DE102024000691A1 - Personenkraftwagen mit einem frontseitigen Stauraum - Google Patents

Personenkraftwagen mit einem frontseitigen Stauraum

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DE102024000691A1 DE102024000691.5A DE102024000691A DE102024000691A1 DE 102024000691 A1 DE102024000691 A1 DE 102024000691A1 DE 102024000691 A DE102024000691 A DE 102024000691A DE 102024000691 A1 DE102024000691 A1 DE 102024000691A1
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Rajwardhan Pandit
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R5/00Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like
    • B60R5/02Compartments within vehicle body primarily intended or sufficiently spacious for trunks, suit-cases, or the like arranged at front of vehicle

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen, mit einem frontseitigen Stauraum (12), welcher in Fahrzeughochrichtung (26) nach unten hin durch einen Boden (24) und in wenigstens eine in einer sich senkrecht zur Fahrzeughochrichtung (26) erstreckenden Ebene verlaufende Richtung (28) durch eine Seitenwand (30) begrenzt ist, wobei der Boden (24) um eine Schwenkachse (SA1) relativ zu der Seitenwand (30) verschwenkbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Personenkraftwagen mit einem frontseitigen Stauraum gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Die WO 2020/244870 A1 offenbart eine Laderaumeinrichtung für einen einen Frontraum aufweisenden Vorbau eines Kraftwagens, wobei der Frontraum mittels einer bewegbaren Fronthaube abdeckbar ist. Vorgesehen ist ein Laderaum, welcher mittels einer Verlagerungseinrichtung zwischen einer im Vorbau aufgenommenen Verstaustellung und einer dieser gegenüber angehobenen, insbesondere zumindest teilweise aus dem Vorbau ausgefahrenen Stellung in einer ersten Verlagerungsrichtung verlagerbar ist.
  • Des Weiteren geht aus der DE 10 2017 004 263 A1 ein Kraftfahrzeug mit einem Laderaum hervor, welcher frontseitig des Kraftfahrzeugs angeordnet ist. In dem Laderaum ist ein höhenverstellbarer Laderaumboden mit integriertem Ladekantenschutz angeordnet.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Personenkraftwagen mit einem frontseitigen Stauraum zu schaffen, sodass in dem frontseitigen Stauraum Gegenstände besonders vorteilhaft transportiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Personenkraftwagen mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Der erfindungsgemäße, einfach auch als Fahrzeug bezeichnete Personenkraftwagen weist einen frontseitigen Stauraum auf, welcher üblicherweise auch als Frunk bezeichnet wird. Das Wort „Frunk“ ist ein Kunstwort aus dem Englischen und durch die Wörter „front“ (Englisch für Front, vorne oder Vorder...) und „trunk“ (Englisch für Kofferraum, Laderaum oder Stauraum) gebildet. Der frontseitige Stauraum ist somit in einem Frontbereich oder an der Front des Personenkraftwagens angeordnet. Beispielsweise weist der frontseitige Stauraum an sich, das heißt für sich alleine betrachtet eine Öffnung auf, über welche beispielsweise der Stauraum an sich, das heißt für sich alleine betrachtet in oder an eine Umgebung des Stauraums beziehungsweise des Personenkraftwagens mündet. Somit kann beispielsweise ein zu transportierender Gegenstand wie beispielsweise eine Tasche oder ein Koffer durch die Öffnung hindurchbewegt und somit über die Öffnung in den Stauraum hineinbewegt und dadurch in dem Stauraum angeordnet werden, sodass der Gegenstand in der Folge in dem Stauraum transportiert werden kann. Ferner ist es möglich, den im Stauraum angeordneten Gegenstand durch die Öffnung insbesondere in Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens nach oben hin hindurchzubewegen und dadurch aus dem Stauraum herauszubewegen, mithin aus dem Stauraum zu entnehmen und an oder in die Umgebung des Stauraums zu bewegen. Beispielsweise ist der Stauraum durch eine auch als Laderaumelement bezeichnetes und vorzugsweise als Festkörper ausgebildetes Stauraumelement, insbesondere direkt, begrenzt und somit gebildet, wobei beispielsweise das Stauraumelement zumindest im Wesentlichen wannenförmig ausgebildet sein kann. Dabei ist beispielsweise die Öffnung durch das Stauraumelement gebildet, das heißt, insbesondere direkt, begrenzt. Insbesondere kann es sich bei dem Stauraumelement um einen vorzugsweise eigensteifen Festkörper handeln. Ganz insbesondere umgibt das Stauraumelement den Stauraum in Umfangsrichtung des Stauraums vollständig umlaufend, dessen Umfangsrichtung um die Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens herumverläuft.
  • Beispielsweise weist der Personenkraftwagen eine Fronthaube auf, welche auch als Frontklappe bezeichnet wird. Die Fronthaube ist beispielsweise zwischen einer die Öffnung in Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens nach oben hin überdeckenden und somit verschließenden Schließstellung und wenigstens einer zumindest einen Teilbereich der Öffnung insbesondere in Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens freigebenden Offenstellung bewegbar, insbesondere verschwenkbar. Dies bedeutet, dass in der Schließstellung durch die Fronthaube die Öffnung und somit der Stauraum verschlossen sind, sodass beispielsweise während einer Fahrt des Personenkraftwagens im Stauraum angeordnete Gegenstände nicht unerwünschterweise über die Öffnung aus dem Stauraum herausfallen können. In der Offenstellung gibt die Fronthaube zumindest den Teilbereich der Öffnung frei, sodass in der Offenstellung beispielsweise der zuvor genannte Gegenstand durch den Teilbereich hindurchbewegt und somit in dem Stauraum angeordnet oder aus dem Stauraum entnommen werden kann. Beispielsweise weist der Personenkraftwagen einen auch als Karosserie bezeichneten und vorzugsweise als selbsttragende Karosserie ausgebildeten Aufbau auf, durch welchen der auch als Fahrgastzelle oder Fahrgastraum bezeichnete Innenraum des Personenkraftwagens gebildet ist. Dabei können sich während der zuvor genannten Fahrt des Personenkraftwagens Personen wie beispielsweise der Fahrer oder die Fahrerin des Personenkraftwagens in dem Innenraum aufhalten. Beispielsweise ist die Fronthaube bewegbar, insbesondere verschwenkbar, an dem Aufbau gehalten, sodass die Fronthaube beispielsweise relativ zu dem Aufbau zwischen der Schließstellung und der Offenstellung bewegt, insbesondere verschwenkt, werden kann. Dabei kann es vorgesehen sein, dass das zuvor genannte Stauraumelement zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Aufbau befestigt oder ein Bestandteil des Aufbaus ist. Beispielsweise ist das Stauraumelement separat von dem Aufbau ausgebildet und zumindest mittelbar, insbesondere direkt, an dem Aufbau befestigt, oder das Stauraumelement ist ein Bestandteil des Aufbaus.
