Verschluss für Fahrzeugaufbauten Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluss für Fahrzeugaufbauten, mit einem Zugbolzen, der einen- ends mittels eines Lagerzapfens ausschwenkbar an einem Lagerkörper gelagert ist und sich andernends an einem Stützglied abstützt.
Es sind schon solche Verschlüsse bekanntgeworden, bei welchen sich der Zugbolzen mittels einer auf ihn aufgeschraubten Gewindemutter auf dem Stützglied ab stützt, wobei das Verschliessen und Öffnen des Ver schlusses durch Einschrauben bzw. Herausschrauben der Mutter erfolgt. Es kann hierbei jedoch beim Verschlie ssen kein gleichmässiges Festspannen des Zugbolzens er reicht werden. Bei zu starkem Festspannen ist das nachherige Lösen erschwert, und bei zu schwachem Festspannen kann ein unbeabsichtigtes Lösen erfolgen. Auch ist das Schliessen und Öffnen des Verschlusses ver hältnismässig umständlich und zeitraubend.
Durch den erfindungsgemässen Verschluss sollen die erwähnten Nachteile dadurch behoben werden, dass der Lagerzapfen exzentrisch im Lagerkörper gelagert ist, so dass durch Verdrehen desselben der Zugbolzen zwi schen dem Lagerkörper und dem Stützglied festspann- bar ist. Auf diese Weise kann ein rasches Schliessen des Verschlusses erreicht werden, wobei der Zugbolzen stest gleich stark eingespannt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt durch den Ver schluss in dessen Offenlage.
Fig. 2 ist ein gleicher senkrechter Schnitt in der Schliesslage des Verschlusses.
Fig. 3 ist ein zu Fig. 2 um 90 versetzter senkrechter Schnitt, und Fig. 4 ist ein Grundriss des Versehlusses.
Am Oberteil 1 der strichpunktiert angedeuteten Fahrzeugaufbaute ist eine Vierkanthülse 2 z. B. durch Schweissen befestigt. An zwei gegenüberliegenden Sei tenwänden der Vierkanthülse. 2 sind nach oben offene Ausschnitte 3 vorhanden, in welchen der Lagerzapfen 4 drehbar gelagert ist, der an seinem einen Ende einen Sechskantkopf 5 trägt und in der Mitte einen Exzenter teil 6 besitzt. An diesem Exzenterteil 6 ist der Zugbolzen 7 einenends gelagert. Er weist andernends einen Gewin deteil 8 auf, auf den eine Gewindemutter 9 aufge schraubt ist.
Diese Mutter 9 kann sich auf einem Stütz glied 10 abstützen, das am Unterteil 11 der Fahrzeug aufbaute z. B. mittels Schrauben befestigt ist. An der Vierkanthülse 2 ist aussen ein Auge 12 angeschweisst, durch dessen Loch ein Zugorgan 13 festgehalten wird, das ferner durch ein Loch einer Sicherungsplatte 14 hindurchgeht, die ausserdem ein Loch 15 hat, durch welche das Zugorgan auch hindurchziehbar ist.
Um den Verschluss aus der Offenlage nach Fig. 1 in die Schliesslage nach Fig. 2 zu bringen, wird der Lagerzapfen 4 durch Einwirken eines Schraubenschlüs sels 16 auf den Sechskantkopf 5 entgegen dem Uhr zeigersinn verdreht, wobei der Exzenterteil 6 den Zug bolzen 7 nach oben mitnimmt, bis sich die Mutter 9 auf das Stützglied 10 abstützt und den Zugbolzen 7 stets gleich stark spannt, wobei durch Verdrehen der Mutter 9 eine Einstellung der Spannung möglich ist. Die Mutter 9 kann selbsthemmend ausgebildet sein, so dass sie in eingestellter Lage auf dem Zugbolzen 7 festgelegt bzw. gegen Lösen gesichert ist.
In der in Fig. 2 gezeigten Schliesslage hat sich der Exzenterteil 6 über die obere Totpunktlage hinaus bis zur Anlage des Zugbolzens 7 an der inneren Seitenwand der Hülse 2 bewegt, so dass sich der Verschluss nicht von selbst lösen kann. Zur Sicherung wird die Sicherungsplatte 14 zwischen den Zugbolzen 7 und die äussere Seiten wand der Hülse 2 von oben eingesteckt, wie in Fig. 2 gezeigt ist. Ferner wird das Zugorgan 13 durch das Loch 15 der Platte 14 hindurchgezogen, wodurch, wie ebenfalls in Fig. 2 gezeigt ist, die Sicherungsplatte 14 ihrerseits gesichert ist.
