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Die
Erfindung betrifft eine Kühlanordnung
für eine
Speicherzellenanordnung für
ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug oder Nutzfahrzeug,
die eine oder mehrere Leitungen umfasst, wobei in der oder den Leitungen
ein Wärme
abführendes
Medium in der oder den Leitungen förderbar ist, um Wärme von
der Speicherzellenanordnung abzuführen.
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Eine
Speicherzellenanordnung umfasst typischerweise ein oder mehrere
Speicherzellenmodule. Jedes Speicherzellenmodul weist eine Mehrzahl
an Speicherzellen und/oder Doppelschichtkondensatoren auf, die in
einer oder mehreren Reihen übereinander
gestapelt sind. Die Speicherzellen und/oder Doppelschichtkondensatoren
eines Speicherzellenmoduls sind elektrisch in Reihe und/oder parallel
miteinander verschaltet, um beispielsweise für einen Elektromotor eine ausreichende
Energie bereitstellen zu können.
Die elektrochemischen Speicherzellen und/oder Doppelschichtkondensatoren
können
im Betrieb erhebliche Temperaturen erreichen, so dass deren Kühlung notwendig
ist. Die Kühlung
der elektrochemischen Speicherzellen und/oder Doppelschichtkondensatoren
erfolgt von außen.
Kann eine ausreichende Kühlung
nicht mit hinreichender Sicherheit gewährleistet werden, so können rasch
Defekte auftreten, die mit den Anforderungen an die Lebensdauer
bei einer Verwendung in Automobilen wirtschaftlich nicht vereinbar
sind.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kühlanordnung
für eine
Speicherzellenanordnung für
ein Fahrzeug anzugeben, welche eine einfache und zuverlässige Kühlung der
Speicherzellenanordnung gewährleistet.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Kühlanordnung
mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
ergeben sich aus den abhängigen
Patentansprüchen.
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Die
Erfindung schafft eine Kühlanordnung
für eine
Speicherzellenanordnung für
ein Fahrzeug, insbesondere ein Kraftfahrzeug oder ein Nutzfahrzeug. Die
Kühlanordnung
umfasst eine oder mehrere Leitungen. In der oder den Leitungen ist
ein Wärme transportierendes
Medium transportierbar, um Wärme
von der Speicherzellenanordnung abzuführen. Ein erster und ein zweiter
Leitungsabschnitt sind aneinander grenzend und im Wesentlichen parallel
zueinander geführt
und thermisch miteinander gekoppelt. Die zwei Leitungsabschnitte
werden im Betrieb der Kühlanordnung
derart in entgegengesetzter Richtung von dem Wärme abführenden Medium durchströmt, dass
die thermischen Auswirkungen, z. B. auf einer Platte oder auf einer
Speicherzellenanordnung, der unterschiedlichen Temperaturen des Wärme abführenden
Mediums im Bereich des ersten und zweiten Leitungsabschnitts ausgeglichen
werden.
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Durch
die räumliche
Nähe des
ersten und zweiten Leitungsabschnitts und deren thermische Kopplung
wird eine sehr ausgeglichene Temperaturverteilung innerhalb der
Kühlanordnung
und des Verbunds aus Kühlanordnung
und Speicherzellenanordnung erreicht. Hierdurch können lokale Überhitzungen
einzelner Speicherzellen der Speicherzellenanordnung vermieden werden,
so dass die Lebensdauer der Speicherzellenanordnung verbessert wird.
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Gemäß einer
zweckmäßigen Ausgestaltung ist
der erste Leitungsabschnitt ein Abschnitt einer ersten Leitung und
der zweite Leitungsabschnitt ein Abschnitt einer zweiten Leitung.
Alternativ ist der erste Leitungsabschnitt ein Vorlaufabschnitt
einer Leitung und der zweite Leitungsabschnitt ein Rücklaufabschnitt
derselben Leitung, wobei sich der Vorlaufabschnitt von einem Leitungseinlass
zu einem Wendepunkt erstreckt und wobei sich der Rücklaufabschnitt
von dem Wendepunkt zu einem Leitungsauslass erstreckt. Hierdurch
können
die thermischen Auswirkungen, zB. auf einer Platte oder auf einer Speicherzellenanordnung,
der unterschiedlichen Temperaturen des Wärme führenden Mediums über die
gesamte Leitungslänge
ausgeglichen werden. Der Ausgleich der Temperaturen im Bereich des
ersten und zweiten Leitungsabschnitts kann somit durch eine unterschiedliche
Ausgestaltung und Verschaltung jeweiliger Leitungen der Kühlanordnung
bewirkt werden. Ob dieser Ausgleich somit durch das durch eine einzige
Leitung fließende
Kühlmittel
oder durch zwei voneinander getrennte Leitungen fließende Kühlmittel
bewirkt wird, ist für
das Prinzip der Erfindung unerheblich.
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Eine
weitere zweckmäßige Ausgestaltung sieht
vor, dass der erste Leitungsabschnitt und der zweite Leitungsabschnitt
die Speicherzellenanordnung im Bereich zumindest einer Wandung,
insbesondere einer Seitenwandung, thermisch kontaktieren. Die thermische
Kontaktierung im Bereich der Seitenwandung oder -wandungen hat den
Vorteil, dass die Speicherzellenanordnung auf einfache Weise in
die Kühlanordnung
eingeführt
oder aus dieser entfernt werden kann. Hierdurch ergibt sich ein
modularer Aufbau der Kühlanordnung.
Dies ist vorteilhaft, wenn beispielsweise ein Austausch der Speicherzellenanordnung
aufgrund eines Defekts notwendig ist. Die Kühlanordnung kann demgegenüber ortsfest
in dem Fahrzeug verbleiben. Die mechanische Verbindung der Kühlanordnung
und der Speicherzellenanordnung kann durch Kraftschluss oder Formschluss,
aber auch durch Verkleben und dergleichen hergestellt werden. Je
besser die mechanische Verbindung ist, desto besser ist auch die
thermische Kopplung.
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Eine
weitere zweckmäßige Ausgestaltung sieht
vor, dass der Leitungseinlass einer jeweiligen Leitung mit einem
Verteilerrohr strömungstechnisch verbunden
ist und der Leitungsauslass der jeweiligen Leitung mit einem Sammelrohr
strömungstechnisch verbunden
ist, wobei das Verteilerrohr und das Sammelrohr benachbart und parallel
zueinander angeordnet sind. Das Vorsehen eines Verteilerrohrs sowie eines
Sammelrohrs ermöglicht
es, eine Mehrzahl an Leitungen mit den jeweiligen Rohren zu verbinden, wodurch
eine große
Kühlleistung
bereitgestellt wird.
