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Allgemeiner Stand der Technik
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Diese
Offenbarung betrifft Halbleitergeräte und Verfahren zum Herstellen
von Halbleitergeräten.
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Zur
hochgradigen Systemintegration ist es nützlich, integrierte Schaltungen,
Sensoren, mikromechanische Vorrichtungen oder andere Geräte übereinander
zu stapeln. Um imstande zu sein, die gestapelten Geräte elektrisch
zu verbinden, könnte es
nützlich
sein, dass mindestens einige der gestapelten Geräte mit elektrisch leitfähigen Durchführungen
von ihrer Oberseite zu ihrer Unterseite versehen sind.
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Aus
diesen und anderen Gründen
besteht ein Bedarf an der vorliegenden Erfindung.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
beiliegenden Zeichnungen sind zum Bereitstellen eines weitergehenden
Verständnisses
der vorliegenden Erfindung eingeschlossen und sind in diese Beschreibung
eingegliedert und bilden ein Teil davon. Die Zeichnungen stellen
die Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung dar und dienen zusammen mit der Beschreibung
zur Erläuterung
der Prinzipien der Erfindung. Andere Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung und zahlreiche der beabsichtigten Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden durch besseres Verständnis unter Bezugnahme auf
die folgende detaillierte Beschreibung ohne weiteres ersichtlich.
Die Elemente sind in Bezug zueinander nicht notwendigerweise maßstabsgerecht. Gleiche
Bezugszeichen bezeichnen entsprechende gleichartige Teile.
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1 stellt
schematisch ein Gerät 100-1 als beispielhafte
Ausführungsform
dar.
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2 stellt
schematisch ein Gerät 100-2 als beispielhafte
Ausführungsform
dar.
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3 stellt
schematisch ein Gerät 100-3 als beispielhafte
Ausführungsform
dar.
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4A stellt
schematisch zwei gestapelte Geräte 100-3 dar.
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4B stellt
schematisch zwei verschiedene Draufsichten des Geräts 100-3 dar.
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5A bis 5L stellen
schematisch ein Verfahren zum Herstellen des Geräts 100-3 dar.
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6A bis 6K stellen
schematisch ein weiteres Verfahren zum Herstellen des Geräts 100-3 dar.
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7A bis 7J stellen
schematisch wiederum ein anderes Verfahren zum Herstellen des Geräts 100-3 dar.
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8A bis 8C stellen
Fotografien von Querschnitten durch eine Pressmassenschicht mit leitfähigen Durchgangslochkontakten
als beispielhafte Ausführungsform
dar.
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Detaillierte Beschreibung
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In
der folgenden detaillierten Beschreibung wird auf die beiliegenden
Zeichnungen Bezug genommen, die ein Teil hiervon bilden und in denen spezifische
Ausführungsformen
veranschaulichend gezeigt sind, in denen die Erfindung implementiert sein
kann. In dieser Hinsicht ist eine richtungsangebende Terminologie,
wie etwa „Ober-", „Unter-", „Vorderseite", „Rückseite", „vorder-", „hinter-" usw., unter Bezugnahme
auf die Ausrichtung der beschriebenen Figur(en) benutzt. Da Bestandteile
von Ausführungen
der vorliegenden Erfindung in mehreren verschiedenen Ausrichtungen
angeordnet sein können, ist
die richtungsangebende Terminologie zu Veranschaulichungszwecken
und keineswegs einschränkend
benutzt. Es versteht sich, dass andere Ausführungsformen angewendet werden
können
und bauliche oder logische Anderungen vorgenommen werden können, ohne
vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Die folgende
detaillierte Beschreibung ist daher nicht in einem einschränkenden
Sinne zu verstehen, und der Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
ist durch die beiliegenden Ansprüche
definiert.
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In
der folgenden Offenbarung werden Ausführungsformen der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben, wobei gleiche
Bezugszeichen im Allgemeinen durchweg zur Bezugnahme auf gleichartige
Elemente benutzt sind, und wobei die verschiedenen Strukturen nicht
notwendigerweise maßstabsgerecht
gezeichnet sind. In der folgenden Beschreibung sind zu Erläuterungszwecken
zahlreiche spezifische Details dargelegt, um für ein gründliches Verständnis von
einem oder mehreren Aspekten von Ausführungsformen der Erfindung zu
sorgen. Es könnte
für den
Fachmann jedoch offensichtlich sein, dass einer oder mehrere Aspekte der
Ausführungsformen
der Erfindung mit einem geringeren Ausmaß an diesen spezifischen Details
ausgeführt
sein kann bzw. können.
In anderen Fällen sind
bekannte Strukturen und Geräte
in Blockdiagrammform dargestellt, um die Beschreibung von einem
oder mehreren Aspekten der Ausführungsformen
der Erfindung zu ermöglichen.
Die folgende Beschreibung ist daher nicht in einem einschränkenden Sinne
zu verstehen, und der Schutzumfang der Erfindung ist durch die beiliegenden
Ansprüche
definiert.
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Untenstehend
sind Geräte
mit einem in einer Pressmasse eingebetteten Halbleiterchip beschrieben.