  • Der Stauraum wird auch als Volumen bezeichnet oder der Stauraum ist ein Volumen oder der Stauraum weist ein Volumen auf, wobei in dem Volumen Gegenstände angeordnet und in der Folge transportiert werden können. Ganz insbesondere ist das Volumen durch das Stauraumelement umgrenzt und somit, insbesondere direkt, begrenzt.
  • Der Stauraum ist in Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens nach unten hin zumindest teilweise, insbesondere zumindest überwiegend und somit zumindest zu mehr als zur Hälfte oder aber vollständig, durch einen Boden, insbesondere des frontseitigen Stauraumelements, begrenzt, insbesondere direkt begrenzt. Außerdem ist der Stauraum in wenigstens eine Richtung, welche in einer sich senkrecht zur Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens erstreckenden Ebene verläuft, durch eine Seitenwand, insbesondere des Stauraumelements, begrenzt, insbesondere direkt begrenzt. Vorzugsweise sind der Boden und die Seitenwand als jeweilige Festkörper ausgebildet. Die zuvor genannte Richtung wird auch als erste Richtung bezeichnet. Wenn zuvor und im Folgenden die Rede von der Richtung ist, so ist darunter, falls nichts anderes angegeben ist, die erste Richtung zu verstehen. Die zuvor genannte Ebene wird auch als erste Ebene bezeichnet. Wenn zuvor und im Folgenden die Rede von der Ebene ist, so ist darunter, falls nichts anderes angegeben ist, die erste Ebene zu verstehen. Die Richtung weist beispielsweise in Fahrzeuglängsrichtung des Personenkraftwagens nach hinten oder nach vorne hin. Ferner ist es denkbar, dass die Richtung in Fahrzeugquerrichtung des Personenkraftwagens nach außen hin weist, sodass beispielsweise die Richtung für eine in Fahrzeuglängsrichtung des Personenkraftwagens von hinten nach vorne blickende Person wie beispielsweise für den Fahrer oder die Fahrerin des Personenkraftwagens in Fahrzeugquerrichtung nach links oder rechts weist.
  • Um nun in dem Stauraum Gegenstände besonders vorteilhaft transportieren zu können, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Boden um, insbesondere wenigstens oder genau, eine Schwenkachse relativ zu der Seitenwand verschwenkbar ist. Mit anderen Worten ist der Boden zumindest mittelbar, insbesondere direkt, mit der Seitenwand gelenkig gekoppelt, wodurch der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand verschwenkbar ist. Die zuvor genannte Schwenkachse wird auch als erste Schwenkachse bezeichnet. Wenn zuvor und im Folgenden die Rede von der Schwenkachse ist, so ist darunter, falls nichts anderes angegeben ist, die erste Schwenkachse zu verstehen. Beispielsweise ist ein auch als erstes Scharnier bezeichnetes Scharnier vorgesehen, durch welches die Schwenkachse gebildet, das heißt definiert ist, wobei beispielsweise der Boden über das Scharnier gelenkig mit der Seitenwand gekoppelt ist, wodurch der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand verschwenkbar ist. Beispielsweise kann der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand in wenigstens zwei voneinander unterschiedliche Schwenkstellungen des Bodens verschwenkt werden, wobei beispielsweise der Boden in der jeweiligen Schwenkstellung relativ zu der Seitenwand arretierbar ist, sodass beispielsweise in der jeweiligen Schwenkstellung Relativbewegungen zwischen dem Boden und der Seitenwand unterbunden oder unterbindbar sind. Hierfür ist beispielsweise eine Arretiereinrichtung vorgesehen, mittels welcher beispielsweise der Boden in der jeweiligen Schwenkstellung relativ zu der Seitenwand arretierbar ist, sodass in der jeweiligen Schwenkstellung Relativbewegungen zwischen dem Boden und der Seitenwand unterbunden oder unterbindbar sind. In einer ersten der Schwenkstellungen weist beispielsweise ein von dem Boden und der Seitenwand eingeschlossener Winkel einen ersten Wert auf, und in einer zweiten der Schwenkstellungen weist beispielsweise der Winkel einen gegenüber dem ersten Wert geringeren, zweiten Wert auf, sodass beispielsweise der Boden in der zweiten Schwenkstellung gegenüber der ersten Schwenkstellung in Richtung der Seitenwand geklappt oder geschwenkt ist.
  • Durch die Verschwenkbarkeit des Bodens relativ zu der Seitenwand können beispielsweise auf dem Boden angeordnete Objekte, die sich einerseits in, direkter, Stützeinlage mit dem Boden befinden, andererseits in, insbesondere direkter, Stützeinlage mit der Seitenwand gebracht und/oder gehalten werden, wodurch beispielsweise während einer Fahrt des Personenkraftwagens unerwünschte, übermäßige Relativbewegungen zwischen dem jeweiligen Objekt und dem Boden sowie zwischen dem jeweiligen Objekt und der Seitenwand vermieden werden können.