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Insbesondere
münden
der erste Leitungsabschnitt und der zweite Leitungsabschnitt einer
jeweiligen Leitung an dem Wendepunkt in einen Umlenkabschnitt ein,
der optional in einem Umlenkrohr ausgebildet ist, das parallel zu
dem Verteilerrohr und dem Sammelrohr angeordnet sein kann. Der Umlenkabschnitt
kann beispielsweise durch einen bogenförmigen Leitungsabschnitt gebildet
sein, welcher den Vorlaufabschnitt und den Rücklaufabschnitt einer Leitung
im Bereich des Wendepunkts miteinander verbindet. Es ist dabei nicht
notwendig, aber möglich,
dass das den Umlenkabschnitt ausbildende Teil ein von dem Vorlaufabschnitt
und dem Rücklaufabschnitt
unterschiedliches Teil ist. Vielmehr können Vorlaufabschnitt, Umlenkabschnitt
und Rücklaufabschnitt
durch das Biegen einer Leitung bereitgestellt werden. Es ist zweckmäßig, wenn
ein jeweiliger Umlenkabschnitt einer Leitung in einem Umlenkrohr
ausgebildet ist. Hierzu müssen
in einem Umlenkrohr lediglich strömungstechnisch voneinander
getrennte Kammern vorgesehen werden, wobei jede Kammer den ersten
Leitungsabschnitt und zweiten Leitungsabschnitt einer jeweiligen
Leitung miteinander verbindet.
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Es
ist zweckmäßig, wenn
eine Mehrzahl an Leitungen an das Verteilerrohr und das Sammelrohr, und
optional an das Umlenkrohr, angeschlossen ist.
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Eine
weitere zweckmäßige Ausgestaltung sieht
vor, dass das Verteilerrohr, das Sammelrohr und optional das Umlenkrohr
in Schwerkraftrichtung angeordnet sind und die das Wärme abführende Medium
führenden
Leitungen senkrecht zur Schwerkraftrichtung angeordnet sind, wenn
die Speicherzellenanordnung in dem Fahrzeug eingebaut ist. Hieraus
ergibt sich, dass die von dem Verteilerrohr abgehenden bzw. in das
Sammelrohr und gegebenenfalls Umlenkrohr mündenden Leitungsabschnitte
zumindest abschnittsweise senkrecht zur Schwerkraftrichtung verlaufen.
Bei geeigneter Leitungsführung
ist es hierdurch möglich,
dass die Speicherzellenanordnung in Schwerkraftrichtung in die Kühlanordnung eingeführt bzw.
aus dieser herausgenommen werden kann. Darüber hinaus ergeben sich strömungstechnische
Vorteile, da nur ein geringer Volumenanteil des Wärme transportierenden
Mediums entgegen der Schwerkraftrichtung gefördert werden muss.
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Es
ist zweckmäßig, wenn
die Leitungen derart angeordnet und ausgebildet sind, dass eine
Mehrzahl von Speicherzellenmodulen, insbesondere zwei oder vier
Speicherzellenmodule, der Speicherzellenanordnung in einer oder
mehreren Reihen nebeneinander in der Kühlanordnung anordenbar sind,
wobei jeweils zumindest eine Wandung eines jeweiligen Speicherzellenmoduls
thermisch an die Leitungen angebunden ist. Hierbei kann durch die
erfindungsgemäße Kühlanordnung
sichergestellt werden, dass sämtliche
Speicherzellenmodule durch die Kühlanordnung
gekühlt
werden. Neben einer wärmetechnischen
Anbindung der Speicherzellenmodule von zumindest zwei Seiten kann
darüber
hinaus zwischen zwei Speicherzellenmodulen eine doppelte Kühlleistung
bereitgestellt werden. Dies ist vorteilhaft, da in diesem Bereich
Wärme von
zwei Speicherzellenmodulen abgeführt
werden muss. Hierdurch lässt
sich die erwünschte
homogene Temperaturverteilung über
die Gesamtvorrichtung erzielen.
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Eine
weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die von einem Verteilerrohr
abgehenden Leitungen jeweils einem oder mehreren Speicherzellenmodulen der
Speicherzellenanordnung zugeordnet sind und mit zumindest einer
Wandung des oder der Speicherzellenmodule in thermischem Kontakt
stehen, wenn das oder die Speicherzellenmodule in der Kühlanordnung
angeordnet sind. Ebenso kann vorgesehen sein, dass unterschiedliche,
von einem gemeinsamen Verteilerrohr abgehende Leitungen unterschiedlichen
Speicherzellenmodulen der Speicherzellenanordnung zugeordnet sind
und mit zumindest einer Wandung des jeweiligen Speicherzellenmoduls
in thermischem Kontakt stehen, wenn das oder die Speicherzellenmodule
in der Kühlanordnung
angeordnet sind. Mit anderen Wor ten bedeutet dies, dass ein Verteilerrohr,
welchem das Wärme
transportierende Medium zur weiteren Verteilung zugeführt wird,
ausreichend ist, um durch entsprechende Leitungsführung eine
Mehrzahl an Speicherzellenmodulen kühlen zu können. Hierdurch ergibt sich
ein einfacher, kompakter Aufbau der Kühlanordnung sowie der Gesamtvorrichtung
aus Speicherzellenanordnung und Kühlanordnung.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung ist die Strecke, die das Wärme abführende Medium,
ausgehend von einem Einlass des Verteilerrohrs bis zu einem Auslass
des Sammelrohrs, zurücklegt,
unabhängig
davon, welche der Mehrzahl an Leitungen durchströmt wird. Diese Ausgestaltung
weist den Vorteil auf, dass gleiche Strömungswiderstände und Druckverluste
in sämtlichen
Leitungen, welche an das Verteilerrohr und das Sammelrohr angeschlossen
sind, hergestellt werden können.
Bewerkstelligt werden kann dies beispielsweise dadurch, dass zwei Umlenkrohre
benachbart zueinander und zwischen dem Verteilerrohr und dem Sammelrohr
angeordnet werden, die strömungstechnisch
miteinander verbunden sind. Die strömungstechnische Verbindung
der beiden Umlenkrohre erfolgt auf einer Seite der Umlenkrohre.
Der Einlass des Verteilerrohrs und der Auslass des Sammelrohrs liegen
demgegenüber
auf der anderen, gegenüberliegenden
Seite der Rohre.
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Die
erfindungsgemäße Kühlanordnung zeichnet
sich weiterhin dadurch aus, dass eine jeweilige Leitung in einer
oder mehreren Ebenen geführt ist,
welche senkrecht oder parallel zur Schwerkraftrichtung liegt und
optional alle Wandungen des Speicherzellenmoduls umläuft. Diese
Ausgestaltungsvariante begünstigt
eine Kühlanordnung,
bei der die Speicherzellenanordnung in diese einführbar oder
von dieser entfernbar ist. Erreicht wird dies durch eine Leitungsführung, welche
eine Kühlung
der Speicherzellenanordnung im Bereich derer Seitenwände vornimmt,
jedoch die beiden Deckflächen
der Speicherzellenanordnung frei von Leitungen hält.
