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EINLEITUNG
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Die Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf Fahrzeugkommunikationssysteme, insbesondere auf Systeme und Verfahren zur Datenübertragung zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug mit drahtloser Kurzstreckenkommunikation.
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Viele Fahrzeuge sind derzeit mit einer Elektronik ausgestattet, die zur Durchführung verschiedener Netzwerkkommunikationen konfiguriert ist. Viele Fahrzeuge können zum Beispiel Sprach- und Datenübertragungen über sowohl einem drahtlosen Netzwerk mit kurzer Reichweite, wie Wi-Fi™ als auch einem Mobilfunknetz, wie GPRS- oder CDMA, durchführen. Viele dieser Fahrzeugelektroniken sind so konfiguriert, dass sie Daten an bzw. von einem entfernten Server, wie beispielsweise einer Fahrzeug-Backend-Serviceeinrichtung, oder an andere drahtlose Kommunikationsvorrichtungen senden oder empfangen. Diese drahtlosen Vorrichtungen können über eine drahtlose Kurzstreckenkommunikation (SRWC) mit einem Fahrzeug verbunden werden. Aufgrund des zunehmenden Datenverkehrs in diesen Netzen und der hohen Übertragungskosten kann es wünschenswert sein, dass ein Fahrzeug selektiv Daten zu und/oder von drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen sendet oder empfängt, die in der Lage sind, ein drahtloses Protokoll mit einer hohen Datenübertragungsrate zu implementieren.
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KURZDARSTELLUNG
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Gemäß einer Ausführungsform ist ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug vorgesehen, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: Erfassen des Fahrzeugs innerhalb eines Betriebsbereichs der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung; Herstellen einer Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug, worin die SRWC-Verbindung über mindestens ein erstes Frequenzband ausgeführt wird, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht; und Übertragen von Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug über die SRWC-Verbindung.
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Gemäß weiteren Ausführungsformen ist diejenige der ersten Ausführungsform vorgesehen, die eine oder mehrere der folgenden beinhaltet:
- - der Schritt des Kommunizierens der Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einer Netzwerkrechnervorrichtung über eine Kommunikationsverbindung, worin die Kommunikationsverbindung so konfiguriert ist, dass sie über mindestens ein zweites Frequenzband arbeitet;
- - worin der Kommunikationsschritt das Empfangen der Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von einem entfernten Server über die Netzwerk-Computervorrichtung unter Verwendung der Kommunikationsverbindung beinhaltet;
- - worin der Übertragungsschritt ausgeführt wird, nachdem die Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung empfangen wurden und nachdem festgestellt wurde, dass sich das Fahrzeug innerhalb eines Betriebs der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung befindet;
- - den Schritt des Speicherns der Daten auf einer Speichervorrichtung, die in der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung enthalten ist, nachdem die Daten vom entfernten Server über die Netzwerk-Computervorrichtung empfangen wurden;
- - worin der Übertragungsschritt beinhaltet: das Abrufen der Daten von der Speichervorrichtung, die in der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung enthalten ist; und das Senden der Daten an das Fahrzeug unter Verwendung der SRWC-Verbindung;
- - worin die Daten ein Over-the-Air-Update (OTA) für ein Fahrzeugsystemmodul oder einen Medieninhalt sind, der an einer oder mehreren Fahrzeugschnittstellen präsentiert werden soll;
- - worin die Kommunikationsverbindung eine drahtlose Kurzstreckenkommunikation (SRWC) verwendet;
- - worin die Kommunikationsverbindung eine drahtgebundene Kommunikation verwendet;
- - worin der Übertragungsschritt das Senden der Daten von der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung an die Netzwerk-Computervorrichtung unter Verwendung der Kommunikationsverbindung beinhaltet;
- - worin der Übertragungsschritt das Empfangen der Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs über die SRWC-Verbindung beinhaltet;
- - ferner umfassend den Schritt des Speicherns der Daten in einer Speichervorrichtung der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung;
- - worin die Netzwerk-Computervorrichtung eine Netzwerkzugriffsvorrichtung ist, und worin die Netzwerkzugriffsvorrichtung konfiguriert ist, um die Daten an einen entfernten Server zu senden;
- - worin die Daten in einer Nachricht eines entfernten Servers enthalten sind, worin die Nachricht des entfernten Servers eine Internetprotokoll-(IP)-Adresse oder einen Domänennamen des entfernten Servers beinhaltet, worin der Domänenname durch einen Domänennamensystem-(DNS)-Server in eine IP-Adresse auflösbar ist;
- - worin die Netzwerk-Computervorrichtung ein intelligenter Fernseher, ein Dongle, ein Desktop-Computer, ein Laptop-Computer, ein Smartphone oder ein Tablet-PC ist;
- - worin die Daten ein Vorhandensein des Fahrzeugs an einem Standort anzeigen, der die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung beinhaltet;
- - worin der entfernte Server konfiguriert ist, um eine Nachricht an eine Netzwerk-Computervorrichtung zu senden, die einem Benutzer des Fahrzeugs zugeordnet ist, wenn das Fahrzeug nicht mehr als innerhalb des Betriebsbereichs der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung erkannt wird;
- - worin die dem Benutzer des Fahrzeugs zugeordnete Netzwerk-Computervorrichtung ein intelligenter Fernseher, ein Dongle, ein Desktop-Computer, ein Laptop-Computer, ein Smartphone oder ein Tablet-PC ist;
- - worin das erste Frequenzband einen oder mehrere drahtlose Kommunikationskanäle beinhaltet, worin jeder der einen oder mehreren drahtlosen Kommunikationskanäle eine Mittenfrequenz zwischen 35 GHz und 100 GHz beinhaltet;
- - worin das erste Frequenzband IEEE 802.11ad, IEEE 802.11aj, IEEE 802.11ay oder IEEE 802.11az beinhaltet;
- - ferner umfassend den Schritt des Empfangens der Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von mindestens einer Kamera, worin die mindestens eine Kamera mit der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung verbunden ist, die über mindestens ein zweites Frequenzband betrieben wird; und
- - worin der Erkennungsschritt das Empfangen eines drahtlosen Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Signals von einem im Fahrzeug installierten Fahrzeugkommunikationsmodul beinhaltet.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform wird ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug bereitgestellt, wobei das Verfahren die folgenden Schritte beinhaltet: Herstellen einer ersten drahtlosen Nahbereichskommunikations-(SRWC)-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug, worin die erste SRWC-Verbindung konfiguriert ist, um über mindestens ein erstes Frequenzband betrieben zu werden, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht; und Übertragen von Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug über die erste SRWC-Verbindung beim Erkennen eines auslösenden Ereignisses, worin das auslösende Ereignis einer oder mehreren Fahrzeugfunktionen zugeordnet ist, die das Übertragen von Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug beinhaltet.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist ein System zur drahtlosen Kommunikation mit einem Fahrzeug vorgesehen, wobei das System beinhaltet: eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung, die zum Erkennen des Fahrzeugs innerhalb eines Betriebsbereichs der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung konfiguriert ist; Herstellen einer ersten drahtlosen Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Verbindung zum Fahrzeug, worin die erste SRWC-Kommunikationsverbindung zum Betrieb über mindestens ein erstes Frequenzband konfiguriert ist, das eine Multi-Gbit/s-Datenübertragungsrate ermöglicht; sowie zum Übertragen von Daten über die erste SRWC-Kommunikationsverbindung.
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Figurenliste
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Exemplarische Ausführungsformen werden im Folgenden in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben, worin gleiche Kennzeichnungen gleiche Elemente bezeichnen und worin gilt:
- 1 ist ein Blockdiagramm, das eine Ausführungsform eines Kommunikationssystems darstellt, das in der Lage ist, das hierin offenbarte Verfahren anzuwenden;
- 2 ist ein Blockdiagramm, das eine ausführlichere Ansicht einiger der Elemente darstellt, die in der Ausführungsform des Kommunikationssystems von 1 inbegriffen sind;
- 3 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug veranschaulicht;
- 4 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug veranschaulicht; und
- 5 ist ein Flussdiagramm, das ein Verfahren zur drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug veranschaulicht.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Das nachfolgend beschriebene System und Verfahren ermöglicht die Datenkommunikation zwischen einem Fahrzeug und einer ortsabhängigen Kommunikationsvorrichtung, worin die Daten selektiv mit einer Übertragungsrate von mehreren Gbit/s übertragen werden, beispielsweise unter Verwendung des IEEE 802.11ad-Protokolls.
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Mit Bezug auf 1 ist nun eine Betriebsumgebung dargestellt, die ein Kommunikationssystem 10 aufweist, das verwendet werden kann, um das hierin offenbarte Verfahren zu implementieren. Das Kommunikationssystem 10 beinhaltet im Allgemeinen ein Fahrzeug 12 mit einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30, ein Wohnhaus 14 mit einer drahtlosen ortsabhängigen Kommunikationsvorrichtung 90, einem oder mehreren Drahtlosträgersystemen 70, einem Festnetz 76, einem Computer 78, einer entfernten Einrichtung 80 und eine persönliche mobile Vorrichtung 82. Es versteht sich, dass das offenbarte Verfahren mit einer beliebigen Anzahl an unterschiedlichen Systemen verwendet werden kann und nicht speziell auf die hier gezeigte Betriebsumgebung eingeschränkt ist. Auch die Architektur, Konstruktion, Konfiguration und der Betrieb des Systems 10 und seiner einzelnen Komponenten sind in der Technik allgemein bekannt. Somit stellen die folgenden Absätze lediglich einen kurzen Überblick über ein solches Kommunikationssystem 10 bereit; aber auch andere, hier nicht dargestellte Systeme könnten die offenbarten Verfahren einsetzen.
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Das Drahtlosträgersystem 70 kann jedes geeignete Mobiltelefonsystem sein. Das Trägersystem 70 ist mit einem Mobilfunkmast 72 dargestellt; jedoch kann das Trägersystem 70 eine oder mehrere der folgenden Komponenten beinhalten (z. B. abhängig von der Mobilfunktechnologie): Mobilfunkmasten, Basisübertragungsstationen, Mobilvermittlungszentralen, Basisstationssteuerungen, entwickelte Knotenpunkte (z. B. eNodeBs), Mobilitätsmanagement-Einheiten (MMEs), Serving- und PGN-Gateways usw. sowie alle anderen Netzwerkkomponenten, die erforderlich sind, um das Drahtlosträgersystem 70 mit dem Festnetz 76 zu verbinden oder das Drahtlosträgersystem mit der Benutzerausrüstung (UEs, z. B. die Telematikausrüstung im Fahrzeug 12 beinhalten) zu verbinden. Das Trägersystem 70 kann jede geeignete Kommunikationstechnik realisieren, einschließlich beispielsweise GSM/GPRS-Technologie, CDMA- oder CDMA2000-Technologie, LTE-Technologie, usw.
