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Die Erfindung betrifft das technische Gebiet der Fahrzeug-Nutzer-Kommunikation. Insbesondere betrifft die Erfindung ein System und ein Verfahren zur Reduzierung von allergischen Reaktionen eines Fahrzeugnutzers aufgrund von Pollenflug.
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Verschiedene Typen von Pollen in der Luft im Innenraum eines Fahrzeugs können bei den Insassen und insbesondere bei dem Fahrer des Fahrzeugs allergische Reaktionen auslösen. Das Auftreten einer allergischen Reaktion kann zu einer Ablenkung des Fahrers und zu einer Beeinträchtigung seiner Konzentration führen, wodurch das Unfallrisiko erhöht wird.
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Fahrzeuge (z.B. Automobile) können Pollenfiltersysteme enthalten, um die Belastung der Luft im Innenraum des Fahrzeugs mit Pollen zu reduzieren. Außerdem können Belüftungssysteme im Fahrzeug derart ausgebildet sein, dass das Gesicht des Fahrers nicht mit Luft beströmt wird, welche möglicherweise mit Pollen kontaminiert ist. Pollenfilter oder die Kontrolle der Belüftungs-Ausblasrichtung des Luftstroms können zwar die Blütenstaubbelastung im Fahrzeuginnenraum verringern, sie verhindern aber nicht, dass der Fahrer z.B. die Fenster öffnet und damit die Pollenbelastung im Fahrzeuginnenraum erhöht. Darüber hinaus kann durch die o.g. Maßnahmen eine allergische Reaktion des Fahrers im Fahrzeug zwar gemildert werden, bei Verlassen des Fahrzeuges stehen die o.g. Maßnahmen jedoch nicht mehr zur Verfügung und die allergische Reaktion kehrt zurück.
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Die
DE 10 2010 047 508 A1 beschreibt ein Verfahren zum Schätzen des Ausgesetztseins von Fahrzeuginsassen an Umgebungsbedingungen, die zumindest eine Unannehmlichkeit hervorrufen können. Die Insassen werden hinsichtlich ihrer Nähe zu einer Zone alarmiert, in der Bedingungen einer schwierigen Umgebung vorliegen, und die Details der Umgebungsbedingung und die geschätzte Dauer jedes Ausgesetztseins werden an die Insassen übermittelt.
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Die
DE 10 2011 085 626 A1 beschreibt ein computerimplementiertes Verfahren, das die Registrierung von mindestens einer Krankheit, die mit einem Fahrzeuginsassen verbunden ist, umfasst. Das Verfahren umfasst außerdem die Überwachung von Umweltbedingungen auf das Auftreten eines Auslösers, der wahrscheinlich Komplikationen in Bezug auf die Krankheit verursacht. Das Verfahren umfasst weiter eine Warnung des Fahrzeuginsassen über das Auftreten des Auslösers. Das Verfahren umfasst außerdem die Einstellung einer Fahrzeugkomponente oder eines Fahrzeugsystems als Reaktion auf das Auftreten des Auslösers.
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Die
DE 102 49 415 B3 beschreibt ein Kraftfahrzeug mit einem Unterstützungsmittel zur Unterstützung einer Diagnose, Therapie und/oder prophylaktischen Behandlung an einer im Fahrzeug befindlichen Person. Ferner ist außerdem eine elektronische Datenverarbeitungseinrichtung zur automatischen Ansteuerung und/oder Abfrage des Unterstützungs-Mittels vorgesehen. Durch das Unterstützungs-Mittel können automatisch Mittel aktiviert werden, die die Person zur Ausführung einer Aktion veranlassen sollen. Außerdem kann ein Identifikations-Mittel zur Identifikation der Person vorhanden sein, um das Unterstützungs-Mittel in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Identifikation der Person anzusteuern und/oder abzufragen.
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Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass Pollenfiltersysteme oder Belüftungskontrollsysteme nur bedingt zum Pollenschutz im Fahrzeug geeignet sind und z.B. durch Öffnen eines Fensters wirkungslos werden können. Außerdem ermöglichen diese Systeme nicht die Einleitung von präventiven Maßnahmen (z.B. für zukünftige Zeitpunkte und/oder für die Zeit nach Verlassen des Fahrzeuges).
