DE2629820A1 - Vorrichtung zur parallelen ausrichtung mehrerer optischer achsen - Google Patents

Vorrichtung zur parallelen ausrichtung mehrerer optischer achsen

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DE2629820A1
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/26Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
    • G01B11/27Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for testing the alignment of axes
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
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Description

  • Vorrichtung zur parallelen Ausrichtung
  • mehrerer optischer Achsen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur parallelen Ausrichtung der optischen Achsen mehrerer optischer Geräte, welche die gleiche Blickrichtung haben.
  • Es ist bekannt, mehrere optische Gerste in der Weise nebeneinander anzuordnen, daß dieselben auf das gleiche Ziel blicken. .ro ist es z. 9. bekannt, auf Panzerfahrzeugen ein Tagsichtgerät, ein Nachtsichtgerät, einen Entfernungsmesses und dgl. nebeneinander anzuordnen. Diese Geräte können jedoch nur dann ein brauchbares Bild bzw.
  • eine brauchbare Messung liefern, wenn alle Geräte das gleiche Objektfeld anvisieren, d.h. wenn ihre verschiedenen optischen Achsen zueinander parallel ausgerichtet sind, Eine solche Ausrichtung kann z.B. dadurch vorgenommen werden, daß in einer zu der Gerätegruppe großen Entfernung eine achsparallele Strahlen aussendende Lichtquelle (Kollimator) aufgestellt wird, und dieser Kollimator mit den einzelnen Geräten nacheinander anvisiert wird. Wenn dann die Lochblende des Kollimators jeweils im Fadenkreuz der einzelnen Geräte erscheint, sind die Achsen dieser Geräte zueinander parallel ausgerichtet.
  • Da die Geräte aber oft in unterschiedlichen Wellenbereichen arbeiten - die Tagsichtgeräte im Bereich des sichtbaren Lichtes, die Nachtsichgeräte im Bereich des infraroten Lichtes -, und da ferner die Optik des Kollimators nur einen bestimmten ellenbereich mit gutem Wirfrunsgrad durchläßt, ist es demnach erforderlich, fjjr eine solche Achsausrichtung mehrere Kollimatoren allfzubauens deren achsen dann aber auch erst untereinander und zueinander justiert werden müssen.
  • Außerdem ist diese Ausrichtung im Gelände aufwendig und wetterabhängig.
  • Es bestand daher die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die Achsen der verschiedenen optischen Gerade auch dann ohne zeitraubende Justierarbeiten an dem bzw.
  • den Prüfkollimatoren ausgerichtet werden können, wenn die Geräte in unterschiedlichen Wellenlängenbereichen arbeiten. Dabei bestand die besondere Aufgabe, diese Vorrichtung derart zu gestalten, daß damit die Achsausrichtung auch in der Werkstatt vorenommen werden kann, statt wie bisher im Gelände.
  • Gemäß der Erfindung ist diese .\ufgabe dadurch gelöst, daß in dem Kollimator optische Mittel vorgesehen sind, die aus dem Kollimatorstrahlengang seitlich Teilstrahlenbündel auslenken, die parallel ueinander verlaufen.
  • Es werden daher mit diesem Kollimator Teilstrahlenbiindel erzetlct, deren achsen in vorhestimmter Weise zueinander fix und parallel sind. Dabei entspricht der seitliche abstand der Teilstrahlenbündel dem Versatz der optischen Geräte zueinander.
  • Die Erzeugung der Teils trnhlenbiindel geschieht mittel.
  • Ringspiegel, die konzentrisch Ltlll die Kollimatorachse herum angeordnet sind und die Kollimatorachse schräg schneiden1 und die außerdem in ihrem Durchmesser in der Weise abgestuft sind, daß sie in Lichtrichtung gesehen kleiner werden, so daß jeder Spiegel mit Licht aus der Kollimator-Lichtquelle beaufschlagt wird.
  • Obwohl es an sich gleichgültig ist, unter welchem Winkel die Ringspiegel im Kollimatorskrahlengang stehen, so wird doch insbesondere vorgeschlagen, die Ringspiegel unter 450 zur Kollimatorachse anzuordnen, so daß die Achsen der Teilstrahlenbündel alle senkrecht auf der Kollimatorachse stehen.
  • Der besondere Vorteil der erfundenen Vorrichtung besteht darin, daß es einerseits möglich ist, im Kollimator eine Lichtquelle zu verwenden1 die Strahlen aus einem möglichst großen Wellenlängenbereich aussendet, daß man aber andererseits die Sniezel in ihrem Material auf das einzelne auszurichtende Gerät abs t imn,ei.I kann, so daß sich ein besonders hoher Wirkungsgrad ergiht.
  • Wenn sich also unter den auszurichtenden Geräten z.t3.
  • ein mit Infrarotstrahlen arbeitendes Nachtsichtgerät befindet, so ist es angezeigt, das für dieses Gerät bestimmte Teils trahlenbüidel mittels eines Ringsp#iegels auszuspiegeln, der bevorugt Infrarotstrahlen reflektiert. Die Bedeutung der erfundenen Vorrichtung wird besonders gut verstandlich, wenn man bedenkt, daP bei nenbeneinanderangeordnetem Tagsicht- und Stachtsichtgertit trotzdem keine gemeinsame Optik verwendet werden kann, weil aus Naterialgründen die Verarbeitung von Strahlen im sichtbaren und im infraroten Bereich nicht durch die gleiche Optik geschehen kann. Es müssen vielmehr getrennte Optiken vorgesehen werden, deren Achsen parallel zueinander ausgerichtet werden müssen.
