DE2063565C3 - Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von in einem Code m aus n auftretenden Eingangssignalen in normale binär codierte Eingangssignale - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Umwandlung von in einem Code m aus n auftretenden Eingangssignalen in normale binär codierte EingangssignaleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein maschinelles Verfahren und auf eine Vorrichtung zur Umsetzung
speziell codierter Eingangssignale, unter Heranziehung von Permutationen einer festen Anzahl von Binärzeichen
»1« und einer festen Anzahl von Binärzeichen »0« in gewöhnliche binärcodierte Signale. Das Verfahren
gemäß der Erfindung umfaßt dabei die Verfahrensschritte der Speicherung der speziell codierten Eingangssignale
in einem ersten Maschinenregister und die Speicherung einer bestimmten Konstante in einem
zweiten Maschinenregister.
In einer modernen industriellen Gesellschaft müssen große Mengen an digitaler Information über lange
Strecken übertragen werden. Diebetreffenden Informationen
werden dabei an fernliegenden Stellen für arithmetische oder verknüpfungsmäßige Verarbeitungsvorgänge
benutzt Obwohl das herkömmliche binäre Zahlensystem sich als sehr wertvoll im Hinblick
auf digitale Verarbeitungsfunktionen erwiesen hat, ist dieses Zahlensystem jedoch nicht in idealer Weise für
Übertragungszwecke geeignet Aufgrund der Schwierigkeit, Fehler festzustellen, die während der Hbertragung
des herkömmlichen Binärcodes auftreten, sind modifizierte Binärcodes entwickelt worden, die die
Fehlerermittlung stark vereinfachen. Ein derartiger Code ist der m-aus-n-Code, bei dem eine feste Anzahl m
aus einer Gesamtzahl η von binären Bitpositionen stets durch ein Binärzeichen »1« gebildet ist, während die
jeweils übrigen (n—m) Bitpositionen jeweils ein
Binärzeichen »0« führen. Die Information wird dabei durch Permutatiouen der Bitpositionen m, also der
Binärzeichen »1« in dem jeweiligen, /7-Bit umfassenden Wort codiert Einer der gebräuchlichsten /n-aus-n-Codes
ist der 2-aus-6-Code. In diesem Fall sind zwei Bitpositionen von sechs möglichen Bitpositionen jeweils
durch ein Binärzeichen »1« gebildet, während die jeweils übrigen vier Bitpositionen jeweils durch ein
Binärzeichen »0« gebildet sind.
Aufgrund der Regeln, nach denen m-aus-n-Codes
erzeugt werden, sind. Fehler, die Bits veranlassen, den entgegengesetzten Zustand von dem eigentlichen
Zustand anzunehmen, stets feststellbar. Eine Ausnahme hiervon stellt jedoch der Umstand dar, daß derartige
Fehler komplementäre Änderungen in Bitpaaren hervorrufen. Es ist mithin relativ einfach, festzustellen,
ob empfangene Codewörter fehlerhaft sind oder nicht
Obwohl m-aus-/j-Codes für Fehlerfeststell- und
Fehlerkorrekturfunktionen brauchbar sind, eignen sich derartige Codes jedoch nicht besonders gut in digitalen
Rechenvorgängen. Die meisten digitalen Verarbeitungseinrichtungen sind daher so ausgelegt, daß sie
numerische Informationen im normalen Binärzahlensystern
verarbeiten. Demgemäß mu3 der für eine zuverlässige Informationsübertragung benutzte /n-ausn-Code
vor der Verarbeitung in den gewöhnlichen Binärcode umgesetzt werden.
Bei den bekannten Lösungen dieses Problems erfolgen ein Tabellenlesen, ein mehrstufiges Verschieben
und Verarbeitungsvorgänge. Diese Lösungen erfordern jedoch eine komplizierte Einrichtung und eine
unwirtschaftliche Programmierung. Die Zeitspanne, die zum Aufsuchen einer Datenmenge für eine Codeumsetzung
oder für eine mehrstufige Verarbeitungsumsetzung erforderlich ist umfaßt häufig mehrere Maschinenzyklen.
Dies wiederum führt zu einer Verminderung des Wirkungsgrades, der sich aus der Verwendung des
m-aus-n-Codes für die Fehlerkontrolle ergibt Darüber
hinaus umfassen die das Lesen der Datenmenge betreffenden Vorgänge und die mehrstufigen Verschiebeverfahren
eine komplizierte und teuere Rechnereinrichtung, was zu einer unwirtschaftlichen Umsetzung
von /77-aus-fl-Codes in gewöhnliche Binärcodes führt.
Das damit bestehende Problem besteht darin, den Wirkungsgrad bzw. die Leistungsfähigkeit einer Codeumsetzung
von einem m-aus-n-Code in den gewöhnlichen Binärcode zu steigern.
