DE102018104653A1 - Rotor, Asynchronmaschine und Verwendung einer Druckscheibe - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft einen Rotor, eine Asynchronmaschine und die Verwendung einer Druckscheibe. Ein Rotor gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ist beispielsweise aus
EP 2 149 970 B1 bekannt. - Bei der Rotorfertigung von Elektromotoren muss der magnetisch aktive Teil des Rotors auf der Rotorwelle befestigt werden. Generell besteht dieser Teil des Rotors aus gestapelten Blechlamellen. Dabei sind bei permanenterregten Synchronmaschinen (PSM) in die gestapelten Blechlamellen integrierte axial Permanentmagneten angeordnet. Bei Asynchronmaschinen (ASM) bzw. Induktionsmaschinen weisen die gestapelten Blechlamellen integrierte, axial angeordnete Kurzschlussstäbe auf. Es ist allgemein bekannt, dass zur Drehmomentübertragung von den Blechlamellen auf die Rotorwelle des Rotors radiale Pressverbindungen, bspw. durch Aufschrumpfen der Blechlamellen auf die Rotorwelle, zur Anwendung kommen.
- Eine solche radiale Pressverbindung ist beispielsweise aus der eingangs genannten
EP 2 149 970 B1 bekannt. Hierbei weist ein Rotor einer Asynchronmaschine eine Rotorwelle und ein Rotorblechpaket auf, das mit der Rotorwelle drehfest verbunden ist. Das Rotorblechpaket ist seitlich durch Pressplatten abgeschlossen und mit diesen verschraubt. Des Weiteren weist das Rotorblechpaket Nuten zur Aufnahme von Kurzschlussstäben auf, deren Enden durch Kurzschlussringe miteinander verbunden sind. Jede Pressplatte ist dabei mit dem jeweiligen Kurzschlussring in tangentialer Richtung durch komplementär ausgestaltete Ausformungen in der Pressplatte und am Kurzschlussring formschlüssig verbunden. Die Pressplatten erhöhen somit das Gesamtgewicht, wodurch eine Verbesserung hinsichtlich der Eigenfrequenz des Systems erzielt wird. Die Pressplatten haben daher die Funktion das Gesamtsystem zu stabilisieren und die Bruchgefahr der Kurzschlussstäbe zu reduzieren. Die Drehmomentübertragung erfolgt hierbei durch die drehfeste Verbindung des Rotorblechpakets mit der Rotorwelle. Nachteilig bei radialen Pressverbindungen zur Drehmomentübertragung ist der hohe mechanischen Bearbeitungsaufwand der Kontaktflächen von Rotorwelle und Rotorblechpaket. - Ferner ist aus der
DE 10 2014 106 614 A1 eine Rotorwelle mit einem Blechpaket bekannt, wobei zwischen der Rotorwelle und dem Blechpaket ein Spiel ausgebildet ist. Das Blechpaket wird dabei durch eine axiale Pressung zwischen zwei auf der Rotorwelle aufsitzenden Druckscheiben kraftschlüssig gehalten. Wenigstens eine der Druckscheiben ist durch eine kraft-formschlüssige Verbindung mit der Rotorwelle verbunden. Das Drehmoment wird ausschließlich durch die kraftschlüssige Pressverbindung zwischen dem Blechpaket und den Druckscheiben übertragen. Zur Übertragung von hohen Drehmomenten kommen daher oftmals zusätzliche Verbindungselemente in Form von Zugankern zum Einsatz. - Generell ist der Einsatz von axialen Pressverbindungen von Blechpaketen mit Druckscheiben bei Rotoren für Asynchronmaschinen schwer zu realisieren, da im radialen, äußeren Bereich der Rotorbleche die Kurzschlussstäbe eingebettet sind. Zuganker können daher im äußeren Bereich nicht angeordnet werden. Des Weiteren ist im radial innenliegenden Bereich der Rotorbleche die Anbringung von Zugankern mechanisch und magnetisch nachteilhaft. Rotoren für Asynchronmaschinen mit einer axialen Pressverbindung sind daher bei der Drehmomentübertragung auf einen definierten Drehmomentbereich eingeschränkt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Rotor für eine Asynchronmaschine anzugeben, der durch einen verbesserten Aufbau zur Übertragung von hohen Drehmomenten einsetzbar ist. Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zu Grunde, eine Asynchronmaschine und die Verwendung einer Druckscheibe anzugeben.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im Hinblick auf den Rotor durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Hinsichtlich der Asynchronmaschine und der Verwendung einer Druckscheibe wird die vorstehend genannte Aufgabe jeweils durch den Gegenstand des Anspruchs 29 (Asynchronmaschine) und durch den Gegenstand des Anspruchs 30 (Verwendung) gelöst.
- Die Erfindung beruht auf dem Gedanken einen Rotor für eine Asynchronmaschine anzugeben, der Folgendes umfasst:
- - eine Rotorwelle,
- - im Betrieb magnetisch aktive Rotorelemente umfassend ein Blechlamellenpaket, Kurzschlussstäbe und Kurzschlussringe,
- - Druckscheiben, zwischen denen wenigstens das Blechlamellenpaket angeordnet ist, wobei die Druckscheiben mit wenigstens einem der Rotorelemente axial verbunden sind,
- Generell sind Kurzschlussringe in ihrer Ausbildung nicht auf eine Ringform eingeschränkt. Die Kurzschlussringe können eine dreieckige, rechteckige oder vieleckige Geometrieform aufweisen. Ferner können die Kurzschlussringe eine Kreisform, Kreisringform oder eine andere geometrische Form aufweisen. Die Kurzschlussringe können einteilig, insbesondere einstückig, oder mehrteilig, insbesondere mehrstückig ausgebildet sein. Mit anderen Worten können die Kurzschlussringe als Einzelteil ausgebildet sein oder aus mehreren Kurzschlussringabschnitten bzw. mehreren Kurzschlussringelementen zusammengesetzt sein. Die jeweiligen Kurzschlussringabschnitte können dabei jeweils mit einem Kurzschlussstab einstückig ausgebildet sein. Des Weiteren können die Kurzschlussringabschnitte mit der jeweiligen Druckscheibe einstückig, insbesondere integral ausgebildet sein. Ebenso können die Kurzschlussringabschnitte als einzelnes, insbesondere separates, Kurzschlussringelement ausgebildet sein.
- Die Erfindung hat verschiedene Vorteile:
- Durch die Ausbildung von Spiel oder einem Spalt zwischen dem Blechlamellenpaket und der Rotorwelle liegt das Blechlamellenpaket nicht an einer Umfangsfläche der Rotorwelle an. Im Bereich des Blechlamellenpakets sind daher nur grobe Fertigungstoleranzen der Rotorwelle einzuhalten, wodurch ein mechanischer Bearbeitungsaufwand der Rotorwelle reduziert wird und somit Herstellungskosten eingespart werden. Das Blechlamellenpaket ist ebenso wie die vorstehend genannten Kurzschlussstäbe und Kurzschlussringe im Betrieb ein magnetisch aktives Rotorelement. Das zu übertragende Drehmoment wird dabei im Betrieb durch ein oder mehrere Rotorelemente über Formschlusselemente in Umfangsrichtung der Rotorwelle in die Druckscheiben eingeleitet. Die Drehmomenteinleitung in die Druckscheiben erfolgt daher in tangentialer Richtung um die Rotorwelle. Durch die drehmomentschlüssige Verbindung der Druckscheibe mit der Rotorwelle wird das Drehmoment auf die Rotorwelle übertragen. Mit anderen Worten wird das Drehmoment nicht durch die Rotorelemente direkt auf die Rotorwelle übertragen, sondern indirekt durch die Druckscheiben. Hierbei ermöglicht die formschlüssige Verbindung der Rotorelemente mit den Druckscheiben die drehzahlunabhängige Übertragung hoher Drehmomente von den Rotorelementen auf die Rotorwelle. Somit wird eine ausfallssichere bzw. lösungssichere Verbindung zur Drehmomentübertragung erreicht.
- Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, dass durch die Übertragung des Drehmoments über die Druckscheiben der hohe Aufwand zur Herstellung einer Radialpressverbindung, insbesondere drehmomentschlüssigen Verbindung, des Blechlamellenpaketes mit der Rotorwelle entfällt und somit Herstellungskosten eingespart werden. Ferner werden durch Reduzierung von Verbindungselementen Materialkosten eingespart werden.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform verbindet das Formschlusselement eine der Druckscheiben und das Blechlamellenpaket. Die Druckscheibe liegt in axialer Richtung am Blechlamellenpaket an. Dies hat den Vorteil, dass die Druckscheiben die Blechlamellen und somit das Blechlamellenpaket direkt verspannen bzw. verpressen. Ein Fließen der Kurzschlussringe, insbesondere der Kurzschlussringe aus Kupfer, wird somit verhindert.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform verbindet das Formschlusselement eine der Druckscheiben und einen der Kurzschlussringe. Die Druckscheibe liegt in axialer Richtung und/oder in radialer Richtung am Kurzschlussring an. Die axiale Richtung entspricht dabei einer Längsrichtung der Rotorwelle. Die radiale Richtung entspricht einer Richtung senkrecht zur Drehachse der Rotorwelle. Vorteilhafterweise wird hierbei ein einfacher und kostengünstiger Aufbau zur Übertragung des Drehmoments ermöglicht. Eine Anpresskraft der jeweiligen Druckscheibe zum Verspannen bzw. Verpressen des Blechlamellenpakets ist dabei vom Fließverhalten der Kurzschlussringe abhängig.