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Abgesehen vom Verwenden des Drahtlosträgersystems 70 kann ein unterschiedliches Drahtlosträgersystem in der Form von Satellitenkommunikation verwendet werden, um unidirektionale oder bidirektionale Kommunikation mit dem Fahrzeug bereitzustellen. Dies kann unter Verwendung von einem oder mehreren Kommunikationssatelliten (nicht dargestellt) und einer aufwärts gerichteten Sendestation (nicht dargestellt) erfolgen. Die unidirektionale Kommunikation können beispielsweise Satellitenradiodienste sein, worin programmierte Inhaltsdaten (Nachrichten, Musik usw.) von der Uplink-Sendestation erhalten werden, für das Hochladen gepackt und anschließend zum Satelliten gesendet werden, der die Programmierung an die Teilnehmer sendet. Bidirektionale Kommunikation kann beispielsweise Satellitentelefoniedienste unter Verwendung der ein oder mehreren Kommunikationssatelliten sein, um Telefonkommunikationen zwischen dem Fahrzeug 12 und der Aufwärtssendestation weiterzugeben. Bei Verwendung kann diese Satellitentelefonie entweder zusätzlich oder anstatt des Drahtlosträgersystems 70 verwendet werden.
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Das Festnetz 76 kann ein konventionelles landgebundenes Telekommunikationsnetzwerk sein, das mit einem oder mehreren Festnetztelefonen verbunden ist und das Drahtlosträgersystem 70 mit der entfernten Einrichtung 80 verbindet. Zum Beispiel kann das Festnetz 76 ein Fernsprechnetz (PSTN) beinhalten, wie es verwendet wird, um die Festnetz-Telefonie, die paketvermittelte Datenkommunikation und die Internet-Infrastruktur bereitzustellen. Ein oder mehrere Segmente des Festnetzes 76 könnten durch die Verwendung eines Standard-Festnetzes, eines Glasfasernetzwerks oder eines anderen LWL-Netzwerks, eines Kabelnetzwerks, durch die Verwendung von Stromleitungen, anderer drahtloser Netzwerke, wie beispielsweise lokaler Drahtlosnetze (WLAN) oder von Netzwerken, die einen drahtlosen Breitbandzugang (BWA) oder eine beliebige Kombination davon bereitstellen, implementiert werden.
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Die Computer 78 (nur einer dargestellt) können einer von einer Anzahl von Computern sein, die über ein privates oder öffentliches Netzwerk, wie das Internet, zugänglich sind. Jeder dieser Computer 78 kann für einen oder mehrere Zwecke, wie einen Webserver verwendet werden, der über das Fahrzeug 12 zugänglich ist. Bei anderen derartig zugänglichen Computern 78 kann es sich beispielsweise um Folgende handeln: ein Computer in einem Kundendienstzentrum, bei dem Diagnoseinformationen und andere Fahrzeugdaten vom Fahrzeug hochgeladen werden können; ein Clientcomputer, der von dem Fahrzeugbesitzer oder einem anderen Teilnehmer für derartige Zwecke, wie etwa das Zugreifen auf oder Empfangen von Fahrzeugdaten oder zum Einstellen oder Konfigurieren von Teilnehmerpräferenzen oder Steuern von Fahrzeugfunktionen verwendet wird; einen Carsharing-Server, der Reservierungen und/oder Registrierungen von mehreren Benutzern koordiniert, welche die Nutzung eines Fahrzeugs als Teil eines Carsharing-Dienstes beantragen; oder ein Speicherort eines Drittanbieters, dem oder von dem Fahrzeugdaten oder andere Informationen entweder durch Kommunizieren mit dem Fahrzeug 12 oder der entfernten Einrichtung 80 oder beiden bereitgestellt werden. Ein Computer 78 kann auch für das Bereitstellen von Internetkonnektivität, wie DNS-Dienste oder als ein Netzwerkadressenserver, verwendet werden, der DHCP oder ein anderes geeignetes Protokoll verwendet, um dem Fahrzeug 12 eine IP-Adresse zuzuweisen.
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Die entfernte Einrichtung 80 kann konzipiert sein, um die Fahrzeugelektronik 20, die mobile Vorrichtung 82 und/oder die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 mit einer Reihe verschiedener System-Backend-Funktionen bereitzustellen. Die entfernte Einrichtung 80 kann eine oder mehrere Netzwerkweichen, Server, Datenbanken, Live-Berater, sowie ein automatisiertes Sprachausgabesystem (VRS) beinhalten, mit denen die Fachleute auf dem Gebiet vertraut sind. Die entfernte Einrichtung 80 kann eine oder alle der verschiedenen Komponenten beinhalten, wobei sämtliche der verschiedenen Komponenten vorzugsweise über ein drahtgebundenes oder drahtloses lokales Netzwerk miteinander gekoppelt sind. Die entfernt gelegene Einrichtung 80 empfängt und überträgt Daten über ein mit dem Festnetz 76 verbundenes Modem. Eine Datenbank in der entfernt gelegenen Einrichtung kann Kontodaten, wie z. B. Teilnehmerauthentisierungsdaten, Fahrzeugkennzeichen, Profildatensätze, Verhaltensmuster und andere entsprechende Teilnehmerinformationen, speichern. Datenübertragungen können durch drahtlose Systeme, wie z. B. IEEE 802.11x, GPRS und dergleichen, erfolgen.
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Fahrzeug 12 ist in der veranschaulichten Ausführungsform als ein Personenkraftwagen dargestellt, es versteht sich jedoch, dass jedes andere Fahrzeug einschließlich Motorräder, Lastwagen, Geländewagen (SUVs), Campingfahrzeuge (RVs), Seeschiffe, Flugzeuge usw. ebenfalls verwendet werden kann. Einige der Fahrzeugelektroniken 20 werden im Allgemeinen in 1 dargestellt und beinhalten eine drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30, ein GPS-Modul 46, ein Motorsteuergerät (ECU) 24, sonstige VSMs 42, und zahlreiche andere Komponenten und Vorrichtungen. Ein Teil bzw. die gesamte Fahrzeugelektronik kann zur Kommunikation miteinander über eine oder mehrere Kommunikationsbusse, wie z. B. Bus 44, verbunden werden. Kommunikationsbus 44 stellt der Fahrzeugelektronik unter Verwendung einer oder mehrerer Netzwerkprotokolle Netzwerkverbindungen bereit. Beispiele geeigneter Netzwerkverbindungen beinhalten ein Controller Area Network (CAN), einen medienorientierten Systemtransfer (MOST), ein lokales Kopplungsstrukturnetzwerk (LIN), ein lokales Netzwerk (LAN) und andere geeignete Verbindungen, wie z. B. Ethernet oder andere, die u. a. den bekannten ISO-, SAE- und IEEE-Standards und -Spezifikationen entsprechen.
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Das Fahrzeug 12 kann zahlreiche Fahrzeugsystemmodule (VSMs) als Teil der Fahrzeugelektronik 20 beinhalten, wie beispielsweise das Motorsteuergerät (ECU) 24, die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30, ein BCM (nicht dargestellt) GPS-Modul 46, Fahrzeugbenutzeroberflächen 52-58, wie im Folgenden näher beschrieben. Das Fahrzeug 12 kann auch andere VSMs 42 in Form von elektronischen Hardwarekomponenten beinhalten, die sich im gesamten Fahrzeug befinden und eine Eingabe von einem oder mehreren Sensoren empfangen und die erfassten Eingaben verwenden, um Diagnose-, Überwachungs-, Steuerungs-, Berichterstattungs- und/oder andere Funktionen auszuführen. Andere VSMs können beispielsweise eine Telematikeinheit, ein Center-Stack-Modul (CSM), eine Infotainmenteinheit, ein Antriebsstrangsteuermodul oder eine Getriebesteuereinheit beinhalten. Jedes der VSMs 42 ist vorzugsweise durch den Kommunikationsbus 44 mit den anderen VSMs sowie der drahtlosen Datenübertragungsvorrichtung 30 verbunden und kann programmiert werden, um Fahrzeugsystem- und Subsystemdiagnosetests auszuführen. Ein oder mehrere VSMs 42 können ihre Software oder Firmware periodisch oder gelegentlich aktualisieren lassen und, in einigen Ausführungsformen können derartige Fahrzeug-Updates Over-the-Air-(OTA)-Updates sein, die von einem Computer 78 oder einer entfernten Einrichtung 80 über das Festnetz 76, eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 und/oder Kommunikationsvorrichtungen 30 empfangen werden. Fachleute auf dem Fachgebiet werden erkennen, dass es sich bei den vorgenannten VSMs nur um Beispiele von einigen der Module handelt, die im Fahrzeug 12 verwendet werden können, zahlreiche andere Module jedoch ebenfalls möglich sind.
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Das Motorsteuergerät (ECU) 24 kann verschiedene Aspekte des Motorbetriebs, wie beispielsweise Kraftstoffzündung und Zündzeitpunkt, steuern. Das ECU 24 wird an den Kommunikationsbus 44 angeschlossen und kann Betriebsanweisungen von einem BCM oder anderen VSMs 42, wie beispielsweise der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 empfangen. In einem Szenario kann das ECU 24 einen Befehl vom BCM empfangen, das Fahrzeug zu starten-d. h. die Zündung des Fahrzeugs oder ein anderes primäres Antriebssystem (z. B. einen batteriebetriebenen Motor) auszulösen. In einem weiteren Szenario kann dem ECU 24 ein Signal von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 oder einem BCM übermittelt werden, welches das ECU 24 anweist, keine Vorgänge auszuführen oder zumindest den Motor oder das Primärantriebssystem des Fahrzeugs nicht zu starten. Dieses Signal kann sowohl von der Vorrichtung 30 als auch vom BCM als Reaktion auf das Empfangen eines entfernten Fahrzeugsperr-(RVD)-Befehl von einem Computer 78 oder einer entfernten Einrichtung 80 gesendet werden, wie im Folgenden näher erläutert wird.
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Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 ist in der Lage, Daten über drahtlose Nahbereichskommunikationen (SRWC) zu übertragen. Wie in der Ausführungsform aus 1 dargestellt, beinhaltet die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 einen drahtlosen Zugangspunkt 32, einen Prozessor 34, den Speicher 36, und eine oder mehrere Antennen 38 (wobei nur eine dargestellt ist). In einer Ausführungsform kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 ein selbständiges Modul sein oder die Vorrichtung 30 kann in anderen Ausführungsformen als Teil eines oder mehrerer anderer Fahrzeugsystemmodule integriert oder mit einbezogen werden, wie beispielsweise eines Center-Stack-Moduls (CSM), eines Karosserie-Steuermoduls, eines Infotainment-Moduls, eines Telematik-Moduls, einer Kopfeinheit, und/oder eines Gateway-Moduls. In einigen Ausführungsformen, kann die Vorrichtung 30 als eine OEM-installierte (eingebettete) oder als eine Aftermarket-Vorrichtung, die in das Fahrzeug installiert wird, implementiert werden.
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Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 kann für die drahtlose Kommunikation gemäß einem oder mehreren drahtlosen Protokollen, einschließlich drahtloser Nahbereichskommunikation (SRWC), wie beispielsweise WiGig™, Wi-Fi™, WiMAX, ZigBee™, Wi-Fi™ direkt, Bluetooth™, Bluetooth Low Energy™ (BLE), Nahfeldkommunikation (NFC) oder andere IEEE 802.11 Protokolle konfiguriert sein. In vielen Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 entsprechend einer SRWC arbeiten, die eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht, wie beispielsweise IEEE 802.11ad (WiGig™), IEEE 802.11aj, IEEE 802.11ay und IEEE 802.11az. Wie hierin verwendet, ist eine „Multi-Gbps-Übertragungsrate“ eine Übertragungsrate von mindestens 1,00 Gigabit pro Sekunde. In weiteren Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 gemäß anderen WLAN-Standards oder -Protokollen mit sehr hohen Durchsätzen (VHT) betrieben werden. In einigen Ausführungsformen kann die drahtlose Kommunikationseinrichtung 30 eine Tri-Band WiGig™-fähige Vorrichtung sein (weiter unten näher erläutert), sodass die Vorrichtung 30 in der Lage ist, über mehrere Frequenzbänder zu kommunizieren. Konkret bedeutet WiFi und WiGig™ Tri-Band die Unterstützung von WiFi über 2.4 und 5GHz und WiGig™ über 60GHz.
