DE2053527C3 - Kerzenlaufrohr - Google Patents

Kerzenlaufrohr

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DE2053527C3
DE2053527C3 DE19702053527 DE2053527A DE2053527C3 DE 2053527 C3 DE2053527 C3 DE 2053527C3 DE 19702053527 DE19702053527 DE 19702053527 DE 2053527 A DE2053527 A DE 2053527A DE 2053527 C3 DE2053527 C3 DE 2053527C3
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DE19702053527
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DE2053527A1 (de
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Inventor
Ferdinand 6905 Schriesheim Meyenschein
Original Assignee
Fa. Max Högg, 6905 Schriesheim
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf ein Kerzenlaufrohr, das einen eine Kerze vortäuschenden Wachsmantel «ufweist, in dessen am Boden flüssigkeitsdicht verschlossenem Hohlraum eine Kerze mittels eines in Wasser eingetauchten Schwimmers, auf dem die Kerze Sitzt, auf Grund des Auftriebs gegen eine Anliegefläche nach oben gedrückt wird, wobei oberhalb der Anliegefläche eine Sparpfanne angeordnet ist, durch die der Kerzendocht ragt und die den oberen Rand der Kerze Umgibt.
Bei einem Kerzenlaufrohr der angegebenen Art (DT-Gbm 18 38 710) ist ein Mantel mit einer darin angeordneten Führungshalse vorgesehen, die in eine Bodenkappe eingeschraubt und an ihrem Oberteil von tinem in den Hohlraum des Mantels nach innen ragenden Flansch gehalten ist Die Hülse dient als Führung für die Kerze, in der diese mit geringem Spiel sitzt. Die flüssigkeit kann nur den unterhalb der Kerzenlänge befindlichen Raum der Führungshülse füllen, so daß die Auftriebskraft der Flüssigkeit beschränkt ist. Dies wirkt feich insbesondere dann nachteilig aus, wenn die durch Abbrennen kürzer werdende Kerze durch die zu geringe Auftribskraft nicht ausreichend fest gegen den oberen Anschlag gedrückt wird. Außerdem kriecht das beim Brennen der Kerze weich werdende Kerzenmate-Hai zwischen den Außenmantel der Kerze und die Innenwand der Führungshülse und setzt dem Vorschub der Kerze einen Widerstand entgegen.
Bei einem bekannten Kerzenlaufrohr (DT-AS 12 09 972), das ebenfalls einen eine Kerze vortäuschenden Wachsmantel aufweist wird eine Kerze mittels fciner Schraubenfeder, die als Vorschubelement dient gegen eine Anliegefläche nach oben gedrückt, wobei oberhalb der Anliegefläche ebenfalls eine Sparpfanne angeordnet ist, durch die der Kerzendocht ragt und die (>° den oberen Rand der Kerze umgibt. Die Sparpfanne ist durch einen klammerartigen Metallkörper im Kerzenlaufrohr eingesetzt, so daß die Einsatzkerze geführt und gleichzeitig gegen ein Herausschieben nach oben gesichert ist. Ein Dochthalter mit Abstandhalter ist 6S nicht fest und wärmeleitend mit dem Mantelrohr verbunden. Der Dochthalter liegt lose auf der Einsatzkerze, und in der Endstellung ruht der Abstandhalter auf dem Kerzenteller und stützt so den Dochthalter ab. Durch diese bewegliche Anordnung soll der Nachteil ausgeschaltet werden, der bei einer starren Verbindung darin besteht, daß die von der Ramme der brennenden Einsatzkerze ausgestrahlte Wärme durch den Dochthalter auf das Mantelrohr übertragen wird, wodurch ein Erweichen des Wachsmantels auftreten kann. Aber auch eine lose Verbindung zwischen Dochthalter und Laufrohr beseitigt nicht alle Schwierigkeiten, und auch hier können durch das flüssige Kerzenmaterial, das ausfließen kann, Störungen auftreten, wobei insbesondere auch die Vorschubfeder in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
Schließlich sind mit Wasser gefüllte Kerzenlamper. bekannt (DT-PS 56 382). Eine Kerze wird hierbei in einem Laufrohr des Lampengefäßes geführt. Die Kerze ist an einer gewissen Stelle mit einem verstellbaren Ansatz versehen, der beim Steigen der Kerze gegen einen mit dem Lampengefäß zusammenhängenden Vorsprung stößt Die Kerze brennt dann bis zum Wasserspiegel nieder und erlischt. Eine solche Maßnahme ist bei einem Kerzenlaufrohr der eingangs genannten Art nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kerzenlaufrohr der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Kerze einerseits bei voller Ausnutzung des Auftriebs der Flüssigkeit bis auf den letzten Rest niederbrennt und andererseits dann ohne Verunreinigung des Laufrohres mit Sicherheit erlischt
Diese Aufgabe soll gemäß der Erfindung dadurch gelöst werden, daß auf der Oberseite des Schwimmers eine nach oben offene Wasserschale aufgesetzt ist, die einen mittigen Dorn zum Aufstecken der Kerze aufweist.