- Vorzugsweise ist das Formschlusselement an einer Stirnseite der Druckscheibe angeordnet und erstreckt sich parallel zur Drehachse der Rotorwelle. Die Stirnseite der Druckscheibe ermöglicht eine leichte Zugänglichkeit bei der Bearbeitung bzw. Fertigung der Formschlusselemente, wodurch Richtaufwand und Herstellungskosten reduziert werden.
- Weiter vorzugsweise ist das Formschlusselement durch eine profilierte Mantelfläche der Druckscheibe gebildet und erstreckt sich radial zur Drehachse der Rotorwelle. Die profilierte Mantelfläche kann dabei an der Druckscheibe und/oder am zugehörigen Rotorelement, bspw. am Kurzschlussring ausgebildet sein. Die profilierte Mantelfläche kann geriffelt und/oder gewellt ausgebildet sein. Dies hat den Vorteil, dass eine verbesserte Drehmomentübertragung zwischen der Druckscheibe und dem Rotorelement erreicht wird. Ferner ermöglicht dies eine radialdirekte, insbesondere umlenkungsfreie, Einleitung des zu übertragenden Drehmoments vom Rotorelement in die Druckscheibe. Mit anderen Worten wird dadurch eine verbesserte Drehmomentleitung vom Rotorelement auf die Druckscheibe durch Reduzierung von Umlenkungen erreicht, wodurch die Übertragung von hohen Drehmomenten vom magnetisch aktivem Rotorelement auf die Rotorwelle ermöglicht wird.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform bildet das Formschlusselement einen stiftartigen Vorsprung oder eine stiftartige Ausnehmung. Das Formschlusselement kann dabei in und/oder an der Druckscheibe ausgebildet sein. Des Weiteren kann das Formschlusselement auch in und/oder an wenigstens einem Rotorelement ausgebildet sein. Das jeweilige Formschlusselement erstreckt sich dabei in Längsrichtung der Rotorwelle bzw. in axialer Richtung. Dies ermöglicht vorteilhafterweise die Bildung einer Nut/Feder-Verbindung zwischen der Druckscheibe und dem Rotorelement. Dadurch wird eine stabile und feste Formschlussverbindung erreicht. Das Formschlusselement der Druckscheibe und das Formschlusselement des Rotorelements sind dabei einander direkt gegenüber angeordnet. Die Formschlusselemente der Druckscheibe und des Rotorelements greifen dabei ineinander. Die jeweils gegenüber angeordneten Formschlusselemente können dabei komplementär zueinander ausgebildet sein. Die gegenüber angeordneten Formschlusselemente können auch eine voneinander abweichende, insbesondere eine nicht-komplementär zueinander ausgebildete, Form aufweisen. Hierbei wird durch Fügen der Formschlusselemente eine plastische Verformung eines und/oder beider Formschlusselemente ermöglicht, wodurch eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Verbindung gebildet wird.
- Bei einer weiteren Ausführungsform bildet das Formschlusselement einen keilartigen Vorsprung oder eine keilartige Ausnehmung. Der keilartige Vorsprung oder die keilartige Ausnehmung kann in und/oder an der Druckscheibe ausgebildet sein. Des Weiteren kann der keilartige Vorsprung oder die keilartige Ausnehmung in und/oder an dem Rotorelement ausgebildet sein. Das jeweilige Formschlusselement erstreckt sich dabei in radialer Richtung nach innen zur Rotorwelle oder in radialer Richtung von der Rotorwelle nach außen. Dies ermöglicht vorteilhafterweise ebenso die Bildung einer Nut/Feder-Verbindung zwischen der Druckscheibe und dem Rotorelement. Dadurch wird eine stabile und feste Formschlussverbindung erreicht. Das Formschlusselement der Druckscheibe und das Formschlusselement des Rotorelements sind dabei einander direkt gegenüber angeordnet. Die Formschlusselemente der Druckscheibe und des Rotorelements greifen dabei ineinander. Die jeweils gegenüber angeordneten Formschlusselemente können dabei komplementär zueinander ausgebildet sein. Die gegenüber angeordneten Formschlusselemente können auch eine voneinander abweichende, insbesondere eine nicht-komplementär zueinander ausgebildete, Form aufweisen. Hierbei wird durch Fügen der Formschlusselemente eine plastische Verformung eines und/oder beider Formschlusselemente ermöglicht, wodurch eine kraftschlüssige und/oder formschlüssige Verbindung gebildet wird.
- Das Formschlusselement kann ein Polygonprofil bilden. Das Polygonprofil kann dabei an einer Umfangsfläche der Druckscheibe ausgebildet sein. Des Weiteren kann das Rotorelement eine Ausnehmung aufweisen, die zum Polygonprofil der Druckscheibe komplementär ausgebildet ist. Vorteilhafterweise wird hierbei durch ein Fügen des Rotorelements auf die Druckscheibe eine formschlüssige Verbindung hergestellt, wodurch die Übertragung von hohen Drehmomenten ermöglicht wird.
- Vorzugsweise zentriert das Formschlusselement das Blechlamellenpaket und die Rotorwelle. Bei einer Montage des Rotors wirkt das Formschlusselement zusätzlich als Zentrierhilfe. Eine exakte Montage der Rotorelemente und der Druckscheibe auf die Rotorwelle wird dadurch erleichtert, wodurch ein Montageaufwand und somit Herstellungskosten reduziert werden. Das Blechlamellenpaket wird somit einfach und schnell zentriert zur Rotorwelle ausgerichtet bzw. montiert.
- Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist wenigstens einer der Kurzschlussringe in axialer Richtung zwischen dem Blechlamellenpaket und einer der Druckscheiben angeordnet. Dabei kann wenigstens eine der Druckscheiben an einer axial außenangeordneten Stirnseite eines der Kurzschlussringe anliegen. Dies hat den Vorteil, dass durch den einfachen Aufbau der formschlüssigen Verbindung zwischen dem Kurzschlussring und der Druckscheibe eine verbesserte Drehmomentleitung zur Rotorwelle ermöglicht wird. Das als stiftartiger Vorsprung ausgebildete Formschlusselement kann eine axiale Innenbohrung aufweisen. Dies hat den Vorteil, dass die axiale Innenbohrung radial variierende Ausdehnungen der Druckscheibe und des Kurzschlussrings bei unterschiedlichen Materialien der Druckscheibe und des Kurzschlussrings zueinander ausgleicht. Dabei kann eine spanaufnehmende Tasche neben dem Formschlusselement ausgebildet sein. Beim Fügen des Formschlusselements des Kurzschlussrings mit dem Formschlusselement der Druckscheibe wird wenigstens eines der Formschlusselemente plastisch oder elastisch verformt. Die Tasche nimmt dabei das verformte Material des Formschlusselements auf. Die Tasche bildet einen Materialraum zur Aufnahme des verformten Materials, insbesondere eines Spans. Hierbei ist vorteilhaft, dass beim Fügen keine unzulässigen Materialspannungen auftreten und somit eine Beschädigung des Formschlusselements verhindert wird.
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind wenigstens einer der Kurzschlussringe und die zugehörige Druckscheibe in axialer Richtung relativ zu einander beweglich. Die jeweilige Druckscheibe liegt dabei am Blechlamellenpaket an, wodurch die Anpresskraft der Druckscheiben in das Blechlamellenpaket direkt einwirkt. Vorteilhaft wird somit ein axialer Pressverband hergestellt, durch den über Formschlusselemente hohe Drehmomente übertragen werden können.
- Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Formschlusselement für eine axiale Relativbewegung zwischen wenigstens einem der Kurzschlussringe und der zugehörigen Druckscheibe angepasst. Dies ermöglicht eine schwimmende Lagerung der Kurzschlussringe und somit der Kurzschlussstäbe. Hierbei ist vorteilhaft, dass durch die axiale Beweglichkeit der Kurzschlussringe relativ zur Druckscheibe thermische Spannungen verhindert werden. Ferner ist vorteilhaft, dass auf die zugehörige Druckscheibe keine sich verändernde Last einwirkt. Dabei kann ein Ausgleichselement zwischen dem Kurzschlussring und der Druckscheibe zum Ausgleich der axialen Relativbewegung angeordnet sein. Das Ausgleichselement kann dabei ein Federelement umfassen, das den Kurzschlussring mit einer in axialer Richtung wirkenden Federkraft beaufschlagt. Dies hat den Vorteil, dass das Federelement bei einer axialen Bewegung des Kurzschlussrings diese einerseits kontrolliert aufnimmt und andererseits die Federkraft auf den Kurzschlussring erhöht. Somit wird eine kontrollierte axiale Relativbewegung des Kurzschlussrings ermöglicht.
