DE102020105813A1 - Federkraftklemmanschluss - Google Patents

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DE102020105813A1
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clamping
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coupling element
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Markus Lorenschat
Thomas Witte
Rudolf Mastel
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Wago Verwaltungs GmbH
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Wago Verwaltungs GmbH
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Abstract

Federkraftklemmanschluss (1) zum Anschließen eines elektrischen Leiters (2), mit einer Stromschiene (100) zur elektrischen Kontaktierung des Leiters (2),mit einer Klemmfeder (200), wobei die Klemmfeder (200) einen Klemmschenkel (210) und einen mit dem Klemmschenkel (210) verbundenen Anlageschenkel (220) aufweist, mit einem schwenkbar gelagerten Betätigungselement (400) zum Auslenken des Klemmschenkels (210) in eine Offenstellung (OS) aus einer Geschlossenstellung (GS), mit einem ersten mechanischen Koppelelement (530, 535, 540, 550), zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes (400) mit der Auslenkung des Klemmschenkels (210), bei dem der Anlageschenkel (220) eine Öffnung (290, 291) aufweist, und bei dem das erste mechanische Koppelelement (530, 535, 540, 550) die Öffnung (290,291) im Anlageschenkel (220) durchgreift.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Federkraftklemmanschluss.
  • Ein als Anschlussklemme bezeichneter Federkraftklemmanschluss ist beispielsweise aus der WO 2018/010893 A1 bekannt. Die Anschlussklemme zum Anschließen eines elektrischen Leiters weist ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse angeordneten Strombalken, eine in dem Gehäuse angeordnete Klemmfeder und einen schwenkbar gelagerten Betätigungshebel auf. Der Klemmschenkel der Klemmfeder weist eine Betätigungslasche auf, die derart angeordnet ist, dass eine Druckkraft von dem Betätigungshebel auf die Betätigungslasche aufgebracht werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen möglichst verbesserten Federkraftklemmanschluss zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen.
  • Demzufolge ist ein Federkraftklemmanschluss zum Anschließen eines elektrischen Leiters vorgesehen.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist eine Stromschiene zur elektrischen Kontaktierung des Leiters auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist eine Klemmfeder auf, wobei die Klemmfeder einen Klemmschenkel und einen mit dem Klemmschenkel verbundenen Anlageschenkel aufweist.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist ein schwenkbar gelagertes Betätigungselement zum Auslenken des Klemmschenkels in eine Offenstellung aus einer Geschlossenstellung auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist ein erstes mechanisches Koppelelement zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes mit der Auslenkung des Klemmschenkels auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Anlageschenkel eine Öffnung auf. Vorteilhafterweise durchgreift das erste mechanische Koppelelement die Öffnung im Anlageschenkel. Alternativ kann das erste mechanische Koppelelement seitlich am Anlageschenkel vorbeigeführt sein oder das erste mechanische Koppelelement weist eine Öffnung auf, die der Anlageschenkel durchgreift.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Betätigungselement als Betätigungshebel zur manuellen Betätigung ausgebildet. Alternativ ist es möglich, das Betätigungselement mit einer Schnittstelle für ein Betätigungswerkzeug auszubilden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Öffnung im Anlageschenkel der Klemmfeder umfangsseitig geschlossen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Öffnung in einem mittigen Bereich der Breite des Anlageschenkels ausgebildet. Das erste mechanische Koppelelement durchgreift die Öffnung im mittigen Bereich.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung erstreckt sich die Öffnung ausgehend vom Anlageschenkel über den Federbogen hinaus bis in den Klemmschenkel hinein.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist die Öffnung eine Größe auf, die eine Bewegung des ersten mechanischen Koppelelements innerhalb und/oder senkrecht zur Erstreckungsebene des Anlageschenkels zulässt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste mechanische Koppelelement einstückig mit der Klemmfeder ausgebildet. Beispielsweise ist die Einstückigkeit durch Stoffschluss oder Formschluss zwischen dem ersten mechanischen Koppelelement und der Klemmfeder gebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste mechanische Koppelelement einstückig mit dem Klemmschenkel ausgeformt. Beispielsweise sind das erste mechanische Koppelelement und der Klemmschenkel der Klemmfeder aus einem Federstahl einstückig ausgeformt und gebogen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste mechanische Koppelelement aus einem Mittenbereich des Klemmschenkels freigeschnitten und umgebogen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste mechanische Koppelelement einstückig mit dem Betätigungselement ausgebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das erste mechanische Koppelelement als separates Element ausgebildet, das zur mechanischen Kopplung an dem Betätigungselement und/oder an dem Klemmschenkel gelagert ist.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung ist ein Federkraftklemmanschluss zum Anschließen eines elektrischen Leiters. Der Federkraftklemmanschluss weist eine Stromschiene zur elektrischen Kontaktierung des Leiters auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist eine Klemmfeder auf, wobei die Klemmfeder einen Klemmschenkel und einen mit dem Klemmschenkel verbundenen Anlageschenkel aufweist.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist ein schwenkbar gelagertes Betätigungselement zum Auslenken des Klemmschenkels in eine Offenstellung aus einer Geschlossenstellung auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist ein erstes mechanisches Koppelelement und ein zweites mechanisches Koppelelement zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes mit der Auslenkung des Klemmschenkels auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Anlageschenkel eine erste Einbuchtung und eine zweite Einbuchtung auf. Vorteilhafterweise ist das erste mechanische Koppelelement innerhalb der ersten Einbuchtung angeordnet. Das zweite mechanische Koppelelement ist vorteilhafterweise innerhalb der zweiten Einbuchtung angeordnet. Alternativ sind das erste mechanische Koppelelement und das zweite mechanische Koppelelement an dem Anlageschenkel seitlich vorbeigeführt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung sind das erste mechanische Koppelelement und/oder das zweite mechanische Koppelelement mit dem Klemmschenkel einstückig ausgeformt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung sind das erste mechanische Koppelelement und/oder das zweite mechanische Koppelelement mit dem Betätigungselement einstückig oder als separate Elemente ausgebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Betätigungselement zumindest ein Lager zur Lagerung des ersten mechanischen Koppelelements und/oder des zweiten mechanischen Koppelelements auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Lager ein Auflager oder ein (Linear-)Gleitlager.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das erste mechanische Koppelelement und/oder das zweite mechanische Koppelelement zumindest ein Lager zur Lagerung des Betätigungselements auf.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung sieht einen Federkraftklemmanschluss zum Anschließen eines elektrischen Leiters vor.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist eine Stromschiene zur elektrischen Kontaktierung des Leiters auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist eine Klemmfeder auf, wobei die Klemmfeder einen Klemmschenkel aufweist.
  • Der Federkraftklemmanschluss weist ein schwenkbar gelagertes Betätigungselement für eine Schwenkbewegung zwischen einer Offenstellung und einer Geschlossenstellung auf.
  • Das Betätigungselement ist zum Auslenken des Klemmschenkels ausgebildet.