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Der Wireless Access Point (drahtloser Zugangspunkt) 32 ermöglicht es der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30, SRWC wie BLE oder IEEE 802.11ad zu senden und zu empfangen. Der WAP 32 kann einen SRWC-Chipsatz oder eine der verschiedenen Netzwerkschnittstellen-Steuerungen (einschließlich drahtloser Netzwerkschnittstellen-Steuerungen) beinhalten, die im Folgenden in Bezug auf die ortsabhängige Vorrichtung 90 näher erläutert werden. Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 kann ein oder mehrere SRWC-Protokolle verwenden, um eine Verbindung zu einer oder mehreren drahtlosen Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Vorrichtungen herzustellen. Wie hierin verwendet, ist eine drahtlose Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Vorrichtung eine SRWC-fähige Vorrichtung und kann einen SRWC-Chipsatz beinhalten. Darüber hinaus kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung in einigen Ausführungsformen einen Mobiltelefon-Chipsatz enthalten, wodurch der Vorrichtung ermöglicht wird, über ein oder mehrere Mobilfunkprotokolle zu kommunizieren, wie sie beispielsweise vom Mobilfunkträgersystem 70 verwendet werden.
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Der Prozessor 34 kann jede Geräteart sein, die fähig ist elektronische Befehle zu verarbeiten, einschließlich Mikroprozessoren, Mikrocontrollern, Hostprozessoren, Steuerungen, Fahrzeugkommunikationsprozessoren und einem anwendungsspezifischen integrierten Schaltkreis (ASICs). Er kann ein speziell für die Datenübertragungsvorrichtung 30 vorgesehener Prozessor sein oder er kann mit anderen Fahrzeugsystemen gemeinsam genutzt werden. Der Prozessor 34 führt verschiedene Arten von digital gespeicherten Befehlen aus, wie Software oder Firmwareprogramme, die im Speicher 36 gespeichert sind, welche dem Gerät 30 ermöglichen, eine große Vielfalt von Diensten bereitzustellen. So kann zum Beispiel der Prozessor 34 Programme oder Prozessdaten ausführen, um zumindest einen Teil des hierin abgehandelten Verfahrens auszuführen oder zumindest das hierin behandelte Verfahren zu ergänzen. Der Speicher 36 kann einen flüchtigen RAM-Speicher oder einen anderen temporär betriebenen Speicher sowie ein nichtflüchtiges computerlesbares Medium (z. B. EEPROM) oder jedes andere elektronische Computermedium beinhalten, das einen Teil oder die gesamte Software zur Durchführung der verschiedenen hierin beschriebenen externen Gerätefunktionen speichert.
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In einer Ausführungsform kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 sowohl im eingeschalteten Zustand als auch im ausgeschalteten Zustand betrieben werden. Wie hierin verwendet, ist ein „eingeschaltet Zustand“ ein Zustand des Fahrzeugs, in dem das Zünd- oder Primärantriebssystem (oder primäre Maschine) des Fahrzeugs eingeschaltet ist und, wie hierin verwendet, ist ein „abgeschalteter Zustand“ ein Zustand des Fahrzeugs, in dem die Zündung oder Primärantriebssystem (oder der Primärantrieb) des Fahrzeugs nicht eingeschaltet ist. Der Betrieb oder Zustand der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 kann durch ein anderes Fahrzeugsystemmodul, wie beispielsweise durch das BCM oder durch ein Infotainment-Modul gesteuert werden. Im eingeschalteten Zustand kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 immer „eingeschaltet“ bleiben oder von einer Fahrzeugbatterie oder einer anderen Stromquelle versorgt werden. Im ausgeschalteten Zustand kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 in einem Niedrigverbrauchsmodus gehalten werden oder periodisch mit Energie versorgt werden, sodass die Vorrichtung 30 aktiviert werden und Funktionen ausführen kann, wie beispielsweise Abhören oder Sondieren von drahtlosen Vorrichtungen zum Verbinden.
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So kann beispielsweise die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 periodisch durch das BCM aktiviert werden und anschließend kann die Vorrichtung 30 eine Abtastung mit SRWC, wie beispielsweise Bluetooth Low Energy™, durchführen. Diese Abtastung kann über einen bestimmten Zeitraum durchgeführt werden oder auf verschiedenen anderen Fahrzeug- oder Umgebungsbedingungen basieren. Das Fahrzeug kann diesen Vorgang wiederholen, bis eine drahtlose Meldung erkannt wird oder bis das Fahrzeug eingeschaltet wird (d. h. von einem ausgeschalteten Zustand in einen eingeschalteten Zustand). Nach dem Erkennen einer SRWC-Vorrichtung oder dem Empfangen einer drahtlosen Meldung kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 mit der SRWC-Vorrichtung durch Senden und Empfangen einer oder mehrerer drahtloser Meldungen kommunizieren. Diese Nachrichten können die Authentifizierung oder anderweitige Überprüfung der Identität der SRWC-Vorrichtung, welche die drahtlose Meldung gesendet (oder angeblich gesendet) hat, die Autorisierung der SRWC-Vorrichtung unter Verwendung einer oder mehrerer Autorisierungstechniken (wie im Folgenden erläutert) und/oder das Koppeln der SRWC-Vorrichtung und der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 (z. B. über Bluetooth™ oder Bluetooth Low Energy™ Kopplung) beinhalten.
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Nachdem eine Verbindung zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 und der SRWC-Vorrichtung, die eine mobile Vorrichtung 82 oder eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 sein kann, hergestellt ist, kann die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 auf eine drahtlose Nachricht von der SRWC-Vorrichtung warten, die einen bestimmten Befehl oder eine bestimmte Funktion beinhaltet. Oder das Fahrzeug kann einen Befehl oder eine Anfrage an die SRWC-Vorrichtung senden. Nachdem die Vorrichtung 30 eine derartige drahtlose Meldung empfängt, kann das Fahrzeug die Meldung und/oder die SRWC-Vorrichtung authentifizieren und/oder autorisieren. Im Anschluss daran kann der Befehl oder die Funktion interpretiert, geändert und/oder an ein bestimmtes VSM weitergeleitet werden, das den Befehl oder die Funktion ausführen soll. Alternativ kann eine neue Meldung basierend auf dem Befehl oder der Funktion erzeugt und an ein anderes VSM gesendet werden.
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In einigen Ausführungsformen kann das Fahrzeug oder die ortsabhängige Vorrichtung bestimmte Benutzeraktionen erkennen oder realisieren, die auf einen bevorstehenden Fahrzeugbetrieb hinweisen. So können beispielsweise bestimmte Benutzeraktionen, die auf einen bevorstehenden Fahrzeugbetrieb hinweisen, eine oder mehrere der folgenden sein: eine Annäherung des Benutzers an das Fahrzeug, eine Benutzerbedienung des Fahrzeugs, ein Benutzerzugriff auf das Fahrzeug, eine Entriegelung/Verriegelung, ein Fernstartsignal, das an das Fahrzeug gesendet wird, das Erkennen eines Benutzers in einer Garage oder einem Bereich, der einen Fahrzeugabstellraum oder einen Parkplatz umgibt, das Betätigen eines Garagentors oder alle anderen Aktionen, die auf einen bevorstehenden Fahrzeugbetrieb hinweisen. Der bevorstehende Fahrzeugbetrieb kann über verschiedene Fahrzeugsystemmodule und/oder SRWC-Vorrichtungen erfolgen. So kann beispielsweise die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 eine zunehmende Signalstärkeanzeige (RSSI) realisieren, die in Nachrichten enthalten ist, die von der ortsabhängigen Vorrichtung 90 empfangen werden. Ein weiteres Beispiel ist das Erkennen des SRWC durch seine SSID (d. h. Netzwerk-ID).
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In einer Ausführungsform kann das Fahrzeug, wenn das Fahrzeug feststellt, dass sich ein Benutzer dem Fahrzeug nähert, im Vorgriff auf die Nutzung und/oder den Betrieb des Fahrzeugs durch den Benutzer eine oder mehrere Fahrzeugfunktionen ausführen. Wenn beispielsweise ermittelt wird, dass sich ein Benutzer dem Fahrzeug nähert (was den Benutzer oder den Betrieb des Fahrzeugs kurzzeitig oder unmittelbar anzeigen kann), kann das Fahrzeug Daten an eine SRWC-Vorrichtung senden und/oder Daten von dieser empfangen, wie beispielsweise eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90.
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Eine Fahrzeugfunktion ist jede Funktion oder Vorgang, die vom Fahrzeug ausgeführt werden kann, einschließlich des Startens oder Hochfahrens einer Telematikeinheit, eines GPS-Moduls, einer Infotainment-Einheit, eines Mittelkonsolenmoduls (CSM) oder eines anderen VSM. Darüber hinaus kann eine Fahrzeugfunktion das Entriegeln oder Verriegeln der Fahrzeugtüren über ein BCM, das Starten der Zündung oder des Primärantriebs des Fahrzeugs, das Deaktivieren/Entsperren der Fahrzeugzündung oder des Primärantriebs, das Heizen oder Kühlen von Fahrgastsitzen im Fahrzeug, das Durchführen einer Klimaanlage oder Heizung der Fahrzeugkabine, das Ein- und Ausschalten oder Blinken von Scheinwerfern oder anderen im Fahrzeug enthaltenen Leuchten, ein emittierendes Tonsignal über eine Fahrzeughupe oder Lautsprecher (beispielsweise im Audiosystem 54), Informationen (z. B. Over-the-Air-Updates) oder Inhaltsdaten (z. B. Audio-/Video-Wiedergabelisten oder Dateien) von einer entfernten Vorrichtung oder einer Vorrichtung am Standort 14, Herunterladen oder Hochladen von Informationen und/oder Inhaltsdaten von oder zu einer SRWC-Vorrichtung (z. B. die ortsabhängige Vorrichtung 90), und/oder Ausführen verschiedener anderer Funktionen des Fahrzeugs sein, von denen viele hierin beschrieben sind. Darüber hinaus können einige Fahrzeugfunktionen abhängig von bestimmten Bedingungen geändert, aktiviert oder deaktiviert werden, darunter der aktuelle Fahrzeugzustand, das Erkennen der Anwesenheit des Fahrzeugs an einem Standort (z. B. Wohnsitz 14), das Wetter oder andere Umgebungsbedingungen, die Identität der SRWC-Vorrichtung und/oder die Tageszeit. Wenn beispielsweise die Außenlufttemperatur über 30 Grad Celsius liegt, kann die Klimaanlage gestartet werden. Diese Fahrzeugfunktionen können auch bei Verbindungsverlust der SRWC-Vorrichtung, beim Ausschalten des Fahrzeugs und/oder beim Feststellen, dass ein Fahrzeugführer oder Beifahrer das Fahrzeug verlassen hat, ausgeführt werden.