  • Der Erfindung liegen insbesondere die folgenden Erkenntnisse und Überlegungen zugrunde: Es wurde beobachtet, dass, falls keine Gegenmaßnahme getroffen ist, sich ein in dem Stauraum angeordneter und somit in dem Stauraum aufbewahrter Gegenstand während einer Fahrt, wie beispielsweise einer Offroad-Fahrt und einer Hochgeschwindigkeitsfahrt relativ zu dem Boden und relativ zu der Seitenwand bewegen kann, insbesondere dann, wenn der Personenkraftwagen bei der Fahrt eine Kurve durchfährt. Gegebenenfalls kann der Gegenstand hierdurch gegen die Seitenwand und/oder den Boden und/oder einen anderen Bereich des Laderaumelements prallen, was zu übermäßigen Belastungen oder gar Schäden des Stauraumelements führen kann. Da nun bei der Erfindung der Boden relativ zu der Seitenwand um die Schwenkachse verschwenkt und somit verkippt, gekippt oder geneigt werden kann, können übermäßige Relativbewegungen zwischen dem Gegenstand und dem Boden sowie zwischen dem Gegenstand und der Seitenwand vermieden werden. Bei Hochgeschwindigkeitstest wurde beobachtet, dass durch Neigen des Bodens relativ zu der Seitenwand, das heißt beispielsweise durch Verschwenken des Bodens aus der ersten Schwenkstellung in die zweite Schwenkstellung eine relativ zu dem Boden und relativ zu der Seitenwand erfolgende Bewegungen eines in dem Stauraum angeordneten Gegenstands zumindest eingeschraubt werden kann. Hierdurch kann verhindert werden, dass der Gegenstand übermäßig stark gegen das Stauraumelement prallt und Beschädigungen des Stauraumelements hervorrufen kann, insbesondere aufgrund dessen, dass unterschiedliche Kraftvektoren den im Stauraum angeordneten Gegenstand zumindest im Wesentlichen stabil halten. Eine starre und somit dauerhafte, unveränderbar Neigung oder Verkippung des Bodens relativ zu der Seitenwand würde jedoch zu einer unerwünschten Einschränkung des auch als Lagervolumen oder Ladevolumen bezeichneten Volumens führen. Da bei der Erfindung der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand gezielt verschwenkt werden kann, können einerseits übermäßige, unerwünschte Relativbewegungen zwischen einem jeweiligen in dem Stauraum angeordneten Gegenstand und dem Boden sowie zwischen dem Gegenstand und der Seitenwand vermieden werden. Andererseits kann eine unerwünschte Einschränkung des Volumens vermieden werden. Mit anderen Worten kann das Volumen besonders vorteilhaft groß ausgestaltet werden. Somit können in dem Volumen Gegenstände besonders vorteilhaft transportiert werden. Außerdem können Gegenstände in dem Volumen sicher transportiert werden, ohne dass es zu Beschädigungen der Gegenstände kommt. Da übermäßige Relativbewegungen zwischen einem in dem Laderaum angeordneten Gegenstand und dem Laderaumelement vermieden werden können, können auch unerwünschte Geräusche vermieden werden, die bei herkömmlichen Lösungen resultieren können, dass der Gegenstand stark gegen das Laderaumelement prallt. Somit können in dem Stauraum Gegenstände mit einem besonders vorteilhaften Geräuschverhalten transportiert werden.
  • Beispielsweise kann der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand zwischen wenigstens drei voneinander unterschiedlichen Schwenkstellungen verschwenkt werden, nämlich der ersten Schwenkstellung, der zweiten Schwenkstellung und einer dritten Schwenkstellung. Beispielsweise weist der Winkel in der dritten Schwenkstellung einen gegenüber dem ersten Wert und gegenüber dem zweiten Wert geringeren dritten Wert auf, sodass der Boden in der dritten Schwenkstellung gegenüber der ersten Schwenkstellung und gegenüber der zweiten Schwenkstellung noch weiter in Richtung der Seitenwand geklappt ist, das heißt noch weiter auf die Seitenwand zu geklappt oder geschwenkt ist. Insbesondere ist denkbar, dass der Boden, insbesondere mittels der Arretiereinrichtung, in der jeweiligen Schwenkstellung, das heißt in der ersten Schwenkstellung, in der zweiten Schwenkstellung und in der dritten Schwenkstellung relativ zu der Seitenwand arretierbar ist, sodass in der jeweiligen Schwenkstellung Relativbewegungen zwischen dem Boden und der Seitenwand unterbunden sind. Hierdurch können Objekte mit unterschiedlichen äußeren Abmessungen vorteilhaft transportiert werden. Mit anderen Worten können somit sowohl besonders große Objekte als auch demgegenüber kleine Objekte vorteilhaft in dem Stauraum transportiert werden, ohne dass es zu übermäßigen Relativbewegungen zwischen dem jeweiligen Objekt und dem Laderaumelement kommt.
  • Um den Boden relativ zu der Seitenwand besonders vorteilhaft verschwenken und somit übermäßige Relativbewegungen zwischen einem jeweiligen, in dem Stauraum angeordneten Objekt und dem Stauraumelement vermeiden zu können, ist es bei einer Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass die Schwenkachse in der Ebene oder in einer parallel zu der Ebene verlaufenden, zweiten Ebene verläuft.
  • Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich durch einen auch als Antriebseinrichtung bezeichneten Antrieb aus, mittels welchem der Boden antreibbar und dadurch um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand, insbesondere in die jeweilige Schwenkstellung, verschwenkbar ist. Beispielsweise ist oder umfasst der Antrieb die zuvor genannte Arretiereinrichtung, mittels welcher der Boden relativ zu der Seitenwand in der jeweiligen Schwenkstellung arretierbar ist.
