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PATENTANSPRÜCHE
1. Verwendung einer mindestens zweischichtigen Folie (3) mit mindestens einer elektrisch isolierenden Schicht (1) und mindestens einer elektrisch leitenden Schicht (2) zur elektrischen Abschirmung einer Raumzone gegen Feldeinflüsse, wobei die Begrenzungsflächen (11) der Raumzone mit der Folie (3) verkleidet werden.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleidung mehrere Folienbahnen (4, 5) vorgesehen sind, derart, dass mindestens die leitfähigen Schichten jeder Folienbahn miteinander verbunden werden.
3. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahnen (4, 5) auf den Flächen nebeneinander angeordnet und im Kantenbereich mit auf beiden Schichtseiten die Trennfuge überlappenden Folienbändern (6, 7; 8, 9), mit gleichartigen elektrischen Eigenschaften wie die Schicht, verbunden werden.
4. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass über der Trennfuge auf der leitenden Schichtseite (2) einschichtiges leitendes Folienband (6) und auf der nichtleitenden Schichtseite (1) einschichtiges nichtleitendes Folienband (7) angeordnet wird.
5. Verwendung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass über der Trennfuge zwei zweischichtige mit einer leitenden und einer nichtleitenden Schicht versehene Folienbänder (8, 9) angeordnet werden, wobei eines mit der leitenden Schicht mit der leitenden Schichtseite der Folienbahnen (4, 5) und das andere mit der nichtleitenden Schicht mit der nichtleitenden Schichtseite der Folienbahnen (4, 5) verbunden wird.
6. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Folienbahnen (4, 5) auf den Flächen nebeneinander im Kantenbereich überlappend angeordnet und zu einer Stehnaht aufgebogen werden, wobei die äusseren Schichtseiten der Stehnaht durch ein den aufgebogenen Kantenbereich übergreifendes Folienband (10) verbunden werden.
7. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- oder Aussenflächen der Raumzonen oder beide verkleidet werden.
8. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie mit der leitenden Schichtseite gegen die Einwirkungsrichtung des Feldes angeordnet wird.
9. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (2) aus einer Metallfolie besteht.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (2) aus einem Metallgitter besteht.
11. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (2) aus einer Kunststoffolie mit Beimischungen aus leitendem Material besteht.
12. Verwendung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (2) aus Polyurethan mit Russbeimischung besteht.
13. Verwendung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Schicht (2) geerdet wird.
Zur elektrischen Abschirmung von Gehäusen, Räumlichkeiten und ganzen Gebäuden, müssen diese mit einer Hülle aus leitendem Material versehen werden. Zunehmende Bedeutung kommt einer solchen Abschirmung im wesentlichen aus folgendem Grund zu: Der ständig grösser werdenden Verbreitung von elektrischen und elektronischen Geräten zur Datenübermittlung und Datenverarbeitung, sowie zur Prozesssteuerung und Energieverteilung, welche durch Feldeinflüsse, insbesondere die da durch induzierten Ströme und Spannungen in ihrer Funktion beeinflusst werden können, steht die Möglichkeit gegenüber durch Kernexplosionen einen starken elektromagnetischen Impuls (sog. NEMP; nuclear electromagnetic pulse) hervorzuru fein. Dabei handelt es sich um eine Energieausschüttung bei Kernexplosionen in Form elektromagnetischer Wellen, deren Spektrum bis in den Gamma-Bereich reicht.
Die längerwelligen Frequenzkomponenten induzieren Strom- bzw. Spannungsstösse, welche elektrische und elektronische Anlagen zerstören können. Auch abgesehen vom NEMP nimmt die Umgebungsbelastung durch elektromagnetische Wellen zu, wodurch sich eine Abschirmung gegenüber Feldeinflüssen empfindlicher Geräte bzw. deren Standorte aufdrängt. Die Abschirmung mittels metallener Geflechte oder Platten ist zwar wirkungsvoll aber kostspielig, verarbeitungsmässig aufwendig und bewirkt ein be trächtliches Zusatzgewicht der abgeschirmten Anlage.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Abschirmung zu schaffen, welche für viele Anwendungen genügende Abschirmwirkung ergibt, ohne die vorstehend erwähnten Nachteile aufzuweisen. Dies wird durch die Verwendung gemäss Patentanspruch 1 erreicht.
Als abzuschirmende Raumzonen kommen Gebäude, Räumlichkeiten aber auch Apparategehäuse in Betracht. Bei letzteren ist die Flexibilität der Folie besonders vorteilhaft, da dadurch auch komplizierte Gehäuseformen mit einer abschirmenden Hülle versehen werden können.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren näher beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt einer zweischichtigen Folie;
Fig. 2 eine Schnittansicht einer Fläche mit zwei Folienbahnen;
Fig. 3 eine Schnittansicht wie Fig. 2 mit geänderter Verbindung der Folienbahnen;
Fig. 4 eine weitere Schnittansicht mit einer anderen Verbindung der Bahnen.