Die Halbleiterchips können äußerst unterschiedlicher
Art sein und beispielsweise integrierte elektrische oder elektrooptische
Schaltungen enthalten. Die Halbleiterchips können als MEMS(Micro-Electro Mechanical
Systems; mikroelektromechanische Systeme) ausgestaltet sein und
Mikromechanikstrukturen enthalten, wie etwa Brücken, Membranen oder Zungenstrukturen.
Die Halbleiterchips können
als Sensoren oder Aktoren, z. B. Drucksensoren, Beschleunigungssensoren,
Drehsensoren, Mikrofone usw., gestaltet sein. Halbleiterchips, in
denen derartige Funktionselemente eingebettet sind, enthalten im Allgemeinen
elektronische Schaltungen, die zum Antreiben der Funktionselemente
dienen oder Signale weiter verarbeiten, die von den Funktionselementen erzeugt
werden. Die Halbleiterchips müssen
nicht aus spezifischem Halbleitermaterial hergestellt sein und können außerdem anorganische
und/oder organische Materialien enthalten, die keine Halbleiter sind,
wie beispielsweise Isolatoren, Kunststoffe oder Metalle.
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Die
Halbleiterchips können
Kontaktstellen (Kontaktflächen)
aufweisen, die es ermöglichen, elektrischen
Kontakt mit dem Halbleiterchip herzustellen. Die Kontaktstellen
können
aus jeglichem elektrisch leitfähigen
Material gebildet sein, beispielsweise aus einem Metall, wie etwa
Aluminium, Gold oder Kupfer, einer Metalllegierung oder einem elektrisch
leitfähigen
organischen Material. Die Kontaktstellen können sich auf den Aktivflächen der
Halbleiterchips oder auf anderen Flächen der Halbleiterchips befinden.
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Zu
den im Folgenden beschriebenen Geräten gehört eine Pressmassenschicht,
die mindestens Teile der Halbleiterchips bedeckt. Die Pressmassenschicht
kann jegliches zweckdienliche thermoplastische oder wärmehärtende Material
sein. Es können verschiedene
Techniken zum Bedecken der Halbleiterchips mit der Pressmassenschicht
eingesetzt werden, z. B. Pressen oder Spritzgießen. Die Pressmasse kann beispielsweise
eine Hauptfläche
und Seitenflächen
des Halbleiterchips umgeben. Die Pressmassenschicht kann derart über den
Halbleiterchip hin aus verlaufen, dass die Abmessungen einer Hauptfläche der
Pressmassenschicht größer als
die Abmessungen einer Hauptfläche
des Halbleiterchips sein können.
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Eine
erste elektrisch leitfähige
Schicht kann auf die Pressmassenschicht aufgebracht sein. Die erste
elektrisch leitfähige
Schicht kann zum elektrischen Koppeln von Kontaktstellen der Halbleiterchips
an externe Kontakte benutzt werden. Die erste elektrisch leitfähige Schicht
kann eine Umverteilungsschicht (Umverdrahtungsschicht) oder ein
Teil davon sein. Die erste elektrisch leitfähige Schicht kann mit einer
gewünschten
geometrischen Form und jeglicher gewünschten Materialzusammensetzung
hergestellt sein. Die erste elektrisch leitfähige Schicht kann beispielsweise
aus linearen Leiterbahnen gebildet sein oder besondere Formen aufweisen, beispielsweise
zum Ausbilden von Induktionsspulen, kann jedoch außerdem in
Form einer Schicht sein, die einen Bereich abdeckt. Jegliches elektrisch
leitfähige
Material, wie etwa Metalle, beispielsweise Aluminium, Gold oder
Kupfer, Metalllegierungen oder organische Leiter, kann als Material
benutzt werden. Die erste elektrisch leitfähige Schicht muss nicht homogen
oder aus nur einem Material hergestellt sein, d. h. es sind verschiedene
Zusammensetzungen und Konzentrationen der Materialien, die in der
ersten elektrisch leitfähigen
Schicht enthalten sind, möglich. Die
erste elektrisch leitfähige
Schicht kann über
oder unter oder zwischen dielektrischen Schichten angeordnet sein.
Außerdem
kann vorgesehen sein, dass mehrere erste elektrisch leitfähige Schichten
beispielsweise übereinander
gestapelt sind, um Leiterbahnen zu erzielen, die einander überkreuzen.
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Es
können
Durchgangslöcher
in der Pressmassenschicht angeordnet sein, die von einer Hauptfläche der
Pressmassenschicht zu ihrer anderen Hauptfläche oder von einer Hauptfläche des
Geräts zu
seiner anderen Haupt fläche
verlaufen können.
Die Durchgangslöcher
können
durch mechanisches Bohren, Laserstrahlbohren, Ätzverfahren, Stanzverfahren
oder jegliches andere zweckdienliche Verfahren erzeugt sein. Das
Streckungsverhältnis
(Aspektverhältnis)
der Durchgangslöcher,
also das Verhältnis
ihrer Breite zu ihrer Länge,
kann im Bereich von 1:1 bis 1:5 und insbesondere von 1:2 bis 1:4
liegen. Die Breite der Durchgangslöcher kann im Bereich zwischen 50
bis 500 μm
und insbesondere im Bereich zwischen 100 und 200 μm liegen.