  • Das Betätigungselement weist eine erste Kontur auf, die mit dem Klemmschenkel über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements zur Auslenkung mechanisch gekoppelt ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Federkraftklemmanschluss ein Gehäuse auf. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Betätigungselement eine zweite Kontur auf, die mit dem Anlageschenkel und/oder mit der Stromschiene und/oder mit dem Gehäuse über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements zur Auslenkung mechanisch gekoppelt ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist das Betätigungselement derart gelagert, dass ein erster Anteil der Auslenkung durch die erste Kontur und ein zweiter Anteil der Auslenkung durch die zweite Kontur bewirkt ist.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die erste Kontur zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Kontur zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist der erste Anteil der Auslenkung durch eine überwiegend rotatorische Bewegung des Betätigungselements bewirkt. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist der zweite Anteil der Auslenkung durch eine die rotatorische Bewegung überlagernde, überwiegend translatorische Bewegung des Betätigungselements bewirkt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Kontur eine Außenkontur des Betätigungselements.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Kontur eine Innenkontur des Betätigungselements.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Kontur von der ersten Kontur zumindest in radialer Richtung ausgehend vom Momentanpol des Betätigungselements beabstandet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die zweite Kontur von der ersten Kontur zumindest in Umfangsrichtung um einen Momentanpol des Betätigungselements beabstandet.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung weist der Klemmschenkel ein erstes mechanisches Koppelelement auf.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist die erste Kontur mit dem ersten mechanischen Koppelelement über zumindest den Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements mechanisch gekoppelt zur Auslenkung des Klemmschenkels.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung übt zur mechanischen Kopplung die erste Kontur eine Druckkraft auf das erste mechanische Koppelelement aus, die im ersten mechanischen Koppelelement eine Zugkraft zur Auslenkung des Klemmschenkels bewirkt.
  • Gemäß eines Aspektes der Erfindung ist ein Federkraftklemmanschluss zum Anschließen eines elektrischen Leiters vorgesehen. Der Federkraftklemmanschluss weist eine Stromschiene zur elektrischen Kontaktierung des Leiters auf. Der Federkraftklemmanschluss weist eine Klemmfeder auf, die zumindest einen Klemmschenkel aufweist. Der Federkraftklemmanschluss weist ein schwenkbar gelagertes Betätigungselement zum Auslenken des Klemmschenkels auf. Der Federkraftklemmanschluss weist ein erstes mechanisches Koppelelement auf, zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes mit der Auslenkung des Klemmschenkels.
  • Unter dem unbestimmten Artikel „ein“ oder „eine“ ist in der Beschreibung keine konkrete Anzahl zu verstehen. So ist unter einem elektrischen Leiter zumindest ein elektrischer Leiter zu verstehen, so dass durch den Federkraftklemmanschluss genau einer, zwei oder mehr elektrische Leiter an eine Stromschiene anschließbar sind. Unter einer Stromschiene ist genau eine, zwei oder mehr Stromschienen zu verstehen. Unter einer Klemmfeder ist genau eine, zwei oder mehr Klemmfedern zu verstehen. Unter einem Betätigungselement ist genau ein, zwei oder mehr Betätigungselemente zu verstehen. Die Stromschiene kann auch als Strombalken bezeichnet werden. Die Stromschiene ist zur elektrischen Kontaktierung und Stromleitfähigkeit optimiert und weist beispielweise Kupfer oder eine Kupferlegierung auf. Die Klemmfeder ist geeignet zum Klemmen des elektrischen Leiters. Vorteilhafterweise ist die Klemmfeder aus einem Federstahl ausgeformt und gebogen. Vorteilhafterweise weist die Klemmfeder genau einen Klemmschenkel zum Klemmen eines zugeordneten elektrischen Leiters auf, sodass ein und derselbe Leiter nicht durch zwei oder mehr Klemmschenkel der Klemmfeder geklemmt wird. Der Anlageschenkel der Klemmfeder ist zur Anlage an einem ortsfesten Bereich des Federkraftklemmanschlusses ausgebildet, um die rückwirkende Federkraft aufzunehmen. Beispielsweise liegt der Anlageschenkel an der Stromschiene und/oder dem Gehäuse an. Vorteilhafterweise ist der Anschluss durch Klemmfeder und Stromschiene selbsttragend ausgebildet. Der Anlageschenkel ist mit dem Klemmschenkel unmittelbar oder mittelbar verbunden. Beispielweise ist der Anlageschenkel über einen Federbogen mit dem Klemmschenkel verbunden. Vorteilhafterweise sind Anlageschenkel, Federbogen und Klemmschenkel einstückig ausgeformt und gebogen oder alternativ sind Anlageschenkel und Klemmschenkel aneinander befestigt. Das Betätigungselement ist betätigbar ausgebildet und kann beispielweise manuell oder mittels eines Betätigungswerkzeugs betätigt werden. Der Federkraftklemmanschluss weist Lager und Gegenlager zur Lagerung des Betätigungselements für eine Schwenkbewegung auf. Das Gegenlager für das Betätigungselement ist beispielsweise im Gehäuse und/oder in der Stromschiene ausgebildet. Das mechanische Koppelelement dient dazu die Schwenkbewegung des Betätigungselements in die Auslenkung des Klemmschenkels umzusetzen. Beispielweise weist das erste/zweite Koppelelement ein oder mehrere Gelenke und/oder ein oder mehrere starre oder zumindest teilweise flexible Koppelstangen und/oder ein oder mehrere Lager oder dergleichen auf. Die Weiterbildungen und Merkmale in den Ansprüchen und in der Beschreibung, insbesondere die zu den Figuren erläuterten Ausgestaltungen sind einzeln oder in Kombination in den Federkraftklemmanschluss integrierbar. Dabei ist die Erfindung nicht auf die in den Figuren gezeigten konkreten Ausgestaltungen begrenzt.
  • Nachfolgend werden Ausgestaltungen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen:
    • Fig .1 ein Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme;
    • 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme;
    • 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklem me;
    • 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme;
    • 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme;
    • 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme;
    • 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Federanschlussklemme.
  • In den 1 bis 76 sind unterschiedliche Ausführungsbeispiele eines Federkraftklemmanschlusses 1 in Teilansicht dargestellt. Der Federkraftklemmanschluss 1 ermöglicht es, einen Leiter (nicht dargestellt) elektrisch anzuschließen. Der Leiter ist beispielsweise ein Kabel mit einer oder mehreren Drähten aus elektrisch leitendem Metall die die Ader des Kabels bilden. Die Ader ist von Isolierstoff ummantelt. Zum elektrischen Anschluss wird der Leiter durch eine Klemmfeder 200 geklemmt. Die Federkraft der Klemmfeder 200 wirkt klemmend auf den Leiter. Beispielweise bildet ein freies Ende 211 der Klemmfeder 200 eine Klemmkante 211, die in das Material des Leiters eindringt und somit eine Auszugskraft signifikant erhöht.
  • Der Federkraftklemmanschluss 1 weist eine Stromschiene 100 zur elektrischen Kontaktierung des Leiters auf. Die Stromschiene 100 ist vorteilhafterweise aus einem Material hergestellt, das eine bessere Stromleitfähigkeit aufweist als die Klemmfeder 200. Entsprechend wird der Leiter elektrisch mit der Stromschiene 100 verbunden. Die Stromschiene 100 weist zudem einen weiteren elektrischen Anschluss (nicht dargestellt) - beispielweise einen Gabelkontakt zur weiteren elektrischen Verbindung - auf.
