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Die
Erfindung bezieht sich auf eine Ölpumpe, die
in einer Brennkraftmaschine für
ein Fahrzeug genutzt wird, und auf ein Verfahren, um diese Ölpumpe zu
betreiben.
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Aus
der
JP 10-77817 A ist
eine Trochoidenpumpe zur Schmierung einer Brennkraftmaschine (die
im folgenden einfach als eine Maschine bezeichnet wird) für ein Fahrzeug
bekannt. Die Trochoidenpumpe weist eine Welle auf, die durch die
Antriebskraft der Kurbelwelle der Maschine so gedreht wird, dass
sie das Öl
in einer zur Drehzahl der Maschine proportionalen Menge abgibt und
einen Öldruck
und eine Ölabgabemenge
erzeugt. Wenn festgestellt wird, dass ein Abgabedruck der Pumpe
gleich oder größer als
ein vorbestimmter Druckwert wird, öffnet ein Druckbegrenzungsventil,
das am Abgabeanschluss der Pumpe angeordnet ist, um den Abgabeanschluss
mit einem Einlassanschluss zu verbinden. Als Ergebnis wird ein Teil
des vom Abgabeanschluss abgegebenen Öls an den Einlassanschluss
zurückgegeben.
Dies ermöglicht
es, eine Beschädigung oder
einen Ölaustritt
aus einem Maschinenschmiersystem zu verhindern.
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Bei
dieser Ölpumpe
wird ein Überschuss
des Öls
durch ein Druckbegrenzungsventil an eine Niederdruckseite des Schmiersystems
zurückgegeben, um
so einen im Maschinenschmiersystem auftretenden Schaden und Ölaustritt
zu verhindern. Der vorstehend erwähnte Mechanismus kann jedoch
einen Verlust an mechanischer Energie, die ein Ventilelement gegen
eine Federspannkraft bewegt, die durch eine Feder des Druckbegrenzungsventils
erzeugt wird, sowie einen Verlust an Antriebsenergie, die das Öl umwälzt, erleiden,
da der Überschuss
des von der Ölpumpe
hochgepumpten Öls
an die Niederdruckseite des Systems zurückgegeben wird. Dies kann eine Brennstoffverbrauchseffizienz
ver ringern, was zu einem Pulsieren oder Geräuschen in der Maschine führt.
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Die
Werte des Öldrucks
und der Ölabgabemenge,
die auf die bei einer hohen Maschinendrehzahl benötigten Werte
gesteuert werden, können
den benötigten Öldruck und
die Ölabgabemenge
bei einer niedrigen Maschinendrehzahl nicht erreichen, was zu einem
nicht ausreichendem Öldruckwert
und einer nicht ausreichenden Ölmenge
führt.
Besonders wenn die Maschine des Fahrzeugs bei einer hohen Temperatur
im Leerlauf ist, wird der Öldruck
der Maschine verringert. Daher kann der Öldruck und die Ölmenge,
die einem Lager- und Ventilsystem und anderen Schmierölsystemen
zugeführt
wird, ungenügend werden.
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Aus
der
DE 2916216 A ist
eine Einrichtung zur Erwärmung
von Teilen einer Brennkraftmaschine unter Zuhilfenahme einer Ölpumpe oder
einer Zusatzölpumpe
bekannt. Weiter wird erwähnt,
dass mittels der Zusatzölpumpe
nur in Sonderfällen,
z. B. bei zu hoher Öltemperatur,
ein Latentwärmespeicher
wieder erwärmt
werden kann.
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Weitere Ölpumpen
sind aus der
DE 973994 B und
der
EP 0591167 B1 bekannt.
Die
DE 973994 B offenbart
eine Ölpumpe
bestehend aus zwei Zahnradpumpen in einem gemeinsamen Gehäuse. Die
EP 0591167 B1 offenbart
ein Schmiersystem mit gemeinsam benutztem Ölfilter und lehrt u. a., eine
elektrisch betriebene Ölpumpe
einige Zeit nach dem Abschalten der Brennkraftmaschine zu betreiben.