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Die vorliegende Erfindung adressiert die oben angesprochenen technischen Probleme. Die beschriebenen Systeme und Verfahren ermöglichen es, einen Insassen eines Fahrzeugs (insbesondere den Fahrer) über die aktuelle und/oder die zukünftige Pollenflugaktivität zu informieren, so dass der Insasse individuelle, benutzerspezifische Maßnahmen einleiten kann. Z.B. können Informationen hinsichtlich der aktuellen Pollenflugaktivität in der Umgebung des Fahrzeugs den Fahrer dazu motivieren, bereits vor dem Verlassen des Fahrzeuges ein Antiallergikum zur Vorbeugung der allergischen Reaktion einzunehmen.
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Gemäß einem Aspekt wird ein System nach Anspruch 1 für ein Fahrzeug beschrieben. Das beschriebene System ist eingerichtet, das Risiko einer allergischen Reaktion eines Insassen des Fahrzeugs aufgrund von Pollenflug zu reduzieren. Das System umfasst eine Steuereinheit, welche eingerichtet ist, ein allergisches Profil, welches mit dem Insassen des Fahrzeugs assoziiert ist, zu ermitteln. Bei dem allergischen Profil kann es sich um ein individuelles allergisches Profil für den Insassen des Fahrzeugs handeln. Alternativ oder ergänzend kann es sich um ein (Misch)-Profil für eine Vielzahl von Insassen des Fahrzeugs handeln. Das allergische Profil kann z.B. ein oder mehrere Pollentypen angeben, welche allergische Reaktionen des oder der Insassen auslösen können. Insbesondere kann das allergische Profil ein oder mehrere Pollentypen angeben, bei denen ein Risiko besteht (z.B. ein Risiko oberhalb eines bestimmten Risiko-Schwellwerts), dass durch die ein oder mehreren Pollentypen eine allergische Reaktion mindestens eines Insassen ausgelöst wird. Desweiteren kann das allergische Profil Information über die Art und/oder das Ausmaß der allergischen Reaktion in Abhängigkeit von einem jeweiligen Pollentyp angeben. Außerdem kann das allergische Profil Informationen zu einer geeigneten medizinischen Behandlung der allergischen Reaktion angeben.
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Das System kann eine Eingabeeinheit umfassen, welche eingerichtet ist Daten für das allergische Profil von einer Fahrzeug-externen Datenbank (z.B. von einer Datenbank in einer Cloud), von einer Benutzerschnittstelle eines Informationssystems des Fahrzeugs, von einem Kartenleser des Fahrzeugs und/oder von einem persönlichen elektronischen Gerät des Insassen zu empfangen. Beispielsweise kann durch die Benutzerschnittstelle des Informationssystems des Fahrzeugs das allergische Profil durch einen Insassen des Fahrzeugs eingegeben werden. Alternativ oder ergänzend kann das allergische Profil auf dem persönlichen elektronischen Gerät (z.B. einem Smartphone) des Insassen gespeichert sein, und über die Eingabeeinheit an das System übergeben werden (z.B. über eine Bluetooth Schnittstelle). Das System kann desweiteren eine Speichereinheit umfassen, um das allergische Profil zu speichern.
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Die Steuereinheit des Systems kann weiter eingerichtet sein, ein Profil der Pollenflugaktivität an einer ersten Position, welche mit dem Fahrzeug assoziiert ist, zu ermitteln. Bei der ersten Position kann es sich z.B. um die aktuelle Position des Fahrzeugs handeln. Alternativ oder ergänzend kann es sich um eine zukünftige Position des Fahrzeugs (z.B. auf einer in einer Navigationseinheit des Fahrzeugs geplanten Route) handeln. Das Profil der Pollenflugaktivität kann ein oder mehrere Pollentypen angeben, welche an der ersten Position auftreten können. Mit anderen Worten kann das Profil der Pollenflugaktivität solche Pollentypen angeben, welche mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (z.B. einer Wahrscheinlichkeit oberhalb eines Wahrscheinlichkeits-Schwellwerts) in der Luft an der ersten Position auftreten. Darüber hinaus kann das Profil der Pollenflugaktivität Informationen bzgl. einer Konzentration der jeweiligen Pollentypen an der ersten Position angeben. Desweiteren kann das Profil der Pollenflugaktivität Informationen bzgl. ein oder mehrere Pollentypen und ggf. Informationen über die Konzentration der Pollentypen an einer Vielzahl von unterschiedlichen Positionen angeben. Die Vielzahl von Positionen kann z.B. auf einer geplanten Route des Fahrzeugs liegen.