  • Der Federkraftklemmanschluss 1 weist zudem ein Gehäuse 300 auf, in dem die Stromschiene 100 und die Klemmfeder 200 aufgenommen sind. Vorteilhafterweise ist das Gehäuse aus einem Isolierstoffmaterial, beispielweise Kunststoff oder Keramik gebildet. In Niederspannungsanwendungen ist ein Gehäuse nicht zwingend erforderlich. In den Figuren ist das Gehäuse 300 nur zum Teil und geschnitten dargestellt. Das Gehäuse 300 weist einen Leiterführungskanal zur Führung des Leiters zur Klemmstelle auf. In den Figuren ist ein Federkraftklemmanschluss mit genau einer Stromschiene 100 und genau einer Klemmfeder 200 dargestellt. Für mehrpolige Anschlussmöglichkeiten weist der Federkraftklemmanschluss 1 eine entsprechende Anzahl von Stromschienen 100 und Klemmfedern 200 auf, die durch das Gehäuse 300 voneinander isoliert sein können.
  • Die Klemmfeder 200 weist einen Klemmschenkel 210 und einen mit dem Klemmschenkel 210 verbundenen Anlageschenkel 220 auf. Klemmschenkel 210 und Anlageschenkel 220 können mittels Formschluss, beispielweise mittels Durchsetzfügens miteinander verbunden werden. Vorteilhafterweise sind Klemmschenkel 210 und Anlageschenkel 220 der Klemmfeder 200 aus einem Material, beispielweise Federstahl, einstückig ausgeformt und gebogen. Beispielweise sind Klemmschenkel 210 und Anlageschenkel 220 über eine 180°-Faltung miteinander verbunden. In den 1 bis 6 ist in einer Ausgestaltung gezeigt, dass die Klemmfeder 200 den Klemmschenkel 210 und den Anlageschenkel 220 und einen Klemmschenkel 210 und Anlageschenkel 220 verbindenden Federbogen 230 aufweist. Die Klemmfeder 200 erstreckt sich ausgehend vom Klemmschenkel 210 über den Federbogen 230 zum Anlageschenkel 220.
  • Über den Anlageschenkel 220 ist die Klemmfeder 200 gegenüber der vom Klemmschenkel 210 eingeleiteten Federkraft abgestützt. Die Abstützung erfolgt vorteilhafterweise durch Anlage des Anlageschenkels 220 an der Stromschiene 100. Dargestellt ist, dass die Stromschiene 100 einen Bodenbereich 110 und eine im Winkel zum Bodenabschnitt 110 ausgebildete Stromschienenwand 120 aufweist, wobei sich ein Abschnitt 228 des Anlageschenkel 220 entlang der Stromschienenwand 120 und ein weiterer Abschnitt 229 des Anlageschenkels 220 entlang des Bodenbereichs 110 erstreckt. Der Bodenbereich 110 der Stromschiene 100 bildet eine Oberfläche zur Kontaktierung des Leiters, wobei der weitere Abschnitt 229 des Anlageschenkels 220 gegenüberliegend zur Oberfläche angeordnet ist. Im dargestellten Fall durchgreift die Stromschiene 100 eine Öffnung 227 des Anlageschenkels 220. Natürlich kann die Stromschiene 100 auch anders ausgeformt werden und beispielsweise eine Öffnung aufweisen, in die der Anlageschenkel 220 eingehängt ist (nicht dargestellt).
  • Der Federkraftklemmanschluss weist als Betätigungselement 400 einen schwenkbar gelagerten Betätigungshebel 400 auf. Der Betätigungshebel 400 weist einen Griffbereich 490 zum manuellen Betätigen des Betätigungshebels 400 auf. Der Betätigungshebel 400 ist zum Auslenken des Klemmschenkels 210 in eine Offenstellung aus einer Geschlossenstellung ausgebildet. In der Offenstellung ist eine durch Klemmschenkel und Stromschiene definierte Klemmstelle für den elektrischen Leiter geöffnet. In der Geschlossenstellung ist die Klemmstelle hingegen nicht geöffnet. Die Klemmfeder 200 ist ausgebildet, in Geschlossenstellung mittels des Klemmschenkels 210 den zuvor eingeführten elektrischen Leiter an die Stromschiene 100 zu drücken. Beispielsweise drückt die Klemmkante 211 am freien Ende gegen den Leiter, der hierdurch wiederum gegen die Stromschiene 100 gedrückt wird und an der Stromschiene 100 den elektrischen Kontakt bildet.
  • In den Ausführungsbeispielen der Figuren ist der Betätigungshebel 400 außerhalb eines Leitereinführungsbereichs angeordnet, so dass der Leiter bei der Einführung nicht mit einem Teil des Betätigungshebels kollidiert. So kann die Breite des Leiterführungskanals 310 für möglichst große Leiter optimiert werden.
  • Mittels der manuellen Betätigung des Betätigungshebels 400 kann die Klemmstelle durch Auslenkung des Klemmschenkels 210 geöffnet und geschlossen werden. Befindet sich der Betätigungshebel 400 in der Geschlossenstellung GS, wie in den 1 bis 4 dargestellt, so ist auch die Klemmstelle geschlossen. Ist der Betätigungshebel 400 in der Offenstellung OS, wie in den 5 bis 7 dargestellt, so ist der Klemmschenkel 210 ausgelenkt und die Klemmstelle geöffnet. In der Offenstellung OS kann der Leiter ohne Kraftaufwand in die Klemmstelle eingeführt werden oder daraus entfernt werden, da durch die Betätigung des Betätigungshebels 400 die Klemmkante 211 von ihrer Anlagestelle an der Stromschiene 100 oder dem Kontaktpunkt an dem elektrischen Leiter durch die Auslenkung des Klemmschenkels 210 fort bewegt ist.
  • Zudem ist in den Ausführungsbeispielen der Figuren ein eindrähtiger, massiver Leiter direkt steckbar, so dass in Geschlossenstellung GS der Leiter durch den Leiterführungskanal 310 geführt wird und durch zusätzliche Vorschubkraft der Klemmschenkel 210 der Klemmfeder 200 ausgelenkt wird, so dass der Leiter bis zum Anschlag eingeschoben werden kann.
  • Im Folgenden werden einzelne Merkmale und Unterschiede in den Ausführungsbeispielen der 1 bis 7 näher erläutert. Unterschiedliche Merkmale der Ausführungsbeispiele können dabei miteinander kombiniert werden.
  • Der Federkraftklemmanschluss 1 des Ausführungsbeispiels der 1 weist ein erstes mechanische Koppelelement 530 zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit der Auslenkung des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 auf. Der Betätigungshebel 400 ist im Gehäuse 300 teilweise aufgenommen, wobei der Griffbereich 490 des Betätigungshebels 400 an einer Oberseite des Gehäuses 300 durch eine Gehäuseöffnung ragt. Ein Lager 450 zur Lagerung des Betätigungshebels 400 ist im Ausführungsbeispiel der 1 im Innern des Gehäuses 300 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel der 1 ist der Betätigungshebel 400 derart gelagert, dass der Momentanpol und damit die Drehachse ortsfest ist. Beispielsweise weist der Betätigungshebel 400 eine zylinderförmige Öffnung auf, in die ein zylinderförmiger Zapfen (nicht dargestellt) des Gehäuses 300 zur Bildung eines Schwenk-Gleitlagers eingebracht ist. Alternativ kann der Betätigungshebel 300 mittels der Stromschiene 100 oder mittels des Anlageschenkels 220 der Klemmfeder 200 gelagert sein (nicht dargestellt).
