Einrichtung zur Erzeugung ein- oder mehrstufiger Geradbewegungen mittels
Elektromagneten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erzeugung ein-oder
mehrstufiger Geradbewegungen mittels eines Elektromagneten von dessen Anker unterschiedliche
Bewegungeabläufe abzunehmen und nutzbar in die Praxis umzusetzen bzw. anzuwenden
sind, wobei die Bewegungsabläufe vom Antriebsaggregat beispielweise in einem schnellen
Zustellhub und einem langsamen Arbeitshub aufgeteilt sind, bzw. zerlegt werden.
Bekanntlich werden Elektr omagnete für Steuerunge- und Antriebezwecke unter anderem
im Werkzeugmaschinen- und Apparatebau verwendet und gelangen insbesondere dort zur
Anwendung, wo im allgemeinen schnelle Bewegungsabläufe erforderlich sind oder zugelassen
werden können. Darüberhinaus kommt es auch häufig vor, daß wesentlich unterschiedliche
Vorschubgeschwindigkeiten benötigt werden, d.h. schneller Zustellhub und langsamer
Arbeitehubg währenddessen das Werkzeug den Arbeitsgang durchfÜhrt, Diese Art Vorschubgeschwindigkeiten
wird fast ausschließlich über die Botationsbewegung von Elektromotoren abgeleitet
und zwar über Rediaziergetriebe, Nocken oder Kurbelwellen, Exzenter sowie auch Einridhtungen
die auf Preßluftbaeis oder hydraulisch betätigter Antriebe beruhen. Hierbei muß
zur Erreichung von oft nur wenipen Millimetern Vorgehubweg mit ii-eringfügigen Kräften
ein bedeutender Aufwand an mecha-
nischen Übertrp-gungselementen erstellt werden, der wiederum
in verhält-
nismäßig hohen Ilerstellungs- und Wartungskosten seinen Niederschlag
findet. Die Anfertigung halb- und vollautomatisch arbeitender
kleine-
rer Maschinen oder Apparate, die zum vorgesehenen Verweauungszweck
mehrerc VorschubbeweLungen mit -interschiedlicilen Geschwindigkeiten
benöti6en, ist meistens nicht durchführbar, da die vorher beschriebe-
nen Antriebs- und Übertragungselemente sich im Rahmen e.#iL,r
vernünftigen
Baugrößenordnung räumlich mei-z-tens nicht untorbringen bzw.
nicht ein-
ordnen lassen, oder wenn tatsächlich davon Gebrauch gemacht
wird, da.-in.
sehr hohe Investierungskosten verursachen, die zwangsläufig
daa End-
produkt wesentlich verteuern nüssen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, diese aufgezeigten
Nach-
teile zu vermeiden, indem die AnkerbeweCang eines Elektromn-neten
für
diese Zwecke nutzbar gemacht wird und Gerad-Vorschubbewe(-unigen
unter-
schiedlicher Art erzeugt werden, die ein Höchstmaß an Präzision
garan-
tieren, in der 14erstellung wesentlich fz#;i-stiger lie#7en,
und somit die
wirtschaftlichen und technischen Vorteile klar herausstellen.
Bekanntlich ist der zeitliche Ablauf der Ankerbewe,f:.-ung
eines i#lektro-
magneten von der Größe der Yarnetkraft, von der i#lassenträ!,-heit
des An-
kers sowie aller mitbewegten Funktionsteile und der äußeren
Gegenkräf-
te abhängig. Die Magnetkr!.ift ist dabei durch #iie Größe und
Bauform des
Ilazneten und die "T'röße des die Spule durchfließenden Stroires
bestimmt
bzw. gegeben. Als äußere Gegenkräfte treten die elastischen
Kräfte von
Rückstellungs- und Auffangfedern sowie diejeni,-en Kräfte auf,
gegen
die der Magnet nutzbare Arbeit leisten soll Rückdruckkräfte
bei
spanabhobender Bearbeitung). Die Magnetkraft muß dabei zwangsläufip
wesentlich größer als die äußeren Gegenkräfte sein, da sonst die
Gefahr besteht, daß der Magnetanker bei geringer Erhöhung der äußeren Kräfte zum
Stillstand kommt und ausfallen wird. Diese notwendige große Differenz zwischen Magnetkraft
und äußerer Gegenkraft erzeugt eine hohe Beschleunigung des Ankers und damit die
schnelle Ankerbewegung des Elektromagneten. Dagegen sind langsame Ankerbewegungen
eines Elektromagneten nur dadurch zu erzeugen, daß die Magnetkraft mittels elektronischer
Steuerung oder Regelung des die Spule durchfließenden Stromes in jedem Zeitpunkt
so viel größer als die äußere Gegenkraft gemacht wird, daß dadurch die gewünschte
langsame oder mehrstufige (schnell -langsame) Bewegung erzielt wird. In der Zeichnung
sind mehrere als Ausführungsbeispiele dienende Konstruktionsformen des Erfindungsgegenstandes
dargestellt und zwar zeigens Figur 1 einen Längsschnitt durch eine auf elektromagnetischer
Basis arbeitendc automatische Bohreinrichtung, Figur 2 einen Querschnitt durch eine
weitere Arbeitseinheit gemäß FiC.ur 1 zum Vorschub an einen Tastenbolzenheber
für Meßuhren, Figur 3 die schematische Darstellung einer automatischen Arbeitseinheit
mit elektronischerReielung.
