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Die Erfindung betrifft ein Getriebe für einen Antriebsstrang eines zumindest teilweise elektrisch angetriebenen Fahrzeugs. Die Erfindung betrifft weiterhin einen Antriebsstrang, umfassend ein solches Getriebe.
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Aus der Druckschrift
WO 2014/139 744 A1 ist ein Antriebsstrang für ein Fahrzeug bekannt, mit zumindest einem elektrischen Antrieb, der über eine Antriebswelle mit zumindest einer ersten Übersetzungsstufe und einer zweiten Übersetzungsstufe koppelbar ist. Zumindest eine Schalteinrichtung ist zum Schalten der Übersetzungsstufen vorgesehen, wobei die Schalteinrichtung zum Ausführen von Lastschaltungen zumindest ein formschlüssiges Schaltelement und zumindest ein reibschlüssiges Schaltelement umfasst. Jede der Übersetzungsstufen ist mit dem formschlüssigen Schaltelement schaltbar, wobei zumindest eine der Übersetzungsstufen sowohl mit dem formschlüssigen Schaltelement als auch mit dem reibschlüssigen Schaltelement schaltbar ist.
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Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein alternatives Getriebe sowie einen alternativen Antriebsstrang mit einem solchen Getriebe vorzuschlagen. Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Erfindungsaspekt mit einem Getriebe nach Anspruch 1 gelöst. Die Aufgabe wird weiterhin gemäß einem zweiten Erfindungsaspekt mit einem Antriebsstrang nach Anspruch 8 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den davon abhängigen Unteransprüchen.
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Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung umfasst ein Getriebe für einen Antriebsstrang eines zumindest teilweise elektrisch angetriebenen Fahrzeugs einen ersten Planetenradsatz und einen zweiten Planetenradsatz, ein erstes Gangschaltelement und mindestens ein zweites Gangschaltelement, wobei der erste Planetenradsatz ein erstes Sonnenrad, ein erstes Hohlrad sowie mehrere an einem ersten Planetenträger drehbar gelagerte innere Planentenräder und äußere Planetenräder aufweist, wobei die inneren Planentenräder mit den äußeren Planetenrädern sowie dem ersten Sonnenrad in Zahneingriff stehen, wobei die äußeren Planetenräder zudem mit dem ersten Hohlrad in Zahneingriff stehen, wobei der zweite Planetenradsatz ein zweites Sonnenrad, ein gehäusefestes zweites Hohlrad sowie mehrere an einem zweiten Planetenträger drehbar gelagerte Planentenräder aufweist, wobei das erste Hohlrad und das zweite Sonnenrad drehfest miteinander verbunden ist, wobei das erste Sonnenrad dazu eingerichtet ist, mit einer elektrischen Maschine antriebswirksam verbunden zu sein, wobei der zweite Planetenträger des zweiten Planetenradsatzes mit einer Ausgangswelle des Getriebes drehfest verbunden ist, wobei das erste Gangschaltelement dazu eingerichtet ist, in einem geschlossenen Zustand den ersten Planetenträger des ersten Planetenradsatzes gegenüber einem Gehäuse festzusetzen, wobei das zweite Gangschaltelement dazu eingerichtet ist, in einem geschlossenen Zustand zwei der Elemente Hohlrad, Sonnenrad oder Planetenträger des ersten Planetenradsatzes zumindest mittelbar drehfest zu verbinden, und wobei zum Drehantrieb der Ausgangswelle eines der beiden Gangschaltelemente im geschlossenen Zustand vorliegt. Mittels eines solchen Getriebes kann der Antrieb des Fahrzeugs mit zwei oder mehr Gängen bzw. Gangstufen realisiert werden, insbesondere mit günstigeren Betriebspunkten und somit effektiver. Zudem ist das Getriebe vergleichsweise einfach konzipiert und hat einen vergleichsweise geringen Bauraumbedarf.
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Als „Wirkverbindung“ oder „antriebswirksame Verbindung“ wird eine Verbindung zwischen zwei Drehmoment führenden Teilen verstanden, die es erlaubt, zwischen diesen Teilen ein Drehmoment bzw. eine Leistung zu übertragen. Insbesondere sind beide Teile entsprechend drehbar gelagert. Als antriebswirksame Verbindungen sind sowohl solche zu verstehen, die keine Übersetzung oder Zwischenbauteile aufweisen, als auch solche, die eine Übersetzung oder Zwischenbauteile aufweisen. Beispielsweise können zwischen zwei Wellen oder zwei Zahnrädern weitere Wellen und/oder Zahnräder antriebswirksam angeordnet sein.
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Das erste Sonnenrad ist zumindest mittelbar mit der elektrischen Maschine, insbesondere unmittelbar mit einem Rotor der elektrischen Maschine verbunden. Das erste Sonnenrad ist vorzugsweise mit einer Ausgangswelle der elektrischen Maschine antriebswirksam verbunden, wobei die Ausgangswelle der elektrischen Maschine in einem Rotorbetrieb der elektrischen Maschine gleichzeitig als Eingangswelle des als Planetengetriebe mit mehreren Planetenradsätzen ausgebildeten Getriebes fungiert.
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Der Antrieb des ersten Sonnenrades erfolgt somit im Rotorbetrieb mittels der elektrischen Maschine, und zwar über dessen Rotor.
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Im Rotorbetrieb der elektrischen Maschine wird beispielsweise von einem Energiespeicher, insbesondere einer Batterie, elektrische Energie in die elektrische Maschine gespeist, die resultierend eine Rotation des Rotors zur Erzeugung einer Antriebsleistung bewirkt, wobei die Antriebsleistung zum Drehantrieb des ersten Sonnenrades vorgesehen ist.
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In einem Generatorbetrieb wird mit der elektrischen Maschine demgegenüber elektrische Energie erzeugt. Dabei fungiert die Ausgangswelle des Getriebes im Generatorbetrieb als Eingangswelle des Getriebes, wohingegen die drehfest mit dem Rotor verbundene Eingangswelle des Getriebes umgekehrt als Ausgangswelle ausgebildet ist, wobei eine Antriebsleistung zumindest mittelbar über das Getriebe in die elektrische Maschine geleitet wird, sodass mit der elektrischen Maschine elektrische Energie erzeugt wird, die in eine Batterie zur Speicherung eingespeist werden kann. Im Generatorbetrieb wird die Leistung beispielsweise aus einem oder mehreren sich drehenden Rädern des Fahrzeugs über das Getriebe in die elektrische Maschine eingeleitet.
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Unter dem Begriff „zumindest mittelbar“ ist zu verstehen, dass zwei Bauteile über mindestens ein weiteres Bauteil, das zwischen den beiden Bauteilen angeordnet ist, miteinander verbunden sind oder direkt und somit unmittelbar miteinander verbunden sind. Mithin können zwischen Wellen oder Zahnrädern noch weitere Bauteile angeordnet sein, die mit der Welle bzw. dem Zahnrad wirkverbunden sind.
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Unter einer Welle, sei es eine Eingangswelle, eine Ausgangswelle, eine Zwischenwelle oder dergleichen, ist im Sinne der Erfindung ein rotierbares Bauteil des Antriebsstranges zum Übertragen von Drehmomenten zu verstehen, über welches je zugehörige Komponenten des Antriebsstranges drehfest miteinander verbunden sind oder über das eine derartige Verbindung bei Betätigung eines entsprechenden Schaltelements oder Gangschaltelements hergestellt wird.
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Das erste Hohlrad des ersten Planetenradsatzes ist einteilig oder mehrteilig, jedoch in jedem Fall drehfest mit dem zweiten Sonnenrad des zweiten Planetenradsatzes verbunden. Mittels des zweiten Gangschaltelements sind das erste Hohlrad zusammen mit dem zweiten Sonnenrad drehfest zum ersten Sonnenrad festsetzbar.
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Vorzugsweise sind das erste Hohlrad und das zweite Sonnenrad über eine Koppelwelle drehfest miteinander verbunden, wobei die Koppelwelle mit dem zweiten Gangschaltelement wirkverbunden ist. Die Koppelwelle ist somit dazu ausgebildet, das erste Hohlrad und das zweite Sonnenrad zu einem Bauteil zu vereinen bzw. zusammenzufassen. Bevorzugt sind die Koppelwelle, das erste Hohlrad und das zweite Sonnenrad einteilig ausgebildet. Denkbar ist jedoch auch, dass ein separates erstes Hohlrad und/oder ein separates zweites Sonnenrad drehfest mit einer separaten Koppelwelle verbunden sind.
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Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das Getriebe mit den beiden Planetenradsätzen in radial geschachtelter Bauweise ausgeführt. Mit anderen Worten ist der zweite Planetenradsatz radial außerhalb des ersten Planetenradsatzes angeordnet. In diesem Fall ist das das erste Hohlrad und das zweite Sonnenrad umfassende Bauteil bevorzugt ringförmig ausgebildet und weist sowohl eine Innenverzahnung als auch eine Außenverzahnung auf. Die Innenverzahnung erfüllt die Funktion des ersten Hohlrades des ersten Planetenradsatzes, wobei die Außenverzahnung die Funktion des zweiten Sonnenrades des zweiten Planetenradsatzes erfüllt.
