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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der
koreanischen Patentanmeldung Nr. 10-2016-0143997 , eingereicht am 31. Oktober 2016.
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HINTERGRUND
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Gebiet
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Die vorliegende Offenbarung bezieht sich auf einen Datentreiber und auf eine Anzeigevorrichtung, die diesen verwendet.
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Beschreibung des verwandten Gebiets
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Der Markt für Anzeigen, die als Vermittler zwischen Anwendern und Informationen wirken, wächst mit der Entwicklung der Informationstechnologie. Somit werden zunehmend Anzeigevorrichtungen wie etwa organische Lichtemitteranzeigen (OLEDs), Flüssigkristallanzeigen (LCDs) und Plasmaanzeigetafeln (PDPs) verwendet.
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Eine organische Lichtemitteranzeige umfasst eine Anzeigetafel, die mehrere Subpixel und einen Ansteuerteil, der die Anzeigetafel ansteuert, umfasst. Der Ansteuerteil umfasst einen Abtasttreiber, der der Anzeigetafel Abtastsignale (oder Gatesignale) zuführt, und einen Datentreiber, der der Anzeigetafel Datensignale zuführt. Wenn den Subpixeln in der organischen Lichtemitteranzeige ein Abtastsignal, ein Datensignal usw. zugeführt werden, emittieren ausgewählte Subpixel Licht und zeigen sie dadurch ein Bild an.
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Die Subpixel auf der Anzeigetafel sind auf der Grundlage von Vorrichtungen wie etwa Dünnfilmtransistoren, die durch Ablagerung auf einem Substrat gebildet sind, implementiert. Wegen Unterschieden der intrinsischen Charakteristiken wie etwa der Schwellenspannung erfordern Vorrichtungen wie etwa Dünnfilmtransistoren selbst in einer Anfangsphase eine Kompensation, um gleichförmige Helligkeitscharakteristiken zu zeigen, und sie verschlechtern sich, wenn sie für lange Zeit angesteuert werden, bspw. durch eine Schwellenspannungsverschiebung oder eine Verringerung der Lebensdauer. Wenn eine Vorrichtungsverschlechterung auftritt, ändern sich die Helligkeitscharakteristiken der Anzeigetafel, die auf der Grundlage dieser Vorrichtungen Bilder anzeigt.
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In einem herkömmlich vorgeschlagenen Kompensationsverfahren wird an eine Erfassungsleitung während einer Anzeigezeitdauer der Anzeigetafel eine Referenzspannung mit einem bestimmten Pegel angelegt, um Vorrichtungscharakteristiken zu kompensieren, und die Erfassungsleitung wird während einer Erfassungszeitdauer der Anzeigetafel erfasst, um Vorrichtungscharakteristiken zu kompensieren oder einen Helligkeitspegel einzustellen. Allerdings kann das herkömmlich vorgeschlagene Verfahren eine Verringerung der Erfassungsgenauigkeit wegen Rauschen verursachen, so dass eine Lösung hierfür notwendig ist.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die Aufgabe wird durch Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. In den abhängigen Ansprüchen sind bevorzugte Ausführungsformen gegeben.
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Eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung schaffen eine Anzeigevorrichtung, die umfasst: eine Anzeigetafel, die ein Bild anzeigt und die eine Datenleitung und eine Erfassungsleitung aufweist; einen Datentreiber, der die Anzeigetafel ansteuert; und einen Leistungsversorgungsteil, der über eine mit dem Datentreiber verbundene Verdrahtungsleitung eine Ansteuerreferenzspannung liefert, wobei der Datentreiber der Datenleitung ein Datensignal zuführt, über die Erfassungsleitung die Ansteuerreferenzspannung zuführt, auf der Grundlage der intern erzeugten Erfassungsreferenzspannung die Erfassungsleitung erfasst und ein Erfassungsergebnis integriert.
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Vorzugsweise umfasst der Datentreiber einen Spannungsgenerator, der auf Grundlage einer internen Leistungsquelle die Erfassungsreferenzspannung erzeugt.
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Vorzugsweise umfasst der Datentreiber einen Integrationsschaltungsteil zum Erfassen der Erfassungsleitung auf Grundlage der Erfassungsreferenzspannung.
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Vorzugsweise umfasst der Datentreiber einen Versatz(Offset)-korrekturteil, der Änderungen der Erfassungsreferenzspannung zusammen mit dem Integrationsschaltungsteil unter Verwendung der Ansteuerreferenzspannung als eine Referenz korrigiert.
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Vorzugsweise umfasst der Integrationsschaltungsteil eine Verstärkerschaltung, einen ersten Anschluss, der mit einem ersten Anschluss des Versatzkorrekturteils verbunden ist; einen Integrationskondensator, von dem ein Ende mit einem zweiten Anschluss der Verstärkerschaltung verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit einem Ausgangsanschluss der Verstärkerschaltung verbunden ist; und einen Rücksetzschalter, von dem ein Ende mit dem zweiten Anschluss der Verstärkerschaltung verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit dem Ausgangsanschluss der Verstärkerschaltung verbunden ist.
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Vorzugsweise umfasst der Versatzkorrekturteil einen Versatzunterdrückungskondensator, der eine Spannung für die Versatzunterdrückung speichert; eine erste Schaltergruppe, die eine Schaltoperation zum Speichern einer externen Eingangsspannung und eines Versatzes für die Verstärkerschaltung in dem Versatzunterdrückungskondensator ausführt; und eine zweite Schaltergruppe, die eine Schaltoperation zum Anwenden des Versatzes auf die Erfassungsreferenzspannung ausführt.
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Vorzugsweise umfasst die erste Schaltergruppe einen 1-1-Schalter, von dem ein Ende mit einem zweiten Anschluss des Versatzkorrekturteils verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit einem Ende des Versatzunterdrückungskondensators verbunden ist; einen 1-2-Schalter, von dem ein Ende mit dem ersten Anschluss des Versatzkorrekturteils verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit einem vierten Anschluss des Versatzkorrekturteils verbunden ist; und einen 1-3-Schalter, von dem ein Ende mit einem anderen Ende des Versatzunterdrückungskondensators verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit einem dritten Anschluss des Versatzkorrekturteils verbunden ist.
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Vorzugsweise umfasst die zweite Schaltergruppe einen 2-1-Schalter, von dem ein Ende mit einem Ende des 1-3-Schalters und mit einem anderen Ende des Versatzunterdrückungskondensators verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit dem ersten Anschluss des Versatzkorrekturteils und mit dem einen Ende des 1-2-Schalters verbunden ist; und einen 2-2-Schalter, von dem ein Ende mit dem einen Ende des Versatzunterdrückungskondensators und mit einem anderen Ende des 1-1-Schalters verbunden ist und von dem ein anderes Ende mit einem anderen Ende des 1-2-Schalters verbunden ist.
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Vorzugsweise werden die erste Schaltergruppe und die zweite Schaltergruppe auf entgegengesetzte Weise angesteuert, wenn der Rücksetzschalter des Integrationsschaltungsteils eingeschaltet ist.
