DE112009004443B4 - Verstellmechanismus für Fahrzeugsitze - Google Patents
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Abstract
Verstellmechanismus (26) für einen Fahrzeugsitz, der über eine Welle (28) mit einem zweiten Verstellmechanismus (26') verbunden ist, wobei der Verstellmechanismus (26) umfasst: eine Führungsplatte (42), die zur Befestigung an einem Sitzunterteil (22) oder einer Sitzlehne (24) eingerichtet ist, wobei die Führungsplatte (42) eine Mittelöffnung und eine Vielzahl von Führungsstrukturen (44) aufweist; eine Zahnradplatte (30), die zur Befestigung an dem anderen Element von dem Sitzunterteil (22) und der Sitzlehne (24) eingerichtet ist, wobei die Zahnradplatte (30) einen Innendurchmesser (36) hat und die Zahnradplatte (30) eine Vielzahl von Innen-Zahnradzähnen (32) aufweist; und wobei eine Nabe (54) in der Mittelöffnung der Führungsplatte (42) aufgenommen ist; eine Klemme (74) zwischen den Innendurchmesser (36) der Zahnradplatte (30) und die Nabe (54) eingesetzt ist; ein Nocken (48) schwenkbar zwischen der Führungsplatte (42) und der Zahnradplatte (30) angeordnet ist; ...
Description
- Hintergrund der Erfindung
- 1. Gebiet der Erfindung
- Die vorliegende Erfindung betrifft Verstellmechanismen für Fahrzeugsitzanordnungen und insbesondere manuell betätigte Verstellmechanismen.
- 2. Technischer Hintergrund
- Fahrzeugsitze enthalten normalerweise ein Sitzunterteil und eine Sitzlehne, die über einen Verstellmechanismus verbunden sind, der zulässt, dass die Sitzlehne so positioniert wird, dass sie an verschiedene Körpertypen sowie den persönlichen Komfort von Insassen angepasst wird. Verstellmechanismen für Fahrzeugsitze ermöglichen Schwenken der Sitzlehne, so dass ein Insasse den Sitz nach vom oder hinten neigen kann.
- Manuell betätigte Verstellmechanismen haben eine arretierte Position, in der die Sitzlehne nicht geschwenkt werden kann, und eine entarretierte Position, in der die Sitzlehne geschwenkt werden kann. Der Verstellmechanismus wird manuell von einer arretierten Position an eine entarretierte Position bewegt. Nach dem Einstellen des Verstellmechanismus muss vollständiger Eingriff des Verstellmechanismus in der arretierten Position gewährleistet sein.
- Verstellmechanismen müssen Leistungsvorgaben erfüllen oder übertreffen und müssen sich von den Benutzern einfach gebrauchen lassen. Die Komponenten von Verstellmechanismen müssen mit engen Toleranzen hergestellt werden, um akzeptable Leistung zu gewährleisten. Komponenten, die Toleranzanforderungen für die Komponenten nicht erfüllen, können zu unbeständigen Ergebnissen, nicht akzeptablen Ausschussquoten und anderen Problemen bei der Herstellung führen.