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Die
Leitungsführung
kann – unter
Berücksichtigung
der vorbeschriebenen Varianten – prinzipiell
beliebig sein. Es ist zweckmäßig, wenn
eine jeweilige Leitung zumindest abschnittsweise spiralförmig oder
mäanderförmig ausgebildet
ist. Die Leitungen können
ebenfalls durch Bohrungen in einer z. B. massiven Platte ausgebildet
sein. Es ist weiterhin zweckmäßig, wenn
die Leitung oder Leitungen als Rohrleitung ausgebildet sind. Die
Leitung oder Leitungen können
alternativ auch als Flachrohr ausgebildet sein, welche auch unter
der Bezeichnung Multiport-Tube bekannt sind. Ein Flachrohr weist
einen in etwa rechteckigen Querschnitt auf, wobei eine Mehrzahl
an parallel zueinander geführten
Einzelleitungen in einem, die Querschnittsform bestimmendem Außenrohr
(oder Außenumhüllung) integriert
ist.
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Um
einen weiter verbesserten Wärmeausgleich
durch die Kühlanordnung
zu ermöglichen,
ist es zweckmäßig, wenn
die Leitung oder Leitungen auf oder in einer oder mehreren Wärme leitenden
Platten angeordnet sind, welche thermisch mit der Speicherzellenanordnung
verbunden sind. Die Wärme
leitenden Platten können
beispielsweise unter Druckbeaufschlagung mit korrespondierend zu
diesen ausgebildeten Wärmeleitflächen der
Speicherzellenanordnung thermisch gekoppelt sein. Die Leitungen
können
auf die Platte(n) aufgeklebt, aufgelötet oder geschweißt sein.
Die Verbindung der Leitungen mit einer oder mehreren Wärme leitenden
Platten ermöglicht
neben einem guten Wärmekontakt
zu den Zellenmodulen auch eine gute thermische Wärmeleitung und Homogenisierung
in der Plattenebene.
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Gemäß einer
weiteren Ausgestaltung ist das Wärme
abführende
Medium ein Kältemittel,
insbesondere R134a, R744, oder ein Kühlmittel, insbesondere Wasser
oder Luft, dessen thermische Auswirkungen, z B. auf einer Platte
oder auf einer Speicherzellenanordnung, der unterschiedlichen Temperaturen
sich im Bereich des ersten Leitungsabschnitts und zweiten Leitungsabschnitts
einer jeweiligen Leitung ausgleichen.
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Die
Erfindung wird nachfolgend näher
anhand von Ausführungsbeispielen
in den Figuren erläutert.
Es zeigen:
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1a bis 1c mögliche Grundformen einer
Leitung in einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung,
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2 die
Auswirkung des erfindungsgemäßen Vorgehens
auf die Temperatur eines Kältemittels in
Abhängigkeit
der in einer Leitung zurückgelegten Wegstrecke,
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3a und 3b ein
erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung einmal
mit einer darin angeordneten Speicherzellenanordnung und einmal
ohne Speicherzellenanordnung,
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4 ein
zweites Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung,
bei der die Leitungen als Flachrohr ausgebildet sind,
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5 ein
drittes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung,
bei der die Leitungen als Flachrohr ausgebildet sind,
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6a und 6b jeweils
eine schematische Darstellung der als Rundrohr und Flachrohr ausgebildeten
Leitungen auf einer Wärme
leitenden Platte,
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7a eine
schematische Darstellung auf eine weitere erfindungsgemäße Kühlanordnung
in einer Draufsicht, wobei vier Speicherzellenmodule durch die Kühlanordnung
kühlbar
sind,
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7b eine
schematische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Kühlanordnung
in einer Draufsicht, bei der ein Temperaturausgleich nur zwischen
zwei Speicherzellenmodulen erfolgt,
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8 eine
schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung, mit der ein Speicherzellenmodul
kühlbar
ist,
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9 eine
Prinzipdarstellung der Leitungsführung
der Kühlanordnung
aus 8,
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10 eine
perspektivische, schematische Darstellung einer möglichen
Leitungsführung
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung,
und
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12 eine schematische Darstellung einer weiteren
erfindungsgemäßen Kühlanordnung
in einer Draufsicht, durch die zwei Speicherzellenmodule kühlbar sind.
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Das
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung
zu Grunde liegende Prinzip besteht darin, einen ersten und einen
zweiten Leitungsabschnitt einer oder mehrerer Leitungen aneinandergrenzend
und im Wesentlichen parallel zueinander führend thermisch miteinander zu
koppeln. Der erste und der zweite Leitungsabschnitt werden im Betrieb
der Kühlanordnung
derart in entgegen gesetzter Richtung von einem Wärme abführenden
Medium, insbesondere einem Kältemittel,
wie z. B. R134a, R744, oder einem Kühlmittel, insbesondere Wasser
oder Luft, durchströmt,
dass die thermischen Auswirkungen, z. B. auf einer Platte oder auf
einer Speicherzellenanordnug, der unterschiedlichen Temperaturen sich
im Bereich des ersten und zweiten Leitungsabschnitts ausgleichen.
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In
den 1a bis 1c sind
unterschiedliche Grundformen von Leitungsformen schematisch dargestellt,
mit denen sich das beschriebene Prinzip verwirklichen lässt. Dabei
ist jeweils eine einzige Leitung 50 dargestellt, welche
einen Leitungseinlass 53 und einen Leitungsauslass 54 aufweist.
Der Leitungseinlass 53 und der Leitungsauslass 54 sind
nebeneinander angeordnet. Zwischen dem Leitungseinlass 53 und
einem Wendepunkt 55 ist ein erster Leitungsabschnitt 51 ausgebildet,
der einen Vorlaufabschnitt ausbildet. Zwischen dem Wendepunkt 55 und
dem Leitungsauslass 54 ist ein zweiter Leitungsabschnitt 52 ausgebildet,
der einen Rücklaufabschnitt
darstellt. Der erste und der zweite Leitungsabschnitt 51, 52 sind
aneinandergrenzend und im Wesentlichen parallel zueinander geführt, so
dass eine thermische Kopplung über
die gesamte Länge
des Vorlauf- und Rücklaufabschnitts
gegeben ist.
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In 1a ist
die Leitung gerade ausgeführt. 1b zeigt
eine mäanderförmige Gestalt
der Leitung 50. 1c zeigt
eine spiralförmige
Gestaltung der Leitung 50. Daneben sind auch andere Formen möglich. Gemeinsames
Merkmal der in 1 dargestellten Ausgestaltungsvarianten
ist, dass der erste und der zweite Leitungsabschnitt 51, 52 jeweils
die gleiche Länge
aufweisen. Dadurch, dass Vorlaufabschnitt und Rücklaufabschnitt der Leitung 50 nebeneinander
liegen, können
sich unterschiedliche Verdampfungszustände des Kältemittels ausgleichen, so
dass die Temperaturdifferenz über
die gesamte Leitungslänge
minimal ist. Dies wird anhand von 2 veranschaulicht,
in welcher der Temperaturverlauf T über eine Wegstrecke s, vorliegend
die Leitungslänge,
dargestellt ist.