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Aus
der
DE 3929078 A1 ist
eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Schmierung einer Brennkraftmaschine
mittels einer Ölpumpe
und einer elektrisch angetriebenen zusätzlichen Pumpe gemäß dem Oberbegriff
der neuen Ansprüche
1 und 8 bekannt.
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Hiervon
ausgehend besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Ölpumpe für eine Maschine
und ein Verfahren zum Betrieb der Ölpumpe zu schaffen, die die
Betriebsstabilität
und Verlässlichkeit
der Maschine bei einer niedrigen Drehzahl verbessern und gleichzeitig
verhindern, dass die elektrische Pumpe aufgrund von im Öl enthaltenem
Schlamm steckenbleibt, um dadurch die Pumpenfunktion zu erhalten.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Ölpumpe
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 bzw. ein Verfahren mit den Merkmalen
des Anspruchs 8 gelöst.
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Bei
der erfindungsgemäßen Ölpumpe sind eine
maschinenbetriebene Pumpe, die mit der Abtriebswelle der Maschine
gemeinsam gedreht wird, und die elektrische Pumpe, die durch den
Elektromotor gedreht wird, im gleichen Pumpengehäuse vorgesehen. Dies ermöglicht es,
dass jede der Pumpen einen Schaden der anderen ausgleichen kann.
Dies ermöglicht
es weiterhin, die Leistung der Ölpumpe durch
Betrieb beider Pumpen zu steigern. Die erfindungsgemäße Ölpumpe kann
auf verschiedene Arten in Übereinstimmung
mit der beabsichtigten Nutzung betrieben werden, indem die Verteilung
der Antriebskraft gesteuert wird, die von zwei Arten von Antriebsquellen
bereitgestellt wird. Der Ölabgabegrunddruck,
der von der maschinenbetriebenen Pumpe bereit gestellt wird, kann
durch den Ölabgabedruck,
der von der elektrischen Pumpe abgegeben wird, angepasst oder korrigiert
werden. Im Ergebnis kann die Ölpumpe
mit hoher Effizienz betrieben werden, indem eine geeignete Energieverteilung
durchgeführt wird.
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Da
die Abtriebswelle der Maschine im Allgemeinen als die Antriebskraftquelle
der maschinenbetriebenen Pumpe genutzt wird, sind der resultierende Abgabedruck
und die Abgabemenge an die Maschinendrehzahl angepasst. Die Nut zung
der elektrischen Pumpe als einer Hilfspumpe zusätzlich zur maschinenbetriebenen
Pumpe als der Hauptpumpe erlaubt eine präzise Steuerung der Maschine,
die gut an einen Betriebszustand der Maschine angepasst ist.
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Die
elektrische Pumpe, die als die Hilfspumpe dient, erlaubt die Verringerung
der maximalen Kapazität
der maschinenbetriebenen Pumpe, die als die Hauptpumpe dient. Daher
wird die elektrische Pumpe in einem niedrigen Drehzahlbereich betrieben,
in dem der von der maschinenbetriebenen Pumpe erzeugte Ölabgabedruck
ungenügend
wird, um so den Ölabgabedruck
und die Ölabgabemenge
auf geeignete Werte zu erhöhen.
Im mittleren oder hohen Drehzahlbereich, in dem der Ölabgabedruck
zu groß wird,
wird der Ölabgabedruck
oder die Ölabgabemenge
auf einen Minimalwert gesteuert. Dagegen kann in niederen Drehzahlbereich
ein ausreichender Ölabgabedruck
oder eine ausreichende Ölabgabemenge
erreicht werden.
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Bei
der erfindungsgemäßen Ölpumpe wird die
elektrische Pumpe angesteuert, wenn die Öltemperatur mindestens ungefähr 80°C beträgt udn die Drehzahl
der Brennkraftmaschine auf oder unter 2000 U/min liegt, so dass
der Abgabedruck in einem Bereich zwischen etwa 60 und 120 kPa gehalten wird.
Als Ergebnis wird das Steckenbleiben der Ölpumpe aufgrund von im Öl enthaltenen
Schlamm verhindert, was die Pumpenfunktion aufrechterhält.