Fig. 1 zeigt den Aufbau einer zweischichtigen Folie 3 zur Verwendung als Abschirmung. Die erste Schicht 1 besteht dabei aus isolierendem Material, wobei vorzugsweise ein flexibles leichtbearbeitbares Material wie Gummi oder ein Kunststoff, wie z.B. Polyurethan (PU), PVC oder Polyäthylen in Folienform Verwendung findet. Diese erste Schicht 1 dient als Träger und Berührungsschutz für die zweite Schicht 2, welche leitend ausgestaltet und mit der ersten Schicht 1 durch Verkleben, Verschweissen oder andere Verfahren verbunden ist. Die zweite Schicht 2 kann z.B. aus Metallfolie oder ebenfalls aus einer Kunststoffschicht bestehen, welche durch Beimischung von leitenden Partikeln wie z.B. Russ (Kohlenstoff) oder Metallstaub eine gewisse Leitfähigkeit aufweist. Derartige flexible Folien sind bekannt.
Die Abschirmwirkung nimmt bei gleicher Dicke der Schicht 2 zu, je kleiner deren spezifischer Widerstand und je grösser die magnetische Permeabilität des verwendeten leitenden Materials ist. Ebenfalls kann die Abschirmwirkung durch Vergrösserung der Dicke der leitenden Schicht 2 erhöht werden. Dazu können allenfalls mehrere leitende Schichten, evtl. aus verschiedenen Materialien vorgesehen werden, wobei auch mehrere isolierende Schichten vorgesehen werden können.
Zur Verkleidung von grösseren Räumlichkeiten werden vorzugsweise mehrere Folienbahnen verwendet, welche nebeneinander an den Wänden der Räume angebracht werden. Fig. 2 zeigt die Aufsicht auf einen Schnitt durch eine Begrenzungsfläche 11 des Raumes mit einer Folienbahn 4 mit der ersten Schicht 1 und der zweiten Schicht 2 und mit einer anderen Folienbahn 5, ebenfalls mit erster Schicht 1 und zweiter Schicht 2.
Die Folien sind an der Fläche 11 des Raumes, z.B. durch Klebung oder mittels (nicht dargestellter) Klemmschienen, ange
bracht. An der Stossstelle der beiden Folienbahnen 4, 5 wird die leitende Verbindung zwischen den Folienbahnen durch ein einschichtiges Folienband 6, vorzugsweise aus dem gleichen Material wie Schicht 2, gebildet. Dieses Folienband 6 ist mit den Folienbahnen 4, 5 verschweisst oder leitfähig verklebt. Auf der isolierenden Schichtseite werden die Bahnen 4, 5 ebenfalls durch ein Folienband 7, aus einschichtigem isolierendem Material, verbunden.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Anordnung, wobei gleiche Bezugsziffern gleiche Elemente wie bei Fig. 2 bezeichnen. Die Verbindung der Schichten 1, 2 der Folienbahnen 4, 5 geschieht hier mittels Folienbändern 8, 9, welche den gleichen Schichtaufbau mit den Schichten 1, 2 wie die Bahnen 4, 5 aufweisen, wobei das Band 8 mit seiner Leitschicht 2 mit den Leitschichten 2 der Bahnen 4, 5 und das Band 9 mit seiner Isolierschicht 1 mit den Isolierschichten 1 der Bahnen 4, 5 verbunden ist.
Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsart der Verkleidung der Wand 11 mit den Folienbahnen 4, 5. Dabei sind diese an den Stossstellen zu einer Stehnaht aufgebogen, liegen mit ihren Schichten 2 aufeinander auf und können leitend verschweisst oder verklebt werden. Die Verbindung der isolierenden Schichten 1 erfolgt mittels eines übergreifenden Folienbandes 10. Dieses kann verklebt oder verschweisst werden oder auch als Klemmfeder ausgebildet werden. Ähnliche Anordnungen mit übergreifenden Bändern aus leitender Folie oder aus zweischichtiger Folie können ebenfalls vorgesehen werden.
Die leitende Schicht kann mit einer Erdungsleitung verbunden sein, wie dies bei Abschirmungen üblicherweise der Fall ist.
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PATENT CLAIMS
1. Use of an at least two-layer film (3) with at least one electrically insulating layer (1) and at least one electrically conductive layer (2) for electrically shielding a room zone from field influences, the boundary surfaces (11) of the room zone with the film (3) to be disguised.
2. Use according to claim 1, characterized in that a plurality of film webs (4, 5) are provided for cladding, in such a way that at least the conductive layers of each film web are connected to one another.
3. Use according to claim 2, characterized in that the film webs (4, 5) are arranged next to one another on the surfaces and in the edge region with film strips (6, 7; 8, 9) overlapping the joint on both layer sides, with electrical properties similar to those Layer.
4. Use according to claim 3, characterized in that single-layer non-conductive foil tape (7) is arranged over the parting line on the conductive layer side (2) and one-layer non-conductive foil tape (7) on the non-conductive layer side (1).
5. Use according to claim 3, characterized in that two double-layered foil strips (8, 9) provided with a conductive and a non-conductive layer are arranged above the parting line, one with the conductive layer having the conductive layer side of the foil webs (4, 5). and the other is connected to the non-conductive layer with the non-conductive layer side of the film webs (4, 5).