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Die Eingabeeinheit des Systems kann eingerichtet sein, Daten für das Profil der Pollenflugaktivität von einem Pollensensor des Fahrzeugs, von einem Regensensor des Fahrzeugs, von einer Navigationseinheit des Fahrzeugs und/oder von einer Fahrzeug-externen Datenbank zu empfangen. Beispielsweise können Daten bzgl. zu erwartender Pollentypen und/oder zu erwartender Konzentrationen an der ersten Position von speziellen Datenbanken im Internet geladen werden (z.B. über eine UMTS Schnittstelle). Außerdem kann berücksichtigt werden, ob es in der direkten Umgebung des Fahrzeugs regnet (auf Basis der Regensensors), wodurch die Pollenkonzentration in der direkten Umgebung des Fahrzeugs typischerweise reduziert wird. Das Profil der Pollenflugaktivität kann auf der Speichereinheit des Fahrzeugs gespeichert werden.
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Die Steuereinheit des Fahrzeugs kann weiter eingerichtet sein, das allergische Profil und das Profil der Pollenflugaktivität zu vergleichen, um eine Übereinstimmung zwischen dem allergischen Profil und dem Profil der Pollenflugaktivität festzustellen. Das Feststellen einer Übereinstimmung kann z.B. das Ermitteln umfassen, ob ein Pollentyp sowohl im allergischen Profil als auch im Profil der Pollenflugaktivität enthalten ist. Insbesondere kann das Feststellen einer Übereinstimmung das Ermitteln umfassen, ob ein Pollentyp aus dem allergischen Profil in dem Profil der Pollenflugaktivität eine Konzentration aufweist, welche einen Konzentrations-Schwellwert überschreitet.
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Die Steuereinheit des Fahrzeugs kann eingerichtet sein, eine Maßnahme zur Reduzierung des Risikos einer allergischen Reaktion anzustoßen, wenn eine Übereinstimmung zwischen dem allergischen Profil und dem Profil der Pollenflugaktivität festgestellt wird. Die Maßnahme zur Reduzierung des Risikos einer allergischen Reaktion kann ein oder mehrere umfassen von: einen Warnhinweis an den Insassen darüber, dass ein Risiko für eine allergische Reaktion vorliegt; einen Hinweis zur Einnahme geeigneter Medikamente zur Vermeidung der allergischen Reaktion; eine Ausgabe von Informationen darüber, wo in der Umgebung des Fahrzeugs die geeigneten Medikamente bezogen werden können; das automatische Schließen einer Öffnung (z.B. Fenster, Schiebedach, etc.) des Fahrzeugs, durch welche Pollen in den Innenraum des Fahrzeugs gelangen können; und/oder eine Aufforderung an den Insassen des Fahrzeugs, die Öffnung des Fahrzeugs zu schließen.
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Das System ist somit eingerichtet durch die Ermittlung und den Vergleich eines allergischen Profils und eines Profils der Pollenflugaktivität festzustellen, ob ein Risiko für eine allergische Reaktion des Insassen durch Pollenflug besteht. Falls ein solches Risiko besteht, können durch das System geeignete Maßnahmen (z.B. Warnhinweise) angestoßen werden, durch die der Insasse auf das Risiko aufmerksam gemacht wird und/oder durch die das Risiko direkt reduziert wird (z.B. das automatische Schließen von Fahrzeugöffnungen).
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren nach Anspruch 7 zur Reduzierung des Risikos einer allergischen Reaktion eines Insassen eines Fahrzeugs aufgrund von Pollenflug beschrieben. Das Verfahren umfasst das Ermitteln eines allergischen Profils, welches mit dem Insassen des Fahrzeugs assoziiert ist, sowie das Ermitteln eines Profils der Pollenflugaktivität an einer ersten Position, welche mit dem Fahrzeug assoziiert ist. Bei der ersten Position kann es sich z.B. um die aktuelle Position des Fahrzeugs handeln, welche z.B. durch die Navigationseinheit des Fahrzeugs bestimmt werden kann. Desweiteren umfasst das Verfahren das Feststellen einer Übereinstimmung zwischen dem allergischen Profil und dem Profil der Pollenflugaktivität, sowie das Durchführung einer Maßnahme zur Reduzierung des Risikos einer allergischen Reaktion in Abhängigkeit von der festgestellten Übereinstimmung.