  • Beispielsweise ist der Antrieb hydraulisch und/oder pneumatisch und/oder elektrisch betreibbar, sodass beispielsweise durch pneumatisches und/oder hydraulisches und/oder elektrisches Betreiben des Antriebs der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand verschwenkt und dabei insbesondere in die jeweilige Schwenkstellung geschwenkt oder verschwenkt werden kann. Hierdurch kann der Boden einfach, komfortabel und bedarfsgerecht relativ zu der Seitenwand verschwenkt werden, sodass Objekte beziehungsweise Gegenstände insbesondere mit unterschiedlichen äußeren Abmessungen vorteilhaft in dem Stauraum transportiert werden können, ohne dass es zu übermäßigen Relativbewegungen zwischen dem jeweiligen Objekt und dem Laderaumelement kommt.
  • Bei einer weiteren, besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Antrieb einen Zylinder und einen translatorisch bewegbar in dem Zylinder angeordneten Kolben aufweist, welcher gelenkig mit dem Boden verbunden ist, sodass durch relativ zu dem Zylinder erfolgendes, translatorisches Bewegen des Kolbens der Boden um die Schwenkachse relativ zu der Seitenwand verschwenkbar ist. Hierdurch können auf bauraumgünstige Weise auch vorteilhaft hohe Betätigungskräfte zum Verschwenken des Bodens auf dem Boden ausgeübt werden, sodass beispielsweise der Boden besonders vorteilhaft relativ zu der Seitenwand um die Schwenkachse verschwenkt werden kann, wenn beispielsweise bereits ein relativ schweres Objekt in dem Stauraum und auf dem Boden angeordnet ist.
  • Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn der Antrieb eine teilweise durch den Zylinder und teilweise durch den Kolben begrenzte Arbeitskammer aufweist, wobei ein Fluid in die Arbeitskammer einleitbar und aus der Arbeitskammer abführbar ist, wodurch der Kolben relativ zu dem Zylinder translatorisch hin- und herbewegbar ist.
  • Hierfür weist beispielsweise der Antrieb eine Anschlusseinrichtung auf, über welche das Fluid in die Arbeitskammer einleitbar und aus der Arbeitskammer ausleitbar, das heißt abführbar ist. Die Arbeitskammer wird auch einfach als Kammer bezeichnet. Die Anschlusseinrichtung weist beispielsweise wenigstens oder genau einen ersten Anschluss auf, über welchen das Fluid in die Arbeitskammer einleitbar ist. Beispielsweise weist die Anschlusseinrichtung wenigstens oder genau einen zweiten Anschluss auf, welcher beispielsweise zusätzlich zu dem ersten Anschluss vorgesehen und von dem ersten Anschluss beabstandet ist. Über den zweiten Anschluss kann das Fluid beispielsweise aus der Arbeitskammer abgeführt werden. Vorzugsweise ist das Fluid Bestandteil des Antriebs. Das Fluid kann grundsätzlich ein Gas sein, sodass beispielsweise der Antrieb pneumatisch betreibbar ist. Ferner ist es denkbar, dass das Fluid eine Flüssigkeit ist, sodass beispielsweise der Antrieb hydraulisch betreibbar ist. Dadurch können mittels des Antriebs vorteilhaft hohe Betätigungskräfte zum Verschwenken des Bodens bereitgestellt werden, sodass der Boden insbesondere auch dann bedarfsgerecht relativ zu der Seitenwand um die Schwenkachse verschwenkt werden kann, wenn ein relativ schweres Objekt auf den Boden und dabei in dem Stauraum angeordnet ist. Somit können auch besonders schwere Objekte vorteilhaft transportiert werden. Außerdem kann der Antrieb besonders bauraumgünstig ausgestaltet werden, und der Antrieb kann besonders energieeffizient betrieben werden.
  • Um den Boden relativ zu der Seitenwand besonders vorteilhaft und bedarfsgerecht verschwenken zu können, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein vorzugsweise als Festkörper ausgebildetes Basiselement vorgesehen. Dabei ist der Boden um die Schwenkachse relativ zu dem Basiselement verschwenkbar. Ganz insbesondere ist der Boden um die Schwenkachse relativ zu dem Basiselement verschwenkbar an dem Boden gehalten. Des Weiteren ist es vorgesehen, dass der Zylinder und über den Zylinder der Kolben um eine zweite Schwenkachse relativ zu dem Basiselement verschwenkbar an dem Basiselement gehalten sind.
  • Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft gezeigt, wenn die zweite Schwenkachse von der ersten Schwenkachse beabstandet ist und parallel zur ersten Schwenkachse verläuft. Dadurch kann der Antrieb besonders bauraumgünstig ausgestaltet werden, und der Boden kann vorteilhaft relativ zu der Seitenwand um die erste Schwenkachse verschwenkt werden, wodurch Gegenstände besonders vorteilhaft in dem Stauraum transportiert werden können.
  • Um insbesondere in der jeweiligen Schwenkstellung eine hinreichende Stabilität des Bodens gewährleisten zu können, sodass Objekte besonders vorteilhaft in dem Stauraum transportiert werden können, ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass an einer von der Schwenkachse beabstandeten Stelle mit dem Boden ein Führungselement gelenkig gekoppelt ist. Vorzugsweise ist das Führungselement als ein Festkörper ausgebildet. Beispielsweise ist das Führungselement als ein Hebel oder als eine Stange ausgebildet. An einer der Seitenwand gegenüberliegenden zweiten Seitenwand, insbesondere des Laderaumelements, ist eine Führung vorgesehen, welche beispielsweise als eine Führungsschiene ausgebildet ist. Durch die zweite Seitenwand ist der Stauraum in eine der Richtung entgegengesetzte und in der ersten Ebene verlaufende zweite Richtung, insbesondere direkt, begrenzt, sodass beispielsweise die zweite Seitenwand in die zweite Richtung betrachtet der ersten Seitenwand gegenüberliegt. Das Führungselement ist gelenkig mit der Führung gekoppelt und beim um die Schwenkachse und relativ zu der ersten Seitenwand erfolgenden Verschwenken des Bodens entlang der Führung translatorisch hin- und herschiebbar.