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Der zweite Planetenradsatz des Getriebes ist als Minus-Planetenradsatz ausgebildet. Ein Minus-Planetenradsatz beschreibt bevorzugt einen Einzelplanetenradsatz mit einem Planetenträger, an dem Planetenräder drehbar gelagert sind, mit einem Sonnenrad und mit einem Hohlrad, wobei die Verzahnung zumindest eines der Planetenräder sowohl mit der Verzahnung des Sonnenrads, als auch mit der Verzahnung des Hohlrads kämmt bzw. in Zahneingriff steht, wodurch das Hohlrad und das Sonnenrad in entgegengesetzte Drehrichtungen rotieren, wenn das Sonnenrad bei feststehendem Planetenträger rotiert. Mithin erfolgt mittels des Minus-Planetenradsatzes eine Drehrichtungsumkehr.
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Demgegenüber ist der erste Planetenradsatz des Getriebes als Plus-Planetenradsatz ausgebildet. Ein Plus-Planetenradsatz unterscheidet sich von dem Minus-Planetenradsatz dahingehend, dass der Plus-Planetenradsatz vorzugsweise innere und äußere Planetenräder aufweist, welche drehbar an dem Planetenträger gelagert sind. Die Verzahnung der inneren Planetenräder kämmt dabei einerseits mit der Verzahnung des Sonnenrades und andererseits mit der Verzahnung der äußeren Planetenräder. Die Verzahnung der äußeren Planetenräder kämmt darüber hinaus mit der Verzahnung des Hohlrads. Dies hat zur Folge, dass bei feststehendem Planetenträger das Hohlrad und das Sonnenrad in dieselbe Drehrichtung rotieren. Der erste Planetenradsatz weist vorzugsweise mehr Planetenräder auf als der zweite Planetenradsatz.
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Zahnräder, die miteinander in Eingriff stehen oder miteinander kämmen, übertragen über ihre ineinandergreifenden Verzahnungen eine Drehzahl und ein Drehmoment.
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Bevorzugt ist eine Standübersetzung des ersten Planetenradsatzes größer als eine Standübersetzung des zweiten Planetenradsatzes. Als Standübersetzung ist die Übersetzung eines Sonnenrades zu einem Hohlrad bei (fiktiv) festgehaltenem Planetenträger zu verstehen. Vereinfacht ist als Standübersetzung das Verhältnis zwischen dem Hohlraddurchmesser und des Sonnenraddurchmessers zu verstehen.
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Ferner bevorzugt ist der erste Planetenradsatz radial innerhalb des zweiten Planetenradsatzes angeordnet ist. Anders gesagt ist das Getriebe radial geschaltet ausgeführt. Durch die Verwendung von derart angeordneten Planetenradsätzen können besonders kompakte Getriebe realisiert werden, wodurch eine große Freiheit bei der Anordnung des Getriebes im Fahrzeug erreicht wird.
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Der erste Planetenträger des ersten Planetenradsatzes ist dazu ausgebildet, sowohl die inneren Planetenräder als auch die äußeren Planetenräder des ersten Planetenradsatzes drehbar zu lagern. Dabei kann der erste Planetenträger ein- oder mehrteilig ausgebildet sein, wobei bei einer mehrteiligen Ausführung ein erster Teil des ersten Planetenträgers die inneren Planetenräder und ein zweiter Teil des ersten Planetenträgers die äußeren Planetenräder drehbar aufnimmt, und wobei die beiden Teile drehfest miteinander verbunden sein kann. Der erste Planetenträger ist mit dem ersten Gangschaltelement wirkverbunden, welches durch Schließen den ersten Planetenträger drehfest zum Gehäuse festsetzt, also gehäusefest anordnet, und dadurch eine Rotationsbewegung des ersten Planetenträgers zusammen mit den inneren und äußeren Planetenrädern relativ zum ersten Sonnenrad und zum ersten Hohlrad verhindert.
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Durch Schließen des zweiten Gangschaltelements ist eine drehfeste Verbindung zwischen zwei der drei Elemente Hohlrad, Sonnenrad oder Planetenträger des ersten Planetenradsatzes realisierbar. Anders gesagt wird durch Schließen des zweiten Gangschaltelements ein Verblocken des ersten Planetenradsatzes realisiert. Dies kann je nach Anordnung des zweiten Gangschaltelements ein Verblocken des ersten Sonnenrades und des ersten Planetenträgers, des ersten Sonnenrades und des ersten Hohlrades oder des ersten Hohlrades und des ersten Planetenträgers sein. Durch Verblockung der beiden Elemente wird ein Direktgang bzw. eine Übersetzung von i=1,0 erreicht. Nach einem Ausführungsbeispiel ist durch Schließen des zweiten Gangschaltelements eine drehfeste Verbindung zwischen dem Bauteil, umfassend das erste Hohlrad, das zweite Sonnenrad sowie gegebenenfalls die Koppelwelle, und dem ersten Sonnenrad realisierbar. Da das erste Sonnenrad antriebswirksam mit der elektrischen Maschine, insbesondere antriebswirksam mit dessen Rotor, verbunden ist, werden folglich das erste Hohlrad des ersten Planetenradsatzes sowie das zweite Sonnenrad des zweiten Planetenradsatzes bei geschlossenem zweiten Gangschaltelement zudem in Wirkverbindung, also in antriebswirksame Verbindung, mit der elektrischen Maschine gebracht.
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Das zweite Gangschaltelement kann dazu direkt oder über eine Verbindungswelle am Rotor, an der Eingangswelle des Getriebes oder am ersten Sonnenrad angeordnet sein, um beim Schließen des zweiten Gangschaltelements alle der genannten Teile mit dem ersten Hohlrad und dem zweiten Sonnenrad drehfest zu verbinden.
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Der zweite Planetenträger des zweiten Planetenradsatzes überträgt je nach Schaltstellung bzw. Zustand der beiden Gangschaltelemente eine Antriebsleistung mit einer jeweiligen Übersetzung zumindest mittelbar auf die Ausgangswelle des Getriebes, insbesondere auf wenigstens eine, vorzugsweise zwei Abtriebswellen des Antriebsstranges, die jeweils zumindest mittelbar mit wenigstens einem Rad des Fahrzeugs verbunden sind. Die jeweilige Abtriebswelle ist koaxial zur Abtriebsachse angeordnet. Somit wird wenigstens ein Rad des Fahrzeugs durch die mit der elektrischen Maschine erzeugte und zumindest mit dem Getriebe gewandelte Antriebsleistung über die jeweilige Abtriebswelle zumindest mittelbar drehangetrieben. Bei zwei Abtriebswellen kann eine Achse des Fahrzeugs drehantreibbar ausgeführt sein.
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Unter einem Gangschaltelement ist ein Verbindungsteil zu verstehen, mittels dessen wenigstens ein Drehmoment übertragendes Teil mit einem weiteren Drehmoment übertragenden Teil oder mit einem orts- oder gehäusefesten Teil antriebswirksam verbindbar ist. Das jeweilige Gangschaltelement ist zwischen zumindest einen geöffneten und einen geschlossenen Zustand schaltbar, wobei das Gangschaltelement im geöffneten Zustand kein Drehmoment zwischen zwei mit dem Gangschaltelement zusammenwirkenden Teilen übertragen kann, und wobei das Gangschaltelement im geschlossenen Zustand ein Drehmoment zwischen den zwei mit dem Gangschaltelement zusammenwirkenden Teilen übertragen kann. Sofern eine antriebswirksame Verbindung zwischen zwei Getriebeelementen besteht, werden Drehmomente und Kräfte und je nach Ausbildung der Getriebeelemente gegebenenfalls eine Drehzahl von einem Getriebeelement auf das andere Getriebeelement übertragen. Das jeweilige Gangschaltelement ist beispielsweise form- oder kraftschlüssig ausgebildet.
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Im geschlossenen Zustand des ersten Gangschaltelements wird eine Antriebsleistung vom Getriebeeingang zum Getriebeausgang, das heißt von der Eingangswelle auf die Ausgangswelle, oder umgekehrt, in einem ersten Gang bzw. einer ersten Gangstufe übertragen, und zwar mit einer ersten Übersetzung bzw. einem ersten Übersetzungsverhältnis. Dabei stützt sich der erste Planetenträger des Getriebes gegen das Gehäuse ab bzw. wird abgebremst, wodurch eine erste Übersetzung größer als 1 realisiert wird. Im geschlossenen Zustand des ersten Gangschaltelements liegt das zweite Gangschaltelement im geöffneten Zustand vor, um über den zweiten Planetenträger des zweiten Planetenradsatzes eine Antriebsleistung auf die Ausgangswelle des Getriebes zu übertragen.
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Wenn hingegen das zweite Gangschaltelement im geschlossenen Zustand vorliegt oder in den geschlossenen Zustand geschaltet wird, wird eine Antriebsleistung vom Getriebeeingang zum Getriebeausgang in einem zweiten Gang bzw. einer zweiten Gangstufe übertragen, und zwar mit einer zweiten Übersetzung bzw. einem zweiten Übersetzungsverhältnis. Dabei werden das erste Hohlrad des ersten Planetenradsatzes und das zweite Sonnenrad des zweiten Planetenradsatzes drehfest mit dem ersten Sonnenrad des ersten Planetenradsatzes verbunden bzw. dagegen abgebremst, wodurch eine von der ersten Übersetzung ungleiche zweite Übersetzung, ebenfalls größer als 1, realisiert wird. Im geschlossenen Zustand des zweiten Gangschaltelements liegt das erste Gangschaltelement im geöffneten Zustand vor, um über den zweiten Planetenträger des zweiten Planetenradsatzes eine Antriebsleistung auf die Ausgangswelle des Getriebes zu übertragen. Der erste Planetenradsatz befindet sich dabei im Leerlauf und überträgt keine Antriebsleistung auf den zweiten Planetenradsatz. Mithin liegt zum Drehantrieb der Ausgangswelle des Getriebes entweder das erste Gangschaltelement oder das zweite Gangschaltelement im geschlossenen Zustand vor.