Die Länge
der Durchgangslöcher
kann im Bereich zwischen 100 und 1000 μm und insbesondere im Bereich
zwischen 500 und 800 μm
liegen.
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Die
Pressmassenschicht kann ein Füllmaterial
enthalten, das aus kleinen Glaspartikeln (SiO2) oder
anderen, elektrisch isolierenden Füllmaterialien, wie etwa Al2O3, oder organischen
Füllmaterialien
besteht. Die verwendete Korngröße des Füllmaterials kann
von der Breite der Durchgangslöcher
abhängen,
die in der Pressmassenschicht erzeugt werden sollen. Für Durchgangslöcher mit
einer Breite im Bereich von 100 μm
oder kleiner kann eine Korngröße von 10 μm oder weniger
verwendet sein. Für
Durchgangslöcher
mit einer Breite über
100 μm kann
eine durchschnittliche Korngröße von ungefähr 20 bis
30 μm verwendet
sein.
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Die
Durchgangslöcher
können
mit einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht ausgekleidet sein.
Für diese
Schicht können
elektrisch leitfähige Materialien,
wie etwa Metalle, beispielsweise Aluminium, Gold oder Kupfer, Metalllegierungen
oder organische Leiter, als Material benutzt werden. Die zweite elektrisch
leitfähige
Schicht kann außerdem
aus verschiedenen Einzelschichten bestehen, beispielsweise einer
titan- oder palladiumbasierten Keimschicht, einer Kupferschicht
und einer Oberflächenausführung aus
Nickel und Gold. Andere Schichtvariationen sind möglich. Die
zweite elektrisch leitfähige
Schicht kann eine Stärke
im Bereich zwischen 0,2 und 75 μm und
insbesondere im Bereich zwischen 1 und 10 μm aufweisen. Die zweite elektrisch
leitfähige
Schicht, die auf den Oberflächen
der Durchgangslöcher
abgeschieden ist, bildet einen vertikalen Kontakt aus, der eine
Hauptfläche
der Pressmassenschicht mit ihrer anderen Hauptfläche verbindet. Nach der Erzeugung der
zweiten elektrisch leitfähigen
Schicht können
die Durchgangslöcher
mit Lötmaterial
oder einem anderen elektrisch leitfähigen Material gefüllt werden.
Das Lötmaterial
kann aus Metalllegierungen hergestellt sein, die beispielsweise
aus den folgenden Materialien gebildet sind: SnPb, SnAg, SnAgCu,
SnAgCuNi, SnAu, SnCu und/oder SnBi. Das Lötmaterial kann bleifrei sein.
Alternativ könnten
die Durchgangslöcher
nicht mit der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht beschichtet sein,
sind jedoch mit dem Lötmaterial
gefüllt.
Gemäß wiederum
einer anderen Alternative können
die Durchgangslöcher
mit der zweiten elektrisch leitfähigen
Schicht beschichtet sein, bleiben aber ungefüllt oder können mit einem elektrisch isolierenden
Material gefüllt
oder beschichtet sein. Zum Korrosionsschutz kann die zweite elektrisch
leitfähige
Schicht mit einer korrosionsbeständigen
Metallschicht beschichtet sein, wie etwa einer NiAu-Oberfläche. Das
Füllen
oder Beschichten der Durchgangslöcher
mit einem zweckdienlichen Material kann dabei helfen, die zweite
elektrisch leitfähige Schicht
vor Korrosion zu schützen.
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Eine
dritte elektrisch leitfähige
Schicht kann auf die Oberfläche
der Pressmassenschicht gegenüber
der Oberfläche
aufgebracht sein, auf der die erste elektrisch leitfähige Schicht
aufgebracht ist. Die dritte elektrisch leitfähige Schicht kann mit jeglicher
gewünschten.
geometrischen Form und jeglicher gewünschten Materialzusammensetzung
hergestellt werden. Die dritte elektrisch leitfähige Schicht kann beispielsweise
aus linearen Leiterbahnen oder besonderen Formen, beispielsweise
zum Ausbilden von Induktionsspulen, gebildet sein, kann jedoch außerdem in
Form einer Schicht sein, die einen Bereich abdeckt. Jegliches elektrisch
leitfähige
Material, wie etwa Metalle, beispielsweise Aluminium, Gold oder Kupfer,
Metalllegierungen oder organische Leiter, kann als Material benutzt
werden. Die dritte elektrisch leitfähige Schicht kann mit der zweiten
elektrisch leitfähigen
Schicht und/oder dem Lötmaterial,
das in den Durchgangslöchern
angeordnet ist, in Kontakt stehen. Die dritte elektrisch leitfähige Schicht
kann es ermöglichen,
den Halbleiterchip von der Oberseite des Geräts zu kontaktieren.
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1 stellt
schematisch ein Gerät 100-1 gemäß einer
Ausführungsform
dar. Ein erster Halbleiterchip 101 ist in einer Pressmassenschicht 102 eingebettet.