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Wie bereits oben dargelegt, kann sich im Fahrzeug eine Vielzahl von Insassen befinden. Das Ermitteln des allergischen Profils kann dann umfassen, das Identifizieren der Vielzahl von Insassen des Fahrzeugs (z.B. durch Sensoren in den Sitzen des Fahrzeugs oder durch Anmeldung der Vielzahl von Insassen beim System). Desweiteren kann eine Vielzahl von individuellen allergischen Profilen für die entsprechende Vielzahl von Insassen ermittelt werden und aus der Vielzahl von individuellen allergischen Profilen das allergische (Misch)-Profil ermittelt werden, welches dann mit der Vielzahl von Insassen assoziiert ist.
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Das (individuelle) allergische Profil wird im Rahmen einer Lernphase ermittelt. Diese Lernphase kann z.B. durch das oben beschriebene System und/oder durch eine Anwendung auf dem persönlichen elektronischen Gerät eines Insassen durchgeführt werden. Die Lernphase umfasst: das Erfassen einer allergischen Reaktion des Insassen an einer aktuellen Position zu einem aktuellen Zeitpunkt. Das Vorliegen einer allergischen Reaktion kann z.B. in eine Datenbank durch den Insassen eingegeben werden. Desweiteren wird ein aktuelles Profil der Pollenflugaktivität an der aktuellen Position zu dem aktuellen Zeitpunkt ermittelt (z.B. anhand der Daten, welche durch eine spezielle Datenbank im Internet bereitgestellt werden). Das allergische Profil wird dann durch Assoziieren der erfassten allergischen Reaktion des Insassen mit einem oder mehreren Pollentypen aus dem aktuellen Profil der Pollenflugaktivität ermittelt. Durch iterative Wiederholung der Schritte der Lernphase kann das allergische Profil verfeinert werden.
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Das Ermitteln des Profils der Pollenflugaktivität an der ersten Position kann umfassen, das Ermitteln einer geplanten Route des Fahrzeugs von einer Navigationseinheit des Fahrzeugs. Die erste Position kann auf der geplanten Route des Fahrzeugs liegen. Z.B. kann die erste Position am Zielort des Fahrzeugs liegen, und so kann der Insasse auf vorbereitende Maßnahmen aufmerksam gemacht werden, um eine allergische Reaktion am Zielort zu vermeiden.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Fahrzeug nach Anspruch 6 (z.B. ein Automobil oder ein Kraftfahrzeug) beschrieben, welches ein System umfasst, das das Risiko einer allergischen Reaktion eines Insassen des Fahrzeugs aufgrund von Pollenflug reduziert. Das System kann eine beliebige Kombination der in diesem Dokument beschriebenen Merkmale umfassen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Software (SW) Programm beschrieben. Das SW Programm kann eingerichtet werden, um auf einem Prozessor ausgeführt zu werden, und um dadurch das in diesem Dokument beschriebene Verfahren auszuführen.
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Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Speichermedium beschrieben. Das Speichermedium kann ein SW Programm umfassen, welches eingerichtet ist, um auf einem Prozessor ausgeführt zu werden, und um dadurch das in diesem Dokument beschriebene Verfahren auszuführen.
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Im Weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei zeigt
- 1 ein Blockdiagram eines beispielhaften Systems zur Reduzierung des Risikos von allergischen Reaktion von Fahrzeuginsassen aufgrund von Pollenflug; und
- 2 ein Flussdiagram eines beispielhaften Verfahrens zur Reduzierung des Risikos von allergischen Reaktion von Fahrzeuginsassen aufgrund von Pollenflug.
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Die Erfindung beschreibt ein Fahrzeug-Nutzer-Kommunikationssystem, welches eingerichtet ist, ein individuelles allergisches Profil des oder der Insassen des Fahrzeugs anzulegen und den oder die Insassen beim Auftreten der zum allergischen Profil passenden Pollenflugaktivität über die Pollenflugaktivität zu informieren bzw. zu warnen.