- Vorzugsweise sind die Kurzschlussstäbe durch wenigstens eine der Druckscheiben geführt, wobei die Kurzschlussstäbe und die Druckscheibe in axialer Richtung relativbeweglich sind. Vorteilhafterweise kann somit eine Beschädigung der Druckscheiben durch thermische Ausdehnungen der Kurschlussstäbe verhindert werden.
- Weiter vorzugsweise ist wenigstens eine der Druckscheiben in axialer Richtung zwischen dem Blechlamellenpaket und einer der Kurzschlussringe angeordnet. Dies ermöglicht eine kompakte Bauform aufgrund einer bauteilintegrierten Ausbildung der Druckscheibe mit dem zugehörigen Kurzschlussring. Wenigstens eine der Druckscheiben kann einen Verstärkungsring aufweisen, der den zugehörigen Kurzschlussring radial außen hält. Vorteilhafterweise werden hierbei die im Betrieb auftretenden Fliehkräfte am Kurzschlussring durch den Verstärkungsring aufgenommen und direkt in die Druckscheibe eingeleitet. Die Kurzschlussstäbe werden somit entlastet. Ferner kann wenigstens eine der Druckscheiben eine ringförmige Hinterschneidung aufweisen, die den zugehörigen Kurzschlussring radial innen hält. Hierbei werden durch die Hinterschneidung ebenso die am Kurzschlussring auftretenden Fliehkräfte direkt in die Druckscheibe eingeleitet und dadurch die Kurzschlussstäbe entlastet.
- Weiter wird die Aufgabe der Erfindung durch einen Rotor für eine Asynchronmaschine gelöst, der Folgendes umfasst:
- - eine Rotorwelle,
- - im Betrieb magnetisch aktive Rotorelemente umfassend ein Blechlamellenpaket (
11 ), Kurzschlussstäbe (12 ) und Kurzschlussringe (13 ,14 ), - - Druckscheiben (
15 ,16 ), zwischen denen wenigstens das Blechlamellenpaket (11 ) angeordnet ist, wobei die Druckscheiben (15 ,16 ) mit wenigstens einem der Rotorelemente axial verbunden sind, - Durch die einstückige Ausbildung der Druckscheiben mit dem zugehörigen Kurzschlussring ist eine sehr hohe Drehmomentübertragung gewährleistet und zudem ein einfacher Aufbau des Rotors ermöglicht. Durch die einstückige Ausbildung werden Material- und Fertigungskosten reduziert. Des Weiteren wird vorteilhaft eine Montage durch die Bauteilreduzierung erleichtert und Gewicht eingespart.
- Bei einer Ausführungsform weist wenigstens eine der Druckscheiben ein Wuchtelement auf. Die Druckscheiben weisen hierbei durch das Wuchtelement eine Doppelfunktion auf, wobei durch eine Bauteilreduzierung durch den Wegfall zusätzlicher Wuchtelemente der Aufbau des Rotors vereinfacht wird und Herstellungskosten reduziert werden.
- Die Druckscheibe und der Kurzschlussring können durch wenigstens ein elastisches Verbindungselement in axialer Richtung relativbeweglich verbunden sein. Dabei kann zwischen der Druckscheibe und dem Kurzschlussring ein Ringspalt ausgebildet sein. Elastische Verbindungselemente in der Form von Stegen können dabei den Ringspalt überbrücken und die Druckscheibe und den Kurzschlussring in axialer Richtung relativbeweglich verbinden. Die Stege können dabei s-förmig ausgebildet sein. Durch die elastischen Verbindungselemente wird eine Ausdehnung der Kurzschlussstäbe in axialer Richtung ermöglicht. Die Verbindungselemente erlauben dabei einen axialen Versatz des Kurzschlussrings zur Druckscheibe. Vorteilhaft baut der Kurzschlussring bei einer Ausdehnung der Kurzschlussstäbe eine Gegenspannkraft, insbesondere eine Federkraft auf.
- Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das elastische Verbindungselement einen Bereich mit einer Materialschwächung zwischen der Druckscheibe und dem Kurzschlussring auf, der in axialer Richtung elastisch verformbar ist. Der Bereich mit der Materialschwächung kann eine umlaufende Nut umfassen, die sich in axialer Richtung zwischen der Druckscheibe und dem Kurzschlussring erstreckt. Durch die elastischen Verbindungselemente werden auftretende thermische Spannungen durch eine Ausdehnung der Kurzschlussstäbe in axialer Richtung ausgeglichen. Die Verbindungselemente erlauben dabei einen axialen Versatz, insbesondere einen Kippversatz, des Kurzschlussrings zur Druckscheibe. Vorteilhaft baut der Kurzschlussring bei einer Ausdehnung der Kurzschlussstäbe eine Gegenspannkraft, insbesondere eine Federkraft auf.
- In den verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung ist es denkbar und möglich, die Druckscheiben, die Blechlamellen der Blechlamellenpakete und die Kurzschlussringe aus für den jeweiligen Zweck optimierten Werkstoffen darzustellen. Insbesondere können die Druckscheiben aus Stahl und die Kurzschlussringe aus Kupfer- oder Aluminiumlegierungen sowie die Bleche der Blechlamellenpakete aus einem Elektrostahl gefertigt sein. Die Komponenten können dabei auch mit einem Kunststoff umspritzt sein. Insbesondere kann durch eine derartige Umspritzung jeweilig ein Kurzschlussring mit einer Druckscheibe zu einer einstückigen Ausbildung miteinander verbunden sein. Alternativ ist es möglich, wenn Druckscheibe und Kurzschlussring aus unterschiedlichem Material gefertigt sind, eine Druckscheibe mit einem Kurzschlussring zu um- bzw. vergießen.
- Ein nebengeordneter Aspekt der Erfindung betrifft eine Asynchronmaschine mit einem Rotor der vorstehend genannten Art.
- Ein weiterer nebengeordneter Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung wenigstens einer Druckscheibe für einen Rotor einer Asynchronmaschine zusammen mit wenigstens einem in Umfangsrichtung der Druckscheibe formschlüssig wirkenden Formschlusselement zur Übertragung eines Drehmomentes zwischen einer Rotorwelle und magnetisch aktiven Rotorelementen der Asynchronmaschine in Umfangsrichtung der Rotorwelle.
- Vorzugsweise umfasst der Rotor einen gebauten Rotor oder einen Gussrotor.
- Zu den Vorteilen der Verwendung einer erfindungsgemäßen Druckscheibe für einen Rotor einer Asynchronmaschine wird auf die im Zusammenhang mit der dem Rotor erläuterten Vorteile verwiesen. Darüber hinaus kann die Verwendung alternativ oder zusätzlich einzelne oder eine Kombination mehrerer zuvor in Bezug auf den Rotor genannte Merkmale aufweisen.
- Die Erfindung wird nachstehend mit weiteren Einzelheiten unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Die dargestellten Ausführungsformen stellen Beispiele dar, wie der erfindungsgemäße Rotor ausgestaltet sein kann.