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Die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 kann über paketvermittelte Datenkommunikation mit einem oder mehreren entfernten Netzwerken verbunden sein. Diese paketvermittelte Datenkommunikation kann durch die Nutzung eines drahtlosen Zugangspunkts erfolgen, der über einen Router oder ein Modem mit einem Festnetz verbunden ist. Wenn die Kommunikationsvorrichtung 30 für paketvermittelte Datenkommunikation, wie etwa TCP/IP, verwendet wird, kann sie mit einer statischen IP-Adresse konfiguriert oder eingerichtet werden, um eine zugewiesene IP-Adresse von einer anderen Vorrichtung im Netzwerk, wie z. B. einem Router oder einem Netzwerkadressenserver, automatisch zu empfangen.
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Paketvermittelte Datenübertragungen können auch über die Verwendung eines Mobilfunknetzes durchgeführt werden, auf das die Vorrichtung 30 über, zum Beispiel, eine im Fahrzeug enthaltene Telematikeinheit zugreifen kann. In einer Ausführungsform kann die Kommunikationsvorrichtung 30 auch einen Mobilfunk-Chipsatz beinhalten oder kommunikativ mit einer Vorrichtung verbunden sein kann, die einen Mobilfunk-Chipsatz, wie eine Telematikeinheit, beinhaltet. Auf jeden Fall kann die Kommunikationsvorrichtung 30 Daten mittels eines Mobilfunk-Chipsatzes über das Drahtlosträgersystem 70 übertragen. In einer derartigen Ausführungsform können Funkübertragungen dazu verwendet werden, einen Kommunikationskanal, wie beispielsweise einen Sprachkanal und/oder einen Datenkanal, mit dem Drahtlosträgersystem 70 einzurichten, sodass Sprach- und/oder Datenübertragungen über den Kanal gesendet und empfangen werden können. Daten können entweder über eine Datenverbindung, wie Paketdatenübertragung über einen Datenkanal oder über einen Sprachkanal, unter Verwendung von auf dem Fachgebiet bekannten Techniken gesendet werden. Für kombinierte Dienste, die sowohl Sprach- als auch Datenkommunikation einschließen, kann das System einen einzelnen Anruf über einen Sprachkanal verwenden und nach Bedarf zwischen Sprach- und Datenübertragung über den Sprachkanal umschalten, auch hier kommen Techniken zum Einsatz, die unter Fachleuten bekannt sind. Bei modernen Netzwerken, wie beispielsweise LTE, kann die Sprach- und Datenkommunikation parallel erfolgen.
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Das Global Positioning System-(GPS)-Modul 46 empfängt Funksignale von einer Konstellation von GPS-Satelliten (nicht dargestellt). Mithilfe dieser Signale kann das Modul 46 die Fahrzeugposition bestimmen, die es dem Fahrzeug ermöglichen kann, zu bestimmen, ob es sich an einem bekannten Ort, wie dem Zuhause oder am Arbeitsplatz, befindet. Darüber hinaus kann das GPS-Modul 46 diese Ortsdaten der drahtlosen Datenübertragungsvorrichtung 30 bereitstellen, die diese Daten verwenden kann, um bekannte Standorte, wie das Zuhause oder den Arbeitsplatz des Fahrzeugführers, zu identifizieren. Zusätzlich kann das GPS Modul 46 verwendet werden, um dem Fahrzeugführer Navigations- und sonstige positionsbezogene Dienste bereitzustellen. Navigationsinformationen können auf der Anzeige 58 (oder einer anderen Anzeige innerhalb des Fahrzeugs) dargestellt oder in verbaler Form präsentiert werden, wie es beispielsweise bei der Wegbeschreibungsnavigation der Fall ist. Die Navigationsdienste können unter Verwendung von einem zugehörigen Fahrzeugnavigationsmodul (das Teil des GPS-Moduls 46 sein kann) bereitgestellt werden, oder einige oder alle Navigationsdienste können über eine im Fahrzeug installierte Telematikeinheit erfolgen, worin die Positionsinformationen zum Zweck des Ausstattens des Fahrzeugs mit Navigationskarten, Kartenanmerkungen (Sehenswürdigkeiten, Restaurants usw.), Routenberechnungen und dergleichen zu einem entfernten Standort gesendet werden. Die Positionsinformationen können an die entfernte Einrichtung 80 oder an ein anderes Remotecomputersystem, wie beispielsweise den Computer 78, für andere Zwecke, wie beispielsweise einen Carsharing-Dienst, übermittelt werden. Außerdem können neue oder aktualisierte Kartendaten über eine im Fahrzeug eingebaute Telematikeinheit von der entfernten Einrichtung 80 in das GPS-Modul 46 heruntergeladen werden.
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Die Fahrzeugelektroniken 20 beinhalten auch eine Anzahl von Fahrzeugbenutzeroberflächen, die Fahrzeuginsassen mit einem Mittel zum Bereitstellen und/oder das Empfangen von Informationen ausstattet, einschließlich Drucktaste(n) 52, Audiosystem 54, Mikrofon 56 und optische Anzeige 58. Wie hierin verwendet, umfasst der Begriff „Fahrzeugbenutzeroberfläche“ weitgehend jede geeignete Form von elektronischer Vorrichtung, zu dem sowohl im Fahrzeug befindliche Hardware- als auch Softwarekomponenten gehören und einem Fahrzeugbenutzer wird ermöglicht, mit oder durch eine(r) Komponente des Fahrzeugs zu kommunizieren. Die Drucktaste(n) 52 ermöglichen eine manuelle Benutzereingabe in die Kommunikationsvorrichtung 30, um weitere Daten, Reaktionen oder Steuereingänge bereitzustellen. Das Audiosystem 54 stellt eine Audioausgabe an einen Fahrzeuginsassen bereit und kann ein zugehöriges selbstständiges System oder Teil des primären Fahrzeugaudiosystems sein. Gemäß der bestimmten Ausführungsform, die hier gezeigt ist, ist das Audiosystem 54 operativ sowohl mit dem Fahrzeugbus 44 als auch mit einem Entertainmentbus (nicht dargestellt) gekoppelt und kann AM-, FM- und Satellitenradio, CD-, DVD- und andere Multimediafunktionalität bereitstellen. Diese Funktionalität kann in Verbindung mit dem Infotainmentmodul oder davon unabhängig bereitgestellt werden. Das Mikrofon 56 stellt eine Audioeingabe an die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 bereit, um dem Fahrer oder anderen Insassen zu ermöglichen, Sprachsteuerungen bereitzustellen und Freisprechen über das Drahtlosträgersystem 70 auszuführen. Für diesen Zweck kann es mit einer integrierten automatischen Sprachverarbeitungseinheit verbunden sein, welche die unter Fachleuten auf dem Gebiet bekannte Mensch-Maschinen-Schnittstellen (HMI)-Technologie verwendet. Die optische Anzeige oder der Touchscreen 58 ist vorzugsweise eine Grafikanzeige, wie beispielsweise ein Touchscreen am Armaturenbrett oder eine Warnanzeige, die von der Frontscheibe reflektiert wird und verwendet werden kann, um eine Vielzahl von Eingabe- und Ausgabefunktionen bereitzustellen. Verschiedene andere Fahrzeugbenutzeroberflächen können ebenfalls verwendet werden, denn die Schnittstellen von 1 dienen lediglich als Beispiel für eine bestimmte Implementierung.
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Die mobile Vorrichtung 82 ist eine SRWC-Vorrichtung und kann beinhalten: Hardware, Software und/oder Firmware, die Mobilfunktelekommunikation und SRWC sowie andere Mobilgeräteanwendungen ermöglichen. Die Hardware die mobile Vorrichtung 82 kann Folgendes umfassen: einen Prozessor und einen Speicher (z. B. ein nicht-flüchtiges, computerlesbares Medium, das für den Betrieb mit dem Prozessor konfiguriert ist) zum Speichern der Software, Firmware usw. Die mobile Vorrichtung und der Speicher können verschiedene Softwareanwendungen ermöglichen, die vom Benutzer (oder Hersteller) vorinstalliert oder installiert werden können (z. B. mit einer Softwareanwendung oder grafischen Benutzeroberfläche oder GUI). Eine Implementierung einer fahrzeugmobilen Geräteanwendung kann einem Fahrzeugbenutzer ermöglichen, mit dem Fahrzeug 12 zu kommunizieren und/oder verschiedene Aspekte oder Funktionen des Fahrzeugs zu steuern, von denen einige vorstehend aufgeführt sind. Eine weitere Implementierung kann es dem Benutzer ermöglichen, ein Fahrzeug zu reservieren, das Teil eines Carsharing-Dienstes ist. Außerdem kann die Anwendung dem Benutzer auch ermöglichen, sich ggf. mit der entfernt gelegenen Einrichtung 80 oder Telefonberatern jederzeit in Verbindung zu setzen.
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Unter Bezugnahme auf 2 ist eine ausführlichere Ansicht einiger der in der Ausführungsform des Kommunikationssystems von 1 enthaltenen Komponenten, nämlich des Standorts oder Wohnsitzes 14 und der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 90, dargestellt.
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Der Standort 14 ist als Wohnung dargestellt, es sollte jedoch beachtet werden, dass der Standort 14 irgendeine Stelle sein kann, die eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung beinhaltet. Der Standort 14 ist mit einer Netzwerkzugangsvorrichtung 16, einer Netzwerk-Computervorrichtung 18, einer Stromquelle 17 und einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 90 dargestellt. In einem Beispiel kann der Standort 14 ein Wohnhaus oder ein anderes Wohngebäude (wie in der Ausführungsform veranschaulicht), ein Arbeitsplatz, ein öffentliches Gebäude oder eine öffentliche Einrichtung, eine Geschäftsstelle, eine Fahrzeuggarage, ein Parkhaus, ein Parkplatz oder jeder andere Standort sein, der eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung beinhalten kann.
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Die Netzwerkzugangsvorrichtung (NAD) 16 ist eine Netzwerk-Computervorrichtung und beinhaltet Hardware, die mit einem oder mehreren entfernten Netzwerken verbunden ist. Wie hierin verwendet, und wie Fachleute es verstehen werden, bezeichnet ein „Modem“ eine Netzwerk-Hardwarevorrichtung, die ein oder mehrere Signale moduliert, um Daten zur Übertragung zu verschlüsseln, und die Signale zum Entschlüsseln empfangener Daten demoduliert. Wie ebenfalls hierin verwendet und von den Fachleuten anerkannt wird, bezeichnet ein „Router“ eine Netzwerkvorrichtung, die Verbindungen zwischen Computernetzwerken erleichtert, wie beispielsweise zwischen einem Intranet (z. B. Local Area Network (LAN), Wireless Local Area Network (WLAN), Wide Area Networks (WAN)) und einem entfernten Netzwerk, wie dem Internet oder einem Netzwerk an einem entfernten Standort 80 oder Computer 78. Der Router, der als Teil der Netzwerkzugangsvorrichtung integriert sein kann, kann weiterhin Adressierungsinformationen für Vorrichtungen, die Teil eines lokalen Intranets sind, wie die Netzwerk-Computervorrichtung 18 und die ortsabhängige Vorrichtung 90, aufnehmen. Die Adressierungsinformationen können in einer Routing-Tabelle oder einer Routinginformationsbasis (RIB) gespeichert werden, einer Datenstruktur, die Informationen speichert, die zur Weiterleitung von IP-Paketen verwendet werden können, die zwischen Netzwerken übertragen werden. Die Routing-Tabelle kann in einer Speichervorrichtung an der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 gespeichert werden, wobei diese Funktionalität der Netzwerkzugangsvorrichtung durch einen Prozessor oder eine andere in der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 installierte Verarbeitungsvorrichtung ausgeführt werden kann. In einer Ausführungsform beinhaltet die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 ein Modem und einen Router und ist zur Datenübertragung zwischen Netzwerkcomputern und einem Festnetz 76 konfiguriert.