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1 zeigt ein Blockdiagram eines beispielhaften Pollenwarnsystems 100. Das System 100 umfasst eine Eingabeeinheit 104, welche eingerichtet ist, Daten bzgl. der Pollenflugaktivität und/oder Daten bzgl. des allergischen Profils eines Insassen des Fahrzeugs aufzunehmen. Beispielsweise kann die Eingabeeinheit 104 eine Verbindung zu einem Pollensensor 110 des Fahrzeugs herstellen, um so Daten bzgl. der aktuellen Pollenflugaktivität in der direkten Umgebung des Fahrzeugs zu beziehen. Alternativ oder ergänzend kann die Eingabeeinheit 104 eine Verbindung zum Internet 111 (z.B. zu spezifischen Datenbanken im Internet 111) herstellen, um im Internet zu Verfügung gestellte Daten bzgl. der aktuellen Pollenflugaktivität in dem Gebiet zu beziehen, in dem sich das Fahrzeug aktuell befindet. Dazu kann das System 100 Positionsdaten aus einer Navigationseinheit des Fahrzeugs heranziehen. Alternativ oder ergänzend kann die Eingabeeinheit 104 Verbindungen zu weiteren Informationsquellen herstellen, die für die Ermittlung der Pollenflugaktivität relevant sein könnten. Z.B. können Daten eines Regensensors des Fahrzeugs herangezogen werden, da das Ausmaß der Pollenflugaktivität in der Umgebung des Fahrzeugs im Allgemeinen bei Regen reduziert wird.
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Anhand der über die Eingabeeinheit 104 bezogenen Daten kann durch eine Steuereinheit 103 des Systems 100 ein Profil 131 der Pollenflugaktivität erstellt werden. Das Profil 131 der Pollenflugaktivität kann z.B. in einer Speichereinheit 102 (z.B. einem RAM Speicher) des Systems 100 gespeichert werden. Ein beispielhaftes Profil 131 der Pollenflugaktivität umfasst
- • Informationen bzgl. der Typen von Pollen (z.B. Pollen von Gänsefuß oder Brennnesseln, Pollen von Gräsern, Amprosiapollen, Beifußpollen und Spitzwegerichpollen); und/oder
- • Informationen bzgl. der Pollenkonzentration (nach Pollentypen).
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Desweiteren kann das Profil
131 der Pollenflugaktivität die o.g. Informationen für unterschiedliche Positionen umfassen. Beispielsweise kann das Pollenwarnsystem
100 auf Navigationsdaten des Fahrzeugs zugreifen und Informationen bzgl. der Pollentypen und/oder der Pollenkonzentration für eine Vielzahl von Positionen entlang einer geplanten Route des Fahrzeugs ermitteln. Tabelle 1 zeigt ein beispielhaftes Pollenflugaktivitäts-Profil
131 für eine Vielzahl von Positionen des Fahrzeugs. Für eine vordefinierte Liste von Pollentypen A, B, C, D wird an den Positionen 1, 2, 3, 4 (welche z.B. in einem vorbestimmten Abstand auf der geplanten Route des Fahrzeugs liegen) die Pollenkonzentration angegeben. In dem dargestellten Beispiel wird die Pollenkonzentration in vordefinierten Klassen (keine Pollen, schwache Pollenbelastung, mäßige Pollenbelastung, starke Pollenbelastung) angegeben. Alternativ können auch präzise Konzentrationsdaten angegeben werden.
Tabelle 1
| | Position 1 | Position 2 | Position 3 | Position 4 |
| Pollentyp A | kein | schwach | mäßig | stark |
| Pollentyp B | schwach | kein | kein | kein |
| Pollentyp C | mäßig | schwach | mäßig | mäßig |
| Pollentyp D | stark | stark | stark | stark |
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Folglich kann das System 100 eingerichtet sein, Informationen zur Pollenflugaktivität zu erfassen und eine Profil 131 der Pollenflugaktivität zu erstellen. Die Pollenflugaktivität kann über einen Pollenflugsenior 110 des Fahrzeugs und/oder mittels Informationen, die aus dem Internet 111 abrufbar sind, ermittelt werden. Denkbar ist auch der Einbezug eines Regensensors des Fahrzeugs in die Auswertung. Insbesondere Pollenfluginformationen aus dem Internet sind typischerweise nicht ortsgenau auf Regengebiete präzisiert. Im Fall eines Niederschlags kann typischerweise mit einer Verminderung der Pollenflugbelastung gerechnet werden. Die Niederschlagsinformation von dem Regensensor kann zur Präzisierung der Werte der Pollenkonzentration vom System 100 einbezogen werden. Desweiteren ist durch eine Verbindung des Systems 100 mit einem Navigationsgerät des Fahrzeugs die Fahrstrecke des Fahrzeugs bekannt und es kann eine Vorausschau der Pollenflugaktivität (auf der Strecke oder in der Zielregion) erfolgen. Zusammenfassend kann so ein Profil 131 der Pollenflugaktivität erstellt werden.
