DE19928572A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Tauchbehandlung von Halbleitern und anderen Einrichtungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Tauchbehandlung von Halbleitern und anderen EinrichtungenInfo
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Abstract
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Reinigen von Halbleitereinrichtungen und anderen Werkstücken unter Verwendung einer wässrigen Spüllösung verwendet eine deoxygenierte wässrige Lösung. Die deoxygenierte wässrige Lösung wird erzeugt, indem die wässrige Spüllösung und ein Trägergas durch eine Entgasungseinrichtung (108) mit osmotischer Membran hindurchgeführt werden. Eine Reinigungskammer (34) ist ebenfalls beschrieben, um das Reinigungsverfahren auszuführen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Verarbeiten im Wasser
verschieder Gegenstände, einschließlich das Tauchreinigen von
Halbleiterwafern unter Verwendung deoxygenierter, wässriger
Spüllösungen.
Wie hierin deutlich werden wird, richtet sich die vorliegende
Erfindung auf die Behandlung im Wasser einer weiten Vielzahl
kommerziell wichtiger Gegenstände, wie
Flüssigkristallanzeigen, Flat-Panel-Anzeigen,
Speicherplattenträger wie auch photographische Platten und
Filme. Die vorliegende Erfindung hat im Gebiet von
Halbleiterwafern sofortige wirtschaftliche Akzeptanz
gefunden, insbesondere Wafer eines Typs, die schließlich
durchtrennt werden, um eine Mehrzahl von elektronischen
Einrichtungen zu bilden.
Während des Herstellverlaufs kommerzieller Halbleiterwafer
werden Lagen unterschiedlicher Stoffe auf einer Oberfläche
eines Waferblanks aufgebaut. Diese verschiedenen Lagen werden
unter Verwendung einiger unterschiedlicher Ätztechniken
verarbeitet, von denen jede zu einem Rückstand führt, der die
weitere Herstellung der Einrichtung behindert. Es ist
wichtig, daß solche Rückstände wirkungsvoll entfernt werden.
Typischerweise werden die verschiedenen Typen von Rückstand
mit Lösungsmitteln entfernt, die speziell für die besonderen
Rückstände geeignet sind. Während solche Lösungsmittel im
allgemeinen zum Entfernen von Rückständen wirkungsvoll sind,
behindern auch auf den Oberflächen der Halbleitervorrichtung
verbleibende Lösungsmittel die weiteren Herstellschritte der
Vorrichtung.
Somit ist es wichtig, daß die Lösungsmittel von der
Halbleitereinrichtung entfernt werden, und es ist bekannt,
daß das Spülen mit Wasser ein wirkungsvolles Mittel zum
Entfernen von Lösungsmittel ist. Jedoch haben sich die Stoffe
für die Lagen von Halbleitereinrichtungen über die Jahre
verändert und derzeit verwenden die Hersteller von
Halbleitereinrichtungen Stoffe, die beim Kontakt mit Wasser
einer Korrosion unterworfen sind. Bei den Bestrebungen, das
Korrosionsproblem zu mindern, wurde Kohhlendioxidgas in das
Spülwasser dispergiert, d. h. in Blasenform eingeführt, um den
pH-Wert des Spülwassers teilweise herabzusetzen. Jedoch hat
sich das blasenförmige Einbringen von Kohlendioxid in
Wasserspülungen, die in der Herstellindustrie für
Halbleitereinrichtungen verwendet werden, nur teilweise als
wirkungsvoll herausgestellt, um das Maß an Korrosion
herabzusetzen, und fügt weiterhin die Gefahr hinzu, daß
kontaminierende Partikel in die Lösung eingeführt werden. In
dem Bestreben, wachsende Korrosionsprobleme zu überwinden,
hat die Herstellindustrie für Halbleitereinrichtungen
zwischengeschaltete Spülschritte unter Verwendung
nichtwässriger Spüllösungen untersucht. Jedoch haben sich
solche nichtwässrige Lösungen als weniger wirkungsvoll als
Spülwasser beim Entfernen von Lösungsmitteln herausgestellt,
und Wafer werden noch immer üblicherweise trotz der
Korrosionswirkungen mit Wasser gespült.
Beträchtliche Anstrengungen wurden unternommen, um das Maß
des Inkontaktbringens eines Wafers, der Legierungen aus
Kupfer und Aluminium enthält, mit Spülwasser zu verringern.
Jedoch muß scheinbar der Aluminiumgehalt der Legierung
beträchtlich verringert und möglicherweise eliminiert werden,
um zukünftige Erfordernisse für ein verbessertes elektrisches
Verhalten zu erfüllen, wodurch die Anfälligkeit der
Materialien der Waferlagen gegenüber Korrosion auf auf ein
höheres Maß als das derzeit erfahrene erhöht wird.
Ein Beispiel von Anstrengungen, um die Waferherstellung zu
verbessern, beinhaltet das Entfernen von Sauerstoff, um das
Oxidwachstum auf der Oberfläche von Halbleiterwafern zu
verringern. Zum Beispiel richtet sich die Literatur, welche
das PALL SEPAREL Modell EFM-530 Degasification Module
beschreibt, an die Verringerung von gelöstem Sauerstoff in
deionisiertem Wasser in einer Weise, welche potentielle
Fehlstellen an Halbleitereinrichtungen, die durch die Bildung
ungewünschter Oxidschichten verursacht werden, vermeidet. Wie
in der Technik bekannt ist, bildet sich eine Oxidlage, wenn
reines Silizium einer Sauerstoffquelle ausgesetzt wird, wie
gelöstem Sauerstoff in einem Spülwasser oder einem anderen
wässrigen Medium. Die Oxidlage kann die Oberfläche des
Siliziums von hydrophob auf hydrophil verändern, ein
unerwünschter Zustand in gewisser Hinsicht bei der
Waferverarbeitung, wie bei Vordiffusions-Reinigungsverfahren.
Demgemäß richtet sich das PALL Degasification Module an die
Notwendigkeit, Spülwasser zu deoxygenieren, um die Bildung
einer Siliziumdioxidschicht im Spülwasser zu vermeiden,
nachdem der Wafer mit einer HF-Ätzlösung behandelt wird. Wie
ersichtlich ist, besteht kein Zusammenhang zwischen dem
Problem, an das sich das PALL Degasification Module richtet,
mit Problemen, die beim Kontrollieren der Korrosion von
Aluminium, wie dem Pitting (Grübchenbildung) und Ätzen
auftreten, wie beim Verarbeiten von Wafers erfahren wurde,
die auf ihrer Oberfläche Kupfer/Aluminiumstrukturen tragen.
Während gelöster Sauerstoff auch vom Gesichtspunkt der
Korrosion abzulehnen ist, betrifft das Korrosionsproblem
nicht die Bildung unerwünschter Oxide. Es wird eine weitere,
vollständigere Systemkontrolle über die Waferverarbeitung
benötigt, um die Korrosion in Wafern, die
Kupfer/Aluminiumaufbauten enthalten, zu verringern.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Reinigung für Halbleiterwafer unter Verwendung wässriger
Lösungen vorzusehen, die in einer Weise behandelt werden, um
eine Korrosion von Materialien der Halbleitereinrichtung, die
auf Halbleitersubstraten in Lagen angeordnet sind,
auszuschließen.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Reinigung des oben beschriebenen Typs vorzusehen, die
wirkungsvoll sogar in relativ kleinen, hohlen Aufbauten ist,
die auf einer Halbleiteroberfläche geformt sind, wie Vias.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
wässrige Behandlung des oben beschriebenen Typs vorzusehen,
der gelösten Sauerstoff aus einer wässrigen Lösung entfernt,
während der pH-Wert der wässrigen Lösung geregelt wird.
Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
Anordnungen für eine wässrige Behandlung vieler verschiedener
Typen von Einrichtungen unter Verwendung einer herkömmlichen,
leicht erhältlichen Ausstattung und unter Verwendung relativ
kostengünstiger Verbrauchsmaterialien vorzuschlagen.
Wieder eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es,
Verarbeitungsanordnungen des oben beschriebenen Typs
bereitzustellen, indem eine Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran verwendet wird und unter Verwendung eines
Trägerfluids (vorzugsweise ein Gas), das aus einer oder
mehreren Komponenten besteht, vorzugsweise zum Entfernen von
Sauerstoff und, optional, einer pH-Regelung oder einer
anderen chemischen Einstellung bezüglich der wässrigen
Lösungen.
Diese und andere Aufgaben gemäß dem Prinzip in der
vorliegenden Erfindung werden in einer Vorrichtung zur
Verarbeitung eines Werkstückes bereitgestellt, umfassend
eine Reinigungskammer, die einen Hohlraum definiert, um das Werkstück aufzunehmen, und eine Einrichtungsöffnung, durch die das Werkstück in und aus dem Hohlraum heraus hindurchtritt;
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Entgasungshohlraum begrenzt, wobei eine Membran den Entgasungshohlraum in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für wässrige Lösung, der dem ersten Teil zugeordnet ist, um wässrige Lösung in Kontakt zu einer Seite der Membran zu bringen, und einen Trägergaseinlaß und einen Trägergasauslaß, der dem zweiten Teil zugeordnet ist, um Trägergas in Kontakt zu der anderen Seite der Membran zu bringen;
und wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Reinigungskammer gekoppelt ist.
eine Reinigungskammer, die einen Hohlraum definiert, um das Werkstück aufzunehmen, und eine Einrichtungsöffnung, durch die das Werkstück in und aus dem Hohlraum heraus hindurchtritt;
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Entgasungshohlraum begrenzt, wobei eine Membran den Entgasungshohlraum in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für wässrige Lösung, der dem ersten Teil zugeordnet ist, um wässrige Lösung in Kontakt zu einer Seite der Membran zu bringen, und einen Trägergaseinlaß und einen Trägergasauslaß, der dem zweiten Teil zugeordnet ist, um Trägergas in Kontakt zu der anderen Seite der Membran zu bringen;
und wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Reinigungskammer gekoppelt ist.
Fig. 1 ist eine vorderseitige Aufrißansicht einer
Reinigungsvorrichtung gemäß den Prinzipien der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine schematische Draufsicht derselben;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht entlang der Linie 3-3
in Fig. 2;
Fig. 4 ist ein schematisches Diagramm derselben; und
Fig. 5 bis 8 zeigen eine Betätigungsabfolge.
Wie oben erwähnt wurde, hat die vorliegende Erfindung eine
sofortige Anwendung im Gebiet der Herstellung von
Halbleitereinrichtungen gefunden. Jedoch ist beim
Bereitstellen von Verfahren und Vorrichtungen zum Ausführen
kontrollierter Tauchverarbeitungsverfahren wie auch
Bereitstellen von deoxidierten und/oder pH-geregelten
wässrigen Lösungen die vorliegende Erfindung sofort auf einen
weiten Bereich kommerziell wichtiger Betätigungen anwendbar,
wie dem photographischen Verarbeiten von Platten, Filmen und
Prints und die Herstellung von Flüssigkristall- und
Flatpanel-Anzeigen, wie auch Gegenstände, die
hochkomplizierte Oberflächenverarbeitungen benötigen, wie
Festplattenspeichersubstraten. Wie unten deutlich werden
wird, wird die vorliegende Erfindung mit Bezugnahme auf die
Verarbeitung von Halbleiterwafern beschrieben werden, obwohl
dem Fachmann deutlich werden wird, daß andere Typen von
Werkstücken außer Halbleiterwafern und die Tauchverarbeitung
außer das wässrige Reinigen und/oder Spülen von
Halbleiterwafern ebenfalls innerhalb des Umfangs der
vorliegenden Erfindung umschlossen ist.
Halbleiterwafer werden typischerweise hergestellt, indem eine
geschichtete Reihe von Einrichtungen einstückig mit einem
darunterliegenden Halbleiterrohling oder sogenannten "prime
wafer" gebildet wird. Bei der Bildung jeder Lage muß der
verarbeitete Wafer poliert und in Vorbereitung für den
nächsten Beschichtungsschritt gereinigt werden. Mit den
derzeit vorgehenden Änderungen bezüglich der Lagenmaterialien
sind neue, anspruchsvolle Verarbeitungsprobleme entstanden.