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Sind beide Gangschaltelemente geöffnet, wird keine Antriebsleistung auf die Ausgangswelle des Getriebes übertragen. Das Getriebe befindet sich somit im Leerlauf. Sind demgegenüber beide Gangschaltelemente geschlossen, wird eine Rotation der Ausgangswelle blockiert. Insofern liegen zur Realisierung einer Parksperrenfunktion die beiden Gangschaltelemente gleichzeitig in einen geschlossenen Zustand vor.
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Das erste Gangschaltelement und/oder das zweite Gangschaltelement ist vorzugsweise als kraftschlüssiges Schaltelement ausgebildet. Insbesondere kann das kraftschlüssige Schaltelement als Reibschaltelement, insbesondere als Lamellenschaltkupplung oder Konuskupplung ausgebildet sein, um eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger und dem Gehäuse bzw. zwischen dem ersten Sonnenrad und dem ersten Hohlrad mit dem zweiten Sonnenrad zu erzeugen. Ein kraftschlüssiges Schaltelement ist ein solches, das eine Normalkraft auf zwei miteinander zu verbindende Teile oder Flächen von Getriebeelementen einleitet, wobei eine gegenseitige Verschiebung der Teile oder Flächen verhindert wird, solange eine im Wesentlichen durch Haftreibung bewirkte Gegenkraft nicht überschritten wird.
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Dadurch wird ein Reibschluss zum Übertragen eines Drehmoments zwischen den zu verbindenden Getriebeelementen gebildet.
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Alternativ ist das erste Gangschaltelement und/oder das zweite Gangschaltelement als formschlüssiges Schaltelement ausgebildet. Ein formschlüssiges Schaltelement kann beispielsweise als Klauenschaltelement zur Realisierung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger und dem Gehäuse bzw. zwischen dem ersten Sonnenrad und dem ersten Hohlrad mit dem zweiten Sonnenrad ausgebildet sein. Ein formschlüssiges Schaltelement ist ein solches, bei dem zwei Teile des Getriebes ineinandergreifen und einen Formschluss zum Übertragen eines Drehmoments zwischen zwei Getriebeelementen bilden. Ein formschlüssiges Schaltelement realisiert im Vergleich zum kraftschlüssigen Schaltelement ein kosten- und vor allem wirkungsgradoptimales System.
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Vorteilhaft ist mit dem erfindungsgemäßen Getriebe gemäß dem ersten Erfindungsaspekt eine Lastschaltung zwischen den Gängen möglich, also ein Schalten zwischen einem ersten und zweiten Gang, oder umgekehrt, ohne dass die Antriebsleistung am Abtrieb bzw. an der Ausgangswelle insbesondere während eines Schaltvorgangs unterbrochen wird. Dazu müssen vorteilhaft keine separaten Lastschaltelemente vorgesehen werden, sondern das Getriebe kann mit baulich einfacheren kraftschlüssigen Gangschaltelementen ausgestattet sein.
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Für eine Zuglastschaltung oder eine Schublastschaltung ist es erforderlich, dass wenigstens eines der Gangschaltelemente als kraftschlüssiges Gangschaltelement bzw. als Reibschaltelement ausgeführt ist. Für eine Zug- und Schublastschaltung mittels der Gangschaltelemente ist es demgegenüber erforderlich, dass beide Gangschaltelemente jeweils als kraftschlüssiges Gangschaltelement ausgeführt sind. Das jeweils andere, nicht als kraftschlüssiges Schaltelement ausgebildete Gangschaltelement kann demgegenüber als formschlüssiges Gangschaltelement bzw. Klauenschaltelement ausgebildet sein. Somit kann ein Gangschaltelement oder beide Gangschaltelemente jeweils eine Lastschaltung bewerkstelligen.
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Ein Gangschaltelement, welches eine Lastschaltung realisiert, ist ein Schaltelement, das es erlaubt, zwei Getriebeelemente miteinander zu verbinden, während an dem einen Getriebeelement eine Antriebsleistung, insbesondere ein Drehmoment anliegt, sodass nach Schließen des jeweiligen Gangschaltelements eine Antriebsleistung auf das andere Getriebeelement übertragen wird. Eine Synchronisation der Drehzahlen der beteiligten Getriebeelementen vor dem Schließen eines Lastschaltelements ist nicht notwendig.
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Vorzugsweise ist das erste Gangschaltelement und/oder das zweite Gangschaltelement dazu eingerichtet, wenigstens teilweise radial innerhalb eines Rotors einer elektrischen Maschine angeordnet zu sein. Anders gesagt kann entweder nur das erste Gangschaltelement, nur das zweite Gangschaltelement oder sowohl das erste wie auch das zweite Gangschaltelement wenigstens teilweise radial innerhalb des Rotors angeordnet sein. Unter einem wenigstens teilweise radial innerhalb des Rotors angeordneten ersten bzw. zweiten Gangschaltelement ist zu verstehen, dass das jeweilige Gangschaltelement wenigstens abschnittsweise axial in den vom Rotor radial umgebenden Raum hineinragt. Vorzugsweise ist das jeweilige Gangschaltelement vollständig radial innerhalb des Rotors der elektrischen Maschine angeordnet. Dadurch lässt sich ein axial kompaktbauendes Getriebes realisieren.
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Nach einer Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Gangschaltelemente gemeinsam als Doppelschaltelement ausgebildet. Das bedeutet, dass das erste und zweite Gangschaltelement axial direkt nebeneinanderliegend angeordnet sind und die beiden Gangschaltelemente zu einer Einheit zusammengefasst sind. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn beide Schaltelemente als Klauenschaltelemente ausgeführt sind, wobei das Doppelschaltelement durch einen Aktuator betätigbar ausgeführt ist. In diesem Fall ist zwar keine Lastschaltung zwischen dem ersten und zweiten Gang, oder umgekehrt, möglich, jedoch kann mit einer derartigen Anordnung und Ausbildung der Gangschaltelemente axialer Bauraum des Getriebes eingespart werden. Die Ausführung der Gangschaltelemente als Klauenschaltelemente vereinfacht zudem die Realisierung der Parksperrenfunktion, also wenn beide Gangschaltelemente in den geschlossenen Zustand überführt werden bzw. vorliegen.
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Vorzugsweise ist ein drittes Gangschaltelement vorgesehen, das dazu eingerichtet ist, die elektrische Maschine mit der Ausgangswelle des Getriebes drehfest zu verbinden. Mit anderen Worten wird mittels des dritten Gangschaltelements ein dritter Gang bzw. eine dritte Gangstufe bzw. ein Direktgang mit einer dritten Übersetzung bzw. einem dritten Übersetzungsverhältnis realisiert, bei dem die Eingangswelle des Getriebes direkt mit der Ausgangswelle des Getriebes drehfest verbunden wird, um eine Antriebsleistung ohne Wandlung vom Getriebeeingang auf den Getriebeausgang zu übertragen. Mithin werden die Eingangs- und Ausgangswelle mittels des dritten Gangschaltelements in einen Blockumlauf gebracht. Im Blockumlauf bzw. in einem Direktgang des Getriebes findet keine Wandlung der Antriebsleistung statt, sodass das dritte Übersetzungsverhältnis im dritten Gang bzw. in der dritten Gangstufe i=1 beträgt. Vorteilhaft dabei ist, dass im Blockumlauf bzw. im Direktgang des Getriebes ein Wirkungsgrad von nahezu 100 % erreicht wird. Das dritte Übersetzungsverhältnis ist zur Realisierung eines dritten Ganges vom ersten Übersetzungsverhältnis sowie vom zweiten Übersetzungsverhältnis verschieden.
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Analog zum ersten oder zweiten Gangschaltelement kann das dritte Gangschaltelement als kraftschlüssiges Schaltelement oder als formschlüssiges Schaltelement ausgebildet sein. Somit ist mit konstruktiv einfachen Mitteln auch eine Lastschaltung mittels des dann als kraftschlüssiges Schaltelement ausgebildeten dritten Gangschaltelements möglich. Zudem ist denkbar, dass das dritte Gangschaltelement mit einer der beiden anderen Gangschaltelemente zu einem Doppelschaltelement zusammengefasst ist. Es sei insofern auf die vorherige Beschreibung verwiesen.
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Nach einem zweiten Aspekt der Erfindung umfasst ein Antriebsstrang für ein zumindest teilweise elektrisch angetriebenes Fahrzeug ein Getriebe gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung sowie eine elektrische Maschine, wobei das Getriebe eine von der elektrischen Maschine erzeugte Antriebsleistung auf wenigstens eine Abtriebswelle überträgt. Das Getriebe ist als Mehrganggetriebe ausgebildet, insbesondere als 2-Gang- oder 3-Gang-Getriebe, wobei mittels des Getriebes eine Erhöhung einer Gesamtübersetzung des Antriebs realisiert wird, die auf die jeweilige Abtriebswelle übertragen wird.