- In diesen zeigen,
-
1 eine Vorderansicht eines Blechlamellenpakets nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
2a einen Längsschnitt eines Rotors mit innenliegenden Kurzschlussringen nach einem bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
2b einen Detailansicht eines Längsschnittes eines Formschlusselementes des Rotors nach2a ; -
3 eine Reihenfolge zur Montage des Rotors nach2a und2b ; -
4a eine Teilansicht eines Längsschnittes des Rotors nach2a und2b ; -
4b eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors mit einem innenliegenden Kurzschlussring und einem Ausgleichelement nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4c eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors mit einem innenliegenden Kurzschlussring und einem Ausgleichelement nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4d eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors mit einem außenliegenden Kurzschlussring nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4e eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors mit einem außenliegenden Kurzschlussring nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4f eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors, bei dem ein Kurzschlussring und eine Druckscheibe einstückig ausgebildet sind, nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4g eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors, bei dem ein Kurzschlussring und eine Druckscheibe einstückig ausgebildet sind, nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
4h eine Teilansicht eines Längsschnittes eines Rotors, bei dem ein Kurzschlussring und eine Druckscheibe einstückig ausgebildet sind, nach einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
5 eine Vorderansicht einer Druckscheibe mit Durchgangsöffnungen zur Aufnahme von Kurzschlussstäben nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
6 eine Vorderansicht einer Druckscheibe und eines Kurzschlussrings des Rotors nach4d nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
7a eine Vorderansicht einer Druckscheibe mit radial ausgebildeten Formschlusselementen nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
7b eine Vorderansicht eines Kurzschlussrings mit radial ausgebildeten Formschlusselementen nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel, und -
8 eine Vorderansicht eines Kurzschlussringes und einer Druckscheibe, die einstückig ausgebildet und durch elastische Verbindungselemente verbunden sind, nach einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel; -
1 zeigt eine Vorderansicht eines Blechlamellenpakets11 , das aus einer Vielzahl von einzelnen Blechlamellen gebildet ist. Das Blechlamellenpaket11 weist eine zentrale Durchgangsöffnung auf. Gemäß1 ist die zentrale Durchgangsöffnung kreisförmig ausgebildet. Die zentrale Durchgangsöffnung kann auch eine andere geometrische Form, bspw. eine mehreckige Form oder eine Freiform aufweisen. - Ferner weist jede Blechlamelle des Blechlamellenpakets
11 in einem äußeren Flächenbereich eine Vielzahl von weiteren Durchgangsöffnungen zur Aufnahme von Kurzschlussstäben12 auf. Die weiteren Durchgangsöffnungen sind dabei durch Nuten gebildet, die eine längliche Form aufweisen. Die Nuten können auch eine andere geometrische Form und/oder eine Freiform aufweisen. Die Nuten sind in der jeweiligen Blechlamelle die zentrale Durchgangsöffnung radial umlaufend ausgebildet. Die Nuten sind dabei gleichmäßig verteilt um die zentrale Durchgangsöffnung angeordnet. Die Nuten können auch anders, insbesondere gebündelt, verteilt um die zentrale Durchgangsöffnung der jeweiligen Blechlamelle angeordnet sein. Die Blechlamellen des Blechlamellenpakets11 sind derart aneinander gestapelt, dass die zentrale Durchgangsöffnung und die Nuten der Blechlamellen fluchtend zueinander angeordnet sind. - Gemäß
2a ist ein Längsschnitt eines Rotors gezeigt. Der Rotor umfasst eine Rotorwelle10 , zwei Druckscheiben15 ,16 und ein Blechlamellenpaket11 gemäß1 . Ferner weist der Rotor einen Kurzschlusskäfig auf. Der Kurzschlusskäfig ist dabei durch mehrere Kurzschlussstäbe12 und zwei Kurzschlussringe13 ,14 gebildet. - Der Kurzschlusskäfig ist einstückig, insbesondere aus einem Guss ausgebildet. Der Kurzschlusskäfig kann auch mehrteilig, insbesondere mehrstückig ausgebildet sein. Die Kurzschlussstäbe
12 sind in Nuten des Blechlamellenpakets11 eingebettet und erstrecken sich durch das gesamte Blechlamellenpaket11 . Jeweils ein Kurzschlussring13 ,14 des Kurzschlusskäfigs ist an jeweils einer Stirnseite des Blechlamellenpakets11 angeordnet. Der Kurzschlussring13 ,14 liegt mit einer Innenseite direkt am Blechlamellenpaket11 an. Die Innenseite des Kurzschlussrings13 ,14 ist dem Blechlamellenpaket11 in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 zugewandt. Der jeweilige Kurzschlussring13 ,14 begrenzt das Blechlamellenpaket11 seitlich in Längsrichtung der Rotorwelle10 . - Das Blechlamellenpaket
11 und die Rotorwelle10 sind koaxial zueinander angeordnet, wobei das Blechlamellenpaket11 auf die Rotorwelle10 aufgeschoben ist. Zwischen der zentralen Durchgangsöffnung des Blechlamellenpakets11 und der Rotorwelle10 ist dabei Spiel oder ein Spalt18 , insbesondere ein Luftspalt ausgebildet. - Ebenso ist der Kurzschlussring
13 ,14 koaxial zur Rotorwelle10 angeordnet. Dabei ist die zentrale Durchgangsöffnung des Kurzschlussrings13 ,14 größer als ein Außendurchmesser der Rotorwelle10 ausgebildet. Zwischen einer Innenfläche der zentralen Durchgangsöffnung des Kurzschlussrings13 ,14 und einer Außenfläche der Rotorwelle10 ist ebenso ein Spiel oder Spalt, insbesondere ein Luftspalt ausgebildet. - Die Kurzschlussringe
13 ,14 weisen jeweils an einer Außenseite mehrere Formschlusselemente17 auf. Die Formschlusselemente17 erstrecken sich dabei parallel zur Drehachse der Rotorwelle10 . Die Außenseite des Kurzschlussrings13 ,14 ist dem Blechlamellenpaket11 in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 abgewandt. Die Formschlusselemente17 weisen eine rechteckige Längsquerschnittsform auf. Beispielsweise sind die Formschlusselemente17 daher zylinderförmig, rechteckförmig oder dreieckförmig ausgebildet. Die Formschlusselemente17 können auch eine andere Querschnittsform, bspw. eine L-Form oder eine C-Form aufweisen. - Die Druckscheiben
15 ,16 weisen jeweils eine zentrale Durchgangsöffnung auf. Des Weiteren umfasst die jeweils eine Druckscheibe15 ,16 Formschlusselemente17 , die an einer Stirnseite der Druckscheibe15 ,16 angeordnet sind. Die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 ,16 sind dabei zu den Formschlusselementen17 des jeweiligen Kurzschlussrings13 ,14 komplementär ausgebildet. Die jeweils gegenüber angeordneten Formschlusselemente17 können auch eine voneinander abweichende, insbesondere eine nicht-komplementär zueinander ausgebildete, Form aufweisen. Die Formschlusselemente17 verbinden die Druckscheibe15 ,16 und den Kurzschlussring13 ,14 , wobei die Druckscheibe15 ,16 in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 am Kurzschlussring13 ,14 anliegt. Die Druckscheibe15 ,16 ist mit dem Kurzschlussring13 ,14 durch die Formschlusselemente17 zur Übertragung des Drehmoments in Umfangsrichtung der Rotorwelle10 formschlüssig, insbesondere drehfest verbunden. - Die Druckscheibe
15 ,16 weist von der zentralen Durchgangsöffnung radial nach außen eine Materialverringerung auf. Dadurch werden im Betrieb die auftretenden Fliehkräfte reduziert und die Lebensdauer des Rotors erhöht. Ferner werden dadurch die auftretenden Radialkräfte auf die Formschlusselemente17 verringert. Die Druckscheibe15 ,16 kann zur Verringerung der auftretenden Fliehkräfte auch andere und/oder zusätzliche fliehkraftverringernde konstruktive Merkmale aufweisen. Die jeweilige Druckscheibe15 ,16 ist mit der Rotorwelle10 drehmomentschlüssig verbunden. Die drehmomentschlüssige Verbindung kann formschlüssig und/oder kraftschlüssig ausgebildet sein. Die jeweilige Druckscheibe15 ,16 kann auch zusätzlich mit der Rotorwelle10 stoffschlüssig verbunden sein. Des Weiteren ist zur Verbindung der jeweiligen Druckscheibe15 ,16 mit der Rotorwelle10 eine Kombination der vorstehend genannten Verbindungsarten denkbar. - Wie in
2a gezeigt, sind die Kurzschlussringe13 ,14 in axialer Richtung zwischen den Druckscheiben15 ,16 und dem Blechlamellenpaket11 angeordnet. Die axiale Richtung entspricht dabei der Längsrichtung der Rotorwelle10 . Die Druckscheiben15 ,16 werden auf die Rotorwelle10 aufgepresst und an die Kurzschlussringe13 ,14 angepresst. Die Kurschlussringe13 ,14 und das Blechlamellenpaket11 sind zwischen den Druckscheiben15 ,16 eingeklemmt bzw. eingespannt. Somit entsteht eine axiale Pressverbindung zwischen den Druckscheiben15 ,16 , der Kurzschlussringe13 ,14 und des Blechlamellenpakets11 . Auf die Montagereihenfolge wird später näher eingegangen. - Das zu übertragende Drehmoment wird dabei von den Kurzschlussstäben