- In der
wird eine zweiteilige Verstellvorrichtung für die Lehne eines Fahrzeugsitzes offenbart. Hier sind zwei baugleiche Verstellelemente an entgegengesetzten Seiten des Sitzes angeordnet und mit einer über einen Hebel drehbaren Welle verbunden. Jedes dieser Verstellelemente wiederum beinhaltet eine Führungsplatte und eine darauf drehbar gelagerte Zahnradplatte. Zwischen diesen beiden Komponenten sind Arretierelemente angeordnet, die über einen mit der Welle gekoppelten Nocken radial bewegt werden können. In einem Ruhezustand sind die Arretierelemente so vorgespannt, dass sie über an ihnen angeordnete Zahnräder in entsprechende Zahnräder der Zahnradplatte eingreifen und damit eine Rotation dieser blockieren. Durch Betätigung des Hebels können die Arretierelemente mit Hilfe des Nockens radial nach innen und damit aus dem Eingriff mit den Zahnrädern der Zahnradplatte bewegt werden, wodurch die Bewegung der Zahnradplatte freigegeben wird.US 2008/0073962 A1 - In den Dokumenten
US 6,634,713 B2 , undWO 2008/086598 A1 US 6,039,400 werden Verstellmechanismen für Fahrzeugsitze beschrieben, bei denen die Führungsplatte Vertiefungen aufweist, in die die Arretierelemente eingesetzt werden, um diese zu führen. - Die
US 7,100,987 B2 offenbart einen Verstellmechanismus für Sitzlehnen, bei dem zwischen der Führungsplatte und der Zahnradplatte vier Arretierelemente vorgesehen sind um so die Haltekraft zu erhöhen. Diese Ausführung lässt wenig Platz für zusätzliche Komponenten zwischen der Zahnradplatte und der Führungsplatte. - In der
US 6,364,413 B1 wird eine besondere Stellung der Arretierelemente zueinander beschrieben, die das Herstellungsverfahren besonders günstig machen soll. Es ist fraglich, ob eine solche Anordnung eine ausreichende Stabilität bietet. - Die
US 5,681,086 offenbart einen Verstellmechanismus, bei dem die Vorspannung des Nockens, sodass die Arretierelemente mit ihren Zahnrädern in die Zahnräder der Zahnradplatte eingreifen, durch drei zwischen der Führungsplatte und der Zahnradplatte angebrachte Federn realisiert wird. - In der
, derUS 2005/0264076 A1 US 6,648,414 B2 , derUS 5,779,313 und derUS 7,195,318 B2 werden weitere Verstellmechanismen für Fahrzeugsitze beschrieben, die sich z. B. in der Form des Nockens oder der auf der Führungsplatte vorgesehenen Führungselemente unterscheiden. - Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verstellmechanismus für einen Fahrzeugsitz bereitzustellen, der mechanisch stabil ist und den Komfort eines Fahrzeuginsassen nicht beeinträchtigt.
- Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Verstellmechanismus gemäß Anspruch 1, ein Verstellsystem gemäß Anspruch 7 bzw. eine Sitzanordnung gemäß Anspruch 10. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Verstellmechanismen enthalten im Allgemeinen eine Zahnradplatte und eine Führungsplatte, die sich relativ zueinander drehen. Beide Platten können in einem Feinschneidvorgang aus Metall hergestellt werden, um die erforderlichen strengen Toleranzen zu erfüllen. Die Zahnradplatte und die Führungsplatte können ein schabendes Geräusch erzeugen, wenn erstere eingesetzt wird, um die Position der Sitzlehne einzustellen. Das schabende Geräusch wird durch den Kontakt von Metall mit Metall zwischen der Zahnradplatte und der Führungsplatte erzeugt. Wenn die Führungsplatte eine Lagerfläche nahe an den Zähnen der Zahnradplatte hat, ist es sehr wahrscheinlich dass ein schabendes Geräusch erzeugt wird, wenn die Führungsplatte in Kontakt mit den Zahnradzähnen kommt.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Geschaffen wird ein Verstellmechanismus für einen Fahrzeugsitz, der eine Führungsplatte, die zur Befestigung an einem Sitzunterteil oder einer Sitzlehne eingerichtet ist, und eine Zahnradplatte hat, die zur Befestigung an dem anderen Element von dem Sitzunterteil und der Sitzlehne eingerichtet ist. Die Zahnradplatte ist mit der Führungsplatte um eine Schwenkachse herum schwenkbar verbunden. Die Zahnradplatte ist mit einer Vielzahl von Zahnradzähnen versehen. Es ist ein Nocken vorhanden, der schwenkbar mit der Zahnradplatte verbunden ist. Der Nocken hat wenigstens zwei Nockenflächen. Es sind wenigstens zwei Arretierelemente vorhanden, die mit der Führungsplatte und dem Nocken zur Verschiebung relativ zu der Führungsplatte zusammenwirken. Die Arretierelemente haben jeweils ein Außenzahnradsegment an einem radial nach außen gerichteten Abschnitt jedes Arretierelementes, der mit den Zahnradzähnen zusammenwirkt. Die Arretierelemente bilden jeweils ein Eingriffselement, das mit der Nockenklinke zusammenwirkt. Drehung des Nockens bewirkt, dass sich die Eingriffselemente der Nockenflächen die Arretierelemente radial nach innen bewegen. Die Außen-Zahnradzähne werden jeweils von den Innen-Zahnradzähnen gelöst, wenn die Arretierelemente radial nach innen bewegt werden. Es sind zwei Federn an der Führungsplatte vorhanden, die den Nocken so drücken, dass die Außen-Zahnradzähne in Eingriff mit den Innen-Zahnradzähnen gebracht werden. Eine Klemme ist in eine Öffnung eingesetzt, die einen Innendurchmesser der Zahnradplatte bildet. Die Klemme bildet eine Lagerfläche, an der sich die Zahnradplatte relativ zu der Führungsplatte dreht.