Im allgemeinen nehmen die Stückkosten einzelner Wafer
dramatisch zu, und demgemäß führen selbst teilweise
Ausschußexemplare von Wafern, die verarbeitet werden, zu
einer teuren Strafe für den Waferhersteller. Ungewünschte
Materialien, wie Kontaminationspartikel und Reststoffe, die
mit dem Ätzen von Verbindungen oder Metallätzverfahren
verbunden sind, können dazu führen, daß nachfolgende
Beschichtungsverfahren versagen. Solche Reststoffe und
Kontaminationspartikel, die mit diesen verbunden sind, werden
üblicherweise unter Verwendung verschiedener Lösungsmittel
entfernt. Die Lösungsmittel werden dann mit einer oder
mehreren Spüllösungen entfernt, und die vorliegende Erfindung
hat sofortige Akzeptanz beim Bereitstellen von wässrigen
Lösungen (d. h. Lösungen, deren Zusammensetzung entweder
ausschließlich oder vorherrschend aus Wasser besteht), zur
Verwendung bei solchen Reinigungs- und insbesondere bei
Spülverfahren gefunden.
Beschichtungsmaterialien (wie Aluminium/Kupferlegierungen und
vorgeschlagene Strukturen ganz aus Kupfer), die stärker
Korrosion ausgesetzt sind, wenn sie Wasserspülungen
ausgesetzt werden, werden zunehmend verwendet. Es bestehen
aber, wie allgemein anerkannt ist, deutliche Vorteile beim
Verwenden wässriger Lösungen zum Spülen von Wafern. Zum
Beispiel benötigen im Vergleich zu nichtwässrigen Spülungen
(d. h. Spülungen, die nicht überwiegend aus Wasser bestehen),
wie Isopropylalkohol (IPA) oder N-Methyl-Pyrrolidon (NMP),
wässrige Spüllösungen weniger Investitionskosten, geringere
Sicherheitsvorkehrungen und sind leichter entsorgbar, wenn
ihre Lebensdauer abgelaufen ist, und für viele Typen
herkömmlicher Lösungsmittel sind wässrige Lösungen die
wirkungsvollsten Spülmittel zum Reinigen der verarbeiteten
Waferoberflächen.
Bei der Entwicklung der vorliegenden Erfindung wurde der
Korrosionsmechanismus in Betracht gezogen, der typischerweise
bei der Verarbeitung von Halbleiterwafern abläuft. Zum
Beispiel wurde die Korrosion von Aluminium mit Bezugnahme auf
die folgenden Oxidations-/Reduktionsreaktionen studiert.
4Al → 4Al3- + 12e- (Gleichung 1)
6H2O + 302 + 12e- → 12OH- (Gleichung 2)
4Al + 302 + 6H2O → 4Al(OH)3 (Gleichung 3)
4Al(OH)3 → 2Al2O3 + 6H2O (Gleichung 4)
Gleichungen 1 und 2 beschreiben die Reaktionen, welche die
Bildung von Korrosion und die Korrosionsnebenprodukte, die in
Gleichungen 3 und 4 wiedergegeben sind, antreiben. Wie hierin
deutlich werden wird, ist es die Vorgehensweise der
vorliegenden Erfindung, den Sauerstoffreaktanten zu
entfernen. Weiterhin wird beobachtet, daß die Korrosionsraten
durch den pH-Wert der wässrigen Lösung beeinflußt werden.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, sowohl die
pH-Kontrolle wie auch das Entfernen von Sauerstoff zu
kombinieren, um eine kombinierte einstufige Behandlung der
wässrigen Lösungen zu bilden, die mit den Wafern während der
Verarbeitung in Kontakt gebracht werden.
Bezugnehmend nun auf Fig. 1 und 2 ist eine
Waferbehandlungsvorrichtung gemäß den Prinzipien der
vorliegenden Erfindung allgemein mit 10 gezeigt. Die
Vorrichtung 10 weist eine Verarbeitungskammer 12 auf, die von
dem betreffenden Equipment umgeben ist, um ein
Waferverarbeitungsverfahren zu bilden. Wie aus Fig. 2
ersichtlich ist, ist ein Roboter-Belade-/Entladebereich 14
neben oder über der Verarbeitungskammer angeordnet und weist
eine herkömmliche Roboter-Einsetzausrüstung (nicht gezeigt)
zum Einsetzen und Entfernen von Halbleiterwafern aus der
Verarbeitungskammer 12 auf. Referenznummer 16 richtet sich
auf einen Bereich der Waferverarbeitungsvorrichtung 10, die
eine nicht unterbrechbare Energieversorgung (UPS) und eine
Regelungseinrichtung aufweist, umfassend einen Computer und
eine elektronische Input/Output-Einrichtung, auf die durch
Schalter oder andere Regler 18 zugegriffen wird, die auf der
Außenseite des Umhüllungsgehäuses angeordnet ist, wie z. B.
aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Wendet man sich nun Fig. 3 zu, so ist die Verarbeitungskammer
12 detaillierter dargestellt. Obwohl mit der Kammer 12
unterschiedliche Verfahren ausgeführt werden können, hat sie
sofortige Anwendung zur Tauchreinigung (einschließlich Spülen
und Trocknen) von Halbleiterwafern gefunden, wie den in Fig.
3 dargestellten Wafer 22. Die Kammer 12 umfaßt einen Körper,
der allgemein mit 24 angezeigt ist und eine Aufnahme 26 und
eine äußere, umgebende Umhüllung 28 umfaßt. Der Körper 24
umschließt ein hohles Inneres 30, das vorzugsweise hermetisch
abgedichtet und zu einem geeigneten Regelungssystem abgesaugt
wird.
Die Aufnahme 26 ist vorzugsweise aus Quarzmaterial oder einem
anderen nicht reaktiven Material hergestellt und gebildet, um
einen Waferaufnahmehohlraum 34 zu begrenzen mit einer oberen
Öffnung 36, durch die Wafer oder andere Werkstücke
hindurchtreten, wenn sie in den Hohlraum 34 eingesetzt oder
aus diesem entfernt werden. Eine Überlauföffnung 38 ist neben
dem oberen Ende der Aufnahme 26 gebildet und richtet einen
Überlauf in einer unten mit Bezugnahme auf das schematische
Diagramm in Fig. 4 zu beschreibenden Weise. Eine oder mehrere
Wafer 22 werden an ihrer unteren Kante auf Einrichtungen oder
Halteelemente 42 gehalten, die neben einem Durchgang 44
angeordnet sind, der mit einem Beruhigungsraum 46 in
Verbindung steht, der unter dem Körper 24 angeordnet ist. Ein
Schnellablaufventil 48 ist am unteren Ende des
Beruhigungsraums 46 angeordnet.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, verbindet ein Durchgang 44
den Hohlraum 34 mit einem inneren Volumen 52 des
Beruhigungsraums 46. Ein Ventil 60 für schnelle Strömung und
ein Ventil 62 für langsame Strömung stehen mit dem Inneren 52
in Verbindung und werden betätigt, um den Beruhigungsraum 46
mit einem wässrigen Medium, vorzugsweise entionisiertem
Wasser, zu füllen, das in einer hierin beschriebenen Weise
behandelt wurde. Auch ist mit dem Inneren 52 des
Beruhigungsraums 46 ein Ventil 66 für schnelle Strömung und
ein Ventil 68 für langsame Strömung gekoppelt, die verwendet
werden, um den Beruhigungsraum 46 mit einer Chemikalie zu
füllen, wie Lösungsmittel oder einer nichtwässrigen
Spüllösung, wie Isopropylalkohol (IPA). Beim Betrieb wird der
Beruhigungsraum 46 zuerst mit einer gewünschten Lösung
gefüllt, wobei der Flüssigkeitspegel schließlich über den
Durchgang 44 ansteigt, um in den Hohlraum 34 einzutreten. Der
Flüssigkeitspegel kann innerhalb der Quarzaufnahme 26 bei
jeglichem Verarbeitungsschritt gehalten werden, oder kann
absichtlich das Überströmen zum Strömen durch den Überlauf 38
erzeugen. Vorzugsweise werden Werkstücke und Lösung innerhalb
der Aufnahme 26 durch herkömmliche Einrichtungen durch
Schallübertrager 102, vorzugsweise Ultraschall oder
Megaschallübertrager, angeregt, um die Reinigung oder andere
Verarbeitungsschritte zu verstärken.
Eine obere Wand 72 des Körpers 24 weist einen Absatz für eine
herkömmliche Dichtung 74 auf. Eine Mehrzahl von Deckeln,
vorzugsweise zwei Deckel und mehr vorzugsweise drei Deckel,
sind gelenkig mit dem Körper 24 nahe der oberen Oberfläche 72
verbunden und selektiv, einer jeweils zu einem Zeitpunkt,
bewegbar, um das obere Ende 36 der Aufnahme 26 dicht zu
umschließen. Wie hierin deutlich werden wird, ist jeder
Deckel betätigbar, um einen Hohlraum 34 zu umschließen, um
einen weiten Bereich von Umgebungen innerhalb des
Aufnahmehohlraumes vorzusehen. Zum Beispiel wird der
Verarbeitungsdeckel 80, der gelenkig bei 82 am Körper 24
verbunden ist, während des Reinigens und einer anderen
Verarbeitung von Wafern 22 geschlossen. Um eine Kondensation
auf der inneren Oberfläche 84 des Deckels zu verhindern, ist
der Deckel 80 mit einem bedeckenden Erhitzer 86 versehen. Es
ist im allgemeinen bevorzugt, daß der Deckel 80 eine
Gasumhüllung unter Druck auf der Oberseite der
Flüssigkeitsoberfläche innerhalb des Hohlraums 34
einschließt. Die Gasumhüllung wird in den Hohlraum durch eine
herkömmliche Düseneinrichtung in dem Verarbeitungsdeckel oder
der Hohlraumwand eingeführt. Die Gasumhüllung kann aus einem
geeigneten, nicht reaktiven Spülgas, wie Stickstoff, bestehen
oder, wenn gewünscht, aus Kohlendioxid bestehen, um eine
zusätzlich pH-Regelung vorzusehen, wenn die
Flüssigkeitsoberfläche innerhalb des Hohlraums 34 zerstört
wird, wie während des Verfahrens eines schnellen Füllens des
Hohlraumes. Optional kann der Verarbeitungsdeckel 80 eine
Vorrichtung aufweisen, um in Vorbereitung eines
Verfahrensschrittes die Umgebungsatmosphäre aus dem Hohlraum
34 zu entfernen.
Der Trocknungsdeckel 90 wird abgesenkt, um mit der Dichtung
74 in Eingriff zu treten und die oberen Öffnung 36 des
Hohlraums 34 während der Wafertrocknungsverfahren zu
schließen. Der Deckel 90 umfaßt vorzugsweise eine
herkömmliche Wafertrocknungseinrichtung des "MARANGONI"-Typs
oder des Typs einer Trocknung durch einen
Oberflächenspannungsgradienten, aber andere Typen von
Trocknungsvorrichtungen, wie Wärmelampen, supererhitzter
Dampf, oder eine Zentrifugaltrocknung, können ebenfalls
verwendet werden. Ein Beispiel eines Trocknungsdeckels 90 ist
in US-Patent Nr. 5,634,978 gegeben, dessen Offenbarung hierin
durch Bezugnahme mit aufgenommen wird, als sei sie
vollständig hierin dargelegt.
Der bevorzugte Deckel 90 weist einen Düsenaufbau 92 auf, der
eine abschließende Spüllösung injiziert, vorzugsweise eine
mit einem relativ geringen Dampfdruck, wie Isopropylalkohol,
und ein erhitztes Inerttrocknungsmedium, wie Stickstoffgas.
Ein dritter Belastungsdeckel 94 wird während der Belade-
/Entladeverfahren verwendet und weist eine innere Oberfläche
auf, auf der Waferkassetten, Träger oder ein anderes Lade-
/Entlade-Equipment zeitweilig plaziert werden kann. Wenn
jedoch anderweitig Arbeitsoberflächen vorgesehen sind, oder
wenn eine ausreichend leistungsfähige Robotereinrichtung für
das Laden und Entladen verwendet wird, kann der Deckel 94
unnötig sein und, wenn gewünscht, fortgelassen werden.
