DE2542102C2 - Datenverarbeitende Anlage - Google Patents
Datenverarbeitende AnlageInfo
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- DE2542102C2 DE2542102C2 DE19752542102 DE2542102A DE2542102C2 DE 2542102 C2 DE2542102 C2 DE 2542102C2 DE 19752542102 DE19752542102 DE 19752542102 DE 2542102 A DE2542102 A DE 2542102A DE 2542102 C2 DE2542102 C2 DE 2542102C2
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Description
Die Erfindung betrifft eine datenverarbeitende Anlage mit einem mehrere Speichermoduln umfassenden
Speicher und mindestens einer den Zugriff zu den in den Moduln gespeicherten Daten bewirkenden Steuereinheit,
der ein Zugriff zu einem ersten Speichermodul möglich ist, bevor eine Datenübertragung bezüglich
eines anderen; vorher aufgerufenen Speichennoduls
abgeschlossen ist
Eine solche datenverarbeitende Anlage ist aus der US-PS Re 26087 bekannt Diese bekannte Anlage
umfaßt zwei Speicher, in die nacheinander abzurufende Daten abwechselnd eingespeichert sind, so daß die
Daten abwechselnd aus beiden Speichern abgerufen werden können. Die bekannte Anlage erfordert jedoch
einen zentral gesteuerten, streng abwechselnden Zugriff zu den beiden Speichermoduln in der Weise, daß sich die
Speicherzyklen jeweils überlappen. Eine Ausdehnung des Systems auf mehr als zwei Speichermoduta
erfordert eine entsprechende Änderung der Organisation
der gesamten Anlage und insbesondere eine Änderung der Ausbildung der Steuereinheit Außerdem
ist dann nur ein streng zyklischer Zugriff zu den Speichermoduln nach dem gemeinsamen Maschmentakt
möglich.
Aus IEEE Transactions on Computers, VoL C-19,
No. 1, Januar 1970, Seiten 47 bis 53, und aus der DE-OS 23 54 521 sind datenverarbeitende Anlagen bekannt die
mehrere Speichermoduln umfassen, welche alle mit dem gleichen, zentral gesteuerten Speicherzyklus arbeiten
und nur gleichzeitig aufgerufen werden Konnea tine Verschiebung der einzelnen Speicherzyklen gegeneinander
ist nicht möglich. Die von allen Speichermoduln gelieferten Daten werden gleichzeitig verarbeitet
beispielsweise an andere Speicherplätze Obertragen
oder Rechenoperationen unterworfen. Es handelt sich also um eine Parallel-Verarbeitung, die es erforderlich
macht, jedem einzelnen Speichermodul eigene Adressen-
und Datenleitungen zuzuordnen.
Im Gegensatz dazu Hegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine datenverarbeitende Anlage der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie von einer
beliebigen Anzahl von Speichermoduln Gebrauch machen kann und dabei der Zugriff beliebig zu jedem
der Speichermoduln erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst daß die Speichermoduln von der Steuereinheit
nacheinander aufgerufen und zur Datenübertragung veranlaßt werden können, daß jeder Speichermodul
eine Anordnung zum Auslösen und Steuern des Ablaufs eines Arbeitszyklus und eine Anordnung zum Erzeugen
von Signalen, die für den Betriebsmistand aes
Speichermoduls charakteristisch sind, umfaßt und daß die Anordnung zum Auslösen und Steuern eine
D; ienübertragung bezüglich ihres Speichennoduls erst dann zuläßt wenn die von dem anderen Speichermodul
gelieferten, für dessen Betriebszustand charakteristischen Signale anzeigen, daß eine Datenübertragung
bezüglich des anderen Speichermoduis abgeschlossen
ist
Die erfindungsgemäße Anlage unterscheidet sich demnach von den bekannten Anlagen grundsätzlich
dadurch, daß jeder Speichermodul eine eigene Anordnung
zum Auslösen und Steuern des Ablaufs eines Arbeitszyklus aufweist, se daß der Arbeitszyklus jedes
Speichermoduls unabhängig von den Arbeitszyklen der anderen Speichermoduln und unabhängig von einem
zentralen Taktsysteir ablaufen kann. Es ist also nicht nur
eine synchrone, senden auch eine asynchrone Arbeitsweise möglich. Zusätzlich enthah jede. Speicncmuxi-ii
Einrichtungen, die dafür sorgen, daß eine Datenübertragung
von oder zu einem aufgerufenen Speichermodul nur stattfindet wenn keine Datenübertragung zu
anderen Speichermoduln erfolgt JEs ist also eine serielle Verarbeitung der von den Speichermoduln gelieferten
Signale möglich, so daß alle Speiehermoduln an eine
gemeinsame Daten-Sammelleitung angeschlossen werden können. Da die Speichermoduln nicht gleichzeitig
aufgerufen zu werden brauchen, sondern zeitlich
' gestaffelt arbeiten können, genfigt auch die Anwendung
einer einzigen, gemeinsamen Adressen-Sammelleitung:
Da jeder Speichermodui seine eigenen Steuereinrichtungen urofeßt, ist bei einer Änderung der Anzahl der
Speichermoduln !(einerlei Eingriff an den zentralen
Einrichtungen der Anlage erforderlich. Dsher kann eine
nach der Erfindung ausgebildete Anlage beliebig erweitert werden. Insbesondere besteht auch die
Möglichkeit, die datenverarbeitende Anlage mit mehreren Zentraleinheiten zu versehen, die zu dem den to
mehreren Spek&ermoduln umfassenden Speicher Zugriff haben.
Wenn eine datenverarbeitende Anlage für einen Betrieb nut mehreren Zentraleinheiten eingerichtet ist
kann der Zugriff der Zentraleinheiten zu einem einzigen quasisynchronen (nicht vollständig asynchroner Ablauf
der Zentraleinheit- und Speicher-Arbeitszyklen) Speichersystem durch die Anwendung einer einzigartigen Zeitmultiplex-Technik erfolgen, für welche die
Anwendung einer einzigen Adressen-Sammelleitung τα
und einer einzigen Daten-Sammelleitung genfigt und die einen hoebwirksanaec Betrieb bei relativ geringen
zusätzlichen Kosten ermöglicht, welche durch Konstruktion und Herstellung der hierfür notwendigen
Steuerlogik bedingt sind. Wie im folgenden näher ausgeführt wird, können bei der im Zeitmultiplex
arbeitenden Ausfühnmgsform der Erfindung zwes
Zentraleinheiten, die mit dem gleichen Speichersystem zusammenarbeiten and nicht gleichzeitig Zugriff zu dem
gleichen Speichermodul wünschen, jeweils mit ihrer
vollen Arbeitsgeschwindigkeit arbeiten, ohne daß eine Verminderung der Gesamtleistung des Systems eintritt
Wenn vier Zentraleinheiten Zugriff zu der gleichen Speicberemheit haben, können die Zentralsinbetten mit
zeitlicher Versetzung paarweise betrieben werden, wie es ebenfalls nachstehend mehr im einzelnen erläutert
wird. In diesem Fell findet eine Verminderung der Leistung nur statt wenn zwei Zentraleinheiten im
gleichen Zeitabschnitt beide Zugang zur Adressen-Sammelleitung oder zur Daten-Sammelleitung oder wenn
zwei Zentraleinheiten in verschiedenen Zeitabschnitten Zugriff zum gleichen Speichermodul wünschea
Im Fall einer datenverarbeitenden Anlage mit Mehrfachverarbeitung, die beispielsweise vier Zentraleinheiten umfaßt, ist dafür Sorge getragen, daS jeder
Vorgang, beispielsweise eine Informationsübertragung,
auf der Adressen-Sammelleitung oder der Daten-Sammelleitung in einem festen Zeitabschnitt stattfindet, der
in einer ganzzahligen Beziehung zu der Mindestzeit steht, die für ein Befehlswort benötigt wird. Wenn
beispielsweise die Mindestzeit eines Befehlswortes 200 ns beträgt, ist jeder Leitungsvorgang so ausgelegt,
daS er in 100 ns stattfinden kann. Die Gesamtzeit des Befehlswortes ist dcainach in zwei Abschnitte unterteilt
und es führt eine Gruppe der Zentraleinheiten die gewünschten Adressen- und Daten-Übertragungen
während eines ausgewählten Zeitabschnitte^ beispielweise dem Λ-Abschnitt, und die andere Gruppe der
Zentraleinheiten die Übertragungen während des
anderen Zeitabschnittes, dem ^-Abschnitt, aus.
Die Steuerung der Multiplex-Arbehsweise erfolgt mit
Hilfe einer Steuereinheit (MPQ, die zwischen die Zentraleinheiten und das Spdehersystem geschaltet ist
Die Steuereinheit bestimmt die Prioritäten des Zugriffs der verschiedenen Zentraleinheiten zu dein Spskazrsy- e
stern gemiß einer verbestimmten Zuordnung von Prioritäten zu dan einzelnen Zentraleinheiten. Beispielsweise erhält bei einem System mit vier Zentraleinheiten
eine davon die höchste Priorität, eine zweite die nächsthöchste Priorität und die beiden restlichen
effektiv gleiche, abwechselnde Prioritäten.
Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung, insbesondere bezüglich der Verschachtelungs- und
Überlappungsvorgänge sowie der Ausbildung der Steuereinheit in Verbindung mit den Zentraleinheiten
und den Speichermoduln des Speichersystems, werden Anhand der folgenden Beschreibung und der in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
Fi g. i das Blockschaltbild einer datenverarbeitenden
Anlage nach der Erfindung mit einer einzigen Zentraleinheit und einem Speichersystem,
F i g. 2 das Blockschaltbild eines typischen Speichermoduls des Speichersystems der Anlage nach Fig. I.
Fig.3 das Schaltbild eines Teils der in einem
Speichermodul nach Fig.2 vorhandenen Logikschaltung,
Fig.3A eine Tabelle, welche die verschiedenen
Verbindungsm&güchkeiten in der Logikschaltung nach
F ig. 3 wiedergibt,
F i g. 4 bis 10 weitere Teile der in dem Speichermodul
nach Fig 2 verwendeten LogikschaltuHg,
Fig los Blockschaltbild einer datenverarbeitenden Anlage nach der Erfindung, die mehrere Zentraleinheiten, ein gemeinsames Speichersystem und eine damit
zusammenwirkende Steuereinheit umfaßt,
Fig. 12 eine graphische Darstellung einer Ausführungsform der in der Anlage nach Fig. 11 verwendeten
Zeitmulf ^ex-Technik,
F i g. 13 bis 18 grsni^—Η*· Darstellungen von typischen, in der Anlage nach Fig. 11 auftretenden Signalen
zur Erläuterung verschiedener Betriebszustand^
Fig. 19 das Blockschaltbild einer Ausführungsform
der Steuereinheit der Anlage nach Fig. 11 und
Fig.20 bis 28 verschiedene Teile der in der
Steuereinheit nach F i g. 19 verwendeten Logiksdialtungea
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist ein einziges Speichersystem 10, das eine Anzahl getrennter Speichermoduln,
die später noch im einzelnen beschrieben und dargestellt werden, umfaßt so angeordnet und ausgebildet daß es mit einer Zentraleinheit 11 verkehren kann.
