DE3814153A1 - Radargeraet - Google Patents

Radargeraet

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DE3814153A1
DE3814153A1 DE3814153A DE3814153A DE3814153A1 DE 3814153 A1 DE3814153 A1 DE 3814153A1 DE 3814153 A DE3814153 A DE 3814153A DE 3814153 A DE3814153 A DE 3814153A DE 3814153 A1 DE3814153 A1 DE 3814153A1
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David John Price
John David Redman
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Description

Die Erfindung betrifft ein Radargerät gemäß dem Ober­ begriff des Anspruchs 1, das insbesondere zur Charakterisierung und Erkennung komplexer Ziele verwendbar ist.
Die US-PS 44 50 444 beschreibt die Verwendung eines kohärenten Radargerätes, um Abbilder von komplexen Radarzielen sowohl in Richtung der Entfernung als auch in Richtung der Quer­ entfernung zu erzeugen. Dies wird mit einem Radargerät erreicht, das Signale bei stufenweise geänderten Frequenzen aussendet, und in dem Komponenten der Echosignale gemessen werden, die in Phase oder um 90° in der Phase verschoben sind. Diese Komponenten wer­ den einschließlich einer Fourier-Transformation verarbeitet, um das Ziel-Entfernungs-Profil zu gewinnen. Eine Reihe von Profil- Kennungssignalen wird dann Entfernungszelle für Entfernungszelle einer Fourier-Transformation unterworfen, um die Doppler-Frequenz in jeder Entfernungszelle zu erhalten. Die Doppler-Frequenzen sind proportional zur Winkelgeschwindigkeit der Gesichtswinkel- Änderung des Ziels in bezug auf das Radargerät und zum Ort der Streuzentrum-Querentfernung in der Entfernungszelle relativ zu einer beliebigen Gesichts-Winkeldrehung.
Es sollte nach Möglichkeit ein nicht-kohärentes Radar­ gerät verwendet werden, weil die erforderliche Phasengenauigkeit und Frequenzstabilität beträchtlich geringer ist als bei einem kohärenten Radargerät, wodurch die Anforderungen für die Kon­ struktion des Radargerätes erheblich vereinfacht werden. Es ist bekannt, daß nicht-kohärente, in ihrer Frequenz veränderbare Radargeräte mittels einer Fourier-Transformation der empfangenen Echosignale die Energieverteilung der Echosignale als Funktion der differentiellen Entfernung zwischen Paaren von Streuzentren erzeugen. Diese Verteilung hinsichtlich der differentiellen Entfernung ist auch die Autokorrelationsfunktion der Streuzen­ tren. Es ist jedoch nicht möglich, wegen der Entfernungsmehrdeu­ tigkeit eine Karte des Radar-Reflexionsvermögens eines kompli­ zierten Ziels von einer Verteilung in bezug auf die differentiel­ le Entfernung abzuleiten.
Bisher ist nicht für möglich gehalten worden, eine wah­ re Karte des Reflexionsvermögens eines komplexen Ziels unter Ver­ wendung eines nicht-kohärenten Radargerätes abzuleiten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein nicht­ kohärentes Radargerät aufzuzeigen, das in der Lage ist, eine Karte des Radar-Reflexionsvermögens eines komplexen Ziels zu er­ zeugen, so daß das komplexe Ziel charakterisiert oder erkannt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das externe Streuzentrum jenseits des komplexen Ziels plaziert, und es wird eine gleiche Anzahl von Messungen bei jeder entsprechenden Sende­ frequenz vorgenommen, wobei die bei jeder entsprechenden Frequenz vorgenommenen Messungen addiert werden. Die Fourier-Transforma­ tion der Ergebnisse, die in der Reihenfolge der Frequenz angeord­ net werden, ergibt die differentielle Entfernungsverteilung zwi­ schen entsprechenden Paaren von Streuzentren, (die auch die Auto­ korrelationsfunktion der Streuzentren in Richtung der Entfernung ist). Das externe Streuzentrum wird dann entfernt, und es wird erneut die differentielle Entfernungsverteilung abgeleitet. Die beiden differentiellen Entfernungsverteilungen werden dann sub­ trahiert, um das Profil des Radar-Reflexionsvermögens des kom­ plexen Ziels in Richtung der Entfernung zu erhalten.