Gelöst wird das vorstehend aufgezeigte Problem bzw. die damit bezeichnete Aufgabe durch das Verfahren zur
Umwandlung von in einem Code m aus η auftretenden Eingangssignalen in normale binärcodierte Signale,
erfindungsgemäß dadurch,
a) daß dem Abstand der in dem jeweiligen π
Signalelemente umfassenden Eingangssignal auftretenden m Signalelemente von einem Bezugspunkt
entsprechende Bjnärsignale erzeugt werden,
b) daß ein zusätzliches Binärsignal unter Heranziehung
eines konstanten Binärsignals erzeugt wird, das innerhalb dieses zusätzlichen Binärsignals eine
dem Wert des Abstands des einen Signalelements der m Signalelemente von dem Bezugspunkt
entsprechende Lage besitzt, und
c) daß die so gewonnenen Binärsignale unter Bildung des dem in dem Code m aus η auftretenden
Eingangssignal entsprechenden binärcodierten Signals addiert werden
Durch die Erfindung kommt man mit einem minimalen Schaltungsaufwand und mit einer minimalen
Zeitspanne aus, um große Mengen an für eine FehlerkontroUe entsprechend codierten Eingabedaten
für eine maschinelle Verarbeitung in binär codierte Daten umzusetzen.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des beanspruchten Verfahrens ist in dem Anspruch 2 gekennzeichnet
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erläutert
Fig. 1 zeigt schematisch in einem Blockdiagramm
einen mit einem gespeicherten Programm arbeitenden digitalen Rechner, der zur Ausführung des Umsetzsystems
gemäß der Erfindung geeignet ist, welches einen programmierten Allzweckrechner verwendet;
F i g. 2 zeigt zum Verständnis der im folgenden näher beschriebenen und in F i g. 1 und 3 dargestellten
Anordnungen in einem Diagramm den Inhalt eines Registers von in den F i g. 1 und 3 dargestellten
Registern;
Fig.3 zeigt in einem detaillierten Blockdiagramm
eine digitale Spezialzweck-Schaltung, die für eine weitere Ausführung des Umsetzsystems gemäß der
Erfindung geeignet ist
Die Erfindung bringt Vorteile von gewissen systematischen
Eigenschaften jedes Bits der /n-aus-zj-Codes mit
sich. Die Bestimmung der Bitpositionen der Binärzeichen »1« in einem /rc-aus-n-Code umfaßt eine einfache
lineare Rechenbeziehung zu dem äquivalenten Binärcode. Der äquivalente Binärcode wird dadurch erhalten,
daß die m-Bitpositionen, die jeweils ein Binärzeichen
»1« in dem m-aus-n-Code führen, mit einer Konstanten
summiert werden, die um einen Betrag verschoben ist, der gleich der Größe der Bitpositionen der am
weitesten links stehenden Binärzeichen »1« in dem /n-aus-n-Codewort ist Die Vorrichtung und das
Verfahren gemäß der Erfindung sind mit besonderem Vorteil in Fällen anwendbar, in denen innerhalb sehr
kurzer Zeitspannen eine große Anzahl derartiger Umsetzungen auszuführen ist
Das in Fig. 1 dargestellte Blockdiagramm zeigt eine programmgesteuerte Verarbeitungseinrichtung, die für
die Verwendung in einem elektronischen Fei'nsprechvermittlungssystem
geeignet ist Die Verarbeitungseinrichtung gemäß Fi g. 1 enthält einen Programmspeicher
300 und einen Kurzzeitspeicher 2Ql. In der programmgesteuerten
Verarbeitungseinrichtung gemäß F i g. 1 sind zwei Flip-FIop-Register enthalten, die den Verbindungen
mit dem Programmspeicher 300 zugehörig sind. Bei diesen Registern handelt es sich um das 18-Bit-PA-Register
304 und um das 22-Bit-PSB-Register 306. Der Inhalt des PA-Registers 304 legt die Speicherstelle fest,
zu der ein Zugriff erfolgen soll; das PSB-Register 306 speicherte Befehlsworte oder Daten, die von dem
Programmspeicher erhalten werden, oder Daten, die in den Speicher einzuschreiben sind. Das PA-Register 304
ist mit dem Programmspeicher 300 über ein Kabel 307 verbunden. Das PSB-Register 306 ist mit dem
Programmspeicher 300 über ein Kabel 326 verbunden.
Aus dem Programmspeicher werden Befehlsworte normalerweise nacheinander ausgelesen. Demgemäß
wird der Inhalt des PA-Registers 304 normalerweise vor
ίο dem Auslesen des nächsten Befehls um eine »1« erhöht
Dies erfolgt unter der Steuerung der PA-Logik 305. Gelegentlich ist es erforderlich, die Folgekette zu
unterbrechen und eine Übertragung zu einer nicht in der Folge liegenden Adresse vorzunehmen. Zu diesem
Zweck umfaßt der Befehlsvorrat eine Vielzahl von Übertragungsbefehlen, die eine Übertragungsadresse
veranlassen, in das PA-Register 304 eingeführt zu werden. Die Übertragungsadresse kann von verschiedenen
Quellen innerhalb der programmgesteuerten Verarbeitungseinrichtung gemäß F i g. 1 erhalten werden.