  • Eine weitere Ausführungsform zeichnet sich dadurch aus, dass der Kolben an einer von der Stelle und von der Schwenkachse beabstandeten zweiten Stelle gelenkig mit dem Boden gekoppelt ist. Dadurch kann der Antrieb den Boden bedarfsgerecht verschwenken, und es kann eine hinreichende Stabilität des Bodens realisiert werden, sodass ein im Laderaum und, insbesondere direkt, auf dem Boden angeordnetes Objekt sicher transportiert werden kann, ohne dass es zu unerwünschten, übermäßigen Relativbewegungen zwischen dem Boden und der Seitenwand kommt. Somit können auch übermäßige Relativbewegungen zwischen dem Objekt und dem Laderaumelement vermieden werden.
  • Schließlich hat es sich als besonders gezeigt, wenn der Boden und die Seitenwand ein elastisch verformbares Material aufweisen, durch welches der Stauraum jeweils direkt begrenzt ist. Ein in dem Stauraum angeordnetes Objekt kann somit das elastisch verformbare Material des Bodens und der Seitenwand direkt berühren, mithin wird in direkter Stützeinlage mit dem elastischen Material der Seitenwand und dem Boden gehalten. Hierdurch können sowohl übermäßige Belastungen und somit Beschädigungen des in dem Stauraum angeordneten Objekts als auch übermäßige Belastungen oder Beschädigungen des Stauraumelements vermieden werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
    • 1 ausschnittsweise eine schematische Schnittansicht eines Personenkraftwagens mit einem frontseitigen Stauraum;
    • 2 ausschnittsweise eine weitere schematische Schnittansicht des Personenkraftwagens; und
    • 3 ausschnittsweise eine weitere schematische Schnittansicht des Personenkraftwagens.
  • In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt ausschnittsweise in einer schematischen Schnittansicht einen Personenkraftwagen, an dessen Front 10 ein auch als Laderaum bezeichneter Stauraum 12 angeordnet ist. Da der Stauraum 12 an der Front 10 und somit in einem Frontbereich des Personenkraftwagens angeordnet ist, wird der Stauraum 12 auch als frontseitiger Stauraum, vorderer Laderaum, frontseitiger Laderaum oder Frunk bezeichnet. Der Stauraum 12 an sich, das heißt für sich alleine betrachtet, weist eine Öffnung 14 auf, über welche zu transportierende Gegenstände aus einer Umgebung 16 des Personenkraftwagens in den Stauraum 12 hineinbewegt und somit in dem Stauraum 12 angeordnet werden können. Ein solcher in dem Stauraum 12 angeordneter Gegenstand ist in 1 erkennbar und mit 18 bezeichnet, wobei der Gegenstand 18 auch als erster Gegenstand bezeichnet wird. Der zunächst in dem Stauraum 12 angeordnete Gegenstand 18 kann durch die Öffnung 14 hindurchbewegt und somit in die Umgebung 16 bewegt und somit aus dem Stauraum 12 entnommen werden. Der Personenkraftwagen weist außerdem eine an der Front 10 angeordnete Fronthaube 20 auf, welche auch als Frontklappe bezeichnet wird und zwischen einer die Öffnung 14 freigebenden, in 1 gezeigten Schließstellung S und wenigstens einer zumindest einen Teilbereich der Öffnung 14 freigebenden Offenstellung bewegbar, insbesondere verschwenkbar, ist. Der Personenkraftwagen weist ein auch als Stauraumelement bezeichnetes Laderaumelement 22 auf, welches an der Front 10 angeordnet ist und den Stauraum 12, welcher ein Volumen ist oder auch als Volumen bezeichnet wird, umgrenzt und hierdurch, insbesondere direkt, begrenzt. Das Laderaumelement 22 weist einen Boden 24 auf, durch welchen der frontseitige Stauraum 12 in Fahrzeughochrichtung des Personenkraftwagens nach unten hin, insbesondere direkt, begrenzt ist. Die Fahrzeughochrichtung ist durch einen Doppelpfeil 26 veranschaulicht und verläuft in der Bildebene von 1. In eine durch einen Pfeil 28 veranschaulichte, erste Richtung ist der Stauraum 12, insbesondere direkt, durch eine Seitenwand 30 des Laderaumelements 22 begrenzt. Die durch den Pfeil 28 veranschaulichte, erste Richtung verläuft in einer ersten Ebene, welche senkrecht zur Fahrzeughochrichtung verläuft. In eine durch einen Pfeil 32 veranschaulichte, zweite Richtung ist der Stauraum 12, insbesondere direkt, durch eine zweite Seitenwand 34 des Laderaumelements 22, insbesondere direkt, begrenzt, wobei die zweite Seitenwand 34 der ersten Seitenwand 30 in die zweite Richtung betrachtet gegenüberliegt. Die durch den Pfeil 32 veranschaulichte zweite Richtung ist der durch den Pfeil 32 veranschaulichten ersten Richtung entgegengesetzt und verläuft in der genannten ersten Ebene. Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel verlaufen die erste Richtung und die zweite Richtung in Fahrzeugquerrichtung des Personenkraftwagens nach außen hin, wobei die Fahrzeugquerrichtung senkrecht zur Fahrzeughochrichtung verläuft und durch einen Doppelpfeil 36 veranschaulicht ist. Erkennbar ist, dass die Fahrzeugquerrichtung in der Bildebene von 1 verläuft.
  • In 3 ist ein zweiter Gegenstand 38 gezeigt, welcher nun anstelle des Gegenstands 18 in dem Stauraum 12 angeordnet ist. Erkennbar ist, dass der Gegenstand 38 kleiner als der Gegenstand 18 ist, mithin wenigstens eine kleinere Außenabmessung aufweist als der Gegenstand 18. Die Gegenstände 18 und 38 werden auch als Objekte bezeichnet.