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird das externe Streuzentrum innerhalb derselben Entfernungs- und Azimutauflösungszelle wie das komplexe Ziel plaziert, und das komplexe Ziel wird entweder kontinuierlich während aufeinander­ folgender Sendefrequenz-Zyklen oder in Stufen zwischen aufeinan­ derfolgenden Zyklen gedreht. Die bei jedem entsprechenden Sende­ frequenz-Zyklus gewonnenen Ergebnisse werden in Frequenzreihen­ folge angeordnet und in einem Matrixspeicher mit einer Reihe pro Frequenz-Zyklus gespeichert. Sie werden dann in einer zweidimen­ sionalen Fourier-Transformationsschaltung verarbeitet, um die Autokorrelationsfunktionen der Streuzentren in Richtung der Ent­ fernung und in Richtung der Querentfernung zu erzeugen. Das Ver­ fahren wird ohne das externe Streuzentrum wiederholt und entspre­ chende Größen in den beiden resultierenden Matrizes werden sub­ trahiert, um die geforderten Ergebnisse in einem letzten Matrix­ speicher zu gewinnen. Dieser letzte Matrixspeicher erzeugt eine Karte des Radar-Reflexionsvermögens über dem Bereich des kom­ plexen Ziels, die die Position der Haupt-Streuzentren auf dem komplexen Ziel zeigt. Als Alternative zur Drehung des komplexen Ziels kann das Radargerät entweder kontinuierlich während aufein­ anderfolgender Frequenz-Zyklen oder in Stufen zwischen aufeinan­ derfolgenden Frequenz-Zyklen um das Ziel gedreht werden.
Die vorliegende Erfindung sieht ferner eine Ausrüstung vor, die für die Verwendung von Profilen und/oder Daten angeord­ net ist, die von einem die vorliegende Erfindung verkörpernden Radargerät erzeugt werden.
Die Erfinder haben entdeckt, daß die Erfindung es er­ möglicht, unter Verwendung eines nicht-kohärenten Radargerätes ein wahres Profil des Reflexionsvermögens von komplexen Zielen zu gewinnen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 die stufenweise Änderung der Sendefrequenz als Funktion der Zeit,
Fig. 2 die Änderung der von zwei Streuzentren, die voneinander eine Entfernung aufweisen, empfan­ genen Leistung mit der Frequenz,
Fig. 3 ein Diagramm eines Paares von Streuzentren im Bereich der differentiellen Entfernung
Fig. 4A drei Streuzentren und
Fig. 4B das entsprechende Diagramm in dem differen­ tiellen Entfernungsbereich,
Fig. 5A dieselben drei Streuzentren wie in Fig. 4A zusammen mit einem externen Streuzentrum und
Fig. 5B das entsprechende Diagramm in dem differen­ tiellen Entfernungsgebiet,
Fig. 6 die Wirkung der Subtraktion des differen­ tiellen Entfernungs-Profils von Fig. 4B von dem in Fig. 5B,
Fig. 7 ein Blockschaltbild eines nicht-kohärenten Radargerätes, das bei einer ersten oder zwei­ ten Ausführungsform der Erfindung verwendbar ist,
Fig. 8 ein zweidimensionales Diagramm der differen­ tiellen Entfernung über dem Winkel für ein spezielles komplexes Ziel,
Fig. 9 ein zweidimensionales Diagramm der differen­ tiellen Entfernung über dem Winkel für das­ selbe komplexe Ziel, das für Fig. 8 verwendet wurde zusammen mit einem hinzugefügten exter­ nen Streuzentrum,
Fig. 10 ein Blockschaltbild eines nicht-kohärenten Radargerätes, das für die Verwendung in einer dritten Ausführungsform der Erfindung geeig­ net ist,
Fig. 11 ein zweidimensionales Diagramm der differen­ tiellen Entfernung über der Querentfernung für dasselbe komplexe Ziel, das für Fig. 9 verwendet wurde und
Fig. 12 ein zweidimensionales Diagramm der differen­ tiellen Entfernung über der differentiellen Querentfernung für dasselbe komplexe Ziel, das für Fig. 11 verwendet wurde zusammen mit einem zusätzlichen externen Streuzentrum.