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In 2 zeigt
die strichpunktierte und mit K1 bezeichnete Linie den Temperaturverlauf
eines Kältemittels,
bei dem ein hin- und rückführender
Leitungsabschnitt, d. h. ein Vorlauf- und ein Rücklaufabschnitt, dicht nebeneinander
und thermisch gekoppelt zueinander angeordnet sind. Dabei wird davon ausgegangen,
dass eine Einspeisung des Kältemittels
in die Leitung bei s0 (= 0% der zurückgelegten Wegstrecke)
und ein Ausleiten des Kältemit tels
bei s2 (= 100% der zurückgelegten Wegstrecke) erfolgt.
Die Strecke zwischen s0 und s2 stellt
damit die Länge
der Leitung dar. Während
die Temperatur des Kältemittels
bei s0 T3 beträgt, nimmt
die Temperatur bis zum Auslass bei s2 auf
den Wert T2 ab, wobei sich der Verdampfungszustand
des Kältemittels ändert. Durch die
Rückführung der
Leitung bei s1, d. h. dem in 1 mit 55 gekennzeichneten Wendepunkt
und damit 50% der Wegstrecke, legt das Kältemittel somit nicht mehr
die Wegstrecke zwischen s1 und s2 zurück,
sondern wird vielmehr nach Erreichen des Wendepunkts bei s1 von s1 nach s0 zurücktransportiert.
Es ergibt sich hierdurch die mit K2 bezeichnete, durchgezogene Kennlinie
für die
Temperatur T des Kältemittels.
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Wie 2 ohne
Weiteres entnehmbar ist, sind die zwei Äste der Kennlinie K2 an der
Geraden A gespiegelt. Durch die thermische Kopplung des ersten und
zweiten Leitungsabschnitts stellt sich eine mittlere Temperatur
T1 im Bereich des ersten und des zweiten
Leitungsabschnitts ein. Dies hat zur Folge, dass die Temperaturdifferenz ΔT im Bereich
des ersten und des zweiten Leitungsabschnitts idealerweise 0 und
in der Realität
verhältnismäßig klein
wird. Insbesondere wird die Temperaturdifferenz erheblich kleiner
als die Differenz von T3–T1.
Hierdurch bedingt, ergibt sich eine sehr ausgeglichene Temperaturverteilung über die
gesamte Länge
der Leitung 50.
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Die 3a und 3b zeigen
ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung 1.
Bei dieser Kühlanordnung 1 sind die
Leitungen durch Rundrohre gebildet. Mit der Kühlanordnung 1 können mehrere
Speicherzellenmodule gleichzeitig gekühlt werden. Zu diesem Zweck
weist die Kühlanordnung 1 Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 zur
jeweiligen Aufnahme eines oder mehrerer Speicherzellenmodule auf.
Die Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 werden
durch entsprechende Leitungsführung
der Rundrohre bereitgestellt. In 3a sind
in der Kühlanordnung 1 beispielhaft
jeweils zwei Speicherzellenmodule 11, 12 dargestellt, wobei
das Speicherzellenmodul 11 in der Modulaufnahme 21 und
das Speicherzellenmodul 12 in der Modulaufnahme 22 angeordnet
ist. Die Modulaufnahmen 23 und 24 sind lediglich
aus zeichnerischen Gründen
nicht mit einem Speicherzellenmodul versehen. In 3b ist
die Kühlanordnung 1 vollständig ohne
Speicherzellenmodule dargestellt.
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Die
nachfolgend beschriebene Ausgestaltung eines Speicherzellenmoduls
dient lediglich der Veranschaulichung. Prinzipiell ist der Aufbau
und die Gestalt eines Speicherzellen moduls für die vorliegende Erfindung
von untergeordnetem Interesse, so dass auch anders ausgebildete
Speicherzellemodule durch die erfindungsgemäße Kühlanordnung 1 gekühlt werden
können.
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Die
in die Kühlanordnung 1 eingebrachten bzw.
einzubringenden Speicherzellenmodule sind vorzugsweise identisch
aufgebaut. Jedes der Speicherzellenmodule 11, 12 umfasst
eine Anzahl an Speicherzellen und/oder Doppelschichtkondensatoren.
In den in 3a ersichtlichen Speicherzellenmodulen
sind jeweils zwei Speicherzellen nebeneinander und sechs Speicherzellen
in einer Reihe übereinander
angeordnet. Ein jeweiliges Speicherzellenmodul kann auch mehr als
zwei nebeneinander bzw. eine größere oder
kleinere Anzahl an übereinander angeordneten
Speicherzellen umfassen. Jede der Speicherzellen weist in bekannter
Weise mindestens eine in der Speicherzelle angeordnete Elektrode
aus Metall auf, wobei diese ganzflächig mit einer Metallschicht
versehen sein kann. Dabei kann deren innen liegendes Anschlusselement
mit einer außerhalb
der jeweiligen Speicherzelle auf der Vorderseite versehenen Anschlussklemme
bzw. mit einer außerhalb
der Speicherzelle auf der Rückseite
vorgesehenen Anschlussklemme elektrisch leitend verbunden sein. Bei
der Anschlussklemme kann es sich um eine Kontaktfläche in Form
eines Sockels wie bei einem Batteriepol, der durch eine Kontaktfeder
kontaktiert wird, handeln. Über
die Anschlussklemmen sind die jeweiligen Speicherzellen der Speicherzellenanordnung
in Reihe und/oder parallel geschaltet, so dass an Anschlussstiften
eines jeweiligen Speicherzellenmoduls eine Gesamtspannung des Moduls
abgreifbar ist. Im Bereich ihrer Mantelflächen sind die Speicherzellen jeweils
mit einem gut Wärme
leitenden Profil versehen. Durch die Wärme leitenden Profile ergibt
sich eine mehr oder minder ebene Fläche eines jeweiligen Speicherzellenmoduls,
so dass eine gute thermische Anbindung an die Kühlanordnung 1 hergestellt
werden kann.
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Die
Kühlanordnung 1 ist
durch vier Rundrohre 50-1, 50-2, 50-3 und 50-4 gebildet.
Ein jeweiliger, in den 3a, 3b nicht
ersichtlicher Leitungseinlass und Leitungsauslass mündet in
ein bezüglich der
vier Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 zentral
angeordnetes Verteilerelement 56. In dem Verteilerelement 56 können die
jeweiligen Leitungseinlässe
der Rundrohre 50-1, 50-2, 50-3 und 50-4 strömungstechnisch
mit einem gemeinsamen Einlass für
das Kältemittel
in dem Verteilerelement 56 angeschlossen sein. In entsprechender
Weise können
die jeweiligen Leitungsauslässe
der Rundrohre 50-1, 50-2, 50-3 mit einem
gemeinsamen Auslass in dem Verteilerelement 56 verbunden
sein. Über
das Ver teilerelement 56 ist die Kühlanordnung 1 an einen
Kältemittelkreislauf
(nicht dargestellt) angebunden.