Die minimale Zeitspanne zwischen aufeinanderfolgendem Auslesen des Programmspeichers 300 ist durch
die Schaltungskonstanten festgelegt Es ist wünschenswert, daß diese Gesamtzeit für die Ausführung der
Befehl·* zur Verfugung steht, die aus dem Speicher ausgelesen sind. Aus diesem Grund ist das PO-Register
501 zusätzlich zu dem PSB-Register 306 vorgesehen. Zu einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb des Grundmaschinenzyklus
wird der Inhalt des PSB-Registers 306 in das PO-Register 501 zur Decodierung eingeführt
Danach wird der Inhalt des PA-Registers 304 um »1« erhöht, und die neu erzeugte Speicheradresse wird in
den Programmspeicher 300 übertragen, wodurch der in der Folge nächste Befehl erzielt ist In dem Fall, daß der
Befehl in dem PO-Register 501 ein Übertragungsbefehl ist, muß die Übertragungsadresse anstatt die nächste
Folge-Adresse dazu herangezogen werden, den nächsten Befehl aus dem Programmspeicher 300 zu e. halten.
Wenn die nächste Folge-Adresse bereits gelesen worden ist, jedoch eine Übertragung auszuführen ist,
wird der Inhalt des PSB-Registers 306 gelöscht
Ein in dem PO-Register 501 enthaltener Befehl wird mittels des Befehlsumwerters 502 decodiert. Dieser
Befehlsumwerter 502 erzeugt für den in dem PO-Register 501 jeweils enthaltenem Befehl eindeutige Ausgangssignale.
Die Ausgangssignale des Befehlsumwerters 502 steuern die Gatterwirkungen und Verknüpfungsoperationen,
die in der programmgesteuerten
so Verarbeitungseinrichtung gemäß F i g. 1 stattfinden.
Wie in F i g. 1 dargestellt, enthält die programmgesteuerte Verarbeitungseinrichtung eine Vielzahl von
Flip-Flop-Registern. Im allgemeinen kann der Inhalt irgendeines Registers zu irgendeinem anderen Register
in der Verarbeitungseinrichtung hingeführt werden. Diese Informationsübertragung erfolgt Über eine
Programmleitungs-Sammelschiene 202. Um über die Programmleitungs-Sammelschiene 202 Daten von
einem Register zu einem anderen Register zu übertragen, werden ein an das Ausgangs-Register
angeschlossenes Ausgangs-Gatter und ein an das Ziel-Register angeschlossenes Eingangs-Gatter aktiviert.
Viele Register der Verarbeitungseinrichtung werden hauptsächlich für spezielle Funktionen benutzt; sie sind jedoch nicht auf eine derartige Anwendung beschränkt. So werden zum Beispiel das AA-Register 302, das CA-Register 303 und das GR-Register 203 hauptsäch-
Viele Register der Verarbeitungseinrichtung werden hauptsächlich für spezielle Funktionen benutzt; sie sind jedoch nicht auf eine derartige Anwendung beschränkt. So werden zum Beispiel das AA-Register 302, das CA-Register 303 und das GR-Register 203 hauptsäch-
lieh für die Verbindung mit dem Kurzzeitspeicher 201
benutzt. Über die Programmleitungs-Sammelschiene 202 kann dabei eine 15-Bit-Adresse entweder von dem
AA-Register 302 oder dem CA-Register 303 zu dem CSA-Register 142 hin übertragen werden. In den
Ktirzzeitspeicher 201 einzuschreibende Daten können von dem GR-Register 203 oder von irgendwelchen
anderen Registern über die Programmleitungs-Sammelschiene 202 dem CSI-Register 141 zugeleitet werden.
Der Kurzzeitspeicher 201 ist ein mit dem Auslesen seine Information verlierender Speicher. Irgendein
Speicherplatz, der durch die Verarbeitungseinrichtung ausgelesen wird, muß wieder regeneriert werden, um die
Daten für anschließende Leseoperationen bereit zu halten. Der Kurzzeitspeicher 201 enthält keine Flip-Flop-Register für die Speicherung der Daten, die für die
Regeneration festzuhalten sind. Vielmehr werden die aus dem Speicher ausgelesenen Daten in das GR-Register 203 eingeführt und die Regenerierungsuaieii
werden aus dem CSI-Register 141 erhalten. Zwischen dem Auslesen und der Regenerierung steht eine
ausreichende Zeitspanne zur Verfugung, innerhalb der die gelesenen Daten von dem CR-Register 203 zu dem
CSI-Register 141 hingeleitet werden können.
Das LR-Register 204, das LF-Register 205, das LM-Register 206 und das LW-Register 207 werden in
Verbindung mit Befehlen verwendet, die eine Vielzahl
von Verknüpfungsoperationen durchführen Die Verknüpfungsfunktionsschaltung 220 wird von diesen
Befehlen benutzt. Im allgemeinen werden der Inhalt des GR-Registers 203 und des LR-Registers 204 entsprechend der Verknüpfungsfunktion zusammengefaßt, die
durch den Inhalt des LF-Registers 205 bezeichnet ist. Der Inhalt des LM-Registers 206 wird in der
Verknüpfungsfunktions-Schaltung 220 dazu herangezogen, selektiv bestimmte Bits abzudecken bzw. auszublenden, so daß die Verknüpfungsfunktion lediglich auf
diejenigen Bits der Eingabe-Worte hin ausgeführt wird, für die in dem LM-Register 206 eine »1« vorhanden ist.
Für alle Bits, für die in dem LM-Register 206 eine »0« vorhanden ist, wird eine »0« erzeugt Das durch die
Verknüpfungsfunktionsschaltung 220 schließlich erzeugte Datenwort wird über die Programmleitungs-Sammelschienen 202dem LW-Register 207 zugeleitet.