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Vorzugsweise umfasst der Antriebsstrang ferner ein Differential, welches das Getriebe antriebswirksam mit zwei koaxial zu einer Abtriebsachse angeordneten Abtriebswellen verbindet. Ein solcher Antriebsstrang ist mit dem erfindungsgemäßen Getriebe einfach und kompaktbauend ausgebildet. Das Differential ist beispielsweise als Kegelraddifferential oder dergleichen ausgebildet.
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Eine mit einer entsprechenden Übersetzung aus dem Getriebe kommende Antriebsleistung wird von der Ausgangswelle des Getriebes zumindest mittelbar über das Differential auf die beiden Abtriebswellen übertragen, wobei das Differential eine Antriebsleistung, das heißt eine Drehzahl und ein Drehmoment auf die Abtriebswellen aufteilt. Damit die Abtriebswellen koaxial auf der Abtriebsachse liegen, ist auch das Differential auf der Abtriebsachse angeordnet.
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Vorzugsweise umfasst der Antriebsstrang wenigstens eine mit dem Getriebe antriebswirksam verbundene Übersetzungsstufe. Die Übersetzungsstufe ist insbesondere dazu vorgesehen, eine Gesamtübersetzung des Antriebs zu erhöhen und kann im Leistungsfluss vor oder nach dem Getriebe angeordnet sein.
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Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die jeweilige Übersetzungsstufe als Planetengetriebe mit mindestens einem dritten Planetenradsatz ausgebildet. Der dritte Planetenradsatz weist dazu bevorzugt ein drittes Sonnenrad, ein gehäusefestes drittes Hohlrad sowie mehrere an einem dritten Planetenträger drehbar gelagerte Planentenräder auf. Der dritte Planetenradsatz ist vorteilhafterweise als Minus-Planetenradsatz ausgebildet, wobei mittels des jeweiligen Planetenradsatzes des Planetengetriebes eine Gesamtübersetzung des Antriebs erhöht wird.
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Das Planetengetriebe ist axial kurzbauend ausgebildet, wobei die Planetenräder sowohl mit dem zweiten Hohlrad als auch mit dem dritten Sonnenrad in Zahneingriff stehen.
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Die als Planetengetriebe ausgebildete Übersetzungsstufe kann im Leistungsfluss vor oder nach dem Getriebe angeordnet sein. Eine im Leistungsfluss vor dem Getriebe angeordnete Übersetzungsstufe, also eine vorgeschaltete Übersetzungsstufe, ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass das dritte Sonnenrad des dritten Planetenradsatzes drehfest mit einer Ausgangswelle der elektrischen Maschine, insbesondere drehfest mit dem Rotor der elektrischen Maschine, verbunden ist. Der Abtrieb des Planetengetriebes erfolgt über den dritten Planetenträger, welcher mit dem ersten Sonnenrad des Getriebes antriebswirksam verbunden ist. Insbesondere ist eine zwischen dem dritten Planetenträger und dem ersten Sonnenrad drehfest angeordnete Eingangswelle vorgesehen. Das Drehmoment stützt sich über das dritte Hohlrad des dritten Planetenradsatzes am Gehäuse ab. Die Ausgangswelle des Getriebes ist in diesem Fall mit dem Differential antriebswirksam verbunden.
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In diesem Sinne ist das dritte Sonnenrad vorzugsweise mit einer Ausgangswelle der elektrischen Maschine drehfest verbunden, wobei der dritte Planetenträger mit dem ersten Sonnenrad des Getriebes drehfest verbunden ist.
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Eine im Leistungsfluss nach dem Getriebe angeordnete Übersetzungsstufe, also eine nachgeschaltete Übersetzungsstufe, ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass das dritte Sonnenrad des dritten Planetenradsatzes antriebswirksam, insbesondere drehfest, mit der Ausgangswelle des Getriebes bzw. mit dem zweiten Planetenträger verbunden ist. Der Abtrieb des Planetengetriebes erfolgt über den dritten Planetenträger, welcher mit einer Ausgangswelle des Planetengetriebes antriebswirksam, insbesondere drehfest, verbunden ist. Das Drehmoment stützt sich über das dritte Hohlrad am Gehäuse ab. Die Ausgangswelle der Übersetzungsstufe ist in diesem Fall mit dem Differential antriebswirksam verbunden.
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In diesem Sinne ist das dritte Sonnenrad mit der Ausgangswelle des Getriebes drehfest verbunden, wobei der dritte Planetenträger mit einer Ausgangswelle des Planetengetriebes drehfest verbunden ist.
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Das Differential ist vorzugsweise koaxial zur Ausgangswelle des Getriebes angeordnet und mit dem Getriebe wirkverbunden, wobei die Ausgangswelle des Getriebes in diesem Fall innen hohl ausgebildet ist, um eine sich vom Differential erstreckende Abtriebswelle radial aufzunehmen. Anders gesagt ist die Ausgangswelle des Getriebes zur Aufnahme einer Abtriebswelle des Antriebsstranges ausgebildet.
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Alternativ ist die jeweilige Übersetzungsstufe als Stirnradstufe ausgebildet. Damit ist die Abtriebsachse achsparallel zur Ausgangswelle des Getriebes angeordnet. Somit ist die Abtriebsachse, auf der die Abtriebswelle bzw. die Abtriebswellen des Antriebsstranges angeordnet sind, achsparallel zu einer Antriebsachse angeordnet, wobei koaxial zur Antriebsachse zumindest die Ausgangswelle des Getriebes angeordnet ist, vorzugsweise auch die Eingangswelle des Getriebes und/oder die Rotationsachse des Rotors der elektrischen Maschine. Die Stirnradstufe stellt dabei eine antriebstechnische Verbindung zwischen dem Getriebeausgang und dem Differential her. Auch in diesem Beispiel ist die jeweilige Übersetzungsstufe vorteilhafterweise zur Erzeugung bzw. Steigerung der Gesamtübersetzung ausgebildet. Die Stirnradstufe ist bevorzugt im Leistungsfluss nach dem Getriebe und vor dem Differential angeordnet.
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Die jeweilige Übersetzungsstufe kann einstufig oder mehrstufig, insbesondere zweistufig, ausgebildet sein. Eine einstufige Stirnradstufe umfasst vorzugsweise wenigstens zwei miteinander in Zahneingriff stehende Zahnräder, wobei die Rotationsachse des ersten Zahnrades koaxial zur Antriebsachse angeordnet ist und die Rotationsachse eines weiteren Zahnrades koaxial zur Abtriebsachse angeordnet ist. Die erste Übersetzungsstufe kann beispielsweise eine Stirnradstufe umfassen. Das erste Zahnrad ist vorzugsweise mit der Ausgangswelle des Getriebes drehfest verbunden, wobei das zweite Zahnrad antriebstechnisch mit dem Differential verbunden ist. Dies kann je nach Ausbildung des Differentials eine drehfeste Verbindung zu einem Differentialrad oder einem Differentialkorb sein.
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Eine zweistufige Stirnradstufe kann ergänzend eine achsparallel zur Ausgangswelle des Getriebes sowie achsparallel zur Abtriebsachse angeordnete Zwischenwelle mit zwei drehfest daran angeordneten Zahnrädern vorgesehen ist, wobei das eine Zahnrad der Zwischenwelle mit dem koaxial zur Ausgangswelle des Getriebes angeordneten ersten Zahnrad kämmt und das andere Zahnrad mit dem koaxial zur Abtriebsachse angeordneten zweiten Zahnrad kämmt.
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Durch den Achsversatz des Getriebes und der elektrischen Maschine zum Differential wird axialer Bauraum des Antriebsstranges, insbesondere entlang der Antriebsachse, eingespart.
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Bevorzugt ist zumindest das Getriebe und/oder das Differential wenigstens teilweise räumlich innerhalb des Rotors der elektrischen Maschine angeordnet. Dadurch kann zusätzlich axialer Bauraum des Antriebsstranges eingespart werden. Mithin ist der Antriebsstrang dadurch axial kurzbauend und kompakt ausgebildet.
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Der erfindungsgemäße Antriebsstrang sowie das erfindungsgemäße Getriebe sind in rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sowie gleichermaßen in hybridisch angetriebenen Fahrzeugen einsetzbar, die teilweise elektrisch und teilweise mittels eines separaten Verbrennungsmotors antreibbar sind. Das Fahrzeug kann je nach Ausbildung und Anzahl der angetriebenen Achsen auch zwei oder mehrere derartige Antriebsstränge bzw. Getriebe umfassen, wobei eine Achse, mehrere Achsen oder alle Achsen des Fahrzeugs mit dem jeweiligen erfindungsgemäßen Antriebsstrang ausgestattet und dadurch antreibbar ausgeführt sein können. Unter einem solchen Fahrzeug sind somit Kraftfahrzeuge zu verstehen, insbesondere PKW, NKW oder LKW.
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Es versteht sich, dass Merkmale der vorstehend bzw. in den Ansprüchen und/oder Figuren beschriebenen Lösungen ggf. auch kombiniert werden können, um die vorliegend erzielbaren Vorteile und Effekte kumuliert umsetzen zu können.