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Vorteilhafte
Weiterentwicklungen der erfindungsgemäßen Ölpumpe sind Gegenstand abhängiger Ansprüche.
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Nach
dem erfindungsgemäßen Verfahren kann
die elektrische Pumpe für
einen vorbestimmten Zeitabschnitt nach dem Ausschalten eines Zündschalters
der Maschine angesteuert werden. Die elektrische Pumpe wird dadurch
auf einen anschließenden
Neustart der Maschine vorbereitet.
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Die
Erfindung wird nachfolgend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
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1 eine
schematische Ansicht, die eine Ölpumpe
für eine
Maschine gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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2 ein
Diagramm, das den Ölfluss
in einem Schmiersystem für
die Maschine gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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3 eine
Ansicht, die ein Rückschlagventil für die Ölpumpe für die Maschine
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung in einem geschlossenen Zustand zeigt;
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4 eine
Ansicht, die das Rückschlagventil für die Ölpumpe für die Maschine
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung in einem offenen Zustand zeigt;
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5 ein
Blockschaubild einer Steuerschaltung für einen Elektromotor gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung;
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6 ein
Schaubild, das eine Beziehung zwischen einem Abgabedruck der Pumpe
und einer Maschinendrehzahl gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt;
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7 eine
schematische Ansicht, die eine Ölpumpe
für eine
Maschine nach einer anderen Ausführungsform
der Erfindung zeigt; und
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8 eine
Ansicht, die ein Rückschlagventil für die Ölpumpe für die Maschine
gemäß der Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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Nachstehend
werden Ausführungsformen der
Erfindung mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben.
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Eine Ölpumpe für einen
Verbrennungskraftmaschine (die im Folgenden als eine Maschine bezeichnet
wird) wird in den 1, 2, 3 und 4 gezeigt.
Mit Bezug auf 2 wird Öl für die Maschine aus einer Ölwanne 3 durch
eine Ölpumpe 1 hochgepumpt
und in einen Einlassanschluss 15 eingesaugt. Das Öl wird über eine
maschinenbetriebene Pumpe 11 oder eine elektrische Pumpe 21 so durch
einen Abgabeanschluss 16 abgegeben, dass es einem Maschinenschmierpfad 4 bereitgestellt wird.
Eine überschüssige Ölmenge,
die von der Ölpumpe 1 unter
Druck bereitgestellt wird, wird durch ein Druckbegrenzungsventil 5 auf
einer Niederdruckseite an die Ölwanne 3 zurückgegeben.
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Mit
Bezug auf 1 weist ein Pumpengehäuse 2 der Ölpumpe 1 den
Einlassanschluss 15 und den Abgabeanschluss 16 auf.
Die Ölpumpe 1 weist eine
maschinenbetriebene Pumpe 11 auf, die als eine erste Pumpe
dient, die durch eine Antriebskraft einer Kurbelwelle angetrieben
wird, und eine elektrische Pumpe 21, die als eine zweite
Pumpe dient und durch eine Antriebskraft eines Elektromotors angetrieben
wird, die beide im Pumpengehäuse 2 enthalten
sind.
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Die
maschinenbetriebene Pumpe 11 als die erste Pumpe vom Trochoid-Typ
weist eine Pumpenwelle 12 auf, die durch eine und synchron
mit einer Kurbelwelle einer Maschine gedreht wird. Die Pumpenwelle 12 ist
mit einem ersten Antriebsrotor 13 versehen, der als ein
innerer Rotor dient. Ein erster angetriebener Rotor 14 als
ein äußerer Rotor
ist drehbar an einer inneren Wand 7 des Pumpengehäuses 2 an
einer Außenseite
des ersten Antriebsrotors 13 gelagert. In dieser Ausführungsform
weist der erste Antriebsrotor 13 vier Außenzähne auf,
die an seiner Außenfläche gebildet
sind. Der erste angetriebene Rotor 14 weist fünf Innenzähne auf,
so dass deren Anzahl größer als
die der Außenzähne des
ersten Antriebsrotors 13 ist. Mit Bezug auf 1 werden
die Innenzähne
des ersten angetriebenen Rotors 14 mit den Außenzähnen des
ersten Antriebsrotors 13 in Eingriff gebracht, wenn der
erste Antriebsrotor 13 in einer Richtung wie durch den
Pfeil gezeigt dreht, so dass der erste angetriebene Rotor 14 in
der gleichen Richtung gedreht wird. Als Ergebnis wird das durch den
Einlassanschluss 15 in eine erste Pumpenkammer 17 fließende Öl dem Abgabeanschluss 16 bereitgestellt,
da sich das Volumen der Pumpenkammer ändert. Das in den Einlassanschluss
fließende Öl 15 wird
in eine Pumpenkammer eingeführt,
die durch die äußeren Zähne des
ersten Antriebsrotors 13 und die inneren Zähne des
ersten angetriebenen Rotors 14 festgelegt ist. Dann wird
das Öl
innerhalb der Pumpenkammer dem Abgabeanschluss zur Verfügung gestellt,
wenn sich die Pumpenwelle 12 dreht. Das Öl wird schließlich durch
den Abgabeanschluss 16 abgegeben.