  • Falls der seitliche Abstand bekannt ist, den die auszurichtenden Geräte zueinander haben, so ist es sinnvol], die Ringspiegel in diesen abständen fest im Kollimator anzuordnen. Es ist aber auch möglich, einen oder mehrere der Ringspiegel konzentrisch zur optischen Achse verschiebbar zu machen. In diesem Fall kann ein und dieselbe Vorrichtung auf unterschiedliche Gerätekombinationen bzw. deren seitlichen Versatz zueinander eingestellt werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem .lusfiihrllnsbeispiel dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 die erfundene Vorrichtung im Querschnitt, Fi. 2 schenatisch die Verwendung der erfundenpn Vorrichtung bei der Ausrichtung der Achsen mehren optischer Geräte, und Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Schemazeichnung der Fig.2 In Fig.1 ist mit 1 der Tubus eines Kollimators bezeichnet, der außerdem noch aus einer Lichtquelle 2, einer Lochblende 3 und einem Hohlspiegel 4 besteht. In bekannter Weise reflektiert letzterer die von der Lichtquelle 2 einfallenden Strahlen achsparallel.
  • Innerhalb des Tubus 1 sind drei Ringspiegel 5a, 5b, 5c in der Weise schräg im Strahlengang angeordnet, daß sie die Achse 1a des Kollimators unter 450 schneiden.
  • Die Ringspiegel haben Öffnungen verschiedenen Durchmessers, wie aus der Zeichnung ersichtlich. Das umgebende Platerial ist verspiegelt, vorzugsweise oberflächenverspiegelt.
  • Die Ringspiegel erden durch Distanzstcke 6 in ihrer Stellung gehalten.
  • Für die Erfindung ist es unwesentlich, ob das gesamte, die Öffnungen umgebende Material verspiegelt ist, oder nur entsprechend breite Ringe; und es ist auch unwesentlich, ob zur Lagerung der Spiegel tatsachlic Distanzstücke verwendet werden. Statt dessen könnten die Ringspiegel auch selbst so dick sein, daß sie sich gegenseitig abstutzen. AXodifikationen dieser Vrt sind untergeordneter Natur und berrcn nicht den eigentlichen Erfindungsgedanken.
  • In der Darstellung der Fig.1 befindet sich oberhalb der Ringspiegel 5a, 5b, 5c je ein Loch im ollimatortubus 1 und in den Distanzstücken 6. Die Löcher sind mit ihren Durchmessern den Ringdurchmessern angepaßt.
  • Die Funktion der Vorrichturgist leicht verst.indlich: Das vom hohlspiegel 4 achsparallel reflektierte Licht fällt auf die verspiegelten Ringe unterschiedlichen Durchmessers, von denen je ein ringförmiges Strahlenbündel nach außen reflektiert wird. Die optischen Achsen der drei Strahlenbündel schneiden die Kollimatorachse senkrecht. Sie sind untereinander parallel, d.h. ihre Parallelität hangt lediglich von den Fertigungstoleranzen ab.
  • Auf diese optischen Achsen sind die optischen Achsen der einzelnen optischen Geräte auszurichten. Die optischen Achsen dieser Geräte sind dann zueinander parallel, wenn im Zentrum der Austrittspupille jedes Gerätes, z. n. Fadenkreuz oder Strichmarke, die Lochblende des Kollimators sichtbar ist.
  • In den Fig.2 und 3 sind ein Tag- und ein Nachtsichtgerät nebeneinander angeordnet. Beide sind nur schematisch mit ihren optischen Achsen und im übrigen nur in Kastenform dargestellt. tnd zwar ist das TagsicllterLic mit 7 und das Nachtsichtgerät mit 8 bezeichnet.
  • Ihre optischen Achsen sind mit 7a bzw. 8a markiert.
  • In der Ansicht der Fig.2 fallen sie im oberen Teil teilweise zusammen, jedoch ist ihr Verlauf in Fig.3 klar erkennbar.
  • In dem Gehäuse 9, das beide optischen Geräte umfaßt, ist auch die Vorrichtung zum Ausrichten der optischen Achsen untergebracht, das ist der erfindungsgemäß ausgestaltete Kollimator 1.
  • Die Strahlen der beiden optischen Geräte 7 und 8 verlaufen über einen Schwenkspiegel 10, der gegen Anschläge 11 und 12 in die beiden Stellungen "Beobachten" und "Ausrichten" schwenkbar ist. In der Stellung "Beobachten" treten die optischen Achsen beider Geräte nach vorne aus dem Gehäuse 9 aus, d.h. der Benutzer kann sein Ziel beobachten. Für die Strahlen des Nachtsichtgerätes ist dabei noch ein weiterer ortsfester Spiegel 13 vorgesehen, der allerdings nur Umlenkfunktionen hat.
  • In der Stellung "Ausrichten" werden die optischen Achsen der Geräte jedoch gegen den Kollimator 1 geneit und fallen mit den optischen Achsen zweier aus diesem Kollimator austretenden ringförmien Strahlenbündel zusammen. Ist dies tatsächlich der Fall, dann sind die Achsen der optischen Geräte richtig und parallel zueinander ausgerichtet: in beiden Geräten erscheint die Lochblende des Kollimators z.B. im Fadenkreuz.
  • Ist dies nicht der Fall, so ist dies ein Zeichen dafür, daß die Achsen der Geräte nicht parallel zueinander sind.
  • Die Geräte sind dann solange zu justieren, bis in beiden Geräten die Lochblende sichtbar ist. Danach kann wieder umgeschaltet werden auf "Beobachten".
  • Es sei noch besonders darauf hingewiesen, daß die Vorrichtung - obwohl hier nur beispielsweise im Zusammenhang mit einem Tag- und einem Nachtsichtger.it erl.iutert und beschrieben - in gleicher Weise auch fiir die Ausrichtung der Achsen von z.fl. Entfernungsmessern, Goniometern, Lasergeräten usw. geeignet ist, wenn solche optischen Geräte zu Gerätegruppen mit gleicher Zielrichtung bzw. Beobachtungsrichtung zusammengefaßt sind.