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In einem anderen Aspekt schaffen eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung einen Datentreiber, der umfasst: einen Integrationsschaltungsteil, der eine extern zugeführte Ansteuerreferenzspannung an eine externe Erfassungsleitung anlegt und die externe Erfassungsleitung auf der Grundlage einer intern erzeugten Erfassungsreferenzspannung erfasst und ein Erfassungsergebnis integriert; und einen Versatzkorrekturteil, der Änderungen der Erfassungsreferenzspannung zusammen mit dem Integrationsschaltungsteil unter Verwendung der Ansteuerreferenzspannung als eine Referenz korrigiert.
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Figurenliste
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Die beigefügten Zeichnungen, die enthalten sind, um ein weiteres Verständnis der Offenbarung zu schaffen, und die in diese Patentschrift integriert sind und einen Bestandteil von ihr bilden, stellen Ausführungsformen der Offenbarung dar und dienen zusammen mit der Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien der Offenbarung.
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- 1 ist ein schematischer Blockschaltplan einer organischen Lichtemitteranzeige in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 2 ist ein schematischer Stromlaufplan eines Subpixels.
- 3 ist ein detaillierter Stromlaufplan eines Subpixels in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 4 ist eine Darstellung eines Querschnitts einer Anzeigetafel in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 5 ist ein Blockschaltplan zur Erläuterung eines Kompensationsverfahrens in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 6 ist eine Ansicht, die zeigt, wie Datentreiber und ein Leistungsversorgungsteil in Übereinstimmung mit einem Testbeispiel konfiguriert sind.
- 7 ist eine Ansicht, die einige der Komponenten zeigt, die in einem ersten Datentreiber enthalten sind.
- 8 und 9 sind Ansichten zur Erläuterung einer Erfassungssignalform für einen idealen Betrieb.
- 10 und 11 sind Ansichten zur Erläuterung einer Erfassungssignalform mit einer Rauschkomponente.
- 12 ist eine Ansicht, die zeigt, wie Datentreiber und ein Leistungsversorgungsteil in Übereinstimmung mit einer ersten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung konfiguriert sind.
- 13 ist eine Ansicht, die einige der in einem ersten Datentreiber enthaltenen Komponenten zeigt.
- 14 ist eine Ansicht, die Varianten der Erfassungsreferenzspannung vor der Korrektur zeigt.
- 15 ist ein detailliertes Diagramm eines Versatzkorrekturteils in Übereinstimmung mit einer zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
- 16 und 17 sind Ansichten zur Erläuterung eines Betriebs des Versatzkorrekturteils.
- 18 ist eine Ansicht von Ansteuersignalformen des Versatzkorrekturteils.
- 19 zeigt Signalformdiagramme zum Vornehmen von Vergleichen zwischen vor und nach einer Versatzkorrektur und zwischen dem Testbeispiel und der zweiten beispielhaften Ausführungsform.
- 20 ist ein Simulationssignalformdiagramm zur Erläuterung von Verbesserungen, die durch die zweite beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vorgenommen werden.
- 21 ist eine Ansicht zur Erläuterung von Erfassungssignalformen in einer Erfassungsoperation in Übereinstimmung mit der zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Es wird nun ausführlich Bezug genommen auf Ausführungsformen der Offenbarung, für die Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind.
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Eine Anzeigevorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung ist als ein Fernsehgerät, als ein Videoabspielgerät, als ein Personal Computer (PC), als ein Heimkino, als ein Smartphone usw. implementiert. Als ein Beispiel der Anzeigevorrichtung in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung wird eine organische Lichtemitteranzeige gegeben. Allerdings dient dies lediglich zur Veranschaulichung und können andere Typen von Anzeigevorrichtungen anwendbar sein, solange sie Kompensationen unter Verwendung von Referenzspannungen ausführen können.
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Darüber hinaus kann ein im Folgenden zu beschreibender Dünnfilmtransistor in Abhängigkeit von dem Typ als eine Sourceelektrode und eine Drainelektrode oder als eine Drainelektrode und eine Sourceelektrode, aber ohne eine Gateelektrode, bezeichnet werden. Somit wird der Dünnfilmtransistor als eine erste Elektrode und eine zweite Elektrode beschrieben, so dass er durch diese Ausdrücke nicht beschränkt ist.
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1 ist ein schematischer Blockschaltplan einer organischen Lichtemitteranzeige in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 2 ist ein schematischer Stromlaufplan eines Subpixels. 3 ist ein detaillierter Stromlaufplan eines Subpixels in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 4 ist eine Darstellung eines Querschnitts einer Anzeigetafel in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 5 ist ein Blockschaltplan, der ein Kompensationsverfahren in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.
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Wie in 1 dargestellt ist, umfasst eine organische Lichtemitteranzeige in Übereinstimmung mit einer beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung einen Bildprozessor 110, einen Zeiteinstellungscontroller 120, einen Datentreiber 130, einen Abtasttreiber 140 und eine Anzeigetafel 150.
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Der Bildprozessor 110 gibt zusammen mit einem extern zugeführten Datensignal DATA ein Datenfreigabesignal DE usw. aus. Außer dem Datenfreigabesignal DE kann der Bildprozessor 110 ein vertikales Synchronisationssignal und/oder ein horizontales Synchronisationssignal und/oder ein Taktsignal ausgeben. Diese Signale sind aber zur zweckmäßigen Erläuterung in den Zeichnungen weggelassen.
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Der Zeiteinstellungscontroller 120 empfängt das Datensignal DATA von dem Bildprozessor 110 zusammen mit dem Datenfreigabesignal DE oder mit Ansteuersignalen, die das vertikale Synchronisationssignal, das horizontale Synchronisationssignal und das Taktsignal enthalten. Der Zeiteinstellungscontroller 120 gibt auf der Grundlage der Ansteuersignale ein Gate-Zeiteinstellungssteuersignal GDC zum Steuern der Betriebszeiteinstellung des Abtasttreibers 140 und ein Datenzeiteinstellungssteuersignal DDC zum Steuern der Betriebszeiteinstellung des Datentreibers 130 aus.
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Der Datentreiber 130 tastet als Reaktion auf das von dem Zeiteinstellungscontroller 120 zugeführte Datenzeiteinstellungssteuersignal DDC das von dem Zeiteinstellungscontroller 120 zugeführte Datensignal DATA ab und zwischenspeichert es. Der Datentreiber 130 setzt das digitale Datensignal DATA in ein analoges Datensignal um und gibt es zusammen mit einem internen oder externen programmierbaren Gammateil aus. Der Datentreiber 130 gibt über die Datenleitungen DL1 bis DLn die Datensignale DATA aus. Der Datentreiber 130 kann in Form einer IC (integrierten Schaltung) vorgesehen sein.
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Der Abtasttreiber 140 gibt als Reaktion auf das von dem Zeiteinstellungscontroller 120 zugeführte Gate-Zeiteinstellungssteuersignal GDC ein Abtastsignal aus. Der Abtasttreiber 140 gibt über die Abtastleitungen GL1 bis GLm Abtastsignale aus. Der Abtasttreiber 140 ist in Form einer IC (integrierten Schaltung) vorgesehen oder ist auf der Anzeigetafel 150 in Form einer Gatein-Tafel vorgesehen.