Gemäß Figur 1 wird die Erzeus7unr einer mehrstufigen
Geradbewegung für
den Vorschub an einer automatischen Arheitseinheit, beispielsweise
ei-
ner '1#ohreinheit, beschrieben. Der lektromotor lo hat eine
hohle Anker-
welle 11, durch die eI-:ne schwächere '.-.-'elle 12
gef-(-ihrt ist, die gleich-
zeitig als"Stoßetange wirkt. Auf der rechten Seite ist letztere
mit dem Anker 13 des am Lagerdeckel 14 des Elektromotores lo angeordneten
Gleichstrommagneten 15 verbunden. Der Anker 13 trägt an seinem vorderen
Ende einen Plansch 169 an dem ein Gewindebolzen 17 derart angeordnet
ist, daß eine Druckscheibe 18 sowie eine Tiefeneinstellecheibe
19 fest verschraubbar zur Anwendung gelangt. Außerdem ist am Ankergehäuse
des Magneten 15 ein Einstellring 2o befestigtg sowie ein unterhalb der Druckscheibe
18 auf dem Gewindebolzen 17 geführter Federsatz 21. Auf der linken
Seite des Elektromotores lo ist auf der Ankerwelle 11 eine acheial verschiebbare
an sich bekannte und daher nicht näher beschriebene Kupplung 22 angeordnet. Das
die Kupplung aufnehmende Wälzlager 239
an dessen Innenring 24 die Welle 12
befestigt ist, übernimmt die Aufgabeg daß das Drehmoment des Motorankers nicht direkt
auf die Welle 12 und damit auf den Anker 13 des Magneten 15 übertragen
wird. Gleichzeitig sorgt eine zwischen dem-Anker 13 und dem Flanschteil
25 des Elektromotores lo auf der Welle 12 geführte Rückstellfeder
26 dafürg daß der Anker 13 in seiner normalen Ruhestellung gehalten
wird. Ein elektronisch arbeitendes Steuergerät 27 in Verbindung mit dem Federsatz
21 und der Rückstellfeder 26 erzeugt den gewünschten Bewegungsvorgang.Device for generating single or multi-stage straight movements by means of electromagnets. The invention relates to a device for generating single or multi-stage straight movements by means of an electromagnet to remove different movement sequences from its armature and usable to implement or use them in practice, the movement sequences of the drive unit being divided into a fast feed stroke and a slow working stroke, for example , or dismantled. As is well known, electric magnets are used for control and drive purposes, among other things, in machine tool and apparatus engineering and are used in particular where fast movements are generally required or can be permitted. In addition, it often happens that significantly different feed speeds are required, i.e. faster infeed stroke and slower work stroke while the tool is performing the operation also Einridhtungen based on compressed air or hydraulically operated drives. In order to achieve a pre-stroke travel of only a few millimeters with minor forces, a significant amount of mechanical engineering niche transmission elements, which in turn are related to
moderately high production and maintenance costs
finds. The production of semi and fully automatic working small
rer machines or apparatus that are used for the intended purpose
several feed movements with different speeds
is usually not feasible because the previously described
Nen drive and transmission elements are reasonable within the framework of e. # iL, r
In most cases, do not accommodate the size of the room or do not include
order, or if use is actually made of it, there.-in.
cause very high investment costs, which inevitably result in
product substantially more expensive nuts.
The invention is now based on the object of these identified
parts to be avoided by the anchor movements of an electromnete for
these purposes are made usable and straight-feed movements (-unigen under-
of different types that guarantee the highest level of precision
animals, in the process of creation, are much easier to use, and thus the
clearly highlight economic and technical advantages.