- Geschaffen wird ein Verstellsystem zum Einsatz in einem Fahrzeug, das ein Paar Verstellmechanismen aufweist. Jeder des Paars von Verstellmechanismen enthält eine Führungsplatte, die zur Befestigung an einem Sitzunterteil oder einer Sitzlehne eingerichtet ist, und eine Zahnradplatte, die zur Befestigung an dem anderen Element von dem Sitzunterteil und der Sitzlehne eingerichtet ist. Die Zahnradplatte ist mit der Führungsplatte so verbunden, dass sie um eine Schwenkachse herum geschwenkt wird. Die Zahnradplatte ist mit Innen-Zahnradzähnen versehen. Ein Nocken ist mit wenigstens zwei Nockenflächen versehen. Zwei Arretierelemente wirken mit der Führungsplatte und dem Nocken zusammen. Die Arretierelemente weisen jeweils ein radial nach außen gerichtetes Zahnradsegment auf, das mit den Innen-Zahnradzähnen in Eingriff ist. Jedes der Arretierelemente weist ein Eingriffselement auf, das mit einer der Nockenfachen zusammenwirkt. Der Nocken wird gedreht, um zu bewirken, dass die Nockenflächen mit den Eingriffselementen der Arretierelemente in Kontakt kommen und die Außen-Zahnradzähne von den Innen-Zahnradzähnen trennen. Es sind Federn vorhanden, die mit der Führungsplatte und dem Nocken zusammenwirken, um den Nocken zwangsweise zu veranlassen, das Arretierelement zu verschieben, wodurch die Außen-Zahnradzähne mit den Innen-Zahnradzähnen der Zahnradplatte in Eingriff kommen. Eine Buchse bewirkt, dass sich der Nocken um die Schwenkachse herum dreht. Die Buchse ist so aufgebaut, dass sie eine Welle aufnimmt, die einen der Verstellmechanismen mit einem zweiten Verstellmechanismus verbindet. Eine Klemme ist zwischen die Buchse und die Zahnradplatte eingesetzt. Die Klemme bildet eine Lagerfläche für die Zahnradplatte, die die Klemme in einem Innendurchmesser einer Öffnung in der Zahnradplatte aufnimmt.
- Eine Sitzanordnung zum Einsatz in einem Fahrzeug ist mit einem Sitzunterteil, einer Sitzlehne, einem Paar von Verstellmechanismen und einer Welle versehen. Eine Buchse nimmt eine Welle auf, die die Verstellmechanismen des Paars verbindet. Jeder der Verstellmechanismen hat eine Führungsplatte, die zur Befestigung an dem Sitzunterteil eingerichtet ist, sowie eine Zahnradplatte, die zur Befestigung an der Sitzlehne eingerichtet ist, die um eine Schwenkachse herum schwenkbar mit der Führungsplatte verbunden ist. Jede Zahnradplatte ist mit Innen-Zahnradzähnen versehen und hat einen Innendurchmesser. Es ist ein Nocken vorhanden, der wenigstens zwei Nockenflächen aufweist. Zwei Arretierelemente werden durch den Nocken relativ zu der Führungsplatte bewegt. Die Arretierelemente weisen jeweils ein Außen-Zahnradsegment auf, das radial nach außen gerichtet ist und mit einem der Innen-Zahnradzähne zusammenwirkt. Der Nocken ist mit jedem Arretierelement an zwei Kontaktpunkten in Eingriff, um die Außen-Zahnradzähne in die Innen-Zahnradzähne hineinzubewegen, wenn sich die paarigen Verstellmechanismen in einer arretierten Position befinden. Die Arretierelemente weisen jeweils ein Eingriffselement auf, das mit der Nockenklaue zusammenwirkt. Die Nocken drehen sich, um zu bewirken, dass die Nockenflächen mit den Eingriffselementen an einem Kontaktpunkt in Eingriff kommen, um die Arretierelemente zu bewegen. Der Nocken wird geschwenkt, um die Außen-Zahnradzähne von den Innen-Zahnradzähnen zu lösen. Zwei Federn wirken mit der Führungsplatte und dem Nocken zusammen, um den Nocken zwangsweise zu veranlassen, die Außen-Zahnradzähne in Eingriff mit den Innen-Zahnradzähnen zu bewegen. Eine Halteklemme ist an der Buchse angebracht und hat eine Lagerfläche, die den Innendurchmesser der Zahnradplatte aufnimmt.