Die Zentraleinheit 11 hat Zugang zu einer Adressen-Sammelleitung 16 und zu einer Daten-Sammelleitung
17, so daS von der Zentraleinheit geeignete Informationen über Adressen einem ausgewählten Speichermodul
zugeführt und Daten zwischen der Zentraleinheit und dem ausgewlhlten Speichermodul fibertragen werden
können. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Adressen-Sammelleitung eine Emnchtungsleitung für achtzehn Bit und die Da.ien-Samme?*jjäing
eine in beiden Rictgen benutzbare Leitung für sechzehn Bit Die Scinntisteflensignale zwischen der
Zentraleinheit 11 und dem Speichersystem 10 umfassen fünf Spekfeersteuersgnale i* die sit MCi bh MCS
bezeichnet sied und die Informationen übermitteln,
welche die Adresse und sine Datenanforderung von der Zentraleinheit an das Speichersystem betreffen. Zwei
den Spekherzusiand angebende Schnittstellensignale 19, die vom Speichersystem der Zentraleinheit zugeführt werden, liefern eine Information über den Zustand
des Speichermoduls, zu welchem Zugriff gewünscht wird. Diese Speicherzustandsigntls sind in Fig. 1 mit
AiSl und MSO bezeichnet Weitere Signals, die sich auf
eine Steuerung der Adressen- und Datenübertragung bezieben, sowie Adressen- und Speicher-Wählsignale
2§42 102
stehen fur einen Betrieb knit mehreren Zentraleinheiten
zur Verfügung und sind in Fig. 11 dargestellt 'Sie
werden jedoch für den Betrieb mit einer einzigen Zentraleinheit nicht benötigt, stehen jedoch für einen
Betrieb mit mehreren Zentraleinheiten in Verbindung mit dem einzigen Speichersystem 10 zur Verfügung ύρΔ
werden später anhand der F ί g. 11 bis 27 erttütsrt >
Das Speichersystem 10 nach Fig. 1 kamt in relativ
kleine Blöcke oder Speichennoduln unterteilt werden,
von denen jeder beispielsweise 8KL oder 16K Speicher-Wörter «nthllt Jeder Speichermodul enthält "die
gesamte Takt- und Steuerlogik, die für einen von den
anderen Speichennoduln unabhängigen Betrieb erforderlich ist Beispielsweise erfolgt bei ^inem Κέα-speichersystem, wenn die Zentraleinheit Informationen
aus einem bestimmten Speichermodul ausliest, wie beispielsweise beim Holen eines Befehls, das Wiedereinschreiben der Daten in den adressierten Platz eines
solchen Speichermoduls automatisch durch den Speichermodul selbst, nachdem die Zentraleinheit die
Daten erhalten hat. Die Anordnung der Logik im Speichermodul die erforderlich ist, um ein Wiederejnschreiben der Daten unabhängig von der Zentraleinheit
zu ermöglichen, gestattet es der Zentraleinheit, zum
Abrufen des nächsten Befehls oder zur Verarbeitung der gerade abgerufenen Daten unabhängig vom
Speichersystem fortzuschreiten.
Weiterhin kann das Speichersystem so ausgebildet sein, daß es für Verschachtelungsverfahren geeignet ist
Bei nicht verschachtelten Speichersystemen sind Gruppen von Speicherwörtern, beispielsweise Befehlswörtern, die normalerweise nacheinander gebraucht werden, häufig in dem gleichen Speichermodul gespeichert
Infolgedessen können nacheinander gebrauchte Wörter nicht gleichzeitig zur Verfugung stehen, da in einem
Spiichemsodul zur gleichen Zeit nur der Zugriff zu je
einem Wort möglich ist Die Verschachtelung von Wörtern im Speicher vermindert die Wahrscheinlichkeit,, daß nacheinander gebrauchte Speicherwörter sich
im gleichen Spdchermodul befinden, während die Wahrscheinlichkeit erhöht wird, daß zu nacheinander
gefcriuchten Wörtern ein gleichzeitiger Zugriff möglich
ist Gemlß einer solchen Verschachtelung der Speicher-Wörter weiden Wörter, von denen angenommen wird,
daß sie normalerweise nacheinander benutzt werden, in
ve'ndiiedeneri Spekhermoduln gespeichert
Um das Prinzip der Versehachtelisng an einem extrem
vereinfachten Beispiel zu erläutern, sei angenommen,
daß das Speichersystem zwei Speichennoduln umfaßt,
von denen jedes vier Speicherwörter aufnimmt Bei einen) nichtverschachtelten System werden die acht
Wörter, die normalerweise nacheinander benutzt werden, also in der Reihenfolge der Wörter 0,1,2,3,4,5,
6,7, so gespeichert, daß sich die Wörter 0,1,2 und 3 im
Speichermodul Nr. 1 und die Wörter 4, 5, 6 und 7 im Spsichennodul Nr. 2 befinden. Bei einer Zweifach-Verschachtelung können diese Wörter abwechselnd in
jeden Speichennodul eingegeben werden, so daß sich die Wörter 0,2,4 und 6 im Speichermodul Nr. 1 und die
Wörter 1,3,5 und 7 im Spekhermcdul Nr. 2 befinden.
Wird die Verschachtelung auf eine achtfache VerscnEchtefamg ausgedehnt, also auf ein System mit
acht Speichennoduln, können die aufeinanderfolgenden Wörter in den verschiedenen Speichennoduln angeordnet sein, wie es die folgende Tabelle zeigt
| Nr. 1 | Nr. 2 | Nr. 3 | Nr. 4 | Nr. 5 | Nr. 6 | Nr. 7 | Nr. 8 | |
| 0 | 1 | 2 | ' 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | |
| 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | |
| Wörter | 20 | 21 | 22 | ■73 | 24 | 25 | 26 | 27 |
Ohne Verschachtelung bezeichnet normalerweise djas
oder die höchststellige(n) Bit(s) einer Adresse den adressierten Speichermodul, während die übrigen Bits
der Adresse das spezielle Wort innerhalb des Spekhexmcduls bezeichnen. Demnach wird in einejn
64K-Speichersystem, das von acht 8K-Speichemoduln
Gebrauch macht, eine 16-Bit-Adresse benötigt, deren
drei höchststeHigen Bits das adressierte Modal bezeichnen, wihrend die restlichen 13 Bits das spezielle Wort
der sieb im Speicher befindenden achttausend Wörter bezeichnen.
Der Aufbau und die Betriebsweise der nach, der
Erfindung vorgesehenen Speichermcdula kann der
Zugriff zum Speicher und der Lesevorgang in einer verminderten Gesamtarbeitszeit erfolgen, unabhängig
davon, ob von einer Verschachtelung Gebrauds
gemacht wird oder nicht Danach ist die Steueriogik so ausgebildet, daß eine Überlappung der Zagriff- und
Lesevorgiage stattfinden kann, die. es der Zentraleinheit ermöglicht, den Zugriff und den Lesevorgang ij
bezug auf einen zweiten Speichermodul zu beginnen, bevor die Datenübertragung bezüglich eines ersten
Speichermoduls abgeschlossen ist, wie es im folgend»
beispielsweise dargestellt wird.
Wenn ein solcher Betrieb mit einer Einrichtung gekoppelt wird, bei der die Moduln verschachtelt sind,
ergibt dies eine höchst wirkungsvolle Gesamtanord
naag. Die Verschschielungsiechnik reduziert die Wahr-
scheinJkhkeit, daß gleichzeitig ein Zugriff zu zwei
Adressen im gleichen Speichermodul verlangt wird. Die Öbertappungstechnik nutzt diese Tatsache aus, indem
sie im wesentlichen gleichzeitig einen Zugriff und einen
Lesevorgang bei zwei verschiedenen Speichsrmoduln
ennög&cät, so daß die Gesamtarbeitszeit bedeutend
verr^xJertwird
Wenn beispielsweise ein erster Modul (z.B. Modi)
adressiert wird, weil Daten auszulesen sind, und ein
zweiter Modul (z.B. Mod2) unmittelbar nach dem
ersten Modul adressiert wird, um darin enthaltene Daten auszulesen, können beide Moduln ihre Lese-und
Wiederemscrrelb-Operationea in einer überlappenden
Weite ausführen, wie es nachstehend gezeigt wird. Jeder
unten dargestellte Zeitabschnitt hat die Dauer eines normalen Arbeitszyklus der Anlage, betragt also
beispielsweisegemlß des obigen Angaben 200 ns.
230243/163
Befehle der
Zentraleinheit
Zentraleinheit
MODI
Betrieb
Betrieb
MOD 2
Betrieb
Betrieb
Adresse
Modi
Modi
Ruhezustand
Lesen Mod
Adresse
Modi Lesen
Modi
Modi Lesen
Modi
Lesen des
adressierten
Wortes Wiedereinschreiben
Ruhezustand Lesen des
adressierten
adressierten
Wortes
Ruhezustand
W lederemschreibcr.
Demnach ermöglicht der überlappende Betrieb, daß
beide Moduln in nur vier Zeitabschnitten aufgerufen und gelesen werden, weil zu dem zweiten Modul der
Zugriff freigegeben wird und darin der Lesevorgang beginnen kann, bevor die Datenübertragung für den
ersten Modul abgeschlossen war. Solange zwei verschiedene Moduln im Spiele sind, ist dieser Zustand bei
Anwendung der Verschachtelungstechnik wahrscheinlicher.
So ist beispielsweise bei Anwendung einer Verschachtelungstechnik die Zeit, die zum Lesen oder
Schreiben vier aufeinanderfolgender Wörter benötigt wird, gegenüber ctt Zeit, die bei nichtverschachtelten
Systemen benötigt wird, bedeutend reduziert Wenn beispielsweise die Zeit, die zum Lesen von vier
aufeinanderfolgenden Worten? in einem nichtverschachtelten
Speichersystem benötigt wird, unter Verwendung der Übsriappungs-Technik 3,2 us beträgt,
erfordert der gleiche Vorgang bei einer Zweifach-Verschachielung
nur 1,2 us und bei einer Vierfach-Verscaachtdung
nur 1,2 us. Die Schreibzeit wird in gleicher
Weise von 3,2 us bei einem nichtverschachtelten System auf Ifi us und 0ß us bei einer Zweifach- bzw.
Vierfach-Verschachtelung reduziert
Wie oben angegeben, arbeitet das bei der erfindungsgemäSen
Anlage verwendete Speichersystem quasisynchron und es ist jeder Speichermodul für eine
Synchronisierung der Datenübertragung zu oder von dem Speichermodul verantwortlich. Hicizu dienen die
beiden in Fig. 1 dargestellten Speicherzusteodsteituagen,
weiche die Speicherzustandsignale tttSOundMSi
fahren. Wenn die Zentraleinheit Zugriff zu einem bestimmten Speichermodul verlangt und dieser Modul
infolge einer früheren Anforderung einer Datenübertragung in einem »Besetzt«-Zustand ist, wird der
Spek&ermodul das Signal MSO liefern, um die
Zentraleinheit von seinem Besetzt-Zustand zu unterrichten.
Wenn der Speichermodul dann frei wird, um der
Zentraleinheit zu dienen, wird das Signal MSO nicht linger abgegeben. Wenn die Zentraleinheit Informationen aus einem vorher ausgelösten Speichermodul
auszulösen wünscht und die Daten für einen Lesevorgang und eine folgende Übertragung auf die Daten-Sammelleitung
nicht bereit sind, liefert der Modul das Signal AiSl, um die Zentraleinheit davon zu unterrichten,
daß sie auf die Bereitstellung der Daten warten muß. Wenn der Modul endlich bereit ist, Daten zu
übertragen, wird das Signal MS1 nicht länger geliefert
und es stehen die Daten zur Übertragung auf der Daten-Sammelleitung zur Verfügung.
Wenn die Zentraleinheit Daten in einen Speich^rmodul
einzuschreiben wünscht, das vorher ausgelöst worden ist wird der Modul die Daten unmittelbar
annehmen, dh, daß das Signal MSl nicht geliefert
wird, und verhindert, daß die neuen Daten in ein I/O-Puffer eingegeben werden. Die neuen Daten
werden in den adressierten Platz eingeschrieben.
Die Steuerung des Speichermoduls durch die Zentraleinheit erfolgt durch die Verwendung einer
geeigneten Logik zur Erzeugung der Speichersteuersignale
MCi bis MC 5. Diese Signale und deren Verwendung wird im folgenden mehr im einzelnen
erläutert Die Logik zur Erzeugung dieser Signale braucht hier nicht im einzelnen beschrieben zu werden,
da die Erzeugung solcher Signale für jede spezielle datenverarbeitende Anlage dem Fachmann bekannt ist
Ein Beispiel für eine solche Logik ist in den US-Patentanmeldungen »Microprogram Data Processing
System« und »Microprogram Data Processing Technique and Apparatus«, von Ronald K Grüner bzw.
Ronald H. Grüner und Carl L Alsing beschrieben.