As is well known, the timing of the anchor movement, f: .- ung an i # lektro-
magnets of the size of the Yarnetkraft, of the i # lassenträ!, - ness of the
kers as well as all moving functional parts and the external counter force
te dependent. The magnetic force ift is due to the size and shape of the
Ilazneten and the size of the stroke flowing through the coil are determined
or given. The elastic forces act as external opposing forces
Return and catch springs as well as those forces on, against
which the magnet is supposed to do useful work back pressure forces
machining). The magnetic force must inevitably
must be significantly greater than the external opposing forces, since otherwise there is a risk that the magnet armature will come to a standstill and fail if the external forces are slightly increased. This necessary large difference between magnetic force and external counterforce generates a high acceleration of the armature and thus the fast armature movement of the electromagnet. On the other hand, slow armature movements of an electromagnet can only be generated by making the magnetic force by means of electronic control or regulation of the current flowing through the coil at any point in time so much greater than the external counterforce that thereby the desired slow or multi-stage (fast-slow) movement is achieved. In the drawing, more than embodiments serving forms of construction of the subject invention are illustrated specifically pointing 1 shows a longitudinal section through an on electromagnetic base arbeitendc automatic drilling rig, Figure 2 shows a cross section through a further process cartridge according FiC.ur 1 for feeding at a key bolt lifter for dial gauges, figure 3 the schematic representation of an automatic working unit with electronic control. According to Figure 1 , the production of a multi-stage straight movement for
the feed on an automatic work unit, for example a
ner '1 # ear unit, described. The electric motor lo has a hollow armature
wave 11, through which one-: ne weaker '.-.-' elle 12 gef - (- you are, the same-
acts temporarily as "poking Tange. On the right side, the latter is connected to the electric motor lo disposed DC magnet 15 to the armature 13 of the bearing cover 14. The armature 13 carries at its front end a Plansch 169 to which a threaded bolt 17 is arranged such that a thrust washer 18 and a Tiefeneinstellecheibe 19 screwed tightly passes to the application. in addition, the magnet on the armature housing 15, a setting ring 2o befestigtg and a below the pressure plate 18 on the threaded bolt 17 guided spring assembly 21. on the left side of the electric motor lo is on the armature shaft 11 acheial displaceable known per se and therefore not described in detail clutch 22 is disposed. the coupling receiving roller bearing 239 on the inner ring 24, the shaft 12 is mounted, assumes the Aufgabeg that the torque of the motor armature not directly on the shaft 12 and hence on the armature 13 of the magnet 15. At the same time, a between d em armature 13 and the flange part 25 of the electric motor lo on the shaft 12 guided return spring 26 for that the armature 13 is held in its normal rest position. An electronically operating control device 27 in connection with the spring set 21 and the return spring 26 generates the desired movement process.
Die Wirkungsweise ist dabei folgende: Vom Steuergerät 27 wird
der Magnetspule 28 zunächst ein Strom zugeführt, der eine Magnetkraft erzeugt,
die wesentlich größer als die Gegenkraft der Rückstellfeder 26 ist. Dadurch
wird eine schnelle Vorwärtsbewegung den Ankers 13 hervorgerufen und zwar
bis zum Auftreffen der Druckscheibe 18 auf den Federsatz 21, die im folgenden
als Zustellhub bezeichnet wird. Da der Federsatz 21- aber ein weit höhere Federkonstante
besitztg genügt dfe erzeugte Magnetkraft nicht, ihn zusammenzudrücken. Die Folge
ist
ein kurizeitiger Stillstand den Ankern 13o Das Steuergerät
27
läßt den Strom der NagnetBpule allmählich weiter ansteigen, die Magnotkraft
überwindet die Gegenkraft das Federsatzes 21 und die gleichzeitig durch den
Bearbeitungsvorgang (beispielsweise Bohren oder Schleifen) auftretenden Rückdruckkräfte,
so daß eine langsame Weiterbewegung erreicht wird, Nach Ablauf einer am Einstellknopf
29 des Steuergerä.The mode of operation is as follows: The control device 27 first supplies a current to the magnetic coil 28 , which generates a magnetic force which is significantly greater than the counterforce of the return spring 26 . This causes a rapid forward movement of the armature 13 until the thrust washer 18 hits the spring set 21, which is referred to below as the delivery stroke. Since the spring set 21 has a much higher spring constant, the magnetic force generated is not sufficient to compress it. The result is a short-term standstill of the armatures 13o. The control unit 27 gradually increases the current of the magnet coil, the Magnot force overcomes the opposing force of the spring set 21 and the back pressure forces occurring at the same time as a result of the machining process (e.g. drilling or grinding), so that a slow further movement is achieved is, after the end of one on the adjustment knob 29 of the control unit.