Bezugnehmend wieder auf Fig. 2 werden verschiedene
Komponenten, die der in der Einrichtung 92 angeordneten
Trocknungseinrichtung zugeordnet sind, in Fig. 2 durch
Bezugziffer 106 bezeichnet. Die Komponenten 106 werden durch
nicht gezeigte Einrichtungen mit dem Aufbau 92 im Deckel 90
gekoppelt. Wie erwähnt wurde, führen Ventile 60, 92 wässrige
Medien in die Aufnahme 26 ein. Um eine verbesserte Regelung
der Oxidationsreaktionen mit geschichteten, kupfertragenden
Aufbauten, die auf dem Wafer 22 gehalten sind, vorzusehen,
wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung das
wässrigen Medium in Kontakt mit dem Wafer 22 durch einen
Stickstoffilter in Form einer Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran, die durch Referenzziffer 108 in Fig. 2
bezeichnet wird, behandelt. Das wässrige Medium (vorzugsweise
herkömmliches entionisiertes Wasser), tritt über eine
semipermeable Membran hindurch, wie Membranen, die von
Hoechst Celanese zur Verwendung mit ihrem Entgaser LIQUI-CEL
Membran, der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran,
die zum Ausführen der vorliegenden Erfindung bevorzugt wird,
verwendet werden. Ähnliche Entgasungseinrichtungen mit
osmotischer Membran können auch kommerziell von Pall
Corporation in East Hills, New York, unter der
Handelsbezeichnung "SEPAREL" und W. L. Gore & Assoc. in
Elkton, Maryland, unter der Handelsbezeichnung "DISSOLVE",
erhalten werden.
Das wässrige Medium tritt über eine Seite der semipermeablen
Membran in der Entgasungseinrichtung 108 hinweg, während ein
Trägerfluid, vorzugsweise ein Gas, bei einer vorgewählten
Temperatur und Druck, über die entgegengesetzte Seite der
semipermeablen Membran geströmt wird. Das bevorzugte
Trägergas gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung
kann aus einer oder mehreren Komponenten bestehen und erfüllt
vorzugsweise einige Aufgaben. Zuerst "trägt" oder "zieht" das
Trägergas gelösten Sauerstoff aus dem wässrigen Medium, das
behandelt wird. Somit läßt man Sauerstoff (oder anderes
gelöstes Gas) von dem flüssigen Medium selektiv über die
semipermeable Membran diffundieren, um in den auf der
entgegengesetzten Seite der Membran angeordneten
Trägergasstrom einzutreten. Vorzugsweise wird der Durchfluß
an Trägergas so eingestellt, um die höchste praktische
Diffusionsrate über die Membran aufrecht zu erhalten und um
zu verhindern, daß Sauerstoffwerte auf der Trägergasseite der
Membran ein Gleichgewicht mit dem Trägergas erreichen.
Optional wird das Trägergas aufgrund seiner Fähigkeit
ausgewählt, in einer umgekehrten Richtung durch die
semipermeable Membran zu diffundieren, um stillschweigend
nützliche Zusätze in die Lösung im wässrigen Medium
einzubringen. Am meisten bevorzugt wird das Trägergas so
ausgewählt, daß auf das Lösen im wässrigen Medium hin, es
dahingehend wirken wird, den pH-Wert des wässrigen Mediums in
einer Weise zu verändern, der weiterhin eine Korrosion der
Waferaufbauten verhindert. Das bevorzugte Trägergas der
vorliegenden Erfindung umfaßt eine Mischung aus zwei Gasen,
eines, um gelösten Stickstoff in dem wässrigen Medium dazu zu
bringen, durch die osmotische Membran zu strömen, und ein
zweites, um den pH-Wert zu verändern, wenn es in das wässrige
Medium eingeführt wird. Die erste Komponente kann aus
tatsächlich jeglichem Gas oder einer Flüssigkeit außer
Sauerstoff bestehen, um den gewünschten osmotischen Druck
über die Membran zu erzeugen, und die zweite Komponente
umfaßt am meisten bevorzugt Kohlendioxid, kann aber auch
Ammoniak, Stickstoffdioxid, Stickstoffoxid und Kohlenmonoxid
umfassen. Somit umfaßt vorzugsweise das Trägergas der
vorliegenden Erfindung, das mit Halbleitermaterialien
verwendet wird, eine Mischung aus Kohlendioxid und
Stickstoffgas. Diese Kohlendioxidmischung ist ein Beispiel
eines Trägergases, welches ein Erfordernis der vorliegenden
Erfindung erfüllt, nämlich das "Ziehen" von Sauerstoff vom
wässrigen Medium durch die semipermeable Membran, während ein
wirkungsvoller pH-Modifikator durch die Membran in einer
entgegengesetzten Richtung hindurchtritt.
Das Trägergas kann weitere Funktionen erfüllen. Zum Beispiel
wurde beobachtet, daß im wässrigen Medium mitgenommenes Gas
eine wirkungsvollere Übertragung von Bewegungsenergie, wie
Schallenergie, einschließlich Energie in den Bereichen von
Ultraschall- und Megaschall- (d. h., Megahertz) Frequenzen
bereitstellt. Wie oben dargelegt wurde, kann gelöster
Sauerstoff eine schlechte Wahl zur Verstärkung der Bewegung
sein. Jedoch kann mit der vorliegenden Erfindung ein
zuträgliches Gas im wässrigen Medium auf seinen Durchtritt
durch die osmotische Membran hin gelöst werden.
Wenn es einmal mit dem wässrigen Medium in Lösung ist,
entfernt das durch die Membran hindurchtretende Kohlendioxid
OH-, das in den obigen Gleichungen gezeigt ist, und
insbesondere Gleichung 3. Jedoch werden anders als beim
Einbringen von Kohlendioxid durch Einsprühen oder
blasenförmiges Einbringen, potentiell kontaminierende
Partikel nicht in das den Wafer berührende flüssige Medium
eingeführt. Weitere Vorteile über Einsprühtechniken werden
ebenfalls durch die vorliegende Erfindung ermöglicht. Zum
Beispiel wird durch das Hindurchtreten durch die
semipermeable Membran der vorliegenden Erfindung das
Kohlendioxid in das wässrige Medium in einer feineren, d. h.
physikalisch kleineren Form eingeführt. Demgemäß ist
Kohlendioxid vollständiger im wässrigen Medium gelöst und
wird schneller und gründlicher vermischt. Weiterhin wird mit
der vorliegenden Erfindung Kohlendioxid in das wässrige
Medium still ohne Blasen eingeführt. Zusätzlich zum
Verlangsamen oder andernfalls Behindern der Lösung des
eingeschlossenen CO2-Gases können durch Einsprühen oder
andere Blaseneinbringungsverfahren eingeführte Blasen zur
Waferoberfläche transportiert werden, um eine wirkungsvolle
Barriere zu bilden und zumindest teilweise einen engen
Kontakt der Waferoberfläche mit der Behandlungslösung zu
blockieren.
Um einen weiten Regelungsbereich von pH-Werten vorzusehen,
umfaßt das bevorzugte Trägergas, wie erwähnt, eine Mischung
aus Kohlendioxid und einem Verdünnungsmittel, wie
Stickstoffgas, das ermöglicht, daß die
Sauerstoffübertragungsrate sich durch die Membran fortsetzt,
während der pH-Wert des wässrigen Mediums auf einem
konstanten Maß gehalten wird. Wie aus dem Obigen ersichtlich
ist, wird das CO2-Gas in das wässrige Medium eingeführt, um
eine pH-Kontrolle vorzusehen. Die vorliegende Erfindung
betrachtet auch das Einführen von Chemikalien, welche durch
die osmotische Membran hindurchtreten, um gewünschte Aufgaben
außer einer pH-Regelung zu bewirken. Zum Beispiel kann ein
gewünschter oberflächenaktiver Stoff in flüssiger oder
gasförmiger Form in den Trägerstrom eingeführt werden und
nach dem Hindurchtreten durch die osmotische Membran dem
wässrigen Medium in ruhender Weise hinzugefügt werden. Wenn
gewünscht, kann eine zusätzliche Regelung durch die
Verwendung anderer, herkömmlicher pH-Regelungsverfahren
direkt in der Verarbeitungskammer vorgesehen sein. Zum
Beispiel kann eine Trägergasmischung aus 4% Wasserstoffgas
und 96% Stickstoffgas verwendet werden, um eine
reduzierendere Umgebung vorzusehen, die mit einer geringeren
Wahrscheinlichkeit eine Korrosion gestattet. Als ein weiteres
Beispiel kann eine Injektionsvorrichtung innerhalb des
Hohlraums 34 vorgesehen sein, um einen Puffer oder eine.
Ionenaustauscherlösung einzuführen. Optional kann ein Säure-
oder Basentropfhahn an einem der den Hohlraum bedeckenden
Deckel hinzugefügt werden.
Zusätzlich zu den obigen Gleichungen wird auch die zunehmende
Verwendung von Kupfer und Kupferlegierungen für auf
Halbleitersubstraten geschichtete Strukturen berücksichtigt.
Aus dem Blickwinkel des Herstellers der Vorrichtung heraus,
bietet ein erhöhter Kupferanteil eine erhöhte Leitfähigkeit
und daher eine erhöhte Geschwindigkeit des elektronischen
Verfahrens. Das Erfordernis eines Kupferanteils von
Kupfer/Aluminium-Legierungen erhöht sich ständig und es ist
möglich, daß auf Halbleitersubstraten gebildete Metallinien
vollständig aus Kupfermetall bestehen. Wie gut bekannt ist,
ist sogar ein geringer Prozentsatz von Kupfer einer
beträchtlichen Korrosion unterworfen, wenn dieser mit Wasser,
das gelösten Sauerstoff enthält, in Berührung kommt. Wenn
solche kleine Mengen an Kupfer (Komponenten größer als 1% der
gesamten Legierung) Aluminium hinzugefügt werden, setzt eine
beobachtete galvanische Reaktion zwischen Kupfer und
Aluminium ein, um die Korrosionsrate der Aluminiumkomponente
beträchtlich zu erhöhen.
3Cu(s) + Al(s) → Cuδ- Alδ- (Gleichung 5)
Wenn einmal die Aluminiumkomponente positiv geladen wird,
werden die Elektronen im p-Orbital des O2-Molekül des
Spülwassers angezogen. Durch das wirkungsvolle Entfernen von
gelöstem Sauerstoff aus dem wässrigen Medium beseitigt die
vorliegende Erfindung diese Typen von Korrosionsreaktionen.
Es wurde ebenfalls beim Ausführen der vorliegenden Erfindung
beobachtet, daß die Reaktionsrate der Korrosion eine
photochemische Empfindlichkeit zeigt. Versuche, um die
Photoreaktivität der verschiedenen Korrosionsreaktionen zu
quantifizieren, wurden nicht im Detail studiert, aber selbst
wenn, ist die beobachtete Photoreaktivitätsrolle bei
herkömmlichen Reinigungsverfahren von Halbleitern ausgeprägt.
Die Verarbeitungskammer 12 ist so aufgebaut, daß das Innere
der Aufnahme 26 in einem lichtdichten wie auch luftdichten
Zustand abgedichtet ist unter Verwendung von Deckeln, die
mehrere Funktionen über das lose Abhalten von Umgebungslicht
hinaus ausführen.
Wie oben erwähnt wurde, müssen zu verarbeitende Wafer 22
eingesprüht werden, werden aber vorzugsweise in Lösung
eingetaucht, die innerhalb der Aufnahme 26 enthalten ist.
Dies bietet einige Vorteile. Aufgrund der chemischen
Empfindlichkeit der verwendeten Materialien und immer
strengerer Beschränkungen in bezug auf die Prozeßparameter
wird die Behandlung der sogenannten Waferkontamination (auf
der Rückseite) zunehmend wichtig, wenn Waferverluste zu
regeln sind. Durch das Vorsehen einer Tauchreinigung der
Wafer 22 sind die Probleme einer Backside-Kontamination in
einer kostenwirksamen, schnellen Weise ausgeschaltet, da alle
freiliegenden Oberflächen des Wafers gleichzeitig gereinigt
werden.