Nicht-kohärente Radargeräte, die die Autokorrelation der Streuzentren vorsehen, nutzen einen Effekt aus, den man ver­ steht, wenn man zunächst ein vereinfachtes Beispiel betrachtet, bei dem ein nicht-kohärentes Radargerät ein Paar von Streuzentren beleuchtet, die in der Entfernung nach unten einen Abstand r von­ einander haben, der nachfolgend als differentielle Entfernung be­ zeichnet wird. Die Radarfrequenz wird stufenweise über einen Fre­ quenzbereich F gewobbelt, wobei die Frequenz von 2N aufeinander­ folgenden Gruppen von Impulsen in Stufen von f = gesteigert wird, wie es in Fig. 1 dargestellt ist.
Wenn die Frequenz in dieser Weise gewobbelt wird, än­ dern sich die relativen Phasen der Echosignale von den zwei Streuzentren und bewirken eine oszillierende Änderung der Lei­ stung der im Empfänger festgestellten Echosignale von den Streu­ zentren mit der Frequenz. Eine Frequenzanalyse der Echosignale, z.B. eine diskrete Fourier-Analyse der Echosignale erzeugt eine Abbildung des Paares in 2N Zellen in dem differentiellen Entfer­ nungsgebiet. Somit wird bei dem beschriebenen Beispiel eine "Linie" in den Zellen ±n r entsprechend der differentiellen Ent­ fernung r erzeugt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, und die J±N-ten Zellen entsprechen der maximal auflösbaren differentiellen Entfernung R, die auf die Bandbreite B des Radargerätes durch den Ausdruck
bezogen ist, wobei c die Lichtgeschwindigkeit ist.
Ein einfaches Beispiel eines komplexen Ziels enthält drei dominierende Streuzentren a 2, a 3 und a 4, die in Entfernungs­ richtung einen Abstand voneinander haben, wie es in Fig. 4A dar­ gestellt ist. Die entsprechende Energieverteilung in dem diffe­ rentiellen Entfernungsgebiet ist in Fig. 4B dargestellt, die auch die Autokorrelation von Fig. 4A ist. Jedes Paar von Streuzentren erzeugt zwei Linien in dem differentiellen Entfernungsgebiet, wobei die Linien beiderseits der Linie für die differentielle Entfernung Null einen gleichen Abstand haben, der proportional zu der differentiellen Entfernung zwischen den beiden Streuzentren ist. Beispielsweise sind a 2 und a 4 die am weitesten entfernten Streuzentren und erzeugen daher die beiden Linien, die am weite­ sten von der Linie der differenziellen Entfernung Null in dem differentiellen Entfernungsgebiet entfernt sind. In Fig. 4A und 4B stellt die Höhe der Linien die Energieverteilung dar.
Wenn ein externes Streuzentrum a 1 mit einer differen­ tiellen Entfernung von b zu a 2 eingeführt wird, wie in Fig. 5A gezeigt) werden besondere Paare von Linien a 1 a 2, a 1 a 3, a 1 a 4 in das differentielle Entfernungsgebiet gemäß Fig. 5B eingeführt, die die Autokorrelation von Fig. 5A ist. Die Subtraktion des Pro­ fils der differentiellen Entfernung von Fig. 4A von dem in Fig. 5A ergibt das in Fig. 6 dargestellte Ergebnis. Es verbleiben nur Linien, die die differentiellen Entfernungen des externen Streu­ zentrums zu jedem der Ziel-Streuzentren der Reihe nach darstel­ len. Die Entfernung jeder Linie von dem Zentrum ist proportional zur Entfernung des entsprechenden Ziel-Streuzentrums von dem externen Streuzentrum. Somit ergibt Fig. 6 eine Darstellung der Streuzentren des komplexen Ziels in der Entfernungsrichtung. Der Maßstab der Darstellung ist bekannt, wenn die Differenz der Ent­ fernung zwischen dem externen Streuzentrum und einem der Ziel- Streuzentren bekannt ist. Der Maßstab der Darstellung könnte aber auch durch Bewegung des externen Streuzentrums um eine bekannte Wegstrecke in Entfernungsrichtung und Messung der Bewegung des Entfernungs-Profils von Fig. 6 in Richtung auf die Mittellinie zu oder von dieser weg abgeleitet werden.