Wie Fig. 1 erkennen läßt löst ein Signal MCi einen
ausgewählten Speichermodul aus, wenn dieser Modul nicht gerade im »Besetzt«-Zustand ist We-ji das Signal
MCl vorliegt, ist die Speicheradresse stets auf der 18-Bit-Adressen-Sammelleitung 16 vorhanden. Diese
Adresse wird von jedem Spelchermodul geprüft und es
wird demgemäß der richtige Modul gewählt
Das Signal MC2 wird erzeugt wenn gewünscht wird,
daß ein ausgewählter Modul nicht ausgelöst wird. Demgemäß kann ein solches Signal nur vorliegen, wenn
auch das Signal AiCl vorliegt Demgemäß wird, wenn
ein Speichermodul gerade nicht »besetzt« ist und das Signal AfCl zur Auswahl dieses Moduls vorliegt, das
Vorliegen des Signals MCI das Auslösen des ausgewählten Moduls verhindern. Demgemäß bleibt
dieses Speichermodnl im »Frek-Zustand.
Die Signale MC3 und MCA werden als Signalkombination
erzeugt und sind in geeigneter Weise codiert, wie
eo es unten bezüglich der entsprechenden Signale behandelt
wird, die jeder der Zentraleinheiten zugeordnet
sind, so daß die Funktionen NUR LESEN (ohne Wisderemschreib-Vorgang), NUR SCHREIBEN oder
LESEN (mit Wiedereinschreib-Vorgang) ausgeführt
werden.
Demgemäß bestimmen die Signale MCS und MC4
die Art der Datenübertragung, weiche die Zentraleinheit bezüglich des gewählten Speichermoduls auszufüh-
rcn wünscht, nachdem die Zentraleinheit mit Erfolg einen Speicherzyklus ausgelöst hat Die Codierung
dieser Signale ergibt sich aus der folgenden Tabelle.
Darin sind die Bezeichnungen T (True) und F (False) dazu benutzt, um anzuzeigen, ob diese Signale vorliegen
oder nicht vorliegen.
MC4
Funktion
| F | NULL | |
| F | T | NUR LESEN |
| T | F | SCHREIBEN |
| T | T | LESEN |
d.h., es findet kein Vorgang statt
d.h., der ausgewählte Modul ist zu lesen, jedoch ist der Sf -icherzyklus
noch nicht abgeschlossen
d. h., es wird dem ausgewählten Speichennodul ein Schreibsignal zugeführt
und der Speicherzyklus abgeschlossen
d.h., der gewählte Speichermodul ist auszulesen und es wird der Speicber-
zyklus vollendet.
Wenn unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Codes eine LESE-MODIFIZIER-SCHREIB-Operation
durchgeführt werden soll, geben die codierten Signale zunäcnst de Funktion NUR LESEN an, wonach
die Funktion SCHREIBEN folgt Die Signale MC~3 und
MC4 liegen einzeln oder gemeinsam so lange vor, wie
das Sipnal MSO oder MS1 vorhanden ist
Das Signal %fC~5 zeigt an, daß eine Zentraleinheit den
zur Datenübertragung dienenden Teil eines Speicherzy
klus zu spen μ wünscht infolgedessen verhindert
dieses Signal die Benutzung der Daten-Sammelleitung durch diesen Speichermodul, so daß die Sammelleitung
verfügbar bleibt
Ein typischer Speichermodul, der in Verbindung mit einer oder mit mehreren Zentraleinheiten geeignet ist
ist in Fig.2 dargestellt Zunächst bezieht sich die Beschreibung auf die Verwendung nur einer Zentraleinheit
mit dem Speichersystem. Eine Beschreibung der Abschnitte des Speichermoduls, die linem Zusammenwirken
mit mehreren Zentraleinheiten dienen, erfolgt später. Während Fig.2 die Gesamtanordnung eines
Speichermoduls in Form eines relativ allgemeinen Blockschaltbildes zeigt, sind spezielle Logikanordnungen
zur Ausführung der allgemein behandelten Funktionen in den Fig.3 bis 10 dargestellt Wie aus Fig.2 v>
ersichtlich, empfängt die Adressenlogik 20 das Signal AiCl und geeignete Adressensignale von der Zentraleinheit
Diese Signale bezeichnen den speziellen Speichermodul, zu dem Zugriff gewünscht wird, wie es
Fig.3 mehr im einzelnen zeigt Der gewählte Speichermodul liefert dann ein internes Adressenwählsignai,
das der Befehlslogik 21 zugeführt wird, um die Operation des Speichermoduls auszulösen.
Die Befehlslogik 21 empfängt das interne Adressenwählsignal
sowie die Speichersteuersignale MC2, MC3,
MC\ und MC5 und liefert geeignete interne Signale
zur Steuerung der Funktion des Speichermoduls, nämlich Signaie zum Auslösen von Operationen des
Speichermoduls- zur Durchführung von Lese- und Schreib-Operationen oder zum Verhindern eines
Auslösens des Speichermoduls oder einer Datenübertragung, wie es F i g. 4 mehr im einzelnen zeigt
Der Arbeitszyklus des Speichermoduls wird von einem Taktgeber 22 gesteuert, bei dem es sich um einen
üblichen Gray-Code-Taktgeber handelt, der mit einer
bestimmten Zeitbeziehung zu einem System-Taktsignal (SYS einarbeitet und interne Taktimpulse liefert, wie
sie der Speichennodul für seine Funktion benötigt, wie es im einzelnen in Fig.5 dargestellt ist Das
Zustandsregister 23 liefert geeignete Signale zur Anzeige, ob gerade eine Datenübertragung bezüglich
dieses Moduls stattfindet, ob der Speichermodul darauf wartet, daß eine Datenübertragung bei einem anderen
Speichermodui ausgeführt wird, oder ob der Speichermodul sich im richtigen Zustand befindet, um einzuschreibende
Daten aufzunehmen. Solche Zustandssigna-Ie
hängen allgemein von den Funktionssignalen und ■c'en
internen Taktsignalen sowie dem Speicherzustandsignal MS\ über der Eingangslogik 23,4 ab. wie es F i g. 6 im
einzelnen zeigt
Das letztgenannt? Signal wird von der Zustandslogik
24 erzeugt, das die beiden Speicherzustandssignale
MSO und MSl in Abhängigkeit von geeigneten Funktions- und Taktsignalen erzeugt und auch ein
Signal liefert, das den »Besetzt«-Zustand des Speichers anzeigt wie es in F i g. 7 näher dargestellt ist
Die FOhllogik 25 spricht auf die internen Taktsignale
des Speichermoduls an um übliche Lese-, Schreib-, Abtast- und Sperrsignale für den Betrieb eines
Kernspeichers zu erzeugen, wie es in Fig.8 im
einzelnen dargestellt ist Die Prioritätslogik 26 und die Leitungslogik 27 werden später bezüglich der Arbeitsweise
mit mehreren Zentraleinheiten behänden unJ
sind im einzelnen in den F i g. 9 und 10 näher dargestellt Die Pufferregister 28 und 29 haben einen allgemein
bekannten Aufbau. Das Pufferregister 23 ist das Adressenregister, das die Adressensägnale aufnimmt
und die Speicheradresse für die spezieilen X/Y-Hernspeicher
lieiert Das Pufferregister 29 ist das Datenregister,
das entweder die ge'esenen Daten zur Übertragung vom Spsichermodul auf die Daten-Sammelleitung
oder die Schreibdaten zur Übertragung von der Daten-Sammelleitung auf den Speichermodul aufnimmt
Der Aufbau und die Wirkungsweise solcher Register ist allgemein bekannt und braucht hier nicht näher
erläutert zu werden.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, bilden die Adressenbits
XPA 2, PAlund PA 2 die drei höchststeUigen Bits der
16 Bit (XPA2 und PAi bis PAiS) umfassenden Adresse, die angeben, welches der acht 8K-Speichermoduln
in einem nichtverschachtelten 8-ModuI-{64K)-Speichersystem
adressiert worden ist Statt dessen können auch die drei letztsteüigen Bits PA13, PA14
und PA i.5 für die Angabe benutzt werden, welches der
acht Moduln in einem 8-fach verschachtelte* _«ystem
adressiert worden ist, wie es oben behandelt wurde. Verschiedene Kombinationen einer Zweifach-, Vierfach-
und Achtfach-Verschachtelung bei einem von 8K-Moduln Gebrauch machenden Speichersystem
können gemäß den in der Tabelle nach Fig.3A veranschaulichten Verbindungen hergestellt werden.
Weiterhin können zusätzliche Adressenbits XPA 0 und XPA1 dazu benutzt werden, die Speicherkapazität auf
256 000 Hitze zu erhöhen, indem beispielsweise 32 8K-Speichermoduln verwendet werden. In diesem Fall
werden fünf Bits benötigt, um ein Speichennodul zu
ί3
kientifizisren, so daß die A Jresse 18 Bits umfassen muß.
Ia jedem FaS wird, wenn eise Adresse in einen
bestimmten Speicfaermodul gewählt wird, von der
Adressealogik 20 das Signal ADDRSEL zascmmen mit
drei Speicherwählbits MASEL 13, MASEL 14 und MASEL 15 gebildst, welche die drei letzten Bits de'
Platzadresse sind, weiche Bits entweder die höchste! ι
gen Bits, die letztsielBgen Bits oder eine Kombination
davon sind, je nachdem, ob das System verschachtelt ist
oder nicht to
Fig.4 zeigt die spezielle Logik zur Erzengang eines
Signals STARTMEM, wenn das Signal ADDRSEL vorliegt and das Auslösen einer Funktion verhinderte
Signale BUSY oder MC2 fehlen. Ein Signal DATA
ENABLE wird zur Freigabe des Datenregisters 29 geliefert, vorausgesetzt, daß das Signa! MC5 nicht
angibt, daS eine Sperrung der Datenübertragung gefordert wird, und weiterhin vorausgesetzt, daß das
Signal PORT COMP nicht anzeigt daß der Modul die Datenübertragung bezüglich eines anderen Moduls
(WATTING) abwarten muß und nicht anzeigt daß gerade eine Datenübertragung stattfindet (TRANS-PEND).
Fig.5 veranschaulicht den nach dem Gray-Code
arbeitenden Taktgenerator zur Erzeugung der · ier Taktimpulse MTGO, MTGX. MTG2 und MTGZ, die
gemäß bekannten Prinzipien für die Gray-Code-Tsktgebung benötigt werden. Die Speicher-Taktimpulse
stehen in einer bestimmten zeitlichen Beziehung zu den T?ktimpulsen der Zentraleinheit die von dem System-Taktsignal SYS CLK gesteuert wird, das dein
Takteingang des Taktgebers 22 zugeführt wird.
F i g. & zeigt die Eingangslogik 23A für das Zustandsregister 23, das ebenso wie der Taktgeber 22 in
bestimmter zeitlicher Beziehung zu dsm Taktgeber der Zentraleinheit über das Signal SKS CLK steht Demgemäß zeigt das Signal TRANSPEND an, daß gerade eine
Datenübertragung stattfindet Demgemäß wird dieses Signal immer gestellt wenn der Speichermodul
ausgelöst wird, und wird gelöscht wenn die Datenüber- «
tragung zu oder von dem Speichermodul beendet ist Das Signal WAITING wird gestellt wenn der
Speichermodul aasgelöst ist aber bereits für einen anderen Speichermodul eine Datenübertragung stattfindet so daß der fragliche Modul warten muß, bis der
andere Modul die Datenübertragung abgeschlossen hat Das Signal WAUTNG wird gelöscht wenn die
Datenübertragung bezüglich des anderen Moduls erfolglich abgeschlossen wurde.