Die Pressmassenschicht 102 kann über beide Seiten der größeren Abmessung
des Halbleiterchips 100 hinaus verlaufen. Ein Durchgangsloch 103 befindet
sich in der Pressmassenschicht 102 und kann von einer Hauptfläche 104 der
Pressmassenschicht 102 zu ihrer anderen Hauptfläche 105 verlaufen.
Das Durchgangsloch 103 ist mit einem Lötmaterial 106 gefüllt. Eine
erste elektrisch leitfähige
Schicht 107 ist auf die Pressmassenschicht 102 aufgebracht. Die
erste elektrisch leitfähige
Schicht 107 kann durch eine oder mehrere Leiterbahnen ausgeführt sein.
Die erste elektrisch leitfähige
Schicht 107 kann eine Kontaktstelle 108 des ersten
Halbleiterchips 101 elektrisch an das Lötmaterial 106 koppeln,
das in dem Durchgangsloch 103 angeordnet ist. Die Oberfläche des
ersten Halbleiterchips 101, auf der sich die Kontaktfläche 108 befindet,
kann die aktive Hauptfläche des
ersten Halbleiterchips 101 sein. Eine dielektrische Schicht 109 kann
zwischen der aktiven Hauptfläche
des ersten Halbleiterchips 101 und der ersten elektrisch
leitfähigen
Schicht 107 vorgesehen sein. Die dielektrische Schicht 109 ist
an der Position der Kontaktstelle 108 geöffnet, um
zu ermöglichen,
dass eine Verbindung zwischen der Kontaktstelle 108 und der
Leiterbahn 107 hergestellt wird.
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2 stellt
schematisch ein Gerät 100-2 gemäß einer
weiteren Ausführungsform
dar. Das Gerät 100-2 ist
in vieler Hinsicht mit dem Gerät 100-1,
das in 1 dargestellt ist, identisch. Im Gegensatz zu dem
Gerät 100-1 muss
das Durchgangsloch 103 des Geräts 100-2 jedoch nicht
notwendigerweise mit einem Lötmaterial
gefüllt
sein. Anstelle des Lötmaterials
kann das Durchgangsloch 103 ungefüllt sein oder kann mit einem
anderen Material 106 gefüllt sein, insbesondere einem
elektrisch isolierenden Material. Ferner ist die Oberfläche des
Durchgangslochs 103 mit einer zweiten elektrisch leitfähigen Schicht 110 beschichtet.
Die erste und zweite elektrisch leitfähige Schicht 107 und 110 können miteinander
verbunden sein.
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3 stellt
schematisch ein Gerät 100-3 dar, das
eine Entwicklung der Geräte 100-1 und 100-2 ist, die
in 1 und 2 dargestellt sind. Das Gerät 100-3 ist
mit einer dritten elektrisch leitfähigen Schicht 111 ausgestattet,
die über
der Hauptfläche 104 der
Pressmassenschicht 102 angeordnet ist. Die dritte elektrisch
leitfähige
Schicht 111 ist mit der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht 110,
die die Oberfläche
des Durchgangslochs 103 beschichtet, und/oder dem Material 106,
das in dem Durchgangsloch 103 abgeschieden ist, elektrisch
verbunden. Zudem ist eine dielektrische Schicht 112 auf
die Leiterbahnen 107 aufgebracht. In der dielektrischen
Schicht 112 sind Öffnungen
zum Ausbilden externer Kontaktstellen 113 mit den zugrunde
liegenden Leiterbahnen 107 vorgesehen. Als Alternative
zu den externen Kontaktstellen 113 sind Kontaktringe oder
andere Formen möglich.
In dem Bereich der elektrisch leitfähigen Durchführung können die
elektrisch leitfähigen Schichten 107 und 111 außerdem durch
eine Lötstoppmaske
abgedeckt sein.
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Die
erste elektrisch leitfähige
Schicht 107 bildet zusammen mit den dielektrischen Schichten 109 und 112 eine
Umverteilungsschicht aus. Die dielektrische Schicht 109 verhindert
Kurzschlüsse
der Leiterbahnen 107 mit der aktiven Hauptfläche des
ersten Halbleiterchips 101. Die erste elektrisch leitfähige Schicht 107 koppelt
die Kontaktstellen 108 des ersten Halbleiterchips 101 an
die externen Kontaktstellen 113. Die externen Kontaktstellen 113 ermöglichen es,
den ersten Halbleiterchip 101 von außerhalb des Geräts 100-3 zu
kontaktieren. Die dielektrische Schicht 112 schützt die
Leiterbahnen 107 und kann als Lötstoppschicht ausgeführt sein,
falls Lotabscheidungen, beispielsweise Lötkugeln, auf den externen Kontaktstellen 113 angeordnet
sind. Es ist zu beachten, dass die Anzahl der Schichten der Umverteilungsschicht
nicht auf drei beschränkt
ist. Zum Ermöglichen
einer Gestaltung, bei der die Leiterbahnen 107 einander überkreuzen,
können
weitere Metallisierungsschichten und dielektrische Schichten vorgesehen
sein. Außerdem
kann eine weitere dielektrische Schicht zwischen der dritten elektrisch
leitfähigen
Schicht 111 und der Pressmassenschicht 102 angeordnet
sein. Ferner kann die erste elektrisch leitfähige Schicht 111 außerdem durch
eine dielektrische Schicht 114 geschützt sein. Die dielektrische Schicht 114 kann
ebenfalls Öffnungen
zum Ausbilden externer Kontaktstellen 115 auf der Oberseite
des Geräts 100-3 aufweisen.