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Die
elektrische Pumpe 21 als zweite Pumpe ist ebenso wie die
maschinenbetriebene Pumpe 11 als erste Pumpe vom Trochoid-Typ,
und weist den Einlassanschluss 15 auf, der gemeinsam mit
der maschinenbetriebenen Pumpe 11 genutzt wird. Ein zweiter
Abgabeanschluss 25, der zur elektrischen Pumpe 21 gehört, ist
mit dem gemeinsam genutzten Abgabeanschluss 16 durch einen
Durchlass 32, eine Ventilfassung 33 und einen
Durchlass 34 verbunden. Die Leis tungsfähigkeit der elektrischen Pumpe 21 ist kleiner
als die der maschinenbetriebenen Pumpe 11, und sie weist
eine Pumpenwelle 22 auf, die synchron mit einer (nicht
gezeigten) elektrischen Motorwelle dreht, an der ein zweiter Antriebsrotor 23 befestigt
ist. Ein zweiter angetriebener Rotor 24, der innere Zähne aufweist,
die im Eingriff mit den äußeren Zähnen des zweiten
Antriebsrotors 23 drehen, ist drehbar an einer inneren
Wand 8 des Pumpengehäuses 2 gelagert.
Die Abgabeleistung der elektrischen Pumpe 21 ist in übereinstimmung
mit einer Drehzahl des Elektromotors auf einen vorbestimmten Wert
eingestellt. Der zweite Antriebsrotor 23 ist kleiner als
der erste Antriebsrotor 13, und der zweite angetriebene
Rotor 24 ist kleiner als der erste angetriebene Rotor 14.
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Ein
Rückschlagventil 31 ist
an der Ventilfassung 33 des Pumpengehäuses 2 angebracht.
Der Durchlass 32 ist mit einer Einlassseite der Ventilhalterung 33 verbunden,
und der Durchlass 34 ist mit einer Auslassseite der Ventilhalterung 33 verbunden. Der
zweite Abgabeanschluss 25 der elektrischen Pumpe 21 ist
auf einer Einlassseite des Ventils angebracht. Der mit dem Abgabeanschluss 16 verbundene
Durchlass 34 ist auf einer Auslassseite des Ventils angebracht.
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Mit
Bezug auf die 3 und 4 wird das Rückschlagventil 31 genau
beschrieben. Ein zylindrisches Ventilelement 36, das einen
Boden aufweist, ist verschiebbar an einer Innenwand 331 der
Ventilhalterung 33 im Pumpengehäuse 2 befestigt. Eine Schraubendruckfeder 37 befindet
sich im Ventilelement 36. Die von der Schraubendruckfeder 37 erzeugte
Kraft bewirkt, dass das Ventilelement 36 den Durchlass 32 schließt. 3 ist
eine Ansicht, die das Rückschlagventil 31 in
einem geschlossenen Zustand zeigt, und 4 ist eine
Ansicht, die das Rückschlagventil 31 in
einem offenen Zustand zeigt. Das Ventilelement 36 wird in
einer Position gehalten, in der die Druckdifferenz zwischen dem
Durchlass 34 und dem zweiten Abgabeanschluss 25 durch
den Federspanndruck der Schraubendruckfeder 37 ausgeglichen
wird.