  • Um nun die Gegenstände 18 und 38 sowie gegebenenfalls andere, weitere Gegenstände besonders vorteilhaft in dem Stauraum 12 transportieren zu können, ist es vorgesehen, dass der Boden 24 um eine erste Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 verschwenkbar ist. Hierfür ist beispielsweise der Boden 24 über wenigstens oder genau ein Gelenk 40 gelenkig mit der Seitenwand 30 verbunden, wobei das Gelenk 40 die Schwenkachse SA1 definiert. Bei dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel verläuft die Schwenkachse SA1 in der ersten Ebene oder in einer parallel zur ersten Ebene verlaufenden, zweiten Ebene, welche somit ebenfalls senkrecht zur Fahrzeughochrichtung verläuft. Vorliegend verläuft die Schwenkachse SA1 in Fahrzeuglängsrichtung derart, dass die Schwenkachse SA1 parallel zur Fahrzeuglängsrichtung des Personenkraftwagens verläuft. Die Fahrzeuglängsrichtung des Personenkraftwagens verläuft senkrecht zur Bildebene von 1 und ist durch einen Doppelpfeil 42 veranschaulicht.
  • Um den Boden 24 um die Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 besonders komfortabel und bedarfsgerecht verschwenken zu können, weist der Personenkraftwagen einen Antrieb 44 auf, mittels welchem der Boden 24 antreibbar und dadurch um die Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 verschwenkbar ist. Erkennbar ist, dass der Boden 24 um die Schwenkachse SA1 auch relativ zu der Seitenwand 34 verschwenkbar ist. Der Boden 24 ist um die Schwenkachse SA1 relativ zu der jeweiligen Seitenwand 30, 34 in wenigstens oder genau drei voneinander unterschiedliche Schwenkstellungen verschwenkbar, nämlich eine in 1 gezeigte, erste Schwenkstellung ST1, eine in 2 gezeigte, zweite Schwenkstellung ST2 und eine in 3 gezeigte, dritte Schwenkstellung ST3. In der ersten Schwenkstellung ST1 weist ein von dem Boden 24 und der Seitenwand 30 eingeschlossener Winkel einen ersten Wert auf. In der zweiten Schwenkstellung ST2 weist der Winkel einen gegenüber dem ersten Wert geringeren, zweiten Wert auf, und in der dritten Schwenkstellung ST3 weist der Winkel einen gegenüber dem ersten und gegenüber dem zweiten Wert geringeren, dritten Wert auf. Insbesondere ist der Winkel von einer ersten Oberfläche O1 des Bodens 24 und von einer zweiten Oberfläche O2 der Seitenwand 30 eingeschlossen. Beispielsweise ist die Oberfläche O1 eben, wobei beispielsweise die Oberfläche O1 in der ersten Schwenkstellung ST1 senkrecht zur Fahrzeughochrichtung verläuft. Beispielsweise ist die Oberfläche O2 eben. Durch um die Schwenkachse SA1 und relativ zur der Seitenwand 30 erfolgendes Verschwenken des Bodens 24 kann somit der Boden 24, insbesondere die Oberfläche O1, wahlweise auf die Seitenwand 30, insbesondere die Oberfläche O2, zugeschwenkt oder von der Seitenwand 30, insbesondere der Oberfläche O2, weggeschwenkt werden.
  • Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel weist der Antrieb 44 einen Zylinder 46 und einen translatorisch bewegbar in dem Zylinder 46 angeordneten Kolben 48 auf, welcher gelenkig mit dem Boden 24 verbunden ist, sodass durch relativ zu dem Zylinder 46 erfolgendes, translatorisches Hin- und Herbewegen des Kolbens 48 der Boden 24 um die Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 hin und her verschwenkbar ist. Vorliegend ist der Kolben 48 über ein zweites Gelenk 50 gelenkig mit dem Boden 24 verbunden, wobei das Gelenk 50 zusätzlich zu dem Gelenk 40 vorgesehen ist. Das Gelenk 50 definiert eine zweite Schwenkachse SA2, um welche der Kolben 48 relativ zu dem Boden 24 verschwenkbar mit dem Boden 24 gekoppelt ist. Hierdurch ist der Kolben 48 gelenkig mit dem Boden 24 gekoppelt. Erkennbar ist, dass die Schwenkachse SA2 von der Schwenkachse SA1 beabstandet ist und parallel zur Schwenkachse SA1 verläuft.
  • Der Antrieb 44 weist beispielsweise eine teilweise durch den Zylinder 46 und teilweise durch den Kolben 48, insbesondere jeweils direkt, begrenzte Arbeitskammer 52 auf. Beispielsweise kann ein Fluid in die Arbeitskammer 52 eingeleitet und aus der Arbeitskammer 52 abgeführt werden, wodurch der Kolben 48 relativ zu dem Zylinder 46 translatorisch hin- und herbewegbar ist.
  • Der Personenkraftwagen weist außerdem ein insbesondere zusätzlich zu dem Boden 24 und zusätzlich zu den Seitenwänden 30 und 34, insbesondere zusätzlich zu dem Laderaumelement 22, angeordnetes und beispielsweise als Festkörper ausgebildetes Basiselement 54 auf. Dabei ist beispielsweise der Boden 24 um die Schwenkachse SA1 relativ zu dem Basiselement 54 verschwenkbar. Der Zylinder 46 und über den Zylinder 46 der Kolben 48 sind um eine dritte Schwenkachse SA3 relativ zu dem Basiselement 54 verschwenkbar an dem Basiselement 54 gehalten. Erkennbar ist, dass die Schwenkachse SA3 parallel zur Schwenkachse SA1 und parallel zur Schwenkachse SA2 verläuft und sowohl von der Schwenkachse SA1 als auch von der Schwenkachse SA2 beabstandet ist. Bei dem in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Zylinder 46 beispielsweise über ein vertikales, mithin in Fahrzeughochrichtung verlaufendes Basisteil 56 gelenkig an das Basiselement 54 angebunden. Vorgesehen ist auch ein drittes Gelenk 58, welches zusätzlich dem Gelenk 40 und zusätzlich zu dem Gelenk 50 vorgesehen ist. Das dritte Gelenk 58 definiert die dritte Schwenkachse SA3.