Die externen Kontaktstellen 115 können über die zweite elektrisch leitfähige Schicht 110,
die die Oberfläche
der Durchgangslöcher 103 beschichtet,
und/oder das Material 106, beispielsweise Lot, das in den
Durchgangslöchern 103 abgeschieden
ist, elektrisch an die Kontaktstellen 108 des ersten Halbleiterchips 101 gekoppelt
sein. Die dielektrischen Schichten 109, 112 und 114 können aus
jeglichem elektrisch isolierenden Material, beispielsweise Siliziumnitrid
oder Photoresist (Photowiderstand), hergestellt sein.
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Es
kann vorgesehen sein, dass sich die externen Kontaktstellen 113 nicht
direkt unter den Durchgangslöchern 103 befinden,
sondern stattdessen von den Durchgangslöchern 103 weg verschoben
sind. Dies kann verhindern, dass das Lötmaterial 106, das
in den Durchgangslöchern 103 abgeschieden
ist, aus den Durchgangslöchern 103 austritt, wenn
das Lot, das auf den externen Kontaktstellen 113 abgeschieden
ist, geschmolzen wird.
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Die
Pressmassenschicht 102 ermöglicht, dass die Umverteilungsschichten über den
ersten Halbleiterchip 101 hinaus verlaufen. Die externen Kontaktstellen 113 und/oder 115 müssen daher
nicht im Bereich des ersten Halbleiterchips 101 angeordnet
sein, sondern können über einen
größeren Bereich
verteilt sein. Der vergrößerte Bereich,
der aufgrund der Pressmassenschicht 102 zur Anordnung der
externen Kontaktstellen 113 und 115 verfügbar ist,
bedeutet, dass die externen Kontaktstellen 113 und 115 nicht
nur in einem großen
Abstand voneinander angeordnet sein können, sondern dass die maximale
Anzahl externer Kontaktstellen 113 und 115, die dort
angeordnet sein können,
im Vergleich zu der Situation ebenfalls erhöht ist, in der die externen
Kontaktstellen 113 und 115 innerhalb des Bereichs
der Hauptflächen
des ersten Halbleiterchips 101 angeordnet sind. Der Abstand
zwischen benachbarten Kontaktstellen 113 und/oder 115 kann
im Bereich zwischen 100 und 600 μm
und insbesondere im Bereich zwischen 300 und 500 μm liegen.
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4A stellt
schematisch ein Gerät 100-3 dar,
das auf ein anderes Gerät 100-3 gestapelt
ist. Die externen Kontaktstellen 113 des oberen Geräts 100-3 und
die externen Kontaktstellen 115 des unteren Geräts 100-3 sind
derart angeordnet, dass sie durch Lötperlen oder Lötkugeln 116 miteinander
verbunden sein können.
Andere Variationen von lotbasierten Zusammenschaltungen, wie et wa
dünne Schichten
aus Lötmaterial
oder Halbkugeln (Lötmaterial
in der Form eines Kugelsegments), können auf den Anschlussflächen angeordnet
sein. Derartige Zusammenschaltungen haben eine verminderte Stapelhöhe zur Folge.
Es können
außerdem
andere Zusammenschaltungsverfahren, wie etwa leitfähige Klebstoffe,
anisotrop leitfähige
Materialien oder Diffusionslötmaterialien,
angewendet sein. Das Aufeinanderstapeln von Geräten führt zu einer höheren Systemintegration.
Die vertikalen Kontakte in den Durchgangslöchern 103 der Pressmassenschicht 102 ermöglichen
es, kurze elektrische Verbindungen zwischen den aufeinander gestapelten
Geräten
zu erzeugen. Ferner können
die vertikalen Kontakte in den Durchgangslöchern 103 dabei helfen,
die durch die Halbleiterchips 101 erzeugte Hitze durchzuleiten
und abzuführen.
Für den
Fachmann ist offensichtlich, dass die gestapelten Geräte 100-3,
die in 4A dargestellt sind, nur als
beispielhafte Ausführungsform
beabsichtigt sind und zahlreiche Variationen möglich sind. Beispielsweise
können
andere Gerätearten
als das Gerät 100-3 auf
das Gerät 100-3 gestapelt
sein.
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4B stellt
schematisch zwei mögliche Draufsichten
des Geräts 100-3 dar.
Auf der linken Seite von 4B ist
eine Ausführungsform
des Geräts 100-3 dargestellt,
in der die externen Kontaktstellen 115 über den Durchgangslöchern 103 angeordnet
sind. Auf der rechten Seite von 4B ist
eine Ausführungsform
des Geräts 100-3 dargestellt,
in der mindestens einige der externen Kontaktstellen 115 nicht über den
Durchgangslöchern 103 angeordnet sind.
Die externen Kontaktstellen 115, die nicht über den
Durchgangslöchern 103 angeordnet
sind, sind über
die dritte elektrisch leitfähige
Schicht 111 an die jeweiligen Durchgangslöcher 103 gekoppelt.