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 weist der Betätigungshebel 400 einen Betätigungsbereich 410 auf, der abschnittsweise in radialer Richtung nach Art eines Exzenters geformt ist. Die Form des Betätigungsbereichs 410 im Ausführungsbeispiel der 1 kann auch als zapfenförmig oder nasenförmig bezeichnet werden. Der Betätigungsbereich 410 wirkt dabei mit dem ersten mechanischen Koppelelement 530 zusammen, derart, dass die Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit einer Auslenkung des Klemmschenkels 210 mechanisch gekoppelt ist.
  • Der Betätigungsbereich 410 weist im Ausführungsbeispiel der 1 eine Breite auf, die einer Raumbreite zwischen zwei Wänden des Gehäuses 300 gleicht. Hierdurch kann das erste mechanische Koppelelement 530 in der gesamten Raumbreite durch den Betätigungsbereich 410 betätigt werden. Ebenfalls ist es möglich, dass der Betätigungsbereich 410 Führungsmittel zur Führung der Bewegung des ersten mechanischen Koppelelements 530 aufweist.
  • In 1 ist der Betätigungshebel 400 in Offenstellung OS gezeigt. Entsprechend befindet sich der Klemmschenkel 210 ausgelenkt in der Offenstellung OS. Der Betätigungsbereich 410 des Betätigungshebels 400 drückt gegen das erste mechanische Koppelelement 530. Dies bewirkt eine Zugkraft im ersten mechanischen Koppelelement 530, die an dem Klemmschenkel 210 zieht und diesen in die Offenstellung OS auslenkt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 weist der Anlageschenkel 220 eine Öffnung 290 auf. Das erste mechanische Koppelelement 530 durchgreift dabei die Öffnung 290 im Anlageschenkel 220. Die Öffnung 290 ist in einem mittigen Bereich bezüglich der Breite des Anlageschenkels 220 ausgebildet. Das erste mechanische Koppelelement 530 durchgreift die Öffnung 290 in diesem mitten Bereich. Die Öffnung 290 ist im Ausführungsbeispiel der 1 in einem Bereich des Anlageschenkels 220 ausgebildet, der sich überwiegend in dieselbe Richtung wie der Klemmschenkel 210 erstreckt und beispielweise zu diesem annähernd parallel ist. Hierdurch kann der Betätigungshebel 400 auf der einen Seite des Anlageschenkels 220 ausgebildet sein, hingegen ist die Klemmstelle auf der gegenüberliegenden Seite des Anlageschenkels 220 ausgebildet.
  • Die Öffnung 290 im Anlageschenkel 220 ist im Ausführungsbeispiel der 1 als umlaufend geschlossene Öffnung 290 ausgebildet. Die Öffnung 290 ist dabei quer zur Haupterstreckungsrichtung durch den ersten und zweiten Steg 221, 222 des Anlageschenkels 220 begrenzt. Beispielsweise ist die Öffnung 290 im Anlageschenkel 220 durch einen Stanzprozess ausgebildet. Durch das Ausführungsbeispiel in 1 kann ein besonders schmal bauender Federkraftklemmanschluss 1 geschaffen werden. Der Anlageschenkel 220 der Klemmfeder 200 kann sich bis zur Wand des Gehäuses 300 in der Breite erstrecken, da kein bewegliches Element seitlich an dem Anlageschenkel 220 vorbeigeführt werden muss.
  • Im Ausführungsbeispiel der 1 sind das erste mechanische Koppelelement 530 und der Klemmschenkel 210 der Klemmfeder 200 einstückig ausgeformt und gebogen. Das erste mechanische Koppelelement 530 ist dabei seitlich zur Haupterstreckungsrichtung des Klemmschenkels 210 an den Klemmschenkel 210 angebunden, dort etwa 180° umgebogen und erneut ca. 90° Richtung Betätigungshebel 400 gebogen, die Öffnung 290 im Anlageschenkel 220 durchgreifend.
  • Die Öffnung 290 im Anlageschenkel 220 weist dabei eine derartige Größe auf, dass das erste mechanische Koppelelement 530 innerhalb der Öffnung 290 beweglich ist. Im Ausführungsbeispiel der 1 ist eine Bewegung des ersten mechanischen Koppelelements 530 innerhalb der Öffnung 290 sowohl in Haupterstreckungsrichtung der Öffnung 290 als auch quer zur Haupterstreckungsrichtung der Öffnung 290 möglich.
  • Im Ausführungsbeispiel der 2 weist der Betätigungshebel 400 einen Betätigungsbereich 410 auf, der Mittel 419 zur Lagerung eines ersten Koppelelementes 540 aufweist. Beispielweise ist im Betätigungsbereich 410 eine Öse 419 als Lagerungsmittel vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel der 2 ist das Mittel 419 zur Lagerung nur schematisch dargestellt. Alternativ kann auch ein Scharnier oder dergleichen verwendet werden.
  • Das erste mechanische Koppelelement 540 ist in 2 als separates Koppelelement 540 ausgebildet, das zur mechanischen Kopplung an dem Betätigungshebel 400 und an dem Klemmschenkel 220 gelagert ist. Hierzu weist das erste mechanische Koppelelement 540 Lagermittel 541, 542, 543 auf. Die Lagermittel 541, 542, 543 sind im Ausführungsbeispiel der 2 dabei stark vereinfacht dargestellt. Es können alternative Lagermittel, wie Filmscharniere, Auflager, Schwenklager oder dergleichen vorgesehen sein. Im Ausführungsbeispiel der 2 wird das separate Koppelelement 540 auch dann mitbewegt, wenn der Klemmschenkel 210 durch Vorschub eines Leiters (nicht dargestellt) ausgelenkt wird.
  • In 2 ist der Betätigungshebel 400 in Offenstellung OS gezeigt. Entsprechend befindet sich der Klemmschenkel 210 ausgelenkt in der Offenstellung OS. In der Öffnungsbewegung drückt der Betätigungsbereich 410 des Betätigungshebels 400 gegen das separate erste mechanische Koppelelement 540. Dies bewirkt eine Zugkraft im ersten mechanischen Koppelelement 540, die an dem Klemmschenkel 210 zieht und diesen in die Offenstellung OS auslenkt. Das separate erste mechanische Koppelelement 540 kann beispielsweise biegestar oder elastisch aus Kunststoff oder Metall ausgebildet sein. Das separate erste mechanische Koppelelement 540 ist im Ausführungsbeispiel der 2 in einer Öffnung 209 im Klemmschenkel 210 der Klemmfeder 200 gelagert. Durch das separate erste Koppelelement 540 können die mechanischen Eigenschaften des ersten Koppelelements 540 getrennt von den mechanischen Eigenschaften der Klemmfeder 200 und des Betätigungshebels 400 optimiert werden.