Ein Signal MBLOAD wird gestellt wenn von der
Zentraleinheit ein Schreibbefehl empfangen wird und der Speicher sich in einem Taktzustand befindet um
Daten zuin Enxscnreiben in den spcicnernioom atnzunehmen. Das Signal bleibt bis zum Ende des
Speicherzyklus besiehea Das Signal MBLOAD wird nur gestellt wenn ein Zustand WRITE vorliegt
während es unter allen anderen Bedingungen ungestellt öieiDt
Die Zustandslogik nach Fig.7 liefert die Signale
MSQ, MSX und BUSY. Das Signal MM teilt der
Zentraleinheit mit daß der Speichermodul besetzt ist während das Signal MSl die Zentraleinheit davon
unterrichtet, daß die Daten noch nicht zur Übertragung bereit sind, also der Speicher noch nicht den Punkt in
seinem Taktzyklus erreicht hat, zu dem die Daten zur Verfugung stehen, beispielsweise den Zustand
MTQ · MTG 3 bis Gray-Code-Taktzykhis. Demgemäß
unterbricht dieses Signal dia Funktion der Zentraleinheit bis die Daten verfügbar sind. Weiterhin Gefert der
Speichermodul, wenn es einem vorhergehenden Aufruf für eine Datenübertragung nachkommt 1^"" Signal
BUSY zusammen mit dem Signa! A£S0, um anzuzeigen,
daß der Modul für eine Datenübertragung nichi zur Verfügung steht
Die in F i g. 8 dargestellte Fühllogik 25 hat, wenn sie
von einer Gray-Code-Taktgebcng Gebrauch macht,
einen üblichen Aitfban und dient in bekannter Weise zur
Erzeugung der Signale READ I, READ 2, STROBE,
INHIBIT und WRITE, die für det Betrieb eines
Λ/y-Kernspeichers benötigt werden.
Obwohl die vorstehende Beschreibung die Wirkungsweise einer erfindungsgemäßen Anlage mit einer
einzigen, mit dem Speichersystem zusammenwirkenden Zentraleinheit behandelt ist es auch möglich, mehrere
Zentraleinheiten zusammen mit einem einzigen Speichersystem zu betreiben. Bei der in Fig. 11
dargestellten Ausführungsform ist ein einziges Speichersystem 10. das eine Anzahl getrennter
Speichermodutn umfaßt wie sie vorstehend behandelt worden sind, so susgebildet und angeordnet daß zu ihm
vier Zentraleinheiten 11,12,13 und 14 Zugriff haben, die
auch mit A 0, A1, BO und B X bezeichnet sind. Eine den
Betrieb mit mehreren Zentraleinheiten steuernde Steuereinheit 15 ist mit j&n vier Zentraleinheiten und
dem Speichersystem so verbunden, daß sie einen Multiplexbetrieb der Zentraleinheiten mit dem
Speichersystem unter Berücksichtigung vorbestimmter Prioritäten ermöglicht Jede der Zentraleinheiten 11 bis
14 hat im Zeitmultiplex Zugang zu der einzigen Adressen-Sammelleitung 16 und der einzigen Daten-Sammelleitung 17. Diese Sammelleitungen wurden oben
bereits bezüglich des Betriebs mit nur einer Zentraleinheit behandelt. Der Zeitmultiplex-Betrieb erfolgt unter
dem Einfluß der Steuereinheit in der Weise, daß eine geeignete Adresseninfonnation von der Zentraleinheit
einem ausgewählten Speichermodul zugeführt und Daten zwischen dieser Zentraleinheit und dem ausgewählten Speichermodul übertragen werden können. Die
Schnittstellensignale zwischen jeder der Zentraleinheiten Il bis 14 und der Steuereinheit 15 umfassen jeweils
fünf Speisesteuersignale 18, die mit XMCl bis XMC5
bezeichnet wird, wobei A"für die jeweilige Bezeichnung
AO, AX, BQ oder BX der entsprechenden Zentraleinheit steht um Informationen bezüglich der Adressen
und Datenabrufe von jeder Zentraleinheit zur Steuereinheit 15 zu übermitteln. Drei zusätzliche Schnittstcl-Icnsignale 19, die von der Steuereinheit 15 jeder
Zentraleinheit zugeführt werden, liefern Informationen über die Zulassung des Antrags einer Zentraleinheit auf
Zugang zu der Adressen- oder Daten-Sammelleitung. Die 'letztgenannten Signale sind in F i g. i mit
XADDRSEL, XMEMSEL und XMSO bezeichnet
wobei X wiederum für die Bezeichnung AO, AX, BO oder B1 der jeweiligen Zentraleinheit steht
Die Schnittstellensignale zwischen der Steuereinheit und dem speichersystem umiassen tont uatenaoruisignale von der Steuereinheit an die Speichereinheit bei
denen es sich effektiv um die gleichen Signale handelt die auch bei einem Betrieb mit nur einer Zentraleinheit
dem Speichersystem zugeführt werden und die hier mit
AfCl bis MCS bezeichnet sind. Weiterhin finden vier
Anschluß-Codesignale Verwendung, die eindeutig die Adressen- und Datenanschlüsse der aufrufenden Zentraleinheit bezeichnen und die im folgenden als
APORTO, APORTt, DPORTQ und DPORTt bezeichnet sind. Zwei zusätzliche Schnittstellensignale werden
2Γ \2
von dem Speichersystem der Steuereinheit zugeführt, um anzuzeigen, ob der gewährte Speichennodul in der
Lage ist, einen Speicherzyklus zu beginnen, und ob die in
einem angewählten Speichennodul enthaltenen Daten zum Auslesen bereit sind. Diese Signale sind die
gleichen, wie sie als Speicherzustandsignale im Betrieb
mit mir einer Zentraleinheit verwendet werden rad oben mit AfSO und MS t bezeichnet sind.
Für einen Betrieb mit mehreren Zentraleinheiten müssen die Speichermoduls in der Lage sein, die
Zentraleinheit zu identifizieren, die entweder einen
Zugriff zu oder eine Datenübertragung zu oder von einem speziellen Speichennodul verlangt Diese Identifikation
ist durch die Anschluß-Codesignale gewährleistet, die Adressenaiischhiß-(j4-.FOi?77 und Datenan-
sciuu&-(p-PORT) Codesignale umfassen. Jeder Zentraleinheit
ist ein eindeutiger Anschlußcode zugeordnet Wenn ein Speichennodul von einer aufrufenden
Zentraleinheit ausgelöst wird, wird das Adressenanschluß-Codesignal
(A-FORTO und A-PORTi) im
Speichersystem zusaffimes ait der Adresse zugesandt
und es wird der Adressenanschhiß-Code in dem Speichennodul aufbewahrt, der außerdem in der oben
beschriebenen Weise ausgelöst wird. Bevor Daten zu oder von dem ausgewählten Speichennodul bei einem
Schreib- oder Lesevorgang übertragen werden, muß der
aufbewahrte Adressenanschhiß-Code mit dem zur Identifizierung dienenden Datenanschhiß-Code
(D-PORTQ und D-PORTi) übereinstimmen, der die
Datenanforderung begleitet Demgemäß ist der Datenanschluß-Code
für jede Zentraleinheit mit dem Adressenanschluß-Code identisch.
Die spezielle Logik, die yon der Steuereinheit 15 benutzt wird, wird anhand der Fig. 19 bis 28
beschrieben. In der folgenden Beschreibung werden die Zentraleinheiten ίί bis 14 mit Λν, Λ i, Bq uno Bi
bezeichne!; wie es auch in F i g. 11 der Fall ist
Bevor die Logikschaiiungen im einzelnen beschrieben werden, soll der Zeitmultiplex-Betrieb und die Prioritätssteuerung
anhand Fig. 12 behandelt werden. Wie « F i g. 12 zeigt, kann der kleinste Wortzyklus der Anlage
in eine ganze Anzahl aufeinanderfolgender Zeitabschnitte oder Phasen unterteilt werden. Bei einer
solchen, brauchbaren Zeitbeziehung, wie sie speziell in F i g. 12 dargestellt ist, ist der minimale Wortzyklus der
Anlage in zwei Phasen unterteilt die mit Α-Phase und B-Phase bezeichne' sind. Demnach hat in einen! System,
das von einem Minimum-Wortzyklus von 200 ns Gebrauch macht jede Phase eine Dauer von 100 ns.
Die Anlage, die von den vier in F i g. 11 dargestellten
Zentraleinheiter Gebrauch macht, ist so ausgebildet,
daß die Zentraleinheiten 11 und 12 (A 0 und A1) zu den
Adressen- und Daten-Sammelleitungen nur während der Phase A Zugang haben, wogegen die Zentraleinheiten
13 und 14 (BO und Bi) den Zugang zu diesen Sammelleitungen nur während der Phase B erhalten. In
einer Anlage, in der nur zwei Zentraleinheiten durch die fifpiiprpinhpit apctoiMkrt ujarApm \rnnr% Λιλ eine Aa*
Α-Phase und die andere der B-Phase zugeordnet sein. In
einem solchen Fall kann, solange die Zentraleinheiten verschiedene Speichermodule adressieren, keinerlei
Verminderung in der Geschwindigkeit der Programmausführung eintreten. Ein Problem stellt sich nur, wenn
beide Zentraleinheiten Zugriff zum gleichen Speichermodul
verlangen. In diesem Fall kann eine zu einer es Zeitaufteilung führende Priorität eingerichtet werden.
In Fällen, in denen die Steuereinheit den Verkehr von vier Zentraleinheiten mit βίη<τ einzigen Speichereinheit
überwacht, körnten keine Konflikte bezüglich des Zuganges zu Adressen- und Daten-Sammelleitungen
auftreten, solange die Zentraleinheiten, die in einer der
beiden Phasen arbeiten, nicht gleichzeitig Zugang zu der gleichen Sammelleitung fordern und solange eine
Zentraleinheit, die in der Α-Phase arbeitet, kernen
Zugriff zu dem gleichen Speichermodul fordert wie sine in der B-Phase arbeitende Zentraleinheit Demgemäß
muß bei eiser Anlage mit vier Zentraleinheiten für den Fall, daß eise der Zentraleinheiten der A-Phass Zugriff
zu dem gleichen Speichermodul verlangt wie eine Zentraleinheit der B-Phase eine geeignete Interphasensteuerung
vorgesehen sein, um eine geeignete Arbeitspriorits.t
zwischen den Zentraleinheiten vorzusehen. Wenn weiterfein eine in einer bestimmten Zeitphase
arbeitende Zentraleinheit gleichzeitig mit der anderen in der gleichen Zeitphase arbeitenden Zentraleinheit
Zugang zu der Adressen- oder der Daten-Sammelleitung haben möchte, muß eine Prioritätssteuerung
innerhalb der Phase vorgesehen sein.
Die Frioritäissteuening innerhalb der Phase wird
anschließend zunächst in bezug auf die A-Phase behandelt Das Prinzip dieser Phasensteuerung ist
ebenfalls auf die B-Phase anwendbar.
Da die beiden Zentraleinheiten A 0 und A1 die
gleiche Phase teilen, kann einer Zentraleinheit willkürlich eine höhere Priorität zugeordnet werden als der
anderen. So kann beispielsweise der Zentraleinheit A 0 die höhere Priorität zugeordnet werden, so daß, wenn
A 0 emen Zugriff zu einem Speichennodul fordert, der
Zugriff so schnell wie möglich zugelassen wird. Jede laufende Datenverarbeitung, die von der Zentraleinheit
Ai ausgeführt wird, wird unterbrochen, so daß die
Zentraleinheit AO die Datenverarbeitung mit einem Minimum an zeitlicher Verzögerung aufnehmen kann.
Wie die Steuerung der Prioritäten innerhalb jeder Phase
erfolgt wird bei einer Betrachtung von F i g. 11 und der
Diagramme nach den F i g. 13 bis 16 besser verständlich.
Wie aus Fig. 11 ersichlich, erhält eine Zentraleinheit
dann und nur dann Zugang zu der Adressen-Sammelleitung, wem? ihr charakteristische Adressen-Wählsignal,
beispielsweise das Signal A OADDRSEL oder A iADDRSEL erzeugt wird. Weiterhin wird jeder
Zentraleinheit der Zugang zu einer Datenleitung dann und nur dann freigegeben, wenn ihr Speicher-Wählsignal,
nämlich AOMEMSEL oder A iMEMSEL gebildet
wird, !n dieser Hinsicht und nut bszu° suf F: <* 1!
werden die Scfenittstellensignale zwischen der Steuereinheit
und jeder Zentraleinheit nachstehend η bezug auf die Zentraleinheit A 0 Heschrieben. Es versteht sich,
daß die entsprechenden Signale die gleichen Funktionen bezüglich der anderen Zentraleinheiten ausfahren.