Ein geeignetes Radargerät zur Ableitung des Entfernungs- Profils eines komplexen Ziels ist in Fig. 7 dargestellt. Ein spannungsgesteuerter Oszillator (VCO) 1 wird stufenweise in der Frequenz durch eine Frequenz-Steuerschaltung 2 unter Steuerung einer Zeit-Steuerschaltung 3, die ferner andere Teile des Radar­ gerätes steuert, geändert. Der VCO-Ausgang wird über einen Zir­ kulator 4 einem PIN-Dioden-Schalter 5 zugeführt, der durch die Zeit-Steuerung 3 betätigt wird. Der Schalter 5 ist während der Sendeperioden geöffnet, so daß der VCO-Ausgang den gepulsten Ver­ stärker 6 erreichen kann, wobei die Impulsbreite und die Impuls­ wiederholungsfrequenz durch die Zeit-Steuerschaltung 3 gesteuert wird. Die Ausgangsimpulse des gepulsten Verstärkers 6 werden über den Duplexer 7 der Antenne 8 zugeführt. Vom Ziel 20 empfangene Echosignale werden über den Duplexer 7 dem Mischer 9 und dann den ZF-Verstärkern 10 zugeführt. Während der Empfangs-Periode wird der VCO in der Frequenz geschaltet, und sein Ausgang wird durch den geschlossenen Schalter 5 über den Zirkulator 4 zum Mischer 9 zurückgeführt, um die örtliche Oszillator-Frequenz zu erzeugen, die gegenüber der Frequenz der empfangenen Echosignale um eine Frequenz versetzt ist, die gleich der Zwischenfrequenz ist. Der Ausgang vom Mischer 9 wird im Verstärker 10 verstärkt, im Detek­ tor 11 demoduliert, in der Schaltung 12 aufgetastet und digita­ lisiert und dem Integrator 13 zugeführt. Es ist normalerweise vorzuziehen, die digitalisierten Echosignale von mehreren Impul­ sen bei jeder Sendefrequenz zu integrieren, um ein besseres Signal/Rauschverhältnis gegenüber nur einem Echosignal zu erhal­ ten. Die integrierten Echosignale werden in einem Speicher 14 gespeichert, bis der Sendefrequenz-Zyklus vollendet ist. Sie wer­ den dann in der Schaltung 15 einer Fourier-Transformation unter­ worfen, um die differentielle Entfernungs-Verteilung der Streu­ zentren abzuleiten. Die Ausgänge von der Fourier-Transformation werden für Messungen, die mit einem vorhandenen externen Streu­ zentrum 21 durchgeführt werden, in einem Speicher 16 und für Mes­ sungen, die ohne ein externes Streuzentrum durchgeführt werden, in einem Speicher 17 gespeichert. Die Ergebnisse in den Speichern 16 und 17 werden in einer Schaltung 18 für jede entsprechende differentielle Entfernungszelle subtrahiert, und die Unterschiede werden in einem Speicher 19 gespeichert, so daß man ein Diagramm der Streuzentren des komplexen Ziels in der Entfernungsrichtung erhält.
Die beschriebene Ausführungsform zeigt auf, wie ein nicht-kohärentes Radargerät verwendet werden kann, um das Profil des Reflexionsvermögens eines komplexen Ziels in der Entfernungs­ richtung abzuleiten.
Bei einer zweiten Ausführungsform der Erfindung wird entweder das komplexe Ziel gedreht oder das Radargerät um dieses bewegt. Diese relative Drehung der Streuzentren in bezug auf das Radargerät beeinflußt die Phasendifferenzen der Echosignale von Paaren von Streuzentren gemäß ihrer jeweiligen differentiellen Querentfernung in einer Weise analog zu der Wirkung der Änderung der Sendefrequenz auf die Phasenunterschiede der Echosignale von Paaren von Streuzentren gemäß ihren entsprechenden differentiellen Entfernungen. Wenn somit der Drehwinkel anstelle der Frequenz in Stufen wie in Fig. 1 geändert wird, und wenn drei dominierende Streuzentren im Abstand voneinander in Querentfernungsrichtung gemäß Fig. 4A vorhanden sind, ist die entsprechende Energiever­ teilung in dem differentiellen Querentfernungs-Gebiet wie in Fig. 4B dargestellt. In gleicher Weise ist, wenn das externe Streuzentrum mit einer differentiellen Querentfernung b von a 2 eingeführt wird, die entsprechende Energieverteilung in dem dif­ ferentiellen Querentfernungs-Gebiet, wie es in Fig. 5B darge­ stellt ist. Die Subtraktion der Verteilung der differentiellen Querentfernung von Fig. 4B von der von Fig. 5B erzeugt eine Dar­ stellung der Streuzentren des komplexen Ziels in der Querentfer­ nungsrichtung. Für dieses Ausführungsbeispiel kann das Radargerät von Fig. 7 verwendet werden, wobei die Frequenz für alle Sende­ impulse gleich ist und mehrere Impulse bei jedem entsprechenden Drehwinkel der Streuzentren in bezug auf das Radargerät verwendet werden.