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Darüber hinaus kann die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 eine oder mehrere Netzwerkschnittstellensteuerungen (NIC) beinhalten, die eine Vielzahl von Netzwerktreibern, Netzwerkadaptern, Netzwerkkarten oder Netzwerkschnittstellen beinhalten können. Die Netzwerkschnittstellensteuerung kann eine Hardwarekomponente sein, die eine Leiterplatte (z. B. Motherboard) oder einen Kommunikationsbus mit einem Computernetzwerk, wie beispielsweise einem LAN oder einem WLAN, verbindet. In einem Beispiel kann eine erste NIC der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 eine Ethernet-Karte sein, welche die Kommunikation zwischen der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 und einem Netzwerkcomputer über ein Ethernet-Kabel ermöglicht. Zusätzlich oder alternativ kann eine zweite NIC der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 eine drahtlose Netzwerkschnittstellensteuerung (WNIC) sein, die eine Antenne beinhalten kann und der gemäß einer oder mehreren der vorstehend beschriebenen SRWC-Kommunikationen, einschließlich IEEE 802.11b/g/n/ac/ad, betrieben werden kann. In vielen Ausführungsformen beinhaltet die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 zahlreiche Netzwerkschnittstellen, darunter zahlreiche kabelgebundene Anschlüsse, darunter Ethernet-Anschlüsse, USB-Anschlüsse (Universal Serial Bus), Glasfaser-Anschlüsse, Token-Ring sowie zahlreiche weitere, den Fachleuten bekannte Anschlüsse. Zusätzlich oder alternativ kann die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 in der Lage sein, mit einer Vielzahl von SRWCs zu kommunizieren und kann eine Vielzahl von WNICs beinhalten.
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Die Netzwerk-Computervorrichtung 18 kann jede beliebige elektronische Vorrichtung sein, die mit einem Computernetzwerk verbunden werden kann und die Netzwerkkommunikation gemäß einem oder mehreren Netzwerkprotokollen wie TCP/IP oder UDP/IP durchführen kann. Die Netzwerk-Computervorrichtung kann einen Prozessor oder eine andere Verarbeitungsvorrichtung, eine Speichervorrichtung und eine Netzwerkschnittstellensteuerung beinhalten. In einer Ausführungsform kann die Netzwerk-Computervorrichtung 18 eine Netzwerkzugangsvorrichtung (z. B. die Netzwerkzugangsvorrichtung 16) oder ein Personal Computer, wie beispielsweise ein Desktop-Computer oder ein Laptop-Computer, sein. In einer weiteren Ausführungsform ist die Netzwerk-Computervorrichtung 18 ein Smart-TV (oder ein angeschlossener Fernseher, eine Setop-Box (STB) oder Hybrid-TV), bei welchem es sich um einen Fernseher handelt, der Netzwerkfunktionen, wie beispielsweise Internetworking-Funktionen, bereitstellt. In noch einer weiteren Ausführungsform ist die Netzwerk-Computervorrichtung ein Dongle, d. h. eine Vorrichtung, die physisch (z. B. über ein Kabel, das in einen physischen Port gesteckt wird) mit einem Fernseher oder einem anderen Computer verbunden werden kann, der Netzwerkfähigkeiten ermöglicht. In einigen Ausführungsformen kann der Smart-TV oder der Dongle das Streamen oder Herunterladen von Medieninhalten auf ein Computergerät am Standort 14 ermöglichen, die dann von einem Benutzer abgespielt werden können. Zusätzlich oder alternativ kann der Medieninhalt über die im Folgenden näher beschriebene ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 an das Fahrzeug 12 weitergeleitet werden.
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In einer Ausführungsform kann die Netzwerk-Computervorrichtung 18 eine Netzwerkkamera sein, wie beispielsweise eine Internetprotokoll-(IP)-Kamera. Die Netzwerkkamera ist eine beliebige Netzwerk-Computervorrichtung, die in der Lage ist, Bilder oder Videos mit einer optischen Vorrichtung, wie beispielsweise einer Digitalkamera, aufzuzeichnen. Die Netzwerkkamera kann eine Verarbeitungsvorrichtung und/oder eine Speichervorrichtung beinhalten, welche die aufgezeichneten Bilder oder Videos speichern kann. Die Netzwerkkamera kann die Bilder oder Videos auch an eine andere Netzwerk-Computervorrichtung, eine Netzwerkzugangsvorrichtung 18 oder eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 senden. In einer Ausführungsform kann eine Netzwerkkamera Videos von einem Bereich um eine Garage oder einen Fahrzeugabstellplatz aufzeichnen oder streamen und das Video dann an eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 senden, die das Video dann an Fahrzeug 12 weiterleiten kann. Das Fahrzeug 12 kann dann das Video anzeigen oder das Video verwenden, um eine oder mehrere Bestimmungen vorzunehmen, die für eine oder mehrere Fahrzeugfunktionen nützlich sein können, beispielsweise um einen Benutzer darüber zu informieren, dass sich ein Objekt im Weg des Fahrzeugs befindet. Die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 kann diesen Kamera-Streaming-Prozess einleiten, wenn erkannt wird, dass das Fahrzeug 12 vom Standort 14 abfährt oder dort ankommt, was im Folgenden näher beschrieben wird.
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Die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 ist eine Netzwerk-Computervorrichtung, die einem Kommunikationsnetzwerk am Standort 14 eine bestimmte Anzahl von Funktionen zur Verfügung stellt. Die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 ist in der veranschaulichten Ausführungsform mit einem drahtlosen Zugangspunkt 92, einem Prozessor 94, einem Speicher 96 und einer Stromversorgung 98 dargestellt. Die Stromversorgung kann mit der Stromquelle 17 verbunden werden, welche wiederum die ortsabhängige Stromversorgung für die Vorrichtung 90 übernehmen kann. Die Stromversorgung 98 kann einen Gleichrichter zum Umwandeln von Wechselstrom in Gleichstrom beinhalten und/oder andere Komponenten, von denen viele den Fachleuten bekannt sind. Die Stromversorgung 98 kann auch ein Kabel und/oder einen zwei- oder dreipoligen Stecker beinhalten, der an eine handelsübliche 120-Volt-Steckdose angeschlossen wird. Weitere Variationen der Energiegewinnung aus einer Stromversorgungsleitung an einem Standort sind den Fachleuten bekannt.
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Wie vorstehend erörtert, beinhaltet die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 einen drahtlosen Zugangspunkt 92. Der drahtlose Zugangspunkt kann eine oder mehrere der vorstehend beschriebenen Funktionen oder Komponenten in Bezug auf den drahtlosen Zugangspunkt 32 beinhalten, der in der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 des Fahrzeugs 12 integriert ist. Der drahtlose Zugangspunkt 92 kann beispielsweise gemäß einem oder mehreren der Protokolle IEEE 802.11, Wi-Fi™, WiMAX™, ZigBee™, Bluetooth™, Wi-Fi direct™, Bluetooth™, Bluetooth Low Energy™ (BLE) oder Nahbereichskommunikation (NFC) betrieben werden. In vielen Ausführungsformen kann die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 entsprechend einer SRWC arbeiten, die eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht, wie beispielsweise IEEE 802.11ad, IEEE 802.11aj, IEEE 802.11ay und IEEE 802.11az. Zusätzlich kann die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 eine beliebige Anzahl und/oder Vielfalt von Netzwerkschnittstellensteuerungen beinhalten, von denen einige in oder mit dem drahtlosen Zugangspunkt 92 integriert werden können. In einer Ausführungsform kann eine ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 mit dem Fahrzeug 12 über eine drahtlose Netzwerkkarte oder einen Chipsatz sowie über ein Ethernet-Kabel mit der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 kommunizieren, das die jeweiligen Netzwerkschnittstellensteuerungen der Vorrichtungen verbindet.
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In einer Ausführungsform kann die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 die drahtlose Kommunikation gemäß einem oder mehreren SRWC betreiben. So kann beispielsweise eine ortsabhängige Vorrichtung 90 eine WiGig-Tri-Band-fähige Vorrichtung sein, sodass die Kommunikationen gemäß mehreren Frequenzbändern, wie beispielsweise dem 2,4-GHz-Band, dem 5-GHz-Band und dem 60-GHz-Band (z. B. gemäß dem IEEE 802.11b/g/n-Protokoll, dem IEEE 802.11n/ac-Protokoll bzw. dem IEEE 802.11ad-Protokoll) erfolgen. In weiteren Ausführungsformen kann die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 mit einer Vielzahl von Kombinationen der SRWC-Protokolle betrieben werden.
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Die ortsabhängige Vorrichtung 90 kann eine oder mehrere Antennen beinhalten und kann in einigen Ausführungsformen zur Strahlformung ausgelegt sein. Wie die Fachleute verstehen werden, bezieht sich „Strahlformung“ auf das Aussenden mehrerer Signale unter Verwendung mehrerer Antennen, um eine einzelne Nachricht zu senden, worin die Emission der Signale so erfolgt, dass die Interferenz zwischen den Signalen ein stärkeres Signal erzeugt, das auf die Empfängervorrichtung gerichtet ist. In einem Beispiel kann eine Empfängervorrichtung, wie zum Beispiel das Fahrzeug 12, Daten über ihren relativen Standort in Bezug auf die ortsabhängige Vorrichtung 90 an die ortsabhängige Vorrichtung senden. Anschließend kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 den Prozessor 94 verwenden, um die Phasenverschiebung und/oder andere Parameter zu berechnen, die zum Erstellen eines effektiven Strahlformungssignals verwendet werden können. Danach kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 das gleiche Signal von ihren mehreren Antennen gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig übertragen, um eine gerichtete Signalübertragung zu erreichen, die sich zur Beseitigung von Signalstörungen als nützlich erweisen kann. Ebenso kann das Fahrzeug über mehrere Antennen 38 verfügen, die mithilfe von Strahlformungstechniken Daten über IEEE 802.11ad oder ein anderes geeignetes Protokoll an die ortsabhängige Vorrichtung übertragen können.