Demgemäß zeigt die Bildung des Signales AOMCX
durch ui» Zentraleinheit A 0 anfdaß diese Zentraleinheit
die Durchführung eines Speicherzyklusses wünscht Wenn sie von der Steuereinheit ein Signal
AOADDRSEL empfängt das die Verfügbarkeit der
Alglli i fth Al
enwisl ftih** Ala
heit A 0 der Adressen-Sammelleitung 16 eine 18-Bit
Adresse zu, um hierdurch einen durch die Adresse identifizierten Speichermodul aufzurufen. Das Signal
AOAfCl bleibt bestehen, solange das Signal A0MS0
vorhanden ist
Die Erzeugung des Signals A0MC2 durch die Zentraleinheit A 0 zeigt an, daß diese Zentraleinheit den
gegenwärtigen Aufruf eines Speicherzyklus zu sperren wünscht Demgemäß kann ein solches Signal nur
voräiegen, wenn auch das Signal AOMCl vorliegt Bei
230 243/189
ίδ
Vorlieg« ι des Signals A0MC2 wird das Speichersystem
in geeigneter Weise die Anforderung eines Speicherzyklus durch die Zentraleinheit A 0 unbeachtet
lassen. Das Signal A OAf C2 bleibt bestehen, solange das
Signal A OMSQ vorhanden ist
Das Signal AOADDRSEL wird von der Steuereinheit 15 gebildet, um anzuzeigen, daß die aufrufende
Zentraleinheit Zugang zur Ädressen-Sammeüsitung
hat Diese Anzeige setzt die aufrufende Zentraleinheit in Stand, die geeignete 18-Bit-Adresse auf die körperliche
Adresses-Sammelieitung 18 zu geben.
Die Bildung des Signals AOMEMSEL durch die Steuereinheit zeigt der anfordernden Zentraleinheit A 0
an, daß sie Zugang zur Daten-Sammelleitung für die Übertragung von Lese- oder Schreibdaten hai. Bei
einem Schreib-Vorgang setzt diese Anzeige die aufrufende Zentraleinheit in den Stand, eine 16-Bit-Schreibinfonnation
auf die Daten-Sammelleitung zu geben.
Das Signal A 0 MSO wird von der Steuereinheit 15 während der Α-Phase nur dann gebildet, wenn eine
Adressen- oder Datenübertragung von oder zu der Zentraleinheit AO im Gange ist, und während aller
B-Phasen. Wens ein solches Signal während der Α-Phase vorliegt, zeigt es an, daß die Adressen- oder
Datenübertragung, die von der Zentraleinheit AO gewünscht wird, nicht stattfinden kann. Demgemäß muß
die anfordernde Zentraleinheit alle ihre Steuerte'
im Ruhezustand halten, solange das Signal
vorliegt Bezüglich der Prioritätssieuerung innerhalb eines Zeitabschnittes, wie z. B. zwischen den Zentraleinheiten A 0 und A 1, können bei der Erläuterung der Funktion der Steuereinheit bei der Betriebssteuerung verschiedene .HIe unterschieden werden. Da der Zentraleinheit AO willkürlich die höchste Priorität zugeordnet wards, ist das Sj^teni & organisiert, daß die Zentraleinheit A 1 während drr A-nhase ständig Zutritt zu der Speichereinheit hat, solange Jie Zentraleinheit A 0 nicht einen Speicherzyklus fordert Es können vier Fälle betrachtet werden, um das Verständnis der Prioritätsregelung zu erleichtern. Diese vier Fälle sind beispielhaft für typische Situationen, bei denen eine Prioritätszuord.. jng notwendig ist
im Ruhezustand halten, solange das Signal
vorliegt Bezüglich der Prioritätssieuerung innerhalb eines Zeitabschnittes, wie z. B. zwischen den Zentraleinheiten A 0 und A 1, können bei der Erläuterung der Funktion der Steuereinheit bei der Betriebssteuerung verschiedene .HIe unterschieden werden. Da der Zentraleinheit AO willkürlich die höchste Priorität zugeordnet wards, ist das Sj^teni & organisiert, daß die Zentraleinheit A 1 während drr A-nhase ständig Zutritt zu der Speichereinheit hat, solange Jie Zentraleinheit A 0 nicht einen Speicherzyklus fordert Es können vier Fälle betrachtet werden, um das Verständnis der Prioritätsregelung zu erleichtern. Diese vier Fälle sind beispielhaft für typische Situationen, bei denen eine Prioritätszuord.. jng notwendig ist
FaUl
FQr diesen Fall wird angenommen, daß die Zentraleinheit
AQ nacheinander Zugriff zu zwei verschiedenen Speichermoduln wünscht und daß während der
Datenübertragung bezüglich des zweiten Moduls die Zentraleinheit A 1 Zugriff zu einem dritten Speichermodul haben möchte. Die zur Erläuterung der Funktion
benötigten Signale sind in F i g. 13 dargestellt Wie dort ersichtlich, zeigt während der ersten Α-Phase das Signal
AQMCX die Forderung der Zentraleinheit Λ0 auf
Zugang zu der Adressen-Sammelleitung an. Da die Adressen-Sammelleitung nicht von der Zentraleinheit
A 1 besetzt ist ist der Zentraleinheit A 0 der Zugang
möglich. Demgemäß erzeugt die Steuereinheit das Signal A OADDRSEL Demnach wird die Adresse des
ersten gewählten Speichermoduls, der als MOD\ bezeichnet ist, auf die Adressen-Sammeileitung gegeben.
Während der nächsten Α-Phase verlangt die Zentraleinheit AO Zugriff zu einem zweiten Modul
MOD 2 und empfängt das Signal AOADDRSEL. welches anzeigt, daß die Adressen-Sammelleitung frei
ist Daraufhin wird die Adresse des Moduls MOD 2 auf die Sammelleitung gegeben. Gleichzeitig werden die
Sig- , A0MC3 und AQMC 4 gemiS einem Code
derart gebildet, daß sie den Aufruf für eine Datenübertragung
in bezug auf die Daten in dem zuerst gewihlten
Speichermodul, also eine Lese- oder Schreiboperation
anzfigen. Wenn die Baten für eine Übertragung noch
nicht zur Verfugung stehen, d. h, wenn die Geschwindigkeit
des Speicherzyklus so gering ist, daß ein Zugriff zu den Daten nicht innerhalb eines einzigen Befehlswortzyklus
möglich ist, stehen die Daten für eine
ίο Überü-agung nicht zur Verfügung, so daß die Anforderung während der laufenden Α-Phase nicht zugelassen
werden kann und kerne Daten auf die Daten-Sammelleitung gegeben werden. Während der zweiten A-Phase
wird das Signal AOMSO gebildet um anzuzeigen, daß
die Zentraleinheit Λ 0 bis zur nächsten Α-Phase warten
muß, weil das Mikrobefehlswort nicht vollständig gebildet werden kann. In diesem Fall verlangt daher das
Mikrobefehlswort das Aufgeben der Adresse des Moduls MOD 2 auf die Adressen-Sammelleitung und
die Übertragung der Daten des Moduls MOD 1 auf die Daten-Sammelleitung. Da die letztgenannte OVnragung
nicht stattfinden kann, wird das Signal AOMSO
gebildet und das Mikrobefehlswort bis zur nächsten Α-Phase gespeichert Es sei bemerkt daß die Steuereinheit
solange, wie bei den Zentraleinheiten A 0 oder A1
eine Übertragung anhängig ist, während der g-Phase
automatisch die Signale AOMSO oder A IAfSO bildet
Während der nächsten Α-Phase wird von der
Steuereinheit das Signal A OMEMSEL gebildet um anzuzeigen, daß die Daten des Moduls MOD\ zur
Übertragung zur Verfügung stehen. Demgemäß werden die Daten von diesem Speichermodul zur Zentraleinheit
AO auf der Daten-Sammelleitung übertragen und es wird die Adresse fur den Modul MOD 2 auf die
Adressen-Sammelleitung gegeben. Das Signal A 0M50 ist Während dcT ÄdfcsscQ- üiid Datenübertragung auf
hohem PegeL Während der folgenden Α-Phase begehrt die Zentraleinheit A 1 Zugang zu einem dritten Modul
MOD 3, während die Zentraleinheit AO gleichzeitig
Zugang zu der Daten-Sammelleitung zur Übertragung von Daten vom Modul MOD 2 verlangt Nunmehr
liefert die Steuereinheit das Signal λ QMEMSEL um
anzuzeigen, daß die Daten-Sammelieitung für eine
Übertragung von Daten vom Modell MOD 2 zur Verfflgugg steht während gleichzeitig das Signal
A XADDRSEL erzeugt wird, um anzuzeigen, daß der
Zentraleinheit A1 die Adressen-Sammelleitung zur Aufgabe der Adresse des von der Zentraleinheit A 1
gewünschten Speichermoduls MOD 3 zur Verfugung steht te beiden Fällen liegen die Signale A OMSO und
A IMSO nicht vor, so daß die entsprechenden Daten- und Adressen-Übertragungen auf den entsprechenden
Sammelleitungen stattfinden können. Während der nächsten Α-Phase hat die Zentraleinheit AO ihre
Datenübertragung von dem aufgerufenen Speichermodul abgeschlossen, so daß die Daten-Sammelleitung für
die Zentraleinheit A 1 zur Übertragung von Daten bezüglich des aufgerufenen Speichermoduls MOD 3 zur
Verfügung steht Zu diesem Zeitpunkt sind die Daten jedoch nicht gültig, so daß sie nicht auf die
Daten-Sammelleitung gegeben werden können, bis festgestellt wird, daß das Signal A IMSO niedrig ist um
das Mikrobefehiswort bis zur folgenden A-Phase festzuhalten, in der die Daten ihre gültige Form
angenommen haben und zur Übertragung bereit sind. In
diesem Zeitpunkt wird das Signal A XMEMSUL erneut
festgestellt und es werden die Daten vom Modul MOD 3 zur Zentraleinheit A1 auf der Daten-Sammel-
leitung in der gewünschten Weise übertragen. Hier ist
das Signal A IMS Q wiederum auf hohem PegeL
Fall 2
In diesem Fall begehren die beiden Zentraleinheiten A 0 und Λ1 gleichzeitig Zugriff zu zwei verschiedenen
Speichermoduin. Bei der angenommenen Prioritätssteuerung wird der Zentraleinheit A 0 der Zugriff zu
dem Speichermcdul zuerst gestattet, weil ihm die
höhere Priorität zugeordnet ist, und es kann diese Zentraleinheit die Datenübertragung abschlissen, bevor
die Zentraleinheit A 1 Zugriff zu dem von ihr gewählten Speiebermodul erhält F i g. 14 zeigt die
hierbei /orkommenden Signale in der gleichen Weise,
wie sie anhand Fig. 13 behandelt worden ist Wie ersichtlich, wird die Adresse für den von der
Zentraleinheit A ! gewählten Speichennods; ~" in der
Α-Phase auf die Adressen-SamnrclLitunk ,gegeben,
welche der Α-Phase folgt, in der die A-Ji^esse des
Speichermoduls aufgegeben wurcV, der von der Zentraleinheit A 0 aufgerufen wi1- -c Die Adresse des
Moduls, der von der Zentra1 .;aheit A ί gewählt wurde,
kann in dem gleichen Zeitabs.-' litt auf die Adressen-Sammelleitung
gegeben werden, indem die von der Zentraleinheit A 0 verlangte Datenübertragung auf der
Daten-Sammelleitung stattfindet, auch wenn Jie tatsächliche
Datenübertragung bezüglich der Zentraleinheit A 0 nicht vor der folgenden Α-Phase stattfindet Die
Datenübertragung von dem von der Zentraleinheit A1
gewählten Speichermodul kann nicht stattfinden, bevor die von der Zentraleinheit A 0 geforderte Datenübertragung
vollständig abgeschlossen ist, also bb zu dem
Zeitpunkt, zu dem die entsprechenden Signale A iMSO
und XoMSÖ wie dargestellt nicht gebildet werden.