Die zuvor beschriebene zweite Ausführungsform zeigt, wie ein nicht-kohärentes Radargerät verwendet werden kann, um das Profil des Reflexionsvermögens eines gedrehten komplexen Ziels in der Querentfernungsrichtung abzuleiten.
Die beiden Ausführungsformen machen jeweils von einer skalaren Subtraktion der Größen bei entsprechenden Positionen in zwei eindimensionalen Autokorrelationsfunktionen Gebrauch. Dies kann zu Fehlern in der Größe des Entfernungs-Reflexionsvermögens- Profils führen, weil die Phasen der ursprünglichen Größen igno­ riert werden. Diese Fehler werden vermieden, wenn die stufenweise geänderte Frequenz und die Winkeldrehung der Streuzentren relativ zum Radargerät kombiniert werden, wodurch ein wahres zweidimen­ sionales Profil des komplexen Ziels abgeleitet werden kann, was nachfolgend beschrieben wird.
Bei einer dritten Ausführungsform wird das komplexe Ziel kontinuierlich während einer Reihe von Sendefrequenz-Zyklen gedreht, die entweder gleichen zeitlichen Abstand haben oder kon­ tinuierlich sind. Die Drehung während jedes Frequenz-Zyklus ist verhältnismäßig klein und in der Größenordnung von 1°. Wenn das Radargerät von Fig. 7 verwendet wird, umfaßt der Ausgang eine Reihe von Profilen des Radar-Reflexionsvermögens in der Entfer­ nungsrichtung für jeden entsprechenden Frequenz-Zyklus entspre­ chend einer jeweiligen Orientierungs-Entfernung der Streuzentren. Fig. 8 zeigt die Reihe von Profilen, die in dem Gebiet der diffe­ rentiellen Entfernung erhalten werden (unmittelbar nach der Fourier-Transformation in der Schaltung 15 von Fig. 7), wenn ein einfaches Modell eines komplexen Ziels verwendet wird. Fig. 9 zeigt eine ähnliche Reihe von Profilen, wenn ein externes Streu­ zentrum in der Nähe des einfachen Modells des komplexen Ziels plaziert wird.
Ein besser geeignetes Radargerät für diese Ausführungs­ form ist in Fig. 10 dargestellt. Für gleiche Teile werden dabei in Fig. 10 die gleichen Bezugsziffern wie in Fig. 7 verwendet. Bei der Anordnung von Fig. 10 sind der Sender (Bezugsziffern 1 bis 8) und der Empfänger bis zum Integrator 13 identisch. Bei dem Radargerät von Fig. 7 werden die integrierten Echosignale für einen Sendefrequenz-Zyklus im Speicher 14 gespeichert und dann in der Schaltung 15 einer Fourier-Transformation unterworfen. Bei der Anordnung von Fig. 10 wird das Ziel 20 entsprechend den Pfei­ len gedreht, oder das Radargerät wird um das Ziel bewegt. Die integrierten Echosignale für mehrere Sendefrequenz-Zyklen, die einen Bereich von Orientierungen des Ziels 20 und des Streuzen­ trums 21 (wenn vorhanden) umfassen, werden im Speicher 22 gespei­ chert, wobei jede Reihe die integrierten Echosignale für einen entsprechenden Sendefrequenz-Zyklus und jede Spalte die inte­ grierten Echosignale bei einer entsprechenden Sendefrequenz ent­ halten, wenn die Zielorientierung geändert wird. Wenn die Drehung des Ziels vollendet ist, werden die im Speicher 22 gespeicherten integrierten Echosignale in der Schaltung 23 einer Fourier-Trans­ formation in zwei Dimensionen unterworfen. Das Ergebnis dieser Transformation ist die Erzielung eines 2-D Profils in dem Gebiet der differentiellen Entfernung über dem Gebiet der differentiel­ len Querentfernung, was in Fig. 11 für dasselbe einfache Modell eines komplexen Ziels gezeigt ist, das verwendet wurde, um die Fig. 8 und 9 zu erhalten. Fig. 12 zeigt das entsprechende 2-D Profil, das man erhält, wenn das externe Streuzentrum verwendet wird. Fig. 11 und 12 kann man aus den Fig. 8 und 9 durch eine weitere Fourier-Transformation über den Sendefrequenz-Zyklen bei entsprechenden Werten der differentiellen Entfernung erhalten, um dadurch die zweidimensionale Fourier-Transformation zu vervoll­ ständigen. Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 10 werden die Ausgänge der in der Schaltung 23 durchgeführten zweidimensionalen Fourier-Transformation in einem Speicher 24 gespeichert, wenn das externe Streuzentrum verwendet wird, wie in Fig. 12, und es er­ folgt eine Speicherung im Speicher 25, wenn das externe Streuzen­ trum nicht verwendet wird. Die Punkt für Punkt durchgeführte Sub­ traktion der Ergebnisse im Speicher 25 von denen im Speicher 24 wird in der Schaltung 18 ausgeführt, und die Ergebnisse werden in einem Speicher 26 gespeichert, so daß man eine zweidimensionale Darstellung des Radar-Reflexionsvermögens des komplexen Ziels er­ hält, was in Fig. 13 für das einfache Modell des komplexen Ziels dargestellt ist.