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Die Anzeigetafel 150 zeigt als Reaktion auf die Datensignale DATA und die Abtastsignale, die von dem Datentreiber 130 bzw. von dem Abtasttreiber 140 zugeführt werden, ein Bild an. Die Anzeigetafel 150 umfasst Subpixel SP, die zum Anzeigen eines Bilds arbeiten.
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Die Subpixel können in Abhängigkeit von der Struktur in einem oben emittierenden Schema, in einem unten emittierenden Schema oder in einem doppelt emittierenden Schema gebildet sein. Die Subpixel SP können rote Subpixel, grüne Subpixel und blaue Subpixel umfassen oder können weiße Subpixel, rote Subpixel, grüne Subpixel und blaue Subpixel umfassen. In Abhängigkeit von den Lichtemissionscharakteristiken können die Subpixel SP einen oder mehrere verschiedene Lichtemissionsbereiche aufweisen. Die Subpixel SP können auf der Grundlage einer weißen organischen Emissionsschicht und roter, grüner und blauer Farbfilter weiß, rot, grün und blau erzeugen, sind darauf aber nicht beschränkt.
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Wie in 2 dargestellt ist umfasst ein Subpixel einen Schalttransistor SW, einen Ansteuertransistor DR, einen Speicherkondensator Cst, eine Kompensationsschaltung CC und eine organische Leuchtdiode OLED.
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Der Schalttransistor SW wirkt als Reaktion auf ein über eine erste Abtastleitung GL1 zugeführtes Abtastsignal als ein Schalter zum Speichern eines über die erste Datenleitung DL1 zugeführten Datensignals als eine Datenspannung in dem Speicherkondensator Cst. Der Ansteuertransistor DR arbeitet dafür zu veranlassen, dass durch die in dem Speicherkondensator Cst gespeicherte Datenspannung zwischen einer ersten Leistungsversorgungsleitung EVDD und einer zweiten Leistungsversorgungsleitung EVSS ein Ansteuerstrom fließt. Die organische Leuchtdiode OLED arbeitet dafür, durch den durch den Ansteuertransistor DR erzeugten Ansteuerstrom Licht zu emittieren.
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Die Kompensationsschaltung CC ist eine Schaltung, die in dem Subpixel hinzugefügt ist, um eine Schwellenspannung usw. des Ansteuertransistors DR zu kompensieren. Die Kompensationsschaltung CC besteht aus einem oder mehreren Transistoren. Die Konfiguration der Kompensationsschaltung CC variiert in Abhängigkeit von dem Verfahren der Kompensation stark, wobei ein Beispiel dafür im Folgenden beschrieben wird.
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Wie in 3 dargestellt ist, umfasst die Kompensationsschaltung CC einen Erfassungstransistor ST und eine Erfassungsleitung VREF. Der Erfassungstransistor ST ist zwischen eine Sourceleitung des Ansteuertransistors DR und eine Anode (im Folgenden „Erfassungsknoten“) der organischen Leuchtdiode OLED geschaltet. Der Erfassungstransistor ST kann dafür arbeiten, dem Erfassungsknoten eine Referenzspannung (oder Erfassungsspannung) zuzuführen, die über die Erfassungsleitung VREF geliefert wird, oder die Spannung oder den Strom in dem Erfassungsknoten zu erfassen.
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Der Schalttransistor SW weist eine erste Elektrode, die mit einer ersten Datenleitung DL1 verbunden ist, und eine zweite Elektrode, die mit einer Gateelektrode des Ansteuertransistors DR verbunden ist, auf. Der Ansteuertransistor DR weist eine erste Elektrode, die mit der ersten Leistungsversorgungsleitung EVDD verbunden ist, und eine zweite Elektrode, die mit der Anode der organischen Leuchtdiode OLED verbunden ist, auf. Der Speicherkondensator Cst weist eine erste Elektrode, die mit der Gateelektrode des Ansteuertransistors DR verbunden ist, und eine zweite Elektrode, die mit der Anode der organischen Leuchtdiode OLED verbunden ist, auf. Die organische Leuchtdiode OLED weist eine Anode, die mit der zweiten Elektrode des Ansteuertransistors DR verbunden ist, und eine Katode, die mit der zweiten Leistungsversorgungsleitung EVSS verbunden ist, auf. Der Erfassungstransistor ST weist eine erste Elektrode, die mit der Erfassungsleitung VREF verbunden ist, und eine zweite Elektrode, die mit der Anode der organischen Leuchtdiode OLED, die ein Erfassungsknoten ist, verbunden ist, auf.
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Die Betriebszeit des Erfassungstransistors ST kann in Abhängigkeit von dem Kompensationsalgorithmus (oder von der Kompensationsschaltungskonfiguration) ähnlich/gleich der des Schalttransistors SW oder von ihr verschieden sein. Der Schalttransistor SW kann eine Gateelektrode, die mit einer 1a-Abtastleitung GL1a verbunden ist, aufweisen und der Erfassungstransistor ST kann eine Gateelektrode, die mit einer 1b-Abtastleitung GL1b verbunden ist, aufweisen. In einem anderen Beispiel können die 1a-Abtastleitung GL1a, die mit der Gateelektrode des Schalttransistors SW verbunden ist, und die 1b-Abtastleitung GL1b, die mit der Gateelektrode des Erfassungstransistors ST verbunden ist, verbunden sein, um gemeinsam genutzt zu werden.
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Es ist eine Lichtsperrschicht LS zum Sperren von Umgebungslicht vorgesehen. Wenn die Lichtsperrschicht LS aus einem Metallmaterial gebildet ist, kann sie ein Problem der Ladung mit parasitären Spannungen verursachen. Infolgedessen kann die Lichtsperrschicht LS nur unter einem Kanalgebiet des Ansteuertransistors DR angeordnet sein oder kann sie ebenfalls unter Kanalgebieten des Schalttransistors SW und/oder des Erfassungstransistors ST angeordnet sein. Währenddessen kann die Lichtsperrschicht LS einfach zum Sperren von Umgebungslicht verwendet werden und/oder kann die Lichtsperrschicht LS als eine Elektrode, die eine Verbindung mit anderen Elektroden oder Leitungen ermöglicht und einen Kondensator usw. bildet, verwendet werden.
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Ziele, die in Übereinstimmung mit einem Erfassungsergebnis kompensiert werden sollen, können ein digitales Datensignal, ein analoges Datensignal oder eine Gammaspannung enthalten. Die Kompensationsschaltung, die auf der Grundlage des Erfassungsergebnisses ein kompensiertes Signal (oder eine kompensierte Spannung) erzeugt, kann als eine interne Schaltung des Datentreibers, als eine interne Schaltung des Zeiteinstellungscontrollers oder als eine getrennte Schaltung implementiert sein.
