um Rechteckimpulse. Die Abfallflanken der Signale 72 Wenn die Sender 1 bis 6 mit den Taktsignalen 71 bis
des Speichers 46 speisen. Ebenso ist es möglich, den nichtnegierten Ausgang an einen negierenden Speichereingang anzuschließen.
Mit dem nichtnegierten Ausgang des Speichers 46 ist über einen Verstärker 48 ein akustischer Signalgeber 49 verbunden.
Der Taktgenerator 27 ist ferner mit einer Überwachungsschaltung 50 verbunden, die bei Ausfall eines
und 71' treten gleichzeitig auf. Auf der Leitung 30 tritt ein Taktsignal 73 auf, das gegenüber dem Signal 72 die gleiche Phasenverschiebung hat wie dieses gegenüber dem Signal 71. Auch ein der Leitung 32 zugeführtes Signal 72' entspricht in Bezug auf die Phasenverschiebung gegen das Signal 72 und die Abfallflanke gegenüber dem Signal 73 von oben im Zusammenhang mit
73 beaufschlagt werden, geben die zugeordneten Empfänger 7 bis 12 jeweils die Ausgangssignale Ei, E2 und f3 ab, die ebenfalls in F i g. 3 dargestellt sind. Dip Signale £ 1, £2 und £3 sind gegen die entsprechenden Signale 71, 72, 73 um ein gewisses Maß nacheilend phasenverschoben. Diese Phasenverschiebung beruht auf der großen Weglänge zwischen den Sendern und Empfän
den SignalenYl 72 und 72- angegebenen Verhältnis- 55 gern und der Signalverzögerung in den elektronischen
sen Die Leitung 33 führt ein Taktsignal 73', dessen Bauteilen von Sender und Empfänger. Da sich die Si-
Phasenverschiebung gegenüber dem Signal 73 den gnale 71 und EU 72 und £2 sowie 73 und E3 teilwei-
Phasenverschiebungen der Signale 72' und 71' gegen se überlappen, werden die Speicher 39 bis 4t über die
die Signale 72 und 71 entspricht Weiterhin tritt die UND-Glieder 36 bis 38 nacheinander gesetzt. Weil die
Abfallflanke des Signals 73' zusammen mit der Abfall- ω Signale 71' bis 73' die Speicher 39, 40,41 immer wie-
flanke eines Signals 70 auf. das gegen das Signal 73 der zurücksetzen, ist zu einem beliebigen Zeitpunkt
phasenverschoben ist und vom Taktgenerator der Lei- mindestens ein Speicher gesetzt Es können auch fur
tune 34 zugeführt wird Die Phasenverschiebung des kurze Zeit höchstens zwei Speicher gesetzt sein. Dies
Signals 70 gegen das Signal 73 ist gleich groß wie die hängt von der Zeit ab, um die die Signale 71' bis 73'
Phasenverschiebung zwischen den Signalen 71 und 72 65 gegen die Änstiegsflanken der Signale E1 uis ^ 3 nacn-
In gleicher Weise wie bei den Signalen 71 bis 73 folgt eilend phasenverschoben sind.
auf das Signal 70 auch ein Signal 70'. das an die Lei- Wenn der Vergleicher 45 immer zumindest eine bina-
tung 35 abgegeben wird Die Form der Signale 70 bis re »1« an seinen Eingangen feststellt, wird der Speicher
7 8 $
46 nicht gesetzt. j$j
Der Vergleicher 42 prüft, ob an seinen Eingängen ein
Signal einen der binären »I« zugeordneten Signalpegel
aufweist. Sofern dies nicht der Fall ist tritt am negierten
Ausgang eine binäre »1« auf. die zusammen mit dem >
Signal TO eine binäre »I« in den Speicher 44 eingibt.
Sollte jedoch infolge eines Defekts in einer oder mehreren der ^nzellichtschranken von den jeweiligen Empfängern ein Dauersignal erzeugt werden, dann gibt der
Vergleicher 42 eine binäre »0« aus, so daß der Speicher ι ο
44 nicht gesetzt werden kann. Dadurch wurden dem
Vergleicher 45 während eines Zeitintervalls nur binäre
»O«-Signale vorgegeben. Der Vergleicher 45 führt dem
Speicher 46 daher eine binäre »1« zu, die über den Verstärker 48 eine Meldung am Signalgerät 49 hervorruft. 15
Wenn die Fehlermeldung durch Betätigung des Tastschalters 47 quittiert wird, hört die Meldung auf.
Wird ein Lichtbündel zwischen den Sendern 1 bis 6 ,:
und den Empfängern 7 bis 12 durch ein Objekt unter- 4|
brochen, dann kann das Empfängersignal £1, £2 oder 20 Ij
£3 nicht entstehen. Dies bedeutet, daß während eines {i
bestimmten Zeitabschnitts in der zyklischen Beaufschla- '
gung der Sender und Empfänger mit Taktsignalen der .·
zugeordnete Speicher nicht gesetzt wird. Deshalb stellt Ji
der Vergleicher ebenfalls nur binäre »(!«-Signale fest 25 ■!
und löst über den Speicher 46 und den Verstärker 48 ;!