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Wenn
die Druckdifferenz zwischen dem Durchlass 34 und dem zweiten
Abgabeanschluss 25 steigt, was verursacht, dass das Ventilelement 36 den
Durchlass 34 mit der Ventilhalterung 33 verbindet,
fließt
das Öl
in eine Richtung, die durch Pfeile in 4 gezeigt
ist. Wenn die Antriebskraft des Elektromotors an die zweite Pumpenwelle 22 übertragen wird,
dreht sich der zweite Antriebsrotor 23 auf einer Antriebsseite
in einer durch den Pfeil in 1 gezeigten
Richtung. Dann dreht sich der zweite angetriebene Rotor 24,
der Innenzähne
aufweist, die mit den Außenzähnen des
zweiten Antriebsrotors 23 in Eingriff stehen, auf einer
Abtriebsseite. Demgemäß wird das Öl in die
durch die Außenzähne und
die Innenzähne
der Rotoren 23, 24 festgelegte Pumpenkammer gesaugt.
Das Öl
wird dann durch Pumpfunktionen aus der Pumpenkammer in den zweiten
Abgabeanschluss 25 abgegeben.
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Mit
Bezug auf 5 dreht sich die elektrische
Pumpe synchron mit der Motorabtriebswelle eines Elektromotors 41,
der durch ein Antriebssignal angetrieben wird, das von einer Steuerschaltung 42 gesendet
wird. Die Steuerschaltung 42 empfängt ein Öltemperatursignal, das von
einem Öltemperatursensor 43 gesendet
wird, ein Öldrucksignal,
das von einem Öldrucksensor 44 gesendet
wird, und ein Maschinendrehzahlsignal, das von einem Maschinendrehzahlsensor 45 gesendet
wird, und verarbeitet die Signale so, dass der Strom zum Antrieb
des Elektromotors 41 bestimmt wird.
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Wenn
erkannt wird, dass die Ölversorgung mit
Bezug auf den Öldruckwert,
der zuvor in Übereinstimmung
mit der Drehzahl der im Fahrzeug angebrachten Maschine festgelegt
wird, ungenügend
ist, erhöht
die Steuerschaltung 42 die Drehzahl des Elektromotors 41,
bis der Öldruck
auf einen vorbestimmten Wert steigt. Die Drehzahl des Elektromotors 41 kann
konstant gehalten werden, bis der Öldruckwert gleich dem vorbestimmten
Wert wird. Alternativ kann die Drehzahl des Elektromotors 41 beschleunigt
werden.
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Die
elektrische Pumpe 21 wird als eine Hilfspumpe betrieben,
wenn der Abgabedruck der maschinenbetriebenen Pumpe 11 nicht
einen vorbestimmten Druck erreicht, so dass der Abgabedruck den
Zieldruck erreicht. Beispielsweise wird die elektrische Pumpe 21 im
Fall der hohen Öltemperatur und
niedrigen Maschinendrehzahl zusammen mit der maschinenbetriebenen
Pumpe 11 so betrieben, dass der Öldruck erzeugt wird, an dem
der in Ölflussrichtung
nach der Pumpe geschaltete Öldruckmechanismus
gesteuert werden kann. Im Fall einer hohen Maschinendrehzahl wird
indessen die maschinenbetriebene Pumpe 11 betrieben und
die elektrische Pumpe 21 angehalten.
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In
der zusammengesetzten Ölpumpe,
die die maschinenbetriebene Pumpe und die elektrische Pumpe aufweist,
wird der Abgabedruck in einem Bereich festgelegt, der von 60 bis
120 kPa in dem Zustand reicht, in dem die Öltemperatur gleich oder höher als
80°C ist
und die Maschinendrehzahl gleich oder niedriger als 2000 U/min ist.
Das Rückschlagventil 31 ist
zwischen dem zweiten Abgabeanschluss 25 der elektrischen
Pumpe 21 und dem damit verbundenen gemeinsam genutzten
Abgabeanschluss 16 vorgesehen, um so den Ölfluss von
dem Abgabeanschluss 16 zum zweiten Abgabeanschluss 25 zu verhindern.