Claims (6)

  1. A n s p r tt c h e 1. Vorrichtung zur parallelen ausrichtung der optischen Achsen mehrerer optischer Geräte, welche die gleiche Blickrichtung haben,unter Verwendung eines Kollimators, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kollimator (1) optische Mittel (5a;5b;5c) vorgesehen sind, die aus dem Kollimatorstrahlengang seitlich Teilstrahlenbündel auslenken, die parallel zueinander verlaufen.
  2. 2.) Vorrichtung nach aspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optischen Mittel Ringspiegel (5a;5b;5c) sind, die konzentrisch um den Kollimatorstrahlengang angeordnet sind und die optische Achse dieses Strahlenganges alle unter dem gleichen Winkel schneiden, nd daß die Durchmesser der Ringspiegel (5a;5h;5c) in der Weise abgestuft sind, daß jeder Rinyspiegel mit dem Kollimatorlicht beaufschlagt wird.
  3. .) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringspiegel die optische Achse des Kollimatorstrahlenganges unter einem Winkel von 450 schneiden.
  4. 4.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (2) des Kollimators (1) Strahlen eines großen tWellenlängenbereiches emittiert, und daß einzelne Ringspiegel zur bevorzugten Reflexion bestimmter Wellenlängen ausgebildet sind.
  5. 5.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringspiegel im Kollimator ortsfest angeordnet sind.
  6. 6. ) Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Ringspiegel im Kollimator konzentrisch zur Kollimatoracilse verschieb"ar ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0018746A1 (de) * 1979-04-30 1980-11-12 Hughes Aircraft Company Visierrohrprüfgerät für Laser-Zielanzeiger
EP0251920A1 (de) * 1986-07-02 1988-01-07 Societe D'applications Generales D'electricite Et De Mecanique Sagem Vorrichtung zur gegenseitigen Ausrichtung von verschiedenfarbigen Strahlbündeln und Visiereinrichtung, die diese Vorrichtung enthält
FR2647557A2 (fr) * 1986-07-02 1990-11-30 Sagem Dispositif d'alignement mutuel polychromatique et appareil de visee en comportant application
EP0401062A1 (de) * 1989-05-03 1990-12-05 Societe D'applications Generales D'electricite Et De Mecanique Sagem Vorrichtung zur gegenseitigen Ausrichtung von verschieden farbigen Strahlbündeln und Visiereinrichtung, die diese Vorrichtung enthält
WO2002012827A3 (de) * 2000-07-06 2002-04-18 Continental Ag Verfahren und vorrichtung zur vermessung eines profils einer oberfläche

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