- Diese und andere Merkmale der Erfindung werden aus den beigefügten Zeichnungen und der folgenden ausführlichen Beschreibung der dargestellten Ausführungsform besser verständlich.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 ist eine Perspektivansicht einer Sitzanordnung; -
2 ist eine Innenansicht einer Ausführungsform einer Zahnradplatte eines Verstellmechanismus; -
3 ist eine Innenansicht der Führungsplatte, des Nockens, von Arretierelementen und Federn des Verstellmechanismus in2 ; und -
4 ist eine Schnittansicht des Verstellmechanismus entlang der Linie 4-4 in3 . - Ausführliche Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung
- In
1 ist eine Sitzanordnung dargestellt und allgemein mit Bezugszeichen20 gekennzeichnet. Die Sitzanordnung20 enthält ein im Allgemeinen horizontales Sitzunterteil22 . Die Sitzanordnung20 enthält des Weiteren eine aufrechtstehende Sitzlehne24 . Paarige Verstellmechanismen26 ,26 verbinden das Sitzunterteil22 mit der Sitzlehne24 , Die Verstellmechanismen26 ,26' sind über eine Welle28 miteinander verbunden. Die Welle28 verbindet die Verstellmechanismen26 ,26' so, dass ein Griff29 verwendet werden kann, um die Sitzlehne24 relativ zu dem Sitzunterteil22 zu arretieren oder zu entarretieren. - In
2 ist die Innenfläche einer Zahnradplatte30 dargestellt, die einen Teil des Verstellmechanismus26 bildet. Die Zahnradplatte30 weist einen Ring von Innen-Zahnradzähnen32 auf, die nach innen gerichtete Zähne sind, die an einer axial verlaufenden zylindrischen Fläche der Zahnradplatte30 vorhanden sind. Ein Innendurchmesser36 bzw. eine Lagerfläche wird durch die Zahnradplatte30 gebildet. Der Innendurchmesser36 umfasst eine zylindrische Fläche einer Mittelöffnung, die in der Zahnradplatte30 vorhanden ist. Eine Vielzahl von Schweißstegen38 sind um den Innendurchmesser36 herum angeordnet. Die Schweißstege38 sind zum Anschweißen an einer Sitzlehne oder einem Sitzunterteil bestimmt und können mit einem MIG-Schweißgerät, Laser-Schweißgerät oder dergleichen geschweißt werden. Eine Verkleidung40 erstreckt sich über die Breite der Zahnradplatte30 , um den Verstellmechanismus26 zusammenzuhalten, wie dies weiter unten unter Bezugnahme auf3 und4 ausführlicher erläutert wird. - Die Innenseite einer Führungsplatte
42 enthält, wie in3 gezeigt, eine Vielzahl von Führungsstrukturen44 bzw. Führungsabschnitten. Die Führungsstrukturen44 werden in einem Metallstanzvorgang in der Führungsplatte42 ausgebildet. Die Führungsstrukturen44 führen Verschiebungsbewegung von Arretierelementen46 . Die Arretierelemente46 sind mit einem Nocken48 in Eingriff. Nocken48 enthält eine Nockenfläche50 , die so eingerichtet ist, dass sie mit einer Nocken-Eingriffsfläche52 in Eingriff kommt, die an einer Seite der Arretierelemente46 ausgebildet ist. Der Nocken48 wird geschwenkt und bewirkt, dass die Nockenfläche50 mit der Nocken-Eingriffsfläche52 der Arretierelemente46 in Eingriff kommt, um die Arretierelemente radial nach innen und nach außen zu bewegen. Jedes der Arretierelemente46 hat eine Vielzahl äußerer Zähne53 , die mit den inneren Zähnen32 in Eingriff kommen, wenn die Arretierelemente radial nach außen bewegt werden. - Eine Nabe
54 nimmt die Zahnradplatte30 , die Führungsplatte42 und den Nocken48 auf. Federn56 sind an Feder-Halteelementen58 befestigt, die integral an der Führungsplatte42 ausgebildet sein können. Die Federn56 kommen mit Federeingriffs-Erhebungen60 in Eingriff, die an dem Nocken48 vorhanden sind. Die Federn56 spannen den Nocken58 an die in3 gezeigte Position, wobei die Arretierelemente46 ausgefahren sind und äußere Zähne53 mit den in2 gezeigten inneren Zähnen32 in Eingriff sind. - Was die Nockenfläche