FaU 3
In diesem Fall fordert die Zentraleinheit A 0 Zugang zu einem ausgewählten Speicherniodul, während die
Zentraleinheit A 1 mit einer Datenübertragung von einem vorher gewählten Speichermodul befaßt ist Wie
Fig. 15 zeigt, kann unter diesen Umständen zwar die
Zentraleinheit AO Zugriff zu dem ausgewählten Speichermoiiul nehmen, jedoch keine Datenübertragung
veranlassen, bis die Datenübertragung bezüglich des von der Zentraleinheit A1 gewählten Moduls
abgeschlossen ist Selbst dann, wenn die Daten für die von der Zentraleinheit A1 geforderte Übertragung in
dem Zeitpunkt, in dem die Zentraleinheit AO den
Zugriff zu einem gewählten Modul fordert, zur Übertragung noch nicht bereit sind, wird der Zentraleinheit
A t gestattet, die Datenübertragung während der folgenden Α-Phase abzuschließen, bevor die Datenübertragung
für den von der Zentraleinheit A 0 gewählten modul freigegeben wird, um ein Festfahren des
Speichersystems zu verhindern, obwohl die Zentraleinheit AO die höhere Priorität hat Wie der folgende,
nachstehend behandelte Fall zeigt, muß die Zentraleinheit A 1 warten, bis alle Datenübertragungen für die
Zentraleinheit AO abgeschlossen sind, wenn die
Zentraleinheit A 0 den Zugriff zu den Adressen- und Daten-Sammelleitungen für folgende Zugriffe zu den
Speichermoduln und Datenübertragungen behalten wilL
Fall 4
In diesem Fall begehren sowohl die Zentraleinheit es A1 als auch die Zentraleinheit A 0 Zugang zu zwei
aufeinanderfolgenden Speichermoduln, und zwar beginnt beispielsweise die Anforderung der Zentraleinheit
to
15
20
25
30
35 A1 vor der AnfordcK aig der Zentraleinheit A 0. Wie in
F i g. 16 dargestellt, adressiert die Zentraleinheit A1 den
von ihr zuerst gewählten Spsichermodul, nämlich den Modul MOD 1. Während sie in der nächsten A-Phase
eine Datenübertragung verlangt, begehrt die Zentraleinheit
AO Zugriff zu dem von ihr gewählten Modu!,
beispielsweise dem Modul MOD 3. Da der Zentraleinheit A 0 eine höhere Priorität gegeben wurde als der
Zentraleinheit A1, erhalt sie vorrangig den Zugang zu
der Adressen-Sammelleitung während der zweiten Α-Phase, so daS ein Zugriff der Zentraleinheit A1 zum
Speicher, beispielsweise zum Modul MOD 2, verhindert wird und die gewählte Adresse für den Modul MOD 3
von der Zentraleinheit A 0 auf die Adressen-Sammelleitung gegeben werden kann. Während der nächsten
Α-Phase verlangt das Befehlswort der Zentraleinheit A ί eine Datenübertragung bezüglich des Speichermoduls
MODi und eine Adressenübertragung für den ausgewählten Speichermodul MOD 2. Da jedoch die
Zentraleinheit A 0 die Priorität über die Adressen-Sammelleitung für die folgende Adressierung des ausgewählten
Speichermoduls, beispielsweise des Moduls AfOi? 4, behält, kann der Befehl drr Zentraleinheit A 1
nicht voll ausgeführt werden. Um jtsJ^ :h einen Veriust
der Daten zu vermeiden, zu denen die Zentraleinheit Al bezüglich des gewählten Moduls MODI Zugriff
erhalten hat, werden die abgerufenen Daten in ein Pufferregister gebracht, das sich in der Steuereinheit
befindet fuid in Fig. 16 durch A 1BUF indentifiziert
ist, so daß während folgender Arbeitszyklen die Daten im Register A IBUF erhalten bleiben, bis sie auf der
Daten-Sammelleitung übertragen werden können. Das Eingeben der Daten in das Pufferregister gibt auch die
Möglichkeit daß diese Daten in den Speichermodul MOD 1 wieder eingeschrieben werden, so daB sie für
den Zugriff durch eine andere Zentraleinheit beispielsweise die Zentraleinheit AO, zur Verfugung stehen.
Wenn die Adressen-Sammelleitung frei wird, kann die von der Zentraleinheit A1 gewählte Adresse des
Moduls MOD 2 auf diese Adressen-Sammelleitung gegeben werden. Inzwischen ist die Zentraleinheit A 0
in der Lage, die Daten aus dem Modul MOD 3 aitf die
Daten-Sammelleitung zu bringen. Da die Zentraleinheit A C ihren Zugang zu der Daten-Sammelleitung behält,
müssen die im Register A XBUF gespeicherten Daten darin gehalten werden, bis die Daten-Sammelleitung
verfügbar wird. Infolgedessen ist eine Übertragung der Daten aus dem Register A XBUF auf die Daten-Sammelleitung
erst möglich, nachdem die Datenübertragung bezüglich des von der Zentraleinheit AO
adressierten Speichern>du!s MODA beendet ist Die
Datenübertragung bezüglich des von der Zentraleinheit Ai ausgewählten Moduls MOD 2 kann dann in der
nächstfolgenden A-Phase erfolgen, wie es F i g. 16 zeigt
Bei jeder der vorstehend genannten Operationen sind die geeigneten Signale AOAfSO und A thiSÖ im
niedrigen Zustand, wenn der Mikrobefehl nicht ausgeführt werden kaun, und im hohen Zustand, wenn
dessen Ausführung möglich ist
Die vorstehend als Beispiele beschriebenen Fälle, bei weichen den Funktionen der Zentraleinheiten A 0 und
A1 geeignete !"ioritaten zugeordnet worden sind,
befassen sich im wesentlichen mit aen Prioritäten
innerhalb der Arbcitsphassn oder Zeitabschnitte. Diese
Fälle gelten analog auch für den Betrieh der Zentraleinheiten BO und B1. Obwohl die Steuereinheit
15 auf diese Weise wirksam die gewünschten Prioritäten erteilen kann, um beim Betrieb entstehende Konflikte
innerhalb jeder Phase zu lösen, stellt sich ein Problem,
wenn eine in der A-Phsse aktive Zentraleinheit zu dem
gleichen Speichennodul Zugriff haben will, mit dem gerade eine Zentraleinheit der 5-Fhase verkehrt Wenn
nicht auch in diesem Fall ffir eine geeignete Zuordnung von Prioritäten Sorge getragen wird, kann einer
bevorrechtigten Zentraleinheit, beispielsweise der Zentraleinheit A 0, der Zugriff zu einem solchen Speichermodul
verwehrt bleiben, bis eine Zentraleinheit der B-Phase mit geringerer Priorität, beispielsweise die
Zentraleinheit Bi, den Verkehr mit einem solchen Speichermodul beendet hat Die hierdurch bedingte
Wartezeit könnte unter gewissen Bedingungen sehr erheblich sein. Ohne eine Prioritlits-Zuordnung im
Verhältnis der in verschiedenen Pkssen arbeitenden
Zentraleinheiten kann es also vorkommen, daß eine Zentraleinheit mit hoher Priorität, wie die Zentralein'
heit A 0, eine erhebliche Latenzzeit aufweist, also eine Zeit, welche die Zentraleinheit abwarten muß, um
Zugriff zu einem gewählten Speichermodul zu erhalten.
Eine wirksame Zwischenphasen-Prioritätszuordnung kann gemäß dem folgenden Codierschema erfolgen, das
sich auf die Anschluß-Codesignale bezieht
A-Por. 0 A-Porl 1
Pnontät
0 0 Die Zentraleinheit mit der höchsten Pnontät, beispielsweise die Zentraleinheit /40, für welche
die kleinste Wartezeit beim Zugriff zu einem ausgewählten Speichennodul vorgesehen ist.
0 1 Bezeichnet die Zentraleinheit mit der nächsthöchsten Pnontät. z. B. die Zentraleinheit 50, fur
welche eine minir:.<äle Wartezeit vorgesehen ist, solange die Zentraleinheit mit der höchsten
Pnontät nicht Zugriff zu dem gleichen Speichennodul verlangt.
1 0 Bezeichnet eine Zentraleinheit einer Phase, mit einer gerne» amen unteren Priorität, bei
spielsweise die Zentraleinheit AI, für die eine minimale Wartezeit nur solange vorgesehen ist.
wie keine andere Zentraleinheit, nämlich eine der Zentraleinheiten AQ. £0oder Bl. zu dem
gleichen Speichennodul Zagnff verlangt
J I Bezeichnet eine Zentraleinheit einer Phase, mit einer gemeinsamen unteren Priorität, bei
spielsweise die Zentraleinheit BX, für die eine minimale Wartezeit nur solange vorgesehen ist.
wie keine andere Zentraleinheit, nämlich eine der Zentraleinheiten /40. M oder Al. zu dem
gleichen Speichennodul Zugriff verlangt.
Wie die vorstehende Tabelle zeigt, wurde den beiden Zentraleinheiten A 1 und B1 mit der kleinen Priorität
tatsächlich die gleiche Priorität zugeordnet, so daß,
wenn ein Speichermodui gerade mit der Zentraleinheit A1 zusammenarbeitet und ein Aufruf von der
Zentraleinheit Bi vorliegt, der Speichermodul automatisch bei der nächsten B-Phase, die nach dem Abschluß
des Speicherzyklus folgt auf die Zentraleinheit BX umschaltet, vorausgesetzt daß keine Aufrufe von einer
der Zentraleinheiten A 0 oder BQ mit höherer Priorität vorliegt. Beim Arbeiten mit άετ vorstehend behandelten
Pnoritäislogik wird der Anschlußcode der Zentraleinheit die den Speichermodul als erste auslöst in
geeigneter Weise gespeichert Wenn während der Zeit während der der Speichermodol besetzt und ein solcher
Anschhißcode gespeichert äst der Speichennodul einen
Aufruf von einer Zentraleinheit mit höherer Priorität erhält wird der vorher gespeicherte Anschlußcode
durch den Anschlußcode höherer Priorität ersetzt Wenn ein solcher Anschlußcode höherer Priorität
gespeichert wird, wird ein Prioritäts-Umschalt-Flipflop
in dem Speichennodul gestellt das ein Signal PSP Hefen, so daß während des nächsten Speicherzyklus
automatisch auf den Anschhiß mit der höheren Priorität
umgeschaltet wird, selbst wenn ein solcher Vorgang ein Umschalten der Betriebsphase erfordert Wenn eine
weitere Anfrage mit einem AnscbJu3code noch höherer
Priorität eintrifft, dann wird der vorher gespeicherte
Anschlußcode gelöscht und es wird der neue Anschhißcode: mit noch höherer Priorität gespeichert Wenn der
Speichennoaul frei ist wird es mn- den Aufruf von der
Zentraleinheit annehmen, deren Anschhißcode gespeichert
ist oder deren AnschluScode einen gespeicherten ersetzt hat
Wenn beispielsweise von der Zentraleinheit Bi ein
Speichennodul gewählt und dadurch der Speichennodul in den Besetzt-Zastand gebracht worden ist und die
Zentraleinheit A1 Zugriff zu diesem Speichermodul begehrt, $ -. wird dieses Begehren abgewiesen, weil der
Speichennodul gersf}*· *■-»*'* ist Der Anschlußcode
der Zentraleinheit A S wird jedoch gespeichert und es wird das Prioritäts-Umschalt-Flipfbp gestellt so daß
beim nächsten Speicherzyklus dev Zentraleinheit A1
der gewünschte Zugriff zu dem Speichennodul freigegeben wird. Wenn der Speichennodul in der B-Phase
frei wird, wird er jede weitere Anfrage der Zentraleinheit B1 zurückweisen und statt dessen in der nächsten
/4-Phase die Anfrage der Zentraleinheit A1 annehmen.
Der Prioritätsiloß hätte in den vorstehend genannten
beiden Fällen unter den folgenden Bedingungen umgeleitet werden können. Insbesondere hätte in dem
Fall, daß im Zeitpunkt des Freiwerdens des von der Zentraleinheit Bi gewählten Speichermoduls ein
Aufruf von der Zentraleinheit BO vorläge, der Speichennodul den Aufruf der Zentraleinheit BO
angenommen. Da die Zentraleinheit BO eine höhere Priorität hat als die Zentraleinheit Bl, hätte die
so Steuereinheit zugelassen, daß die Zentraleinheit BO die
Datenübertragungen während der B-Phasen abschließt Wenn in dem Zeitpunkt in dem der von der
Zentraleinheit B1 gewählte Speichennodul frei -nirde
und zur Α-Phase umschaltete, ein Aufruf für diesen
Speichermodui von der Zentraleinheit AO vorliegt
würde der Aufruf der Zentraleinheit Ai von der
Steuereinheit zurückgehalten werden, während der Aufruf der Zentraleinheit A 0 freigegeben würde.