12 über die Formschlusselemente17 der Kurzschlussringe13 ,14 in die Druckscheiben15 ,16 eingeleitet. Durch die Druckscheiben15 ,16 wird das Drehmoment auf die Rotorwelle10 übertragen. -
2b zeigt eine formschlüssige Verbindung der Formschlusselemente17 gemäß2a . Das Formschlusselement17 des Kurzschlussrings13 weist eine Materialausnehmung an einer Basis des Formschlusselements17 auf. Die Materialausnehmung ist dabei durch eine spanaufnehmende Tasche20 gebildet. - Die Tasche
20 erstreckt sich dabei entlang des Formschlusselements17 in den Kurzschlussring13 in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 . Die Tasche20 kann im Kurzschlussring13 das Formschlusselement17 vollständig umlaufend oder abschnittsweise umlaufend ausgebildet sein. Die Tasche20 ist neben dem Formschlusselement17 ausgebildet. Die Tasche20 kann auch das Formschlusselement17 abschnittsweise hinterschneidend im Kurzschlussring13 ausgebildet sein. - Beim Fügen des Formschlusselements
17 des Kurzschlussrings13 mit dem Formschlusselement17 der Druckscheibe15 wird wenigstens ein Formschlusselement17 plastisch oder elastisch verformt. Die Tasche20 nimmt dabei das verformte Material, beispielsweise Späne, des Formschlusselements17 auf. Die Tasche20 bildet einen Materialraum zur Aufnahme des verformten Materials. Hierbei ist vorteilhaft, dass beim Fügen keine unzulässigen Materialspannungen auftreten und somit eine Beschädigung des Formschlusselements verhindert wird. Ferner wird dadurch eine Pressverbindung zwischen den Formschlusselementen hergestellt. - Wie in
2b gezeigt, bildet das Formschlusselement17 des Kurzschlussrings13 einen stiftartigen Vorsprung und das Formschlusselement17 der Druckscheibe15 eine stiftartige Ausnehmung. Im gefügten Zustand bilden die Formschlusselemente17 eine Nut/Feder-Verbindung zwischen der Druckscheibe15 und dem Kurzschlussring13 . Das Formschlusselement17 der Druckscheibe15 und das Formschlusselement17 des Kurzschlussrings13 sind dabei einander direkt gegenüber angeordnet. Die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 und des Kurzschlussrings13 können dabei koaxial zueinander angeordnet sein. Dies setzt eine rotationssymmetrische Ausbildung der Formschlusselemente17 voraus. - Wie in
2b gut erkennbar, greifen die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 und des Kurzschlussrings13 ineinander. Die jeweils gegenüber angeordneten Formschlusselemente17 können komplementär zueinander ausgebildet sein. Die jeweils gegenüber angeordneten Formschlusselemente17 können auch eine voneinander abweichende, insbesondere eine nicht-komplementär zueinander ausgebildete, Form aufweisen. - Beim Fügen des Formschlusselements
17 des Kurzschlussrings13 mit dem Formschlusselement17 der Druckscheibe15 kann eine plastische Verformung eines und/oder beider Formschlusselemente17 erfolgen. Der Kurzschlussring13 ist dabei mit der Druckscheibe15 kraftschlüssig und/oder formschlüssig verbunden. Die Formschlusselemente17 der Druckscheibe16 und des Kurzschlussrings14 sowie deren Verbindung sind identisch den vorstehend beschrieben Formschlusselementen17 der Druckscheibe15 und des Kurzschlussrings13 ausgebildet. - Gemäß
3 ist eine Reihenfolge der Montageschritte beim Zusammenbau eines erfindungsgemäßen Rotors gezeigt. Dabei werden die Rotorbestandteile, wie in1 bis2b vorstehend beschrieben, auf eine Rotorwelle10 montiert. In einem ersten Montageschritt wird die Druckscheibe15 durch Fügen mit der Rotorwelle10 drehmomentschlüssig verbunden. In einem zweiten Montageschritt wird das Blechlamellenpaket11 durch die Formschlusselemente17 des Kurzschlussrings13 mit der Druckscheibe15 in Umfangsrichtung der Rotorwelle formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden. Die Formschlusselemente17 zentrieren dabei das Blechlamellenpaket11 und die Rotorwelle10 . Mit anderen Worten werden das Blechlamellenpaket11 und die Rotorwelle10 dadurch zentriert zueinander ausgerichtet. In einem dritten Montageschritt wird anschließend die Druckscheibe16 durch die Formschlusselemente17 in Umfangsrichtung der Rotorwelle mit dem Kurzschlussring14 formschlüssig und/oder kraftschlüssig verbunden. Dabei wird die Druckscheibe16 mit der Rotorwelle10 drehmomentschlüssig verbunden. Die Druckscheibe16 presst dadurch den Kurzschlussring14 ,16 und das Blechlamellenpaket11 gegen die Stirnseite der Druckscheibe17 . Somit entsteht eine axiale Pressverbindung, bei der die Druckscheiben15 ,16 die Kurzschlussringe13 ,14 gegen das Blechlamellenpaket11 pressen. Die Montage ist nicht auf die vorstehend beschriebene Reihenfolge eingeschränkt. Die Rotorbestandteile können auch in einer anderen Reihenfolge auf die Rotorwelle10 montiert werden. - In der nachfolgenden Beschreibung der
4a bis4f ist die Ausbildung des Blechlamellenpakets11 sowie dessen Anordnung auf der Rotorwelle10 identisch dem Blechlamellenpaket11 gemäß1 ,2a und3 . Ferner entspricht die drehfeste bzw. drehmomentschlüssige Verbindung der Druckscheibe15 mit der Rotorwelle10 , wie in2a beschrieben, der drehfesten Verbindung der Druckscheibe15 mit der Rotorwelle10 gemäß4a bis4h . Des Weiteren entspricht die nachfolgende Beschreibung der4a bis4h in Bezug auf die Druckscheibe15 und den Kurzschlussring13 der Beschreibung der Druckscheibe16 und des Kurzschlussrings14 . Beispielsweise betrifft dies die Ausbildungen und die Anordnungen der Druckscheibe15 und des Kurzschlussrings13 sowie die Verläufe der zu übertragenden Drehmomente von den Kurzschlussstäben12 über den Kurzschlussring13 und die Druckscheibe15 auf die Rotorwelle10 . -
4a bis4c zeigen jeweils einen Rotor mit einem Kurzschlussring13 , der in axialer Richtung innerhalb der Druckscheibe15 angeordnet ist. Mit anderen Worten ist der Kurzschlussring13 zwischen der Druckscheibe15 und dem Blechlamellenpaket11 angeordnet. In4a ist eine Teilansicht eines Längsschnitts des Rotors gemäß2a , wie vorstehend beschrieben, gezeigt. Das Drehmoment wird hierbei von den Kurzschlussstäben12 über die Formschlusselemente17 des Kurzschlussrings13 in die Druckscheibe15 eingeleitet. Durch die Druckscheibe15 wird das Drehmoment auf die Rotorwelle10 übertragen. -
4b zeigt eine Teilansicht eines Rotors, bei dem die Kurzschlussstäbe12 und ein Kurzschlussring13 getrennt ausgebildet sind. Der Kurzschlussring13 ist dabei als separates Rotorelement ausgebildet. Der Kurzschlussring13 weist Durchgangsöffnungen zur Aufnahme der Kurzschlussstäbe12 auf. Der Kurzschlussring13 ist dabei mit dem jeweiligen Kurzschlussstab12 drehfest verbunden. Die drehfeste Verbindung kann dabei formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig ausgebildet sein. - Die Druckscheibe
15 weist ein Formschlusselement17 auf, das durch eine profilierte Mantelfläche der Druckscheibe15 gebildet ist und sich radial zur Drehachse der Rotorwelle10 erstreckt. Der Kurzschlussring13 weist dabei eine zentrale Durchgangsöffnung auf, die eine komplementäre Profiloberfläche zur profilierten Mantelfläche der Druckscheibe15 bildet. Das Formschlusselement17 kann dabei ein Polygonprofil bilden. Der Kurzschlussring13 und die Druckscheibe15 sind formschlüssig, insbesondere drehfest miteinander verbunden. Das Formschlusselement17 verbindet die Druckscheibe15 und das Blechlamellenpaket11 , wobei die Druckscheibe15 in axialer Richtung am Blechlamellenpaket11 anliegt. Die Drehmomentübertragung erfolgt wie in4a vorstehend beschrieben. - Der Kurzschlussringe
13 und die Druckscheibe15 sind in axialer Richtung relativ zu einander beweglich. Das Formschlusselement17 ist für eine axiale Relativbewegung zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 angepasst. Des Weiteren ist ein Ausgleichselement21 zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 zum Ausgleich der axialen Relativbewegung angeordnet. Das Ausgleichselement21 umfasst ein Federelement, das den Kurzschlussring13 mit einer in axialer Richtung wirkenden Federkraft beaufschlagt. Die Druckscheibe15 weist einen Steg auf, an dem das Federelement anliegt. Der Steg bildet dabei eine Gegendruckfläche des Federelements. Bei einer axialen Bewegung des Kurzschlussrings13 wird das Federelement gegen die Gegendruckfläche der Druckscheibe15 verformt und somit die Federkraft erhöht. - Gemäß
4b wird das Drehmoment von den Kurzschlussstäben12 über die drehfeste Verbindung der Kurzschlussstäbe12 mit dem Kurzschlussring13 und über die profilierte Mantelfläche in die Druckscheibe15 radial eingeleitet. Durch die Druckscheibe15 wird anschließend das Drehmoment auf die Rotorwelle10 übertragen. - Der Rotor gemäß