50 sowie die Nocken-Eingriffsfläche52 im Einzelnen angeht, so sind paarige Schultern62 an dem Nocken48 an einander gegenüberliegenden Seiten eines Nocken-Hakens64 ausgebildet. Die Schultern62 sind mit der Nocken-Eingriffsfläche52 der Arretierelemente56 an zwei beabstandeten Eingriffspunkten68 in Eingriff. Eine Haken-Aufnahme70 ist zwischen den zwei beabstandeten Eingriffspunkten68 vorhanden, um einen der Nocken-Haken64 aufzunehmen. Die Nocken-Haken64 werden mit der Haken-Aufnahmeeinrichtung70 in Eingriff gedreht, um die Arretierelemente46 , von den Führungsstrukturen44 geführt, radial nach innen zu ziehen. - Eine Klemme
74 bildet, wie in4 dargestellt, eine Lagerfläche76 , an der der Innendurchmesser/die Lagerfläche36 anliegt, wenn der Verstellmechanismus26 betätigt wird. Die Klemme74 enthält eine Lippe80 , die in einer Nut82 aufgenommen wird, die in der Nabe54 ausgebildet ist. Die Lippe80 hält den Verstellmechanismus26 an der Nabe54 , indem der Verstellmechanismus26 zwischen Klemme74 und einem radialen Flansch84 eingeschlossen wird, der so ausgebildet ist, dass er sich von den anderen Teilen der Nabe54 radial nach außen erstreckt. - Eine Lagerfläche
86 ist an der Nabe54 vorhanden und mit einem Innendurchmesser88 der Führungsplatte42 in Eingriff. Die Führungsplatte42 kann sich relativ zu der Nabe54 drehen, wobei der Innendurchmesser88 der Führungsplatte42 auf der Lagerfläche86 gleitet, die an der Nabe54 ausgebildet ist. - Ein Nocken-Aufnahmering
90 ist an der Nabe54 vorhanden, um den Nocken48 aufzunehmen. Der Nocken48 ist mittels Keilprofilen oder anderer Verbindungselemente nicht drehbar so an dem Nocken-Aufnahmering90 befestigt, dass, wenn die Nabe54 geschwenkt wird, der Nocken48 formschlüssig mit der Nabe54 in Eingriff kommt. - Der Griff
29 dient dazu, die Nabe54 zu schwenken. Der Griff29 kann mit Keilprofilen (nicht dargestellt) an der Nabe54 befestigt sein, wie dies in der Technik bekannt ist. - Die Zahnradplatte
30 ist mittels der Verkleidung40 an der Führungsplatte42 befestigt. Verkleidung40 ist ein schalenförmiges Ringelement, das einen axial verlaufenden Kranz94 und einen sich radial nach innen erstreckenden Flansch96 enthält. Der axial verlaufende Kranz94 ist an der Führungsplatte42 angeschweißt oder anderweitig befestigt. Der sich radial nach innen erstreckende Flansch96 der Verkleidung40 erstreckt sich an der der Führungsplatte42 gegenüberliegenden Seite der Zahnradplatte30 und schließt die Zahnradplatte zwischen dem sich radial nach innen erstreckenden Flansch96 und der Führungsplatte42 ein. Ein Kunststoffring kann im Inneren des sich radial nach innen erstreckenden Schenkels vorhanden sein, um Reibung zu verringern. Der Ring kann aus Polytretrafluorethylen (PTFE) bestehen, um die Reibung weiter zu verringern und ungehinderte Bewegung der Zahnradplatte30 relativ zu der Führungsplatte42 beim Einstellen der Verstelleinrichtung zu erleichtern. - Zwischen den Führungen
44 und den Zähnen32 ist, wie in4 gezeigt, ein erheblicher Raum vorhanden, um unerwünschtes Geräusch zu verhindern, das verursacht wird, wenn die Zähne32 mit den Führungen44 in Eingriff kommen, wenn die Zahnradplatte30 relativ zu der Führungsplatte42 gedreht wird. Der Innendurchmesser36 der Zahnradplatte30 kommt in engen Eingriff mit der Lagerfläche76 der Klemme74 , so dass sich die Zahnradplatte30 ungehindert relativ zu der Führungsplatte42 drehen kann. - Obwohl Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind, sollen diese Ausführungsformen nicht alle möglichen Formen der Erfindung darstellen und beschreiben. Vielmehr sind die in der Patentbeschreibung verwendeten Formulierungen beschreibende und keine beschränkenden Formulierungen, und es versteht sich, dass verschiedene Veränderungen vorgenommen werden können, ohne vom Geist und vom Schutzumfang der Erfindung abzuweichen.
