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Grabstätte aus gleichförmigen sandsteinfarbenen, halb überlappt verklebten Einzelbausteinen (Länge gleich 2x Breite) die quer oder längs angelegt zu einer Grabstätte mit Grabmal und Einfassung, für mehr oder weniger Urnengräber zu einer Einheit zusammengelebt, auch auf Untergründen mit Gefälle machbar und durch die verklebten sandsteinfarbenen Betongartenbausteine gering flexibel bleibt.
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Beschreibung
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Die Erfindung betrifft eine Urnengrabstätte 1 bei der halb zueinander versetzt zueinander verklebte sandsteinfarbene Betongartenbausteine 2 40x20x15 cm zu einem Grabmal 3 mit Einfassung 4 gestaltet wird.
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Aus Kostengründen können für das Fundament 5 im nicht sichtbaren Bereich auch preisgünstigere Betongehwegplatten 6 verwendet werden.
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Auf das rechteckig auf dem Erdreich waagerecht verlegte Fundament 5 werden die sandfarbenen Betongartensteine 2 für die Einfassung 4 und das Grabmal 3 geklebt. Das Grabmal 3 kann je nach Anzahl der sandfarbenen Betongartenbausteine 2 höher oder niederer gestaltet werden.
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Auf den sandsteinfarbenen Betongartenbausteinen 2 wird auf jedem der sich hinter einem Urnengrab 8 befindet nach der Urnenbeisetzung auf der Längsseite in der Mitte ein Namensschild 12 mit individueller Gestaltung bei gleicher Abmessung angebracht.
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Die Einfassung 4 kann durch mehr sandsteinfarbene Betongartenbausteine 2 übereinander versetzt verklebt erhöht werden um Grabstätten 1 auch auf Bodenflächen mit Gefälle anzulegen.
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Die Urnengräber 8 befinden sich von außerhalb der Einfassung 4 nur 40 cm vom Außenrand der Einfassung entfernt und sind bei einer Urnenbeisetzung von dort gut erreichbar
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Die Urnen 9 sind 40 cm voneinander entfernt um Beschädigungen von beigesetzten Urnen 9 beim aufgraben zu vermeiden.
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Beim Grabmal 3 werden Urnengräber nicht angelegt, um die Stabilität des Erdreiches beim Grabmal 3 beim aufgraben nicht zu verringern.
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Schriftliches kann in das Grabmal 3 eingefräst, oder mit einem angebrachten Schild gestaltet werden.
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Durch die Abmessung der sandsteinfarbenen Betongartenbausteine 2 ohne Schnörgel und die großzügige Aufteilung und Bezeichnung der Urnengräber ist die Wirkung gediegen und großzügig trotz geringer Herstellungskosten und schnellen einfachen Aufbau.
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Durch die großzügige geordnete Aufteilung können Urnengräber 8 von der Friedhofsverwaltung auch als Doppel oder Familienurnengräber angeboten werden.
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Bekannt sind
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Urnengräber mit Umrandung und Grabmal aus teuren Einzelteilen in Sonderanfertigung wie große Engel, künstlerische Grabmale 10 oder Schnörgel aus Granit oder Beton für wenige Urnengräber.
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Komforturnengräber mit Umrandung und Grabmal aus verschieden geformten teuren Einzelteilen, aus speziellen Beton, mit vielen Urnengräbern, mit Namenstafeln auf der Umrandung, die aber keine Zuordnung zum dazugehörigen Urnengrab haben
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Bei denen die Urnengräber ungeordnet sehr nahe beieinander liegen und deshalb bei einer Urnenbeisetzung eine bereits vorhandene Urne beschädigt werden kann.
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Bei einer Beisetzung kann es notwendig sein, dass die Fläche mit vorhandenen Urnen betreten werden muss.
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Aufgabe der Erfindung ist
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Eine würdevolle großzügig gestaltete Urnengrabstätte 1 zu schaffen, die nicht aus teuren gesondert angefertigten Elementen hergestellt wird, sondern aus einzeln zusammengeklebten preisgünstigen sandfarbenen Betongartenbausteinen 2 , gleicher Abmessung aus einem Betonsteinwerk.
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Eine Urnengrabstätte 1 zu schaffen, die längs oder quer angelegt, auch auf schrägen Flächen, mehr oder weniger Urnengräber 8 , abhängig von der Anzahl der in Längsrichtung liegender sandfarbener Betongartenbausteine 2 , zwischen einer Einfassung 4 mit einem Grabmal 10 geordnet aufnehmen kann.
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Eine Urnengrabstätte 1 zu schaffen, die längs oder quer angelegt, immer den gleichen rechteckigen Grundaufbau hat.
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Eine Urnengrabstätte 1, speziell bei einer langen Einfassung 4 zu schaffen, die durch Verklebung der sandfarbenen Betongartenbausteine 2, oder auch Betongehwegplatten die Einfassung flexibel bleibt und nicht zur Rissbildung neigt.
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Eine Urnengrabstätte 1 mit soweit auseinanderliegenden Urnengräbern 8, zu schaffen, dass keine Urne 9 , die beigesetzt ist, bei einer neuen Beisetzung beschädigt wird.