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Desweiteren kann das System 100 eingerichtet sein, ein Allergieprofil 132 des oder der Insassen des Fahrzeugs zu ermitteln. Dazu kann die Eingabeeinheit 104 eingerichtet sein, es einem Insassen des Fahrzeugs zu ermöglichen, über eine Benutzerschnittstelle ein Allergieprofil 132 einzugeben. Alternativ oder ergänzend kann das Allergieprofil 132 auch von einer Datenbank im Internet 111 (z.B. aus einer sogenannten Cloud) oder von einer Krankenversicherungskarte bezogen werden. Alternativ oder ergänzend kann die Eingabeeinheit 104 eingerichtet sein, das Allergieprofil 132 von einem persönlichen elektronischen Gerät 112 (z.B. von einem Smartphone) eines Fahrzeuginsassen zu empfangen. Das Allergieprofil 132 eines Insassen des Fahrzeugs kann auf der Speichereinheit 102 des Systems 100 gespeichert werden.
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Das Allergieprofil 132 eines Insassen kann z.B. eine oder mehrere der folgenden Informationen umfassen:
- • Informationen bzgl. der Pollentypen für die eine Allergie besteht;
- • Informationen bzgl. des Ausmaßes und/oder der Form der allergischen Reaktion (pro Pollentyp);
- • Informationen bzgl. Maßnahmen die gegen und/oder zur Vorbeugung einer allergischen Reaktion zu ergreifen sind (pro Pollentyp).
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Tabelle 2 zeigt ein beispielhaftes allergisches Profil
132 für einen Insassen des Fahrzeugs.
Tabelle 2
| Pollentyp | Reaktion | Maßnahme |
| A | starker Schnupfen | Nasenspray |
| F | leicht gerötete Augen | keine |
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Aus der Vielzahl von Profilen 132 einer entsprechenden Vielzahl von Insassen eines Fahrzeugs kann ein zusammenfassendes allergisches Mischprofil 132 aller (registrierten) Insassen des Fahrzeugs erzeugt werden. Das Mischprofil 132 kann aus der Vereinigung der Einzelprofile 132 der einzelnen Insassen des Fahrzeugs ermittelt werden.
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Somit kann das System 100 eingerichtet sein, ein allergisches Profil 132 eines Insassen und/oder ein allergisches Mischprofil 132 einer Vielzahl von Insassen des Fahrzeugs zu ermitteln. Das allergische Profil 132 eines Insassen kann z.B. von einer fahrzeuglokalen Datenbank (z.B. der Speichereinheit 102) oder von einer globalen Datenbank (z.B. aus einer Cloud) bezogen werden. Beispielsweise kann ein Fahrzeugnutzer über eine Benutzerschnittstelle im Fahrzeug Informationen zu seinem persönlichen Allergiebild bzw. zu den Allergenen vor denen er gewarnt werden möchte eingeben. Das Übertragen des Allergieprofils 132 in das Fahrzeug kann auch durch eine Ausleseeinheit für eine Krankenversicherungskarte erfolgen. Das Allergieprofil 132 kann fahrzeuglokal und/oder in einer globalen Datenbank (Cloud) gespeichert werden. Die Speicherung in einer globalen Datenbank bietet den Vorteil, dass das Allergieprofil 132 in einer Vielzahl von Cloud-kompatiblen Fahrzeugen abrufbar ist, so dass ein Nutzer auch in anderen Fahrzeugen auf sein Allergieprofil 132 zugreifen kann. Je nachdem welche Nutzer sind im Fahrzeug befinden (dies kann z.B. durch manuelle Auswahl über die Benutzerschnittstelle oder durch Nutzeridentifikation erfolgen) kann ein Mischprofil 132 als Kombination der verschiedenen Nutzerprofile 132 (d.h. der verschiedenen Allergiebilder) erstellt werden.