eine Alarmmeldung aus. ':'
Dem Vergleicher 45 kann eine nicht dargestellte ;
Schaltung zur Ansprechverzögerung nachgeschaltet
sein. Zum Speicher 46 gelangen dann nur Stönneldesi- 30 ■■;
gnale, d«j länger als eine einstellbare Mindestzeit dauern. Dadurch können Objekte, deren Abmessungen be- ii stimmte Grenzen unterschreiten, keine Meldung her- ΐ vorrufen. Dies ist häufig erwünscht, um bei Schmetter- Sj lingen, Vögeln und anderen Kleintieren einen Alarm zu 35 '", unterdrücken. :·;
Den Speichern 39 bis 41 und 44 können Anzeigeele- 4
mente nachgeschaltet sein. Falls erwünscht speisen die
Speicher 39 bis 41 und 44 in ähnlicher Weise wie der J
Vergleicher 45 weitere Speicher, die durch Tasterbetäti- 40 ;-j
gung zurücksetzbar sind. Damit ist eine gezielte Fest- ..?
Stellung der Einzellichtschranke möglich, deren Licht- v|
bündel unterbrochen worden ist. .-■!
Weiterhin ist es möglich, durch nicht dargestellte £j,
Schalter Einzellichtschranken vom Taktzyklus abzu- 45 '
trennen. Diese Lichtschranken können dann keine Feh- $
lermeldung mehr hervorrufen. Dieser Fall ist υ. U. von ijj
Bedeutung, wenn Schneeverwehungen die Lichtbündel l£j
unterbrechen. Ά
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
50
60
65

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Lichtelektrische Schranke mit Paaren von lichtelektrischen Sendern und Empfängern, wobei die Sender und Empfänger zu beiden Seiten zumindest einer zu überwachenden Ebene angeordnet und mittels Taktsignalen in einer vorgebbaren Reihenfolge für das Senden bzw. den Empfang eingeschaltet sind, wobei die den verschiedenen Sendern zugeführten Taktsignale gegeneinander phasenverschoben sind und die gleiche Frequenz haben und wobei die zugeordneten Empfänger mit ihren Ausgängen über Verknüpfungsglieder in Konjuktion mit Taktsignalen an Eingänge von Speichern angeschlossen sind, die von weiteren gegeneinander phasenverschobenen, frequenzgleichen Taktsignalen rücksetzbar und mit ihren Ausgängen an einen ersten Vergleicher angeschlossen sird, dem ein Meldegerät nachgeschaltet ist dadurch gekennzeichnet, daß die Sender (1,4; 2,5; 3,6) und Verknüpfungsglieder, die den Empfängern (7,10; 8,11; 9,12) nachgeschaltet sind, die jeweils einem der Sender zugeordnet sind, paarweise von den ersten gleichen Taktsignalen (Tl, 7~2, T3) beaufschlagt sind, daß die an die Speicher (39, 40, 41) angelegten zweiten gleichen Taktsignale (TY, 72', Ty) gegen die ersten Taktsignale (Tl, T2, T3) eine Phasenverschiebung haben, die etwas größer als diejenige zwischen zwei in der Reihenfolge benachbarten Taktsignalen ist, daß ein zusätzliches, gegenüber den ersten Taktsignalen (Ti, T2, T3) nacheilend phasenvers-^iobenes Taktsignal (TO) sowie ein gegen dieses verzögertes Taktsignal (TO') vorhanden sind und daß in zweiter Vergleicher (42) mit den Empfängersignalen (El, E 2. £3) beaufschlagt ist, dessen negiertes Ausgangssignai in Konjunktion mit dem zusätzlichen Taktsignal (TQ) einem Speicher (44) zugeführt ist, der durch das verzögerte Signal (TO') zurücksetzbar ist und dessen Ausgang einen Eingang des ersten Vergleichers (45) speist.
2. Lichtelektrische Schranke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zweiten Taktsignale (TY, ΤΊ, Ty) mit den Ausgangssignalen (E 2, E3) der Empfänger überlappen und mit ihren Anstiegsflanken gegen diese geringfügig nacheilend phasenverschoben sind.
3. Lichtelektrische Schranke nach Ansprch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Vergleicher (45) einen Eingang eines weiteres Speichers (46) speist, der über einen von Hand betätigbaren Schalter (47) zurücksetzbar und dessen Ausgang mit dem Meldegerät verbunden ist.
4. Lichtelektrische Schranke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktsignale (Ti, T2, T3, TO, TY, T2', T3', TO') einer Überwachungsschaltung (50) zuführbar sind, die bei Ausfall eines oder mehrerer Taktsignale eine Meldung abgibt.
5. Lichtelektrische Schranke nach Anspruch I oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Taktsignale durch einen Zufallszahlengenerator erzeugbar sind.
6. Lichtelektrische Schranke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem ersten Vergleicher (45) eine Schaltung zur Ansprechverzögerung nachgeschaltet
7. Lichtelektrische Schranke nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Speicher (39, 40, 41, 44) mit Anzeigenelementen verbunden sind.
8. lichtelektrische Schranke nach Anpruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Paare von Sendern und Empfängern durch Betätigung von Schaltern von dem Zyklus der Taktsignale abtrennbar sind.
DE2648631A 1976-10-27 1976-10-27 Lichtelektrische Schranke mit Paaren von lichtelektrischen Sendern und Empfängern Expired DE2648631C2 (de)

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