Zur Stabilisierung des Schwimmers kann dieser mit einem Korken oder Korkring versehen sein.
Bei einer solchen Ausführung kann das Kerzenlaufrohr vollständig aus Wachs bestehen und somit Laufrohr und Kerzenattrappe gleichzeitig sein. Es kann aber auch als Innenrohr, beispielsweise aus Kunststoff, ausgebildet und mit dem für Kerzenlaufrohre üblichen Wachsmantel umhüllt sein. In jedem Fall ist ein zweites Einsatzrohr, das als gesondertes Kerzenlaufrohr dient, überflüssig. Außer der Sparpfannne, die üblicherweise aus Metall hergestellt ist, können dann die übrigen Bauelemente aus einem durchscheinenden, die Wärme nichtleitenden Kunststoff bestehen.
Das erfindungsgemäße Kerzenlaufrohr ist nicht nur in seiner Konstruktion äußerst einfach, sondern es ist auch sehr leicht zu bedienen. Die Gefahr von Verkleben einzelner Bauteile durch Kerzenmaterial ist nahezu ausgeschlossen. Die Hauptmasse der Kerze wird während des Verbrennens durch das vorhandene Wasser ständig gekühlt und bei gleichbleibender Temperatur gehalten, so daß die Verbrennung optimal ist. Hinzu kommt, daß auch keinerlei wärmeleitende Bauteile im Inneren des Kerzenlaufrohres vorgesehen sein müssen, so daß auch von dieser Seite keine Temperaturerhöung zu befürchten ist. Damit ist die Gefahr ausgeschaltet, daß das Kerzenmaterial weich und knetbar wird und die für den Vorschub nötige Härte verliert. Es ist daher nicht erforderlich, eine besondere Kerze aus einem speziellen hochschmeizenden Material einzusetzen, wie das bei den bisher allgemein verwendeten Kerzenlauf· rohren der Fall ist. Es kann vielmehr jede gewöhnliche Haushaltskerze verbrannt werden, ohne daß irgendwelche Verschmutzungen oder sonstige lästige Nebenerscheinungen auftreten.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung teilweise in Schnittansicht dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Ein Kerzenlauf rohr besteht aus einem Rohr 1, das aus Kunststoff oder einem anderen die Wärme nicht oder nur wenig leitenden Material bestehen kann. Das Rohr 1 kann unmittelbar mit einem eine Kerze vortäuschenden Wachsmantel 2 umhüllt sein. Auf diese Weise entfällt ein zweites Einsatzrohr. Das Rohr 1 kann auch als Einsatzrohr für sich ausgebildet und konzentrisch in einen Wachsmantelzylinder eingesetzt sein. Es genügt auch ein stabiler Wachsmantel ohne auskleidendes Innenrohr. Das Rohr 1 ist am unteren Ende mittels eines Verschlußstopfens 3 dicht verschlossen, der lösbar eingesetzt ist, beispielsweise eingeschraubt, um das Rohrinnere von außen zugänglich zu machen.
Das obere Ende des Rohres 1 trägt eine Sparpfanne 5, die ebenfalls lösbar ist Der Wachsruantel 2 ragt dazu konzentrisch etwas über das Rohrende la hinaus. Der Innenumfang des überstehenden Randabschnittes des Wachsmantels 2 ist profiliert, damit ein Abschlußring 4 feststitzend eingepaßt werden kann. Der Abschlußring 4, der nach innen gewölbt ist, ist mit einer runden mittigen öffnung 4a versehen, in die die Sparpfanne S mit Hilfe eines Verschlußringes 6 eingelassen ist, dessen Längsschnitt im wesentlichen T-förmig ist Der obere ausladene Kopf 6a, des Verschlußringes 6 der mit seiner Unterseite auf dem oberen Rand des Abschlußringes 4 ruht, erleichtert das Anfassen des Verschlußringes 6, um diesen in die öffnung 4a im Abschlußring 4 einzusetzen und herauszunehmen.
Die Sparpfanne 5 muß fest auf dem Kerzenlaufrohr sitzen, da die Kerze 11 von unten her gegen eine Anliegefläche der Sparpfanne 5 gedrückt wird. Sie muß aber auch lösbar sein, weil das Innere des Kerzenlaufrohres auch von oben zugänglich sein muß, da von hier aus die Kerze eingeführt wird. Der Verschlußring 6 kann daher mit einem Gewinde od. dgl. eingeschraubt oder eingerastet sein. Bei der dargestellten Ausführungsform sind am Umfang des Verschlußringes 6 gegenüberliegende, radial nach außen abstehende Zapfen 7 vorgesehen, die nach dem Einsetzen des Verschlußringes 6 mit der Sparpfanne S in die öffnung 4a, unter die Unterseite des auf dem Rohr 1 sitzenden Abschlußringes 4 greifen. Um den Vet schlußring 6 mit den Zapfen 7 in die mittige öffnung 4a des Abschlußringes 4 einführen zu können, sind an der Begrenzungswand der öffnung 4a senkrechte Rillen (nicht dargestellt) angeordnet, deren Stellung und Abmessungen der Stellung und den Abmessungen