d
tea 27 wählbaren Taktzeit bzw. nach Erreichen eines
Enschaltera wird der Strom durch das Steuergerät 27 unterbrochen und der
Anker 13 mittels der Rückstellfeder 26 in seine Ausgangslage zurückgeführt. d tea 27 selectable cycle time or after reaching a limit switch a, the current through the control device 27 is interrupted and the armature 13 is returned to its starting position by means of the return spring 26.
Meßuhren in Verbindung mit geeigneten Haltern dienen insbesondere
zur Prüfung der Genauigkeit fertiger und in Arbeit befindlicher Werkstücke aller
Art. Der Tastbolzen einer Meßuhr soll dabei beim Messen nicht durch die Prüflinge'zurückgezogen
werdeng da sonst die Genauigkeit der Messung beeinträchtigt und die Taatspitze des
Tastbolzen ggf. beschädigt oder vorzeitig abgenutzt wird. Zur Vermeidung dieses
Nachteils werden Drahtabheber benutzt, welche ausschließlich von Hand
be-
dient werden. Diesen bedeutet jedoch, daß der Bedienende meist mit einer
Hand die Teile zu- und abführen muß» während mit der anderen Hand der Drahtabheber
zu bedienen ist. Bei einer Mehrstellenmeßprü. fung oder bei Rundlaufprüfungen zwischen
den Spitzen, wenn beide Hände zum Zuführen benötigt werden, ist die Forderung des
Abhobens &98 Tastbolzens meist nicht zu erfüllen. Wenn das Abheben des Tantbolzen
automatisch geschieht und in einem bestimmten Rythmun nun Zu- und Ab-
führen
der Prüflinge gebracht wirdg aodaß &am Bedienenden dadurch beide Hände für diesen
Zweck zur Verfügung stehenp so würde sich das Arbeitaergebnis bedeutend erhöhen.
Eine solch* Einrichtung mit den all.
gemein bekannten Maschinenelementen
muß aber ausscheiden, da der Aufwand zu groß ist und erfahrungsgemäß die zur Verfügung
stehenden Mag. nete viel zu große Geschwindigkeiten entwickeln, die.das empfindliche
Meßsystem der Meßuhr zu stark abnutzen bzw. ungenau anhebeng was eine sichere Messung
infrage stellen würde. Gemäß Figur 2 wird eine Einrichtung aufgezeigtv die zur Erzeugung
ei-
dient
ner einstufigeng langsamen Druckbewegung# welche zum Heben
der Tast-
9
bolzen für Meßuhren geeignet ist. Dazu ist in einem Gehäuse 3'0" das
an
einen mittels der Scharni-e?ordnung 31 aufklappbaren
Deckel besitzt,
ein an sich bekannter handelsüblicher Gleichstrommagnet 32p dessen Zugkraftkurve
eine Federcharakteristik aufweist, in horizontaler Lage angeordnet. Auf der rechten
Seite der Druckstange 33 des Magneten 32
ist eine Druckscheibe 349
sowie eine Druckfeder 35 befestigt. Ein vor der Druckstange 33 des
Magneten 32 schwenkbar angelenkter und unter der Gegenwirkung der Zugfeder
44 stehender Hebel 36 trägt an seinem oberen Ende eine Querleiste
37- Gleichzeitig ist auf dem Deckelboden 38
ein Befestigungestück
39 für einen Drahtzug 40 angeordnetp der mit seinem nach rechts herausragenden
Teil 41 an dem ein Druckatück 42 angebracht isti sich an die Querleiste
37 anlegt, Der Drahtzug 40 stellt die Verbindung zum Taatbolzen der Meßuhr
her. Im Gehäuse 30 ist außer der Magneteinrichtung noch die elektronische