Wenn der Wunsch besteht, daß diejenigen Bits, auf die hin eine Verknüpfungsfunktion ausgeführt worden
ist, in das GR-Register 203 zurückzuführen sind, wobei jedoch sämtliche übrigen Bits des GR-Registers 203
nicht zu zerstören sind, so wird die Einfügungs-Abdeckschaltung 208 verwendet. Diese selektive Einfügung in
das GR-Register wird durch gewöhnliche Ansteuerung der »!«-Seite des jeweiligen Bits des LW-Registers 207
in das GR-Register 203 über die Programmleitungs-Sammelschiene 202 bewirkt Gleichzeitig wird der
Inhalt des LM-Registers 206 mit der »0« Seite des jeweiligen Bits des LW-Registers 207 zusammengefaßt,
und das Ergebnis wird der »Lösch«-Seite des jeweiligen Bits des GR-Registers 203 zugeleitet Als Ergebnis
dieser Maßnahmen wird eine »1« in das jeweilige Bit des GR-Registers 203 eingeschrieben, für die eine »I« in
dem LW-Register 207 vorhanden war. Eine »0« wird hingegen in das jeweilige Bit des GR-RegistP.i
eingeschrieben, für die eine »i« in dem LM-Rcgisier 206
und eine »0« in dem LW-Register 207 enthalten war. Es sei daran erinnert, daß eine »1« nur in jenen Bitstellen
des LW-Registers 207 auftreten kann, für die eine »I« in dem LM-Register 206 enthalten war. Demgemäß wird
eine Änderung lediglich bei jenen Bits des GR-Registers 203 vorgenommen, für die eine »1« in dem LM-Register
206 vorhanden ist.
Die Summenwaizschaltung 301 ist eine Verknüpfungsschaltung, die für verschiedene Zwecke verwendet
wird. Diese Schaltung 301 kann dazu herangezogen werden, den Inhalt des GR-Registers 203 um einen
festgelegten Betrag umzuwälzen, uitd 7w,-r dadurch, daß
der Inhalt des GR-Registers 203 über die Programmleitungs-Sammelschiene zu der Summenwälzschaltung 301
hingeleitet wird, und daß das umgewälzte Ergebnis zu dem GR-Register 203 zurückgeleitet wird Die Summenumwälzschaltung 301 wird ferner dazu herangezogen, den Inhalt des GR-Registers 203 und des
AA-Registers 302 zu addieren. Das Ergebnis wird dann in das AA-Register302 eingeführt
In der nachstehend aufgeführten Tabelle I ist eine Folge von programmierten Befehlen für die Ausführung
der vorliegenden Erfindung angegeben, welche in dem Programmspeicher 300 gemäß F i g. 1 gespeichert
werden können.
(Zeile)
AND
COMSG
ZAA
FLZT
TCNS
AAXLR
FLZT
TCNS
ERROR
ERROR
Abdeckung sämtlicher Bits mit Ausnahme der
Bits niederer Ordnung in GR 203
Speichere die Größe der ersten »0«-Speicherstelle (Z. 1) in dem AA-Register und setze ein
Prüfkennzeichen
Gehe auf »Fehler« über, wenn Prüfkennzeichen nicht gesetzt ist
Speichere die Größe der zweiten »0«-Speicherstelle (L 2) in dem AA-Register und setze Prüf-Kennzeichen
zeichen nicht gesetzt ist
TCNS
ADD
ERROR
12
| AAXRF | /O/30000 | 13 |
| LGR | 14 | |
| RGLO | 15 | |
16
| LRXGR | 17 | 17 |
| ADD | TTSA | 18 |
| AAXGR | ZGR | 19 |
| AND | TR RETURN | 20 |
| RETURN | END | 21 |
| ERROR | 22 | |
| 23 | ||
| 24 | ||
| I orlNCl/uni: | (/.cilo) |
| U inset/-Unterprogramm | 11 |
| COMS | |
Komplementbildung von GR 203, setze Prüfkennzeichen, wenn GR 203 sämtlich »1«-
Zeichen enthält
Übertrage, wenn Prüf-Kennzeichen nicht gesetzt ist
Lade L2 in RF-Register
Lade die Konstante in GK 203
Wälze den Inhalt von GR 203 nach links um
durch den Inhalt des RF-Regi;ters
Addiere die verschobene Konstante in GR 203
zum Inhalt des AA-Registers (Z-2)
Führe L 1 vom LR-Register zu GR 203
Addiere L\ in GR?03 zur Summe der verschobenen Konstanten und / 2 im AA-Register
Führe das Ergebnis vom AA-Register zu
GR 203 hin
Lade die Konstante in GK 203
Wälze den Inhalt von GR 203 nach links um
durch den Inhalt des RF-Regi;ters
Addiere die verschobene Konstante in GR 203
zum Inhalt des AA-Registers (Z-2)
Führe L 1 vom LR-Register zu GR 203
Addiere L\ in GR?03 zur Summe der verschobenen Konstanten und / 2 im AA-Register
Führe das Ergebnis vom AA-Register zu
GR 203 hin
Decke sämtliche Bits mit Ausnahme der unteren
vier Bits im GR 203 ab
Kehre zum Anforderungsprogramm zurück
Lösche GR 203 und
Gehe auf »Rückkehr« über
vier Bits im GR 203 ab
Kehre zum Anforderungsprogramm zurück
Lösche GR 203 und
Gehe auf »Rückkehr« über
Die vorstehende Programmliste kann wie folgt gedeutet werden:
Der Befehl in der Zeile 3 bewirkt die Abdeckung bzw. Ausblendung sämtlicher Bits mit Ausnahme der sechs
Bits niederer Ordnung (am weitesten rechts) in dem G R-Register 203.
