DE1912224U - Eckenlehre zum aufmauern von mauerwerk. - Google Patents

Eckenlehre zum aufmauern von mauerwerk.

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DE1912224U
DE1912224U DE1964M0050094 DEM0050094U DE1912224U DE 1912224 U DE1912224 U DE 1912224U DE 1964M0050094 DE1964M0050094 DE 1964M0050094 DE M0050094 U DEM0050094 U DE M0050094U DE 1912224 U DE1912224 U DE 1912224U
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DE1964M0050094
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English (en)
Inventor
Fritz Mudring
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Description

PATENTANWALT
Dr, Andrejewski
Essen, Kettwiger Sir. 36
(Am Hauptbahnhof · Lichtburg)
Telefon 25802
Essen, den 4. Dez. 1964 (22 598/fr+)
Gebrauchsmusteranmeldung
des Herrn Fritz Mudrdn,g_,
Essen-Dellwig, Mellisaue 6
Eckenlehre zum Aufmauern von Mauerwerk
Die Erfindung betrifft eine Eckenlehre zum Aufmauern von Mauerwerk aus einem Eeklineal und einer zur Befestigung der Lehre dienenden, zum Einklemmen eines Steines des Mauerwerkes eingerichteten Klemmvorrichtung mit Oberplatte, Unterplatte und einer beide Platten gegeneinander abstützenden, etwa mittig zwischen ihnen angeordneten Gelenkstütze, ferner einem im Bereich des Plattenaußenrandes von Platte zu Platte geführten Spannbolzen, und einer seitlich an der Klemmvorrichtung angeordneten Tasche zur Aufnahme des Ecklineals, in welcher das Ecklineal mittels Klemmschrauben gehalten ist. Bei den bekannten Eckenlehren dieser Art besitzt die Tasche zur Aufnahme des Ecklineals nur eine sehr geringe Höhe und an den Taschenseitenwänden in Längsrichtung des Lineals jeweils nur eine Klemmschraube. Diese jeweils einzige Klemmschraube wirkt daher gleichsam als Drehpunkt für das Ecklineal und bietet nicht die Möglichkeit, bei schräg verlaufenden Mauerwerksecken das Ecklineal in Richtung des Mauereckenverlaufes einzufluchten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eckenlehre der oben beschriebenen Art so auszubilden, daß ein Ausrichten des Ecklineals auch längs schräg verlaufender IWauerkanten unschwer möglich ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, daß die Tasche aus einem hochkant auf die Oberplatte aufgesetzten Winkelprofilstück besteht, welches das Ecklineal an der dem Mauerwerk abgewandten Seite hinterfaßt und eine über mehrere Steinhohen reichende Länge aufweist, und daß die Klemmschrauben jeweils am oberen und unteren Ende des Winkelprofilstückes angeordnet sind. Zufolge dieser Anordnung kann das Ecklineal an zwei um mehrere Steinhöhen auseinanderliegenden Stellen durch die Klemmschrauben gegen die Mauerwerksecken angedrückt und so genau dem schrägen Verlauf der Mauerwerkskante folgend ausgerichtet werden. Zweckmäßig sind die Klemmschrauben an beiden Wänden des Profilstückes vorgesehen.
Um weiter bei schrägverlaufenden Mauerwerkskanten einen einwandfreien Sitz der Klemmvorrichtung zu gewährleisten, sieht die Erfindung auf der Unterseite der unteren Platte einen dem Mauerwerk zugeordneten Anschlagwlnk'el vor.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß die erfindungsgemäße Eckenlehre es erlaubt, das Ecklineal auch schrägverlaufenden Mauerwerksecken genau anzulegen und in dieser lage zu halten.
Im folgenden sei die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Die Figur zeigt in perspektivischer Darstellung eine erfindungsmäßige Eckenlehre zum Aufbau von Mauerwerk in Funktionsstellung.
Die in der Figur dargestellte Eckenlehre zum Aufmauern von insbs. Klinkermauerwerk besteht aus einem Ecklineal 1 und einer der Befestigung der Eckenlehre dienenden, einen-Stein 2 des bereits hergestellten Mauerwerkverbandes fassenden Klemmvorrichtung. Die Klemmvorrichtung besteht ihrerseits aus einer Oberplatte 3 und einer Unterplatte 4. Die beiden Platten 3> 4 sind über eine Gelenkstütze 5 gegeneinander abgestützt, wobei die Gelenkstütze ein Bolzengelenk 5a aufweist, dessen einer Gelenkteil an die Oberplatte 3 angeschlossen, beispielsweise angeschweißt ist, während der andere Gelenkteilüber Schraubbolzen 5b und zugeordnete Muttern 5c mit der Unterplatte 4 verschraubt ist, so daß durch Verstellen der Muttern 5c der Abstand zwischen Ober- und Unterplatte der jeweiligen Steingröße angepaßt werden kann. Die Gelenkstütze ist etwa mittig zwischen beiden Platten 3» 4 angeordnet, während im Bereich des Außenrandes der Platten ein Schraubbolzen 6 von Platte zu Platte geführt ist, mit dem die Platten um die Gelenkachse der Gelenkstütze 5 bewegt und dadurch klemmend gegen den Stein 2 des Mauerwerkverbandes angepreßt werden können. Seitlich an der Klemmvorrichtung ist eine Tasche zur Aufnahme des Ecklineals 1 angeordnet. Das
Ecklineal ist in dieser Tasche mittels Klemmschrauben 8 gehalten. Im einzelnen Lesteht die Tasche aus einem hochkant auf die Oberplatte 3 aufgesetzten Winkelprofilstück 7, welches das Ecklineal an der dem Mauerwerk abgewandten Seite hinterfaßt und eine über mehrere Steinhöhen reichende länge aufweist, Die Klemmschrauben 8 sind jeweils am oberen-und unteren Ende des Winkelprofilstückes 7, und zwar im Ausführungsbeispiel an beiden Wänden des Profilstückes angeordnet. Auf der Unterseite der unteren Platte 4 ist ein dem Mauerwerk zugeordneter Anschlagwinkel9 vorgesehen. Das Ecklineal 1 selbst hat, wie die perspektivische Darstellung erkennen läßt, im wesentlichen rechtwinkliges Profil, dem insoweit das Profil des Winkelprofilstückes 7 angepaßt ist. Im übrigen kann eine Schichtenteilung am Ecklineal vorgesehen und diese auf unterschiedliche Steingrößen eingerichtet sein.
Beim Arbeiten mit der erfindungsgemäßen Eckenlehre werden zunächst in üblicher Weise einige Lagen des Mauerwerkverbandes hergestellt und an den Stein 2 einer unteren Lage die Klemmvorrichtung angeklemmt, wobei die Klemmvorrichtung bis zum Anschlag des Anschlagwinkels 9 gegen das Mauerwerk angeschoben wird. Das Ecklineal 1 wird nunmehr in die Tasche-.eingesetzt und mittels der Klemmschrauben 8 gegen die von den vorhandenen Lagen gebildete Mauerwerkskante angedrückt. Dies ist zufolge der beschriebenen Ausführungsform der Tasche ersichtlich auch dann möglich, wenn die Mauerwerkskante schräg verläuft. Dann wird mit Hilfe des Ecklineals, das nur ein ein-
ziges Mal der Ausrichtung bedarf, weiter gemauert, so daß im ganzen die Arbeiten beim Aufmauern des Mauerwerks wesentlich, erleichtert werden.
Schutzansprüche:

Claims (1)

  1. Schutzansprüche:
    1· Eckenlehre zum Aufmauern von Mauerwerk aus einem Ecklineal und einer zur Befestigung der Lehre dienenden, zum Einklemmen eines Steines der Mauerwerkes eingerichteten Klemmvorrichtung mit Oberplatte, Unterplatte und einer beide Platten gegeneinander abstützenden, etwa mittig zwischen ihnen angeordneten Gelenkstütze, ferner einem im Bereich des Plattenaußenrandes von Platte zu Platte geführten Spannbolzen, und einer seitlich an der Klemmvorrichtung angeordneten Tasche zur Aufnahme des Ecklineals, in welcher das Ecklineal mittels Klemmschrauben gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche aus einem hochkant auf die Oberplatte (3) aufgesetzten Winkelprofilstück (7) besteht, welches das Ecklineal (1) an der dem Mauerwerk abgewandten Seite hinterfaßt und eine über mehrere Steinhöhen reichende Länge aufweist, und daß die Klemmschrauben (8) jeweils am oberen und unteren Ende des Winkelprofilstückes (7) angeordnet sind.
    2, Eekenlehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschrauben (8) an beiden Yfänden des Profilstückes (7) vorgesehen sind.
    3. Eekenlehre nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der unteren Platte (4-) ein dem Mauerwerk zugeordneter Anschlagwinkel (9) vorgesehen ist.
    Patentanwalt Dr. Andrejewski
DE1964M0050094 1964-12-09 1964-12-09 Eckenlehre zum aufmauern von mauerwerk. Expired DE1912224U (de)

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