Steuerung und der klektriaohe Taktgeber untergebracht, welcher durch entsprechende
Einstellknöpfe an der Frontplatte den Gehäuse 3o gestattet, die Takt- und
Pausenzeit unabhängig voneinander einzustellen. Diese Elektronik kann
als allgemein bekannt vorausgesetzt werden und ist daher in der
Ab-
bildung nicht benondera dargestellt,
Die Wirkungeweise
wird nachstehend besehriebens Die Stärke dor Druckfeder 35 und der Zugfeder
44 ist so gewählt und auf die Zugkraftkurve des Magneten 32 abgestimmt, daß
der Strom u nmittelbar nach dem Einschalten, de& Magneten nicht die erforderliche
Kraft gibt, den Anker des Magneten in Bewegung zu setzen. Erst mit ansteigendem
Strom wird der Anker langsam in Bewegung gesetzt. Dabei wird über den Hebel
36 der Querleiste 37 und den Drahtzug 4o die An-, kerbewegung auf
das Meßsystem der Meßuhr übertragen und damit der Taatbolzen gehoben. Auch können
beispielsweise vor der Querleiste 37 me,hrere Drahtzüge angeordnet und den
verschiedenartigen Hüben der Meßuhren entsprechend eingestellt werden, so daß Mehretellenmeßungen
durchführbar sind. Kennzeichnend für die bisher beschriebenen Beispiele ist, daß
ein Tetl der maximal zur Verfügung stehenden Magnetkraft durch die Auffangfeder
aufgenommen und nur ein Teil, der durch den ansteigenden Strom erzeugt wird, zur
Überwindung der äußeren Gegenkräfte nutzbar zur Anwendung gelangt. Von besonderer
Bedeutung ist ferner, daß an keiner Stelle des Bewegungsvorgangeo auf den angetriebenen
Teil (Werkzeug, Tastbolzen) sich ruckartig( ändernde, große Kräfte auswirken können,
aodaß Beschädigungen bzw. Zerstörung von Werkzeug oder Werkstück weitgehend ausgeschaltet
werden. Die Figur 3 zeigt die schematische Darstellung zur Erzeugung eines
langsamen, gir..kciimäßigen Vorschubee an einer automatischen Arbeiteeinheit durch
elektronische Regelung, bei denen größere äußere GegenkrÄfte zu überwinden sind.
Hierbei entfällt der nach Figur 1 vorgesehene
Federsatz
21 und wird durch ein Fühlglied 43, das auf dem Gewindebolzen 17 angeordnet
ist, ersetzt. Die Rückstellfeder 26 dient hierbei zum Rückwerfen des Magnetankers
sowie der mit demselben in Wirkstellung stehender Funktionsteile und ist so schwach
gehalten, daß nach dem Einscha:lten des Stromes die volle Magnetkraft beschleunigend
auf den Anker wirksam wird. Letzterer beginnt sich rasch in Bewegung zu setzen.
Das Fühlglied 43, meldet dem Steuergerät 27 den tatsächlichen Standort des
Ankers 13 innerhalb des Hu#bereiches und vergleicht ihn mit einem vorwählbaren
Sollwert. Aus beider Differenz wird ein Signal zur Regelung des Spulenstromes gewonnen,
der sich selbsttätig so einstellt, daß gerade der gewünschte Sollwert der Ankerbewegung
erreicht wird. Dieser Vorgang geschieht unabhängig von den auftretenden Gegenkräften
solange diese kleiner sind als die durch die Bauart des Magneten gegebene maximale
Magnetkraft. Die Erfindung erschöpft sich keineswegs in vorstehenden Beispielen.