Weiterhin werden mit der vorliegenden Erfindung versetzte
Partikel mit einer größeren Sicherheit behandelt, um ihr
erneutes Einführen auf der Waferoberfläche zu verhindern. Zum
Beispiel sind bezugnehmend auf Fig. 2 und 4 Tanks 110, 112
neben der Verarbeitungskammer 12 angeordnet und mit der
Verarbeitungskammer über eine Mehrzahl von Zufuhr- und
Rückführleitungen verbunden. Der Tank 110 wird am
Beruhigungsraum 46 durch eine Rückführleitung 116 gekoppelt
und durch eine Zufuhrleitung 118, die eine Pumpe 120 und
einen Filter 122 aufweist. Eine zweite Rückführleitung 124
kuppelt den Tank 110 mit dem Überlaufauslaß 38. Der Tank 112
ist mit dem Beruhigungsraum 46 durch die Rückführleitung 126
und durch die Zufuhrleitung 128 verbunden, die der Pumpe 130
und dem Filter 132 zugeordnet sind. Eine zweite
Rückführleitung 132 koppelt den Tank 112 mit dem
Überlaufauslaß 38. Tanks 110, 112 besitzen Zufuhreinlässe
140, 142 zur Hauptmenge eines Chemikalienvorrats (nicht
dargestellt).
Mit Bezugnahme auf das untere Rechteck in Fig. 4 sind ein
Einlaß 150 für entionisiertes Wasser und ein Einlaß 152 für
eine Kohlendioxidmischung für die Entgasungseinrichtung 108
mit osmotischer Membran vorgesehen. Die Kohlendioxidmischung
oder ein anderes Trägergas, das in den Einlaß 152 eintritt,
tritt durch die Membran im Inneren der Entgasungseinrichtung
108 hindurch und tritt durch den Auslaß 154 aus. Ein Bereich
des Trägergases gemeinsam mit dem durch den Einlaß 150
eingeführten Wasser tritt durch die Leitung 156 aus, die mit
den Ventilen 60, 62 gekoppelt ist. Vorzugsweise weisen die
Einlässe 150, 152 eine Temperaturregelungseinrichtung (z. B.
Heizung) auf, die mit einer Regeleinrichtung 304 gekoppelt
ist. Zusätzlich zum Vorsehen einer Regelung des wässrigen
Mediums im Hohlraum 34 regelt die Erhitzungsregelung an den
Einlässen 150, 152 die Diffusionsraten und die bidirektionale
Selektivität der osmotischen Membran.
Mit Bezugnahme auf den oberen, rechtsseitigen Bereich in Fig.
4, weist eine Trocknungseinrichtung 106 einen Spülmitteltank
160 und eine Pumpe 162 auf, die mit der im Deckel 90
montierten Einrichtung 92 gekoppelt sind. Wie erwähnt wurde,
umfaßt das Spülmittel vorzugsweise Isopropylalkohol. Das
Trocknungsgas, vorzugsweise N2, tritt durch den Einlaß 164
ein und wird im Erhitzer 166 erhitzt, wonach es durch eine
Leitung 168 zum Aufbau 92 im Deckel 90 geleitet wird.
Wie oben festgestellt wurde, wird bevorzugt, daß alle die
Wafer kontaktierenden Chemikalien in den Hohlraum 34 von dem
Beruhigungsraum 46 eingeführt werden. In dieser Anordnung
werden Einschlußpunkte beseitigt wie auch direkte chemische
Verbindungen mit der Aufnahme 26, wodurch als
Begleiterscheinung die Möglichkeit eines Fehlbetriebs
vermieden wird. Wie unten ersichtlich sein wird, ist
allgemein bevorzugt, daß der Hohlraum 34 als Kammer für einen
rezirkulierenden Tauchprozeß wie auch als überfließendes
Tauchspülbad betätigt wird. Obwohl dies für die Behandlung
von Halbleiterwafern nicht bevorzugt ist, kann der Hohlraum
34 in der Weise eines Sprühkontakts oder Wasserfalls mit
herkömmlichen Düsen betätigt werden, die im Inneren des
Hohlraums 34 und/oder den diesen zugeordneten Deckeln
angeordnet sind.
Wie aus der obigen Beschreibung in Fig. 4 ersichtlich ist,
sind einige Rezirkulationsschlaufen bei der Anordnung der
vorliegenden Erfindung vorgesehen und es wird daran gedacht,
daß die Behandlungsvorrichtung ein vollständig geschlossenes
System umfassen kann. Jedoch kann es auch manchmal
vorteilhaft sein, gewisse Bereiche der verwendeten
Verarbeitungs- oder Spülmittel zu entsorgen und Verbindungen
zu einer industriellen Abwasserleitung sind durch die Leitung
172 vorgesehen (die aus einer Sammelleitung am Auslaß des
Beruhigungsbehälters 46 austritt) und eine Leitung 174 (die
mit dem Überlaufablaß 38 in Verbindung ist). Verbindungen zu
einem getrennten Lösungsmittelablaß sind durch die Leitung
176 vorgesehen, die aus dem Beruhigungsraum 46 austritt, und
die Leitung 178, die mit dem Tanküberlaufauslaß 38 gekoppelt
ist.
Wie aus dem Vorangehenden deutlich sein wird, kann die Kammer
12 in einer Anzahl von unterschiedlichen Weisen betätigt
werden. Zum Beispiel kann die Waferverarbeitung auf ein
Spülen nach der Lösungsmittelbehandlung des Wafers beschränkt
werden. Es wurde jedoch als nicht notwendig herausgefunden,
das Rückstände entfernende Reinigen des Lösungsmittels an
einem getrennten Ort auszuführen. Der Rückstand wird vielmehr
vorzugsweise von dem Wafer unter Verwendung von Lösungsmittel
in der Kammer 12 entfernt, gefolgt von einem das
Lösungsmittel entfernenden Spülgang und abschließend mit einem
Wafertrocknungsverfahren. Anfänglich sind der Hohlraum 34,
der Durchgang 44 und der Beruhigungsbehälter 46 ausgeleert
und frei von allen Flüssigkeiten. Wenn gewünscht, kann ein
Spülgas verwendet werden, das den Hohlraum, den Durchgang und
den Beruhigungsbehälter füllt.
In Vorbereitung für das Wafertransportverfahren, wird der
Beladedeckel 94 geöffnet und einer oder mehrere Wafer 22
werden in den Hohlraum 34 eingesetzt, um auf den
Einrichtungshalterungen 42 aufzuliegen. In einem optionalen
Vorbehandlungsschritt wird der geleerte Beruhigungsbehälter
46 dann mit einer ersten Lösungsmittellösung gefüllt, die
vorzugsweise vom Tank 110 entnommen und durch den Filter 122
hindurchgetreten ist. Lösungsmittel wird so eingeführt, um
schließlich den Beruhigungsbehälter 46, Durchgang 44 und das
Innere oder den Hohlraum der Aufnahme 26 zu füllen. Der Tank
110 enthält vorzugsweise verwendetes Lösungsmittel, das von
einem vorhergehenden sekundären
Lösungsmittelreinigungsverfahren aufgefangen wurde, wie
hierin deutlich werden wird. Dieser anfängliche Kontakt mit
dem Wafer erzeugt die höchste Konzentration an Reststoff und
Kontaminationspartikeln, die innerhalb des Hohlraums 34 in
Lösung gehen. Es ist vorherzusehen, daß bei vielen
kommerziellen Verfahren, diese anfängliche
Vorbehandlungslösung entsorgt werden wird. In Abhängigkeit
von den Strömungsbedingungen innerhalb des Hohlraums 34, kann
die ursprüngliche Vorbehandlungslösung auch aus dem Hohlraum
34 durch den Überlauf 38 austreten. Alternativ können der
Hohlraum 34, Durchgang 44 und Beruhigungsbehälter 46 durch
eine Leitung 176 entleert werden.
In gewissen Fällen kann das Vorbehandlungsverfahren unnötig
sein, in welchen Fällen eine Pumpe 120 so betrieben wird, um
verbrauchtes Lösungsmittel aus dem Tank 110 abzuziehen, das
nach dem Durchtritt durch den Filter 122 den Beruhigungsraum
46 und schließlich den Hohlraum 34 füllt. Nach einer
ausreichenden Zeitspanne an Ultraschallzwangsbewegung, wird
das Lösungsmittel entweder in den Tank 110 durch die Leitung
116 zurückgeführt oder zum Lösungsmittelabzug durch die
Leitung 176 abgeführt. Es ist während aller Stufen der
Waferreinigung allgemein bevorzugt, daß der Wafer 22
vollständig eingetaucht verbleibt und weiterhin, daß der
Hohlraum 34 so gefüllt ist, um ein kontrolliertes Überströmen
durch den Überlauf 38 zu erzeugen. Überströmendes
Lösungsmittel kann in den Tank 110 durch die Leitung 124
zurückgeführt werden, oder die überströmende Menge kann zum
Lösungsmittelabzug durch die Leitung 178 abgegeben werden.
Wenn gewünscht, können herkömmliche Partikelzählgeräte 300
(siehe Fig. 4) wie jene, die kommerziell von Particle
Measuring Systems (PMS) mit Sitz in Boulder, Colorado,
erhältlich sind, verwendet werden, um den Inhalt des
Hohlraums 34 zu überprüfen, um bei der Entscheidung zu
helfen, ob der Überlauf und/oder der Hohlrauminhalt behalten
oder entsorgt wird. Alternativ können herkömmliche chemische
Überwachungssysteme 302 mit der Regelungseinrichtung 304
gekoppelt sein, um vom Überlauf Proben zu nehmen und die
Anwesenheit oder Konzentration einer Reststoffkomponente zu
bestimmen, um der Regelungseinrichtung 304 eine Information
bereitzustellen, welche die tatsächliche Konzentration von
Reststoff in der Lösung anzeigt. Solche Anzeigen können
verwendet werden, um festzustellen, wann das Spülen von
Lösungsmittel abgeschlossen ist. Gemäß den angezeigten
Konzentrationen an Reststoff kann der Überflußreststoff und
der Betrieb in der Regelungseinrichtung 304 entweder im Tank
110 behalten oder entsorgt werden. Ausgangsanzeigen können
ebenfalls jegliche Menge an eine Kontamination verdünnender
frischer Chemikalien regeln, die dem Tank 110 durch die
Leitung 140 zugeführt werden kann.
Am Ende der ersten Reinigungsstufe, wobei das
wiederverwendete Lösungsmittel von dem Beruhigungsbehälter 46
und Tankhohlraum 34 abgezogen wird, wird "saubereres"
Reinigungsmittel im Tank 110 durch die Pumpe 130 und den
Filter 132 zum Beruhigungsraum 46 geleitet und man läßt den
Pegel steigen, um den Hohlraum 34 füllen und den Wafer 22
vollständig eintauchen, und verursacht ein geregeltes
Überströmen durch den Überlauf 38. Der Überlauf kann durch
eine Leitung 134 zu dem Tank 112 zurückgeführt werden oder
kann zum Lösungsmittelablaß durch die Leitung 178 abgegeben
werden. Am Ende des zweiten Schrittes der Waferreinigung kann
der Wafer eingetaucht, eingesprüht, gewaschen oder in einer
anderen Weise mit frischem Lösungsmittel aus einer
Vorratsmenge "wiederverwendet" werden. Der Durchgang 44 des
Tankhohlraums und der Beruhigungsbehälter 46 werden dann von
allem Lösungsmittel entleert. Das Lösungsmittel wird
vorzugsweise in die Tanks 110 und/oder 112 durch die
Leitungen 116, 126 zurückgeführt, kann aber zu einem
Lösungsmittelablaß durch die Leitung 176, wenn gewünscht,
abgelassen werden.
Danach wird der Wafer 22 mit einer wässrigen Spüllösung
gespült, um Lösungsmittel von der Waferoberfläche, den
Waferhohlräumen und anderen auf dem Wafersubstrat getragenen
Strukturen zu entfernen. Ein wässriges Medium wie ein
deionisiertes Wasser wird in der Entgasungseinrichtung 108
mit osmotischer Membran, wie oben beschrieben, verarbeitet.