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Der
Betrieb der Ölpumpe
nach einer Ausführungsform
der Erfindung wird nun beschrieben. Mit Bezug auf 6 werden
sowohl die maschinenbetriebene Pumpe 11 als auch die elektrische
Pumpe 21 betrieben, um den Abgabedruck zu erhöhen, wenn
die Maschinendrehzahl in einem niedrigen Drehzahlbereich liegt,
wodurch dem Maschinenschmiersystem eine ausreichende Ölmenge zur
Verfügung
gestellt wird. Wenn die Maschinendrehzahl im mittleren bis hohen
Drehzahlbereich liegt, wird nur die maschinenbetriebene Pumpe 11 betrieben
und die elektrische Pumpe 21 angehalten. Als Ergebnis wird
der Abgabedruck auf einen vergleichsweise niedrigen Druck angepasst,
was den Überschuss
der Versorgung mit Öl
verringert. Demgemäß kann das zur
Schmierung notwendige Öl
von der Ölpumpe
in einer kleineren Menge bereitgestellt werden, was einen unnötigen Energieverbrauch
verhindert. Im Folgenden wird der Betriebszustand der Ölpumpe für die Maschine
beschrieben.
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1) Zustand zum Verhindern eines Betriebsversagens der
Maschine
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In
der gezeigten Ausführungsform
wird der Steuerschaltkreis 42 so ausgelegt, dass die elektrische
Pumpe 21 dann betrieben wird, wenn eine Gesamtdrehzahl
der maschinenbetriebenen Pumpe 11 oder ein gesamter Zeitabschnitt
zum Betrieb der Maschine einen zuvor festgesetzten Wert erreicht,
und die Öltemperatur
80°C oder
mehr erreicht. Demgemäß kann das
Versagen der elektrischen Pumpe 21 aufgrund einer Adhäsion von
im Öl enthaltenen Schlamm
verhindert werden.
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2) Zustand beim Wiederanlauf der Maschine
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Beim
Schalten des Zündschalters
der Maschine von EIN auf AUS wird die elektrische Pumpe 21 für einen
vorbestimmten Zeitabschnitt betrieben. In diesem Fall wird beispielsweise
die elektrische Pumpe 21 für einen bestimmten Zeitabschnitt
betrieben, nachdem die Maschine von einem Betriebszustand in einen
angehaltenen Zustand wechselt. Beispielsweise wird die elektrische
Pumpe 21 für
den vorbestimmten Zeitabschnitt betrieben, wenn die laufende Maschine
gestoppt wird. Im vorstehend erwähnten
Fall kann die Maschine zu einem Zeitpunkt wieder gestartet werden,
zu dem das Einlass-/Abgabeventil in einer optimalen Position steht.
Im vorstehend erwähnten
Zustand wird ein Öldruck
erzeugt, unter dem eine Flügelzellenpumpe
mit einem fortlaufend variablen Ventilzeitansteuermechanismus auf eine
beliebige Position zurückgebracht
wird. Die Maschine wird angehalten, indem das Einlassventil der Maschine
in einen geschlossenen Zustand gebracht wird, um bis zum Neustart
der Maschine darin gehalten zu werden.
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Eine
andere Ausführungsform
der Erfindung wird mit Bezug auf 7 beschrieben.
In dieser Ausführungsform
wird die maschinenbetriebene Pumpe, die durch eine Antriebskraft
der Kurbelwelle gedreht wird, getrennt von der vom Elektromotor
gedrehten elektrischen Pumpe vorgesehen.
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Ein
Pumpengehäuse 68,
das eine maschinenbetriebene Pumpe 51 aufweist, wird von
einem Pumpengehäuse 78,
das eine elektrische Pumpe 61 aufweist, getrennt. Die maschinenbetriebene
Pumpe 51 ist in der Nähe
der Kurbelwelle angeordnet. Da die elektrische Pumpe 61 vom
Elektromotor angetrieben wird und keine Antriebskraft der Kurbelwelle
benötigt, ist
indessen die Position, an der die elektrische Pumpe angeordnet werden
kann, frei wählbar.