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Eine Urnengrabstätte 1 zu schaffen, bei der die Urnengräber 8 von außerhalb der Einfassung 4 gut erreichbar ist und die Fläche zwischen der Einfassung 4 und dem Grabmal 10 bei eine Beisetzung nicht betreten werden muss.
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Eine Urnengrabstätte 1 zu schaffen bei der auf der Einfassung 4 eine dem Urnengrab zugeordnete Namenstafel, gut befestigt nach einer Beisetzung angebracht werden kann.
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Die Lösung ist
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Es zeigen
- 1 eine in 3 Ansichten dargestellte Urnengrabstätte 1, quer angelegt, mit einem niederen, aus miteinander verklebten sandsteinfarbenen Betongartenbausteinen 2 Grabmal 3 mit einer Einfassung 4, ebenfalls aus den gleichförmigen sandsteinfarbenen Betongartenbausteinen 2 auf einer waagerechten Bodenfläche 11 errichtet, aus den gleichförmigen sandsteinfarbenen Betongartenbausteinen 2, oder den als Fundamentsteine 13 zu verwendeten Beton-Funktionspflastersteinen 14 für beispielhaft 14 Urnengräber 8 Auf der Einfassung 4 ist auf jedem der in Längsrichtung hinter einem Urnengrab 8 in Längsrichtung liegenden sandfarbenen Betongartenbausteins 2 der Einfassung 4 ein gleichförmiges Namensschild 12 angebracht, das erst nach einer Urnenbeisetzung angebracht wird. Beispielhaft sind die Steine verklebt mit Bauflexkleber oder steinbindender-Baukleber. Beispielhaft verwendete Betonsteine von der Firma Kann GmbH. Baustoffwerke. Für das Grabmal 3 und die Einfassung 4, Travino- Walling 40/20/15. Für das Fundament, Beton-Funktionspflastersteine 14 Multi-Tec 40/20/8. Der Grabmaltext 10 ist eingemeißelt, kann auch als Schild eingesetzt werden. Urnengräber 8 sind vor dem Grabmal 3 im Erdreich 7 aus Festigkeitsgründen nicht vorhanden.
- 2 eine in 3 Ansichten dargestellte Urnengrabstätte 1 quer angelegt, wie bei 1 beschrieben, mit einem erhöhten Grabmal.
- 3 eine in 3 Ansichten dargestellte Urnengrabstätte 1 , quer angelegt, mit einem niederen Grabmal, wie bei 1 beschrieben , auf einer unebenen Bodenfläche 11, die ausgeglichen wird, mit einer zusätzlichen Lage sandsteinfarbener Betongartenbausteine 2.
- 4 eine in 3 Ansichten dargestellte Urnengrabstätte 1 , längs angelegt, mit einem erhöhten Grabmal 3 auf einer waagerechten Bodenfläche 11 wie bei 1 beschrieben, mit einem Fundament 5 aus Beton- Funktionspflastersteinen 14 . Beispielhaft mit 12 Urnengräbern 8.
- 5 eine Ansicht eines niederen Grabmales 3 in der Urnengrabstätte 1 wie bei 4 beschrieben. In Pfeilrichtung.
- 6 eine in 3 Ansichten dargestellte Urnengrabstätte 1, beispielhäft mit 12 Urnengräbern 8, längs angelegt, mit einem niederen Grabmal 3 , auf einer schrägen Bodenfläche 12, die ausgeglichen ist, mit sandsteinfarbenen Betongartenbausteinen 2, die bei dieser Lösung als Fundamentsteine 13 eingesetzt sind.
- 7 eine Ansicht von hinten in Pfeilrichtung auf das niedere Grabmal 3 bei der unter 6 beschriebenen Urnengrabstätte 1.
- 8 eine Draufsicht der als Fundament 5 dienenden waagerecht verlegten Fundamentsteine 13 aus Beton-Funktionspflastersteinen 14 oder sandfarbenen Betongartenbausteinen 2 , beispielhaft von der Firma Kann, MultiTec grau 40/20/8 oder Travino- Walling 40/20/15, für eine quer angelegte Urnengrabstätte 1 mit dem Grabmal in der Mitte. Dazu Voraussetzung für das Grabmal 3 in der Mitte, ist eine ungerade Anzahl der in Pfeilrichtung liegenden Fundamentsteine 13.
- 9 eine Draufsicht der als Fundament 5 waagerecht verlegten Fundamentsteine 13 aus Beton-Funktionspflastersteinen14, oder sandfarbenen Betongartenbausteinen 2, für eine in Längsrichtung angelegte Urnengrabstätte 1.
- 10 ein beispielhaft gestaltetes Namensschild, das nach einer Urnenbeisetzung auf der Einfassung 4 der Urnengrabstätte1 beim Urnengrab 8 befestigt wird.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Urnengrabstätte1
- 2
- sandfarbene Betongartenbausteine
- 3
- Grabmal
- 4
- Einfassung
- 5
- Fundament
- 6
- Beton Gehwegplatte
- 7
- Erdreich
- 8
- Urnengrab
- 9
- Urne
- 10
- Grabmaltext
- 11
- Bodenfläche
- 12
- Namensschild
- 13
- Fundamentsteine
- 14
- Beton-Funktionspflastersteine