Ein Fluß an deionisiertem Wasser tritt durch den Einlaß 150
ein und ein Strom an Kohlendioxid-Trägergas tritt in die
Entgasungseinrichtung durch den Einlaß 152 ein. Mit
Sauerstoff angereichertes Trägergas tritt aus der
Entgasungseinrichtung 108 durch die Leitung 154 und das mit
Sauerstoff abgereicherte, pH-eingestellte entionisierte
Wasser tritt aus der Entgasungseinrichtung 108 in der Leitung
156 aus. Die so behandelte wässrige Lösung kann, wenn
gewünscht, an Ort und Stelle gelagert werden. Vorzugsweise
wird jedoch die wässrige Lösung, wie benötigt, auf Bedarf hin
verwendet. Wie mit anderen Lösungen, welche die behandelte
Einrichtung berühren, füllt das modifizierte, entionisierte
Wasser den Beruhigungsraum 46, den Durchgang 44 und den
Hohlraum 34 und taucht den Wafer 22 ein. Vorzugsweise wird
ein kontrollierter Überfluß durch die Überlauföffnung 38
beibehalten, die in Richtung auf eine Sammelleitung gerichtet
ist, die mit der Auslaßleitung 174 gekoppelt ist, und dabei
zu einer Sammelleitung für industrielles Entsorgungswasser
geführt wird. Wenn gewünscht, kann der Überfluß gefiltert und
durch eine Pumpe (nicht dargestellt) zu einem Einlaß 186 für
entionisiertes Wasser zurückgeführt werden, obwohl dies als
unnötig gefunden wurde aufgrund der Kosteneffizienz bei der
Verwendung von entionisiertem Wasser als Spülmittel.
Wendet man sich nun Fig. 5 bis 8 zu, so wird kurz die
bevorzugte Lösungsmitteleinwirkung betrachtet. Fig. 5 zeigt
ein anfängliches Waferberührungsverfahren, bei dem
wiederverwendetes Lösungsmittel vom Tank 110 den Hohlraum 34
füllt. Dieser Anfangskontakt mit dem Wafer enthält die
Mehrzahl von gelöstem Polymer mit beträchtlich höheren
Polymerkonzentrationen als jenen im Tank 110 zu findenden.
Demgemäß kann es wünschenswert sein, das anfängliche
Kontaktierlösungsmittel in den Lösungsmittelauslaß wie
angezeigt abzulassen. Danach wird das Überflußlösungsmittel
zurück zum Tank 110 rezirkuliert und aus
Wirtschaftlichkeitsgründen aufbewahrt. Wenn gewünscht, könnte
das Lösungsmittel auch zu einem geeigneten
Lösungsmittelauslaß geleitet werden.
Obwohl das in Fig. 6 dargestellte Lösungsmittel
wiederverwendet wird und daher gewisse Konzentrationen von
gelösten Reststoffen enthält, sind die Konzentrationen an
Reststoff relativ gering im Vergleich zu den Konzentrationen,
die bei einem anfänglichen Waferkontakt, wie oben mit
Bezugnahme auf Fig. 5 beschrieben wurde, erhalten werden. Es
ist im allgemeinen bevorzugt, daß der Großteil, wenn nicht
der gesamte Reststoff auf dem Wafer, in dem in Fig. 6
angezeigten Schritt, d. h. mit wiederverwendetem
Lösungsmittel, entfernt wird.
Erst nachdem die Reststoffe von der Oberfläche des
verarbeiteten Wafers entfernt sind, wird reineres
Lösungsmittel auf den Wafer aufgebracht, wie in Fig. 7
angezeigt ist. Die Verwendung von frischem Lösungsmittel
beseitigt die Möglichkeit, daß aus der Lösung gegangener
Polymerreststoff aus der Lösung ausfällt oder die
Aufschwämmung von Polymer im Lösungsmittel, das noch nicht
gefiltert ist, unterbricht. Der bevorzugte Zweck des
Einführens von einem saubereren Lösungsmittel vom Tank 112
ist es, verschmutztes Lösungsmittel vor dem Rezirkulieren der
Chemie zu entfernen. Wie in Fig. 7 angezeigt ist, ist es
bevorzugt, das "sauberere" Lösungsmittel aus dem Tank 112 im
Tank 110 aufzufangen, um dieses beim nächsten
Reinigungszyklus zu verwenden.
Wie deutlich sein wird, ist die nun derzeit in Kontakt mit
dem Wafer befindliche Chemie sauberer als herkömmliche
Doppeltankanordnungen, da das Volumen innerhalb des Tanks
kontinuierlich mit frischer Chemie aus einer Vorratsquelle
überdeckt wird. Wie aus dem Diagramm in Fig. 4 ersichtlich
ist, ist es auch möglich, frische Lösungsmittelchemie
ausschließlich vor dem wässrigen Spülschritt zu verwenden.
Bezugnehmend auf Fig. 8 wird als ein abschließender
Lösungsmittelreinigungsschritt, frisches, ungebrauchtes
Lösungsmittel eingeführt und in bezug auf den Tank 112
rezirkuliert. Es ist bevorzugt, daß das Lösungsmittel, das
den Hohlraum, den Durchgang und den Beruhigungsbehälter
füllt, für eine zukünftige Verwendung zum Tank 112
zurückgeführt wird. Danach werden die Schritte des wässrigen
Spülens und Trocknens, die oben beschrieben wurden,
ausgeführt. Während dieses Zeitpunkts wird der Tank 112 von
einer Lösungsmittelquelle, wenn dies gewünscht wird,
"überdeckt". Wie deutlich sein wird, wird frisches in den
Tank 112 eingeführtes Lösungsmittel den Vorteil einer
beträchtlichen Verweilzeit für jegliches gewünschtes Mischen,
Erhitzen oder eine andere Temperaturregelung vor seiner
Anwendung in einem nachfolgenden Prozeßzyklus besitzen.
Um die ordnungsgemäßen chemischen Komponentenverhältnisse des
Lösungsmittels solange wie möglich aufrecht zu erhalten,
gestattet es die vorliegende Erfindung, daß der
Reinigungsschritt mit einer minimalen Auslaßmenge und Purge
ausgeführt wird, die anderenfalls einen Verlust an Qualität
oder Quantität an Lösungsmittel aufgrund von Verdampfung oder
Zersetzung in Verbindung mit dem Sauerstoff und Wasseranteil .
in der Umgebungsluft verursachen würde. Somit sorgt, wie
ersichtlich ist, die vorliegende Erfindung für einen
verbesserten Einsatz der Chemie, indem die chemische Umgebung
während eines Reinigungsverfahrens geregelt wird.
Wie oben festgestellt wurde, sind gewisse Variationen und
alternative Anordnungen bei den Verfahren und der Vorrichtung
gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung möglich. Wenn
gewünscht, können andere alternative Anordnungen ebenfalls
sofort mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden unter
Verwendung einer herkömmlichen Ausstattung und herkömmlicher
Techniken. Zum Beispiel kann der Betrieb der
Entgasungseinrichtung 108 mit osmotischer Membran unter
Verwendung herkömmlicher Techniken automatisiert werden, um
den Trägergasverbrauch zu minimieren. Zum Beispiel ist es,
wie erwähnt wurde, bevorzugt, daß eine Mischung aus
Kohlendioxid und Stickstoffgas für den Träger bei der
Durchflußrate verwendet wird, die eine geeignete
Diffusionsrate von Sauerstoff durch die Membran sicherstellt.
Wenn gewünscht, kann eine herkömmliche Anzeige 308 zum
Erfassen von gelöstem Stickstoff an der Leitung 156
vorgesehen sein und die Dürchflußraten des Trägergases am
Einlaß 152 können mit den auf die N2- und CO2-Durchflußregler
312, 314 jeweils angewandten Regelsignale eingestellt werden.
Wenn beispielsweise nicht akzeptierbare Sauerstoffwerte in
der Leitung 156 erfaßt werden, kann die Strömungsrate an
Trägergas erhöht werden, um den osmotischen Druck zu erhöhen,
um dabei höhere Massenströme an gelöstem Sauerstoff aus der
einströmenden wässrigen Lösung abzuziehen. Wenn auf der
anderen Seite die Menge an gelöstem Sauerstoff in der Leitung
156 ausreichend gering ist, kann es möglich sein, den
Einlaßstrom eines oder mehrerer Trägergaskomponenten zu
verringern und noch immer die gewünschten Maße an
Sauerstoffentfernung in der Leitung 156 zu erzielen.
Weiterhin sind auch verwandte Variationen möglich. Zum
Beispiel können die Kohlendioxid- und Stickstoffkomponenten
des Trägergases wie benötigt gemischt und in den Einlaß 152
eingespeist werden. Herkömmliche pH-Messer können in der
Meßeinrichtung 308 enthalten sein, um den pH-Wert des
wässrigen Mediums in der Leitung 156 zu erfassen, und die
CO2-Komponente des Trägergases kann durch Betätigung von
Durchflußreglern 314 zum Erzielen des gewünschten pH-Wertes
eingestellt werden. Jede unerwünschte Reaktion in bezug auf
den osmotischen Druck (der benötigt wird, um gelösten
Sauerstoff zu entfernen), kann wirkungsvoll behandelt werden,
indem unabhängig die Stickstoffgasdurchflußkomponente (durch
Signale zu dem Durchflußregler 312) eingestellt wird, da
sowohl Kohlendioxid wie auch Stickstoffgaskomponenten des
Trägergases wirkungsvoll dahingehend sind, den gewünschten
osmotischen Druck aufrecht zu erhalten, der für ein wirksames
Entfernen von Sauerstoff von der wässrigen Lösung in der
Entgasungseinrichtung 108 benötigt wird. Wenn gewünscht, kann
der Ausgang der pH-Erfassung und die Ausgänge der Erfassung
an gelöstem Sauerstoff aus der Erfassungseinrichtung 308
zusammen miteinander betrachtet werden, entweder durch einen
Bediener oder mehr bevorzugt durch eine computergeregelte
Automatisierung 304, um die Durchflußraten der Komponenten
des in den Einlaß 152 eintretenden Trägergases zu verändern.
Natürlich könnte solch eine automatische Regelung dahingehend
wirken, das wässrige Medium in der Leitung 156 daran zu
hindern, in die Bearbeitungskammer 12 einzutreten, wenn die
Werte an gelöstem Sauerstoff und/oder pH-vordefinierte
Regelungspunkte überschreiten.
Wie oben erwähnt wurde, können Partikelzählgeräte 300 und
chemische Erfassungssensoren 322 von Vorhersageeinrichtungen,
welche die Konzentration an gelöstem Reststoff anzeigen, im
Hohlraum 34 oder im Abfluß der überströmenden Menge, die aus
dem Überlauf 38 austritt, verwendet werden. Wie in der obigen
Diskussion angezeigt wurde, wird daran gedacht, daß eine
automatisierte Regelung für die unterschiedlichen
Konzentrationen von kontaminierenden Partikeln und
Reststoffwerten im Hohlraum 34 vorgesehen wird, und daß
Kontrollschritte ausgeführt werden, um Stoffe zu trennen
(vorzugsweise auszuscheiden), die inaktzeptabel hohe
Konzentrationen an kontaminierenden Partikeln und/oder
gelösten Reststoffen enthalten.
Kontaminierungsmaße (entweder Partikel oder gelöster
Reststoff) können basierend auf ihrer Verweilzeit in Kontakt
mit dem Wafer oder anderen in dem Hohlraum 34 eingetauchter
Werkstücke geschätzt werden. Zum Beispiel wird die Tatsache
berücksichtigt, daß der den Hohlraum 34 füllende Stoff in die
Beruhigungskammer 46 mit einer Strömungsrate eingeführt wird,
um eine gewünschte Strömungsrate am Überlauf sicherzustellen,
der durch den Überfluß 38 hindurchtritt. Überfließende
Stoffe, die anfänglich am Überlauf 38 auftauchen, können,
über eine anfängliche Zeitspanne hinweg, von einer
Rezirkulationsschlaufe oder einem Lagerungsbehälter
weggelenkt werden und somit daran gehindert werden, mit der
weniger kontaminierten Lösung in Kontakt zu kommen.