  • Im Ausführungsbeispiel der 3 erstreckt sich im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der 2 eine Öffnung 291 im Anlageschenkel 220 über den Federbogen 230 bis hinein in den Klemmschenkel 210. Dabei ist das erste mechanische Koppelelement 535 wiederum innerhalb der Öffnung 291 in einem Mittenbereich hinsichtlich der Breite der Öffnung 291 im Anlageschenkel 220 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel der 3 ist das erste mechanische Koppelelement 535 mit der Klemmfeder 200 einstückig ausgeformt, indem das erste mechanische Koppelelement 535 in einem Mittenbereich der Klemmfederbreite freigestanzt und umgebogen ist, so dass das erste mechanische Koppelelement 535 die durch den Stanzprozess erzeugt Öffnung 291 durchgreift und im Betätigungshebel 400 durch ein Lagerelement 531 zur Betätigung gelagert ist. dabei ist die Öffnung 291 durch den Stanzprozess nur geringfügig breiter als das erste mechanische Koppelelement 535, so dass das mechanische Koppelelement 535 innerhalb der Öffnung 291 vorteilhafterweise frei beweglich ist. In dem Ausführungsbeispiel der 3 kann die Breite der Klemmfeder 200 innerhalb der Innenwände des Gehäuses 300 maximiert werden. Vom Rand der Klemmfeder 200 ist in diesem Ausführungsbeispiel kein Bereich nach innen gebogen. Auch ist es nicht erforderlich, den Anlageschenkel 220 und/oder den Klemmschenkel 210 mit Einbuchtungen zu versehen, um ein Element an einem der Schenkel 210, 220 vorbeizuführen.
  • Der Federkraftklemmanschluss 1 des Ausführungsbeispiels der 4 weist ein erstes mechanische Koppelelement 510 und ein zweites mechanisches Koppelelement 520 zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit der Auslenkung des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 auf. Der Betätigungshebel 400 ist im Gehäuse 300 teilweise aufgenommen, wobei der Griffbereich 490 des Betätigungshebels 400 an einer Oberseite des Gehäuses 300 durch eine Gehäuseöffnung ragt. Ein Lager zur Lagerung des Betätigungshebels 400 ist im Ausführungsbeispiel der 4 im Innern des Gehäuses 300 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel der 4 ist der Betätigungshebel 400 derart gelagert, dass der Momentanpol und damit die Drehachse ortsfest ist. Im Ausführungsbeispiel weist der Betätigungshebel 400 einen zylinderförmigen Zapfen 451 auf, der in eine zylinderförmige Öffnung (nicht dargestellt) des Gehäuses 300 zur Bildung eines Schwenk-Gleitlagers eingebracht ist. Alternativ kann der Betätigungshebel 300 mittels der Stromschiene 100 oder mittels des Anlageschenkels 220 der Klemmfeder 200 gelagert sein (nicht dargestellt).
  • Im Ausführungsbeispiel der 4 weist der Betätigungshebel 400 einen Betätigungsbereich 410 auf, der abschnittsweise in radialer Richtung nach Art eines Exzenters geformt ist. Die Form des Betätigungsbereichs 410 im Ausführungsbeispiel der 4 kann auch als zapfenförmig oder nasenförmig bezeichnet werden. Der Betätigungsbereich 410 wirkt dabei mit dem ersten mechanischen Koppelelement 510 und dem zweiten mechanischen Koppelelement 520 zusammen, derart, dass die Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit einer Auslenkung des Klemmschenkels 210 mechanisch gekoppelt ist. Das erste mechanische Koppelelement 510 und das zweite mechanische Koppelelement 520 sind zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit der Auslenkung des Klemmschenkels 210 ausgebildet. Zur mechanischen Kopplung weist der Betätigungsbereich 410 eine erste Führungsnut 421 als Gleitlager zur Führung des ersten mechanischen Koppelelements 510 und eine zweite Führungsnut 422 als Gleitlager zur Führung des zweiten mechanischen Koppelelements 520 auf.
  • Das erste mechanische Koppelelement 510 und das zweite mechanische Koppelelement 520 sind im Ausführungsbeispiel der 4 mit dem Klemmschenkel 210 der Klemmfeder 200 einstückig ausgeformt. Dabei sind das erste mechanische Koppelelement 510 und das zweite mechanische Koppelelement 520 aus dem Material der Klemmfeder 200 im Bereich des Klemmschenkels 210 seitlich um etwa 90° umgeformt und an dem Anlageschenkel 220 der Klemmfeder 200 vorbeigeführt. Hierdurch kann der Betätigungshebel 400 oberhalb des Leitereinführungsbereichs angeordnet werden. Durch die Ausbildung des ersten mechanischen Koppelelements 510 und des zweiten mechanischen Koppelelements 520 kann die Verstellkraft zur Auslenkung des Klemmschenkels 210 beidseitig des Klemmschenkels 210 wirken und so ein Verdrehen oder Verkanten der Klemmfeder 200 verhindern, um Querkräfte auf das Gehäuse 300 zu reduzieren.
  • Im Ausführungsbeispiel der 4 weist der Anlageschenkel 220 der Klemmfeder 200 eine erste Einbuchtung 225 und eine zweite Einbuchtung 226 auf. Im Ausführungsbeispiel der 4 liegen die erste Einbuchtung 225 und die zweite Einbuchtung 226 sich hinsichtlich der Breite des Anlageschenkels 220 gegenüber, sodass eine Breite des Anlageschenkels 220 zwischen der ersten Einbuchtung 225 und der zweiten Einbuchtung 226 verjüngt ist.
  • Das erste mechanische Koppelelement 510 ist innerhalb der ersten Einbuchtung 225 und das zweite mechanische Koppelelement 520 ist innerhalb der zweiten Einbuchtung 226 angeordnet. Die Länge der Einbuchtungen 225, 226 und die Anordnung 225, 226 der Einbuchtungen sind dabei hinsichtlich der Bewegungen der Koppelelemente 510, 520 zumindest derart auszubilden, dass die Koppelelemente 510, 520 während der Verschwenkbewegung des Betätigungshebels 400 möglichst wenig mit dem Anlageschenkel 220 kollidieren. Darüber hinaus können die Einbuchtungen noch länger ausgebildet werden.
  • Alternativ zu dem Ausführungsbeispiel in 4 können das erste mechanische Koppelelement 510 und/oder das zweite mechanische Koppelelement 520 mit dem Betätigungshebel 400 einstückig ausgebildet sein. Ebenfalls ist es möglich, analog zum Ausführungsbeispiel der 2 beide mechanischen Koppelelemente 510, 520 als separate Elemente auszubilden.