  • Erkennbar ist des Weiteren, dass an einer von den Schwenkachsen SA1, SA2 und SA3 beabstandeten ersten Stelle S1 ein insbesondere als Festkörper ausgebildetes Führungselement 60 gelenkig mit dem Boden 24 gekoppelt ist. Vorliegend ist das Führungselement 60 über ein viertes Gelenk 62 gelenkig mit dem Boden 24 verbunden, wobei das Gelenk 62 eine von den Schwenkachsen SA1, SA2 und SA3 beabstandete vierte Schwenkachse SA4 definiert. Die Schwenkachse SA4 verläuft parallel zu den Schwenkachsen SA1, SA2 und SA3. An der der Seitenwand 30 in die zweite Richtung gegenüberliegenden Seitenwand 34 ist eine beispielsweise als Führungsschiene ausgebildete Führung 64 vorgesehen, wobei das Führungselement 60 gelenkig mit der Führung 64 gekoppelt ist, insbesondere derart, dass das Führungselement 60 in die Führung 64 eingreift. Das Führungselement 60 ist entlang der Führung 64 translatorisch hin- und herbewegbar, wobei bei dem um die erste Schwenkachse SA1 und relativ zu der ersten Seitenwand 30 erfolgenden Verschwenken des Bodens 24 das Führungselement 60 entlang der Führung 64 translatorisch hin- und herschiebbar ist. Mit anderen Worten, wird der Boden 24 um die Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 hin- und hergeschwenkt, so wird hierdurch das Führungselement entlang der Führung 64 translatorisch hin- und herbewegt, mithin hin- und hergeschoben. Hierdurch kann eine hinreichende Stabilität des Bodens 24 gewährleistet werden, und zwar sowohl in der Schwenkstellung ST1 als auch in den anderen Schwenkstellungen ST2 und ST3. Erkennbar ist auch, dass der Kolben 48 an einer von der Stelle S1 und von der Schwenkachse SA1 beabstandeten zweiten Stelle S2, an welcher beispielsweise die zweite Schwenkachse SA2 angeordnet ist, gelenkig mit dem Boden 24 gekoppelt ist.
  • Außerdem weisen der Boden 24 und die Seitenwand 30 ein elastisch verformbares und somit weiches Material M auf, wobei beispielsweise durch das Material M der Seitenwand 30 die Oberfläche O2 und durch das Material M des Bodens 24 die Oberfläche O1 gebildet ist. Das insbesondere direkt an dem Boden 24 und insbesondere direkt, an der Seitenwand 30 abgestützte Objekt ist oder wird somit direkt an dem Material M abgestützt, wodurch übermäßige Belastungen sowie Beschädigungen des jeweiligen Objekts und des Laderaumelements 22 vermieden werden können.
  • Öffnet beispielsweise eine Person die Fronthaube 20, sodass die Person die Fronthaube 20 aus der Schließstellung S in die Offenstellung bewegt, so befindet sich beispielsweise zunächst der Boden 24 in der ersten Schwenkstellung ST1. Während sich der Boden 24 in der ersten Schwenkstellung ST1 befindet, kann beispielsweise die Person, während die Fronthaube 20 geöffnet ist, den Gegenstand 18, 38 über die Öffnung 14 in den auch als Laderaum bezeichneten Stauraum 12 hineinbewegen und, insbesondere direkt, auf dem Boden 24, insbesondere die Oberfläche O1, abstellen. Wird daraufhin beispielsweise die Fronthaube 20, insbesondere von der Person, geschlossen, so wird hierdurch beispielsweise der Antrieb 44, insbesondere automatisch, aktiviert. Hierdurch wird beispielsweise zumindest ein zunächst in dem Zylinder 46 angeordneter Teil des Kolbens 48 aus dem Zylinder 46 ausgefahren, wodurch der Antrieb 44, insbesondere der Kolben 48, den Boden 24 antreibt, insbesondere drückt, derart, dass der Boden 24 um die Schwenkachse SA1 relativ zu der Seitenwand 30 aus der Schwenkstellung ST1 in die Schwenkstellung ST2 beziehungsweise so lange bewegt wird, bis zumindest ein Teilbereich des Gegenstands 18, 38 in, insbesondere direkte, Stützeinlage mit der Seitenwand 30, insbesondere mit der Oberfläche O2, kommt. Hierbei dreht sich das Führungselement 60 um die Schwenkachse SA4 relativ zu dem Boden 24 und beispielsweise um eine fünfte Schwenkachse SA5 relativ zu der Führung 64. Die fünfte Schwenkachse SA5 ist beispielsweise durch ein fünftes Gelenk 66 definiert, über welches das Führungselement 60 gelenkig mit der Führung 64 gekoppelt ist. Das Gelenk 66 ist zusätzlich zu den Gelenken 40, 50, 58 und 62 vorgesehen. Beispielsweise ist das jeweilige Gelenk 40, 50, 58, 60, 66 ein jeweiliges Scharnier, oder durch das jeweilige Gelenk 40, 50, 58, 60, 66 ist ein jeweiliges Scharnier gebildet.
  • Erkennbar ist, dass die Schwenkachse SA5 von den jeweils anderen Schwenkachsen SA1, SA2, SA3 und SA4 beabstandet ist und parallel zu den Schwenkachsen SA1, SA2, SA3 und SA4 verläuft. Außerdem wird beim Verschwenken des Bodens 24 aus der Schwenkstellung ST1 in die Schwenkstellung ST2 oder in Richtung der Schwenkstellung ST2 das Führungselement 60 entlang der Führung 64 verschoben, insbesondere in Fahrzeughochrichtung nach oben, wobei beispielsweise das Führungselement 60 an oder in der Führung 64 gleitet. Insbesondere wird der Boden 24 so lange aus der Schwenkstellung ST1 herausgeschwenkt und in Richtung der Seitenwand 30 geschwenkt, bis der Gegenstand 18, das heißt zumindest der zuvor genannte Teilbereich des Gegenstands 18 auch die Seitenwand 30, insbesondere die Oberfläche O2, berührt, insbesondere direkt berührt. In der Folge stellt beispielsweise der Gegenstand 18 einen Widerstand für das Verschwenken des Bodens 24 aus der Schwenkstellung ST1 in die oder in Richtung der Schwenkstellung ST2 bereit.