Jedoch können unter Verwendung herkömmlicher
Automatisierungstechniken größere Wirkungsgrade erhalten
werden, indem direkt die Kontaminationsmasse innerhalb des
Hohlraums 34 und/oder dem Ausfluß des Überlaufs 38 erfaßt
werden. Partikelzähleinrichtungen und/oder automatisierte
chemische Erfassungseinrichtungen von gelöstem Reststoff
können verwendet werden, um einen wirkungsvolleren Einsatz
der Lösung vorzusehen, indem die unnötige Entsorgung von
Lösung, welche anfänglich die Waferoberfläche berührt,
verhindert wird. Auf diese Weise ist eine größere
Flexibilität des Verfahrens möglich und Wafer
unterschiedlicher Zusammensetzungen und
Oberflächeneigenschaften können mit einem einzelnen Routine-
Verfahrensschema angepaßt werden.
Weiterhin kann es mit dem Einführen einer automatisierten
Erfassung und anderer Regelungen möglich sein, ein erneutes
Polieren von Behandlungsmaterialien, die in der
Verarbeitungskammer verwendet werden, in Betracht zu ziehen.
Zum Beispiel können basierend auf den Kontaminationshöhen
(entweder Partikel in Lösung oder gelöste Chemikalien)
Entscheidungen getroffen werden, ob es kostenwirksam ist,
den Versuch zu unternehmen, die fragliche Lösung zu
regenerieren. Es kann z. B. beobachtet werden, daß
Lösungsmittel und Spüllösungen akzeptierbare Anteile an
chemischen Komponenten enthalten, unglücklicherweise aber
inakzeptierbar hohe Maße an Kontaminationspartikeln tragen.
Die fragliche Lösung kann durch eine herkömmliche
Filtereinrichtung geführt und erneut getestet werden, um ihre
Verwendbarkeit für das erneute Einführen in nachfolgenden
Prozeßschritten zu bestätigen. Es kann ebenfalls möglich
sein, dieselbe Rückgewinnung auszuführen, indem die fragliche
Lösung chemisch behandelt wird, um unerwünschte gelöste
Chemikalien zu entfernen oder zu verringern.
Eine automatisierte Instrumentierung kann auch die
Notwendigkeit der Aufbereitung von Lösungen, welche durch die
Tanks 110 oder 112 beispielsweise strömen, berücksichtigen.
Berechnungen können in bezug auf die Nettowirkung auf die
abschließenden Kontaminationshöhen angestellt werden, und es
kann möglich sein, hin und wieder das nicht notwendige
Entsorgen von Prozeßlösungen zu verhindern, indem diese mit
frischen Chemikalien verdünnt werden, wodurch Einsparungen
bereitgestellt werden, die nicht nur die Kosten von Lösungen
zum Ersetzen, sondern auch die Abfallbehandlung betreffen. Es
wird dem Fachmann deutlich sein, daß solch eine
automatisierte Instrumentierung unter Verwendung
herkömmlicher Techniken in einer platzeffizienten Weise
bereitgestellt werden kann, die nicht in einem beträchtlichen
Maß zu den Platzerfordernissen für das Verarbeitungsequipment
beiträgt.
Es wird dem Fachmann sofort deutlich sein, daß der
Sauerstoffilter (z. B. eine Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran) gemeinsam mit optionalen automatisierten
Reglern in einer Stand-alone-Betriebsweise verwendet werden
kann, um eine gelagerte Menge an behandeltem wässrigen
Material bereitzustellen. Weiterhin kann der Sauerstoffilter
in andere als jene hierin gezeigten Anordnungen eingebunden
werden. Zum Beispiel können herkömmliche Waferpolierverfahren
von der Einbindung des Sauerstoffilters gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung profitieren, und es wird in diesem
Zusammenhang deutlich sein, daß eine beträchtliche
Verringerung des Waferhandlings dabei ermöglicht wird. Wenn
gewünscht, können weitere Vorteile erhalten werden, indem der
Sauerstoffilter und die Verarbeitungskammer der vorliegenden
Erfindung kombiniert werden, um z. B. die Kombination bei
bestehenden Waferverarbeitungsverfahren einbinden.
Wenn gewünscht, werden auch Variationen in bezug auf die
Verarbeitungskammer von der vorliegenden Erfindung
betrachtet. Wie oben erwähnt wurde, profitiert die
Waferverarbeitung von einer lichtdichten, geschlossenen
Umgebung und einer Flexibilität der Betätigung, und eine
Verringerung des Waferhandlings wurde durch das Einbinden
einer Mehrzahl unterschiedlicher Deckelanordnungen mit einer
gemeinsamen Aufnahme erzielt. Es ist jedoch möglich, die
Aufnahme für eine kontinuierliche anstelle einer absatzweisen
Betätigung anzupassen. Zum Beispiel kann man ein Förderband
durch die Verarbeitungsaufnahme hindurchtreten lassen und
kann vertiefte Bereiche vorsehen, um auf dem Trägerband
getragene Gegenstände, die innerhalb der Aufnahme gehalten
werden, unter den Fluidpegel einzutauchen. Solche Anordnungen
können z. B. besonders für photographische Verfahren attraktiv
sein.
Die Zeichnungen und die vorangehende Beschreibungen stellen
nicht die einzigen Formen der Erfindung in bezug auf ihre
Konstruktionsdetails und ihre Betriebsweise dar. Änderungen
in bezug auf die Form und die Proportion von Teilen sind
möglich. Die folgenden Ansprüche beschreiben
Ausführungsformen der Erfindung zusätzlich zu jenen im Detail
oben beschriebenen.
Claims (94)
1. Vorrichtung zum Verarbeitung eines Werkstückes,
umfassend:
eine Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme des Werkstückes begrenzt, und eine Einrichtungsöffnung, durch welche das Werkstück in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Entgaserhohlraum begrenzt, wobei eine Membran den Entgaserhohlraum in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für eine wässrige Lösung, die dem ersten Teil zugeordnet sind, und wässrige Lösung in Kontakt mit einer Seite der Membran zu richten, und einen Einlaß für Trägerfluid und einen Auslaß für Trägerfluid, die dem zweiten Teil zugeordnet sind, um Trägerfluid in Kontakt mit der anderen Seite der Membran zu richten;
wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Behandlungskammer gekoppelt ist.
eine Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme des Werkstückes begrenzt, und eine Einrichtungsöffnung, durch welche das Werkstück in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Entgaserhohlraum begrenzt, wobei eine Membran den Entgaserhohlraum in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für eine wässrige Lösung, die dem ersten Teil zugeordnet sind, und wässrige Lösung in Kontakt mit einer Seite der Membran zu richten, und einen Einlaß für Trägerfluid und einen Auslaß für Trägerfluid, die dem zweiten Teil zugeordnet sind, um Trägerfluid in Kontakt mit der anderen Seite der Membran zu richten;
wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Behandlungskammer gekoppelt ist.
2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, weiter umfassend einen
Beruhigungsraum, der mit der Behandlungskammer gekoppelt
ist und eine Mischkammer begrenzt, die mit dem Auslaß
für wässrige Lösung gekoppelt ist.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, weiterhin umfassend eine
Chemikalienöffnung für das Einführen einer
Verarbeitungschemikalie in die Mischkammer.
4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, weiter umfassend eine
Mehrzahl von Abdeckungen, die schwenkbar mit der
Behandlungskammer verbunden sind, um selektiv die
Einrichtungsöffnung zu bedecken.
5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, weiter umfassend eine
Fluidbedeckungseinrichtung, um eine Gasabdeckung
einzuführen, die innerhalb des Hohlraums umschlossen
ist.
6. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, wobei die
Gasbedeckungseinrichtung in einer der Abdeckungen
angeordnet ist.
7. Vorrichtung gemäß Anspruch 5, wobei die Gasbedeckung
zumindest teilweise aus Kohlendioxidgas besteht.
8. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei zumindest eine der
Abdeckungen Licht abschirmt.
9. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei eine der Abdeckungen
eine Heizeinrichtung aufweist, um eine Kondensation zu
verhindern.
10. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, wobei eine der Abdeckungen
eine Einrichtung aufweist, um ein Spülmittel in die
Kammer zu injizieren.
11. Vorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei eine der
Abdeckungen weiterhin eine Einrichtung aufweist, um ein
Trocknungsgas in die Kammer zu leiten.
12. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die
Behandlungskammer eine Hohlraumwand aufweist, welche den
Hohlraum begrenzt, wobei die Vorrichtung weiterhin eine
Bewegungseinrichtung aufweist, die mit der Hohlraumwand
und/oder der wässrigen Lösung gekoppelt ist.
13. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei die
Bewegungseinrichtung eine
Ultraschallübertragungseinrichtung umfaßt, die mit der
Hohlraumwand und/oder der wässrigen Lösung gekoppelt
ist.
14. Vorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei die
Bewegungseinrichtung eine Übertragungseinrichtung im
Megahertzfrequenzbereich umfaßt, die mit der
Hohlraumwand und/oder wässrigen Lösung gekoppelt ist, um
dieser eine Bewegungsenergie zu verleihen.
15. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die
Behandlungskammer weiterhin einen Überlaufauslaß
begrenzt.
16. Vorrichtung gemäß Anspruch 15, weiter umfassend einen
Lagerungstank; und
eine Einrichtung, um den Überlauf mit dem Lagerungstank zu koppeln.
eine Einrichtung, um den Überlauf mit dem Lagerungstank zu koppeln.
17. Vorrichtung gemäß Anspruch 16, weiter umfassend:
einen Rückführungsauslaß, der von der Behandlungskammer oder dem Beruhigungsraum begrenzt ist; und
eine Einrichtung, um den Rückführungsauslaß mit dem Lagerungstank zu koppeln.
einen Rückführungsauslaß, der von der Behandlungskammer oder dem Beruhigungsraum begrenzt ist; und
eine Einrichtung, um den Rückführungsauslaß mit dem Lagerungstank zu koppeln.
18. Vorrichtung gemäß Anspruch 17, weiter umfassend einen
Beruhigungsraum, der mit der Behandlungskammer gekoppelt
ist, wobei der Beruhigungsraum eine Mischkammer
definiert, die mit dem Auslaß für wässrige Lösung
gekoppelt ist und den Rückführungsauslaß enthält.
19. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, weiter umfassend:
eine Sauerstoffsensoreinrichtung, um den Sauerstoffgehalt im Auslaß für die wässrige Lösung zu erfassen; und
eine Durchflußregelungseinrichtung, die mit dem Sensor gekoppelt ist und auf diesen anspricht, um den Durchfluß an Trägerfluid am Trägerfluideinlaß zu regeln.
eine Sauerstoffsensoreinrichtung, um den Sauerstoffgehalt im Auslaß für die wässrige Lösung zu erfassen; und
eine Durchflußregelungseinrichtung, die mit dem Sensor gekoppelt ist und auf diesen anspricht, um den Durchfluß an Trägerfluid am Trägerfluideinlaß zu regeln.
20. Vorrichtung gemäß Anspruch 19, wobei das Trägerfluid
eine Zusammensetzung aus ersten und zweiten Gasen umfaßt
und die Durchflußregelungseinrichtung eine Einrichtung
umfaßt, um den Durchfluß jeder der Komponenten zu
regeln.
21. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, weiter umfassend eine
Partikelmeßeinrichtung, die in der Behandlungskammer
angeordnet ist, um die vom Werkstück auf das wässrige
Fluid in dem Hohlraum übertragenen Partikel zu zählen.
22. Verfahren zur Behandlung eines Werkstückes mit einer
wässrigen Lösung, umfassend:
das Vorsehen eines Trägerfluids umfassend zumindest eine Komponente;
das Hindurchtreten der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zu dem Trägerfluid zu ziehen;
das Vorsehen einer Behandlungskammer;
das zumindest teilweise Füllen der Behandlungskammer mit der wässrigen Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran; und
zumindest das teilweise Eintauchen des Werkstückes in die wässrige Lösung.
das Vorsehen eines Trägerfluids umfassend zumindest eine Komponente;
das Hindurchtreten der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zu dem Trägerfluid zu ziehen;
das Vorsehen einer Behandlungskammer;
das zumindest teilweise Füllen der Behandlungskammer mit der wässrigen Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran; und
zumindest das teilweise Eintauchen des Werkstückes in die wässrige Lösung.