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Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren beschrieben, die verschiedene Ausführungsformen der Erfindung zeigen, wobei gleiche oder ähnliche Elemente mit dem gleichen Bezugszeichen versehen sind. Im Einzelnen zeigt:
- 1 ein Fahrzeug, umfassend einen erfindungsgemäßen Antriebsstrang mit einem erfindungsgemäßen Getriebe nach einer ersten Ausführungsform;
- 2a eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Getriebes nach 1;
- 2b eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Getriebes nach einer zweiten Ausführungsform;
- 2c eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Getriebes nach einer dritten Ausführungsform;
- 2d eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Getriebes nach einer vierten Ausführungsform;
- 3a eine schematische Darstellung einer Schaltmatrix betreffend Schaltzuständen zum Antrieb mit einem erfindungsgemäßen Getriebe gemäß 2a oder 2b;
- 3b eine schematische Darstellung einer Schaltmatrix betreffend Schaltzuständen zum Antrieb mit einem erfindungsgemäßen Getriebe gemäß 2c oder 2d;
- 4 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Antriebsstranges mit dem erfindungsgemäßen Getriebe nach 1 und 2a;
- 5 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Antriebsstranges mit dem erfindungsgemäßen Getriebe nach einer sechsten Ausführungsform;
- 6 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Antriebsstranges mit dem erfindungsgemäßen Getriebe nach einer siebten Ausführungsform;
- 7 eine schematische Darstellung des - nur teilweise dargestellten - erfindungsgemäßen Antriebsstranges mit dem erfindungsgemäßen Getriebe nach einer achten Ausführungsform; und
- 8 eine schematische Darstellung des - nur teilweise dargestellten - erfindungsgemäßen Antriebsstranges mit dem erfindungsgemäßen Getriebe nach einer neunten Ausführungsform.
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1 zeigt ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug 1 mit einem erfindungsgemäßen Antriebsstrang 2 gemäß einer ersten alternativen Ausgestaltung. Der Antriebsstrang 2 umfasst eine elektrische Maschine 11, die eine Antriebsleistung erzeugt und diese in ein Getriebe 3 einleitet. Das Getriebe 3 ist in 2a in Kombination mit 3a und 4 detailliert dargestellt und wird nachfolgend entsprechend beschrieben. Im ersten Ausführungsbeispiel ist das Getriebe 3 mit einem Differential 6 antriebswirksam verbunden, welches eine Antriebsleistung auf eine erste Abtriebswelle 18a und eine zweite Abtriebswelle 18b des Fahrzeugs 1 aufteilt. Jede Abtriebswelle 18a, 18b ist vorliegend mit einem angetriebenen Rad 28 des Fahrzeugs 1 wirkverbunden.
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Das Fahrzeug 1 kann weiterhin einen - hier nicht gezeigten - Energiespeicher umfassen, der von der elektrischen Maschine 11 bei umgekehrtem Leistungsfluss, im Generatorbetrieb, mit elektrischer Energie gespeist wird. Der Energiespeicher kann beispielsweise eine Batterie oder dergleichen sein. Mithin wird mittels der elektrischen Maschine 11 im Generatorbetrieb elektrische Energie erzeugt, gespeichert und zur erneuten Speisung der elektrischen Maschine 11 vorgehalten.
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Nach 2a ist das Getriebe 3 des Antriebsstranges 2 gemäß der ersten alternativen Ausführungsform dargestellt, welches gemäß 4 über eine Eingangswelle 29 mit einem relativ zu einem Stator 30 drehbar gelagerten Rotor 19 der elektrischen Maschine 11 mit einer Antriebsleistung versorgt wird. Die Eingangswelle 29 kann einteilig oder mehrteilig mit dem Rotor 19 verbunden sein, jedenfalls liegt eine drehfeste, antriebswirksame Verbindung vor. Nach 4 ist der Rotor 19 unmittelbar mit der Eingangswelle 29 des Getriebes 3 drehfest verbunden.
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Das Getriebe 3 umfasst einen ersten und zweiten Planetenradsatz 4a, 4b, die in radial geschachtelter Bauweise zueinander angeordnet sind. Mit anderen Worten ist der erste Planetenradsatz 4a radial innerhalb des zweiten Planetenradsatzes 4b angeordnet und antriebstechnisch damit verbunden, wodurch vorteilhafterweise axialer Bauraum des Antriebsstranges 2 eingespart und dieser dadurch kompakt ausgebildet wird. Mithin liegen die beiden Planetenradsätze 4a, 4b in einer gemeinsamen Ebene senkrecht zu einer Antriebsachse 31 des Antriebsstranges 2. Alternativ kann je nach Ausbildung und Anbindung des Getriebes 2 innerhalb des Antriebsstranges 2 der erste Planetenradsatz 4a radial außerhalb des zweiten Planetenradsatzes 4b angeordnet und antriebstechnisch damit verbunden sein.
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Das erste Sonnenrad 7a des erste Planetenradsatzes 4a ist drehfest mit der Eingangswelle 29 verbunden, sodass das erste Sonnenrad 7a somit auch drehfest mit dem Rotor 19 der elektrischen Maschine 11 gemäß 4 verbunden ist. Der Antrieb erfolgt somit über das erste Sonnenrad 7a, welches in Zahneingriff mit mehreren inneren Planetenrädern 10a steht, wobei jedes innere Planetenrad 10a mit einem radial außerhalb davon angeordneten äußeren Planetenrad 10b in Zahneingriff steht. Die äußeren Planetenräder 10b kämmen darüber hinaus mit einem ersten Hohlrad 8a des ersten Planetenradsatzes 4a. Sowohl die inneren Planetenräder 10a als auch die äußeren Planetenräder 10b sind drehbar an einem ersten Planetenträger 9a angeordnet.
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Der erste Planetenradsatz 4a ist vorliegend als Plus-Planetenradsatz ausgebildet, der insbesondere dadurch beschrieben ist, dass bei feststehendem ersten Planetenträger 9a das erste Sonnenrad 7a und das erste Hohlrad 8a in dieselbe Drehrichtung rotieren. Der erste Planetenträger 9a ist über ein erstes Gangschaltelement K1 gegenüber einem Gehäuse 13 festsetzbar. Anders gesagt wird bei geschlossenem Zustand des ersten Gangschaltelements K1 eine drehfeste Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger 9a und dem Gehäuse 13 realisiert.
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Das erste Hohlrad 8a ist über eine Koppelwelle 5 einteilig mit einem zweiten Sonnenrad 7b des zweiten Planetenradsatzes 4b verbunden. Anders gesagt ist das erste Hohlrad 8a ringförmig ausgebildet und weist an dessen Außenumfang eine Außenverzahnung auf, welche die Funktion des zweiten Sonnenrades 7b realisiert. Die Koppelwelle 5 ist über ein zweites Gangschaltelement K2 drehfest mit dem Antrieb des Getriebes 3 verbindbar. Da eine drehfeste Verbindung zwischen dem Rotor 19, der Eingangswelle 29 und dem ersten Sonnenrad 7a vorliegt, die gemeinsam den Antrieb des Getriebes 3 bilden, wird die Koppelwelle 5 im geschlossenen Zustand des zweiten Gangschaltelements K2 folglich zum Rotor 19, zur Eingangswelle 29, und zum ersten Sonnenrad 7a festgesetzt bzw. drehfest dazu angeordnet. Nach 4 ist das zweite Gangschaltelement K2 in Wirkverbindung zwischen der Koppelwelle 5 und dem Rotor 19 angeordnet.
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Der zweite Planetenradsatz 4b ist als Minus-Planetenradsatz ausgebildet, der neben dem zweiten Sonnenrad 7b auch ein gehäusefestes zweites Hohlrad 8b mit dazwischen kämmend angeordneten Planetenrädern 32 aufweist, wobei die Planetenräder 32 des zweiten Planetenradsatzes 4b drehbar an einem zweiten Planetenträger 9b angeordnet sind, welcher mit einer Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 drehfest verbunden ist. Der Abtrieb des Getriebes 3 erfolgt über den zweiten Planetenträger 9b. Der zweite Planetenradsatz 4b weist vorliegend eine geringere Standübersetzung auf als der erste Planetenradsatz 4a.
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Je nachdem welches Gangschaltelement K1, K2 geschlossen bzw. offen vorliegt, sind durch das Getriebe 3 zwei unterschiedliche Übersetzungen realisierbar, die jedoch vorliegend beide größer als 1 sind. Mit anderen Worten wird, wenn das erste Gangschaltelement K1 in einem geschlossenen Zustand vorliegt oder in den geschlossenen Zustand geschaltet wird, der erste Planetenträger 9a gegen das Gehäuse 13 abgebremst bzw. abgestützt, sodass eine aus dem ersten Sonnenrad 7a kommende Antriebsleistung über die beiden Planetenradsätze 4a, 4b und den zweiten Planetenträger 9b auf die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 mit einer ersten Übersetzung von größer als 1 bzw. i>1 übertragbar ist. Mithin ist das erste Gangschaltelement K1 von einem geöffneten Zustand in einen geschlossenen Zustand, und umgekehrt, schaltbar. Wenn das erste Gangschaltelement K1 in einem geschlossenen Zustand vorliegt, ist das zweite Gangschaltelement K2 geöffnet, damit eine Antriebsleistung über den zweiten Planetenträger 9b auf den Getriebeausgang mit einem ersten Übersetzungsverhältnis übertragen wird.