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Ein
jeweiliges Rundrohr 50-1, 50-2, 50-3, 50-4 weist
einen dunkel dargestellten Vorlaufabschnitt und einen hell dargestellten
Rücklaufabschnitt auf,
wobei Vorlaufabschnitt und Rücklaufabschnitt
eines jeweiligen Rundrohrs 50-1, 50-2, 50-3, 50-4 an einem
jeweiligen Wendepunkt 55-1, 55-2, 55-3, 55-4 strömungstechnisch
miteinander verbunden sind. Ein jeweiliger Vorlaufabschnitt und
Rücklaufabschnitt sind
dabei über
deren gesamte Länge
parallel zueinander geführt
und thermisch miteinander gekoppelt. Hierdurch ist eine Leitungsführung nach
dem sog. Ausgleichsprinzip bereitgestellt, da sich an einem beliebigen
Punkt eines jeweiligen Rundrohrs unterschiedliche physikalische
Zustände
des Kältemittels ausgleichen,
was durch das in entgegen gesetzter Richtung strömende Kältemittel bewirkt ist. Grund hierfür ist der
in Verbindung mit 2 beschriebene Temperaturverlauf
des Kältemittels
in Abhängigkeit des
zurückgelegten
Wegs.
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Die
Gestalt der Rundrohre 50-1, 50-2, 50-3 und 50-4 ist
derart, dass ein jedes, in die Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 eingeführtes Speicherzellenmodul
von zwei gegenüberliegenden
Seiten gekühlt wird.
Hierzu sind die Rundrohre 50-2 und 50-4 symmetrisch
bezüglich
einer Symmetrieachse A angeordnet und beispielhaft spiralförmig ausgebildet.
Die Rundrohre 50-1 und 50-3 sind ebenfalls symmetrisch bezüglich der
Symmetrieachse A angeordnet und spiralförmig ausgebildet, wobei diese
jeweils eine Seitenwandung zweier Modulaufnahmen 22, 24 bzw. 21, 23 überdecken.
Somit dienen, wie aus den 3a, 3b ohne
Weiteres ersichtlich ist, die Rundrohre 50-1 und 50-3 zur
Kühlung
voneinander abgewandten Wandungen zweier benachbarter Speicherzellenmodule
in den Modulaufnahmen 21, 22 der nicht dargestellten
Speicherzellenmodule in den Modulaufnahmen 23, 24.
Die Rundrohre 50-2 und 50-4 dienen der gleichzeitigen
Kühlung
der einander zugewandten Wandungen der benachbarten Speicherzellenmodule 11, 12 bzw. 13, 14.
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Die
Rohre der Kühlanordnung
können
optimal mit Wärme
leitenden Platten durch Löten,
Verkleben, Verschweißen,
usw. versehen sein.
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Um
eine gleichmäßige Kühlung sämtlicher Wandungen
der Speicherzellenmodule in den Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 zu
bewirken, weisen die Rundrohre 50-1 und 50-3 eine
im Vergleich zu den Rundrohren 50-2 und 50-4 doppelte
Leitungslänge auf,
wodurch sich im Bereich zwischen zweibenachbarten Speicherzellenmodulen
die doppelte Kühlleistung
ergibt.
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Um über eine
Seitenwandung eines zu kühlenden
Speicherzellenmoduls eine ausgeglichene Temperaturverteilung zu
erreichen, kann es zweckmäßig sein,
wenn die Leitungen der Kühlanordnung 1 auf
oder in einer oder mehreren Wärme
leitenden Platten angeordnet sind, welche in gutem thermischen Kontakt
mit den Wärme
leitenden Profilen der Speicherzellen gebracht werden. Um Letzteres
zu erreichen, können
die Wärme
leitende Platte(n) mit den Wärme
leitenden Profilen der Speicherzellen verspannt, verklebt oder formschlüssig befestigt
sein. Dies ist in den 3a, 3b nicht
dargestellt. Durch das Vorsehen der Wärme leitenden Platte(n) wird
sichergestellt, dass nicht nur eine gleichmäßige Kühlung im Bereich der Rundrohre 50-1, 50-2, 50-3 und 50-4,
sondern über
die gesamte Fläche
einer Wandung eines Speicherzellenmoduls bewirkt wird.
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4 zeigt
ein zweites Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Kühlanordnung 1,
bei welcher die Leitungen zur Führung
des Kältemittels
als Flachrohre 60-1, ..., 60-8 ausgebildet sind.
Wie im vorangegangenen Ausführungsbeispiel
ist die Kühlanordnung 1 dazu
ausgebildet, eine Mehrzahl von Speicherzellenmodulen aufzunehmen.
Diese können
in die dazu vorgesehenen Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 lösbar verbindbar
eingebracht werden.
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Die
Kühlanordnung 1 weist
zwei Verteilerrohre 30-1 und 30-2 auf. Das Verteilerrohr 30-1 ist
zwischen den Modulaufnahmen 21 und 23 angeordnet. Das
Verteilerrohr 30-2 ist zwischen den Modulaufnahmen 22 und 24 angeordnet.
Benachbart zu den Verteilerrohren 30-1 und 30-2 ist
jeweils ein Sammelrohr 35-1 und 35-2 vorgesehen.
Zwischen dem benachbarten Verteilerrohr 30-1 bzw. 30-2 und
dem Sammelrohr 35-1 bzw. 35-2 besteht keine unmittelbare
strömungstechnische
Verbindung. Die Verteilerrohre 30-1, 30-3 und
die Sammelrohre 35-1 und 35-2 sind an gegenüberliegenden
Außenseiten
der Kühlanordnung 1 angeordnet.
Dies bedeutet, die Verteilerrohre 30-1, 30-2 sowie
die benachbarten Sammelrohre 35-1, 35-2 sind unmittelbar
benachbart zu einer jeweiligen (gedachten) Seitenkante der Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 angeordnet.
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An
einer diagonal gegenüberliegenden
(gedachten) Seitenkante einer jeweiligen Modulaufnahme 21, 22, 23, 24 sind
jeweils zwei benachbarte Umlenkrohre 40-1 und 40-2 bzw. 40-3 und 40-4 vorgesehen.
Die Umlenkrohre 40-1 und 40-2 sind somit in etwa
zwischen den Modulaufnahmen 23 und 24, die Umlenkrohre 40-3 und 40-4 in
etwa zwischen den Modulaufnahmen 21, 22 angeordnet.
Die Umlenkrohre 40-1 und 40-2 sind über einen
Umlenkabschnitt 41-1 strömungstechnisch verbunden. In
entsprechender Weise sind die Umlenkrohre 40-3 und 40-4 über einen
Umlenkabschnitt 41-2 verbunden. Die Umlenkabschnitte 41-1 und 41-2 sind
bogenförmige Rohre,
welche mit entsprechenden Öffnungen
an der Stirnseite der Umlenkrohre verbunden sind.
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Die
Verteilerrohre 30-1, 30-2, die Sammelrohre 35-1, 35-2 sowie
die Umlenkrohre 40-1 bis 40-4 erstrecken sich
parallel zueinander in einer Richtung, in welcher die Speicherzellenmodule
in die Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 eingeführt oder
aus dieser entfernt werden können.
Die Verteilerrohre 30-1, 30-2 können mit
einem gemeinsamen Kältemitteleinlass
verbunden sein. In entsprechender Weise können die Sammelrohre 35-1, 35-2 mit
einem gemeinsamen Kältemittelauslass
verbunden sein.