Gesteuerte und geregelte Elektromagneten lassen sich ferner günstig bei allen Vorschub-Fragen
in der Feinmechanik sowie allgemein bei der Automatisierung von Fertigungs- und
Meßvorgünren'anwenden, wo es auf die Erzeugung langsamer oder mehrstufiger Bewegungen
ankommt. Auch im automatischen Fluß der Werkstücke durch die Bearbeitungsmasc#.inen
sowie bei Montage-Automaten müs-uen dieselben oft langsam bewegt, mit geringem Druck
gespannt oder zusammengefügt werden. Als besonderes Merkmal ist dabei herauszustellen,
daß ein Bewegungsablauf ruckfrei, mit weichen Übergängen erzielbar ist. -,,ie Erzeugung
langsamer Geradbewegungen
mit bekannten Mitteln ist auch raummäßig
betrachtet viel aufwendiger, so daß sich mit Hilfe des elektronisch gesteuerten
Magneten auch in dieser Hinsicht günstigere Lösungen ergeben oder überhaupt erst
möglich sind.Dial gauges in connection with suitable holders are used in particular to check the accuracy of finished and in-progress workpieces of all types. damaged or worn prematurely. Cable lifter be used to avoid this disadvantage, which by hand loading used to be. However, this means that the operator usually has to feed and remove the parts with one hand, while the wire lifter has to be operated with the other hand. With a multiple measuring test. or for concentricity tests between the tips, when both hands are required for feeding, the requirement of lifting & 98 feeler pins usually cannot be met. When lifting the Tantbolzen happens automatically and in a certain Rythmun now supply and exhaust of the specimens brought wirdg lead aodaß & the operator by both hands for this purpose stehenp available then the Arbeitaergebnis would significantly increase. But such a device with the * ave. In common known machine elements must be eliminated, because the overhead is too large, and experience has shown that the available Mag. Designated too high speeds develop, wear die.das sensitive measurement system of the dial gauge too strong or inaccurate anhebeng which would call a safe measurement into question. According to FIG. 2, a device is shown which is used to generate a serves
a single-stage slow pressure movement # which is used to lift the
9
bolt is suitable for dial gauges. For this purpose, the 3'0 "is in a housing at
has a lid that can be opened by means of the hinge arrangement 31,
a commercially available direct current magnet 32p known per se, the tensile force curve of which has a spring characteristic, arranged in a horizontal position. On the right side of the push rod 33 of the magnet 32 , a pressure disk 349 and a pressure spring 35 are attached. A standing in front of the push rod 33 of the magnet 32 pivotally hinged and under the counteraction of the tension spring 44 the lever 36 carries at its upper end a cross bar 37- same time, a Befestigungestück 39 angeordnetp on the lid base 38 for a wire drawing 40 of the protruding with its right part 41 on which a pressure piece 42 is attached, rests on the transverse strip 37 , the wire pull 40 establishes the connection to the Taatbolzen of the dial gauge. In addition to the magnetic device, the housing 30 also houses the electronic control and the Klektriaohe clock generator, which allows the housing 3o to set the clock and pause times independently of one another by means of appropriate setting buttons on the front panel. This electronic device may be provided commonly known as, and is therefore formation in the exhaust not shown benondera The Wirkungeweise is hereinafter besehriebens The strength dor compression spring 35 and the tension spring 44 is so selected and matched to the tensile curve of the magnet 32 that the current u Immediately after switching on, the magnet does not give the necessary force to set the magnet's armature in motion. The armature is only set in motion slowly when the current increases. The anchoring movement is transmitted to the measuring system of the dial gauge via the lever 36 of the transverse bar 37 and the wire pull 4o and the Taatbolzen is thus lifted. Also, for example , several wire pulls can be arranged in front of the transverse bar 37 and adjusted according to the various strokes of the dial gauges, so that multi-point measurements can be carried out. A characteristic of the examples described so far is that one part of the maximum available magnetic force is absorbed by the catching spring and only a part, which is generated by the increasing current, can be used to overcome the external opposing forces. Of particular importance is that the Bewegungsvorgangeo to the driven portion (tools, feeler pin) at any point jerkily (changing, large forces can affect, aodaß damage or destruction of the tool or workpiece can be largely eliminated. Figure 3 shows the schematic representation to produce a slow, gir..kciimäßigen Vorschubee on an automatic Work unit by electronic control in which larger outer counter forces have to be overcome. this eliminates the proposed according to Figure 1 spring assembly 21 and is disposed on said threaded bolt 17 through a sensing member 43, The return spring 26 serves to throw back the magnet armature and the functional parts that are in operative position with it and is kept so weak that the full magnetic force accelerates the armature when the current is switched on Movement. The feeler element 43, me The control unit 27 determines the actual location of the armature 13 within the Hu # range and compares it with a preselectable setpoint value. From the difference between the two, a signal for regulating the coil current is obtained, which is automatically adjusted in such a way that the desired target value for the armature movement is just reached. This process happens regardless of the opposing forces that occur as long as they are smaller than the maximum magnetic force given by the design of the magnet. The invention is by no means exhausted in the preceding examples. Controlled and regulated electromagnets can also be used favorably for all feed issues in precision mechanics and in general for the automation of manufacturing and measuring processes, where the generation of slow or multi-stage movements is important. Even in the automatic flow of workpieces through the processing machines, as well as in assembly machines, they often have to be moved slowly, clamped or joined together with little pressure. It should be emphasized as a special feature that a movement sequence can be achieved without jolts and with smooth transitions. - ,, he generation of slow straight movements with known means is also much more expensive in terms of space, so that with the help of the electronically controlled magnet more favorable solutions result in this respect or are possible in the first place.