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3 stellt beispielhaft ein Subpixel mit einer 3-Transistoren/1-Kondensator-Struktur, das den Schalttransistor SW, den Ansteuertransistor DR, den Speicherkondensator Cst, die organische Leuchtdiode OLED und den Erfassungstransistor ST umfasst, dar. Allerdings kann das Subpixel mit einer 3T2C-, 4T2C-, 5T1C- oder 6T2C-Struktur konfiguriert sein, wenn eine Kompensationsschaltung CC hinzugefügt ist.
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Wie in 4 dargestellt ist, sind die Subpixel auf der Grundlage der anhand von 3 erläuterten Schaltung in einem Anzeigebereich AA eines ersten Substrats 150a gebildet. Die in dem Anzeigebereich AA gebildeten Subpixel sind durch einen Schutzfilm (oder durch ein Schutzsubstrat) 150b abgedichtet. Der nicht erläuterte Teil NA bezieht sich auf einen Nicht-AnzeigeBereich.
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Die Subpixel können, z. B. in der Reihenfolge rote (R), weiße (W), blaue (B) und grüne (G) Farbe, horizontal oder vertikal in dem Anzeigebereich AA angeordnet sein. Das rote, das weiße, das blaue und das grüne Subpixel R, W, B und G können ein einzelnes Pixel P bilden. Allerdings kann die Folge der Subpixel in Abhängigkeit von den Emissionsmaterialien, den Lichtemissionsbereichen, der Kompensationsschaltungskonfiguration (oder Kompensationsschaltungsstruktur) usw. auf verschiedene Arten geändert sein. Außerdem können das rote, das blaue und das grüne Subpixel R, B und G ein einzelnes Pixel P bilden.
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Die Subpixel sind auf der oben beschriebenen Anzeigetafel auf der Grundlage von Vorrichtungen wie etwa Dünnfilmtransistoren, die durch Ablagerung auf einem Substrat gebildet sind, implementiert. Vorrichtungen wie etwa Dünnfilmtransistoren verschlechtern sich, wie etwa eine Schwellenspannungsverschiebung oder eine Verringerung der Lebensdauer, wenn sie für lange Zeit angesteuert werden. Wenn eine Vorrichtungsverschlechterung auftritt, ändern sich die Helligkeitscharakteristiken der Anzeigetafel, die auf der Grundlage dieser Vorrichtungen Bilder anzeigt.
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Die organische Lichtemitteranzeige in Übereinstimmung mit der vorliegenden Offenbarung ist als die folgende 5 konfiguriert, um Kompensationen auszuführen wie etwa die Vorrichtungscharakteristiken zu kompensieren oder den Helligkeitspegel einzustellen.
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Wie in 5 dargestellt ist, ist der Datentreiber 130 mit einer Datenleitung DL1 und mit einer Erfassungsleitung VREF für ein Subpixel SP verbunden. Der Datentreiber 130 führt über die Datenleitung DL1 eine Datenspannung Vdata (oder ein Datensignal) zu und führt über die Erfassungsleitung VREF eine Referenzspannung Vref zu.
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Der Datentreiber 130 gibt auf der Grundlage eines von dem Zeiteinstellungscontroller 120 ausgegebenen Datensignals DATA eine Datenspannung Vdata aus. Außerdem liefert der Datentreiber 130 an den Zeiteinstellungscontroller 120 ein über die Erfassungsleitung VREF erhaltenes Erfassungsergebnis SEND und gibt er auf der Grundlage eines von dem Zeiteinstellungscontroller 120 ausgegebenen kompensierten Datensignals CDATA eine Datenspannung Vdata aus. Der Datentreiber 130 kann den Erfassungsknoten des Subpixels über eine Echtzeitzeitdauer (einschließlich einer Anzeigezeitdauer, eine Erfassungszeitdauer und einer Nicht-Anzeige-Zeitdauer), während eine Erfassungszeitdauer, während einer Bild-Nicht-Anzeige-Zeitdauer oder während eines N-Einzelbilds (wobei N eine ganze Zahl von 1 oder größer ist) erfassen und ein Erfassungsergebnis SEND erzeugen.
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Der Datentreiber 130 legt während einer Anzeigezeitdauer der Anzeigetafel an eine Erfassungsleitung eine Ansteuerreferenzspannung mit einem bestimmten Pegel an und erfasst während einer Erfassungszeitdauer der Anzeigetafel die Erfassungsleitung, um eine Kompensationsoperation zum Kompensieren der Vorrichtungscharakteristiken oder zum Einstellen des Helligkeitspegels auszuführen.
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Der Datentreiber 130 legt an eine Erfassungsleitung eine extern zugeführte Ansteuerreferenzspannung an. Außerdem erfasst der Datentreiber 130 auf der Grundlage der extern zugeführten Erfassungsreferenzspannung die Spannung oder den Strom über die Erfassungsleitung und tastet sie bzw. ihn ab. Auf diese Weise werden diese Spannungen durch Rauschen beeinflusst, was zu einer Verringerung der Erfassungsgenauigkeit führt, wenn eine Ansteuerreferenzspannung und eine Erfassungsreferenzspannung extern zugeführt werden. Somit ist hierfür eine Lösung notwendig.
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Im Folgenden werden ein Testbeispiel und beispielhafte Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung zur Lösung von Problemen mit dem Testbeispiel beschrieben.
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<Testbeispiel>
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6 ist eine Ansicht, die zeigt, wie Datentreiber und ein Leistungsversorgungsteil in Übereinstimmung mit einem Testbeispiel konfiguriert sind. 7 ist eine Ansicht, die einige der in einem ersten Datentreiber enthaltenen Komponenten zeigt. 8 und 9 sind Ansichten zur Erläuterung einer Erfassungssignalform für einen idealen Betrieb. 10 und 11 sind Ansichten zur Erläuterung einer Erfassungssignalform mit einer Rauschkomponente.
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Wie in 6 dargestellt ist, ist in Übereinstimmung mit einem Testbeispiel ein Leistungsversorgungsteil 160 auf einer Steuerplatine 161 angeordnet und sind Datentreiber 130A bis 130C einzeln auf Sourceplatinen 131A bis 131C angeordnet.
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Der erste bis dritte Datentreiber 130A bis 130C empfängt über eine gemeinsame erste Verdrahtungsleitung VL1, die mit einem ersten Ausgang des Leistungsversorgungsteils 160 verbunden ist, und über eine gemeinsame zweite Verdrahtung VL2, die mit einem zweiten Ausgang davon verbunden ist, eine Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und eine Erfassungsreferenzspannung Vref_CI. Das heißt, in dem Testbeispiel werden die Ansteuerreferenzspannung Vref_CH, die zum Ansteuern erforderlich ist, und die Erfassungsreferenzspannung Vref_CI, die zum Erfassen erforderlich ist, beide von dem Leistungsversorgungsteil 160 empfangen, das sich extern von den Datentreibern befindet. Die Beziehung zwischen den Pegeln der Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und der Erfassungsreferenzspannung Vref_CI ist Vref_CH < Vref_CI.
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Im Folgenden werden anhand der folgenden 7 einige der Schaltungen beschrieben, die in dem Datentreiber 130A konfiguriert sind. Für den zweiten und für den dritten Datentreiber 130B und 130C wird auf die Beschreibung von 7 verwiesen.