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Neben dem Fungieren als drahtloser Zugangspunkt (WAP) für Vorrichtungen, mit denen eine Verbindung hergestellt werden soll, kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 eine drahtlose Kommunikation mit einem anderen drahtlosen Zugangspunkt durchführen, wie beispielsweise mit der im Fahrzeug 12 integrierten drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 oder der Netzwerkzugangsvorrichtung 16. In einer Ausführungsform kann die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 der ortsabhängigen Vorrichtung 90 eine Verbindung zum Internet oder einem anderen entfernten Netzwerk, beispielsweise über das Festnetz 76, bereitstellen. Die ortsabhängige Vorrichtung 90 kann auf eine Station oder einen Client-Modus eingestellt werden und somit eine drahtlose Kommunikation mit anderen WAPs durchführen. Wie hierin verwendet, ist ein Sender- oder Client-Modus ein Betriebsmodus einer drahtlosen Datenübertragungsvorrichtung, die es der Vorrichtung ermöglicht, als eine Sender- oder Client-Vorrichtung zu fungieren, und der Vorrichtung somit erlaubt nach Host-Vorrichtungen (z. B. drahtlosen Zugangspunkten) zu suchen und damit eine Verbindung einzugehen. Insbesondere im Client-Modus ermöglicht die Client-Vorrichtung einer anderen Vorrichtung (z. B. einer Servervorrichtung) das Steuern von Kommunikationsprotokollen, usw. Die anderen WAPs können auf einen drahtlosen Zugangspunktmodus eingestellt werden und stellen einen Hotspot für die ortsabhängige Vorrichtung 90 bereit, mit der sie sich verbinden kann, wenn die Vorrichtung 90 in einem Stationsmodus arbeitet. Ein Hotspot ist ein Bereich, in dem eine drahtlose Datenverbindung zwischen einer drahtlosen Vorrichtung, die in einem Sender- oder Client-Modus betrieben wird und der Vorrichtung, die den Hotspot über einen drahtlosen Zugangspunkt hostet, eingerichtet werden kann. Es sollte beachtet werden, dass das Protokoll, das zum Bereitstellen eines Hotspots verwendet wird, nicht auf WiFi™ oder WiGig™ beschränkt ist, und dass jede SRWC, wie die vorstehend aufgelisteten, verwendet werden kann.
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Der Prozessor 94 kann jede Art von Vorrichtung sein, die in der Lage ist, elektronische Anweisungen zu verarbeiten, einschließlich derjenigen, die zuvor mit Bezug auf den Prozessor 34 der drahtlosen Fahrzeug-Kommunikationsvorrichtung 30 erörtert wurden. Der Speicher 96 kann jede Art von digitalem Informationsspeicher oder Aufzeichnungsvorrichtung sein, wie beispielsweise RAM, ROM oder jeder andere hierin behandelte Speichertyp, einschließlich flüchtiger oder nichtflüchtiger Speicher.
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Unter Bezugnahme auf 3 wird eine Ausführungsform eines Verfahrens 300 der drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug dargestellt. In mindestens einer Ausführungsform kann das Verfahren 300 ganz oder teilweise durch die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 durchgeführt werden. Das Verfahren 300 kann in verschiedenen Szenarien eingesetzt werden. In einem Szenario kann eine entfernte Einrichtung 80 ein Over-the-Air-(OTA)-Update oder Medieninhalte über das Festnetz 76 und die ortsabhängige Vorrichtung 90 an den Fahrzeugtyp 12 übermitteln wollen. In einem anderen Szenario kann das Fahrzeug möglicherweise beabsichtigen, Informationen über die ortsabhängige Vorrichtung 90 an eine entfernte Einrichtung oder Vorrichtung zu senden. In noch einem weiteren Szenario kann eine Netzwerk-Computervorrichtung 18 beabsichtigen, Daten (z. B. Medieninhalte, Videostreams) über die ortsabhängige Vorrichtung 90 an ein Fahrzeug 12 zu senden und/oder von diesem zu empfangen. Wie im Folgenden ausgeführt, behandeln verschiedene Ausführungsformen des Verfahrens 300 einige dieser Szenarien, während bestimmte Ausführungsformen des Verfahrens 400 und 500 diese Szenarien näher erläutern.
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Das Verfahren 300 beginnt mit Schritt 310, worin eine Erkennung durchgeführt wird, wenn sich das Fahrzeug in einem Betriebsbereich der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung befindet. Wie hierin verwendet, bezeichnet ein „Betriebsbereich“ einen Bereich, in dem eine drahtlose Kommunikation zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug durchgeführt werden kann, oder einen Bereich, der sich über einen Hotspot erstreckt, der von der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung erzeugt oder erkannt wird. So kann beispielsweise erkannt werden, dass sich das Fahrzeug 12 in einem Betriebsbereich befindet, wenn die ortsabhängige Vorrichtung 90 einen Hotspot erkennt, der von der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 des Fahrzeugs 12 gehostet wird. In einem weiteren Beispiel kann das Fahrzeug 12 als in einem Betriebsbereich liegend erkannt werden, wenn die ortsabhängige Vorrichtung 90 eine drahtlose Nachricht vom Fahrzeug 12 über die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 empfängt.
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In weiteren Ausführungsformen kann anstelle der Fahrzeugerkennung ein anderes Auslöseereignis verwendet werden. Ein „Auslöseereignis“ ist jedes Ereignis, das mit einer oder mehreren fahrzeugbezogenen Funktionen verbunden ist, welche die Übertragung von Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug beinhaltet. Ein Auslöseereignis kann die Erkennung des Standorts oder der Anwesenheit des Fahrzeugs an einem bestimmten Standort (z. B. Wohnsitz 14), eine Benutzeraktion oder - anzeige in Bezug auf das Fahrzeug oder eine oder mehrere Fahrzeugfunktionen, das Eintreten einer vorgegebenen Zeit, die ein fahrzeugbezogenes Ereignis auslöst (z. B. ein Ereignis, das einer oder mehreren Fahrzeugfunktionen zugeordnet ist), eine Fahrzeugzustandsänderung oder eine Anzeige eines bevorstehenden Fahrzeugbetriebs sein. Die Erkennung des Standorts oder der Anwesenheit des Fahrzeugs an einem bestimmten Standort kann, wie bereits erwähnt, eine Erkennung basierend auf einer drahtlosen Signalisierung beinhalten oder die Verwendung anderer Standortindikatoren, wie beispielsweise GPS. In einem Beispiel kann ein Fahrzeug über das Mobilfunk-Trägersystem 70, das Festnetz 76 und die Netzzugangsvorrichtung 16 eine Nachricht an die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 senden. Die Nachricht kann darauf hinweisen, dass das Fahrzeug bald am Standort 14 eintreffen wird.
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Beispiele für Benutzeraktionen, die sich auf das Fahrzeug oder eine oder mehrere Fahrzeugfunktionen beziehen, sind das Bedienen einer oder mehrerer Fahrzeugschnittstellen, die eine gewünschte Funktion oder Bedienung anzeigen, die zumindest teilweise von der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 90 und/oder Fahrzeug 12 ausgeführt werden kann; das Bedienen einer Netzwerk-Computervorrichtung oder einer Netzwerkzugangsvorrichtung am Standort 14, die eine gewünschte Funktion oder Bedienung anzeigt, die zumindest teilweise von der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 90 und/oder dem Fahrzeug 12 ausgeführt werden kann; oder das Erkennen einer Eigenschaft, Bedingung oder eines Zustands eines Benutzers, der einer vorgegebenen Eigenschaft, Bedingung oder einem Zustand entspricht. In einem bestimmten Beispiel kann eine Heimautomatisierungsvorrichtung (d. h. eine Netzwerk-Computervorrichtung) am Standort 14 erkennen, dass ein Benutzer einen Smart-TV in der Mitte eines Films ausgeschaltet hat und der Benutzer anschließend ein Garagentor geöffnet hat. Die ortsabhängige Vorrichtung 90 kann ermitteln, dass ein Benutzer voraussichtlich den Standort 14 verlassen wird, und somit kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 die Medieninhalte (z. B. die Sendung) vom Smart-TV herunterladen und anschließend die Medieninhalte über eine drahtlose Verbindung in das Fahrzeug hochladen, wie im Folgenden näher erläutert.
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In weiteren Ausführungsformen kann eine Fahrzeugzustandsänderung als Auslöseereignis verwendet werden. Eine Fahrzeugzustandsänderung ist eine Zustandsänderung einer oder mehrerer Fahrzeugkomponenten, einschließlich eines ECU 24, eines BCM, einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 oder eines anderen VSM 42. Eine Fahrzeugzustandsänderung beinhaltet beispielsweise einen Fahrzeugverriegelungs-/Entriegelungsvorgang, einen Fahrzeugstartvorgang (d. h. eine Fahrzeugzustandsänderung von einem ausgeschalteten Zustand in einen eingeschalteten Zustand), einen Fahrzeugbeendigungsvorgang (d. h. eine Fahrzeugzustandsänderung von einem eingeschalteten Zustand in einen ausgeschalteten Zustand), einen Fahrzeugtür- oder - verriegelungsvorgang, einen Fahrzeugschaltvorgang und einen Fahrzeugkomponenten-Ein/Aus-Betrieb. Nach dem Auslöseereignis, beispielsweise das Erkennen, dass sich das Fahrzeug in einem Betriebsbereich der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung befindet, fährt das Verfahren 300 mit Schritt 320 fort.
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In Schritt 320 wird eine drahtlose Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug hergestellt. Wie bereits erläutert, können verschiedene SRWC sowohl für die drahtlose Kommunikationsvorrichtung 30 als auch für die ortsabhängige Vorrichtung 90 verwendet werden. In einer Ausführungsform wird die SRWC-Verbindung über mindestens ein erstes Frequenzband ausgeführt, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht, wobei in einer derartigen Ausführungsform das erste Frequenzband auf ein Multi-Gbps-fähiges Frequenzband bezogen ist. Das erste Frequenzband kann denen entsprechen, die von vielen der IEEE 802.11 Protokolle verwendet werden, einschließlich IEEE 802.11ad, IEEE 802.11aj, IEEE 802.11ay und IEEE 802.11az. In einer bestimmten Ausführungsform kann das erste Frequenzband einen oder mehrere drahtlose Kommunikationskanäle beinhalten, worin jeder der einen oder mehreren drahtlosen Kommunikationskanäle eine Mittenfrequenz zwischen 35 GHz und 100 GHz beinhaltet. Ein Frequenzband gemäß IEEE 802.11 ad (d. h. das IEEE 802.11ad Frequenzband) weist beispielsweise eine Betriebsfrequenz von 60 GHz auf.
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In einer Ausführungsform kann die ortsabhängige Kommunikationsvorrichtung, nachdem ermittelt wurde, dass die SRWC-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug hergestellt werden soll, eine Verbindungsanforderungsnachricht an die Fahrzeugkommunikationsvorrichtung 30 senden. Die drahtlose Fahrzeug-Kommunikationsvorrichtung 30 kann die Verbindungsanforderungsnachricht empfangen und anschließend eine Verbindungsbestätigungsnachricht an die ortsabhängige Vorrichtung 90 senden. Eine oder mehrere drahtlose Kommunikationen können so durchgeführt werden, dass eine gesicherte drahtlose Verbindung hergestellt wird. Die Verbindungsanforderungsnachricht, die Verbindungsbestätigungsnachricht und/oder die eine oder die mehreren Kommunikationen (zusammen „Verbindungsaufbau-Nachrichten“) können Teil eines Authentifizierungs-Handshake sein, der durch die Vorrichtungen zum Aufbau einer sicheren Verbindung durchgeführt wird. Eine oder mehrere dieser Verbindungsaufbau-Nachrichten können eine Kennung der ortsabhängigen Vorrichtung 90 oder der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 30 beinhalten, beispielsweise eine Media Access Control-(MAC)-Adresse oder einen Service Set Identifikator (SSID). Zusätzlich oder alternativ können Sicherheitsinformationen als Teil einer oder mehrerer Verbindungsaufbau-Nachrichten gesendet werden, wie zum Beispiel eine Passphrase, die einer SSID entspricht. Die Sicherheitsinformationen können einen öffentlichen Schlüssel, einen privaten Schlüssel, ein Zertifikat, eine Nonce oder eine Prüfsumme beinhalten. Zudem können in einigen Ausführungsformen alle Nachrichten zum Verbindungsaufbau mit einem öffentlichen oder privaten Schlüssel und gemäß einem Verschlüsselungsschema für öffentliche oder private Schlüssel verschlüsselt werden. In einer Ausführungsform kann ein Verschlüsselungsschema entsprechend IEEE 802.11i (z. B. Zähler-Modus mit Cipher Block Chaining Nachrichten-Authentifizierungsprotokoll (CCMP)) oder Galois/Zähler-Modus (GCM) verwendet werden, um eine sichere drahtlose Kommunikation über die SRWC-Verbindung durchzuführen.