23. Verfahren gemäß Anspruch 22, wobei der Schritt des
Hindurchführens des Trägerfluids durch die
Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran auch
Trägerfluid durch die Membran hindurchführt, wobei
zumindest eine Komponente des Trägerfluids in die
wässrige Lösung eingeführt wird, um den pH-Wert der
wässrigen Lösung zu regeln.
24. Verfahren gemäß Anspruch 23, wobei das Trägerfluid
Kohlendioxid umfaßt.
25. Verfahren gemäß Anspruch 22, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen einer Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme des Werkstückes begrenzt;
Einsetzen des Werkstückes in den Hohlraum; und
Füllen des Hohlraums mit der wässrigen Lösung, um das Werkstück in die wässrige Lösung einzutauchen.
Vorsehen einer Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme des Werkstückes begrenzt;
Einsetzen des Werkstückes in den Hohlraum; und
Füllen des Hohlraums mit der wässrigen Lösung, um das Werkstück in die wässrige Lösung einzutauchen.
26. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen eines Beruhigungsraumes, der eine Mischkammer begrenzt, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist;
den Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung, der den Schritt des Hindurchtretens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
Vorsehen eines Beruhigungsraumes, der eine Mischkammer begrenzt, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist;
den Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung, der den Schritt des Hindurchtretens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
27. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend den
Schritt des Abdichtens des Hohlraumes mit einer
lichtdichten Abdeckung.
28. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend den
Schritt des Umschließens des Hohlraumes mit einer
geheizten Abdeckung.
29. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend den
Schritt des Umschließens des Hohlraumes mit einer
Abdeckung und des Einführens einer Gasbedeckung in den
Hohlraum.
30. Verfahren gemäß Anspruch 29, wobei die Gasbedeckung
zumindest teilweise aus Kohlendioxid besteht.
31. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend den
Schritt des Vorsehens einer Abdeckung, um den Hohlraum
zu umschließen und das Injizieren eines Spülmittels von
dem Hohlraum in die Behandlungskammer.
32. Verfahren gemäß Anspruch 25, weiter umfassend die
Schritte des Vorsehens einer Abdeckung, um den Hohlraum
zu umschließen, das Entleeren des Hohlraums, und das
Richten eines Trocknungsgases von der Abdeckung in die
Behandlungskammer.
33. Verfahren gemäß Anspruch 22, weiter umfassend den
Schritt des Bewegens der wässrigen Lösung, um die
Behandlung von Werkstücken darin zu verstärken.
34. Verfahren gemäß Anspruch 33, wobei der Schritt des
Bewegens das Anregen der wässrigen Lösung mit einer
Ultraschallfrequenz umfaßt.
35. Verfahren gemäß Anspruch 33, wobei der Schritt des
Bewegens das Anregen der wässrigen Lösung mit
Schallenergie im Megahertz-Frequenzbereich umfaßt.
36. Verfahren gemäß Anspruch 22, weiter umfassend den
Schritt des Vorsehens eines Überlaufs in der
Behandlungskammer und des Füllens der Behandlungskammer
mit der wässrigen Lösung, um einen Teil der wässrigen
Lösung über den Überlauf überströmen zu lassen.
37. Verfahren gemäß Anspruch 36, weiter umfassend die
Schritte des Vorsehens eines Lagertanks und das Koppeln
des Stromes von dem Überlauf mit dem Lagertank.
38. Verfahren gemäß Anspruch 22, weiter umfassend den
Schritt des Überwachens des Sauerstoffanteils der
wässrigen Lösung von der Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran.
39. Verfahren gemäß Anspruch 38, weiter umfassend den
Schritt des Regelns des Durchflusses an Trägerfluid
durch die Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran
in Antwort auf den in der wässrigen Lösung der
Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran erfaßten
Sauerstoffgehalt.
40. Verfahren gemäß Anspruch 39, wobei der Schritt des
Vorsehens eines Trägerfluids den Schritt des Vorsehens
einer Mehrzahl von Trägerfluidkomponenten und das
Mischen der Trägerfluidkomponenten zusammen zum Bilden
des Trägerfluids umfaßt.
41. Verfahren gemäß Anspruch 40, wobei der Schritt des
Regelns des Durchflusses an Trägerfluid, das in die
Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran eintritt,
den Schritt des einzelnen Regelns der
Trägerfluidkomponenten, die zum Bilden des Trägerfluids
miteinander gemischt werden, umfaßt.
42. Verfahren gemäß Anspruch 22, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Eintauchen des Werkstückes in die wässrige
Lösung umfaßt.
43. Verfahren gemäß Anspruch 22, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Besprühen des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung umfaßt.
44. Verfahren gemäß Anspruch 22, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Überströmen der wässrigen Lösung über das
Werkstück umfaßt.
45. Verfahren zum Behandeln entgegengesetzt gerichtere
Hauptoberflächen einer Halbleitereinrichtung, umfassend:
Vorsehen einer Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung begrenzt;
Vorsehen eines Trägerfluids;
Vorsehen einer wässrigen Lösung;
Einsetzen der Halbleitereinrichtung in den Hohlraum;
Hindurchtreten der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zum Trägerfluid zu ziehen und um Trägerfluid durch die Membran in die wässrige Lösung einzuführen, um den pH-Wert der wässrigen Lösung zu regeln; und
Inkontaktbringen des Halbleiterwafers mit wässriger Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran.
Vorsehen einer Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung begrenzt;
Vorsehen eines Trägerfluids;
Vorsehen einer wässrigen Lösung;
Einsetzen der Halbleitereinrichtung in den Hohlraum;
Hindurchtreten der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zum Trägerfluid zu ziehen und um Trägerfluid durch die Membran in die wässrige Lösung einzuführen, um den pH-Wert der wässrigen Lösung zu regeln; und
Inkontaktbringen des Halbleiterwafers mit wässriger Lösung von der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran.
46. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend den
Schritt des Trocknens der Halbleitereinrichtung, indem
der Hohlraum des wässrigen Fluids entleert wird und ein
erhitztes Fluid über die Oberflächen der
Halbleitereinrichtung hinweggeführt wird.
47. Verfahren gemäß Anspruch 46, wobei der Schritt des
Trocknens der Halbleitereinrichtung weiterhin den
Schritt des Sprühens einer Spülchemikalie auf die
Hauptoberflächen der Halbleitereinrichtung umfaßt.
48. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen einer Verarbeitungsabdeckung mit einer Heizeinrichtung, um die Verarbeitungsabdeckung zu erhitzen;
Vorsehen einer Trocknungsabdeckung mit einer Einrichtung, um einen Strom an Trocknungsgas zu leiten;
Vorsehen der Behandlungskammer mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Verarbeitungsabdeckung während der Verarbeitung der Halbleitereinrichtung; und
Zurückziehen der Verarbeitungsabdeckung von der Einrichtungsöffnung und Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Trocknungsabdeckung während des Trocknens der Halbleitereinrichtung.
Vorsehen einer Verarbeitungsabdeckung mit einer Heizeinrichtung, um die Verarbeitungsabdeckung zu erhitzen;
Vorsehen einer Trocknungsabdeckung mit einer Einrichtung, um einen Strom an Trocknungsgas zu leiten;
Vorsehen der Behandlungskammer mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Verarbeitungsabdeckung während der Verarbeitung der Halbleitereinrichtung; und
Zurückziehen der Verarbeitungsabdeckung von der Einrichtungsöffnung und Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Trocknungsabdeckung während des Trocknens der Halbleitereinrichtung.
49. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend den
Schritt des Anregens durch Schall der Behandlungskammer
und/oder der wässrigen Lösung mit Schallenergie in dem
Ultraschall- oder Megahertzfrequenzbereich.
50. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend die
Schritte des Vorsehens eines Überlaufs und das Füllen
des Hohlraums mit wässriger Lösung, um die
Halbleitereinrichtung in die wässrige Lösung
einzutauchen und um wässrige Lösung über den Überlauf
überströmen zu lassen.
51. Verfahren gemäß Anspruch 50, weiter umfassend die
Schritte des Vorsehens eines Lagertanks und das Koppeln
des über den Überlauf überströmenden Flusses mit dem
Lagertank.
52. Verfahren gemäß Anspruch 48, weiter umfassend die
Schritte des Überwachens des Sauerstoffanteils der
wässrigen Lösung von der Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran.
53. Verfahren gemäß Anspruch 52, weiter umfassend den
Schritt des Regelns des Durchflusses an Trägerfluid
durch die Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran
in Antwort auf Messungen von Sauerstoff in der wässrigen
Lösung.
54. Verfahren gemäß Anspruch 53, wobei das Trägerfluid aus
einer Mehrzahl von Trägerfluidkomponenten besteht, die
zusammen vermischt werden, um das Trägerfluid zu bilden.
55. Verfahren gemäß Anspruch 54, wobei der Schritt des
Regelns des Durchflusses von Trägerfluid die Schritte
des einzelnen Regelns des Durchflusses der
Trägerfluidkomponenten, die zusammen vermischt und in
die Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran
eingeführt werden, umfaßt.
56. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend den
Schritt des Versehens des Trägerfluids mit einer
Kohlendioxidkomponente.
57. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend die
Schritte des Zählens von Partikeln, die von der
Halbleitereinrichtung in die wässrige Lösung übertragen
worden sind.
58. Verfahren gemäß Anspruch 56, weiter umfassend den
Schritt des Abziehens von zumindest einem Teil der
wässrigen Lösung von der Aufnahme in Antwort auf die
Zählung von Partikeln, die von der Halbleitereinrichtung
in die wässrige Lösung übertragen wurden.
59. Verfahren gemäß Anspruch 50, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen einer Beruhigungskammer, die eine Mischkammer begrenzt, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist; und
wobei der Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung den Schritt des Hindurchführens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
Vorsehen einer Beruhigungskammer, die eine Mischkammer begrenzt, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist; und
wobei der Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung den Schritt des Hindurchführens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
60. Verfahren gemäß Anspruch 45, weiter umfassend den
Schritt des Umschließens des Hohlraums mit einer
Abdeckung und des Einführens einer Gasbedeckung in den
Hohlraum.
61. Verfahren gemäß Anspruch 60, wobei die Gasbedeckung
zumindest teilweise aus Kohlendioxid besteht.
62. Vorrichtung zum Verarbeiten einer Halbleitereinrichtung,
umfassend:
eine Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt, begrenzt;
einen Beruhigungsraum, der mit der Behandlungskammer gekoppelt ist und eine Mischkammer begrenzt, umfassend eine Einlaßöffnung für wässrige Lösung zum Einführen von wässriger Lösung in die Mischkammer und eine Öffnung für nicht wässriges Lösungsmittel zum Einführen eines nicht wässrigen Lösungsmittels in die Mischkammer; und
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Hohlraum der Entgasungseinrichtung begrenzt, eine Membran, welche den Hohlraum der Entgasungseinrichtung in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für wässrige Lösung, der dem ersten Teil zugeordnet ist, und einen Einlaß für Trägerfluid und einen Auslaß für Trägerfluid, die dem zweiten Teil zugeordnet sind, wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Einlaßöffnung für wässrige Lösung des Beruhigungsraumes gekoppelt ist.
eine Behandlungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt, begrenzt;
einen Beruhigungsraum, der mit der Behandlungskammer gekoppelt ist und eine Mischkammer begrenzt, umfassend eine Einlaßöffnung für wässrige Lösung zum Einführen von wässriger Lösung in die Mischkammer und eine Öffnung für nicht wässriges Lösungsmittel zum Einführen eines nicht wässrigen Lösungsmittels in die Mischkammer; und
eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, die einen Hohlraum der Entgasungseinrichtung begrenzt, eine Membran, welche den Hohlraum der Entgasungseinrichtung in erste und zweite Teile unterteilt, einen Einlaß für wässrige Lösung und einen Auslaß für wässrige Lösung, der dem ersten Teil zugeordnet ist, und einen Einlaß für Trägerfluid und einen Auslaß für Trägerfluid, die dem zweiten Teil zugeordnet sind, wobei der Auslaß für wässrige Lösung mit der Einlaßöffnung für wässrige Lösung des Beruhigungsraumes gekoppelt ist.
63. Vorrichtung gemäß Anspruch 62, weiterhin umfassend eine
Mehrzahl von Abdeckungen, die gelenkig mit der
Behandlungskammer verbunden sind, um selektiv die
Einrichtungsöffnung zu bedecken.