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Das Allergieprofil 132 eines Nutzers kann auch anhand einer Anwendung (z.B. einer Applikation auf dem persönlichen elektronischen Gerät 112 des Insassen) durch Training ermittelt werden. Die Anwendung kann es dem Insassen ermöglichen, eine allergische Reaktion, die auf Pollenflugaktivität zurückgeführt werden kann, in eine Datenbank (z.B. auf dem persönlichen elektronischen Gerät 112) einzugeben. Den eingegebenen Daten können dann Informationen über aktuelle Pollenflugaktivitäten (welche z.B. aus dem Internet entnommen werden) gegenübergestellt werden. Damit kann dann ein benutzerspezifisches Allergiebild (d.h. ein Allergieprofil 132) generiert werden, welches mit weiteren Eingaben von allergischen Reaktionen des Nutzers präzisiert werden kann.
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Das System 100 und insbesondere die Eingabeeinheit 104 können eingerichtet sein, automatisch beim Betreten des Fahrzeuges das Allergieprofil 132 von dem persönlichen elektronischen Gerät 112 des betretenden Nutzers auf die Speichereinheit 102 zu übertragen. Dazu kann eine spezifische Anwendung auf dem persönlichen elektronischen Gerät 112 eingerichtet sein, welche mit der Eingabeeinheit 104 des Systems 100 kommuniziert. Durch die automatische Übertragung des Allergieprofils 132 auf das System 100 kann auch eine Identifikation der Fahrzeuginsassen erfolgen. Sofern alle Mitfahrer ihr persönliches elektronisches Gerät 112 mit sich tragen und die entsprechende Anwendung installiert ist, kann so automatisch die Identifikation der Fahrzeuginsassen und die Erstellung eines Mischprofils 132 erfolgen.
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Das System 100 kann eingerichtet sein, auf Basis des Pollenflugaktivitäts-Profils 131 und des Allergieprofils 132 (des oder der Insassen des Fahrzeugs) geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere kann das System 100 eingerichtet sein, einen Abgleich des (Misch-)Profils 132 mit der (aktuellen) Pollenflugaktivität durchzuführen, und im Fall einer Übereinstimmung geeignete Maßnahmen einzuleiten. Eine Übereinstimmung liegt z.B. vor, wenn im Allergieprofil 132 eine allergische Reaktion auf einen bestimmten Pollentyp aufgeführt ist, und im Pollenflugaktivitäts-Profil 131 für eine bestimmte (z.B. für die aktuelle) Position der bestimmte Pollentyp eine vordefinierte Konzentration erreicht hat oder übersteigt (z.B. eine mäßige Konzentration).
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Bei Kenntnis der Pollenflugaktivität an zukünftigen Positionen können auch Maßnahmen bereits vor dem Eintreten einer akuten Pollenbelastung eingeleitet werden. Beispielsweise kann eine Übereinstimmung an einer Position festgestellt werden, welche das Fahrzeug auf der geplanten Route erreichen wird. Die Fahrzeuginsassen können vor dieser Übereinstimmung gewarnt werden und so Gegenmaßnahmen (z.B. die frühzeitige Einnahme eines Gegenmittels) einleiten.
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Beispielhafte Maßnahmen, welche durch das System 100 angestoßen werden können, sind
- • Die Bereitstellung ausführlicher Informationen über aktuelle Pollenflugaktivitäten (Art und Stärke) an die Insassen des Fahrzeugs (z.B. über einen Bildschirm des Fahrzeuginformationssystems). Diese Informationen können statistisch oder chronologisch aufbereitet werden und auf die aktuell im Fahrzeug befindlichen Personen zugeschnitten sein. Außerdem können diese Informationen jederzeit durch die Fahrzeuginsassen über die Benutzerschnittstelle des Fahrzeugs abgerufen werden.
- • Dem Benutzer können Hinweise zum Schließen der Fenster, des Sonnendachs oder des Cabriolet-Verdecks gegeben werden. Die Fenster oder das Sonnendach können auch (z.B. nach einem vorhergehenden Warnsignal oder aufgrund einer quittierten Meldung) automatisch vom Fahrzeug geschlossen werden.
- • Über die Benutzerschnittstelle und anhand verfügbarer Positionsdaten können Informationen bzgl. einer nächstgelegenen Apotheke (zum Kauf eines Antiallergikums) bereitgestellt werden.
- • Wenn im Allergieprofil 132 auch Informationen zur Stärke einer allergischen Reaktion vorhanden sind und/oder Informationen darüber vorhanden sind, ob die Einnahme von Antiallergika notwendig ist, können über die Benutzerschnittstelle Empfehlungen zur Einnahme eines entsprechenden Antiallergikums an den Benutzer kommuniziert werden.