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In einer Ausführungsform kann die SRWC-Verbindung eine SRWC-Verbindung unter Verwendung des IEEE 802.11ad-Frequenzbandes aufbauen. Die SRWC-Verbindung kann durch Senden einer oder mehrerer Verbindungsaufbau-Nachrichten unter Verwendung der ortsabhängigen Vorrichtung 90 hergestellt werden, von denen jede einen Präambelabschnitt, einen Kopfabschnitt und einen Datenabschnitt beinhalten kann. Die SRWC-Verbindung unter Verwendung des IEEE 802.11ad-Frequenzbandes kann das GCM-Verschlüsselungsschema verwenden, um über die Verbindung gesendete Nachrichten zu sichern. Nachdem eine Verbindung hergestellt ist, fährt das Verfahren 300 mit Schritt 330 fort.
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In Schritt 330 werden die Daten zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug über die SRWC-Verbindung übertragen. So können beispielsweise nach dem Aufbau der SRWC-Verbindung Daten vom Fahrzeug 12 auf die ortsabhängige Vorrichtung 90, von der ortsabhängigen Vorrichtung 90 zum Fahrzeug 12 oder in beide Richtungen übertragen werden. In einer Ausführungsform kann ein Fahrzeug-Update oder verschiedene Medieninhalte von einer Netzwerk-Computervorrichtung oder einem Fernserver auf die ortsabhängige Vorrichtung 90 heruntergeladen werden, bevor das Vorhandensein des Fahrzeugs erkannt wird (oder vor einem anderen Auslöseereignis). Nach dem Erkennen des Fahrzeugs (oder eines anderen Auslöseereignisses) kann anschließend Schritt 320 ausgeführt werden, was zu einer Verbindung zwischen dem Fahrzeug 12 und der ortsabhängigen Vorrichtung 90 führt. Anschließend kann das Fahrzeug-Update oder der Medieninhalt über die SRWC-Verbindung an das Fahrzeug übertragen werden, das daraufhin das Update durchführen, den Medieninhalt streamen und/oder andere Daten speichern kann. Darüber hinaus können Fahrzeug-Upload-Daten vom Fahrzeug zur ortsabhängigen Vorrichtung 90 übertragen werden, welche die hochgeladenen Daten speichert und dann an eine Netzwerkvorrichtung oder einen Fernserver weiterleitet.
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In einigen Ausführungsformen erfolgt die SRWC-Verbindung über ein IEEE 802.11ad-Frequenzband, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht. In derartigen Ausführungsformen kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 die Daten über mehrere Antennen und gemäß der zuvor beschriebenen Strahlformungstechnik zum Fahrzeug „ausstrahlen“. Es existieren zahlreiche weitere Szenarien und Ausführungsformen, von denen einige im Folgenden unter Bezugnahme auf die 4 und 5 ausführlich beschrieben werden. Das Verfahren 300 endet.
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Unter Bezugnahme auf 4 wird eine Ausführungsform eines Verfahrens 400 der drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug dargestellt. Das Verfahren 400 beinhaltet im Allgemeinen das Empfangen von Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von einer Netzwerk-Computervorrichtung oder einer Netzwerkzugangsvorrichtung, das Speichern der Daten auf einer Speichervorrichtung der ortsabhängigen Vorrichtung, das Erkennen eines Auslöseereignisses, das Herstellen einer Multi-Gbit/s-fähigen SRWC-Verbindung mit einem Fahrzeug und das Übertragen der Daten an das Fahrzeug unter Verwendung der SRWC-Verbindung.
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In einer Ausführungsform kann das Verfahren 400 verwendet werden, um Over-the-Air-(OTA)-Updates oder Medieninhalte, die von einem Fernserver in das Fahrzeug heruntergeladen werden, zu senden. So kann beispielsweise ein OTA-Update für ein VSM 42 des Fahrzeugs 12 von einem Fernserver, wie beispielsweise dem Computer 78 oder einem Server in der entfernten Einrichtung 80, auf die ortsabhängige Vorrichtung 90 heruntergeladen werden. Die ortsabhängige Vorrichtung kann dann das Vorhandensein des Fahrzeugs 12 innerhalb eines Betriebsbereichs erkennen und anschließend das OTA-Update über eine Multi-Gbps-fähige SRWC-Verbindung, wie beispielsweise eine gemäß IEEE 802.11ad ausgeführte Verbindung, an das Fahrzeug übertragen. In einer weiteren Ausführungsform können Daten von einer Netzwerk-Computervorrichtung auf die ortsabhängige Vorrichtung heruntergeladen und anschließend über die Multi-Gbps-fähige SRWC-Verbindung an das Fahrzeug gesendet werden. In noch einer weiteren Ausführungsform kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 verwendet werden, um Videodaten von einer oder mehreren am Standort 14 befindlichen Kameras an das Fahrzeug zu senden. Die Videodaten können „Live“-Daten sein, die über die ortsabhängige Vorrichtung 90 an das Fahrzeug gestreamt werden.
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Das Verfahren 400 beginnt mit Schritt 410, bei welchem Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von einer Netzwerkzugangsvorrichtung unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung zwischen der ortsabhängigen Vorrichtung und der Netzwerkzugangsvorrichtung empfangen werden. In einer Ausführungsform kann ein Fernserver, wie beispielsweise ein Server an einem entfernten Standort 80 oder Computer 78, Daten über die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 an die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 senden. Die Daten können ein Fahrzeug-Update (z. B. ein Over-the-Air-(OTA)-Fahrzeug-Update zu einem Fahrzeugsystemmodul), Medieninhalte (z. B. Bilder, Fotos, Video, Audio) sein und können zur Übertragung an ein Fahrzeug vorgesehen sein (siehe Schritt 450).
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In einer weiteren Ausführungsform, in Schritt 410, werden Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung von einer Netzwerk-Computervorrichtung unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung zwischen der ortsabhängigen Vorrichtung und der Netzwerk-Computervorrichtung empfangen. In einer Ausführungsform können Medieninhalte oder andere Daten von einem Smart-TV oder Dongle 18 über die Kommunikationsverbindung an die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 gesendet werden.
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In jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen kann die Kommunikationsverbindung eine dieser SRWC-Kommunikationen, wie beispielsweise IEEE 802.11b/g/n, oder eine drahtgebundene Verbindung, wie eine Ethernet-Verbindung, sein. Darüber hinaus können die Daten nach einem Auslöseereignis, wie beispielsweise einem der zuvor beschriebenen Auslöseereignisse, übertragen werden. In einer Ausführungsform kann ein Benutzer bestimmte Medieninhalte in das Medienkonto eines Benutzers hochladen und nach dem Erkennen einer Änderung im Konto des Benutzers kann der Medieninhalt auf die ortsabhängige Vorrichtung 90 heruntergeladen werden, die den Inhalt anschließend an das Fahrzeug 12 übertragen kann (Schritt 450). Das Verfahren 400 fährt mit Schritt 420 fort.
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In Schritt 420 werden die Daten auf der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung gespeichert, nachdem die Daten vom Fernserver über die Netzwerkzugangsvorrichtung empfangen wurden. Wie bereits erwähnt, beinhaltet die ortsabhängige Vorrichtung 90 in vielen Ausführungsformen eine Speichervorrichtung 96. Nachdem die Daten von der Netzwerkzugangsvorrichtung oder einer anderen Netzwerk-Computervorrichtung empfangen wurden, werden die Daten im Speicher 96 gespeichert. Der Speicher kann eine Festplatte (HDD), ein Festkörper-Laufwerk (SSD) oder eine andere geeignete Speichervorrichtung sein.
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In weiteren Ausführungsformen kann es wünschenswert sein, die von der Netzwerkvorrichtung empfangenen Daten zu streamen. So kann beispielsweise eine Netzwerkkamera Videodaten an die ortsabhängige Vorrichtung senden, die anschließend die Videodaten an das Fahrzeug sendet (Schritt 450), sodass die Videodaten von der Kamera zur Ansicht durch einen Bediener im Fahrzeug 12 gestreamt werden. In einigen Ausführungsformen ist es möglicherweise nicht wünschenswert, die Videodaten in einer nichtflüchtigen Speichervorrichtung zu speichern, sondern diese Daten sofort zum Fahrzeug zu streamen. Das Verfahren 400 fährt mit Schritt 430 fort.
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In Schritt 430 wird ein Fahrzeug als in einem Betriebsbereich der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung befindlich erkannt. In weiteren Ausführungsformen wird ein anderes Auslöseereignis erkannt oder als solches ermittelt. Dieser Schritt ist analog zu Schritt 310 des zuvor beschriebenen Verfahrens 300 und dementsprechend können hier in Schritt 430 eine oder mehrere der zuvor in Schritt 310 beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden. Das Verfahren 400 fährt mit Schritt 440 fort.
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In Schritt 440 wird eine drahtlose Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug hergestellt. Dieser Schritt ist analog zu Schritt 320 des zuvor beschriebenen Verfahrens 300 und dementsprechend können hier in Schritt 440 eine oder mehrere der zuvor in Schritt 320 beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden. In vielen Ausführungsformen kann die SRWC-Verbindung über mindestens ein erstes Frequenzband erfolgen, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht, wie beispielsweise IEEE 802.11ad.
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In weiteren Ausführungsformen können die Schritte 430 und/oder 440 vor oder während der Schritte 410, 420 und/oder 430 ausgeführt werden. So kann beispielsweise ein Fahrzeug in einen eingeschalteten Zustand versetzt und das Getriebe des Fahrzeugs in einen Rückwärtsgang geschaltet werden, der ein Auslöseereignis darstellen kann (Schritt 430). Zu diesem Zeitpunkt kann es wünschenswert sein, das Fahrzeug an eine oder mehrere Netzwerkkameras anzuschließen, die sich am Standort 14 befinden und einem Bereich um die Garage oder einen anderen Fahrzeugabstell- oder -parkplatz gegenüberliegen. Zu diesem Zeitpunkt kann eine SRWC-Verbindung zwischen dem Fahrzeug 12 und der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 90 hergestellt werden (Schritt 440), sowie eine Kommunikationsverbindung zwischen der/den Netzwerkkamera(n) und der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung. Die Kamera(s) können unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung, die über mindestens ein zweites Frequenzband funktioniert, oder über eine drahtgebundene Verbindung, wie zum Beispiel Ethernet, an die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung angeschlossen werden. Die Netzwerkkamera(s) kann/können dann Videos vom Bereich um die Garage oder andere Fahrzeugabstell- oder Parkplätze erhalten. Die Videodaten können von der/den Kamera(s) an die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung gesendet und empfangen werden (Schritt 410). Die Videodaten können dann über die SRWC-Verbindung (Schritt 450) von der ortsabhängigen Vorrichtung an das Fahrzeug gesendet und von einem Fahrzeugführer eingesehen werden. Das Verfahren 400 fährt mit Schritt 450 fort.