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In einem geöffneten Zustand des jeweiligen Gangschaltelements K1, K2 wird kein Drehmoment über das jeweilige Gangschaltelement K1, K2 übertragen, wohingegen in einem geschlossenen Zustand des jeweiligen Gangschaltelements K1, K2 ein Drehmoment über das jeweilige Gangschaltelement K1, K2 übertragen wird.
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Liegt demgegenüber das zweite Gangschaltelement K2 im geschlossenen Zustand vor oder wird in den geschlossenen Zustand geschaltet, wird die Koppelwelle 5 drehfest mit dem Rotor 19 bzw. der Eingangswelle 29 verbunden, sodass eine Antriebsleistung über den zweiten Planetenradsatz 4b und den zweiten Planetenträger 9b auf die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 mit einer zweiten Übersetzung von größer als 1 bzw. i>1 übertragbar ist. Mithin ist das zweite Gangschaltelement K2 von einem geöffneten Zustand in einen geschlossenen Zustand, und umgekehrt, schaltbar. In der geschlossenen Schaltstellung des zweiten Gangschaltelements K2 gilt entsprechend, dass das erste Gangschaltelement K1 geöffnet sein muss, um eine Antriebsleistung über den zweiten Planetenträger 9b auf den Getriebeausgang mit einer zweiten Übersetzung zu übertragen. Zum Drehantrieb der Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 ist eines der beiden Gangschaltelemente K1, K2 geschlossenen und das jeweils andere Gangschaltelement K1, K2 geöffnet. Das Getriebe 3 ist vorliegend ein elektrisch betätigbares 2-Gang-Getriebe.
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In 3a ist eine schematische Übersicht über zwei Gangstufen E1, E2 des Getriebes 3 gezeigt, die sich mit dem in 1 und 2a gezeigten Getriebe 3 für den Antrieb des Fahrzeugs 1 mittels des Antriebsstranges 2 schalten lassen. Dabei ist das jeweilige Gangschaltelement K1, K2 bei eingetragenem „x“ geschlossen und bei keiner Eintragung geöffnet. Über die jeweilige Gangstufe E1, E2 wird eine elektrische Vorwärtsfahrt des Fahrzeugs 1 mit zwei unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen realisiert. Je nach Ausbildung des Antriebsstranges 2 ist auch denkbar die Gangstufen E1, E2 für eine elektrische Rückwärtsfahrt zu nutzen.
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In der ersten Gangstufe E1 ist das erste Gangschaltelement K1 geschlossen bzw. liegt in einem geschlossenen Zustand vor, wobei das zweite Gangschaltelement K2 geöffnet ist bzw. in einem geöffneten Zustand vorliegt. Die Antriebsleistung wird dann zumindest über die beiden Planetenradsätze 4a, 4b auf die Ausgangswelle 12 übertragen, wobei der erste Planetenträger 9a des ersten Planetenradsatzes 4a durch das erste Gangschaltelement K1 am Gehäuse 13 festgesetzt ist bzw. sich am Gehäuse abstützt. Zudem ist das zweite Hohlrad 8a des zweiten Planetenradsatzes 4b gehäusefest angeordnet.
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In der zweiten Gangstufe E2 ist das zweite Gangschaltelement K2 geschlossen bzw. liegt in einem geschlossenen Zustand vor, wobei das erste Gangschaltelement K1 geöffnet ist bzw. in einem geöffneten Zustand vorliegt. Bei geschlossenem zweiten Gangschaltelement K2 ist die Koppelwelle 5 drehfest mit der Eingangswelle 29 bzw. dem Rotor 19 der elektrischen Maschine 11 verbunden. Die Antriebsleistung wird dann zumindest über die Koppelwelle 5 in den zweiten Planetenradsatz 4b und von dort auf die Ausgangswelle 12 übertragen, wobei das zweite Hohlrad 8a des zweiten Planetenradsatzes 4b am Gehäuse 13 abgestützt ist. Der erste Planetenradsatz 4a befindet sich dabei im Leerlauf.
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Je nach Ausbildung der Gangschaltelemente K1, K2 kann eine Zug- und/oder Schub-Lastschaltung realisiert werden. In einem solchen Fall ist das jeweilige Gangschaltelement K1, K2 als Lastschaltelement ausgebildet. Nach 2a sind beide Gangschaltelemente K1, K2 als kraftschlüssige Schaltelement ausgebildet, hier als Lamellenschaltelement. Im geschlossenen Zustand des ersten Gangschaltelements K1 wird somit eine kraft- bzw. reibschlüssige Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger 9a und dem Gehäuse 13 erzeugt. Im geschlossenen Zustand des zweiten Gangschaltelements K2 wird entsprechend eine kraft- bzw. reibschlüssige Verbindung zwischen der Koppelwelle 5 und dem Rotor 19 erzeugt. Eine Synchronisation der Drehgeschwindigkeiten der kraftschlüssig miteinander zu verbindenden Teile ist nicht erforderlich, wobei sich ein kraftschlüssiges Schaltelement als Lastschaltelement eignet. Anders gesagt realisiert sowohl das erste Gangschaltelement K1 wie auch das zweite Gangschaltelement K2 eine Zug- und Schub-Lastschaltung von Gangstufe E1 in Gangstufe E2, und umgekehrt.
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Die Last bei Schaltvorgängen zwischen den Gangstufen E1, E2 ist durch das jeweilige geschlossene Gangschaltelement K1, K2 so lange stützbar, bis das jeweils andere Gangschaltelement K1, K2 vollständig geöffnet oder geschlossen ist, wodurch ein Lastabfall am Abtrieb insbesondere bei Schaltvorgängen vermieden wird.
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Die Schaltmatrix nach 3a gilt für die Ausführungsbeispiele nach 2a und 2b sowie für 4 bis 8.
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2b zeigt eine zweite alternative Ausführungsform des Getriebes 3. Das Getriebe 3 nach 2b ist im Wesentlichen identisch zu dem Getriebe 3 nach 2a ausgebildet. Der einzige Unterschied besteht darin, dass beide Gangschaltelemente K1, K2 als formschlüssige Schaltelemente ausgebildet sind, und zwar hier als Klauenschaltelemente. Im geschlossenen Zustand des ersten Gangschaltelements K1 wird somit eine formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger 9a und dem Gehäuse 13 erzeugt. Im geschlossenen Zustand des zweiten Gangschaltelements K2 wird entsprechend eine formschlüssige Verbindung zwischen der Koppelwelle 5 und dem Rotor 19 erzeugt. Dabei ist es von Vorteil, wenn die miteinander formschlüssig zu verbindenden Teile vor dem Koppeln miteinander synchronisiert werden. Ein als formschlüssiges Schaltelement ausgebildetes Gangschaltelement K1, K2 ist ein kosten- und wirkungsgradoptimales Schaltelement. Im Übrigen sei zur Ausführungsform nach 2b auf die Beschreibung zu 1, 2a und 3a verwiesen.
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Es ist darüber hinaus denkbar, eines der Gangschaltelemente K1, K2 als formschlüssiges Schaltelement und das jeweils andere Gangschaltelement K1, K2 als kraftschlüssiges Schaltelement auszubilden. Dies hängt jedoch vom Anwendungsgebiet des Antriebsstranges 2 und den Anforderungen an den Antriebsstrang 2 ab.
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Gemäß 2c ist eine dritte alternative Ausführungsform dargestellt, die im Wesentlichen identisch zur Ausführungsform nach 2a ausgebildet ist. Ergänzend weist das vorliegende Getriebe 3 ein drittes Gangschaltelement K3 auf. Das dritte Gangschaltelement K3 ist dazu eingerichtet, den Antrieb des Getriebes 3 direkt mit dem Abtrieb des Getriebes 3 zu verbinden. Mit anderen Worten wird im geschlossenen Zustand des dritten Gangschaltelements K3 eine drehfeste Verbindung zwischen der Eingangswelle 29 und der Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 erzeugt, wodurch ein eine dritte Übersetzung bzw. ein drittes Übersetzungsverhältnis realisiert wird. Die über die Eingangswelle 29 eingeleitete Antriebsleistung wird direkt und ohne Wandlung über das dritte Gangschaltelement K3 auf die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 übertragen. Mithin werden die Eingangs- und Ausgangswelle 29, 12 mittels des dritten Gangschaltelements K3 in einen Blockumlauf gebracht. Im Blockumlauf bzw. in einem Direktgang des Getriebes 3 findet keine Wandlung der Antriebsleistung statt, sodass das dritte Übersetzungsverhältnis im dritten Gang bzw. in der dritten Gangstufe E3 i=1 beträgt. Vorteilhaft dabei ist, dass im Blockumlauf bzw. im Direktgang des Getriebes 3 ein Wirkungsgrad von nahezu 100 % erreicht wird. Das dritte Übersetzungsverhältnis ist zur Realisierung einer dritten Gangstufe E3 vom ersten Übersetzungsverhältnis sowie vom zweiten Übersetzungsverhältnis verschieden.
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Analog zum ersten oder zweiten Gangschaltelement K1, K2 kann das dritte Gangschaltelement K3 je nach Anforderung an das Getriebe 3 als kraftschlüssiges Schaltelement oder als formschlüssiges Schaltelement ausgebildet sein.