  • Alternativ ist es auch möglich, dass das erste mechanische Koppelelement 510 und/oder das zweite mechanische Koppelelement 520 beispielweise jeweils ein Lager zur Lagerung des Betätigungshebels aufweist (in 4 nicht dargestellt). Abweichend vom Ausführungsbeispiel der 4 überlappen hierzu die mechanischen Koppelelemente 510, 520 den Betätigungsabschnitt 410 des Betätigungshebels 400 und bilden so ein Auflager für den Betätigungsabschnitt 410 analog zum Ausführungsbeispiel in 5.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 ist ein Federkraftklemmanschluss 1 in Geschlossenstellung GS als Teilansicht dargestellt. Das Betätigungselement ist als Betätigungshebel 400 zum Auslenken des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 ausgebildet. Der Betätigungshebel 400 weist eine erste Kontur 460 auf. Die erste Kontur 460 ist als Außenkontur ausgebildet. Die erste Kontur 460 ist mit dem Klemmschenkel 210 über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt. Im Ausführungsbeispiel der 5 ist die erste Kontur 460 mit dem Klemmschenkel 210 über ein erstes mechanisches Koppelelement 550 mechanisch gekoppelt. Das erste mechanische Koppelelement 550 ist fest mit dem Klemmschenkel 210 verbunden, beispielweise an diesem gelagert oder, wie in 5 gezeigt, mit dem Klemmschenkel 210 einstückig ausgebildet. Entsprechend weist im Ausführungsbeispiel der 5 der Klemmschenkel 210 das erste mechanische Koppelelement 550 auf. Beispielweise ist das erste mechanische Koppelelement 550 mit der Klemmfeder 200 aus einem Metall, z.B. Federstahl, einstückig ausgeformt. Im Ausführungsbeispiel der 5 weist das erste mechanische Koppelelement 550 ein Auflager 551 auf, das über zumindest einen Teil der Verschwenkbewegung des Betätigungshebels 400 mit der ersten Kontur 460 zur mechanischen Kopplung in Kontakt ist, so dass eine auf das Auflager 551 wirkende Kraft den Klemmschenkel 210 auslenkt. Im Ausführungsbeispiel der 5 ist die erste Kontur 460 zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet.
  • Die erste Kontur 460 ist mit dem ersten mechanischen Koppelelement 550 über zumindest den Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung des Klemmschenkels 210 mechanisch gekoppelt. Wie in 5 dargestellt, kann zudem ein Leerhub vorgesehen sein, um den Betätigungsgriff 490 besser manuell fassen zu können.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 übt die erste Kontur 460 zur mechanischen Kopplung eine Druckkraft auf das erste mechanische Koppelelement 550, über das Auflager 551 des ersten mechanischen Koppelelements 550 aus. Die Druckkraft bewirkt im ersten mechanischen Koppelelement 550 eine Zugkraft zur Auslenkung des Klemmschenkels 210. Der Klemmschenkel 210 wird in 5 dabei gewissermaßen hochgezogen, um die Klemmstelle K zu öffnen. In 5 ist jedoch der Zustand in Geschlossenstellung GS mit geschlossener Klemmstelle K dargestellt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 weist der Betätigungshebel 400 als Betätigungselement eine zweite Kontur 470 auf. Die zweite Kontur 470 ist ebenfalls als Außenkontur ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel der 5 weist die zweite Kontur 470 eine exzentrische Form auf. Der Betätigungshebel 400 führt beim Betätigen eine Schwenkbewegung aus, deren Momentanpol im Ausführungsbeispiel der 5 etwa durch einen Lagerzapfen 452 definiert ist. In 5 ist ein erster Abstand d1 dargestellt, der sich von der Außenkontur 470 des Betätigungshebels 400 zum Momentanpol bemisst. In 5 ist ein zweiter Abstand d2 dargestellt, der sich von der Außenkontur 470 des Betätigungshebels 400 zum Momentanpol bemisst, jedoch um einen Schwenkwinkel, z.B. 90°, versetzt ist.
  • Die zweite Kontur 470 ist im Ausführungsbeispiel der 5 mit dem Gehäuse 300 über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt. In 5 ist eine Gehäusewand 340 mit der zweiten Kontur 470 zur mechanischen Kopplung in Kontakt. Wird der Betätigungsgriff 490 in 5 nach oben in die Offenstellung (in 5 nicht dargestellt) geschwenkt, so ist die zweite Kontur 470 weiterhin mit der Gehäusewand 340 in Kontakt. Jedoch gilt in Offenstellung zwischen Gehäusewand 340 und Momentanpol der zweite Abstand d2. Ist der zweite Abstand d2 größer als der erste Abstand d1, wie im Ausführungsbeispiel der 5 gezeigt, wird der Momentanpol entgegen der Leitereinsteckrichtung ER verlagert.
  • Alternativ zum Ausführungsbeispiel der 5 ist die zweite Kontur 470 mit dem Anlageschenkel 220 oder mit der Stromschiene 100 über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt. Beispielweise könnte in 5 die Gehäusewand 340 durch einen Abschnitt der Stromschiene 100 oder durch einen Abschnitt des Anlageschenkels 220 einfach ersetzt werden. Auch ist eine Kombination aus Abschnitten des Gehäuses 300 und/oder der Stromschiene 100 und/oder des Anlageschenkels 220 zur Bildung eines Gegenlagers für die zweite Kontur 470 möglich.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 ist der Betätigungshebel 400 derart gelagert, dass ein erster Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210 durch die erste Kontur 460 und ein zweiter Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210 durch die zweite Kontur 470 bewirkt ist. Damit eine additive Wirkung entsteht, soll jeder Anteil nicht verschwindend gering sein. Beispielweise beträgt der zweite Anteil mindestens 20%. Beispielweise beträgt der erste Anteil mindestens 20%. Beispielweise ist es möglich, das der erste Anteil und der zweite Anteil etwa 50% zur Auslenkung des Klemmschenkels 210 beitragen.
  • Wie im Ausführungsbeispiel der 5 gezeigt ist die zweite Kontur 470 zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet. Die zweite Kontur 470 ist von der ersten Kontur 460 zumindest in Umfangsrichtung um den Momentanpol der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 beabstandet. Im Ausführungsbeispiel der 5 liegen die erste Kontur 460 und die zweite Kontur 470 sich bezüglich des Momentanpols gegenüber.
  • Im Ausführungsbeispiel der 5 weist der Betätigungshebel 400 zur Lagerung einen Zapfen 452 auf, die in einem Langloch 352 als Gegenlager geführt ist. Zusätzlich oder alternativ kann der Betätigungshebel 400 durch eine Gleitfläche 353 geführt werden. Das Langloch 352 und die Gleitfläche können beispielweise in dem Gehäuse 300 des Federkraftklemmanschlusses 1 ausgebildet sein.
  • Um den Federkraftklemmanschluss 1 weiter elektrisch z.B. an einer Baugruppe oder einem Steckverbinder oder einer Leiterplatte anzuschließen ist im Ausführungsbeispiel der 5 beispielhaft ein Messerkontakt 130 als Anschluss dargestellt. Alternativ können andere Kontakte, wie beispielweise ein Gabelkontakt zum weiteren elektrischen Anschluss dienen.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 ist ein Federkraftklemmanschluss 1 in Geschlossenstellung GS als Teilansicht dargestellt. Das Betätigungselement ist als Betätigungshebel 400 zum Auslenken des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 ausgebildet. Der Betätigungshebel 400 weist analog zu dem Ausführungsbeispiel der 5 eine erste Kontur 460 auf. Die erste Kontur 460 ist ebenfalls als Außenkontur ausgebildet. Entsprechend wird auf die Ausführungen zu der ersten Kontur 460 in 5 Bezug genommen.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 weist der Betätigungshebel 400 als Betätigungselement eine zweite Kontur 471 auf. Die zweite Kontur 471 ist als Innenkontur ausgebildet. Der Betätigungshebel 400 führt beim Betätigen eine Schwenkbewegung aus, deren Momentanpol im Ausführungsbeispiel der 6 etwa durch einen Lagerzapfen 452 definiert ist. In 6 ist ein erster Abstand d1 dargestellt, der sich von der Innenkontur 471 des Betätigungshebels 400 zum Momentanpol bemisst. In 6 ist ein zweiter Abstand d2 dargestellt, der sich von der Innenkontur 471 des Betätigungshebels 400 zum Momentanpol bemisst, jedoch um einen Schwenkwinkel, z.B. 90°, versetzt ist.