Zwei weitere Beispiele zur Veranscaaufichung der
so Priorititssteuenmg im Verhältnis zwischen den Arbeitsphasen werden im folgenden anhand der F i g. 17 und 18
beschrieben.
FaH5
In diesem in Fig. 17 veranschaulichten FaH wünscht
die Zentraleinheit A1 Zugang zu zwei verschiedenen
Speichennodnln, nlmlkh den Moduln MODI und
MOD 2, und eins entsprechende Datenübertragung. Die
Zentraleinheit Bi wünscht jedoch Zugriff zu dem
letztgenannten Speichermodul MOD2 und löst diesen
Speichermodul aus, bevor die Zentraleinheit A t Zugang zu diesem Speichermodul erhalten hat Wie
ersichtlich, kann der Befehl der Zentraleinheit A t, der ein Adressieren des Speichermoduls MOD 2 und eine
Übertragung der Daten des Speichermoduls MODi
verlangt, nicht ausgeführt werden, v/eil der Speichermodul
MOD 2 durch das Adressieren durch die Zentraleinheit Bi und die geforderte Datenübertragung besetzt
ist Dei r^emäß werden die Daten von dem Speichermodul
MODi auf das A 1-Speicherregister für eine
vorübergehende Speicherung übertragen, was durch das Signal A XBUF angezeigt wird, wäwrend die
Zentraleinheit B1 die Datenübertragung bezüglich des
'Moduls MOD 2 vollendet und das automatische Wiedereinschreiben der Daten stattfindet Nach der
letztgenannten Datenübertragung kann die Zentraleinheit A 1 den Speichermodul MOD 2 adressieren und
gleichzeitig die Daten des Speichermoduls MOD 1 von dem Pufferspeicher auf die Datenleitung übertragen.
Anschließend kann die Übertragung der Daten des Speichermoduls MOD 2 auf die Daten-SammeUeitung
stattfinden, wie es F i g. 17 zeigt
Fall 6 S
Der in F i g. 18 veranschaulichte Fall betrifft die Verwendung der vorstehend behandelten Zwischenphasen-Prioritätszuordnung
bei Verwendung eines Hochgeschwindigkeits-Speichers,
bei dem beispielsweise der Speicherzyklus die gleiche Dauer hat wie die Mindestdauer
eines Befehlswortzyklus. Beim dargestellten Fall beg' :iren die beiden Zentraleinheiten A1 und Bi
Zugrift zu dem gleichen Speichermodul, wobei der Aufruf der Zentraleinheit A1 vor demjenigen der
Zentraleinheit Bi vorliegt In diesem Fall muß die
Datenübertragung bezüglich der Zentraleinheit A1
abgeschlossen sein, bevor eine Datenübertragung bezüglich der Zentraleinheit B1 stattfinden kann, wie es
Fig. 18 zeigt
Die spezielle Ausbildung einer Ausführungsform einer Logik zur Steuerung des Betriebes von mehreren
Zentraleinheiten mit einer Speichereinheit, welche die oben beschriebenen Prioritäts-Zuordnungen ermöglicht
ist für vier Zentraleinheiten und ein Speichersystern, das eine Vielzahl von Speichennoduln umfaßt, in
den Fig.2 bis 10 und 19 bis 28 dargestellt Die Fig. 19
bis 28 zeigen die Logik- und Steuerkreise, die in der Steuereinheit 15 verwendet werden und welche die
benötigten Schnittstellensignale bezüglich der Steuer- so
einheit und der vier Zentraleinheiten sowie der Speicheremheit sowie auch die in der Steuereinheit
benötigten, internen Steuersignale erzeugen, während
die oben behandelten Fig.2 bis 10 ein Speichermodul des Speichersystems 10 und die Logik- und Steuerkreise
zur Steuerung der Operation eines solchen Moduls und zur Erzeugung der gewünschten Schnittstellensignale
bezüglich des Speichers und der Zentraleinheiten sowie die im Speichermodul benötigten internen Steuersignale
dienen.
Fi g. 19 zeigt in Form eines allgemeinen Blockschaltbildes
den Aufbau der Steuereinheit 15, in der verschiedene Logikschaltungen dazu benutzt werden,
Schnittstellensignale von den Zentraleinheiten und der Speichereinheit zu empfangen und die gewünschten es
Steuersignale für die Zentraleinheiten und die Speichereinheit zn erzeugen. So erzeugt die Adressenlogik 20 die
Signale XADDRSEL, XMEMSEL und XMSQtür jede
der Zentraleinheiten, wobei X jeweils für eine der Bezeichnungen AO1Ai1BO und Bi der Zentraleinheit
steht, in Abhängigkeit von den von derSpeicherheinheit
gelieferten Speicherzustandsignale ΜΓδ und MSt und
den von den Zentraleinheiten gelieferten Speichersteuersignaien
XMCi bis XMCS. Eine spezielle Ausführungsform der Adressenlogik 2© wird anhand der
F i g. 20 und 21 behandelt
Die Speichersteuerlogik 21 benutzt die von der
Adressenlogik 20 zugeführlen Signale XMBMSEL
zusammen mit den Speichersteuersignalen XMCt bis
XMCb von den Zentraleinheiten, um die entsprechenden Steuersignale AfCl bis MCS für die Speichereinheit
zu bilden. Eine spezielle Ausführungsform einer Speichersteuerlogik ist in F1 g. 22 im einzelnen dargestellt
Die Anschlußlogik 22 benutzt die von der Adressenlogik 20 in geeigneter Weise erzeugten
internen Steuersignale zur Erzeugung der Anschlußcodesignale A PORTand D PORT für die Zentraleinheit
Eine spezielle Ausführungsiorm einer solchen Logik ist
in den Fig.23 und 24 im einzelnen dargestellt Die
/i-Phasen-Anschlußlogik 23 und die S-Phasen-Anschlußlogik
24 benutzen die Speicherzustandsignale MSO und MSi, die von der Speichereinheit geliefert
werden, und die Signale XMC i bis XhfÜ5. die von den
Zentraleinheiten geliefert werden, um den Betrieb der
Anschlüsse in den A- und B-Phasen zu steuern, die mit
geeigneten Steuersignalen versorgt werden, welche den laufenden Betrieb, den Warte- und den Speicherzustand
der Anschlüsse anzeigen. Eine spezielle Ausführungsform einer solchen Logik ist in den Fig.25 und 26
dargestellt Einzelheiten der Registerlogik 25 ergeben
sich aus den F i g. 27 und 28.
Bei der in F i g. 20 dargestellten Ausführungsform der
Adressenlogik 20 findet eine Anzahl von JK- Flipflops 31 bis 34 dazu Verwendung festzustellen, welche der vier
Zentraleinheiten den Zugang zu der Adressen-Sammelleitung oder zu der Daten-Sammelleitung zur Übertragung
von Daten zu oder von einem Speichermodul während der Α-Phase oder der S-Phase erhält Das
Vorliegen einer >4-Phase oder einer Ä-Phase wird durch
ein Systemtaktsignal definiert das in einer Einheit der datenverarbeitenden Anlage erzeugt und einem JK-Flip-flop
30 zugeführt wird, um an dessen Ausgängen die geeigneten Taktsignale PHASEA und PHASE B τα
erzeugen. Die Form dieser Taktsignale ist in Fig. 12
dargestellt Die Flipflops 3f und 32 liefern geeignete Adressen- und Speicher-Wählsignale für die Zentraleinheiten
A 0 und A1, wogegen die Flipflops 33 und 34 die
Adressen- und Speicher-Wählsignale für die Zentraleinheiten BO und Bl erzeugen. Gemäß der in Fig.20
veranschaulichten Logik wird beispielsweise für die
Zentraleinheiten A 0 und A1 das Signal A1ADDRSEL
für eine Übertragung bezüglich der Zentraleinheit A 1 so lange erzeugt, wie die Zentraleinheit A 0 nicht den
Zugang zu der Adressen-Sammelleitung durch Bildung des Signals AOMCi fordert Im letzten Fall wird ein
Wählsignal SELA 0 für die Zentraleinheit A 0 gebildet,
um ein Signal A OADDRSEL zu erzeugen, das anzeigt,
daß der Zugang zu der Adressen-Sammeüeitung der Zentraleinheit A t freigegeben wurde.
In gleicher Weise wird der Zugang zu der Daten-Sammelleitung der Zentraleinheit A1 freigegeben, was durch die Erzeugung des Signals AiMEMSEL
angezeigt wird, sofern nicht die Zentraleinheit A 0 den Zugang zu dem gleichen Speichermodul fordert und
einen bevorrechtigen Zugriff hat Eic solcher bevorrechtigter Zugriff kann nur so lange gewährt werden,
230243/IS3
wie der Zentraleinheit A1 nicht bereits schon vorher
Zugang zu der Daten-Sammelleitung gestattet wurde,
was durch das Vorliegen des Signals AiPEND angezeigt wird, oder so lange, wie die Zentraleinheit A1
nicht die ausgewählten Daten in das Pufferregister At eingibt, was durch das Signal A XBUFL angezeigt wird,
oder solange wie die Zentraleinheit A1 eine laufende
Datenübertragung noch nicht abgeschlossen hat, was
durch das Signal AiXFElS angezeigt wird, oder solange
kein Signal vorliegt, das eine Unterbrechung der Funktion der Zentraleinheit A Q verlangt, was durch das
Signal fJOLDÄti angezeigt wird.
Die gleiche Wirkungsweise bezüglich der Adressen-
und Speicherwahl ergibt sich für die Zentraleinheiten BO und B i durch die Funktion der /Ä-Flipflops 33 und
34.
Der restliche Teil der Adressenlogik 20, der zur
Bildung der zur Rückmeldung an die Zentraleinheiten dienenden Signale XMSO dient, ist in Fig.21
dargestellt Wie ersichtlich werden die in Fig.20 dargestellten Adressen- und Speicher-Wählsignale
zusammen mit den Speicherzustandsignalen MSQ und AfSl der Speichereinheit und den Speicherstcuersigna ipa XMCi bis XMC4 kombiniert, um die Signale
XMSO zu erzeugen, die durch ihr Vorhandensein anzeigen, welche der Zentraleinheiten die Adressenoder Daten-Sammelleitungen besetzt halten.
Die Logik zur Erzeugung der Speichersteuersignale
AfCl bis AfCS. die der Speichereinheit von der
Speichersteuerlogik 21 zugeführt werden, ist in F i g. 22 dargestellt Wie ersichtlich werden die geeigneten
Steuersignale XMCi bis XMCS von den Zentraleinheiten zusammen mit den intern erzeugten Adressenwählsignalen SELX, den SpeicherwShlsignalen XMEM, den
A- und θ-Phasen-Treibsignalen von der Adressenlogik
20 und den Register-Ladesignalen XBUFL zugeführt, deren Zustande bewirken, daß die geeigneten Speichersteuersignale gebildet werden, die in der oben
behandelten Weise entweder die Funktion eines ausgewählten Speichennoduls auslösen, das Auslösen
der Funktion verhindern, eine Datenübertragung auslösen oder eine solche Datenübertragung verhindern.