6. Use according to claim 2, characterized in that the film webs (4, 5) are arranged overlapping on the surfaces next to one another in the edge region and bent up to form a standing seam, the outer layer sides of the standing seam being connected by a film strip (10) which overlaps the bent edge region will.
7. Use according to one of the preceding claims, characterized in that the inner or outer surfaces of the room zones or both are covered.
8. Use according to one of the preceding claims, characterized in that the film is arranged with the conductive layer side against the direction of action of the field.
9. Use according to one of the preceding claims, characterized in that the conductive layer (2) consists of a metal foil.
10. Use according to one of claims 1 to 8, characterized in that the conductive layer (2) consists of a metal grid.
11. Use according to one of claims 1 to 8, characterized in that the conductive layer (2) consists of a plastic film with admixtures of conductive material.
12. Use according to claim 11, characterized in that the conductive layer (2) consists of polyurethane with soot admixture.
13. Use according to one of the preceding claims, characterized in that the conductive layer (2) is grounded.
For the electrical shielding of housings, rooms and entire buildings, these must be provided with a covering made of conductive material. Such shielding is becoming increasingly important for the following reason: The ever increasing spread of electrical and electronic devices for data transmission and data processing, as well as for process control and energy distribution, which are affected in their function by field influences, in particular those induced by currents and voltages the possibility of a strong electromagnetic pulse (so-called NEMP; nuclear electromagnetic pulse) stands out against nuclear explosions. This is a release of energy from nuclear explosions in the form of electromagnetic waves, the spectrum of which extends into the gamma range.
The longer-wave frequency components induce current and voltage surges, which can destroy electrical and electronic systems. Apart from the NEMP, the environmental pollution from electromagnetic waves also increases, which means that shielding against the field influences of sensitive devices or their locations is mandatory. The shielding by means of metallic braids or plates is effective but costly, processing-intensive and causes a considerable additional weight of the shielded system.
The invention is therefore based on the object of providing a shield which gives sufficient shielding action for many applications without having the disadvantages mentioned above. This is achieved by the use according to claim 1.
Buildings, rooms and apparatus housings can be considered as room zones to be shielded. In the latter case, the flexibility of the film is particularly advantageous, since even complex housing shapes can be provided with a shielding sheath.
Exemplary embodiments of the invention are described in more detail below with reference to the figures. In it show:
1 shows a detail of a two-layer film;
2 shows a sectional view of a surface with two film webs;
3 shows a sectional view like FIG. 2 with a modified connection of the film webs;
Fig. 4 shows a further sectional view with a different connection of the webs.
Fig. 1 shows the structure of a two-layer film 3 for use as a shield. The first layer 1 consists of insulating material, preferably a flexible, easily workable material such as rubber or a plastic, such as e.g. Polyurethane (PU), PVC or polyethylene in film form is used. This first layer 1 serves as a carrier and protection against contact for the second layer 2, which is designed to be conductive and is connected to the first layer 1 by gluing, welding or other methods. The second layer 2 can e.g. consist of metal foil or also of a plastic layer, which by admixing conductive particles such as Soot (carbon) or metal dust has a certain conductivity. Such flexible films are known.
The shielding effect increases with the same thickness of the layer 2, the smaller its specific resistance and the greater the magnetic permeability of the conductive material used. The shielding effect can also be increased by increasing the thickness of the conductive layer 2. For this purpose, if necessary, several conductive layers, possibly made of different materials, can be provided, wherein several insulating layers can also be provided.
To cover larger rooms, preferably a number of foil sheets are used, which are attached next to each other on the walls of the rooms. 2 shows the top view of a section through a boundary surface 11 of the room with a film web 4 with the first layer 1 and the second layer 2 and with another film web 5, likewise with the first layer 1 and the second layer 2.
The foils are on the surface 11 of the room, e.g. by gluing or by means of (not shown) clamping rails
brings. At the joint of the two film webs 4, 5, the conductive connection between the film webs is formed by a single-layer film band 6, preferably made of the same material as layer 2. This film strip 6 is welded to the film webs 4, 5 or adhesively bonded. On the insulating layer side, the webs 4, 5 are also connected by a film tape 7 made of a single-layer insulating material.
Fig. 3 shows a similar arrangement, with the same reference numerals designating the same elements as in Fig. 2. The layers 1, 2 of the film webs 4, 5 are connected here by means of film tapes 8, 9, which have the same layer structure with the layers 1, 2 as the webs 4, 5, the tape 8 with its conductive layer 2 with the conductive layers 2 the webs 4, 5 and the band 9 with its insulating layer 1 is connected to the insulating layers 1 of the webs 4, 5.
Fig. 4 shows another embodiment of the cladding of the wall 11 with the film webs 4, 5. These are bent at the joints to a standing seam, lie with their layers 2 on top of each other and can be welded or glued in a conductive manner. The insulating layers 1 are connected by means of an overlapping film strip 10. This can be glued or welded, or can also be designed as a clamping spring. Similar arrangements with overlapping strips made of conductive film or made of two-layer film can also be provided.
The conductive layer can be connected to an earth line, as is usually the case with shields.