  • Die zweite Kontur 471 ist im Ausführungsbeispiel der 6 mit dem Gehäuse 300 über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt. Hierzu ist eine ortsfeste Strebe 479 vorgesehen, die in der als Bahn ausgeformten zweiten Kontur 471 mit der Schwenkbewegung gleitet. In 6 ist die Strebe 479 im Gehäuse 300 ortsfest fixiert. Wird der Betätigungsgriff 490 in 6 nach oben in die Offenstellung (in 6 nicht dargestellt) geschwenkt, so ist die Strebe 479 in der zweiten Kontur 471 in der Endlage. Jedoch gilt in Offenstellung zwischen Strebe 479 und Momentanpol der zweite Abstand d2. Ist der zweite Abstand d2 größer als der erste Abstand d1, wie im Ausführungsbeispiel der 6 gezeigt, wird der Momentanpol entgegen der Leitereinsteckrichtung ER verlagert.
  • Alternativ zum Ausführungsbeispiel der 6 ist die Strebe 479 ortsfest am Anlageschenkel 220 oder an der Stromschiene 100 befestigt, so dass die zweite Kontur 471 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt ist.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 ist der Betätigungshebel 400 derart gelagert, dass ein erster Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210 durch die erste Kontur 460 und ein zweiter Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210 durch die zweite Kontur 471 bewirkt ist. Damit eine additive Wirkung entsteht, soll jeder Anteil nicht verschwindend gering sein. Beispielweise beträgt der zweite Anteil mindestens 20%. Beispielweise beträgt der erste Anteil mindestens 20%. Beispielweise ist es möglich, das der erste Anteil und der zweite Anteil etwa 50% zur Auslenkung des Klemmschenkels 210 beitragen.
  • Wie im Ausführungsbeispiel der 6 gezeigt, ist die zweite Kontur 471 zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet. Die zweite Kontur 471 ist von der ersten Kontur 460 sowohl in Umfangsrichtung um den Momentanpol der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 als auch in radialer Richtung beabstandet.
  • Im Ausführungsbeispiel der 6 ist gezeigt, dass der Betätigungshebel 400 einen Lagerzapfen 452 aufweist, der in einem Langloch 352 des Gehäuses 300 gelagert ist. Alternativ kann das Langloch 352 in einem Teil des Anlageschenkels 220 der Klemmfeder 200 oder in einem Teil der Stromschiene 100 ausgebildet sein. Bei der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 führt dieser eine Drehbewegung um den Momentanpol aus. Diese rotatorische Bewegungskomponente des Betätigungshebels 400 bewirkt einen ersten Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210. Die rotatorische Bewegungskomponente wird überlagert von einer translatorischen Bewegungskomponente, wobei eine translatorische Bewegung des Momentanpols durch die zweite Kontur 471 bewirkt ist. Der Momentanpol wird innerhalb des Langlochs 352 entgegen der Einsteckrichtung ER des Leiters bewegt. Dabei ist der zweite Anteil der Auslenkung des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 durch die überwiegend translatorische Bewegung des Betätigungshebels 400 bewirkt.
  • Im Ausführungsbeispiel der 7 ist ein Federkraftklemmanschluss 1 zum Anschluss eines elektrischen Leiters 2 in Geschlossenstellung GS als Teilansicht dargestellt. Das Betätigungselement ist als Betätigungshebel 400 zum Auslenken des Klemmschenkels 210 der Klemmfeder 200 ausgebildet. Der Betätigungshebel 400 weist analog zu dem Ausführungsbeispiel der 5 eine erste Kontur 460 auf. Die erste Kontur 460 ist ebenfalls als Außenkontur ausgebildet. Entsprechend wird auf die Ausführungen zu der ersten Kontur 460 in 5 Bezug genommen.
  • Im Ausführungsbeispiel der 7 weist der Betätigungshebel 400 als Betätigungselement eine zweite Kontur 472 auf. Die zweite Kontur 472 ist als Innenkontur ausgebildet. Die zweite Kontur 472 ist im Ausführungsbeispiel der 7 mit dem Gehäuse 300 über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungshebels 400 zur Auslenkung mechanisch gekoppelt. Hierzu ist eine ortsfeste Strebe 479 vorgesehen, die in der als Bahn ausgeformten zweiten Kontur 472 mit der Schwenkbewegung gleitet. In 7 ist die Strebe 479 im Gehäuse 300 und/oder im Anlageschenkel 220 und/oder in der Stromschiene 100 ortsfest fixiert. Wird der Betätigungsgriff 490 in 7 nach oben in die Offenstellung (in 7 nicht dargestellt) geschwenkt, so ist die Strebe 479 in der zweiten Kontur 472 in der Endlage. Der Momentanpol wird entgegen der Leitereinsteckrichtung ER verlagert.
  • Im Ausführungsbeispiel der 7 ist die zweite Kontur 472 von der ersten Kontur 460 lediglich radial beabstandet. Beide Konturen 460, 472 vergrößern den Hub und tragen maßgeblich zur Auslenkung des Klemmschenkels 220 des Klemmfeder 200 bei. Wie im Ausführungsbeispiel der 7 gezeigt ist die zweite Kontur 472 nach Art einer Bahn ausgebildet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So können die Merkmale der verschiedenen Ausführungsbeispiele untereinander kombiniert werden. Auch ist es möglich, die zweite Kontur durch eine andere Geometrie auszubilden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Federkraftklemmanschluss
    100
    Stromschiene
    110
    Bodenbereich, Bodenabschnitt
    120
    Stromschienenwand
    130
    Anschluss, Messerkontakt
    200
    Klemmfeder
    209
    Öffnung
    210
    Klemmschenkel
    211
    Klemmkante
    220
    Anlageschenkel
    221, 222
    Steg
    225, 226
    Einbuchtung
    227
    Öffnung
    228, 229
    Anlageschenkelabschnitt
    230
    Federbogen, Federwurzel
    290, 291
    Öffnung
    300
    Gehäuse
    310
    Leiterführungskanal
    352
    Gegenlager, Langloch
    400
    Betätigungshebel
    410
    Betätigungsbereich, Betätigungsabschnitt
    419
    Lager, Öse
    450, 451
    Schwenklager
    452
    Schwenklager, Zapfen
    460, 470, 471, 472
    Kontur
    479
    Strebe
    490
    Griffabschnitt,
    510, 520, 530, 535, 540, 550
    mechanisches Koppelelement
    531, 541, 542, 543, 551
    Lagermittel
    d1, d2
    Abstand
    ER
    Einsteckrichtung
    GS
    Geschlossenstellung
    K
    Klemmstelle
    OS
    Offenstellung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2018/010893 A1 [0002]

Claims (24)

  1. Federkraftklemmanschluss (1) zum Anschließen eines elektrischen Leiters (2), - mit einer Stromschiene (100) zur elektrischen Kontaktierung des Leiters (2), - mit einer Klemmfeder (200), wobei die Klemmfeder (200) einen Klemmschenkel (210) und einen mit dem Klemmschenkel (210) verbundenen Anlageschenkel (220) aufweist, - mit einem schwenkbar gelagerten Betätigungselement (400) zum Auslenken des Klemmschenkels (210) in eine Offenstellung (OS) aus einer Geschlossenstellung (GS), - mit einem ersten mechanischen Koppelelement (530, 535, 540, 550), zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes (400) mit der Auslenkung des Klemmschenkels (210), - bei dem der Anlageschenkel (220) eine Öffnung (290, 291) aufweist, und - bei dem das erste mechanische Koppelelement (530, 535, 540, 550) die Öffnung (290,291) im Anlageschenkel (220) durchgreift.