4c unterscheidet sich vom Rotor gemäß4b darin, dass die Kurzschlussstäbe12 durch die Druckscheibe15 geführt sind, wobei die Kurzschlussstäbe12 und die Druckscheibe15 in axialer Richtung relativbeweglich sind. Zwischen dem jeweiligen Kurzschlussstab12 und der Druckscheibe15 ist dabei ein Spalt oder Spiel ausgebildet. Die Kurzschlussstäbe12 können hierbei durch das Ausgleichselement21 geführt sein. Dabei kann ebenso ein Spalt oder Spiel zwischen dem jeweiligen Kurzschlussstab12 und dem Ausgleichselement21 ausgebildet sein. Das Ausgleichselement21 kann auch derart ausgebildet sein, dass dieses zwischen den Kurzschlussstäben12 dazwischenliegend angeordnet ist. - Ferner weist die Druckscheibe
15 Formschlusselemente17 auf, die an der Stirnseite der Druckscheibe15 ausgebildet sind und sich in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 erstrecken. Die Formschlusselemente17 verbinden die Druckscheibe15 und das Blechlamellenpaket11 , wobei die Druckscheibe15 in axialer Richtung am Blechlamellenpaket11 anliegt. Die Formschlusselemente17 können dabei wie das Formschlusselement17 gemäß der2a und2b ausgebildet sein. Die Formschlusselemente17 können aber auch andersförmig und/oder andersausgerichtet ausgebildet sein. Die Drehmomentübertragung erfolgt wie in4a vorstehend beschrieben. Ein Teil des zu übertragenden Drehmoments kann dabei auch über die Formschlusselemente17 an der Stirnseite der Druckscheibe15 auf die Rotorwelle10 übertragen werden. -
4d und4e zeigen jeweils einen Rotor mit einem Kurzschlussring13 , der außerhalb der Druckscheibe15 in axialer Gegenrichtung zum Blechlamellenpaket11 angeordnet ist. Die Druckscheibe15 ist dabei in axialer Richtung zwischen dem Blechlamellenpaket11 und dem Kurzschlussring13 angeordnet. Der Rotor gemäß4d und4e kann tangentiale Formschlusselemente17 umfassen, auf die in6 später näher eingegangen wird. -
4d zeigt dabei eine Teilansicht eines Rotors, bei dem die Kurzschlussstäbe12 und ein Kurzschlussring13 getrennt ausgebildet sind. Der Kurzschlussring13 ist dabei als separates Rotorelement ausgebildet. Der Kurzschlussring13 weist Durchgangsöffnungen zur Aufnahme der Kurzschlussstäbe12 auf. Der Kurzschlussring13 ist dabei mit dem jeweiligen Kurzschlussstab12 drehfest verbunden. Die drehfeste Verbindung kann dabei formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig ausgebildet sein. - Die Druckscheibe
15 weist ein Formschlusselement17 auf, das durch eine profilierte Mantelfläche der Druckscheibe15 gebildet ist und sich radial zur Drehachse der Rotorwelle10 erstreckt. Der Kurzschlussring13 weist dabei eine zentrale Durchgangsöffnung auf, die eine komplementäre Profiloberfläche zur profilierten Mantelfläche der Druckscheibe15 bildet. Das Formschlusselement17 kann dabei ein Polygonprofil bilden. Der Kurzschlussring13 und die Druckscheibe15 sind formschlüssig, insbesondere drehfest miteinander verbunden. Das Formschlusselement17 verbindet die Druckscheibe15 und das Blechlamellenpaket11 , wobei die Druckscheibe15 in axialer Richtung am Blechlamellenpaket11 anliegt. - Der Kurzschlussringe
13 und die Druckscheibe15 sind in axialer Richtung relativ zu einander beweglich. Das Formschlusselement17 ist dabei für eine axiale Relativbewegung zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 angepasst. - Die Druckscheibe
15 gemäß4d weist an einer außenangeordneten Seitenfläche wenigstens ein Wuchtelement auf. Das Wuchtelement kann dabei durch eine Wuchtmarke in Form einer Wuchtbohrung ausgebildet sein. Das Wuchtelement kann auch durch eine Wuchtrille oder eine Wuchtnut gebildet sein. Die Druckscheibe15 kann auch Wuchtelemente aufweisen, die durch eine andere Form gebildet sind. Wie in4d gut erkennbar, weist die Druckscheibe15 ferner einen Verstärkungsring22 auf, der den Kurzschlussring13 radial außen hält. Der Verstärkungsring22 kann dabei die Druckscheibe15 und/oder den Kurzschlussring13 außenumfänglich vollständig oder abschnittsweise radial umschließen. Der Verstärkungsring22 kann hierbei durch einen Armierungsring gebildet sein. Im Betrieb auftretenden Fliehkräfte des Kurzschlussrings13 werden durch den Verstärkungsring22 aufgenommen und direkt in die Druckscheibe15 eingeleitet. Die Kurzschlussstäbe12 werden dadurch entlastet. Die Drehmomentübertragung erfolgt wie in4a vorstehend beschrieben. - Der Rotor gemäß
4e unterscheidet sich vom Rotor gemäß4d lediglich darin, dass die Druckscheibe15 eine ringförmige Hinterschneidung aufweist, die den Kurzschlussring13 radial innen hält. Die Hinterschneidung kann durch eine umlaufende Nut gebildet sein. Ferner weist ein Kurzschlussring13 einen Steg auf, der zur Hinterschneidung der Druckscheibe15 komplementär ausgebildet ist. Der Steg des Kurschlussrings13 und die Hinterschneidung der Druckscheibe15 bilden dabei eine formschlüssige Verbindung. Hierbei werden die im Betrieb des Rotors auftretenden Fliehkräfte im Kurzschlussring13 direkt in die Druckscheibe15 eingeleitet und somit die Kurzschlussstäbe12 entlastet. Ferner weist die Druckscheibe15 Formschlusselemente17 auf, die wie in4c beschrieben ausgebildet bzw. angeordnet sind. Die Drehmomentübertragung erfolgt wie in4a vorstehend beschrieben. Ein Teil des Drehmoments kann dabei auch über die Formschlusselemente17 an der Stirnseite der Druckscheibe15 auf die Rotorwelle10 übertragen werden. -
4f bis4h zeigen jeweils einen Rotor, bei dem der Druckscheibe15 und der Kurzschlussring13 einstückig ausgebildet sind. Der Kurzschlussring13 weist Durchgangsöffnungen zur Aufnahme der Kurzschlussstäbe12 auf. Der Kurzschlussring13 ist dabei mit dem jeweiligen Kurzschlussstab12 drehfest verbunden. Die drehfeste Verbindung kann dabei formschlüssig und/oder kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig ausgebildet sein. Die Druckscheibe15 und der Kurzschlussring13 sind dabei durch ein oder mehrere elastische Verbindungselemente24 in axialer Richtung relativbeweglich verbunden. Erfolgt daher durch Temperaturänderungen im Betrieb des Rotors eine thermische Ausdehnung der Kurzschlussstäbe12 wird diese durch die elastischen Verbindungselemente24 kompensiert. Ferner weist die Druckscheibe15 gemäß4f bis4h Formschlusselemente17 auf, die an der Stirnseite der Druckscheibe15 ausgebildet sind und sich in axialer Längsrichtung der Rotorwelle10 erstrecken. Die Ausbildung und Anordnung der Formschlusselemente17 entspricht dabei der in4c beschriebenen Ausbildung und Anordnung der Formschlusselemente17 . Hierbei kann ein Teil des zu übertragenden Drehmoments über die an der Stirnseite der Druckscheibe15 ausgebildeten Formschlusselemente17 auf die Rotorwelle10 übertragen werden. - Wie in
4f gezeigt, ist der Kurzschlussring13 radial außen an der Druckscheibe15 ausgebildet. Der Kurzschlussring13 liegt dabei mit einer innenangeordneten Stirnseite am Blechlamellenpaket11 in axialer Richtung an. Der Kurzschlussring13 kann auch einen Spalt oder Spiel zwischen der innenangeordneten Stirnseite und dem Blechlamellenpaket11 in axialer Richtung aufweisen. Ferner liegt die Druckscheibe15 direkt am Blechlamellenpaket11 an. - Zwischen dem Kurzschlussring
13 und der Druckscheibe15 ist des Weiteren ein Ringspalt25 ausgebildet. Dabei überbrücken die elastischen Verbindungselemente24 in der Form von Stegen26 den Ringspalt25 . Die Stege26 verbinden die Druckscheibe15 und den Kurzschlussring13 in axialer Richtung relativbeweglich. Auf die Ausführung einer Verbindung des Kurzschlussrings13 und der Druckscheibe15 durch Stege26 in vorstehend genannter Art wird in der Beschreibung der8 später näher eingegangen. - Gemäß
4f wird das Drehmoment von den Kurzschlussstäben12 über den Kurzschlussring13 durch die Stege26 in die Druckscheibe15 eingeleitet und anschließend von der Druckscheibe15 auf die Rotorwelle10 übertragen. - In
4g und4h ist jeweils ein Rotor gezeigt, bei dem ein Kurzschlussring13 außerhalb der Druckscheibe15 in axialer Gegenrichtung zum Blechlamellenpaket11 angeordnet ist. Die Druckscheibe15 ist dabei zwischen dem Kurzschlussring13 und dem Blechlamellenpaket11 angeordnet. Die Druckscheibe15 liegt an dem Blechlamellenpaket11 in axialer Richtung an. Die jeweiligen elastischen Verbindungselemente24 gemäß4g und4h weisen einen Bereich mit einer Materialschwächung27 zwischen der Druckscheibe15 und dem Kurzschlussring13 auf, der in axialer Richtung elastisch verformbar ist. Der Bereich mit der Materialschwächung27 umfasst dabei eine umlaufende Nut28 , die sich in axialer Richtung zwischen der Druckscheibe15 und dem Kurzschlussring13 erstreckt. Die Materialschwächung27 kann auch abschnittsweise radial und/oder axial zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 ausgebildet sein. - Gemäß