Der Befehl in der Zeile 4 bewirkt die Komplementierung des Inhalts des GR-Registers 203. Dies ermöglicht
eine Suche nach Binärzeichen »0« anstatt nach Binärzeichen »1« in dem 2-aus-6-Code.
Der Befehl in Zeile 5 bewirkt die Löschung des Inhalts des AA-Registers 302.
Der Befehl in Zeile 6 nimmt von rechts nach links laufend die ersten sechs Bitpositionen in dem GR-Register
203 für die erste »0« ein. Die Stelle dieser ersten »0«, die als die Größe »L 1« bezeichnet werden kann,
wird in das AA-Register 302 eingeführt Gleichzeitig wird in einem Flip-Flop des Übertragungs-Puffers 400
ein Prüfkennzeichen gesetzt
Der Befehl in Zeile 7 dient zur Überprüfung, ob dieses
Kennzeichen gesetzt ist; ist das Kennzeichen nicht gesetzt, so erfolgt der Übergang zu der Stelle »Fehler«
in Zeile 22.
Diese Übertragung zeigt an, daß keine »1« in dem ursprünglichen 2-aus-6-Code vorhanden war und daß
demgemäß ein Fehler aufgetreten ist Wenn das Kennzeichen gesetzt worden ist wird der Befehl in Zeile
8 ausgeführt wobei der Wert der Größe L1 aus dem
AA-Register 302 in das LR-Register 204 übertragen wird. Damit wird dieser Wert für eine zukünftige
Verwendung aufbewahrt
In Zeile 9 bestimmt der Befehl »FLZT« die zweite »0« von rechts in dem GR-Register 203 und damit natürlich
entsprechend die zweite »1« des 2-aus-6-Codes. Der Wert»/. 2« dieser Bitposition wird in dem AA-Register
302 gespeichert und das Prüfkennzeichen wird gesetzt In der Zeile 10 wird das Kennzeichen geprüft, um
festzustellen, ob die zweite »1« in dem ursprünglichen
Jj 2-aus-6-Code vorhanden war. Ist die zweite »1« in dem
betreffenden Code nicht vorhanden, so erfolgt ein Übergang zu der Stelle »Fehler« in der Zeile 22.
Gemäß Zeile 11 wird der Inhalt des GR-Registers 203 komplementiert, und das Prüfkennzeichen wird gesetzt,
wenn sämtliche »!«-Zeichen in dem GR-Register 203 vor der Komplementierung vorhanden waren. Wenn
das ursprüngliche Codewort in fehlerhafter Weise mehr als zwei »1 «-Zeichen aufwies, bleibt in dem GR-Register
203 bei der Ausführung des Befehls gemäß Zeile 11 eine
5 »0« zurück. Dieser Zustand wird durch die Ausführung des Befehls in Zeile 12 ermittelt und es erfolgt ein
Übergang auf die »Fehler«-Stelle in Zeile 22.
An dieser Stelle dürfte ersichtlich sein, daß in dem LR-Register 204 eine Zahl enthalten ist die der Größe
in L1 entspricht nämlich der Lage der am weitesten
rechts stehenden »1« in dem 2-aus-6-Code. Das AA-Register 302 enthält seinerseits den Wert der
Größe L 2, nämlich die Lage der zweiten am weitesten rechts stehenden »1« in dem ursprünglichen 2-aus-6-Code.
Diese Größen werden, wie im folgenden noch näher beschrieben werden wird, dazu herangezogen,
das binäre Äquivalent des 2-aus-6-Codes zu berechnen. Die nachstehend angegebene Tabelle II dürfte im
Hinblick auf das Verständnis der Rechenoperationen von Nutzen sein, die zur Berechnung der binären
Äquivalente erforderlich sind. In der Tabelle II sind dabei Tasten angegeben, die bestimmte 2-aus-6-Codes
erzeugen, ferner die entsprechenden Werte der Größen L1 und L 2, der Wert der nachstehend noch näher zu
beschreibenden Größe »C2« und das binäre Äquivalent (Summe). Die Anwendung dieser Werte wird nachstehend
näher erläutert
| 9 | g.Code | 20 63 | 565 | L2 | 10 | Cl | Summe | |
| 0001(1) | 0000(0) | 0001(1) | ||||||
| Tabelle I! | 000011 | 0010(2) | 0000(0) | 0010(2) | ||||
| Taste | 000101 | Binär (Dezimal) | 0010(2) | 0000(0) | 0011(3) | |||
| 000110 | L\ | 0011(3) | 0001(1) | 0100(4) | ||||
| 1 | 001001 | 0000(0) | 0011(3) | 0001(1) | 0101(5) | |||
| ? | 001010 | 0000(0) | 0011(3) | 0001(1) | 0110(6) | |||
| 3 | 001100 | 0001(1) | 0100(4) | 0011(3) | 0111(7) | |||
| 4 | 010001 | 0000(0) | 0100(4) | 0011(3) | 1000(8) | |||
| 5 | 010010 | 0001(1) | 0100(4) | 0011(3) | 1001(9) | |||
| 6 | 010100 | 0010(2) | 0100(4) | 0011(3) | 1010(10) | |||
| 7 | 011000 | 0000(0) | 0101(5) | 0110(6) | 1011(11) | |||
| 8 | 100001 | 0001(1) | 0101(5) | 0110(6) | 1100(12) | |||
| 9 | 100010 | 0010(2) | 0101(5) | 0110(6) | 1101(13) | |||
| O | 100100 | 0011(3) | 0101(5) | 111^14) | ||||
| ST3P | 101000 | 0000(0) | 0101(5) | 0110(6) | 1111(15) | |||
| STP | 110000 | 0001(1) | ||||||
| KP | 0010(2) | |||||||
| ST2P | ÜO11(3) | |||||||
| ST | 0100(4) | |||||||
Gemäß Zeile 13 in Tabelle I wird der Wert der Größe L 2 aus dem AA-Register 302 zu der Summenumwälzschaltung
301 hin geleitet. Gemäß Zeile 14 wird ein >-, konstanter Wert C in das GR-Register 203 geladen.