Einige der externen Kontaktstellen 115 sind über dem
ersten Halbleiterchip 101 angeordnet. Die externen Kontaktstellen 115 können eine
vollständige
oder depopulierte Anschlussflächengruppierung
auf dem Gerät 100-3 ausbilden.
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5A bis 5L stellt
schematisch ein Verfahren zur Erzeugung eines Geräts 100-3 dar,
von dem ein Querschnitt in 5L dargestellt
ist. Wie in 5A dargestellt, werden Halbleiterchips,
die zum Fertigen des Geräts 100-3 benutzt
werden, auf einem Wafer 117 gefertigt, der aus Halbleitermaterial
hergestellt ist. Nach dem Zersägen
des Wafers 117 und damit Trennen der einzelnen Halbleiterchips
werden der erste Halbleiterchip 101 und ein zweiter Halbleiterchip 118 auf
einen Träger 119 mit
größerer Beabstandung
als in dem Waferverbund versetzt (siehe 5B). Zur
Anbringung der Halbleiterchips 101 und 118 an
dem Träger 119 kann
vor dem Anbringen der Halbleiterchips 101 und 118 beispielsweise
ein doppelseitiges Klebeband auf den Träger 119 laminiert werden
(in 5B nicht gezeigt). Alternativ können andere
Arten von Anbringungsmaterialien verwendet werden.
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Die
Halbleiterchips 101 und 118 können auf demselben Wafer hergestellt
worden sein, können
jedoch alternativ auf verschiedenen Wafern hergestellt worden sein.
Ferner können
die Halbleiterchips 101 und 118 physisch identisch
sein, können
jedoch außerdem
unterschiedliche integrierte Schaltungen enthalten. Die aktiven
Hauptflächen
der Halbleiterchips 101 und 118 können dem
Träger 119 zugekehrt
sein, wenn sie an dem Träger 119 angebracht
sind.
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Nach
dem Anbringen der Halbleiterchips 101 und 118 auf
dem Träger 119 werden
sie durch Formen (Molding) unter Benutzung einer thermoplastischen
oder wärmehärtenden
Pressmasse 102 eingekapselt (siehe 5B). Die
Lücken
zwischen den Halbleiterchips 101 und 118 werden
ebenfalls mit der Pressmasse 102 gefüllt. Die Stärke der Pressmassenschicht 102 kann
im Bereich zwischen 200 und 800 μm
liegen.
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Die
mit der Pressmasse 102 bedeckten Halbleiterchips 101 und 118 werden
von dem Träger 119 gelöst, und
das Klebeband wird von den Halbleiterchips 101 und 118 sowie
von der Pressmassenschicht 102 abgezogen. Das Klebeband
kann Thermo-Release-Eigenschaften (Wärme-Ablöse-Eigenschaften) aufweisen, die die Beseitigung
des Klebebands während
einer Wärmebehandlung
ermöglichen.
Die Beseitigung des Klebebands von dem Träger 119 wird bei einer
zweckdienlichen Temperatur ausgeführt, die von den Thermo-Release-Eigenschaften
des Klebebands abhängt
und üblicherweise über 150°C, insbesondere
ungefähr
200°C beträgt. Nach
der Beseitigung des Trägers 119 sind
die Halbleiterchips 101 und 118 durch die Pressmassenschicht 102 zusammengehalten.
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Wie
in 5D dargestellt, sind Durchgangslöcher 103 in
der Pressmassenschicht 102 ausgebildet. Die Durchgangslöcher 103 reichen
von der Oberseite 104 der Pressmassenschicht 102 hinunter zu
ihrer Unterseite 105. Die Durchgangslöcher 103 können durch
einen Laserstrahl, eine mechanische Bohrung, ein Ätzverfahren,
ein Stanzverfahren oder jegliches andere zweckdienliche Verfahren
gebohrt werden. Bei Verwendung eines Laserstrahls kann der Laserstrahl
eine konische Geometrie aufweisen. Daher kann der Winkel zwischen
der Oberseite 104 der Pressmassenschicht 102 und
den Seitenwänden der
Durchgangslöcher 103 von
90° abweichen.
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Ein
oder mehrere Reinigungsschritte können der Ausbildung der Durchgangslöcher 103 folgen. Beispielsweise
kann die Pressmassenschicht 102 zusammen mit den Halbleiterchips 101 und 118 in
ein Ultraschallbad getaucht werden, das Wasser und/oder Isopropanol
enthält.
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Vor
der Erzeugung der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht 110 kann
eine Maskierschicht 120 auf den aktiven Hauptflächen der
Halbleiterchips 101 und 118 abgeschieden werden
(siehe 5E). Die Maskierschicht 120 kann
beispielsweise eine Schicht aus Photoresist, Siliziumnitrid oder
jeglichem anderen Ätzresist
sein.
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Danach
kann die Oberfläche
des umgestalteten Wafers mit einer Metallschicht 121 vollständig metallisiert
werden, wie in 5F dargestellt. Dazu kann ein
standardmäßiges PCB-(Leiterplatten-)Durchgangslochmetallisierungsverfahren
angewendet werden. Beispielsweise wird zunächst eine Keimschicht, wie
etwa eine Palladiumschicht, auf die Pressmassenschicht 102 abgeschieden.