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In einem geöffneten Zustand des dritten Gangschaltelements K3 wird also entsprechend kein Drehmoment über das dritte Gangschaltelement K3 übertragen, wohingegen in einem geschlossenen Zustand des dritten Gangschaltelements K3 ein Drehmoment über das dritte Gangschaltelement K3 übertragen wird. Mithin ist das dritte Gangschaltelement K3 von einem geöffneten Zustand in einen geschlossenen Zustand, und umgekehrt, schaltbar. In der geschlossenen Schaltstellung des dritten Gangschaltelements K3 gilt entsprechend, dass das erste und zweite Gangschaltelement K1, K2 geöffnet sein müssen, um eine Antriebsleistung von der Eingangswelle 29 direkt auf die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 mit einer dritten Übersetzung zu übertragen. Zum Drehantrieb der Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 ist folglich eines der drei Gangschaltelemente K1, K2, K3 geschlossenen und das jeweils andere Gangschaltelement K1, K3, K3 geöffnet. Das Getriebe 3 ist somit ein elektrisch betätigbares 3-Gang-Getriebe.
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In 3b ist eine schematische Übersicht über drei Gangstufen E1, E2, E3 des Getriebes 3 gezeigt, die sich mit dem in 2c gezeigten Getriebe 3 für den Antrieb des Fahrzeugs 1 mittels des Antriebsstranges 2 schalten lassen. Dabei ist das jeweilige Gangschaltelement K1, K2, K3 bei eingetragenem „x“ geschlossen und bei keiner Eintragung geöffnet. Über die jeweilige Gangstufe E1, E2, E3 wird eine elektrische Vorwärtsfahrt des Fahrzeugs 1 mit zwei unterschiedlichen Übersetzungsverhältnissen realisiert. Je nach Ausbildung des Antriebsstranges 2 ist auch denkbar die Gangstufen E1, E2, E3 für eine elektrische Rückwärtsfahrt zu nutzen.
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In der ersten Gangstufe E1 ist das erste Gangschaltelement K1 geschlossen bzw. liegt in einem geschlossenen Zustand vor, wobei das zweite Gangschaltelement K2 geöffnet ist bzw. in einem geöffneten Zustand vorliegt. Die Antriebsleistung wird dann zumindest über die beiden Planetenradsätze 4a, 4b auf die Ausgangswelle 12 übertragen, wobei der erste Planetenträger 9a des ersten Planetenradsatzes 4a durch das erste Gangschaltelement K1 am Gehäuse 13 festgesetzt ist bzw. sich am Gehäuse abstützt. Zudem ist das zweite Hohlrad 8a des zweiten Planetenradsatzes 4b gehäusefest angeordnet.
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In der zweiten Gangstufe E2 ist das zweite Gangschaltelement K2 geschlossen bzw. liegt in einem geschlossenen Zustand vor, wobei das erste Gangschaltelement K1 geöffnet ist bzw. in einem geöffneten Zustand vorliegt. Bei geschlossenem zweiten Gangschaltelement K2 ist die Koppelwelle 5 drehfest mit der Eingangswelle 29 bzw. dem Rotor 19 der elektrischen Maschine 11 verbunden. Die Antriebsleistung wird dann zumindest über die Koppelwelle 5 in den zweiten Planetenradsatz 4b und von dort auf die Ausgangswelle 12 übertragen, wobei das zweite Hohlrad 8a des zweiten Planetenradsatzes 4b am Gehäuse 13 abgestützt ist. Der erste Planetenradsatz 4a befindet sich dabei im Leerlauf.
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In der dritten Gangstufe E3 ist das dritte Gangschaltelement K3 geschlossen bzw. liegt in einem geschlossenen Zustand vor, wobei das erste Gangschaltelement K1 und das zweite Gangschaltelement K2 geöffnet sind bzw. in einem geöffneten Zustand vorliegen. Bei geschlossenem dritten Gangschaltelement K3 ist die Eingangswelle 29 drehfest mit der Ausgangswelle 12 verbunden. Die Antriebsleistung wird dann über die Eingangswelle 29 direkt auf die Ausgangswelle 12 mit einem dritten Übersetzungsverhältnis von i=1 zum Antrieb übertragen.
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Das dritte Gangschaltelement K3 ist ebenfalls als kraftschlüssiges Schaltelement ausgebildet, wodurch hier analog zu 3a eine Lastschaltung mittels des dritten Gangschaltelements K3 möglich ist. Die Last bei Schaltvorgängen zwischen den Gangstufen E1, E2, E3 ist durch jeweils ein geschlossenes Gangschaltelement K1, K2, K3 so lange stützbar, bis die beiden anderen Gangschaltelemente K1, K2, K3 vollständig geöffnet oder geschlossen sind, wodurch ein Lastabfall am Abtrieb insbesondere bei Schaltvorgängen vermieden wird.
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2d zeigt eine vierte alternative Ausführungsform des Getriebes 3, wobei das Getriebe 3 im Wesentlichen analog zum Getriebe nach 2c ausgebildet ist. Der Unterschied besteht hier darin, dass alle Gangschaltelemente K1, K2, K3 als formschlüssige Schaltelemente ausgebildet sind, und zwar als Klauenschaltelemente. Im geschlossenen Zustand des ersten Gangschaltelements K1 wird somit eine formschlüssige Verbindung zwischen dem ersten Planetenträger 9a und dem Gehäuse 13 erzeugt. Im geschlossenen Zustand des zweiten Gangschaltelements K2 wird entsprechend eine formschlüssige Verbindung zwischen der Koppelwelle 5 und dem Rotor 19 erzeugt. Und im geschlossenen Zustand des dritten Gangschaltelements K3 wird eine formschlüssige Verbindung zwischen der Eingangswelle 29 und der Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 realisiert. Dabei ist es von Vorteil, wenn die miteinander formschlüssig zu verbindenden Teile vor dem Koppeln miteinander synchronisiert werden. Ein als formschlüssiges Schaltelement ausgebildetes Gangschaltelement K1, K2, K3 ist ein kosten- und wirkungsgradoptimales Schaltelement.
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In dem Ausführungsbeispiel nach 2d sind das zweite und dritte Gangschaltelement K2, K3 zudem zu einem Doppelschaltelement 35 zusammengefasst, wobei die beiden Gangschaltelemente K2, K3 kompaktbauend zusammengefasst sind. Dies vereinfacht die Montage des Getriebes 3 und senkt den erforderlichen Bauraumbedarf des Getriebes 3. Im Übrigen sei zur Ausführungsform nach 2d auf die Beschreibung zu 2c und 3b verwiesen.
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Es ist selbstverständlich möglich, ein oder mehrere Gangschaltelemente K1, K2, K3 jeweils als formschlüssiges Schaltelement und ein oder mehrere Gangschaltelemente K1, K2, K3 als kraftschlüssiges Schaltelement auszubilden. Die Art und Bauweise der Gangschaltelemente K1, K2, K3 kann somit beliebig kombiniert werden. Dies hängt im Wesentlichen vom Anwendungsgebiet des Antriebsstranges 2 sowie den Anforderungen an den Antriebsstrang 2 ab.
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4 zeigt den Antriebsstrang 2 des Fahrzeugs 1, welcher das gemäß 2a in Kombination mit 3a beschriebene Getriebe 3 umfasst. Es sei insoweit auf das zu 1, 2a und 3a Gesagte verwiesen, wobei hier detailliert zu sehen ist, dass das zweite Gangschaltelement K2 zwischen der Koppelwelle 5 und dem Rotor 19 der elektrischen Maschine 11 wirksam angeordnet ist. Der relativ zu einem Stator 30 drehbar angeordnete Rotor 19 ist drehfest mit der Eingangswelle 29 des Getriebes 3 verbunden. Zudem weist der Antriebsstrang 2 ein im Leistungsfluss hinter dem Getriebe 3 angeordnetes Differential 6 auf, wobei die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 mit dem Differential 6 wirkverbunden ist, und wobei das Differential 6 die Antriebsleistung auf die erste und zweite Abtriebswelle 18a, 18b in bekannter Weise aufteilt.
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Das Differential 6 kann beispielsweise als Kegelraddifferential ausgebildet sein, wobei das Differential 6 vorliegend koaxial zur Antriebsachse 31 angeordnet ist, ebenso wie die Eingangswelle 29, die Ausgangswelle 12 sowie die Koppelwelle 5. Dies bedeutet, dass die Antriebsachse 31 koaxial zu einer Abtriebsachse 17 angeordnet ist, auf der die Abtriebswellen 18a, 18b koaxial angeordnet sind. Die Koppelwelle 5, die Ausgangswelle 12 und der Rotor 19 sind innen hohl ausgeführt, sodass die erste Abtriebswelle 18a durch das Getriebe 3 sowie die elektrische Maschine 11 axial hindurchgeführt werden kann, wohingegen sich die zweite Abtriebswelle 18b ausgehend vom Differential 6 in die entgegengesetzte Richtung erstreckt. Die erste Abtriebswelle 18a wird zudem durch eine Lagerung 33 drehbar gegenüber dem Rotor 19 gelagert und koaxial dazu geführt.
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Das Getriebe 3 ist axial zwischen der elektrischen Maschine 11 einerseits und dem Differential 6 andererseits angeordnet. Der hülsenförmig ausgebildete Rotor 19 macht es zudem möglich, dass das zweite Gangschaltelement K2 radial innerhalb des Rotors 19 angeordnet wird, wodurch axialer Bauraum des Antriebsstranges 2 eingespart wird.