Dieser konstante Wert bzw. diese Konstante ist eine binäre »3«, die um zwei Bitpositionen von dem
äußersten linken Ende des GR-Registers 203 verschoben ist. Dies geht aus F i g. 2 hervor, in der das Kästchen so
203 den Inhalt des GR-Registers 203 veranschaulicht. Der Befehl gemäß Zeile 15 bewirkt, daß der Inhalt des
GR-Registers 203 durch den Inhalt der Summenumwälzschaltung 301 nach links läuft. Es sei daran erinnert,
daß dieser Wert L 2 ist, das heißt die Lage der zweiten r>
»1« in dem 2-aus-6-Code bezeichnet.
Der resultierende Inhalt des GR-Registers 203 ist in der am weitesten links stehenden Spalte in F i g. 2
aufgeführt. Dabei besitzt L 2 die Werte, die in der am weitesten rechts stehenden Spalte in F i g. 2 bezeichnet 4i>
sind. Es dürfte ersichtlich sein, daß die am weitesten rechts stehenden vier Bitpositionen des GR-Registers
203 die binäre Darstellung eines Wertes C2 enthalten, welcher den Ausgangswert »C« darstellt, der durch den
Wert der Größe L 2 verschoben wird. Der nunmehr in dem GR-Register 203 auftretende Wert der Größe C2
wird zu dem Wert der Größe L 2 hinzuaddiert, die zuvor in dem AA-Register 302 abgespeichert ist. Dies wird
durch den Befehl gemäß Zeile 16 der Tabelle I ausgeführt.
Gemäß Zeile 17 der Tabelle I wird der Wert der Größe L1 in dem LR Register 204 zu dem GR-Register
203 hin verschoben, und gemäß Zeile 18 wird dieser Wert zu der Summe der Größe C 2 und L 2 in dem
AA-Register 302 hinzuaddiert
Aus der am weitesten rechts stehenden Spalte der Tabelle II dürfte ersichtlich sein, daß diese nunmehr in
dem AA-Register 302 befindliche Summe das binäre Äquivalent des ursprünglichen 2-aus-6-Cödes darsieüL
Gemäß Zeile 19 wird dieses binäre Äquivalent aus dem AA-Register 302 herausgeführt und in das GR-Register
203 eingeführt Gemäß Zeile 20 werden sämtliche Bits mit Ausnahme der vier Bits niederer Ordnung in dem
GR-Register 203 abgedeckt bzw. ausgeblendetGemäß Zeile 21 erfolgt eine Rückkehr zu der anfordernden
Steiie des Hauptprogramms.
Die »Fehler«-Stelle gemäß Zeile 22 lösch» üen Inhalt
des GR-Registers 203, und gemäß Zeile 23 bewirkt sie die Ausführung eines Übergangs zu dem Befehl gemäß
Zeile 21. Damit erfolgt eine Rückkehr zu dem anfordernden Programm, wobei das GR-Register 203
vollständig leer ist. Dies zeigt an, daß in dem umzusetzenden bzw. zu konvertierenden ursprünglichen
Code ein Fehler gefunden worden ist.
In F i g. 3 ist eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Ausführung des vorstehend betrachteten
neuen Verfahrens angegeben, und zwar im Hinblick auf einen programmierten Allzweckrechner. Gemäß F i g. 3
werden die den 2-aus-6-Code darstellenden Signale über ein Gatter 100 einem sechsstelligen Schieberegister
101 zugeführt Über eine Eingangsklemme 102 und ein Sperrgatter 103 werden Taktimpulse zugeführt,
durch die die binären Signale in dem Schieberegister 101 vorverschoben werden. Die Ausgangssignale des
Schieberegisters 101 werden über eine Verzögerungsschaltung 104 einem Gatter 105 und über eine
Verzögerungsschaltung 104 einem Gatter 105 und über eine Impulsteilerschaltung 106 und eine Verzögerungsschaltung 107 einem Gatter 108 zugeführt. Die aus dem
Schieberegister 101 herausgeschobenen Binärzeichen »1« steuern somit über die Verzögerungsschaltung 104
das Gatter 105. Da die Impulsteilerschaltung 106 die ihr zugeführten Impulse um den Faktor 2 untersetzt, tritt
jeder zweite Impuls der vom Ausgang des Schieberegisters 101 abgegebenen Impulse über die Verzögerungsleitung 107 an dem Gatter 108 auf.