4g ist die Materialschwächung27 zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 ausgebildet. Die Materialschwächung27 ist dabei L-förmig ausgebildet, wobei sich ein Längsschenkel der Materialschwächung27 von einem Umfang des Kurzschlussrings13 radial nach innen erstreckt. Der Längsschenkel der Materialschwächung kann dabei radial umlaufend ausgebildet sein. Ein kurzer Schenkel der L-förmigen Materialschwächung27 erstreckt sich dabei in axialer Richtung nach außen von der Druckscheibe15 in den Kurzschlussring13 . Der kurze Schenkel der Materialschwächung27 ist durch die umlaufende Nut28 gebildet. Die umlaufende Nut28 begrenzt dabei das elastische Verbindungselement24 . Die umlaufende Nut28 bildet eine axiale Materialeinschnürung des Kurzschlussrings13 . Die Materialschwächung27 ist integral zwischen der Druckscheibe15 und dem Kurzschlussring13 ausgebildet. - In
4h ist eine Materialschwächung27 gezeigt, bei der die umlaufende Nut28 in axialer Richtung nach außen offen ausgebildet ist. Die umlaufende Nut28 erstreckt sich dabei von einer außenliegenden Stirnseite des Kurzschlussrings13 in axialer Richtung zur Druckscheibe15 . Die umlaufende Nut28 erstreckt sich dabei in axialer Richtung in den Kurzschlussring13 . Die umlaufende Nut28 ist somit in axialer Richtung außenliegend angeordnet. Zwischen dem Kurzschlussring13 und der Druckscheibe15 ist eine weitere Materialschwächung27 ausgebildet, die sich von einem Umfang des Kurzschlussrings13 radial nach innen erstreckt. Die umlaufende Nut28 und die weitere Materialschwächung27 begrenzen das elastische Verbindungselement24 . - Gemäß
5 ist eine Vorderansicht einer Druckscheibe15 ,16 mit mehreren Durchgangsöffnungen gezeigt. Die Durchgangsöffnungen sind durch Formschlusselemente17 gebildet. Die Formschlusselemente17 sind jeweils rautenförmig ausgebildet. Die Formschlusselemente17 können auch dreieckförmig, rechteckförmig oder im Wesentlichen rund ausgebildet sein. Die Formschlusselemente17 können identisch ausgebildet sein. Ebenso können die Formschlusselemente17 voneinander unterschiedlich ausgebildet sein. Die Druckscheibe15 ,16 weist eine zentrale Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Rotorwelle10 auf. Die Formschlusselemente17 sind dabei die zentrale Durchgangsöffnung radial umlaufend in der Druckscheibe15 ,16 ausgebildet. - In
6 ist eine Druckscheibe15 ,16 und ein Kurzschlussring13 ,14 gemäß4d gezeigt. Die Druckscheibe15 ,16 und der Kurzschlussring13 ,14 weist dabei jeweils Formschlusselemente17 auf, die einen keilartigen Vorsprung oder eine keilartige Ausnehmung bilden. Die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 ,16 und die Formschlusselemente17 des Kurschlussrings13 ,14 sind dabei jeweils komplementär zueinander ausgebildet. Zur Übertragung des Drehmoments greifen die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 ,16 und des Kurzschlussrings13 ,14 ineinander. Die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 ,16 und des Kurzschlussrings13 ,14 sind dabei tangential, insbesondere außenumfänglich angeordnet. Mit anderen Worten sind die Formschlusselemente17 der Druckscheibe15 ,16 und des Kurzschlussrings13 ,14 radial in Richtung der Drehachse der Rotorwelle10 ausgebildet. Die Formschlusselemente17 können auch parallel zueinander oder andersangeordnet ausgebildet sein. - Die Druckscheibe
15 ,16 gemäß6 weist auf einer Stirnseite Wuchtelemente, wie in4d vorstehend beschrieben auf. -
7a zeigt eine Druckscheibe15 ,16 mit einer zentralen Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Rotorwelle10 und Nuten zur Aufnahme von Kurzschlussstäben12 . Die Nuten sind dabei die zentrale Durchgangsöffnung radial umlaufend in der Druckscheibe15 ,16 ausgebildet. Die Ausführung der Nuten entspricht der in1 vorstehend beschriebenen Nuten der Blechlamellen. - Die Druckscheibe
15 ,16 weist um die zentrale Durchgangsöffnung Formschlusselemente17 auf, die durch eine profilierte Mantelfläche der Druckscheibe15 gebildet sind.7a zeigt dabei ein Querschnittsprofil der profilierten Mantelfläche. Die profilierte Mantelfläche ist dabei wie in4b und4d beschrieben ausgebildet bzw. angeordnet. -
7b zeigt einen Kurzschlussring13 ,14 mit Nuten zur Aufnahme von Kurschlussstäben12 . Die Nuten sind dabei komplementär zu den Nuten der Blechlamellen gemäß1 ausgebildet. Der Kurzschlussring weist Formschlusselemente17 auf, die zu der profilierten Mantelfläche der Druckscheibe15 ,16 gemäß7a komplementär ausgebildet sind. - Nach dem Fügen des Kurzschlussrings
13 ,14 auf die Druckscheibe15 ,16 greifen die Formschlusselemente17 , insbesondere die profilierten Mantelflächen, ineinander, wodurch eine formschlüssige und/oder kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird. Das Drehmoment wird von den Kurzschlussstäben12 durch den Kurzschlussring13 ,14 somit annähernd verlustfrei in die Druckscheibe15 ,16 eingeleitet. - Gemäß
8 ist eine Vorderansicht eines Kurzschlussrings13 ,14 und einer Druckscheibe15 ,16 gezeigt, die einstückig ausgebildet und durch elastische Verbindungselemente24 miteinander verbunden sind. Der Kurzschlussring13 ,14 und die Druckscheibe15 ,16 weisen dabei eine Kreisringform auf, wobei einen Innendurchmesser des Kurschlussrings13 ,14 größer ist als ein Außendurchmesser der Druckscheibe15 ,16 . Der Kurschlussring13 ,14 und die Druckscheibe15 ,16 sind koaxial zueinander angeordnet. Zwischen dem Kurzschlussring13 ,14 und der Druckscheibe15 ,16 ist dabei ein Ringspalt25 ausgebildet, wobei der Kurzschlussring13 ,14 und die Druckscheibe15 ,16 durch die elastischen Verbindungselemente24 in Form von Stegen26 , wie in4f vorstehend beschrieben, verbunden sind. Die Druckscheibe15 ,16 weist eine zentrale Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Rotorwelle10 auf. Der Kurzschlussring13 ,14 weist Nuten auf, die zu den Nuten der Blechlamellen gemäß1 komplementär ausgebildet sind. Die Ausführung der Nuten entspricht daher der Nuten gemäß1 . - Die Stege
26 können s-förmig ausgebildet sein. Die Stege26 verbinden die Druckscheibe15 und den Kurzschlussring13 ,14 in axialer Richtung relativbeweglich. Mit anderen Worten ist der Kurzschlussring13 ,14 in Längsrichtung der Rotorwelle10 gegenüber der Druckscheibe15 ,16 in axialer Richtung bewegbar ausgebildet. Die Stege26 können auch zur zentralen Durchgangsöffnung radial zulaufend ausgebildet sein. Ferner können die Stege26 geradlinig und/oder gekrümmt ausgebildet sein. Die Stege26 können auch andere Formen und/oder Stegverläufe aufweisen. - Generell ist der Kurzschlussring
13 ,14 in der vorstehenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele nicht auf eine Ringform eingeschränkt. Der Kurzschlussring13 ,14 kann eine dreieckige, rechteckige oder vieleckige Geometrieform aufweisen. Ferner kann der Kurzschlussring13 ,14 eine Kreisform, Kreisringform oder eine andere geometrische Form aufweisen. Der Kurzschlussring13 ,14 kann dabei einteilig, insbesondere einstückig, oder mehrteilig, insbesondere mehrstückig ausgebildet sein. Mit anderen Worten kann der Kurzschlussring13 ,14 als Einzelteil ausgebildet sein oder durch mehrere Kurzschlussringabschnitte bzw. mehrere Kurschlussringelemente gebildet sein. Die jeweiligen Kurzschlussringabschnitte können dabei jeweils mit einem Kurzschlussstab einstückig ausgebildet sein. Die Ausbildung des Kurschlussrings13 ,14 ist nicht auf die vorstehend genannten Ausführungen eingeschränkt. Der Kurzschlussring13 ,14 kann daher Formen und Ausbildungen aufweisen, die nicht explizit in der vorstehenden Beschreibung genannt sind. Ferner können sich generell die Druckscheibe15 mit dem Kurzschlussring13 von der Druckscheibe16 mit dem Kurzschlussring14 voneinander unterscheiden. Der Rotor ist daher nicht auf spiegelbildliche Ausführungen der Druckscheiben15 ,16 und der Kurzschlussringe13 ,14 eingeschränkt. - Bezugszeichenliste
-
- 10
- Rotorwelle
- 11
- Blechlamellenpaket
- 12
- Kurzschlussstäbe
- 13, 14
- Kurzschlussring
- 15, 16
- Druckscheibe
- 17
- Formschlusselement
- 18
- Spalt
- 19
- axiale Innenbohrung
- 20
- Tasche
- 21
- Ausgleichselement
- 22
- Verstärkungsring
- 23
- Hinterschneidung
- 24
- elastisches Verbindungselement
- 25
- Ringspalt
- 26
- Steg
- 27
- Materialschwächung
- 28
- umlaufende Nut
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- EP 2149970 B1 [0001, 0003]
- DE 102014106614 A1 [0004]
wobei wenigstens ein Formschlusselement vorgesehen ist, das eine der Druckscheiben und eines der Rotorelemente verbindet,
wobei zwischen dem Blechlamellenpaket und der Rotorwelle Spiel oder ein Spalt ausgebildet ist. Die Druckscheiben sind drehmomentschlüssig mit der Rotorwelle verbunden. Die Druckscheiben können dabei durch ein Setzverfahren mit vorherigem Rollieren der Rotorwelle mit der Rotorwelle verbunden sein. Das Formschlusselement verbindet eine der Druckscheiben und eines der Rotorelemente zur Übertragung eines Drehmomentes zwischen der Rotorwelle und den Rotorelementen in Umfangsrichtung der Rotorwelle. Das Drehmoment wird im Betrieb durch die Rotorelemente eingeleitet. Die Umfangsrichtung entspricht dabei einer tangentialen Richtung um die Rotorwelle.