  • In 2 ist ein erster Bereich mit B1 bezeichnet. In dem Bereich B1 liegt der zuvor genannte Teilbereich des Gegenstands 18, insbesondere direkt, an der Seitenwand 30, insbesondere an der Oberfläche O2, an. Durch einen Pfeil 68 ist veranschaulicht, dass zumindest der Teilbereich des Kolbens 48 aus dem Zylinder 46 herausbewegt wird. Durch einen Pfeil 70 ist veranschaulicht, dass dabei das Führungselement 60 entlang der Führung 64 und dabei in Fahrzeughochrichtung nach oben hin geschoben wird. Durch einen Pfeil 72 ist veranschaulicht, dass sich der Gegenstand 18 insbesondere durch die Schwerkraft in, insbesondere direkter, Stützeinlage mit der Seitenwand 30 befindet. In der Folge können übermäßige Relativbewegungen zwischen dem Gegenstand 18 und dem Laderaumelement 22 vermieden werden, sodass der Gegenstand 18 in dem Stauraum 12 vorteilhaft transportiert werden kann.
  • Aus 3 ist erkennbar, dass auch der gegenüber dem Gegenstand 18 kleinere Gegenstand 38 vorteilhaft in dem Stauraum 12 aufbewahrt und transportiert werden kann. Hierfür wird der Boden 24 über die Schwenkstellung ST2 hinaus in die Schwenkstellung ST3 bewegt, bis zumindest ein Teilbereich des Gegenstands 38 insbesondere in einen mit B2 bezeichneten Bereich in, insbesondere direkte, Stützeinlage mit der Seitenwand 30, insbesondere der Oberfläche O2, kommt.
  • Wird ein sehr großes und beispielsweise gegenüber dem Gegenstand 18 noch größeres Objekt in dem Stauraum 12 angeordnet, so verbleibt beispielsweise der Boden 24 in der Schwenkstellung ST1. Hierdurch kann der gesamte Stauraum 12 beziehungsweise ein gesamtes, größtmögliches durch das Laderaumelement 22 begrenztes Volumen zum Transport des genannten Gegenstands genutzt werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2020/244870 A1 [0002]
    • DE 10 2017 004 263 A1 [0003]

Claims (10)

  1. Personenkraftwagen, mit einem frontseitigen Stauraum (12), welcher in Fahrzeughochrichtung (26) nach unten hin durch einen Boden (24) und in wenigstens eine in einer sich senkrecht zur Fahrzeughochrichtung (26) erstreckenden Ebene verlaufende Richtung (28) durch eine Seitenwand (30) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (24) um eine Schwenkachse (SA1) relativ zu der Seitenwand (30) verschwenkbar ist.
  2. Personenkraftwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (SA1) in der Ebene oder in einer parallel zu der Ebene verlaufenden, zweiten Ebene verläuft.
  3. Personenkraftwagen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Antrieb (44), mittels welchem der Boden (24) antreibbar und dadurch um die Schwenkachse (SA1) relativ zu der Seitenwand (30) verschwenkbar ist.
  4. Personenkraftwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (44) einen Zylinder (46) und einen translatorisch bewegbar in dem Zylinder (46) angeordneten Kolben (48) aufweist, welcher gelenkig mit dem Boden (24) verbunden ist, sodass durch relativ zu dem Zylinder (46) erfolgendes, translatorisches Bewegen des Kolbens (48) der Boden (24) um die Schwenkachse (SA1) relativ zu der Seitenwand (30) verschwenkbar ist.
  5. Personenkraftwagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (44) eine teilweise durch den Zylinder (46) und teilweise durch den Kolben (48) begrenzte Arbeitskammer (52) aufweist, wobei ein Fluid in die Arbeitskammer (52) einleitbar und aus der Arbeitskammer (52) abführbar ist, wodurch der Kolben (48) relativ zu dem Zylinder (46) translatorisch hin- und her bewegbar ist.
  6. Personenkraftwagen nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch ein Basiselement (54), wobei der Boden (24) um die Schwenkachse (SA1) relativ zu dem Basiselement (54) verschwenkbar ist, und wobei der Zylinder (46) und über den Zylinder (46) der Kolben (48) um eine zweite Schwenkachse (SA3) relativ zu dem Basiselement (54) verschwenkbar an dem Basiselement (54) gehalten sind.
  7. Personenkraftwagen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schwenkachse (SA3) von der ersten Schwenkachse (SA1) beabstandet ist und parallel zur ersten Schwenkachse (SA1) verläuft.
  8. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass: - an einer von der Schwenkachse (SA1) beabstandeten Stelle (S1) mit dem Boden (24) ein Führungselement (60) gelenkig gekoppelt ist; - an einer der Seitenwand (30) gegenüberliegenden zweiten Seitenwand (34), durch welche der Stauraum (12) in eine der Richtung (28) entgegengesetzte und in der Ebene verlaufende zweite Richtung (32) begrenzt ist, eine Führung (64) vorgesehen ist; und - das Führungselement (60) gelenkig mit der Führung (64) gekoppelt und beim um die Schwenkachse (SA1) und relativ zu der ersten Seitenwand (30) erfolgenden Verschwenken des Bodens (24) entlang der Führung (64) translatorisch hin- und herschiebbar ist.
  9. Personenkraftwagen nach Anspruch 8 in dessen Rückbezug auf einen der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (48) an einer von der Stelle (S1) und von der Schwenkachse (SA1) beabstandeten zweiten Stelle (S2) gelenkig mit dem Boden (24) gekoppelt ist.
  10. Personenkraftwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (24) und die Seitenwand (30) ein elastisch verformbares Material (M) aufweisen, durch welches der Stauraum (12) jeweils direkt begrenzt ist.
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