  2. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 1, bei dem die Öffnung (290, 291) im Anlageschenkel (220) der Klemmfeder (200) umfangsseitig geschlossen ist.
  3. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Öffnung (290, 291) in einem mittigen Bereich der Breite des Anlageschenkels (220) ausgebildet ist und bei dem das erste mechanische Koppelelement (530, 535, 540, 550) die Öffnung (290, 291) im mittigen Bereich durchgreift.
  4. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Öffnung (290) eine Größe aufweist, die eine Bewegung des ersten mechanischen Koppelelements (530, 535, 540, 550) innerhalb und/oder senkrecht zur Erstreckungsebene des Anlageschenkels (220) zulässt.
  5. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste mechanische Koppelelement (530, 535, 550) einstückig mit der Klemmfeder (200) ausgebildet ist.
  6. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 5, bei dem das erste mechanische Koppelelement (530, 535, 550) einstückig mit dem Klemmschenkel (210) ausgeformt ist.
  7. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das erste mechanische Koppelelement einstückig mit dem Betätigungselement (400) ausgebildet ist.
  8. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem das erste mechanische Koppelelement (540) als separates Element (540) ausgebildet ist, das zur mechanischen Kopplung an dem Betätigungselement (400) und/oder an dem Klemmschenkel (210) gelagert ist.
  9. Federkraftklemmanschluss (1) zum Anschließen eines elektrischen Leiters (2), - mit einer Stromschiene (100) zur elektrischen Kontaktierung des Leiters (2), - mit einer Klemmfeder (200), wobei die Klemmfeder (200) einen Klemmschenkel (210) und einen mit dem Klemmschenkel (210) verbundenen Anlageschenkel (220) aufweist, - mit einem schwenkbar gelagerten Betätigungselement (400) zum Auslenken des Klemmschenkels (210) in eine Offenstellung (OS) aus einer Geschlossenstellung (GS), - mit einem ersten mechanischen Koppelelement (510) und einem zweiten mechanischen Koppelelement (520), zur mechanischen Kopplung der Schwenkbewegung des Betätigungselementes (400) mit der Auslenkung des Klemmschenkels (210), - bei dem der Anlageschenkel (220) eine erste Einbuchtung (225) und eine zweite Einbuchtung (226) aufweist, - bei dem das erste mechanische Koppelelement (510) innerhalb der ersten Einbuchtung (225) angeordnet ist und das zweite mechanische Koppelelement (520) innerhalb der zweiten Einbuchtung (226) angeordnet ist.
  10. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 9, bei dem das erste mechanische Koppelelement (510) und/oder das zweite mechanische Koppelelement (520) mit dem Klemmschenkel einstückig ausgeformt sind.
  11. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, bei dem das erste mechanische Koppelelement (510) und/oder das zweite mechanische Koppelelement (520) mit dem Betätigungselement (400) einstückig oder als separate Elemente ausgebildet sind.
  12. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Betätigungselement (400) zumindest ein Lager (421, 422) zur Lagerung des ersten mechanischen Koppelelements (510) und/oder des zweiten mechanischen Koppelelements (520) aufweist.
  13. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 12, bei dem das Lager (421, 422) ein Auflager oder ein Gleitlager (421, 422) ist.
  14. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste mechanische Koppelelement (510, 550) und/oder das zweite mechanische Koppelelement (520) zumindest ein Lager (551) zur Lagerung des Betätigungselements (400) aufweist.
  15. Federkraftklemmanschluss (1) zum Anschließen eines elektrischen Leiters (2), - mit einer Stromschiene (100) zur elektrischen Kontaktierung des Leiters (2), - mit einer Klemmfeder (200), wobei die Klemmfeder (200) einen Klemmschenkel (210) aufweist, - mit einem Gehäuse (300), - mit einem schwenkbar gelagerten Betätigungselement (400) für eine Schwenkbewegung zwischen einer Offenstellung (OS) und einer Geschlossenstellung (GS), - bei dem das Betätigungselement (400) zum Auslenken des Klemmschenkels (210) ausgebildet ist, - bei dem das Betätigungselement (400) eine erste Kontur (460) aufweist, die mit dem Klemmschenkel (210) über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements (400) zur Auslenkung mechanisch gekoppelt ist, - bei dem das Betätigungselement (400) eine zweite Kontur (470, 471, 472) aufweist, die mit dem Anlageschenkel (220) und/oder mit der Stromschiene (100) und/oder mit dem Gehäuse (300) über zumindest einen Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements (400) zur Auslenkung mechanisch gekoppelt ist, - bei dem das Betätigungselement (400) derart gelagert ist, dass ein erster Anteil der Auslenkung durch die erste Kontur (460) und ein zweiter Anteil der Auslenkung durch die zweite Kontur (470, 471, 472) bewirkt ist.
  16. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 15, - bei dem die erste Kontur (460) zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet ist.
  17. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 oder 16, - bei dem die zweite Kontur (470, 471, 472) zumindest abschnittsweise exzentrisch ausgebildet ist.
  18. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 17, bei dem der erste Anteil der Auslenkung durch eine überwiegend rotatorische Bewegung des Betätigungselements (400) bewirkt ist, und bei dem der zweite Anteil der Auslenkung durch eine die rotatorische Bewegung überlagernde, überwiegend translatorische Bewegung des Betätigungselements (400) bewirkt ist.
  19. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 18, bei dem die zweite Kontur (470) eine Außenkontur (470) des Betätigungselements (400) ist.
  20. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 18, bei dem die zweite Kontur (471, 472) eine Innenkontur (471, 472) des Betätigungselements (400) ist.
  21. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 20, bei dem die zweite Kontur (470, 471, 472) von der ersten Kontur (460) zumindest in radialer Richtung vom Momentanpol des Betätigungselements (400) beabstandet ist.
  22. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 21, bei dem die zweite Kontur (470, 471, 472) von der ersten Kontur (460) zumindest in Umfangsrichtung um einen Momentanpol des Betätigungselements (400) beabstandet ist.
  23. Federkraftklemmanschluss (1) nach einem der Ansprüche 15 bis 22, mit einem ersten mechanischen Koppelelement (550) wobei der Klemmschenkel (210) mit dem mechanischen Koppelelement (550) einstückig ausgebildet ist, bei dem die erste Kontur (460) mit dem ersten mechanischen Koppelelement (550) über zumindest den Teil der Schwenkbewegung des Betätigungselements (400) mechanisch gekoppelt ist zur Auslenkung des Klemmschenkels (210).
  24. Federkraftklemmanschluss (1) nach Anspruch 23, bei dem zur mechanischen Kopplung die erste Kontur (460) eine Druckkraft auf das erste mechanische Koppelelement (550) ausübt, die im ersten mechanischen Koppelelement (500) ein Zugkraft zur Auslenkung des Klemmschenkels (210) bewirkt.
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