Die an der Klemme 102 auftretenden Taktimpulse werden ferner der Impulsteilerschaltung 109 zugeführt,
die auf jeweils sieben ihr zugeführte Eingangsimpulse hin einen Ausgangsimpuls abgibt Die Ausgangsimpulse
der Impulsteilerschaltung 109 werden dem Sperrgatter 103 zugeführt, und zwar zur Sperrung der Übertragung
jedes siebten Taktimpulses, der der Klemme 102 zugeführt wird. Dieser siebte Taktimpuls bildet die
Untersetzung zwischen auieinünderfoSgenden Zyklen
der Gesamtschaltung gemäß Fig.3. Demgemäß wird
dieser siebte Taktimpuls von der Impulsteilerschaltung 109 dazu benutzt, das Gatter 100 freizugeben, um eine
neue 2-aus-6-Binärcodegruppe zu dem Schieberegister 101 zu übertragen. Der siebte Taktimpuls wird ferner
über eine Leitung 110 einer Voreinstellungs-Zählerschaltung ill und einem Schieberegister 112 zugeführt
Der Zähler 111 ist ein vierstelliger Binärzähler, der
auf der Leitung 113 auftretende Taktimpulse zählt Zu
Beginn jedes Zyklus werden durch den siebten Taktimpuls auf der Leitung 110 sämtliche Stufen des
Zählers 111 in den »1«-Zustand eingestellt bzw. gesetzt. Der nächste auf der Leitung 113 auftretende Taktimpuls
bewirkt somit, daß sämtliche Zählerstufen des Wählers
111 in den »O«-Zustand gelangen, und anschließend werden die Taktimpulse in üblicher Weise gezählt.
Der auf der Leitung 110 auftretende siebte Taktimpuls setzt ferner die ersten beiden Stufen des
achtstufigen Schieberegisters 112 in den »!«-Zustand. Über die Leitung 114 bewirkt der siebte Taktimpuls das
Setzen der letzten sechs Stellen bzw. Stufen des Schieberegisters 112 in den »O«-Zustand. Danach wird
durch die auf der Leitung 113 auftretenden Taktimpulse
das Bitmuster »00000011« mit jedem Taktimpuls um eine Stelle (nach links) verschoben. Durch eine
Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 werden die auf der Leitung 116 auftretenden binären Eingangssignale
zu dem Inhalt eines zu dieser Schaltung gehörenden Akkumulator-Registers hinzuaddiert, und die gebildete
Summe win? in dem Akkumulatorregister abgespeichert.
Der siebte Taktimpuls wird über die Verzögerungsschaltung 117 zugeführt, um dieses Akkumulatorregister
zu löschen. Der siebte Taktimpuls wird ferner dazu herangezogen, das Ausgangsgatter 118 zu
betätigen und damit den Inhalt des Akkumulatorregisters in die Ausgangsschaltungen einzuführen.
Die in F i g. 3 dargestellte Schaltung arbeitet wie folgt. Ein vollständig geprüfter 2-aus-6-Code wird durch
Signale dargestellt, die dem Eingangsgatter 100 zugeführt werden. Diese Signale werden durch das
Eingangsgatter 100 während jedes siebten Taktimpulses in das Schieberegister 101 eingeführt. Gleichzeitig
werden der Zähler Ul und das Schieberegister 112 in die obenerwähnten Zustände voreingestellt. Die zuvor
gebildeten Ergebnisse werden aus der Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 über das Gatter 118 herausgeführt,
und nach Ablauf der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 117, währenddessen das Ausgangssignal
herausgeführt werden kann, ist die Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 gelöscht. Die nachfolgenden,
an der Klemme 102 und dem Sperrgatter 103 wirkenden Taktimpulse bewirken eine Verschiebung
des 2-aus-6-Bitmusters in dem Schieberegister 101 nach rechts. Gleichzeitig wird der Zähler 111 fortgeschaltet,
und außerdem wird das Bitmuster in dem Schieberegister 112 weitergeschoben.
Es dürfte ersichtlich sein, daß die Inhalte des Schieberegisters 101, des Zählers 111 und des
Schieberegisters 112 synchron durch dieselben Taktimpulse verschoben werden. Wenn somit der erste
Taktimpuls von dem Schieberegister 101 auftritt, hat der Zähler 111 eine dem binären Äquivalent der Bitposition
des ersten Binärzeichens »1« aus dem Schieberegister 101 (L 1) entsprechende Zählerstellung eingenommen.
Nach einer kurzen Verzögerungszeit durch die Verzögerungsschaltung 114 kann sich die Zählerschaltung
bzw. der Zähler 111 einstellen. Das binäre Äquivalent
wird dabei über das Gatter 105 der Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 zugeführt, in der die »0« in dem
gelöschten Akkumulator-Register zu diesem binären Äquivalent hinzuaddiert wird. Das Ergebnis, das binäre
Äquivalent L 1 selbst, wird dann in dem Akloimulator-Rugister
gespeichert.