Dann wird eine Schicht aus Kupfer stromlos abgeschieden. Diese Kupferschicht
kann eine Stärke
von unter 1 μm aufweisen.
Danach wird eine weitere Schicht aus Kupfer galvanisch abgeschieden,
die eine Stärke
von über
5 μm aufweisen
kann. Die stromlose Kupferabscheidung kann außerdem ausgelassen werden.
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Die
Metallschicht 121 kann zum Erzeugen der gewünschten
Metallstrukturen unter Anwendung von Lithografie- und Ätzschritten
strukturiert werden. Als Ergebnis werden die zweiten elektrisch
leitfähigen
Schichten 110 erhalten, die die Oberflächen der Durchgangslöcher 103 beschichten
(siehe 5G). Die zweiten elektrisch
leitfähigen
Schichten 110 können
außerdem
die Hauptflächen 104 und 105 der Pressmassenschicht 102 in
Bereichen neben den Durchgangslöchern 103 überdecken
und Anschlussflächen 122 ausbilden.
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Es
kann außerdem
vorgesehen sein, dass ein elektrisch isolierendes Material, wie
etwa Epoxid, in die Durchgangslöcher 103 gefüllt wird,
die mit der zweiten elektrisch leitfähigen Schicht 110 beschichtet sind.
Es kann alternativ vorgesehen sein, dass die beschichteten Durchgangslöcher 103 mit
einer weiteren Schicht, wie etwa einer Nickel-Gold-Schicht, beschichtet
werden und dass die restlichen Teile der Durchgangslöcher 103 ungefüllt bleiben.
Sowohl das elektrisch isolierende Material als auch die weitere Schicht
können
die zweite elektrisch leitfähige Schicht 110 vor
Korrosion schützen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform werden
die Durchgangslöcher 103 mit
einem Lötmaterial 106 gefüllt. Dazu
kann ein Flussmittel 123 zusammen mit dem Lötmaterial 106 auf
den Anschlussflächen 122 angeordnet
werden (siehe 5H).
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Das
Flussmittel 123 kann auf die Anschlussflächen 122 gedruckt
werden. Eine Schablone kann über
der Pressmassenschicht 102 angeordnet werden, und das Flussmittel 123 kann
mit einem Quetscher durch die Schablone gepresst werden. Das Lötmaterial 106 kann
auf das Flussmittel 123 gedruckt werden. Alternativ kann
ein Bestückungsverfahren
oder ein Schüttelverfahren
zum Anordnen des Lötmaterials 106 in
der Form von Lötkugeln
auf den Anschlussflächen 122 angewendet
werden. Das Lötmaterial 106 kann
eine bleifreie Metalllegierung sein, wie etwa SnPb, SnAg, SnAgCu,
SnAgCuNi, SnAu, SnCu oder SnBi. Das Flussmittel 123 kann
beispielsweise ein No-Clean-Flussmittel (Nicht-Sauber-Flussmittel)
sein, das während
des Lötvorgangs
verdampft.
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Das
Flussmittel 123 und das Lötmaterial 106 werden über die
Schmelztemperatur des Lötmaterials 106 erhitzt,
beispielsweise auf eine Temperatur im Bereich zwischen 160°C und 300°C und insbesondere
im Bereich zwischen 180°C
und 260°C.
Das geschmolzene Lötmaterial 106 fließt dann
in die Durchgangslöcher 103 und
erstarrt dort (siehe 5I).
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Die
Umverteilungsschichten, zu denen die elektrisch leitfähigen Schichten 107 und 115 sowie die
dielektri schen Schichten 109, 112 und 114 gehören, können unter
Anwendung von Standardtechniken erzeugt werden (siehe 5J).
Beispielsweise kann für
die dielektrischen Schichten 109, 112 und 114 Siliziumnitrid
auf die Hauptflächen 104 und 105 der
Pressmassenschicht 102 gesputtert werden. Die elektrisch
leitfähigen
Schichten 107 und 115 können durch Metallisierungs-
und Strukturierungsschritte ausgebildet werden, beispielsweise in
Subtraktions- oder alternativ in Additionsverfahren. Die elektrisch leitfähigen Schichten 107 und 115 sind
derart angeordnet, dass sie mit dem Lötmaterial 106 und/oder der
zweiten leitfähigen
Schicht 110, die die Oberflächen der Durchgangslöcher 103 beschichtet,
in Kontakt stehen.
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Die
dielektrischen Schichten 112 und 114 werden an
den Positionen der externen Kontaktstellen 113 und 115 geöffnet. Es
können
Lötkugeln 124 auf
den externen Kontaktstellen 113 und/oder 115 angeordnet
werden (siehe 5K). Vor oder nach der Anordnung
der Lötkugeln 124 werden
die Halbleiterchips 101 und 118 durch Teilung
der Pressmassenschicht 102, beispielsweise durch Zersägen, voneinander
getrennt (siehe 5L).
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6A bis 6K stellt
schematisch ein weiteres Verfahren für die Erzeugung des Geräts 100-3 dar.