64. Vorrichtung gemäß Anspruch 63, wobei zumindest eine der
Abdeckungen lichtabschirmend ist.
65. Vorrichtung gemäß Anspruch 63, wobei eine der
Abdeckungen eine Heizeinrichtung zum Verhindern von
Kondensation aufweist.
66. Vorrichtung gemäß Anspruch 63, wobei eine der
Abdeckungen eine Einrichtung zum Injizieren eines
Spülmittels in die Kammer aufweist.
67. Vorrichtung gemäß Anspruch 66, wobei die eine Abdeckung
weiterhin eine Einrichtung zum Lenken eines
Trocknungsgases in die Kammer aufweist.
68. Vorrichtung gemäß Anspruch 62, wobei die
Behandlungskammer eine Hohlraumwand aufweist, welche den
Hohlraum begrenzt, die Vorrichtung weiterhin eine
Schallbewegungseinrichtung umfaßt, die mit der
Hohlraumwand oder der wässrigen Lösung gekoppelt ist.
69. Vorrichtung gemäß Anspruch 62, wobei die
Behandlungskammer weiterhin einen Überlauf begrenzt.
70. Vorrichtung gemäß Anspruch 69, weiter umfassend einen
Lagertank; und
eine Einrichtung, um den Überlauf mit dem Lagertank zu koppeln.
eine Einrichtung, um den Überlauf mit dem Lagertank zu koppeln.
71. Vorrichtung gemäß Anspruch 70, weiter umfassend:
einen Rückführungsauslaß, den die Behandlungskammer oder die Beruhigungskammer begrenzt; und
eine Einrichtung, um den Rückführungsauslaß mit dem Lagertank zu koppeln.
einen Rückführungsauslaß, den die Behandlungskammer oder die Beruhigungskammer begrenzt; und
eine Einrichtung, um den Rückführungsauslaß mit dem Lagertank zu koppeln.
72. Vorrichtung gemäß Anspruch 71, weiter umfassend eine
Beruhigungskammer, die mit der Behandlungskammer
gekoppelt ist, wobei die Beruhigungskammer eine
Mischkammer definiert, die mit dem Auslaß für wässrige
Lösung gekoppelt ist und den Rückführungsauslaß enthält.
73. Vorrichtung gemäß Anspruch 62, weiterhin umfassend:
eine Sauerstoffsensoreinrichtung zum Erfassen des Sauerstoffgehalts im Auslaß für wässrige Lösung; und
eine Durchflußregelungseinrichtung, die mit dem Sensor gekoppelt ist und auf diesen anspricht, um den Durchfluß an Trägerfluid am Trägerfluideinlaß zu regeln.
eine Sauerstoffsensoreinrichtung zum Erfassen des Sauerstoffgehalts im Auslaß für wässrige Lösung; und
eine Durchflußregelungseinrichtung, die mit dem Sensor gekoppelt ist und auf diesen anspricht, um den Durchfluß an Trägerfluid am Trägerfluideinlaß zu regeln.
74. Vorrichtung gemäß Anspruch 73, wobei das Trägerfluid
eine Zusammensetzung aus ersten und zweiten Fluiden
umfaßt und die Durchflußregelungseinrichtung eine
Einrichtung zum Regeln des Durchflusses jeder der
Fluidkomponenten umfaßt.
75. Vorrichtung gemäß Anspruch 62, weiter umfassend eine
Partikelzähleinrichtung, die in der Behandlungskammer
angeordnet ist, um die vom Werkstück auf das Wässrige
Fluid im Hohlraum übertragenen Partikel zu zählen.
76. Verfahren zum Reinigen gegenüberliegender
Hauptoberflächen einer Halbleitereinrichtung, umfassend:
Bereitstellen einer Reinigungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung begrenzt;
Einsetzen der Halbleitereinrichtung in den Hohlraum;
Füllen des Hohlraums mit einem ersten Lösungsmittel, um die Halbleitereinrichtung in das erste Lösungsmittel einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch das erste Lösungsmittel auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von dem ersten Lösungsmittel;
Füllen des Hohlraumes mit einem zweiten Lösungsmittel, um die Halbleitereinrichtung in das zweite Lösungsmittel einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch das zweite Lösungsmittel auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von dem zweiten Lösungsmittel;
Bereitstellen einer wässrigen Lösung;
Vorsehen eines Trägerfluids, das Kohlendioxid enthält;
Hindurchführen der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran mit einer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zum Trägerfluid zu ziehen, und um Kohlendioxidgas durch die Membran in die wässrige Lösung einzuführen, um den pH-Wert der wässrigen Lösung zu regeln;
Füllen des Hohlraums mit einer wässrigen Lösung aus der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um die Halbleitereinrichtung in der wässrigen Lösung einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch die wässrige Lösung auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von der wässrigen Lösung;
Trocknen der Hauptoberflächen der Halbleitereinrichtung; und
Entfernen der Halbleitereinrichtung aus dem Hohlraum.
Bereitstellen einer Reinigungskammer, die einen Hohlraum zur Aufnahme der Halbleitereinrichtung begrenzt;
Einsetzen der Halbleitereinrichtung in den Hohlraum;
Füllen des Hohlraums mit einem ersten Lösungsmittel, um die Halbleitereinrichtung in das erste Lösungsmittel einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch das erste Lösungsmittel auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von dem ersten Lösungsmittel;
Füllen des Hohlraumes mit einem zweiten Lösungsmittel, um die Halbleitereinrichtung in das zweite Lösungsmittel einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch das zweite Lösungsmittel auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von dem zweiten Lösungsmittel;
Bereitstellen einer wässrigen Lösung;
Vorsehen eines Trägerfluids, das Kohlendioxid enthält;
Hindurchführen der wässrigen Lösung und des Trägerfluids durch eine Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran mit einer Membran, um Sauerstoff von der wässrigen Lösung durch die Membran zum Trägerfluid zu ziehen, und um Kohlendioxidgas durch die Membran in die wässrige Lösung einzuführen, um den pH-Wert der wässrigen Lösung zu regeln;
Füllen des Hohlraums mit einer wässrigen Lösung aus der Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran, um die Halbleitereinrichtung in der wässrigen Lösung einzutauchen, während die Kammer mit Ultraschallenergie angeregt wird, um die Ultraschallenergie durch die wässrige Lösung auf die Halbleitereinrichtung zu übertragen;
Entleeren des Hohlraumes von der wässrigen Lösung;
Trocknen der Hauptoberflächen der Halbleitereinrichtung; und
Entfernen der Halbleitereinrichtung aus dem Hohlraum.
77. Verfahren gemäß Anspruch 76, wobei der Schritt des
Trocknens der Halbleitereinrichtung den Schritt des
Überstreichens von erhitztem Fluid über die Oberflächen
der Halbleitereinrichtung umfaßt.
78. Verfahren gemäß Anspruch 76, wobei der Schritt des
Trocknens der Halbleitereinrichtung weiterhin den
Schritt des Sprühens eines Spülmittels auf die
Hauptoberflächen der Halbleitereinrichtung umfaßt.
79. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen einer Verarbeitungsabdeckung mit einer Heizeinrichtung zum Erhitzen der Verarbeitungsabdeckung;
Vorsehen einer Trocknungsabdeckung mit einer Einrichtung zum Lenken eines Stromes an Trocknungsgas;
Versehen der Reinigungskammer mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Verarbeitungsabdeckung während des Spülens der Halbleitereinrichtung;
Entfernen der Verarbeitungsabdeckung von der Einrichtungsöffnung und Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Trocknungsabdeckung während des Reinigens der Halbleitereinrichtung.
Vorsehen einer Verarbeitungsabdeckung mit einer Heizeinrichtung zum Erhitzen der Verarbeitungsabdeckung;
Vorsehen einer Trocknungsabdeckung mit einer Einrichtung zum Lenken eines Stromes an Trocknungsgas;
Versehen der Reinigungskammer mit einer Einrichtungsöffnung, durch welche die Halbleitereinrichtung in und aus dem Hohlraum hindurchtritt;
Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Verarbeitungsabdeckung während des Spülens der Halbleitereinrichtung;
Entfernen der Verarbeitungsabdeckung von der Einrichtungsöffnung und Bedecken der Einrichtungsöffnung mit der Trocknungsabdeckung während des Reinigens der Halbleitereinrichtung.
80. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend die
Schritte:
Vorsehen eines Beruhigungsraumes, der eine Mischkammer definiert, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist; und
wobei der Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung den Schritt des Hindurchführens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
Vorsehen eines Beruhigungsraumes, der eine Mischkammer definiert, welche mit der Behandlungskammer gekoppelt ist; und
wobei der Schritt des Füllens des Hohlraumes mit der wässrigen Lösung den Schritt des Hindurchführens von wässriger Lösung durch die Mischkammer vor dem Eintritt in den Hohlraum umfaßt.
81. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend den
Schritt des Abdichtens des Hohlraumes mit einer
lichtdichten Abdichtung.
82. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend den
Schritt des Umschließens des Hohlraumes mit einem
erhitzten Deckel.
83. Verfahren gemäß Anspruch 80, weiter umfassend den
Schritt des Abziehens von zumindest einem Anteil des
ersten Lösungsmittels von dem Hohlraum und des
Hindurchführens des abgezogenen Anteils des ersten
Lösungsmittels durch die Mischkammer zum erneuten
Einführen in den Hohlraum.
84. Verfahren gemäß Anspruch 80, weiter umfassend den
Schritt des Abziehens von zumindest einem Anteil des
zweiten Lösungsmittels von dem Hohlraum und des
Hindurchführens des abgezogenen Anteils des zweiten
Lösungsmittels durch die Mischkammer zum erneuten
Einführen in den Hohlraum.
85. Verfahren gemäß Anspruch 80, weiterhin umfassend den
Schritt des Abziehens von zumindest einem Anteil der
wässrigen Lösung von dem Hohlraum und das Hindurchführen
des abgezogenen Anteils der wässrigen Lösung durch die
Mischkammer zum erneuten Einführen in den Hohlraum.
86. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend den
Schritt des Vorsehens eines Überlaufs in der
Behandlungskammer und des Füllens der Behandlungskammer
mit der wässrigen Lösung derart, um einen Anteil der
wässrigen Lösung durch den Überlauf überströmen zu
lassen.
87. Verfahren gemäß Anspruch 86, weiter umfassend den
Schritt des Vorsehenes eines Lagertanks und des Koppelns
des Überflusses von dem Überlauf mit dem Lagertank.
88. Verfahren gemäß Anspruch 76, weiter umfassend den
Schritt des Überwachens des Sauerstoffanteils der
wässrigen Lösung von der Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran.
89. Verfahren gemäß Anspruch 88, weiter umfassend den
Schritt des Regelns des Durchflusses an Trägerfluid
durch die Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran
in Antwort auf den Sauerstoffanteil, der in der
wässrigen Lösung aus der Entgasungseinrichtung mit
osmotischer Membran erfaßt wird.
90. Verfahren gemäß Anspruch 89, wobei der Schritt des
Vorsehens eines Trägerfluids den Schritt des Vorsehens
einer Mehrzahl von Trägerfluidkomponenten und das
Zusammenmischen der Trägerfluidkomponenten zum Bilden
des Trägerfluids umfaßt.
91. Verfahren gemäß Anspruch 90, wobei der Schritt des
Regelns des Durchflusses an Trägerfluid, das in die
Entgasungseinrichtung mit osmotischer Membran eintritt,
den Schritt des einzelnen Regelns der
Trägerfluidkomponenten umfaßt, die zum Bilden des
Trägerfluids vermischt werden.
92. Verfahren gemäß Anspruch 76, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung aus der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Eintauchen des Werkstückes in die wässrige
Lösung umfaßt.
93. Verfahren gemäß Anspruch 76, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Membran aus der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Besprühen des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung umfaßt.
94. Verfahren gemäß Anspruch 76, wobei der Schritt des
Inkontaktbringens des Werkstückes mit der wässrigen
Lösung aus der Entgasungseinrichtung mit osmotischer
Membran das Überströmen der wässrigen Lösung über das
Werkstück umfaßt.
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