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Mit
den genannten Verteiler-, Sammel- und Umlenkrohren ist eine Vielzahl
an Leitungen strömungstechnisch
verbunden. Die Leitungen sind beispielhaft in vier Leitungsebenen
E1, E2, E3 und E4 angeordnet. Bei der nachfolgenden Beschreibung wird
lediglich auf die Leitungsebene E1 Bezug genommen, wobei die Beschreibung
in entsprechender Weise für
die weiteren Leitungsebenen E2, E3 und E4 gilt. Es versteht sich
von selbst, dass auch eine andere Anzahl an Leitungsebenen in einer
Kühlanordnung
vorgesehen werden kann.
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Wie
aus der nachfolgenden Beschreibung ersichtlich werden wird, ist
jedes der Verteilerrohre 30-1, 30-2 und der Sammelrohre 35-1 und 35-2 im Ausführungsbeispiel
zwei Modulaufnahmen zugeordnet. Von jedem der Verteilerrohre 30-1 bzw. 30-2 gehen
pro Modulaufnahme zwei Flachrohre ab, welche eine jeweilige Modulaufnahme
entlang unterschiedlicher Seitenkanten umlaufen und auf der diagonal
gegenüberliegenden
Seite mit einem Umlenkrohr strömungstechnisch
verbunden sind. Von dem benachbarten Umlenkrohr erstrecken sich
in entsprechender Weise pro Modulaufnahme zwei Umlenkrohre, welche
die zugeordnete Modulaufnahme entlang unterschiedlicher Seitenkanten
umlaufen und mit dem Sammelrohr strömungstechnisch verbunden sind,
das dem Verteilerrohr benachbart ist, von welchem die zwei genannten
Flachrohre für
das Modul ausgehen. Die von dem Verteilerrohr abgehenden und in
eines der Umlenkrohre mündenden
Flachrohre bilden hierbei einen ersten Leitungsabschnitt. Die von
dem anderen Umlenkrohr ausgehenden und in das Sammelrohr mündenden
Flachrohre stellen einen zweiten Leitungsabschnitt dar, welche parallel
zu den ersten Leistungsabschnitten geführt und thermisch mit diesen
gekoppelt sind. Aufgrund der strömungstechnischen
Verbindung der beiden Umlenkrohre werden die ersten und die zweiten
Leitungsabschnitte in entgegen gesetzter Richtung von dem Kältemittel
oder Kühlmittel
durchströmt,
so dass sich die thermischen Auswirkungen der unterschiedlichen Temperaturen
im Bereich des ersten und zweiten Leitungsabschnitts wiederum ausgleichen.
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Veranschaulicht
anhand des Ausführungsbeispiels
in 4 bedeutet dies: Von dem Verteilerrohr 30-1 gehen
zwei Flachrohre 60-1 und 60-2 aus, welche die
Modulaufnahme 23 entlang unterschiedlicher Seitenkanten
umlaufen. Die Flachrohre 60-1, 60-2 münden in
das Umlenkrohr 40-2. Über
den Umlenkabschnitt 41-1 kann das Kältemittel in das Umlenkrohr 40-1 gelangen.
Von dort gehen Leitungsabschnitte 62-1 und 62-2 aus
und umlaufen entlang unterschiedlicher Seitenkanten wiederum die
Modulaufnahme 23. Schließlich münden die Flachrohre 62-1 und 62-2 in
das Sammelrohr 35-1.
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In
entsprechender Weise ist ein Kältemittelkreislauf
für die
Modulaufnahme 21 geschaffen, welcher ebenfalls von dem
Verteilerrohr 30-1 ausgeht und über die Umlenkrohre 40-3 und 40-4 in
das Sammelrohr 35-1 mündet.
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Die
Modulaufnahmen 22 und 24 werden durch das Verteilerrohr 30-2 und
das Sammelrohr 35-2 mit Kältemittel oder Kühlmittel „versorgt”. Von dem
Verteilerrohr 30-2 gehen Flachrohre 60-5 und 60-6 aus,
welche die Modulaufnahme 24 entlang unterschiedlicher Seitenkanten
umlaufen und münden in
das Umlenkrohr 40-2. Da dieses, wie bereits erläutert, strömungstechnisch
mit dem Umlenkrohr 40-1 verbunden ist, kann Kältemittel
von dem Umlenkrohr 40-1 über Flachrohre 62-5 und 62-6 zu
dem damit verbundenen Sammelrohr 35-2 gelangen. Die Modulaufnahme 22 wird
ebenfalls durch das Verteilerrohr 30-2 und das Sammelrohr 35-2 mit
Kältemittel
versorgt. Ausgehend von dem Verteilerrohr 30-2 umlaufen
Flachrohre 60-7 und 60-8 entlang unterschiedlicher
Seitenkanten die Modulaufnahme 22 und münden in das Umlenkrohr 40-4,
welches über
den Umlenkabschnitt 41-2 mit dem Umlenkrohr 40-3 verbunden
ist. Ausgehend von diesem umlaufen Flachrohre 62-7 und 62-8 entlang
unterschiedlicher Seitenkanten die Modulaufnahme 22 und
münden
in das Sammelrohr 35-2.
-
Aufgrund
der Gestalt der Flachrohre (sog. Multiport-Tubes) kann ein unmittelbarer
thermischer Kontakt zu den Speicherzellen eines Speicherzellenmoduls
hergestellt werden. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die thermische Kontaktierung
wiederum über
die auf die Speicherzellen aufgebrachten Wärmeprofile (vgl. 3a)
erfolgt. Sofern notwendig oder zweckmäßig können die Flachrohre auch auf oder
in Wärme
leitende Platten integriert sein, welche die Speicherzellen eines
jeweiligen Speicherzellenmoduls kontaktieren.
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Aufgrund
der Nebeneinanderanordnung der ersten Leitungsabschnitte (Flachrohre 60-i,
wobei i = 1...8) und der zweiten Leitungsabschnitte (Flachrohre 62-i,
wobei i = 1...8) ergibt sich eine sehr ausgeglichene Temperaturverteilung
nicht nur innerhalb einer Leitungsebene, sondern auch zwischen den
Leitungsebenen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Speicherzellenmodul
von allen vier Seitenwänden
her gekühlt
werden kann. Eine ausgeglichene Temperaturverteilung wird auch dadurch
erreicht, dass unabhängig
davon, in welcher Leitungsebene die Flachrohre von Kältemittel
durchlaufen werden, das Kältemittel
in jedem Leitungskreis eine gleiche Wegstrecke zurücklegt.
Dies wird nachfolgend anhand der 8 und 9 beschrieben.
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5 zeigt
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Kühlanordnung,
bei welcher die Leitungen ebenfalls als Flachrohre ausgebildet sind.
Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel gemäß 4 ist
jeder Modulaufnahme 21, 22, 23, 24 ein
eigenes Paar an Verteilerrohr 30-1, 30-2, 30-3, 30-4 und
Sammelrohr 35-1, 35-2, 35-3, 35-4 zugeordnet.