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Wie in 7 dargestellt ist, umfasst der erste Datentreiber 130A in Übereinstimmung mit dem Testbeispiel einen Stromintegrationsschaltungsteil CI-AMP, Cf und ISW und verschiedene Schalter SSW, DSW und SAM. Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und einer Erfassungsreferenzspannung Vref_CI, die von dem Leistungsversorgungsteil ausgegeben werden, eine Ansteuerung (Spannungsladung) und eine Erfassung aus.
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Der erste Datentreiber 130A kann einen Ansteuerschalter DSW einschalten und eine extern zugeführte Ansteuerreferenzspannung Vref_CH ausgeben. Wenn die Erfassung abgeschlossen ist, kann der erste Datentreiber 130A einen Rücksetzschalter ISW einschalten und einen integrierten Kondensator Cf des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW zurücksetzen.
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Wie in 8 dargestellt ist, schaltet der erste Datentreiber 130A in Übereinstimmung mit dem Testbeispiel einen Erfassungsschalter SSW ein, führt er unter Verwendung des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine Erfassungsoperation aus und integriert er ein Erfassungsergebnis. Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer Erfassungsreferenzspannung Vref_CI eine Stromerfassung aus und schaltet einen Abtastschalter SAM ein, um einen erfassten Strom abzutasten. Eine ideale Spannungsänderung bei einem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW ist wie in der folgenden 9 gezeigt.
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Während einer Anfangszeitdauer wird bei dem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine konstante Spannung erzeugt. Während einer Erfassungszeitdauer wird bei dem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine Erfassungsspannung erzeugt, die mit der Zeit (t) linear (nichtlinear) abnimmt.
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Wie oben erläutert wurde, empfangen allerdings alle Datentreiber einschließlich des ersten Datentreibers 130A von dem extern angeordneten Leistungsversorgungsteil die Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und die Erfassungsreferenzspannung Vref_CI.
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Wie in den folgenden 10 und 11 gezeigt ist wird infolgedessen die Spannung bei dem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW durch Rauschen beeinflusst. Im Ergebnis wird während der Erfassungszeitdauer bei dem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW anstelle einer Spannung, die auf lineare (oder nichtlineare) Weise mit der Zeit (t) konstant abnimmt, eine Spannung erzeugt, die auf unerwünschte (oder anomale) Weise abnimmt. Die Summation aus 11 zeigt, dass zwischen Erfassungsdaten eine Änderung von etwa 290 mV auftritt, wenn bei 50 kHz ein Rauschen von 40 mV erzeugt wird.
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Dieses Problem tritt hauptsächlich aus den folgenden zwei Gründen auf: (1) Die Erfassungsreferenzspannung wird durch Rauschen beeinflusst und die entsprechende Rauschkomponente wird an den Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW angelegt; und (2) die Erfassungsreferenzspannung wird verstärkt und an den Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW angelegt.
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Eine solche zu der Erfassungsreferenzspannung hinzugefügte Rauschkomponente kann die Erfassungsgenauigkeit verringern, was somit zu mehr Fehlern, niedrigerer Genauigkeit, niedrigerer Gleichförmigkeit usw. beim Kompensieren der Vorrichtungscharakteristiken führt.
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<Erste beispielhafte Ausführungsform>
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12 ist eine Ansicht, die zeigt, wie Datentreiber und ein Leistungsversorgungsteil in Übereinstimmung mit einer ersten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung konfiguriert sind. 13 ist eine Ansicht, die einige der in einem ersten Datentreiber enthaltenen Komponenten zeigt. 14 ist eine Ansicht, die Änderungen der Erfassungsreferenzspannung vor der Korrektur zeigt.
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Wie in 12 dargestellt ist, ist in Übereinstimmung mit der beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ein Leistungsversorgungsteil 160 auf einer Steuerplatine 161 angeordnet und sind Datentreiber 130A bis 130C einzeln auf Sourceplatinen 131A bis 131C angeordnet.
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Der erste bis dritte Datentreiber 130A bis 130C empfangen über eine gemeinsame erste Verdrahtungsleitung VL1, die mit einem ersten Ausgang des Leistungsversorgungsteils 160 verbunden ist, eine Ansteuerreferenzspannung Vref_CH. Der erste bis dritte Datentreiber 130A bis 130C erzeugen auf der Grundlage ihrer internen Leistungsquelle jeweils Erfassungsreferenzspannungen Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3. Das heißt, in der ersten beispielhaften Ausführungsform wird von dem Leistungsversorgungsteil 160, der sich extern von den Datentreibern befindet, nur die Ansteuerreferenzspannung Vref_CH, die zum Ansteuern erforderlich ist, empfangen. Die Beziehung zwischen den Pegeln der Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und der Erfassungsreferenzspannung Vref_CI ist Vref_CH < Vref_CI.
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Im Folgenden werden anhand der folgenden 13 einige der in dem Datentreiber 130A konfigurierten Schaltungen beschrieben. Für den zweiten und für den dritten Datentreiber 130B und 130C wird auf die Beschreibung von 13 verwiesen.
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Wie in 13 dargestellt ist, umfasst der erste Datentreiber 130A in Übereinstimmung mit der ersten beispielhaften Ausführungsform einen Stromintegrationsschaltungsteil CI-AMP, Cf und ISW, verschiedene Schalter SSW, DSW und SAM und einen Spannungsgenerator 135. Die verschiedenen Schalter SSW, DSW und SAM sind in einem Erfassungsschaltungsteil enthaltene Komponenten.
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Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer von dem Leistungsversorgungsteil ausgegebenen Ansteuerreferenzspannung Vref_CH und einer auf der Grundlage einer internen Leistungsquelle VI erzeugten Erfassungsreferenzspannung Vref_CI eine Ansteuerung (Spannungsladung) und Erfassung aus.
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Der Spannungsgenerator 135 erzeugt auf der Grundlage der internen Leistungsquelle VI eine Erfassungsreferenzspannung Vref_CI. Der Spannungsgenerator 135 kann als ein Tiefsetzsteller, der eine Spannung von der internen Leistungsquelle VI heruntertransformiert, oder als ein Hochsetzsteller, der eine Spannung von der internen Leistungsquelle VI herauftransformiert, implementiert sein. Die interne Leistungsquelle VI kann aus einer der Leistungsquellen (z. B. VCC, VDD, HVDD usw.) zum Ansteuern interner Vorrichtungen in dem ersten Datentreiber 130A gewählt sein.
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Der erste Datentreiber 130A kann einen Ansteuerschalter DSW einschalten und eine extern zugeführte Ansteuerreferenzspannung Vref_CH ausgeben. Der erste Datentreiber 130A schaltet einen Erfassungsschalter SSW ein und führt unter Verwendung des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine Erfassungsoperation aus. Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer Erfassungsreferenzspannung Vref_CI eine Stromerfassung aus und schaltet einen Abtastschalter SAM ein, um einen erfassten Strom abzutasten. Wenn die Erfassung abgeschlossen ist, kann der erste Datentreiber 130A einen Rücksetzschalter ISW einschalten und einen Integrationskondensator Cf des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW zurücksetzen.