Wenn die Taktimpulse weiterhin dem Schiebe-Register 101 zugeführt werden, wird das zweite Binärzeichen
»1« des Binärmusters in entsprechender Weise über die Verzögerungsleitung 104 zugeführt, um das binäre
Äquivalent dieser zweiten Bitposition (LT) aus dem Zähler 111 über das Gatter 105 in die Addierer-Akkumulator-Schaltung
115 einzuführen. Dieses binäre Äquivalent L2 der zweiten Bitposition wird dann zu
dem bereits gespeicherten binären Äquivalent L 1 der ersten Position hinzuaddiert, und die Summe (L 1 + L 2)
wird in dem Akkumulator-Register der Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 gespeichert.
Der von dem Schieberegister 101 abgegebene zweite Ausgangsimpuls bewirkt ferner, daß die Teilerschaltung
106 einen Impuls abgibt, der über die Verzögerungsschaltung 107 dem Gatter 108 zugeführt wird. Die
Verzögerungsschaltung 107 bewirkt eine etwas längere Verzögerung als die Verzögerungsschaltung 104. Auf
diese Weise wird dem Gatter 108 ermöglicht, nach dem Gatter 105 zu arbeiten. Auf diese Weise ist eine
gegenseitige Störung dieser Gatter vermieden. Das in den vier höherwertigen Bitpositionen des Schieberegisters
112 auftretende Bitmuster wird somit der Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 zugeführt und
damit zu der dort bereits vorhandenen Summe hinzuaddiert. Der durch dieses Bitmuster charakterisierte
Zahlenwert und das Bitmuster selbst sind dabei dem in Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Bitmuster
identisch und mit Cl bezeichnet sowie in der fünften Spalte der Tabelle II aufgeführt. Dies bedeutet, daß
dann, wenn das zweite auftretende Bit in dem 2-aus-6-Code an der zweiten oder dritten Bitposition ist
(das heißt L2=1, 2), der numerische Wert (C 2) 0 ist.
Wenn das zweite Bit des 2-aus-6-Codes an der vierten, fünften oder sechsten Bitposition (L 2 = 3, 4 oder 5)
auftritt, ist der numerische Wert C2 in dem Schieberegister 112 gleich 1, 3 oder 6. Wie im Zusammenhing mit
Tabelle II bemerkt, ist die Summe der beiden Bitpositionen Ll und L 2, die durch den Zähler 111
zugeführt wird, zusammen mit dem verschobenen Inhalt C2 in dem Schieberegister 112 gleich dem binären
Äquivalent des gesamten 2-aus-6-Codes. Die Binärzahl in der Addierer-Akkumulator-Schaltung 115 wird
während jedes siebten Taktimpuises über das Gatter 118 herausgeführt
Es dürfte ersichtlich sein, daß die Schaltungsanordnung gemäß Fig.3 die Ausführung des gleichen
Verfahrens bewirkt, wie es durch das in Verbindung mit F i g. 1 beschriebene Rechnerprogramm ausgeführt
wird.
Hierzu 3 Biau Zeichnungen
Claims (3)
1. Verfahren zur Umwandlung von in einem Code m aus π auftretenden Eingangssignalen in normale
binärcodierte Signale, dadurch gekennzeichnet,
a) daß dem Abstand der in dem jeweiligen π Signalelemente umfassenden Eingangssignal
auftretenden m Signalelemente von einem Bezugspunkt entsprechende Binärsignale erzeugt
werden,
b) daß ein zusätzliches Binärsignal unter Heranziehung eines konstanten Binärsignals erzeugt
wird, das innerhalb dieses zusätzlichen Binärsignals eine dem Wert des Abstands des einen
Signalelements der m Signalelemente von dem Bezugspunkt entsprechende Lage besitzt, und
c) daß die so gewonnenen Binärsignale unter Bildung des dem in dem Code m aus π
auftretenden Eingangssignal entsprechenden binärcodierten Signals addiert werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, mit einem Eingangsgatter und einem ersten Schieberegister zur Aufnahme und
Speicherung der Eingangssignale und mit einem zweiten Schieberegister zur Speicherung des konstanten
Binärsignals, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zählschaltung (111, 105, 104, 113, 103, 102)
vorgesehen ist, die der Lage jedes Binärzeichens »1« in dem ersten Schieberegister (101) von der
Bitposition ».iedrigster Wertigkeit entsprechende Binärsignale bildet, dsß eine Verschiebeschaltung
(102, 103, 113, 112) vorgesehen ist, die das
gespeicherte konstante Biiiärsi.rsal um einen Wert
zu verschieben erlaubt, der der Lage des in dem ersten Schieberegister (101) am weitesten links
stehenden Binärzeichens »1« von der Bitposition niedrigster Wertigkeit aus entspricht, und daß eine
binäre Addierschaltung (116, 117, 115) vorgesehen
ist, welche den Inhalt des ersten Schieberegisters (101) und das verschobene konstante Binärsignal
summiert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das konstante Binärsignal dem Wert
der Dezimalziffer 3 entspricht
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| DE2063565C3 true DE2063565C3 (de) | 1979-04-19 |
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