Claims (10)
- Verstellmechanismus (
26 ) für einen Fahrzeugsitz, der über eine Welle (28 ) mit einem zweiten Verstellmechanismus (26' ) verbunden ist, wobei der Verstellmechanismus (26 ) umfasst: eine Führungsplatte (42 ), die zur Befestigung an einem Sitzunterteil (22 ) oder einer Sitzlehne (24 ) eingerichtet ist, wobei die Führungsplatte (42 ) eine Mittelöffnung und eine Vielzahl von Führungsstrukturen (44 ) aufweist; eine Zahnradplatte (30 ), die zur Befestigung an dem anderen Element von dem Sitzunterteil (22 ) und der Sitzlehne (24 ) eingerichtet ist, wobei die Zahnradplatte (30 ) einen Innendurchmesser (36 ) hat und die Zahnradplatte (30 ) eine Vielzahl von Innen-Zahnradzähnen (32 ) aufweist; und wobei eine Nabe (54 ) in der Mittelöffnung der Führungsplatte (42 ) aufgenommen ist; eine Klemme (74 ) zwischen den Innendurchmesser (36 ) der Zahnradplatte (30 ) und die Nabe (54 ) eingesetzt ist; ein Nocken (48 ) schwenkbar zwischen der Führungsplatte (42 ) und der Zahnradplatte (30 ) angeordnet ist; wenigstens ein Arretierelement (46 ) zwischen der Führungsplatte (42 ) und der Zahnradplatte (30 ) angeordnet ist, wobei das Arretierelement (46 ) durch Drehung des Nockens (48 ) bewegt wird und durch die Führungsstrukturen (44 ) zur Verschiebung relativ zu der Führungsplatte (42 ) geführt wird, das Arretierelement (46 ) Außen-Zahnradzähne (53 ) hat, die mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) der Zahnradplatte (30 ) in Eingriff sind, das Arretierelement (46 ) eine Nocken-Eingriffsfläche (52 ) hat, die mit dem Nocken (48 ) zusammenwirkt, und Drehung des Nockens (48 ) bewirkt, dass der Nocken (48 ) mit einer der Nocken-Eingriffsflächen (52 ) in Eingriff kommt, um die Arretierelemente (46 ) nach innen zu ziehen und die Außen-Zahnradzähne (53 ) von den Innen-Zahnradzähnen (32 ) zu lösen; und wenigstens eine Feder (56 ) an der Führungsplatte (42 ) angebracht ist und die Außen-Zahnradzähne (53 ) des Arretierelementes (46 ) in Eingriff mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) der Zahnradplatte (30 ) spannt; dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme (74 ) eine Lagerfläche (76 ) bildet, mit der der Innendurchmesser (36 ) der Zahnradplatte (30 ) zur Drehung der Zahnradplatte (30 ) relativ zu der Führungsplatte (42 ) in Eingriff kommt, und die Zahnradplatte (30 ) an der Lagerfläche (76 ) der Klemme (74 ) geschwenkt wird, wenn der Nocken (48 ) gedreht wird, um die Außen-Zahnradzähne (53 ) des Arretierelementes (46 ) von den Innen-Zahnradzähnen (32 ) der Zahnradplatte (30 ) zu lösen. - Verstellmechanismus (
26 ) nach Anspruch 1, wobei die Klemme (74 ) an der Nabe (54 ) über eine radial nach innen gerichtete Lippe (80 ) angebracht ist, die von einer Nut (82 ) in der Nabe (54 ) aufgenommen wird. - Verstellmechanismus (
26 ) nach Anspruch 1, wobei die Klemme (74 ) an der Nabe (54 ) angebracht ist, um die Führungsplatte (42 ) und die Zahnradplatte (30 ) an einander gegenüberliegenden Seiten des Nockens (48 ) und der Arretierelemente (46 ) aneinander zu befestigen. - Verstellmechanismus (
26 ) nach Anspruch 1, wobei die Führungsstrukturen (44 ) eine radial nach außen gewandte Außenfläche haben, die von den Innen-Zahnradzähnen (32 ) nach innen beabstandet ist. - Verstellmechanismus (