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In Schritt 450 werden nach dem Aufbau der SRWC-Verbindung Daten von einer Speichervorrichtung abgerufen, die in der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung integriert ist, und über die SRWC-Verbindung an das Fahrzeug gesendet. In einer Ausführungsform kann die ortsabhängige drahtlose Kommunikationsvorrichtung 90 den Prozessor 94 verwenden, um die Daten in mehrere drahtlose Nachrichten aufzuteilen, die über eine oder mehrere in die ortsabhängige Vorrichtung 90 integrierte Antennen gesendet werden können. Die ortsabhängige Vorrichtung 90 kann auch bekannte Strahlformungstechniken verwenden, die das Senden einer einzelnen Nachricht unter Verwendung mehrerer drahtloser Signale, die von mehreren Antennen gesendet werden, wie vorstehend erläutert, beinhalten.
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In einer weiteren Ausführungsform müssen Daten möglicherweise nicht von der Speichervorrichtung abgerufen werden, sondern können von einer Netzwerk-Computervorrichtung unter Verwendung der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung gestreamt werden. So können beispielsweise in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Netzwerkkamera Videodaten von der Netzwerkkamera 18 über die ortsabhängige Vorrichtung 90 zum Fahrzeug 12 gestreamt werden. In weiteren Ausführungsformen können mehrere Kameras gleichzeitig Videodaten aufzeichnen und über die ortsabhängige Vorrichtung 90 an das Fahrzeug senden. Das Verfahren 400 endet dann.
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Unter Bezugnahme auf 5 wird eine Ausführungsform eines Verfahrens 500 der drahtlosen Kommunikation zwischen einer ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und einem Fahrzeug dargestellt. Im Allgemeinen beinhaltet das Verfahren 500 das Erkennen eines Auslöseereignisses, den Aufbau einer Multi-Gbit/s-fähigen SRWC-Verbindung mit einem Fahrzeug, das Empfangen von Daten an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung vom Fahrzeug über die SRWC-Verbindung, das Speichern der Daten auf einer Speichervorrichtung der ortsabhängigen Vorrichtung und das Übertragen der Daten an eine Netzwerkzugangsvorrichtung, eine Netzwerk-Computervorrichtung oder einen Fernserver unter Verwendung einer Kommunikationsverbindung. Es sollte beachtet werden, dass die Kommunikationsverbindung zwischen der ortsabhängigen Vorrichtung 90 und der Netzwerkzugangsvorrichtung 16 oder der Netzwerk-Computervorrichtung 18 vor dem Verfahren 500 oder während eines oder mehrerer Schritte 510 bis 540 hergestellt werden kann.
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In einem Szenario können ein oder mehrere Benutzer Medieninhalte über eine oder mehrere Fahrzeug-Benutzeroberflächen am Fahrzeug 12 wiedergeben, und wenn das Fahrzeug am Standort 14 ankommt, können die Benutzer die Wiedergabe der Medieninhalte an einer Netzwerk-Computervorrichtung 18 (z. B. einem Smart-TV) am Standort 14 fortsetzen wollen. In einem weiteren Szenario, wenn das Fahrzeug am Standort 14 ankommt, können Informationen bezüglich der Fahrt des Fahrzeugs oder andere Informationen an einen Fernserver gesendet und/oder gespeichert werden, wie beispielsweise einen Server an einer entfernten Einrichtung 80 oder einen Computer 78. In beiden Szenarien und in vielen anderen Szenarien ermöglicht das Verfahren 500 eine drahtlose Kommunikation, um die gewünschte Funktionalität bereitzustellen.
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Das Verfahren 500 beginnt mit Schritt 510, worin ein Fahrzeug innerhalb eines Betriebsbereichs der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung erkannt wird. In weiteren Ausführungsformen können anstelle der Fahrzeugerkennung oder zusätzlich zur Fahrzeugerkennung andere auslösende Ereignisse verwendet werden. Dieser Schritt ist analog zu Schritt 310 des Verfahrens 300 und Schritt 430 des Verfahrens 400 und dementsprechend können eine oder mehrere der zuvor in Schritt 310 und/oder Schritt 430 beschriebenen Ausführungsformen hier in Schritt 510 verwendet werden. Das Verfahren 500 fährt mit Schritt 520 fort.
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In Schritt 520 wird eine drahtlose Kurzstreckenkommunikations-(SRWC)-Verbindung zwischen der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung und dem Fahrzeug hergestellt. Dieser Schritt ist analog zu Schritt 320 des Verfahrens 300 und Schritt 440 des Verfahrens 400 und dementsprechend können eine oder mehrere der zuvor in Schritt 320 und/oder Schritt 440 beschriebenen Ausführungsformen hier in Schritt 520 verwendet werden. In vielen Ausführungsformen kann die SRWC-Verbindung über mindestens ein erstes Frequenzband erfolgen, das eine Multi-Gbps-Datenübertragungsrate ermöglicht, wie beispielsweise IEEE 802.11ad. Das Verfahren 500 fährt mit Schritt 530 fort.
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In Schritt 530 werden die Daten vom Fahrzeug über die SRWC-Verbindung an der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung empfangen. In einer Ausführungsform, wenn das Fahrzeug am Standort 14 ankommt, was in Schritt 510 erkannt werden kann, können Medieninhalte an die ortsabhängige Vorrichtung 90 gesendet werden. In einer weiteren Ausführungsform können Fahrzeug- oder Fahrtinformationen vom Fahrzeug 12 über die SRWC-Verbindung an die ortsabhängige Vorrichtung 90 gesendet werden. In einigen Ausführungsformen kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 das Übertragen der Daten mit einer Geschwindigkeit von mehreren Gbit/s ermöglichen, wodurch die Zeit, die das Fahrzeug für die Stromversorgung der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung benötigt, reduziert werden kann. Das Verfahren 500 fährt mit Schritt 540 fort.
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In Schritt 540 werden die empfangenen Daten in einer Speichervorrichtung der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung gespeichert. Dieser Schritt ist analog zu Schritt 420 des zuvor beschriebenen Verfahrens 400 und dementsprechend können hier in Schritt 540 eine oder mehrere der zuvor in Schritt 420 beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden. So können beispielsweise der Medieninhalt oder andere in Schritt 530 empfangene Daten auf der Speichervorrichtung 96 der ortsabhängigen Vorrichtung 90 gespeichert werden. Das Verfahren 500 fährt mit Schritt 550 fort.
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In Schritt 550 werden die Daten von der ortsabhängigen drahtlosen Kommunikationsvorrichtung über eine Kommunikationsverbindung an die Netzwerk-Computervorrichtung gesendet. Die Kommunikationsverbindung kann eine drahtgebundene Kommunikationsverbindung, wie beispielsweise eine Ethernet-Verbindung, oder eine drahtlose Kommunikationsverbindung, wie beispielsweise eine SRWC-Verbindung, sein. In einigen Ausführungsformen kann die Netzwerk-Computervorrichtung ein Smart-TV, ein Dongle, ein Desktop-Computer, ein Laptop-Computer, ein Smartphone oder ein Tablet sein. In einer derartigen Ausführungsform können die Daten Medieninhalte sein, die auf der Netzwerk-Computervorrichtung 18 angezeigt oder präsentiert werden können.
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In weiteren Ausführungsformen werden die Daten an die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 gesendet, die mit einem oder mehreren entfernten Netzwerken verbunden werden kann. Die Netzwerkzugangsvorrichtung 16 kann konfiguriert werden, um die Daten an einen Fernserver zu senden. Die Daten können durch den Prozessor 94 verarbeitet werden und eine Nachricht des Fernservers, die mindestens einen Teil der Daten beinhaltet, kann über die Netzwerkzugangsvorrichtung an einen Fernserver gesendet werden. Die Nachricht des Fernservers kann eine Netzwerkadresse beinhalten, wie beispielsweise eine Internetprotokoll-(IP)-Adresse oder einen Domänennamen, der einem Fernserver zugeordnet ist. Der Domänenname kann von einem Domainnamenssystem-(DNS-)Server in eine IP-Adresse aufgelöst werden. Wenn beispielsweise das Fahrzeug 12 an Standort 14 ankommt, können Fahrzeuginformationen oder Fahrtinformationen über die ortsabhängige Vorrichtung 90 an einen Fernserver gesendet werden.
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In einer weiteren Ausführungsform kann die ortsabhängige Vorrichtung 90 periodisch mit dem Fahrzeug 12 über die SRWC-Verbindung kommunizieren. Die ortsabhängige Vorrichtung 90 kann eine Nachricht an eine mobile Vorrichtung oder einen Fernserver, wie beispielsweise einen Server in der entfernten Einrichtung 80 oder Computer 78, senden, wenn erkannt wird, dass sich das Fahrzeug nicht mehr in einem Betriebsbereich der ortsabhängigen Vorrichtung 90 befindet. Diese Erkennung kann auf einem unerwarteten Abbruch der periodischen Kommunikation durch einen Fernserver beruhen, und nach dieser Erkennung kann die entfernte Einrichtung eine Nachricht erzeugen, die anzeigt, dass das Fahrzeug nicht mehr am Standort 14 erkannt wird. Die erzeugte Nachricht kann an die mobile Vorrichtung 82, die Netzwerk-Computervorrichtung 18 oder eine andere Vorrichtung gesendet werden, die einem Benutzer oder Fahrer des Fahrzeugs eine Nachricht übermittelt, dass das Fahrzeug nicht mehr am Standort 14 erkannt wird. Das Verfahren 500 endet.
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Es versteht sich, dass das Vorstehende eine Beschreibung einer oder mehrerer Ausführungsformen der Erfindung ist. Die Erfindung ist nicht auf die besondere(n) hierin offenbarte(n) Ausführungsform(en) beschränkt, sondern ausschließlich durch die folgenden Patentansprüche definiert. Darüber hinaus beziehen sich die in der vorstehenden Beschreibung gemachten Aussagen auf bestimmte Ausführungsformen und sind nicht als Einschränkungen des Umfangs der Erfindung oder der Definition der in den Patentansprüchen verwendeten Begriffe zu verstehen, außer dort, wo ein Begriff oder Ausdruck ausdrücklich vorstehend definiert wurde. Verschiedene andere Ausführungsformen und verschiedene Änderungen und Modifikationen an der/den ausgewiesenen Ausführungsform(en) sind für Fachleute offensichtlich. Alle diese anderen Ausführungsformen, Änderungen und Modifikationen sollten im Geltungsbereich der angehängten Patentansprüche verstanden werden.
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Wie in dieser Spezifikation und den Patentansprüchen verwendet, sind die Begriffe „z. B.“, „beispielsweise“, „zum Beispiel“, „wie z. B.“ und „wie“ und die Verben „umfassend“, „einschließend“ „aufweisend“ und deren andere Verbformen, wenn sie in Verbindung mit einer Auflistung von einer oder mehreren Komponenten oder anderen Elementen verwendet werden, jeweils als offen auszulegen, was bedeutet, dass die Auflistung andere zusätzliche Komponenten oder Elemente nicht ausschließt. Andere Begriffe sind in deren weitesten vernünftigen Sinn auszulegen, es sei denn, diese werden in einem Kontext verwendet, der eine andere Auslegung erfordert. Zusätzlich versteht sich der Ausdruck „und/oder“ als ein inklusives ODER. Als ein Beispiel, beinhaltet der Ausdruck „A, B, und/oder C“ Folgendes: „A“; „B“; „C“; „A und B“; „A und C“; „B und C“ und „A, B und C“.