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Zusätzlicher axialer Bauraum des Antriebsstranges 2 wird eingespart, indem, wie im fünften alternativen Ausführungsbeispiel nach 5 gezeigt ist, beide Gangschaltelemente K1, K2 radial innerhalb des Rotors 19 angeordnet werden. Dazu ist das erste Gangschaltelement K1 über eine Verbindungswelle 34 mit dem Gehäuse 13 wirkverbunden. Mithin wird beim Schließen des ersten Gangschaltelements K1 eine drehfeste Verbindung zwischen der gehäusefesten Verbindungswelle 34 und dem ersten Planetenträger 9a erzeugt. Im Übrigen ist das Getriebe 3 im Wesentlichen identisch zum vierten alternativen Ausführungsbeispiel nach 4 ausgebildet.
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Ein sechstes alternatives Ausführungsbeispiel nach 6 zeigt eine identisch zum Ausführungsbeispiel nach 4 ausgebildete elektrische Maschine 11 mit nachgeschaltetem Getriebe 3. Im Leistungsfluss zwischen dem Getriebe 3 und dem Differential 6 ist eine Übersetzungsstufe 16 vorgesehen, die vorliegend als Stirnradstufe 26, umfassend ein erstes Zahnrad 27a und ein zweites Zahnrad 27b, ausgeführt ist. Die Übersetzungsstufe 16 ist dazu eingerichtet, eine Gesamtübersetzung des Antriebs zu erhöhen.
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Das erste Zahnrad 27a ist koaxial zur Antriebsachse 31 angeordnet und drehfest mit der Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 verbunden, wobei das erste Zahnrad 27a mit dem koaxial zur Abtriebsachse 17 angeordneten zweiten Zahnrad 27b in Zahneingriff steht, das mit dem Differential 6 antriebstechnisch verbunden ist. Anders gesagt wird die aus dem Getriebe 3 mit der jeweiligen Übersetzung kommende Antriebsleistung über die beiden Zahnräder 27a, 27b der Stirnradstufe 26 in das Differential 6 zur Aufteilung der Antriebsleistung auf die Abtriebswellen 18a, 18b geleitet. Das zweite Zahnrad 27b kann ebenso als Differentialrad verstanden werden. Über die Stirnradstufe 26 wird somit eine achsparallele Anordnung der elektrischen Maschine 11 und dem Getriebe 3 auf der Antriebsachse 31 und dem Differential 6 auf der Abtriebsachse 17 realisiert. Dadurch wird axialer Bauraum des Antriebsstranges 2 eingespart, wobei die Bauteile des Antriebsstranges 2 wenigstens teilweise nebeneinander angeordnet sein können. Vorliegend ist die Stirnradstufe 26 einstufig ausgebildet. Auch eine zwei- oder mehrstufige Ausführung der Übersetzungsstufe 16 ist denkbar.
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In den beiden weiteren Ausführungsbeispielen nach 7 und 8 umfasst der - hier nur teilweise dargestellte - Antriebsstrang 2 ebenfalls eine Übersetzungsstufe 16 zur Erhöhung einer Gesamtübersetzung des Antriebs, wobei die Übersetzungsstufe 16 vorliegend als Planetengetriebe 14 mit einem dritten Planetenradsatz 15 ausgeführt ist. Das Getriebe 3 ist analog zu 2a ausgebildet, wobei der antriebstechnische Anschluss an das - hier nicht gezeigte - Differential 6 über die Ausgangswelle 12 erfolgt. Entsprechend sind auch die Abtriebsachse 17 sowie die Abtriebswellen 18a, 18b des Antriebsstranges 2 nicht gezeigt.
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Gemäß 7 ist das Planetengetriebe 14 im Leistungsfluss zwischen der elektrischen Maschine 11 und dem Getriebe 3 angeordnet. Somit ist die Übersetzungsstufe 16 dem Getriebe 3 vorgeschaltet.
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Die elektrische Maschine 11 weist eine drehfest mit dem Rotor 19 verbundene Ausgangswelle 24 auf, welche darüber hinaus drehfest mit einem dritten Sonnenrad 20 des dritten Planetenradsatzes 15 verbunden ist. Der dritte Planetenradsatz 15 umfasst ferner ein gehäusefestes drittes Hohlrad 21 sowie mehrere an einem dritten Planetenträger 22 drehbar gelagerte Planentenräder 23. Der dritte Planetenträger 22 ist einteilig mit der Eingangswelle 29 des Getriebes 3 verbunden, sodass der dritte Planetenträger 22 mit dem ersten Sonnenrad 7a des Getriebes 3 drehfest verbunden ist. Im Übrigen wird auf die Beschreibung zu 2a in Verbindung mit 3a und 4 verwiesen.
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Nach 8 ist das Planetengetriebe 14 im Leistungsfluss zwischen der elektrischen Maschine 11 und dem Getriebe 3 angeordnet. Somit ist die Übersetzungsstufe 16 dem Getriebe 3 nachgeschaltet. Der Aufbau und die Verbindung der elektrischen Maschine 11 mit dem Getriebe 3 ist folglich analog zu 2a in Verbindung mit 3a und 4 ausgeführt.
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Die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 ist drehfest mit einer dritten Sonne 20 des dritten Planetenradsatzes 15 verbunden. Der dritte Planetenradsatz 15 umfasst ferner ein gehäusefestes drittes Hohlrad 21 sowie mehrere an einem dritten Planetenträger 22 drehbar gelagerte Planentenräder 23. Der dritte Planetenträger 22 ist drehfest mit einer Ausgangswelle 25 des Planetengetriebes 14 verbunden, welche eine Antriebsleistung zumindest mittelbar auf das jeweilige angetriebene Rad 28 des Fahrzeugs 1 überträgt, insbesondere über das Differential 6 sowie gegebenenfalls weitere Übersetzungsstufen.
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Alle Ausführungsbeispiele des Antriebsstranges 2 nach 4 bis 8 weisen vorliegend das Getriebe 3 gemäß der ersten Ausführungsform nach 2a in Verbindung mit 3a und 4 auf. Je nach Anforderung und Ausbildung des Antriebsstranges 2 ist gleichermaßen möglich, auch die alternativen Ausführungsvarianten des Getriebes 3 gemäß 2b, 2c oder 2d oder eine beliebige Kombination der hier beschriebenen Varianten im Antriebsstrang 2 vorzusehen. Insofern ist möglich, dass die Schaltmatrix nach 3b auch für die Ausführungsbeispiele nach 4 bis 8 anwendbar ist, sofern im Getriebe 3 drei Gangschaltelemente gemäß dem Getriebe nach 2c bzw. 2d vorgesehen sind.
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Es versteht sich, dass in einem Generatorbetrieb die Ausgangswelle 12 des Getriebes 3 als Eingangswelle fungiert, wobei die drehfest mit dem Rotor 19 verbundene Eingangswelle 29 in diesem Fall als Ausgangswelle des Getriebes 3 fungiert, um eine Leistung in die elektrische Maschine 11 zu übertragen. Der Antrieb erfolgt im Generatorbetrieb somit über die mit den Abtriebswellen 18a, 18b wirkverbundenen Räder 28 des Fahrzeugs 1.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fahrzeug
- 2
- Antriebsstrang
- 3
- Getriebe
- 4a
- Erster Planetenradsatz
- 4b
- Zweiter Planetenradsatz
- 5
- Koppelwelle
- 6
- Differential
- 7a
- Erstes Sonnenrad
- 7b
- Zweites Sonnenrad
- 8a
- Erstes Hohlrad
- 8b
- Zweites Hohlrad
- 9a
- Erster Planetenträger
- 9a
- Zweiter Planetenträger
- 10a
- Inneres Planetenrad des ersten Planetenradsatzes
- 10b
- Äußeres Planetenrad des ersten Planetenradsatzes
- 11
- Elektrische Maschine
- 12
- Ausgangswelle des Getriebes
- 13
- Gehäuse
- 14
- Planetengetriebe
- 15
- Dritter Planetenradsatz
- 16
- Übersetzungsstufe
- 17
- Abtriebsachse
- 18a
- Erste Abtriebswelle
- 18b
- Zweite Abtriebswelle
- 19
- Rotor der elektrischen Maschine
- 20
- Drittes Sonnenrad
- 21
- Drittes Hohlrad
- 22
- Dritter Planetenträger
- 23
- Planetenrad des dritten Planetenradsatzes des Planetengetriebes
- 24
- Ausgangswelle der elektrischen Maschine
- 25
- Ausgangswelle des Planetengetriebes
- 26
- Stirnradstufe
- 27a
- Erstes Zahnrad der Übersetzungsstufe
- 27b
- Zweites Zahnrad der Übersetzungsstufe
- 28
- Rad des Fahrzeugs
- 29
- Eingangswelle des Getriebes
- 30
- Stator der elektrischen Maschine
- 31
- Antriebsachse
- 32
- Planetenrad des zweiten Planetenradsatzes
- 33
- Lagerung
- 34
- Verbindungswelle
- 35
- Doppelschaltelement
- E1
- Erster Gang
- E2
- Zweiter Gang
- E3
- Dritter Gang
- K1
- Erstes Gangschaltelement
- K2
- Zweites Gangschaltelement
- K3
- Drittes Gangschaltelement
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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