26 ) nach Anspruch 1, wobei die Führungsplatte (42 ) eine Verkleidung (40 ) hat, die an der Führungsplatte (42 ) befestigt ist und sich über den Außenumfang der Zahnradplatte (30 ) erstreckt, und die Verkleidung (40 ) einen radial nach innen gerichteten Flansch (96 ) aufweist, der die Zahnradplatte (30 ) in einer an die Führungsplatte (42 ) angrenzenden Position hält. - Verstellmechanismus (
26 ) nach Anspruch 1, wobei die Zahnradplatte (30 ) an der Klemme (74 ) geschwenkt wird, wenn die Zahnradplatte (30 ) relativ zu der Führungsplatte (42 ) geschwenkt wird. - Verstellsystem zum Einsatz in einem Fahrzeug, das umfasst: ein Paar Verstellmechanismen (
26 ,26' ), die jeweils enthalten: eine Führungsplatte (42 ), die zur Befestigung an einem Sitzunterteil (22 ) oder einer Sitzlehne (24 ) eingerichtet ist; eine Zahnradplatte (30 ), die zur Befestigung an dem anderen Element von dem Sitzunterteil (22 ) und der Sitzlehne (24 ) eingerichtet ist und um eine Schwenkachse herum schwenkbar mit der Führungsplatte (42 ) verbunden ist, wobei die Zahnradplatte (30 ) eine Vielzahl von Innen-Zahnradzähnen (32 ) und eine innere Lagerfläche (76 ) aufweist, und wobei ein Nocken (48 ) schwenkbar zwischen der Führungsplatte (42 ) und der Zahnradplatte (30 ) angeordnet ist, wobei der Nocken (48 ) wenigstens zwei Nockenflächen hat; zwei Arretierelemente (46 ) mit der Führungsplatte (42 ) und dem Nocken (48 ) zur Verschiebung relativ zu der Führungsplatte (42 ) zusammenwirken, wobei die Arretierelemente (46 ) jeweils Außen-Zahnradzähne (53 ) haben, die mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) zusammenwirken, die Arretierelemente (46 ) jeweils eine Nocken-Eingriffsfläche (52 ) haben, die mit einer der Nockenflächen zusammenwirkt, und Drehung des Nockens (48 ) bewirkt, dass jede der Nockenflächen mit einer der Nocken-Eingriffsflächen (52 ) in Eingriff kommt, um zwangsweise nach innen gerichtete radiale Bewegung der äußeren Arretierelemente (46 ) zu bewirken, durch die jeder der Außen-Zahnradzähne (53 ) von den Innen-Zahnradzähnen (32 ) gelöst wird; wenigstens eine Feder (56 ) an der Führungsplatte (42 ) angebracht ist und den Nocken (48 ) schwenkbar spannt, so dass die Außen-Zahnradzähne (53 ) in Eingriff mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) gebracht werden; eine Buchse (54 ) eine Welle (28 ) aufnimmt, die den Verstellmechanismus (26 ) mit einem zweiten Verstellmechanismus (26' ) verbindet; eine Klemme (74 ) zwischen die Buchse (54 ) und die Zahnradplatte (30 ) eingesetzt ist und die Zahnradplatte (30 ) an der Buchse (54 ) befestigt und eine Welle (28 ) die Buchsen (56 ) der paarigen Verstellmechanismen (26 ,26' ) an einander gegenüberliegenden Enden aufnimmt, um die Funktion der paarigen Verstellmechanismen (26 ,26' ) zu koordinieren; wobei, wenn die Welle (28 ) manuell gedreht wird, jede der Buchsen (56 ) bewirkt, dass sich jeder der Nocken (48 ) dreht, jede der Nockenflächen mit jeder der Nocken-Eingriffsflächen (52 ) in Eingriff kommt, um die Arretierelemente (46 ) radial nach innen zu bewegen und jede der Zahnradplatten (30 ) zu entarretieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme (74 ) eine äußere Lagerfläche (76 ) zur Drehung der Zahnradplatte (30 ) an der inneren Lagerfläche (36 ) derselben bildet und sich die Zahnradplatten (30 ) an der Lagerfläche (76 ) drehen können, wenn die Welle (28 ) manuell gedreht wird. - Verstellsystem nach Anspruch 7, wobei die Klemme (