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Wie in (a) von 14 dargestellt ist, erzeugen der erste bis dritte Datentreiber 130A bis 130C in Übereinstimmung mit der ersten beispielhaften Ausführungsform auf der Grundlage ihrer internen Leistungsquelle in dieser Reihenfolge Erfassungsreferenzspannungen Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3.
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Falls die in dem ersten bis dritten Datentreiber 130A bis 130C enthaltenen internen Leistungsquellen oder die Spannungserzeugungsblöcke zum Erzeugen von Erfassungsreferenzspannungen auf der Grundlage der internen Leistungsquellen eine ideale Ausgabe erzeugen, haben die von den internen Leistungsquellen oder von den Spannungserzeugungsblöcken ausgegebenen Erfassungsreferenzspannungen denselben oder einen ähnlichen Pegel.
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Falls die in dem ersten bis dritten Datentreiber 130A bis 130C enthaltenen internen Leistungsquellen oder die Spannungserzeugungsblöcke zum Erzeugen von Erfassungsreferenzspannungen auf der Grundlage der internen Leistungsquellen andererseits keine ideale Ausgabe erzeugen, können, wie in (b) von 14 gezeigt ist, Spannungsänderungen auftreten. Falls es zwischen dem ersten bis dritten Datentreiber 130A bis 130C Änderungen der Erfassungsreferenzspannung gibt, treten Anzeigedefekte wie etwa eine Blockdimmung (eine Verringerung der Helligkeit, die in Form eines Blocks erscheint) auf.
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Obgleich (b) von 14 ein Beispiel darstellt, in dem Änderungen zwischen den Erfassungsreferenzspannungen Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3, die durch den ersten bis dritten Datentreiber 130A bis 130C erzeugt werden, auf der Grundlage der folgenden Beziehung auftreten: zweite Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 2 > erste Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 1 > dritte Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 3, ist dies lediglich eine Veranschaulichung.
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Da es zwischen den internen Leistungsquellen oder zwischen den Spannungsgeneratoren, die die Spannungen auf der Grundlage der internen Leistungsquelle erzeugen, Spannungsänderungen geben kann, können die durch den ersten bis dritten Datentreiber 130A bis 130C erzeugten Erfassungsreferenzspannungen Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3 das in (b) von 14 gezeigte Problem aufweisen.
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Im Folgenden wird eine zweite beispielhafte Ausführungsform zum Lösen des in der ersten beispielhaften Ausführungsform erwarteten Problems der Spannungsänderungen beschrieben. Da die zweite beispielhafte Ausführungsform auf der ersten beispielhaften Ausführungsform beruht, wird nur die Schaltung, die mit dem ersten Datentreiber 130A konfiguriert ist, beschrieben. Für den zweiten und für den dritten Datentreiber 130B und 130C wird auf die Beschreibung der zweiten beispielhaften Ausführungsform Bezug genommen.
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<Zweite beispielhafte Ausführungsform>
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15 ist ein detaillierter Stromlaufplan eines Versatzkorrekturteils in Übereinstimmung mit einer zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung. 16 und 17 sind Ansichten zur Erläuterung eines Betriebs des Versatzkorrekturteils. 18 ist eine Ansicht von Ansteuersignalformen des Versatzkorrekturteils. 19 zeigt Signalformdiagramme, um zwischen vor und nach einer Versatzkorrektur und zwischen dem Testbeispiel und der zweiten beispielhaften Ausführungsform Vergleiche vorzunehmen. 20 ist ein Simulationssignalformdiagramm zur Erläuterung von Verbesserungen, die durch die zweite beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung vorgenommen werden. 21 ist eine Ansicht zur Erläuterung von Erfassungssignalformen in einer Erfassungsoperation in Übereinstimmung mit der zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung.
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Wie in 15 dargestellt ist, umfasst der erste Datentreiber 130A in Übereinstimmung mit der zweiten beispielhaften Ausführungsform einen Stromintegrationsschaltungsteil CI-AMP, Cf und ISW, verschiedene Schalter SSW, DSW und SAM, einen Spannungsgenerator 135 und einen Versatzkorrekturteil 137. Die verschiedenen Schalter SSW, DSW und SAM sind in einem Erfassungsschaltungsteil enthaltene Komponenten.
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Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer Ansteuerreferenzspannung Vref_CH, die von dem Leistungsversorgungsteil ausgegeben wird, und einer Erfassungsreferenzspannung Vref_CI, die auf der Grundlage einer internen Leistungsquelle VI erzeugt wird, eine Ansteuerung (Spannungsladung) und Erfassung aus.
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Der erste Datentreiber 130A kann einen Ansteuerschalter DSW einschalten und eine extern zugeführte Ansteuerreferenzspannung Vref_CH ausgeben. Der erste Datentreiber 130A schaltet einen Erfassungsschalter SSW ein und führt unter Verwendung des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine Erfassungsoperation aus. Der erste Datentreiber 130A führt auf der Grundlage einer Erfassungsreferenzspannung Vref_CI eine Stromerfassung aus und schaltet einen Abtastschalter SAM ein, um einen erfassten Strom abzutasten. Wenn die Erfassung abgeschlossen ist, kann der erste Datentreiber 130A einen Rücksetzschalter ISW einschalten und einen Integrationskondensator Cf des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW zurücksetzen.
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Der Spannungsgenerator 135 erzeugt auf der Grundlage der internen Leistungsquelle VI eine Erfassungsreferenzspannung Vref_CI. Der Spannungsgenerator 135 kann als ein Tiefsetzsteller, der Spannung von der internen Leistungsquelle VI heruntertransformiert, oder als ein Hochsetzsteller, der Spannung von der internen Leistungsquelle VI herauftransformiert, implementiert sein. Die interne Leistungsquelle VI kann aus einer der Leistungsquellen (z. B. VCC, VDD, HVDD usw.) zum Ansteuern interner Vorrichtungen in dem ersten Datentreiber 130A ausgewählt sein.
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Der Stromintegrationsschaltungsteil CI-AMP, Cf und ISW umfasst eine Verstärkerschaltung CI-AMP, einen Integrationskondensator Cf und einen Rücksetzschalter ISW. Ein erster Anschluss (+) der Verstärkerschaltung CI-AMP ist mit einem ersten Anschluss A des Versatzkorrekturteils 137 verbunden. Ein zweiter Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP ist mit dem anderen Ende des Erfassungsschalters SSW verbunden. Ein Ausgangsanschluss O der Verstärkerschaltung CI-AMP ist mit einem Ende des Abtastschalters SAM verbunden. Ein Ende des Integrationskondensators Cf ist mit dem zweiten Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden und das andere Ende ist mit dem Ausgangsanschluss O der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden. Ein Ende des Rücksetzschalters ISW ist mit dem zweiten Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden und das andere Ende ist mit dem Ausgangsanschluss O der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden.