Die Fig.23 und 24 veranschaulichen die Logik zum
Liefern der Signale A PCZTand DPORT, die von der
Steuereinheit der Speichereinheit zugeführt werden. Wie ersichtlich, werden die gewünschten \nscMuB-Codesignale, welche die Adressen- und Daten-Anschlüsse
der aufrufenden Zentraleinheit eindeutig bezeichnen, anhand der intern in bezug auf jede Zentraleinheit
erzeugten Adressen- und Speicher-Wählsignale SELX
und XAfEM in Verbindung mit dem Signal Phase B erzeugt
Die Fig.25 und 26 veranschaulichen die Logik zur
Steuerung des Zuganges zu den A-Piasc- und
.B-Phase-Anschlfissen, die geeignete Signale erzeugt die
anzeigen, wenn die Zentraleinheit A1 (oder B1) solche
Anschlüsse benutzt, indem sie entweder für eine folgende Datenübertragung (beispielsweise A iPEND^
Zustand), für </ne gegenwärtige Datenübertragung
(A 1 WAif-ZüsUind) oder für eine Übertragung zum
Pufferregister für eine vorübergehende Speicherung von Daten (Zustäade A WUFL und A0BÜFL)iesthalten. Für eine solche Funktion ist die Beziehung zwischen
den von den Zentraleinheiten gelieferten Speichersteuersignalen, den von der Speichereinheit gelieferten
Zustandssignalen und den verschiedenen intern erzeugten Zustandssignalen, welche die laufenden, Watte- und
Haltezustände angeben, sowie die Adressen- und
Speicher-Wählsignale erforderlich, wie sie dargestellt sind.
F i g. 27 veranschaulicht das Pufferregistersystem der
Steuereinheit, das ein erstes Datenregister 40 umfaßt Bei diesem Datenregister handelt es sich um ein einziges
16-Bit-Register, in dem alle Daten aufgenommen werden, die auf der Daten-Sammelleitung um die halbe
Dauer eines Befehlswortzyklus verzögert werden müssen, also beispielsweise um 100 ns bei dem oben
behandelten Zyklus von 200 ns Dauer. Die Daten werden anschließend aus dem Datenregister 40 in ein
Ausgangsregister 41 getaktet, das tatsächlich aus vier 16-Bit-Registern besteht von denen jeweils eines einer
der Zentraleinheiten zugeordnet ist Die Daten werden von dem Datenregister 40 auf das richtige der
Ausgangsregister 41 gemäß den Signalen XBUFL am Multiplexer 42 übertragen. Die Daten werden in dem
richtigen Ausgangsregister gehalten, bis die diesem Register zugeordnete Zentraleinheit die Daten annehmen kann. In diesem Zeitpunkt erscheint das Signal
READSEL, damit die gewünschten Daten auf die Daten-Leitung zur Übertragung an die entsprechende
Zentraleinheit gegeben werden können, die durch die Anschlu&Codesignale DPORTO und DPORTi identifiziert wird. Demnach ermöglicht das Registersystem,
daß die Daten auf der Daten-Sammelleitung kontinuierlich in das Datenregister 40 geleitet und vorübergehend
in dem Ausgangsregister 41 aufbewahrt werden, bis die Zentraleinheit, der diese Daten zugeführt werden sollen,
zur Aufnahme der Daten bereit ist
Bezüglich der Funktion des Pufferst<«>erregisters
nach Fig.23 ist zu bemerken, daß das Register bei Vorliegen des Signals READSEL das die Übertragung
von Daten aus dem Ausgangsregister 41 auf die Sammelleitung zur Übermittlung an eine Zentraleinheit
bewirkt, die Bildung eines Schreibsignals WRITE verhindert, so daß solche Daten nicht in das
Pufferregistersystem wieder eingeschrieben werden können. Sobald die Zentraleinheit die Daten annimmt,
wird das Signal READSEL nicht länger erzeugt, so daß das Signal WRITE von dem Puffersteuerregister
gebildet werden kann, damit der Inhalt des Dxtenregijters40auf das Ausgangsregister 41 übertragen wird.
Claims (13)
1. Datenverarbeitende Anlage mit einem mehrere Speichermoduln umfassenden Speicher und mindestens
einer dea Zugriff zp den in den Moduln gespeicherten Daten bewirkenden Steuereinheit,
der ein Zugriff zu einem ersten Speichermodul möglich ist, bevor eine Datenübertragung bezüglich
eines anderen, vorher aufgerufenen Speichermoduls abgeschlossen ist, dadurch gekennzeich- to
net, daß die SpeichermcdulB von der Steuereinheit
nacheinander aufgerufen und zur Datenübertragung veranlaßt werden können, daß jeder Speichermodui
eine Anordnung (21,22) zum Auslösen und Steuern des Ablaufs eines Arbeitszyklus und eine Anordnung
(23,234 24) zum Erzeugen von Signalen, die für den
Betriebszustand des Speichermoduls charakteristisch sind, umfaßt und daß die Anordnung (21,22)
zum Auslösen und Steuern eine Datenübertragung bezüglich ihres Speichermoduls erst dann zuläßt,
wenn die von dem anderen Speichermodui gelieferten, für dessen Betriebszustand charakteristischen
Signale anzeigen, daß eine Datenübertragung bezüglich des wideren Speichermoduls abgeschlossen
ist
Z Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dätett in den
Spsichennodum derart verschachtelt angeordnet sind, daß Daten, die beim Betrieb der Anlage
voraussichtlich nacheinander abgerufen werden, sich nacheinander in verschiedenen Speichermoduln
befinden.
3. Dateaverarbeitende Anlage nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher N
Speichermoduln umfaßt und die Daten N-fach verschachtelt sind, so daß die Wörter von jeweils N
aufeinanderfolgende W3rter urmassenden Wörtergruppen
nacheinander in dea .V Speichermoduln gespeichert werden.
4. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher N
Speichermoduln umfaßt die Daten N/2fach verschachtelt sind, so daß die Wörter von jeweils N/2
aufeinanderfolgende Wörter umfassenden, aufeinanderfolgenden ersten Wörtergruppen nacheinander
in einer ersten Gruppe von N/2 Speichermoduln und die Wörter von jeweils N/2 aufeinanderfolgende
Wörtergruppen nacheinander in einer zweiten Gruppe von N/2 Speichermoduln gespeichert sind.
5. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher N
Speichermoduin umfaßt und die Daten M4fach verschachtelt sind, so daß die Wörter von jeweils
N/4 aufeinanderfolgende Wörter umfassenden, aufeinanderfolgenden Wörtergruppen nacheinander
in einer ersten Gruppe von N/4 Speichermoduln, die Wörter von jeweils N/4 aufeinanderfolgende Wör-
uoooviiuvii) ctu>^ui
ivigvii
in einer
Wörtergrappen nacheinander in einer zweiten go
Gruppe von N/4 Speichermoduln, die Wörter von jeweils N/4 aufeinanderfolgende Wörter umfassenden, aufeinanderfolgenden dritten Wörtergruppen
in einer dritten Gruppe von N/4 Speichermoduln und die Wörter von jeweils N/4 aufeinanderfolgende
Wörter umfassenden, aufeinanderfolgenden vierten Wörtergruppen Sn einer vierten Gruppe von N/4
Speichermoduln gespeichert sind.
6. Dateaverarbeitende Anlage nach einem der
Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicher N=S Speichermoduln umfaßt
7. Datenverarbeitende Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit Einrichtungen zum
Übertragen von Adressen von der Zentraleinheit zu den Speichermoduln und zur Übertragung von
Daten zwischen der Zentraleinheit und den SpsehsTisoäuln, dadurch gekennzeichnet, dsB die
den Zugriff zum Speichermodul gestattenden Mittel auf eine voa der Zentraleinheit zugeführte Adssse
ansprechen, um dea Zugriff zum Speichermodui zu gestatten, und daß die weiteren Mitteln eine
Übertragung von Daten zwischen dem Speichermodui und der Zentraleinheit solange verhindern, bis
die Datenübertragung zwischen einem vorher ausgelösten Speichermodui und der Zentraleinheit
abgeschlossen ist
8. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekecnzeich&st, daß die Einiichtunge".; jm
Obertragen von Adressen und Daten jeweils aus einer einzigen Adressen- bzw. Daten-Sammelleitung
bestehen.
9. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekeimzeichnet, daß die den Zugriff zum
Speichermodul gestattenden Mittel jeweils einen auf die auf der Adressen-Sammelleitung zugeführten
Adressen ansprechenden Adressenselektor zur
Identifizierung ausgewählte Adressen für den zugeordneten Speichermodul und einen auf die
ausgewählten Adressen ansprechenden Befehlsgeber zur Erzeugung eines Signals zum Auslösen des
Speichermoduls umfassen.
10. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Speicbenr.odul
einen Pufferspeicher zur vorübergehenden Aufnahme von Daten, die zwischen dem Speichermodul und
der Daten-Sammelleitung zu übertragen sind, und eine Zustandseinheit zur Erzeugung einer Anzahl
Zustandssignale zur Steuerung des Speichermoduls umfaßt, welche Zustandssignale an eigen, ob für das
Speichermodul eine Datenübertragung läuft, ob das Speichermodul auf eine Verbindung mit der
Daten-Sammelleitung für eine Datenübertragung wartet und ob Daten von dem Speichermodu! auf
den Pufferspeicher übertragen werden selten.
11. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Speichermodul eine Einrichtimg zur Erzeugung eines Daten-Sammelleitungs-Zustandsignals,
das anzeigt daß eine Datenübertragung von diesem Speichermodul stattfindet und daher für eine Datenübertragung von
einem anderen Speichermodul nicht zur Verfügung
steht und eine auf das Signal zürn Auslösen des Speichermoduls und das Vorliegen eines Daten-Sammelleitungs-Zustandsignals
eines anderen
c* :~i
:l. ..—c-o. j:«
den Betrieb des Speichermoduls steuert und die Übertragung von Daten von dem Speichermodul
verhindert wenn das Daten-Sammelleitungs-Zustandssignal
von einem anderen der Speichermodule anzeigt, daß die Daten-Sammelleitung für das
zugeordnete Speichermodui nicht frei ist und die die Übertragung von Daten von diesem Speichermodui
zulaßt wenn das Daten-Sammelleitungs-Zustandssignai
anzeigt daß die Daten-Sammelleitung für das
Speichermodul zugänglich ist
•
•
12. Datenverarbeitende Anlage mit mindestens
einer Zentraleinheit und einem mit der Zentraleinheit zusammenwirkenden, mindestens eisen
Speichermodul umfassenden Speicher; dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit ein erstes
Speichersteuersignal, welches das Auslösen eines Arbeitszyklus des Speichermoduls fordert, und ein
zweites Speichersteuersignal, welches das Auslösen des geforderten Arbeitszykfris des Speichermoduls ig
verhindert, erzeugt und das Speiehenncdul eine auf
das erste Speichersteuersignal und ein von der Zentraleinheit geliefertes Adressensignal ansprechende
erste Einrichtung, die ein Adressen-Wählsignal
erzeugt, wenn eine Adresse dieses Speichermoduls
von der Zentraleinheit gewählt worden ist, eine zweite Einrichtung zur Erzeugung eines .'"•"-'♦zt-Signals,
wenn sich das Speich&mwäul ovade in
seinem Arbeitszustand befindet, und eL.s auf das
Adressenwählsignal, das Besetzt Signal und das zweite Speichersteuersignal - sprechende dritte
Einrichtung umfaßt, die e'·· Sign«! zum Auslösen des
Speichermoduls erzeugt, ii?r it der Zugriff zu der
. gewählten Adresse erfolgt, sofern nicht das Besetzt-Signal
anzeigt, daß der Speichermodul gerade in Betrieb ist, und nicht das zweite Steuersignal fordert,
daS eic Auslösen des Speichermoduls verhindert
wird.
13. Datenverarbeitende Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit und
der Speicher durch eine Daten-Sammelleitung
verbunden sind und die Zentraleinheit dritte und vierte Speicher-Steuersignale liefert, welche al
Aisswahl einer von mehreren Datenübertragungsfunktionen für den Speichermodul fordern, und daß
der Speichermodul eines Pufferspeicher zur Speicherung
der Daten während einer Datenübertragung, einer auf das dritte Speichersteuersignal
ansprechende Einrichtung zur Übertragung von Daten von dem Pufferspeicher auf einen Speicherplatz
des Speichennoduls. eine auf das vierte Speichersteuersignal ansprechende Einrichtung zur
Übertragung von Daten von dem Pufferspeicher auf die Daten-Sammelleitung, und eine auf die Kombination
des dritten und des vierten Speichersteuersignals ansprechende Einrichtung zur Übertragung
von Daten von einem ausgewählten Speicherplatz des Speichennoduls auf den Pufferspeicher und zur
Übertragung dieser Daten vom Federspeicher auf
den ausgewählten Speicherplatz umiaßt
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