Daher kann die elektrische Pumpe an einer Position getrennt von
der maschinenbetriebenen Pumpe 51 angeordnet sein.
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Mit
Bezug auf 7 wird eine Pumpenwelle 52 durch
eine Antriebskraft der Kurbelwelle gedreht. Ein erster Antriebsrotor 53 ist
an einer Pumpenwelle 52 befestigt. Ein erster angetriebener
Rotor 54 steht mit dem ersten Antriebsrotor 53 im
Eingriff. Die maschinenbetriebene Pumpe 51 weist weiterhin
einen Einlassanschluss 55 und einen Abgabeanschluss 56 auf.
Ein Durchlass 58, der den Einlassanschluss 55 und
den Abgabeanschluss 56 umgeht, ist mit einem Druckbegrenzungsventil 59 versehen.
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Die
elektrische Pumpe 61 weist indessen eine zweite Pumpenwelle 62,
die durch die Antriebskraft des Elektromotors gedreht wird, einen
zweiten Antriebsrotor 63, der an der zweiten Pumpenwelle 62 befestigt
ist, einen zweiten angetriebenen Rotor 64, der mit dem
zweiten Antriebsrotor 63 im Eingriff steht, einen Einlassanschluss 65,
und einen Abgabeanschluss 66 auf. Ölversorgungsdurchlässe 69, 70 sind an
den Einlassanschlüssen 55, 65 gebildet,
die mit einem Ölfilter 6 und
der Ölwanne 3 in
Verbindung stehen. Die Abgabeanschlüsse 56, 66 stehen
mit dem Maschinenschmierpfad 4 in Verbindung.
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Eine
andere Ausführungsform,
die ein Rückschlagventil
aufweist, das in einer Ölpumpe
genutzt wird, wird mit Bezug auf 8 beschrieben.
Das Rückschlagventil
wird nicht durch Nutzung des Federmechanismus, sondern in Übereinstimmung
mit einem Unterschied im Abgabedruck zwischen der maschinenbetriebenen
Pumpe und der elektrischen Pumpe geöffnet und geschlossen.
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Der
zweite Abgabeanschluss 25 der elektrischen Pumpe ist mit
dem Abgabeanschluss 16 über die
Durchlässe 72, 73 verbunden.
Ein zwischen dem Durchlass 73 und dem Abgabeanschluss 16 vorgesehenes
Ventilelement kann an einem konvexen Abschnitt 74 als einem
Ventilsitz anstoßen
oder davon entfernt sein. Das Ventilelement 76 kann aus
einem Material wie einem Metall, einem Kunststoff oder einem Gummi
gebildet werden.
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In
dieser Ausführungsform
werden beim Start der Maschine die maschinenbetriebene Pumpe und
die elektrische Pumpe betrieben. Im Bereich niedriger Drehzahl,
in dem der Abgabedruck der von der ersten Pumpenwelle gedrehten
maschinenbetriebenen Pumpe nicht ausreichend hoch wird, wird das Ventilelement 76 in
einer Richtung geöffnet,
die durch die gepunktete Linie in 8 gezeigt
ist, solange der Abgabedruck der elektrischen Pumpe höher als
der der maschinenbetriebenen Pumpe ist. Als Ergebnis wird das Öl auf die
Seite der Abgabekammer 16 abgegeben.
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Im
mittleren Drehzahlbereich wird der Abgabedruck der maschinenbetriebenen
Pumpe so erhöht,
dass eine ausreichende Menge von Öl mit ausreichendem Ölabgabedruck
abgegeben wird. Wenn die elektrische Pumpe gestoppt wird, wird das
Ventilelement 76 durch den Abgabedruck der maschinenbetriebenen
Pumpe, die durch die erste Pumpenwelle gedreht wird, gegen den konvexen
Abschnitt 74 als den Ventilsitz gepresst. Dies versetzt
den Öldurchlass
in einen Ventilschließungszustand
und verhindert so den Rückfluss
des Öls
aus dem Abgabeanschluss 16 an die Seite der elektrischen
Pumpe.