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Ein Ende des Erfassungsschalters SSW ist mit einem Ausgangskanal CHO des ersten Datentreibers 130A verbunden und das andere Ende ist mit dem zweiten Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP und mit einem zweiten Anschluss B des Versatzkorrekturteils 137 verbunden. Ein Ende des Ansteuerschalters DSW ist mit dem Ausgangskanal CHO des ersten Datentreibers 130A verbunden und das andere Ende ist mit einem Eingangskanal CHI des ersten Datentreibers 130A und mit einem dritten Anschluss C des Versatzkorrekturteils 137 verbunden. Ein Ende des Abtastschalters SAM ist mit dem Ausgangsanschluss O der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden und das andere Ende ist mit einer Erfassungsschaltung (oder AD-Umsetzungsschaltung oder dergleichen, nicht gezeigt) verbunden.
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Der Versatzkorrekturteil 137 dient unter Verwendung einer extern zugeführten Ansteuerreferenzspannung Vref_CH als eine Referenz zusammen mit dem Stromintegrationsschaltungsteil CI-AMP, Cf und ISW zum Aufheben oder Korrigieren von Änderungen der Erfassungsreferenzspannung Vref_CI.
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Der Versatzkorrekturteil 137 umfasst Schalter AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 und AZ_INIT1 und AZ_INIT2 und einen Versatzunterdrückungskondensator Cc. Die Schalter AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 und AZ_INIT1 und AZ_INIT2 umfassen eine erste Schaltergruppe AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3, die eine Schaltoperation zum Speichern einer Eingangsschaltung und eines Versatzes für die Verstärkerschaltung CI_AMP in dem Versatzunterdrückungskondensator Cc ausführt, und eine zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2, die eine Schaltoperation zum Anlegen einer Eingangsspannung und eines Versatzes für die Verstärkerschaltung CI_AMP an die Erfassungsreferenzspannung Vref_CI ausführt.
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Die in der ersten Schaltergruppe AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 enthaltenen Schalter schalten als Reaktion auf ein erstes Steuersignal gleichzeitig ein oder aus. Die in der zweiten Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 enthaltenen Schalter schalten als Reaktion auf ein zweites Steuersignal gleichzeitig ein oder aus. Wenn die erste Schaltergruppe AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 eingeschaltet wird, wird die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 ausgeschaltet. Die erste Schaltergruppe AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 und die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 werden auf entgegengesetzte Weise angesteuert.
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Die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B umfasst einen 1-1-Schalter AZ_INIT_B1, einen 1-2-Schalter AZ_INIT_B2 und einen 1-3-Schalter AZ_INIT_B3. Die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 umfasst einen 2-1-Schalter AZ_INIT1 und einen 2-2-Schalter AZ_INIT2.
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Ein Ende des 1-1-Schalters AZ_INIT_B1 ist mit dem zweiten Anschluss B des Versatzkorrekturteils 137 verbunden und das andere Ende ist mit einem Ende des Versatzunterdrückungskondensators Cc und mit einem Ende des 2-2-Schalters AZ_INIT2 verbunden. Ein Ende des 1-1-Schalters AZ_INIT_B1 ist über den zweiten Anschluss B des Versatzkorrekturteils 137 mit dem anderen Ende des Erfassungsschalters SSW verbunden.
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Ein Ende des 1-2-Schalters AZ_INIT_B2 ist mit dem anderen Ende des 2-1-Schalters AZ_INIT1 und mit dem ersten Anschluss A des Versatzkorrekturteils 137 verbunden und das andere Ende ist mit dem anderen Ende des 2-2-Schalters AZ_INIT2 und mit einem vierten Anschluss D des Versatzkorrekturteils 137 verbunden. Das andere Ende des 1-2-Schalters AZ_INIT_B2 ist über den vierten Anschluss D des Versatzkorrekturteils 137 mit einem Ausgang des Spannungsgenerators 135 verbunden.
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Ein Ende des 1-3-Schalters AZ_INIT_B3 ist mit einem Ende des 2-1-Schalters AZ_INIT1 und mit dem anderen Ende des Versatzunterdrückungskondensators Cc verbunden und das andere Ende ist mit dem dritten Anschluss C des Versatzkorrekturteils 137 verbunden. Das andere Ende des 1-3-Schalters AZ_INIT_B3 ist über den dritten Anschluss C des Versatzkorrekturteils 137 mit dem Eingangskanal CHI des ersten Datentreibers 130A verbunden.
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Ein Ende des 2-1-Schalters AZ_INIT1 ist mit einem Ende des 1-3-Schalters AZ_INIT_B3 und mit dem anderen Ende des Versatzunterdrückungskondensators Cc verbunden und das andere Ende ist mit dem ersten Anschluss A des Versatzkorrekturteils 137 und mit einem Ende des 1-2-Schalters AZ_INIT_B2 verbunden. Das andere Ende des 2-1-Schalters AZ_INIT1 ist über den ersten Anschluss A des Versatzkorrekturteils 137 mit dem ersten Anschluss (+) der Verstärkerschaltung CI-AMP verbunden.
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Ein Ende des 2-2-Schalters AZ_INIT2 ist mit einem Ende des Versatzunterdrückungskondensators Cc und mit dem anderen Ende des 1-1-Schalters AZ_INIT_B1 verbunden und das andere Ende ist mit dem vierten Anschluss D des Versatzkorrekturteils 137 und mit dem anderen Ende des 1-2-Schalters AZ_INIT_B2 verbunden. Das andere Ende des 2-2-Schalters AZ_INIT2 ist über den vierten Anschluss D des Versatzkorrekturteils 137 mit dem Ausgang des Spannungsgenerators 135 verbunden.
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Im Folgenden wird anhand der folgenden 16 bis 18 ein Betrieb des Versatzkorrekturteils in Übereinstimmung mit der zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung beschrieben. In 18 ist isw ein Rücksetzsignal zum Steuern des Rücksetzschalters ISW, bezeichnet az_init ein zweites Steuersignal zum Steuern der zweiten Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 und bezeichnet az_init_b ein erstes Steuersignal zum Steuern der ersten Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3.
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18 zeigt das erste und das zweite Steuersignal getrennt. Da die erste Schaltergruppe AZ_INIT_B1 bis AZ_INIT_B3 und die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 auf entgegengesetzte Weise angesteuert werden, können das erste und das zweite Steuersignal aber praktisch als ein Signal konfiguriert sein. Das heißt, die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3 kann aus n-Schaltern bestehen und die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 kann aus p-Schaltern bestehen.
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<Versatzspeicheroperation>
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Die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3 und die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 werden während einer ersten Zeitdauer, in der der Rücksetzschalter ISW durch ein Rücksetzsignal isw eingeschaltet gehalten ist, auf entgegengesetzte Weise angesteuert. Während der ersten Zeitdauer schaltet die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3 ein. In diesem Fall schaltet die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 aus. Im Folgenden wird eine Beschreibung gegeben, wie sich die Spannung in jeder Phase in einer Versatzspeicheroperation ändert.
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Eine Erfassungsreferenzspannung Vref_CI und eine Versatzspannung Voffset_power für die Erfassungsreferenzspannung Vref_CI werden als eine Eingangsspannung VIN an den ersten Anschluss (+) der Verstärkerschaltung CI-AMP angelegt. Die Eingangsspannung VIN wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: VIN = Vref_CI + Voffset_power.