die Druckscheiben (
Claims (31)
- Rotor für eine Asynchronmaschine umfassend - eine Rotorwelle (10), - im Betrieb magnetisch aktive Rotorelemente umfassend ein Blechlamellenpaket (11), Kurzschlussstäbe (12) und Kurzschlussringe (13, 14), - Druckscheiben (15, 16), zwischen denen wenigstens das Blechlamellenpaket (11) angeordnet ist, wobei die Druckscheiben (15, 16) mit wenigstens einem der Rotorelemente axial verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass - wenigstens ein Formschlusselement (17) vorgesehen ist, das eine der Druckscheiben (15, 16) und eines der Rotorelemente verbindet, wobei zwischen dem Blechlamellenpaket (11) und der Rotorwelle (10) Spiel oder ein Spalt (18) ausgebildet ist, die Druckscheiben (15, 16) drehmomentschlüssig mit der Rotorwelle (10) verbunden sind und das Formschlusselement (17) eine der Druckscheiben (15, 16) und eines der Rotorelemente zur Übertragung eines Drehmomentes zwischen der Rotorwelle (10) und den Rotorelementen in Umfangsrichtung der Rotorwelle (10) verbindet, wobei das Drehmoment im Betrieb durch die Rotorelemente eingeleitet wird.
- Rotor nach
Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) eine der Druckscheiben (15, 16) und das Blechlamellenpaket (11) verbindet, wobei die Druckscheibe (15, 16) in axialer Richtung am Blechlamellenpaket (11) anliegt. - Rotor nach
Anspruch 1 oder2 dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) eine der Druckscheiben (15, 16) und einen der Kurzschlussringe (13, 14) verbindet, wobei die Druckscheibe (15, 16) in axialer Richtung und/oder in radialer Richtung am Kurzschlussring (13, 14) anliegt. - Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) an einer Stirnseite der Druckscheibe (15, 16) angeordnet ist und sich parallel zur Drehachse der Rotorwelle (10) erstreckt.
- Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) durch eine profilierte Mantelfläche der Druckscheibe (15, 16) gebildet ist und sich radial zur Drehachse der Rotorwelle (10) erstreckt.
- Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) einen stiftartigen Vorsprung oder eine stiftartige Ausnehmung bildet.
- Rotor nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis5 dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) einen keilartigen Vorsprung oder eine keilartige Ausnehmung bildet. - Rotor nach einem der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis5 dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) ein Polygonprofil bildet. - Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) das Blechlamellenpaket (11) und die Rotorwelle (10) zentriert.
- Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Kurzschlussringe (13, 14) in axialer Richtung zwischen dem Blechlamellenpaket (11) und einer der Druckscheiben (15, 16) angeordnet ist.
- Rotor nach
Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) an einer axial außenangeordneten Stirnseite eines der Kurzschlussringe (13, 14) anliegt. - Rotor nach
Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass das als stiftartiger Vorsprung ausgebildete Formschlusselement (17) eine axiale Innenbohrung (19) aufweist. - Rotor nach
Anspruch 11 oder12 dadurch gekennzeichnet, dass eine spanaufnehmende Tasche (20) neben dem Formschlusselement (17) ausgebildet ist. - Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Kurzschlussringe (13, 14) und die zugehörige Druckscheibe (15, 16) in axialer Richtung relativ zu einander beweglich sind.
- Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlusselement (17) für eine axiale Relativbewegung zwischen wenigstens einem der Kurzschlussringe (13, 14) und der zugehörigen Druckscheibe (15, 16) angepasst ist.
- Rotor nach einem der
Ansprüche 14 oder15 dadurch gekennzeichnet, dass ein Ausgleichselement (21) zwischen dem Kurzschlussring (13, 14) und der Druckscheibe (15, 16) zum Ausgleich der axialen Relativbewegung angeordnet ist. - Rotor nach
Anspruch 16 dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (21) ein Federelement umfasst, das den Kurzschlussring (13, 14) mit einer in axialer Richtung wirkenden Federkraft beaufschlagt. - Rotor nach einem der
Ansprüche 14 bis17 dadurch gekennzeichnet, dass die Kurzschlussstäbe (12) durch wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) geführt sind, wobei die Kurzschlussstäbe (12) und die Druckscheibe (15, 16) in axialer Richtung relativbeweglich sind. - Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) in axialer Richtung zwischen dem Blechlamellenpaket (11) und einer der Kurzschlussringe (13, 14) angeordnet ist.
- Rotor nach
Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) einen Verstärkungsring (22) aufweist, der den zugehörigen Kurzschlussring (13, 14) radial außen hält. - Rotor nach
Anspruch 19 dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) eine ringförmige Hinterschneidung (23) aufweist, die den zugehörigen Kurzschlussring (13, 14) radial innen hält. - Rotor für eine Asynchronmaschine umfassend - eine Rotorwelle (10), - im Betrieb magnetisch aktive Rotorelemente umfassend ein Blechlamellenpaket (11), Kurzschlussstäbe (12) und Kurzschlussringe (13, 14), - Druckscheiben (15, 16), zwischen denen wenigstens das Blechlamellenpaket (11) angeordnet ist, wobei die Druckscheiben (15, 16) mit wenigstens einem der Rotorelemente axial verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckscheiben (15, 16) und die Kurzschlussringe (13, 14) einstückig miteinander ausgebildet sind und drehmomentschlüssig mit der Rotorwelle (10) verbunden sind und zur Übertragung eines Drehmomentes zwischen der Rotorwelle (10) und dem Blechlamellenpaket (11) und/oder den Kurzschlussstäben (12) in Umfangsrichtung der Rotorwelle (10) verbindet.
- Rotor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Druckscheiben (15, 16) ein Wuchtelement aufweist.
- Rotor nach
Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, dass die Druckscheibe (15, 16) und der Kurzschlussring (13, 14) durch wenigstens ein elastisches Verbindungselement (24) in axialer Richtung relativbeweglich verbunden sind. - Rotor nach
Anspruch 24 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Druckscheibe (15, 16) und dem Kurzschlussring (13, 14) ein Ringspalt (25) ausgebildet ist und elastische Verbindungselemente (24) in der Form von Stegen (26) den Ringspalt (25) überbrücken und die Druckscheibe (15, 16) und den Kurzschlussring (13, 14) in axialer Richtung relativbeweglich verbinden. - Rotor nach
Anspruch 25 dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (26) s-förmig ausgebildet sind. - Rotor nach
Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Verbindungselement (24) einen Bereich mit einer Materialschwächung (27) zwischen der Druckscheibe (15, 16) und dem Kurzschlussring (13, 14) aufweist, der in axialer Richtung elastisch verformbar ist. - Rotor nach
Anspruch 27 dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich mit der Materialschwächung (27) eine umlaufende Nut (28) umfasst, die sich in axialer Richtung zwischen der Druckscheibe (15, 16) und dem Kurzschlussring (13, 14) erstreckt. - Asynchronmaschine mit einem Rotor nach
Anspruch 1 . - Verwendung wenigstens einer Druckscheibe (15, 16) für einen Rotor einer Asynchronmaschine zusammen mit wenigstens einem in Umfangsrichtung der Druckscheibe (15, 16) formschlüssig wirkenden Formschlusselement (17) zur Übertragung eines Drehmomentes zwischen einer Rotorwelle (10) und magnetisch aktiven Rotorelementen der Asynchronmaschine in Umfangsrichtung der Rotorwelle (10).
- Verwendung nach
Anspruch 30 dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor einen gebauten Rotor oder einen Gussrotor umfasst.
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