Dabei sind die Verteilerrohre 30-1, 30-2, 30-3, 30-4 an
ihrem unteren Ende strömungstechnisch
miteinander verbunden. Entsprechendes gilt für die Sammelrohre 35-1, 35-2, 35-3, 35-4.
Dies ist schematisch mit dem Bezugszeichen 31 bzw. 32 gekennzeichnet.
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In
den nachfolgenden Figuren werden in schematischer Weise Designvarianten
oder Konstruktionsmerkmale einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung näher beschrieben.
-
In
den 6a und 6b ist
ersichtlich, dass die Leitungen 50 zur Erzielung einer
guten Temperaturverteilung auf einer Wärme leitenden Platte 58 aufgebracht
sein können.
Die Verbindung kann beispielsweise durch Löten erfolgen. 6a zeigt hierbei
eine Ausführungsvariante,
bei der die Leitungen 50 als Rundrohre ausgebildet sind. 6b zeigt eine Ausgestaltungsvariante,
bei der die Leitungen 50 als Flachrohre, sog. Multiport-Tubes,
ausgebildet sind. Diese weisen im Vergleich zu Rundrohren einen flacheren
Querschnitt auf, wobei eine Mehrzahl an parallel zueinander geführten Einzelleitungen
in einem Außenrohr
integriert ist.
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7a zeigt
eine schematische Darstellung der möglichen Leitungsführung einer
weiteren erfindungsgemäßen Kühlanordnung 1.
Die Kühlanordnung
ist dabei zur Aufnahme von beispielhaft vier Speicherzellenmodulen 11, 12, 13, 14 ausgebildet, welche
in den bereits erwähnten
Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 angeordnet
sind. Dabei ist beispielhaft ein zentral angeordnetes Verteilerrohr 30 vorgesehen,
von welchem aus Leitungen 51-1, 51-2, 51-3, 51-4 (erste
Leitungsabschnitte) um jeweils eine Modulaufnahme 21, 22, 23, 24 herum
geführt
sind. Die Leitungen 51-1 und 51-2 münden in
ein Sammelrohr 35-1. Die Leitungen 51-3 und 51-4 münden in
ein Sammelrohr 35-2. Ausgehend von dem Verteilerrohr 30,
aber die jeweiligen Modulaufnahmen 21, 22, 23, 24 in
entgegen gesetzter Richtung umlaufende Leitungen 52-1, 52-2, 52-3, 52-4 (zweite
Leitungsabschnitte) münden
in die Sammelrohre 35-1 bzw. 35-2. Dieses Ausführungsbeispiel
stellt damit eine Vereinfachung des Ausführungsbeispiels gemäß 4 dar, indem
lediglich ein einziges Verteilerrohr für alle Speicherzellenmodule 11, 12, 13, 14 vorgesehen
ist und darüber
hinaus auf die Umlenkrohre verzichtet wurde.
-
7b zeigte
eine weitere schematische Darstellung einer möglichen Leitungsführung einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung 1.
Die Kühlanordnung 1 ist
zur Aufnahme von beispielhaft acht Speicherzellenmodulen 11 bis 18 ausgebildet,
welche in zwei Modulaufnahmen 21, 22 angeordnet
sind. Jeweils vier der Speicherzellenmodule 11 bis 14 und 15 bis 18 sind
hierbei in einer Reihe in einer der Modulaufnahmen 21 bzw. 22 angeordnet.
Jede der Modulaufnahmen 21, 22 ist von einer Leitung 50-5 bzw. 50-6 umlaufen,
welche in thermischem Kontakt zu den Speicherzellenmodulen 11 bis 14 bzw. 15 bis 18 einer
jeweiligen Modulaufnahme 21, 22 stehen. Jede der
Leitungen 50-5 und 50-6 ist an ein Verteilerrohr 30-1 bzw. 30-2 angeschlossen
und mündet
in ein jeweiliges Sammelrohr 35-1 bzw. 35-2. Die Verteilerrohre 30-1 und 30-2 sowie
die Verteilerrohre 35-1 und 35-2 können jeweils
strömungstechnisch
miteinander verbunden sein, was durch die Pfeile angedeutet ist. Die
Anordnung der Verteilerrohre 30-1 bzw. 30-2 sowie
der Sammelrohre 35-1 bzw. 35-2 ist derart, dass die
Leitungen 50-5 und 50-6 im Bereich zwischen den
beiden Modulreihen in entgegengesetzter Richtung von dem Wärme abführenden
Medium durch flossen werden. Ein Temperaturausgleich findet damit
lediglich im Bereich zwischen den beiden Speicherzellenmodulreihen
statt, in dem die thermisch kritischen Punkte der Leitungen liegen:
diejenigen Leitungsabschnitte, die von den Verteilerrohren abgehen
und diejenigen Leitungsabschnitte, die in die Sammelrohre münden. Darüber hinaus
kann die dargestellte Kühlanordnung
auf einfache Weise aus zwei gleichen Bauteilen hergestellt werden.
-
Die 8 und 9 verdeutlichen,
auf welche Weise die durch das Kältemittel
zurückzulegende
Wegstrecke, unabhängig
davon, in welcher Leitungsebene das Kältemittel verläuft, vergleichmäßigt werden
kann. 8 zeigt hierbei in schematischer Weise eine Draufsicht
auf eine derartige Leitungsanordnung. Ausgehend von einem Verteilerrohr 30 verläuft das
Kältemittel
in einer Leitung 50 bis zu einem Umlenkrohr 40-1.
Dieses ist über
einen Umlenkabschnitt 41 mit einem benachbarten Umlenkrohr 40-2 verbunden.
Von diesem fließt
das Kältemittel über eine
Leitung 50 in ein Sammelrohr 35. 9 zeigt diese
Anordnung in einer aufgezogenen Seitenansicht. Hierbei ist ersichtlich,
dass von dem Verteilerrohr 30 vier parallel verlaufende
Rohre 50 abzweigen und in das Umlenkrohr 40-1 münden. Jede
der Leitungen 50 ist hierbei in einer unterschiedlichen
Leitungsebene E1, E2, E3, E4 angeordnet. Während das Kältemittel in das Verteilerrohr 30 von
unten einströmt,
strömt
das Kältemittel
aus dem Umlenkrohr 40-1 am oberen Ende über den Umlenkabschnitt 41 in
das Umlenkrohr 40-2. Das Umlenkrohr 40-2 ist in den
jeweiligen Leitungsebenen E1, E2, E3, E4 über die Leitungen 50 mit
dem Sammelrohr 35 verbunden. Aus diesem strömt das Kältemittel
nach unten heraus.