der Zapfen 7 entsprechen. Der Verschlußring 6 wird an seinem ausladenden Kopf 6a angefaßt und mit den Zapfen 7 in die Rillen im Abschlußring 4 eingeführt und darin nach unten gedruckt. Sobald die Unterseite des ausladenden Kopfes 6a oben an den Rand der mittigen öffnung 4a im Abschlußring 4 an- SS stößt, liegen die Zapfen 7 unmittelbar unterhalb der Unterseite dieses Abschlußringes 4. Der Verschlußring 6 kann nun nach Art eines Bajonettverschlusses gedreht werden, so daß die Zapfen 7 aus dem Bereich der Rillen verschoben werden, gegen die Unterseite des Abschlußringes 4 drücken und den Verschlußring 6 mit der Sparpfanne 5 in Lage gehalten.
Der innenraum des Kerzenlaufrohres ist mit einer ausreichendn Flüssigkeitsmenge nach Art von Wasser 8 gefüllt, in der ein Schwimmer 9 eingetaucht ist, der die Kerze 11 trägt. Der Schwimmer 9 kann ein allseitig geschlossenes hohles Kunststoffgefäß sein. Er ist in seinen Abmessungen und seinem Gewicht so ausgelegt, daß er durch den Auftrieb der Flüssigkeit der Kerze 11 mit dem erforderlichen Anpreßdruck gegen die Anliegefläche an der Unterseite der Sparpfanne 5 preßt. Das Gewicht der Kerze kann dabei unberücksichtigt bleiben, da bei ihrem geringen spezifischen Gewicht (0,9) keine nennenswerte Kraft nach unten wirkt.
Zur Stabilisierung des Schwimmers 9 kann ein Korkring 10 um den Schwimmer gelegt werden, der im unteren, von der Kerzentragfläche entfernten Bereich, angebracht sein kann.
Auf der Oberseite des Schwimmers 9 ist eine nach oben offene Wasserschale 12 aufgesetzt
Diese ist mit einem mittigen Dorn 13 versehen, auf den die Kerze 11 aufgesteckt wird.
Wenn der Schwimmer ° unbelastet, also keine Kerze eingesetzt ist, wird er durch den Auftrieb des Wassers 8 nach oben gegen die durch den Abschluß- und Verschlußring 4 und 6 gebildete Begrenzung gedrückt. Die auf die Wasserschale 12 aufgesetzte Kerze 11 drückt beim Einführen des Verschlußringes 6 mit der Sparpfanne S, die mit ihrer mittigen öffnung 4a über den Kerzendocht geschoben wird, den Schwimmer 9 nach unten in das Wasser 8 im Rohr 1. Wenn nun die brennende Kerze durch das von oben verbrauchte Kerzenmaterial kürzer wird, läßt ihr Druck nach unten nach. Sie wird durch den Auftrieb des Wassers mit dem Schwimmer 9 nach oben bewegt Auf diese Weise wird die Kerze 11 ständig gegen die Anliegefläche gepreßt
Die nach oben offene Wasserschale 12 füllt sich mit Wasser, wenn die Kerze 11 eingesetzt und der Schwimmer 9 unter die Wasseroberfläche gedrückt wird. Wenn sich beim Abbrennen der Kerze der Schwimmer 9 und damit die Wasserschale 12 aus dem Wasser 8 heraushebt, bleibt diese mit Wasser gefüllt
Sobald die Kerze nahezu vollkommen heruntergebrannt ist, liegt die Wasserschale 12 unmittelbar unterhalb des Verschlußringes 6 und somit der Sparpfanne 5, so daß die noch brennende Kerzenflamme durch das in der Schale befindliche Wasser gelöscht wird. Außerdem wird das nicht verbrannte Kerzenmaterial in der Schale gesammelt, so daß eine Verschmutzung des Innenrohres praktisch nicht eintreten kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kerzenlaufrohr. das einen eine Kerze vortäuschenden Wachsmantel aufweist, in dessen am Boden flüssigkeitsdicht verschlossenem Hohlraum eine Kerze mittels eines in Wasser eingetauchten Schwimmers, auf dem die Kerze sitzt, auf Grund des Auftriebs gegen eine AnHegefläche nach oben gedrückt wird, wobei oberhalb der AnHegefläche eine Sparpfanne angeordnet ist, durch die der Kerzendocht ragt und die den oberen Rand der Kerze umgibt, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Schwimmers (9) eine nach oben offene Wasserschale (12) aufgesetzt ist. die einen mittigen Dorn (13) zum Aufstecken der Kerze (11) aufweist
2 Kerzenlaufrohr nach Anspruch J. dadurch gekennzeichnet, daß zur Stabilisierung der Schwimmer (9) mit einem Korken oder Korkring (10) versehen ist.
DE19702053527 1970-10-31 Kerzenlaufrohr Expired DE2053527C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702053527 DE2053527C3 (de) 1970-10-31 Kerzenlaufrohr

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702053527 DE2053527C3 (de) 1970-10-31 Kerzenlaufrohr

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2053527A1 DE2053527A1 (de) 1972-05-10
DE2053527B2 DE2053527B2 (en) 1975-08-21
DE2053527C3 true DE2053527C3 (de) 1976-04-01

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