- • Je nach Stärke der Pollenflugaktivität kann der Benutzer vor dem Verlassen des Fahrzeuges gewarnt werden oder entwarnt werden, um dem Benutzer so die Möglichkeit zu geben, eine präventive Maßnahme zur Verhinderung einer allergischen Reaktion beim Verlassen des Fahrzeuges durchzuführen.
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Somit kann das Pollenwarnsystem 100 eingerichtet sein, aus dem (Misch-)Profil 132 und dem Pollenflugaktivitäts-Profil 131 geeignete Maßnahmen zu ermitteln und diese geeigneten Maßnahmen über eine Ausgabeeinheit 101 anzustoßen. Beispielsweise können über die Ausgabeeinheit 101 Warnhinweise an ein Fahrzeuginformationssystem 120 übermittelt werden, welches diese Warnhinweise dann (z.B. auf einem Bildschirm) ausgeben kann.
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2 zeigt ein Flussdiagram eines beispielhaften Verfahrens 200 zur Reduzierung von allergischen Reaktionen der Insassen eines Fahrzeugs. In Schritt 201 wird ein allergisches Profil 132 des oder der Insassen des Fahrzeugs ermittelt. Dies kann anhand der oben dargelegten Methoden erfolgen. In Schritt 202 wird ein Profil 131 der Pollenflugaktivität ermittelt. Das Profil 131 der Pollenflugaktivität wird mit dem allergischen Profil 132 des oder der Insassen des Fahrzeugs verglichen (Schritt 203) und in Abhängigkeit von dem Vergleich werden geeignete Maßnahmen (z.B. Warnhinweis, das Schließen von Fahrzeugöffnungen, die Bereitstellung von medizinischen Informationen) eingeleitet (Schritt 204).
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Die Schritte 202, 203, 204 können in einem bestimmten zeitlichen Abstand und/oder nach einer bestimmten gefahrenen Strecke des Fahrzeugs wiederholt und aktualisiert werden (Schritt 205). Der Fahrer mit dem allergischen Profil 132 der Tabelle 2 fährt z.B. auf der Strecke, welche die Positionen 1, 2, 3, 4 umfasst (siehe Tabelle 1). Das Verfahren 200 kann dann die Pollenflugaktivität an der aktuellen Position des Fahrzeugs mit dem allergischen Profil 132 des Fahrers vergleichen. Sobald das Fahrzeug die Position 3 erreicht (an der eine mäßige Konzentration des Pollentyps A vorliegt), kann der Fahrer über diese Situation informiert werden (der Fahrer zeigt eine starke allergische Reaktion auf diesen Pollentyp). Außerdem kann der Fahrer daraufhingewiesen werden, dass er ein geeignetes Nasenspray einnehmen sollte, da mit einer weiter ansteigenden Belastung des Pollentyps A auf der Fahrstrecke (Position 4) zu rechnen ist.
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In dem vorliegenden Dokument werden Systeme und Verfahren beschrieben, welche zu einer Reduzierung von allergischen Reaktionen von Fahrzeuginsassen auf Pollenflug verwendet werden können. Es wird vorgeschlagen allergische Profile der Fahrzeuginsassen zu ermitteln und mit Pollenflugaktivitätsprofilen zu vergleichen. Dadurch können benutzerspezifische Informationen zur aktuellen Pollenflugaktivität bereitgestellt werden. Derartige Informationen sind insbesondere vor dem Verlassen des Fahrzeuges für den Benutzer interessant und können so allergische Reaktionen reduzieren. Die Verminderung bzw. Verhinderung einer allergischen Reaktion kann auch durch automatisches Schließen der Fenster, des Sonnendaches oder des Cabrioletverdecks, bzw. durch die Empfehlung an den Benutzer dies manuell zu tun, erfolgen. Durch die Kopplung des Pollenwarn-Systems mit einem Navigationsgerät des Fahrzeugs wird ermöglicht, dass Maßnahmen bereits vor dem Eintreten einer akuten Pollenbelastung eingeleitet werden können. Die Reduzierung von allergischen Reaktionen führt zu einem verbesserten Wohlgefühl (Nutzerzufriedenheit) der Fahrzeuginsassen und zu einer Verminderung des Unfallrisikos.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere ist zu beachten, dass die Beschreibung und die Figuren nur das Prinzip der vorgeschlagenen Verfahren, Vorrichtungen und Systeme veranschaulichen sollen.