-
Dadurch,
dass das Kältemittel
auf der Unterseite eines Rohres in die Kühlanordnung hinein und am oberen
Ende eines anderen Rohres hinaus fließt, ergeben sich gleiche Wegstrecken,
unabhängig
davon, in welcher Leitungsebene das Kühlmittel fließt. Durch
das Verbinden zweier solcher Anordnungen vermittels des Umlenkabschnitts
kann entweder ein Speicherzellenmodul vollständig umlaufen werden, wie dies
in 8 prinzipiell dargestellt ist oder aber die das
Verteilerrohr 30 mit dem Umlenkrohr 40-1 verbindenden
Leitungen bilden die ersten Leitungsabschnitte und die das Umlenkrohr 40-2 mit
dem Sammelrohr verbindenden Leitungen 50 bilden die zweiten
Leitungsabschnitte, so dass die gegenläufige Kühlmittelführung im Bereich eines beliebigen
Leitungsabschnitts erzielt wird.
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Die 10 zeigt
in einer schematischen Darstellung eine weitere Möglichkeit
der Leitungsführung in
einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung.
Dabei sind das Verteilerrohr 30 sowie das Sammelrohr 35 benachbart
zueinander angeordnet. Beispielhaft sind zwei Leitungsebenen E1,
E2 vorgesehen. Erste Leitungsabschnitte 51-1, 51-2 gehen
von dem Verteilerrohr 30 ab und münden in ein Umlenkrohr 40.
Das Umlenkrohr 40 weist für jede der Leitungsebenen E1, E2
einen Umlenkabschnitt 41-1, 41-2 auf. Diese werden
dadurch bereitgestellt, dass das Umlenkrohr 40 zwischen
jeweiligen Leitungsebenen E1, E2 mit einer oder mehreren Begrenzungswänden 42 versehen
ist. Die zweiten Leitungsabschnitte 52-1, 52-2 gehen
von denjenigen Umlenkabschnitten 41-1, 41-2 aus,
in welche die ersten Leitungsabschnitte 51-1, 51-2 münden. Die
zweiten Leitungsabschnitte 52-1, 52-2 münden dann
in das Sammelrohr 35. Der erste und zweite Leitungsabschnitt 51-1, 51-2 bzw. 52-1, 52-2 einer
jeweiligen Leitungsebene E1, E2 verlaufen hierbei aneinandergrenzend
und im Wesentlichen parallel zueinander, wobei insbesondere die
thermische Kopplung gegeben ist. Hierauf wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit
in der Prinzipdarstellung verzichtet.
-
In
einer nicht dargestellten, alternativen Ausgestaltung kann das Umlenkrohr 40 auch
ohne Begrenzungswände
ausgebildet sein. Sämtliche
ersten und zweiten Leitungsabschnitte stehen dann strömungstechnisch über das
Umlenkrohr miteinander in Verbindung.
-
11 zeigt
in einer weiteren schematischen Darstellung den möglichen
Leitungsverlauf einer erfindungsgemäßen Kühlanordnung, mit welchem zwei
Modulaufnahmen gekühlt
werden können.
Von dem Verteilerrohr 30 erstrecken sich zwei erste Leitungsabschnitte 51-1 und 51-2 jeweils
um eine Modulaufnahme 21, 22 herum. Die ersten
Leitungsabschnitte 51-1, 51-2 münden in
ein jeweiliges Umlenkrohr 40-1, 40-2. Zweite Leitungsabschnitte 52-1, 52-2,
welche an die ersten Leitungsabschnitte grenzen, im Wesentlichen
parallel zu diesen geführt sind
und thermisch mit diesen gekoppelt sind, erstrecken sich um die
jeweilige Modulaufnahme 21, 22 herum zu Sammelrohren 35-1, 35-2.
Ein Verzicht auf die Umlenkrohre 40-1, 40-2 ist
dann möglich,
wenn ein jeweiliger erster Leitungsabschnitt und ein jeweiliger
zweiter Leitungsabschnitt über
einen Umlenkabschnitt direkt miteinander verbunden sind. Entgegen der
zeichnerischen Darstellung in 11 müssen das
Umlenkrohr sowie das Verteilerrohr und das Sammelrohr nicht beabstandet
zueinander angeordnet sein. Vielmehr können auch alle drei Rohre nebeneinander
vorgesehen sein, so dass ein vollständiges Umlaufen einer jeweiligen
Modulaufnahme ermöglicht
ist.
-
- 1
- Kühlanordnung
- 11
- Speicherzellenmodul
- 12
- Speicherzellenmodul
- 13
- Speicherzellenmodul
- 14
- Speicherzellenmodul
- 15
- Speicherzellenmodul
- 16
- Speicherzellenmodul
- 17
- Speicherzellenmodul
- 18
- Speicherzellenmodul
- 21
- Modulaufnahme
- 22
- Modulaufnahme
- 23
- Modulaufnahme
- 24
- Modulaufnahme
- 30
- Verteilerrohr
- 30-1
- Verteilerrohr
- 30-2
- Verteilerrohr
- 30-3
- Verteilerrohr
- 30-4
- Verteilerrohr
- 31
- Verteilerrohr
- 32
- Verteilerrohr
- 35
- Sammelrohr
- 35-1
- Sammelrohr
- 35-2
- Sammelrohr
- 35-3
- Sammelrohr
- 35-4
- Sammelrohr
- 40
- Umlenkrohr
- 40-1
- Umlenkrohr
- 40-2
- Umlenkrohr
- 40-3
- Umlenkrohr
- 40-4
- Umlenkrohr
- 41
- Umlenkabschnitt
- 41-1
- Umlenkabschnitt
- 41-2
- Umlenkabschnitt
- 42
- Begrenzungswand
- 50
- Leitung
- 50-1
- Rundrohr
- 50-2
- Rundrohr
- 50-3
- Rundrohr
- 50-4
- Rundrohr
- 50-5
- Leitung
- 50-6
- Leitung
- 51-1
- erster
Leitungsabschnitt
- 51-2
- erster
Leitungsabschnitt
- 52-1
- zweiter
Leitungsabschnitt
- 52-2
- zweiter
Leitungsabschnitt
- 53
- Leitungseinlass
- 54
- Leitungsauslass
- 55
- Wendepunkt
- 55-1
- Wendepunkt
- 55-2
- Wendepunkt
- 55-3
- Wendepunkt
- 55-4
- Wendepunkt
- 56
- Verteilerelement
- 58
- Wärme leitende
Platte
- 60-1
- Flachrohr
- 60-2
- Flachrohr
- 60-3
- Flachrohr
- 60-4
- Flachrohr
- 60-5
- Flachrohr
- 60-6
- Flachrohr
- 60-7
- Flachrohr
- 60-8
- Flachrohr
- 62-1
- Flachrohr
- 62-2
- Flachrohr
- 62-3
- Flachrohr
- 62-4
- Flachrohr
- 62-5
- Flachrohr
- 62-6
- Flachrohr
- 62-7
- Flachrohr
- 62-8
- Flachrohr
- A
- Achse
- E1
- Leitungsebene
- E2
- Leitungsebene
- E3
- Leitungsebene
- E4
- Leitungsebene
- s0
- Strecke
- s1
- Strecke
- s2
- Strecke
- T1
- Temperatur
- T2
- Temperatur
- T3
- Temperatur
- K1
- Kurve
- K2
- Kurve