Der Lagerzapfen 4 könnte, wie in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist, je nach den Platzverhältnissen auch von der anderen Seite her in die Hülse 2 eingesetzt werden. Fer ner könnte auch die eine oder andere mit dem Aus- schnitt 3 versehene Seitenwand der Vierkanthülse 2 an einen Fahrzeugteil angeschweisst werden, wobei dann der Lagerzapfen 4 jeweils so in die Hülse 2 eingesetzt werden müsste, dass der Sechskantkopf 5 über die andere Seitenwand vorsteht.
Lock for vehicle bodies The invention relates to a lock for vehicle bodies, with a tension bolt which is pivotably mounted on a bearing body at one end by means of a bearing pin and is supported on a support member at the other end.
Such closures have already become known in which the tension bolt is supported on the support member by means of a threaded nut screwed onto it, the closure and opening of the closure being carried out by screwing in or unscrewing the nut. In this case, however, even tightening of the tension bolt cannot be achieved when closing. If it is tightened too much, it is more difficult to loosen it, and if it is too weakly tightened, unintentional loosening can occur. Closing and opening the lock is also relatively laborious and time-consuming.
The above-mentioned disadvantages are to be eliminated by the closure according to the invention in that the bearing journal is mounted eccentrically in the bearing body, so that the tension bolt can be tightened between the bearing body and the support member by rotating it. In this way, the closure can be closed quickly, with the tension bolt always being clamped to the same degree.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing.
Fig. 1 is a vertical section through the closure in its open position.
Fig. 2 is the same vertical section in the closed position of the lock.
Fig. 3 is a vertical section offset by 90 from Fig. 2, and Fig. 4 is a plan view of the closure.
On the upper part 1 of the vehicle bodies indicated by dash-dotted lines is a square sleeve 2 z. B. attached by welding. On two opposite side walls of the square sleeve. 2 there are upwardly open cutouts 3 in which the bearing pin 4 is rotatably mounted, which has a hexagonal head 5 at one end and an eccentric part 6 in the middle. The tension bolt 7 is supported at one end on this eccentric part 6. On the other hand, it has a threaded part 8, onto which a threaded nut 9 is screwed.
This nut 9 can be supported on a support member 10, which built on the lower part 11 of the vehicle z. B. is attached by means of screws. An eye 12 is welded to the outside of the square sleeve 2, through the hole of which a pulling element 13 is held, which also passes through a hole in a locking plate 14 which also has a hole 15 through which the pulling element can also be pulled.
In order to bring the lock from the open position according to FIG. 1 into the closed position according to FIG. 2, the bearing pin 4 is rotated counterclockwise by the action of a screw wrench 16 on the hexagonal head 5, the eccentric part 6 pulling the tension bolt 7 upwards takes with it until the nut 9 is supported on the support member 10 and always tensions the tension bolt 7 to the same extent, whereby the tension can be adjusted by turning the nut 9. The nut 9 can be designed to be self-locking so that in the set position it is fixed on the tension bolt 7 or secured against loosening.
In the closed position shown in FIG. 2, the eccentric part 6 has moved beyond the top dead center position until the tension bolt 7 rests on the inner side wall of the sleeve 2, so that the lock cannot come loose by itself. To secure, the locking plate 14 is inserted between the tension bolt 7 and the outer side wall of the sleeve 2 from above, as shown in FIG. Furthermore, the pulling element 13 is pulled through the hole 15 of the plate 14, whereby, as is also shown in FIG. 2, the securing plate 14 is in turn secured.
The bearing pin 4 could, as shown in FIGS. 3 and 4, also be inserted into the sleeve 2 from the other side, depending on the space available. Furthermore, one or the other side wall of the square sleeve 2 provided with the cutout 3 could be welded to a vehicle part, the bearing pin 4 then having to be inserted into the sleeve 2 in such a way that the hexagonal head 5 protrudes over the other side wall.