74 ) an der Buchse (54 ) über eine radial nach innen gerichteten Lippe (80 ) angebracht ist, die von einer Nut (82 ) in der Buchse (54 ) aufgenommen wird. - Verstellsystem nach Anspruch 8, das des Weiteren einen Griff (
29 ) umfasst, der an der Buchse (54 ) angebracht ist, wobei der Griff (29 ) in einer Richtung gedrückt wird, um die Spannung der Feder (56 ) zu überwinden und zuzulassen, dass sich die Zahnradplatte (30 ) relativ zu der Führungsplatte (42 ) dreht. - Sitzanordnung zum Einsatz in einem Fahrzeug, die umfasst: ein Sitzunterteil (
22 ); eine Sitzlehne (24 ); ein Paar Verstellmechanismen (26 ,26' ), die jeweils enthalten: eine Führungsplatte (42 ), die zum Befestigen an dem Sitzunterteil (22 ) eingerichtet ist; eine Zahnradplatte (30 ), die zum Befestigen an der Sitzlehne (24 ) eingerichtet ist, wobei die Zahnradplatte (30 ) einen Innendurchmesser (36 ) hat und die Zahnradplatte (30 ) eine Vielzahl von Innen-Zahnradzähnen (32 ) aufweist, ein Nocken (48 ), der wenigstens zwei Nocken-Haken (64 ) aufweist, zwischen der Führungsplatte (42 ) und der Zahnradplatte (30 ) angeordnet ist, wobei zwei Arretierelemente (46 ) mit der Führungsplatte (42 ) und dem Nocken (48 ) zur Verschiebung relativ zu der Führungsplatte (42 ) zusammenwirken, wobei die Arretierelemente (46 ) jeweils eine Vielzahl von Außen-Zahnradzähnen (53 ) haben, die mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) zusammenwirken, der Nocken (48 ) mit jedem Arretierelement (46 ) in Eingriff kommt, um die Außen-Zahnradzähne (53 ) in die Innen-Zahnradzähne (32 ) hinein zu drücken, wenn sich die paarigen Verstellmechanismen (26 ,26' ) in einer arretierten Position befinden, die Arretierelemente (46 ) jeweils eine Eingriffsfläche haben, die mit einer der Nockenflächen zusammenwirkt, und Drehung des Nockens (48 ) bewirkt, dass jeder der Nocken-Haken (64 ) die Arretierelemente (46 ) in einer Richtung radial nach innen einzieht, so dass die Außen-Zahnradzähne (53 ) des Arretierelementes (46 ) von den Innen-Zahnradzähnen (32 ) gelöst werden; zwei Federn (56 ), die an der Führungsplatte (42 ) angeordnet sind, den Nocken (48 ) schwenkbar spannen, so dass die Außen-Zahnradzähne (53 ) der Arretierelemente (46 ) in Eingriff mit den Innen-Zahnradzähnen (32 ) gebracht werden; und eine Buchse (54 ) eine Welle (28 ) aufnimmt, die den Verstellmechanismus (26 ) mit einem zweiten Verstellmechanismus (26' ) verbindet; um Zusammenwirken zwischen den paarigen Verstellmechanismen (26 ,26' ) zu bewirken; eine Halteklemme (74 ) an der Buchse (54 ) angebracht ist; und und die Welle (28 ) manuell gedreht wird, um die Buchsen (54 ) und die Nocken (48 ) zu drehen, und durch Drehung der Nocken (48 ) die Arretierelemente (46 ) radial nach innen gezogen werden, um jede der Zahnradplatten (30 ) zu entarretieren, und damit zuzulassen, dass die Sitzlehne (24 ) verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteklemme (74 ) eine Lagerfläche (76 ) hat, die den Innendurchmesser (36 ) der Zahnradplatte (30 ) aufnimmt, und jede der Zahnradplatten (30 ) sich an der Lagerfläche (76 ) dreht, wenn jede der Zahnradplatten (30 ) entarretiert ist.
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