Das zuvor anhand der Fig. 10 bis 13 beschriebene dritte Ausführungsbeispiel zeigt, wie ein nicht-kohärentes Radargerät verwendet werden kann, um das zweidimensionale Profil des Reflexionsvermögens eines komplexen Ziels abzuleiten.

Claims (7)

1. Radargerät mit Mitteln zum Aussenden einer Folge von Radarimpulsen bei entsprechenden Frequenzen, und mit Mitteln zum Empfang entsprechender Echosignale, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Echosignale als Funktion der Sen­ defrequenz einer Fourier-Transformation zu unterwerfen, um eine Vielzahl von Transformations-Signalen abzuleiten, die eine Ver­ teilung von Paaren von Streuzentren darstellen, die die Streuzen­ tren eines komplexen Ziels und ein einzelnes bewegbares externes Streuzentrum als Funktion ihrer differentiellen Entfernung umfas­ sen, und daß Mittel vorgesehen sind, um die Transformations- Signale, die gewonnen werden, wenn das bewegbare externe Streu­ zentrum sich in einer ersten Position nahe dem komplexen Ziel befindet, mit denjenigen zu vergleichen, die gewonnen werden, wenn das bewegbare externe Streuzentrum sich entweder in einer zweiten Position nahe dem komplexen Ziel befindet oder vollstän­ dig entfernt ist, um dadurch die Positionen der Streuzentren des komplexen Ziels abzuleiten.
2. Radargerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses ein externes Streuzentrum enthält, das jenseits des kom­ plexen Ziels für eine gleiche Anzahl von Messungen, die bei jeder entsprechenen Sendefrequenz vorgenommen werden sollen, plaziert ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um die bei jeder entspre­ chenden Frequenz vorgenommenen Messungen zu addieren.
3. Radargerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß dieses ein externes Streuzentrum enthält, das innerhalb derselben Entfernungs- und Azimutauflösungszelle wie das komplexe Ziel plaziert ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um das kom­ plexe Ziel entweder kontinuierlich während aufeinanderfolgender Sendefrequenz-Zyklen oder in Stufen zwischen aufeinanderfolgenden Zyklen zu drehen.
4. Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die bei jedem entsprechenden Sendefrequenz-Zyklus gewonnenen Ergebnisse in Frequenzreihenfolge für die Speicherung in einem Matrix-Spei­ cher mit einer Reihe pro Frequenz-Zyklus anzuordnen.
5. Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Signa­ le in einer zweidimensionalen Fourier-Transformations-Schaltung zu verarbeiten, um die Autokorrelationsfunktionen der Streuzen­ tren in Richtung der Entfernung und in Richtung der Querentfer­ nung zu erzeugen.
6. Radargerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um Signale zu erzeugen, die Autokorrelationsfunktionen der Streuzentren dar­ stellen und entsprechende Signale mit keinem externen Streuzen­ trum zu erzeugen, und daß Mittel zur Verarbeitung der Gruppen von Signalen vorgesehen sind, um den Unterschied zwischen ihnen zu bestimmen.
7. Ausrüstung, gekennzeichnet durch eine Anordnung für die Verwendung von Profilen und/oder Daten, die von einem Radargerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6 erzeugt werden.
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