Das in 6A bis 6K dargestellte
Erzeugungsverfahren ist in vieler Hinsicht mit dem Erzeugungsverfahren,
das in 5A bis 5L dargestellt
ist, identisch (siehe beispielsweise 6A bis 6C).
Im Gegensatz zu dem Erzeugungsverfahren in 5A bis 5L werden
die Umverteilungsschichten, zu denen die elektrisch leitfähigen Schichten 107 und 115 sowie
die dielektrischen Schichten 109, 112 und 114 gehören, auf
der Pressmassenschicht 102 abgeschieden (siehe 6D),
bevor die Durchgangslöcher 103 erzeugt
werden (siehe 6E) und die ersten elektrisch
leitfähigen
Schichten 110, die die Oberflächen der Durchgangslöcher 103 beschichten,
erzeugt werden (siehe 6F und 6G).
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7A bis 7J stellt
schematisch eine weitere Variation des Verfahrens zum Erzeugen des Geräts 100-3 dar.
Im Gegensatz zu dem Erzeugungsverfahren gemäß 5A bis 5L werden die
dielektrischen Schichten 109 und 114 vor der Erzeugung
der Durchgangslöcher 103 (siehe 7E) auf
der Pressmassenschicht 102 abgeschieden (siehe 7D).
Nach der Erzeugung der Durchgangslöcher 103 wird die
Metallschicht 121 abgeschieden (siehe 7F)
und strukturiert (siehe 7G). Dadurch
werden die elektrisch leitfähigen
Schichten 107, 110 und 111 gleichzeitig
erzeugt. Die drei elektrisch leitfähigen Schichten 107, 110 und 111 können durch
stromlose Abscheidung einer Keimschicht, stromlose Abscheidung einer
dünnen
und fortlaufenden Kupferschicht und galvanische Abscheidung einer
anderen Metallschicht erzeugt werden. Ferner ist zu beachten, dass
die dielektrischen Schichten 109 und 114 außerdem ausgelassen
werden können.
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Nach
der Erzeugung der elektrisch leitfähigen Schichten 107, 110 und 111 können weitere
dielektrische Schichten 112 und 125 abgeschieden
werden (siehe 7I), und das Lötmaterial 106 kann
wie oben beschrieben in die Durchgangslöcher 106 gefüllt werden
(siehe 7H).
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8A bis 8C stellt
Fotografien eines Querschnitts durch eine Pressmassenschicht dar,
in der Durchgangslöcher
angeordnet sind. Alle Durchgangslöcher sind mit einer Kupferschicht
beschichtet, einige der Durchgangslöcher sind mit Lötmaterial gefüllt.
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Zudem
könnte,
obgleich ein bestimmtes/er Merkmal oder Aspekt einer Ausführungsform
der Erfindung bezüglich
nur einer von mehreren Implementierungen offenbart worden sein könnte, nach Wunsch
und für
jegliche vorge gebene oder besondere Anwendung ein derartiges/er
Merkmal oder Aspekt mit einem oder mehreren Merkmalen oder Aspekten
der anderen Implementierungen kombiniert sein. Ferner ist in dem
Ausmaß,
in dem die Begriffe „enthalten", „aufweisen", „mit" oder andere Varianten davon
in entweder der detaillierten Beschreibung oder den Ansprüchen benutzt
sind, beabsichtigt, dass derartige Begriffe ähnlich wie der Begriff „umfassen" einschließlich sind.
Die Begriffe „gekoppelt" und „verbunden" könnten zusammen
mit Ableitungen benutzt worden sein. Es versteht sich, dass diese
Begriffe zur Angabe benutzt sein könnten, dass zwei Elemente ohne
Rücksicht
darauf zusammenwirken oder aufeinander wirken, ob sie in direktem
physischem oder elektrischem Kontakt stehen oder nicht miteinander
in Kontakt stehen. Ferner versteht sich, dass Ausführungsformen
der Erfindung in diskreten Schaltungen, teilweise integrierten Schaltungen
oder vollständig
integrierten Schaltungen oder Programmiermitteln implementiert sein
könnten.
Außerdem ist
mit dem Begriff "beispielhaft" lediglich „als Beispiel" gemeint, statt das
Beste oder das Optimale. Es versteht sich außerdem, dass hierin dargestellte Merkmale
und/oder Elemente mit bestimmten Abmessungen in Bezug zueinander
aus Gründen
der Einfachheit und leichten Verständlichkeit dargestellt sind,
und dass tatsächliche
Abmessungen wesentlich von den hierin dargestellten abweichen könnten.
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Obgleich
hierin spezifische Ausführungsformen
dargestellt und beschrieben wurden, wird der Durchschnittsfachmann
verstehen, dass eine Vielfalt alternativer und/oder äquivalenter
Implementierungen die dargestellten und beschriebenen spezifischen
Ausführungsformen
ersetzen kann, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung
abzuweichen. Mit dieser Anmeldung ist beabsichtigt, jegliche Adaptionen
oder Variationen der hierin besprochenen, spezifischen Ausführungsformen
abzudecken. Es ist daher beabsichtigt, dass diese Erfin dung nur durch
die Ansprüche
und deren Äquivalente
beschränkt
ist.