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Eine Erfassungsreferenzspannung Vref_CI, eine Versatzspannung Voffset_power für die Erfassungsreferenzspannung Vref_CI und eine Verstärkerversatzspannung Voffset_AMP werden als eine Ausgangsspannung Vout an den zweiten Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP angelegt. Die Ausgangsspannung Vout wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Vout = Vref_CI + Voffset_power + Voffset_AMP.
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Wegen der Operationen der ersten Schaltergruppe AZ_INIT_BI bis AZ_INIT_B3 und der Verstärkerschaltung CI-AMP wird an zwei Enden des Versatzunterdrückungskondensators Cc die folgende Spannung angelegt. Die an den ersten Anschluss Va des Versatzunterdrückungskondensators Cc angelegte Spannung wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Va = Vref_CI + Voffset_power + Voffset_AMP. Die an einen zweiten Anschluss Vb des Versatzunterdrückungskondensators Cc angelegte Spannung wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Vb =Vref_CH.
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Auf diese Weise arbeitet die Verstärkerschaltung CI-AMP während der ersten Zeitdauer als ein Puffer und wird eine Differenzspannung zwischen den zwei Enden durch eine Schaltoperation des Versatzkorrekturteils 137 in dem Versatzunterdrückungskondensator Cc gespeichert.
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<Versatzanwendungsoperation>
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Während einer ersten Zeitdauer, in der der Rücksetzschalter ISW durch ein Rücksetzsignal isw eingeschaltet gehalten ist, werden die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 und die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3 auf entgegengesetzte Weise angesteuert. Während der zweiten Zeitdauer werden die zweite Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 eingeschaltet. In diesem Fall wird die erste Schaltergruppe AZ_INITI_B1 bis AZ_INIT_B3 ausgeschaltet. Im Folgenden wird eine Beschreibung gegeben, wie sich die Spannung in jeder Phase in einer Versatzanwendungsoperation ändert.
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Ein Wert, der durch Subtrahieren einer Verstärkerversatzspannung Voffset AMP von einer Ansteuerreferenzspannung Vref_CH erhalten wird, wird als eine Eingangsspannung VIN an den ersten Anschluss (+) der Verstärkerschaltung CI-AMP angelegt. Die Eingangsspannung VIN wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: VIN = Vref_CH - Voffset AMP.
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Eine Ansteuerreferenzspannung Vref_CH wird als eine Ausgangsspannung Vout an den zweiten Anschluss (-) der Verstärkerschaltung CI-AMP angelegt. Die Ausgangsspannung Vout wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Vout = Vref_CH.
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Wegen der Operationen der zweiten Schaltergruppe AZ_INIT1 und AZ_INIT2 und der Verstärkerschaltung CI-AMP wird an zwei Enden des Versatzunterdrückungskondensators Cc die folgende Spannung angelegt. Die an einen ersten Anschluss Va des Versatzunterdrückungskondensators Cc angelegte Spannung wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Va = Vref_CH + Voffset_power. Die an einen zweiten Anschluss Vb des Versatzunterdrückungskondensators Cc angelegte Spannung wird durch die folgende Gleichung repräsentiert: Vb = Vref CH - Voffset AMP.
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Auf diese Weise werden die Spannungspegel der Versatzreferenzspannung Vref_CI und der Verstärkungsspannung CI-AMP während der zweiten Zeitdauer durch eine Schaltoperation des Versatzkorrekturteils 137 gesteuert und ausgegeben.
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In Übereinstimmung mit der obigen Beschreibung wird in der zweiten beispielhaften Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung eine extern zugeführte gemeinsame Ansteuerreferenzspannung als eine Referenz verwendet, um in den Datentreibern erzeugte Änderungen zwischen Erfassungsreferenzspannungen Vref_CI aufzuheben.
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Wie in (a) aus 19 dargestellt ist, gibt es zwischen der ersten bis dritten Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3 vor der Korrektur wegen der Vorrichtungscharakteristiken erhebliche Änderungen. Wie aus der ersten bis dritten Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3 nach der Korrektur zu sehen ist, können die Spannungsänderungen dagegen durch Versatzkorrekturteile 137, die in dem ersten bis dritten Datentreiber vorgesehen sind, erheblich verringert sein.
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Wie in (b) aus 19 dargestellt ist, treten erhebliche Schwankungen des Spannungspegels von Rauschen auf, wenn eine extern zugeführte gemeinsame Erfassungsreferenzspannung Vref_CI verwendet wird. Allerdings können Rauschkomponenten unter Verwendung der ersten bis dritten Erfassungsreferenzspannung Vref_CI Nr. 1 bis Vref_CI Nr. 3 nach der Korrektur wie in der zweiten beispielhaften Ausführungsform weiter als mit der externen Spannung verringert werden.
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Wie in 14 und 20 zu sehen ist, ist eine extern zugeführte gemeinsame Erfassungsreferenzspannung (extern Vref_CI) anfällig für Rauschen und weist die resultierende Welligkeit eine größere Amplitude als die interne Vref_CI auf. Im Gegensatz dazu ist eine Erfassungsreferenzspannung (interne Vref_CI) in Übereinstimmung mit der zweiten beispielhaften Ausführungsform resistent gegen Rauschen und weist die resultierende Welligkeit eine kleinere Amplitude als die externe Vref_CI auf.
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In der zweiten beispielhaften Ausführungsform wird bei dem Ausgangsanschluss Vout des Stromintegrationsschaltungsteils CI-AMP, Cf und ISW eine normale rauschresistente Spannung erzeugt, die, wie in 21 gezeigt ist, mit der Zeit (t) auf lineare (oder nichtlineare) Weise abnimmt.
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Somit ist es in der zweiten beispielhaften Ausführungsform möglich, einen hohen Rauschwiderstand zu erzielen und Erfassungsfehler, die von internen Leistungsquellenänderungen in den Datentreibern entstehen können, und erheblichere Fehler, die durch Stromänderungen bei den Ansteuertransistoren wegen der internen Leistungsquellenänderungen verursacht werden, zu verhindern.
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Wie oben erwähnt wurde, besitzt die vorliegende Offenbarung den Vorteil der Erzeugung einer Erfassungsreferenzspannung in einem Datentreiber und des Minimierens von Rauschens (des Erzielens eines hohen Rauschwiderstands). Ein anderer Vorteil der vorliegenden Offenbarung ist die Verbesserung der Spannungsgenauigkeit und der Erfassungsgenauigkeit durch Korrigieren von Spannungsänderungen zwischen Erfassungsreferenzspannungen, die durch Datentreiber erzeugt werden. Ein abermals anderer Vorteil der vorliegenden Offenbarung ist, dass das Rauschen in der Erfassungsreferenzspannung verringert werden kann, was somit zu höherer Kompensationsgenauigkeit beim Ausführen von Kompensationen wie etwa Kompensationen für die Vorrichtungscharakteristiken oder zum Einstellen des Helligkeitspegels führt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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